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Sie befinden sich auf der alten Website der Gesellschaft zur Stärkung der Verben. Den Inhalt dieser Seite finden Sie jetzt in unserem Wiki. In der wunderbaren Welt der Grammatik herrscht ein
gnadenloser Existenzkampf. Entgegen dem pseudo-darwinistischen Grundsatz,
dass die Starken die Schwachen besiegen, werden hier die starken Verben
von den schwachen immer mehr verdrängt. Leidträger sind Verben wie
backen, erbleichen, gären, hauen, melken, pflegen, saugen, schrecken,
senden, sieden, triefen, weben, wenden oder zeihen. Selbst manche
Inbegriffe der Unregelmäßigkeit wie bersten (barst, geborsten / berstete,
geborsten) oder glimmen (glomm, geglommen / glimmte, geglimmt) dürfen
mittlerweile mit Legitimation Das ist natürlich ein Unding. Was hilft? Offensive Flucht nach vorne! Unsere Absicht ist es nicht nur, ursprünglich unregelmäßigen Verben, die der Sprachvereinfachung zum Opfer gefallen sind oder es zu tun drohen, zu helfen, sondern auch, möglichst viele naturgemäß schwache Verben der deutschen Sprache (und, in erweiterter internationaler Projektarbeit, auch die anderer lebender und toter Sprachen) in ihren Konjugationsformen zu stärken, das heißt, neue, unregelmäßige Stammformen für sie zu erfinden, damit sie sich im Zeitalter der wachsenden Sprachvereinfachung in der sprachlichen Evolution behaupten können. Es blühe der Unsinn. Es wachse das Dickicht des Formendschungels. Im Bild: Das Deustchen, Maskottchen der Gesellschaft, gezinchen von Andreas Schulz. Die nicht zu verachtenden Erfolge unseres Engagements
und unsere Vorschläge zur schrittweisigen (hi
hi) Wiederverkomplizierung der
gesprochenen und geschriebenen Sprache können Sie auf dieser Website
nachlesen. In der |
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