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	<title>Hamlet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in GSV</subtitle>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Hamlet&amp;diff=933&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kilian: Die Seite wurde neu angelegt: &#039;&#039;von Ku, ziemlich stark nach Shakespeare&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;Es spielen mit:&#039;&#039;&#039;  &lt;poem&gt;Hamlet, Prinz von Dänemark Gertrud, seine Mutter Oheim, sein Onkel Geist, Res...</title>
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		<updated>2007-08-21T12:40:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Ku&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Ku (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ku&lt;/a&gt;, ziemlich stark nach Shakespeare&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Es spielen mit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;lt;poem&amp;gt;Hamlet, Prinz von Dänemark Gertrud, seine Mutter Oheim, sein Onkel Geist, Res...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;von [[Benutzer:Ku|Ku]], ziemlich stark nach Shakespeare&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Es spielen mit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hamlet, Prinz von Dänemark&lt;br /&gt;
Gertrud, seine Mutter&lt;br /&gt;
Oheim, sein Onkel&lt;br /&gt;
Geist, Reste seines Vaters&lt;br /&gt;
Horaz, sein bester Kumpel&lt;br /&gt;
Polonius, Oberlaffe&lt;br /&gt;
Laertes, Sohn des Polonius&lt;br /&gt;
Ophelia, Tochter des Polonius&lt;br /&gt;
Schauspieltruppe aus Opladen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz Hamlet, als er grad studor,&lt;br /&gt;
vom Tode seines Vaters hor.&lt;br /&gt;
Ein Schlangenbiss hätt ihn gekollen,&lt;br /&gt;
so hatte man&amp;amp;rsquo;s dem Prinz erzohlen&lt;br /&gt;
und gramgebugen lacht die Schritte&lt;br /&gt;
er heim zur elterlichen Hütte,&lt;br /&gt;
auf dass den Vater er bestötte&lt;br /&gt;
und ordentlich verabsch ihn ötte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort man ihm auch noch übermaltt,&lt;br /&gt;
der König war noch nicht ganz kalt,&lt;br /&gt;
schon hätt&amp;amp;rsquo; der Oheim sich erfrochen&lt;br /&gt;
und Witwe Gertrud eh&amp;amp;rsquo;gelochen.&lt;br /&gt;
Dem Prinzen dieses sehr mißhug;&lt;br /&gt;
er schlorf herum und jormm und klug.&lt;br /&gt;
Doch als er or im Garten spaz,&lt;br /&gt;
begong er seinem Freund Horaz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser florst dem Prinzen zu:&lt;br /&gt;
&amp;amp;bdquo;Dein Vater hat noch keine Ruh:&lt;br /&gt;
sein Geist, der iel noch nicht von hinnen,&lt;br /&gt;
nein, nächtlings wilnd er auf den Zinnen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
Den Geist zu sprechen er begohr&lt;br /&gt;
und dieser Hamlet informor:&lt;br /&gt;
&amp;amp;bdquo;Die Schlange, die mit Gift mich molch,&lt;br /&gt;
trägt meine Krone jetzt, der Strolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich räge an, dass du mich rüchest,&lt;br /&gt;
indem den Mörder auf du schüchest.&lt;br /&gt;
Entlirv ihn, lisch ihm aus das Leben,&lt;br /&gt;
erst dann ist Ruhe mir gegeben.&lt;br /&gt;
Ich halt die Daumen dir gedrocken&lt;br /&gt;
und hoff, es ist dir bald geglocken.&lt;br /&gt;
Doch eines will ich noch betonen:&lt;br /&gt;
die Mutter, lass sie mir geschonen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich Hamlet sich den Schlachtplan schmad&lt;br /&gt;
und ab sofort nur Unsinn rad.&lt;br /&gt;
Er mom, sein Sinn hätt&amp;amp;rsquo; sich verdulnken:&lt;br /&gt;
verocken sei er, wurd gemulnken.&lt;br /&gt;
Er wark bald ziemlich abgehormen,&lt;br /&gt;
Ophelia, die er umschwormen,&lt;br /&gt;
fohl plötzlich sich von ihm verschmohen&lt;br /&gt;
man furcht, sie wäre bald verblohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Hamlet einen Schädel puk&lt;br /&gt;
und sinnend er zu diesem sug:&lt;br /&gt;
&amp;amp;bdquo;Tod oder Leben, frag ich mich:&lt;br /&gt;
Erdöld&amp;amp;rsquo; man oder mölch man sich?&lt;br /&gt;
Gemolchen ist, als wenn man schlörmme,&lt;br /&gt;
doch trömme man (und was?) uns wörme.&lt;br /&gt;
Man milcht sich nicht, zurück man schrickt, &lt;br /&gt;
ins viele Elend man sich schickt.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
(* Der ungekorzene Text ist unten abgedrocken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jetzt errich des Schlosses Kuppe&lt;br /&gt;
Opladens beste Schauspieltruppe.&lt;br /&gt;
In Hamlet der Gedanke schwal,&lt;br /&gt;
er pröf des Geistes Unterstall.&lt;br /&gt;
Und er begohr, die Truppe spöle&lt;br /&gt;
ein Stückchen, das den Mord enthölle.&lt;br /&gt;
Die Mimen waren ganz begirsten:&lt;br /&gt;
schon andres hätten sie gemirsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spolen sie exakt den Mord:&lt;br /&gt;
der König schnoll vom Stuhle fort.&lt;br /&gt;
Gelorfen war jetzt der Beweis:&lt;br /&gt;
Des Oheims Weste war nicht weiß.&lt;br /&gt;
Und Hamlet gleich zur Mutter iel&lt;br /&gt;
damit sofort er mit ihr tiel&amp;amp;rsquo;,&lt;br /&gt;
er sei nicht wirklich arg entzocken,&lt;br /&gt;
dass sie den Oheim gleich beglocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hinter der Tapete lusch,&lt;br /&gt;
damit er jedes Wort erhusch,&lt;br /&gt;
Polonius, der Oberlaffe.&lt;br /&gt;
Der furcht, dass Hamlet seine Waffe&lt;br /&gt;
auf Muttern röcht&amp;amp;rsquo;, und laut er jiold&lt;br /&gt;
drauf Hamlet gar nicht lange trold&lt;br /&gt;
und stunz ein Loch in die Gestalt&lt;br /&gt;
er glob, er müch&amp;amp;rsquo; den Oheim kalt&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Als dies der Oheim hat gehoren,&lt;br /&gt;
da war er gar nicht amüsoren.&lt;br /&gt;
Nein, grimmig er auf Hamlet blak&lt;br /&gt;
und ihn sofort gen England schak&lt;br /&gt;
mit einem Brief, dass es ihm schmölche,&lt;br /&gt;
wenn man den Hamlet dort gleich mölche. &lt;br /&gt;
Gekorpen ward jedoch der Dampfer,&lt;br /&gt;
mit Müh und Not entkam beim Kampf er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ophelia, das schöne Mädel,&lt;br /&gt;
war nicht ganz richtig mehr im Schädel:&lt;br /&gt;
ihr Lover Hamlet war verrocken&lt;br /&gt;
und schon nach England weggeschocken&lt;br /&gt;
Polonius, ihr Vater, tot,&lt;br /&gt;
das ganze Leben an sie od.&lt;br /&gt;
Drum tuch sie ein im Gartenteiche,&lt;br /&gt;
mutor ganz schnell zur Wasserleiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laertes, des Polonius Sohn&lt;br /&gt;
der dumpf aus allen Löchern schon:&lt;br /&gt;
der Vater meuchlings totgeporcen&lt;br /&gt;
die Schwester gerade erst geworssen.&lt;br /&gt;
Im Fall, er hätt&amp;amp;rsquo;s noch nicht geschnollen,&lt;br /&gt;
erklor man ihm ganz unverhohlen,&lt;br /&gt;
der Hamlet wär an allem Schuld&lt;br /&gt;
und Rachdurst in Laertes bruld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kaum war Hamlet heimgekohren&lt;br /&gt;
hat ihm Laertes offenboren&lt;br /&gt;
er ör sich gern mit ihm duell&lt;br /&gt;
nur so zum Spaß, nichts ernstes, gell.&lt;br /&gt;
Doch heimlings tonk er seinen Degen&lt;br /&gt;
in Gift, um Hamlet umzulegen.&lt;br /&gt;
Und dieser überhaupt nichts mark,&lt;br /&gt;
sich um sein Leben drum nicht sarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oheim sug sich: traue nicht&lt;br /&gt;
drauf, dass Laertes besser ficht.&lt;br /&gt;
Falls Hamlet nämlich triumphör&lt;br /&gt;
präpar er eine Perle ör&lt;br /&gt;
randvoll mit Gift gefollen, welche&lt;br /&gt;
er deponör in einem Kelche&lt;br /&gt;
mit Wein, den Hamlet auf er tösche,&lt;br /&gt;
dass jener sich daran erfrösche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sie aufeinander prollen,&lt;br /&gt;
die Waffen in der Halle hollen.&lt;br /&gt;
Und ratsch! des Hamlets Wams zerfotzen,&lt;br /&gt;
sein Waschbrettbauch war leicht verlotzen.&lt;br /&gt;
Die Mutter aus dem Kelche barch&lt;br /&gt;
und gleich drauf mit dem Fächer farch.&lt;br /&gt;
Ein &amp;amp;bdquo;Skål!&amp;amp;ldquo; or sie noch artikul,&lt;br /&gt;
dann sank vergoften sie vom Stuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waffen worlben durcheinand&lt;br /&gt;
und einer die des andren fand.&lt;br /&gt;
Jetzt wurd Laertes glatt durchlorchen,&lt;br /&gt;
als Hamlet wild nach ihm gestorchen.&lt;br /&gt;
Laertes stoll die Diagnose:&lt;br /&gt;
das ging ja vollends in die Hose.&lt;br /&gt;
Er offenbur das Mordkomplott,&lt;br /&gt;
verabsch sich Richtung Jenseits ott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich Hamlet zu dem Oheim starz,&lt;br /&gt;
sein Degen unheilschwanger glartz&lt;br /&gt;
und poks in seinen Leib ein Loch,&lt;br /&gt;
verabrich ihm den Giftkelch noch,&lt;br /&gt;
und als er schließlich um sich blak,   &lt;br /&gt;
bemork er, dass sich nichts mehr rag.&lt;br /&gt;
Dann ließ die Seele er entweichen:&lt;br /&gt;
Die ganze Halle voller Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hier der ungekorzene Text des Monologs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:&lt;br /&gt;
Was öhr uns mehr, erdölden wir die Pfeile&lt;br /&gt;
und Schleudern wütenden Geschickes oder&lt;br /&gt;
bewönffen gegen eine See von Plagen&lt;br /&gt;
wir uns, beänden sie durch Widerstand?&lt;br /&gt;
Rüff hin es uns – wir schlörmmen, und nichts weiter.&lt;br /&gt;
Und wissen, wenn wir schlörmmen, ist beanden&lt;br /&gt;
des Herzens Wehe und die tausend Stöße,&lt;br /&gt;
die unsres Fleisches Erbteil sind – man wönsche&lt;br /&gt;
aufs Innigste als Ziel sich&amp;amp;rsquo;s. Hingeraffen,&lt;br /&gt;
geschlormmen, gar getrommen! Ja, da liegt&amp;amp;rsquo;s.&lt;br /&gt;
Denn was wir trömmen, wenn wir abgescholtten&lt;br /&gt;
den Drang des Irdischen, notäge uns&lt;br /&gt;
zur Aussatz unsrer Fortbewug, wir rähten:&lt;br /&gt;
Die Fieg, ohn&amp;amp;rsquo; die das Elend nicht so orlnte.&lt;br /&gt;
Denn wer erdölde es, dass ihn die Zeiten&lt;br /&gt;
verspätten, gielßen, dräk der Mächt&amp;amp;rsquo;ge ihn,&lt;br /&gt;
misshölnde ihn der Stolze, pienäg ihn&lt;br /&gt;
verschmuh&amp;amp;rsquo;ne Lieb&amp;amp;rsquo;, versüg man ihm das Recht,&lt;br /&gt;
willkören ihn die Ämter, und die Schmach,&lt;br /&gt;
die Unwert schweigenden Verdienst erweist,&lt;br /&gt;
kekünne er sich selbst in Ruh&amp;amp;rsquo;stand setzen,&lt;br /&gt;
indem er sich mit einer Nadel pökse?&lt;br /&gt;
Wer schlöppe, küche, schwäße unter Mühen?&lt;br /&gt;
Nur große Furcht vor etwas nach dem Tode&lt;br /&gt;
- das unentdock&amp;amp;rsquo;ne Land, kein Wandrer kohr&lt;br /&gt;
bisher von dort zurück – irrt uns den Willen,&lt;br /&gt;
erdölden lieber wir bekannte Übel, &lt;br /&gt;
als dass zu unbekannten wir entwöschen.&lt;br /&gt;
Das stilmpt und zincht zu Feiglingen uns alle.&lt;br /&gt;
Der Farbe der Entschlauß wird angekrolnken&lt;br /&gt;
die Blässe des Gedankens. Unternuhm&lt;br /&gt;
voll Mark und Nachdruck, aus der Bahn gelonken,&lt;br /&gt;
verliert durch diese Rücksicht seinen Namen.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kilian</name></author>
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