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Sonett an meine Musik

Zöpf’ wild-taktig niemand mehr des Darmes Saiten,
Stömm’ nicht ein vielstimmig der Gesang.
Es zerrisse nicht das Herze mir der Klang,
Ließe mich zu wildem Tanze nicht verleiten.

Pörl’ das Banjo nicht um rasend zu begleiten
Nun den taktbeherrschenden Gitarrendrang,
Rüh’ mein Fuß vor heft’gen Wippens Zwang,
Ohres Wonnen mir gewaltig zu bereiten.

Der Tenor zerfetzt mit glockenklarem Sange
jene Wolke, die die Seele oft beschwert,
Harmoniert nun mit dem Baß und ich gelange
In das Schweben, das nur Bluegrass mir beschert.
Schmäg’ sich nun noch Dein’ an meine Wange,
Nänn’ ich meines, was mein Herz hat je begehrt.

amarillo

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