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Nur mal so für zwischendurch

Nahm heut’ zum Gedichtedichten
hier auf diesem Stuhle Platz,
doch es sotz dann ein mitnichten,
waß des Dichters Herz ergatz.

Tief erströhl Gedankes streben,
keine Oberflalch dürf’ rein,
spölg den Widerspruch im Leben
einzig und gemein zu sein.

Alle jene Interpreten,
wo sich wägen zu versteh’n,
seien anfangs schon gebeten,
Sinnhuft mehrfach zu erseh’n.

Denn mir fahlen die Symbole,
die Metaphern liefen quer,
woher ich den Sinn noch hole,
Großer Gott, ich weiß’ nicht mehr.

Tiefer Schurf blieb mir verwohren
für die heut’ge Reimerei,
jedoch morgen - sei erkloren -
tu’ ich wieder mehr dabei!

amarillo

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