PerVers XXIII: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Übertreiber erklärt seinen langen Aufenthalt in der Versenkung. Es kommt zum Wurgd von des Grinsekaters hervorragenden korrekturleserlichen Liesten für ''Neutsch'', wo er einen Tippfehler in einer Form der Coniugatio austriaca (''brunzerln'') und einen in einer Form des Kryptografischen Kennjokus (''dechiffrieren'') abfing.
 
Der Übertreiber erklärt seinen langen Aufenthalt in der Versenkung. Es kommt zum Wurgd von des Grinsekaters hervorragenden korrekturleserlichen Liesten für ''Neutsch'', wo er einen Tippfehler in einer Form der Coniugatio austriaca (''brunzerln'') und einen in einer Form des Kryptografischen Kennjokus (''dechiffrieren'') abfing.
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Es kommt zu einem Diskuss darüber, welche Kriterien man anwenden sesülle, um molgst interessante Sprachen zum Erlurn auszuwählen. Nimmt man die mit den meisten unterschiedlichen Phonemen? Die mit den meisten Tönen oder die mit den meisten Kasus? Die mit den meisten Schriftzeichen? Die mit den relativ wenigsten Vokalen pro Silbe?
  
 
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Version vom 10. Juli 2022, 14:33 Uhr

Protokoll der XXIII. (aka XXIV.) Personalversammlung der Gesellschaft zur Stärkung der Verben

Zeit: 8.–10. Juli 2022

Ort: Koblenz

Teilnünftige:

  • Florian
  • Karl-Horst Funke aka Grinsekater
  • Kilian
  • Übertreiber

Organisator in absentia: katakura als Gestalter des Programms

Freitag, 8. Juli

Samstag, 9. Juli

Kilian chickt am späten Vormittag ins Altstadt-Hotel ein und setzt sich in den Schatten vor es. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Irre gesellt sich erst der Grinsekater, dann der Übertreiber hinzu, beide zuletzt XXXX bzw. 2012 bei einer ordentlichen PerVers in Erschien getreten! K. und Ü. beginnen mit Notizen fürs Protokoll, G. wird mit Fantasie dazu beitragen.

Der Grinsekater zählt vom Hessischen Landesmuseum Darmstadt er, in dem einige Exponate stehen, die man früher mal berühren dürfte, die jetzt aber zu wertvoll geworden, hinter Glas und der taktilen Imagination überlassen sind. U.a. gibt es dort das Mammutskelett „American Heiner“.

Die Wiederaufnunft einiger PerVers-Traditionen beginnt: Das traditionelle Konstatieren, dass irgendwie seit einiger Zeit die Luft raus sei, das individualistisch gestaffelte Timing der Zwischenmahlzeiten usw. Allein einen Schnaps hat niemand mitgebracht, aber, so Kilian, „das ist ja auch eher ein Vormittagsgetränk.“

Das erste linguistische Highlight kommt mit den Kaffeeschüsseln, auf denen Kaffee auf Englisch, Ungarisch, Hindi, Deutsch, Griechisch, Französisch, Mandarin, Esperanto, Italienisch, Hebräisch, Latein, Türkisch, Russisch, Niederländisch, Koreanisch, Vietnamesisch und Nordsamisch (!) steht. Die Sprachen werden teils aus dem Kopf, teils mit Hilfe von Wiktionary identifizoren.

Der Übertreiber erklärt seinen langen Aufenthalt in der Versenkung. Es kommt zum Wurgd von des Grinsekaters hervorragenden korrekturleserlichen Liesten für Neutsch, wo er einen Tippfehler in einer Form der Coniugatio austriaca (brunzerln) und einen in einer Form des Kryptografischen Kennjokus (dechiffrieren) abfing.

Es kommt zu einem Diskuss darüber, welche Kriterien man anwenden sesülle, um molgst interessante Sprachen zum Erlurn auszuwählen. Nimmt man die mit den meisten unterschiedlichen Phonemen? Die mit den meisten Tönen oder die mit den meisten Kasus? Die mit den meisten Schriftzeichen? Die mit den relativ wenigsten Vokalen pro Silbe?

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Man entscheidet, das weitere Programm eng an der Charta Cura zu orientieren, also am dem Programm, das katakura 2019 für die PerVers XXIII/XXIV entwarf, und die von ihm genannten Punkte in der genannten Reihenfolge abzuklappern. Der Weg vom Jesoidenplatz zu den Kaiserin-Augusta-Anlagen führt zunächst an der Historiensäule vorbei, ein die Geschichte Koblenz' zeigendes Geschenk des Landes Rheinland-Pfalz an die Stadt zu ihrem 2000. Jubiläum. Die PerVersen umschreiten die Säule Inschriften entziffernd und regen an, der Stadt möge zu ihrem nächsten Jubiläum eine rotierende Säule geschacht werden, um das einfacher zu machen.

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Sonntag, 10. Juli

Die Verbliebenen stücken vor dem Altstadt-Hotel furlst früh. Sie nehmen die erste Seilbahn hinauf zur Festung Hohenbreitstein und genießen den Ausblick über das Neutsche Eck und Koblenz allgemein von einem Aussichtsbauwerk aus, das mit seinen 2x3 im Dreieck nach oben führenden Rampen ein wenig an ein Penrose-Dreieck erirnnt, aber leider keines ist. Die Grünanlage hier oben geht wie die Seilbahn auf die BUGA 2011 zurück und blüht und schwirrt entsprechend. Die durch eine Infotafel versprochenen Ziegen können allerdings nur gerochen, nicht gesehen werden. Florian und der Übertreiber müssen zum Zug und schieden sich verab, Kilian harrt aus, um die letzten obligaten Punkte der Charta Cura abzuklappern. Zunächst die Festung selbst, deren dicke Mauern sich beeindruckend weit über den Berg erstrecken. Dann, nach Rückfahrt mit der Seilbahn, den Floringarten. Nach einem Eis folgt der Abries.