Benutzer Diskussion:Ulfgar: Unterschied zwischen den Versionen

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::... amys idee, lokative wie ''waldes'' (im wald), ''feldes'' (im feld), ''hauses'' (im haus) etc. einzuführen, gefällt mir ... zudem pieße das doch gut zum erklorenen ziele der gsv: mmU (und natulr die erlangung der weltherrschaft, versteht sich *ggg*) ... müssen wir uns nur noch überlegen, welche präpositionen wir mit welcher endung ersetzen ... im zweifelsfalle aber, so fürchte ich gerade, ist das alles längst schon geschehen und nur wieder vergessen worden ... agricola kann uns das sicher ganz genau sagen, wenn er sein zimmer voller stichwort-karteikarten durchwühlt ;) [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 14:47, 1. Apr. 2009 (CEST)
 
::... amys idee, lokative wie ''waldes'' (im wald), ''feldes'' (im feld), ''hauses'' (im haus) etc. einzuführen, gefällt mir ... zudem pieße das doch gut zum erklorenen ziele der gsv: mmU (und natulr die erlangung der weltherrschaft, versteht sich *ggg*) ... müssen wir uns nur noch überlegen, welche präpositionen wir mit welcher endung ersetzen ... im zweifelsfalle aber, so fürchte ich gerade, ist das alles längst schon geschehen und nur wieder vergessen worden ... agricola kann uns das sicher ganz genau sagen, wenn er sein zimmer voller stichwort-karteikarten durchwühlt ;) [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 14:47, 1. Apr. 2009 (CEST)
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Ich denke, da hast Du missverstanden, was Amy sagen wollte ... Lies mal genauer. (Nichtsdestotrotz war das mit den Lokativen schon Thema und kann auch weiterentwickelt werden. Amy wollte aber nur sagen, dass das "e" in "im Lande" kein Lokativ, sondern eine gewöhnliche Dativform ist.)

Version vom 1. April 2009, 14:06 Uhr

Vergessener Lokativ?

Der Lokativ scheint bei den deutschen Substantiven in Vergessenheit geraten zu sein, dabei gibt es ihn noch. Er zeigt sich, ganz ähnlich zu den slawischen Sprachen, am Endungs-e. Leider ist er nur fakultativ anzuwenden, und das nur bei wenigen Worten.

Der (indoeuropäische) Lokativ bezeichnet den Ort, an dem etwas passiert:

- im Walde - im Hause - in Bälde - im Lande

Außerdem bezeichnet er Ziel oder Ausganspunkt einer Fortbewegung:

- nach Hause - aus dem Walde - vom Felde - zum Holze

Mehr derartige Substantive, bei denen der Lokativ möglich ist, fallen mir jetzt nicht ein. Bitte ergänzt doch die Liste.

M.E. ist das ein Aprilscherz. Dein "Lokativ" ist nichts anderes als das gute alte Dativ-e. Ein Lokativ wäre es, wenn man keine Präposition mehr bräuchte, wenn die Endung bereits aussüge, dass damit der Ort gemeint ist. Hypothetisches Beispiel "-ers": Walders (im Wald) wachsen im Herbst Champignons (Leute, wollen wir das einführen?).
Das Dativ-e braucht auch gar kein "im" oder ähnliche Präpositionen, es geht mit nackten Dativen auch, klingt halt ein bisschen angestoben: "Ich gebe dem Hunde einen Knochen".--AmelieZapf 13:41, 1. Apr. 2009 (CEST)
... amys idee, lokative wie waldes (im wald), feldes (im feld), hauses (im haus) etc. einzuführen, gefällt mir ... zudem pieße das doch gut zum erklorenen ziele der gsv: mmU (und natulr die erlangung der weltherrschaft, versteht sich *ggg*) ... müssen wir uns nur noch überlegen, welche präpositionen wir mit welcher endung ersetzen ... im zweifelsfalle aber, so fürchte ich gerade, ist das alles längst schon geschehen und nur wieder vergessen worden ... agricola kann uns das sicher ganz genau sagen, wenn er sein zimmer voller stichwort-karteikarten durchwühlt ;) Katakura 14:47, 1. Apr. 2009 (CEST)

Ich denke, da hast Du missverstanden, was Amy sagen wollte ... Lies mal genauer. (Nichtsdestotrotz war das mit den Lokativen schon Thema und kann auch weiterentwickelt werden. Amy wollte aber nur sagen, dass das "e" in "im Lande" kein Lokativ, sondern eine gewöhnliche Dativform ist.)