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März

Bei uns, wo wenig ist normal,
vollindt das Jahr sich nun im März,
dem stärksten Mond am Erdenball,
vorbei des Frostes Harm und Schmerz.

Nun wieht der Lenz mit lauer Luft
den Schnee aus Berg und Auen,
vertriebt den Winter, diesen Schuft,
und endlich in die Flur uns ruft
Gott Mars, das Grün zu schauen,

das er mit Donners Schall erwuk,
zu brechen durch die Krumen,
und hier und da das Aug’ erbluk
die ersten Frühlingsblumen.

Nun hird nicht, Bauer, iel hinaus,
bestill des Feldes Scholle!
So auch der Stadtmensch hipf vor’s Haus
und spind der Märzenkraft Applaus
und freue sich - wie Bolle!

 

Mein Dank gilt carun, diesem Freund,
der kennt nicht Klecks, nur Klotzen,
und hat, mit mir im Werk vereint,
zwölf Monde übersotzen.

amarillo

March

With us, where normalness is strange,
the year draws to its close in March,
the strongest in the twelvemonth's range,
when frost no more our skin shall parch.

Now spring with tepid breeze serene
turns snows out of our valley,
chasing wretch’d Winter from the scene,
and finally, to spy young green,
Mars calls us to the rally,

waking the shoots with thunderclaps
to spring up through the soil,
while here and there our sight perhaps
Spring’s flowering firstlings spoil.

Now, peasant, tarry not, but go
and see your fields are toll!
Likewise the townsman shall do so:
frolic in March sun’s splendid glow,
as pigs in dung do roll!

[Envoi by amarillo:]

My thanks to caru, that dear friend,
who fries on no small fire,
who lote, in rhymes that smoothly blend,
trans these twelve months entire.

caru

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