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	<title>Die Burgsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in GSV</subtitle>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Die_Burgsch&amp;diff=736&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kilian am 29. Juli 2007 um 17:20 Uhr</title>
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		<updated>2007-07-29T17:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 29. Juli 2007, 19:20 Uhr&lt;/td&gt;
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		<author><name>Kilian</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Die_Burgsch&amp;diff=241&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kilian: Die Seite wurde neu angelegt: &#039;&#039;Ballade von Ku, frei und stark nach [http://www.kombu.de/buergsch.htm Schillers &amp;bdquo;Bürgschaft&amp;ldquo;]&#039;&#039;  &lt;poem&gt;Zu Dionys, dem Tyrannen, schlorf D...</title>
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		<updated>2007-04-13T19:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;Ballade von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Ku&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Ku (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ku&lt;/a&gt;, frei und stark nach [http://www.kombu.de/buergsch.htm Schillers „Bürgschaft“]&amp;#039;&amp;#039;  &amp;lt;poem&amp;gt;Zu Dionys, dem Tyrannen, schlorf D...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Ballade von [[Benutzer:Ku|Ku]], frei und stark nach [http://www.kombu.de/buergsch.htm Schillers &amp;amp;bdquo;Bürgschaft&amp;amp;ldquo;]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zu Dionys, dem Tyrannen, schlorf&lt;br /&gt;
Damon, der dadurch die Häscher norv,&lt;br /&gt;
dass im Gewand er verstock einen Dolch,&lt;br /&gt;
womit er schon mehrere andere molch.&lt;br /&gt;
Doch diesmal sollt’s Dion sein, der Tyrann.&lt;br /&gt;
Man scholl ihn gleich hand und bracht ihn dem Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Tyrannen so sind, wurd nicht lange gezurgen:&lt;br /&gt;
Er beröh es am Kreuze, dort würd er gewurgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist gut, sug Damon, ist ja alles gebongen,&lt;br /&gt;
nur hat man mich gerade erst kürzlich gedrongen,&lt;br /&gt;
zu frieen meiner kleinen Schwester den Gatten.&lt;br /&gt;
Kannst du mit dem Gewürg nicht noch drei Tage watten?&lt;br /&gt;
Kohr ich bis dann nicht zurück aus der Ferne:&lt;br /&gt;
Ich schick dir’n Freund, der börg für mich gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König grans eklig, ok, meinetwegen.&lt;br /&gt;
Hauptsache, einer wird krugezegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Freund er verklorck das Problem ganz genau.&lt;br /&gt;
Mach ich doch gerne für dich. Komm bald wieder. Und tschau.&lt;br /&gt;
Nach zweieinhalb Tagen hat wie versprochen&lt;br /&gt;
die Schwester den Gatten ehegelochen&lt;br /&gt;
und Damon iel heim, die Seele besorgen,&lt;br /&gt;
schüf er es nicht, wär der Freund gar verorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Stunde war kaum er getroben,&lt;br /&gt;
da rong es aus Kübeln wie verrocken von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Fluß sah er vor sich, der war arg schon geschwollen&lt;br /&gt;
und: Peng! hats die Brücke davon noch geknollen.&lt;br /&gt;
Da orr er am Ufer und wien und fland&lt;br /&gt;
zu Zeus: dol mich mitsch ans jenseitge Land!&lt;br /&gt;
Schließlich wurd’s ihm zu dumm. Und auf sich ruf er.&lt;br /&gt;
Und er krul wie ein Krake ans andere Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser er erst einmal von sich schaltt&lt;br /&gt;
und kurz seinen Dank dem Herrn Zeus übermaltt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er halbwegs getroncken zum Weitermarsch blies,&lt;br /&gt;
or sich ein Keulchen materialis&lt;br /&gt;
vor seinen Augen und er erschord.&lt;br /&gt;
Ein paar Räuber informoren ihn: Geld oder Mord.&lt;br /&gt;
Der Keule bemochtog sich er aber gleich&lt;br /&gt;
und erladog drei Räuber mit einem Streich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen war’n auch sofort überzogen&lt;br /&gt;
und mit ungeordneter Flucht sich begnogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich wurd’s heiß, er befurcht, er verschmöchte&lt;br /&gt;
und er frug sich, warum der Herr Zeus ihn so knöchte.&lt;br /&gt;
Erst schakst du mir Wasser, dann Räuber, dann Hitze.&lt;br /&gt;
Markst du denn nicht, in welch Patsche ich sitze?&lt;br /&gt;
War doch spannend, gahn Zeus und am Nektar er napp,&lt;br /&gt;
hier hast du ne Quelle, jetzt beeil dich, s’wird knapp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und horch! Aus dem Fels ein Quell spralt, ein nasser:&lt;br /&gt;
Er tunk die verschwessenen Füße ins Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon trob er weiter, da dringt’s an sein Ohr:&lt;br /&gt;
Jetzt knöpf man sich gerade den anderen vor.&lt;br /&gt;
Er beschlunag seine Schritte gen Syrakus&lt;br /&gt;
und sogleich begong ihm Philostratus.&lt;br /&gt;
Hau ab! Den Freund, den kannste vergessen,&lt;br /&gt;
dem hat man ein neues Kreuz grad geschnessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hätt gehoren den König laut lachen:&lt;br /&gt;
Das hättest du, Damon, mit Absicht gemachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der miese, der kleine, der dreckige Wicht,&lt;br /&gt;
er bröste sich mit der Vorstellung nicht,&lt;br /&gt;
ich hätt mich französisch abverschotten&lt;br /&gt;
und den Freund nicht ordnungsmäßig gerotten.&lt;br /&gt;
Der Tyrann schlöcht der Opfer jetzt eben zweie&lt;br /&gt;
und glöb vielleicht endlich an Liebe und Treue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt errich er das Stadttor und erblich: er erblak,&lt;br /&gt;
wie das Volk genussvoll die Hälse rak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Freund hatt man schon dem Kreuz angepassen.&lt;br /&gt;
Er zertiel wie ein Pfeil die Menschenmassen,&lt;br /&gt;
weil im tiefsten Innern er irgendwo mark,&lt;br /&gt;
dass der Freund doch irgendwie unfroh wark.&lt;br /&gt;
Hallo! briall er, das ist nur der Bürge,&lt;br /&gt;
und schon bin ich da, dass mich man erwürge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volk es brold mit Gebralbb und Gehul.&lt;br /&gt;
Beim Geheimdienst sofort die Alarmglocke schrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wurde alsbald unterrochten:&lt;br /&gt;
Der Freund hätt zugunsten des Damon verzochten.&lt;br /&gt;
Denn zurück wär der Damon, er hätt wieder Zeit.&lt;br /&gt;
Wen mölche man jetzt, jetzt wär’n sie zu zweit.&lt;br /&gt;
Und alle war’n wie vom Donner gerohren,&lt;br /&gt;
was ähnliches hatte noch keiner gehoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein menschliches Rühren der König fuhl,&lt;br /&gt;
weil so was lässt auch Tyrannen nicht cool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Thron man die beiden sogleich denn fiohr&lt;br /&gt;
und der König den berühmten Satz rezitor:&lt;br /&gt;
Auch ich hab nicht alle Latten am Zaun,&lt;br /&gt;
ihr aber habt mich glatt umgehaun.&lt;br /&gt;
Gröndet ihr einen Bürgerverein,&lt;br /&gt;
ich memönke darin gern der Dritte sein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balladen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kilian</name></author>
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