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	<title>GSV - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-06T05:24:12Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=8286</id>
		<title>Partizipation</title>
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		<updated>2017-09-30T02:47:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I auf &#039;&#039;-end&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;behen&lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:„Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.“ (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Menschen tausen auf dem Volksfest.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I auf &#039;&#039;-ant&#039;&#039; und &#039;&#039;-ent&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abstinieren&lt;br /&gt;
:enthaltsam leben&lt;br /&gt;
;blümerieren&lt;br /&gt;
:geschwindelt kriegen/werden&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;schwindeln&#039;&#039; ist eins der ganz wenigen deutschen Verben, die ein Objekt, aber kein Subjekt verlangen. So kann man statt &amp;amp;bdquo;Mir ist schwindelig&amp;amp;ldquo; auch sagen &amp;amp;bdquo;Mir schwindelt&amp;amp;ldquo; (Dativ) oder wahlweise &amp;amp;bdquo;Mich schwindelt&amp;amp;ldquo; (Akkusativ). Letzteres kann man (nicht im Deutschen, aber im Neutschen) ins Passiv setzen &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Ich werde geschwindelt&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; ersteres ins &amp;amp;bdquo;[http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=120.0 Rezipientenpassiv]&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Ich kriege geschwindelt&amp;amp;ldquo; Das wiederum soll nun gleichbedeutend sein mit &amp;amp;bdquo;Ich blümeriere&amp;amp;ldquo;. Man blümeriert zum Beispiel, wenn man [http://www.watch.impress.co.jp/pc/docs/article/20010222/apple1.jpg diesen Computer] sieht.&lt;br /&gt;
;elegieren&lt;br /&gt;
:stilvoll anziehen&lt;br /&gt;
;galieren&lt;br /&gt;
:sich einer Dame gegenüber zuvorkommend verhalten, sich ritterlich geben&lt;br /&gt;
:imminieren&lt;br /&gt;
:drohen, bevorstehen&lt;br /&gt;
;larmoyieren&lt;br /&gt;
:auf die Tränendrüse drücken&lt;br /&gt;
;possieren&lt;br /&gt;
:wer nicht possiert, ist impotent&lt;br /&gt;
;süffisieren&lt;br /&gt;
:Überheblichkeit demonstrieren&lt;br /&gt;
;virulieren&lt;br /&gt;
:anstecken; sich gefahrvoll auswirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:„Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!”&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:„Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.“ ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:„kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.“ ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ihr Fernbleiben besorgte mich.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: &amp;amp;bdquo;Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.&amp;amp;ldquo; Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort &amp;amp;bdquo;betucht&amp;amp;ldquo; zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Teufel durchtrieb ihn bis zu völligen Durchtriebenheit.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder „nachjährigsten“ nach katakura) Sieg.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:„Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.“&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:„Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?“&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:„Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.“&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ich werde die Situation nicht verblümen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Wer hat das siebte Jahr verflixt?&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:„nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.“ (Gestorken übrigens: Er sah sie unverwogen an.)&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:„Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.“&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&amp;lt;br/&amp;gt;Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/U&amp;diff=8270</id>
		<title>Starke Verben/U</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/U&amp;diff=8270"/>
		<updated>2017-09-14T09:50:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
üben,, ob, öbe,, geoben&lt;br /&gt;
überbewerten, wertet überbe, wart überbe, wärte überbe, werte überbe, überbeworten, P2&lt;br /&gt;
überborden,, überbard, überbürde,, überburden&lt;br /&gt;
überbrücken, überbrickt, überbrak, überbräke, überbrick, überbrocken&lt;br /&gt;
überflügeln,, aberflalg, äberflälge,, oberflolgen&lt;br /&gt;
überlisten,, überlust, überlüste,, überlusten&lt;br /&gt;
übernachten,, übernocht, übernöchte, übernicht, übernochten&lt;br /&gt;
überraschen,, überrosch, überrösche,, überroschen&lt;br /&gt;
übertölpeln,, übertullp, übertüllpe,, übertollpen, K&lt;br /&gt;
übervorteilen, übereilt vort, überiel vort, überiele vort, übereile vort, vortüberielen, P4&lt;br /&gt;
überwältigen, überwiltigt, überwaltog, überwältöge, überwiltig, überwoltogen, Z&lt;br /&gt;
überwintern, wirnt über, warant aber, wäränt äber, wirn über, aberwaranten, AK2Z3P&lt;br /&gt;
umarmen, umärmt, amurm, ämürme,, omormen&lt;br /&gt;
umfloren, umfleurt&amp;lt;br /&amp;gt;umflört, umflur, umflüre, umfleur&amp;lt;br /&amp;gt;umflör, umfloren&lt;br /&gt;
umgarnen,, umgorn, umgörne,, umgornen&lt;br /&gt;
umtopfen,, tapf um, täpfe um,, umgetepfen&lt;br /&gt;
umverteilen, teilt umver, tiel umver, tiele umver, teile umver, umvertielen, P2&lt;br /&gt;
umzingeln,, umzalng, umzälnge,, umzolngen, K&lt;br /&gt;
unken,, onk, önke,, geonken&lt;br /&gt;
unterbuttern,, bottort unter, böttörte unter,, unterbottorten, RZK&lt;br /&gt;
unterjochen,, unterjiech, unterjieche,, unterjiechen&lt;br /&gt;
unterkellern, unterkirllt, unterkarll, unterkürlle, unterkirll, unterkorllen, K&lt;br /&gt;
updaten, datet up, dote up, doyte up, date up, upgedoten, P&lt;br /&gt;
uraufführen, führt urauf, fohr aarief, fœhre äärief,, aariefgefohren&lt;br /&gt;
urinieren, niert uri, durm uri, dürme uri, blas(e) uri, uripokalen, VP&lt;br /&gt;
  Metabolische Konjugation. Die Vergangenheitsformen verweisen auf den Weg, den das Nierenwasser hinter sich hat, der Imperativ darauf, wo es hindrängt.&lt;br /&gt;
urlauben, laubt ur, lob ur, löbe ur, laube ur, urgeloben, P&lt;br /&gt;
uzen,, iez, ieze,, geuzen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/T&amp;diff=8269</id>
		<title>Starke Verben/T</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/T&amp;diff=8269"/>
		<updated>2017-09-14T09:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: Bei Verben mit o oder u im Stamm bietet sich die retrogressive Anwendung bestehender Ablautreihen an.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
tackern, tirckt, turck, türcke, tirck, getorcken, K&lt;br /&gt;
tadeln, tilt, told, tölde, tild, getolden, K&lt;br /&gt;
tafeln,, talf, tälfe,, getolfen, K&lt;br /&gt;
tagen,, tug, tüge,, getagen&lt;br /&gt;
taggen,, tugg, tügge,, getuggen&lt;br /&gt;
takten, tikt, tokt, tökte, tik, getokten&lt;br /&gt;
talken, tilkt, tolk, tölke, tilk, getolken&lt;br /&gt;
tändeln,, tolnd, tölnde,, getolnden, K&lt;br /&gt;
tangieren,, tangens, tangente,, tangenten, I&lt;br /&gt;
tänzeln,, tolnz, tölnze,, getolnzen, K&lt;br /&gt;
tanzen,, tunz, tünze, tinz, getunzen&lt;br /&gt;
tappen,, tupp, tüppe,, getappen&lt;br /&gt;
tappern, tirppt, turpp, türppe, tirpp, getarppen, K&lt;br /&gt;
tapsen,, tops, töpse,, getopsen&lt;br /&gt;
tarnen, tärnt, torn, törne, tärn, getornen&lt;br /&gt;
tasten,, tastatur, tastatöre,, tastaturen, V&lt;br /&gt;
tätscheln,, toltsch, töltsche,, getoltschen, K&lt;br /&gt;
tauchen,,tooch, tööche,, getauchen&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (Er tooch im Roten Meer.) &lt;br /&gt;
tauchen, teucht, toch, töche, teuche, getauchen&lt;br /&gt;
  transitives Verb (Er &#039;&#039;toch&#039;&#039; etwas unter.)&lt;br /&gt;
tauen,, tieb, tiebe,, getauen&lt;br /&gt;
täuen, tieht, tuh, tühe, tieh, getuhen&lt;br /&gt;
taufen,, tuff, tüffe,, getuffen&lt;br /&gt;
taugen,, tog, töge,, getogen&lt;br /&gt;
taumeln,, tulm, tülme,, getumlen, K&lt;br /&gt;
  Der Taumel hat im Laufe der Sprachgeschichte auch unsere Zungen ergriffen und die Konsonantenverschiebung im Partizip II wieder aufgelosen.&lt;br /&gt;
tauschen,, tosch, tösche,, getoschen&lt;br /&gt;
täuschen,, tusch, tüsche,, getuschen&lt;br /&gt;
täuscherln, 2. tleirsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. tleirscht, tlorsch, tlörsche, tleirsch, letorschen, K3&lt;br /&gt;
tausendsteln,, tiusolndst, tiüsölndste,, tiusolndsten, ZK&lt;br /&gt;
teasen,, tas, täse,, getoasen&lt;br /&gt;
technikern, tichnirkt, tachnark, tächnärke, tichnirk, tochnorken, ZK&lt;br /&gt;
techtelmechteln, tilchtmilcht, talchtmalcht, tälchtemälchte, tilchtmilcht, tolchtgemolchten, Z&lt;br /&gt;
  Hier entwickelt die Coniugatio duplex Ähnlichkeiten mit dem v.a. bei Modalverben verbrittenen Reduplikationsimperfekt. Im Partizip II hebt der für ein zünftiges Techtelmechtel unabkömmliche Lustmolch sein Haupt.&lt;br /&gt;
teeren,, toor, tööre,, getooren&lt;br /&gt;
teilen,, tiel, tiele,, getielen&lt;br /&gt;
temperieren,, temperatur, temperatöre,, temperaturen, I&lt;br /&gt;
terminieren,, terminator, terminatöre,, terminatoren, I&lt;br /&gt;
testen,, tost, töste,, getosten&lt;br /&gt;
texen [ˈtɛçn̩], tixt [tɪçt], tox [tɔx], töxe [ˈtœçə], tix [tɪç], getoxen [gəˈtɔxn̩]&lt;br /&gt;
texten,, tuxt, tüxte,, getuxten&lt;br /&gt;
thematisieren, matisiert the, matisur the, matisüre the, matisiere the, thematisuren, P&lt;br /&gt;
thronen,, thrån, thrœne,, gethrånen&lt;br /&gt;
ticken,, tock, töcke,, getocken&lt;br /&gt;
tigern,, torg, törge,, getorgen&lt;br /&gt;
tilgen,, talg, tälge,, getulgen&lt;br /&gt;
timen,, tjum, tjüme,, getjumen&lt;br /&gt;
tingeln,, talng, tälnge,, getolngen&lt;br /&gt;
tingieren,, tinktur, tinktöre,, tinkturen, I&lt;br /&gt;
tippeln,, tolpp, tölppe,, getolppen, K&lt;br /&gt;
tippen,, topp, töppe,, getoppen&lt;br /&gt;
tippexen, tippixt, toppax, töppäxe, tippix, toppoxen, Z&lt;br /&gt;
tirilieren,, tirrilar, tilliräre,, tirriloren, ZO2&lt;br /&gt;
  Onomatopoetisch und zwiefach konjugoren &amp;amp;ndash; mit einer besonderen Gemeinheit im Konjunktiv II!&lt;br /&gt;
tischlern, trilscht, torlsch, törlsche, trilsch, getorlschen, KV&lt;br /&gt;
titeln,, tolt, tölte,, getolten, K&lt;br /&gt;
toben,, tåb, tœbe,, getoben&lt;br /&gt;
tollen,, tull, tülle,, getullen&lt;br /&gt;
tönen,, tån, tœne,, getånen&lt;br /&gt;
tonisieren,, tonsur, tonsöre,, tonsuren, I&lt;br /&gt;
töpfern, tirpft, torpf, törpfe, tirpf, getorpfen, K&lt;br /&gt;
toppen,, tapp, täppe,, geteppen&lt;br /&gt;
tordieren,, tortur, tortöre,, torturen, I&lt;br /&gt;
torkeln,, turlk, türlke,, geturlken, K&lt;br /&gt;
tosen, töst, ties, tiese,, getosen&lt;br /&gt;
töten,, tåt, t&amp;amp;oelig;te,, getoten&lt;br /&gt;
traben,, trub, trübe,, getraben&lt;br /&gt;
trachten,, trucht, trüchte,, getrachten&lt;br /&gt;
tracken, trickt, truck, trücke, trick, getrocken&lt;br /&gt;
traktieren,, traktor, traktöre,, traktoren, I&lt;br /&gt;
trällern,, trurll, trürlle,, getrurllen, K&lt;br /&gt;
trampeln, trälmpt, trolmp, trölmpe, trilmp, getrolmpen, K&lt;br /&gt;
trampen, trimpt, tromp, trömpe, trimp, getrompen&lt;br /&gt;
tränken,, trachte, trächte,, getracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
transpirieren,, transpipar, transpipäre,, transpiporen&lt;br /&gt;
trappeln,, trulpp, trülppe,, getrulppen, K&lt;br /&gt;
trapsen,, trops, tröpse,, getropsen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tapsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
trauen,, truh, trühe,, getruhen&lt;br /&gt;
trauern,, trur, trüre,, getruren&lt;br /&gt;
träufeln,, trolf, trölfe,, getrolfen, K&lt;br /&gt;
traumatisieren, tratiïert maus, trottoir mus, trötöäre müs, tratiïere maus, mustratuoren, P4Z4&lt;br /&gt;
  Coniugatio quadruplex mit Assoziationen an Kleinsäuger, Vuvuzelas und Obstpüree auf Bürgersteigen. Der Konjunktiv II ist denjenigen gewomden, die von finnischen/türkischen Synchronisationen Benjamin Blümchens traumatisiert, pardon, mustratuoren wurden. &amp;lt;i&amp;gt;AZ&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
träumen,, tromm, trömme,, getrommen&lt;br /&gt;
treideln,, trield, trielde,, getrielden, K&lt;br /&gt;
trennen, trinnt, trann, trönne, trinn, getronnen&lt;br /&gt;
trichtern,, trorcht, trörchte,, getrorchten, K&lt;br /&gt;
tricksen,, tracks, trückse,, getrocksen&lt;br /&gt;
trietzen,, tratz, trätze,, getratzen&lt;br /&gt;
  das zweite t triezt noch stärker&lt;br /&gt;
triggern, trirggt, trargg, trörgge, trirgg, getrorggen, K&lt;br /&gt;
trillern,, trierl, trierle,, getrierlen, O1K&lt;br /&gt;
trimmen,, trumm, trümme,, getrummen&lt;br /&gt;
trippeln,, trolpp, trölppe,, getrolppen, K&lt;br /&gt;
triumphieren,, triumphator, triumphatöre,, triumphatoren, I&lt;br /&gt;
trocknen, trinckt, tronck, tröncke, trinck, getroncken, K&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (Die Wäsche &#039;&#039;tronck&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
trocknen,, tr&amp;amp;aring;nck, tr&amp;amp;oelig;ncke,, getr&amp;amp;aring;ncken&lt;br /&gt;
  transitives Verb (Er &#039;&#039;tr&amp;amp;aring;nck&#039;&#039; sich die Hände ab.)&lt;br /&gt;
trödeln,, trold, trölde,, getrolden, K&lt;br /&gt;
trollen,, trull, trülle,, getrullen&lt;br /&gt;
trommeln,, trlumm, trlümme,, trlummen, K&lt;br /&gt;
trompeten, 2. trompittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. trompitt, trompat, trompäte, trompieht, trompeten&lt;br /&gt;
tröpfeln,, trolpf, trölpfe,, getrolpfen, K&lt;br /&gt;
tropfen, tröpft, trupf, trüpfe, tröpf, getropfen&lt;br /&gt;
trösten,, trost, trœste,, getrosten&lt;br /&gt;
tröten,, tråt, tr&amp;amp;oelig;te,, getroten&lt;br /&gt;
trotteln,, trlott, trlötte,, trlotten, K4&lt;br /&gt;
trotten,, trotát, trotäte, trotú!, trotán&lt;br /&gt;
  ähnlich dem Lateinischen &amp;quot;condere&amp;quot; oder &amp;quot;tradere&amp;quot; ist die Präsensform von &amp;quot;trotten&amp;quot; durch Akzentwechsel und Vokalschwächung aus &amp;quot;tro-tun&amp;quot; entstanden. In den anderen Zeiten tritt die ursprüngliche Gestalt wieder zu Tage.&lt;br /&gt;
trotzen, trötzt, traß, träße, trötzt, getressen&lt;br /&gt;
  frei nach &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
trüben,, trob, tröbe,, getroben&lt;br /&gt;
trudeln, trildt, trald, trälde, trild, getrulden, K&lt;br /&gt;
trumpfen,, trampf, trämpfe,, getrampfrn&lt;br /&gt;
tschilpen,, tschalp, tschülpe,, getscholpen&lt;br /&gt;
tuckern,, torck, törcke,, getorcken, K&lt;br /&gt;
tüfteln,, tolft, tölfte,, getolften, K&lt;br /&gt;
tummeln,, tlomm, tlömme,, getlommen, K&lt;br /&gt;
tünchen,, tjunch, tjünche,, getjunchen, D&lt;br /&gt;
tunen,, tonn, tönne,, getonnen&lt;br /&gt;
tunken,, tank, tänke,, getunken&lt;br /&gt;
tunneln,, tolnn, tölnne,, getolnnen, K&lt;br /&gt;
tupfen,, topf, töpfe,, getopfen&lt;br /&gt;
türken, 1. turk&amp;lt;br/&amp;gt;2. turkst&amp;lt;br/&amp;gt;3. turk, totork, totörke,, atatürken, R&lt;br /&gt;
  Die Präsensbildung ist an &#039;&#039;müssen&#039;&#039; angelehnen.&lt;br /&gt;
türmen, 1. türme&amp;lt;br /&amp;gt;2. turmst&amp;lt;br /&amp;gt;3. turmt, tiarm, tiärme, turm, getiurmen, D1&lt;br /&gt;
turnen,, torn, törne,, getornen&lt;br /&gt;
turteln,, torlt, törlte,, getorlten, K&lt;br /&gt;
tuscheln,, tolsch, tölsche,, getolschen, K&lt;br /&gt;
tuten,, tudd, tüdde,, getudden, O2&lt;br /&gt;
tuten,, tatat, tätäte,, tutan&lt;br /&gt;
  Alternativer Stork des reduplizierenden Tatendrangs. Betonung: tatát, tután.&lt;br /&gt;
twittern,, twortt, twörtte,, getwortten, K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8266</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8266"/>
		<updated>2017-09-08T04:40:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betandet ansch, betond ansch, betönde ansch, betande ansch, anschbestanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedachen,, bedenkte, bedenkte,, bedenkt&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;bedenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedangen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen, 1. bekriege / bekrich&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekrichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;1. bekriegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekriegen, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
belehen,, beland, belände,, belanden&lt;br /&gt;
  Analog zu „stehen“, aber gleichzeitig mit einem Recessus Narrativus zu „Land“.&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blenden,, blandte,, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=8260</id>
		<title>Starke Verben/E</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=8260"/>
		<updated>2017-09-02T02:22:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ebayen,, eboy, eböye,, egeboyen&lt;br /&gt;
ebnen, imbt, omb, ombe, imb, geomben, K&lt;br /&gt;
  Widerstand ist zwecklos – der nasale Konsonant wird assimiloren.&lt;br /&gt;
edieren,, editor, editöre,, editoren, I&lt;br /&gt;
eggen, iggt, agg, ügge, igg, geoggen&lt;br /&gt;
ehelichen,, ahalach, ähäläche,, uhelochen, Z&lt;br /&gt;
ehren,, ohr, öhre,, geohren&lt;br /&gt;
eichen,, ich, iche,, geichen&lt;br /&gt;
eiern,, ier, iere,, ge&amp;amp;middot;ieren&lt;br /&gt;
eifern, irft, orf, örfe, irf, ge&amp;amp;middot;irfen, K&lt;br /&gt;
eignen,, ieng, iegne,, geiegnen&lt;br /&gt;
eilen,, iel, iele,, geielen&lt;br /&gt;
einäschern, ärscht ein, arsch ein, ärsche ein, ärsche ein, eingearschen, K&lt;br /&gt;
einbrocken,, brack ein, bräcke ein,, eingebracken&lt;br /&gt;
einbuchten, bücht ein, bocht ein, böchte ein,, eingebachten&lt;br /&gt;
einbürgern, burgert ein, briarg ein, briärge ein, burger ein, eingebriurgen, D1K&lt;br /&gt;
einchecken,, chuk ein, chüke ein,, eingechocken, &lt;br /&gt;
eindosen,, dus ein, düse ein,, eingedusen&lt;br /&gt;
einen,, ien, iene,, geienen&lt;br /&gt;
einengen, einingt, ienong, ienönge,, geienongen&lt;br /&gt;
einflößen, 2./3. flisst ein, flass ein, flässe ein, fliss ein, eingeflußen&lt;br /&gt;
eingemeinden,, gemiend ein, gemiende ein,, eingeminden&lt;br /&gt;
einheimsen,, hiems ein, hiemse ein,, eingehiemsen&lt;br /&gt;
einigeln,, ienalg, ienälge,, geienelgen, VZK&lt;br /&gt;
  analog einigen (das natürlich völlig anders betonen wird, das ist das Verrückte)&lt;br /&gt;
einigen,, ienag, ienäge,, geienegen, Z&lt;br /&gt;
einkerkern, krirkt ein, krark ein, krürke ein, krirk ein, eingekrorken, K2&lt;br /&gt;
einloggen,, lugg ein, lügge ein,, eingeluggen&lt;br /&gt;
einlullen,, lul ein, lüle ein,, eingelulen, O1&lt;br /&gt;
einnischen,, nasch ein, näsche ein,, eingeneschen&lt;br /&gt;
einpapierln, 1. papierle ein&amp;lt;br /&amp;gt;2. paplierst ein&amp;lt;br /&amp;gt;3. papliert ein, poplor ein, pöplöre ein, paplier ein, einpolporen, K3PZ2&lt;br /&gt;
einpflocken, lockt einpf, luck impf, lücke impf,, impfengelocken&lt;br /&gt;
einrenken,, rank ein, ränke ein,, eingeranken&lt;br /&gt;
einsacken,, suck ein, sücke ein,, eingesucken&lt;br /&gt;
einschüchtern,, schiorcht ein, schiörche ein,, eingeschiorchten, D1K&lt;br /&gt;
einseifen,, siff ein, siffe ein,, eingesiffen&lt;br /&gt;
einsesseln,, selass ein, selüsse ein,, einselossen&lt;br /&gt;
eintüten, 2. tuttst ein&amp;lt;br/&amp;gt;3. tutt ein, tiöt ein, tiäte ein, tutt ein, eintiäten, D2&lt;br /&gt;
einverleiben, erleibt einv, erlieb einv, erliebe einv, erleibe einv, einverlieben, P4&lt;br /&gt;
einwilligen,, wallog ein, wällöge ein,, eingewallogen, Z&lt;br /&gt;
eisen,, ies, iese,, ge·iesen&lt;br /&gt;
eitern,, irt, irte,, geirten, K&lt;br /&gt;
ekeln, ilkt, alk, älke, ilk, geolken, K&lt;br /&gt;
elfteln,, allft, öllfte,, geollften, K&lt;br /&gt;
empören,, empor, emp&amp;amp;oelig;re,, emporen&lt;br /&gt;
enden,, andte,, , geandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
engen,, ing, inge, ingo, beignet, V&lt;br /&gt;
  Aus der Enge werden zwei Eigennamen und ein Gebäck. Sehr schick. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
entarten, tärt en, tort en, törte en,, entorten&lt;br /&gt;
entbehren,, entbohr, entböhre,, entbohren&lt;br /&gt;
entblättern,, entnuld, entnülde,, entwolden, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;entnadeln&#039;&#039; und &#039;&#039;entwedeln&#039;&#039; – Nadel und Wedel sind die Blatt-Pendants der Nacktsamer und Farne&lt;br /&gt;
entblößen,, entbloß, entblüße,, entblußen&lt;br /&gt;
enteignen, 1. eing Ente&amp;lt;br/&amp;gt;2. eingst Ente&amp;lt;br/&amp;gt;3. eing Ente&amp;lt;br/&amp;gt;1. ignen Ente&amp;lt;br/&amp;gt;2. ignet Ente&amp;lt;br/&amp;gt;3. ignen Ente, ungte Ente, üngte Ente, igne Ente, entegeungt&lt;br /&gt;
  In freier Anlehnung an &amp;quot;wissen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
enteisen, 1. isse Ente&amp;lt;br/&amp;gt;2. isst Ente&amp;lt;br/&amp;gt;3. isst Ente, ass Ente, ässe Ente,, entegeisen&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ei&#039;&#039; in &#039;&#039;entegeisen&#039;&#039; ist als Diphthong zu sprechen&lt;br /&gt;
enteisenen,, entiesen, entiesen,, entiesenen&lt;br /&gt;
entern, 2. irrntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irrntt, arrnt, ürrnte, irrnt, georrnten, K&lt;br /&gt;
  Das die Dynamik des Enterns verlautbarende -&#039;&#039;rr&#039;&#039;- disambiguiert zugleich &#039;&#039;entern&#039;&#039; und &#039;&#039;ernten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
entfachen,, entfuch, entfüche,, entfuchen&lt;br /&gt;
entfernen,, entfarn, entförne,, entfornen&lt;br /&gt;
entflohen,, entflieh, entfliehe,, entfliehen&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;entfliehen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entgehen, gehe ent, ging gins, ginge gins, geh ent, schwanfallen, V&lt;br /&gt;
  Coniugatio Anatidarum – Der Kennjokus der Entenvögel&lt;br /&gt;
gehen enten, gingen g.e, gingen g.e, geht e.n!, schwänefällen&lt;br /&gt;
Der Konjunktiv1 kekünne lauten: ich gehe ent - ihr gehet enten&lt;br /&gt;
entgleisen,, glies Ente, gliese Ente,, entgeliesen&lt;br /&gt;
entgraten,, entgriet, entgriete,, entgraten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geraten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entgräten,, entgriat, entgriüte,, entgriaten, D3&lt;br /&gt;
enthüllen,, entholl, enthölle,, enthollen&lt;br /&gt;
enthülsen, 1. enthuls&amp;lt;br/&amp;gt;2. enthulst&amp;lt;br/&amp;gt;3. enthuls&amp;lt;br/&amp;gt;1. enthülsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. enthülst&amp;lt;br/&amp;gt;3. enthülsen, enthols, enthölse,, entholsen&lt;br /&gt;
entkernen, 1. ente kern&amp;lt;br/&amp;gt;2. intst kern&amp;lt;br/&amp;gt;3. int kern&amp;lt;br/&amp;gt;aber:&amp;lt;br/&amp;gt;1. wenn ich entkerne&amp;lt;br/&amp;gt;2. wenn du intkernst&amp;lt;br/&amp;gt;3. wenn er intkernt, ant kern&amp;lt;br/&amp;gt;aber:&amp;lt;br/&amp;gt;wenn ich antkern, ünte kern&amp;lt;br/&amp;gt;aber:&amp;lt;br/&amp;gt;wenn ich üntkerne, int kern, ontkernen&lt;br /&gt;
entkoffeinieren, entiniert koffe, entonor kaffee, entönöre käffee,, kiffentonoren&lt;br /&gt;
entkräften, 2. entkriftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. entkrift, entkraft, entkrüfte, entkrift, entkroften&lt;br /&gt;
entlarven, entlirvt, entlurv, entlürve, entlirv, entlurven&lt;br /&gt;
entmachten, entmächt, entmocht, entmöchte,, entmochten&lt;br /&gt;
entmannen,, entmnn, entmnne,, entmnnen, V&lt;br /&gt;
  Durch tilgenden Ablaut ist dieses Verb wie kastroren. Stärke bedeutet das trotzdem.&lt;br /&gt;
entmündigen,, entmondag, entmöndäge,, entmondegen, Z&lt;br /&gt;
entpuppen,, entdaswar, entdäswär,, entpudelskernen, V&lt;br /&gt;
  DAS entpuppt sich als des Pudels Kern!&lt;br /&gt;
entrinden, 3. Sg. entreust, entrand, entründe,, entrunden&lt;br /&gt;
entrümpeln, entrumpelt, entrialmp, entriälmpe, entrumple, entrialmpen, D1K&lt;br /&gt;
entschädigen,, entschadog, entschädöge,, entschodagen, Z&lt;br /&gt;
entschuldigen, entigt schuld, entag schuld, entäge schuld, entige schuld!, schuldentigen, P3&lt;br /&gt;
entziffern, entzirfft, entzarff, entzürffe, entzirff, entzorffen, K&lt;br /&gt;
entzweien,, entzwie, entzwië,, entzwiën&lt;br /&gt;
erbarmen, erbirmt, erborm, erbörme, erbirm, erbormen&lt;br /&gt;
erben, irbt, arb, ürbe, irb, georben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erbittern,, erbartt, erbärtte,, erbortten, K&lt;br /&gt;
erblassen,, erbluss, erblüsse,, erblussen&lt;br /&gt;
erblinden,, erbland, erblände,, erblunden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;finden&#039;&#039; &lt;br /&gt;
erbosen, 2./3. erböst, erbies, erbiese, erbös, erbosen&lt;br /&gt;
erden, 2. irst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ird, ard, ürde,, georden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erdolchen,, erdielch, erdielche,, erdielchen, K&lt;br /&gt;
erdreisten,, erdriss, erdrisse,, erdrissen&lt;br /&gt;
ereignen, eringt, erung, erünge, ering, erungen, K&lt;br /&gt;
ereilen,, eriel, eriele,, erielen&lt;br /&gt;
erfrechen, erfricht, erfrach, erfräche, erfrich, erfrochen&lt;br /&gt;
  Die Gesellschaft zur Stärkung der Verben lehnt jede Haftung für eventuelle Rachenschäden beim Durchkonjugieren ab.&lt;br /&gt;
erfrischen,, erfrosch, erfrösche,, erfroschen&lt;br /&gt;
ergänzen, 2. erginz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt; 3. erginzt, ergänznentatir, ergönze, erginz, ergonznentatoren, V&lt;br /&gt;
  Das Verb ergänzen wird um einige Nachwüchse ergonznentatoren&lt;br /&gt;
ergattern, ergirttt, ergurtt, ergürtte, ergirtt, ergortten, K&lt;br /&gt;
ergaunern,, ergorn, ergörne,, ergornen, K&lt;br /&gt;
ergötzen,, ergotz, ergätze,, ergotzen&lt;br /&gt;
ergrimmen,, ergramm, ergrämme,, ergrommen&lt;br /&gt;
ergründen,, ergrund, ergrönde,, ergronden&lt;br /&gt;
erheitern,, erhirt, erhirte,, erhirten, K&lt;br /&gt;
erhellen, erhillt, erholl, erhölle, erhill, erhollen&lt;br /&gt;
erhitzen,, erhaß, erhäße,, erhessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erhöhen,, erhåh, erhœhe,, erhohen&lt;br /&gt;
erigieren,, errag, erräge,, erregen&lt;br /&gt;
erinnern,, erornn, erörnne,, erornnen, K&lt;br /&gt;
erkälten (sich),, 1. rkltmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rklstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rklts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkltn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rklt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktlns’ch, 1. rkljtmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rkljstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rkljts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkljtn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rkljt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktjlns’ch, rklt’tch, rkltn, V&lt;br /&gt;
  Liegt das Erkälten erst einmal in der Vergangenheit, herrscht Heiserkeit und Vokalverlust. Das Reflexivpronomen verschmilzt mit der Verbform. An einen Vokal ist auch nicht im Konjunktiv zu denken, aber einen zusätzlichen Gleitlaut – &#039;&#039;j&#039;&#039; – kriegt man gerade noch artikuloren.&lt;br /&gt;
erklären,, erklur, erklüre,, erkluren&lt;br /&gt;
erkühnen,, erkuhn, erköhne,, erkuhnen&lt;br /&gt;
erkundigen,, erkondag, erköndäge,, erkondegen, Z&lt;br /&gt;
erlangen,, erling, erlinge,, erlangen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;bangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erlauben,, erlub, erlübe,, erluben&lt;br /&gt;
erläutern,, erliurt, erliürte,, erliurten, KD&lt;br /&gt;
erleben, bet erle, bat erle, bäte erle, be erle, erlegebeten, AVP&lt;br /&gt;
erledigen,, erladog, erlädöge,, erladogen, Z&lt;br /&gt;
erlegen, get erle, gink erle, günke erle, ge erle, erlegeganken, AVP&lt;br /&gt;
erleichtern,, erlircht, erlirchte,, erlirchten, K&lt;br /&gt;
erleiden, idet erle, itt erle, itte erle, ider erle, erlegéitten, AVP&lt;br /&gt;
erlernen, yrnt erle, xyrn erle, xyrne erle, yrn erle, erlegexyrnen, AVP&lt;br /&gt;
  Mit Schwell-Ypsilon und Schwell-Ix. Hierbei ist etwas zu erlernen. Seltenere Buchstaben seien gefrorden. &lt;br /&gt;
erlesen, siet erle, sat erle, säte erle, sie erle, èrlegesén, AVP&lt;br /&gt;
erleuchten, uchtet erle, ocht erle, öchte erle, uchte erle, erlegeochten, AVP&lt;br /&gt;
erlöschen,, erloosch, erlöösche,, erloschen&lt;br /&gt;
  Das intransitive Verb &#039;&#039;erlöschen&#039;&#039; macht eine stärkere Stärkung durch (das Feuer &#039;&#039;erloosch&#039;&#039;), vergleiche das transitive Verb &#039;&#039;löschen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
ermatten,, ermott, ermötte,, ermotten&lt;br /&gt;
ermöglichen,, ermoglach, ermögläche,, ermoglochen, Z&lt;br /&gt;
ermüden, ermudet, ermiöd, ermiäde, ermud, ermiäden, D2&lt;br /&gt;
ermuntern,, ermornt, ermörnte,, ermornten&lt;br /&gt;
ermutigen,, ermotag, ermötäge,, ermotegen, Z&lt;br /&gt;
ermutigen, mut tiger, mat tiger, mäte tiger, mu tiger, tigerman&lt;br /&gt;
  Alternativer Stork mit recessus narrativus, vgl. &amp;quot;tun&amp;quot;&lt;br /&gt;
erneuen,, ernu, ernü,, ernun&lt;br /&gt;
erneuern, ernrout, ernruia, ernrüiä, ernrou, ernruion, TK&lt;br /&gt;
erniedrigen,, ernardog, ernärdöge,, ernardorgen, ZK&lt;br /&gt;
ernten, irntt, arnt, ürnte, irnt, geornten&lt;br /&gt;
ernüchtern, ernurcht, erniorcht, erniörchte, ernurcht, erniorchten, D1K&lt;br /&gt;
erobern,, erorb, erörbe,, erorben, K&lt;br /&gt;
erörtern,, rerort, rerörte,, rerorten, K&lt;br /&gt;
  Eine Doppel-r-Bildung wäre zwar hinnehmbar, aber es ist lustiger, das r an den Anfang zu verschieben.&lt;br /&gt;
erquicken,, erquak, erquäke,, erquucken&lt;br /&gt;
erregen, 1. ererge&amp;lt;br/&amp;gt;2. erirgst&amp;lt;br/&amp;gt;3. erirgt, erogar, erogäre, erirg, eriguren&lt;br /&gt;
erren (statt &#039;&#039;irren&#039;&#039;), 2. irrst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irrt, errar, errare, irr, gegerren, V&lt;br /&gt;
  In diesem experimentellen Stork analog &#039;&#039;essen&#039;&#039; wurde ein &#039;&#039;e/i&#039;&#039;-Wechsel in den Präsensstamm eingefohren, wodurch sich u.a. der Infinitiv verändert.&lt;br /&gt;
erröten,, errot, err&amp;amp;oelig;te,, erroten&lt;br /&gt;
erschlaffen, erschläfft, erschluff, erschlüffe, erschläff, erschlaffen&lt;br /&gt;
erschmeicheln, 1. meilche ersch&amp;lt;br/&amp;gt;2. milchst ersch&amp;lt;br/&amp;gt;3. milcht ersch, mielch arsch, mielche ärsche, milch ersch!, arschgemilchen&lt;br /&gt;
erschöpfen,, erschapf, erschäpfe,, erschapfen&lt;br /&gt;
erschüttern, erschuttert, erschiartt, erschiärtte, erschuttere, erschiartten, D1K&lt;br /&gt;
erschweren,, erschwar, erschwäre,, erschwuren&lt;br /&gt;
erstarken, erstirkt, erstork, erstörke, erstirk, erstorken&lt;br /&gt;
erstarren, erstärrt, ersturr, erstürre, erstärr, erstarren&lt;br /&gt;
erstatten,, erstott, erstötte, erstitt, erstotten&lt;br /&gt;
ersticken,, erstock, erstöcke,, erstocken&lt;br /&gt;
erstreben, triebt ersch, trab arsch, träbe rasch, trieb ersch!, orschgetroben&lt;br /&gt;
  Bezüglich des Rachtschriebs des sch-Lautes schreibe man &#039;&#039;„Ich trab den Doktortitel arsch“&#039;&#039;, aber &#039;&#039;„Weil ich den Doktortitel arstrab ...“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
ertauben,, ertob, ertöbe,, ertoben&lt;br /&gt;
ertüchtigen, ertuchtigt, ertiachtog, ertiächtöge, ertuchtig, ertiuchtogen, ZD1&lt;br /&gt;
erübrigen, er|igt brü, er|āg brō, er|äge brö, er|ig brü!, erōbrŭgen&lt;br /&gt;
erwähnen,, erwåhn, erwœhne,, erwåhnen&lt;br /&gt;
erweitern,, erwiert, erwierte,, erwúrten, K&lt;br /&gt;
erwidern,, erword, erwörde,, erworden, K&lt;br /&gt;
erzielen,, erzaul, erzäule,, erzaulen&lt;br /&gt;
extrahieren,, har/hor extra, häre/höre extra,, (ge-)extrahoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8259</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8259"/>
		<updated>2017-09-02T02:15:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betandet ansch, betond ansch, betönde ansch, betande ansch, anschbestanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedachen,, bedenkte, bedenkte,, bedenkt&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;bedenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedangen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen, 1. bekriege / bekrich&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekrichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;1. bekriegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekriegen, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blenden,, blandte,, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=8258</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=8258"/>
		<updated>2017-09-01T02:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort („Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.“)&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:„Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.“&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt („Abliegerparkplatz“)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:„Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.“&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:„Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.“&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:[https://de.wikipedia.Ort/wiki/Utrum Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird („von hinten durch die Brust ins Auge“, „etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen“ {je nach Situation}, “Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]“)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:„sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre“&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:„auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt“&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen: &amp;quot;Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:„Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.“&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:„Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?“&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei „Felkommraus“.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter „abhören“ und „ausfangen“ werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:„Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.“&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:„Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.“&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:„Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.“&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:„Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.“ ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:„Ich gehe jetzt auf ne Auto.“&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:„Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!“&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: „Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.“&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:„Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.“&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenpropst&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:„Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.“&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet&lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein („ich glaube, da steckt nichts weiter davor“)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:„Komm, wir gehen einen eberfen!“&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:„Peter hat Hans Claudia eingespannen.“&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:„Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.“&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:„Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.“&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhorten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:„Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.“&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:„Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.“&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:„Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.“ [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:„Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.“&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter „Wähler“]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden „ein ganzseidenes Mädchen“, „ganzseidene Methoden“&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:„Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!“&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:„Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.“&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:„Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.“&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:„Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.“&lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören.&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geritten, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel „er ging kleinzügig darunter hinweg“&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;„Kontrast!“&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:„Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.“&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:„Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.“&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:„Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.“&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:„Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.“&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:„Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!“&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes „Landes-“Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die „Hauptstadt“ wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen „Union“, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige „Kolonie“ in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher „mal“ als „bel“.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein „Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.“&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:„Möchtest Du ein Glas Wasser?“ „Nein danke, ich habe Mollst.“&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:„Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?“&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, „du machst immer alles richtig“ (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte „Gottheiten“ nichts zu „opfern“ gibt&lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:„Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.“&lt;br /&gt;
;Norak&lt;br /&gt;
:Sonnenkleidung oder auch Schutz gegen Wärme&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:„der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.“&lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:„Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.“&lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann („Baumfeind“)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:„Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!“&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:„Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.“&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:„In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.“&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:„in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.“&lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:„Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.“&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:„Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.“&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) „Wachskerzen“ genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:„Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.“&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:„Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.“&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:„Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.“&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: „die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal“, „die Sterbensgeister schliefen ein“&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:„Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.“&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:„Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.“&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:„Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.“&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:„Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.“&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. „Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.“&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:„Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.“ &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:„Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.“&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich „Enthemmungshypothese“) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:„Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.“&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:„Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:„Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.“&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:„Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.“&lt;br /&gt;
:„Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.“&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:„eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern“&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:„Gefahr im Verschub“ ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:„Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.“ ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. „Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.“&lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: „Pakistan“ Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf „Sich-Selbst“ zurück.&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8257</id>
		<title>Starke Verben/V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8257"/>
		<updated>2017-09-01T01:20:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vegetieren,, vektor, vektöre,, vektoren, I&lt;br /&gt;
ventilieren,, ventilator, ventilatöre,, ventilatoren, I&lt;br /&gt;
verabreden, verädt arb, verad arb, veräde ärb, veräde arb, arbveraden, P4K2&lt;br /&gt;
verabreichen, reicht verab, rich verab, riche verab, reiche verab, verabrichen, P2&lt;br /&gt;
verabscheuen, verscheut ab, verschund ab, verschünde ab, verscheue ab, abverschunden, P3C&lt;br /&gt;
verabschieden, schiedet verab, schott verab, schötte verab, schiede verab, verabgeschotten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sieden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verallgemeinern, gemeinert verall, gemirn veroll, gemirne veröll, gemeinere verall, verollgemirnen, P2ZK&lt;br /&gt;
veralten,, verolt, verölte,, verolten&lt;br /&gt;
veranlagen, lagt veran, verlug an, verlüge an, lage veran, anverlagen, P2&lt;br /&gt;
veranlassen, 2./3. verlässt an, verließ an, verließe an, verlasse an, anverlassen, P3&lt;br /&gt;
veranschaulichen, verulicht ansch, veruloch ansch, verülöche ansch, veruliche ansch, anschverulochen, P4Z&lt;br /&gt;
veranschlagen, lagt veransch, lug veransch, lüge veransch, lage veransch, anschverlagen, P4&lt;br /&gt;
  Stärkerin Amelie Zapf: „Besonders der Konj. II wirft einen, bei Lichte betrachten, realistischen Schimmer auf die Natur der meisten Kostenvoranschläge.“&lt;br /&gt;
veranstalten, 2. stältst veran&amp;lt;br/&amp;gt;3. stält veran, stielt veran, stielte veran, stalte veran, verangestalten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verantworten, worte ervant&amp;lt;br&amp;gt;2.wörtst ervant&amp;lt;br&amp;gt;3.wört ervant, wurt ervant, würte ervant, ervint worte, vanterworten, P4V&lt;br /&gt;
veräppeln, verälppt, veralpp, verälppe, verälpp, verolppen, K&lt;br /&gt;
verarbeiten, verbeitet ar, verbitt ar, verbitte ar, verbeite ar, arverbitten, P3&lt;br /&gt;
verarmen, mt verar, m-m verar, m-me verar,, arverm-men&lt;br /&gt;
  mit silbigem &#039;&#039;m&#039;&#039; und Reduplikation&lt;br /&gt;
verarschen,, verursch, verürsche,, verurschen&lt;br /&gt;
verarzten, 2./3. verärzt, verurzt, verürzte, verärzt, verarzten&lt;br /&gt;
verausgaben, veräbt gaus, verub gaus, verübe gaus, verieb gaus, gausveraben, P4K&lt;br /&gt;
verauslagen, veragt aus, verug laus, verüge laus, verage laus, lausveragen, P4K&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;&#039;Stärker Berthold: Bei den folgenden Verb-(viel seltener: Verbum-)-Verben lässt sich abgetronnenes Verb(um) auch groß schreiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verbacken, ackt verb, uk verb, üke verb, acke verb, verbgeacken, V&lt;br /&gt;
verballhornen,, verbullharn, verbüllhärne,, verballhornen, Z&lt;br /&gt;
  Das Stierbrunzlert (plus Horn) ist auch nicht schlecht. Es gibt aber weitere Varianten:&lt;br /&gt;
verballhornen, allhornt verb, ollhurn verb, öllhürne verb, allhorne verb, verbgeollhurnen, V&lt;br /&gt;
verballhornen, l(c)hornt verbal, l(c)hurn verbal, l(c)hürne verbal, l(c)horne verbal, verbalge(c)hlurnen, V&lt;br /&gt;
  Letztere ist die Variante der „Collectio salivae“. Ich hor das Geräusch von einem lieben, alten Verwandten. &lt;br /&gt;
verballhornen, hörnt alle Verben&amp;lt;br&amp;gt;aber: wenn er verballhörnt, harn alle Verben, hernie alle Verben,, verballgehirnen&lt;br /&gt;
  Jede Stammform hat hier ihre eigene Verballhornung. &lt;br /&gt;
verbannen, annt verb, onn verb, önne verb, anne verb, verbgeonnen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, 2./3. verbils, verbols, verbölse, verbilst, verbolsen, K&lt;br /&gt;
verbaseln, ils verb, ols verb, ölse verb, ilse verb, verbgerolsen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, älst verb, jül verb, jöle verb, älse verb, verbgeornen, U-V&lt;br /&gt;
  Siehe auch http://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,3766.15.html; &#039;&#039;&#039;Antwort #17&#039;&#039;&#039;; bezogen auf Biel und Bern. Unregelmäßige Form von Schweizer Städten („Oppidorum Helvetiae“):&lt;br /&gt;
verbaue, aue verb, ieb verb, iebe verb, au(e) verb, verbverauen, V&lt;br /&gt;
verbauere, auert verb, ur verb, üre verb, au(e)re verb, verbveruren, V&lt;br /&gt;
verbeamten, eamtet verb, aom(b)te verb, äöm(b)te verb, eam(b)t(e) verb, verbgeaom(b)ten, V&lt;br /&gt;
  In einigen Formen Fugen-b, zur Sprecherngliercht, möglich&lt;br /&gt;
verbellen, illt verb, oll verb, ölle verb, ill verb, verbgeollen, V&lt;br /&gt;
verbergen, irgt verb, arg verb, ärge verb, irg verb, verbgeorgen, V    &lt;br /&gt;
verbessern, 2./3. verbirßt, verborß, verbörße, verbirß, verborßen, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbeugen, eugt verb, ug verb, üge verb, eug(e) verb, verbgeúgen, V&lt;br /&gt;
verbeulen, eult verb, ul verb, üle verb, eule verb, verbgeúlen, V&lt;br /&gt;
  „Strigifome Variante“&lt;br /&gt;
verbiegen, iegt verb, og verb, öge verb, iege verb, verbgeogen, V&lt;br /&gt;
verbiestere, iestert verb, arsst verb, ärsste verb, iestere verb, verbgebarssten, V&lt;br /&gt;
verbiete, ietet verb, ot verb, öte verb, iete verb, verbgeoten, V&lt;br /&gt;
verbilde, ildet verb, ald berb, ölde verb, ilde verb, verbgebolden, V&lt;br /&gt;
verbildlichen,, verbuldlach, verbüldläche,, verbuldlochen, Z&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbilligen, illigt verb, ullog verb, üllöge verb, illige verb, verbgebullogen, V&lt;br /&gt;
verbimse, imst verb, ams verb, ämse verb, ims(e) verb, verbgeomsen, V&lt;br /&gt;
verbinden, indet verb, and verb, ände verb, inde verb, verbgeúnden, V&lt;br /&gt;
verbitte, ittet verb, at verb, äte verb, itte verb, verbgeéten, V&lt;br /&gt;
verbittern,, verbortt, verbörtte,, verbortten, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblasen, läst verb, lus verb, lüse verb, las verb, verbgelasen, V&lt;br /&gt;
  „Die Jägerin läst das erlog&#039;ne Wild verb.“&lt;br /&gt;
verblassen,, verbließ, verbließe,, verblassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbläuen, läut verb, luh verb, lühe verb, läu(e) verb, verbgeluhen, V&lt;br /&gt;
verbleiben, leibt verb, lieb verb, liebe verb, leib(e) verb, verbgelieben, V&lt;br /&gt;
verbleichen, leicht verb, lich verb, liche verb, leiche verb, verbgelichen, V&lt;br /&gt;
  „Corpus-Variante“&lt;br /&gt;
verbleien,, verblieh, verbliehe,, verbliehen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblenden, lendet verb, landte verb, lendete verb, lende verb, verbgeblandt, V &lt;br /&gt;
  „Lumbal-Variante“&lt;br /&gt;
verblöden,, verblod, verbl&amp;amp;oelig;de,, verbloden&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. verbleufst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. verblüffen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. verblüfft&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. verblüffen, verbloff, verblöffe,, verbloffen&lt;br /&gt;
  im Präsens analog zu „wissen“. Auch Verb-Form:&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. leufst verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. lüffen verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. lüfft verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. lüffen verb, liaff verb, liäffe verb, luffe verb, verbgel(j)iuffen, V&lt;br /&gt;
  Im Präteritum Fugen-j zur leichteren Aussprache&lt;br /&gt;
verblühen, lüht verb, loh verb, löhe verb, lühe verb, verbgeblohen, V&lt;br /&gt;
verbluten, lütet verb, ludd verb, lüdde verb, lüte verb, verbgeludden, V&lt;br /&gt;
  Vgl.: Blaublütler, reinblütig&lt;br /&gt;
verbocken, öckt verb, uck verb, ücke verb, ocke verb, verbgeocken, V&lt;br /&gt;
verbodmen, ömdet verb, u(h)md verb, ü(h)mde verb, omde verb, verbgeo(h)mden, V&lt;br /&gt;
verbohren, öhrt verb, ie(h)r verb, ie(h)re verb, öhre verb, verbgeohren, V&lt;br /&gt;
  „Er öhrt sich in etwas verb.“&lt;br /&gt;
verbolzen, ölzt verb, ulz verb, ülze verb, ölze verb, verbgeúlzen, V&lt;br /&gt;
verborgen, örgt verb, org verb, ürge verb, örge verb, verbgeúrgen, V&lt;br /&gt;
verböser(e)n, ösert verb, u(h)rs verb, ü(h)rse verb, ösere verb, verbgeú(h)rsen, V   &lt;br /&gt;
verbrämen, verbrämt, verbram, verbrüme, verbrimm, verbrommen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbraten, rät verb, riet verb, riete verb, rate verb, verbgeraten, V&lt;br /&gt;
  „Consilium-Variante“&lt;br /&gt;
verbrauchen, raucht verb, ruch verb, rüche verb, rauch(e) verb, verbgeruchen, V &lt;br /&gt;
  „Fumus-Variante“&lt;br /&gt;
verbrechen, richt verb, rach verb, räche verb, rich verb, verbgerochen, V &lt;br /&gt;
  „Ich reche verb.&amp;quot; „Pecten-Variante“ Im Präteritum liegt auch „verrucht“ nahe. &lt;br /&gt;
verbreiten,, verbritt, verbritte,, verbritten&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
  „Equitatio-Variante“; bei uns auch „verbreitern“: „Cribrum- oder Eques-Variante“: )&lt;br /&gt;
verbreitern, reitert verb, rirtt verb, rirtte verb, reitere verb, verbgerirtten, V&lt;br /&gt;
verbrennen, rennt verb, rannte verb, rannte verb, renn(e) verb, verbgerannt, V&lt;br /&gt;
  „Cursus- Variante“&lt;br /&gt;
verbriefen, rieft verb, roff verb, röffe verb, riefe verb, verbgeroffen, V&lt;br /&gt;
  Jmdm. ein Recht; ließe an eine „Clamor-Variante“ denken&lt;br /&gt;
verbringen, ringt verb, rang verb, ränge verb, ringe verb, verbgeracht, V&lt;br /&gt;
  „Anulus- oder Luctatio-Variante“&lt;br /&gt;
verbrüdern, rüdert verb, rourd verb, röürde verb, rüdere verb, verbgerourden, V&lt;br /&gt;
  „Du rüderst verb“ ließe an eine „Remigatio-Variante“ denken.&lt;br /&gt;
verbrühen, rüht verb, rou verb, röü(h)e verb, rüh(e) verb, verbgerouhen, V&lt;br /&gt;
  „Du rühst verb“ -&amp;gt; „Quies-Variante“ läge nahe.&lt;br /&gt;
verbrutzeln, rutzelt verb, roltz verb, röltze verb, rutzele verb, verbgeroltzen, V&lt;br /&gt;
  „Ich rutzele im Hexentopf verb!&amp;quot;, jurmm ein armer Kerl.&lt;br /&gt;
verbuchen, ucht verb, ooch verb, ööche verb, uche verb, verbgeóochen, V&lt;br /&gt;
verbuddeln, uddelt verb, oldd verb, öldde verb, uddel verb, verbgeúldden, V&lt;br /&gt;
  „Ich uddele mich verb“, mien Max Maulwurf.&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, umfiedelt verb, umfold verb, umfölde verb, umfild verb, verbgeúmfolden, V&lt;br /&gt;
  „verbgeúmfolden“ ließe sich wohl zu „verbumfolden“ kürzen.  &lt;br /&gt;
  Das Verb hat eine zweite Stufe: verbum-fiedeln:&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, fiedelt verbum, fold verbum, földe verbum, fild verbum, verbumgefolden, V&lt;br /&gt;
verbummeln, ummelt verb, olmm verb, ölmme verb, ummel verb, verbgeolmmen, V&lt;br /&gt;
  „Ich ummele bisweilen viele Stunden verb.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Auch dieses Verb hat eine zweite Stufe: verbum-meln:&lt;br /&gt;
verbummeln, melt verbum, mal verbum, mäle verbum, mele verbum, verbumgemehln, V &lt;br /&gt;
  „Ich mele bisweilen manche Stunde verbum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Der Imperativ ist, wie beim vorigen Beispiel eher ein Prohibitiv mit „nicht“.&lt;br /&gt;
  In diesem Beispiel klänge &#039;&#039;mele&#039;&#039;, der italienische „Apfel“, an.&lt;br /&gt;
verbünden, undet verb, jand verb, jände verb, unde verb, verbgejiunden, V&lt;br /&gt;
verbürgen, burgt verb, jarg verb, järge verb, urg(e) verb, verbgejiurgen, V&lt;br /&gt;
verbüßen, ußt verb, jöß verb, jäße verb, uß verb, verbgebiäßen, V&lt;br /&gt;
verbuttere, uttert verb, ortt verb, örtte verb, uttere verb, verbgeortten, V      &lt;br /&gt;
verchromen,, verchriehm, verchriehme,, verchromen&lt;br /&gt;
verdammen,, verdomm, verdömme,, verdommen&lt;br /&gt;
verdattern,, verdrott, verdrötte,, verdrotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch gestorken wegen &#039;&#039;verdorren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdauen,, verdieb, verdiebe,, verdauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdeutschen,, verdiatsch, verdiätsche,, verdiutschen, D&lt;br /&gt;
verdeutlichen,, verdutlach, verdütläche,, verdutlechen, Z&lt;br /&gt;
verdichten, chtet Verdi, chting Verdi, chtinge Verdi, chtäh Verdi, Verdi-gechtangen, V&lt;br /&gt;
verdienen, ehnt Verdi, ohn Verdi, öhne Verdi, ien Verrdi, Verdi-geohnen, V&lt;br /&gt;
verdippeln, pipelt Verdi, alpp Verdi, älppe Verdi, ilpp Verdi, Verdi-geúlppen, V&lt;br /&gt;
  Die drei vorigen sind Bertls Verben zu Ehren des magnifico compositore, Herrn G. Verdis (1813-1901). Im Praes. Ind. ist zwischen die &#039;&#039;pp&#039;&#039; ein &#039;&#039;i&#039;&#039; eingeschoben. Mit diesem „I insertum“ erinnert das Verb an &#039;&#039;piperln&#039;&#039;, was (z.B.) in Wien &#039;&#039;trinken, süffeln&#039;&#039; bedeutet (wohl von Lat. &#039;&#039;bibere&#039;&#039;: wahrsch. student.). Auch &#039;&#039;-geúlppen&#039;&#039; – etwa als Folge eines Rausches – passt hier recht gut herein.  &lt;br /&gt;
verdrahten, 2.verdrähtst&amp;lt;br&amp;gt;3.verdräht, verdrieht, verdriehte, verdräht, verdrahten&lt;br /&gt;
verdrecken, verdrickt, verdrak, verdräke, verdrick, verdrocken&lt;br /&gt;
verdreifachen, verfächt drei, verfuch drie, verfüche drie, verfäch drei, drieverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
verdummen, ümmt verd, omm verd, ömme verd, ümm verd, verdgeommen&lt;br /&gt;
verebben, veribbt, verabb, verübbe, veribb, verobben&lt;br /&gt;
veredeln, verildt, verald, verälde, verild, verolden, K&lt;br /&gt;
vereidigen,, verittag, verittäge,, verittegen, ZK&lt;br /&gt;
vereinbaren, verart bein, verur bein, verüre bein, verare bein, beinveraren, P4K&lt;br /&gt;
vereinfachen, veracht fein, veruch fein, verüche fein, verache fein, feinverochen, P4K&lt;br /&gt;
vereinheitlichen, vereintlicht hein, verintlach hien, verintläche hien, vereintliche hein, hienverintlochen, P4ZK&lt;br /&gt;
vereinnahmen, verahmt nein, veruhm nein, verühme nein, verahme nein, neinveruhmen, P4K&lt;br /&gt;
vereinsamen, veramt eins, verum sine, verüme eins, verame eins, einsveramen, P4&lt;br /&gt;
  Verrückter, aber sinniger Dreher im Indikativ Präteritum (&#039;&#039;sine&#039;&#039; – lat. &#039;&#039;ohne&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
vereinsmeiern, vereiert meins, verirr mins, verirre mins, vereiere meins, minsverirren, P4KZ&lt;br /&gt;
  Die Formen der Gegenwart erinnern an ein Verulken von etwas, das dem Sprecher gehört, die der Vergangenheit dagegen eher an den Verlust der Orientierung in der weißrussischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
vereinzeln, verilnzt, verulnz, verülnze, verilnz, verulnzen, K&lt;br /&gt;
vereiteln,, verielt, verielte,, verielten, K&lt;br /&gt;
verelenden, verlendet e, verlandte a, verlendete ä, verlende e, overlandt, P4ZU&lt;br /&gt;
verewigen,, verowag, veröwäge,, verowegen, Z&lt;br /&gt;
verfeinern,, verfirn, verfirne,, verfirnen&lt;br /&gt;
verfilzen,, verfolz, verfölze,, verfolzen&lt;br /&gt;
verfinstern,, verfornst, verförnste,, verfornsten, K&lt;br /&gt;
verfließtexten, 2./3. verfließtixt, verflosstuxt, verflösstüxte, verfließtixt, verflossentuxten, Z&lt;br /&gt;
verflüchtigen,, verfluchtag [ʊ], verflüchtäge [y​ː​],, verfluchtegen [ʊ], Z&lt;br /&gt;
verfrühen,, verfroh, verfröhe,, verfrohen&lt;br /&gt;
verfugen, 1. verfuge / verfuch&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfuchst [ʊx]&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfucht&amp;lt;br/&amp;gt;1. verfugen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfucht&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfugen, 1. verfieg / verfich&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verficht&amp;lt;br/&amp;gt;1. verfiegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verficht&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfiegen, verfiche, verfuch, verfugen&lt;br /&gt;
  vgl. ich kriege / krich, du krichst, er kricht, wir kriegen, ihr kricht, sie kriegen&lt;br /&gt;
vergackeiern, vereiere gack, verier guck, veriere gück, vereiere gack, gackverieren, P3Z&lt;br /&gt;
vergällen, vergillt, vergall, vergülle, vergill, vergollen&lt;br /&gt;
vergattern,, vergartt, vergärtte,, vergartten, K&lt;br /&gt;
vergegenwärtigen,, vergegenwurtag, vergegenwürtäge,, vergegenwurtegen, Z&lt;br /&gt;
vergenossenschaftlichen,, vergenösseschuflich, vergenossschüfliche,, vergenießtschafflichen&lt;br /&gt;
  partiell retrogressive Konjugation&lt;br /&gt;
vergenusswurzeln,, vergenossworlz, vergenösswörlze,, vergenossworlzen, ZK&lt;br /&gt;
vergenusszweigeln,, vergenosszwielg, vergenösszwielge,, vergenosszwielgen, ZK&lt;br /&gt;
vergesellschaften, veraftigt gesellsch, veroftag gesallsch, veröftäge gesällsch, veraftige gesellsch, gesollschveroftagen, P4Z&lt;br /&gt;
vergeuden,, vergud, vergüde,, verguden&lt;br /&gt;
vergewaltigen,, vergewultag, vergewültäge,, vergewultegen, Z&lt;br /&gt;
vergewissern,, vergeworß, vergewörße, vergewirß, vergeworßen, K&lt;br /&gt;
vergilben,, vergalb, vergälbe,, vergolben&lt;br /&gt;
vergittern,, vergurtt, vergürtte,, vergurtten, K&lt;br /&gt;
verglasen, vergläst, verglies, vergliese, vergläs, verglasen&lt;br /&gt;
vergnügen,, vergnog, vergnöge,, vergnogen&lt;br /&gt;
vergolden, vergildt, verguld, vergülde, vergild, vergolden&lt;br /&gt;
vergöttern,, vergortt, vergörtte,, vergortten, K&lt;br /&gt;
vergrätzen,, vergrartz, vergrürtze,, vergrargerortzen, VK&lt;br /&gt;
  mit subjektiver Steigerung ins Partizip&lt;br /&gt;
vergreisen,, vergries, vergriese,, vergriesen&lt;br /&gt;
vergrießgnaddeln, vergnilddt grieß, vorgnoduld gruß [oː], vörgnödülde grüße [øː], vergnildd grieß, graßvargnüldden, Z4P3K6&lt;br /&gt;
vergrößern, vergrörßt, vergrarß, vergrärße, vergrörß, vergrorßen, K&lt;br /&gt;
vergüten,, vergat, vergäte,, vergaten&lt;br /&gt;
verhackstücken, verückt hackst, verak hukst, veräke hükst, verücke hacke, hackstverocken, P4Z&lt;br /&gt;
verharmlosen, verost harlm, verus harlm, verüse härlm, verose harlm, verharlmgelusen, P4ZK2&lt;br /&gt;
verhaspeln,, verhulsp, verhülspe,, verhulspen, K&lt;br /&gt;
verhätscherln, 2. verhlärtsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. verhlärtscht, verhlartsch, verhlärtsche, verhlärtsch, verlgehortschen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verheddern, verhirdd, verhardd, verhärdde, verhirdd, verhordden, K&lt;br /&gt;
verheeren,, verhoor, verhööre,, verhooren&lt;br /&gt;
verheimlichen,, verhimlach, verhimläche,, verhimlachen, Z&lt;br /&gt;
verherrlichen, verlicht harr, verloch harr, verlöche hürr, verliche harr, horrverlochen, P3Z&lt;br /&gt;
verhohnepipeln,, verhuhnepalp, verhühnepälpe,, verhohnepolpen, ZK&lt;br /&gt;
verhüllen,, verholl, verhölle,, verhollen&lt;br /&gt;
verkanten, verkint, verkonnt, verkönnte, verkin, verkanten, V&lt;br /&gt;
verkasematuckeln, matuckelt verkase, matolck verkase, mätöckle verkäse, matuckel verkase, kasevermatolcken, ZVKP2&lt;br /&gt;
  eigtl. Mischform aus P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und P&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
verklappen, äppt verkl, upp verkl, üppe verkl,, verklgeappen&lt;br /&gt;
verklausulieren, verliert saucool, verlor USA Clou, verlöre Laus Ku,, ausulkverloren &lt;br /&gt;
verkleinern,, verklirn, verklirne,, verklirnen, K&lt;br /&gt;
verknappen,, verknupp, verknüppe,, verknuppen&lt;br /&gt;
verknöchern, verknörcht, verknarch, verknärche, verknörch, verknorchen, K&lt;br /&gt;
verkohlen,, verkahl, verkähle,, verkahlen&lt;br /&gt;
verkorksen,, verkurks, verkürkse,, verkurksen&lt;br /&gt;
verkörpern,, verkrorp, verkrörpe,, verkrorpen, K2&lt;br /&gt;
verköstigen,, verkåstag, verk&amp;amp;oelig;st&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, verkåstegen, Z&lt;br /&gt;
verkraften, 2. verkräftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verkräft, verkrieft, verkriefte,, verkraften&lt;br /&gt;
verlängern, verlirngt, verlarng, verlürnge, verlirng, verlorngen, K&lt;br /&gt;
verlangsamen, verämt slang, verum slieng, verüme slieng, veräme slang, slangveramen, P4ZK&lt;br /&gt;
verlautbaren, verärt blaut, verur bliet, verüre bliet, veräre blaut, blautveraren, VP4&lt;br /&gt;
verleiden,, verlitt, verlitte,, verlitten&lt;br /&gt;
verletzen, 2./3. verlitzt, verlaz, verläze, verlitz, verlotzen&lt;br /&gt;
verleumden, verlimt, verlomd, verlömde, verlimd, verlomden, K&lt;br /&gt;
verlinken,, verlunk, verlünke,, verlunken&lt;br /&gt;
vermählen,, vermahul, vermähüle,, vermahulen, Z&lt;br /&gt;
  Eine ganz exquisite Besonderheit: Ein zweiter Vokal tritt plötzlich auf und macht das Dehnungs-&#039;&#039;h&#039;&#039; wieder zum Konsonanten.&lt;br /&gt;
vermaledeien,, vermaledie, vermalediehe,, vermalediehen&lt;br /&gt;
vermarkten, 2. vermirktst&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermirkt, vermurkt, vermürkte, vermirkt, vermurkten&lt;br /&gt;
vermasseln, vermilßt, vermolß, vermölße, vermilß, vermulßen, K&lt;br /&gt;
vermiesen,, vermor, vermier,, vermoren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vermissen,, vermoss, vermösse,, vermossen&lt;br /&gt;
vermöbeln,, vermolb, vermölbe,, vermolben, K&lt;br /&gt;
vermuten,, vermot, vermöte,, vermoten&lt;br /&gt;
vernachlässigen, verissigt nalch, verossag nalch, verössäge nalch, verissige nalch, nalchverossegen, P4ZK&lt;br /&gt;
vernarben,, vernurb, vernürbe,, vernurben&lt;br /&gt;
verneinen,, vernien, verniene,, vernienen&lt;br /&gt;
vernichten,, vernacht, vernächte,, vernochten&lt;br /&gt;
vernickeln,, vernalck, vernälcke,, vernulcken, K&lt;br /&gt;
verniedlichen,, vernudloch, vernüdlöche,, vernudlochen, Z&lt;br /&gt;
veröffentlichen,, veruffentloch, verüffentlöche,, veruffentlochen, Z&lt;br /&gt;
verpesten, 2. verpist&amp;lt;br/&amp;gt;3. verpist, verpast, verpüste, verpist, verposten&lt;br /&gt;
verpflichten,, verpflocht, verpflöchte,, verpflochten&lt;br /&gt;
verpfründen, 3. Sg. freust verp, frost verp, fröste verp,, verpgefrunsten&lt;br /&gt;
verplempern, verplirmpt, verplarmp, verplörmpe, verplirmp, verplormpfen, K&lt;br /&gt;
  Stärker Versucher: „Fragt mich nicht, wie das &#039;&#039;f&#039;&#039; da reinkam!“&lt;br /&gt;
verpönen,, verpån, verpœne,, verponen &lt;br /&gt;
verpuffen, verpifft, verpaff, verpöffe, verpiff, verpaffen&lt;br /&gt;
verpuppen,, verpop, verpöpe,, verppen&lt;br /&gt;
verrecken, verrickt, verrak, verräke, verrick, verrecken&lt;br /&gt;
verrenken,, verrachte, verrächte,, verracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verringern,, verrorng, verrörnge,, verrorngen, K&lt;br /&gt;
verrohen,, verrieng, verrienge,, verrongen, C&lt;br /&gt;
verrücken, verruckt, verriack, verriäcke, verruck, verriocken, D1&lt;br /&gt;
versanden,, versund, versünde,, versunden&lt;br /&gt;
versaubeuteln, vereutelt saub, veriolt saub, veriölte saub, vereutle saub, saubveriolten, P4&lt;br /&gt;
  mit dipthongischen Elementen&lt;br /&gt;
versauen,, versu, versü,, versun&lt;br /&gt;
versauern, versräut, versrieb, versriebe, versräu, versrauen, K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verschachteln,, verscholcht, verschölchte,, verscholchten, K&lt;br /&gt;
verscheißerln, 2./3. verschleirßt, verschlirß, verschlirße, verschleirß, verlgeschirßen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verscherbeln, lirbt versch, lorb varsch, lörbe vürsch, lirb versch, vurschgelorben, P4K2Z&lt;br /&gt;
verschlammen, verschlämmt, verschliemschel, verschliemschele,, verschliemschlammen&lt;br /&gt;
  Akkumulative Konjugation&lt;br /&gt;
verschlampen,, verschlump, verschlümpe,, verschlumpen&lt;br /&gt;
verschlanken, verschlänkt, verschluk, verschüke,, verschn&lt;br /&gt;
  Verschlanken durch Verschlucken&lt;br /&gt;
verschlimmbessern, veressert bschlimm, veraßor bschlomm, veräßöre bschlömm, veressere bschlimm, bschlommveraßoren, P4ZK5&lt;br /&gt;
verschlimmern,, verschlurmm, verschlürmme,, verschlurmmen, K&lt;br /&gt;
verschlüsseln,, verschlulß, verschlülße, verschlilß, verschlulßen, K&lt;br /&gt;
verschönern,, verschorn, verschörne,, verschornen, K&lt;br /&gt;
verschwenden,, verschwandte, verschwendte,, verschwandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
versehren,, versahr, versühre,, versohren&lt;br /&gt;
verselbständigen, verändigt selbst, verandog selbst, veründöge selbst, verändige selbst, selbstverondogen, P4Z&lt;br /&gt;
verselbsten,, versolbst, versölbste,, versolbsten&lt;br /&gt;
versiegeln,, versulg, versülge,, versulgen, K&lt;br /&gt;
versilbern,, verslorb, verslörbe,, verslorben, K2&lt;br /&gt;
versimpeln, versilmpt, versolmp, versölmpe, versilmp, versolmpen, K&lt;br /&gt;
versinnbildlichen, verbildilcht sinn, verbuldolch sinn, verbuldölche sinn, verbildilche sinn, versinnboldolchen, P3ZK2&lt;br /&gt;
versippen, 1. verseip&amp;lt;br/&amp;gt;2. verseipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verseip, versapp, versöppe,, versuppen&lt;br /&gt;
versklaven, versklävt, verskliev, versklieve, verskläv, versklaven&lt;br /&gt;
versöhnen, 1. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. versahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. versöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. versöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. versöhnen, versonnte, versönnte,, versonnt&lt;br /&gt;
verspäten,, versput, verspüte,, versputen&lt;br /&gt;
verstaatlichen, verlicht staat, verloch staat, verlöche staat,, staatverlochen&lt;br /&gt;
verstärken, 1. tärke versch&amp;lt;br/&amp;gt;2. türkst versch&amp;lt;br/&amp;gt;3. türkt versch, tork vorsch, törke vorsch, türk versch!, vorschgetorken&lt;br /&gt;
  Zum Rachtschrieb des &amp;quot;sch&amp;quot;-Lautes siehe &amp;quot;erstreben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
versticht, verstach, verstäche, verstich, verstochen,&lt;br /&gt;
versteinern,, verstirn, verstirne,, verstirnen, K&lt;br /&gt;
verstoffwechseln, 2./3. verwilchst stoff, verwolchs stoff, verwölchse stoff, verwilchs stoff, stoffverwolchsen, P3K&lt;br /&gt;
verstummen,, v’rsdom, 1. v’rsdöm’&amp;lt;br/&amp;gt;2. v’rsdöm’st&amp;lt;br/&amp;gt;...,, v’rsd’m’n, V&lt;br /&gt;
  Berthold Janeceks Attenuierende (dämpfende, fein machende) Konjugation lässt das Verb selbst sozusagen verstummen. Das &#039;&#039;s&#039;&#039; wird außer im Präsens nicht mehr als &#039;&#039;sch&#039;&#039;, sondern als zart gelispeltes &#039;&#039;s&#039;&#039; ausgepsrochen.  Perfektionisten der Aussprache werden den Ton des ausgefallenen &#039;&#039;e&#039;&#039; in Indikativ Präteritum und Konjunktiv II auf das &#039;&#039;r&#039;&#039; übertragen, im Partizip II dann wegfallen lassen und das &#039;&#039;r&#039;&#039; stimmlos sprechen.&lt;br /&gt;
versumpfen, 1. impfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;2. impfst vers&amp;lt;br/&amp;gt;3. impft vers&amp;lt;br/&amp;gt;1. umpfen verse&amp;lt;br/&amp;gt;2. umpft verse&amp;lt;br/&amp;gt;3. umpfen verse, (Sg.:) ompf vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ompfen verse, (Sg.:) ömpfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ömpfen verse, impf vers, (Sg.:) bin versgeompfen&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) sind versegeompfen&lt;br /&gt;
vertäuen,,vertiu, vertiüe,, vertiuen&lt;br /&gt;
verteidigen,, vertittag, vertittag,, vertittegen, Z&lt;br /&gt;
verteuern,, vertu&amp;amp;middot;er, vertü&amp;amp;middot;ere,, vertu&amp;amp;middot;eren&lt;br /&gt;
verteufeln,, vertolf, vertölfe, vertilf, vertolfen, K&lt;br /&gt;
vertonen,, vertun, vertüne,, vertunen&lt;br /&gt;
verübeln,, verolb, verölbe, verilb, verolben, K&lt;br /&gt;
verumständlichen, verändlicht stum, verondlach stum, veröndläche stum, verändliche stum, stumverondlachen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunfallen, verallt unf, veroll unf, verölle unf, veralle unf, unfverallen, P4&lt;br /&gt;
verunglimpfen, verimpft lung, verampf lung, verämpfe lung, verimpfe lung, lungverampfen, P4K&lt;br /&gt;
verunglücken, verückt ulng, verock ulng, veröcke ulng, verücke ulng, ulngverocken, P4K2&lt;br /&gt;
verunmöglichen, 1. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermaglichst un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;1. vermöglichen un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermöglicht un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermöglichen un, vermochlichte un, vermöchlichte un, vermögliche un, unvermochlicht&lt;br /&gt;
verunreinigen, vereinigt urn, verienog urn, verienöge urn, vereinige urn, urnverienogen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunsichern, verichert uns, verierch uns, verierche uns, verichere uns, unsverierchen, P4K&lt;br /&gt;
  Nichts verichert uns hier uns.&lt;br /&gt;
verunstalten, vertaltet uns, vertielt uns, vertielte uns, vertalte uns, unsvertalten, P4&lt;br /&gt;
veruntreuen, verreut unt, verroh unt, verröhe unt, verreue unt, untverrohen, P4&lt;br /&gt;
verunzieren, veriert unz, veror unz, veröre unz, veriere unz, unzverona, P4&lt;br /&gt;
  Pootheffekt im Partizip II&lt;br /&gt;
verursachen, veracht urs, veriech urs, verieche urs, verache urs, ursverachen, P4&lt;br /&gt;
verurteilen, vereilt urt, veriel urt, veriele urt, vereile urt, urtverielen, P4&lt;br /&gt;
vervielfachen, verfächt viel, verfuch vohl, verfüche vöhl, verfäch viel, vohlverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
vervielfältigen, verfältigt viel, verfoltag vohl, verföltäge vöhl, verfältige viel, vohlverfältagen, P3Z&lt;br /&gt;
vervollkommnen, kommt vervnoll, kam vervnoll, käme vervnoll, komme vervnoll, vervnollgekommen, P2K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vervollständigen, verständigt voll, verstandog voll, verständöge völl, verständige voll, vollverstandogen, P3&lt;br /&gt;
verwahrlosen, verlost wahr, verlus wahr, verlüse wahr,, verwahrlusen&lt;br /&gt;
verwaisen, verwäist, verwuos, verwüöse, verwäis, verwaosen, ZV&lt;br /&gt;
  um das Verb von &#039;&#039;verweisen&#039;&#039; abzugrenzen, wurden a und i getronnen im Sinne einer Coniugatio duplex ohne Zwischenkonsonanten abgelauten. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwanzen, verwänzt, verwienz, verwienze,, verwanzen&lt;br /&gt;
verwesen,, verwas, verwäse,, verwosen&lt;br /&gt;
verwirklichen,, verwurklach, verwürkläche,, verwurklachen, Z&lt;br /&gt;
verwirren,, verwarr, verwärre,, verworren&lt;br /&gt;
verwöhnen, 1. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verwöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwöhnen, verwewuhn, verwewühne,, verwewohnen&lt;br /&gt;
verwursten, 2. verwirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwirst, verwarst, verwärste, verwirst, verworsten&lt;br /&gt;
verwüsten,, verwiast, verwiäste,, verwiasten, D2&lt;br /&gt;
verzagen,, verzug, verzüge,, verzugen&lt;br /&gt;
verzahnen, 1. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verzöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzöhnen, verzonchte, verzönchte, verzochten&lt;br /&gt;
  (sich) verzahnen im Sinne von &amp;quot;sich beim Zahnen irren&amp;quot; wird analog zu &amp;quot;zahnen&amp;quot; konjunkt georen &lt;br /&gt;
verzetteln, 2. verzilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzilttt, verzaltt, verzältte, verziltt, verzoltten, K&lt;br /&gt;
verzichten,, verzacht, verzächte,, verzochten&lt;br /&gt;
verzinken,, verzank, verzänke,, verzunken&lt;br /&gt;
verzinnen,, verzann, verzänne,, verzunnen&lt;br /&gt;
verzinsen,, verzons, verzönse,, verzunsen&lt;br /&gt;
verzweigen,, verzwick, verzwicke,, verzwicken&lt;br /&gt;
vespern, virspt, varsp, vürspe, virsp, gevorspen, K&lt;br /&gt;
vibrieren,, vibrator, vibratöre,, vibratoren, I&lt;br /&gt;
vierteilen,, fuhrtiel, führtiele,, gefuhrtielen, Z&lt;br /&gt;
vierteln,, fuhrlt, führlte,, gefuhrlten, K&lt;br /&gt;
vögeln,, alchs, älchse,, geliurlchen, VD1K&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;ichseln&#039;&#039; (vgl. &#039;&#039;Echse&#039;&#039;) und &#039;&#039;lürcheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
volkstümeln, tulmt volks, tiölm valks, tiälme välks, tulm volks, volkstiälmen, ZD2PK&lt;br /&gt;
vollenden, ollt vend, ull vend, ülle vend,, endgevallen, P4&lt;br /&gt;
vorbereiten,, beritt vor, beritte vor,, vorberitten&lt;br /&gt;
vorschlagen, lage forsch, lug forsch, lüge forsch,, forschgelagen&lt;br /&gt;
  Nach einer Anregung des Wortklaubers&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. vortixt, vortax, vortäxe, vortix, vortoxen&lt;br /&gt;
  Trennverfahren in der Mikrobiologie (gezierte, fachspezifische Aussprache (wortexen), veraltend)&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. tixt vor, tax vor, täxe vor, tix vor, vorgetoxen&lt;br /&gt;
  (saloppe Alltagsaussprache (fortexen), immer mehr gebräuchlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
voten,, vut, vüte,, gevoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=8256</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=8256"/>
		<updated>2017-09-01T01:09:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
abbeerln, bleert ab, bloor ab, blööre ab, bleer ab, abgleboorn, K3&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschmecken, schmickt ab, schmack ab, schmäcke ab, schmick ab, abgeschmocken&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten, 2. ächtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ächt, iecht, iechte, ächt, geachten&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln,, oln, ölne,, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angankerln, glankert an, glurnk an, glürnke an, glanker an, anglegurnken, K3&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anschrägen,, schrog an, schröge an,, angeschrogen&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antörnen, irnt ant, urn ant, urne ant, irn ant, antgeurnen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
äpfeln, ilpft, alpf, ülpfe, ilpf, geolpfen, K&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufhalsen, älst hauf, iels hauf, ielse hauf,, aufgehalsen&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufrappeln, rilppt auf, rulpp auf, rülppe auf,, aufgeralppen, K&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
auslaugen, läugt aus, log aus, löge aus,, ausgelogen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
auskundschaften, affe/äfst/äft schundsauk, uff schundsauk, üffe schundsauk,, schundsaukgeaffen&lt;br /&gt;
  Ist es nicht affig, jeden Schund aus den BigData zu saugen?&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8255</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8255"/>
		<updated>2017-08-24T15:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betandet ansch, betond ansch, betönde ansch, betande ansch, anschbestanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedangen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen, 1. bekriege / bekrich&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekrichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;1. bekriegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekriegen, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blenden,, blandte,, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8254</id>
		<title>Starke Verben/V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8254"/>
		<updated>2017-08-23T21:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vegetieren,, vektor, vektöre,, vektoren, I&lt;br /&gt;
ventilieren,, ventilator, ventilatöre,, ventilatoren, I&lt;br /&gt;
verabreden, verädt arb, verad arb, veräde ärb, veräde arb, arbveraden, P4K2&lt;br /&gt;
verabreichen, reicht verab, rich verab, riche verab, reiche verab, verabrichen, P2&lt;br /&gt;
verabscheuen, verscheut ab, verschund ab, verschünde ab, verscheue ab, abverschunden, P3C&lt;br /&gt;
verabschieden, schiedet verab, schott verab, schötte verab, schiede verab, verabgeschotten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sieden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verallgemeinern, gemeinert verall, gemirn veroll, gemirne veröll, gemeinere verall, verollgemirnen, P2ZK&lt;br /&gt;
veralten,, verolt, verölte,, verolten&lt;br /&gt;
veranlagen, lagt veran, verlug an, verlüge an, lage veran, anverlagen, P2&lt;br /&gt;
veranlassen, 2./3. verlässt an, verließ an, verließe an, verlasse an, anverlassen, P3&lt;br /&gt;
veranschaulichen, verulicht ansch, veruloch ansch, verülöche ansch, veruliche ansch, anschverulochen, P4Z&lt;br /&gt;
veranschlagen, lagt veransch, lug veransch, lüge veransch, lage veransch, anschverlagen, P4&lt;br /&gt;
  Stärkerin Amelie Zapf: „Besonders der Konj. II wirft einen, bei Lichte betrachten, realistischen Schimmer auf die Natur der meisten Kostenvoranschläge.“&lt;br /&gt;
veranstalten, 2. stältst veran&amp;lt;br/&amp;gt;3. stält veran, stielt veran, stielte veran, stalte veran, verangestalten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verantworten, worte ervant&amp;lt;br&amp;gt;2.wörtst ervant&amp;lt;br&amp;gt;3.wört ervant, wurt ervant, würte ervant, ervint worte, vanterworten, P4V&lt;br /&gt;
veräppeln, verälppt, veralpp, verälppe, verälpp, verolppen, K&lt;br /&gt;
verarbeiten, verbeitet ar, verbitt ar, verbitte ar, verbeite ar, arverbitten, P3&lt;br /&gt;
verarmen, mt verar, m-m verar, m-me verar,, arverm-men&lt;br /&gt;
  mit silbigem &#039;&#039;m&#039;&#039; und Reduplikation&lt;br /&gt;
verarschen,, verursch, verürsche,, verurschen&lt;br /&gt;
verarzten, 2./3. verärzt, verurzt, verürzte, verärzt, verarzten&lt;br /&gt;
verausgaben, veräbt gaus, verub gaus, verübe gaus, verieb gaus, gausveraben, P4K&lt;br /&gt;
verauslagen, veragt aus, verug laus, verüge laus, verage laus, lausveragen, P4K&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;&#039;Stärker Berthold: Bei den folgenden Verb-(viel seltener: Verbum-)-Verben lässt sich abgetronnenes Verb(um) auch groß schreiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verbacken, ackt verb, uk verb, üke verb, acke verb, verbgeacken, V&lt;br /&gt;
verballhornen,, verbullharn, verbüllhärne,, verballhornen, Z&lt;br /&gt;
  Das Stierbrunzlert (plus Horn) ist auch nicht schlecht. Es gibt aber weitere Varianten:&lt;br /&gt;
verballhornen, allhornt verb, ollhurn verb, öllhürne verb, allhorne verb, verbgeollhurnen, V&lt;br /&gt;
verballhornen, l(c)hornt verbal, l(c)hurn verbal, l(c)hürne verbal, l(c)horne verbal, verbalge(c)hlurnen, V&lt;br /&gt;
  Letztere ist die Variante der „Collectio salivae“. Ich hor das Geräusch von einem lieben, alten Verwandten. &lt;br /&gt;
verballhornen, hörnt alle Verben&amp;lt;br&amp;gt;aber: wenn er verballhörnt, harn alle Verben, hernie alle Verben,, verballgehirnen&lt;br /&gt;
  Jede Stammform hat hier ihre eigene Verballhornung. &lt;br /&gt;
verbannen, annt verb, onn verb, önne verb, anne verb, verbgeonnen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, 2./3. verbils, verbols, verbölse, verbilst, verbolsen, K&lt;br /&gt;
verbaseln, ils verb, ols verb, ölse verb, ilse verb, verbgerolsen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, älst verb, jül verb, jöle verb, älse verb, verbgeornen, U-V&lt;br /&gt;
  Siehe auch http://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,3766.15.html; &#039;&#039;&#039;Antwort #17&#039;&#039;&#039;; bezogen auf Biel und Bern. Unregelmäßige Form von Schweizer Städten („Oppidorum Helvetiae“):&lt;br /&gt;
verbaue, aue verb, ieb verb, iebe verb, au(e) verb, verbverauen, V&lt;br /&gt;
verbauere, auert verb, ur verb, üre verb, au(e)re verb, verbveruren, V&lt;br /&gt;
verbeamten, eamtet verb, aom(b)te verb, äöm(b)te verb, eam(b)t(e) verb, verbgeaom(b)ten, V&lt;br /&gt;
  In einigen Formen Fugen-b, zur Sprecherngliercht, möglich&lt;br /&gt;
verbellen, illt verb, oll verb, ölle verb, ill verb, verbgeollen, V&lt;br /&gt;
verbergen, irgt verb, arg verb, ärge verb, irg verb, verbgeorgen, V    &lt;br /&gt;
verbessern, 2./3. verbirßt, verborß, verbörße, verbirß, verborßen, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbeugen, eugt verb, ug verb, üge verb, eug(e) verb, verbgeúgen, V&lt;br /&gt;
verbeulen, eult verb, ul verb, üle verb, eule verb, verbgeúlen, V&lt;br /&gt;
  „Strigifome Variante“&lt;br /&gt;
verbiegen, iegt verb, og verb, öge verb, iege verb, verbgeogen, V&lt;br /&gt;
verbiestere, iestert verb, arsst verb, ärsste verb, iestere verb, verbgebarssten, V&lt;br /&gt;
verbiete, ietet verb, ot verb, öte verb, iete verb, verbgeoten, V&lt;br /&gt;
verbilde, ildet verb, ald berb, ölde verb, ilde verb, verbgebolden, V&lt;br /&gt;
verbildlichen,, verbuldlach, verbüldläche,, verbuldlochen, Z&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbilligen, illigt verb, ullog verb, üllöge verb, illige verb, verbgebullogen, V&lt;br /&gt;
verbimse, imst verb, ams verb, ämse verb, ims(e) verb, verbgeomsen, V&lt;br /&gt;
verbinden, indet verb, and verb, ände verb, inde verb, verbgeúnden, V&lt;br /&gt;
verbitte, ittet verb, at verb, äte verb, itte verb, verbgeéten, V&lt;br /&gt;
verbittern,, verbortt, verbörtte,, verbortten, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblasen, läst verb, lus verb, lüse verb, las verb, verbgelasen, V&lt;br /&gt;
  „Die Jägerin läst das erlog&#039;ne Wild verb.“&lt;br /&gt;
verblassen,, verbließ, verbließe,, verblassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbläuen, läut verb, luh verb, lühe verb, läu(e) verb, verbgeluhen, V&lt;br /&gt;
verbleiben, leibt verb, lieb verb, liebe verb, leib(e) verb, verbgelieben, V&lt;br /&gt;
verbleichen, leicht verb, lich verb, liche verb, leiche verb, verbgelichen, V&lt;br /&gt;
  „Corpus-Variante“&lt;br /&gt;
verbleien,, verblieh, verbliehe,, verbliehen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblenden, lendet verb, landte verb, lendete verb, lende verb, verbgeblandt, V &lt;br /&gt;
  „Lumbal-Variante“&lt;br /&gt;
verblöden,, verblod, verbl&amp;amp;oelig;de,, verbloden&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. verbleufst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. verblüffen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. verblüfft&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. verblüffen, verbloff, verblöffe,, verbloffen&lt;br /&gt;
  im Präsens analog zu „wissen“. Auch Verb-Form:&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. leufst verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. lüffen verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. lüfft verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. lüffen verb, liaff verb, liäffe verb, luffe verb, verbgel(j)iuffen, V&lt;br /&gt;
  Im Präteritum Fugen-j zur leichteren Aussprache&lt;br /&gt;
verblühen, lüht verb, loh verb, löhe verb, lühe verb, verbgeblohen, V&lt;br /&gt;
verbluten, lütet verb, ludd verb, lüdde verb, lüte verb, verbgeludden, V&lt;br /&gt;
  Vgl.: Blaublütler, reinblütig&lt;br /&gt;
verbocken, öckt verb, uck verb, ücke verb, ocke verb, verbgeocken, V&lt;br /&gt;
verbodmen, ömdet verb, u(h)md verb, ü(h)mde verb, omde verb, verbgeo(h)mden, V&lt;br /&gt;
verbohren, öhrt verb, ie(h)r verb, ie(h)re verb, öhre verb, verbgeohren, V&lt;br /&gt;
  „Er öhrt sich in etwas verb.“&lt;br /&gt;
verbolzen, ölzt verb, ulz verb, ülze verb, ölze verb, verbgeúlzen, V&lt;br /&gt;
verborgen, örgt verb, org verb, ürge verb, örge verb, verbgeúrgen, V&lt;br /&gt;
verböser(e)n, ösert verb, u(h)rs verb, ü(h)rse verb, ösere verb, verbgeú(h)rsen, V   &lt;br /&gt;
verbrämen, verbrämt, verbram, verbrüme, verbrimm, verbrommen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbraten, rät verb, riet verb, riete verb, rate verb, verbgeraten, V&lt;br /&gt;
  „Consilium-Variante“&lt;br /&gt;
verbrauchen, raucht verb, ruch verb, rüche verb, rauch(e) verb, verbgeruchen, V &lt;br /&gt;
  „Fumus-Variante“&lt;br /&gt;
verbrechen, richt verb, rach verb, räche verb, rich verb, verbgerochen, V &lt;br /&gt;
  „Ich reche verb.&amp;quot; „Pecten-Variante“ Im Präteritum liegt auch „verrucht“ nahe. &lt;br /&gt;
verbreiten,, verbritt, verbritte,, verbritten&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
  „Equitatio-Variante“; bei uns auch „verbreitern“: „Cribrum- oder Eques-Variante“: )&lt;br /&gt;
verbreitern, reitert verb, rirtt verb, rirtte verb, reitere verb, verbgerirtten, V&lt;br /&gt;
verbrennen, rennt verb, rannte verb, rannte verb, renn(e) verb, verbgerannt, V&lt;br /&gt;
  „Cursus- Variante“&lt;br /&gt;
verbriefen, rieft verb, roff verb, röffe verb, riefe verb, verbgeroffen, V&lt;br /&gt;
  Jmdm. ein Recht; ließe an eine „Clamor-Variante“ denken&lt;br /&gt;
verbringen, ringt verb, rang verb, ränge verb, ringe verb, verbgeracht, V&lt;br /&gt;
  „Anulus- oder Luctatio-Variante“&lt;br /&gt;
verbrüdern, rüdert verb, rourd verb, röürde verb, rüdere verb, verbgerourden, V&lt;br /&gt;
  „Du rüderst verb“ ließe an eine „Remigatio-Variante“ denken.&lt;br /&gt;
verbrühen, rüht verb, rou verb, röü(h)e verb, rüh(e) verb, verbgerouhen, V&lt;br /&gt;
  „Du rühst verb“ -&amp;gt; „Quies-Variante“ läge nahe.&lt;br /&gt;
verbrutzeln, rutzelt verb, roltz verb, röltze verb, rutzele verb, verbgeroltzen, V&lt;br /&gt;
  „Ich rutzele im Hexentopf verb!&amp;quot;, jurmm ein armer Kerl.&lt;br /&gt;
verbuchen, ucht verb, ooch verb, ööche verb, uche verb, verbgeóochen, V&lt;br /&gt;
verbuddeln, uddelt verb, oldd verb, öldde verb, uddel verb, verbgeúldden, V&lt;br /&gt;
  „Ich uddele mich verb“, mien Max Maulwurf.&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, umfiedelt verb, umfold verb, umfölde verb, umfild verb, verbgeúmfolden, V&lt;br /&gt;
  „verbgeúmfolden“ ließe sich wohl zu „verbumfolden“ kürzen.  &lt;br /&gt;
  Das Verb hat eine zweite Stufe: verbum-fiedeln:&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, fiedelt verbum, fold verbum, földe verbum, fild verbum, verbumgefolden, V&lt;br /&gt;
verbummeln, ummelt verb, olmm verb, ölmme verb, ummel verb, verbgeolmmen, V&lt;br /&gt;
  „Ich ummele bisweilen viele Stunden verb.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Auch dieses Verb hat eine zweite Stufe: verbum-meln:&lt;br /&gt;
verbummeln, melt verbum, mal verbum, mäle verbum, mele verbum, verbumgemehln, V &lt;br /&gt;
  „Ich mele bisweilen manche Stunde verbum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Der Imperativ ist, wie beim vorigen Beispiel eher ein Prohibitiv mit „nicht“.&lt;br /&gt;
  In diesem Beispiel klänge &#039;&#039;mele&#039;&#039;, der italienische „Apfel“, an.&lt;br /&gt;
verbünden, undet verb, jand verb, jände verb, unde verb, verbgejiunden, V&lt;br /&gt;
verbürgen, burgt verb, jarg verb, järge verb, urg(e) verb, verbgejiurgen, V&lt;br /&gt;
verbüßen, ußt verb, jöß verb, jäße verb, uß verb, verbgebiäßen, V&lt;br /&gt;
verbuttere, uttert verb, ortt verb, örtte verb, uttere verb, verbgeortten, V      &lt;br /&gt;
verchromen,, verchriehm, verchriehme,, verchromen&lt;br /&gt;
verdammen,, verdomm, verdömme,, verdommen&lt;br /&gt;
verdattern,, verdrott, verdrötte,, verdrotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch gestorken wegen &#039;&#039;verdorren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdauen,, verdieb, verdiebe,, verdauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdeutschen,, verdiatsch, verdiätsche,, verdiutschen, D&lt;br /&gt;
verdeutlichen,, verdutlach, verdütläche,, verdutlechen, Z&lt;br /&gt;
verdichten, chtet Verdi, chting Verdi, chtinge Verdi, chtäh Verdi, Verdi-gechtangen, V&lt;br /&gt;
verdienen, ehnt Verdi, ohn Verdi, öhne Verdi, ien Verrdi, Verdi-geohnen, V&lt;br /&gt;
verdippeln, pipelt Verdi, alpp Verdi, älppe Verdi, ilpp Verdi, Verdi-geúlppen, V&lt;br /&gt;
  Die drei vorigen sind Bertls Verben zu Ehren des magnifico compositore, Herrn G. Verdis (1813-1901). Im Praes. Ind. ist zwischen die &#039;&#039;pp&#039;&#039; ein &#039;&#039;i&#039;&#039; eingeschoben. Mit diesem „I insertum“ erinnert das Verb an &#039;&#039;piperln&#039;&#039;, was (z.B.) in Wien &#039;&#039;trinken, süffeln&#039;&#039; bedeutet (wohl von Lat. &#039;&#039;bibere&#039;&#039;: wahrsch. student.). Auch &#039;&#039;-geúlppen&#039;&#039; – etwa als Folge eines Rausches – passt hier recht gut herein.  &lt;br /&gt;
verdrahten, 2.verdrähtst&amp;lt;br&amp;gt;3.verdräht, verdrieht, verdriehte, verdräht, verdrahten&lt;br /&gt;
verdrecken, verdrickt, verdrak, verdräke, verdrick, verdrocken&lt;br /&gt;
verdreifachen, verfächt drei, verfuch drie, verfüche drie, verfäch drei, drieverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
verdummen, ümmt verd, omm verd, ömme verd, ümm verd, verdgeommen&lt;br /&gt;
verebben, veribbt, verabb, verübbe, veribb, verobben&lt;br /&gt;
veredeln, verildt, verald, verälde, verild, verolden, K&lt;br /&gt;
vereidigen,, verittag, verittäge,, verittegen, ZK&lt;br /&gt;
vereinbaren, verart bein, verur bein, verüre bein, verare bein, beinveraren, P4K&lt;br /&gt;
vereinfachen, veracht fein, veruch fein, verüche fein, verache fein, feinverochen, P4K&lt;br /&gt;
vereinheitlichen, vereintlicht hein, verintlach hien, verintläche hien, vereintliche hein, hienverintlochen, P4ZK&lt;br /&gt;
vereinnahmen, verahmt nein, veruhm nein, verühme nein, verahme nein, neinveruhmen, P4K&lt;br /&gt;
vereinsamen, veramt eins, verum sine, verüme eins, verame eins, einsveramen, P4&lt;br /&gt;
  Verrückter, aber sinniger Dreher im Indikativ Präteritum (&#039;&#039;sine&#039;&#039; – lat. &#039;&#039;ohne&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
vereinsmeiern, vereiert meins, verirr mins, verirre mins, vereiere meins, minsverirren, P4KZ&lt;br /&gt;
  Die Formen der Gegenwart erinnern an ein Verulken von etwas, das dem Sprecher gehört, die der Vergangenheit dagegen eher an den Verlust der Orientierung in der weißrussischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
vereinzeln, verilnzt, verulnz, verülnze, verilnz, verulnzen, K&lt;br /&gt;
vereiteln,, verielt, verielte,, verielten, K&lt;br /&gt;
verelenden, verlendet e, verlandte a, verlendete ä, verlende e, overlandt, P4ZU&lt;br /&gt;
verewigen,, verowag, veröwäge,, verowegen, Z&lt;br /&gt;
verfeinern,, verfirn, verfirne,, verfirnen&lt;br /&gt;
verfilzen,, verfolz, verfölze,, verfolzen&lt;br /&gt;
verfinstern,, verfornst, verförnste,, verfornsten, K&lt;br /&gt;
verfließtexten, 2./3. verfließtixt, verflosstuxt, verflösstüxte, verfließtixt, verflossentuxten, Z&lt;br /&gt;
verflüchtigen,, verfluchtag [ʊ], verflüchtäge [y​ː​],, verfluchtegen [ʊ], Z&lt;br /&gt;
verfrühen,, verfroh, verfröhe,, verfrohen&lt;br /&gt;
verfugen, 1. verfuge / verfuch&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfuchst [ʊx]&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfucht&amp;lt;br/&amp;gt;1. verfugen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfucht&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfugen, 1. verfieg / verfich&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verficht&amp;lt;br/&amp;gt;1. verfiegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verficht&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfiegen, verfiche, verfuch, verfugen&lt;br /&gt;
  vgl. ich kriege / krich, du krichst, er kricht, wir kriegen, ihr kricht, sie kriegen&lt;br /&gt;
vergackeiern, vereiere gack, verier guck, veriere gück, vereiere gack, gackverieren, P3Z&lt;br /&gt;
vergällen, vergillt, vergall, vergülle, vergill, vergollen&lt;br /&gt;
vergattern,, vergartt, vergärtte,, vergartten, K&lt;br /&gt;
vergegenwärtigen,, vergegenwurtag, vergegenwürtäge,, vergegenwurtegen, Z&lt;br /&gt;
vergenossenschaftlichen,, vergenösseschuflich, vergenossschüfliche,, vergenießtschafflichen&lt;br /&gt;
  partiell retrogressive Konjugation&lt;br /&gt;
vergenusswurzeln,, vergenossworlz, vergenösswörlze,, vergenossworlzen, ZK&lt;br /&gt;
vergenusszweigeln,, vergenosszwielg, vergenösszwielge,, vergenosszwielgen, ZK&lt;br /&gt;
vergesellschaften, veraftigt gesellsch, veroftag gesallsch, veröftäge gesällsch, veraftige gesellsch, gesollschveroftagen, P4Z&lt;br /&gt;
vergeuden,, vergud, vergüde,, verguden&lt;br /&gt;
vergewaltigen,, vergewultag, vergewültäge,, vergewultegen, Z&lt;br /&gt;
vergewissern,, vergeworß, vergewörße, vergewirß, vergeworßen, K&lt;br /&gt;
vergilben,, vergalb, vergälbe,, vergolben&lt;br /&gt;
vergittern,, vergurtt, vergürtte,, vergurtten, K&lt;br /&gt;
verglasen, vergläst, verglies, vergliese, vergläs, verglasen&lt;br /&gt;
vergnügen,, vergnog, vergnöge,, vergnogen&lt;br /&gt;
vergolden, vergildt, verguld, vergülde, vergild, vergolden&lt;br /&gt;
vergöttern,, vergortt, vergörtte,, vergortten, K&lt;br /&gt;
vergrätzen,, vergrartz, vergrürtze,, vergrargerortzen, VK&lt;br /&gt;
  mit subjektiver Steigerung ins Partizip&lt;br /&gt;
vergreisen,, vergries, vergriese,, vergriesen&lt;br /&gt;
vergrießgnaddeln, vergnilddt grieß, vorgnoduld gruß [oː], vörgnödülde grüße [øː], vergnildd grieß, graßvargnüldden, Z4P3K6&lt;br /&gt;
vergrößern, vergrörßt, vergrarß, vergrärße, vergrörß, vergrorßen, K&lt;br /&gt;
vergüten,, vergat, vergäte,, vergaten&lt;br /&gt;
verhackstücken, verückt hackst, verak hukst, veräke hükst, verücke hacke, hackstverocken, P4Z&lt;br /&gt;
verharmlosen, verost harlm, verus harlm, verüse härlm, verose harlm, verharlmgelusen, P4ZK2&lt;br /&gt;
verhaspeln,, verhulsp, verhülspe,, verhulspen, K&lt;br /&gt;
verhätscherln, 2. verhlärtsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. verhlärtscht, verhlartsch, verhlärtsche, verhlärtsch, verlgehortschen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verheddern, verhirdd, verhardd, verhärdde, verhirdd, verhordden, K&lt;br /&gt;
verheeren,, verhoor, verhööre,, verhooren&lt;br /&gt;
verheimlichen,, verhimlach, verhimläche,, verhimlachen, Z&lt;br /&gt;
verherrlichen, verlicht harr, verloch harr, verlöche hürr, verliche harr, horrverlochen, P3Z&lt;br /&gt;
verhohnepipeln,, verhuhnepalp, verhühnepälpe,, verhohnepolpen, ZK&lt;br /&gt;
verhüllen,, verholl, verhölle,, verhollen&lt;br /&gt;
verkanten, verkint, verkonnt, verkönnte, verkin, verkanten, V&lt;br /&gt;
verkasematuckeln, matuckelt verkase, matolck verkase, mätöckle verkäse, matuckel verkase, kasevermatolcken, ZVKP2&lt;br /&gt;
  eigtl. Mischform aus P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und P&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
verklappen, äppt verkl, upp verkl, üppe verkl,, verklgeappen&lt;br /&gt;
verklausulieren, verliert saucool, verlor USA Clou, verlöre Laus Ku,, ausulkverloren &lt;br /&gt;
verkleinern,, verklirn, verklirne,, verklirnen, K&lt;br /&gt;
verknappen,, verknupp, verknüppe,, verknuppen&lt;br /&gt;
verknöchern, verknörcht, verknarch, verknärche, verknörch, verknorchen, K&lt;br /&gt;
verkohlen,, verkahl, verkähle,, verkahlen&lt;br /&gt;
verkorksen,, verkurks, verkürkse,, verkurksen&lt;br /&gt;
verkörpern,, verkrorp, verkrörpe,, verkrorpen, K2&lt;br /&gt;
verköstigen,, verkåstag, verk&amp;amp;oelig;st&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, verkåstegen, Z&lt;br /&gt;
verkraften, 2. verkräftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verkräft, verkrieft, verkriefte,, verkraften&lt;br /&gt;
verlängern, verlirngt, verlarng, verlürnge, verlirng, verlorngen, K&lt;br /&gt;
verlangsamen, verämt slang, verum slieng, verüme slieng, veräme slang, slangveramen, P4ZK&lt;br /&gt;
verlautbaren, verärt blaut, verur bliet, verüre bliet, veräre blaut, blautveraren, VP4&lt;br /&gt;
verleiden,, verlitt, verlitte,, verlitten&lt;br /&gt;
verletzen, 2./3. verlitzt, verlaz, verläze, verlitz, verlotzen&lt;br /&gt;
verleumden, verlimt, verlomd, verlömde, verlimd, verlomden, K&lt;br /&gt;
verlinken,, verlunk, verlünke,, verlunken&lt;br /&gt;
vermählen,, vermahul, vermähüle,, vermahulen, Z&lt;br /&gt;
  Eine ganz exquisite Besonderheit: Ein zweiter Vokal tritt plötzlich auf und macht das Dehnungs-&#039;&#039;h&#039;&#039; wieder zum Konsonanten.&lt;br /&gt;
vermaledeien,, vermaledie, vermalediehe,, vermalediehen&lt;br /&gt;
vermarkten, 2. vermirktst&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermirkt, vermurkt, vermürkte, vermirkt, vermurkten&lt;br /&gt;
vermasseln, vermilßt, vermolß, vermölße, vermilß, vermulßen, K&lt;br /&gt;
vermiesen,, vermor, vermier,, vermoren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vermissen,, vermoss, vermösse,, vermossen&lt;br /&gt;
vermöbeln,, vermolb, vermölbe,, vermolben, K&lt;br /&gt;
vermuten,, vermot, vermöte,, vermoten&lt;br /&gt;
vernachlässigen, verissigt nalch, verossag nalch, verössäge nalch, verissige nalch, nalchverossegen, P4ZK&lt;br /&gt;
vernarben,, vernurb, vernürbe,, vernurben&lt;br /&gt;
verneinen,, vernien, verniene,, vernienen&lt;br /&gt;
vernichten,, vernacht, vernächte,, vernochten&lt;br /&gt;
vernickeln,, vernalck, vernälcke,, vernulcken, K&lt;br /&gt;
verniedlichen,, vernudloch, vernüdlöche,, vernudlochen, Z&lt;br /&gt;
veröffentlichen,, veruffentloch, verüffentlöche,, veruffentlochen, Z&lt;br /&gt;
verpesten, 2. verpist&amp;lt;br/&amp;gt;3. verpist, verpast, verpüste, verpist, verposten&lt;br /&gt;
verpflichten,, verpflocht, verpflöchte,, verpflochten&lt;br /&gt;
verpfründen, 3. Sg. freust verp, frost verp, fröste verp,, verpgefrunsten&lt;br /&gt;
verplempern, verplirmpt, verplarmp, verplörmpe, verplirmp, verplormpfen, K&lt;br /&gt;
  Stärker Versucher: „Fragt mich nicht, wie das &#039;&#039;f&#039;&#039; da reinkam!“&lt;br /&gt;
verpönen,, verpån, verpœne,, verponen &lt;br /&gt;
verpuffen, verpifft, verpaff, verpöffe, verpiff, verpaffen&lt;br /&gt;
verpuppen,, verpop, verpöpe,, verppen&lt;br /&gt;
verrecken, verrickt, verrak, verräke, verrick, verrecken&lt;br /&gt;
verrenken,, verrachte, verrächte,, verracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verringern,, verrorng, verrörnge,, verrorngen, K&lt;br /&gt;
verrohen,, verrieng, verrienge,, verrongen, C&lt;br /&gt;
verrücken, verruckt, verriack, verriäcke, verruck, verriocken, D1&lt;br /&gt;
versanden,, versund, versünde,, versunden&lt;br /&gt;
versaubeuteln, vereutelt saub, veriolt saub, veriölte saub, vereutle saub, saubveriolten, P4&lt;br /&gt;
  mit dipthongischen Elementen&lt;br /&gt;
versauen,, versu, versü,, versun&lt;br /&gt;
versauern, versräut, versrieb, versriebe, versräu, versrauen, K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verschachteln,, verscholcht, verschölchte,, verscholchten, K&lt;br /&gt;
verscheißerln, 2./3. verschleirßt, verschlirß, verschlirße, verschleirß, verlgeschirßen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verscherbeln, lirbt versch, lorb varsch, lörbe vürsch, lirb versch, vurschgelorben, P4K2Z&lt;br /&gt;
verschlammen, verschlämmt, verschliemschel, verschliemschele,, verschliemschlammen&lt;br /&gt;
  Akkumulative Konjugation&lt;br /&gt;
verschlampen,, verschlump, verschlümpe,, verschlumpen&lt;br /&gt;
verschlimmbessern, veressert bschlimm, veraßor bschlomm, veräßöre bschlömm, veressere bschlimm, bschlommveraßoren, P4ZK5&lt;br /&gt;
verschlimmern,, verschlurmm, verschlürmme,, verschlurmmen, K&lt;br /&gt;
verschlüsseln,, verschlulß, verschlülße, verschlilß, verschlulßen, K&lt;br /&gt;
verschönern,, verschorn, verschörne,, verschornen, K&lt;br /&gt;
verschwenden,, verschwandte, verschwendte,, verschwandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
versehren,, versahr, versühre,, versohren&lt;br /&gt;
verselbständigen, verändigt selbst, verandog selbst, veründöge selbst, verändige selbst, selbstverondogen, P4Z&lt;br /&gt;
verselbsten,, versolbst, versölbste,, versolbsten&lt;br /&gt;
versiegeln,, versulg, versülge,, versulgen, K&lt;br /&gt;
versilbern,, verslorb, verslörbe,, verslorben, K2&lt;br /&gt;
versimpeln, versilmpt, versolmp, versölmpe, versilmp, versolmpen, K&lt;br /&gt;
versinnbildlichen, verbildilcht sinn, verbuldolch sinn, verbuldölche sinn, verbildilche sinn, versinnboldolchen, P3ZK2&lt;br /&gt;
versippen, 1. verseip&amp;lt;br/&amp;gt;2. verseipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verseip, versapp, versöppe,, versuppen&lt;br /&gt;
versklaven, versklävt, verskliev, versklieve, verskläv, versklaven&lt;br /&gt;
versöhnen, 1. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. versahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. versöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. versöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. versöhnen, versonnte, versönnte,, versonnt&lt;br /&gt;
verspäten,, versput, verspüte,, versputen&lt;br /&gt;
verstaatlichen, verlicht staat, verloch staat, verlöche staat,, staatverlochen&lt;br /&gt;
verstärken, 1. tärke versch&amp;lt;br/&amp;gt;2. türkst versch&amp;lt;br/&amp;gt;3. türkt versch, tork vorsch, törke vorsch, türk versch!, vorschgetorken&lt;br /&gt;
  Zum Rachtschrieb des &amp;quot;sch&amp;quot;-Lautes siehe &amp;quot;erstreben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
versticht, verstach, verstäche, verstich, verstochen,&lt;br /&gt;
versteinern,, verstirn, verstirne,, verstirnen, K&lt;br /&gt;
verstoffwechseln, 2./3. verwilchst stoff, verwolchs stoff, verwölchse stoff, verwilchs stoff, stoffverwolchsen, P3K&lt;br /&gt;
verstummen,, v’rsdom, 1. v’rsdöm’&amp;lt;br/&amp;gt;2. v’rsdöm’st&amp;lt;br/&amp;gt;...,, v’rsd’m’n, V&lt;br /&gt;
  Berthold Janeceks Attenuierende (dämpfende, fein machende) Konjugation lässt das Verb selbst sozusagen verstummen. Das &#039;&#039;s&#039;&#039; wird außer im Präsens nicht mehr als &#039;&#039;sch&#039;&#039;, sondern als zart gelispeltes &#039;&#039;s&#039;&#039; ausgepsrochen.  Perfektionisten der Aussprache werden den Ton des ausgefallenen &#039;&#039;e&#039;&#039; in Indikativ Präteritum und Konjunktiv II auf das &#039;&#039;r&#039;&#039; übertragen, im Partizip II dann wegfallen lassen und das &#039;&#039;r&#039;&#039; stimmlos sprechen.&lt;br /&gt;
versumpfen, 1. impfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;2. impfst vers&amp;lt;br/&amp;gt;3. impft vers&amp;lt;br/&amp;gt;1. umpfen verse&amp;lt;br/&amp;gt;2. umpft verse&amp;lt;br/&amp;gt;3. umpfen verse, (Sg.:) ompf vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ompfen verse, (Sg.:) ömpfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ömpfen verse, impf vers, (Sg.:) bin versgeompfen&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) sind versegeompfen&lt;br /&gt;
vertäuen,,vertiu, vertiüe,, vertiuen&lt;br /&gt;
verteidigen,, vertittag, vertittag,, vertittegen, Z&lt;br /&gt;
verteuern,, vertu&amp;amp;middot;er, vertü&amp;amp;middot;ere,, vertu&amp;amp;middot;eren&lt;br /&gt;
verteufeln,, vertolf, vertölfe, vertilf, vertolfen, K&lt;br /&gt;
vertonen,, vertun, vertüne,, vertunen&lt;br /&gt;
verübeln,, verolb, verölbe, verilb, verolben, K&lt;br /&gt;
verumständlichen, verändlicht stum, verondlach stum, veröndläche stum, verändliche stum, stumverondlachen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunfallen, verallt unf, veroll unf, verölle unf, veralle unf, unfverallen, P4&lt;br /&gt;
verunglimpfen, verimpft lung, verampf lung, verämpfe lung, verimpfe lung, lungverampfen, P4K&lt;br /&gt;
verunglücken, verückt ulng, verock ulng, veröcke ulng, verücke ulng, ulngverocken, P4K2&lt;br /&gt;
verunmöglichen, 1. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermaglichst un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;1. vermöglichen un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermöglicht un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermöglichen un, vermochlichte un, vermöchlichte un, vermögliche un, unvermochlicht&lt;br /&gt;
verunreinigen, vereinigt urn, verienog urn, verienöge urn, vereinige urn, urnverienogen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunsichern, verichert uns, verierch uns, verierche uns, verichere uns, unsverierchen, P4K&lt;br /&gt;
  Nichts verichert uns hier uns.&lt;br /&gt;
verunstalten, vertaltet uns, vertielt uns, vertielte uns, vertalte uns, unsvertalten, P4&lt;br /&gt;
veruntreuen, verreut unt, verroh unt, verröhe unt, verreue unt, untverrohen, P4&lt;br /&gt;
verunzieren, veriert unz, veror unz, veröre unz, veriere unz, unzverona, P4&lt;br /&gt;
  Pootheffekt im Partizip II&lt;br /&gt;
verursachen, veracht urs, veriech urs, verieche urs, verache urs, ursverachen, P4&lt;br /&gt;
verurteilen, vereilt urt, veriel urt, veriele urt, vereile urt, urtverielen, P4&lt;br /&gt;
vervielfachen, verfächt viel, verfuch vohl, verfüche vöhl, verfäch viel, vohlverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
vervielfältigen, verfältigt viel, verfoltag vohl, verföltäge vöhl, verfältige viel, vohlverfältagen, P3Z&lt;br /&gt;
vervollkommnen, kommt vervnoll, kam vervnoll, käme vervnoll, komme vervnoll, vervnollgekommen, P2K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vervollständigen, verständigt voll, verstandog voll, verständöge völl, verständige voll, vollverstandogen, P3&lt;br /&gt;
verwahrlosen, verlost wahr, verlus wahr, verlüse wahr,, verwahrlusen&lt;br /&gt;
verwaisen, verwäist, verwuos, verwüöse, verwäis, verwaosen, ZV&lt;br /&gt;
  um das Verb von &#039;&#039;verweisen&#039;&#039; abzugrenzen, wurden a und i getronnen im Sinne einer Coniugatio duplex ohne Zwischenkonsonanten abgelauten. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwanzen, verwänzt, verwienz, verwienze,, verwanzen&lt;br /&gt;
verwesen,, verwas, verwäse,, verwosen&lt;br /&gt;
verwirklichen,, verwurklach, verwürkläche,, verwurklachen, Z&lt;br /&gt;
verwirren,, verwarr, verwärre,, verworren&lt;br /&gt;
verwöhnen, 1. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verwöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwöhnen, verwewuhn, verwewühne,, verwewohnen&lt;br /&gt;
verwursten, 2. verwirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwirst, verwarst, verwärste, verwirst, verworsten&lt;br /&gt;
verwüsten,, verwiast, verwiäste,, verwiasten, D2&lt;br /&gt;
verzagen,, verzug, verzüge,, verzugen&lt;br /&gt;
verzahnen, 1. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verzöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzöhnen, verzonchte, verzönchte, verzochten&lt;br /&gt;
  (sich) verzahnen im Sinne von &amp;quot;sich beim Zahnen irren&amp;quot; wird analog zu &amp;quot;zahnen&amp;quot; konjunkt georen &lt;br /&gt;
verzetteln, 2. verzilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzilttt, verzaltt, verzältte, verziltt, verzoltten, K&lt;br /&gt;
verzichten,, verzacht, verzächte,, verzochten&lt;br /&gt;
verzinken,, verzank, verzänke,, verzunken&lt;br /&gt;
verzinnen,, verzann, verzänne,, verzunnen&lt;br /&gt;
verzinsen,, verzons, verzönse,, verzunsen&lt;br /&gt;
verzweigen,, verzwick, verzwicke,, verzwicken&lt;br /&gt;
vespern, virspt, varsp, vürspe, virsp, gevorspen, K&lt;br /&gt;
vibrieren,, vibrator, vibratöre,, vibratoren, I&lt;br /&gt;
vierteilen,, fuhrtiel, führtiele,, gefuhrtielen, Z&lt;br /&gt;
vierteln,, fuhrlt, führlte,, gefuhrlten, K&lt;br /&gt;
vögeln,, alchs, älchse,, geliurlchen, VD1K&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;ichseln&#039;&#039; (vgl. &#039;&#039;Echse&#039;&#039;) und &#039;&#039;lürcheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
volkstümeln, tulmt volks, tiölm valks, tiälme välks, tulm volks, volkstiälmen, ZD2PK&lt;br /&gt;
vollenden, ollt vend, ull vend, ülle vend,, endgevallen, P4&lt;br /&gt;
vorbereiten,, beritt vor, beritte vor,, vorberitten&lt;br /&gt;
vorschlagen, lage forsch, lug forsch, lüge forsch,, forschgelagen&lt;br /&gt;
  Nach einer Anregung des Wortklaubers&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. vortixt, vortax, vortäxe, vortix, vortoxen&lt;br /&gt;
  Trennverfahren in der Mikrobiologie (gezierte, fachspezifische Aussprache (wortexen), veraltend)&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. tixt vor, tax vor, täxe vor, tix vor, vorgetoxen&lt;br /&gt;
  (saloppe Alltagsaussprache (fortexen), immer mehr gebräuchlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
voten,, vut, vüte,, gevoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8248</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8248"/>
		<updated>2017-08-01T13:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betandet ansch, betond ansch, betönde ansch, betande ansch, anschbestanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedangen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen,, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blenden,, blandte,, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Sch%C3%B6nere_Plur%C3%A4le_und_Singulare&amp;diff=8246</id>
		<title>Schönere Pluräle und Singulare</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Sch%C3%B6nere_Plur%C3%A4le_und_Singulare&amp;diff=8246"/>
		<updated>2017-07-23T15:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um Wörtern, deren Singular und Plural bisher in großer Langeweile gleichlautet, über diesen tristen, nicht zufriedenstellenden Missstand hinwegzuhelfen, beut es sich oft an, den Plural beizubehalten und den Singular abzuändern. Oder umgekohren den Singular beizubehalten und den Plural abzuändern. Oder noch besser (und ganz im Sinne der größtmolgen Sprachverwurr, der sich die GSV mit Häuten und Haaren verschrieben hat): schöne bzw. verrockene Alternativen sowohl für Singular als auch den Plural zu bilden. Dies ist natchlur auch dann molg, wenn etwa ein Plural aus anderen Gründen nicht zufriedenstellt als aus einem Gleichklang mit dem Singular heraus, etwa, weil er durch eine schnöde &#039;&#039;s&#039;&#039;-Endung gebolden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Neuer Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Alter Singular/Plural&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Neuer Plural&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;55%&amp;quot; | Beispiele/Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Achtel||die Olchten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Akademiker||die Akamedikare||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Anane||die Ananas|| die Ananässer&amp;lt;br /&amp;gt;die Anananten&amp;lt;br /&amp;gt;die Ananen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Artikel||die Artiklen&amp;lt;br&amp;gt;die Artikli||&amp;lt;br&amp;gt;russischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Atlant&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;amp;nbsp;||die Atlanten&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;der Atlas||&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;die Atlässe||Neuer Singular [https://de.wikipedia.org/wiki/Atlant nur für das Buch mit Karten]&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;wie &#039;&#039;Anlässe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Avemaria||die Avetemariae||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bäck/Beck &#039;&#039;(historisch!)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;der Back &amp;lt;br/&amp;gt;der Buk&amp;lt;br/&amp;gt;||der/die Bäcker|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Bambus||die Bambi&amp;lt;br&amp;gt;die Bamben&amp;lt;br&amp;gt;die Bambunten&amp;lt;br&amp;gt; die Bämben&amp;lt;br /&amp;gt;die Bambeen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Banane||die Bananananen&amp;lt;br /&amp;gt;das Bananananarama||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Banause||die Banäuse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bech||der/die Becher||die Bichel||Mit unsern Bicheln ist gut Picheln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bas||der/die Besen|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Birb||der/die Biber||die Bibren||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Blues||die Bluise||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bluh||der/die Blüher|| ||Meist in Zusammensetzungen: Frühbluh, Schattenbluh, Winterbluh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Brock||der/die Brocken||die Bröcken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bulck||der/die Buckel||die Bückel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bulff ||der/die Büffel||die Bulffen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Bus||die Ben||analog zu der Globus/die Globen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Buschel&amp;lt;br/&amp;gt;das Bulsch&amp;lt;br/&amp;gt;||das/die Büschel||die Bischlekh||jiddischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Büttel||die Bultten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Chamäleon||die Chamäleonten||griechisch χαμαιλέων (Maskulinum!) &amp;quot;Bodenlöwe&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Cola||die Colata||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Compute||der/die Computer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Couch („Kautsch“)||die Cöuche („Käutsche“)||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Dackel||die Däckel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Datum||die Datümer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dircht||der/die Dichter||die Euchter||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Dolmetscher||die Dolmetschek||ungarische Pluralbildung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dön||der/die Döner||die Döneler||türkischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Donn||der/die Donner||die Dönner||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Drach||der/die Drachen||die Drächen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Drittel||die Driltten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Drock||der/die Drucker||die Drurcken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dröck||der/die Drücker|| ||Er kommt immer auf den letzten Dröck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Dros || die Dronte/die Dronten || || Die Dros verdross.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Dschinni||die Dschinn||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Deinopa||der/die Europäer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Deinöma||die Europäerin/die Europäerinnen||die Eurömäer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Eis||die Eiser&amp;lt;br&amp;gt;die Eisen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Ekel||die Alken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Elch/die Elche||die Ichel||&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| das Es || die Ente/die Enten || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Euter||die Eutren||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Facq||der/die Ficus||die Fiquen&amp;lt;br&amp;gt;die Fiquii||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Fau||das/die Feuer||die Füre||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || der/die Fauxpas || die Fauxpanten&amp;lt;br /&amp;gt;die Fauxpässe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Fult||der/die Filter||die Filtrok||ungarische Pluralbildung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Fínal||das/die Finále||die Finalés&amp;lt;br&amp;gt;die Finaléen||Man beachte den Betonungswechsel von der ersten zur letzten Silbe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Firlefanz||die Firlefänze||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Flund||der/die Fladen|| ||Sprichwort: Auf frischem Kuhflund ist&#039;s gut Rutschen!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Flakon||die Flaköne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Frav||der/die Frevel||die Fralven||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Full||der/die Füller|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Fünftel||die Fulnften||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Funftur||der/die Fünftürer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Furunkel||die Fürünkel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Gau||die Gauten||analog zu der Bau/die Bauten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gebau&amp;lt;br&amp;gt;die Gebud||das/die Gebäude|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gebill||die Gebilde|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gedein||die Gemeinde||die Geunseren||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gefell||das/die Gefilde|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gemäl||das/die Gemälde|| ||Historisch-authentisch, denn Albrecht Dürer urß über den Genter Altar: &#039;&#039;&amp;quot;das ist ein über köstlich, hoch verständig gemähl, und sonderlich die Eva, Maria und Gott der vatter sind fast gut.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Gemeinheit||die Geunserheiten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Gepäcktrag||der/die Gepäckträger||die Gepäcksenträger||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gewott||das/die Gewitter||die Gewetter||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Ghetto||die Ghettonen&amp;lt;br&amp;gt;die Ghetti||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Gilb||der/die Giebel||die Gieblekh||jiddischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Globus||die Globanten&amp;lt;br&amp;gt;die Glöben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Gnu||die Gnühe||Ein Gnu macht [[DimSing|Muh]], viele Gnühe machen Mühe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Golf||die Gölfe||Wer dabei sein will, muss mit den Gölfen keulen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Graul||der/die Gräuel||die Grüle||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Grunsch||der/die Groschen||die Grösche||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Guckindieluft||der Guckindieluft, die Guckindielufte||die Guckenindieluft||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Guru||die Guravaḥ||sanskritischer Plural zu einem sanskritischen Fremdwort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Habitus||die Habitūs||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Hhch||der Hauch||die Häuche||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Hobel||die Hölbe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Hubschrauber||die Hübschräuber||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Hump||der/die Humpen||die Hühümpppen||lallender Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Inbus||die Inbi&amp;lt;br&amp;gt;die Inben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/der Joghurt||die Jöghürter||Ich muss schon wieder neue Ananas-Rhabarber-Jöghürter kaufen; ich habe eben das/den letzte/n aufgegessen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Kabel||die Käbel&amp;lt;br&amp;gt;die Keblekh||&amp;lt;br&amp;gt;jiddischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kaf||der/die Käfer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kagel||der/die Kegel||die Kälgen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Kajak||die Kajait||grönländischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kadu||der Kakadu/die Kakadus||die Kakaihr&amp;lt;br&amp;gt;die Kakasie||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Kapitel||die Kapilten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Karuf||der/die Käufer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kas||der/die Kanten|| ||Die erste von einem Brot abgeschnittene Scheibe ist ein Kas, ebenso die letzte Scheibe, die übrig bleibt. Ein Kas-tenbrot hat sechs Seiten, acht Ecken und vierzehn Kanten (zwölfmal eine Kante und zweimal einen Kas). Das „a“ in „Kas“ ist kurz zu sprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Käse||die Käsen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Kasino||die Kasini||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Kater||die Käter||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kill||der/die Killer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Kimono||die Kipoly||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kos||das/die Kissen|| ||die Assoziation zu &#039;&#039;kosen&#039;&#039; ist natchlur nicht von ungefähr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Klo||die Klöe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Knaul||das/die Knäuel||die Knüle||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Knalb||der/die Knebel||die Kneblonim||hebräischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Knot||der/die Knoten||die Knöte||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Knupp||der/die Knüppel|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Koffer||die Köffer||Ich habe noch zwei Köffer in Berlin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Kommando||die Kommandi||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Kompass||die Kompanden&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompanten&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kort||der/die Köter|| ||„Jedem Kort seinen Kot“ (synonym zu „Andre Köter machen andre Köte“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Krokus||die Kroken&amp;lt;br /&amp;gt;die Krokeen &amp;lt;br /&amp;gt;die Krokanten&amp;lt;br /&amp;gt;die Krokanden&amp;lt;br /&amp;gt; die Kröken&amp;lt;br /&amp;gt;die Krokora&amp;lt;br /&amp;gt;die Krokera&amp;lt;br /&amp;gt;die Krokūs (Muster: &#039;&#039;Kasūs&#039;&#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;die Kroki&amp;lt;br /&amp;gt;die Kroküsse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Kuckuck||die Kuckücke||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kolmp||der/die Kumpel||die Külmpe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kulb||der/die Kübel||die Küblonim||hebräischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Kürbis||die Kürben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Kutsche||die Kutschek||ungarische Plurabildung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Lalch||das/die Lächeln||die Lälche||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Leide||das/die Leiden|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || das Labskaus || die Labsküsse ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Laff&amp;lt;br/&amp;gt;der Lalff||der/die Löffel||die Lulffen&amp;lt;br/&amp;gt;die Lölffe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Lahr||der/die Lehrer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || der Lapsus/die Lapsus || die Lapsunten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Lokus||die Loki&amp;lt;br /&amp;gt;die Loken&amp;lt;br /&amp;gt;die Löken||Das Haus des Gottes Loki hat viele Loki.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Madch &amp;lt;br/&amp;gt;die Mad&amp;lt;br/&amp;gt;||das/die Mädchen|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Mademoiselle||die Mesdemoiselles||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mald||das/die Mädel||die Mejdlekh||jiddischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Marathon||die Maratha||Nach endlosen Ämtermaratha wirkt ein Glas [http://www.sechsaemtertropfen.de Sechsämtertropfen] beruhigend auf das geschundene Gemüt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das March||das/die Märchen|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Mardie||der/die Marder|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mass||das/die Messer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Ain||das Meer, die Meere|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Meineid||die Unsereide||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Messer||die Mersse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Melch||der/die Michel|| ||Der deutsche Melch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mitt||das/die Mittel||die Mitteln||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mobel &amp;lt;br/&amp;gt;das Mob&amp;lt;br/&amp;gt;||das/die Möbel||  ||analog zu &#039;&#039;Mobiliar&#039;&#039; ist &#039;&#039;Mob&#039;&#039; mit langem &#039;&#039;o&#039;&#039; zu sprechen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Morgen||die Morgenden&amp;lt;br /&amp;gt;die Mörgen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Motto||die Motti&amp;lt;br/&amp;gt;die Motten&amp;lt;br/&amp;gt;die Mottetten&amp;lt;br/&amp;gt; die Mottanten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Murll||der/die Müller||die Mürlle||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Nabel||die Näbel||Ob die Formenvielfalt menschlicher Näbel der Kreativität der Hebammen geschuldet ist, wird von der Forschung noch kontrovers diskutoren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Nalb||der/die Nebel|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Obstler||die Öbstlern||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Oma||die Omen&amp;lt;br&amp;gt;die Ömen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Onkel||die Önkel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Opa||die Opä&amp;lt;br&amp;gt;die Opanten&amp;lt;br&amp;gt;die Opata&amp;lt;br&amp;gt;die Opeen&amp;lt;br&amp;gt;die Opaharu||&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;nepalesischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Opossum||die Opoisumus||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||der Ord||der/die Orden|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || der Overhead || die Överheäde ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Palas||die Palanten||Die Palanten von Wartburg und Runneburg gelten als die schönsten Beispiele romanischer Repräsentationsarchitektur in Thüringen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Paprika||die Papriken&amp;lt;br&amp;gt;die Papriki&amp;lt;br&amp;gt;die Paprikaharu||&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;nepalesischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Park||die Pärker||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Porten||der/die Partner|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Pati||der/die Pater|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Philosoph||die Philosophim||Multikulti gibt es jetzt auch in der Grammatik: Ein griechisches Fremdwort bekommt einen hebräischen Plural verpasst. Analog zu Seraph-Seraphim.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Pinsel||die Pilnsen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Plural||die Pluräle&amp;lt;br /&amp;gt;die Pluralim||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Pold||der/die Pudel|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Monotiker||der/die Politiker||die Polytiker||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Popel||die Pöpel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Pox||der/die Posten|| ||Da müssen wir wohl einen Pox in unserer Bilanz unterschlagen haben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Prostata||die Prostatatata&amp;lt;br /&amp;gt;die Prostostata||Reduplikationsplural&amp;lt;br /&amp;gt;dito, Betonung auf 2. Silbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rach||der/die Rächer||die Racheen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Raster||die Räster||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Rats||das/die Rätsel||die Geroltse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rag||der/die Regen|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Reife&amp;lt;br/&amp;gt;der Rienf||der/die Reifen||die Riefen&amp;lt;br/&amp;gt;die Rienfe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Rhinozeros||die Rhinozerösser||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Rubel||die Rübel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rulff||der/die Rüffel||die Rülffe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rulp||der/die Rüpel||die Rulpen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Salb||der/die Säbel|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Sauna||die Saunat||Das Deutsche borgt sich lateinische, griechische, englische und französische Pluralformen. Wieso sollte man sich für Wörter aus dem Finnischen keine finnischen ausleihen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schald||der/die Schädel|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Schal||die Schälle&amp;lt;br/&amp;gt;die Schäler||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schink||der/die Schinken||die Schünken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schmurr||der/die Schmarrn|| ||Am Sonntag mache ich einen Kaiserschmurrn. (Deklination im Singular wie „Herr“: der Schmurr, des Schmurrn, dem Schmurrn, den Schmurrn)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Schnatz||das/die Schnitzel||die Schniltze||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schurl&amp;lt;br/&amp;gt;der Schlur||der/die Schüler||die Schürle&amp;lt;br/&amp;gt;die Schlürer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Schuppen||die Schüppen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Schwolncht||die Schwuchtel/die Schwuchteln|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Salchst||das/die Sechstel||die Silchsten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Salg||das/die Segel||die Sälgen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||die Show||die Shoye||Die anglizistische Schreibweise ist hier angemessen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Siebentel||die Sielbenten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Sielbt||das/die Siebtel||die Sielbten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Singular||die Singuläre||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Singularetantum||die Plüräletantumen||schönere Plüräle für alle Wortbestandteile sowie semantisch-syntaktische Kongruenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Sinus||die Sinüsse||Das Knabbern der Wal- erleichtert dem Schüler das Ableiten der Sinüsse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Slalom||die Slala||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Sofa||die Sofata&amp;lt;br/&amp;gt;die Sofen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Sommer||die Sömmer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spand||der/die Spender|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spielg||der/die Spiegel||die Spieglen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Sprufki||die Sprufken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Stadel||die Städel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stalp||der/die Stapel||die Stäpel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Stau||die Stäue&amp;lt;br /&amp;gt;die Stauten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Stellichkein||das Stelldichein||die Stellteuchmehrere||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stulf||der/die Stiefel||die Stilfen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Streik||die Streikse&amp;lt;br /&amp;gt;die Streierk||&amp;lt;br /&amp;gt;Binnenplural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Struld||der/die Strudel||die Strüdel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Szenario||die Szenarii||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Tadel||die Tädel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Tatütata||die Tatütatä||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Taufel||der/die Teufel||die Teulfen&amp;lt;br/&amp;gt;die Tülfe&amp;lt;br/&amp;gt;die Teuflonim||&amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;hebräischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Taugenichts||die Taugtnichtse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Tausendsassa||die Zigtausendsassae||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Tee||die Teee||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Titel||die Tilten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Tolpatsch||die Tolpatschok||ungarische Pluralbildung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tolp||der/die Tölpel||die Talpsen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Tornado||die Tornadi||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Trabas || der Trabant/die Trabanten || || Der Trabas war das Paradestück sozialistischen Automanufaktats.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Trauma/die Traumen/Traumata||die Träumä||Nachdem er auf der Alb von Kühen, Bienenschwärmen und Räubern angegriffen worden war, hatte er drei Albträumä.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Traf||der/die Treffer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Traub||der/die Treiber|| ||Welchen Traub braucht man für diesen Drock?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Trupf||der/die Tropfen|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tsunamo||der/die Tsunami||die Tsunamen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Tunichtgut||die Tutnichtgüter||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Tunnel||die Tünnlen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Turnus||die Turni||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Ulb||das/die Übel||die Ulben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Unghauer&amp;lt;br /&amp;gt;die Ünghauerin||das/die Ungeheuer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Unisono||die Multisonamus||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Vatermein||das/die Vaterunser||die Vätermeine&amp;lt;br /&amp;gt;die Vaterunser&amp;lt;br /&amp;gt;die Väterunsere&amp;lt;br /&amp;gt;u.a.m.||Als mittelalter Mönch bete ich zur Zeitmessung einige Vätermeine.&amp;lt;br /&amp;gt;Am Ende des Gottesdienstes müsst ihr Vatereuer beten, jeder ein Vaterdein.&amp;lt;br /&amp;gt;Fromme Menschen beten viele Väterihre pro Woche, mindestens ein Vaterihr am Abend.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das/die Vergissmeinnicht||die Vergesstunsernicht||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Vérra||der/die Verrǟter|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Verlt||das/die Viertel||die Vierlten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wapp||das/die Wappen||die Wäppen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wadel||der/die Wedel|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Walnd||der Wandel||die Wändel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Walchs||der/die Wechsel||die Welchsen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Walross||die Walrösser||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wander||der/die Wanderer||die Wandererer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Warß||das/die Wasser||die Wassere||Da er mit allen Wasseren, ich aber nur mit einem Warß gewaschen bin, werde ich wohl zwangsweise unterliegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Was||das/die Wesen|| ||Was ist das Was dieses Singularis? Das lang gesprochene, aber einfach geschriebene a, wie in Gras!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der/die Winter||die Wintren||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ichbel||der/die Wirbel||die Wirblekh||jiddischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Wodka||die Wodken&amp;lt;br/&amp;gt;die Wodky||&amp;lt;br/&amp;gt;tschechischer Plural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||das Wrack||die Wräcker||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zach||der/die Zecher|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Zumm||das/die Zimmer|| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zurk||der Zirkus||die Zirken&amp;lt;br/&amp;gt;die Zirki||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||der Zucker||die Zücker||gemienen sind Zuckersorten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zwilf||der/die Zweifel||die Zwifflen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zwilck||der/die Zwickel||die Zwelcken&amp;lt;br/&amp;gt;die Zwilcki||&amp;lt;br/&amp;gt;russischer Plural&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wörter mit doppeltem Plural&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bei etlichen deutschen Wörtern ist es mit dem einfachen Plural noch nicht am Ende. Vom Plural 1 kann noch ein &#039;&#039;&#039;Plural 2&#039;&#039;&#039; gebildet werden. Das trifft auf Eindeutschungen, aber auch auf „kerndeutsche“ Wörter zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{prettytable}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width = “25%“ | Singular (1)&lt;br /&gt;
! width = “25%“ | Plural 1/(=Singular (2))&lt;br /&gt;
! width = “25%“ | Plural 2&lt;br /&gt;
! width = “25%“ | Beispiele/Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Acht ||die Ächte/Echte ||die Echten ||Echt, mit Achten (!!), ächzten die Doppelkopfspieler, wir spielen lieber mit scharfer Kante!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Acker ||die Äcker/Ecker ||die Eckern ||Weil Rotbuchen und die unter Kultur genommenen Pflanzenarten der Menschen ähnliche ökologische Ansprüche an den Boden stellen, wurden Felder gerne da angelegt, wo Buchenwälder waren. Damit kein neuer Wald wuchs, mussten die Neusiedler darauf achten, dass keine Eckern mehr auf den Äckern liegen blieben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ammer||die Ammer||die Ammern||Während in sehr alten Vogelbestimmungsbüchern Emberiza zitrinella in der deutschen Sprache männlich war, hat sich im heutigen Sprachgebrauch völlig die deutsche Form durchgesetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Akt || die Akte || die Akten || Ich seh im Fernsehen gerne Akte X.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Arm||die Arme||die Armen||Greift mal den Armen unter die Arme!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bauer || die/der Bauer || die Bauern ||Weil die Bäuerin nicht mehr so viele Ziervögel hatte, quartierte ihr Mann sie [die Vögel (!)] aus der Außenvoliere in den Stubenkäfig um.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[der Beryll]||die Brille||die Brillen||Bevor man die Nasenfahrräder erfunden hatte, legte man konvex geschliffene Linsen aus dem klaren Bergkristall Beryll auf die Buchstaben der Buchseiten. So konnte man auch bei nachlassender Sehschärfe im Alter noch die Buchstaben-Informationen erkennen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Besuch[er]||die Besuche||die Besucher||Viele Besucher waren auf Besuchen in den Sehenswürdigkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bien||die Biene||die Bienen||Bien: Imkerfachwort für den ganzen Stock&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Blut||die Blüte||die Blüten||Kaltblütig musterte der Falschmünzer die Blüten, gut geworden, dachte er und ging in das nächste Blumengeschäft, um seiner Freundin einen schönen Strauß zu kaufen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Braus||die Brause||die Brausen||Er lebte in Saus und Braus und hatte sogar goldene Wasserhähne an den Brausen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Brösel||die Brösel ||die Bröseln||Nach Karl Valentin (=Falentin ausgesprochen) müssen Semmelnbröseln so heißen, weil sie aus mehreren Semmeln hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|(to biblion)=das Buch || (ta biblia)/die Bibel || die Bibeln ||Die Bibel wird auch das &#039;&#039;&#039;Buch der Bücher&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|(broccolo)|| der (!) Broccoli/Brokkoli||die Brokkolis|| ein klassisches Musterbeispiel für Doppelplural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Buch || die Buche || die Buchen/Bücher || Die Buchstaben wurden ursprünglich aus Buchen-Staben hergestellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Chip || der/die Chips || die Chips || Gib mir mal einen Chips!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Deck || die Decke || die Decken ||Auf dem Oberdeck verteilen sie keine Decken mehr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Drohn||die Drohne||die Drohnen||Analogbildung zu „Bien“ [der Bienenmann ist grammatikalisch-weiblich wie DIE Person], heute eher Flugobjekte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Eck|| die Ecke||die Ecken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Eimer [&amp;lt;-- *ein-ber= Gefäß mit einem Henkel]||der Zuber [&amp;lt;-- *zwo-ber = Gefäß mit zwei Henkeln]||die Zuber||*ber (bär) = tragen/oder wäre „Dreiber“ besser?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Fall||die Fälle/die Falle||die Fallen||Er baute seine Fallen vorm Wasserfall auf, um an die Biberfelle zu kommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[*eine Falte]||[*zwei Falten]--&amp;gt; (der) Zweifel||die Zweifel||der Singular war ursprünglich ein Plural („Falten“ bedeutete „Möglichkeiten“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Flash||die Flasche||die Flaschen||Ihm zitterten die Hände, der Alkoholentzug war schwerer als er gedacht hatte. Er sah rosa Elefanten und überall volle Flaschen vor seinem inneren Auge. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Fleck||die Flecke||die Flecken||Ist das ein Fleck auf deiner Landkarte? Nein, das ist ein Flecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der, die oder das Gams||die Gämse||die Gämsen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gesicht||die Gesichte||die Gesichter||Sie hatte Gesichte von Gesichtern, die sich fratzenhaft verzerrten und sie höhnisch angrinsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Grill||die Grille||die Grillen||In manchen Gegenden der Erde werden auch gebratene Insekten verzehrt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gut||die Güte||die Güter||gute Güte, ein Güterzug!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der/das Halfter ||die Halfter||die Halftern || Nachdem die Cowboys ihre Pferde angebunden hatten, zogen sie ihre Pistolen und ballerten wild um sich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Heck || die Hecke || die Hecken || Beim Rückwärtsfahren setzte er das Heck in die Hecke, sein Wagen hatte hinten noch keine Kamera.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Herd ||die Herde ||die Herden ||Im Lager des Großkaufhauses standen Herden von Herden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|(jean)||die Jeans ||die Jeans || Ich kauf mir eine Blue Jeans und dann noch zwei Jeans in schwarz.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der (das) Junge||die Jungen||die Jungens||norddeutsch, vergleiche „Mädels“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Kaste||die/der Kasten||die Kästen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|cake ||cakes/der Keks || die Kekse || Gib mir doch mal einen Pims Cakes!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kiefer || die Kiefer || die Kiefern ||Warum malt der Förster so komische weiße Ringe auf die Bäume? Ist doch klar, damit man Oberkiefer und Unterkiefer unterscheiden kann. (Ein wichtiger Unterschied: Oberkiefer glatte rötlich-braune Rinde, die sich leicht abpellt [sowie Verzweigungen mit grünen Nadeln], Unterkiefer raue, borkige Rinde.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Klo ||die Klos/der Kloß ||die Klöße ||Hier fällt mir nur was Unappetitliches ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|coke||cokes/der Koks ||[die Kokse(?)] ||im Plural 2 ungebräuchlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Korn||die Korne||die Körner||Bei den Kornen Roggen, Weizen und Gerste sind die Körner in den Ähren, beim Hafer befinden sie sich in Rispen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kunde ||die Kunde ||die Kunden ||hier beide Plurale in Kasten 3; die treuen Stammkunden des Geschäfts bekamen Treue-Urkunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Leiter ||die Leiter ||die Leitern ||die Leiter kletterten die beruflichen Leitern immer mehr hinauf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Licht||die Lichte||die Lichter||Die Windlichte machten die Dunkelheit lichter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Lug||die Luge/Lüge||die Lügen||er lugte aus dem Lug und dachte „Alles Lügen, alles Lug und Trug“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mädel||die Mädel||die Mädels||setzt sich immer mehr durch, auch als Anrede für Männer üblich „Na Mädels, ...“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Mai||die Maie||die Maien||Auch wenn Pfingsten in den Juni fällt, stellt man gerne junge Birkenbäume vor die Kirchentür.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Mais||die Maise/Meise||die Meisen||Gib doch den Vögeln im Winter nicht so exotische Körner!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mark/die Mark ||die Marke ||die Marken ||In der Altmark kauften sie Briefmarken bis 1990 in DDR-Mark, dann in DM, heute in € (der in etwa zwei Mark wert ist), auch der Preis wurde immer teurer. Für Knochen- und Rückenmark sind Plurale ungebräuchlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Matz||die Mätze/Metze||die Metzen||Weil die Prostituierte es ohne Gummi gemacht hatte, entstand ein kleines Hurenkind.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mett ||die Mette ||die Metten ||Für die Christmette kamen Mette Mettbrötchen nicht passend vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Monogamie||die Bigamie||die Trigamie||Nachdem er die dritte Frau ehelichte, fühlte er sich sicher, nicht mehr wegen Bigamie bestraft zu werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mus||die Muse||die Musen||mit Apfelmus kannst du der Künstlerfreundin nicht kommen, das Mus schon etwas Besondereres sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Nichts ||die Nichte ||die Nichten ||Nach dem Bankrott standen die Nichten vor dem Nichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ort||die Orte||die Örter||Seemannssprache und Mathematik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Otter ||die Otter ||die Ottern ||Im Otterzentrum Hankensbüttel findest du zwar Otterhunde (otter hounds), du siehst aber so gut wie nie eine Kreuzotter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Partikel||die Partikel||die Partikeln ||Partikel gibt&#039;s bei der Computergrafik, in Suspensionen, bei Hostien und in der Grammatik.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Plan||die Plane/Pläne||die Planen||Er plante den Umzug mit dem Planwagen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Platte ||die Platten/der Platten ||die Platten || Weil er unaufmerksam über eine Holzplatte gefahren war, wo sehr viele Nägel herausguckten, hatte er vier (!) Platten und konnte nicht mehr weiterfahren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|pomme ||das Pommes ||die Pommes ||zweimal Pommes Schranke bitte! Gib doch dem Spatz ein Pommes ab!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Reich||die Reiche||die Reichen||Vom 3. Reich profitierten eher die Reichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Reis||die Reise||die Reisen||Heuer fahren wir nach Ostasien, wo wir uns landestypisch ernähren wollen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Rind ||die Rinde || die Rinder/Rinden || Hier sind die beiden Plurale gemeinsam in Kasten 3. Die Hirschkühe schälten bei der hohen Schneedecke im Winter die Bäume, sehr zum Ärger des Försters.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schal ||die Schale ||die Schalen ||Ich muss noch zwei Porzellanschalen so einpacken, dass sie stoßgeschützt sind und habe kein Verpackungsmaterial mehr. Ach, ich gebe dir meinen Schal dafür.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Scheck||die Schecke||die Schecken||Die Schecken kaufte er damals noch, als er kein Bargeld dabei hatte, mit einem Euroscheck, der aber noch in DM ausgestellt war.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Sekt||die Sekte||die Sekten||Glücklicherweise landete er in keiner Antialkoholiker-Sekte, Prost!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der/das Schild||die Schilde||die Schilder||Er hielt mangels besserer Alternative ein „Überholen-Verboten-Schild“ vor seinen Körper, un den Messerangriff des Mörders abzuwehren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[die Schlippe (=der Zipfel)]||[die]/der Schlips||die Schlipse||Er konnte nur den Windsor-Knoten binden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schrank ||die Schranke(Schränke) ||die Schranken ||Der Tischler verwies seinen Lehrling in die Schranken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schwamm||die Schwämme/Schwemme||die Schwemmen ||In den Schwemmen und Kaschemmen soffen sie sich durch, die Leber saugte den Alkohol auf wie ein Schwamm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Semmel||die Semmel||die Semmeln||Hast du&#039;s mal wieder versemmelt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|short ||die Shorts ||die Shorts ||Hast du meine Lieblingsshorts für unseren Urlaub eingepackt, Schatz? Keine Sorge, ich habe beide Shirts eingepackt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spann||die Spanne||die Spannen||Ideenwechsel Raum--&amp;gt; Zeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|(spaghetto)||die Spaghetti||die Spaghettis||vgl. Brokkoli&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spin||die Spinne||die Spinnen||Die Spinne, der einsetig die vier Beine fehlten, drehte sich immer wieder um ihre eigene Körperachse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spitz||die Spitze||die Spitzen||Ihr Spitz, den sie auf die Brecherspitze mitgenommen hatte, guckte den Gämsen hinterher, wie gut, dass er angeleint war.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stall||die Ställe/Stelle||die Stellen||Sind hier die richtigen Stellen für unsere Ställe?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Statt||die Stätte||die Stätten||Sie hatten die beiden an Kinder Stätten angenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Steuer||die Steuer ||die Steuern ||Saßest du am Steuer, als beim Rotlichtverstoß geblitzt wurde und hast Du die Kfz-Steuern eigentlich schon bezahlt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stock||die Stöcke||die Stöcker||In der zweiten Etage hatte er zwei Stöcker [!] gefunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stras/Strass||die Straße||die Straßen||Echte Diamanten oder Strass, überlegte er, als er die Straße mit den Schmuckgeschäften entlang schlenderte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Tablett und das Tablet||die Tablette||die Tabletten|| Er legte die Tagesration an Tabletten auf das Tablettentablett.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tann||die Tanne||die Tannen||der ganze Wald (wie „Bien“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Trank||die Tränke||die Tränken||Erst musste er die Kamele zur Tränke bringen, obwohl er sich völlig ausgedörrt fühlte, erst dann war er selber dran.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Trupp||die Truppe||die Truppen||Ein Trupp stieß wieder auf die Truppe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wall||die Wälle/Welle||die Wellen||Die Deiche und Erdwälle schütteten vor den Wasserwellen der Nordsee.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Wand||die Wände/Wende||die Wenden||Die DDR-Granden liefen 1989 an die Wand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Watt||die Watte||die Watten||Traust dich nicht ins Watt? Du bist doch nicht aus Watte!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Weh||die Wehe||die Wehen ||Sie saß in der Schneewehe fest und hielt sich den Unterleib. War es Bauchweh oder waren es Wehen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wild||die Wilde||die Wilden||Auch die weiblichen Indigenen lebten nicht nur vegan.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wind||die Winde||die Windatlen||Mach schnell, ein Sturm kommt auf. Pass auf unsere Zaunwinden auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wort||die Worte||die Wörter||gebundener Text versus Einzelwörter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zeh||die Zehe||die Zehen||die Zehe nur Singulär; beide Plurale in Kästchen 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Zinn||die Zinne||die Zinnen||Meinst du wirklich, dass wir die Zinnen mit Zinn abdecken sollen? Ich glaube das hast du falsch verstanden, wir sollen ZINK nehmen!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zucchino [selten]||der oder die Zucchini||die Zucchini||weitere Beispiel für Übernahme eines italienischen Plural als deutscher Singular. Hier lässt der Duden das umgangssprachliche häufig gehörte Zucchinis noch nicht zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zweck||die Zwecke||die Zwecken||Lass doch sein, es hat kein Zweck, die Zwecken kriegst du in diese harte Wand nicht hineingedrückt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neue Vorschläge für einen zweiten Plural&#039;&#039;&#039; Dieser könnte für &#039;&#039;sehr, sehr viele&#039;&#039; oder auch für neue Aspekte benutzt werden.&lt;br /&gt;
{|{{prettytable}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=“15%“ | Singular&lt;br /&gt;
! width=“15%“ | vorhandener Plural&lt;br /&gt;
! width=“15%“ | neuer Plural (Plural 2)&lt;br /&gt;
! width=“55%“ | Beispiele/Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Antibiotikum||die Antibiotika||die Antibiotikas||Bei der Massentierhaltung werden so viele Antibiotikas eingesetzt, dass es kein Wunder ist, dass sich Multiresistenzen entwickeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Auge||die Augen||die Äugen||Neunaugen brauchen 14 ihrer Äugen nur als Kiemen, ein unpaares Auge als Nase, nur zwei Augen dienen zum Sehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Baum||die Bäume||die Bäumen||Mittelding zwischen Baumgruppe kleinerem Wald&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Blitz||die Blitze||die Blitzen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Brot||die Brote||die Bröter||Nachdem Jesus 5000 Bröter hergezaubert hatte, wurde die ganze Truppe satt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bon|| das Bonbon || die Bonbonbons&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gewitter||die Gewitter||die Gewittern||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Donner||die Donner||die Donnern||Das Gewitter dauerte ewig. Blitzen erhellten die Dunkelheit der Nachten, die endlosen Donnern gingen schier ineinander über.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Egel||die Egel||die Egeln||Der Heilpraktiker hatte ihm so viele Blutegeln auf die Haut gesetzt, dass er begann, sich zu ekeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Fell||die Felle||die Fellen||Er sah sich die vielen Fellen an, die in der Kürschnerei lagerten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Fluch||die Flüche||die Flüchen|| hier verbietet es mir die Höflichkeit, für den Plural 2 ein treffliches Beispiel aufzuschreiben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Jahr||die Jahre||die Jahren||das machst du schon seit Jahrenden! schimpfte er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Keller ||die Keller || die Kellern ||Katakomben und  weiträumige Unterhöhlungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|cofetto [Bonbon] || das Konfetti || die Konfettis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Lamm||die Lamme||die Lämmer||hier ist die mittlere Rubrik ergänzt. Nachdem sich die Zwillingslamme von ihrer Geburt erholt hatten, guckten sie neugierig, was die anderen Lämmer so machten. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Land ||die Lande||die Länder||das veraltete/poetische „Lande“ könnte für zusammengehörige Staaten benutzt werden. England gehört demnächst nicht mehr zu den Landen der EU, Schottland liebäugelt damit, dazuzugehören.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Praktikum||die Praktika||die Praktikas||Die jungen Leute müssen heute so viele Praktikas, vor allem auch unbezahlte, machen, bevor sie einen bezahlten richtigen Job bekommen, dass eine Familienplanung schwierig ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Pudel||die Pudel||die Pudeln||Er versagte völlig beim Kegeln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Scheitel||die Scheitel||die Scheiteln||eher schon Halbglatzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schnaps||die Schnäpse||die Schnäpsen||zu viele Schnäpsen! lallte der Volltrunkene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stamm||die Stämme||die Stämmen||Die dichten Stämmen ließen kein Licht mehr auf den Waldboden fallen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Teller||die Teller||die Tellern||vollständiger Service-Satz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zettel||die Zettel||die Zetteln||Bring mal Ordnung in deine Zetteln! Das sind Ideen für die Antonymseite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Zimmer||die Zimmer||die Zimmern||Alle Zimmern des Schlosses Versaille können nie vollständig besichtigt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zins||die Zinse||die Zinsen||plusminus Null&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal scheint auch der Singular zu fehlen. Der ehemalige Singular ist vielleicht besser als „Plural 1“ anzusehen, und ein neuer Singular 1 wäre empfehlenswert. Das schlägt dann auch den Bogen zu der ersten Tabelle in diesem Abschnitt und zur Tabelle „Diminutiver Singular“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{prettytable}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=“15%“ |[neuer] Singular&lt;br /&gt;
! width=“15%“ |Plural 1 [ehemaliger Singular]&lt;br /&gt;
! width=“15%“ |Plural 2&lt;br /&gt;
! width=“55%“ |Beispiele/ Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bech||die Becher||die Becherie||Er trank den Schnaps aus einem Bech.&lt;br /&gt;
Becher für nicht weiter bestimmte, Becherie, um eine Gruppe von Bechern zusammenzufassen, also werden Becher zum Zähneputzen zu einer Zanputzbecherie.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dall||die Delle||die Dellen||sehr kleine Beule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Eul||die Eule||die Eulen||Gesamtbestand der Eulen in einem Biotop (Analogiebildung zu „Bien“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Flot[1]||die Flöte||die Flöten||altes, außer Gebrauch gekommenes Musikinstrument aus Holz oder Metall, leicht zu spielen, da nur ein Loch, was mithilfe eines Fingers abgedeckt werden kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Flot[2]||die Flotte||die Flotten||einzelnes Kriegs- oder Handelsschiff. Der Matrose spielte auf dem Deck die Flot.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Glatz||die Glatze||die Glatzen||kahle Stelle, Schütterwerden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Hohl||die Höhle||die Höhlen||eine Kammer eines gegliederten Höhlensystems.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kammer||die Kammer||die Kammern||Im Speisekammer war kaum Platz.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Klammer||die Klammer||die Klammern||Mir ist ein Klammer der Wäscheklammer kaputtgegangen, meinst du, es lohnt sich, den zu reparieren?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Klampf||die Klampfe||die Klampfen||kleine [Kinder-]Gitarre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kramp||die Krampe||die Krampen||Bei der Krampe wackelt ein Kramp, kannst du noch mal mit dem Hammer draufhauen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Krot||die Kröte||die Kröten||Der Krot saß auf der Kröte, bald würde es viele kleine Kröten geben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Mamm||die Memme||die Memmen||Stell dich nicht so an, sei kein Mamm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Mauer||die Mauer||die Mauern||Schon wieder einen Mauer geschafft, bald ist die Mauer fertig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Seit||die Seite||die Seiten||noch mal präzise, steht die Info auf dem rechten Seit oder dem linken des Buches?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Sort||die Sorte||die Sorten||Sherlock Holmes ist der weltweit einzige Consulting detective, also ist er ein Sort.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spiral||die Spirale||die Spiralen||Im Labyrinth war er schon wieder einen Spiral weiter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Sprach||die Sprache||die Sprachen||kurze Wortsequenzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stack||der Stecker||die Stecker||bei meinem Stecker ist ein Stack abgebrochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Straf||die Strafe||die Strafen||Ermahnung oder auf Bewährung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Tabell||die Tabelle||die Tabellen||Er ging sehr sorgfältig vor, Tabell um Tabell trug er akribisch die Werte ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Trapp||die Treppe||die Treppen||Trapp für Trapp trappste er die Treppe rauf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Weintraub||die Weintraube||die Weintrauben||Vorsicht, ich sehe gerade einen faulen Weintraub, pack lieber eine andere Weintraube ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Windel||die Windel||die Windeln||(noch aus der Zeit vor Plastik-Fertigwindeln)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wund||die Wunde||die Wunden||Du hast da ne Wunde. Ach das ist nur ein Wund, ich bin doch keine Memme.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zahr||die Zähre||die Zähren||ich weine dem russischen Monarchen keine Träne nach.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zitron||die Zitrone||die Zitronen||Ich habe schon einen Zitron ausgepresst, reicht dir das?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seltenen Fällen müssen zwei neue Aspekte ergänzt werden, z.B. Singular und Plural 1, oder Plural 1 und Plural 2 oder auch Singular und Plural 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{prettytable}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! width=“15%&#039; |neuer Singular&lt;br /&gt;
! width=“15%“ |Plural 1 (=Singular 2)&lt;br /&gt;
! width=“15%“ |Plural 2&lt;br /&gt;
! width=“55%“ |Beispiele/Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Glut||die Glüte||die Glüten||je nach Farben: rot, gelb, weiß&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Leut||die Leute||die Leuten||So viele Leuten! Wo, ich sehe nur einen Leut!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=8245</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=8245"/>
		<updated>2017-07-23T06:32:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
abbeerln, bleert ab, bloor ab, blööre ab, bleer ab, abgleboorn, K3&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschmecken, schmickt ab, schmack ab, schmäcke ab, schmick ab, abgeschmocken&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten, 2. ächtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ächt, iecht, iechte, ächt, geachten&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln,, oln, ölne,, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angankerln, glankert an, glurnk an, glürnke an, glanker an, anglegurnken, K3&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antörnen, irnt ant, urn ant, urne ant, irn ant, antgeurnen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
äpfeln, ilpft, alpf, ülpfe, ilpf, geolpfen, K&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufhalsen, älst hauf, iels hauf, ielse hauf,, aufgehalsen&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufrappeln, rilppt auf, rulpp auf, rülppe auf,, aufgeralppen, K&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
auslaugen, läugt aus, log aus, löge aus,, ausgelogen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
auskundschaften, affe/äfst/äft schundsauk, uff schundsauk, üffe schundsauk,, schundsaukgeaffen&lt;br /&gt;
  Ist es nicht affig, jeden Schund aus den BigData zu saugen?&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8239</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-07-11T16:03:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; (darunter die bei Wanderern sehr beliebte &#039;&#039;rhetorische Sackgasse&#039;&#039;) durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;[[Wortschatz]]&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;geredetem Kohl&#039;&#039; mit &#039;&#039;Chiasmus&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“, sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben. Für Feinschmecker ist unser &#039;&#039;bodenloses Käsegerede mit Tiradenerguss&#039;&#039; der absolute Geheimtipp.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen (Sulmme) durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* diverse Fächer (u.a. der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039; und der &#039;&#039;Inselsbergfächer&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Salzbogen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenotzene &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persolnen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039; (nicht mehr funktionstüchtig)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebolstene Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstoll zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]] vom Beginn der I. [[Pervertiade]] bis heute&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue der &#039;&#039;dritten Person Neutrum Singular&#039;&#039; aus der Werkstatt des Praxiteles&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039; von Hugo Ball&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine handschriftliche Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039; (ein noch ungeklorenes Paradoxon) von P.D.Q. Bach&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige Leier&#039;&#039; (sumerisch, um 2700 v. Chr.) und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039; (minoisch, um 1300 v. Chr.)&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; führt eine &#039;&#039;Wortgruppe&#039;&#039; zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Lautwechsel&#039;&#039; der Neutschen Bank vom Beginn der ersten Pervertiade&lt;br /&gt;
* die originalgetreue Rekonstruktion einer &#039;&#039;Dramenhandlung&#039;&#039; des 18. Jahrhunderts, mit den erhaltenen &#039;&#039;ersten und letzten Akten&#039;&#039; des Verkaufsgeschäfts&lt;br /&gt;
* eine Sulmm historischer Verordnungen zur Entwalck des &#039;&#039;Silberstandards&#039;&#039; für das Reden und des &#039;&#039;Goldstandards&#039;&#039; für das Schweigen&lt;br /&gt;
* eine eigenschriftliche &#039;&#039;Gehaltsliste&#039;&#039; Immanuel Kants, seine philosophischen Schriften betreffend&lt;br /&gt;
* eine detaillorene Aufstoll der &#039;&#039;Bezüge&#039;&#039; aller Relativpronomina in denselben&lt;br /&gt;
* eine Dokumentation zur Inflation bei den &#039;&#039;Literaturpreisen&#039;&#039; im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* eine graphische Darstoll der Entwalck der &#039;&#039;Nachfrage&#039;&#039; in deutschen Fernsehinterviews seit 1954&lt;br /&gt;
* eine anschauliche Darstoll der Berechnungsmethode des tagesaktuellen &#039;&#039;Lautwertes&#039;&#039; eines Buchstabens an der Lautbörse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein petrifiz georenes &#039;&#039;Flugblatt&#039;&#039; aus der Obertrias&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stil-&#039;&#039; und &#039;&#039;Kathederblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;, einem Pärchen &#039;&#039;Fliegender Blätter&#039;&#039; und einem Exemplar des seltenen &#039;&#039;Flattersatzes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8234</id>
		<title>Starke Verben/V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8234"/>
		<updated>2017-07-01T19:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vegetieren,, vektor, vektöre,, vektoren, I&lt;br /&gt;
ventilieren,, ventilator, ventilatöre,, ventilatoren, I&lt;br /&gt;
verabreden, verädt arb, verad arb, veräde ärb, veräde arb, arbveraden, P4K2&lt;br /&gt;
verabreichen, reicht verab, rich verab, riche verab, reiche verab, verabrichen, P2&lt;br /&gt;
verabscheuen, verscheut ab, verschund ab, verschünde ab, verscheue ab, abverschunden, P3C&lt;br /&gt;
verabschieden, schiedet verab, schott verab, schötte verab, schiede verab, verabgeschotten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sieden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verallgemeinern, gemeinert verall, gemirn veroll, gemirne veröll, gemeinere verall, verollgemirnen, P2ZK&lt;br /&gt;
veralten,, verolt, verölte,, verolten&lt;br /&gt;
veranlagen, lagt veran, verlug an, verlüge an, lage veran, anverlagen, P2&lt;br /&gt;
veranlassen, 2./3. verlässt an, verließ an, verließe an, verlasse an, anverlassen, P3&lt;br /&gt;
veranschaulichen, verulicht ansch, veruloch ansch, verülöche ansch, veruliche ansch, anschverulochen, P4Z&lt;br /&gt;
veranschlagen, lagt veransch, lug veransch, lüge veransch, lage veransch, anschverlagen, P4&lt;br /&gt;
  Stärkerin Amelie Zapf: „Besonders der Konj. II wirft einen, bei Lichte betrachten, realistischen Schimmer auf die Natur der meisten Kostenvoranschläge.“&lt;br /&gt;
veranstalten, 2. stältst veran&amp;lt;br/&amp;gt;3. stält veran, stielt veran, stielte veran, stalte veran, verangestalten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verantworten, worte ervant&amp;lt;br&amp;gt;2.wörtst ervant&amp;lt;br&amp;gt;3.wört ervant, wurt ervant, würte ervant, ervint worte, vanterworten, P4V&lt;br /&gt;
veräppeln, verälppt, veralpp, verälppe, verälpp, verolppen, K&lt;br /&gt;
verarbeiten, verbeitet ar, verbitt ar, verbitte ar, verbeite ar, arverbitten, P3&lt;br /&gt;
verarmen, mt verar, m-m verar, m-me verar,, arverm-men&lt;br /&gt;
  mit silbigem &#039;&#039;m&#039;&#039; und Reduplikation&lt;br /&gt;
verarschen,, verursch, verürsche,, verurschen&lt;br /&gt;
verarzten, 2./3. verärzt, verurzt, verürzte, verärzt, verarzten&lt;br /&gt;
verausgaben, veräbt gaus, verub gaus, verübe gaus, verieb gaus, gausveraben, P4K&lt;br /&gt;
verauslagen, veragt aus, verug laus, verüge laus, verage laus, lausveragen, P4K&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;&#039;Stärker Berthold: Bei den folgenden Verb-(viel seltener: Verbum-)-Verben lässt sich abgetronnenes Verb(um) auch groß schreiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verbacken, ackt verb, uk verb, üke verb, acke verb, verbgeacken, V&lt;br /&gt;
verballhornen,, verbullharn, verbüllhärne,, verballhornen, Z&lt;br /&gt;
  Das Stierbrunzlert (plus Horn) ist auch nicht schlecht. Es gibt aber weitere Varianten:&lt;br /&gt;
verballhornen, allhornt verb, ollhurn verb, öllhürne verb, allhorne verb, verbgeollhurnen, V&lt;br /&gt;
verballhornen, l(c)hornt verbal, l(c)hurn verbal, l(c)hürne verbal, l(c)horne verbal, verbalge(c)hlurnen, V&lt;br /&gt;
  Letztere ist die Variante der „Collectio salivae“. Ich hor das Geräusch von einem lieben, alten Verwandten. &lt;br /&gt;
verballhornen, hörnt alle Verben&amp;lt;br&amp;gt;aber: wenn er verballhörnt, harn alle Verben, hernie alle Verben,, verballgehirnen&lt;br /&gt;
  Jede Stammform hat hier ihre eigene Verballhornung. &lt;br /&gt;
verbannen, annt verb, onn verb, önne verb, anne verb, verbgeonnen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, 2./3. verbils, verbols, verbölse, verbilst, verbolsen, K&lt;br /&gt;
verbaseln, ils verb, ols verb, ölse verb, ilse verb, verbgerolsen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, älst verb, jül verb, jöle verb, älse verb, verbgeornen, U-V&lt;br /&gt;
  Siehe auch http://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,3766.15.html; &#039;&#039;&#039;Antwort #17&#039;&#039;&#039;; bezogen auf Biel und Bern. Unregelmäßige Form von Schweizer Städten („Oppidorum Helvetiae“):&lt;br /&gt;
verbaue, aue verb, ieb verb, iebe verb, au(e) verb, verbverauen, V&lt;br /&gt;
verbauere, auert verb, ur verb, üre verb, au(e)re verb, verbveruren, V&lt;br /&gt;
verbeamten, eamtet verb, aom(b)te verb, äöm(b)te verb, eam(b)t(e) verb, verbgeaom(b)ten, V&lt;br /&gt;
  In einigen Formen Fugen-b, zur Sprecherngliercht, möglich&lt;br /&gt;
verbellen, illt verb, oll verb, ölle verb, ill verb, verbgeollen, V&lt;br /&gt;
verbergen, irgt verb, arg verb, ärge verb, irg verb, verbgeorgen, V    &lt;br /&gt;
verbessern, 2./3. verbirßt, verborß, verbörße, verbirß, verborßen, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbeugen, eugt verb, ug verb, üge verb, eug(e) verb, verbgeúgen, V&lt;br /&gt;
verbeulen, eult verb, ul verb, üle verb, eule verb, verbgeúlen, V&lt;br /&gt;
  „Strigifome Variante“&lt;br /&gt;
verbiegen, iegt verb, og verb, öge verb, iege verb, verbgeogen, V&lt;br /&gt;
verbiestere, iestert verb, arsst verb, ärsste verb, iestere verb, verbgebarssten, V&lt;br /&gt;
verbiete, ietet verb, ot verb, öte verb, iete verb, verbgeoten, V&lt;br /&gt;
verbilde, ildet verb, ald berb, ölde verb, ilde verb, verbgebolden, V&lt;br /&gt;
verbildlichen,, verbuldlach, verbüldläche,, verbuldlochen, Z&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbilligen, illigt verb, ullog verb, üllöge verb, illige verb, verbgebullogen, V&lt;br /&gt;
verbimse, imst verb, ams verb, ämse verb, ims(e) verb, verbgeomsen, V&lt;br /&gt;
verbinden, indet verb, and verb, ände verb, inde verb, verbgeúnden, V&lt;br /&gt;
verbitte, ittet verb, at verb, äte verb, itte verb, verbgeéten, V&lt;br /&gt;
verbittern,, verbortt, verbörtte,, verbortten, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblasen, läst verb, lus verb, lüse verb, las verb, verbgelasen, V&lt;br /&gt;
  „Die Jägerin läst das erlog&#039;ne Wild verb.“&lt;br /&gt;
verblassen,, verbließ, verbließe,, verblassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbläuen, läut verb, luh verb, lühe verb, läu(e) verb, verbgeluhen, V&lt;br /&gt;
verbleiben, leibt verb, lieb verb, liebe verb, leib(e) verb, verbgelieben, V&lt;br /&gt;
verbleichen, leicht verb, lich verb, liche verb, leiche verb, verbgelichen, V&lt;br /&gt;
  „Corpus-Variante“&lt;br /&gt;
verbleien,, verblieh, verbliehe,, verbliehen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblenden, lendet verb, landte verb, lendete verb, lende verb, verbgeblandt, V &lt;br /&gt;
  „Lumbal-Variante“&lt;br /&gt;
verblöden,, verblod, verbl&amp;amp;oelig;de,, verbloden&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. verbleufst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. verblüffen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. verblüfft&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. verblüffen, verbloff, verblöffe,, verbloffen&lt;br /&gt;
  im Präsens analog zu „wissen“. Auch Verb-Form:&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. leufst verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. lüffen verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. lüfft verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. lüffen verb, liaff verb, liäffe verb, luffe verb, verbgel(j)iuffen, V&lt;br /&gt;
  Im Präteritum Fugen-j zur leichteren Aussprache&lt;br /&gt;
verblühen, lüht verb, loh verb, löhe verb, lühe verb, verbgeblohen, V&lt;br /&gt;
verbluten, lütet verb, ludd verb, lüdde verb, lüte verb, verbgeludden, V&lt;br /&gt;
  Vgl.: Blaublütler, reinblütig&lt;br /&gt;
verbocken, öckt verb, uck verb, ücke verb, ocke verb, verbgeocken, V&lt;br /&gt;
verbodmen, ömdet verb, u(h)md verb, ü(h)mde verb, omde verb, verbgeo(h)mden, V&lt;br /&gt;
verbohren, öhrt verb, ie(h)r verb, ie(h)re verb, öhre verb, verbgeohren, V&lt;br /&gt;
  „Er öhrt sich in etwas verb.“&lt;br /&gt;
verbolzen, ölzt verb, ulz verb, ülze verb, ölze verb, verbgeúlzen, V&lt;br /&gt;
verborgen, örgt verb, org verb, ürge verb, örge verb, verbgeúrgen, V&lt;br /&gt;
verböser(e)n, ösert verb, u(h)rs verb, ü(h)rse verb, ösere verb, verbgeú(h)rsen, V   &lt;br /&gt;
verbrämen, verbrämt, verbram, verbrüme, verbrimm, verbrommen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbraten, rät verb, riet verb, riete verb, rate verb, verbgeraten, V&lt;br /&gt;
  „Consilium-Variante“&lt;br /&gt;
verbrauchen, raucht verb, ruch verb, rüche verb, rauch(e) verb, verbgeruchen, V &lt;br /&gt;
  „Fumus-Variante“&lt;br /&gt;
verbrechen, richt verb, rach verb, räche verb, rich verb, verbgerochen, V &lt;br /&gt;
  „Ich reche verb.&amp;quot; „Pecten-Variante“ Im Präteritum liegt auch „verrucht“ nahe. &lt;br /&gt;
verbreiten,, verbritt, verbritte,, verbritten&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
  „Equitatio-Variante“; bei uns auch „verbreitern“: „Cribrum- oder Eques-Variante“: )&lt;br /&gt;
verbreitern, reitert verb, rirtt verb, rirtte verb, reitere verb, verbgerirtten, V&lt;br /&gt;
verbrennen, rennt verb, rannte verb, rannte verb, renn(e) verb, verbgerannt, V&lt;br /&gt;
  „Cursus- Variante“&lt;br /&gt;
verbriefen, rieft verb, roff verb, röffe verb, riefe verb, verbgeroffen, V&lt;br /&gt;
  Jmdm. ein Recht; ließe an eine „Clamor-Variante“ denken&lt;br /&gt;
verbringen, ringt verb, rang verb, ränge verb, ringe verb, verbgeracht, V&lt;br /&gt;
  „Anulus- oder Luctatio-Variante“&lt;br /&gt;
verbrüdern, rüdert verb, rourd verb, röürde verb, rüdere verb, verbgerourden, V&lt;br /&gt;
  „Du rüderst verb“ ließe an eine „Remigatio-Variante“ denken.&lt;br /&gt;
verbrühen, rüht verb, rou verb, röü(h)e verb, rüh(e) verb, verbgerouhen, V&lt;br /&gt;
  „Du rühst verb“ -&amp;gt; „Quies-Variante“ läge nahe.&lt;br /&gt;
verbrutzeln, rutzelt verb, roltz verb, röltze verb, rutzele verb, verbgeroltzen, V&lt;br /&gt;
  „Ich rutzele im Hexentopf verb!&amp;quot;, jurmm ein armer Kerl.&lt;br /&gt;
verbuchen, ucht verb, ooch verb, ööche verb, uche verb, verbgeóochen, V&lt;br /&gt;
verbuddeln, uddelt verb, oldd verb, öldde verb, uddel verb, verbgeúldden, V&lt;br /&gt;
  „Ich uddele mich verb“, mien Max Maulwurf.&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, umfiedelt verb, umfold verb, umfölde verb, umfild verb, verbgeúmfolden, V&lt;br /&gt;
  „verbgeúmfolden“ ließe sich wohl zu „verbumfolden“ kürzen.  &lt;br /&gt;
  Das Verb hat eine zweite Stufe: verbum-fiedeln:&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, fiedelt verbum, fold verbum, földe verbum, fild verbum, verbumgefolden, V&lt;br /&gt;
verbummeln, ummelt verb, olmm verb, ölmme verb, ummel verb, verbgeolmmen, V&lt;br /&gt;
  „Ich ummele bisweilen viele Stunden verb.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Auch dieses Verb hat eine zweite Stufe: verbum-meln:&lt;br /&gt;
verbummeln, melt verbum, mal verbum, mäle verbum, mele verbum, verbumgemehln, V &lt;br /&gt;
  „Ich mele bisweilen manche Stunde verbum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Der Imperativ ist, wie beim vorigen Beispiel eher ein Prohibitiv mit „nicht“.&lt;br /&gt;
  In diesem Beispiel klänge &#039;&#039;mele&#039;&#039;, der italienische „Apfel“, an.&lt;br /&gt;
verbünden, undet verb, jand verb, jände verb, unde verb, verbgejiunden, V&lt;br /&gt;
verbürgen, burgt verb, jarg verb, järge verb, urg(e) verb, verbgejiurgen, V&lt;br /&gt;
verbüßen, ußt verb, jöß verb, jäße verb, uß verb, verbgebiäßen, V&lt;br /&gt;
verbuttere, uttert verb, ortt verb, örtte verb, uttere verb, verbgeortten, V      &lt;br /&gt;
verchromen,, verchriehm, verchriehme,, verchromen&lt;br /&gt;
verdammen,, verdomm, verdömme,, verdommen&lt;br /&gt;
verdattern,, verdrott, verdrötte,, verdrotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch gestorken wegen &#039;&#039;verdorren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdauen,, verdieb, verdiebe,, verdauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdeutschen,, verdiatsch, verdiätsche,, verdiutschen, D&lt;br /&gt;
verdeutlichen,, verdutlach, verdütläche,, verdutlechen, Z&lt;br /&gt;
verdichten, chtet Verdi, chting Verdi, chtinge Verdi, chtäh Verdi, Verdi-gechtangen, V&lt;br /&gt;
verdienen, ehnt Verdi, ohn Verdi, öhne Verdi, ien Verrdi, Verdi-geohnen, V&lt;br /&gt;
verdippeln, pipelt Verdi, alpp Verdi, älppe Verdi, ilpp Verdi, Verdi-geúlppen, V&lt;br /&gt;
  Die drei vorigen sind Bertls Verben zu Ehren des magnifico compositore, Herrn G. Verdis (1813-1901). Im Praes. Ind. ist zwischen die &#039;&#039;pp&#039;&#039; ein &#039;&#039;i&#039;&#039; eingeschoben. Mit diesem „I insertum“ erinnert das Verb an &#039;&#039;piperln&#039;&#039;, was (z.B.) in Wien &#039;&#039;trinken, süffeln&#039;&#039; bedeutet (wohl von Lat. &#039;&#039;bibere&#039;&#039;: wahrsch. student.). Auch &#039;&#039;-geúlppen&#039;&#039; – etwa als Folge eines Rausches – passt hier recht gut herein.  &lt;br /&gt;
verdrahten, 2.verdrähtst&amp;lt;br&amp;gt;3.verdräht, verdrieht, verdriehte, verdräht, verdrahten&lt;br /&gt;
verdrecken, verdrickt, verdrak, verdräke, verdrick, verdrocken&lt;br /&gt;
verdreifachen, verfächt drei, verfuch drie, verfüche drie, verfäch drei, drieverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
verdummen, ümmt verd, omm verd, ömme verd, ümm verd, verdgeommen&lt;br /&gt;
verebben, veribbt, verabb, verübbe, veribb, verobben&lt;br /&gt;
veredeln, verildt, verald, verälde, verild, verolden, K&lt;br /&gt;
vereidigen,, verittag, verittäge,, verittegen, ZK&lt;br /&gt;
vereinbaren, verart bein, verur bein, verüre bein, verare bein, beinveraren, P4K&lt;br /&gt;
vereinfachen, veracht fein, veruch fein, verüche fein, verache fein, feinverochen, P4K&lt;br /&gt;
vereinheitlichen, vereintlicht hein, verintlach hien, verintläche hien, vereintliche hein, hienverintlochen, P4ZK&lt;br /&gt;
vereinnahmen, verahmt nein, veruhm nein, verühme nein, verahme nein, neinveruhmen, P4K&lt;br /&gt;
vereinsamen, veramt eins, verum sine, verüme eins, verame eins, einsveramen, P4&lt;br /&gt;
  Verrückter, aber sinniger Dreher im Indikativ Präteritum (&#039;&#039;sine&#039;&#039; – lat. &#039;&#039;ohne&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
vereinsmeiern, vereiert meins, verirr mins, verirre mins, vereiere meins, minsverirren, P4KZ&lt;br /&gt;
  Die Formen der Gegenwart erinnern an ein Verulken von etwas, das dem Sprecher gehört, die der Vergangenheit dagegen eher an den Verlust der Orientierung in der weißrussischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
vereinzeln, verilnzt, verulnz, verülnze, verilnz, verulnzen, K&lt;br /&gt;
vereiteln,, verielt, verielte,, verielten, K&lt;br /&gt;
verelenden, verlendet e, verlandte a, verlendete ä, verlende e, overlandt, P4ZU&lt;br /&gt;
verewigen,, verowag, veröwäge,, verowegen, Z&lt;br /&gt;
verfeinern,, verfirn, verfirne,, verfirnen&lt;br /&gt;
verfilzen,, verfolz, verfölze,, verfolzen&lt;br /&gt;
verfinstern,, verfornst, verförnste,, verfornsten, K&lt;br /&gt;
verfließtexten, 2./3. verfließtixt, verflosstuxt, verflösstüxte, verfließtixt, verflossentuxten, Z&lt;br /&gt;
verflüchtigen,, verfluchtag [ʊ], verflüchtäge [y​ː​],, verfluchtegen [ʊ], Z&lt;br /&gt;
verfrühen,, verfroh, verfröhe,, verfrohen&lt;br /&gt;
vergackeiern, vereiere gack, verier guck, veriere gück, vereiere gack, gackverieren, P3Z&lt;br /&gt;
vergällen, vergillt, vergall, vergülle, vergill, vergollen&lt;br /&gt;
vergattern,, vergartt, vergärtte,, vergartten, K&lt;br /&gt;
vergegenwärtigen,, vergegenwurtag, vergegenwürtäge,, vergegenwurtegen, Z&lt;br /&gt;
vergenossenschaftlichen,, vergenösseschuflich, vergenossschüfliche,, vergenießtschafflichen&lt;br /&gt;
  partiell retrogressive Konjugation&lt;br /&gt;
vergenusswurzeln,, vergenossworlz, vergenösswörlze,, vergenossworlzen, ZK&lt;br /&gt;
vergenusszweigeln,, vergenosszwielg, vergenösszwielge,, vergenosszwielgen, ZK&lt;br /&gt;
vergesellschaften, veraftigt gesellsch, veroftag gesallsch, veröftäge gesällsch, veraftige gesellsch, gesollschveroftagen, P4Z&lt;br /&gt;
vergeuden,, vergud, vergüde,, verguden&lt;br /&gt;
vergewaltigen,, vergewultag, vergewültäge,, vergewultegen, Z&lt;br /&gt;
vergewissern,, vergeworß, vergewörße, vergewirß, vergeworßen, K&lt;br /&gt;
vergilben,, vergalb, vergälbe,, vergolben&lt;br /&gt;
vergittern,, vergurtt, vergürtte,, vergurtten, K&lt;br /&gt;
verglasen, vergläst, verglies, vergliese, vergläs, verglasen&lt;br /&gt;
vergnügen,, vergnog, vergnöge,, vergnogen&lt;br /&gt;
vergolden, vergildt, verguld, vergülde, vergild, vergolden&lt;br /&gt;
vergöttern,, vergortt, vergörtte,, vergortten, K&lt;br /&gt;
vergrätzen,, vergrartz, vergrürtze,, vergrargerortzen, VK&lt;br /&gt;
  mit subjektiver Steigerung ins Partizip&lt;br /&gt;
vergreisen,, vergries, vergriese,, vergriesen&lt;br /&gt;
vergrießgnaddeln, vergnilddt grieß, vorgnoduld gruß [oː], vörgnödülde grüße [øː], vergnildd grieß, graßvargnüldden, Z4P3K6&lt;br /&gt;
vergrößern, vergrörßt, vergrarß, vergrärße, vergrörß, vergrorßen, K&lt;br /&gt;
vergüten,, vergat, vergäte,, vergaten&lt;br /&gt;
verhackstücken, verückt hackst, verak hukst, veräke hükst, verücke hacke, hackstverocken, P4Z&lt;br /&gt;
verharmlosen, verost harlm, verus harlm, verüse härlm, verose harlm, verharlmgelusen, P4ZK2&lt;br /&gt;
verhaspeln,, verhulsp, verhülspe,, verhulspen, K&lt;br /&gt;
verhätscherln, 2. verhlärtsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. verhlärtscht, verhlartsch, verhlärtsche, verhlärtsch, verlgehortschen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verheddern, verhirdd, verhardd, verhärdde, verhirdd, verhordden, K&lt;br /&gt;
verheeren,, verhoor, verhööre,, verhooren&lt;br /&gt;
verheimlichen,, verhimlach, verhimläche,, verhimlachen, Z&lt;br /&gt;
verherrlichen, verlicht harr, verloch harr, verlöche hürr, verliche harr, horrverlochen, P3Z&lt;br /&gt;
verhohnepipeln,, verhuhnepalp, verhühnepälpe,, verhohnepolpen, ZK&lt;br /&gt;
verhüllen,, verholl, verhölle,, verhollen&lt;br /&gt;
verkanten, verkint, verkonnt, verkönnte, verkin, verkanten, V&lt;br /&gt;
verkasematuckeln, matuckelt verkase, matolck verkase, mätöckle verkäse, matuckel verkase, kasevermatolcken, ZVKP2&lt;br /&gt;
  eigtl. Mischform aus P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und P&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
verklappen, äppt verkl, upp verkl, üppe verkl,, verklgeappen&lt;br /&gt;
verklausulieren, verliert saucool, verlor USA Clou, verlöre Laus Ku,, ausulkverloren &lt;br /&gt;
verkleinern,, verklirn, verklirne,, verklirnen, K&lt;br /&gt;
verknappen,, verknupp, verknüppe,, verknuppen&lt;br /&gt;
verknöchern, verknörcht, verknarch, verknärche, verknörch, verknorchen, K&lt;br /&gt;
verkohlen,, verkahl, verkähle,, verkahlen&lt;br /&gt;
verkorksen,, verkurks, verkürkse,, verkurksen&lt;br /&gt;
verkörpern,, verkrorp, verkrörpe,, verkrorpen, K2&lt;br /&gt;
verköstigen,, verkåstag, verk&amp;amp;oelig;st&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, verkåstegen, Z&lt;br /&gt;
verkraften, 2. verkräftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verkräft, verkrieft, verkriefte,, verkraften&lt;br /&gt;
verlängern, verlirngt, verlarng, verlürnge, verlirng, verlorngen, K&lt;br /&gt;
verlangsamen, verämt slang, verum slieng, verüme slieng, veräme slang, slangveramen, P4ZK&lt;br /&gt;
verlautbaren, verärt blaut, verur bliet, verüre bliet, veräre blaut, blautveraren, VP4&lt;br /&gt;
verleiden,, verlitt, verlitte,, verlitten&lt;br /&gt;
verletzen, 2./3. verlitzt, verlaz, verläze, verlitz, verlotzen&lt;br /&gt;
verleumden, verlimt, verlomd, verlömde, verlimd, verlomden, K&lt;br /&gt;
verlinken,, verlunk, verlünke,, verlunken&lt;br /&gt;
vermählen,, vermahul, vermähüle,, vermahulen, Z&lt;br /&gt;
  Eine ganz exquisite Besonderheit: Ein zweiter Vokal tritt plötzlich auf und macht das Dehnungs-&#039;&#039;h&#039;&#039; wieder zum Konsonanten.&lt;br /&gt;
vermaledeien,, vermaledie, vermalediehe,, vermalediehen&lt;br /&gt;
vermarkten, 2. vermirktst&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermirkt, vermurkt, vermürkte, vermirkt, vermurkten&lt;br /&gt;
vermasseln, vermilßt, vermolß, vermölße, vermilß, vermulßen, K&lt;br /&gt;
vermiesen,, vermor, vermier,, vermoren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vermissen,, vermoss, vermösse,, vermossen&lt;br /&gt;
vermöbeln,, vermolb, vermölbe,, vermolben, K&lt;br /&gt;
vermuten,, vermot, vermöte,, vermoten&lt;br /&gt;
vernachlässigen, verissigt nalch, verossag nalch, verössäge nalch, verissige nalch, nalchverossegen, P4ZK&lt;br /&gt;
vernarben,, vernurb, vernürbe,, vernurben&lt;br /&gt;
verneinen,, vernien, verniene,, vernienen&lt;br /&gt;
vernichten,, vernacht, vernächte,, vernochten&lt;br /&gt;
vernickeln,, vernalck, vernälcke,, vernulcken, K&lt;br /&gt;
verniedlichen,, vernudloch, vernüdlöche,, vernudlochen, Z&lt;br /&gt;
veröffentlichen,, veruffentloch, verüffentlöche,, veruffentlochen, Z&lt;br /&gt;
verpesten, 2. verpist&amp;lt;br/&amp;gt;3. verpist, verpast, verpüste, verpist, verposten&lt;br /&gt;
verpflichten,, verpflocht, verpflöchte,, verpflochten&lt;br /&gt;
verpfründen, 3. Sg. freust verp, frost verp, fröste verp,, verpgefrunsten&lt;br /&gt;
verplempern, verplirmpt, verplarmp, verplörmpe, verplirmp, verplormpfen, K&lt;br /&gt;
  Stärker Versucher: „Fragt mich nicht, wie das &#039;&#039;f&#039;&#039; da reinkam!“&lt;br /&gt;
verpönen,, verpån, verpœne,, verponen &lt;br /&gt;
verpuffen, verpifft, verpaff, verpöffe, verpiff, verpaffen&lt;br /&gt;
verpuppen,, verpop, verpöpe,, verppen&lt;br /&gt;
verrecken, verrickt, verrak, verräke, verrick, verrecken&lt;br /&gt;
verrenken,, verrachte, verrächte,, verracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verringern,, verrorng, verrörnge,, verrorngen, K&lt;br /&gt;
verrohen,, verrieng, verrienge,, verrongen, C&lt;br /&gt;
verrücken, verruckt, verriack, verriäcke, verruck, verriocken, D1&lt;br /&gt;
versanden,, versund, versünde,, versunden&lt;br /&gt;
versaubeuteln, vereutelt saub, veriolt saub, veriölte saub, vereutle saub, saubveriolten, P4&lt;br /&gt;
  mit dipthongischen Elementen&lt;br /&gt;
versauen,, versu, versü,, versun&lt;br /&gt;
versauern, versräut, versrieb, versriebe, versräu, versrauen, K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verschachteln,, verscholcht, verschölchte,, verscholchten, K&lt;br /&gt;
verscheißerln, 2./3. verschleirßt, verschlirß, verschlirße, verschleirß, verlgeschirßen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verscherbeln, lirbt versch, lorb varsch, lörbe vürsch, lirb versch, vurschgelorben, P4K2Z&lt;br /&gt;
verschlammen, verschlämmt, verschliemschel, verschliemschele,, verschliemschlammen&lt;br /&gt;
  Akkumulative Konjugation&lt;br /&gt;
verschlampen,, verschlump, verschlümpe,, verschlumpen&lt;br /&gt;
verschlimmbessern, veressert bschlimm, veraßor bschlomm, veräßöre bschlömm, veressere bschlimm, bschlommveraßoren, P4ZK5&lt;br /&gt;
verschlimmern,, verschlurmm, verschlürmme,, verschlurmmen, K&lt;br /&gt;
verschlüsseln,, verschlulß, verschlülße, verschlilß, verschlulßen, K&lt;br /&gt;
verschönern,, verschorn, verschörne,, verschornen, K&lt;br /&gt;
verschwenden,, verschwandte, verschwendte,, verschwandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
versehren,, versahr, versühre,, versohren&lt;br /&gt;
verselbständigen, verändigt selbst, verandog selbst, veründöge selbst, verändige selbst, selbstverondogen, P4Z&lt;br /&gt;
verselbsten,, versolbst, versölbste,, versolbsten&lt;br /&gt;
versiegeln,, versulg, versülge,, versulgen, K&lt;br /&gt;
versilbern,, verslorb, verslörbe,, verslorben, K2&lt;br /&gt;
versimpeln, versilmpt, versolmp, versölmpe, versilmp, versolmpen, K&lt;br /&gt;
versinnbildlichen, verbildilcht sinn, verbuldolch sinn, verbuldölche sinn, verbildilche sinn, versinnboldolchen, P3ZK2&lt;br /&gt;
versippen, 1. verseip&amp;lt;br/&amp;gt;2. verseipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verseip, versapp, versöppe,, versuppen&lt;br /&gt;
versklaven, versklävt, verskliev, versklieve, verskläv, versklaven&lt;br /&gt;
versöhnen, 1. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. versahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. versöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. versöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. versöhnen, versonnte, versönnte,, versonnt&lt;br /&gt;
verspäten,, versput, verspüte,, versputen&lt;br /&gt;
verstaatlichen, verlicht staat, verloch staat, verlöche staat,, staatverlochen&lt;br /&gt;
verstärken, 1. tärke versch&amp;lt;br/&amp;gt;2. türkst versch&amp;lt;br/&amp;gt;3. türkt versch, tork vorsch, törke vorsch, türk versch!, vorschgetorken&lt;br /&gt;
  Zum Rachtschrieb des &amp;quot;sch&amp;quot;-Lautes siehe &amp;quot;erstreben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
versticht, verstach, verstäche, verstich, verstochen,&lt;br /&gt;
versteinern,, verstirn, verstirne,, verstirnen, K&lt;br /&gt;
verstoffwechseln, 2./3. verwilchst stoff, verwolchs stoff, verwölchse stoff, verwilchs stoff, stoffverwolchsen, P3K&lt;br /&gt;
verstummen,, v’rsdom, 1. v’rsdöm’&amp;lt;br/&amp;gt;2. v’rsdöm’st&amp;lt;br/&amp;gt;...,, v’rsd’m’n, V&lt;br /&gt;
  Berthold Janeceks Attenuierende (dämpfende, fein machende) Konjugation lässt das Verb selbst sozusagen verstummen. Das &#039;&#039;s&#039;&#039; wird außer im Präsens nicht mehr als &#039;&#039;sch&#039;&#039;, sondern als zart gelispeltes &#039;&#039;s&#039;&#039; ausgepsrochen.  Perfektionisten der Aussprache werden den Ton des ausgefallenen &#039;&#039;e&#039;&#039; in Indikativ Präteritum und Konjunktiv II auf das &#039;&#039;r&#039;&#039; übertragen, im Partizip II dann wegfallen lassen und das &#039;&#039;r&#039;&#039; stimmlos sprechen.&lt;br /&gt;
versumpfen, 1. impfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;2. impfst vers&amp;lt;br/&amp;gt;3. impft vers&amp;lt;br/&amp;gt;1. umpfen verse&amp;lt;br/&amp;gt;2. umpft verse&amp;lt;br/&amp;gt;3. umpfen verse, (Sg.:) ompf vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ompfen verse, (Sg.:) ömpfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ömpfen verse, impf vers, (Sg.:) bin versgeompfen&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) sind versegeompfen&lt;br /&gt;
vertäuen,,vertiu, vertiüe,, vertiuen&lt;br /&gt;
verteidigen,, vertittag, vertittag,, vertittegen, Z&lt;br /&gt;
verteuern,, vertu&amp;amp;middot;er, vertü&amp;amp;middot;ere,, vertu&amp;amp;middot;eren&lt;br /&gt;
verteufeln,, vertolf, vertölfe, vertilf, vertolfen, K&lt;br /&gt;
vertonen,, vertun, vertüne,, vertunen&lt;br /&gt;
verübeln,, verolb, verölbe, verilb, verolben, K&lt;br /&gt;
verumständlichen, verändlicht stum, verondlach stum, veröndläche stum, verändliche stum, stumverondlachen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunfallen, verallt unf, veroll unf, verölle unf, veralle unf, unfverallen, P4&lt;br /&gt;
verunglimpfen, verimpft lung, verampf lung, verämpfe lung, verimpfe lung, lungverampfen, P4K&lt;br /&gt;
verunglücken, verückt ulng, verock ulng, veröcke ulng, verücke ulng, ulngverocken, P4K2&lt;br /&gt;
verunmöglichen, 1. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermaglichst un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;1. vermöglichen un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermöglicht un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermöglichen un, vermochlichte un, vermöchlichte un, vermögliche un, unvermochlicht&lt;br /&gt;
verunreinigen, vereinigt urn, verienog urn, verienöge urn, vereinige urn, urnverienogen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunsichern, verichert uns, verierch uns, verierche uns, verichere uns, unsverierchen, P4K&lt;br /&gt;
  Nichts verichert uns hier uns.&lt;br /&gt;
verunstalten, vertaltet uns, vertielt uns, vertielte uns, vertalte uns, unsvertalten, P4&lt;br /&gt;
veruntreuen, verreut unt, verroh unt, verröhe unt, verreue unt, untverrohen, P4&lt;br /&gt;
verunzieren, veriert unz, veror unz, veröre unz, veriere unz, unzverona, P4&lt;br /&gt;
  Pootheffekt im Partizip II&lt;br /&gt;
verursachen, veracht urs, veriech urs, verieche urs, verache urs, ursverachen, P4&lt;br /&gt;
verurteilen, vereilt urt, veriel urt, veriele urt, vereile urt, urtverielen, P4&lt;br /&gt;
vervielfachen, verfächt viel, verfuch vohl, verfüche vöhl, verfäch viel, vohlverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
vervielfältigen, verfältigt viel, verfoltag vohl, verföltäge vöhl, verfältige viel, vohlverfältagen, P3Z&lt;br /&gt;
vervollkommnen, kommt vervnoll, kam vervnoll, käme vervnoll, komme vervnoll, vervnollgekommen, P2K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vervollständigen, verständigt voll, verstandog voll, verständöge völl, verständige voll, vollverstandogen, P3&lt;br /&gt;
verwahrlosen, verlost wahr, verlus wahr, verlüse wahr,, verwahrlusen&lt;br /&gt;
verwaisen, verwäist, verwuos, verwüöse, verwäis, verwaosen, ZV&lt;br /&gt;
  um das Verb von &#039;&#039;verweisen&#039;&#039; abzugrenzen, wurden a und i getronnen im Sinne einer Coniugatio duplex ohne Zwischenkonsonanten abgelauten. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwanzen, verwänzt, verwienz, verwienze,, verwanzen&lt;br /&gt;
verwesen,, verwas, verwäse,, verwosen&lt;br /&gt;
verwirklichen,, verwurklach, verwürkläche,, verwurklachen, Z&lt;br /&gt;
verwirren,, verwarr, verwärre,, verworren&lt;br /&gt;
verwöhnen, 1. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verwöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwöhnen, verwewuhn, verwewühne,, verwewohnen&lt;br /&gt;
verwursten, 2. verwirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwirst, verwarst, verwärste, verwirst, verworsten&lt;br /&gt;
verwüsten,, verwiast, verwiäste,, verwiasten, D2&lt;br /&gt;
verzagen,, verzug, verzüge,, verzugen&lt;br /&gt;
verzahnen, 1. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verzöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzöhnen, verzonchte, verzönchte, verzochten&lt;br /&gt;
  (sich) verzahnen im Sinne von &amp;quot;sich beim Zahnen irren&amp;quot; wird analog zu &amp;quot;zahnen&amp;quot; konjunkt georen &lt;br /&gt;
verzetteln, 2. verzilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzilttt, verzaltt, verzältte, verziltt, verzoltten, K&lt;br /&gt;
verzichten,, verzacht, verzächte,, verzochten&lt;br /&gt;
verzinken,, verzank, verzänke,, verzunken&lt;br /&gt;
verzinnen,, verzann, verzänne,, verzunnen&lt;br /&gt;
verzinsen,, verzons, verzönse,, verzunsen&lt;br /&gt;
verzweigen,, verzwick, verzwicke,, verzwicken&lt;br /&gt;
vespern, virspt, varsp, vürspe, virsp, gevorspen, K&lt;br /&gt;
vibrieren,, vibrator, vibratöre,, vibratoren, I&lt;br /&gt;
vierteilen,, fuhrtiel, führtiele,, gefuhrtielen, Z&lt;br /&gt;
vierteln,, fuhrlt, führlte,, gefuhrlten, K&lt;br /&gt;
vögeln,, alchs, älchse,, geliurlchen, VD1K&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;ichseln&#039;&#039; (vgl. &#039;&#039;Echse&#039;&#039;) und &#039;&#039;lürcheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
volkstümeln, tulmt volks, tiölm valks, tiälme välks, tulm volks, volkstiälmen, ZD2PK&lt;br /&gt;
vollenden, ollt vend, ull vend, ülle vend,, endgevallen, P4&lt;br /&gt;
vorbereiten,, beritt vor, beritte vor,, vorberitten&lt;br /&gt;
vorschlagen, lage forsch, lug forsch, lüge forsch,, forschgelagen&lt;br /&gt;
  Nach einer Anregung des Wortklaubers&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. vortixt, vortax, vortäxe, vortix, vortoxen&lt;br /&gt;
  Trennverfahren in der Mikrobiologie (gezierte, fachspezifische Aussprache (wortexen), veraltend)&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. tixt vor, tax vor, täxe vor, tix vor, vorgetoxen&lt;br /&gt;
  (saloppe Alltagsaussprache (fortexen), immer mehr gebräuchlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
voten,, vut, vüte,, gevoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/W&amp;diff=8222</id>
		<title>Starke Verben/W</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/W&amp;diff=8222"/>
		<updated>2017-04-06T07:53:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
wabbeln,, wabalb, wabälbe,, wabalben, K6&lt;br /&gt;
wabern,, worb, wörbe,, gewurben, K&lt;br /&gt;
wachen,, wuch, wüche,, gewachen&lt;br /&gt;
wachsen &amp;lt;em&amp;gt;(mit Wachs versehen)&amp;lt;/em&amp;gt;,, wiechs, wiechse,, gewachsen&lt;br /&gt;
wackeln,, wolck, wölcke,, gewolcken, K&lt;br /&gt;
waffeln,, wolff, wölffe,, gewolffen&lt;br /&gt;
wagen,, wug, wüge,, gewagen&lt;br /&gt;
wählen, wiehlt, wiahl, wiühle, wiehl, wiahlen, D3&lt;br /&gt;
wähnen,, wahn, wöhne,, gewuhnen&lt;br /&gt;
währen, wiehrt, wahr, wöhre, wiehr, gewohren&lt;br /&gt;
wahren,, wuhr, wühre,, gewohren&lt;br /&gt;
walken, wilkt, wolk, wölke, wilk, gewolken&lt;br /&gt;
wallen,, wull, wülle,, gewallen&lt;br /&gt;
wallfahren, fährt wall, fuhr wall, führe wall, fahre wall, wallgefahren, P&lt;br /&gt;
wallfahrten, ahrtet wallf, uhrt wiellf, ührte wiellf, ahrte walff, wallfgeahrten, P4Z&lt;br /&gt;
walten,, wult, wülte,, gewulten&lt;br /&gt;
wälzen,, wulz, wülze,, gewulzen&lt;br /&gt;
walzen,, wolz, wölze,, gewalzen&lt;br /&gt;
wandeln, wilnt, wolnd, wölnde, wilnd, gewolnden, K&lt;br /&gt;
wandern, wirnt, wornd, wörnde, wirnd, gewornden, K&lt;br /&gt;
wanken, wänkt, wienk, wienke,, gewanken&lt;br /&gt;
wappnen,, wonpp, wönppe, winpp, gewonppen, K&lt;br /&gt;
wärmen,, wirm, wirme,, gewarmen&lt;br /&gt;
warnen,, wurn, würne,, gewarnen&lt;br /&gt;
warten,, wurt, würte,, gewurten&lt;br /&gt;
wässern,, worß, wörße,, geworßen, K&lt;br /&gt;
waten, 2. waatst&amp;lt;br/&amp;gt;3. waadt, wot, wöte, wout, gewoten&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;wout&#039;&#039; so auszusprechen, als süge der amtierende Gouverneur von Kalifornien zum Volke: „Plieayse wout foa miey!“ Lautschrift unnötig – man versetze sich, um den Ton zu treffen, in die südöstliche Steiermark. (caru)&lt;br /&gt;
watscheln,, woltsch, wöltsche,, gewoltschen, K&lt;br /&gt;
watschen,, wutsch, wütsche,, gewatschen&lt;br /&gt;
wechseln, wilchst, wolchs, wölchse, wilchs, gewolchsen, K&lt;br /&gt;
wecken, wickt, wak, wüke, wick, gewocken&lt;br /&gt;
wedeln, wildt, wald, wälde, wild, gewolden, K&lt;br /&gt;
wehen,, wumb, wümbe,, gewamben, C&lt;br /&gt;
wehren,, wohr, wöhre,, gewohren&lt;br /&gt;
weiden,, wied, wiede,, gewieden&lt;br /&gt;
weigern,, wirg, wirge,, gewirgen, K&lt;br /&gt;
weihen,, wieh, wiehe,, gewiehen&lt;br /&gt;
weihnachten, nächt weih, nocht weih, nöchte weih, nachte weih, weihgenochten, P&lt;br /&gt;
weilen,, wiel, wiele,, gewielen&lt;br /&gt;
weinen,, wien, wiene,, gewienen&lt;br /&gt;
weißeln,, wilß, wilße,, gewilßen&lt;br /&gt;
weißen,, wiss, wisse,, gewissen&lt;br /&gt;
weiten,, wiet, wiete,, gewieten&lt;br /&gt;
welken, wilkt, walk, wälke, wilk, gewolken&lt;br /&gt;
wendeln, wilnt, walnd, wälnde, wilnd, gewolnden, K&lt;br /&gt;
werkeln, wlirkt, wlark, wlärke, wlirk, gewlurken, K2&lt;br /&gt;
werken,, work, wörke,, geworken&lt;br /&gt;
werten, wirt, wart, würte, wirt, geworten&lt;br /&gt;
wertschätzen, 1. ätze wertsch&amp;lt;br/&amp;gt; 2. itzt wirtsch&amp;lt;br/&amp;gt; 3. itzt wirtsch, atz wartsch, ütze würtsch, itz wirtsch, wortschgeotzen&lt;br /&gt;
wetteifern, eifert wett, irf watt, irfe wütt, eifere wett, wottgeïrfen, ZP&lt;br /&gt;
wetten, 2. wittst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. witt, wott, wötte, witt, gewotten&lt;br /&gt;
werbetexten, 2./3. betixt wer, betaxt wer, betüxte wer, betixt wer, werbetoxten, P&lt;br /&gt;
wettern,, wortt, wörtte,, gewortten, K&lt;br /&gt;
wetzen,, watz, wütze,, gewotzen&lt;br /&gt;
wichsen,, wachs, wächse,, gewuchsen&lt;br /&gt;
wickeln,, walck, wälcke, wilck, gewulcken, K&lt;br /&gt;
widmen,, womd, wömde,, gewomden, K&lt;br /&gt;
wiederaufnehmen,, wiedernahm auf, wiedernähme auf,, aufwiedernommen, P3&lt;br /&gt;
wiehern,, wirrch, wirrche,, gewirrchen, O2&lt;br /&gt;
wienern,, wuhrn, wührne,, gewuhnren, K&lt;br /&gt;
wiescherln, wlierscht, wlaarsch, wläärsche, wliersch, glewuurschen, K3&lt;br /&gt;
wieseln,, wals, wölse,, gewulsen, K&lt;br /&gt;
wikipedeln, pildt wiki, pold wiki, pölde wiki, pild wiki, wikipolden, K&lt;br /&gt;
wildeln,, wlald, wlälde,, gewlulden, K2&lt;br /&gt;
wildern, wirldt, world, wörlde, wirld, geworlden, K&lt;br /&gt;
wimmeln,, walmm, wälmme,, gewalmmen, K&lt;br /&gt;
wimmern,, wurmm, würmme,, gewurmmen, K&lt;br /&gt;
winken, winkt, wank, wünke, wink, gewunken&lt;br /&gt;
  Dem Partizipe nach dem Volke genehm.&lt;br /&gt;
winseln, wilnst, wolns, wölnse, wilns, gewolnsen, K&lt;br /&gt;
wintern,, wornt, wörnte,, gewornten, K&lt;br /&gt;
wippen,, wapp, wüppe,, gewoppen&lt;br /&gt;
wirbeln,, warlb, wärlbe,, geworlben, K&lt;br /&gt;
wirken,, wark, wörke,, gewurken&lt;br /&gt;
wirtschaften, 2. schäftst wirt&amp;lt;br/&amp;gt;3. schäft wirt, schuft wirt, schüfte wirt, schäft wirt, wirtgeschaften, P, &lt;br /&gt;
  insbesondere das Imperfekt wirft ein realistisches Schlaglicht auf den moralischen Stand der Wirtschaft unserer Zeit (AZ)&lt;br /&gt;
wischen,, wosch, wösche,, gewoschen&lt;br /&gt;
wischerln, 2. wlürsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. wlürscht, wlarsch, wlärsche, wlürsch, lewurschen, K3&lt;br /&gt;
wispern,, wuspar, wüspäre,, wosporen, Z&lt;br /&gt;
wittern,, wartt, wärtte,, gewortten, K&lt;br /&gt;
witzeln,, wlatz, wlätze,, gewlutzen, K4&lt;br /&gt;
wobbeln,, wlobb, wlöbbe,, wlobben, K4&lt;br /&gt;
wohnen,, wuhn, wühne,, gewuhnen&lt;br /&gt;
wölben,, wulb, wülbe,, gewulben, K&lt;br /&gt;
wollen,, wewoll, wewölle,, gewollen, R&lt;br /&gt;
wuchern, wircht, worch, wörche, wirch, geworchen, K&lt;br /&gt;
wuchten,, wocht, wöchte,, gewuchten &lt;br /&gt;
wühlen, wuhlt, wiöhl, wiähle, wuhl, wiählen, D2&lt;br /&gt;
wummern,, wormm, wörmme,, gewormmen, K&lt;br /&gt;
wundern,, wornd, wörnde,, gewornden, K&lt;br /&gt;
wünschen,, wunsch, wönsche,, gewunschen&lt;br /&gt;
wuppen,, wopp, wöppe,, gewoppen&lt;br /&gt;
würdigen,, wurdag, würdäge,, gewordegen, Z&lt;br /&gt;
würfeln,, wularf, wülärfe,, würgelofen, AZ&lt;br /&gt;
würgen,, warg, wörge,, gewurgen&lt;br /&gt;
wurmen,, worm, wörme,, gewormen&lt;br /&gt;
wursteln,, wlorst, wlörste,, gewlorsten, K2&lt;br /&gt;
wurzeln, wirlzt, worlz, wörlze, wilrz, geworlzen, K&lt;br /&gt;
würzen,, warz, wärze,, geworzen&lt;br /&gt;
wuscheln, wlüscht, wliasch, wliäsche, wlüsch, wliuschen, K5&lt;br /&gt;
  mit diphthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
wuseln,, wals, wälse,, gewalsen, K&lt;br /&gt;
wüten,, wot, wöte,, gewoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
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		<title>Entneinungen</title>
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		<updated>2017-04-02T08:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manche Wörter mit negativen Vorsilbenn wie &#039;&#039;a-&#039;&#039;, &#039;&#039;an-&#039;&#039;, &#039;&#039;anti-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039;, &#039;&#039;ent-&#039;&#039;, &#039;&#039;un-&#039;&#039;, &#039;&#039;in-&#039;&#039;, &#039;&#039;ir-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039; oder &#039;&#039;dis-&#039;&#039; scheinen ihre positiven Gegenstücke verloren zu haben. Wir stellen sie wieder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ablässig&lt;br /&gt;
:mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;Abolika&lt;br /&gt;
:muskelabbauende Hormone&lt;br /&gt;
;Alphabetismus&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zum Lesen und Schreiben&lt;br /&gt;
;Anas&lt;br /&gt;
:eine Frucht aus dem hohen Norden, enthält sehr wenig Säure&lt;br /&gt;
;Archie&lt;br /&gt;
:jede Art von Herrschaftsform&lt;br /&gt;
;ausbleiblich&lt;br /&gt;
:sicher nicht eintretend&lt;br /&gt;
:„aufgrund der derzeitigen Wirtschaftlage ist es ausbleiblich, dass die Staatsverschuldung sinkt“&lt;br /&gt;
;aussprechlich&lt;br /&gt;
:gut herüberzubringen, da positiv und leicht vorstellbar&lt;br /&gt;
;ausstehlich&lt;br /&gt;
:nett, umgänglich&lt;br /&gt;
;beholfen&lt;br /&gt;
:geschickt&lt;br /&gt;
;behren&lt;br /&gt;
:über etwas Gewünschtes im vollen Umfang verfügen&lt;br /&gt;
:„Die Ergebnisse behren einer empirischen Grundlage und gelten daher als hinreichend gesichert.“&lt;br /&gt;
;befleckte Empfängnis&lt;br /&gt;
:Lehre, dass Maria Jesus durch einen ganz normalen Zeugungsakt von ihrem Mann empfangen hat und dass Jesus ein zwar moralisch bedeutsamer, aber dich ganz normaler Mensch (ohne göttliche Anteile) gewesen ist. Diese aufgeklärte nüchterne Betrachtungsweise wird von einigen Vertretern von sogenanntem „Kirchen“ aus historischen Gründen nicht so gerne unter das Volk gebracht&lt;br /&gt;
;bezwinglich&lt;br /&gt;
:besiegbar, beherrschbar&lt;br /&gt;
;bil&lt;br /&gt;
:intelligent&lt;br /&gt;
;Bill&lt;br /&gt;
:etwas, womit einen das Schicksal angenehm überrascht&lt;br /&gt;
;Biss&lt;br /&gt;
:reichhaltige Mahlzeit&lt;br /&gt;
;Blass&lt;br /&gt;
:Auferlog von Sündenstrafen&lt;br /&gt;
;(sich nicht) blöden&lt;br /&gt;
:sich entdreisten&lt;br /&gt;
:sich nicht scheuen, etwas Kluges, Feinsinniges zu tun (vgl. [http://www.duden.de/rechtschreibung/entbloeden], [http://www.textlog.de/38774.html])&lt;br /&gt;
;Busschlüssel&lt;br /&gt;
:Werkzeug für alles außer Innensechskant&lt;br /&gt;
;cken&lt;br /&gt;
:die leiseste Körperberührung nicht einmal in Erwägung ziehen&lt;br /&gt;
;cle sam&lt;br /&gt;
:Spitzname für Nichtamerikaner&lt;br /&gt;
;Counter&lt;br /&gt;
:Supermarkt mit sehr hohen Preisen&lt;br /&gt;
;Dam&lt;br /&gt;
:Menschensohn&lt;br /&gt;
;Dianer&lt;br /&gt;
:Einwanderer nach Amerika&lt;br /&gt;
;digen&lt;br /&gt;
:zuagroast&lt;br /&gt;
;digo&lt;br /&gt;
:gelb-grüner Farbton&lt;br /&gt;
;Dikativ&lt;br /&gt;
:grammatischer Modus zum Darstall der Unwirknis (vorzugsweise in fiktionalen, theologischen und philosophischen Texten)&lt;br /&gt;
;disch&lt;br /&gt;
:nicht von der Erde stammend&amp;lt;br/&amp;gt;nicht aus Indien stammend&lt;br /&gt;
;Dividuum&lt;br /&gt;
:Mehrfachwesen&lt;br /&gt;
;Diz&lt;br /&gt;
:belanglose Tatsache, unwichtiger Umstand&lt;br /&gt;
;dstringierend&lt;br /&gt;
:auseinanderschiebend&lt;br /&gt;
;drett&lt;br /&gt;
:ungepflegt, schmuddelig, unordentlich, abstoßend, schlecht angezogen&lt;br /&gt;
;Dulation&lt;br /&gt;
:völlige Glätte&lt;br /&gt;
;durchdringlich (betont auf &#039;&#039;dring&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:leicht zu durchqueren, passierbar&lt;br /&gt;
;Dustrie&lt;br /&gt;
:Handel&lt;br /&gt;
;E  (Doche)&lt;br /&gt;
:eine Person, die nicht die Tochter eines Geschwisters ist&lt;br /&gt;
;entwegt&lt;br /&gt;
:gelegentlich, unbeständig, mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;erbittlich&lt;br /&gt;
:sanft, gnädig&lt;br /&gt;
;erhört&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, bekannt; &#039;&#039;Verhalten:&#039;&#039; angemessen, zurückhaltend&lt;br /&gt;
;Erration&lt;br /&gt;
:Gleichblieb eines Zustands&lt;br /&gt;
;Fallflucht&lt;br /&gt;
:moralisch korrektes Verhalten nach einem Crash mit einem Kraftfahrzeug. Man bleibt so lange am Ort des Geschehens, einschließlich Erste-Hilfe-Maßnahmen, Alarmieren des Rettungsdienst und der Polizei, bis alles Notwendige erfolgen ist und alles Wichtige gekloren ist. Fallflucht wird als solches nicht mit Gefängnis bedroht.&lt;br /&gt;
;fam&lt;br /&gt;
:in wohlmeinender Weise aufrichtig und offen&lt;br /&gt;
;fantil&lt;br /&gt;
:reif&lt;br /&gt;
;Ferno&lt;br /&gt;
:Himmel, Paradies&lt;br /&gt;
;Finitiv&lt;br /&gt;
:Zu den Finitiven zählen alle konjugorenen („finiten“) Verbformen.&lt;br /&gt;
;Flat&lt;br /&gt;
:nicht abstoßend wirkender bzw. attraktiver Dreck oder Schmutz&lt;br /&gt;
;flätig&lt;br /&gt;
:sich gewählt ausdrückend&lt;br /&gt;
;Flugzeugglück&lt;br /&gt;
:unfallfreier Flug &lt;br /&gt;
:„Nach dem Flugzeugglück auf unserem Hinflug genossen wir die Tage auf Mallorca.“&lt;br /&gt;
;frarot&lt;br /&gt;
:bezeichnet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Frequenzbereich oder darüber&lt;br /&gt;
;freundlicher Akt&lt;br /&gt;
:(diplomatischer Begriff) Handlung, durch die ein anderer Staat gesunden oder geheilen wird&lt;br /&gt;
;Frika&lt;br /&gt;
:die nicht schwarzen Koninente und Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;Gar&lt;br /&gt;
:Nicht-Magyare&lt;br /&gt;
;gefähr&lt;br /&gt;
:genau&lt;br /&gt;
;Geheuer&lt;br /&gt;
:kleines, knuffiges, harmloses Wesen&lt;br /&gt;
;Gehtmehr&lt;br /&gt;
:eine Position mit weiteren Perspektiven&lt;br /&gt;
:„Um keine Verletzungen zu riskieren, sollte man die Übung auf jeden Fall bis zum Gehtmehr ausreizen.“&lt;br /&gt;
;gehindert&lt;br /&gt;
:mit einigen Schwierigkeiten, gegen einige Widerstände („Sie konnten den Tresor gehindert ausräumen.“)&lt;br /&gt;
;gehobelt&lt;br /&gt;
:feinfühlig, kultiviert&lt;br /&gt;
;gemein&lt;br /&gt;
:überhaupt nicht&lt;br /&gt;
;Genieur&lt;br /&gt;
:ein Geisteswissenschaftler oder sonst jemand, dem Ingenieure mit einem irrationalen Hass begegnen&lt;br /&gt;
;geschlacht&lt;br /&gt;
:zierlich&lt;br /&gt;
;gestüm&lt;br /&gt;
:bedächtig bis verzagt&lt;br /&gt;
;Getüm&lt;br /&gt;
:freundliches Fabelwesen| der Begriff wird auch im übertragenen Sinne verwonden&lt;br /&gt;
;Geziefer&lt;br /&gt;
:erwünschte Tiere&lt;br /&gt;
;gezogen&lt;br /&gt;
:artig, lieb, brav&lt;br /&gt;
;ggressiv&lt;br /&gt;
:Streit aus den Weg gehend&lt;br /&gt;
;glaublich&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, unspektakulär&lt;br /&gt;
;glophil&lt;br /&gt;
:englandfeindlich&lt;br /&gt;
;Glücksmaschine&lt;br /&gt;
:nicht abgestürztes Flugzeug&lt;br /&gt;
;Glücksort&lt;br /&gt;
:Ort, an dem ein Fall passiert ist&lt;br /&gt;
;Golstadt&lt;br /&gt;
:Wolfsburg&lt;br /&gt;
;Gone&lt;br /&gt;
:jemand, der seinen Bruder nicht entgegen dem Befehl seines Onkels bestattet&lt;br /&gt;
;Gwer&lt;br /&gt;
:giftige (sub-)tropische Wurzel&lt;br /&gt;
;heildrohend&lt;br /&gt;
:beruhigende Atmosphäre&lt;br /&gt;
;Iderata&lt;br /&gt;
:was man im Leben vermeiden sollte&lt;br /&gt;
;Ierte Kirchen&lt;br /&gt;
:nicht der Kirchenunion angehörige Kirchen&lt;br /&gt;
;iform&lt;br /&gt;
:in verschiedenen Gestalten erscheinend, uneinheitlich&lt;br /&gt;
;Ign&lt;br /&gt;
:?&lt;br /&gt;
;isieren&lt;br /&gt;
:nicht in Regenbogenfarben schimmern&lt;br /&gt;
;Itation&lt;br /&gt;
:das Original&lt;br /&gt;
;itiieren&lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;iversell&lt;br /&gt;
:eingeschränkt auf bestimmte Bereiche&lt;br /&gt;
;Iversität&lt;br /&gt;
:Institution zur (un?)systematischen Verdummung, Tiefschule&lt;br /&gt;
;Iversum&lt;br /&gt;
:Teilabschnitt des quantenphysikalischen Multiversums&lt;br /&gt;
;junkt&lt;br /&gt;
:verbunden&lt;br /&gt;
;Jurie&lt;br /&gt;
:Lob| Schmeichelei&lt;br /&gt;
;K&lt;br /&gt;
:nicht-rundes Speichermedium&lt;br /&gt;
;Ka&lt;br /&gt;
:Maya, Azteke&lt;br /&gt;
;kadent&lt;br /&gt;
:Ausschweifungen abgeneigt, spartanisch&lt;br /&gt;
;Kalkulie&lt;br /&gt;
:Verstehen von rechnerischen und mathematischen Sachverhalten&lt;br /&gt;
;Kant&lt;br /&gt;
:unterste Stimmlage&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:Neuzeit&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:ein Lurchtier, das sich bei Schreckreaktionen so dreht, dass man seinen Rücken sieht, im übertragenen Sinn auch eine Person, die immer das Gute annimmt und vorhersagt (das habe ich gleich gesagen, dass das so einen guten Anfang nimmt)&lt;br /&gt;
;Ker&lt;br /&gt;
:vertreibt Honigbienen, vernichtet Honig&lt;br /&gt;
;Kette&lt;br /&gt;
:großer, dicker Datenspeicher&lt;br /&gt;
;klarieren&lt;br /&gt;
:eine Deklaration rückgängig machen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;(EDV)&#039;&#039; „Kann man einen einmal deklarierten Operator irgendwie wieder klarieren?“&amp;lt;br/&amp;gt;„2029 erfolgte auf Druck vieler Staaten die Allgemeine Klaration der Menschenrechte.“&lt;br /&gt;
;Ko&lt;br /&gt;
:siehe Kothek&lt;br /&gt;
;kognito&lt;br /&gt;
:für alle erkennbar&lt;br /&gt;
;kontinent&lt;br /&gt;
:fähig, seine Blasenfunktion zu kontrollieren&lt;br /&gt;
;korieren&lt;br /&gt;
:abschmücken&lt;br /&gt;
;Kothek&lt;br /&gt;
:Lokalität mit Tanz- und Musikverbot&lt;br /&gt;
;krepant&lt;br /&gt;
:eindeutig&lt;br /&gt;
;kret&lt;br /&gt;
:mitteilsam, tratschlustig&lt;br /&gt;
;kribisch&lt;br /&gt;
:schlampig&lt;br /&gt;
;Kus&lt;br /&gt;
:rundes, flugunfähiges Objekt (auch UNFO genannt)&lt;br /&gt;
;Kussion&lt;br /&gt;
:Zustand, bei dem eine Gruppe von Menschen über einen Sachverhalt schweigt&lt;br /&gt;
;Lexie&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zu lesen&lt;br /&gt;
;Lope, die&lt;br /&gt;
:nicht zu den Antilopen zählende Vierbeinerin&lt;br /&gt;
;luster&lt;br /&gt;
:der Öffentlichkeit unbekannt (lateinisch [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=2896.msg45408#msg45408 lustris])&lt;br /&gt;
;Magoge&lt;br /&gt;
:ein Redner, der sich um Sachlichkeit bemüht und das Publikum auffordert, selbst nachzudenken und sich nicht verführen zu lassen.&lt;br /&gt;
;mens&lt;br /&gt;
:außerordelnt klein&lt;br /&gt;
;ment&lt;br /&gt;
:geistig fit&lt;br /&gt;
;Menti&lt;br /&gt;
:Bestätigung eines kursierenden Behaupts&lt;br /&gt;
;Merika&lt;br /&gt;
:die Ostfeste&lt;br /&gt;
;minent&lt;br /&gt;
:nicht bevorstehend, nicht drohend&lt;br /&gt;
;Mon&lt;br /&gt;
:Goldglänzendes, zähes, mattes, amorphes Edelmetall mit hoher elektrischer und thermischer Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
;morph&lt;br /&gt;
:nach strengen Kriterien geformt&lt;br /&gt;
;mun&lt;br /&gt;
:empfänglich für Krankheiten&lt;br /&gt;
;müsant&lt;br /&gt;
:witzlos, langweilig&lt;br /&gt;
;Na&lt;br /&gt;
:Stadt nicht in NRW&lt;br /&gt;
;nahbar&lt;br /&gt;
:zugänglich, jovial&lt;br /&gt;
;nalog&lt;br /&gt;
:unterschiedlich&lt;br /&gt;
;Ne&lt;br /&gt;
:keine Ordensschwester&lt;br /&gt;
;Neyland&lt;br /&gt;
:Park für intelligente Freizeitbeschäfugt&lt;br /&gt;
;nimalisch&lt;br /&gt;
:nicht tierisch, trieblos&lt;br /&gt;
;nonym&lt;br /&gt;
:namentlich auftretend&lt;br /&gt;
;Onie&lt;br /&gt;
:unverhüllter Spott&lt;br /&gt;
;pathisch&lt;br /&gt;
:zu starken Emotionen neigend&lt;br /&gt;
;Pens&lt;br /&gt;
:Auferlog einer Verpflocht&lt;br /&gt;
;pertinent&lt;br /&gt;
:verschämt| freundlich, zuvorkommend&lt;br /&gt;
;Petus&lt;br /&gt;
:Lethargie, Nicht-Antrieb&lt;br /&gt;
;ponieren&lt;br /&gt;
:keinen Eindruck machen, keine Achtung einflößen&lt;br /&gt;
;posant&lt;br /&gt;
:nicht beeindruckend&lt;br /&gt;
;Postel&lt;br /&gt;
:Person, die nicht von Jesus Christus gesandt wurde&lt;br /&gt;
;Pot [poː]&lt;br /&gt;
:Eine Stelle, an welcher nichts angesammelt oder angehäuft werden kann&lt;br /&gt;
;Potheke&lt;br /&gt;
:Depot für biologische Kampfstoffe&lt;br /&gt;
;pressiv&lt;br /&gt;
:gut gelaunt&lt;br /&gt;
;pulsiv&lt;br /&gt;
:behäbig, unspontan&lt;br /&gt;
;putabel&lt;br /&gt;
:unstrittig&lt;br /&gt;
;Quar&lt;br /&gt;
:Verkäufer ausschließlich neuer Bücher&lt;br /&gt;
;Quariat&lt;br /&gt;
:auf neue, ungebrauchte Bücher spezialis georenes Geschäft&lt;br /&gt;
;Quitäten&lt;br /&gt;
:Utensilien aus der Science-Fiction&lt;br /&gt;
;re&lt;br /&gt;
:geistig normal| nicht besonders toll&lt;br /&gt;
;Ristokrat&lt;br /&gt;
:Proletarier&lt;br /&gt;
;ritieren&lt;br /&gt;
:beruhigen, für Klarheit sorgen&lt;br /&gt;
;S&lt;br /&gt;
:Kurzform zu Sertation&lt;br /&gt;
;sagbar&lt;br /&gt;
:leicht beschreibbar&lt;br /&gt;
;säglich&lt;br /&gt;
:toll, begrüßenswert&lt;br /&gt;
;Schärferelation&lt;br /&gt;
:Kaldentals Schärferelation, Begriff aus der Quantenphysik, zwei komplementäre Eigenschaften (Ort, Impuls) eines Teilchens sind gleichzeitig beliebig genau bestimmbar&lt;br /&gt;
;schätzbar&lt;br /&gt;
:wertlos&lt;br /&gt;
;Schlitt&lt;br /&gt;
:alles außer Talg&lt;br /&gt;
;Schuldsvermutung&lt;br /&gt;
:juristischer Begriff, jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung angeklagt ist, ist so lange als schuldig anzusehen, bis seine Unschuld zweifelsfrei erwiesen ist; im Mittelalter beliebte Methode, um gehasste Mitbürger umzubringen. Er oder sie wurden als Hexe/r denunziert und dann die Probe gemacht: gefesselt ins Wasser werfen. Starb die Person durch Untergehen, war die Unschuld bewiesen und alles paletti, blieb sie dagegen unerwarteterweise an der Oberfläche schwimmen, traf die &#039;&#039;Schuldsvermutung&#039;&#039; zu, die Schuld war bewiesen und als Strafe durfte sie verbrannt werden. So oder so war man sie los. Die Schuldsvermutung war (und ist noch) eine geeignete Methode und wird auch heute noch praktiziert (Guantanamo, Folter …)&lt;br /&gt;
;Sel&lt;br /&gt;
:Festland&lt;br /&gt;
;sen&lt;br /&gt;
:loben, ermutigen&lt;br /&gt;
;Sertation&lt;br /&gt;
:Abschlussarbeit, welche die Aberkann des Doktortitels nach sich zieht&lt;br /&gt;
;Sident&lt;br /&gt;
:insbesondere im Realsozialismus (un)gebräuchlicher Begriff für den braven, angepassten Bürger&lt;br /&gt;
;Sien&lt;br /&gt;
:alles außerhalb des größten Kontinents&lt;br /&gt;
;Solvent&lt;br /&gt;
:Schulabgänger ohne Abschluss&lt;br /&gt;
;sonant&lt;br /&gt;
:wohlklingend&lt;br /&gt;
;Spektor&lt;br /&gt;
:Vertuscher&lt;br /&gt;
;Spermie&lt;br /&gt;
:Verteidugs einer Eizelle gegen zwei Spermien&lt;br /&gt;
;spiriert sein&lt;br /&gt;
:keine Ideen haben&lt;br /&gt;
;Spot [spoːt]&lt;br /&gt;
:weiser, gütiger Herrscher&lt;br /&gt;
;stantan&lt;br /&gt;
:mit erheblicher Verzögerung&lt;br /&gt;
;Stat&lt;br /&gt;
:Stabiles chemisches Element mit dem Elementsymbol St und der Ordnungszahl 85&lt;br /&gt;
;stinent&lt;br /&gt;
:nicht enthaltsam, alkoholischen Getränken zuneigend&lt;br /&gt;
;Stinkt&lt;br /&gt;
:unsicheres, schwammiges Gefühl&lt;br /&gt;
;Stitution&lt;br /&gt;
:lockere Organisationsform&lt;br /&gt;
;strakt&lt;br /&gt;
:figürlich&lt;br /&gt;
;strus&lt;br /&gt;
:klar, leicht verständlich&lt;br /&gt;
;Sulaner&lt;br /&gt;
:Festlandbewohner&lt;br /&gt;
;sult&lt;br /&gt;
:plötzlicher Verlust eines zerebralen Defizits&lt;br /&gt;
;surd&lt;br /&gt;
:sinnvoll, einleuchtend&lt;br /&gt;
;Szendent&lt;br /&gt;
:Nachkomme (Gegenteil von &#039;&#039;Aszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; Vorfahre (Gegenteil von &#039;&#039;Deszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; allgemein: in gerader Linie Verwandter&lt;br /&gt;
;takt&lt;br /&gt;
:beschädigt, nicht funktionsfähig&lt;br /&gt;
;Tanz&lt;br /&gt;
:Nähe&lt;br /&gt;
;tanzieren&lt;br /&gt;
:annähern, aufholen&lt;br /&gt;
;Tarktis (Ntarktis)&lt;br /&gt;
:die von Menschen dauerhaft bewohnten Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;teger&lt;br /&gt;
:unredlich, makelbehaftet&lt;br /&gt;
;Tellekt&lt;br /&gt;
:Stumpfsinn&lt;br /&gt;
;terbrochen&lt;br /&gt;
:ununterbrochen&lt;br /&gt;
;teressant&lt;br /&gt;
:belanglos, egal&lt;br /&gt;
;Tergrund&lt;br /&gt;
:für die Öffentlichkeit und staatliche Behörden transparenter Aktionsbereich („im Tergrund agieren”)&lt;br /&gt;
;Tergrundbahn&lt;br /&gt;
:eine Bahn im öffentlichen Personennahverkehr, die ausschließlich oberirdisch fährt&lt;br /&gt;
;Terleib&lt;br /&gt;
:Oberkörper&lt;br /&gt;
;terminieren&lt;br /&gt;
:stärken, stützen&lt;br /&gt;
;Terpol&lt;br /&gt;
:grenzüberschreitende Verbrecherorganisation&lt;br /&gt;
;tersagen&lt;br /&gt;
:erlauben&lt;br /&gt;
;Terwäsche&lt;br /&gt;
:sichtbarer Teil der Kleidung&lt;br /&gt;
;Terwelt&lt;br /&gt;
:Terwelt ist die bildhafte Vorstellung einer diesseitigen Welt, die in vielen Kulturen vorkommt und ein Reich der Lebenden bezeichnet. Ausgehend vom englischen Pendant wird als Terwelt auch seit den 1920er Jahren eine so genannte &#039;&#039;soziale&#039;&#039; Schicht aus gesetzestreuen Bürgern bezeichnet und wird in der heutigen Gegenwartssprache als Ausdruck für ein &#039;&#039;zwiedunkles&#039;&#039; Milieu von Hobbydetektiven besonders in Kleinstädten verwendet&lt;br /&gt;
;terwürfig&lt;br /&gt;
:herrschsüchtig&lt;br /&gt;
;Tichon&lt;br /&gt;
:aus Hexameter oder Pentameter bestehender Vers&lt;br /&gt;
;Tifada&lt;br /&gt;
:Frieden zwischen Palästina und Israel&lt;br /&gt;
;tillieren&lt;br /&gt;
:einer Flüssik Stoffe (hauptsalch Drecke) zusetzen&lt;br /&gt;
;tim&lt;br /&gt;
:offenkundig| fremd, unpersönlich| prüde&lt;br /&gt;
;tinguieren&lt;br /&gt;
:gleichmachen&lt;br /&gt;
;Trikt&lt;br /&gt;
:offene Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
;trüglich&lt;br /&gt;
:sehr zweifelhaft, unsicher&lt;br /&gt;
;tuitiv&lt;br /&gt;
:von vorne bis hinten geplant&lt;br /&gt;
;tus&lt;br /&gt;
:außen, auswendig&lt;br /&gt;
;umstößlich&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher&lt;br /&gt;
;umwunden&lt;br /&gt;
:zögernd, mit Umschweifen&lt;br /&gt;
;unterbrochen&lt;br /&gt;
:hin und wieder, ab und zu („Sie schaute mich unterbrochen an.“)&lt;br /&gt;
;Ustralien&lt;br /&gt;
:die Weltteile ohne Kängurus&lt;br /&gt;
;Valide&lt;br /&gt;
:unversohrene Person&lt;br /&gt;
;Ventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Ventur&lt;br /&gt;
:Erstellung von Einkaufslisten&lt;br /&gt;
;Verbaljurie&lt;br /&gt;
:(in Worten ausgedrücktes) Lob, gute Vorrede&lt;br /&gt;
;verfroren&lt;br /&gt;
:taktvoll, sensibel&lt;br /&gt;
;vergesslich&lt;br /&gt;
:nicht besonders denkwürdig („es war ein vergesslicher Moment“)&lt;br /&gt;
;verglimpfen&lt;br /&gt;
:lobpreisen, öffentlich rühmen&lt;br /&gt;
;verglücken&lt;br /&gt;
:„Da der Bergsteiger bei dem großen Lawinenabgang lebendiglich verglückte, kam er gesund von seiner Hochgebirgstour zurück.“&lt;br /&gt;
;vermittelt&lt;br /&gt;
:erwartbar, nicht überraschend&lt;br /&gt;
;verrückbar&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher&lt;br /&gt;
;vers&lt;br /&gt;
:richtigherum&lt;br /&gt;
;verschämt&lt;br /&gt;
:gesittet, nett&lt;br /&gt;
;verstalten&lt;br /&gt;
:„Ihr Gesicht war von der Schönheitsoperation völlig verstaltet.“&lt;br /&gt;
;vertreuen&lt;br /&gt;
:besonders sorgfältig auf überlassenes Geld aufpassen&lt;br /&gt;
:„Der verstorbene Schatzmeister war über viele Jahre ein treuer Diener unseres Vereins, der sämliche Gelder stets gewissenhaft vertreute.“&lt;br /&gt;
;verwandt&lt;br /&gt;
:den Blick schweifen lassend: Der Redner schwieg lange und blickte verwandt auf seine Zuhörerschaft&lt;br /&gt;
;verzüglich&lt;br /&gt;
:zu späterer Zeit, nach einigem Abwarten&lt;br /&gt;
;Vocado&lt;br /&gt;
:eine harte, fettfreie Frucht ohne Kern&lt;br /&gt;
;wiederbringlich&lt;br /&gt;
:leicht wiederzubeschaffen, ersetzbar&lt;br /&gt;
;wirsch&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, hilfsbereit, freundlich&lt;br /&gt;
;zählig&lt;br /&gt;
:von überschaubarer Anzahl („seine neue Partei mobilisierte zählige Wähler”)&lt;br /&gt;
;Zest&lt;br /&gt;
:Sex mit nicht Blutsverwandten&lt;br /&gt;
;Zibel&lt;br /&gt;
:dekadischer Logarithmus unverhältnismäßiger Leistungsgrößen&lt;br /&gt;
;Ziplin&lt;br /&gt;
:Zügellus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/puw.html Positive Un-Wörter] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Antonyme]]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/search?safe=off&amp;amp;q=%22lost+positives%22 Lost Positives]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8216</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8216"/>
		<updated>2017-03-25T11:13:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; (darunter die bei Wanderern sehr beliebte &#039;&#039;rhetorische Sackgasse&#039;&#039;) durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;[[Wortschatz]]&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;geredetem Kohl&#039;&#039; mit &#039;&#039;Chiasmus&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue der &#039;&#039;dritten Person Neutrum Singular&#039;&#039; aus der Werkstatt des Praxiteles&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Lautwechsel&#039;&#039; der Neutschen Bank vom Beginn der ersten Pervertiade&lt;br /&gt;
* die originalgetreue Rekonstruktion einer &#039;&#039;Dramenhandlung&#039;&#039; des 18. Jahrhunderts, mit den erhaltenen &#039;&#039;ersten und letzten Akten&#039;&#039; des Verkaufsgeschäfts&lt;br /&gt;
* eine Sammlung historischer Verordnungen zur Entwicklung des &#039;&#039;Silberstandards&#039;&#039; für das Reden und des &#039;&#039;Goldstandards&#039;&#039; für das Schweigen&lt;br /&gt;
* eine eigenschriftliche &#039;&#039;Gehaltsliste&#039;&#039; Immanuel Kants, seine philosophischen Schriften betreffend&lt;br /&gt;
* eine detaillierte Aufstellung der &#039;&#039;Bezüge&#039;&#039; aller Relativpronomina in denselben&lt;br /&gt;
* eine Dokumentation zur Inflation bei den &#039;&#039;Literaturpreisen&#039;&#039; im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* eine graphische Darstellung der Entwicklung der &#039;&#039;Nachfrage&#039;&#039; in deutschen Fernsehinterviews seit 1954&lt;br /&gt;
* eine anschauliche Darstellung der Berechnungsmethode des tagesaktuellen &#039;&#039;Lautwertes&#039;&#039; eines Buchstabens an der Lautbörse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein petrifizorenes &#039;&#039;Flugblatt&#039;&#039; aus der Obertrias&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stil-&#039;&#039; und &#039;&#039;Kathederblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;, einem Pärchen &#039;&#039;Fliegender Blätter&#039;&#039; und einem Exemplar des seltenen &#039;&#039;Flattersatzes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8215</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-25T10:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; (darunter die bei Wanderern sehr beliebte &#039;&#039;rhetorische Sackgasse&#039;&#039;) durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;[[Wortschatz]]&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;geredetem Kohl&#039;&#039; mit &#039;&#039;Chiasmus&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue der &#039;&#039;dritten Person Neutrum Singular&#039;&#039; aus der Werkstatt des Praxiteles&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Lautwechsel&#039;&#039; der Neutschen Bank vom Beginn der ersten Pervertiade&lt;br /&gt;
* die originalgetreue Rekonstruktion einer &#039;&#039;Dramenhandlung&#039;&#039; des 18. Jahrhunderts, mit den erhaltenen &#039;&#039;ersten und letzten Akten&#039;&#039; des Verkaufsgeschäfts&lt;br /&gt;
* eine Sammlung historischer Verordnungen zur Entwicklung des &#039;&#039;Silberstandards&#039;&#039; für das Reden und des &#039;&#039;Goldstandards&#039;&#039; für das Schweigen&lt;br /&gt;
* eine eigenschriftliche &#039;&#039;Gehaltsliste&#039;&#039; Immanuel Kants, seine philosophischen Schriften betreffend&lt;br /&gt;
* eine detaillierte Aufstellung der &#039;&#039;Bezüge&#039;&#039; aller Relativpronomina in denselben&lt;br /&gt;
* eine Dokumentation zur Inflation bei den &#039;&#039;Literaturpreisen&#039;&#039; im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* eine graphische Darstellung der Entwicklung der &#039;&#039;Nachfrage&#039;&#039; in deutschen Fernsehinterviews seit 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein petrifizorenes &#039;&#039;Flugblatt&#039;&#039; aus der Obertrias&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stil-&#039;&#039; und &#039;&#039;Kathederblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;, einem Pärchen &#039;&#039;Fliegender Blätter&#039;&#039; und einem Exemplar des seltenen &#039;&#039;Flattersatzes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8213</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-25T08:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: /* Ökonomische Sammlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; (darunter die bei Wanderern sehr beliebte &#039;&#039;rhetorische Sackgasse&#039;&#039;) durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;[[Wortschatz]]&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue der &#039;&#039;dritten Person Neutrum Singular&#039;&#039; aus der Werkstatt des Praxiteles&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Lautwechsel&#039;&#039; der Neutschen Bank vom Beginn der ersten Pervertiade&lt;br /&gt;
* die originalgetreue Rekonstruktion einer &#039;&#039;Dramenhandlung&#039;&#039; des 18. Jahrhunderts, mit den erhaltenen &#039;&#039;ersten und letzten Akten&#039;&#039; des Verkaufsgeschäfts&lt;br /&gt;
* eine Sammlung historischer Verordnungen zur Entwicklung des &#039;&#039;Silberstandards&#039;&#039; für das Reden und des &#039;&#039;Goldstandards&#039;&#039; für das Schweigen&lt;br /&gt;
* eine eigenschriftliche &#039;&#039;Gehaltsliste&#039;&#039; Immanuel Kants, seine philosophischen Schriften betreffend&lt;br /&gt;
* eine detaillierte Aufstellung der &#039;&#039;Bezüge&#039;&#039; aller Relativpronomina in denselben&lt;br /&gt;
* eine Dokumentation zur Inflation bei den &#039;&#039;Literaturpreisen&#039;&#039; im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* eine graphische Darstellung der Entwicklung der &#039;&#039;Nachfrage&#039;&#039; in deutschen Fernsehinterviews seit 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein petrifizorenes &#039;&#039;Flugblatt&#039;&#039; aus der Obertrias&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stil-&#039;&#039; und &#039;&#039;Kathederblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;, einem Pärchen &#039;&#039;Fliegender Blätter&#039;&#039; und einem Exemplar des seltenen &#039;&#039;Flattersatzes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8212</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8212"/>
		<updated>2017-03-25T04:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; (darunter die bei Wanderern sehr beliebte &#039;&#039;rhetorische Sackgasse&#039;&#039;) durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;[[Wortschatz]]&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue der &#039;&#039;dritten Person Neutrum Singular&#039;&#039; aus der Werkstatt des Praxiteles&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* die originalgetreue Rekonstruktion einer &#039;&#039;Dramenhandlung&#039;&#039; des 18. Jahrhunderts, mit den erhaltenen &#039;&#039;ersten und letzten Akten&#039;&#039; des Verkaufsgeschäfts&lt;br /&gt;
* eine Sammlung historischer Verordnungen zur Entwicklung des &#039;&#039;Silberstandards&#039;&#039; für das Reden und des &#039;&#039;Goldstandards&#039;&#039; für das Schweigen&lt;br /&gt;
* eine eigenschriftliche &#039;&#039;Gehaltsliste&#039;&#039; Immanuel Kants, seine philosophischen Schriften betreffend&lt;br /&gt;
* eine detaillierte Aufstellung der &#039;&#039;Bezüge&#039;&#039; aller Relativpronomina in denselben&lt;br /&gt;
* eine Dokumentation zur Inflation bei den &#039;&#039;Literaturpreisen&#039;&#039; im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* eine graphische Darstellung der Entwicklung der &#039;&#039;Nachfrage&#039;&#039; in deutschen Fernsehinterviews seit 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein petrifizorenes &#039;&#039;Flugblatt&#039;&#039; aus der Obertrias&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stil-&#039;&#039; und &#039;&#039;Kathederblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;, einem Pärchen &#039;&#039;Fliegender Blätter&#039;&#039; und einem Exemplar des seltenen &#039;&#039;Flattersatzes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8211</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8211"/>
		<updated>2017-03-25T03:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: /* Ökonomische Sammlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; (darunter die bei Wanderern sehr beliebte &#039;&#039;rhetorische Sackgasse&#039;&#039;) durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;[[Wortschatz]]&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue der &#039;&#039;dritten Person Neutrum Singular&#039;&#039; aus der Werkstatt des Praxiteles&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine Sammlung historischer Verordnungen zur Entwicklung des &#039;&#039;Silberstandards&#039;&#039; für das Reden und des &#039;&#039;Goldstandards&#039;&#039; für das Schweigen&lt;br /&gt;
* eine eigenschriftliche &#039;&#039;Gehaltsliste&#039;&#039; Immanuel Kants, seine philosophischen Schriften betreffend&lt;br /&gt;
* eine detaillierte Aufstellung der &#039;&#039;Bezüge&#039;&#039; aller Relativpronomina in denselben&lt;br /&gt;
* eine Dokumentation zur Inflation bei den &#039;&#039;Literaturpreisen&#039;&#039; im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* eine graphische Darstellung der Entwicklung der &#039;&#039;Nachfrage&#039;&#039; in deutschen Fernsehinterviews seit 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein petrifizorenes &#039;&#039;Flugblatt&#039;&#039; aus der Obertrias&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stil-&#039;&#039; und &#039;&#039;Kathederblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;, einem Pärchen &#039;&#039;Fliegender Blätter&#039;&#039; und einem Exemplar des seltenen &#039;&#039;Flattersatzes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8210</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-25T03:03:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; (darunter die bei Wanderern sehr beliebte &#039;&#039;rhetorische Sackgasse&#039;&#039;) durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;[[Wortschatz]]&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue der &#039;&#039;dritten Person Neutrum Singular&#039;&#039; aus der Werkstatt des Praxiteles&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine eigenschriftliche &#039;&#039;Gehaltsliste&#039;&#039; Immanuel Kants, seine philosophischen Schriften betreffend&lt;br /&gt;
* eine detaillierte Aufstellung der &#039;&#039;Bezüge&#039;&#039; aller Relativpronomina in denselben&lt;br /&gt;
* eine Dokumentation zur Inflation bei den &#039;&#039;Literaturpreisen&#039;&#039; im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* eine graphische Darstellung der Entwicklung der &#039;&#039;Nachfrage&#039;&#039; in deutschen Fernsehinterviews seit 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein petrifizorenes &#039;&#039;Flugblatt&#039;&#039; aus der Obertrias&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stil-&#039;&#039; und &#039;&#039;Kathederblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;, einem Pärchen &#039;&#039;Fliegender Blätter&#039;&#039; und einem Exemplar des seltenen &#039;&#039;Flattersatzes&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8201</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-23T13:48:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* die Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstutzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Spiegelreflexivpronomen&#039;&#039; mit allgemeinverständlicher Erläuterung seines Klappmechanismus&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* eine überlebensgroße Marmorstatue, in der der Besucher sofort die &#039;&#039;dritte Person Neutrum Singular&#039;&#039; wiedererkennt&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Enjambem-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stilblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039; und dem seltenen &#039;&#039;Flattersatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8200</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8200"/>
		<updated>2017-03-23T13:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: /* Technische Sammlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* die Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstutzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Spiegelreflexivpronomen&#039;&#039; mit allgemeinverständlicher Erläuterung seines Klappmechanismus&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Enjambem-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stilblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039; und dem seltenen &#039;&#039;Flattersatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8199</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8199"/>
		<updated>2017-03-23T12:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: /* Zoologische Sammlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* die Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Spiegelreflexivpronomen&#039;&#039; mit allgemeinverständlicher Erläuterung seines Klappmechanismus&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus der Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Enjambem-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stilblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039; und dem seltenen &#039;&#039;Flattersatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8198</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-23T12:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: /* Zoologische Sammlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* die Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Spiegelreflexivpronomen&#039;&#039; mit allgemeinverständlicher Erläuterung seines Klappmechanismus&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus dem Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Enjambem-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stilblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039; und dem seltenen &#039;&#039;Flattersatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gänsefüßchen&#039;&#039; in allen gängigen Schuhgrößen&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8197</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8197"/>
		<updated>2017-03-23T12:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: /* Zoologische Sammlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* die Fragmente des &#039;&#039;Begriffsapparates&#039;&#039; des Johannes von Damaskus&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Spiegelreflexivpronomen&#039;&#039; mit allgemeinverständlicher Erläuterung seines Klappmechanismus&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus dem Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* der große Ententeich mit &#039;&#039;Sprachtal-&#039;&#039;, &#039;&#039;Enjambem-&#039;&#039;, &#039;&#039;Interpretam-&#039;&#039; und &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stilblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039; und dem seltenen &#039;&#039;Flattersatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8194</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8194"/>
		<updated>2017-03-22T14:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen die breite Allee der &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der am &#039;&#039;Tonfall&#039;&#039; mit seinen eindrucksvollen &#039;&#039;Wortkaskaden&#039;&#039; in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Sammlungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* alle deutschen &#039;&#039;Sprachstufen&#039;&#039; aus dem Wohnhaus Wilhelm Scherers&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine unbenutzte &#039;&#039;euphemistische Kette&#039;&#039; aus dem frühen 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsstempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Spiegelreflexivpronomen&#039;&#039; mit allgemeinverständlicher Erläuterung seines Klappmechanismi&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Euphemismus-Tretmühle&#039;&#039; (Schenkung von Steven Pinker)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der [[GSV-Chronik|Geschichte der GSV]]&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Sammlung ==&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus dem Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein kleiner Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stilblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039; und dem seltenen &#039;&#039;Flattersatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rubriken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8174</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-21T14:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führen eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee sowie zahlreiche &#039;&#039;sprachliche Abwege&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. an mit &#039;&#039;Pleonasmus&#039;&#039; gefüllten &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, wohlschmeckendem &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; laben. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann noch persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* das originale &#039;&#039;Vokaltrapez&#039;&#039; der IPA (International Phonetic Association)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsprägestempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;sprachliche Bilder&#039;&#039; und &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039; (Radierung von Georg Wenker)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Sprechakt&#039;&#039; (Plastik von John Rogers Searle)&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; werden zweimal täglich &#039;&#039;sprachliche Eiertänze&#039;&#039; vorgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus dem Unterkreide&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein kleiner Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Terrarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Stilblüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039; und dem seltenen &#039;&#039;Flattersatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* das taxidermische Präparat von Karl Kraus&#039; &#039;&#039;Grubenhund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8168</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8168"/>
		<updated>2017-03-20T11:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee durch den &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Diese bietet ganztägig &#039;&#039;heiße&#039;&#039; und &#039;&#039;kalte Medien&#039;&#039; an. So können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende, von Elisabeth Noelle-Neumann persoln entworfene &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der in den [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das &#039;&#039;semiotische Dreieck&#039;&#039; (Schenkung der Erben Charles Kay Ogdens)&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg)&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Begriffsprägestempel&#039;&#039; aus dem Sekretariat der Frankfurter Schule&lt;br /&gt;
* das von Marshall McLuhan selbstgebastelte Modell der &#039;&#039;Gutenberg-Galaxis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039; (stündliche Vorführung für Besucher)&lt;br /&gt;
* eine Kollektion unterschiedlicher &#039;&#039;sprachlicher Niveaus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien &#039;&#039;toter Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein kleiner Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus dem Unterkreide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8157</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-19T13:03:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039;, Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Voliere mit &#039;&#039;geflügelten Worten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus dem Unterkreide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-19T11:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039;, Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Ballhorn&#039;&#039; eines noch nicht eindeutig identifurzenen Horntiers (vorläufig „Ballhirsch“ genannt) aus dem Unterkreide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8155</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-19T04:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein frühmittelalterlicher &#039;&#039;Reimstab&#039;&#039;, Dauerleihgabe des Domstiftes zu Merseburg&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;ewige&#039;&#039; und eine &#039;&#039;endlose Leier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-18T09:25:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;geschliffene Sprache&#039;&#039; aus dem Vorlass von Wolf Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* unter den ausgestollenen Musikinstrumenten sind der &#039;&#039;Flügel des Pegasos&#039;&#039;, eine &#039;&#039;ewige Leier&#039;&#039;, eine ganze &#039;&#039;Klaviatur der Gefühle&#039;&#039;, eine &#039;&#039;Zuflöte&#039;&#039; aus dem Deutschen Theater und eine &#039;&#039;Blockflöte&#039;&#039; aus dem deutschen Bundestag hervorzuheben&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8150</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-17T00:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* ein Haufen &#039;&#039;elid georener Vokale&#039;&#039; aus dem Abfalleimer einer altgriechischen Versschmiede &lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein originales Schneidwerkzeug für &#039;&#039;Hexameterzäsuren&#039;&#039; mit starken Abnutzungsspuren aus der Werkstatt Homers&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8149</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-17T00:07:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errochtene &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten. Zur Teezeit kann man sich an „zwei Stück &#039;&#039;Stollen&#039;&#039;, nach dem Originalrezept Richard Wagners in der &#039;&#039;Barform&#039;&#039; gebacken“ sowie unserer &#039;&#039;Doppel-Tee-Ligatur&#039;&#039; „Tiemann-Antiqua“ laben.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium druckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039; beein. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Sprachpyramide&#039;&#039; aus der 4. Dynastie&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmoden wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine undichte &#039;&#039;Versdichtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Strophenform&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Regenbogenpresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sulmm aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Sprachraum&#039;&#039; vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Drucker gibt nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; aus, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegen und mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-16T13:49:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;sprachlicher Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;hermeneutischer Zirkel&#039;&#039;, der laut eines unwiderlegbaren Zirkelschlusses von Friedrich Ast selbst geschmiedet wurde&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039; aus der Zeit Ramses II.&lt;br /&gt;
* ein kuschitischer &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein bronzezeitlicher &#039;&#039;Buchstabendreher&#039;&#039; (vermult ligurisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop steht auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8142</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8142"/>
		<updated>2017-03-16T11:19:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben. Rabatte sind molg für &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039;, &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039;, &#039;&#039;Schusterjungen&#039;&#039; und &#039;&#039;Jungfrauen&#039;&#039;. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Sehr empf zu ehlen sind die beiden typischen Spezialitäten pochorenes &#039;&#039;Titelei&#039;&#039; und hart gekochenes &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039;, die man jedoch nicht so heiß essen darf, wie sie in der Gerüchteküche gekochen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann. Noch im Bau befindet sich der &#039;&#039;Einzug&#039;&#039;, der künftig als Ringbahn auf dem Bibliodromskomplex verkehren und alle Sehenswurdigken miteinander verbinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Tintenfass mit &#039;&#039;Retusche&#039;&#039; aus dem Nachlass Martin Luthers&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Urheber&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* das komplette Skelett eines &#039;&#039;Thesaurus&#039;&#039; aus der frühen Kreidezeit&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@) aus dem vordigitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein ausgestopfener &#039;&#039;Fliegenkopf&#039;&#039; (Dauerleihgabe des Gutenberg-Museums Mainz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop steht auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des Geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;verbalen Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-16T08:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; sowie &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Auch ist das hart gekochene &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039; sehr zu empfehlen, das man aber nicht so heiß essen darf, wie es in der Gerüchteküche gekochen wird. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet. An dessen Ufer befindet sich auch der &#039;&#039;Schuppenanleger&#039;&#039;, von dem aus man mit dem &#039;&#039;Satzschiff&#039;&#039; zur &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; &#039;&#039;übersetzen&#039;&#039; kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8139</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8139"/>
		<updated>2017-03-16T08:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; sowie &#039;&#039;Hurenkinder&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Auch ist das hart gekochene &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039; sehr zu empfehlen, das man aber nicht so heiß essen darf, wie es in der Gerüchteküche gekochen wird. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8138</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-16T08:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Auch ist das hart gekochene &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039; sehr zu empfehlen, das man aber nicht so heiß essen darf, wie es in der Gerüchteküche gekochen wird. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder gar bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; mit Ausblick auf die &#039;&#039;Bleiwüste&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8137</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8137"/>
		<updated>2017-03-16T08:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Auch ist das hart gekochene &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039; sehr zu empfehlen, das man aber nicht so heiß essen darf, wie es in der Gerüchteküche gekochen wird. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Herbarium mit &#039;&#039;Bleiläusen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8136</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8136"/>
		<updated>2017-03-16T07:14:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Auch ist das hart gekochene &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039; sehr zu empfehlen, das man aber nicht so heiß essen darf, wie es in der Gerüchteküche gekochen wird. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
* ein vom &#039;&#039;Blätterwald&#039;&#039; gesaumener Teich mit &#039;&#039;Zeitungsenten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein Aquarium mit &#039;&#039;Zwiebelfischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8135</id>
		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-16T07:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestollen).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Auch ist das hart gekochene &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039; sehr zu empfehlen, das man aber nicht so heiß essen darf, wie es in der Gerüchteküche gekochen wird. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein verstirnener &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplotzene &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemachen&lt;br /&gt;
* eine reich illurst georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* sprachliche &#039;&#039;Überzeichnungen&#039;&#039; aus vier Jahrhunderten&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;plastische Darstellung&#039;&#039; der Geschichte der GSV&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklorenes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstutzen von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-16T06:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestellt).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Auch ist das hart gekochene &#039;&#039;Stotterei&#039;&#039; sehr zu empfehlen, das man aber nicht so heiß essen darf, wie es in der Gerüchteküche gekochen wird. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein versteinerter &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplatzte &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemacht&lt;br /&gt;
* eine reich illuster georene Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelågenen &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
*  vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklärtes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstützt von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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		<title>Museum</title>
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		<updated>2017-03-16T06:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestellt).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein versteinerter &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplatzte &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemacht&lt;br /&gt;
* eine reich illustrierte Ausstellung zur Zeugung, Embryogenese und Geburt von Sprachen nebst einigen in Formalin eingelegten &#039;&#039;sprachlichen Ausgeburten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
*  vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklärtes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstützt von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8132</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8132"/>
		<updated>2017-03-16T06:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestellt).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein versteinerter &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der erste voll funktionstüchtige &#039;&#039;Kraftausdruck&#039;&#039; aus dem persönlichen Besitz von Carl Benz&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplatzte &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemacht&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
*  vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklärtes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstützt von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8131</id>
		<title>Museum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Museum&amp;diff=8131"/>
		<updated>2017-03-16T06:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortklaux5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Sprachmuseum&#039;&#039;&#039; der GSV ist Bestandteil des ausgedehnenen [[Bibliodromskomplex]]es. Vom Hinterausgang des [[Bibliodrom]]s führt eine breite, von &#039;&#039;rhetorischen Figuren&#039;&#039; gesommene Allee zum weitläufigen Museumsgelände, das von einer &#039;&#039;Mauer des Schweigens&#039;&#039; umgeben ist und ausschlielß durch das &#039;&#039;Lügengebäude&#039;&#039; betreten werden kann. Hier sind die Eintrittskarten zu erwerben, wobei &#039;&#039;Sprach-&#039;&#039; und &#039;&#039;Wortfamilien&#039;&#039; Rabatte erhalten. Auf dem Museumsgelände befinden sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Der &#039;&#039;Wortbruch&#039;&#039; mit dem davor liegenden &#039;&#039;Wortfeld&#039;&#039;, auf dem Kinder nach dem sagenhaften &#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039; des Geliebten Sprachführers graben können (Schaufeln und Eimer werden gestellt).&lt;br /&gt;
# Der jüngst errichtete &#039;&#039;Satzbau&#039;&#039;, in dem die &#039;&#039;Gerüchteküche&#039;&#039; untergebracht ist. Hier können sich Besucher u.a. mit wohlschmeckenden &#039;&#039;Plaudertaschen&#039;&#039;, &#039;&#039;Süßholzgeraspel&#039;&#039; und &#039;&#039;Buchstabensalat&#039;&#039; verköstigen. Letzterer wird traditionell in &#039;&#039;Silbenschalen&#039;&#039; gerichen und kann an den zahlreich vorhandenen &#039;&#039;Gemeinplätzen&#039;&#039; im Innen- und Außenbereich der Gerüchteküche eingenommen werden. Gegen den Durst werden &#039;&#039;flüssige Rede&#039;&#039; und &#039;&#039;eigenes Bier&#039;&#039; angeboten.&lt;br /&gt;
# Das Sprachmuseum selbst. In dessen Atrium beeindruckt vor allem die von der Decke hängende kunstvolle &#039;&#039;Schweigespirale&#039;&#039;. Linkerhand sprudelt aus einem Wandspeier ein &#039;&#039;Rede-&#039;&#039; und rechterhand ein &#039;&#039;Wortschwall&#039;&#039; in kleine Brunnenbecken, die außerhalb des Gebäudes in den &#039;&#039;Redefluss&#039;&#039; entwässern, der wiederum in den vor dem Bibliodrom liegenden [[See des Vergessens]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum sind die einzelnen Abteilungen durch &#039;&#039;Einwände&#039;&#039; voneinander getronnen. Es ieren bislang exist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a) die historische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein versteinerter &#039;&#039;Wortstamm&#039;&#039; aus dem Pleistozän&lt;br /&gt;
* ein prähistorischer &#039;&#039;Geistesblitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in der Tinte sitzender &#039;&#039;Einfaltspinsel&#039;&#039; aus den Anfängen der Schriftkultur&lt;br /&gt;
* diverse antike &#039;&#039;Wortspiele&#039;&#039; (griechisch, etruskisch)&lt;br /&gt;
* eine aus Pompeji stammende römische &#039;&#039;Eselsbrücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine von Georg Forster herbaris georene &#039;&#039;Sprachinsel&#039;&#039; aus der Südsee&lt;br /&gt;
* das Fundament eines Wachturms der romanisch-germanischen &#039;&#039;Sprachgrenze&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* der &#039;&#039;Rheinische Fächer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine &#039;&#039;Worthülse&#039;&#039; aus der ersten Bundestagssitzung vom 7. September 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b) die technische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein präkolumbisches &#039;&#039;Silbengewicht&#039;&#039; aus Peru&lt;br /&gt;
* ein barockes &#039;&#039;Versmaß&#039;&#039; aus dem Nachlass von Andreas Gryphius&lt;br /&gt;
* eine Sammlung hochmittelalterlicher &#039;&#039;Sprechwerkzeuge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine schiefe &#039;&#039;Lautebene&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Glottisverschluss&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c) die medizinische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein in Formalin eingelegener &#039;&#039;Versfuß&#039;&#039; (Dauerleihgabe der Berliner Charité)&lt;br /&gt;
* eine von Gunther von Hagens plastin georene &#039;&#039;Auslautverhärtung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein in Gold gefossenes gotisches Knochenreliquiar mit dem &#039;&#039;Silbengelenk&#039;&#039; des hl. Rhetorius&lt;br /&gt;
* eine bioresorbierbare &#039;&#039;Satzklammer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine geplatzte &#039;&#039;Sprechblase&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Trockenpräparat eines erigorenen &#039;&#039;Satzglieds&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* ein kryokonservorener &#039;&#039;Sprachkorpus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine vollständige Sammlung aller &#039;&#039;fremden Zungen&#039;&#039;, in &#039;&#039;Großmäulern&#039;&#039; durch den &#039;&#039;Hiat&#039;&#039; sichtbar gemacht&lt;br /&gt;
* mehrere Mumien von &#039;&#039;toten Sprachen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d) die künstlerische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
*  vornehmlich expressionistische &#039;&#039;Lautmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* die von Kasimir Malewitsch gezinchene &#039;&#039;Benrather Linie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* das Autograph einer &#039;&#039;Kompositionsfuge&#039;&#039; für ein &#039;&#039;Artikulationsorgan&#039;&#039; und &#039;&#039;radikale Laute&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* eine Partitur &#039;&#039;konsonanter Vokalmusik&#039;&#039;, ein noch ungeklärtes Paradoxon&lt;br /&gt;
* im &#039;&#039;Nasen-Rachen-Raum&#039;&#039; werden regelmäßig &#039;&#039;musikalische Akzente&#039;&#039; mit &#039;&#039;Vokalharmonien&#039;&#039; gesotzen, die von einem Ensemble aus &#039;&#039;Selbstlauten&#039;&#039; und &#039;&#039;Mitlauten&#039;&#039; beglitten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;e) die zoologische Abteilung&#039;&#039;&#039; mit folgenden Exponaten:&lt;br /&gt;
* ein &#039;&#039;Klammeraffe&#039;&#039; (@)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ausgang des Museums befindet sich der Museumsshop. Dieser bietet u.a. folgende Souvenirs an:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;bestimmte&#039;&#039; und &#039;&#039;unbestimmte Artikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ansichtskarten, die mit der &#039;&#039;Stillen Post&#039;&#039; versandt werden können&lt;br /&gt;
* ein originalgetreuer &#039;&#039;Nachdruck&#039;&#039;, mit dem auf die Notwendigkeit des Schutzes starker Verben verwiesen wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Labersäcke&#039;&#039; und &#039;&#039;-taschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* im Shop ist auch ein Drucker, der nach Wahl einer Region aus dem Herrschaftsbereich des geliebten Sprachführers einen &#039;&#039;Dialektausdruck&#039;&#039; ausspuckt, der in einen &#039;&#039;Rundumschlag&#039;&#039; eingelegt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Extra-Tipp:&#039;&#039;&#039; Den besten Blick über das gesamte Museumsgelände hat man vom nahen &#039;&#039;Silbenkopf&#039;&#039;. Erfahrene Kletterer können – unterstützt von zu mietenden &#039;&#039;Silbenträgern&#039;&#039; – &#039;&#039;Silbengipfel&#039;&#039; und &#039;&#039;Sprachhöhe&#039;&#039; selbst erklimmen. Für Wanderer werden von &#039;&#039;Sprachführern&#039;&#039; Touren wahlweise bis zur &#039;&#039;Silbengrenze&#039;&#039; (1 h Dauer), zum &#039;&#039;Röstigraben&#039;&#039; (2,5 h), zur &#039;&#039;Sprachbarriere&#039;&#039; (4,5 h) oder bis zur &#039;&#039;Lokalspitze&#039;&#039; (6 h) angeboten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wortklaux5</name></author>
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