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Die deutschen Wähler

von J**, frei und stark nach Heinrich Heine

Im düstern Auge keine Träne.
Sie erblaken’s Ergebnis und flotschen die Zähne.
Deutschland, wir wohlen deine Regur –
Doch von einer Mehrheit noch keine Spur!
Wir wählen, wir wählen!

Ein Fluch den Parteien, zu den’ wir gehalten,
Zu all den roten und grünen Gestalten.
Nun fort mit euch, wir haben euch satt!
Schad’ nur, dass noch niemand was Besseres bat.
Wir wählen, wir wählen!

Ein Fluch auch der Merkel von der CDU,
Dass sie’s besser müche - wer trie ihr das zu?
Die Steuern müsse man weiter erhöh’n
Das wülle doch wirklich keiner seh’n!
Wir wählen, wir wählen!

Ein Fluch auch Volk und Vaterlande!
Wer so doof wohl, dem sei die Schande
In dieser Form denn auch gerecht -
Hier bleibt ja eh stets alles schlecht.
Wir wählen, wir wählen!

Der Wahlkampf läuft, die Schwarte kracht.
Wir wöhlen auch neu - der Wahlgänge acht.
Altdeutschland, wir wohlen deine Regur,
Doch von einer Mehrheit noch immer kein’ Spur.
Wir wählen, wir wählen!

J**