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	<title>Holzwurm Fritz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-09-11T11:02:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in GSV</subtitle>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Holzwurm_Fritz&amp;diff=1392&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kilian: + Holzwurm Fritz (Agricola)</title>
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		<updated>2007-12-07T18:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Holzwurm Fritz (Agricola)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;(Melodie: Wie schön leuchtet der Morgenstern)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zufrieden in der Spänespur&lt;br /&gt;
Der Geige Fritz, der Holzwurm, buhr&lt;br /&gt;
(Ner alten, aromat’schen!).&lt;br /&gt;
Doch seine Frau, die Ilsebill,&lt;br /&gt;
Wewull nicht so wie er wewüll,&lt;br /&gt;
Sie nämlich stund auf Bratschen.&lt;br /&gt;
„Schöne&lt;br /&gt;
Töne&lt;br /&gt;
Spielt die Geige,&lt;br /&gt;
Doch ich neige, In der weiten&lt;br /&gt;
Bratschenwelt mich zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeiner Nagekäfer, du“,&lt;br /&gt;
Sprach sie, „ich wart&amp;#039; nicht länger zu,&lt;br /&gt;
Ich kann’s nicht mehr ertragen.&lt;br /&gt;
Wenn wir nicht heute abend noch&lt;br /&gt;
Zu zweit im frischgebuhr’nen Loch&lt;br /&gt;
Die Viola benagen,&lt;br /&gt;
Werd’ ich,&lt;br /&gt;
Ehrlich,&lt;br /&gt;
Deinen Feinden,&lt;br /&gt;
(Meinen Freunden) Explanieren,&lt;br /&gt;
Wie du mich so gackverieren!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Holzwurm sich darob zwar arg,&lt;br /&gt;
Doch überwürlme Kraft bewark,&lt;br /&gt;
Dass wie im Handumdrehen&lt;br /&gt;
Die Geige zu ‘ner Bratsche ward&lt;br /&gt;
Von edler italienscher Art&lt;br /&gt;
Und prächtig anzusehen!&lt;br /&gt;
Enge&lt;br /&gt;
Gänge&lt;br /&gt;
Durch die Zargen&lt;br /&gt;
Buhren, sargen, Zachen, schlammen&lt;br /&gt;
Ilsebill und Fritz zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag sich bald zu Ende nieg,&lt;br /&gt;
Beglucken Fritz das Haus ihr zieg,&lt;br /&gt;
Um sich zur Ruh’ zu legen.&lt;br /&gt;
„Welch Paradeis ward uns geschacht!&lt;br /&gt;
Nun wünsche ich dir gute Nacht,&lt;br /&gt;
Schlaf ein mit Gottes Segen!“&lt;br /&gt;
„Schlafen?&lt;br /&gt;
Trafen&lt;br /&gt;
Deine Augen,&lt;br /&gt;
Falls sie taugen, Nicht die Enge&lt;br /&gt;
Einer schlappen Bratschenlänge?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fiel dir ein, mein lieber Mann,&lt;br /&gt;
Dass nicht ein Cello nun uns kann&lt;br /&gt;
Ein größer Heimstatt geben?&lt;br /&gt;
Steh’ auf beim ersten Hahnenschrei&lt;br /&gt;
Und sirg dafür, dass bald uns sei&lt;br /&gt;
Ein unbeschwurnes Leben!&lt;br /&gt;
Bässe&lt;br /&gt;
Fresse&lt;br /&gt;
Ich ab morgen&lt;br /&gt;
Ohne Sorgen. Welche Freude&lt;br /&gt;
Wär ein Cello für und beide!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz schiam sich vor der fremden Macht,&lt;br /&gt;
Und hätt’s nicht über sich gebracht,&lt;br /&gt;
Sie wiederum zu bitten,&lt;br /&gt;
Wenn nicht die Ilsebill ihm dräh’,&lt;br /&gt;
Dass andernfalls nie wieder säh’&lt;br /&gt;
Des Nachts er ihre Titten.&lt;br /&gt;
Liebe,&lt;br /&gt;
Triebe,&lt;br /&gt;
Mehr erprossen,&lt;br /&gt;
Als erkossen, Brechen Schwellen,&lt;br /&gt;
Zwingen Fritzen, sich zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schneller als vermoten war&lt;br /&gt;
Die Bratsche nun ein Cello gar,&lt;br /&gt;
Welch komfortable Wohnung!&lt;br /&gt;
Nichts mehr zu wünschen übrig schien&lt;br /&gt;
Zu sein dem Holzwurm Fritz darin,&lt;br /&gt;
So huff er nun auf Schonung.&lt;br /&gt;
„Nichts da!&lt;br /&gt;
Sichtbar&lt;br /&gt;
Ist doch deutlich,&lt;br /&gt;
Dass du leidlich Meinem Leben&lt;br /&gt;
Keinen Kontrabass gegeben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzwulfen klug darauf erneut&lt;br /&gt;
Fritz seiner Helfermacht das Leid,&lt;br /&gt;
Er zartt am ganzen Leibe.&lt;br /&gt;
„Auch dies“, sug sie, „ist mir ein Spaß,&lt;br /&gt;
Wohnt also in dem Kontrabass!“&lt;br /&gt;
Und fertig war die Bleibe.&lt;br /&gt;
Riesig!&lt;br /&gt;
Griesig&lt;br /&gt;
Sah er schauen&lt;br /&gt;
Seine Frauen Ilsebillen.&lt;br /&gt;
Was fahl nun noch ihrem Willen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh, Fritz, nun fiehlt noch eines mir,&lt;br /&gt;
Dass ich kann selbst das machen hier,&lt;br /&gt;
Die Wohnung zu errichten.&lt;br /&gt;
Ein Geigenbauer muss ich sein,&lt;br /&gt;
Der alles bauet groß und klein,&lt;br /&gt;
Damit wir es vernichten.“&lt;br /&gt;
Nieder!&lt;br /&gt;
Wieder&lt;br /&gt;
Rückgegeben&lt;br /&gt;
Sei das Leben Euch zur Sühne&lt;br /&gt;
In der ollen Violine!&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Balladen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kilian</name></author>
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