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Weihnachtsgedicht

Wer stapft dort durch den dunklen Tann,
verseh’n mit Axt und Säge?
Das ist der liebe Weihnachtsmann,
süg ich, wenn man mich fräge.

Was will er dort mit dem Gerät?
Er will ein Tännlein fällen.
Wenn unsereiner Gleiches tät,
so schlöß man uns in Zellen.

Doch schänk er uns das Bäumlein fein,
so dönken wir’s ihm gerne.
Wir schlüppen’s in die Bude rein
und schmöcken es mit Sterne.

Denn Weihnacht ist im ganzen Land,
die Zeit der frohen Feste.
Da schänke man sich allerhand
und lade ein die Gäste.

Und blieb der Gast dann Stund’ um Stund’,
wär’s Zeit für ihn zu scheiden.
Den Gast, der sich den Po säß wund,
den können wir nicht leiden.

Doch ließ er die Geschenke da,
am liebsten Geld in Massen,
so sängen wir Halleluja
und dreifach hoch die Tassen.

Die Liebe hirrsch zur Weihnachtsszeit!
Drauf Freund laßt uns bauen,
seid ihr zur Liebe nicht bereit,
kann ich Euch auch verhauen.

amarillo

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