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	<title>Das blaue Kissen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in GSV</subtitle>
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		<title>Kilian am 29. Juli 2007 um 17:16 Uhr</title>
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		<updated>2007-07-29T17:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 29. Juli 2007, 19:16 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l71&quot;&gt;Zeile 71:&lt;/td&gt;
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		<author><name>Kilian</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Das_blaue_Kissen&amp;diff=229&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kilian: Die Seite wurde neu angelegt: &#039;&#039;Ballade von amarillo&#039;&#039;  &lt;poem&gt;Es barg an dunklem Ort ein Kleinod Bruno, Der letzte Ritter eines edelen Geblüts. Er hoos in seinem Schloß von M...</title>
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		<updated>2007-04-13T18:44:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;Ballade von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Amarillo&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Amarillo (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;amarillo&lt;/a&gt;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;lt;poem&amp;gt;Es barg an dunklem Ort ein Kleinod Bruno, Der letzte Ritter eines edelen Geblüts. Er hoos in seinem Schloß von M...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Ballade von [[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es barg an dunklem Ort ein Kleinod Bruno,&lt;br /&gt;
Der letzte Ritter eines edelen Geblüts.&lt;br /&gt;
Er hoos in seinem Schloß von März bis Juno,&lt;br /&gt;
Den Rest des Jahres rieten alle ihm: vermiet’s!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Brunos Sippe war seit Jahren schon verormen,&lt;br /&gt;
Was ihnen blieb, war einzig nur das Schloß,&lt;br /&gt;
Und unser Ritter saß vor Sorgen ganz enormen:&lt;br /&gt;
Kein Geld, kein Land, kein Ruf mehr und kein Tross.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Kammer ganz hoch droben in den Zinnen&lt;br /&gt;
Bewohr Herr Bruno einen Schatz von größter Salt,&lt;br /&gt;
Hier rah bewochen nur von giftig grünen Spinnen&lt;br /&gt;
Ein Sammetkissen, das zu würdigen es galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn just auf diesem Kissen hatte einst gesessen&lt;br /&gt;
Die Jungfer Brünhild, als noch fast ein Kind sie war.&lt;br /&gt;
Sie zu betör’n wollt’ jeder Kerl im Kampf sich messen&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt zohl die Schöne achtzehn Jahr’.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Brünhilds Herz schon lange lord für Ortwin,&lt;br /&gt;
Dem Stallknecht, der des Vaters Pferde pflag;&lt;br /&gt;
Und nur mit jenem wollte Brüni weg vom Ort zieh’n,&lt;br /&gt;
Ihr Vater schompf sie „undankbares Blag“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe, eines Tages war’n verschwunden&lt;br /&gt;
Die Jungfer Brünhild und auch Ortwin, Vaters Knapp.&lt;br /&gt;
Im ganzen Reiche ließ der König nach ihr kunden,&lt;br /&gt;
Jedoch erfolglos, und man brach die Suche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück blieb nur noch Brünhilds Ruhekissen,&lt;br /&gt;
Es zieg der Samt den Abdruck ihres Pos.&lt;br /&gt;
Da schlug dem König allerheftigst das Gewissen&lt;br /&gt;
Und er verbonn das Kleinod in die Kammer hoch im Schloß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch noch heut’ zwei tiefe Dellen zoren&lt;br /&gt;
Den blauen Samt, daß jedermann erohn,&lt;br /&gt;
Welch schönes Kind der Welt einst ging verloren,&lt;br /&gt;
Als König Otto war der Herrscher auf dem Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ganz abnormer Wunderschönheit war’n die Kuhlen,&lt;br /&gt;
Die Bruno nun mit sanfter Hand liebkås,&lt;br /&gt;
Und er verstand ganz plötzlich aller Männer Buhlen,&lt;br /&gt;
Daß sie ihr Hirn verlor’n beim Anblick dieses Pos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es gilt zu zeigen diese Kissen allen Kerlen,&lt;br /&gt;
Die noch in sich der heißen Liebe Säfte spür’n.&lt;br /&gt;
Dann überschött’ man mich mit Geld, Gold und mit Perlen,&lt;br /&gt;
Und ich tät’ endlich edelmännisch Leben führ’n.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So puk er sanft des blauen Samtes äuß’re Seiten&lt;br /&gt;
Und schrat vollonden und auch gut bemess’nen Schritts&lt;br /&gt;
Wohl aus der Kammer, in der großen Halle zu bereiten&lt;br /&gt;
Brünhildens Po-Abdruck den letzten Ruhesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als schon wahn sich Bruno ganz auf sich’rer Seite&lt;br /&gt;
Ein feuchtes Lüftchen stieb vom Kissen sanft empor,&lt;br /&gt;
Vernolb dem letzten Ritter nun gehörig das Geleite,&lt;br /&gt;
Nach Atem ringend, glas’gen Auges Bruno stor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie er errich des Schlosses Rund der Halle,&lt;br /&gt;
Wußt später nicht zu sagen er einmal.&lt;br /&gt;
Das Kissen war dahin in jedem Falle,&lt;br /&gt;
Geplotten lag’s auf Marmorgrund im Saal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erfoll sich noch der Fluch der Muhme,&lt;br /&gt;
Daß jeder, der sich unerhor’n ihr nöhr,&lt;br /&gt;
Am Ende ihren Zorn zu spür’n bekume,&lt;br /&gt;
Sei’s, daß ihm Giftgas dann in Nas’ und Lungen föhr’.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balladen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kilian</name></author>
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