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	<title>GSV - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-05T11:26:36Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=10585</id>
		<title>Rettet des Genitivs!</title>
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		<updated>2026-07-05T08:08:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Fixe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Engagement der Gesellschaft zur Stärkung der Verben beschränkt sich nicht auf das Verbenstärken. Denn nicht nur starke Stammformen, sondern auch ganze grammatische Fälle sind vom Aussterben bedroht und schreien nach Rettung. Am deutlichsten zeigt sich das in der verbreiteten Unsitte, Präpositionen wie „wegen“ oder „während“ zunehmend mit dem Dativ (sich langsam ausbreitend auch mit dem &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039;) zu benutzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsch:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen dem Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Noch fälscher:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Richtig:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen des Unfalls passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch „Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ.“ greift hier nicht. Wir zeigen, wie’s richtig geht – denn es ist des hominis sapientis unwürdig, „würdig“ mit Dativ zu konstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die derzeit umfangreichste im Netz zu findende Auswahl von Präpositionen, Adjektiven, Adverbien, Verben und Wendungen, die mit Genitiv verwendet wurden, werden müssen, sollten oder &amp;amp;ndash; namhaften Vorbildern folgend &amp;amp;ndash; zumindest dürfen. Beispielsätze machen die Liste auch literarisch zu einem Hochgenuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | -seitig&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Blutentnahme erfolgt beugeseitig des Ellenbogengelenkes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abaxial&lt;br /&gt;
| Das abaxial des Hufkissens vorhandene gefäßführende Bindegewebe ist in den Hufen unterschiedlich stark entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aboral&lt;br /&gt;
| Wie weit aboral des makroskopischen distalen Tumorrandes liegt die Durchtrennungsebene des Mesorektums?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseiten&lt;br /&gt;
| Ich erwartete, über die entworfenen Beliebungen einen ausführlichen Bericht zu meiner Genehmigung zu erhalten, und würde, wenn eine gleiche abseiten eines wohllöblichen Magistrats erfolgt sein würde, darauf bestanden sein, daß das ganze Vorhaben einer Durchlauchtigsten Statthalterschaft einberichtet und höhere Sanktion erbeten worden wäre.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;August von Hennings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseits&lt;br /&gt;
| Er hielt sich zunächst etwas abseits des Trubels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abwärts&lt;br /&gt;
| Einige sprangen vor und bückten sich nach abwärts des Flusses, woher das Geheul erscholl.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abzüglich&lt;br /&gt;
| Unsere Einnahmen betragen abzüglich der Steuer 5 Millionen Dollar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achten&lt;br /&gt;
| Des Regens nicht achtend hängten wir die Wäsche an die Leine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achteraus&lt;br /&gt;
| Wird ein klar achteraus liegendes Boot überlappendes Leeboot innerhalb eines Abstandes von zwei seiner Rumpflängen zu einem Luvboot mit Wind von der gleichen Seite, darf es solange die Überlappung innerhalb dieses Abstands bestehen bleibt, nicht höher als seinen richtigen Kurs segeln, es sei denn, es segelt dadurch unverzüglich achteraus des anderen Bootes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Internationale Wettsegelbestimmungen (ISAF), Regel 17.1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achterlich&lt;br /&gt;
| Die Unterwanten, deren Püttings ebenfalls achterlich des Mastes montiert sind, ziehen den Mast im Salingabereich nach achtern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achtern&lt;br /&gt;
| Noch befand sich der Feind in unserem Kielwasser, achtern des Schiffes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achthaben&lt;br /&gt;
| Der Musikant geht spät nach Haus. / Begegnet ihm ein Wolf, o Graus. / Der hätt&amp;amp;rsquo; ihn sicher umgebracht. / Doch hatt&amp;amp;rsquo; er fein des Spielens acht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus der Sage &amp;amp;bdquo;Der Musiker in der Wolfsgrube am Badersberg&amp;amp;ldquo; aus Berga a.d. Elster&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Anbetracht&lt;br /&gt;
| Die &amp;amp;bdquo;Erklärung in Anbetracht der Niederlage Deutschlands und der Übernahme der obersten Regierungsgewalt hinsichtlich Deutschlands&amp;amp;ldquo; wurde am 5. Juni 1945 von den Vertretern der Siegermächte unterzeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anbetrachtlich&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Es war uns allen&amp;amp;ldquo;, schreibt der Toskaner, &amp;amp;bdquo;ausgenommen dem alten Herrn, wie ich anbetrachtlich des Funkelns in seinem Aug glaube, nicht gar mutig zu Sinne.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Otto Julius Bierbaum, Samalio Pardulus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anfangs&lt;br /&gt;
| Anfangs des 20. Jahrhunderts wurden Dudens Regeln für alle deutschen Länder als verbindlich erklärt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angelegentlich&lt;br /&gt;
| Mit dem strafprozessualen Adhäsionsverfahren eröffnet der Staat die Möglichkeit, angelegentlich des Strafverfahrens auch eine zivilrechtliche Verurteilung der Straftäter „in einem Zuge“ auszusprechen, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;§ 405 StPO&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Angesicht&lt;br /&gt;
| Als dem Vatermörder Paul Valence im Angesicht der Guillotine ein letztes Gläschen Schnaps angeboten wurde, lehnte er dankend ab: &amp;amp;bdquo;Wenn ich getrunken habe, weiß ich nicht mehr, was ich tue.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angesichts&lt;br /&gt;
| Angesichts des feindlichen Aufgebots befahl sie den taktischen Rückzug.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anhand&lt;br /&gt;
| Anhand dieser Blutproben können wir uns ein umfassendes Bild machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anklagen&lt;br /&gt;
| Er klagte mich des Scheckbetruges an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anlässlich&lt;br /&gt;
| Anlässlich des 50. Jubiläums hielt der Kultursenator eine Ansprache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich annehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm sich des Kindes liebevoll an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Ansehung&lt;br /&gt;
| Von den Pflichten des Lebens in Ansehung des Zustandes desselben.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Kant, Gesammelte Schriften, Bd. 27, Berlin 1978&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtig&lt;br /&gt;
| Als der Minister der Bilanzen ansichtig wurde, erlitt er einen Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtlich&lt;br /&gt;
| Ansichtlich des Bahnanschlusses auf der Landesgrenze ist in der am 16. November 1864 zwischen der vormaligen Königlich hannoverschen und der Königlich niederländischen Regierung abgeschlossenen Übereinkunft verabredet worden, daß…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dt. RGBl., Band 1875, Nr. 10, Seite 101 ff., Übereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die Herstellung einer Eisenbahn von Ihrhove nach Nieuwe Schans&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstatt&lt;br /&gt;
| Anstatt meiner Mütze fand ich eine Himbeere auf meinem Kopfe vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstelle&lt;br /&gt;
| Die saure Gurke wurde anstelle eines Vergasers verwandt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! antwortlich&lt;br /&gt;
| Antwortlich Ihres Schreibens teile ich Ihnen mit, dass wir Ihrem Antrag entsprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anziehen&lt;br /&gt;
| desselben knechts er sich an zogen hab &#039;&#039;(seinetwegen Klage geführt)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Monumenta Habsburgica&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! apikal&lt;br /&gt;
| Es ist wichtig, den exakten Präparationsrand und einen Bereich apikal der Präparationsgrenze genau in der Abformung wiederzugeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! arschlings&lt;br /&gt;
| Arschlings des Haupteinganges befand sich der Notausgang.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eine Art&lt;br /&gt;
| In der dritten Strophe soll eine Art mystischen Einverständnisses zwischen ihnen entstehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufgrund&lt;br /&gt;
| Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen musste das Projekt leider eingestellt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufseiten&lt;br /&gt;
| Er stand aufseiten der Revolutionäre.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufwärts&lt;br /&gt;
| Jede Playte hieng noch außerdem an zwey Ankerthauen, sowohl aufwärts als unterwärts des Stroms, welche aber, je nachdem das Wasser mit der Fluth stieg, oder mit der Ebbe sank, nachgelassen und angezogen werden konnten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Belagerung von Antwerpen durch den Prinzen von Parma in den Jahren 1584 und 1585&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausgangs&lt;br /&gt;
| Ausgangs der letzten Kurve überholte er den Führenden und setzte sich an die Spitze des Feldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausschließlich&lt;br /&gt;
| Alle wurden zum Feste eingeladen, ausschließlich der bösen Fee.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! außerhalb&lt;br /&gt;
| Sie hielten sich außerhalb des Gebäudes auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! auswärts&lt;br /&gt;
| Sie hielt vor einem Haus auswärts des Ortes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausweislich&lt;br /&gt;
| Ausweislich seiner Papiere ist er Deutscher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! axial&lt;br /&gt;
| Die Terminalvene zieht axial des Hufknorpels, erhält dort Äste des inneren venösen Plexus und wird als Vena digitalis lateralis bzw. medialis bezeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! backbords&lt;br /&gt;
| Im Hafen Porto Pedro kann man auch backbords der Einfahrt ankern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bar&lt;br /&gt;
| Kegeln ist etwas Gewöhnliches, bar jedes Stiles!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! basal&lt;br /&gt;
| Das Stammhirn liegt basal des Großhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedenken&lt;br /&gt;
| Ich habe mich zweier Wege bedacht, diesen Wunsch desto eher zu erreichen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lessing&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedienen&lt;br /&gt;
| Er bediente sich seines Schweizer Messers, um die Flasche zu öffnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürfen&lt;br /&gt;
| Das Projekt bedarf unseres aufopferungsvollen Einsatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürftig&lt;br /&gt;
| Der Genitiv ist des Rettens bedürftiger denn der Dativ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befinden&lt;br /&gt;
| Ich hab befunden des schweren Lastes der Sünden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Keisersberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißen&lt;br /&gt;
| Ich befliss mich der neuen Rechtschreibung, als ich dies schrieb.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißigen&lt;br /&gt;
| Sie befleißigt sich einer gehobenen Ausdrucksweise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befreien&lt;br /&gt;
| Ich war der Wankelmut des Glückes ganz befreit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befreunden&lt;br /&gt;
| Ich [...] habe mich der Geognosie befreundet, veranlaßt durch den Flözbergbau.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, in: Die Entstehung von Goethes Werken in Dokumenten, Berlin 2006&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begeben&lt;br /&gt;
| Ich begebe mich freiwillig meiner Touristen-Immunität.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begehren&lt;br /&gt;
| Sie begehrte in Unehren seiner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begierig&lt;br /&gt;
| Er war des Ruhmes begierig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begnaden&lt;br /&gt;
| o gnedigster herr und fürst, ich hoff ir wöllen mir des leibes begnaden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begnügen&lt;br /&gt;
| Das Volk begnügte sich nicht müßigen Zuschauens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Beckers (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GB02587 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich behelfen&lt;br /&gt;
| Sich des Eides behelfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erklärung des Landfriedens von 1522&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behelfs&lt;br /&gt;
| Der Boxer hieb seinen Gegner behelfs eines beherzten Faustschlages in die Ecke des Rings.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behilflich&lt;br /&gt;
| Ein Kaiser soll jedem seines Rechten behülflich sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Zinkgref&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behufs&lt;br /&gt;
| Die Konsuln wandten sich behufs der Abhülfe dieser Völkerrechtsverletzung an die Behörden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseitig&lt;br /&gt;
| Beiderseitig aller Gebäude befinden sich Hydranten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseits&lt;br /&gt;
| Beiderseits des Brunnens hielten finstere Gesellen Wache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseitig&lt;br /&gt;
| Bologna liegt beidseitig des Ärmelkanals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseits&lt;br /&gt;
| Beidseits des Flusses sah man viele Ausflügler.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bekennen&lt;br /&gt;
| Seine Söhne schämten sich seiner, in feigem Kreise umfingen sie das Haus, damit sie seiner nicht gewahr würden und sich nicht müßten seines Blutes bekennen vor den andern.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bekommen&lt;br /&gt;
| daz die keiserin lang nie mocht bechomen eines chindes&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gesta Romanorum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! belehren&lt;br /&gt;
| Ich belehrte sie der Thesen Kants.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;jemanden eines Besseren belehren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemächtigen&lt;br /&gt;
| Er bemächtigte sich des Oberkommandos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemeistern&lt;br /&gt;
| Ich bemeisterte mich meines Zornes und hub an ruhig zu sprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benebst&lt;br /&gt;
| Wahre eigentliche Abbildung Der Belagerung vor Peter-Waradein: Benebst des Türckischen Auffbruchs und schändlichen Flucht alldar.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bildbetitelung von 1694 (http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/7685/)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benötigt&lt;br /&gt;
| Zuschauer wurden durch Betrug und Gaukelspiel um ihr Geld gebracht, dessen sie doch bei diesen mangelhaften Zeiten selbst höchst benötigt sind.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Eisleber Tageblatt, 1936&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berauben&lt;br /&gt;
| Ich wollte sie nicht ihrer Träume berauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bergseits&lt;br /&gt;
| Bergseits der Straße wird seitens des Bauamtes keine weitere Baustelle zugelassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berichtet&lt;br /&gt;
| Die Steuerleute aber wissen sich&amp;lt;br /&amp;gt; Für großer Furcht nicht Rat und sind des Fahrens&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht wohl berichtet&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich berühmen&lt;br /&gt;
| Ich fürchte, meine Aktion kann sich keiner großen Erfolge berühmen.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Lisa Simpson&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschämen&lt;br /&gt;
| Diese Sache beschämt mich meines Bruders.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit der Präposition &#039;&#039;für&#039;&#039;, allerdings nicht wesentlich verbrittener.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschuldigen&lt;br /&gt;
| In der Theologie hingegen muß ich mich des Rückschreitens beschuldigen ... &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Nachwort zum Romanzero, 1851&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich besinnen&lt;br /&gt;
| Als aber auch seine Jahre erfüllt waren (…), besann sich keiner im Volke mehr dessen, den das Land einst gerühmt mit den vier Namen der Tugend.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;sich eines Besseren besinnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! betreffs&lt;br /&gt;
| Betreffs unseres Anliegens haben wir von Ihnen noch keine Reaktion.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewegen&lt;br /&gt;
| got, der antlitzes sich bewac nâch menschen antlitze&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewusst&lt;br /&gt;
| Sie ist sich der Schwierigkeiten durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezichtigen&lt;br /&gt;
| Er ward des Mordes an seiner Frau bezichtigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beziehentlich&lt;br /&gt;
| Beziehentlich des Volkstribuns Tiberius Gracchus, zur Zeit und bei Gelegenheit seiner Ermordung auf dem Capitol, lauten des Asellio Worte folgendermaßen (…)&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Aulus Gellius, Attische Nächte, II. Buch, 13. Kapitel&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezüglich&lt;br /&gt;
| Bezüglich der weiteren Transaktionen gelten die vertraglichen Vereinbarungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bitten&lt;br /&gt;
| ich endarf in niht mêr heiles biten&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bloß&lt;br /&gt;
| aller vriuntschaft stâst du blôჳ&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bonerius, Der Edel Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! borgen&lt;br /&gt;
| daჳ ich der rede gegen ir sô lange borge&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Jakob von Warte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brauchen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„bedürfen“)&#039;&#039; Ich bin ein Landmann, brauche nicht des Helms.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Jungfrau von Orleans&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;(„Gebrauch machen von“)&#039;&#039; Wie, wenn wir sein jetzt brauchten in der Not?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brechen&lt;br /&gt;
| des brôtes si sament prâchen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wiener Genesis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! breit&lt;br /&gt;
| Sag ihm, dass ich mich nicht eines Fingers breit von dem Herrn Jesus hinwegbegeben werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Leo Perutz, Nachts unter der steinernen Brücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich brüsten&lt;br /&gt;
| Er brüstete sich seiner Erfolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bukkal&lt;br /&gt;
| Die Ohrspeicheldrüse liegt bukkal der Zunge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! cranial&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! danken&lt;br /&gt;
| Des wollen wir Gott danken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dauern&lt;br /&gt;
| Ach wie dauert mich der Zeit!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Günther (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GD00951 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! denken&lt;br /&gt;
| Aber er achtete ihrer nicht, und so verliefen sie sich bald und dachten seiner nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dick&lt;br /&gt;
| durch ein pfort stark und grosz, / wol dreier klafter dick. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! diesseits&lt;br /&gt;
| Nach der Juliusrevolution ließ man jenseits wie diesseits des Rheines die Maske fallen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Nachwort zum Romanzero, 1851&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! distal&lt;br /&gt;
| Bei einem Großteil derartig verletzter Patienten lassen sich noch Pulse distal einer Aortenverletzung nachweisen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dorsal&lt;br /&gt;
| Dorsal der Chorda der Seescheiden befindet sich das Neuralrohr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dürsten&lt;br /&gt;
| Zuvor reizte mich des Fremden Gold, nun dürstet mich seines Blutes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Felix Dahn, Walther und Hildgund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ehren&lt;br /&gt;
| Wo man solchen Sang nun thut, des sind die Falschen geehret.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzifal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eilen&lt;br /&gt;
| Er eilte seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingangs&lt;br /&gt;
| Die eingangs Ihrer Rede gemachten Äußerungen will ich überhört haben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingedenk&lt;br /&gt;
| Eingedenk seiner hohen Verdienste sah man von einem Disziplinarverfahren ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich einig sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Kaufs einig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich eins sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Handels eins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einschließlich&lt;br /&gt;
| Die Wertsachen werden auf den Tisch gelegt, einschließlich aller Uhren!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einwärts&lt;br /&gt;
| Der Straßenverkehr einwärts des Ortsbezirkes muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ende&lt;br /&gt;
| Den Schuster finden Sie ende der Straße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entäußern&lt;br /&gt;
| Die Schulbildung entäußerte sich des scheinbar Überflüssigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbehren&lt;br /&gt;
| Dieses so genannte Konzept entbehrt jedes vernünftigen Ansatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbinden&lt;br /&gt;
| Sie wurde einer gesunden Tochter und aller dienstlichen Pflichten entbunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblöden&lt;br /&gt;
| Drei Jahre lang entblödete er sich nicht der dümmsten Mutprobe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblößen&lt;br /&gt;
| und er ging usz in den hof und wolte sich seins wassers entplöszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entbrechen&lt;br /&gt;
| Was Weise hat sie dann des Lebens sich entbrochen?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Opitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbürden&lt;br /&gt;
| hier hat meine seele rast, / hier ist sie der still ergeben / und entbürdet aller last.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;LEUCOLEONS Galamelite 148&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! enterben&lt;br /&gt;
| Er enterbte ihn seines Anteils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entfremden&lt;br /&gt;
| Träumend begegnet sich das Ich seiner entfremdet und von seiner Umwelt isoliert, als ein Wesen ohne eigene Identität, ohne die eigenen vier Wände.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Irmela von der Lühe, Träume vom Terror, in: Dichterisch denken - Hannah Arendt und die Künste, Göttingen 2007&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich enthalten&lt;br /&gt;
| Er enthielt sich der Stimme.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entheben&lt;br /&gt;
| Sie wurde aller Pflichten enthoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entkleiden&lt;br /&gt;
| (…), eine Geheimzahl, die ich nicht hinschreiben kann, sonst würde ich sie ihres geheimen Charakters entkleiden und vernichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Axel Hacke, Das Geheimzahlengrab&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entladen&lt;br /&gt;
| Sie entluden das Schiff seiner Last.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlang&lt;br /&gt;
| Entlang des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlassen&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Dienstes entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entlasten&lt;br /&gt;
| Er entlastete sich seiner Sorgen und weinte sich aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entledigen&lt;br /&gt;
| Er entledigte sich seiner Lasten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entleeren&lt;br /&gt;
| In dem Augenblick (...) nahm der Herr sein grünes Agrarierhütchen vom Kopf und entleerte es seines Wassers auf Diederichs Frackhemd.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entraten&lt;br /&gt;
| Die Psychologen unter den Lesern sollten hier der Analyse entraten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsagen&lt;br /&gt;
| Wem das Lieben will behagen,&amp;lt;br /&amp;gt; muss des Lebens sich entsagen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich von Logau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entschädigen&lt;br /&gt;
| Entschädigt sie des Leides, das ihr ihr habt gethan. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Simrock (Übers.), Nibelungenlied, Vers 1253&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschlagen&lt;br /&gt;
| Das ist es, weshalb ich mich des Wohlwollens für sie, helf Gott, nicht ganz entschlagen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschuldigen&lt;br /&gt;
| Sie entschuldigte sich ihrer Tränen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Inge Scholl, Die weiße Rose&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsetzen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„verlustig gehen“)&#039;&#039; Da ist mir wie einem, der aller seiner Ehren und Würden entsetzt, und dem der Degen genommen wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Leipzig 1825&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsinnen&lt;br /&gt;
| Noch entsann sie sich des verflossenen Jugendfreundes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entwöhnen&lt;br /&gt;
| Die Kriege führte man fast nur mit Söldnern, und der Bürger entwöhnte sich des Waffendienstes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Handbuch der klassischen Alterthums-Wissenschaft, Bd. 4, Die griechischen Staats- und Rechtsaltertümer, München 1892&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entziehen&lt;br /&gt;
| daჳ si des landes sich entziehe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Gregorius&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erbarmen&lt;br /&gt;
| Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser (...).&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gloria in excelsis Deo&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erdreisten&lt;br /&gt;
| Er erdreistete sich einer falschen Anschuldigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erfahren&lt;br /&gt;
| denn es waren etlich sterker und erfarner der freiheit.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfrechen&lt;br /&gt;
| Ein Schüler erfrechte sich, ihn, (...) den Verfasser der &amp;quot;Lateinischen Grammatik für den Schulgebrauch, mit besonderer Rücksicht auf die oberen Klassen&amp;quot; (...), von der geweihten Höhe seines eigenen Katheders aus lächerlich zu machen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ernst Eckstein, Gesammelte Schulhumoresken, 1910&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfreuen&lt;br /&gt;
| Dann vollzog er mit ihr die Ehe und erfreute sich ihrer lange in Liebe, ohne daß sie oder ein anderer je bemerkt hätte, daß ein anderer als Gisippus bei ihr läge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Giovanni Boccaccio, Il Decamerone&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ergetzen / ergötzen&lt;br /&gt;
| Ich will gehn, heizen und zusetzen,&amp;lt;br /&amp;gt; Dann meines Unmuts mich ergetzen&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das Kälberbrüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erholen&lt;br /&gt;
| Sie kamen in seine Höhle, um sich über vielerlei Dinge (...) Rats zu erholen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Alfred Döblin, Die drei Sprünge des Wang-Lun&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnerlich&lt;br /&gt;
| Wenn Eure Majestäten dessen erinnerlich sein, die Welschen taten guten Dienst in einem Garten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Heinrich V., Übers.: A. W. v. Schlegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnern&lt;br /&gt;
| Er kann sich meiner nicht mehr erinnern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erkühnen&lt;br /&gt;
| Wenn man sich eines innerhalb des Genres sondernden Geschmackes erkühnt, sind manche Leute böse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erlösen&lt;br /&gt;
| er wirt mit swacher buoჳe grôჳer sünde erlôst&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ermächtigen&lt;br /&gt;
| Und ich hörte viel und oft erzählen von dem groszen Inselvolk … und dasz sie schon die grosze Stadt Paris inn hätten, und des Reiches sich ermächtigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ermangeln&lt;br /&gt;
| Er ermangelt der Übung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erretten&lt;br /&gt;
| Sich der Feinden erretten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Plutarch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwägen&lt;br /&gt;
| …der mag sich seines Glücks erwegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwähnen&lt;br /&gt;
| Erst Plinius erwähnt des Feuerzeichens, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;L. A. Veitmeyer, Der Pharos zu Alexandrien (1900)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwarten&lt;br /&gt;
| In Padua, wo seine Studien ihn fesselten, erwartete Fernando des frohen Augenblickes nur, der ihm vergönnen sollte u. s. w.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwehren&lt;br /&gt;
| Sie konnte sich des Eindrucks nicht erwehren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! exklusive&lt;br /&gt;
| Der Haarschnitt kostet 20 Euro exklusive des Trinkgeldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fähig&lt;br /&gt;
| Die drei sind keines Verbrechens fähig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fahren&lt;br /&gt;
| Fahre ruhig deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Falle&lt;br /&gt;
| Im Falle eines Misserfolges darf er sich auf seine Köpfung freuen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fehlen&lt;br /&gt;
| darumb so haben wir des rechten weges gefeilet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, Die Weisheit Salomonis V, 6 (1545)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fernab&lt;br /&gt;
| Fernab des Lagers schlug er sein Zelt auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fibular&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt fibular des Schienbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! findig&lt;br /&gt;
| Ich habe z.B. noch ein großes Konvolut Jugendgedichte, die ich nie in den normalen Müll geben mochte, weil ich befürchte, daß ein Herr von der Stadtreinigung ihrer findig werden und sie veröffentlichen könnte, um in Talkshows als Müllmann der Lyrik gefeiert zu werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Goldt, Das Diskretionsteufelchen und der Motivationsfisch (in: Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fliehen&lt;br /&gt;
| Und er floh des Weges zum blachen Felde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, 2 Könige 25, 4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fluchen&lt;br /&gt;
| ob sie des wütrichs flucht und seinen tod doch hasset&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Lessing 3, 348&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! folgen&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;des volge ich&amp;amp;ldquo;, sprach Liddamus.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fragen&lt;br /&gt;
| Doch ich frage dich nicht deines Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frei&lt;br /&gt;
| Nunmehr frei jeglicher Schuld ging er frohgemut seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! freisprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Anstiftung zum Morde freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich freuen&lt;br /&gt;
| Die Enten freuen sich des Regens, während die Hühner, denen Trockenheit lieber ist, dröpsteertig herum steigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;in: Brief von Wilhelm Busch an Grete Meyer vom 20.10.1900&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frönen&lt;br /&gt;
| Kempowski nahm sich stets davor in Acht, wortschweifig des Weiten und Breiten zu frönen, er fasste sich kurz.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Harig, Alles unter Dach und Fach (Die Zeit 42/2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! froh&lt;br /&gt;
| Einzig dessen bin ich froh und dafür danke ich Gott, dass ich wenigstens Dich von sehr vielen Mühen befreit weiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Petrarca, Familiaria 2,5, An den Domikinaner Giovanni Colonna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fündig&lt;br /&gt;
| Auch die Wirsich Agnes von Oberlüftenegg wird auf ihrem Feld zweimal eines Eies fündig.&amp;lt;br/&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=PS2Fvv9omEUC&amp;amp;lpg=PA36&amp;amp;ots=mdJEtLT7Jc&amp;amp;dq=%22eines%20*%20f%C3%BCndig%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA36#v=onepage&amp;amp;q=%22eines%20*%20f%C3%BCndig%22&amp;amp;f=false &#039;&#039;Reinhard Haller, Frauenauer Sagen: Erzählen im Bayerischen Wald&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fürchten&lt;br /&gt;
| Dass ich nit gerne sehe die Ketzer vorbrennen, spricht er, ich furcht der Haut.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther, Von den neuen Eckischen Bullen und Lügen (1520)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich gebrauchen&lt;br /&gt;
| Darauf gebrauche dich deiner Wörter, und sprich: Hocus Pocus, bey meiner Gewalt und Erfahrenheit gebiete ich, daß dieß zerschnittene Band wieder ganz werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hocus Pocus, oder der kurzweilige Taschen-Spieler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrauchen&lt;br /&gt;
| Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrechen&lt;br /&gt;
| Das ganze Kinderwäschegezücht:&amp;lt;br /&amp;gt; Es an den Staden der Rosen gebricht!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Cemal Tarik Sedde, Es an den Staden der Rosen gebricht&amp;lt;br /&amp;gt; (eigentlich mit an + Dativ)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenk&lt;br /&gt;
| Er war in den Wald gegangen, wo du weiltest, um Gottes gedenk zu sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenken&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Toten gedenken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Gegensatz zu&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Mein Gott&amp;amp;ldquo; dachte ich, &amp;amp;bdquo;der Mann muß der Menschheit außerordentlich wichtige Dienste geleistet haben, daß die großen Herren und Damen, ganz im Gegensatz zu ihres heutzutage so weitverbreiteten Geizes, ihn so mit Geschenken, die es zu sein schienen, überhäuft haben.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gottfried August Bürger, Münchhausen, Viertes Seeabenteuer, Rastatt 1977&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenwarts&lt;br /&gt;
| Wer gegenwarts der Frau die Dienerinnen schilt, der Gebiet&#039;rin Hausrecht tastet er vermessen an … &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust II, 3. Akt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gehen&lt;br /&gt;
| Wir gehen ab heute getrennter Wege: Du gehst deines und ich meines Weges! &#039;&#039;(üblich nur in diesen Wendungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelegentlich&lt;br /&gt;
| Gelegentlich eines Besuches im Züricher Zoo sahen wir den Affen beim Lausen zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelüsten&lt;br /&gt;
| Es gelüstet mich eines großen Schokoladeneisbechers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genesen&lt;br /&gt;
| Sie genas eines gesunden Knaben.&amp;lt;br /&amp;gt;Er wird seiner Krankheit nicht mehr genesen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genießen&lt;br /&gt;
| Will sie sich der Welt wiedmen, so bleibe ich zu hause, bin fleisig und geniese des Glücks ihrer Nähe erst wenn der Hof sie entlässt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe am 24. Oktober 1784 an Frau von Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gereuen&lt;br /&gt;
| Gereut es dich nicht deiner Missetaten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geschweigen&lt;br /&gt;
| Schon deshalb, andrer Gründe zu geschweigen, lese ich lieber in jeder anderen Sprache, als Deutsch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arthur Schopenhauer, Über die Verhunzung der Deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geständig&lt;br /&gt;
| Er war seiner Tat geständig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrauen&lt;br /&gt;
| Es mehrten sich die Werbungen um ihre Hand von stolzen Fürsten der Kristenheit, die sich des Antrags wohl getrauen durften.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrösten&lt;br /&gt;
| Sie getröstete sich anderer Gelegenheiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahr&lt;br /&gt;
| Als der Räuber des lauernden Hundes gewahr wurde, erblich er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahren&lt;br /&gt;
| Er gewahrte der Gefallenen und weinte bitterlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewähren&lt;br /&gt;
| Der Dichter mochte damit den Wunsch ausdrücken, baldmöglich von dem Landgrafen beschenkt [...] zu werden. In einem weiteren Liede finden wir ihn dieses Wunsches gewährt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Uhland, Walther von der Vogelweide, ein altdeutscher Dichter, Stuttgart 1822&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtig&lt;br /&gt;
| Bist du des Probenplans gewärtig?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtigen&lt;br /&gt;
| (…) Diederich, der Majestät gewärtigt, auf vorgestreckter Brust den Kronenorden vierter Klasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewinnen&lt;br /&gt;
| des gewinne ich schaden&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wirnt von Grafenberg, Wigalois&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewiss&lt;br /&gt;
| Sie können sich großen Beifalls gewiss sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewohnt&lt;br /&gt;
| Die meisten sind des Lügens gewohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gönnen&lt;br /&gt;
| ich gan im sîner eren wol&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich grämen&lt;br /&gt;
| Gräme dich nicht deiner Taten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! grauen&lt;br /&gt;
| Ihre Augen starrten ihn an, dass es ihn seiner Tat graute.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gut&lt;br /&gt;
| Schon gut der Witz’ und genug der Streich’!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! habhaft&lt;br /&gt;
| (...) außerdem kann man ihrer habhaft werden, indem man sie durch Nachahmen des Geschreies einer Maus oder des Piepens eines Vogels reizt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Brehm&#039;s Thierleben, Stichwort Wildkatze, 2. Aufl. 1876&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halben&lt;br /&gt;
| Zum dritten haben sie St. Valentin der fallenden Sucht zum Patron gesetzt, nun liest man ja nichts in seiner Legende, daß er mit dieser Krankheit zu thun gehabt; drum wollte ich schier wetten, St. Valentin komme zu der Ehre bloß des Namens halben, da sein Name und das deutsche Wort fallen gleich lauten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halber&lt;br /&gt;
| Der Kinder halber verzichteten die Meiers dieses Jahr auf eine Auslandsreise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halbweg&lt;br /&gt;
| Halbweg der Allee sieht man gegen die Fronte der etwas zurückliegenden Unterbarmer Kirche, sie ist das schönste Gebäude des Tals, im edelsten byzantinischen Stil sehr gut ausgeführt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Engels, Briefe aus dem Wuppertal, I&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! handwärts&lt;br /&gt;
| (…) nach erfolgloser Punktion Stauung sofort lösen; erneuter Versuch möglichst am anderen Arm oder notfalls handwärts der Punktionsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hangseits&lt;br /&gt;
| Das Ferienhaus erreicht man über ein von Zypressen gesäumtes Sträßchen hangseits der Provinzstraße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! harren&lt;br /&gt;
| Nun harren die Enkel unser.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! helfen&lt;br /&gt;
| helfet mir der reise&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nibelungenlied&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Herr werden&lt;br /&gt;
| Feuerwehr und Polizei versuchen verzweifelt der Fluten Herr zu werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hilfs&lt;br /&gt;
| Er öffnete die Tür hilfs eines Schlüssels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichtlich&lt;br /&gt;
| Hinsichtlich des Tauschhandels wurde noch keine Einigung erzielt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichts&lt;br /&gt;
| Hinsichts des Adels der Melodie kommt Spontini Gluck am nächsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoch&lt;br /&gt;
| Die alten moosbedeckten Eichen dort, / ich sah sie alle einer Lanze hoch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wieland, Geron der Adeliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoffen&lt;br /&gt;
| Denn olympisch wird der Tag erstehen, dessen wir hoffen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arndt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hören&lt;br /&gt;
| wenn ihn jäher muth empört, er nicht mehr des freundes hört.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Leopold zu Stolberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hungern&lt;br /&gt;
| Mich hungert sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Siegfried&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hüten&lt;br /&gt;
| Wenn der Fuchs predigt (die Passion predigt), so hüte der Gänse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hermann Schrader, Der Bilderschmuck der deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! infolge&lt;br /&gt;
| Infolge des Kurssturzes kam es zu hastigen Abstoßungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inhalts&lt;br /&gt;
| ... daß man solches an jhrem Leib und Güttern inhalts des Kayserlichen befelchs wider herfür bringen wirdt. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Johann Carolus, Relation 132, 1609&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inklusive&lt;br /&gt;
| Das Grundstück kostet Sie eine halbe Million inklusive meiner Provision.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inmitten&lt;br /&gt;
| Sie saß inmitten wild verstreuter Papiere.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innerhalb&lt;br /&gt;
| Der Schatz musste innerhalb des Hauses versteckt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innert&lt;br /&gt;
| Sprich ihn an, wenn er sich nicht innert einer Woche meldet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inne sein&lt;br /&gt;
| So kam es, dass wir der schwierigen Lage bald inne waren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innewerden&lt;br /&gt;
| Des Unheils innewerdend erstarrte er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in puncto&lt;br /&gt;
| Die Überregulierung des Arbeitsmarktes, beispielsweise in puncto des restriktiven Kündigungsschutzes, rundet den Ursachenkomplex ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inwärts&lt;br /&gt;
| Kaspar: mit furchtsamen Geberden leichtet hinaus, sobald er inwärts der Thüre, hört man den Schlag wie von einer Maulschelle. Er taumelt mit ausgeblaßnen Lichtern herein. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl v. Marinelli: Dom Juan oder Der steinerne Gast, Lustspiel in vier Aufzügen nach Moliere, dritter Aufzug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irre&lt;br /&gt;
| swer nu des rîches irre gê&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irren&lt;br /&gt;
| Jeder der nit darzu kumpt [zur Beschneidung]&amp;lt;br /&amp;gt; der selbs ewigen Lebens irt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Haberer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jammern&lt;br /&gt;
| Da jammerte den Herrn desselben Knechts und er ließ ihn frei, und die Schuld erließ er ihm auch.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Matthäus 18,21-35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jenseits&lt;br /&gt;
| Jenseits des Grabens wächst nichts mehr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaudal&lt;br /&gt;
| Die intrapharyngeale Öffnung ist die Verbindung von Nasopharynx und den oralen und laryngealen Abschnitten des Pharynx und liegt kaudal des weichen Gaumens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kennen&lt;br /&gt;
| Ich kenne des Menschen nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Bach/Picander, Matthäuspassion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kommen&lt;br /&gt;
| Er kam des Weges von Osten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kraft&lt;br /&gt;
| Kraft meines Amtes enthebe ich Sie des Ihren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kundig&lt;br /&gt;
| Er ist des Lesens kundig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! künden&lt;br /&gt;
| Ich liebe dich, des künden achtzehn rote Rosen!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! labial&lt;br /&gt;
| Parodontose findet sich meist labial der Zähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lachen&lt;br /&gt;
| Sie aber lachte seiner und sprach: „Hat ja gar nicht wehgetan, war ja nur aus Marzipan!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laden&lt;br /&gt;
| des wære ein mûl geladen genuoc&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lang&lt;br /&gt;
| Darzwischenwachsen herauss ii. oder iii. glatter blosser Stengel einer Spannen lang&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;J. T. Tabernaemontanus, Neu vollkommentlich Kreuterbuch (1588)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längs&lt;br /&gt;
| Längs des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längsseits&lt;br /&gt;
| Das Boot der Küstenwache legte längsseits unseres Dampfers an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lateral&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt lateral der Siebbeinzellen und cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lauern&lt;br /&gt;
| Unbekannte Krankheiten und wilde Tiere lauerten seiner im Urwald.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laufen&lt;br /&gt;
| Lauf deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leben&lt;br /&gt;
| Der ganz unwürdige Schreiber dieser Zeilen ist nämlich nicht nur davon überzeugt, daß so etwas wie die Tücke des Objekts in Wahrheit vorhanden sei, sondern er lebt auch des Glaubens, daß es eine Weise gebe, ihr erfolgreich zu begegnen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Otto Ernst: &#039;Die Gemeinschaft der Brüder vom geruhigen Leben&#039; (Leipzig: Verlag von L. Staackmann, 1903)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ledig&lt;br /&gt;
| Ich will meines Amtes ledig sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leeseits&lt;br /&gt;
| Leeseits der Motu Araara besteht ein Riffdurchgang, der von Surfern zum Wellenreiten genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leid sein&lt;br /&gt;
| 1912 waren die Briten der Aufsässigkeit der aufgeklärten und urbanen Bengalen leid.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;GEO 9/07&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leider&lt;br /&gt;
| leider Gottes&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Es ist zweifelhaft, aufgrund dieser Wendung &#039;&#039;leider&#039;&#039; in die Liste gehört – wählt es den Genitiv eines zu ergänzenden Nomens aus? Wir wollen davon ausgehen, bis belegt wird, dass die Wendung auf andere Weise entstanden ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lingual&lt;br /&gt;
| Der Speicheldrüsengang tritt lingual des Unterkiefers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerhand&lt;br /&gt;
| Linkerhand der Straße sah der Knab ein Röslein steh’n.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerseits&lt;br /&gt;
| Linkerseits des Klosters führte ein verborgener Trampelpfad zur nahen Schenke.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! links&lt;br /&gt;
| Sie wohnen links des Rheins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linksseitig&lt;br /&gt;
| Blau blühte der Enzian linksseitig des Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lohnen&lt;br /&gt;
| Das lohnt der Mühe nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! longitudinal&lt;br /&gt;
| Das Wasserschutzgebiet erstreckt sich hauptsächlich longitudinal des Flusses Nera und nimmt das enge Bergtal der Valnerina ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! los&lt;br /&gt;
| O wär ich nur deiner schon los!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lossprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Verbrechen zu Unrecht losgesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lüsten&lt;br /&gt;
| Schöner Jüngling, mich lüstet dein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Mechthild von Magdeburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lustwandeln&lt;br /&gt;
| Weihe dich lieber selbst dem alten Pfad und lustwandle freifliegend deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! luvseits&lt;br /&gt;
| Einigen Piloten gelang nach geduldiger Kreiserei der Einstieg in die obere, wieder laminare Strömung, deren Steigzone sich deutlich luvseits des Scherungsrotors befand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mächtig&lt;br /&gt;
| Sie ist des Hexens mächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mahnen&lt;br /&gt;
| Ich mahnte ihn seiner Beteuerungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mangels&lt;br /&gt;
| Sie wurde mangels Beweises freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! medial&lt;br /&gt;
| Der Nervus cutaneus antebrachii medialis beginnt medial der Arteria axillaris.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! meinen&lt;br /&gt;
| Wenn ihr Hercules seid, so seid ihrs nicht gemeint.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der junge Goethe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mesial&lt;br /&gt;
| Die Schneidezähne liegen mesial der Backenzähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mithilfe&lt;br /&gt;
| Mithilfe des Reiseführers fand Arthur seinen Weg durch die Galaxie.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitsamt&lt;br /&gt;
| Kuhn versucht umständlich, sich eine Zigarette anzuzünden, die er dann mitsamt des Feuerzeugs verschwinden lässt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Focus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitte&lt;br /&gt;
| Das Restaurant zum Königssaal, mitte der Stadt am Brühl gelegen, empfiehlt Dortmunder und Heßberger Lagerbier, gute Weine, reichhaltige Speisenkarte und hält sich einem geehrten Publikum bestens empfohlen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittels&lt;br /&gt;
| Den Leib nach unten hängend, reichen sie mit ihren langen Armen nach den Aesten empor, haken sich hier mittels ihrer Krallen fest und schieben sich gemächlich weiter von Zweig zu Zweig, von Ast zu Ast.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Brehm&#039;s Thierleben, Stichwort Faulthier, 2. Aufl. 1876&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittig&lt;br /&gt;
| Das Steuerhaus bei den meisten Binnenfähren ist unterstromseitig (der Schiffmann steht mit dem Rücken zu Tal) mittig des Schiffes angeordnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittschiffs&lt;br /&gt;
| Um 9.10 Uhr wird die &amp;amp;bdquo;USS Salt Lake City&amp;amp;ldquo; mittschiffs des Katapults erstmals von einer schweren Granate der &amp;amp;bdquo;Maya&amp;amp;ldquo; getroffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! modulo&lt;br /&gt;
| Die Multiplikation findet modulo des irreduziblen Polynoms x&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt; + x&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; + x&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; + x + 1 statt. [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rijndael_MixColumns&amp;amp;oldid=66283187]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! müde&lt;br /&gt;
| Er ist des Lebens müde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nach&lt;br /&gt;
| Seiner Form, seines Rhythmus, seines Tonfalls nach: ein Buch aus der Nacht der Zeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Klaas Huizing, Der Büchertrinker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nachweislich&lt;br /&gt;
| Die Antragsgegnerin hat nachweislich des Kartenmaterials übersehen, die Aufhebung der Ersatzfläche in die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung einzustellen. Hätte sie dieses Defizit bemerkt, hätte sie von der Aufhebung abgesehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Aktenzeichen: 3 N 2585/01&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nähe&lt;br /&gt;
| Sein Grab befindet sich nähe des Friedhofstores.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! namens&lt;br /&gt;
| Namens des Vorstandes hat sie die Verhandlungen begonnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nasal&lt;br /&gt;
| Die nasal des vertikalen Netzhautmeridians entspringenden Axone der retinalen Ganglienzellen beider Augen kreuzen jeweils auf die Gegenseite, die in der temporalen Retinahälfte entspringenden Axone jedoch nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nebst&lt;br /&gt;
| Dies erfolgte entweder durch Ausfüllen von Wettscheinen, die im Ladenlokal auslagen und nebst des Wetteinsatzes vom anwesenden Personal entgegen genommen wurden, oder mittels der bereitgestellten Terminals im Onlineverfahren, wobei der Angeschuldigte für den letztgenannten Fall auch spezielle Prepaid-Karten der Firma Cash-Point, mit denen der Wetteinsatz beglichen werden konnte, bereithielt und verkaufte.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;[http://www.aufrecht.de/index.php?id=2761 AG Heidenheim: Beschluss vom 01. Dezember 2003, AZ.: 3 Ds 424/03 - In Österreich zugelassene Werbung für Sportwetten zulässig]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nördlich&lt;br /&gt;
| Liegt Stuttgart nördlich Heilbronns, oder war es umgekehrt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordöstlich&lt;br /&gt;
| Die Weide befindet sich nordöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwärts&lt;br /&gt;
| Ich weiß eine verborgene Grotte nordwärts der Bucht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwestlich&lt;br /&gt;
| Die Truppen wurden nordwestlich der Demarkationslinie zusammengezogen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;oberhalb&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Grafenburg oberhalb der Tauber ist Rothenburgs Namenszusatz ob der Tauber abgeleitet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;angesichts/wegen&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ob des guten Wetters ging ich eine Runde nach draußen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberhalb&lt;br /&gt;
| Oberhalb des Dorfes erhob sich die mächtige Felswand des Vulkans.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberseits&lt;br /&gt;
| Die Supralabialia von Orlovs Viper sind oberseits des Kopfes dunkel mit kleinen hellen Flecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberstrom&lt;br /&gt;
| Die Fließzeit oberstrom des untersuchten Gewässerabschnitts kann ausreichend Wachstum von Phytoplankton ermöglichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberwärts&lt;br /&gt;
| Oberwärts des Mauerwerks wurde noch ein Stockwerk von Holz auf den Glockenturm gesetzet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okklusal&lt;br /&gt;
| Okklusal der Matrize sind Abflussöffnungen für den Kleber vorzusehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okzipital&lt;br /&gt;
| Die Mauthner-Zone ist eine okzipital des Stirnhirns gelegene Region des Mittel-Zwischenhirns, deren Schädigung Schlafsucht bzw. ein Korsakow-Syndrom auslöst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oral&lt;br /&gt;
| Oral des Implantates sollte die Knochenlamelle noch mindestens einen Millimeter dick sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! östlich&lt;br /&gt;
| Asien liegt östlich des Urals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ostwärts&lt;br /&gt;
| Ostwärts der Villa steht die Hütte des Gärtners.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich packen&lt;br /&gt;
| Was geht es dich an und was hast du mir zu befehlen? Den Augenblick packe dich deiner Wege, oder ich mache es dir gerade so wie jenem.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Deutsches Märchenbuch, Ludwig Bechstein (Hrsg.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palatinal&lt;br /&gt;
| Palatinal der halbkreisförmigen Alveolarwälle befindet sich im Oberkiefer der Tektalwall.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palmar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt palmar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parietal&lt;br /&gt;
| Die Mantelkante liegt parietal des Kleinhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parallel&lt;br /&gt;
| Die Alliierten, und zwar sämtliche, auch die Amerikaner, rücken in breiter Front vor, wie weit ist nicht bekannt, aber mindestens bis zu einer Linie, die durch Kassel parallel des Rheines läuft.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Matthias Erzberger, Leiter der deutschen Waffenstillstandskommission, in seinen vertraulichen Aufzeichnungen vom 1. Juni 1919&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! pflegen&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Ruhe pflegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! plantar&lt;br /&gt;
| Die Fußsohle liegt plantar der Fußwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! prahlen&lt;br /&gt;
| Die Feinde prahlten ihrer Menge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! proximal&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! qua&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(i. d. Bed. „mittels, durch“, wenn mit nicht allein stehendem Substantiv verwendet)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Der Humanist ist qua seiner historischen Kenntnisse Berater der Fürsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! querab&lt;br /&gt;
| Anders als etwa die Britischen Inseln, liegen die Alpen während des überwiegenden Teiles des restlichen Jahres meist querab der atlantischen Westwindzone.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! radial&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Rahmen&lt;br /&gt;
| Aus Maßnahmen, welche die Rechtsträger im Rahmen dem Reiche obliegender Verwaltungsaufgaben trafen, entstanden Verbindlichkeiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Im Rahmen einer Google-Recherche zwecks der Feststellung, ob „im Rahmen“ von der Dativierung gefuhrden ist, stieß ich auf diesen wunderbar verwirrenden Beispielsatz. Stutzten auch Sie zunächst bei „dem“? &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! randlich&lt;br /&gt;
| Die sogenannte Scharmützelrinne wird vorrangig von pleistozänen Schmelzwassersanden randlich des Scharmützelsees eingenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechterhand&lt;br /&gt;
| Das Freudenhaus befindet sich gleich rechterhand der Polizeiwache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechts&lt;br /&gt;
| Sie gehen rechts des Rheins zur Schule.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechtsseitig&lt;br /&gt;
| Die Tankstelle liegt von hier aus gesehen rechtsseitig der Autobahn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reich&lt;br /&gt;
| Aller Freuden ward da reich&amp;lt;br /&amp;gt; Der stolze werte Gawan&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Parsival, Übertragung von Karl Simrock&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! richtung&lt;br /&gt;
| Die Scheune befindet sich richtung des Dorfausgangs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rittlings&lt;br /&gt;
| Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: (…) Südlich der Scarpe griffen die Engländer rittlings der Straße Arras-Cambrai an; sie wurden durch Feuer und im Nahkampf verlustreich abgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Ludendorff, Deutscher Heeresbericht vom 27. April 1917, Westlicher Kriegsschauplatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rostral&lt;br /&gt;
| Das Organum vasculosum laminae terminalis (OVLT) liegt rostral des Hypothalamus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseitig&lt;br /&gt;
| Grund für das schlechte Wetter war die rückseitig des herrschenden Tiefdruckgebiets einfließende Polarluft, die die Temperaturen deutlich fallen ließ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseits&lt;br /&gt;
| Das Denkmal liegt verborgen rückseits des Unteren Schlosses nahe der Martinikirche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichtlich&lt;br /&gt;
| Rücksichtlich Ihrer Krankheit stunden wir Ihnen Ihre Schulden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichts&lt;br /&gt;
| Rücksichts des Honorars hoffe ich mit Ew. Wohlgeboren mich sehr leicht zu einigen, da mir Ihre Gesinnungen bekannt sind. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann, Brief an Georg Reimer, 24. November 1815&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückwärts&lt;br /&gt;
| Glücklicherweise war der Boden so felsig, daß an eine erkennbare Fährte gar nicht gedacht werden konnte, und rückwärts des Cannons stand der Wald so dicht, daß es nicht schwer erschien, ein gutes Versteck zu finden.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich rühmen&lt;br /&gt;
| Sie rühmte sich des Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Sachen&lt;br /&gt;
| Wer an Universitäten wäre in Sachen des Glaubens schon Meister?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! samt&lt;br /&gt;
| Als der Thebaner Aktaion (…) in einem geweihten Hain ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen suchte, fand er (…) darin die Göttin Artemis samt ihrer Nymphen beim Bade.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Michael Küttner, Der Geist aus der Flasche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! satt&lt;br /&gt;
| Ich bin des trocknen Tons nun satt, / Muß wieder recht den Teufel spielen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schämen&lt;br /&gt;
| Ich schäme mich meines Bruders.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schauen&lt;br /&gt;
| Das sie die Fenster, welche gegen Babel der Welt schauen, eröffnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schmeicheln&lt;br /&gt;
| Ich schmeichle mir eines gepflegten Stils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schonen&lt;br /&gt;
| Schone dein, Kind!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&amp;lt;br /&amp;gt; Dieser Beispielsatz ist auch ein prima Beleg dafür, wie viel ein Komma an der rechten Stelle bedeutungsmäßig ausmachen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schreiten&lt;br /&gt;
| Sie schritt ihres Weges in Richtung der Olivenhaine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schuldig&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Mordes an ihrem Mann für schuldig befunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schweigen&lt;br /&gt;
| (…) Mit jrem eyffern Tag vnd Nacht,&amp;lt;br /&amp;gt; Des sie mit Ehrn wol het geschwiegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das heiß Eysen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schwören&lt;br /&gt;
| wenn einer swern wil oder sol, dem sol der vorsprech vor sagen wes er swern süll&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Münchner Stadtrecht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitab&lt;br /&gt;
| Das Haus liegt seitab der Straße einsam im Walde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitwärts&lt;br /&gt;
| Seitwärts des Dschungelpfades wurde er eines Löwen ansichtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sichern&lt;br /&gt;
| Wohl, Tell! Des Lebens hab’ ich dich gesichert&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitens&lt;br /&gt;
| Seitens des Vorstandes ergeht folgendes Dogma: …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitlich&lt;br /&gt;
| Seitlich des Flusslaufes befindet sich begrüntes Deichvorland.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sicher&lt;br /&gt;
| Ich bin mir seiner Schuld vollkommen sicher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sonder&lt;br /&gt;
| Einstmals &amp;amp;ndash; ich glaub’, im Jahr des Heiles Eins &amp;amp;ndash; &amp;lt;br /&amp;gt; Sprach die Sibylle, trunken sonder Weins: …&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sorgen&lt;br /&gt;
| daჳ ir dâ minnet, daჳ minn ich:&amp;lt;br /&amp;gt;des ir dâ sorget, des sorg ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sparen&lt;br /&gt;
| der ist zu unserm hauptman g&amp;amp;#367;t,&amp;lt;br/&amp;gt;der mit frevenlichem m&amp;amp;#367;t&amp;lt;br/&amp;gt;dem babst und keiser greifft in bart&amp;lt;br/&amp;gt;und sunst uff erden niemans spart.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;MURNER lutherischer narr v. 2106&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spazieren&lt;br /&gt;
| Waldtraud spazierte ihres Weges. Normalerweise pfiff sie dabei vor sich hin, aber heute nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Doris Wettstein, Waltraud von Armenia&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spotten&lt;br /&gt;
| Kein Jongleur spottet jemals der Schwerkraft, doch die Schwerkraft spottet oft des Jongleurs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Sebstian Krämer, Die Welt braucht keine Jongleure&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;etwas spottet jeder Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! statt&lt;br /&gt;
| Sie nahm eine Banane statt des Apfels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! an … statt&lt;br /&gt;
| Er versicherte an Eides statt, dass er den Jungen einst an Kindes statt angenommen hatte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sterben&lt;br /&gt;
| Kommt mit oder sterbt eines qualvollen Todes!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! steuerbords&lt;br /&gt;
| (3) Von den Verboten der Absätze 1 und 2 gelten nicht (…) die Nummer 3 des Absatzes 1 für die Krabbenfischerei in den Fahrwassern Elbe-Weser-Wattfahrwasser, Neuwerker Loch und Elbe-Neuwerk-Fahrwasser in einem 100 m breiten Streifen steuerbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Backbordseite oder in einem 100 m breiten Streifen backbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Steuerbordseite sowie in dem in der anliegenden Karte rot-weiß gestreift dargestellten Gebiet der Zone I (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gesetz über den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer vom 9. April 1990&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! strafen&lt;br /&gt;
| Seines Lebens aber sei er nicht gestraft, denn von den Göttern ist das Leben, und nicht darf der Mensch an Göttliches rühren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streben&lt;br /&gt;
| So wie ein Strom zum Meer strebt, wie eine Opernouvertüre zur ersten Szene, so strebte ich meines Weges, unaufhaltsam.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Georg Kreisler, Letzte Lieder. Autobiografie, Hamburg 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streiten&lt;br /&gt;
| niemen darf des strîten, daჳ er beჳჳerჳ ie gesæhe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südlich&lt;br /&gt;
| Der Kilimandscharo liegt südlich der kenianischen Grenze in Tansania.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südöstlich&lt;br /&gt;
| Südöstlich meiner Ranch beginnt das Stammesgebiet der Apachen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwärts&lt;br /&gt;
| Dort werden die Hygienestandards strenger eingehalten als südwärts der Grenze.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwestlich&lt;br /&gt;
| Namibia liegt südwestlich Botswanas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaft&lt;br /&gt;
| Er ist einer schweren Schuld teilhaft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaftig&lt;br /&gt;
| Du bist eines großen Glückes teilhaftig geworden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! temporal&lt;br /&gt;
| Der Warzenfortsatz liegt temporal des Innenohres.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! tibial&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt tibial des Wadenbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich trollen&lt;br /&gt;
| Mendele aber gönnte sich einen Ferialtag und trollte sich seiner Wege.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Emil Franzos: Der Pojaz - Eine Geschichte aus dem Osten, 1905&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotten&lt;br /&gt;
| Adalbert Klinger trottete des Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klabund, Das Lächeln der Margarete Andoux&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überdrüssig&lt;br /&gt;
| Er ist des Wartens überdrüssig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfinden&lt;br /&gt;
| Der soll …, da er dessen durch die Geschwornen oder sonsten überfunden, der Obrigkeit 100 Gülden Straffe verfallen seyn.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Chomel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfließen&lt;br /&gt;
| Selig sind im Geist die Armen,&amp;lt;br /&amp;gt; die zu ihres nächsten Füszen …&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Fehles sich erbarmen,&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Glückes überflieszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Droste-Hülshoff&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überflüssig&lt;br /&gt;
| dein munt ist überflüssig gewesen der boszheit&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Psalm 49, 19 (vulgata: abundavit) erste deutsche bibel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überführen&lt;br /&gt;
| Er wurde des Mordes an seiner Frau überführt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überheben&lt;br /&gt;
| Wir sind dieser Arbeit überhoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich überheben&lt;br /&gt;
| Er überhob sich seines Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überladen&lt;br /&gt;
| mîn herze ist leides überladen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überweisen&lt;br /&gt;
| Für Kinder hingegen, welche die Aeltern ermorden, war eine ausgesuchte Strafe bestimmt. Wer dieses Verbrechens überwiesen war, der wurde, nachdem man ihm mit spitzigen Angelhaken fingerbreite Stücke vom Leibe gerissen, auf Dornen gelegt und lebendig verbrannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Diodor, Bibliotheca Historica, cap. 77, Übers. unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überzeugen&lt;br /&gt;
| Erlauben Sie mir, Sie der Vorteile dieses Feldzuges zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ulnar&lt;br /&gt;
| Das Mondbein liegt ulnar des Kahnbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;wegen&#039;&#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Um deiner jungen Missetat&amp;lt;br /&amp;gt; hantier&#039; ich jetzt mit Ahl und Draht&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wanger, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um … willen&lt;br /&gt;
| Um des lieben Friedens willen haben wir nichts gesagt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unacht&lt;br /&gt;
| Nur dir zulieb, unacht des Zeitverlustes, fahr ich das Plätzchen an.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unachtsam&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Er findt alsbald ihn,&amp;lt;br/&amp;gt;Wie er den Feind verfehlt; sein altes Schwert&amp;lt;br/&amp;gt;Gehorcht nicht seinem Arm, liegt, wo es fällt,&amp;lt;br/&amp;gt;Unachtsam des Befehls.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel (nachbearbeitet durch O.Lesch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeleckt&lt;br /&gt;
| Sie schafft zwar nicht aus dem „Nichts“, sozusagen unbeleckt aller kultureller Prägung, aber aus dem „Alles“ ihrer „Gefühlswucht“, deren Ergebnisse sich dem Einsortieren in Kunstschubladen widersetzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Pirmasenser Zeitung, 1997-05-06&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (unbenommen)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;nowiki&amp;gt;*Unbenommen aller Hochachtung muss ich Ihnen jetzt kräftig in den Hintern treten.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Als Präp. m. Gen. einigermaßen verbreitet, aber wohl nicht offiziell korrekt. Wird wohl mit „unbeschadet“ verwolchsen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeschadet&lt;br /&gt;
| Unbeschadet seiner Pflichten als Gemeindepfarrer engagiert er sich auch auf Kirchenkreisebene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbewegt&lt;br /&gt;
| …auch der Abt war des verständigen Wortes nicht unbewegt…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! uneingedenk&lt;br /&gt;
| Ihr kommt wohl, Euren trägen Sohn zu schelten, / Weil er in Leidenschaft die Zeit vergeudet, / Uneingedenk des wichtigen Geschäfts, / Das Ihr ihm anbefahlt, nicht wahr?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerachtet&lt;br /&gt;
| Unerachtet seiner offensichtlichen Unschuld wurde der Passant verhaftet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerfahren&lt;br /&gt;
| Er ist des Bergsteigens unerfahren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfähig&lt;br /&gt;
| Unfähig des Genusses einer gesetzmäßigen Freiheit, zerfielen alle von den Arabern gestifteten Reiche durch Anarchie und Bürgerkrieg, sobald die eisernen Bande des religiösen Despotismus aufgelöst waren, welche den Gehorsam der entfernten Befehlshaber an den Thron des Beherrschers der Gläubigen ketteten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Wilhelm Ferdinand v. Funck, Robert Guiscard Herzog von Apulien und Calabrien, in: Die Horen 9 (1797)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfern&lt;br /&gt;
| Unfern des Hauses versteckte sich der ruchlose Dieb und harrte des Einbruchs der Dunkelheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeachtet&lt;br /&gt;
| Ungeachtet des Polizeiwagens überfuhr sie die rote Ampel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeahnt&lt;br /&gt;
| Ungeahnt des enormen Aufwandes und der anstehenden Probleme machte er sich unverdrossen an die Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungedenk&lt;br /&gt;
| Ungedenk seiner guten Vorsätze frönte er weiter dem Tabakgenusse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungehindert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Da müssen Sie jetzt durch:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; § 64 Zu Beförderung des Prozeß und Abschneidung aller unnotwendigen Weitläuftigkeiten solle hinfüro in Appellationssachen das weitschweifige artikulierte Libellieren ebenmäßig abgestellt sein und ein jeder Appellant hinfüro seine gravamina appellationis jedesmals summariter und punktenweis verfasset gleich mit der Supplikation pro processibus übergeben, darinnen, nach Inhalt des Anno 1575 ergangenen und Anno 95 durch die visitatores bestätigten gemeinen Bescheids, ungehindert des Deputationsabschieds de anno 1600, § 114, absonderlich: 1. worin er sich beschwert erachte, 2. was er besser zu beweisen oder 3. von neuem vorzubringen gedenke, anzeigen, und solche seine Gravamina oder Appellationsursachen den Appellaten in so viel beglaubten Kopien, wie hieroben vermeldet, als der Zitierten seind und in der Ladung mit gewissen numeris oder literis gezeichnet werden sollen, insinuieren lassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der jüngste Reichsabschied von 1654: Abschied der Römisch Kaiserlichen Majestät und gemeiner Stände, welcher auf dem Reichstag zu Regensburg im Jahr Christi 1654 aufgerichtet ist / bearb. von Adolf Laufs , Bern: Lang, 1975&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungerührt&lt;br /&gt;
| BMW legte ungerührt des Rückrufs beim BMW-Mini um 2,3 Prozent auf 35,90 Euro zu.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Spiegel Online&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewiss&lt;br /&gt;
| Schon wiegend uns in den gemess’nen Rhythmen,&amp;lt;br /&amp;gt; Zieh’n wir entschlossen rasch den Vorhang weg,&amp;lt;br /&amp;gt; Doch sorgerfüllt auch, weil wir fremd euch sind&amp;lt;br /&amp;gt; Und ungewiß des Beifalls eurer Augen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gofid Letterkerl, Prolog zu einer Theatereröffnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewohnt&lt;br /&gt;
| Und sein Aug&amp;amp;rsquo; zuckt, ungewohnt des&amp;lt;br/&amp;gt;Langentbehrten Tagesscheins,&amp;lt;br/&amp;gt;Also schreitet der Genesne&amp;lt;br/&amp;gt;Wieder ins gesunde Leben.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Viktor von Scheffel, Der Trompeter von Säckingen (Zwölftes Stück &amp;amp;ndash; Jung Werner und Margareta)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkund&lt;br /&gt;
| (…) unkund der Formen des eigenen Wesens im Dunkel (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkundig&lt;br /&gt;
| Des Schreibens gänzlich unkundig, vermochte der Autor sein Buch nicht zu signieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unreif&lt;br /&gt;
| Unreif sind sie des Glücks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;aus: Das Wunder der Heliane, Libretto von Hans Müller nach Hans Kaltneker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaft&lt;br /&gt;
| Sie fühlte sich unteilhaft jeder Schuld.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaftig&lt;br /&gt;
| Ganz unteilhaftig des Guten sind sie aber keineswegs, insofern sie nämlich ein Sein haben, leben, erkennen und überhaupt irgendwelche Bewegung des Begehrens besitzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dionysius Areopagita, De divinis nominibus, Kap. 4, § 23&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterfangen&lt;br /&gt;
| Wart Ihr bei guten Sinnen, Ihr durftet Euch des Streiches nicht unterfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterhalb&lt;br /&gt;
| Unterhalb des Schildes befand sich eine rostige Konservenbüchse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterseits&lt;br /&gt;
| Pilze vermehren sich durch Sporen, die sich an den Lammellen oder Röhren unterseits des Hutes befinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterstrom&lt;br /&gt;
| Die Donau tieft sich unterstrom des KW Freudenau mit ca. 3 cm/a stetig und zunehmend progressiv ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterwärts&lt;br /&gt;
| (…), das Schlagen der Uhren aus dem Städtchen unterwärts des Flusses, der verzweifelnde Blick auf das Morgengrauen…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Friedrich Gutzkow, Die Ritter vom Geiste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterweisen&lt;br /&gt;
| …er unterwies sie des Lateins…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterwinden&lt;br /&gt;
| Wir müssen uns des Findelkindes unterwinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterziehen&lt;br /&gt;
| vil maniges si sich underzugen dâ si sich selbe mit betrugen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;HAHN, Das Anegenge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unverdächtig&lt;br /&gt;
| Der formale Wortlaut des Rhetorenedikts Kaiser Julians war der religiösen Parteinahme zunächst unverdächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unweit&lt;br /&gt;
| Unweit der Stadtgrenze hatte sich eine Erdspalte aufgetan.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwert&lt;br /&gt;
| Entartet Geschlecht, unwert der Ahnen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwürdig&lt;br /&gt;
| Meiner Meinung nach war er all dieser Ehren unwürdig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aus Ursachen&lt;br /&gt;
| Aus Ursachen des Sturmes wagte kein Schiff den Hafen zu verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ursächlich&lt;br /&gt;
| Wohl ursächlich des gegen ihn schwebenden gerichtlichen Verfahrens flüchtete der Angeklagte am 6.11.1933 über den Inn nach Deutschland.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus einer Urteilsbegründung des Volksgerichts beim Landesgericht Linz vom 1. August 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ventral&lt;br /&gt;
| Ventral des Verdauungstraktes verläuft das Bauchmark.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verbürgen&lt;br /&gt;
| Ich verbürge mich des Gelingens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtig&lt;br /&gt;
| Er hat sich dieses Mordes mehr als verdächtig gemacht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtigen&lt;br /&gt;
| Ich verdächtige Sie der Nichtbetrinkgeldung eines Taxifahrers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdenken&lt;br /&gt;
| Zuletzt hat sie Herodes des Ehebruchs verdacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Reißner&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdienstlich&lt;br /&gt;
| Was eitel unnütz und verkert ist, das ist nit allain nit verdienstlich des ewigen Lebens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdrießen&lt;br /&gt;
| Wer wolte sich der mühe verdrüszen lassen, die mit einem segen belohnt wird?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfallen&lt;br /&gt;
| darnach fragt man, wes ainer schuldig und verfallen wäre, der ain urbargut entlidet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfehlen&lt;br /&gt;
| Zu weit getrieben / Verfehlt die Strenge ihres weisen Zwecks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vergessen&lt;br /&gt;
| Nur die Hunde heulten zwei Tage und zwei Nächte lang, dann vergaßen auch sie Viratas, (...).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vergewissern&lt;br /&gt;
| Ich blieb auf der Freitreppe stehen und vergewisserte mich meiner Schlüssel: zur Haustür, zur Wohnungstür, zum Schreibtisch; (...).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Böll, Ansichten eines Clowns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verhindern&lt;br /&gt;
| Das gott der vater beraubet ist seines reichs in uns und der ein herr in allen dingen ist und sein sol, allein durch uns solcher seiner gewalt und titel verhindert ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verlustig&lt;br /&gt;
| Sie ist ihres Wahlrechts verlustig gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vermessen&lt;br /&gt;
| Sie vermaß sich ungeheuerlicher Behauptungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittels&lt;br /&gt;
| Nicht innere, sondern äußere Erfahrung ist eigentlich &amp;quot;unmittelbar&amp;quot;, denn nur vermittels ihrer ist die Bestimmung unserer eigenen Existenz in der Zeit (...) möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rudolf Eisler, Kant-Lexikon, Berlin 1930&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittelst&lt;br /&gt;
| Er wehrte sich dagegen vermittelst schroffen Auftretens, Betonung seiner männlichen Selbständigkeit und durch Kälte, sobald die Stimmung weich ward.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermöge&lt;br /&gt;
| Ich benötige eine Erfindung, vermöge derer die Autobahn quasi über Nacht gebaut werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der Bürgermeister von Entenhausen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verschonen&lt;br /&gt;
| Denn wer hat schon gehört, daß Saladin / je eines Tempelherrn verschont?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versehen&lt;br /&gt;
| In dieser Stadt lebt ein Geist, der auch Unternehmungen nicht scheut, wie man sich ihrer nicht jeden Tag versieht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versichern&lt;br /&gt;
| Er kam jeden Tag, um sich des Wohlergehens seines Söhnchens zu versichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vertrösten&lt;br /&gt;
| Sie vertröstete mich eines späteren Zeitpunktes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verweigern&lt;br /&gt;
| Sich unerwünschter Gespräche einigermaßen anstrengungslos verweigern zu lernen, das sollte Schulfach sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dieter Steinmann, zit. nach Max Goldt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verweisen&lt;br /&gt;
| Er verwies die Gruppe des Saales.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verwundern&lt;br /&gt;
| Am meisten erstaunt über unsere Erzeugnisse waren unsere lieben Düsseldorfer Mitbürger, die sich unserer großen Erfolge auf der Ausstellung verwunderten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Jagenberg, Erinnerungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verzeihen&lt;br /&gt;
| So ists besser doch göttlich und seliglich leben und sich der guten Tage verzeihen, so die haben, die kein Weib berüren, und sich in die bösen Tage erwegen, umb Sünd willen zu meiden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vestibulär&lt;br /&gt;
| Die Schnittführung erfolgt unter Schonung der marginalen Parodontien noch vorhandener Zähne knapp vestibulär des Kieferkamms.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Es kamen der Feinde nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! volar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt volar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voll&lt;br /&gt;
| Sie ist des Lobes voll über deine Leistungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voller&lt;br /&gt;
| Kleine fiese hinterhältige Nationen und Ethiken schlugen sich voller Hasses gegenseitig die Schädel ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vollziehen&lt;br /&gt;
| des volzôch frou Hilte&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gudrunlieder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! von Seiten / vonseiten&lt;br /&gt;
| Und nur von Seiten ihrer Gründe nicht. / Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte? &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise, Siebenter Auftritt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorbehaltlich&lt;br /&gt;
| Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll die Übernahme schon bald perfekt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorderseits&lt;br /&gt;
| Die Festung Ehrenbreitstein wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der im Versailler Vertrag für alle deutschen Festungsanlagen in einer Zone von 50 km vorderseits des Rheins festgelegten Schleifung ausgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorwärts&lt;br /&gt;
| Da zeigte sich plötzlich der Vortrab des preuß. vierten Corps (das die Franzosen anfänglich für das von Grouchy hielten), unter dem Befehle des Generals Bülow, vorwärts des Waldes von Frichemont in der rechten Flanke und dem Rücken des Feindes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1837; Stichwort &amp;amp;bdquo;Waterloo (Schlacht bei)&amp;amp;ldquo;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wachen&lt;br /&gt;
| …und mit Lachen&amp;lt;br /&amp;gt; versetzt’ Isold’: ich will hier wachen&amp;lt;br /&amp;gt; des Schiffs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;K. L. Immermann, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahren&lt;br /&gt;
| Des Ritters will ich wahren, er soll mein Streiter sein!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! während&lt;br /&gt;
| Während des Spiels trank er zwölf Flaschen Bier.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahrnehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm nie gekannter Düfte wahr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! walten&lt;br /&gt;
| Ich muss jetzt meines Amtes walten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wandeln&lt;br /&gt;
| Der heilige Franziskus aber wandelte fromm seines Weges, unbekümmert ob derer, die seiner spotteten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! warten&lt;br /&gt;
| Wir gehen in den Garten und woll’n des Sommers warten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! watscheln&lt;br /&gt;
| Du aber, Donald, watschelst stur Deiner Wege. Denn Deiner dauernden Dummheit trotzest Du mit glückhaften Siegen der tobenden Unvernunft!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klaus Modick, Kurze Hymne auf Donald&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wegen&lt;br /&gt;
| Und das alles nur wegen des Hausmeisters!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit dem Genitiv der Personalpronomina klingt &#039;&#039;wegen&#039;&#039; sehr schön: &amp;amp;bdquo;Und das alles nur wegen deiner!&amp;amp;ldquo; Zu diesem Beispielsatz erreichen uns allerdings unausgesetzt Strombriefe, die bemängeln, es müsse &amp;amp;bdquo;deinetwegen&amp;amp;ldquo; heißen. Also gut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wehren&lt;br /&gt;
| Die Stadt wehrte sich des Ansturms tapfer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich weigern&lt;br /&gt;
| Er weigerte sich des verbotenen Nachdruckes mit Nachdruck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weinen&lt;br /&gt;
| (…); sie selbst in die Mitte gesetzet&amp;lt;br /&amp;gt; Weinte des Sohns Schicksal, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Homer, Ilias, Übers. nach J. H. Voß&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weitab&lt;br /&gt;
| Der nächste Brunnen liegt weitab meiner Behausung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(im Sinne von „würdig“)&#039;&#039; Ich möchte in diesem Augenblick das Personal keiner Erwähnung wert halten.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hofmannsthal, Der Unbestechliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westlich&lt;br /&gt;
| Westlich der innerdeutschen Grenze lauerte der faulende, parasitäre Kapitalismus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westwärts&lt;br /&gt;
| Westwärts des Rheins kocht man besser als bei uns.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wiederbringen&lt;br /&gt;
| ich dich dîner schulde widerbringe an gotes hulde&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;W.Wackernagel, Altdeutsches Lesebuch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windabwärts&lt;br /&gt;
| Die Studie ergab, daß sich durch die kurzzeitige örtliche Drosselung der Quellen (Industrie und Verkehr) selbst im unrealistisch hohen Ausmaß von 70 Prozent die Ozonbildung windabwärts des Linzer Ballungsraumes nur um ca. zehn Prozent verringern würde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windwärts&lt;br /&gt;
| Das bedeutet, daß ein Großteil des horizontalen Impulses, den die Luft windwärts der Gebirge besaß, über und direkt leeseits der Gebirge in eine Vielzahl turbulenter Klein-Scale-Wirbel übergeht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wundern&lt;br /&gt;
| Sie wunderte sich seiner Narben, sagte aber nichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wünschen&lt;br /&gt;
| Swer mir schade an mîner frouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des rîses,&amp;lt;br /&amp;gt; dar an die diebe nement ir ende.&amp;lt;br /&amp;gt; Swer mîn dar an schône in trouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des paradîses&amp;lt;br /&amp;gt; unde valde im mîne hende.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich von Veldeke, Warnung und Wunsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdig&lt;br /&gt;
| Das ist eines Kaisers nicht würdig!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdigen&lt;br /&gt;
| Sie würdigte ihn keines Blickes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeihen&lt;br /&gt;
| So legen sie einen Zahn Verantwortung zu und zeihen die Zweifler eines unverantwortlichen Leichtsinns, der dem Gespenst in die Hände arbeite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeit&lt;br /&gt;
| Er war zeit seines Lebens ein ehrlicher Kerl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zervikal&lt;br /&gt;
| Bei den Seitenzähnen liegt der bukkale Schienenrand 1-2 mm zervikal des Äquators.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ziehen&lt;br /&gt;
| So ziehe deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zieren&lt;br /&gt;
| Als wolten sie Gott also betriegen,&amp;lt;br /&amp;gt; all Chur- und Fürsten reformiren,&amp;lt;br /&amp;gt; ires Flaccianischen Glauben zieren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nic. Frischlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zugunsten&lt;br /&gt;
| Das Gericht entschied zugunsten des Beklagten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zu Händen&lt;br /&gt;
| Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung zu Händen des Geschäftsführers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuhanden&lt;br /&gt;
| Eine zweite Akte verzeichnete eine Rentenauszahlung für Markus Tobler, geboren 1964 im unteren Stutz, Sohn des Hannes Tobler, genannt Stein-Hannes, zuhanden dessen sie auszuzahlen sei.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Urs Richle, Das Loch in der Decke der Stube, München, Piper, 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zulasten&lt;br /&gt;
| Die Kosten des Verfahrens gehen zulasten des Staates.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zunächst&lt;br /&gt;
| „Als die, welche zunächst der Tür saßen, K. und den Gerichtsdiener erblickten, erhoben sie sich zum Gruß“ (Franz Kafka, Der Proceß)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuoberst&lt;br /&gt;
| Die Uhr zuoberst des Eingangstores wird angehalten; bis auf den heutigen Tag zeigt sie den damaligen Zeitpunkt an &amp;amp;ndash; 15:15 Uhr.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Brigitte Gensch, Andacht zum Gedenken der Befreiung des KZ Buchenwald in der Antoniterkirche am 11. April 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuseiten&lt;br /&gt;
| Zuseiten seines Streites / stand, wie Türme stehen, ihr Gebet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rilke, „St. Georg“, aus: „Der neuen Gedichte anderer Teil“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuungunsten&lt;br /&gt;
| Der Prozess ging zuungunsten des Klägers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuunterst&lt;br /&gt;
| Nun merkt wohl, da zuunterst des Erdhaufens geht ein Loch in denselben nach der Art eines Fuchsbaues bei euch; da seht recht genau hinein, und ihr werdet sobald etwas anderes erblicken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Jakob Lorber: „Die geistige Sonne“, 19. Kapitel, Bietigheim-Bissingen 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuzüglich&lt;br /&gt;
| Das Auto kostet 20.000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwecks&lt;br /&gt;
| Zwecks Erbauung der Gäste ließ er Gaukler kommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zweifeln&lt;br /&gt;
| So rein und edel ist sein Wesen,&amp;lt;br/&amp;gt;so tugendreich der hehre Mann,&amp;lt;br/&amp;gt;dass nie des Unheils soll genesen,&amp;lt;br/&amp;gt;wer seiner Sendung zweifeln kann!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwingen&lt;br /&gt;
| der mac niht wiჳჳen, waჳ mich leides twinget&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Des Minnesangs Frühling&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwischen&lt;br /&gt;
| und liessen ain vrid machen zwischen ir und des purggraven&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Sächsische Weltchronik&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus partitivus (grüne Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;genitivus partitivus&#039;&#039; (Genitiv des geteilten Ganzen) stehen in manchen Mengenangaben die Wörter, die das Ganze bezeichnen, von dem ein gewisser Teil bezinchen wird. Hinsichtlich obiger Liste surg dies häufig für Zweifelsfälle: Sind es bestimmte mengenangebende Adverbien, die zum Gebrauch des Wesfalls ermutigen, oder wird dieser stets unabhängig gewählt wie in folgendem Satz ohne nähere Mengenangabe? &amp;amp;bdquo;Auf dem Jahrmarkt erwarb er verrückten Schnickschnacks.&amp;amp;ldquo; Solche Zweifelsfälle sammeln wir nun hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; background: #F0FFF0; {{{1| }}}&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | allerhand&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Buben trieben allerhand Unfugs auch während des Unterrichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! allerlei&lt;br /&gt;
| Auf der Kirchweih erwarb es allerlei verrückten Schnickschnacks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genug&lt;br /&gt;
| Sind wir beide ihm nicht Manns genug,&amp;lt;br /&amp;gt; daß er, besorgt, uns den Gehilfen sendet?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Macbeth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Worte sind genug gewechselt,&amp;lt;br /&amp;gt; lasst mich auch endlich Taten sehen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! haben&lt;br /&gt;
| Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Paulus, 1. Korintherbrief&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaum&lt;br /&gt;
| Er besaß kaum des Geldes um sich ein auskömmlich Leben zu gewähren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reichlich&lt;br /&gt;
| Wir tranken reichlich roten Weins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Also sprach Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuviel&lt;br /&gt;
| Meine Forderung daher: Nicht zuviel des Guten, lasst das Jod im Kochsalz und verzichtet auf die Jod-Anreicherung von Functional Foods!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuwenig&lt;br /&gt;
| Zuviel des Guten, zuwenig des Nötigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Franzke, Die Balance von Ich-Stärkung und Ich-Stützung in der Psychotherapie&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (Zahlen und Mengenangaben)&lt;br /&gt;
| Ein Liter roten Weins.&amp;lt;br /&amp;gt;Aller guten Dinge sind drei. (Oft gehört: &amp;quot;Alle guten ...&amp;quot;)&amp;lt;br /&amp;gt;Tausende aufgeregter Menschen sommen die Straße.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus absolutus (adverbialer Genitiv) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt ist auf [[Genitivus absolutus|eine eigene Seite]] umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch mit Genitiv und Dativ (blaue Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Präpositionen sorgen regelmäßig für Verwurr, ob sie nun des Genitivs oder des Dativs bedürfen. Die einschlägigen Nachschlagewerke (Duden, Wahrig) bieten beide Möglichkeiten, wenngleich die Tendenz im alltäglichen Sprachgebrauch verstärkt zur Anwendung des Genitivs zu gehen scheint. Nachfolgend sei für die fraglichen Wörter je ein Beispiel für den Gebrauch mit dem Dativ und dem Genitiv gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Genitiv:&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Dativ:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! außer&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Er hielt sich außer der Reihe und außer der Zeit außer Landes auf.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Außer ihm weiß niemand darüber Bescheid.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! binnen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen dreier Tage erwarten wir seine Antwort.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen kurzem war er völlig durchnässt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dank&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank eures guten Willens haben wir das Plansoll erfüllt.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank meinem Fleiße wurde ich reich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laut&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut amtlichen Nachweises ist er arbeitslos.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut unserem Schreiben sind sie fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotz&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz des Regens ging er ohne Schirm spazieren.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz alledem änderte er seine Meinung nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zufolge&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Zufolge der Anweisung müssen wir hier entlang.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dem Befehl zufolge setzte sich die Armee in Marsch.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falscher Gebrauch des Genitivs (rote Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen scheint der Genitiv des Rettens doch nicht so bedürftig zu sein, wie es oft den Anschein hat. So gibt es etliche Präpositionen, die zunehmend mit dem zweiten Fall verwandt werden, obwohl sie den dritten oder vierten verlangen. Noch besteht also Hoffnung für den Genitiv! Gleichwohl sei hier keinesfalls dazu aufgerufen, diesen schönen Fall wahllos und regelwidrig zu verwenden. Amüsant sind die nachfolgenden Beispiele dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Mit Genitiv (falsch):&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; | Mit Dativ bzw. Akkusativ (korrekt):&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entgegen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Entgegen des weitverbreiteten Klischees reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
| Entgegen dem weitverbreiteten Klischee reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsprechend&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend des Mietvertrages.&lt;br /&gt;
| Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend dem Mietvertrag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fern&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Sie wurden fern des Elternhauses im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
| Sie wurden fern dem Elternhaus im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenüber&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber des Bahnhofs und des Saalbaus. &lt;br /&gt;
| Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber dem Bahnhof und dem Saalbau. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gemäß&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG). &lt;br /&gt;
| Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß dem Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nah&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Ich wohne nah des Rathauses.&lt;br /&gt;
| Ich wohne nah dem Rathaus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vis-à-vis&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis des malerischen Parks von Sanssouci.&lt;br /&gt;
| Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis dem malerischen Park von Sanssouci.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wider&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | wider besseren Wissens&lt;br /&gt;
| wider besseres Wissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=10567</id>
		<title>Rettet des Genitivs!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=10567"/>
		<updated>2026-04-25T08:19:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Getippter Fehler entfornen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Engagement der Gesellschaft zur Stärkung der Verben beschränkt sich nicht auf das Verbenstärken. Denn nicht nur starke Stammformen, sondern auch ganze grammatische Fälle sind vom Aussterben bedroht und schreien nach Rettung. Am deutlichsten zeigt sich das in der verbreiteten Unsitte, Präpositionen wie „wegen“ oder „während“ zunehmend mit dem Dativ (sich langsam ausbreitend auch mit dem &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039;) zu benutzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsch:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen dem Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Noch fälscher:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Richtig:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen des Unfalls passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch „Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ.“ greift hier nicht. Wir zeigen, wie’s richtig geht – denn es ist des hominis sapientis unwürdig, „würdig“ mit Dativ zu konstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die derzeit umfangreichste im Netz zu findende Auswahl von Präpositionen, Adjektiven, Adverbien, Verben und Wendungen, die mit Genitiv verwendet wurden, werden müssen, sollten oder &amp;amp;ndash; namhaften Vorbildern folgend &amp;amp;ndash; zumindest dürfen. Beispielsätze machen die Liste auch literarisch zu einem Hochgenuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | -seitig&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Blutentnahme erfolgt beugeseitig des Ellenbogengelenkes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abaxial&lt;br /&gt;
| Das abaxial des Hufkissens vorhandene gefäßführende Bindegewebe ist in den Hufen unterschiedlich stark entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aboral&lt;br /&gt;
| Wie weit aboral des makroskopischen distalen Tumorrandes liegt die Durchtrennungsebene des Mesorektums?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseiten&lt;br /&gt;
| Ich erwartete, über die entworfenen Beliebungen einen ausführlichen Bericht zu meiner Genehmigung zu erhalten, und würde, wenn eine gleiche abseiten eines wohllöblichen Magistrats erfolgt sein würde, darauf bestanden sein, daß das ganze Vorhaben einer Durchlauchtigsten Statthalterschaft einberichtet und höhere Sanktion erbeten worden wäre.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;August von Hennings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseits&lt;br /&gt;
| Er hielt sich zunächst etwas abseits des Trubels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abwärts&lt;br /&gt;
| Einige sprangen vor und bückten sich nach abwärts des Flusses, woher das Geheul erscholl.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abzüglich&lt;br /&gt;
| Unsere Einnahmen betragen abzüglich der Steuer 5 Millionen Dollar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achten&lt;br /&gt;
| Des Regens nicht achtend hängten wir die Wäsche an die Leine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achteraus&lt;br /&gt;
| Wird ein klar achteraus liegendes Boot überlappendes Leeboot innerhalb eines Abstandes von zwei seiner Rumpflängen zu einem Luvboot mit Wind von der gleichen Seite, darf es solange die Überlappung innerhalb dieses Abstands bestehen bleibt, nicht höher als seinen richtigen Kurs segeln, es sei denn, es segelt dadurch unverzüglich achteraus des anderen Bootes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Internationale Wettsegelbestimmungen (ISAF), Regel 17.1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achterlich&lt;br /&gt;
| Die Unterwanten, deren Püttings ebenfalls achterlich des Mastes montiert sind, ziehen den Mast im Salingabereich nach achtern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achtern&lt;br /&gt;
| Noch befand sich der Feind in unserem Kielwasser, achtern des Schiffes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achthaben&lt;br /&gt;
| Der Musikant geht spät nach Haus. / Begegnet ihm ein Wolf, o Graus. / Der hätt&amp;amp;rsquo; ihn sicher umgebracht. / Doch hatt&amp;amp;rsquo; er fein des Spielens acht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus der Sage &amp;amp;bdquo;Der Musiker in der Wolfsgrube am Badersberg&amp;amp;ldquo; aus Berga a.d. Elster&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Anbetracht&lt;br /&gt;
| Die &amp;amp;bdquo;Erklärung in Anbetracht der Niederlage Deutschlands und der Übernahme der obersten Regierungsgewalt hinsichtlich Deutschlands&amp;amp;ldquo; wurde am 5. Juni 1945 von den Vertretern der Siegermächte unterzeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anbetrachtlich&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Es war uns allen&amp;amp;ldquo;, schreibt der Toskaner, &amp;amp;bdquo;ausgenommen dem alten Herrn, wie ich anbetrachtlich des Funkelns in seinem Aug glaube, nicht gar mutig zu Sinne.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Otto Julius Bierbaum, Samalio Pardulus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anfangs&lt;br /&gt;
| Anfangs des 20. Jahrhunderts wurden Dudens Regeln für alle deutschen Länder als verbindlich erklärt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angelegentlich&lt;br /&gt;
| Mit dem strafprozessualen Adhäsionsverfahren eröffnet der Staat die Möglichkeit, angelegentlich des Strafverfahrens auch eine zivilrechtliche Verurteilung der Straftäter „in einem Zuge“ auszusprechen, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;§ 405 StPO&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Angesicht&lt;br /&gt;
| Als dem Vatermörder Paul Valence im Angesicht der Guillotine ein letztes Gläschen Schnaps angeboten wurde, lehnte er dankend ab: &amp;amp;bdquo;Wenn ich getrunken habe, weiß ich nicht mehr, was ich tue.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angesichts&lt;br /&gt;
| Angesichts des feindlichen Aufgebots befahl sie den taktischen Rückzug.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anhand&lt;br /&gt;
| Anhand dieser Blutproben können wir uns ein umfassendes Bild machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anklagen&lt;br /&gt;
| Er klagte mich des Scheckbetruges an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anlässlich&lt;br /&gt;
| Anlässlich des 50. Jubiläums hielt der Kultursenator eine Ansprache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich annehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm sich des Kindes liebevoll an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Ansehung&lt;br /&gt;
| Von den Pflichten des Lebens in Ansehung des Zustandes desselben.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Kant, Gesammelte Schriften, Bd. 27, Berlin 1978&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtig&lt;br /&gt;
| Als der Minister der Bilanzen ansichtig wurde, erlitt er einen Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtlich&lt;br /&gt;
| Ansichtlich des Bahnanschlusses auf der Landesgrenze ist in der am 16. November 1864 zwischen der vormaligen Königlich hannoverschen und der Königlich niederländischen Regierung abgeschlossenen Übereinkunft verabredet worden, daß…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dt. RGBl., Band 1875, Nr. 10, Seite 101 ff., Übereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die Herstellung einer Eisenbahn von Ihrhove nach Nieuwe Schans&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstatt&lt;br /&gt;
| Anstatt meiner Mütze fand ich eine Himbeere auf meinem Kopfe vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstelle&lt;br /&gt;
| Die saure Gurke wurde anstelle eines Vergasers verwandt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! antwortlich&lt;br /&gt;
| Antwortlich Ihres Schreibens teile ich Ihnen mit, dass wir Ihrem Antrag entsprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anziehen&lt;br /&gt;
| desselben knechts er sich an zogen hab &#039;&#039;(seinetwegen Klage geführt)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Monumenta Habsburgica&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! apikal&lt;br /&gt;
| Es ist wichtig, den exakten Präparationsrand und einen Bereich apikal der Präparationsgrenze genau in der Abformung wiederzugeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! arschlings&lt;br /&gt;
| Arschlings des Haupteinganges befand sich der Notausgang.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eine Art&lt;br /&gt;
| In der dritten Strophe soll eine Art mystischen Einverständnisses zwischen ihnen entstehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufgrund&lt;br /&gt;
| Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen musste das Projekt leider eingestellt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufseiten&lt;br /&gt;
| Er stand aufseiten der Revolutionäre.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufwärts&lt;br /&gt;
| Jede Playte hieng noch außerdem an zwey Ankerthauen, sowohl aufwärts als unterwärts des Stroms, welche aber, je nachdem das Wasser mit der Fluth stieg, oder mit der Ebbe sank, nachgelassen und angezogen werden konnten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Belagerung von Antwerpen durch den Prinzen von Parma in den Jahren 1584 und 1585&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausgangs&lt;br /&gt;
| Ausgangs der letzten Kurve überholte er den Führenden und setzte sich an die Spitze des Feldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausschließlich&lt;br /&gt;
| Alle wurden zum Feste eingeladen, ausschließlich der bösen Fee.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! außerhalb&lt;br /&gt;
| Sie hielten sich außerhalb des Gebäudes auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! auswärts&lt;br /&gt;
| Sie hielt vor einem Haus auswärts des Ortes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausweislich&lt;br /&gt;
| Ausweislich seiner Papiere ist er Deutscher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! axial&lt;br /&gt;
| Die Terminalvene zieht axial des Hufknorpels, erhält dort Äste des inneren venösen Plexus und wird als Vena digitalis lateralis bzw. medialis bezeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! backbords&lt;br /&gt;
| Im Hafen Porto Pedro kann man auch backbords der Einfahrt ankern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bar&lt;br /&gt;
| Kegeln ist etwas Gewöhnliches, bar jedes Stiles!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! basal&lt;br /&gt;
| Das Stammhirn liegt basal des Großhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedenken&lt;br /&gt;
| Ich habe mich zweier Wege bedacht, diesen Wunsch desto eher zu erreichen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lessing&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedienen&lt;br /&gt;
| Er bediente sich seines Schweizer Messers, um die Flasche zu öffnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürfen&lt;br /&gt;
| Das Projekt bedarf unseres aufopferungsvollen Einsatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürftig&lt;br /&gt;
| Der Genitiv ist des Rettens bedürftiger denn der Dativ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befinden&lt;br /&gt;
| Ich hab befunden des schweren Lastes der Sünden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Keisersberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißen&lt;br /&gt;
| Ich befliss mich der neuen Rechtschreibung, als ich dies schrieb.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißigen&lt;br /&gt;
| Sie befleißigt sich einer gehobenen Ausdrucksweise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befreien&lt;br /&gt;
| Ich war der Wankelmut des Glückes ganz befreit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befreunden&lt;br /&gt;
| Ich [...] habe mich der Geognosie befreundet, veranlaßt durch den Flözbergbau.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, in: Die Entstehung von Goethes Werken in Dokumenten, Berlin 2006&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begeben&lt;br /&gt;
| Ich begebe mich freiwillig meiner Touristen-Immunität.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begehren&lt;br /&gt;
| Sie begehrte in Unehren seiner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begierig&lt;br /&gt;
| Er war des Ruhmes begierig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begnaden&lt;br /&gt;
| o gnedigster herr und fürst, ich hoff ir wöllen mir des leibes begnaden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begnügen&lt;br /&gt;
| Das Volk begnügte sich nicht müßigen Zuschauens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Beckers (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GB02587 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich behelfen&lt;br /&gt;
| Sich des Eides behelfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erklärung des Landfriedens von 1522&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behelfs&lt;br /&gt;
| Der Boxer hieb seinen Gegner behelfs eines beherzten Faustschlages in die Ecke des Rings.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behilflich&lt;br /&gt;
| Ein Kaiser soll jedem seines Rechten behülflich sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Zinkgref&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behufs&lt;br /&gt;
| Die Konsuln wandten sich behufs der Abhülfe dieser Völkerrechtsverletzung an die Behörden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseitig&lt;br /&gt;
| Beiderseitig aller Gebäude befinden sich Hydranten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseits&lt;br /&gt;
| Beiderseits des Brunnens hielten finstere Gesellen Wache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseitig&lt;br /&gt;
| Bologna liegt beidseitig des Ärmelkanals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseits&lt;br /&gt;
| Beidseits des Flusses sah man viele Ausflügler.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bekennen&lt;br /&gt;
| Seine Söhne schämten sich seiner, in feigem Kreise umfingen sie das Haus, damit sie seiner nicht gewahr würden und sich nicht müßten seines Blutes bekennen vor den andern.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bekommen&lt;br /&gt;
| daz die keiserin lang nie mocht bechomen eines chindes&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gesta Romanorum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! belehren&lt;br /&gt;
| Ich belehrte sie der Thesen Kants.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;jemanden eines Besseren belehren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemächtigen&lt;br /&gt;
| Er bemächtigte sich des Oberkommandos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemeistern&lt;br /&gt;
| Ich bemeisterte mich meines Zornes und hub an ruhig zu sprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benebst&lt;br /&gt;
| Wahre eigentliche Abbildung Der Belagerung vor Peter-Waradein: Benebst des Türckischen Auffbruchs und schändlichen Flucht alldar.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bildbetitelung von 1694 (http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/7685/)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benötigt&lt;br /&gt;
| Zuschauer wurden durch Betrug und Gaukelspiel um ihr Geld gebracht, dessen sie doch bei diesen mangelhaften Zeiten selbst höchst benötigt sind.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Eisleber Tageblatt, 1936&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berauben&lt;br /&gt;
| Ich wollte sie nicht ihrer Träume berauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bergseits&lt;br /&gt;
| Bergseits der Straße wird seitens des Bauamtes keine weitere Baustelle zugelassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berichtet&lt;br /&gt;
| Die Steuerleute aber wissen sich&amp;lt;br /&amp;gt; Für großer Furcht nicht Rat und sind des Fahrens&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht wohl berichtet&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich berühmen&lt;br /&gt;
| Ich fürchte, meine Aktion kann sich keiner großen Erfolge berühmen.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Lisa Simpson&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschämen&lt;br /&gt;
| Diese Sache beschämt mich meines Bruders.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit der Präposition &#039;&#039;für&#039;&#039;, allerdings nicht wesentlich verbrittener.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschuldigen&lt;br /&gt;
| In der Theologie hingegen muß ich mich des Rückschreitens beschuldigen ... &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Nachwort zum Romanzero, 1851&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich besinnen&lt;br /&gt;
| Als aber auch seine Jahre erfüllt waren (…), besann sich keiner im Volke mehr dessen, den das Land einst gerühmt mit den vier Namen der Tugend.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;sich eines Besseren besinnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! betreffs&lt;br /&gt;
| Betreffs unseres Anliegens haben wir von Ihnen noch keine Reaktion.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewegen&lt;br /&gt;
| got, der antlitzes sich bewac nâch menschen antlitze&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewusst&lt;br /&gt;
| Sie ist sich der Schwierigkeiten durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezichtigen&lt;br /&gt;
| Er ward des Mordes an seiner Frau bezichtigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beziehentlich&lt;br /&gt;
| Beziehentlich des Volkstribuns Tiberius Gracchus, zur Zeit und bei Gelegenheit seiner Ermordung auf dem Capitol, lauten des Asellio Worte folgendermaßen (…)&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Aulus Gellius, Attische Nächte, II. Buch, 13. Kapitel&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezüglich&lt;br /&gt;
| Bezüglich der weiteren Transaktionen gelten die vertraglichen Vereinbarungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bitten&lt;br /&gt;
| ich endarf in niht mêr heiles biten&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bloß&lt;br /&gt;
| aller vriuntschaft stâst du blôჳ&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bonerius, Der Edel Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! borgen&lt;br /&gt;
| daჳ ich der rede gegen ir sô lange borge&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Jakob von Warte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brauchen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„bedürfen“)&#039;&#039; Ich bin ein Landmann, brauche nicht des Helms.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Jungfrau von Orleans&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;(„Gebrauch machen von“)&#039;&#039; Wie, wenn wir sein jetzt brauchten in der Not?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brechen&lt;br /&gt;
| des brôtes si sament prâchen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wiener Genesis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! breit&lt;br /&gt;
| Sag ihm, dass ich mich nicht eines Fingers breit von dem Herrn Jesus hinwegbegeben werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Leo Perutz, Nachts unter der steinernen Brücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich brüsten&lt;br /&gt;
| Er brüstete sich seiner Erfolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bukkal&lt;br /&gt;
| Die Ohrspeicheldrüse liegt bukkal der Zunge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! cranial&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! danken&lt;br /&gt;
| Des wollen wir Gott danken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dauern&lt;br /&gt;
| Ach wie dauert mich der Zeit!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Günther (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GD00951 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! denken&lt;br /&gt;
| Aber er achtete ihrer nicht, und so verliefen sie sich bald und dachten seiner nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dick&lt;br /&gt;
| durch ein pfort stark und grosz, / wol dreier klafter dick. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! diesseits&lt;br /&gt;
| Nach der Juliusrevolution ließ man jenseits wie diesseits des Rheines die Maske fallen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Nachwort zum Romanzero, 1851&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! distal&lt;br /&gt;
| Bei einem Großteil derartig verletzter Patienten lassen sich noch Pulse distal einer Aortenverletzung nachweisen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dorsal&lt;br /&gt;
| Dorsal der Chorda der Seescheiden befindet sich das Neuralrohr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dürsten&lt;br /&gt;
| Zuvor reizte mich des Fremden Gold, nun dürstet mich seines Blutes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Felix Dahn, Walther und Hildgund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ehren&lt;br /&gt;
| Wo man solchen Sang nun thut, des sind die Falschen geehret.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzifal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eilen&lt;br /&gt;
| Er eilte seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingangs&lt;br /&gt;
| Die eingangs Ihrer Rede gemachten Äußerungen will ich überhört haben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingedenk&lt;br /&gt;
| Eingedenk seiner hohen Verdienste sah man von einem Disziplinarverfahren ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich einig sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Kaufs einig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich eins sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Handels eins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einschließlich&lt;br /&gt;
| Die Wertsachen werden auf den Tisch gelegt, einschließlich aller Uhren!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einwärts&lt;br /&gt;
| Der Straßenverkehr einwärts des Ortsbezirkes muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ende&lt;br /&gt;
| Den Schuster finden Sie ende der Straße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entäußern&lt;br /&gt;
| Die Schulbildung entäußerte sich des scheinbar Überflüssigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbehren&lt;br /&gt;
| Dieses so genannte Konzept entbehrt jedes vernünftigen Ansatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbinden&lt;br /&gt;
| Sie wurde einer gesunden Tochter und aller dienstlichen Pflichten entbunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblöden&lt;br /&gt;
| Drei Jahre lang entblödete er sich nicht der dümmsten Mutprobe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblößen&lt;br /&gt;
| und er ging usz in den hof und wolte sich seins wassers entplöszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entbrechen&lt;br /&gt;
| Was Weise hat sie dann des Lebens sich entbrochen?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Opitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbürden&lt;br /&gt;
| hier hat meine seele rast, / hier ist sie der still ergeben / und entbürdet aller last.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;LEUCOLEONS Galamelite 148&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! enterben&lt;br /&gt;
| Er enterbte ihn seines Anteils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entfremden&lt;br /&gt;
| Träumend begegnet sich das Ich seiner entfremdet und von seiner Umwelt isoliert, als ein Wesen ohne eigene Identität, ohne die eigenen vier Wände.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Irmela von der Lühe, Träume vom Terror, in: Dichterisch denken - Hannah Arendt und die Künste, Göttingen 2007&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich enthalten&lt;br /&gt;
| Er enthielt sich der Stimme.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entheben&lt;br /&gt;
| Sie wurde aller Pflichten enthoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entkleiden&lt;br /&gt;
| (…), eine Geheimzahl, die ich nicht hinschreiben kann, sonst würde ich sie ihres geheimen Charakters entkleiden und vernichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Axel Hacke, Das Geheimzahlengrab&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entladen&lt;br /&gt;
| Sie entluden das Schiff seiner Last.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlang&lt;br /&gt;
| Entlang des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlassen&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Dienstes entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entlasten&lt;br /&gt;
| Er entlastete sich seiner Sorgen und weinte sich aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entledigen&lt;br /&gt;
| Er entledigte sich seiner Lasten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entleeren&lt;br /&gt;
| In dem Augenblick (...) nahm der Herr sein grünes Agrarierhütchen vom Kopf und entleerte es seines Wassers auf Diederichs Frackhemd.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entraten&lt;br /&gt;
| Die Psychologen unter den Lesern sollten hier der Analyse entraten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsagen&lt;br /&gt;
| Wem das Lieben will behagen,&amp;lt;br /&amp;gt; muss des Lebens sich entsagen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich von Logau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entschädigen&lt;br /&gt;
| Entschädigt sie des Leides, das ihr ihr habt gethan. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Simrock (Übers.), Nibelungenlied, Vers 1253&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschlagen&lt;br /&gt;
| Das ist es, weshalb ich mich des Wohlwollens für sie, helf Gott, nicht ganz entschlagen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschuldigen&lt;br /&gt;
| Sie entschuldigte sich ihrer Tränen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Inge Scholl, Die weiße Rose&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsetzen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„verlustig gehen“)&#039;&#039; Da ist mir wie einem, der aller seiner Ehren und Würden entsetzt, und dem der Degen genommen wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Leipzig 1825&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsinnen&lt;br /&gt;
| Noch entsann sie sich des verflossenen Jugendfreundes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entwöhnen&lt;br /&gt;
| Die Kriege führte man fast nur mit Söldnern, und der Bürger entwöhnte sich des Waffendienstes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Handbuch der klassischen Alterthums-Wissenschaft, Bd. 4, Die griechischen Staats- und Rechtsaltertümer, München 1892&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entziehen&lt;br /&gt;
| daჳ si des landes sich entziehe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Gregorius&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erbarmen&lt;br /&gt;
| Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser (...).&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gloria in excelsis Deo&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erdreisten&lt;br /&gt;
| Er erdreistete sich einer falschen Anschuldigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erfahren&lt;br /&gt;
| denn es waren etlich sterker und erfarner der freiheit.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfrechen&lt;br /&gt;
| Ein Schüler erfrechte sich, ihn, (...) den Verfasser der &amp;quot;Lateinischen Grammatik für den Schulgebrauch, mit besonderer Rücksicht auf die oberen Klassen&amp;quot; (...), von der geweihten Höhe seines eigenen Katheders aus lächerlich zu machen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ernst Eckstein, Gesammelte Schulhumoresken, 1910&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfreuen&lt;br /&gt;
| Dann vollzog er mit ihr die Ehe und erfreute sich ihrer lange in Liebe, ohne daß sie oder ein anderer je bemerkt hätte, daß ein anderer als Gisippus bei ihr läge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Giovanni Boccaccio, Il Decamerone&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ergetzen / ergötzen&lt;br /&gt;
| Ich will gehn, heizen und zusetzen,&amp;lt;br /&amp;gt; Dann meines Unmuts mich ergetzen&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das Kälberbrüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erholen&lt;br /&gt;
| Sie kamen in seine Höhle, um sich über vielerlei Dinge (...) Rats zu erholen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Alfred Döblin, Die drei Sprünge des Wang-Lun&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnerlich&lt;br /&gt;
| Wenn Eure Majestäten dessen erinnerlich sein, die Welschen taten guten Dienst in einem Garten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Heinrich V., Übers.: A. W. v. Schlegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnern&lt;br /&gt;
| Er kann sich meiner nicht mehr erinnern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erkühnen&lt;br /&gt;
| Wenn man sich eines innerhalb des Genres sondernden Geschmackes erkühnt, sind manche Leute böse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erlösen&lt;br /&gt;
| er wirt mit swacher buoჳe grôჳer sünde erlôst&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ermächtigen&lt;br /&gt;
| Und ich hörte viel und oft erzählen von dem groszen Inselvolk … und dasz sie schon die grosze Stadt Paris inn hätten, und des Reiches sich ermächtigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ermangeln&lt;br /&gt;
| Er ermangelt der Übung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erretten&lt;br /&gt;
| Sich der Feinden erretten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Plutarch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwägen&lt;br /&gt;
| …der mag sich seines Glücks erwegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwähnen&lt;br /&gt;
| Erst Plinius erwähnt des Feuerzeichens, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;L. A. Veitmeyer, Der Pharos zu Alexandrien (1900)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwarten&lt;br /&gt;
| In Padua, wo seine Studien ihn fesselten, erwartete Fernando des frohen Augenblickes nur, der ihm vergönnen sollte u. s. w.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwehren&lt;br /&gt;
| Sie konnte sich des Eindrucks nicht erwehren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! exklusive&lt;br /&gt;
| Der Haarschnitt kostet 20 Euro exklusive des Trinkgeldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fähig&lt;br /&gt;
| Die drei sind keines Verbrechens fähig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fahren&lt;br /&gt;
| Fahre ruhig deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Falle&lt;br /&gt;
| Im Falle eines Misserfolges darf er sich auf seine Köpfung freuen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fehlen&lt;br /&gt;
| darumb so haben wir des rechten weges gefeilet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, Die Weisheit Salomonis V, 6 (1545)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fernab&lt;br /&gt;
| Fernab des Lagers schlug er sein Zelt auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fibular&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt fibular des Schienbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! findig&lt;br /&gt;
| Ich habe z.B. noch ein großes Konvolut Jugendgedichte, die ich nie in den normalen Müll geben mochte, weil ich befürchte, daß ein Herr von der Stadtreinigung ihrer findig werden und sie veröffentlichen könnte, um in Talkshows als Müllmann der Lyrik gefeiert zu werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Goldt, Das Diskretionsteufelchen und der Motivationsfisch (in: Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fliehen&lt;br /&gt;
| Und er floh des Weges zum blachen Felde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, 2 Könige 25, 4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fluchen&lt;br /&gt;
| ob sie des wütrichs flucht und seinen tod doch hasset&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Lessing 3, 348&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! folgen&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;des volge ich&amp;amp;ldquo;, sprach Liddamus.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fragen&lt;br /&gt;
| Doch ich frage dich nicht deines Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frei&lt;br /&gt;
| Nunmehr frei jeglicher Schuld ging er frohgemut seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! freisprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Anstiftung zum Morde freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich freuen&lt;br /&gt;
| Die Enten freuen sich des Regens, während die Hühner, denen Trockenheit lieber ist, dröpsteertig herum steigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;in: Brief von Wilhelm Busch an Grete Meyer vom 20.10.1900&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frönen&lt;br /&gt;
| Kempowski nahm sich stets davor in Acht, wortschweifig des Weiten und Breiten zu frönen, er fasste sich kurz.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Harig, Alles unter Dach und Fach (Die Zeit 42/2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! froh&lt;br /&gt;
| Einzig dessen bin ich froh und dafür danke ich Gott, dass ich wenigstens Dich von sehr vielen Mühen befreit weiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Petrarca, Familiaria 2,5, An den Domikinaner Giovanni Colonna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fündig&lt;br /&gt;
| Auch die Wirsich Agnes von Oberlüftenegg wird auf ihrem Feld zweimal eines Eies fündig.&amp;lt;br/&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=PS2Fvv9omEUC&amp;amp;lpg=PA36&amp;amp;ots=mdJEtLT7Jc&amp;amp;dq=%22eines%20*%20f%C3%BCndig%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA36#v=onepage&amp;amp;q=%22eines%20*%20f%C3%BCndig%22&amp;amp;f=false &#039;&#039;Reinhard Haller, Frauenauer Sagen: Erzählen im Bayerischen Wald&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fürchten&lt;br /&gt;
| Dass ich nit gerne sehe die Ketzer vorbrennen, spricht er, ich furcht der Haut.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther, Von den neuen Eckischen Bullen und Lügen (1520)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich gebrauchen&lt;br /&gt;
| Darauf gebrauche dich deiner Wörter, und sprich: Hocus Pocus, bey meiner Gewalt und Erfahrenheit gebiete ich, daß dieß zerschnittene Band wieder ganz werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hocus Pocus, oder der kurzweilige Taschen-Spieler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrauchen&lt;br /&gt;
| Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrechen&lt;br /&gt;
| Das ganze Kinderwäschegezücht:&amp;lt;br /&amp;gt; Es an den Staden der Rosen gebricht!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Cemal Tarik Sedde, Es an den Staden der Rosen gebricht&amp;lt;br /&amp;gt; (eigentlich mit an + Dativ)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenk&lt;br /&gt;
| Er war in den Wald gegangen, wo du weiltest, um Gottes gedenk zu sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenken&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Toten gedenken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Gegensatz zu&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Mein Gott&amp;amp;ldquo; dachte ich, &amp;amp;bdquo;der Mann muß der Menschheit außerordentlich wichtige Dienste geleistet haben, daß die großen Herren und Damen, ganz im Gegensatz zu ihres heutzutage so weitverbreiteten Geizes, ihn so mit Geschenken, die es zu sein schienen, überhäuft haben.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gottfried August Bürger, Münchhausen, Viertes Seeabenteuer, Rastatt 1977&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenwarts&lt;br /&gt;
| Wer gegenwarts der Frau die Dienerinnen schilt, der Gebiet&#039;rin Hausrecht tastet er vermessen an … &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust II, 3. Akt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gehen&lt;br /&gt;
| Wir gehen ab heute getrennter Wege: Du gehst deines und ich meines Weges! &#039;&#039;(üblich nur in diesen Wendungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelegentlich&lt;br /&gt;
| Gelegentlich eines Besuches im Züricher Zoo sahen wir den Affen beim Lausen zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelüsten&lt;br /&gt;
| Es gelüstet mich eines großen Schokoladeneisbechers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genesen&lt;br /&gt;
| Sie genas eines gesunden Knaben.&amp;lt;br /&amp;gt;Er wird seiner Krankheit nicht mehr genesen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genießen&lt;br /&gt;
| Will sie sich der Welt wiedmen, so bleibe ich zu hause, bin fleisig und geniese des Glücks ihrer Nähe erst wenn der Hof sie entlässt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe am 24. Oktober 1784 an Frau von Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gereuen&lt;br /&gt;
| Gereut es dich nicht deiner Missetaten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geschweigen&lt;br /&gt;
| Schon deshalb, andrer Gründe zu geschweigen, lese ich lieber in jeder anderen Sprache, als Deutsch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arthur Schopenhauer, Über die Verhunzung der Deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geständig&lt;br /&gt;
| Er war seiner Tat geständig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrauen&lt;br /&gt;
| Es mehrten sich die Werbungen um ihre Hand von stolzen Fürsten der Kristenheit, die sich des Antrags wohl getrauen durften.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrösten&lt;br /&gt;
| Sie getröstete sich anderer Gelegenheiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahr&lt;br /&gt;
| Als der Räuber des lauernden Hundes gewahr wurde, erblich er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahren&lt;br /&gt;
| Er gewahrte der Gefallenen und weinte bitterlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewähren&lt;br /&gt;
| Der Dichter mochte damit den Wunsch ausdrücken, baldmöglich von dem Landgrafen beschenkt [...] zu werden. In einem weiteren Liede finden wir ihn dieses Wunsches gewährt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Uhland, Walther von der Vogelweide, ein altdeutscher Dichter, Stuttgart 1822&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtig&lt;br /&gt;
| Bist du des Probenplans gewärtig?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtigen&lt;br /&gt;
| (…) Diederich, der Majestät gewärtigt, auf vorgestreckter Brust den Kronenorden vierter Klasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewinnen&lt;br /&gt;
| des gewinne ich schaden&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wirnt von Grafenberg, Wigalois&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewiss&lt;br /&gt;
| Sie können sich großen Beifalls gewiss sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewohnt&lt;br /&gt;
| Die meisten sind des Lügens gewohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gönnen&lt;br /&gt;
| ich gan im sîner eren wol&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich grämen&lt;br /&gt;
| Gräme dich nicht deiner Taten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! grauen&lt;br /&gt;
| Ihre Augen starrten ihn an, dass es ihn seiner Tat graute.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gut&lt;br /&gt;
| Schon gut der Witz’ und genug der Streich’!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! habhaft&lt;br /&gt;
| (...) außerdem kann man ihrer habhaft werden, indem man sie durch Nachahmen des Geschreies einer Maus oder des Piepens eines Vogels reizt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Brehm&#039;s Thierleben, Stichwort Wildkatze, 2. Aufl. 1876&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halben&lt;br /&gt;
| Zum dritten haben sie St. Valentin der fallenden Sucht zum Patron gesetzt, nun liest man ja nichts in seiner Legende, daß er mit dieser Krankheit zu thun gehabt; drum wollte ich schier wetten, St. Valentin komme zu der Ehre bloß des Namens halben, da sein Name und das deutsche Wort fallen gleich lauten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halber&lt;br /&gt;
| Der Kinder halber verzichteten die Meiers dieses Jahr auf eine Auslandsreise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halbweg&lt;br /&gt;
| Halbweg der Allee sieht man gegen die Fronte der etwas zurückliegenden Unterbarmer Kirche, sie ist das schönste Gebäude des Tals, im edelsten byzantinischen Stil sehr gut ausgeführt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Engels, Briefe aus dem Wuppertal, I&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! handwärts&lt;br /&gt;
| (…) nach erfolgloser Punktion Stauung sofort lösen; erneuter Versuch möglichst am anderen Arm oder notfalls handwärts der Punktionsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hangseits&lt;br /&gt;
| Das Ferienhaus erreicht man über ein von Zypressen gesäumtes Sträßchen hangseits der Provinzstraße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! harren&lt;br /&gt;
| Nun harren die Enkel unser.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! helfen&lt;br /&gt;
| helfet mir der reise&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nibelungenlied&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Herr werden&lt;br /&gt;
| Feuerwehr und Polizei versuchen verzweifelt der Fluten Herr zu werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hilfs&lt;br /&gt;
| Er öffnete die Tür hilfs eines Schlüssels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichtlich&lt;br /&gt;
| Hinsichtlich des Tauschhandels wurde noch keine Einigung erzielt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichts&lt;br /&gt;
| Hinsichts des Adels der Melodie kommt Spontini Gluck am nächsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoch&lt;br /&gt;
| Die alten moosbedeckten Eichen dort, / ich sah sie alle einer Lanze hoch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wieland, Geron der Adeliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoffen&lt;br /&gt;
| Denn olympisch wird der Tag erstehen, dessen wir hoffen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arndt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hören&lt;br /&gt;
| wenn ihn jäher muth empört, er nicht mehr des freundes hört.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Leopold zu Stolberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hungern&lt;br /&gt;
| Mich hungert sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Siegfried&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hüten&lt;br /&gt;
| Wenn der Fuchs predigt (die Passion predigt), so hüte der Gänse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hermann Schrader, Der Bilderschmuck der deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! infolge&lt;br /&gt;
| Infolge des Kurssturzes kam es zu hastigen Abstoßungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inhalts&lt;br /&gt;
| ... daß man solches an jhrem Leib und Güttern inhalts des Kayserlichen befelchs wider herfür bringen wirdt. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Johann Carolus, Relation 132, 1609&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inklusive&lt;br /&gt;
| Das Grundstück kostet Sie eine halbe Million inklusive meiner Provision.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inmitten&lt;br /&gt;
| Sie saß inmitten wild verstreuter Papiere.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innerhalb&lt;br /&gt;
| Der Schatz musste innerhalb des Hauses versteckt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innert&lt;br /&gt;
| Sprich ihn an, wenn er sich nicht innert einer Woche meldet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inne sein&lt;br /&gt;
| So kam es, dass wir der schwierigen Lage bald inne waren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innewerden&lt;br /&gt;
| Des Unheils innewerdend erstarrte er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in puncto&lt;br /&gt;
| Die Überregulierung des Arbeitsmarktes, beispielsweise in puncto des restriktiven Kündigungsschutzes, rundet den Ursachenkomplex ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inwärts&lt;br /&gt;
| Kaspar: mit furchtsamen Geberden leichtet hinaus, sobald er inwärts der Thüre, hört man den Schlag wie von einer Maulschelle. Er taumelt mit ausgeblaßnen Lichtern herein. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl v. Marinelli: Dom Juan oder Der steinerne Gast, Lustspiel in vier Aufzügen nach Moliere, dritter Aufzug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irre&lt;br /&gt;
| swer nu des rîches irre gê&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irren&lt;br /&gt;
| Jeder der nit darzu kumpt [zur Beschneidung]&amp;lt;br /&amp;gt; der selbs ewigen Lebens irt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Haberer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jammern&lt;br /&gt;
| Da jammerte den Herrn desselben Knechts und er ließ ihn frei, und die Schuld erließ er ihm auch.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Matthäus 18,21-35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jenseits&lt;br /&gt;
| Jenseits des Grabens wächst nichts mehr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaudal&lt;br /&gt;
| Die intrapharyngeale Öffnung ist die Verbindung von Nasopharynx und den oralen und laryngealen Abschnitten des Pharynx und liegt kaudal des weichen Gaumens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kennen&lt;br /&gt;
| Ich kenne des Menschen nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Bach/Picander, Matthäuspassion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kommen&lt;br /&gt;
| Er kam des Weges von Osten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kraft&lt;br /&gt;
| Kraft meines Amtes enthebe ich Sie des Ihren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kundig&lt;br /&gt;
| Er ist des Lesens kundig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! künden&lt;br /&gt;
| Ich liebe dich, des künden achtzehn rote Rosen!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! labial&lt;br /&gt;
| Parodontose findet sich meist labial der Zähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lachen&lt;br /&gt;
| Sie aber lachte seiner und sprach: „Hat ja gar nicht wehgetan, war ja nur aus Marzipan!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laden&lt;br /&gt;
| des wære ein mûl geladen genuoc&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lang&lt;br /&gt;
| Darzwischenwachsen herauss ii. oder iii. glatter blosser Stengel einer Spannen lang&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;J. T. Tabernaemontanus, Neu vollkommentlich Kreuterbuch (1588)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längs&lt;br /&gt;
| Längs des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längsseits&lt;br /&gt;
| Das Boot der Küstenwache legte längsseits unseres Dampfers an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lateral&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt lateral der Siebbeinzellen und cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lauern&lt;br /&gt;
| Unbekannte Krankheiten und wilde Tiere lauerten seiner im Urwald.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laufen&lt;br /&gt;
| Lauf deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leben&lt;br /&gt;
| Der ganz unwürdige Schreiber dieser Zeilen ist nämlich nicht nur davon überzeugt, daß so etwas wie die Tücke des Objekts in   &lt;br /&gt;
Wahrheit vorhanden sei, sondern er lebt auch des Glaubens, daß es eine Weise gebe, ihr erfolgreich zu begegnen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Otto Ernst: &#039;Die Gemeinschaft der Brüder vom geruhigen Leben&#039; (Leipzig: Verlag von L. Staackmann, 1903)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ledig&lt;br /&gt;
| Ich will meines Amtes ledig sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leeseits&lt;br /&gt;
| Leeseits der Motu Araara besteht ein Riffdurchgang, der von Surfern zum Wellenreiten genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leid sein&lt;br /&gt;
| 1912 waren die Briten der Aufsässigkeit der aufgeklärten und urbanen Bengalen leid.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;GEO 9/07&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leider&lt;br /&gt;
| leider Gottes&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Es ist zweifelhaft, aufgrund dieser Wendung &#039;&#039;leider&#039;&#039; in die Liste gehört – wählt es den Genitiv eines zu ergänzenden Nomens aus? Wir wollen davon ausgehen, bis belegt wird, dass die Wendung auf andere Weise entstanden ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lingual&lt;br /&gt;
| Der Speicheldrüsengang tritt lingual des Unterkiefers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerhand&lt;br /&gt;
| Linkerhand der Straße sah der Knab ein Röslein steh’n.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerseits&lt;br /&gt;
| Linkerseits des Klosters führte ein verborgener Trampelpfad zur nahen Schenke.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! links&lt;br /&gt;
| Sie wohnen links des Rheins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linksseitig&lt;br /&gt;
| Blau blühte der Enzian linksseitig des Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lohnen&lt;br /&gt;
| Das lohnt der Mühe nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! longitudinal&lt;br /&gt;
| Das Wasserschutzgebiet erstreckt sich hauptsächlich longitudinal des Flusses Nera und nimmt das enge Bergtal der Valnerina ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! los&lt;br /&gt;
| O wär ich nur deiner schon los!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lossprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Verbrechen zu Unrecht losgesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lüsten&lt;br /&gt;
| Schöner Jüngling, mich lüstet dein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Mechthild von Magdeburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lustwandeln&lt;br /&gt;
| Weihe dich lieber selbst dem alten Pfad und lustwandle freifliegend deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! luvseits&lt;br /&gt;
| Einigen Piloten gelang nach geduldiger Kreiserei der Einstieg in die obere, wieder laminare Strömung, deren Steigzone sich deutlich luvseits des Scherungsrotors befand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mächtig&lt;br /&gt;
| Sie ist des Hexens mächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mahnen&lt;br /&gt;
| Ich mahnte ihn seiner Beteuerungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mangels&lt;br /&gt;
| Sie wurde mangels Beweises freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! medial&lt;br /&gt;
| Der Nervus cutaneus antebrachii medialis beginnt medial der Arteria axillaris.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! meinen&lt;br /&gt;
| Wenn ihr Hercules seid, so seid ihrs nicht gemeint.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der junge Goethe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mesial&lt;br /&gt;
| Die Schneidezähne liegen mesial der Backenzähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mithilfe&lt;br /&gt;
| Mithilfe des Reiseführers fand Arthur seinen Weg durch die Galaxie.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitsamt&lt;br /&gt;
| Kuhn versucht umständlich, sich eine Zigarette anzuzünden, die er dann mitsamt des Feuerzeugs verschwinden lässt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Focus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitte&lt;br /&gt;
| Das Restaurant zum Königssaal, mitte der Stadt am Brühl gelegen, empfiehlt Dortmunder und Heßberger Lagerbier, gute Weine, reichhaltige Speisenkarte und hält sich einem geehrten Publikum bestens empfohlen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittels&lt;br /&gt;
| Den Leib nach unten hängend, reichen sie mit ihren langen Armen nach den Aesten empor, haken sich hier mittels ihrer Krallen fest und schieben sich gemächlich weiter von Zweig zu Zweig, von Ast zu Ast.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Brehm&#039;s Thierleben, Stichwort Faulthier, 2. Aufl. 1876&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittig&lt;br /&gt;
| Das Steuerhaus bei den meisten Binnenfähren ist unterstromseitig (der Schiffmann steht mit dem Rücken zu Tal) mittig des Schiffes angeordnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittschiffs&lt;br /&gt;
| Um 9.10 Uhr wird die &amp;amp;bdquo;USS Salt Lake City&amp;amp;ldquo; mittschiffs des Katapults erstmals von einer schweren Granate der &amp;amp;bdquo;Maya&amp;amp;ldquo; getroffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! modulo&lt;br /&gt;
| Die Multiplikation findet modulo des irreduziblen Polynoms x8 + x4 + x3 + x + 1 statt.&amp;lt;br/&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rijndael_MixColumns&amp;amp;oldid=66283187&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! müde&lt;br /&gt;
| Er ist des Lebens müde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nach&lt;br /&gt;
| Seiner Form, seines Rhythmus, seines Tonfalls nach: ein Buch aus der Nacht der Zeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Klaas Huizing, Der Büchertrinker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nachweislich&lt;br /&gt;
| Die Antragsgegnerin hat nachweislich des Kartenmaterials übersehen, die Aufhebung der Ersatzfläche in die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung einzustellen. Hätte sie dieses Defizit bemerkt, hätte sie von der Aufhebung abgesehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Aktenzeichen: 3 N 2585/01&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nähe&lt;br /&gt;
| Sein Grab befindet sich nähe des Friedhofstores.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! namens&lt;br /&gt;
| Namens des Vorstandes hat sie die Verhandlungen begonnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nasal&lt;br /&gt;
| Die nasal des vertikalen Netzhautmeridians entspringenden Axone der retinalen Ganglienzellen beider Augen kreuzen jeweils auf die Gegenseite, die in der temporalen Retinahälfte entspringenden Axone jedoch nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nebst&lt;br /&gt;
| Dies erfolgte entweder durch Ausfüllen von Wettscheinen, die im Ladenlokal auslagen und nebst des Wetteinsatzes vom anwesenden Personal entgegen genommen wurden, oder mittels der bereitgestellten Terminals im Onlineverfahren, wobei der Angeschuldigte für den letztgenannten Fall auch spezielle Prepaid-Karten der Firma Cash-Point, mit denen der Wetteinsatz beglichen werden konnte, bereithielt und verkaufte.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;[http://www.aufrecht.de/index.php?id=2761 AG Heidenheim: Beschluss vom 01. Dezember 2003, AZ.: 3 Ds 424/03 - In Österreich zugelassene Werbung für Sportwetten zulässig]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nördlich&lt;br /&gt;
| Liegt Stuttgart nördlich Heilbronns, oder war es umgekehrt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordöstlich&lt;br /&gt;
| Die Weide befindet sich nordöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwärts&lt;br /&gt;
| Ich weiß eine verborgene Grotte nordwärts der Bucht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwestlich&lt;br /&gt;
| Die Truppen wurden nordwestlich der Demarkationslinie zusammengezogen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;oberhalb&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Grafenburg oberhalb der Tauber ist Rothenburgs Namenszusatz ob der Tauber abgeleitet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;angesichts/wegen&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ob des guten Wetters ging ich eine Runde nach draußen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberhalb&lt;br /&gt;
| Oberhalb des Dorfes erhob sich die mächtige Felswand des Vulkans.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberseits&lt;br /&gt;
| Die Supralabialia von Orlovs Viper sind oberseits des Kopfes dunkel mit kleinen hellen Flecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberstrom&lt;br /&gt;
| Die Fließzeit oberstrom des untersuchten Gewässerabschnitts kann ausreichend Wachstum von Phytoplankton ermöglichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberwärts&lt;br /&gt;
| Oberwärts des Mauerwerks wurde noch ein Stockwerk von Holz auf den Glockenturm gesetzet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okklusal&lt;br /&gt;
| Okklusal der Matrize sind Abflussöffnungen für den Kleber vorzusehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okzipital&lt;br /&gt;
| Die Mauthner-Zone ist eine okzipital des Stirnhirns gelegene Region des Mittel-Zwischenhirns, deren Schädigung Schlafsucht bzw. ein Korsakow-Syndrom auslöst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oral&lt;br /&gt;
| Oral des Implantates sollte die Knochenlamelle noch mindestens einen Millimeter dick sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! östlich&lt;br /&gt;
| Asien liegt östlich des Urals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ostwärts&lt;br /&gt;
| Ostwärts der Villa steht die Hütte des Gärtners.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich packen&lt;br /&gt;
| Was geht es dich an und was hast du mir zu befehlen? Den Augenblick packe dich deiner Wege, oder ich mache es dir gerade so wie jenem.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Deutsches Märchenbuch, Ludwig Bechstein (Hrsg.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palatinal&lt;br /&gt;
| Palatinal der halbkreisförmigen Alveolarwälle befindet sich im Oberkiefer der Tektalwall.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palmar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt palmar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parietal&lt;br /&gt;
| Die Mantelkante liegt parietal des Kleinhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parallel&lt;br /&gt;
| Die Alliierten, und zwar sämtliche, auch die Amerikaner, rücken in breiter Front vor, wie weit ist nicht bekannt, aber mindestens bis zu einer Linie, die durch Kassel parallel des Rheines läuft.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Matthias Erzberger, Leiter der deutschen Waffenstillstandskommission, in seinen vertraulichen Aufzeichnungen vom 1. Juni 1919&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! pflegen&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Ruhe pflegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! plantar&lt;br /&gt;
| Die Fußsohle liegt plantar der Fußwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! prahlen&lt;br /&gt;
| Die Feinde prahlten ihrer Menge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! proximal&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! qua&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(i. d. Bed. „mittels, durch“, wenn mit nicht allein stehendem Substantiv verwendet)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Der Humanist ist qua seiner historischen Kenntnisse Berater der Fürsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! querab&lt;br /&gt;
| Anders als etwa die Britischen Inseln, liegen die Alpen während des überwiegenden Teiles des restlichen Jahres meist querab der atlantischen Westwindzone.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! radial&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Rahmen&lt;br /&gt;
| Aus Maßnahmen, welche die Rechtsträger im Rahmen dem Reiche obliegender Verwaltungsaufgaben trafen, entstanden Verbindlichkeiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Im Rahmen einer Google-Recherche zwecks der Feststellung, ob „im Rahmen“ von der Dativierung gefuhrden ist, stieß ich auf diesen wunderbar verwirrenden Beispielsatz. Stutzten auch Sie zunächst bei „dem“? &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! randlich&lt;br /&gt;
| Die sogenannte Scharmützelrinne wird vorrangig von pleistozänen Schmelzwassersanden randlich des Scharmützelsees eingenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechterhand&lt;br /&gt;
| Das Freudenhaus befindet sich gleich rechterhand der Polizeiwache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechts&lt;br /&gt;
| Sie gehen rechts des Rheins zur Schule.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechtsseitig&lt;br /&gt;
| Die Tankstelle liegt von hier aus gesehen rechtsseitig der Autobahn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reich&lt;br /&gt;
| Aller Freuden ward da reich&amp;lt;br /&amp;gt; Der stolze werte Gawan&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Parsival, Übertragung von Karl Simrock&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! richtung&lt;br /&gt;
| Die Scheune befindet sich richtung des Dorfausgangs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rittlings&lt;br /&gt;
| Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: (…) Südlich der Scarpe griffen die Engländer rittlings der Straße Arras-Cambrai an; sie wurden durch Feuer und im Nahkampf verlustreich abgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Ludendorff, Deutscher Heeresbericht vom 27. April 1917, Westlicher Kriegsschauplatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rostral&lt;br /&gt;
| Das Organum vasculosum laminae terminalis (OVLT) liegt rostral des Hypothalamus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseitig&lt;br /&gt;
| Grund für das schlechte Wetter war die rückseitig des herrschenden Tiefdruckgebiets einfließende Polarluft, die die Temperaturen deutlich fallen ließ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseits&lt;br /&gt;
| Das Denkmal liegt verborgen rückseits des Unteren Schlosses nahe der Martinikirche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichtlich&lt;br /&gt;
| Rücksichtlich Ihrer Krankheit stunden wir Ihnen Ihre Schulden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichts&lt;br /&gt;
| Rücksichts des Honorars hoffe ich mit Ew. Wohlgeboren mich sehr leicht zu einigen, da mir Ihre Gesinnungen bekannt sind. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann, Brief an Georg Reimer, 24. November 1815&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückwärts&lt;br /&gt;
| Glücklicherweise war der Boden so felsig, daß an eine erkennbare Fährte gar nicht gedacht werden konnte, und rückwärts des Cannons stand der Wald so dicht, daß es nicht schwer erschien, ein gutes Versteck zu finden.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich rühmen&lt;br /&gt;
| Sie rühmte sich des Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Sachen&lt;br /&gt;
| Wer an Universitäten wäre in Sachen des Glaubens schon Meister?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! samt&lt;br /&gt;
| Als der Thebaner Aktaion (…) in einem geweihten Hain ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen suchte, fand er (…) darin die Göttin Artemis samt ihrer Nymphen beim Bade.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Michael Küttner, Der Geist aus der Flasche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! satt&lt;br /&gt;
| Ich bin des trocknen Tons nun satt, / Muß wieder recht den Teufel spielen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schämen&lt;br /&gt;
| Ich schäme mich meines Bruders.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schauen&lt;br /&gt;
| Das sie die Fenster, welche gegen Babel der Welt schauen, eröffnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schmeicheln&lt;br /&gt;
| Ich schmeichle mir eines gepflegten Stils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schonen&lt;br /&gt;
| Schone dein, Kind!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&amp;lt;br /&amp;gt; Dieser Beispielsatz ist auch ein prima Beleg dafür, wie viel ein Komma an der rechten Stelle bedeutungsmäßig ausmachen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schreiten&lt;br /&gt;
| Sie schritt ihres Weges in Richtung der Olivenhaine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schuldig&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Mordes an ihrem Mann für schuldig befunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schweigen&lt;br /&gt;
| (…) Mit jrem eyffern Tag vnd Nacht,&amp;lt;br /&amp;gt; Des sie mit Ehrn wol het geschwiegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das heiß Eysen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schwören&lt;br /&gt;
| wenn einer swern wil oder sol, dem sol der vorsprech vor sagen wes er swern süll&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Münchner Stadtrecht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitab&lt;br /&gt;
| Das Haus liegt seitab der Straße einsam im Walde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitwärts&lt;br /&gt;
| Seitwärts des Dschungelpfades wurde er eines Löwen ansichtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sichern&lt;br /&gt;
| Wohl, Tell! Des Lebens hab’ ich dich gesichert&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitens&lt;br /&gt;
| Seitens des Vorstandes ergeht folgendes Dogma: …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitlich&lt;br /&gt;
| Seitlich des Flusslaufes befindet sich begrüntes Deichvorland.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sicher&lt;br /&gt;
| Ich bin mir seiner Schuld vollkommen sicher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sonder&lt;br /&gt;
| Einstmals &amp;amp;ndash; ich glaub’, im Jahr des Heiles Eins &amp;amp;ndash; &amp;lt;br /&amp;gt; Sprach die Sibylle, trunken sonder Weins: …&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sorgen&lt;br /&gt;
| daჳ ir dâ minnet, daჳ minn ich:&amp;lt;br /&amp;gt;des ir dâ sorget, des sorg ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sparen&lt;br /&gt;
| der ist zu unserm hauptman g&amp;amp;#367;t,&amp;lt;br/&amp;gt;der mit frevenlichem m&amp;amp;#367;t&amp;lt;br/&amp;gt;dem babst und keiser greifft in bart&amp;lt;br/&amp;gt;und sunst uff erden niemans spart.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;MURNER lutherischer narr v. 2106&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spazieren&lt;br /&gt;
| Waldtraud spazierte ihres Weges. Normalerweise pfiff sie dabei vor sich hin, aber heute nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Doris Wettstein, Waltraud von Armenia&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spotten&lt;br /&gt;
| Kein Jongleur spottet jemals der Schwerkraft, doch die Schwerkraft spottet oft des Jongleurs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Sebstian Krämer, Die Welt braucht keine Jongleure&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;etwas spottet jeder Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! statt&lt;br /&gt;
| Sie nahm eine Banane statt des Apfels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! an … statt&lt;br /&gt;
| Er versicherte an Eides statt, dass er den Jungen einst an Kindes statt angenommen hatte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sterben&lt;br /&gt;
| Kommt mit oder sterbt eines qualvollen Todes!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! steuerbords&lt;br /&gt;
| (3) Von den Verboten der Absätze 1 und 2 gelten nicht (…) die Nummer 3 des Absatzes 1 für die Krabbenfischerei in den Fahrwassern Elbe-Weser-Wattfahrwasser, Neuwerker Loch und Elbe-Neuwerk-Fahrwasser in einem 100 m breiten Streifen steuerbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Backbordseite oder in einem 100 m breiten Streifen backbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Steuerbordseite sowie in dem in der anliegenden Karte rot-weiß gestreift dargestellten Gebiet der Zone I (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gesetz über den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer vom 9. April 1990&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! strafen&lt;br /&gt;
| Seines Lebens aber sei er nicht gestraft, denn von den Göttern ist das Leben, und nicht darf der Mensch an Göttliches rühren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streben&lt;br /&gt;
| So wie ein Strom zum Meer strebt, wie eine Opernouvertüre zur ersten Szene, so strebte ich meines Weges, unaufhaltsam.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Georg Kreisler, Letzte Lieder. Autobiografie, Hamburg 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streiten&lt;br /&gt;
| niemen darf des strîten, daჳ er beჳჳerჳ ie gesæhe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südlich&lt;br /&gt;
| Der Kilimandscharo liegt südlich der kenianischen Grenze in Tansania.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südöstlich&lt;br /&gt;
| Südöstlich meiner Ranch beginnt das Stammesgebiet der Apachen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwärts&lt;br /&gt;
| Dort werden die Hygienestandards strenger eingehalten als südwärts der Grenze.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwestlich&lt;br /&gt;
| Namibia liegt südwestlich Botswanas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaft&lt;br /&gt;
| Er ist einer schweren Schuld teilhaft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaftig&lt;br /&gt;
| Du bist eines großen Glückes teilhaftig geworden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! temporal&lt;br /&gt;
| Der Warzenfortsatz liegt temporal des Innenohres.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! tibial&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt tibial des Wadenbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich trollen&lt;br /&gt;
| Mendele aber gönnte sich einen Ferialtag und trollte sich seiner Wege.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Emil Franzos: Der Pojaz - Eine Geschichte aus dem Osten, 1905&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotten&lt;br /&gt;
| Adalbert Klinger trottete des Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klabund, Das Lächeln der Margarete Andoux&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überdrüssig&lt;br /&gt;
| Er ist des Wartens überdrüssig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfinden&lt;br /&gt;
| Der soll …, da er dessen durch die Geschwornen oder sonsten überfunden, der Obrigkeit 100 Gülden Straffe verfallen seyn.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Chomel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfließen&lt;br /&gt;
| Selig sind im Geist die Armen,&amp;lt;br /&amp;gt; die zu ihres nächsten Füszen …&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Fehles sich erbarmen,&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Glückes überflieszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Droste-Hülshoff&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überflüssig&lt;br /&gt;
| dein munt ist überflüssig gewesen der boszheit&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Psalm 49, 19 (vulgata: abundavit) erste deutsche bibel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überführen&lt;br /&gt;
| Er wurde des Mordes an seiner Frau überführt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überheben&lt;br /&gt;
| Wir sind dieser Arbeit überhoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich überheben&lt;br /&gt;
| Er überhob sich seines Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überladen&lt;br /&gt;
| mîn herze ist leides überladen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überweisen&lt;br /&gt;
| Für Kinder hingegen, welche die Aeltern ermorden, war eine ausgesuchte Strafe bestimmt. Wer dieses Verbrechens überwiesen war, der wurde, nachdem man ihm mit spitzigen Angelhaken fingerbreite Stücke vom Leibe gerissen, auf Dornen gelegt und lebendig verbrannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Diodor, Bibliotheca Historica, cap. 77, Übers. unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überzeugen&lt;br /&gt;
| Erlauben Sie mir, Sie der Vorteile dieses Feldzuges zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ulnar&lt;br /&gt;
| Das Mondbein liegt ulnar des Kahnbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;wegen&#039;&#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Um deiner jungen Missetat&amp;lt;br /&amp;gt; hantier&#039; ich jetzt mit Ahl und Draht&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wanger, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um … willen&lt;br /&gt;
| Um des lieben Friedens willen haben wir nichts gesagt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unacht&lt;br /&gt;
| Nur dir zulieb, unacht des Zeitverlustes, fahr ich das Plätzchen an.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unachtsam&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Er findt alsbald ihn,&amp;lt;br/&amp;gt;Wie er den Feind verfehlt; sein altes Schwert&amp;lt;br/&amp;gt;Gehorcht nicht seinem Arm, liegt, wo es fällt,&amp;lt;br/&amp;gt;Unachtsam des Befehls.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel (nachbearbeitet durch O.Lesch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeleckt&lt;br /&gt;
| Sie schafft zwar nicht aus dem „Nichts“, sozusagen unbeleckt aller kultureller Prägung, aber aus dem „Alles“ ihrer „Gefühlswucht“, deren Ergebnisse sich dem Einsortieren in Kunstschubladen widersetzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Pirmasenser Zeitung, 1997-05-06&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (unbenommen)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;nowiki&amp;gt;*Unbenommen aller Hochachtung muss ich Ihnen jetzt kräftig in den Hintern treten.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Als Präp. m. Gen. einigermaßen verbreitet, aber wohl nicht offiziell korrekt. Wird wohl mit „unbeschadet“ verwolchsen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeschadet&lt;br /&gt;
| Unbeschadet seiner Pflichten als Gemeindepfarrer engagiert er sich auch auf Kirchenkreisebene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbewegt&lt;br /&gt;
| …auch der Abt war des verständigen Wortes nicht unbewegt…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! uneingedenk&lt;br /&gt;
| Ihr kommt wohl, Euren trägen Sohn zu schelten, / Weil er in Leidenschaft die Zeit vergeudet, / Uneingedenk des wichtigen Geschäfts, / Das Ihr ihm anbefahlt, nicht wahr?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerachtet&lt;br /&gt;
| Unerachtet seiner offensichtlichen Unschuld wurde der Passant verhaftet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerfahren&lt;br /&gt;
| Er ist des Bergsteigens unerfahren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfähig&lt;br /&gt;
| Unfähig des Genusses einer gesetzmäßigen Freiheit, zerfielen alle von den Arabern gestifteten Reiche durch Anarchie und Bürgerkrieg, sobald die eisernen Bande des religiösen Despotismus aufgelöst waren, welche den Gehorsam der entfernten Befehlshaber an den Thron des Beherrschers der Gläubigen ketteten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Wilhelm Ferdinand v. Funck, Robert Guiscard Herzog von Apulien und Calabrien, in: Die Horen 9 (1797)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfern&lt;br /&gt;
| Unfern des Hauses versteckte sich der ruchlose Dieb und harrte des Einbruchs der Dunkelheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeachtet&lt;br /&gt;
| Ungeachtet des Polizeiwagens überfuhr sie die rote Ampel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeahnt&lt;br /&gt;
| Ungeahnt des enormen Aufwandes und der anstehenden Probleme machte er sich unverdrossen an die Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungedenk&lt;br /&gt;
| Ungedenk seiner guten Vorsätze frönte er weiter dem Tabakgenusse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungehindert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Da müssen Sie jetzt durch:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; § 64 Zu Beförderung des Prozeß und Abschneidung aller unnotwendigen Weitläuftigkeiten solle hinfüro in Appellationssachen das weitschweifige artikulierte Libellieren ebenmäßig abgestellt sein und ein jeder Appellant hinfüro seine gravamina appellationis jedesmals summariter und punktenweis verfasset gleich mit der Supplikation pro processibus übergeben, darinnen, nach Inhalt des Anno 1575 ergangenen und Anno 95 durch die visitatores bestätigten gemeinen Bescheids, ungehindert des Deputationsabschieds de anno 1600, § 114, absonderlich: 1. worin er sich beschwert erachte, 2. was er besser zu beweisen oder 3. von neuem vorzubringen gedenke, anzeigen, und solche seine Gravamina oder Appellationsursachen den Appellaten in so viel beglaubten Kopien, wie hieroben vermeldet, als der Zitierten seind und in der Ladung mit gewissen numeris oder literis gezeichnet werden sollen, insinuieren lassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der jüngste Reichsabschied von 1654: Abschied der Römisch Kaiserlichen Majestät und gemeiner Stände, welcher auf dem Reichstag zu Regensburg im Jahr Christi 1654 aufgerichtet ist / bearb. von Adolf Laufs , Bern: Lang, 1975&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungerührt&lt;br /&gt;
| BMW legte ungerührt des Rückrufs beim BMW-Mini um 2,3 Prozent auf 35,90 Euro zu.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Spiegel Online&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewiss&lt;br /&gt;
| Schon wiegend uns in den gemess’nen Rhythmen,&amp;lt;br /&amp;gt; Zieh’n wir entschlossen rasch den Vorhang weg,&amp;lt;br /&amp;gt; Doch sorgerfüllt auch, weil wir fremd euch sind&amp;lt;br /&amp;gt; Und ungewiß des Beifalls eurer Augen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gofid Letterkerl, Prolog zu einer Theatereröffnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewohnt&lt;br /&gt;
| Und sein Aug&amp;amp;rsquo; zuckt, ungewohnt des&amp;lt;br/&amp;gt;Langentbehrten Tagesscheins,&amp;lt;br/&amp;gt;Also schreitet der Genesne&amp;lt;br/&amp;gt;Wieder ins gesunde Leben.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Viktor von Scheffel, Der Trompeter von Säckingen (Zwölftes Stück &amp;amp;ndash; Jung Werner und Margareta)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkund&lt;br /&gt;
| (…) unkund der Formen des eigenen Wesens im Dunkel (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkundig&lt;br /&gt;
| Des Schreibens gänzlich unkundig, vermochte der Autor sein Buch nicht zu signieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unreif&lt;br /&gt;
| Unreif sind sie des Glücks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;aus: Das Wunder der Heliane, Libretto von Hans Müller nach Hans Kaltneker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaft&lt;br /&gt;
| Sie fühlte sich unteilhaft jeder Schuld.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaftig&lt;br /&gt;
| Ganz unteilhaftig des Guten sind sie aber keineswegs, insofern sie nämlich ein Sein haben, leben, erkennen und überhaupt irgendwelche Bewegung des Begehrens besitzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dionysius Areopagita, De divinis nominibus, Kap. 4, § 23&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterfangen&lt;br /&gt;
| Wart Ihr bei guten Sinnen, Ihr durftet Euch des Streiches nicht unterfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterhalb&lt;br /&gt;
| Unterhalb des Schildes befand sich eine rostige Konservenbüchse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterseits&lt;br /&gt;
| Pilze vermehren sich durch Sporen, die sich an den Lammellen oder Röhren unterseits des Hutes befinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterstrom&lt;br /&gt;
| Die Donau tieft sich unterstrom des KW Freudenau mit ca. 3 cm/a stetig und zunehmend progressiv ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterwärts&lt;br /&gt;
| (…), das Schlagen der Uhren aus dem Städtchen unterwärts des Flusses, der verzweifelnde Blick auf das Morgengrauen…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Friedrich Gutzkow, Die Ritter vom Geiste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterweisen&lt;br /&gt;
| …er unterwies sie des Lateins…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterwinden&lt;br /&gt;
| Wir müssen uns des Findelkindes unterwinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterziehen&lt;br /&gt;
| vil maniges si sich underzugen dâ si sich selbe mit betrugen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;HAHN, Das Anegenge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unverdächtig&lt;br /&gt;
| Der formale Wortlaut des Rhetorenedikts Kaiser Julians war der religiösen Parteinahme zunächst unverdächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unweit&lt;br /&gt;
| Unweit der Stadtgrenze hatte sich eine Erdspalte aufgetan.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwert&lt;br /&gt;
| Entartet Geschlecht, unwert der Ahnen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwürdig&lt;br /&gt;
| Meiner Meinung nach war er all dieser Ehren unwürdig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aus Ursachen&lt;br /&gt;
| Aus Ursachen des Sturmes wagte kein Schiff den Hafen zu verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ursächlich&lt;br /&gt;
| Wohl ursächlich des gegen ihn schwebenden gerichtlichen Verfahrens flüchtete der Angeklagte am 6.11.1933 über den Inn nach Deutschland.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus einer Urteilsbegründung des Volksgerichts beim Landesgericht Linz vom 1. August 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ventral&lt;br /&gt;
| Ventral des Verdauungstraktes verläuft das Bauchmark.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verbürgen&lt;br /&gt;
| Ich verbürge mich des Gelingens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtig&lt;br /&gt;
| Er hat sich dieses Mordes mehr als verdächtig gemacht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtigen&lt;br /&gt;
| Ich verdächtige Sie der Nichtbetrinkgeldung eines Taxifahrers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdenken&lt;br /&gt;
| Zuletzt hat sie Herodes des Ehebruchs verdacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Reißner&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdienstlich&lt;br /&gt;
| Was eitel unnütz und verkert ist, das ist nit allain nit verdienstlich des ewigen Lebens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdrießen&lt;br /&gt;
| Wer wolte sich der mühe verdrüszen lassen, die mit einem segen belohnt wird?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfallen&lt;br /&gt;
| darnach fragt man, wes ainer schuldig und verfallen wäre, der ain urbargut entlidet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfehlen&lt;br /&gt;
| Zu weit getrieben / Verfehlt die Strenge ihres weisen Zwecks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vergessen&lt;br /&gt;
| Nur die Hunde heulten zwei Tage und zwei Nächte lang, dann vergaßen auch sie Viratas, (...).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vergewissern&lt;br /&gt;
| Ich blieb auf der Freitreppe stehen und vergewisserte mich meiner Schlüssel: zur Haustür, zur Wohnungstür, zum Schreibtisch; (...).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Böll, Ansichten eines Clowns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verhindern&lt;br /&gt;
| Das gott der vater beraubet ist seines reichs in uns und der ein herr in allen dingen ist und sein sol, allein durch uns solcher seiner gewalt und titel verhindert ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verlustig&lt;br /&gt;
| Sie ist ihres Wahlrechts verlustig gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vermessen&lt;br /&gt;
| Sie vermaß sich ungeheuerlicher Behauptungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittels&lt;br /&gt;
| Nicht innere, sondern äußere Erfahrung ist eigentlich &amp;quot;unmittelbar&amp;quot;, denn nur vermittels ihrer ist die Bestimmung unserer eigenen Existenz in der Zeit (...) möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rudolf Eisler, Kant-Lexikon, Berlin 1930&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittelst&lt;br /&gt;
| Er wehrte sich dagegen vermittelst schroffen Auftretens, Betonung seiner männlichen Selbständigkeit und durch Kälte, sobald die Stimmung weich ward.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermöge&lt;br /&gt;
| Ich benötige eine Erfindung, vermöge derer die Autobahn quasi über Nacht gebaut werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der Bürgermeister von Entenhausen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verschonen&lt;br /&gt;
| Denn wer hat schon gehört, daß Saladin / je eines Tempelherrn verschont?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versehen&lt;br /&gt;
| In dieser Stadt lebt ein Geist, der auch Unternehmungen nicht scheut, wie man sich ihrer nicht jeden Tag versieht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versichern&lt;br /&gt;
| Er kam jeden Tag, um sich des Wohlergehens seines Söhnchens zu versichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vertrösten&lt;br /&gt;
| Sie vertröstete mich eines späteren Zeitpunktes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verweigern&lt;br /&gt;
| Sich unerwünschter Gespräche einigermaßen anstrengungslos verweigern zu lernen, das sollte Schulfach sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dieter Steinmann, zit. nach Max Goldt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verweisen&lt;br /&gt;
| Er verwies die Gruppe des Saales.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verwundern&lt;br /&gt;
| Am meisten erstaunt über unsere Erzeugnisse waren unsere lieben Düsseldorfer Mitbürger, die sich unserer großen Erfolge auf der Ausstellung verwunderten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Jagenberg, Erinnerungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verzeihen&lt;br /&gt;
| So ists besser doch göttlich und seliglich leben und sich der guten Tage verzeihen, so die haben, die kein Weib berüren, und sich in die bösen Tage erwegen, umb Sünd willen zu meiden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vestibulär&lt;br /&gt;
| Die Schnittführung erfolgt unter Schonung der marginalen Parodontien noch vorhandener Zähne knapp vestibulär des Kieferkamms.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Es kamen der Feinde nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! volar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt volar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voll&lt;br /&gt;
| Sie ist des Lobes voll über deine Leistungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voller&lt;br /&gt;
| Kleine fiese hinterhältige Nationen und Ethiken schlugen sich voller Hasses gegenseitig die Schädel ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vollziehen&lt;br /&gt;
| des volzôch frou Hilte&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gudrunlieder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! von Seiten / vonseiten&lt;br /&gt;
| Und nur von Seiten ihrer Gründe nicht. / Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte? &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise, Siebenter Auftritt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorbehaltlich&lt;br /&gt;
| Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll die Übernahme schon bald perfekt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorderseits&lt;br /&gt;
| Die Festung Ehrenbreitstein wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der im Versailler Vertrag für alle deutschen Festungsanlagen in einer Zone von 50 km vorderseits des Rheins festgelegten Schleifung ausgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorwärts&lt;br /&gt;
| Da zeigte sich plötzlich der Vortrab des preuß. vierten Corps (das die Franzosen anfänglich für das von Grouchy hielten), unter dem Befehle des Generals Bülow, vorwärts des Waldes von Frichemont in der rechten Flanke und dem Rücken des Feindes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1837; Stichwort &amp;amp;bdquo;Waterloo (Schlacht bei)&amp;amp;ldquo;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wachen&lt;br /&gt;
| …und mit Lachen&amp;lt;br /&amp;gt; versetzt’ Isold’: ich will hier wachen&amp;lt;br /&amp;gt; des Schiffs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;K. L. Immermann, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahren&lt;br /&gt;
| Des Ritters will ich wahren, er soll mein Streiter sein!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! während&lt;br /&gt;
| Während des Spiels trank er zwölf Flaschen Bier.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahrnehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm nie gekannter Düfte wahr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! walten&lt;br /&gt;
| Ich muss jetzt meines Amtes walten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wandeln&lt;br /&gt;
| Der heilige Franziskus aber wandelte fromm seines Weges, unbekümmert ob derer, die seiner spotteten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! warten&lt;br /&gt;
| Wir gehen in den Garten und woll’n des Sommers warten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! watscheln&lt;br /&gt;
| Du aber, Donald, watschelst stur Deiner Wege. Denn Deiner dauernden Dummheit trotzest Du mit glückhaften Siegen der tobenden Unvernunft!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klaus Modick, Kurze Hymne auf Donald&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wegen&lt;br /&gt;
| Und das alles nur wegen des Hausmeisters!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit dem Genitiv der Personalpronomina klingt &#039;&#039;wegen&#039;&#039; sehr schön: &amp;amp;bdquo;Und das alles nur wegen deiner!&amp;amp;ldquo; Zu diesem Beispielsatz erreichen uns allerdings unausgesetzt Strombriefe, die bemängeln, es müsse &amp;amp;bdquo;deinetwegen&amp;amp;ldquo; heißen. Also gut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wehren&lt;br /&gt;
| Die Stadt wehrte sich des Ansturms tapfer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich weigern&lt;br /&gt;
| Er weigerte sich des verbotenen Nachdruckes mit Nachdruck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weinen&lt;br /&gt;
| (…); sie selbst in die Mitte gesetzet&amp;lt;br /&amp;gt; Weinte des Sohns Schicksal, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Homer, Ilias, Übers. nach J. H. Voß&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weitab&lt;br /&gt;
| Der nächste Brunnen liegt weitab meiner Behausung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(im Sinne von „würdig“)&#039;&#039; Ich möchte in diesem Augenblick das Personal keiner Erwähnung wert halten.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hofmannsthal, Der Unbestechliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westlich&lt;br /&gt;
| Westlich der innerdeutschen Grenze lauerte der faulende, parasitäre Kapitalismus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westwärts&lt;br /&gt;
| Westwärts des Rheins kocht man besser als bei uns.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wiederbringen&lt;br /&gt;
| ich dich dîner schulde widerbringe an gotes hulde&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;W.Wackernagel, Altdeutsches Lesebuch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windabwärts&lt;br /&gt;
| Die Studie ergab, daß sich durch die kurzzeitige örtliche Drosselung der Quellen (Industrie und Verkehr) selbst im unrealistisch hohen Ausmaß von 70 Prozent die Ozonbildung windabwärts des Linzer Ballungsraumes nur um ca. zehn Prozent verringern würde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windwärts&lt;br /&gt;
| Das bedeutet, daß ein Großteil des horizontalen Impulses, den die Luft windwärts der Gebirge besaß, über und direkt leeseits der Gebirge in eine Vielzahl turbulenter Klein-Scale-Wirbel übergeht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wundern&lt;br /&gt;
| Sie wunderte sich seiner Narben, sagte aber nichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wünschen&lt;br /&gt;
| Swer mir schade an mîner frouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des rîses,&amp;lt;br /&amp;gt; dar an die diebe nement ir ende.&amp;lt;br /&amp;gt; Swer mîn dar an schône in trouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des paradîses&amp;lt;br /&amp;gt; unde valde im mîne hende.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich von Veldeke, Warnung und Wunsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdig&lt;br /&gt;
| Das ist eines Kaisers nicht würdig!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdigen&lt;br /&gt;
| Sie würdigte ihn keines Blickes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeihen&lt;br /&gt;
| So legen sie einen Zahn Verantwortung zu und zeihen die Zweifler eines unverantwortlichen Leichtsinns, der dem Gespenst in die Hände arbeite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeit&lt;br /&gt;
| Er war zeit seines Lebens ein ehrlicher Kerl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zervikal&lt;br /&gt;
| Bei den Seitenzähnen liegt der bukkale Schienenrand 1-2 mm zervikal des Äquators.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ziehen&lt;br /&gt;
| So ziehe deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zieren&lt;br /&gt;
| Als wolten sie Gott also betriegen,&amp;lt;br /&amp;gt; all Chur- und Fürsten reformiren,&amp;lt;br /&amp;gt; ires Flaccianischen Glauben zieren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nic. Frischlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zugunsten&lt;br /&gt;
| Das Gericht entschied zugunsten des Beklagten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zu Händen&lt;br /&gt;
| Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung zu Händen des Geschäftsführers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuhanden&lt;br /&gt;
| Eine zweite Akte verzeichnete eine Rentenauszahlung für Markus Tobler, geboren 1964 im unteren Stutz, Sohn des Hannes Tobler, genannt Stein-Hannes, zuhanden dessen sie auszuzahlen sei.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Urs Richle, Das Loch in der Decke der Stube, München, Piper, 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zulasten&lt;br /&gt;
| Die Kosten des Verfahrens gehen zulasten des Staates.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zunächst&lt;br /&gt;
| „Als die, welche zunächst der Tür saßen, K. und den Gerichtsdiener erblickten, erhoben sie sich zum Gruß“ (Franz Kafka, Der Proceß)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuoberst&lt;br /&gt;
| Die Uhr zuoberst des Eingangstores wird angehalten; bis auf den heutigen Tag zeigt sie den damaligen Zeitpunkt an &amp;amp;ndash; 15:15 Uhr.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Brigitte Gensch, Andacht zum Gedenken der Befreiung des KZ Buchenwald in der Antoniterkirche am 11. April 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuseiten&lt;br /&gt;
| Zuseiten seines Streites / stand, wie Türme stehen, ihr Gebet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rilke, „St. Georg“, aus: „Der neuen Gedichte anderer Teil“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuungunsten&lt;br /&gt;
| Der Prozess ging zuungunsten des Klägers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuunterst&lt;br /&gt;
| Nun merkt wohl, da zuunterst des Erdhaufens geht ein Loch in denselben nach der Art eines Fuchsbaues bei euch; da seht recht genau hinein, und ihr werdet sobald etwas anderes erblicken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Jakob Lorber: „Die geistige Sonne“, 19. Kapitel, Bietigheim-Bissingen 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuzüglich&lt;br /&gt;
| Das Auto kostet 20.000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwecks&lt;br /&gt;
| Zwecks Erbauung der Gäste ließ er Gaukler kommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zweifeln&lt;br /&gt;
| So rein und edel ist sein Wesen,&amp;lt;br/&amp;gt;so tugendreich der hehre Mann,&amp;lt;br/&amp;gt;dass nie des Unheils soll genesen,&amp;lt;br/&amp;gt;wer seiner Sendung zweifeln kann!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwingen&lt;br /&gt;
| der mac niht wiჳჳen, waჳ mich leides twinget&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Des Minnesangs Frühling&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwischen&lt;br /&gt;
| und liessen ain vrid machen zwischen ir und des purggraven&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Sächsische Weltchronik&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus partitivus (grüne Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;genitivus partitivus&#039;&#039; (Genitiv des geteilten Ganzen) stehen in manchen Mengenangaben die Wörter, die das Ganze bezeichnen, von dem ein gewisser Teil bezinchen wird. Hinsichtlich obiger Liste surg dies häufig für Zweifelsfälle: Sind es bestimmte mengenangebende Adverbien, die zum Gebrauch des Wesfalls ermutigen, oder wird dieser stets unabhängig gewählt wie in folgendem Satz ohne nähere Mengenangabe? &amp;amp;bdquo;Auf dem Jahrmarkt erwarb er verrückten Schnickschnacks.&amp;amp;ldquo; Solche Zweifelsfälle sammeln wir nun hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; background: #F0FFF0; {{{1| }}}&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | allerhand&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Buben trieben allerhand Unfugs auch während des Unterrichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! allerlei&lt;br /&gt;
| Auf der Kirchweih erwarb es allerlei verrückten Schnickschnacks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genug&lt;br /&gt;
| Sind wir beide ihm nicht Manns genug,&amp;lt;br /&amp;gt; daß er, besorgt, uns den Gehilfen sendet?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Macbeth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Worte sind genug gewechselt,&amp;lt;br /&amp;gt; lasst mich auch endlich Taten sehen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! haben&lt;br /&gt;
| Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Paulus, 1. Korintherbrief&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaum&lt;br /&gt;
| Er besaß kaum des Geldes um sich ein auskömmlich Leben zu gewähren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reichlich&lt;br /&gt;
| Wir tranken reichlich roten Weins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Also sprach Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuviel&lt;br /&gt;
| Meine Forderung daher: Nicht zuviel des Guten, lasst das Jod im Kochsalz und verzichtet auf die Jod-Anreicherung von Functional Foods!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuwenig&lt;br /&gt;
| Zuviel des Guten, zuwenig des Nötigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Franzke, Die Balance von Ich-Stärkung und Ich-Stützung in der Psychotherapie&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (Zahlen und Mengenangaben)&lt;br /&gt;
| Ein Liter roten Weins.&amp;lt;br /&amp;gt;Aller guten Dinge sind drei. (Oft gehört: &amp;quot;Alle guten ...&amp;quot;)&amp;lt;br /&amp;gt;Tausende aufgeregter Menschen sommen die Straße.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus absolutus (adverbialer Genitiv) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt ist auf [[Genitivus absolutus|eine eigene Seite]] umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch mit Genitiv und Dativ (blaue Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Präpositionen sorgen regelmäßig für Verwurr, ob sie nun des Genitivs oder des Dativs bedürfen. Die einschlägigen Nachschlagewerke (Duden, Wahrig) bieten beide Möglichkeiten, wenngleich die Tendenz im alltäglichen Sprachgebrauch verstärkt zur Anwendung des Genitivs zu gehen scheint. Nachfolgend sei für die fraglichen Wörter je ein Beispiel für den Gebrauch mit dem Dativ und dem Genitiv gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Genitiv:&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Dativ:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! außer&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Er hielt sich außer der Reihe und außer der Zeit außer Landes auf.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Außer ihm weiß niemand darüber Bescheid.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! binnen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen dreier Tage erwarten wir seine Antwort.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen kurzem war er völlig durchnässt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dank&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank eures guten Willens haben wir das Plansoll erfüllt.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank meinem Fleiße wurde ich reich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laut&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut amtlichen Nachweises ist er arbeitslos.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut unserem Schreiben sind sie fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotz&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz des Regens ging er ohne Schirm spazieren.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz alledem änderte er seine Meinung nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zufolge&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Zufolge der Anweisung müssen wir hier entlang.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dem Befehl zufolge setzte sich die Armee in Marsch.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falscher Gebrauch des Genitivs (rote Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen scheint der Genitiv des Rettens doch nicht so bedürftig zu sein, wie es oft den Anschein hat. So gibt es etliche Präpositionen, die zunehmend mit dem zweiten Fall verwandt werden, obwohl sie den dritten oder vierten verlangen. Noch besteht also Hoffnung für den Genitiv! Gleichwohl sei hier keinesfalls dazu aufgerufen, diesen schönen Fall wahllos und regelwidrig zu verwenden. Amüsant sind die nachfolgenden Beispiele dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Mit Genitiv (falsch):&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; | Mit Dativ bzw. Akkusativ (korrekt):&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entgegen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Entgegen des weitverbreiteten Klischees reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
| Entgegen dem weitverbreiteten Klischee reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsprechend&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend des Mietvertrages.&lt;br /&gt;
| Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend dem Mietvertrag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fern&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Sie wurden fern des Elternhauses im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
| Sie wurden fern dem Elternhaus im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenüber&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber des Bahnhofs und des Saalbaus. &lt;br /&gt;
| Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber dem Bahnhof und dem Saalbau. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gemäß&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG). &lt;br /&gt;
| Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß dem Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nah&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Ich wohne nah des Rathauses.&lt;br /&gt;
| Ich wohne nah dem Rathaus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vis-à-vis&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis des malerischen Parks von Sanssouci.&lt;br /&gt;
| Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis dem malerischen Park von Sanssouci.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wider&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | wider besseren Wissens&lt;br /&gt;
| wider besseres Wissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10391</id>
		<title>Starke Verben/S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10391"/>
		<updated>2025-05-18T16:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* schmelzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
sabbeln, silbbt, solbb, sülbbe, silbb, gesulbben, K&lt;br /&gt;
sabbern,, sorbb, sürbbe,, gesurbben, K&lt;br /&gt;
sächseln, sälchst, solchs, sölchse, silchs, gesolchsen, K&lt;br /&gt;
sacken,, suk, süke, siek, gesuken&lt;br /&gt;
säen,, sand, sünde,, gesanden, C&lt;br /&gt;
sagen,, sug, süge,, gesagen&lt;br /&gt;
sägen,, sarg, särge,, gesarken, V&lt;br /&gt;
  Ei, wo kommt denn das eingeschobene &#039;&#039;r&#039;&#039; her? Sagen wir mal, das ist lautmalerisch für das Ricke-Racke der Sägezähne. Stärker B. Goldmann: „Spaß muss!“&lt;br /&gt;
salbadern, salbirdt, salburd, salbürde, salbird, salburden, K&lt;br /&gt;
salben,, sielb, sielbe,, gesielben&lt;br /&gt;
salzen, 2./3. silzt, sielz, sielze, silz, gesalzen&lt;br /&gt;
sammeln, silmmt, solmm, sölmme, silmm, gesolmmen, K&lt;br /&gt;
satteln,, soltt, söltte,, gesultten&lt;br /&gt;
sättigen,, sattog, sättöge,, gesattogen, Z&lt;br /&gt;
sauen,, sieb, siebe,, gesauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
säubern,, sorb, sörbe,, gesorben, K&lt;br /&gt;
säuern,, sur, süre,, gesoren&lt;br /&gt;
säumen,, somm, sömme,, gesommen&lt;br /&gt;
saunen, säunt, sonn, sönne, säun, gesonnen&lt;br /&gt;
säuseln,, suls, sülse,, gesulsen, K&lt;br /&gt;
sausen,, sus, süse,, gesusen&lt;br /&gt;
scannen, scinnt, sconn, scönne, scinn, gesconnen&lt;br /&gt;
schaben,, schub, schübe,, geschaben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schachteln,, schiechschachteltal, schiechschiechschachteltaltäle,, geschachschiechschiechschachteltaltäletolen, V&lt;br /&gt;
schächten, 2. schichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schicht, schocht, schöchte, schicht, geschochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schaden, schädt, schud, schüde,, geschuden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schädigen,, schudag, schüdäge,, geschudegen, K&lt;br /&gt;
schäkern,, schark, schärke, schirk, geschorken, K&lt;br /&gt;
schälen,, schal, schüle,, gesch&amp;amp;aring;len&lt;br /&gt;
schalten,, schielt, schielte,, geschalten&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands und in Österreich tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
schämen, schamt, schiam, schiöme, scham, geschiamen, D&lt;br /&gt;
schänden, 2. schinst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schind, 1. schand&amp;lt;br/&amp;gt;2. schandst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schand&amp;lt;br/&amp;gt;1. schunden&amp;lt;br/&amp;gt;2. schundet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schunden, schünde,, geschonden&lt;br /&gt;
schanzen,, schonz, schönze,, geschunzen&lt;br /&gt;
schärfen, schirft, scharf, schörfe, schirf, geschorfen&lt;br /&gt;
scharmützeln, 2./3. milzt schar, miultz schar, miöltze schar, miltz schar, scharmiultzen, PKD&lt;br /&gt;
scharren,, schorr, schörre,, geschorren&lt;br /&gt;
scharwenzeln, 2./3. wilnzt schar, wolnz schar, wölnze schar, wilnz schar, scharwolnzen, PK&lt;br /&gt;
schatten,, schott, schötte,, geschotten&lt;br /&gt;
schätzen,, schaz, schüze,, geschozen&lt;br /&gt;
schaudern,, schord, schörde,, geschorden, K&lt;br /&gt;
schauen,, schieh, schiehe,, geschauen&lt;br /&gt;
schaufeln,, schualf, schüälfe,, geschualfen&lt;br /&gt;
  Stärkung mit Diphthongdrehung – auch ne Idee.&lt;br /&gt;
schaukeln,, scholk, schölke,, gescholken, K&lt;br /&gt;
schäumen,, schum, schüme,, geschummen&lt;br /&gt;
schauspielern, spirlt schau, spurl schuh, spürle schüh, spirl schau, schuhgespurlen, ZPK&lt;br /&gt;
scheffeln,, schalff, schälffe, schilff, gescholffen, K&lt;br /&gt;
scheitern,, schirt, schirte,, geschirten, K&lt;br /&gt;
schellen,, scheel, scheele,, gescheelen, O1&lt;br /&gt;
schenken,, schachte, schächte,, geschacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
scheppern,, scharpp, schürppe,, geschorppen, K&lt;br /&gt;
scheren,, schur, schüre,, geschuren&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;scheren&#039;&#039; i.S.v. (Haare) schneiden ist im Standarddeutschen bereits stark, &#039;&#039;scheren&#039;&#039; im Sinne einer Bewegung hingegen nicht: „Er schur sich zum Teufel“, „das Fahrzeug schur aus“.&lt;br /&gt;
scherzen, 2./3. schirzt, scharz, schürze, schirz, geschorzen&lt;br /&gt;
schesen,, schass, schüsse,, geschossen&lt;br /&gt;
  wie pesen&lt;br /&gt;
scheuchen, schicht, schauch, schüche, schich, geschuchen&lt;br /&gt;
scheuen,, schuh, schühe,, geschuhen&lt;br /&gt;
scheuern, schrout, schruia, schrüiä, schrou, geschruion, TK&lt;br /&gt;
schichten,, schucht, schüchte,, geschuchten&lt;br /&gt;
schicken,, schak, schäke,, geschucken&lt;br /&gt;
schielen, schiölt, schiül, schiäle, schiöl, geschiolen, VD&lt;br /&gt;
  Das diphthongische Abgleiten des &#039;&#039;i&#039;&#039; in einen Umlaut illustriert sehr schön das Abgleiten eines Augapfels von der richtigen Blickrichtung.&lt;br /&gt;
schienen,, schan, schäne,, geschenen&lt;br /&gt;
schiffen,, schoff, schöffe,, geschoffen&lt;br /&gt;
schildern, schrildst, schrald, schrälde, schrild, geschrolden, K2&lt;br /&gt;
schillern,, schurll, schürlle,, geschurllen, K&lt;br /&gt;
schilpen,, schielb, schielbe,, geschielben, O1&lt;br /&gt;
schimmeln,, scholmm, schölmme,, gescholmmen, K&lt;br /&gt;
schimmern,, schormm, schörmme,, geschormmen, K&lt;br /&gt;
schimpfen,, schampf, schämpfe,, geschompfen&lt;br /&gt;
schippen,, schopp, schöppe,, geschoppen&lt;br /&gt;
schlabbern,, schlabarb, schlabärbe,, schlabarben, K6&lt;br /&gt;
schlachten,, schlocht, schlöchte,, geschlochten&lt;br /&gt;
schlackern,, schlorck, schlörcke,, geschlorcken, K&lt;br /&gt;
schlagbohren, 1. bohre schlag&amp;lt;br/&amp;gt;2. böhrst schläg&amp;lt;br/&amp;gt;3. böhrt schläg, biehr schlug, biehre schlüg, böhre schläg, schlaggebohren, ZP&lt;br /&gt;
schlagzeilen, zeilt schlag, ziel schlag, ziele schlag, zeile schlag, schlaggezielen, P&lt;br /&gt;
schlampen,, schlomp, schlömpe,, geschlompen&lt;br /&gt;
schlängeln,, schlolng, schlölnge,, geschlolngen, K&lt;br /&gt;
schlauchen,, schloch, schlöche,, geschlochen&lt;br /&gt;
schlaumeiern, meiert schlau, mïeor schlo, mïeore schlö, meiere schläu, schlomïeoren, ZP&lt;br /&gt;
schlecken, 2. schlickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlickt, schlicak, schlicäke, schlick!, schliceken, A&lt;br /&gt;
  Das c ist stets wie k zu sprechen.&lt;br /&gt;
schlemmen,, schlamm, schlämme,, geschlommen&lt;br /&gt;
schlendern,, schlarnd, schlärnde,, geschlornden, K&lt;br /&gt;
schlenkern,, schlornk, schlörnke,, geschlornken, K&lt;br /&gt;
schlenzen, 2./3. schlinzt, schlanz, schlönze, schlinz, geschlunzen&lt;br /&gt;
schleppen, schlippt, schlapp, schlöppe, schlipp, geschloppen&lt;br /&gt;
schleudern,, schlurd, schlürde,, geschlurden, K&lt;br /&gt;
schleusen,, schlus, schlüse,, geschlusen&lt;br /&gt;
schlichten, 1. schlechte&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. schlechten&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlechtet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlechten, schlucht, schlüchte,, geschluchten&lt;br /&gt;
schlingen,, schlachte, schlächte,, geschlacht, U&lt;br /&gt;
schlingern,, schlorng, schlörnge,, geschlorngen, K&lt;br /&gt;
schlittern,, schlotort, schlotörte,, schlotorten, AK6&lt;br /&gt;
schlitzen,, schlaß, schläße,, geschlessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schlottern,, schlartt, schlärtte,, geschlortten, K&lt;br /&gt;
schluchzen,, schlochz, schlöchze,, geschlochzen&lt;br /&gt;
schlucken, schlickt, schlock, schlöcke, schlick, geschlocken&lt;br /&gt;
schlummern, schlirmmt, schlormm, schlörmme, schlirmm, geschlormmen, K&lt;br /&gt;
schlüpfen,, schlopf, schliäpfe,, geschlopfen, D&lt;br /&gt;
  Konjunktiv diphthongierend; der Rest einem höflichen Paparazzo vom Munde gestorken.&lt;br /&gt;
schlurfen,, schlorf, schlörfe,, geschlorfen&lt;br /&gt;
schlürfen, schlirfst, schlarf, schlärfe, schlirf, geschlurfen&lt;br /&gt;
schmachten,, schmiecht, schmiechte,, geschmachten &lt;br /&gt;
schmähen,, schmand, schmünde,, geschmanden, C&lt;br /&gt;
schmälern,, schmarl, schmärle,, geschmorlen, K&lt;br /&gt;
schmalzen,, schmielz, schmielze,, geschmalzen&lt;br /&gt;
schmankerln, schmlärnkt, schmlurnk, schmlürnke, schmlirnk, gleschmarnken, K3&lt;br /&gt;
schmarotzen, 2./3. schmarötzt, schmiratz, schmirätze, schmarötz, schmarotzen, Z&lt;br /&gt;
schmatzen, schmätzt, schmiez, schmieze, schmätz, geschmatzen&lt;br /&gt;
schmauchen,, schmach, schmäche,, geschmochen&lt;br /&gt;
schmausen,, schmus, schmüse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmecken,, schmak, schmäke,, geschmocken&lt;br /&gt;
schmeicheln, schmilcht, schmolch, schmölche, schmilch, geschmolchen, K&lt;br /&gt;
schmeißen &#039;&#039;(koten)&#039;&#039;,, schmieß, schmieße,,  geschmießen&lt;br /&gt;
schmelzen, schmalzt, schmulz, schmülze, schmalz, geschmalzen&lt;br /&gt;
  Ent- und restorken in honorem Erikæ Fuchsiæ, welchselbige schrieb: &#039;&#039;Ach, dass mein Herz doch schmülze wie eine saure Sülze.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schmerzen, 2./3. schmirzt, schmarz, schmörze, schmirz, geschmorzen&lt;br /&gt;
schmettern,, schmartt, schmörtte,, geschmortten, K&lt;br /&gt;
schmieden, 3. Sg. schmeust, schmad, schmäde,, geschmoden&lt;br /&gt;
schmiegen, 3. Sg. schmeucht, schmog, schmöge,, geschmogen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide &#039;&#039;geschmogen&#039;&#039; [gesmogen]&lt;br /&gt;
schmieren,, schmar, schmäre,, geschmoren&lt;br /&gt;
schminken,, schmank, schmänke,, geschmonken&lt;br /&gt;
schmirgeln,, schmorlg, schmörlge,, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmökern,, schmork, schmörke,, geschmorken, K&lt;br /&gt;
schmollen, 1. schmill&amp;lt;br/&amp;gt;2. schmillst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schmill, schmull&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemull, schmülle&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemülle,, geschmullen&lt;br /&gt;
schmoren,, schmur, schmüre,, geschmuren&lt;br /&gt;
schmücken,, schmiack, schmiäcke,, geschmiacken, D1&lt;br /&gt;
schmuggeln,, schmolgg, schmölgge,, geschmolggen, K&lt;br /&gt;
schmunzeln, 2./3. schmülnzt, schmalnz, schmälnze, schmülnz, geschmalnzen, K&lt;br /&gt;
schmurgeln, schmirlgt, schmorlg, schmörlge, schmirlg, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmusen,, schmos, schmöse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmutzen,, schmotz, schmötze,, geschmotzen&lt;br /&gt;
schnäbeln, schnilbt, schnolb, schnölbe, schnilb, geschnolben, K&lt;br /&gt;
schnacken, schnäckt, schnuk, schnüke,, geschnacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnallen,, schnull, schnülle,, geschnallen&lt;br /&gt;
schnalzen,, schnielz, schnielze,, geschnalzen&lt;br /&gt;
schnappen,, schnupp, schnüppe,, geschnoppen&lt;br /&gt;
schnarchen,, schnorch, schnörche, schnirch, geschnorchen&lt;br /&gt;
schnattern,, schnattatart, schnättätärte,, schnattattatarten, KZ3&lt;br /&gt;
  Der schnatt-stotternde Entenvogelkennjokus, vulgo: coniugatio balbutiens anatidarum&lt;br /&gt;
schnaufen, schnäuft, schnof, schnöfe, schnäuf, geschnufen&lt;br /&gt;
schnäuzen,, schnuz, schnüze,, geschnuzen&lt;br /&gt;
schnauzen,, schnoz, schnöze,, geschnozen&lt;br /&gt;
schneeberln, schnleerbt, schnlurmbb, schnlürmbbe, schnlirb, gleschnarmbben, CK3&lt;br /&gt;
schneien,, schnie, schnië,, geschniën&lt;br /&gt;
schnellen,, schnoll, schnölle,, geschnollen&lt;br /&gt;
schnetzeln, 2./3. schniltzt, schnoltz, schnöltze, schniltz, geschnoltzen, K&lt;br /&gt;
schniefen,, schniff, schniffe,, geschniffen&lt;br /&gt;
schniegeln,, schnalg, schnölge,, geschnulgen, K&lt;br /&gt;
schnippeln, schnilppt, schnulpp, schnülppe, schnilpp, geschnulppen, K&lt;br /&gt;
schnipseln,, schnalps, schnälpse,, geschnolpsen, K&lt;br /&gt;
schnipsen,, schnaps, schnäpse,, geschnopsen, K&lt;br /&gt;
schnitzeln,, schnlatz, schnlätze,, geschnlutzen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schnalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnitzen,, schnaß, schnäße,, geschnessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnorcheln,, schnurlch, schnürlche,, geschnurlchen, K&lt;br /&gt;
schnorren,, schnier, schniere,, geschnieren&lt;br /&gt;
schnüffeln, schnuffelt, schnialf, schniälfe, schnuffle, schnialfen, D1&lt;br /&gt;
schnuffeln,, schnalff, schnölffe,, geschnolffen, K&lt;br /&gt;
schnupfen,, schdopf, schdöpf,, gschdopfd, V&lt;br /&gt;
  Denasalisierende Konjugation der verstopften Nase&lt;br /&gt;
schnuppern, schnirppt, schnorpp, schnörppe, schnirpp, geschnorppen, K&lt;br /&gt;
schnüren,, schnor, schnöre,, geschnoren&lt;br /&gt;
schnurren,, schnarr, schnärre,, geschnarren&lt;br /&gt;
schocken, schöckt, schick, schicke,, geschocken&lt;br /&gt;
schönen,, schån, sch&amp;amp;oelig;ne,, geschonen&lt;br /&gt;
schonen,, schun, schüne,, geschonen&lt;br /&gt;
schöpfen,, schupf, schüpfe,, geschupfen&lt;br /&gt;
schottern, 2. schörttst&amp;lt;br&amp;gt;3. schörtt, schattartt, schättärtte, schörtt, schottottortten, KV&lt;br /&gt;
  Wegen der laulten Nähe zu &#039;&#039;stottern&#039;&#039; per Ausnahmegenehmigung im [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus].&lt;br /&gt;
schraffieren,, schraffur, schrafföre,, schraffuren, I&lt;br /&gt;
schralen, schrält, schriel, schriele, schräl, geschralen&lt;br /&gt;
schrammeln,, schrlomm, schrlömme,, schrlommen, K&lt;br /&gt;
schrammen, schrimmt, schromm, schrömme, schrimm, geschrommen&lt;br /&gt;
schränken, schrinkt, schrank, schrünke, schrink, geschronken&lt;br /&gt;
schrappen,, schropp, schröppe,, geschroppen&lt;br /&gt;
schrauben,, schrob, schröbe,, geschroben&lt;br /&gt;
schrecken,, schrackte, schräckte,, geschrackt, U&lt;br /&gt;
schreinern, schrirnt, schriarn, schriärne, schrirn, geschrornen, KD&lt;br /&gt;
schriftstellern, stirllt schrift, starll schruft, stürlle schrüft, stirll schrift, schruftgestorllen, ZPK&lt;br /&gt;
schrillen,, schrull, schrülle,, geschrullen&lt;br /&gt;
schröpfen,, schriapf, schriäpfe,, schriopfen, D&lt;br /&gt;
schrubben,, schrobb, schröbbe,, geschrobben&lt;br /&gt;
schrühen,, schrärsch, schrärsche,, geschrähen&lt;br /&gt;
  Vgl. Anmerkung zu „ruhen“&lt;br /&gt;
schrumpeln,, schrlamp, schrlämpe,, gelschrompen, K2&lt;br /&gt;
schrumpfen, schrimpft, schruompf, schrüömpfe, schrimpf, geschruompfen, D&lt;br /&gt;
schubbern,, schorschobb, schörschöbbe,, schorschobben&lt;br /&gt;
schubsen,, schopps, schöppse,, geschoppsen&lt;br /&gt;
schuften,, schaft, schäfte,, geschuften&lt;br /&gt;
schulden, schildt, schold, schölde, schild, gescholden&lt;br /&gt;
schulen,, schal, schäle,, geschalen&lt;br /&gt;
schummeln, schilmmt, scholmm, schölmme, schilmm, geschulmmen, K&lt;br /&gt;
schummern,, schumorm, schumörme,, schumurmen, AK6&lt;br /&gt;
schunkeln,, schlunk, schlünke,, geschlunken, K2&lt;br /&gt;
schüren,, schiur, schiüre,, geschiuren, D&lt;br /&gt;
schürfen,1. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;2. scharfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;1. schürfen&amp;lt;br/&amp;gt;2. schürft&amp;lt;br/&amp;gt;3. schürfen, schorf, schröfe,, geschorfen&lt;br /&gt;
schurigeln, igelt schur, olg schur, ölge schur, ilg schur, schurgeolgen, KP&lt;br /&gt;
schürzen,, schurz, schörze,, geschurzen &lt;br /&gt;
schustern, 2./3. schürst, schiarst, schiärste, schürst, schiursten, K&lt;br /&gt;
  Mit dipthongierenden Elementen. Das Partizip II gemahnt an die Schusterei als Lehrberuf, s. hebr. שיעור, &amp;quot;Unterricht&amp;quot;. (AZ)&lt;br /&gt;
schütteln,, schlott, schlötte,, geschlotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schelten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schütten,, schutt, schötte,, geschutten&lt;br /&gt;
schützen,, schuss, schüsse,, geschussen&lt;br /&gt;
schwäbeln, schwilbt, schwulb, schwülbe, schwilb, geschwulben, K&lt;br /&gt;
schwächeln, schwilcht, schwalch, schwölche, schwilch, geschwolchen, K&lt;br /&gt;
schwächen, schwicht, schwuch, schwüche, schwich, geschwuchen&lt;br /&gt;
schwafeln, schwläft, schwlief, schwliefe,, geschwlafen, K5&lt;br /&gt;
  analog &amp;quot;schlafen&amp;quot;&lt;br /&gt;
schwammerln, schwlärmmt, schwlurmm, schwlürmme, schwlirmm, gleschwarmmen, K3&lt;br /&gt;
schwanen,, schwun, schwüne,, geschwunen&lt;br /&gt;
schwängern, schwirngt, schworng, schwürnge, schwirng, geschworngen, K&lt;br /&gt;
schwanken, schwinkt, schwunk, schwünke, schwink, geschwonken&lt;br /&gt;
schwänzeln,, schwolnz, schwölnze,, geschwolnzen, K&lt;br /&gt;
schwänzen,, schwanz, schwönze,, geschwunzen&lt;br /&gt;
schwappen, schwäppt, schwoppopp, schwöppöppe, schwipp, geschwoppoppoppen, V&lt;br /&gt;
  [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus], gerade im Falle iterativen Hin- und Herschwappens ge&amp;amp;middot;ingen.&lt;br /&gt;
schwären, schwiert, schwiar, schwiüre, schwier, schwiaren, D3&lt;br /&gt;
schwärmen,, schworm, schwürme,, geschwormen&lt;br /&gt;
schwärzen,, schwarz, schwürze,, geschworzen&lt;br /&gt;
schwatzen,, schwutz, schwütze,, geschwutzen&lt;br /&gt;
schweben,, schwob, schwöbe,, geschwoben&lt;br /&gt;
schwefeln, schwilft, schwalf, schwülfe, schwilf, geschwolfen, K&lt;br /&gt;
schweifen,, schwiff, schwiffe,, geschwiffen&lt;br /&gt;
schweifen,, sviff, sviffe,, gesviffen &lt;br /&gt;
schweinigeln, schweinilgt, schwienalg, schwienälge, schweinilg, geschwienelgen, ZK&lt;br /&gt;
schweißen,, schwiss, schwisse,, geschwissen&lt;br /&gt;
schwelen, schwielt, schwal, schwäle, schwiel, geschwolen&lt;br /&gt;
schwelgen, schwilgt, schwolg, schwölge, schwilg, geschwolgen&lt;br /&gt;
schwenken,, schwachte, schwächte,, geschwacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwiemeln,, schwalm, schwülme,, geschwelmen, K&lt;br /&gt;
  Die Vokale in der betonten Silbe sind alle lang zu lesen.&lt;br /&gt;
schwindeln,, schwalnd, schwälnde, schwilnd, geschwolnden, K&lt;br /&gt;
schwirren,, schwarr, schwärre,, geschworren&lt;br /&gt;
schwitzen,, schwaß, schwäße,, geschwessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwofen,, schwaf, schwäfe,, geschwofen&lt;br /&gt;
schwurbeln, schwürflet, schwarlb, schwörlbe, schwürlb, geschworlben&lt;br /&gt;
scrollen, scrillt, scrull, scrülle, scrill, gescrollen&lt;br /&gt;
sechsteln,, salchst, sülchste,, gesolchsten, K&lt;br /&gt;
seeden,, sode, söde,, gesoden&lt;br /&gt;
segeln,, salg, sälge, silg, gesolgen, K&lt;br /&gt;
segnen,, son&amp;amp;middot;g, sön&amp;amp;middot;ge,, geson&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
seichen,, sich, siche,, gesichen&lt;br /&gt;
seiern, 1. birn&amp;lt;br/&amp;gt;2. birst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irst&amp;lt;br/&amp;gt;1. sirnd&amp;lt;br/&amp;gt;2. seierd&amp;lt;br/&amp;gt;3. sirnd, warr, wärre, seier&amp;lt;br/&amp;gt;seierd, gewersen &lt;br /&gt;
  Konjunktiv Präsens: seier, seierst, seier, seiern, seiert, seiern (die 2.P.S. von „bersten“ müsste korrekt, um Verwechslungen vorzubeugen, „du birstst“ heißen)&lt;br /&gt;
seifen,, sief, siefe,, gesiffen&lt;br /&gt;
seihen,, sieh, siehe,, gesiehen&lt;br /&gt;
seilen,, siel, siele,, gesielen&lt;br /&gt;
sekundieren,, sekundant, sekundänte,, sekundanten, I&lt;br /&gt;
  coniugatio duelli&lt;br /&gt;
semmeln,, sulmm, sülmme,, gesulmmen, K&lt;br /&gt;
sempern,, seermb, seermbe,, geseermben, O1K&lt;br /&gt;
sengen,, song, sönge,, gesongen&lt;br /&gt;
senken,, sachte, sächte,, gesacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
setzen,, satz, sütze,, gesotzen&lt;br /&gt;
seufzen,, sufz, süfze,, gesufzen&lt;br /&gt;
sexten, 2/3. sixt, soxt, söxte, sixt, gesoxten&lt;br /&gt;
shanghaien, hait shang, hia shang, hiäe shang, haie shang, shang gehiaen, P&lt;br /&gt;
sichern,, sarch, särche, sirch, gesorchen, K&lt;br /&gt;
sichten,, sucht, süchte,, gesuchten&lt;br /&gt;
sickern,, sarck, särcke,, gesorcken&lt;br /&gt;
sieben,, acht, neune,, gezehn, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
siebteln,, sulbt, sülbte,, gesulbten, K&lt;br /&gt;
siechen,, sick, sicke,, gesocken, V&lt;br /&gt;
siedeln,, sald, sälde,, gesolden, K&lt;br /&gt;
siegen, siggt, sag, säge,, gesegen&lt;br /&gt;
  Präsens mit kurzem I analog &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
siezen,, sass, sässe,, geseßen, V&lt;br /&gt;
  In seinen regelmäßigen Formen unterscheidet sich das Verb &#039;&#039;siezen&#039;&#039; nur in der Länge des Stammvokals von &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;. Nun ist das in allen Formen so.&lt;br /&gt;
signieren,, signatur, signatöre,, signaturen, I&lt;br /&gt;
simsen,, sams, sämse,, gesumsen&lt;br /&gt;
simulieren,, simulator, simulatöre,, simulatoren, I&lt;br /&gt;
sinnieren,, sannor, sänöre,, sannoren, Z&lt;br /&gt;
sintern, sirnt, sarnt, särnte, sirnt, gesornten, K&lt;br /&gt;
sirren,, sarr, särre,, gesarren&lt;br /&gt;
sitzenbleiben,, blieb saß, bliebe säß,, sessengeblieben, Z&lt;br /&gt;
skalpieren,, skulptur, skulptöre,, skulpturen, I&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skat spielen)&#039;&#039;,, skut, sküte,, geskuten&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skateboard fahren)&#039;&#039;, skiet, skote, sköte, skiete, geskoten&lt;br /&gt;
skizzieren,, skaizzar, skiazzäre,, skizzoren, ZD&lt;br /&gt;
skullen,, skoll, skölle,, geskollen&lt;br /&gt;
skypen,, skope, sköpe,, geskopen&lt;br /&gt;
smoken,, smog, smöge,, gesmaugen, V&lt;br /&gt;
  Im Kennjokus klingt des Smaugs Smog an.&lt;br /&gt;
smsn,, sngs, sngs,, gsngsn, V&lt;br /&gt;
  Hier werden alle Vokale getrost verschluckt; das &#039;&#039;m&#039;&#039; als Silbengipfel wird abgelautet.&lt;br /&gt;
sollen,, sesoll, sesölle,, gesollen, R&lt;br /&gt;
sommern, ich sirrm&amp;lt;br&amp;gt;du sirrmst&amp;lt;br&amp;gt;er sirrm&amp;lt;br&amp;gt;wir sommern&amp;lt;br&amp;gt;ihr sorrmt&amp;lt;br&amp;gt;sie sommern, surrm, sürrme, sorrme!, mesorren&lt;br /&gt;
  In diesen Formen werden die Insektenstimmen hörbar.&lt;br /&gt;
sonnen, sönnt, sohn, sœhne, sönn, gesohnen&lt;br /&gt;
sorgen, sirgt, surg, sürge, sirg, gesorgen&lt;br /&gt;
sortieren,, orrseit, orrseite,, eiorrsten, V&lt;br /&gt;
spachteln,, spolcht, spölchte,, gespolchten, K&lt;br /&gt;
spähen,, spumb, spümbe,, gespamben, C&lt;br /&gt;
spalten, 2. spältst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spält, spielt, spielte,, gespalten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spammen, spimmt, spomm, spömme, spimm, gespommen&lt;br /&gt;
spannen, spinnt, sponn, spönne, spinn, gesponnen, V&lt;br /&gt;
  Hier handelt es sich um die konfundierende Konjugation, vulgo conjugatio confundens.&lt;br /&gt;
sparen, spärt, spur, spüre,, gesparen&lt;br /&gt;
spaßen,, spieß, spieße,, gespaßen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;braten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
speichern,, spirch, spirche,, gespirchen, K&lt;br /&gt;
speisen,, spies, spiese,, gespiesen&lt;br /&gt;
spenden,, spandte, spendte, , gespandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sperren, spirrt, sparr, spörre, spirr, gesporren&lt;br /&gt;
spicken,, spak, späke,, gespichen&lt;br /&gt;
spiegeln, 1. spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. tiegelegeit&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: n’spiegelegeipsn&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: n’spiegelegeipsn, 1. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spalglapsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spalglapsen, 1. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spälgläpsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spälgläpsen, Sg.: spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: tespiegelegeipset, nerospalglapsoren, V&lt;br /&gt;
  Palindromatische Stärkung mit Anklängen ans Finnische und Klingonische. Die apostrophierten Vorsätze übernehmen, wo vorhanden, die Funktion der jeweils passenden Personalpronomen.&lt;br /&gt;
spielen,, spol, spöle,, gespolen&lt;br /&gt;
spießen, speußt, spaß, späße, spiss, gespossen&lt;br /&gt;
spitzeln, spiltzt, spaltz, spöltze, spiltz, gespoltzen, K&lt;br /&gt;
spitzen,, spatz, spätze,, gespotzen&lt;br /&gt;
splitten,, splatt, splütte,, gesplutten&lt;br /&gt;
splittern,, splartt, splärtte,, gesplortten&lt;br /&gt;
sponsern,, spurns, spürnse,, gespurnsen, K&lt;br /&gt;
sponsoren,ore spons&amp;lt;br/&amp;gt;örst spons&amp;lt;br/&amp;gt;ört spons, ur spons, üre spons, or spons, sponsgearen, P&lt;br /&gt;
sporteln,, sparlt,  spärlte,, gesporlten&lt;br /&gt;
spötteln, 2. spilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spiltt, spoltt, spöltte, spiltt, gespoltten, K&lt;br /&gt;
spotten, 2. spittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spitt, spatt, spätte, spitt, gespotten&lt;br /&gt;
sprayen,, sprouw, sprööwe,, gesprouwen&lt;br /&gt;
spreiten,, spritt, spritte,, gespritten &lt;br /&gt;
spreizen,, spriez, sprieze,, gespriezen&lt;br /&gt;
sprengen,, sprangte, sprengte,, gesprangt&lt;br /&gt;
sprenkeln, sprilnkt, spralnk, sprölnke, sprilnk, gesprolnken, K&lt;br /&gt;
sprießen,, sprass, sprässe,, gesprassen&lt;br /&gt;
  Als interessöre es jemanden, dass &#039;&#039;sprießen&#039;&#039; bereits stark ist, je größer das Durcheinander, umso besser.&lt;br /&gt;
sprinten,, sprant, spränte,, gesprunten&lt;br /&gt;
spritzen,, sprotz, sprötze,, gesprotzen&lt;br /&gt;
spritzgießen,, goss sprotz, gösse sprötz,, sprotzgegossen, ZP&lt;br /&gt;
sprossen, sprösst, spraß, spräße, spröss, gesprossen&lt;br /&gt;
sprudeln,, splurd, splürde,, gesplurden, K&lt;br /&gt;
sprühen,, sprumb, sprümbe,, gesprumben, C&lt;br /&gt;
spucken,, spock, spöcke, spyck, gespocken&lt;br /&gt;
spülen,, spiöhl, spiähle,, spiählen, D2&lt;br /&gt;
  Praesens viceversum entfällt wegen &#039;&#039;spulen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spulen, spillt, spool, spüle, spill, gespulen&lt;br /&gt;
spuren,, spar, späre,, gespuren&lt;br /&gt;
spüren,, spor, spöre,, gesporen&lt;br /&gt;
spurten,, sport, spörte,, gesporten&lt;br /&gt;
sputen,, spat, späte,, gesputen&lt;br /&gt;
staben, 2. stäst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stät, stutte, stütte, stä, gestaben, V&lt;br /&gt;
  Mischkonjugation aus den Paradigmen von &#039;&#039;haben&#039;&#039; und &#039;&#039;graben&#039;&#039; mit frei hinzugedochtenem Imperativ&lt;br /&gt;
stabilisieren,, stabilisator, stabilisatöre,, stabilisatoren, I&lt;br /&gt;
staffeln, stälfft, stiefalf, stiefälfe,, stafulfen&lt;br /&gt;
stählen,, stiahl, stiähle,, stiahlen, D3&lt;br /&gt;
staksen,, stuks, stükse,, gestaksen&lt;br /&gt;
stalken,, stolk, stölke,, gestolken&lt;br /&gt;
stallen,, stiel, stiele,, gestallen &lt;br /&gt;
stammeln,, stolmm, stölmme,, gestolmmen, K&lt;br /&gt;
stammen, stämmt, stiem, stiem,, gestammen&lt;br /&gt;
stampfen,, stumpf, stümpfe,, gestompfen&lt;br /&gt;
stänkern, stirnkt, stornk, stürnke, stirnk, gesturnken, K&lt;br /&gt;
stanzen,, stunz, stünze,, gestanzen&lt;br /&gt;
stapeln,, stlop, stlöpe,, gestolpen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch wegen &#039;&#039;stülpen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
stapfen,, stoff, stöffe,, gestoffen&lt;br /&gt;
stärken,, stork, störke, stirk, gestorken&lt;br /&gt;
starren,, storr, större,, gestarren&lt;br /&gt;
starten, 2. stirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stirt, sturt, stürte, stirt, gesturten&lt;br /&gt;
stauben,, stob, stöbe,, gestoben&lt;br /&gt;
stauen,, stiend, stiende,, gestaunden, C&lt;br /&gt;
staunen,, stun, stüne,, gestunen&lt;br /&gt;
stecken,, stak, stäke,, gestocken&lt;br /&gt;
  Die Präteritumsformen existieren in der Standardsprache, sind aber nur (noch) so wenig verbritten, dass wir sie als neuen Stork führen.&lt;br /&gt;
steigern,, stirg, stirge,, gestirgen, K&lt;br /&gt;
steinigen,, stienag, stienäge,, gestienegen, Z&lt;br /&gt;
stellen,, stall, ställe,, gestollen&lt;br /&gt;
stelzen,, stalz, stülze,, gestolzen&lt;br /&gt;
stemmen,, stamm, stömme,, gestommen&lt;br /&gt;
stempeln,, stalmp, stälmpe, stilmp, gestolmpen, K&lt;br /&gt;
sterilisieren,, sterilisator, sterilisatöre,, sterilisatoren, I&lt;br /&gt;
steuern,, stur, stüre,, gesturen&lt;br /&gt;
stibitzen,, stubotz, stübötze,, stubotzen, Z&lt;br /&gt;
sticken,, stock, stöcke,, gestocken&lt;br /&gt;
stiefeln,, stolf, stölfe,, gestolfen, K&lt;br /&gt;
stieren,, star, stäre,, gesturen&lt;br /&gt;
stierln, 1. stierle&amp;lt;br /&amp;gt;2. stlierst&amp;lt;br /&amp;gt;3. stliert, stlor, stlöre, stlier, glestoren, K3&lt;br /&gt;
stiften,, staft, stäfte,, gestuften&lt;br /&gt;
stillen,, stull, stülle,, gestullen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(richtig sein)&#039;&#039;,, stum, stüme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(ein Instrument)&#039;&#039;,, stumm, stümme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(für ein Kanditate)&#039;&#039;,, stahm, stähme, gestommen&lt;br /&gt;
stippen, 1. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. steipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. stippen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. stippt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. stippen, stuppte, stüppte, stippe!, gestuppt&lt;br /&gt;
stöbern,, storb, störbe,, gestorben, K&lt;br /&gt;
stochern, stircht, storch, störche, stirch, gestorchen, K&lt;br /&gt;
stöckeln,, stolck, stölcke,, gestolcken, K&lt;br /&gt;
stocken,, stuck, stücke,, gestucken&lt;br /&gt;
stöhnen,, ståhn, st&amp;amp;oelig;hne,, gestohnen&lt;br /&gt;
stolpern,, storlp, störlpe,, gestorlpen, K&lt;br /&gt;
stopfen, stifft, stuff, stüffe, stiff, gestuffen&lt;br /&gt;
stoppen,, stupp, stüppe,, gestuppen&lt;br /&gt;
stöpseln,, stolps, stülpse,, gestolpsen, K&lt;br /&gt;
stören,, stor, st&amp;amp;oelig;re,, gestoren&lt;br /&gt;
stornieren, niert storn, nor storn, nöre storn, niere storn, stornoren, P&lt;br /&gt;
  tmetischer Stork mit Konsonantenklonierung&lt;br /&gt;
stottern,, stottortt, stöttörtt,, stottotorten, KV&lt;br /&gt;
  Variation des [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus]&lt;br /&gt;
strafen, sträft, strief, striefe, sträf, gestrafen&lt;br /&gt;
straffen,, struf, strüfe,, gestraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strahlen, strählt, striehl, striehle, strähl, gestrahlen&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (die Lampe &#039;&#039;striehl&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
strahlen,, strill, strille,, gestrillen&lt;br /&gt;
  transitives Verb (er &#039;&#039;strill&#039;&#039; die Leinwand an.)&lt;br /&gt;
strampeln,, strolmp, strölmpe,, gestrolmpen, K&lt;br /&gt;
stranden, strindt, strond, strönde, strind, gestronden&lt;br /&gt;
sträuben,, strub, strübe,, gestruben&lt;br /&gt;
straucheln, strlicht, strloch, strlöche, strlich, strlochen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039; und &#039;&#039;streicheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strawanzen, strawinzt, strawunz, strawünze, strawinsky, struwunzen, V&lt;br /&gt;
  Conjugatio duplex im Partizip II.&lt;br /&gt;
streben,, strob, ströbe,, gestroben&lt;br /&gt;
strecken,, strak, sträke,, gestrocken&lt;br /&gt;
streicheln, strilcht, stlorch, stlörche, strilch, gestlorchen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
streifen,, striff, striffe,, gestriffen&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
streiken,, striek, strieke,, gestrieken&lt;br /&gt;
stressen,2./3. strisst,straß,sträße,striss,gestressen&lt;br /&gt;
streuen,, strand, strände,, gestrunden, C&lt;br /&gt;
streunen, strient, strun, strüne, strien, gestrunen&lt;br /&gt;
stricken,, strock, ströcke,, gestrocken&lt;br /&gt;
striegeln, strielgt, strolg, strölge, strielg, gestrolgen, K &lt;br /&gt;
strippen,, stropp, ströppe,, gestroppen&lt;br /&gt;
strolchen,, strulch, strülche,, gestrulchen&lt;br /&gt;
strömen,, strom, str&amp;amp;oelig;me,, gestr&amp;amp;aring;men&lt;br /&gt;
stromern,, strorm, strörme,, gestrormen, K&lt;br /&gt;
strotzen,, stratz, strätze,, gestratzen&lt;br /&gt;
strukturieren,, struktur, struktöre,, strukturen, I&lt;br /&gt;
studieren,, student, studänte,, studanden, I&lt;br /&gt;
stufen,, stief, stiefe,, gestufen&lt;br /&gt;
stülpen,, stolp, stölpe,, gestulpen&lt;br /&gt;
stümpern,, stotormp, stötörmpe,, gestrumpen, AZ&lt;br /&gt;
stunden,, stuˈund, stüˈünde,, stuˈunden&lt;br /&gt;
stupsen,, stops, stöpse,, gestopsen&lt;br /&gt;
stürmen,, storm, störme,, gestormen&lt;br /&gt;
stürzen,, starz, stärze,, gestorzen&lt;br /&gt;
stützen,, stotz, stötze,, gestutzen&lt;br /&gt;
stutzen,, stass, stässe,, gestussen&lt;br /&gt;
stylen,, staal, stääle,, gestoolen&lt;br /&gt;
suchen,, sooch, sööche,, gesoochen&lt;br /&gt;
süffeln, suffelt, sialf, siälfe, suffle, sialfen, D1&lt;br /&gt;
suhlen, siehlt, saal, sääle, siehl, gesohlen&lt;br /&gt;
sühnen, suhnt, siöhn, siähne, suhn, siähnen, D2&lt;br /&gt;
sülzen,, solz, sölze,, gesolzen&lt;br /&gt;
summen,, suhm, sühme,, gesuhmen, O1&lt;br /&gt;
sündigen,, sondag, söndäge,, gesondegen, Z&lt;br /&gt;
suppen, süppt, siupp, siüppe,, siuppen, D&lt;br /&gt;
surfen,, sarf, särfe,, gesorfen&lt;br /&gt;
süßen, sußt, siöß, siäße, suß, siäßen, D2&lt;br /&gt;
swingen,, swang, swänge,, geswungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=10387</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=10387"/>
		<updated>2025-05-15T20:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* aufdröseln */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
abbeerln, bleert ab, bloor ab, blööre ab, bleer ab, abgleboorn, K3&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschaffen,, schuf ab, schüfe ab,, abgeschaffen &lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschmecken, schmickt ab, schmack ab, schmäcke ab, schmick ab, abgeschmackt&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten,, non, zehne,, geolven, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln, ilnt, oln, ölne, iln, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angankerln, glankert an, glurnk an, glürnke an, glanker an, anglegurnken, K3&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschaffen,, schuf an, schüfe an,, angeschaffen&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anschrägen,, schrog an, schröge an,, angeschrogen&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antörnen, irnt ant, urn ant, urne ant, irn ant, antgeurnen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
äpfeln, ilpft, alpf, ülpfe, ilpf, geolpfen, K&lt;br /&gt;
apostrophieren,, strophor ap’, strophöre ap’,, ap’stroph’g’oren, V&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufdröseln, dralst aaf, drols orf, drölse örf, drals aaf, uffgedrulsen, Z2KP&lt;br /&gt;
aufhalsen, älst hauf, iels hauf, ielse hauf,, aufgehalsen&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
aufteen, teet auf, tog auf, töge auf,, aufgetogen &lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
auslaugen, läugt aus, log aus, löge aus,, ausgelogen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
auskundschaften, affe/äfst/äft schundsauk, uff schundsauk, üffe schundsauk,, schundsaukgeaffen&lt;br /&gt;
  Ist es nicht affig, jeden Schund aus den BigData zu saugen?&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrenken,, rachte aus, rächte aus,, ausgeracht&lt;br /&gt;
  wie denken&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=10373</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=10373"/>
		<updated>2025-04-18T07:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* brunchen* / wie &amp;quot;lunchen&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
babysitten,, sat baby, säte baby,, babygesoten &lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
backupen, bäckt up, buk up, büke up, bäcke up, upgebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betändt ansch, betond ansch, betönde ansch, betand ansch, anschbetanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedachen,, bedenkte, bedenkte,, bedenkt&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;bedenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedungen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeiden,, beied, beiede,, beieden &lt;br /&gt;
  analog meiden&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen, 1. bekriege / bekrich&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekrichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;1. bekriegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekriegen, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
belauben,, belub, belübe,, beluben&lt;br /&gt;
belehen,, beland, belände,, belanden&lt;br /&gt;
  Analog zu „stehen“, aber gleichzeitig mit einem Recessus Narrativus zu „Land“.&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereiten,, beritt, beritte,, beritten&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschaffen,, beschuf, beschüfe,, beschaffen&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwingen,, beschwang, beschwänge,, beschwungen &lt;br /&gt;
  im Gegensatz zu „schwingen“ ist beschwingen ein schwaches Verb &lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
bewegen,, bewog, bewöge,, bewogen&lt;br /&gt;
  Lage verändern&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bewillkommnen,, bewillkamn, bewillkämne,, bewillkommnen&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
biesen,, bor, böre,, gebiesen &lt;br /&gt;
  wie erkiesen&lt;br /&gt;
biken,, biek, bieke,, gebieken &lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
brabbeln,, blabrab, blöbröbe, blibrib, balabaraben, K6AO&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bleichen,, blich, bliche,, geblichen&lt;br /&gt;
  auch das schwache Verb muss gestorken werden „die Sonne blich die Wäsche“&lt;br /&gt;
blenden,, blandte, blendte, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
blurren,, blorr, blörre,, geblörren &lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
bölken,, bålk, bœlke,, gebolken &lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
bookmarken,, murk buck, mürke bück,, bockgemorken, Z2P&lt;br /&gt;
boostern,, bo·orst, boörste,, bo·orsten, K&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
boxen, 2./3. böxt, biex, biexe, böx, geboxen&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
breiten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunchen,, brunsch, brünsche,, gebranschen&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
buttern,, bttor, bttörre,, bttorren, K5&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Genitivus_absolutus&amp;diff=10333</id>
		<title>Genitivus absolutus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Genitivus_absolutus&amp;diff=10333"/>
		<updated>2025-02-22T10:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* Adverbialer Gebrauch */ Ein schöner erstarrter Genitiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Genitivus absolutus&#039;&#039;&#039; bezeichnen wir hier eine Nominalphrase im Genitiv, die entweder adverbial (&#039;&#039;adverbialer Genitiv&#039;&#039;) oder prädikativ (hier gibt es unseres derzeitigen Wissens keinen einschlägigen Fachbegriff) gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Deutschen kommt er hauptsalch in erstarrener Form vor &amp;amp;ndash; erstarren entweder zu festen Fügungen oder gar zu einzelnen Wörtern. Es folgen unsere stetig wachsenden Sulmme für beides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fügungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adverbialer Gebrauch ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* um zum Ausdruck zu bringen, &#039;&#039;womit&#039;&#039; jemand etwas tut (instrumentaler Genitiv):&lt;br /&gt;
** beschämten, zufriedenen Angesichts&lt;br /&gt;
** sehenden Auges&lt;br /&gt;
** erhobenen, gesenkten, unverwandten, verwirrten Blickes&lt;br /&gt;
** fliehenden, stehenden, trockenen Fußes&lt;br /&gt;
** entblößten, erhobenen, gesenkten Hauptes&lt;br /&gt;
** gesenkten, roten, hocherhobenen Kopfes&lt;br /&gt;
** lachenden, offenen Mundes&lt;br /&gt;
** festen, flinken, fliegenden, flotten, langsamen, raschen, schlurfenden, schnellen, schwankenden, wankenden, zögernden usw. Schrittes&lt;br /&gt;
* als zeitliche Angabe (temporaler Genitiv):&lt;br /&gt;
** aller Tage&lt;br /&gt;
** dieser Tage&lt;br /&gt;
** eines (fernen, schönen) Tages&lt;br /&gt;
** eines, des Nachts&lt;br /&gt;
** letzten Endes&lt;br /&gt;
** des Öfteren&lt;br /&gt;
* als Angabe der Ursache oder des Grundes (kausaler Genitiv):&lt;br /&gt;
** Hungers (&#039;&#039;Du wirst noch Hungers sterben!&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* als Angabe zu anderen Umständen:&lt;br /&gt;
** guter, unverrichteter Dinge&lt;br /&gt;
* als adverbiale Angabe zum Satz:&lt;br /&gt;
** meines Erachtens, Wissens&lt;br /&gt;
** seines Zeichens&lt;br /&gt;
** leider Gottes &#039;&#039;(diese heute schwer zu analysierende Fügung war ursprünglich möglicherweise ein Genitivus absolutus in der Bedeutung &#039;&#039;beim Leiden Gottes&#039;&#039; [&#039;&#039;leider&#039;&#039; kann auch ein Komparativ zu &#039;&#039;Leid&#039;&#039; (&#039;&#039;= mehr Leid&#039;&#039;) sein, wie das Nibelungenlied zeigt &#039;&#039;„leider &#039;&#039;nimmer geschehen&#039;&#039;“ = „mehr Leid &#039;&#039;nimmer geschehen&#039;&#039;“])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** des Weiteren, Ferneren&lt;br /&gt;
** des Langen und des Breiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adverbialer und prädikativer Gebrauch ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zur Angabe eines geistigen oder seelischen Zustandes&lt;br /&gt;
** guten, reinen, ruhigen Gewissens&lt;br /&gt;
** heiteren, unruhigen Gemütes&lt;br /&gt;
** guten Glaubens&lt;br /&gt;
** bangenden, bebenden, beklommenen, blutenden, frohen, heißen, klopfenden, lachenden, leichten, pochenden, reinen, schweren Herzens&lt;br /&gt;
** frischen, frohen, guten, stolzen Mutes&lt;br /&gt;
** betrübten, finsteren, heiteren, traurigen, verwirrten Sinnes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wörter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier listen wir Wörter, die ihrem Aussehen nach vermuten lassen, dass sie aus einem zusammengedompfenen Genitivus absolutus hervorgegangen sind. Inwieweit dies wo dem tatsächlichen Gang der Sprachgeschichte entspricht, bleibt von Experten zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adverbialer Gebrauch ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aller- (z.B. allerheiligen, allerseelen)&lt;br /&gt;
* tags- (z.B. tagsüber, tags darauf, tags zuvor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -dessen (z.B. unterdessen, währenddessen)&lt;br /&gt;
* -dings (z.B. allerdings, neuerdings, schlechterdings)&lt;br /&gt;
* -falls (z.B. jedenfalls, keinesfalls)&lt;br /&gt;
* -orts (z.B. andernorts, dieserorts, mancherorts)&lt;br /&gt;
* -wärts (z.B. auswärts, himmelwärts, vorwärts)&lt;br /&gt;
* -weise (z.B. ausnahmsweise, dummerweise, möglicherweise)&lt;br /&gt;
* -zeit (z.B. deinerzeit, jederzeit, seinerzeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ander(e)ntags&lt;br /&gt;
* flugs&lt;br /&gt;
* keineswegs&lt;br /&gt;
* nächtens&lt;br /&gt;
* sommers&lt;br /&gt;
* spornstreichs&lt;br /&gt;
* winters&lt;br /&gt;
* zeitlebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adverbialer und prädikativer Gebrauch ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -hand (z.B. allerhand, kurzerhand, linkerhand, rechterhand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* allerorten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Neutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es unsere Art ist, möchten wir den adverbialen Genitiv aus der Beschracht auf das Lexikalisorene, das Starre befreien und derselben freien Bildung öffnen, der im Lateinischen der Ablativus absolutus zugänglich ist. Damit lässt sich vieles kompakter sagen als indem man gleich einen Nebensatz aufmacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* temporal&lt;br /&gt;
** Ihren Geburtstag feiernder Karlen &#039;&#039;(als Karla ihren Geburtstag feierte)&#039;&#039; kamen nur wenige Gäste.&lt;br /&gt;
** Willi Brandts Bundeskanzlers besuchte ich das Gymnasium.&lt;br /&gt;
** Meiner Kindes konnte sich noch niemand einen Computer zur privaten Nutzung vorstellen.&lt;br /&gt;
* kausal&lt;br /&gt;
** Brechreiz erregenden Bockanzes floh ich aus dem Ziegenstall.&lt;br /&gt;
** Kaputt gegangenen Computers konnte er seinen Artikel nicht abschließen.&lt;br /&gt;
* modal&lt;br /&gt;
** Des durch eine rechte Gerade KO gehenden Herausforderers gewann der Champion in der elften Runde.&lt;br /&gt;
** Nicht unterbrochenen Marsches ielen wir heim.&lt;br /&gt;
* konditional&lt;br /&gt;
** Zweier Streitender freut sich der Dritte.&lt;br /&gt;
** Matt gesotzenen gegnerischen Königs hast du die Schachpartie gewonnen.&lt;br /&gt;
* konzessiv&lt;br /&gt;
** Vielleicht vorgebenden Publikums, es verstünde das nicht, gebe ich dies trotzdem zum Besten.&lt;br /&gt;
** Fast immer vorzbeogenen Strebers Paul(s) schrieb Urban diesmal die beste Deutsch-Schularbeit.&lt;br /&gt;
* adversativ&lt;br /&gt;
** Zögernder anderer miech ich mich daran das Haus abzureißen.&lt;br /&gt;
** Des mit dem Gummiknüppel gaschlangen Demonstranten triwurf &#039;&#039;([[synthetisches Passiv]])&#039;&#039; der Polizist von einem Pflasterstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10294</id>
		<title>Starke Verben/S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10294"/>
		<updated>2024-11-23T17:39:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Noch verborßen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
sabbeln, silbbt, solbb, sülbbe, silbb, gesulbben, K&lt;br /&gt;
sabbern,, sorbb, sürbbe,, gesurbben, K&lt;br /&gt;
sächseln, sälchst, solchs, sölchse, silchs, gesolchsen, K&lt;br /&gt;
sacken,, suk, süke, siek, gesuken&lt;br /&gt;
säen,, sand, sünde,, gesanden, C&lt;br /&gt;
sagen,, sug, süge,, gesagen&lt;br /&gt;
sägen,, sarg, särge,, gesarken, V&lt;br /&gt;
  Ei, wo kommt denn das eingeschobene &#039;&#039;r&#039;&#039; her? Sagen wir mal, das ist lautmalerisch für das Ricke-Racke der Sägezähne. Stärker B. Goldmann: „Spaß muss!“&lt;br /&gt;
salbadern, salbirdt, salburd, salbürde, salbird, salburden, K&lt;br /&gt;
salben,, sielb, sielbe,, gesielben&lt;br /&gt;
salzen, 2./3. silzt, sielz, sielze, silz, gesalzen&lt;br /&gt;
sammeln, silmmt, solmm, sölmme, silmm, gesolmmen, K&lt;br /&gt;
satteln,, soltt, söltte,, gesultten&lt;br /&gt;
sättigen,, sattog, sättöge,, gesattogen, Z&lt;br /&gt;
sauen,, sieb, siebe,, gesauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
säubern,, sorb, sörbe,, gesorben, K&lt;br /&gt;
säuern,, sur, süre,, gesoren&lt;br /&gt;
säumen,, somm, sömme,, gesommen&lt;br /&gt;
saunen, säunt, sonn, sönne, säun, gesonnen&lt;br /&gt;
säuseln,, suls, sülse,, gesulsen, K&lt;br /&gt;
sausen,, sus, süse,, gesusen&lt;br /&gt;
scannen, scinnt, sconn, scönne, scinn, gesconnen&lt;br /&gt;
schaben,, schub, schübe,, geschaben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schachteln,, schiechschachteltal, schiechschiechschachteltaltäle,, geschachschiechschiechschachteltaltäletolen, V&lt;br /&gt;
schächten, 2. schichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schicht, schocht, schöchte, schicht, geschochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schaden, schädt, schud, schüde,, geschuden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schädigen,, schudag, schüdäge,, geschudegen, K&lt;br /&gt;
schäkern,, schark, schärke, schirk, geschorken, K&lt;br /&gt;
schälen,, schal, schüle,, gesch&amp;amp;aring;len&lt;br /&gt;
schalten,, schielt, schielte,, geschalten&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands und in Österreich tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
schämen, schamt, schiam, schiöme, scham, geschiamen, D&lt;br /&gt;
schänden, 2. schinst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schind, 1. schand&amp;lt;br/&amp;gt;2. schandst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schand&amp;lt;br/&amp;gt;1. schunden&amp;lt;br/&amp;gt;2. schundet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schunden, schünde,, geschonden&lt;br /&gt;
schanzen,, schonz, schönze,, geschunzen&lt;br /&gt;
schärfen, schirft, scharf, schörfe, schirf, geschorfen&lt;br /&gt;
scharmützeln, 2./3. milzt schar, miultz schar, miöltze schar, miltz schar, scharmiultzen, PKD&lt;br /&gt;
scharren,, schorr, schörre,, geschorren&lt;br /&gt;
scharwenzeln, 2./3. wilnzt schar, wolnz schar, wölnze schar, wilnz schar, scharwolnzen, PK&lt;br /&gt;
schatten,, schott, schötte,, geschotten&lt;br /&gt;
schätzen,, schaz, schüze,, geschozen&lt;br /&gt;
schaudern,, schord, schörde,, geschorden, K&lt;br /&gt;
schauen,, schieh, schiehe,, geschauen&lt;br /&gt;
schaufeln,, schualf, schüälfe,, geschualfen&lt;br /&gt;
  Stärkung mit Diphthongdrehung – auch ne Idee.&lt;br /&gt;
schaukeln,, scholk, schölke,, gescholken, K&lt;br /&gt;
schäumen,, schum, schüme,, geschummen&lt;br /&gt;
schauspielern, spirlt schau, spurl schuh, spürle schüh, spirl schau, schuhgespurlen, ZPK&lt;br /&gt;
scheffeln,, schalff, schälffe, schilff, gescholffen, K&lt;br /&gt;
scheitern,, schirt, schirte,, geschirten, K&lt;br /&gt;
schellen,, scheel, scheele,, gescheelen, O1&lt;br /&gt;
schenken,, schachte, schächte,, geschacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
scheppern,, scharpp, schürppe,, geschorppen, K&lt;br /&gt;
scheren,, schur, schüre,, geschuren&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;scheren&#039;&#039; i.S.v. (Haare) schneiden ist im Standarddeutschen bereits stark, &#039;&#039;scheren&#039;&#039; im Sinne einer Bewegung hingegen nicht: „Er schur sich zum Teufel“, „das Fahrzeug schur aus“.&lt;br /&gt;
scherzen, 2./3. schirzt, scharz, schürze, schirz, geschorzen&lt;br /&gt;
schesen,, schass, schüsse,, geschossen&lt;br /&gt;
  wie pesen&lt;br /&gt;
scheuchen, schicht, schauch, schüche, schich, geschuchen&lt;br /&gt;
scheuen,, schuh, schühe,, geschuhen&lt;br /&gt;
scheuern, schrout, schruia, schrüiä, schrou, geschruion, TK&lt;br /&gt;
schichten,, schucht, schüchte,, geschuchten&lt;br /&gt;
schicken,, schak, schäke,, geschucken&lt;br /&gt;
schielen, schiölt, schiül, schiäle, schiöl, geschiolen, VD&lt;br /&gt;
  Das diphthongische Abgleiten des &#039;&#039;i&#039;&#039; in einen Umlaut illustriert sehr schön das Abgleiten eines Augapfels von der richtigen Blickrichtung.&lt;br /&gt;
schienen,, schan, schäne,, geschenen&lt;br /&gt;
schiffen,, schoff, schöffe,, geschoffen&lt;br /&gt;
schildern, schrildst, schrald, schrälde, schrild, geschrolden, K2&lt;br /&gt;
schillern,, schurll, schürlle,, geschurllen, K&lt;br /&gt;
schilpen,, schielb, schielbe,, geschielben, O1&lt;br /&gt;
schimmeln,, scholmm, schölmme,, gescholmmen, K&lt;br /&gt;
schimmern,, schormm, schörmme,, geschormmen, K&lt;br /&gt;
schimpfen,, schampf, schämpfe,, geschompfen&lt;br /&gt;
schippen,, schopp, schöppe,, geschoppen&lt;br /&gt;
schlabbern,, schlabarb, schlabärbe,, schlabarben, K6&lt;br /&gt;
schlachten,, schlocht, schlöchte,, geschlochten&lt;br /&gt;
schlackern,, schlorck, schlörcke,, geschlorcken, K&lt;br /&gt;
schlagbohren, 1. bohre schlag&amp;lt;br/&amp;gt;2. böhrst schläg&amp;lt;br/&amp;gt;3. böhrt schläg, biehr schlug, biehre schlüg, böhre schläg, schlaggebohren, ZP&lt;br /&gt;
schlagzeilen, zeilt schlag, ziel schlag, ziele schlag, zeile schlag, schlaggezielen, P&lt;br /&gt;
schlampen,, schlomp, schlömpe,, geschlompen&lt;br /&gt;
schlängeln,, schlolng, schlölnge,, geschlolngen, K&lt;br /&gt;
schlauchen,, schloch, schlöche,, geschlochen&lt;br /&gt;
schlaumeiern, meiert schlau, mïeor schlo, mïeore schlö, meiere schläu, schlomïeoren, ZP&lt;br /&gt;
schlecken, 2. schlickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlickt, schlicak, schlicäke, schlick!, schliceken, A&lt;br /&gt;
  Das c ist stets wie k zu sprechen.&lt;br /&gt;
schlemmen,, schlamm, schlämme,, geschlommen&lt;br /&gt;
schlendern,, schlarnd, schlärnde,, geschlornden, K&lt;br /&gt;
schlenkern,, schlornk, schlörnke,, geschlornken, K&lt;br /&gt;
schlenzen, 2./3. schlinzt, schlanz, schlönze, schlinz, geschlunzen&lt;br /&gt;
schleppen, schlippt, schlapp, schlöppe, schlipp, geschloppen&lt;br /&gt;
schleudern,, schlurd, schlürde,, geschlurden, K&lt;br /&gt;
schleusen,, schlus, schlüse,, geschlusen&lt;br /&gt;
schlichten, 1. schlechte&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. schlechten&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlechtet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlechten, schlucht, schlüchte,, geschluchten&lt;br /&gt;
schlingen,, schlachte, schlächte,, geschlacht, U&lt;br /&gt;
schlingern,, schlorng, schlörnge,, geschlorngen, K&lt;br /&gt;
schlittern,, schlotort, schlotörte,, schlotorten, AK6&lt;br /&gt;
schlitzen,, schlaß, schläße,, geschlessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schlottern,, schlartt, schlärtte,, geschlortten, K&lt;br /&gt;
schluchzen,, schlochz, schlöchze,, geschlochzen&lt;br /&gt;
schlucken, schlickt, schlock, schlöcke, schlick, geschlocken&lt;br /&gt;
schlummern, schlirmmt, schlormm, schlörmme, schlirmm, geschlormmen, K&lt;br /&gt;
schlüpfen,, schlopf, schliäpfe,, geschlopfen, D&lt;br /&gt;
  Konjunktiv diphthongierend; der Rest einem höflichen Paparazzo vom Munde gestorken.&lt;br /&gt;
schlurfen,, schlorf, schlörfe,, geschlorfen&lt;br /&gt;
schlürfen, schlirfst, schlarf, schlärfe, schlirf, geschlurfen&lt;br /&gt;
schmachten,, schmiecht, schmiechte,, geschmachten &lt;br /&gt;
schmähen,, schmand, schmünde,, geschmanden, C&lt;br /&gt;
schmälern,, schmarl, schmärle,, geschmorlen, K&lt;br /&gt;
schmalzen,, schmielz, schmielze,, geschmalzen&lt;br /&gt;
schmankerln, schmlärnkt, schmlurnk, schmlürnke, schmlirnk, gleschmarnken, K3&lt;br /&gt;
schmarotzen, 2./3. schmarötzt, schmiratz, schmirätze, schmarötz, schmarotzen, Z&lt;br /&gt;
schmatzen, schmätzt, schmiez, schmieze, schmätz, geschmatzen&lt;br /&gt;
schmauchen,, schmach, schmäche,, geschmochen&lt;br /&gt;
schmausen,, schmus, schmüse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmecken,, schmak, schmäke,, geschmocken&lt;br /&gt;
schmeicheln, schmilcht, schmolch, schmölche, schmilch, geschmolchen, K&lt;br /&gt;
schmeißen &#039;&#039;(koten)&#039;&#039;,, schmieß, schmieße,,  geschmießen&lt;br /&gt;
schmerzen, 2./3. schmirzt, schmarz, schmörze, schmirz, geschmorzen&lt;br /&gt;
schmettern,, schmartt, schmörtte,, geschmortten, K&lt;br /&gt;
schmieden, 3. Sg. schmeust, schmad, schmäde,, geschmoden&lt;br /&gt;
schmiegen, 3. Sg. schmeucht, schmog, schmöge,, geschmogen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide &#039;&#039;geschmogen&#039;&#039; [gesmogen]&lt;br /&gt;
schmieren,, schmar, schmäre,, geschmoren&lt;br /&gt;
schminken,, schmank, schmänke,, geschmonken&lt;br /&gt;
schmirgeln,, schmorlg, schmörlge,, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmökern,, schmork, schmörke,, geschmorken, K&lt;br /&gt;
schmollen, 1. schmill&amp;lt;br/&amp;gt;2. schmillst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schmill, schmull&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemull, schmülle&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemülle,, geschmullen&lt;br /&gt;
schmoren,, schmur, schmüre,, geschmuren&lt;br /&gt;
schmücken,, schmiack, schmiäcke,, geschmiacken, D1&lt;br /&gt;
schmuggeln,, schmolgg, schmölgge,, geschmolggen, K&lt;br /&gt;
schmunzeln, 2./3. schmülnzt, schmalnz, schmälnze, schmülnz, geschmalnzen, K&lt;br /&gt;
schmurgeln, schmirlgt, schmorlg, schmörlge, schmirlg, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmusen,, schmos, schmöse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmutzen,, schmotz, schmötze,, geschmotzen&lt;br /&gt;
schnäbeln, schnilbt, schnolb, schnölbe, schnilb, geschnolben, K&lt;br /&gt;
schnacken, schnäckt, schnuk, schnüke,, geschnacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnallen,, schnull, schnülle,, geschnallen&lt;br /&gt;
schnalzen,, schnielz, schnielze,, geschnalzen&lt;br /&gt;
schnappen,, schnupp, schnüppe,, geschnoppen&lt;br /&gt;
schnarchen,, schnorch, schnörche, schnirch, geschnorchen&lt;br /&gt;
schnattern,, schnattatart, schnättätärte,, schnattattatarten, KZ3&lt;br /&gt;
  Der schnatt-stotternde Entenvogelkennjokus, vulgo: coniugatio balbutiens anatidarum&lt;br /&gt;
schnaufen, schnäuft, schnof, schnöfe, schnäuf, geschnufen&lt;br /&gt;
schnäuzen,, schnuz, schnüze,, geschnuzen&lt;br /&gt;
schnauzen,, schnoz, schnöze,, geschnozen&lt;br /&gt;
schneeberln, schnleerbt, schnlurmbb, schnlürmbbe, schnlirb, gleschnarmbben, CK3&lt;br /&gt;
schneien,, schnie, schnië,, geschniën&lt;br /&gt;
schnellen,, schnoll, schnölle,, geschnollen&lt;br /&gt;
schnetzeln, 2./3. schniltzt, schnoltz, schnöltze, schniltz, geschnoltzen, K&lt;br /&gt;
schniefen,, schniff, schniffe,, geschniffen&lt;br /&gt;
schniegeln,, schnalg, schnölge,, geschnulgen, K&lt;br /&gt;
schnippeln, schnilppt, schnulpp, schnülppe, schnilpp, geschnulppen, K&lt;br /&gt;
schnipseln,, schnalps, schnälpse,, geschnolpsen, K&lt;br /&gt;
schnipsen,, schnaps, schnäpse,, geschnopsen, K&lt;br /&gt;
schnitzeln,, schnlatz, schnlätze,, geschnlutzen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schnalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnitzen,, schnaß, schnäße,, geschnessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnorcheln,, schnurlch, schnürlche,, geschnurlchen, K&lt;br /&gt;
schnorren,, schnier, schniere,, geschnieren&lt;br /&gt;
schnüffeln, schnuffelt, schnialf, schniälfe, schnuffle, schnialfen, D1&lt;br /&gt;
schnuffeln,, schnalff, schnölffe,, geschnolffen, K&lt;br /&gt;
schnupfen,, schdopf, schdöpf,, gschdopfd, V&lt;br /&gt;
  Denasalisierende Konjugation der verstopften Nase&lt;br /&gt;
schnuppern, schnirppt, schnorpp, schnörppe, schnirpp, geschnorppen, K&lt;br /&gt;
schnüren,, schnor, schnöre,, geschnoren&lt;br /&gt;
schnurren,, schnarr, schnärre,, geschnarren&lt;br /&gt;
schocken, schöckt, schick, schicke,, geschocken&lt;br /&gt;
schönen,, schån, sch&amp;amp;oelig;ne,, geschonen&lt;br /&gt;
schonen,, schun, schüne,, geschonen&lt;br /&gt;
schöpfen,, schupf, schüpfe,, geschupfen&lt;br /&gt;
schottern, 2. schörttst&amp;lt;br&amp;gt;3. schörtt, schattartt, schättärtte, schörtt, schottottortten, KV&lt;br /&gt;
  Wegen der laulten Nähe zu &#039;&#039;stottern&#039;&#039; per Ausnahmegenehmigung im [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus].&lt;br /&gt;
schraffieren,, schraffur, schrafföre,, schraffuren, I&lt;br /&gt;
schralen, schrält, schriel, schriele, schräl, geschralen&lt;br /&gt;
schrammeln,, schrlomm, schrlömme,, schrlommen, K&lt;br /&gt;
schrammen, schrimmt, schromm, schrömme, schrimm, geschrommen&lt;br /&gt;
schränken, schrinkt, schrank, schrünke, schrink, geschronken&lt;br /&gt;
schrappen,, schropp, schröppe,, geschroppen&lt;br /&gt;
schrauben,, schrob, schröbe,, geschroben&lt;br /&gt;
schrecken,, schrackte, schräckte,, geschrackt, U&lt;br /&gt;
schreinern, schrirnt, schriarn, schriärne, schrirn, geschrornen, KD&lt;br /&gt;
schriftstellern, stirllt schrift, starll schruft, stürlle schrüft, stirll schrift, schruftgestorllen, ZPK&lt;br /&gt;
schrillen,, schrull, schrülle,, geschrullen&lt;br /&gt;
schröpfen,, schriapf, schriäpfe,, schriopfen, D&lt;br /&gt;
schrubben,, schrobb, schröbbe,, geschrobben&lt;br /&gt;
schrühen,, schrärsch, schrärsche,, geschrähen&lt;br /&gt;
  Vgl. Anmerkung zu „ruhen“&lt;br /&gt;
schrumpeln,, schrlamp, schrlämpe,, gelschrompen, K2&lt;br /&gt;
schrumpfen, schrimpft, schruompf, schrüömpfe, schrimpf, geschruompfen, D&lt;br /&gt;
schubbern,, schorschobb, schörschöbbe,, schorschobben&lt;br /&gt;
schubsen,, schopps, schöppse,, geschoppsen&lt;br /&gt;
schuften,, schaft, schäfte,, geschuften&lt;br /&gt;
schulden, schildt, schold, schölde, schild, gescholden&lt;br /&gt;
schulen,, schal, schäle,, geschalen&lt;br /&gt;
schummeln, schilmmt, scholmm, schölmme, schilmm, geschulmmen, K&lt;br /&gt;
schummern,, schumorm, schumörme,, schumurmen, AK6&lt;br /&gt;
schunkeln,, schlunk, schlünke,, geschlunken, K2&lt;br /&gt;
schüren,, schiur, schiüre,, geschiuren, D&lt;br /&gt;
schürfen,1. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;2. scharfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;1. schürfen&amp;lt;br/&amp;gt;2. schürft&amp;lt;br/&amp;gt;3. schürfen, schorf, schröfe,, geschorfen&lt;br /&gt;
schurigeln, igelt schur, olg schur, ölge schur, ilg schur, schurgeolgen, KP&lt;br /&gt;
schürzen,, schurz, schörze,, geschurzen &lt;br /&gt;
schustern, 2./3. schürst, schiarst, schiärste, schürst, schiursten, K&lt;br /&gt;
  Mit dipthongierenden Elementen. Das Partizip II gemahnt an die Schusterei als Lehrberuf, s. hebr. שיעור, &amp;quot;Unterricht&amp;quot;. (AZ)&lt;br /&gt;
schütteln,, schlott, schlötte,, geschlotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schelten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schütten,, schutt, schötte,, geschutten&lt;br /&gt;
schützen,, schuss, schüsse,, geschussen&lt;br /&gt;
schwäbeln, schwilbt, schwulb, schwülbe, schwilb, geschwulben, K&lt;br /&gt;
schwächeln, schwilcht, schwalch, schwölche, schwilch, geschwolchen, K&lt;br /&gt;
schwächen, schwicht, schwuch, schwüche, schwich, geschwuchen&lt;br /&gt;
schwafeln, schwläft, schwlief, schwliefe,, geschwlafen, K5&lt;br /&gt;
  analog &amp;quot;schlafen&amp;quot;&lt;br /&gt;
schwammerln, schwlärmmt, schwlurmm, schwlürmme, schwlirmm, gleschwarmmen, K3&lt;br /&gt;
schwanen,, schwun, schwüne,, geschwunen&lt;br /&gt;
schwängern, schwirngt, schworng, schwürnge, schwirng, geschworngen, K&lt;br /&gt;
schwanken, schwinkt, schwunk, schwünke, schwink, geschwonken&lt;br /&gt;
schwänzeln,, schwolnz, schwölnze,, geschwolnzen, K&lt;br /&gt;
schwänzen,, schwanz, schwönze,, geschwunzen&lt;br /&gt;
schwappen, schwäppt, schwoppopp, schwöppöppe, schwipp, geschwoppoppoppen, V&lt;br /&gt;
  [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus], gerade im Falle iterativen Hin- und Herschwappens ge&amp;amp;middot;ingen.&lt;br /&gt;
schwären, schwiert, schwiar, schwiüre, schwier, schwiaren, D3&lt;br /&gt;
schwärmen,, schworm, schwürme,, geschwormen&lt;br /&gt;
schwärzen,, schwarz, schwürze,, geschworzen&lt;br /&gt;
schwatzen,, schwutz, schwütze,, geschwutzen&lt;br /&gt;
schweben,, schwob, schwöbe,, geschwoben&lt;br /&gt;
schwefeln, schwilft, schwalf, schwülfe, schwilf, geschwolfen, K&lt;br /&gt;
schweifen,, schwiff, schwiffe,, geschwiffen&lt;br /&gt;
schweifen,, sviff, sviffe,, gesviffen &lt;br /&gt;
schweinigeln, schweinilgt, schwienalg, schwienälge, schweinilg, geschwienelgen, ZK&lt;br /&gt;
schweißen,, schwiss, schwisse,, geschwissen&lt;br /&gt;
schwelen, schwielt, schwal, schwäle, schwiel, geschwolen&lt;br /&gt;
schwelgen, schwilgt, schwolg, schwölge, schwilg, geschwolgen&lt;br /&gt;
schwenken,, schwachte, schwächte,, geschwacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwiemeln,, schwalm, schwülme,, geschwelmen, K&lt;br /&gt;
  Die Vokale in der betonten Silbe sind alle lang zu lesen.&lt;br /&gt;
schwindeln,, schwalnd, schwälnde, schwilnd, geschwolnden, K&lt;br /&gt;
schwirren,, schwarr, schwärre,, geschworren&lt;br /&gt;
schwitzen,, schwaß, schwäße,, geschwessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwofen,, schwaf, schwäfe,, geschwofen&lt;br /&gt;
schwurbeln, schwürflet, schwarlb, schwörlbe, schwürlb, geschworlben&lt;br /&gt;
scrollen, scrillt, scrull, scrülle, scrill, gescrollen&lt;br /&gt;
sechsteln,, salchst, sülchste,, gesolchsten, K&lt;br /&gt;
seeden,, sode, söde,, gesoden&lt;br /&gt;
segeln,, salg, sälge, silg, gesolgen, K&lt;br /&gt;
segnen,, son&amp;amp;middot;g, sön&amp;amp;middot;ge,, geson&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
seichen,, sich, siche,, gesichen&lt;br /&gt;
seiern, 1. birn&amp;lt;br/&amp;gt;2. birst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irst&amp;lt;br/&amp;gt;1. sirnd&amp;lt;br/&amp;gt;2. seierd&amp;lt;br/&amp;gt;3. sirnd, warr, wärre, seier&amp;lt;br/&amp;gt;seierd, gewersen &lt;br /&gt;
  Konjunktiv Präsens: seier, seierst, seier, seiern, seiert, seiern (die 2.P.S. von „bersten“ müsste korrekt, um Verwechslungen vorzubeugen, „du birstst“ heißen)&lt;br /&gt;
seifen,, sief, siefe,, gesiffen&lt;br /&gt;
seihen,, sieh, siehe,, gesiehen&lt;br /&gt;
seilen,, siel, siele,, gesielen&lt;br /&gt;
sekundieren,, sekundant, sekundänte,, sekundanten, I&lt;br /&gt;
  coniugatio duelli&lt;br /&gt;
semmeln,, sulmm, sülmme,, gesulmmen, K&lt;br /&gt;
sempern,, seermb, seermbe,, geseermben, O1K&lt;br /&gt;
sengen,, song, sönge,, gesongen&lt;br /&gt;
senken,, sachte, sächte,, gesacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
setzen,, satz, sütze,, gesotzen&lt;br /&gt;
seufzen,, sufz, süfze,, gesufzen&lt;br /&gt;
sexten, 2/3. sixt, soxt, söxte, sixt, gesoxten&lt;br /&gt;
shanghaien, hait shang, hia shang, hiäe shang, haie shang, shang gehiaen, P&lt;br /&gt;
sichern,, sarch, särche, sirch, gesorchen, K&lt;br /&gt;
sichten,, sucht, süchte,, gesuchten&lt;br /&gt;
sickern,, sarck, särcke,, gesorcken&lt;br /&gt;
sieben,, acht, neune,, gezehn, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
siebteln,, sulbt, sülbte,, gesulbten, K&lt;br /&gt;
siechen,, sick, sicke,, gesocken, V&lt;br /&gt;
siedeln,, sald, sälde,, gesolden, K&lt;br /&gt;
siegen, siggt, sag, säge,, gesegen&lt;br /&gt;
  Präsens mit kurzem I analog &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
siezen,, sass, sässe,, geseßen, V&lt;br /&gt;
  In seinen regelmäßigen Formen unterscheidet sich das Verb &#039;&#039;siezen&#039;&#039; nur in der Länge des Stammvokals von &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;. Nun ist das in allen Formen so.&lt;br /&gt;
signieren,, signatur, signatöre,, signaturen, I&lt;br /&gt;
simsen,, sams, sämse,, gesumsen&lt;br /&gt;
simulieren,, simulator, simulatöre,, simulatoren, I&lt;br /&gt;
sinnieren,, sannor, sänöre,, sannoren, Z&lt;br /&gt;
sintern, sirnt, sarnt, särnte, sirnt, gesornten, K&lt;br /&gt;
sirren,, sarr, särre,, gesarren&lt;br /&gt;
sitzenbleiben,, blieb saß, bliebe säß,, sessengeblieben, Z&lt;br /&gt;
skalpieren,, skulptur, skulptöre,, skulpturen, I&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skat spielen)&#039;&#039;,, skut, sküte,, geskuten&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skateboard fahren)&#039;&#039;, skiet, skote, sköte, skiete, geskoten&lt;br /&gt;
skizzieren,, skaizzar, skiazzäre,, skizzoren, ZD&lt;br /&gt;
skullen,, skoll, skölle,, geskollen&lt;br /&gt;
skypen,, skope, sköpe,, geskopen&lt;br /&gt;
smoken,, smog, smöge,, gesmaugen, V&lt;br /&gt;
  Im Kennjokus klingt des Smaugs Smog an.&lt;br /&gt;
smsn,, sngs, sngs,, gsngsn, V&lt;br /&gt;
  Hier werden alle Vokale getrost verschluckt; das &#039;&#039;m&#039;&#039; als Silbengipfel wird abgelautet.&lt;br /&gt;
sollen,, sesoll, sesölle,, gesollen, R&lt;br /&gt;
sommern, ich sirrm&amp;lt;br&amp;gt;du sirrmst&amp;lt;br&amp;gt;er sirrm&amp;lt;br&amp;gt;wir sommern&amp;lt;br&amp;gt;ihr sorrmt&amp;lt;br&amp;gt;sie sommern, surrm, sürrme, sorrme!, mesorren&lt;br /&gt;
  In diesen Formen werden die Insektenstimmen hörbar.&lt;br /&gt;
sonnen, sönnt, sohn, sœhne, sönn, gesohnen&lt;br /&gt;
sorgen, sirgt, surg, sürge, sirg, gesorgen&lt;br /&gt;
sortieren,, orrseit, orrseite,, eiorrsten, V&lt;br /&gt;
spachteln,, spolcht, spölchte,, gespolchten, K&lt;br /&gt;
spähen,, spumb, spümbe,, gespamben, C&lt;br /&gt;
spalten, 2. spältst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spält, spielt, spielte,, gespalten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spammen, spimmt, spomm, spömme, spimm, gespommen&lt;br /&gt;
spannen, spinnt, sponn, spönne, spinn, gesponnen, V&lt;br /&gt;
  Hier handelt es sich um die konfundierende Konjugation, vulgo conjugatio confundens.&lt;br /&gt;
sparen, spärt, spur, spüre,, gesparen&lt;br /&gt;
spaßen,, spieß, spieße,, gespaßen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;braten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
speichern,, spirch, spirche,, gespirchen, K&lt;br /&gt;
speisen,, spies, spiese,, gespiesen&lt;br /&gt;
spenden,, spandte, spendte, , gespandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sperren, spirrt, sparr, spörre, spirr, gesporren&lt;br /&gt;
spicken,, spak, späke,, gespichen&lt;br /&gt;
spiegeln, 1. spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. tiegelegeit&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: n’spiegelegeipsn&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: n’spiegelegeipsn, 1. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spalglapsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spalglapsen, 1. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spälgläpsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spälgläpsen, Sg.: spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: tespiegelegeipset, nerospalglapsoren, V&lt;br /&gt;
  Palindromatische Stärkung mit Anklängen ans Finnische und Klingonische. Die apostrophierten Vorsätze übernehmen, wo vorhanden, die Funktion der jeweils passenden Personalpronomen.&lt;br /&gt;
spielen,, spol, spöle,, gespolen&lt;br /&gt;
spießen, speußt, spaß, späße, spiss, gespossen&lt;br /&gt;
spitzeln, spiltzt, spaltz, spöltze, spiltz, gespoltzen, K&lt;br /&gt;
spitzen,, spatz, spätze,, gespotzen&lt;br /&gt;
splitten,, splatt, splütte,, gesplutten&lt;br /&gt;
splittern,, splartt, splärtte,, gesplortten&lt;br /&gt;
sponsern,, spurns, spürnse,, gespurnsen, K&lt;br /&gt;
sponsoren,ore spons&amp;lt;br/&amp;gt;örst spons&amp;lt;br/&amp;gt;ört spons, ur spons, üre spons, or spons, sponsgearen, P&lt;br /&gt;
sporteln,, sparlt,  spärlte,, gesporlten&lt;br /&gt;
spötteln, 2. spilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spiltt, spoltt, spöltte, spiltt, gespoltten, K&lt;br /&gt;
spotten, 2. spittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spitt, spatt, spätte, spitt, gespotten&lt;br /&gt;
sprayen,, sprouw, sprööwe,, gesprouwen&lt;br /&gt;
spreiten,, spritt, spritte,, gespritten &lt;br /&gt;
spreizen,, spriez, sprieze,, gespriezen&lt;br /&gt;
sprengen,, sprangte, sprengte,, gesprangt&lt;br /&gt;
sprenkeln, sprilnkt, spralnk, sprölnke, sprilnk, gesprolnken, K&lt;br /&gt;
sprießen,, sprass, sprässe,, gesprassen&lt;br /&gt;
  Als interessöre es jemanden, dass &#039;&#039;sprießen&#039;&#039; bereits stark ist, je größer das Durcheinander, umso besser.&lt;br /&gt;
sprinten,, sprant, spränte,, gesprunten&lt;br /&gt;
spritzen,, sprotz, sprötze,, gesprotzen&lt;br /&gt;
spritzgießen,, goss sprotz, gösse sprötz,, sprotzgegossen, ZP&lt;br /&gt;
sprossen, sprösst, spraß, spräße, spröss, gesprossen&lt;br /&gt;
sprudeln,, splurd, splürde,, gesplurden, K&lt;br /&gt;
sprühen,, sprumb, sprümbe,, gesprumben, C&lt;br /&gt;
spucken,, spock, spöcke, spyck, gespocken&lt;br /&gt;
spülen,, spiöhl, spiähle,, spiählen, D2&lt;br /&gt;
  Praesens viceversum entfällt wegen &#039;&#039;spulen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spulen, spillt, spool, spüle, spill, gespulen&lt;br /&gt;
spuren,, spar, späre,, gespuren&lt;br /&gt;
spüren,, spor, spöre,, gesporen&lt;br /&gt;
spurten,, sport, spörte,, gesporten&lt;br /&gt;
sputen,, spat, späte,, gesputen&lt;br /&gt;
staben, 2. stäst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stät, stutte, stütte, stä, gestaben, V&lt;br /&gt;
  Mischkonjugation aus den Paradigmen von &#039;&#039;haben&#039;&#039; und &#039;&#039;graben&#039;&#039; mit frei hinzugedochtenem Imperativ&lt;br /&gt;
stabilisieren,, stabilisator, stabilisatöre,, stabilisatoren, I&lt;br /&gt;
staffeln, stälfft, stiefalf, stiefälfe,, stafulfen&lt;br /&gt;
stählen,, stiahl, stiähle,, stiahlen, D3&lt;br /&gt;
staksen,, stuks, stükse,, gestaksen&lt;br /&gt;
stalken,, stolk, stölke,, gestolken&lt;br /&gt;
stallen,, stiel, stiele,, gestallen &lt;br /&gt;
stammeln,, stolmm, stölmme,, gestolmmen, K&lt;br /&gt;
stammen, stämmt, stiem, stiem,, gestammen&lt;br /&gt;
stampfen,, stumpf, stümpfe,, gestompfen&lt;br /&gt;
stänkern, stirnkt, stornk, stürnke, stirnk, gesturnken, K&lt;br /&gt;
stanzen,, stunz, stünze,, gestanzen&lt;br /&gt;
stapeln,, stlop, stlöpe,, gestolpen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch wegen &#039;&#039;stülpen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
stapfen,, stoff, stöffe,, gestoffen&lt;br /&gt;
stärken,, stork, störke, stirk, gestorken&lt;br /&gt;
starren,, storr, större,, gestarren&lt;br /&gt;
starten, 2. stirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stirt, sturt, stürte, stirt, gesturten&lt;br /&gt;
stauben,, stob, stöbe,, gestoben&lt;br /&gt;
stauen,, stiend, stiende,, gestaunden, C&lt;br /&gt;
staunen,, stun, stüne,, gestunen&lt;br /&gt;
stecken,, stak, stäke,, gestocken&lt;br /&gt;
  Die Präteritumsformen existieren in der Standardsprache, sind aber nur (noch) so wenig verbritten, dass wir sie als neuen Stork führen.&lt;br /&gt;
steigern,, stirg, stirge,, gestirgen, K&lt;br /&gt;
steinigen,, stienag, stienäge,, gestienegen, Z&lt;br /&gt;
stellen,, stall, ställe,, gestollen&lt;br /&gt;
stelzen,, stalz, stülze,, gestolzen&lt;br /&gt;
stemmen,, stamm, stömme,, gestommen&lt;br /&gt;
stempeln,, stalmp, stälmpe, stilmp, gestolmpen, K&lt;br /&gt;
sterilisieren,, sterilisator, sterilisatöre,, sterilisatoren, I&lt;br /&gt;
steuern,, stur, stüre,, gesturen&lt;br /&gt;
stibitzen,, stubotz, stübötze,, stubotzen, Z&lt;br /&gt;
sticken,, stock, stöcke,, gestocken&lt;br /&gt;
stiefeln,, stolf, stölfe,, gestolfen, K&lt;br /&gt;
stieren,, star, stäre,, gesturen&lt;br /&gt;
stierln, 1. stierle&amp;lt;br /&amp;gt;2. stlierst&amp;lt;br /&amp;gt;3. stliert, stlor, stlöre, stlier, glestoren, K3&lt;br /&gt;
stiften,, staft, stäfte,, gestuften&lt;br /&gt;
stillen,, stull, stülle,, gestullen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(richtig sein)&#039;&#039;,, stum, stüme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(ein Instrument)&#039;&#039;,, stumm, stümme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(für ein Kanditate)&#039;&#039;,, stahm, stähme, gestommen&lt;br /&gt;
stippen, 1. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. steipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. stippen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. stippt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. stippen, stuppte, stüppte, stippe!, gestuppt&lt;br /&gt;
stöbern,, storb, störbe,, gestorben, K&lt;br /&gt;
stochern, stircht, storch, störche, stirch, gestorchen, K&lt;br /&gt;
stöckeln,, stolck, stölcke,, gestolcken, K&lt;br /&gt;
stocken,, stuck, stücke,, gestucken&lt;br /&gt;
stöhnen,, ståhn, st&amp;amp;oelig;hne,, gestohnen&lt;br /&gt;
stolpern,, storlp, störlpe,, gestorlpen, K&lt;br /&gt;
stopfen, stifft, stuff, stüffe, stiff, gestuffen&lt;br /&gt;
stoppen,, stupp, stüppe,, gestuppen&lt;br /&gt;
stöpseln,, stolps, stülpse,, gestolpsen, K&lt;br /&gt;
stören,, stor, st&amp;amp;oelig;re,, gestoren&lt;br /&gt;
stornieren, niert storn, nor storn, nöre storn, niere storn, stornoren, P&lt;br /&gt;
  tmetischer Stork mit Konsonantenklonierung&lt;br /&gt;
stottern,, stottortt, stöttörtt,, stottotorten, KV&lt;br /&gt;
  Variation des [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus]&lt;br /&gt;
strafen, sträft, strief, striefe, sträf, gestrafen&lt;br /&gt;
straffen,, struf, strüfe,, gestraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strahlen, strählt, striehl, striehle, strähl, gestrahlen&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (die Lampe &#039;&#039;striehl&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
strahlen,, strill, strille,, gestrillen&lt;br /&gt;
  transitives Verb (er &#039;&#039;strill&#039;&#039; die Leinwand an.)&lt;br /&gt;
strampeln,, strolmp, strölmpe,, gestrolmpen, K&lt;br /&gt;
stranden, strindt, strond, strönde, strind, gestronden&lt;br /&gt;
sträuben,, strub, strübe,, gestruben&lt;br /&gt;
straucheln, strlicht, strloch, strlöche, strlich, strlochen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039; und &#039;&#039;streicheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strawanzen, strawinzt, strawunz, strawünze, strawinsky, struwunzen, V&lt;br /&gt;
  Conjugatio duplex im Partizip II.&lt;br /&gt;
streben,, strob, ströbe,, gestroben&lt;br /&gt;
strecken,, strak, sträke,, gestrocken&lt;br /&gt;
streicheln, strilcht, stlorch, stlörche, strilch, gestlorchen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
streifen,, striff, striffe,, gestriffen&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
streiken,, striek, strieke,, gestrieken&lt;br /&gt;
stressen,2./3. strisst,straß,sträße,striss,gestressen&lt;br /&gt;
streuen,, strand, strände,, gestrunden, C&lt;br /&gt;
streunen, strient, strun, strüne, strien, gestrunen&lt;br /&gt;
stricken,, strock, ströcke,, gestrocken&lt;br /&gt;
striegeln, strielgt, strolg, strölge, strielg, gestrolgen, K &lt;br /&gt;
strippen,, stropp, ströppe,, gestroppen&lt;br /&gt;
strolchen,, strulch, strülche,, gestrulchen&lt;br /&gt;
strömen,, strom, str&amp;amp;oelig;me,, gestr&amp;amp;aring;men&lt;br /&gt;
stromern,, strorm, strörme,, gestrormen, K&lt;br /&gt;
strotzen,, stratz, strätze,, gestratzen&lt;br /&gt;
strukturieren,, struktur, struktöre,, strukturen, I&lt;br /&gt;
studieren,, student, studänte,, studanden, I&lt;br /&gt;
stufen,, stief, stiefe,, gestufen&lt;br /&gt;
stülpen,, stolp, stölpe,, gestulpen&lt;br /&gt;
stümpern,, stotormp, stötörmpe,, gestrumpen, AZ&lt;br /&gt;
stunden,, stuˈund, stüˈünde,, stuˈunden&lt;br /&gt;
stupsen,, stops, stöpse,, gestopsen&lt;br /&gt;
stürmen,, storm, störme,, gestormen&lt;br /&gt;
stürzen,, starz, stärze,, gestorzen&lt;br /&gt;
stützen,, stotz, stötze,, gestutzen&lt;br /&gt;
stutzen,, stass, stässe,, gestussen&lt;br /&gt;
stylen,, staal, stääle,, gestoolen&lt;br /&gt;
suchen,, sooch, sööche,, gesoochen&lt;br /&gt;
süffeln, suffelt, sialf, siälfe, suffle, sialfen, D1&lt;br /&gt;
suhlen, siehlt, saal, sääle, siehl, gesohlen&lt;br /&gt;
sühnen, suhnt, siöhn, siähne, suhn, siähnen, D2&lt;br /&gt;
sülzen,, solz, sölze,, gesolzen&lt;br /&gt;
summen,, suhm, sühme,, gesuhmen, O1&lt;br /&gt;
sündigen,, sondag, söndäge,, gesondegen, Z&lt;br /&gt;
suppen, süppt, siupp, siüppe,, siuppen, D&lt;br /&gt;
surfen,, sarf, särfe,, gesorfen&lt;br /&gt;
süßen, sußt, siöß, siäße, suß, siäßen, D2&lt;br /&gt;
swingen,, swang, swänge,, geswungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10293</id>
		<title>Starke Verben/S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10293"/>
		<updated>2024-11-23T10:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* smoken */ Im Partizip klingt entfernt der Rauch des Smaug an.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
sabbeln, silbbt, solbb, sülbbe, silbb, gesulbben, K&lt;br /&gt;
sabbern,, sorbb, sürbbe,, gesurbben, K&lt;br /&gt;
sächseln, sälchst, solchs, sölchse, silchs, gesolchsen, K&lt;br /&gt;
sacken,, suk, süke, siek, gesuken&lt;br /&gt;
säen,, sand, sünde,, gesanden, C&lt;br /&gt;
sagen,, sug, süge,, gesagen&lt;br /&gt;
sägen,, sarg, särge,, gesarken, V&lt;br /&gt;
  Ei, wo kommt denn das eingeschobene &#039;&#039;r&#039;&#039; her? Sagen wir mal, das ist lautmalerisch für das Ricke-Racke der Sägezähne. Stärker B. Goldmann: „Spaß muss!“&lt;br /&gt;
salbadern, salbirdt, salburd, salbürde, salbird, salburden, K&lt;br /&gt;
salben,, sielb, sielbe,, gesielben&lt;br /&gt;
salzen, 2./3. silzt, sielz, sielze, silz, gesalzen&lt;br /&gt;
sammeln, silmmt, solmm, sölmme, silmm, gesolmmen, K&lt;br /&gt;
satteln,, soltt, söltte,, gesultten&lt;br /&gt;
sättigen,, sattog, sättöge,, gesattogen, Z&lt;br /&gt;
sauen,, sieb, siebe,, gesauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
säubern,, sorb, sörbe,, gesorben, K&lt;br /&gt;
säuern,, sur, süre,, gesoren&lt;br /&gt;
säumen,, somm, sömme,, gesommen&lt;br /&gt;
saunen, säunt, sonn, sönne, säun, gesonnen&lt;br /&gt;
säuseln,, suls, sülse,, gesulsen, K&lt;br /&gt;
sausen,, sus, süse,, gesusen&lt;br /&gt;
scannen, scinnt, sconn, scönne, scinn, gesconnen&lt;br /&gt;
schaben,, schub, schübe,, geschaben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schachteln,, schiechschachteltal, schiechschiechschachteltaltäle,, geschachschiechschiechschachteltaltäletolen, V&lt;br /&gt;
schächten, 2. schichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schicht, schocht, schöchte, schicht, geschochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schaden, schädt, schud, schüde,, geschuden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schädigen,, schudag, schüdäge,, geschudegen, K&lt;br /&gt;
schäkern,, schark, schärke, schirk, geschorken, K&lt;br /&gt;
schälen,, schal, schüle,, gesch&amp;amp;aring;len&lt;br /&gt;
schalten,, schielt, schielte,, geschalten&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands und in Österreich tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
schämen, schamt, schiam, schiöme, scham, geschiamen, D&lt;br /&gt;
schänden, 2. schinst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schind, 1. schand&amp;lt;br/&amp;gt;2. schandst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schand&amp;lt;br/&amp;gt;1. schunden&amp;lt;br/&amp;gt;2. schundet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schunden, schünde,, geschonden&lt;br /&gt;
schanzen,, schonz, schönze,, geschunzen&lt;br /&gt;
schärfen, schirft, scharf, schörfe, schirf, geschorfen&lt;br /&gt;
scharmützeln, 2./3. milzt schar, miultz schar, miöltze schar, miltz schar, scharmiultzen, PKD&lt;br /&gt;
scharren,, schorr, schörre,, geschorren&lt;br /&gt;
scharwenzeln, 2./3. wilnzt schar, wolnz schar, wölnze schar, wilnz schar, scharwolnzen, PK&lt;br /&gt;
schatten,, schott, schötte,, geschotten&lt;br /&gt;
schätzen,, schaz, schüze,, geschozen&lt;br /&gt;
schaudern,, schord, schörde,, geschorden, K&lt;br /&gt;
schauen,, schieh, schiehe,, geschauen&lt;br /&gt;
schaufeln,, schualf, schüälfe,, geschualfen&lt;br /&gt;
  Stärkung mit Diphthongdrehung – auch ne Idee.&lt;br /&gt;
schaukeln,, scholk, schölke,, gescholken, K&lt;br /&gt;
schäumen,, schum, schüme,, geschummen&lt;br /&gt;
schauspielern, spirlt schau, spurl schuh, spürle schüh, spirl schau, schuhgespurlen, ZPK&lt;br /&gt;
scheffeln,, schalff, schälffe, schilff, gescholffen, K&lt;br /&gt;
scheitern,, schirt, schirte,, geschirten, K&lt;br /&gt;
schellen,, scheel, scheele,, gescheelen, O1&lt;br /&gt;
schenken,, schachte, schächte,, geschacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
scheppern,, scharpp, schürppe,, geschorppen, K&lt;br /&gt;
scheren,, schur, schüre,, geschuren&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;scheren&#039;&#039; i.S.v. (Haare) schneiden ist im Standarddeutschen bereits stark, &#039;&#039;scheren&#039;&#039; im Sinne einer Bewegung hingegen nicht: „Er schur sich zum Teufel“, „das Fahrzeug schur aus“.&lt;br /&gt;
scherzen, 2./3. schirzt, scharz, schürze, schirz, geschorzen&lt;br /&gt;
schesen,, schass, schüsse,, geschossen&lt;br /&gt;
  wie pesen&lt;br /&gt;
scheuchen, schicht, schauch, schüche, schich, geschuchen&lt;br /&gt;
scheuen,, schuh, schühe,, geschuhen&lt;br /&gt;
scheuern, schrout, schruia, schrüiä, schrou, geschruion, TK&lt;br /&gt;
schichten,, schucht, schüchte,, geschuchten&lt;br /&gt;
schicken,, schak, schäke,, geschucken&lt;br /&gt;
schielen, schiölt, schiül, schiäle, schiöl, geschiolen, VD&lt;br /&gt;
  Das diphthongische Abgleiten des &#039;&#039;i&#039;&#039; in einen Umlaut illustriert sehr schön das Abgleiten eines Augapfels von der richtigen Blickrichtung.&lt;br /&gt;
schienen,, schan, schäne,, geschenen&lt;br /&gt;
schiffen,, schoff, schöffe,, geschoffen&lt;br /&gt;
schildern, schrildst, schrald, schrälde, schrild, geschrolden, K2&lt;br /&gt;
schillern,, schurll, schürlle,, geschurllen, K&lt;br /&gt;
schilpen,, schielb, schielbe,, geschielben, O1&lt;br /&gt;
schimmeln,, scholmm, schölmme,, gescholmmen, K&lt;br /&gt;
schimmern,, schormm, schörmme,, geschormmen, K&lt;br /&gt;
schimpfen,, schampf, schämpfe,, geschompfen&lt;br /&gt;
schippen,, schopp, schöppe,, geschoppen&lt;br /&gt;
schlabbern,, schlabarb, schlabärbe,, schlabarben, K6&lt;br /&gt;
schlachten,, schlocht, schlöchte,, geschlochten&lt;br /&gt;
schlackern,, schlorck, schlörcke,, geschlorcken, K&lt;br /&gt;
schlagbohren, 1. bohre schlag&amp;lt;br/&amp;gt;2. böhrst schläg&amp;lt;br/&amp;gt;3. böhrt schläg, biehr schlug, biehre schlüg, böhre schläg, schlaggebohren, ZP&lt;br /&gt;
schlagzeilen, zeilt schlag, ziel schlag, ziele schlag, zeile schlag, schlaggezielen, P&lt;br /&gt;
schlampen,, schlomp, schlömpe,, geschlompen&lt;br /&gt;
schlängeln,, schlolng, schlölnge,, geschlolngen, K&lt;br /&gt;
schlauchen,, schloch, schlöche,, geschlochen&lt;br /&gt;
schlaumeiern, meiert schlau, mïeor schlo, mïeore schlö, meiere schläu, schlomïeoren, ZP&lt;br /&gt;
schlecken, 2. schlickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlickt, schlicak, schlicäke, schlick!, schliceken, A&lt;br /&gt;
  Das c ist stets wie k zu sprechen.&lt;br /&gt;
schlemmen,, schlamm, schlämme,, geschlommen&lt;br /&gt;
schlendern,, schlarnd, schlärnde,, geschlornden, K&lt;br /&gt;
schlenkern,, schlornk, schlörnke,, geschlornken, K&lt;br /&gt;
schlenzen, 2./3. schlinzt, schlanz, schlönze, schlinz, geschlunzen&lt;br /&gt;
schleppen, schlippt, schlapp, schlöppe, schlipp, geschloppen&lt;br /&gt;
schleudern,, schlurd, schlürde,, geschlurden, K&lt;br /&gt;
schleusen,, schlus, schlüse,, geschlusen&lt;br /&gt;
schlichten, 1. schlechte&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. schlechten&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlechtet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlechten, schlucht, schlüchte,, geschluchten&lt;br /&gt;
schlingen,, schlachte, schlächte,, geschlacht, U&lt;br /&gt;
schlingern,, schlorng, schlörnge,, geschlorngen, K&lt;br /&gt;
schlittern,, schlotort, schlotörte,, schlotorten, AK6&lt;br /&gt;
schlitzen,, schlaß, schläße,, geschlessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schlottern,, schlartt, schlärtte,, geschlortten, K&lt;br /&gt;
schluchzen,, schlochz, schlöchze,, geschlochzen&lt;br /&gt;
schlucken, schlickt, schlock, schlöcke, schlick, geschlocken&lt;br /&gt;
schlummern, schlirmmt, schlormm, schlörmme, schlirmm, geschlormmen, K&lt;br /&gt;
schlüpfen,, schlopf, schliäpfe,, geschlopfen, D&lt;br /&gt;
  Konjunktiv diphthongierend; der Rest einem höflichen Paparazzo vom Munde gestorken.&lt;br /&gt;
schlurfen,, schlorf, schlörfe,, geschlorfen&lt;br /&gt;
schlürfen, schlirfst, schlarf, schlärfe, schlirf, geschlurfen&lt;br /&gt;
schmachten,, schmiecht, schmiechte,, geschmachten &lt;br /&gt;
schmähen,, schmand, schmünde,, geschmanden, C&lt;br /&gt;
schmälern,, schmarl, schmärle,, geschmorlen, K&lt;br /&gt;
schmalzen,, schmielz, schmielze,, geschmalzen&lt;br /&gt;
schmankerln, schmlärnkt, schmlurnk, schmlürnke, schmlirnk, gleschmarnken, K3&lt;br /&gt;
schmarotzen, 2./3. schmarötzt, schmiratz, schmirätze, schmarötz, schmarotzen, Z&lt;br /&gt;
schmatzen, schmätzt, schmiez, schmieze, schmätz, geschmatzen&lt;br /&gt;
schmauchen,, schmach, schmäche,, geschmochen&lt;br /&gt;
schmausen,, schmus, schmüse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmecken,, schmak, schmäke,, geschmocken&lt;br /&gt;
schmeicheln, schmilcht, schmolch, schmölche, schmilch, geschmolchen, K&lt;br /&gt;
schmeißen &#039;&#039;(koten)&#039;&#039;,, schmieß, schmieße,,  geschmießen&lt;br /&gt;
schmerzen, 2./3. schmirzt, schmarz, schmörze, schmirz, geschmorzen&lt;br /&gt;
schmettern,, schmartt, schmörtte,, geschmortten, K&lt;br /&gt;
schmieden, 3. Sg. schmeust, schmad, schmäde,, geschmoden&lt;br /&gt;
schmiegen, 3. Sg. schmeucht, schmog, schmöge,, geschmogen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide &#039;&#039;geschmogen&#039;&#039; [gesmogen]&lt;br /&gt;
schmieren,, schmar, schmäre,, geschmoren&lt;br /&gt;
schminken,, schmank, schmänke,, geschmonken&lt;br /&gt;
schmirgeln,, schmorlg, schmörlge,, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmökern,, schmork, schmörke,, geschmorken, K&lt;br /&gt;
schmollen, 1. schmill&amp;lt;br/&amp;gt;2. schmillst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schmill, schmull&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemull, schmülle&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemülle,, geschmullen&lt;br /&gt;
schmoren,, schmur, schmüre,, geschmuren&lt;br /&gt;
schmücken,, schmiack, schmiäcke,, geschmiacken, D1&lt;br /&gt;
schmuggeln,, schmolgg, schmölgge,, geschmolggen, K&lt;br /&gt;
schmunzeln, 2./3. schmülnzt, schmalnz, schmälnze, schmülnz, geschmalnzen, K&lt;br /&gt;
schmurgeln, schmirlgt, schmorlg, schmörlge, schmirlg, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmusen,, schmos, schmöse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmutzen,, schmotz, schmötze,, geschmotzen&lt;br /&gt;
schnäbeln, schnilbt, schnolb, schnölbe, schnilb, geschnolben, K&lt;br /&gt;
schnacken, schnäckt, schnuk, schnüke,, geschnacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnallen,, schnull, schnülle,, geschnallen&lt;br /&gt;
schnalzen,, schnielz, schnielze,, geschnalzen&lt;br /&gt;
schnappen,, schnupp, schnüppe,, geschnoppen&lt;br /&gt;
schnarchen,, schnorch, schnörche, schnirch, geschnorchen&lt;br /&gt;
schnattern,, schnattatart, schnättätärte,, schnattattatarten, KZ3&lt;br /&gt;
  Der schnatt-stotternde Entenvogelkennjokus, vulgo: coniugatio balbutiens anatidarum&lt;br /&gt;
schnaufen, schnäuft, schnof, schnöfe, schnäuf, geschnufen&lt;br /&gt;
schnäuzen,, schnuz, schnüze,, geschnuzen&lt;br /&gt;
schnauzen,, schnoz, schnöze,, geschnozen&lt;br /&gt;
schneeberln, schnleerbt, schnlurmbb, schnlürmbbe, schnlirb, gleschnarmbben, CK3&lt;br /&gt;
schneien,, schnie, schnië,, geschniën&lt;br /&gt;
schnellen,, schnoll, schnölle,, geschnollen&lt;br /&gt;
schnetzeln, 2./3. schniltzt, schnoltz, schnöltze, schniltz, geschnoltzen, K&lt;br /&gt;
schniefen,, schniff, schniffe,, geschniffen&lt;br /&gt;
schniegeln,, schnalg, schnölge,, geschnulgen, K&lt;br /&gt;
schnippeln, schnilppt, schnulpp, schnülppe, schnilpp, geschnulppen, K&lt;br /&gt;
schnipseln,, schnalps, schnälpse,, geschnolpsen, K&lt;br /&gt;
schnipsen,, schnaps, schnäpse,, geschnopsen, K&lt;br /&gt;
schnitzeln,, schnlatz, schnlätze,, geschnlutzen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schnalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnitzen,, schnaß, schnäße,, geschnessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnorcheln,, schnurlch, schnürlche,, geschnurlchen, K&lt;br /&gt;
schnorren,, schnier, schniere,, geschnieren&lt;br /&gt;
schnüffeln, schnuffelt, schnialf, schniälfe, schnuffle, schnialfen, D1&lt;br /&gt;
schnuffeln,, schnalff, schnölffe,, geschnolffen, K&lt;br /&gt;
schnupfen,, schdopf, schdöpf,, gschdopfd, V&lt;br /&gt;
  Denasalisierende Konjugation der verstopften Nase&lt;br /&gt;
schnuppern, schnirppt, schnorpp, schnörppe, schnirpp, geschnorppen, K&lt;br /&gt;
schnüren,, schnor, schnöre,, geschnoren&lt;br /&gt;
schnurren,, schnarr, schnärre,, geschnarren&lt;br /&gt;
schocken, schöckt, schick, schicke,, geschocken&lt;br /&gt;
schönen,, schån, sch&amp;amp;oelig;ne,, geschonen&lt;br /&gt;
schonen,, schun, schüne,, geschonen&lt;br /&gt;
schöpfen,, schupf, schüpfe,, geschupfen&lt;br /&gt;
schottern, 2. schörttst&amp;lt;br&amp;gt;3. schörtt, schattartt, schättärtte, schörtt, schottottortten, KV&lt;br /&gt;
  Wegen der laulten Nähe zu &#039;&#039;stottern&#039;&#039; per Ausnahmegenehmigung im [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus].&lt;br /&gt;
schraffieren,, schraffur, schrafföre,, schraffuren, I&lt;br /&gt;
schralen, schrält, schriel, schriele, schräl, geschralen&lt;br /&gt;
schrammeln,, schrlomm, schrlömme,, schrlommen, K&lt;br /&gt;
schrammen, schrimmt, schromm, schrömme, schrimm, geschrommen&lt;br /&gt;
schränken, schrinkt, schrank, schrünke, schrink, geschronken&lt;br /&gt;
schrappen,, schropp, schröppe,, geschroppen&lt;br /&gt;
schrauben,, schrob, schröbe,, geschroben&lt;br /&gt;
schrecken,, schrackte, schräckte,, geschrackt, U&lt;br /&gt;
schreinern, schrirnt, schriarn, schriärne, schrirn, geschrornen, KD&lt;br /&gt;
schriftstellern, stirllt schrift, starll schruft, stürlle schrüft, stirll schrift, schruftgestorllen, ZPK&lt;br /&gt;
schrillen,, schrull, schrülle,, geschrullen&lt;br /&gt;
schröpfen,, schriapf, schriäpfe,, schriopfen, D&lt;br /&gt;
schrubben,, schrobb, schröbbe,, geschrobben&lt;br /&gt;
schrühen,, schrärsch, schrärsche,, geschrähen&lt;br /&gt;
  Vgl. Anmerkung zu „ruhen“&lt;br /&gt;
schrumpeln,, schrlamp, schrlämpe,, gelschrompen, K2&lt;br /&gt;
schrumpfen, schrimpft, schruompf, schrüömpfe, schrimpf, geschruompfen, D&lt;br /&gt;
schubbern,, schorschobb, schörschöbbe,, schorschobben&lt;br /&gt;
schubsen,, schopps, schöppse,, geschoppsen&lt;br /&gt;
schuften,, schaft, schäfte,, geschuften&lt;br /&gt;
schulden, schildt, schold, schölde, schild, gescholden&lt;br /&gt;
schulen,, schal, schäle,, geschalen&lt;br /&gt;
schummeln, schilmmt, scholmm, schölmme, schilmm, geschulmmen, K&lt;br /&gt;
schummern,, schumorm, schumörme,, schumurmen, AK6&lt;br /&gt;
schunkeln,, schlunk, schlünke,, geschlunken, K2&lt;br /&gt;
schüren,, schiur, schiüre,, geschiuren, D&lt;br /&gt;
schürfen,1. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;2. scharfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;1. schürfen&amp;lt;br/&amp;gt;2. schürft&amp;lt;br/&amp;gt;3. schürfen, schorf, schröfe,, geschorfen&lt;br /&gt;
schurigeln, igelt schur, olg schur, ölge schur, ilg schur, schurgeolgen, KP&lt;br /&gt;
schürzen,, schurz, schörze,, geschurzen &lt;br /&gt;
schustern, 2./3. schürst, schiarst, schiärste, schürst, schiursten, K&lt;br /&gt;
  Mit dipthongierenden Elementen. Das Partizip II gemahnt an die Schusterei als Lehrberuf, s. hebr. שיעור, &amp;quot;Unterricht&amp;quot;. (AZ)&lt;br /&gt;
schütteln,, schlott, schlötte,, geschlotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schelten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schütten,, schutt, schötte,, geschutten&lt;br /&gt;
schützen,, schuss, schüsse,, geschussen&lt;br /&gt;
schwäbeln, schwilbt, schwulb, schwülbe, schwilb, geschwulben, K&lt;br /&gt;
schwächeln, schwilcht, schwalch, schwölche, schwilch, geschwolchen, K&lt;br /&gt;
schwächen, schwicht, schwuch, schwüche, schwich, geschwuchen&lt;br /&gt;
schwafeln, schwläft, schwlief, schwliefe,, geschwlafen, K5&lt;br /&gt;
  analog &amp;quot;schlafen&amp;quot;&lt;br /&gt;
schwammerln, schwlärmmt, schwlurmm, schwlürmme, schwlirmm, gleschwarmmen, K3&lt;br /&gt;
schwanen,, schwun, schwüne,, geschwunen&lt;br /&gt;
schwängern, schwirngt, schworng, schwürnge, schwirng, geschworngen, K&lt;br /&gt;
schwanken, schwinkt, schwunk, schwünke, schwink, geschwonken&lt;br /&gt;
schwänzeln,, schwolnz, schwölnze,, geschwolnzen, K&lt;br /&gt;
schwänzen,, schwanz, schwönze,, geschwunzen&lt;br /&gt;
schwappen, schwäppt, schwoppopp, schwöppöppe, schwipp, geschwoppoppoppen, V&lt;br /&gt;
  [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus], gerade im Falle iterativen Hin- und Herschwappens ge&amp;amp;middot;ingen.&lt;br /&gt;
schwären, schwiert, schwiar, schwiüre, schwier, schwiaren, D3&lt;br /&gt;
schwärmen,, schworm, schwürme,, geschwormen&lt;br /&gt;
schwärzen,, schwarz, schwürze,, geschworzen&lt;br /&gt;
schwatzen,, schwutz, schwütze,, geschwutzen&lt;br /&gt;
schweben,, schwob, schwöbe,, geschwoben&lt;br /&gt;
schwefeln, schwilft, schwalf, schwülfe, schwilf, geschwolfen, K&lt;br /&gt;
schweifen,, schwiff, schwiffe,, geschwiffen&lt;br /&gt;
schweifen,, sviff, sviffe,, gesviffen &lt;br /&gt;
schweinigeln, schweinilgt, schwienalg, schwienälge, schweinilg, geschwienelgen, ZK&lt;br /&gt;
schweißen,, schwiss, schwisse,, geschwissen&lt;br /&gt;
schwelen, schwielt, schwal, schwäle, schwiel, geschwolen&lt;br /&gt;
schwelgen, schwilgt, schwolg, schwölge, schwilg, geschwolgen&lt;br /&gt;
schwenken,, schwachte, schwächte,, geschwacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwiemeln,, schwalm, schwülme,, geschwelmen, K&lt;br /&gt;
  Die Vokale in der betonten Silbe sind alle lang zu lesen.&lt;br /&gt;
schwindeln,, schwalnd, schwälnde, schwilnd, geschwolnden, K&lt;br /&gt;
schwirren,, schwarr, schwärre,, geschworren&lt;br /&gt;
schwitzen,, schwaß, schwäße,, geschwessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwofen,, schwaf, schwäfe,, geschwofen&lt;br /&gt;
schwurbeln, schwürflet, schwarlb, schwörlbe, schwürlb, geschworlben&lt;br /&gt;
scrollen, scrillt, scrull, scrülle, scrill, gescrollen&lt;br /&gt;
sechsteln,, salchst, sülchste,, gesolchsten, K&lt;br /&gt;
seeden,, sode, söde,, gesoden&lt;br /&gt;
segeln,, salg, sälge, silg, gesolgen, K&lt;br /&gt;
segnen,, son&amp;amp;middot;g, sön&amp;amp;middot;ge,, geson&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
seichen,, sich, siche,, gesichen&lt;br /&gt;
seiern, 1. birn&amp;lt;br/&amp;gt;2. birst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irst&amp;lt;br/&amp;gt;1. sirnd&amp;lt;br/&amp;gt;2. seierd&amp;lt;br/&amp;gt;3. sirnd, warr, wärre, seier&amp;lt;br/&amp;gt;seierd, gewersen &lt;br /&gt;
  Konjunktiv Präsens: seier, seierst, seier, seiern, seiert, seiern (die 2.P.S. von „bersten“ müsste korrekt, um Verwechslungen vorzubeugen, „du birstst“ heißen)&lt;br /&gt;
seifen,, sief, siefe,, gesiffen&lt;br /&gt;
seihen,, sieh, siehe,, gesiehen&lt;br /&gt;
seilen,, siel, siele,, gesielen&lt;br /&gt;
sekundieren,, sekundant, sekundänte,, sekundanten, I&lt;br /&gt;
  coniugatio duelli&lt;br /&gt;
semmeln,, sulmm, sülmme,, gesulmmen, K&lt;br /&gt;
sempern,, seermb, seermbe,, geseermben, O1K&lt;br /&gt;
sengen,, song, sönge,, gesongen&lt;br /&gt;
senken,, sachte, sächte,, gesacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
setzen,, satz, sütze,, gesotzen&lt;br /&gt;
seufzen,, sufz, süfze,, gesufzen&lt;br /&gt;
sexten, 2/3. sixt, soxt, söxte, sixt, gesoxten&lt;br /&gt;
shanghaien, hait shang, hia shang, hiäe shang, haie shang, shang gehiaen, P&lt;br /&gt;
sichern,, sarch, särche, sirch, gesorchen, K&lt;br /&gt;
sichten,, sucht, süchte,, gesuchten&lt;br /&gt;
sickern,, sarck, särcke,, gesorcken&lt;br /&gt;
sieben,, acht, neune,, gezehn, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
siebteln,, sulbt, sülbte,, gesulbten, K&lt;br /&gt;
siechen,, sick, sicke,, gesocken, V&lt;br /&gt;
siedeln,, sald, sälde,, gesolden, K&lt;br /&gt;
siegen, siggt, sag, säge,, gesegen&lt;br /&gt;
  Präsens mit kurzem I analog &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
siezen,, sass, sässe,, geseßen, V&lt;br /&gt;
  In seinen regelmäßigen Formen unterscheidet sich das Verb &#039;&#039;siezen&#039;&#039; nur in der Länge des Stammvokals von &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;. Nun ist das in allen Formen so.&lt;br /&gt;
signieren,, signatur, signatöre,, signaturen, I&lt;br /&gt;
simsen,, sams, sämse,, gesumsen&lt;br /&gt;
simulieren,, simulator, simulatöre,, simulatoren, I&lt;br /&gt;
sinnieren,, sannor, sänöre,, sannoren, Z&lt;br /&gt;
sintern, sirnt, sarnt, särnte, sirnt, gesornten, K&lt;br /&gt;
sirren,, sarr, särre,, gesarren&lt;br /&gt;
sitzenbleiben,, blieb saß, bliebe säß,, sessengeblieben, Z&lt;br /&gt;
skalpieren,, skulptur, skulptöre,, skulpturen, I&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skat spielen)&#039;&#039;,, skut, sküte,, geskuten&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skateboard fahren)&#039;&#039;, skiet, skote, sköte, skiete, geskoten&lt;br /&gt;
skizzieren,, skaizzar, skiazzäre,, skizzoren, ZD&lt;br /&gt;
skullen,, skoll, skölle,, geskollen&lt;br /&gt;
skypen,, skope, sköpe,, geskopen&lt;br /&gt;
smoken,, smork, smörke,, gesmauken, V&lt;br /&gt;
smsn,, sngs, sngs,, gsngsn, V&lt;br /&gt;
  Hier werden alle Vokale getrost verschluckt; das &#039;&#039;m&#039;&#039; als Silbengipfel wird abgelautet.&lt;br /&gt;
sollen,, sesoll, sesölle,, gesollen, R&lt;br /&gt;
sommern, ich sirrm&amp;lt;br&amp;gt;du sirrmst&amp;lt;br&amp;gt;er sirrm&amp;lt;br&amp;gt;wir sommern&amp;lt;br&amp;gt;ihr sorrmt&amp;lt;br&amp;gt;sie sommern, surrm, sürrme, sorrme!, mesorren&lt;br /&gt;
  In diesen Formen werden die Insektenstimmen hörbar.&lt;br /&gt;
sonnen, sönnt, sohn, sœhne, sönn, gesohnen&lt;br /&gt;
sorgen, sirgt, surg, sürge, sirg, gesorgen&lt;br /&gt;
sortieren,, orrseit, orrseite,, eiorrsten, V&lt;br /&gt;
spachteln,, spolcht, spölchte,, gespolchten, K&lt;br /&gt;
spähen,, spumb, spümbe,, gespamben, C&lt;br /&gt;
spalten, 2. spältst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spält, spielt, spielte,, gespalten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spammen, spimmt, spomm, spömme, spimm, gespommen&lt;br /&gt;
spannen, spinnt, sponn, spönne, spinn, gesponnen, V&lt;br /&gt;
  Hier handelt es sich um die konfundierende Konjugation, vulgo conjugatio confundens.&lt;br /&gt;
sparen, spärt, spur, spüre,, gesparen&lt;br /&gt;
spaßen,, spieß, spieße,, gespaßen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;braten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
speichern,, spirch, spirche,, gespirchen, K&lt;br /&gt;
speisen,, spies, spiese,, gespiesen&lt;br /&gt;
spenden,, spandte, spendte, , gespandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sperren, spirrt, sparr, spörre, spirr, gesporren&lt;br /&gt;
spicken,, spak, späke,, gespichen&lt;br /&gt;
spiegeln, 1. spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. tiegelegeit&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: n’spiegelegeipsn&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: n’spiegelegeipsn, 1. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spalglapsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spalglapsen, 1. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spälgläpsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spälgläpsen, Sg.: spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: tespiegelegeipset, nerospalglapsoren, V&lt;br /&gt;
  Palindromatische Stärkung mit Anklängen ans Finnische und Klingonische. Die apostrophierten Vorsätze übernehmen, wo vorhanden, die Funktion der jeweils passenden Personalpronomen.&lt;br /&gt;
spielen,, spol, spöle,, gespolen&lt;br /&gt;
spießen, speußt, spaß, späße, spiss, gespossen&lt;br /&gt;
spitzeln, spiltzt, spaltz, spöltze, spiltz, gespoltzen, K&lt;br /&gt;
spitzen,, spatz, spätze,, gespotzen&lt;br /&gt;
splitten,, splatt, splütte,, gesplutten&lt;br /&gt;
splittern,, splartt, splärtte,, gesplortten&lt;br /&gt;
sponsern,, spurns, spürnse,, gespurnsen, K&lt;br /&gt;
sponsoren,ore spons&amp;lt;br/&amp;gt;örst spons&amp;lt;br/&amp;gt;ört spons, ur spons, üre spons, or spons, sponsgearen, P&lt;br /&gt;
sporteln,, sparlt,  spärlte,, gesporlten&lt;br /&gt;
spötteln, 2. spilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spiltt, spoltt, spöltte, spiltt, gespoltten, K&lt;br /&gt;
spotten, 2. spittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spitt, spatt, spätte, spitt, gespotten&lt;br /&gt;
sprayen,, sprouw, sprööwe,, gesprouwen&lt;br /&gt;
spreiten,, spritt, spritte,, gespritten &lt;br /&gt;
spreizen,, spriez, sprieze,, gespriezen&lt;br /&gt;
sprengen,, sprangte, sprengte,, gesprangt&lt;br /&gt;
sprenkeln, sprilnkt, spralnk, sprölnke, sprilnk, gesprolnken, K&lt;br /&gt;
sprießen,, sprass, sprässe,, gesprassen&lt;br /&gt;
  Als interessöre es jemanden, dass &#039;&#039;sprießen&#039;&#039; bereits stark ist, je größer das Durcheinander, umso besser.&lt;br /&gt;
sprinten,, sprant, spränte,, gesprunten&lt;br /&gt;
spritzen,, sprotz, sprötze,, gesprotzen&lt;br /&gt;
spritzgießen,, goss sprotz, gösse sprötz,, sprotzgegossen, ZP&lt;br /&gt;
sprossen, sprösst, spraß, spräße, spröss, gesprossen&lt;br /&gt;
sprudeln,, splurd, splürde,, gesplurden, K&lt;br /&gt;
sprühen,, sprumb, sprümbe,, gesprumben, C&lt;br /&gt;
spucken,, spock, spöcke, spyck, gespocken&lt;br /&gt;
spülen,, spiöhl, spiähle,, spiählen, D2&lt;br /&gt;
  Praesens viceversum entfällt wegen &#039;&#039;spulen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spulen, spillt, spool, spüle, spill, gespulen&lt;br /&gt;
spuren,, spar, späre,, gespuren&lt;br /&gt;
spüren,, spor, spöre,, gesporen&lt;br /&gt;
spurten,, sport, spörte,, gesporten&lt;br /&gt;
sputen,, spat, späte,, gesputen&lt;br /&gt;
staben, 2. stäst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stät, stutte, stütte, stä, gestaben, V&lt;br /&gt;
  Mischkonjugation aus den Paradigmen von &#039;&#039;haben&#039;&#039; und &#039;&#039;graben&#039;&#039; mit frei hinzugedochtenem Imperativ&lt;br /&gt;
stabilisieren,, stabilisator, stabilisatöre,, stabilisatoren, I&lt;br /&gt;
staffeln, stälfft, stiefalf, stiefälfe,, stafulfen&lt;br /&gt;
stählen,, stiahl, stiähle,, stiahlen, D3&lt;br /&gt;
staksen,, stuks, stükse,, gestaksen&lt;br /&gt;
stalken,, stolk, stölke,, gestolken&lt;br /&gt;
stallen,, stiel, stiele,, gestallen &lt;br /&gt;
stammeln,, stolmm, stölmme,, gestolmmen, K&lt;br /&gt;
stammen, stämmt, stiem, stiem,, gestammen&lt;br /&gt;
stampfen,, stumpf, stümpfe,, gestompfen&lt;br /&gt;
stänkern, stirnkt, stornk, stürnke, stirnk, gesturnken, K&lt;br /&gt;
stanzen,, stunz, stünze,, gestanzen&lt;br /&gt;
stapeln,, stlop, stlöpe,, gestolpen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch wegen &#039;&#039;stülpen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
stapfen,, stoff, stöffe,, gestoffen&lt;br /&gt;
stärken,, stork, störke, stirk, gestorken&lt;br /&gt;
starren,, storr, större,, gestarren&lt;br /&gt;
starten, 2. stirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stirt, sturt, stürte, stirt, gesturten&lt;br /&gt;
stauben,, stob, stöbe,, gestoben&lt;br /&gt;
stauen,, stiend, stiende,, gestaunden, C&lt;br /&gt;
staunen,, stun, stüne,, gestunen&lt;br /&gt;
stecken,, stak, stäke,, gestocken&lt;br /&gt;
  Die Präteritumsformen existieren in der Standardsprache, sind aber nur (noch) so wenig verbritten, dass wir sie als neuen Stork führen.&lt;br /&gt;
steigern,, stirg, stirge,, gestirgen, K&lt;br /&gt;
steinigen,, stienag, stienäge,, gestienegen, Z&lt;br /&gt;
stellen,, stall, ställe,, gestollen&lt;br /&gt;
stelzen,, stalz, stülze,, gestolzen&lt;br /&gt;
stemmen,, stamm, stömme,, gestommen&lt;br /&gt;
stempeln,, stalmp, stälmpe, stilmp, gestolmpen, K&lt;br /&gt;
sterilisieren,, sterilisator, sterilisatöre,, sterilisatoren, I&lt;br /&gt;
steuern,, stur, stüre,, gesturen&lt;br /&gt;
stibitzen,, stubotz, stübötze,, stubotzen, Z&lt;br /&gt;
sticken,, stock, stöcke,, gestocken&lt;br /&gt;
stiefeln,, stolf, stölfe,, gestolfen, K&lt;br /&gt;
stieren,, star, stäre,, gesturen&lt;br /&gt;
stierln, 1. stierle&amp;lt;br /&amp;gt;2. stlierst&amp;lt;br /&amp;gt;3. stliert, stlor, stlöre, stlier, glestoren, K3&lt;br /&gt;
stiften,, staft, stäfte,, gestuften&lt;br /&gt;
stillen,, stull, stülle,, gestullen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(richtig sein)&#039;&#039;,, stum, stüme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(ein Instrument)&#039;&#039;,, stumm, stümme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(für ein Kanditate)&#039;&#039;,, stahm, stähme, gestommen&lt;br /&gt;
stippen, 1. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. steipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. stippen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. stippt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. stippen, stuppte, stüppte, stippe!, gestuppt&lt;br /&gt;
stöbern,, storb, störbe,, gestorben, K&lt;br /&gt;
stochern, stircht, storch, störche, stirch, gestorchen, K&lt;br /&gt;
stöckeln,, stolck, stölcke,, gestolcken, K&lt;br /&gt;
stocken,, stuck, stücke,, gestucken&lt;br /&gt;
stöhnen,, ståhn, st&amp;amp;oelig;hne,, gestohnen&lt;br /&gt;
stolpern,, storlp, störlpe,, gestorlpen, K&lt;br /&gt;
stopfen, stifft, stuff, stüffe, stiff, gestuffen&lt;br /&gt;
stoppen,, stupp, stüppe,, gestuppen&lt;br /&gt;
stöpseln,, stolps, stülpse,, gestolpsen, K&lt;br /&gt;
stören,, stor, st&amp;amp;oelig;re,, gestoren&lt;br /&gt;
stornieren, niert storn, nor storn, nöre storn, niere storn, stornoren, P&lt;br /&gt;
  tmetischer Stork mit Konsonantenklonierung&lt;br /&gt;
stottern,, stottortt, stöttörtt,, stottotorten, KV&lt;br /&gt;
  Variation des [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus]&lt;br /&gt;
strafen, sträft, strief, striefe, sträf, gestrafen&lt;br /&gt;
straffen,, struf, strüfe,, gestraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strahlen, strählt, striehl, striehle, strähl, gestrahlen&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (die Lampe &#039;&#039;striehl&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
strahlen,, strill, strille,, gestrillen&lt;br /&gt;
  transitives Verb (er &#039;&#039;strill&#039;&#039; die Leinwand an.)&lt;br /&gt;
strampeln,, strolmp, strölmpe,, gestrolmpen, K&lt;br /&gt;
stranden, strindt, strond, strönde, strind, gestronden&lt;br /&gt;
sträuben,, strub, strübe,, gestruben&lt;br /&gt;
straucheln, strlicht, strloch, strlöche, strlich, strlochen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039; und &#039;&#039;streicheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strawanzen, strawinzt, strawunz, strawünze, strawinsky, struwunzen, V&lt;br /&gt;
  Conjugatio duplex im Partizip II.&lt;br /&gt;
streben,, strob, ströbe,, gestroben&lt;br /&gt;
strecken,, strak, sträke,, gestrocken&lt;br /&gt;
streicheln, strilcht, stlorch, stlörche, strilch, gestlorchen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
streifen,, striff, striffe,, gestriffen&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
streiken,, striek, strieke,, gestrieken&lt;br /&gt;
stressen,2./3. strisst,straß,sträße,striss,gestressen&lt;br /&gt;
streuen,, strand, strände,, gestrunden, C&lt;br /&gt;
streunen, strient, strun, strüne, strien, gestrunen&lt;br /&gt;
stricken,, strock, ströcke,, gestrocken&lt;br /&gt;
striegeln, strielgt, strolg, strölge, strielg, gestrolgen, K &lt;br /&gt;
strippen,, stropp, ströppe,, gestroppen&lt;br /&gt;
strolchen,, strulch, strülche,, gestrulchen&lt;br /&gt;
strömen,, strom, str&amp;amp;oelig;me,, gestr&amp;amp;aring;men&lt;br /&gt;
stromern,, strorm, strörme,, gestrormen, K&lt;br /&gt;
strotzen,, stratz, strätze,, gestratzen&lt;br /&gt;
strukturieren,, struktur, struktöre,, strukturen, I&lt;br /&gt;
studieren,, student, studänte,, studanden, I&lt;br /&gt;
stufen,, stief, stiefe,, gestufen&lt;br /&gt;
stülpen,, stolp, stölpe,, gestulpen&lt;br /&gt;
stümpern,, stotormp, stötörmpe,, gestrumpen, AZ&lt;br /&gt;
stunden,, stuˈund, stüˈünde,, stuˈunden&lt;br /&gt;
stupsen,, stops, stöpse,, gestopsen&lt;br /&gt;
stürmen,, storm, störme,, gestormen&lt;br /&gt;
stürzen,, starz, stärze,, gestorzen&lt;br /&gt;
stützen,, stotz, stötze,, gestutzen&lt;br /&gt;
stutzen,, stass, stässe,, gestussen&lt;br /&gt;
stylen,, staal, stääle,, gestoolen&lt;br /&gt;
suchen,, sooch, sööche,, gesoochen&lt;br /&gt;
süffeln, suffelt, sialf, siälfe, suffle, sialfen, D1&lt;br /&gt;
suhlen, siehlt, saal, sääle, siehl, gesohlen&lt;br /&gt;
sühnen, suhnt, siöhn, siähne, suhn, siähnen, D2&lt;br /&gt;
sülzen,, solz, sölze,, gesolzen&lt;br /&gt;
summen,, suhm, sühme,, gesuhmen, O1&lt;br /&gt;
sündigen,, sondag, söndäge,, gesondegen, Z&lt;br /&gt;
suppen, süppt, siupp, siüppe,, siuppen, D&lt;br /&gt;
surfen,, sarf, särfe,, gesorfen&lt;br /&gt;
süßen, sußt, siöß, siäße, suß, siäßen, D2&lt;br /&gt;
swingen,, swang, swänge,, geswungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/C&amp;diff=10268</id>
		<title>Starke Verben/C</title>
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		<updated>2024-11-03T16:36:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: craften&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
canceln,, colnc, cölnce,, gecolncen, K&lt;br /&gt;
carpoolen, oolt carp, ool carp [oː], ööle carp, ool carp, carpgeoolen [oː], P4&lt;br /&gt;
casten,, cist, cyste,, gecarsten&lt;br /&gt;
chatten, chättet, chiet, chiete,, gechatten&lt;br /&gt;
chauffieren,, chauffeur, chauffeure,, chauffeuren, I&lt;br /&gt;
checken, chickt, chak, chäke, chick, gechocken&lt;br /&gt;
chiffrieren,, dijggsar, dijggsäre,, dijggsoren, V&lt;br /&gt;
chillen,, chall, chälle,, gechullen&lt;br /&gt;
clustern, 2./3. clirst, clorst, clörste, clirst, geclorsten, K&lt;br /&gt;
coachen,, cåch, cœche,, gecåchen&lt;br /&gt;
codieren,, codur, codüre,, coderen&lt;br /&gt;
compilieren, compillt&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. compillt, compilur, compilöre, compil!, compiloren, V&lt;br /&gt;
craften [ɑː], craft [ɑː], cruft [uː], crüfte [yː], craf [ɑː], gecraften [ɑː]&lt;br /&gt;
crowdsourcen,, sorce crowd, sörce crowd,, crowdgesourcen&lt;br /&gt;
  In &amp;quot;ich sorce, du sorcet, er sorce&amp;quot; wird das e nicht gesprochen, aber in &amp;quot;ich sörce, du sörcest, er sörce&amp;quot; wird es gesprochen.&lt;br /&gt;
cremen, criemt, crom, cröme, criem, gecromen&lt;br /&gt;
cruisen,, cr&amp;amp;aring;s, cr&amp;amp;oelig;se,, gecrusen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/G&amp;diff=10255</id>
		<title>Starke Verben/G</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/G&amp;diff=10255"/>
		<updated>2024-10-27T11:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: globetrotten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
gabeln,, golb, gölbe,, gegolben, K&lt;br /&gt;
gackern,, gahrg, gährge,, gegahrgen, O1&lt;br /&gt;
gaffen, gifft, goff, göffe, giff, gegoffen&lt;br /&gt;
gähnen,, gahn, göhne,, gegohnen&lt;br /&gt;
gallen,, goll, gölle,, gegollen&lt;br /&gt;
  Galle von Fischen entfernen&lt;br /&gt;
gallen,, gull, gülle,, gegullen&lt;br /&gt;
  Wasserlassen vom Wild [Jägersprache]&lt;br /&gt;
gängeln,, golng, gölnge,, gegolngen, K&lt;br /&gt;
garen,, gur, güre,, gegaren&lt;br /&gt;
garnieren,, garnitur, garnitöre,, garnituren, V&lt;br /&gt;
gärtnern,, grarnt, grurnte,, gegrornten, K2&lt;br /&gt;
gaukeln,, glok, glöke,, gegloken, K&lt;br /&gt;
gaunern,, giern, gierne,, gegaurnen, K&lt;br /&gt;
gebärden, gebierdt, gebard, gebärde, gebierd, geborden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;gebären&#039;&#039;&lt;br /&gt;
gebühren, gebuhrt, gebiahr, gebiähre, gebuhre, gebiahren, D2&lt;br /&gt;
gefährden,, gefuhrd, geführde, gefiehrd, gefohrden&lt;br /&gt;
gehaben, 2. gehast&amp;lt;br/&amp;gt;3. gehat, gehatte, gehätte,, gehabt, U&lt;br /&gt;
  Wir haben dies analog &#039;&#039;haben&#039;&#039; verunregelmäßigt, was aber kaum auffallen dürfte, da das Verb ohnehin fast nur noch in der Wendung „Gehabe dich wohl!“ verwandt wird.&lt;br /&gt;
geifern, girft, gorf, görfe, girf, georfen, K&lt;br /&gt;
geigen, 1. geige/gich&amp;lt;br/&amp;gt;2. gichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. gicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. geigen&amp;lt;br/&amp;gt;2. gicht&amp;lt;br/&amp;gt;3. geigen, giga, gigäge, gich&amp;lt;br/&amp;gt;gicht, gigegagen&lt;br /&gt;
  Im Präsens an &amp;quot;kriegen&amp;quot; angelohnen.&lt;br /&gt;
geißeln,, gielß, gielße,, gegielßen, K&lt;br /&gt;
geistern,, girst, girste,, gegirsten, K&lt;br /&gt;
geizen,, gitz, gitze,, gegitzen&lt;br /&gt;
gelen, gielt, gal, gäle, giel, gegolen&lt;br /&gt;
gellen, gillt, goll, gölle, gill, gegollen&lt;br /&gt;
gelüsten, gelustet, geliast, geliäste, geluste, geliasten, D1&lt;br /&gt;
geminieren,, ggaammiinnoorr, gggääämmmiiinnnööörrreee,, ggggoooommmmiiiinnnnoooorrrreeeennnn, VZ&lt;br /&gt;
  Der Kennjokus fortschreitender Länge.&lt;br /&gt;
gendern, girndt, garnd, gürnde, girnd, gegornden, K&lt;br /&gt;
genehmigen, genimmigt, genahmog, genähmöge, genimmig, genommogen, Z&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;nehmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
generieren,, generator, generatöre,, generatoren, I&lt;br /&gt;
genieren,, genant, genänte,, genoren, I&lt;br /&gt;
genügen,, genog, genöge,, genogen&lt;br /&gt;
gerben, girbt, garb, gürbe, girb, gegorben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
gesellen, gesillt, gesall, gesülle, gesill, gesollen&lt;br /&gt;
gestalten,, gestielt, gestielte,, gestalten&lt;br /&gt;
gestatten,, gestutt, gestütte,, gestutten&lt;br /&gt;
gesunden,, gesond, gesönde,, gesonden&lt;br /&gt;
gewährleisten, geleistet währ, gelist wahr&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pers. Sing. u. Pl.: geliszt wahr, geliste währ, geleiste währ, wohrgelisten, ZP3&lt;br /&gt;
gewärtigen,, gewortag, gewörtäge,, gewortagen, Z&lt;br /&gt;
gewichten,, gewocht, gewöchte,, gewochten&lt;br /&gt;
gewöhnen,1. gewahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. gewahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. gewahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. gewöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. gewöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. gewöhnen, gewuhn, gewühne,, gewohnen&lt;br /&gt;
gieren,, gar, gäre,, gegoren&lt;br /&gt;
  Bietet hübsche Verwirrungsmöglichkeiten mit garen und gären.&lt;br /&gt;
giften,, gaft, gäfte,, gegoften&lt;br /&gt;
gipfeln,, golpf, gölpfe, gilpf, gegolpfen, K&lt;br /&gt;
gipsen,, gaps, gäpse,, gegopsen&lt;br /&gt;
glasen,, glus, glüse,, geglasen&lt;br /&gt;
glasieren,, glasur, glasöre,, glasuren, V&lt;br /&gt;
glätten,, glitt, glitte,, geglitten&lt;br /&gt;
glauben,, glob, glöbe,, gegloben&lt;br /&gt;
gleißen,, gliss, glisse,, geglissen&lt;br /&gt;
  landschaftlich auch stark [Duden]&lt;br /&gt;
glibbern,, glorbb, glörbbe,, geglorbben, K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;bibbern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
gliedern,, glurd, glürde,, geglurden, K&lt;br /&gt;
glitzern,, glartz, glärtze,, geglartzen, K&lt;br /&gt;
globetrotten, tritt glibb, trat glab, träte gläbe, trete glebe, globegetrotten, PZ&lt;br /&gt;
  infinitivus irregularis deliciarum&lt;br /&gt;
glotzen, 2./3. glitzt, glutz, glütze, glitz, geglutzen&lt;br /&gt;
glucken,, gliack, gliäcke,, gliucken&lt;br /&gt;
  mit diphthongischen Elementen.&lt;br /&gt;
glücken,, gluck, glöcke,, geglucken&lt;br /&gt;
gluckern, glürckt, gluhrgg, glührgge, glürck, gegluhrggen, O1O2&lt;br /&gt;
glucksen,, glacks, gläckse,, geglacksen&lt;br /&gt;
glühen,, gloh, glöhe,, geglohen&lt;br /&gt;
gnaden,, gnied, gniede,, gegnaden&lt;br /&gt;
golfen, gölft, gielf, gielfe, gölf, gegolfen&lt;br /&gt;
gondeln,, golnd, gölnde,, gegolnden, K&lt;br /&gt;
gönnen, 1./3. gann&amp;lt;br/&amp;gt;2. gannst, gonnte&amp;lt;br/&amp;gt;gonn, gönnte&amp;lt;br/&amp;gt;gönne,, gegonnt&amp;lt;br/&amp;gt;gegonnen, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;können&#039;&#039; bzw. noch stärker&lt;br /&gt;
googeln,, gooolg, gooölge,, gooolgen, VK&lt;br /&gt;
  sprich: gugeln, gu-olg, gu-ölge, gu-olgen&lt;br /&gt;
grämen,, griam, griöme,, gegriamen, D3&lt;br /&gt;
grabbeln,, grabalb, grabälbe,, grabalben, K6&lt;br /&gt;
granteln,, grolnt, grölnte,, gegrolnten, K&lt;br /&gt;
grapschen,, gropsch, gröpsche,, gegropschen&lt;br /&gt;
grasen,, furn, fürne,, geolgen, V&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;farnen&#039;&#039; und &#039;&#039;algen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
grätschen,, griatsch, griütsche,, griatschen, D3&lt;br /&gt;
grauen, gräut, groh, gröhe,, gegrohen&lt;br /&gt;
graupeln, gräulpt, grielp, grielpe,, gegraupeln &lt;br /&gt;
grausen,, grus, grüse,, gegrusen&lt;br /&gt;
grenzen, grinzt, granz, grönze, grinz, gegronzen&lt;br /&gt;
grillen,, grall, grälle,, gegrallen&lt;br /&gt;
grinsen,, grans, gränse,, gegronsen&lt;br /&gt;
grölen, grült, grul, grüle, grül, gegrulen&lt;br /&gt;
grollen,, grull, grülle,, gegrollen&lt;br /&gt;
grübeln, grilbt, grolb, grölbe, grilb, gegrolben, K&lt;br /&gt;
grummeln,, grolmm, grölmme, grilmm, gegrolmmen, K&lt;br /&gt;
gründeln, grilndt, grolnd, grölnde, grilnd, gegrolnden&lt;br /&gt;
gründen, grindt, grond, grönde, grind, gegronden&lt;br /&gt;
grünen,, gron, gröne,, gegronen&lt;br /&gt;
grunzen,, gronz, grönze,, gegronzen&lt;br /&gt;
gruseln, 2./3. grilst, gruls, grülse, grils, gegrulsen, K&lt;br /&gt;
grüßen,, groß, größe,, gegrossen&lt;br /&gt;
gucken,, gock, göcke,, gegocken&lt;br /&gt;
gurgeln, glirgt, glorg, glörge, glirg, geglorgen, K2&lt;br /&gt;
gurren,, guhr, gühre,, geguhren, O1&lt;br /&gt;
gürten, 1. gürte&amp;lt;br /&amp;gt;2. gurtest&amp;lt;br /&amp;gt;3. gurtet, giart, giärte, gurte, gegiarten, D1&lt;br /&gt;
guttempeln, tilmpt gut, tolmp besser, tölmpe besser, tilmp gut, bestgetulmpen, KPV&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Deekelsen&amp;diff=10038</id>
		<title>Deekelsen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Deekelsen&amp;diff=10038"/>
		<updated>2023-12-13T09:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Zwei aus den USA&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;[http://labenz.texttheater.de/D#Deekelsen Deekelsen, das]&lt;br /&gt;
:Ein allgemein bekannter Ort, von dem weniger allgemein bekannt ist, dass es ihn amtlicherseits gar nicht gibt und dass er nur redensartlich existiert. Die Eignung von Deekelsen als [http://labenz.texttheater.de/U#Usti_nad_Labem Ústí nad Labem] ist umstritten, obwohl &#039;&#039;Deekelsen&#039;&#039; selbst ein Deekelsen ist – bekannt aus einer TV-Serie, die in Norddeutschland spielt. Grenzfälle sind das sehr bekannte &#039;&#039;Posemuckel&#039;&#039;, dessen Nichtexistenz als beinahe ebenso bekannt einzuschätzen ist, oder &#039;&#039;Kyritz an der Knatter&#039;&#039;: Kyritz findet man durchaus auf der Landkarte, aber die Knatter sucht man dortselbst vergebens. Sie existiert nur als eine Art virtueller Fluss in den Köpfen der Berliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Deekelsen-Liste hat ursprünglich Reinhard Graetz zusammengestollen. Die GSV lädt dazu ein, sie mit redensartlichen, echt klingenden Ortsnamen aus dem eigenen Sprachgebrauch und Erfahrungshorizont anzureichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlichkeiten mit real existierenden Orten sind nicht unbedingt zufällig. Die reale Existenzverfügung derartiger Orte obliegt einzig der Entscheidung des Amtsschimmels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anytown, USA&lt;br /&gt;
* Argendorf&lt;br /&gt;
* Arsum&lt;br /&gt;
* Auchterturra (Schottland)&lt;br /&gt;
* Bad Bollmershagen&lt;br /&gt;
* [http://kamelopedia.net/wiki/B%C3%A4lde Bälde]&lt;br /&gt;
* Bixenstein&lt;br /&gt;
* Brahsum/Treene&lt;br /&gt;
* Brasenhagen b. Zehna&lt;br /&gt;
* Bredersbach&lt;br /&gt;
* Brinkum&lt;br /&gt;
* Buttfuck, Alabama (USA; derb)&lt;br /&gt;
* Camford (fiktiver englischer Universitätsort, von Arthur Conan Doyle 1923 für &amp;quot;The adventure of the creeping man&amp;quot; erfunden)&lt;br /&gt;
* Carbolzheim a. D.&lt;br /&gt;
* Cöntzenhain&lt;br /&gt;
* Cötzenbrinck&lt;br /&gt;
* Crahnum a. d. Sülze&lt;br /&gt;
* Creglitz am Solvenstein&lt;br /&gt;
* Creglum bei Ottenfurt&lt;br /&gt;
* Dingenskirchen&lt;br /&gt;
* Dollmenhagen&lt;br /&gt;
* Dranehl&lt;br /&gt;
* [https://verlagshaus24.de/krimis-und-romane/krimis/der-gute-mensch-von-duesteroda Düsteroda]&lt;br /&gt;
* Duckburg (USA, Wohnort der Familie Duck)&lt;br /&gt;
* Dullsville (USA)&lt;br /&gt;
* Entenhausen&lt;br /&gt;
* Ersum ü. Brunte&lt;br /&gt;
* Florsum&lt;br /&gt;
* Fremersheim&lt;br /&gt;
* Finckenbaum&lt;br /&gt;
* Gansbach (Nachbarstadt von Entenhausen)&lt;br /&gt;
* Germelshausen&lt;br /&gt;
* Gotham City (USA)&lt;br /&gt;
* Groß Cunnersfleth&lt;br /&gt;
* Groß Krüllmendorf&lt;br /&gt;
* Groß Rüllmersheim&lt;br /&gt;
* Groß Söllversheim&lt;br /&gt;
* Grüntenbach&lt;br /&gt;
* Hintercacafuja Süd (Schweiz)&lt;br /&gt;
* Hintertupfing&lt;br /&gt;
* Intrum a. d. Dumpfe&lt;br /&gt;
* Irrsum b. Südermannskoog&lt;br /&gt;
* Kalkutta am Ganges&lt;br /&gt;
* Kapsien&lt;br /&gt;
* Klarsuhn&lt;br /&gt;
* Klein Käntzeldingen&lt;br /&gt;
* Klein Kleckersdorf (hinter der Quarkmühle)&lt;br /&gt;
* Klein Nützelstein&lt;br /&gt;
* Klein Ofenberg&lt;br /&gt;
* Klein Päwesinchen Ausbau&lt;br /&gt;
* Klöpfingen a. d. Impfe&lt;br /&gt;
* Knickelstein&lt;br /&gt;
* Knickerich a. Sümpfelstein&lt;br /&gt;
* Kotznitz&lt;br /&gt;
* Krähwinkel&lt;br /&gt;
* Krawitter&lt;br /&gt;
* Krehlen&lt;br /&gt;
* Krienow&lt;br /&gt;
* Krövenich b. Köln&lt;br /&gt;
* [http://kamelopedia.mormo.org/index.php/K%C3%BCrze Kürze]&lt;br /&gt;
* Kyll an der Pumm&lt;br /&gt;
* Kyritz an der Knatter&lt;br /&gt;
* Lüpfenschied&lt;br /&gt;
* Madruns (Graubünden/Schweiz)&lt;br /&gt;
* Middlemarch (englische Kleinstadt im gleichnamigen Roman George Eliots)&lt;br /&gt;
* Middle Fritham, Nether Addlethorpe, North Cothelstone und South Thoresby (Danke, [https://de.wikipedia.org/wiki/Loriot Loriot]!)&lt;br /&gt;
* Midsomer (engl. Grafschaft)&lt;br /&gt;
* Milchester (Wohnort Miss Marples in den Filmen mit Margareth Rutherford)&lt;br /&gt;
* Minzmadingen a. d. Schnepfe&lt;br /&gt;
* Mouseton (USA, Wohnort von Mickey Mouse)&lt;br /&gt;
* [http://www.suttonverlag.de/buch/nordhoern_978-3-86680-964-2.html Nordhörn]&lt;br /&gt;
* North Thurston &lt;br /&gt;
* Ömpke / Westf.&lt;br /&gt;
* Ollmersleben&lt;br /&gt;
* Oxbridge (engl. Universitätszusammenschluss)&lt;br /&gt;
* Possum Trot, Arkansas (USA)&lt;br /&gt;
* Rankum b. Erschelshausen&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/1970/14/fluessige-limericks Ratzeburg an der Ratze]&lt;br /&gt;
* Rilgershausen&lt;br /&gt;
* Saarheim (fiktive Stadt im Saarland, bekannt durch die &amp;quot;Saarheimer Fälle&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Sarguhn&lt;br /&gt;
* Schabbach (fiktiver Ort im Hunsrück, von Edgar Reitz 1984 für die &amp;quot;Heimat&amp;quot;-Filmreihe erfunden)&lt;br /&gt;
* Schimmelstein a. d. Nüster&lt;br /&gt;
* Schokoladental&lt;br /&gt;
* Schulbra&lt;br /&gt;
* Seldwyla&lt;br /&gt;
* Silgenbach&lt;br /&gt;
* Sippelsdorf&lt;br /&gt;
* Sohlbach&lt;br /&gt;
* Sollmershausen&lt;br /&gt;
* Spoonerville (USA)&lt;br /&gt;
* St. Canard (USA, Wohnort Darkwing Ducks)&lt;br /&gt;
* St. Irrwitz am Schreckenstein&lt;br /&gt;
* St. Vögelein a. d. Schutter&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stenkelfeld Stenkelfeld] &lt;br /&gt;
* [http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Strömen Strömen]&lt;br /&gt;
* Südersbach&lt;br /&gt;
* Surgendorf&lt;br /&gt;
* Tilgenbronn&lt;br /&gt;
* Übeldingen&lt;br /&gt;
* Urschelohe&lt;br /&gt;
* Ürvenich b. Conz&lt;br /&gt;
* Vellmerskreuth&lt;br /&gt;
* Villariba und Villabajo (Spanien)&lt;br /&gt;
* Wittgenhausen&lt;br /&gt;
* Wolkenkuckucksheim&lt;br /&gt;
* Zwenckenhausen&lt;br /&gt;
* Zwirgendorf b. Schreckenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=10037</id>
		<title>Rettet des Genitivs!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=10037"/>
		<updated>2023-12-12T12:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: &amp;quot;sein&amp;quot; ist ein Possessivpronomen (und davon auch nicht der Genitiv, sondern der Nominativ). Der Genitiv von &amp;quot;er&amp;quot; ist &amp;quot;seiner&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Engagement der Gesellschaft zur Stärkung der Verben beschränkt sich nicht auf das Verbenstärken. Denn nicht nur starke Stammformen, sondern auch ganze grammatische Fälle sind vom Aussterben bedroht und schreien nach Rettung. Am deutlichsten zeigt sich das in der verbreiteten Unsitte, Präpositionen wie „wegen“ oder „während“ zunehmend mit dem Dativ (sich langsam ausbreitend auch mit dem &#039;&#039;&#039;Akkusativ&#039;&#039;&#039;) zu benutzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsch:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen dem Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Noch fälscher:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Richtig:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen des Unfalls passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch „Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ.“ greift hier nicht. Wir zeigen, wie’s richtig geht – denn es ist des hominis sapientis unwürdig, „würdig“ mit Dativ zu konstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die derzeit umfangreichste im Netz zu findende Auswahl von Präpositionen, Adjektiven, Adverbien, Verben und Wendungen, die mit Genitiv verwendet wurden, werden müssen, sollten oder &amp;amp;ndash; namhaften Vorbildern folgend &amp;amp;ndash; zumindest dürfen. Beispielsätze machen die Liste auch literarisch zu einem Hochgenuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | -seitig&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Blutentnahme erfolgt beugeseitig des Ellenbogengelenkes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abaxial&lt;br /&gt;
| Das abaxial des Hufkissens vorhandene gefäßführende Bindegewebe ist in den Hufen unterschiedlich stark entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aboral&lt;br /&gt;
| Wie weit aboral des makroskopischen distalen Tumorrandes liegt die Durchtrennungsebene des Mesorektums?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseiten&lt;br /&gt;
| Ich erwartete, über die entworfenen Beliebungen einen ausführlichen Bericht zu meiner Genehmigung zu erhalten, und würde, wenn eine gleiche abseiten eines wohllöblichen Magistrats erfolgt sein würde, darauf bestanden sein, daß das ganze Vorhaben einer Durchlauchtigsten Statthalterschaft einberichtet und höhere Sanktion erbeten worden wäre.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;August von Hennings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseits&lt;br /&gt;
| Er hielt sich zunächst etwas abseits des Trubels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abwärts&lt;br /&gt;
| Einige sprangen vor und bückten sich nach abwärts des Flusses, woher das Geheul erscholl.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abzüglich&lt;br /&gt;
| Unsere Einnahmen betragen abzüglich der Steuer 5 Millionen Dollar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achten&lt;br /&gt;
| Des Regens nicht achtend hängten wir die Wäsche an die Leine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achteraus&lt;br /&gt;
| Wird ein klar achteraus liegendes Boot überlappendes Leeboot innerhalb eines Abstandes von zwei seiner Rumpflängen zu einem Luvboot mit Wind von der gleichen Seite, darf es solange die Überlappung innerhalb dieses Abstands bestehen bleibt, nicht höher als seinen richtigen Kurs segeln, es sei denn, es segelt dadurch unverzüglich achteraus des anderen Bootes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Internationale Wettsegelbestimmungen (ISAF), Regel 17.1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achterlich&lt;br /&gt;
| Die Unterwanten, deren Püttings ebenfalls achterlich des Mastes montiert sind, ziehen den Mast im Salingabereich nach achtern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achtern&lt;br /&gt;
| Noch befand sich der Feind in unserem Kielwasser, achtern des Schiffes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achthaben&lt;br /&gt;
| Der Musikant geht spät nach Haus. / Begegnet ihm ein Wolf, o Graus. / Der hätt&amp;amp;rsquo; ihn sicher umgebracht. / Doch hatt&amp;amp;rsquo; er fein des Spielens acht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus der Sage &amp;amp;bdquo;Der Musiker in der Wolfsgrube am Badersberg&amp;amp;ldquo; aus Berga a.d. Elster&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Anbetracht&lt;br /&gt;
| Die &amp;amp;bdquo;Erklärung in Anbetracht der Niederlage Deutschlands und der Übernahme der obersten Regierungsgewalt hinsichtlich Deutschlands&amp;amp;ldquo; wurde am 5. Juni 1945 von den Vertretern der Siegermächte unterzeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anbetrachtlich&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Es war uns allen&amp;amp;ldquo;, schreibt der Toskaner, &amp;amp;bdquo;ausgenommen dem alten Herrn, wie ich anbetrachtlich des Funkelns in seinem Aug glaube, nicht gar mutig zu Sinne.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Otto Julius Bierbaum, Samalio Pardulus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anfangs&lt;br /&gt;
| Anfangs des 20. Jahrhunderts wurden Dudens Regeln für alle deutschen Länder als verbindlich erklärt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angelegentlich&lt;br /&gt;
| Mit dem strafprozessualen Adhäsionsverfahren eröffnet der Staat die Möglichkeit, angelegentlich des Strafverfahrens auch eine zivilrechtliche Verurteilung der Straftäter „in einem Zuge“ auszusprechen, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;§ 405 StPO&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Angesicht&lt;br /&gt;
| Als dem Vatermörder Paul Valence im Angesicht der Guillotine ein letztes Gläschen Schnaps angeboten wurde, lehnte er dankend ab: &amp;amp;bdquo;Wenn ich getrunken habe, weiß ich nicht mehr, was ich tue.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angesichts&lt;br /&gt;
| Angesichts des feindlichen Aufgebots befahl sie den taktischen Rückzug.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anhand&lt;br /&gt;
| Anhand dieser Blutproben können wir uns ein umfassendes Bild machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anklagen&lt;br /&gt;
| Er klagte mich des Scheckbetruges an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anlässlich&lt;br /&gt;
| Anlässlich des 50. Jubiläums hielt der Kultursenator eine Ansprache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich annehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm sich des Kindes liebevoll an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Ansehung&lt;br /&gt;
| Von den Pflichten des Lebens in Ansehung des Zustandes desselben.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Kant, Gesammelte Schriften, Bd. 27, Berlin 1978&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtig&lt;br /&gt;
| Als der Minister der Bilanzen ansichtig wurde, erlitt er einen Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtlich&lt;br /&gt;
| Ansichtlich des Bahnanschlusses auf der Landesgrenze ist in der am 16. November 1864 zwischen der vormaligen Königlich hannoverschen und der Königlich niederländischen Regierung abgeschlossenen Übereinkunft verabredet worden, daß…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dt. RGBl., Band 1875, Nr. 10, Seite 101 ff., Übereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die Herstellung einer Eisenbahn von Ihrhove nach Nieuwe Schans&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstatt&lt;br /&gt;
| Anstatt meiner Mütze fand ich eine Himbeere auf meinem Kopfe vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstelle&lt;br /&gt;
| Die saure Gurke wurde anstelle eines Vergasers verwandt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! antwortlich&lt;br /&gt;
| Antwortlich Ihres Schreibens teile ich Ihnen mit, dass wir Ihrem Antrag entsprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anziehen&lt;br /&gt;
| desselben knechts er sich an zogen hab &#039;&#039;(seinetwegen Klage geführt)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Monumenta Habsburgica&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! apikal&lt;br /&gt;
| Es ist wichtig, den exakten Präparationsrand und einen Bereich apikal der Präparationsgrenze genau in der Abformung wiederzugeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! arschlings&lt;br /&gt;
| Arschlings des Haupteinganges befand sich der Notausgang.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eine Art&lt;br /&gt;
| In der dritten Strophe soll eine Art mystischen Einverständnisses zwischen ihnen entstehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufgrund&lt;br /&gt;
| Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen musste das Projekt leider eingestellt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufseiten&lt;br /&gt;
| Er stand aufseiten der Revolutionäre.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufwärts&lt;br /&gt;
| Jede Playte hieng noch außerdem an zwey Ankerthauen, sowohl aufwärts als unterwärts des Stroms, welche aber, je nachdem das Wasser mit der Fluth stieg, oder mit der Ebbe sank, nachgelassen und angezogen werden konnten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Belagerung von Antwerpen durch den Prinzen von Parma in den Jahren 1584 und 1585&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausgangs&lt;br /&gt;
| Ausgangs der letzten Kurve überholte er den Führenden und setzte sich an die Spitze des Feldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausschließlich&lt;br /&gt;
| Alle wurden zum Feste eingeladen, ausschließlich der bösen Fee.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! außerhalb&lt;br /&gt;
| Sie hielten sich außerhalb des Gebäudes auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! auswärts&lt;br /&gt;
| Sie hielt vor einem Haus auswärts des Ortes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausweislich&lt;br /&gt;
| Ausweislich seiner Papiere ist er Deutscher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! axial&lt;br /&gt;
| Die Terminalvene zieht axial des Hufknorpels, erhält dort Äste des inneren venösen Plexus und wird als Vena digitalis lateralis bzw. medialis bezeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! backbords&lt;br /&gt;
| Im Hafen Porto Pedro kann man auch backbords der Einfahrt ankern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bar&lt;br /&gt;
| Kegeln ist etwas Gewöhnliches, bar jedes Stiles!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! basal&lt;br /&gt;
| Das Stammhirn liegt basal des Großhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedenken&lt;br /&gt;
| Ich habe mich zweier Wege bedacht, diesen Wunsch desto eher zu erreichen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lessing&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedienen&lt;br /&gt;
| Er bediente sich seines Schweizer Messers, um die Flasche zu öffnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürfen&lt;br /&gt;
| Das Projekt bedarf unseres aufopferungsvollen Einsatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürftig&lt;br /&gt;
| Der Genitiv ist des Rettens bedürftiger denn der Dativ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befinden&lt;br /&gt;
| Ich hab befunden des schweren Lastes der Sünden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Keisersberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißen&lt;br /&gt;
| Ich befliss mich der neuen Rechtschreibung, als ich dies schrieb.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißigen&lt;br /&gt;
| Sie befleißigt sich einer gehobenen Ausdrucksweise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befreien&lt;br /&gt;
| Ich war der Wankelmut des Glückes ganz befreit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befreunden&lt;br /&gt;
| Ich [...] habe mich der Geognosie befreundet, veranlaßt durch den Flözbergbau.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, in: Die Entstehung von Goethes Werken in Dokumenten, Berlin 2006&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begeben&lt;br /&gt;
| Ich begebe mich freiwillig meiner Touristen-Immunität.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begehren&lt;br /&gt;
| Sie begehrte in Unehren seiner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begierig&lt;br /&gt;
| Er war des Ruhmes begierig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begnaden&lt;br /&gt;
| o gnedigster herr und fürst, ich hoff ir wöllen mir des leibes begnaden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begnügen&lt;br /&gt;
| Das Volk begnügte sich nicht müßigen Zuschauens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Beckers (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GB02587 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich behelfen&lt;br /&gt;
| Sich des Eides behelfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erklärung des Landfriedens von 1522&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behelfs&lt;br /&gt;
| Der Boxer hieb seinen Gegner behelfs eines beherzten Faustschlages in die Ecke des Rings.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behilflich&lt;br /&gt;
| Ein Kaiser soll jedem seines Rechten behülflich sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Zinkgref&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behufs&lt;br /&gt;
| Die Konsuln wandten sich behufs der Abhülfe dieser Völkerrechtsverletzung an die Behörden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseitig&lt;br /&gt;
| Beiderseitig aller Gebäude befinden sich Hydranten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseits&lt;br /&gt;
| Beiderseits des Brunnens hielten finstere Gesellen Wache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseitig&lt;br /&gt;
| Bologna liegt beidseitig des Ärmelkanals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseits&lt;br /&gt;
| Beidseits des Flusses sah man viele Ausflügler.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bekennen&lt;br /&gt;
| Seine Söhne schämten sich seiner, in feigem Kreise umfingen sie das Haus, damit sie seiner nicht gewahr würden und sich nicht müßten seines Blutes bekennen vor den andern.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bekommen&lt;br /&gt;
| daz die keiserin lang nie mocht bechomen eines chindes&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gesta Romanorum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! belehren&lt;br /&gt;
| Ich belehrte sie der Thesen Kants.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;jemanden eines Besseren belehren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemächtigen&lt;br /&gt;
| Er bemächtigte sich des Oberkommandos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemeistern&lt;br /&gt;
| Ich bemeisterte mich meines Zornes und hub an ruhig zu sprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benebst&lt;br /&gt;
| Wahre eigentliche Abbildung Der Belagerung vor Peter-Waradein: Benebst des Türckischen Auffbruchs und schändlichen Flucht alldar.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bildbetitelung von 1694 (http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/7685/)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benötigt&lt;br /&gt;
| Zuschauer wurden durch Betrug und Gaukelspiel um ihr Geld gebracht, dessen sie doch bei diesen mangelhaften Zeiten selbst höchst benötigt sind.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Eisleber Tageblatt, 1936&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berauben&lt;br /&gt;
| Ich wollte sie nicht ihrer Träume berauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bergseits&lt;br /&gt;
| Bergseits der Straße wird seitens des Bauamtes keine weitere Baustelle zugelassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berichtet&lt;br /&gt;
| Die Steuerleute aber wissen sich&amp;lt;br /&amp;gt; Für großer Furcht nicht Rat und sind des Fahrens&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht wohl berichtet&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich berühmen&lt;br /&gt;
| Ich fürchte, meine Aktion kann sich keiner großen Erfolge berühmen.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Lisa Simpson&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschämen&lt;br /&gt;
| Diese Sache beschämt mich meines Bruders.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit der Präposition &#039;&#039;für&#039;&#039;, allerdings nicht wesentlich verbrittener.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschuldigen&lt;br /&gt;
| In der Theologie hingegen muß ich mich des Rückschreitens beschuldigen ... &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Nachwort zum Romanzero, 1851&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich besinnen&lt;br /&gt;
| Als aber auch seine Jahre erfüllt waren (…), besann sich keiner im Volke mehr dessen, den das Land einst gerühmt mit den vier Namen der Tugend.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;sich eines Besseren besinnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! betreffs&lt;br /&gt;
| Betreffs unseres Anliegens haben wir von Ihnen noch keine Reaktion.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewegen&lt;br /&gt;
| got, der antlitzes sich bewac nâch menschen antlitze&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewusst&lt;br /&gt;
| Sie ist sich der Schwierigkeiten durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezichtigen&lt;br /&gt;
| Er ward des Mordes an seiner Frau bezichtigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beziehentlich&lt;br /&gt;
| Beziehentlich des Volkstribuns Tiberius Gracchus, zur Zeit und bei Gelegenheit seiner Ermordung auf dem Capitol, lauten des Asellio Worte folgendermaßen (…)&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Aulus Gellius, Attische Nächte, II. Buch, 13. Kapitel&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezüglich&lt;br /&gt;
| Bezüglich der weiteren Transaktionen gelten die vertraglichen Vereinbarungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bitten&lt;br /&gt;
| ich endarf in niht mêr heiles biten&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bloß&lt;br /&gt;
| aller vriuntschaft stâst du blôჳ&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bonerius, Der Edel Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! borgen&lt;br /&gt;
| daჳ ich der rede gegen ir sô lange borge&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Jakob von Warte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brauchen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„bedürfen“)&#039;&#039; Ich bin ein Landmann, brauche nicht des Helms.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Jungfrau von Orleans&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;(„Gebrauch machen von“)&#039;&#039; Wie, wenn wir sein jetzt brauchten in der Not?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brechen&lt;br /&gt;
| des brôtes si sament prâchen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wiener Genesis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! breit&lt;br /&gt;
| Sag ihm, dass ich mich nicht eines Fingers breit von dem Herrn Jesus hinwegbegeben werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Leo Perutz, Nachts unter der steinernen Brücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich brüsten&lt;br /&gt;
| Er brüstete sich seiner Erfolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bukkal&lt;br /&gt;
| Die Ohrspeicheldrüse liegt bukkal der Zunge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! cranial&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! danken&lt;br /&gt;
| Des wollen wir Gott danken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dauern&lt;br /&gt;
| Ach wie dauert mich der Zeit!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Günther (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GD00951 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! denken&lt;br /&gt;
| Aber er achtete ihrer nicht, und so verliefen sie sich bald und dachten seiner nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dick&lt;br /&gt;
| durch ein pfort stark und grosz, / wol dreier klafter dick. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! diesseits&lt;br /&gt;
| Nach der Juliusrevolution ließ man jenseits wie diesseits des Rheines die Maske fallen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Nachwort zum Romanzero, 1851&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! distal&lt;br /&gt;
| Bei einem Großteil derartig verletzter Patienten lassen sich noch Pulse distal einer Aortenverletzung nachweisen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dorsal&lt;br /&gt;
| Dorsal der Chorda der Seescheiden befindet sich das Neuralrohr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dürsten&lt;br /&gt;
| Zuvor reizte mich des Fremden Gold, nun dürstet mich seines Blutes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Felix Dahn, Walther und Hildgund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ehren&lt;br /&gt;
| Wo man solchen Sang nun thut, des sind die Falschen geehret.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzifal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eilen&lt;br /&gt;
| Er eilte seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingangs&lt;br /&gt;
| Die eingangs Ihrer Rede gemachten Äußerungen will ich überhört haben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingedenk&lt;br /&gt;
| Eingedenk seiner hohen Verdienste sah man von einem Disziplinarverfahren ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich einig sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Kaufs einig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich eins sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Handels eins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einschließlich&lt;br /&gt;
| Die Wertsachen werden auf den Tisch gelegt, einschließlich aller Uhren!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einwärts&lt;br /&gt;
| Der Straßenverkehr einwärts des Ortsbezirkes muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ende&lt;br /&gt;
| Den Schuster finden Sie ende der Straße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entäußern&lt;br /&gt;
| Die Schulbildung entäußerte sich des scheinbar Überflüssigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbehren&lt;br /&gt;
| Dieses so genannte Konzept entbehrt jedes vernünftigen Ansatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbinden&lt;br /&gt;
| Sie wurde einer gesunden Tochter und aller dienstlichen Pflichten entbunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblöden&lt;br /&gt;
| Drei Jahre lang entblödete er sich nicht der dümmsten Mutprobe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblößen&lt;br /&gt;
| und er ging usz in den hof und wolte sich seins wassers entplöszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entbrechen&lt;br /&gt;
| Was Weise hat sie dann des Lebens sich entbrochen?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Opitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbürden&lt;br /&gt;
| hier hat meine seele rast, / hier ist sie der still ergeben / und entbürdet aller last.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;LEUCOLEONS Galamelite 148&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! enterben&lt;br /&gt;
| Er enterbte ihn seines Anteils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entfremden&lt;br /&gt;
| Träumend begegnet sich das Ich seiner entfremdet und von seiner Umwelt isoliert, als ein Wesen ohne eigene Identität, ohne die eigenen vier Wände.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Irmela von der Lühe, Träume vom Terror, in: Dichterisch denken - Hannah Arendt und die Künste, Göttingen 2007&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich enthalten&lt;br /&gt;
| Er enthielt sich der Stimme.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entheben&lt;br /&gt;
| Sie wurde aller Pflichten enthoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entkleiden&lt;br /&gt;
| (…), eine Geheimzahl, die ich nicht hinschreiben kann, sonst würde ich sie ihres geheimen Charakters entkleiden und vernichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Axel Hacke, Das Geheimzahlengrab&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entladen&lt;br /&gt;
| Sie entluden das Schiff seiner Last.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlang&lt;br /&gt;
| Entlang des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlassen&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Dienstes entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entlasten&lt;br /&gt;
| Er entlastete sich seiner Sorgen und weinte sich aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entledigen&lt;br /&gt;
| Er entledigte sich seiner Lasten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entleeren&lt;br /&gt;
| In dem Augenblick (...) nahm der Herr sein grünes Agrarierhütchen vom Kopf und entleerte es seines Wassers auf Diederichs Frackhemd.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entraten&lt;br /&gt;
| Die Psychologen unter den Lesern sollten hier der Analyse entraten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsagen&lt;br /&gt;
| Wem das Lieben will behagen,&amp;lt;br /&amp;gt; muss des Lebens sich entsagen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich von Logau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entschädigen&lt;br /&gt;
| Entschädigt sie des Leides, das ihr ihr habt gethan. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Simrock (Übers.), Nibelungenlied, Vers 1253&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschlagen&lt;br /&gt;
| Das ist es, weshalb ich mich des Wohlwollens für sie, helf Gott, nicht ganz entschlagen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschuldigen&lt;br /&gt;
| Sie entschuldigte sich ihrer Tränen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Inge Scholl, Die weiße Rose&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsetzen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„verlustig gehen“)&#039;&#039; Da ist mir wie einem, der aller seiner Ehren und Würden entsetzt, und dem der Degen genommen wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Die Leiden des jungen Werther, Leipzig 1825&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsinnen&lt;br /&gt;
| Noch entsann sie sich des verflossenen Jugendfreundes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entwöhnen&lt;br /&gt;
| Die Kriege führte man fast nur mit Söldnern, und der Bürger entwöhnte sich des Waffendienstes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Handbuch der klassischen Alterthums-Wissenschaft, Bd. 4, Die griechischen Staats- und Rechtsaltertümer, München 1892&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entziehen&lt;br /&gt;
| daჳ si des landes sich entziehe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Gregorius&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erbarmen&lt;br /&gt;
| Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, der du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser (...).&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gloria in excelsis Deo&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erdreisten&lt;br /&gt;
| Er erdreistete sich einer falschen Anschuldigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erfahren&lt;br /&gt;
| denn es waren etlich sterker und erfarner der freiheit.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfrechen&lt;br /&gt;
| Ein Schüler erfrechte sich, ihn, (...) den Verfasser der &amp;quot;Lateinischen Grammatik für den Schulgebrauch, mit besonderer Rücksicht auf die oberen Klassen&amp;quot; (...), von der geweihten Höhe seines eigenen Katheders aus lächerlich zu machen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ernst Eckstein, Gesammelte Schulhumoresken, 1910&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfreuen&lt;br /&gt;
| Dann vollzog er mit ihr die Ehe und erfreute sich ihrer lange in Liebe, ohne daß sie oder ein anderer je bemerkt hätte, daß ein anderer als Gisippus bei ihr läge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Giovanni Boccaccio, Il Decamerone&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ergetzen / ergötzen&lt;br /&gt;
| Ich will gehn, heizen und zusetzen,&amp;lt;br /&amp;gt; Dann meines Unmuts mich ergetzen&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das Kälberbrüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erholen&lt;br /&gt;
| Sie kamen in seine Höhle, um sich über vielerlei Dinge (...) Rats zu erholen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Alfred Döblin, Die drei Sprünge des Wang-Lun&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnerlich&lt;br /&gt;
| Wenn Eure Majestäten dessen erinnerlich sein, die Welschen taten guten Dienst in einem Garten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Heinrich V., Übers.: A. W. v. Schlegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnern&lt;br /&gt;
| Er kann sich meiner nicht mehr erinnern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erkühnen&lt;br /&gt;
| Wenn man sich eines innerhalb des Genres sondernden Geschmackes erkühnt, sind manche Leute böse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erlösen&lt;br /&gt;
| er wirt mit swacher buoჳe grôჳer sünde erlôst&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ermächtigen&lt;br /&gt;
| Und ich hörte viel und oft erzählen von dem groszen Inselvolk … und dasz sie schon die grosze Stadt Paris inn hätten, und des Reiches sich ermächtigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ermangeln&lt;br /&gt;
| Er ermangelt der Übung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erretten&lt;br /&gt;
| Sich der Feinden erretten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Plutarch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwägen&lt;br /&gt;
| …der mag sich seines Glücks erwegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwähnen&lt;br /&gt;
| Erst Plinius erwähnt des Feuerzeichens, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;L. A. Veitmeyer, Der Pharos zu Alexandrien (1900)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwarten&lt;br /&gt;
| In Padua, wo seine Studien ihn fesselten, erwartete Fernando des frohen Augenblickes nur, der ihm vergönnen sollte u. s. w.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwehren&lt;br /&gt;
| Sie konnte sich des Eindrucks nicht erwehren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! exklusive&lt;br /&gt;
| Der Haarschnitt kostet 20 Euro exklusive des Trinkgeldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fähig&lt;br /&gt;
| Die drei sind keines Verbrechens fähig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fahren&lt;br /&gt;
| Fahre ruhig deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Falle&lt;br /&gt;
| Im Falle eines Misserfolges darf er sich auf seine Köpfung freuen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fehlen&lt;br /&gt;
| darumb so haben wir des rechten weges gefeilet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, Die Weisheit Salomonis V, 6 (1545)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fernab&lt;br /&gt;
| Fernab des Lagers schlug er sein Zelt auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fibular&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt fibular des Schienbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! findig&lt;br /&gt;
| Ich habe z.B. noch ein großes Konvolut Jugendgedichte, die ich nie in den normalen Müll geben mochte, weil ich befürchte, daß ein Herr von der Stadtreinigung ihrer findig werden und sie veröffentlichen könnte, um in Talkshows als Müllmann der Lyrik gefeiert zu werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Goldt, Das Diskretionsteufelchen und der Motivationsfisch (in: Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fliehen&lt;br /&gt;
| Und er floh des Weges zum blachen Felde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, 2 Könige 25, 4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fluchen&lt;br /&gt;
| ob sie des wütrichs flucht und seinen tod doch hasset&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Lessing 3, 348&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! folgen&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;des volge ich&amp;amp;ldquo;, sprach Liddamus.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fragen&lt;br /&gt;
| Doch ich frage dich nicht deines Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frei&lt;br /&gt;
| Nunmehr frei jeglicher Schuld ging er frohgemut seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! freisprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Anstiftung zum Morde freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich freuen&lt;br /&gt;
| Die Enten freuen sich des Regens, während die Hühner, denen Trockenheit lieber ist, dröpsteertig herum steigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;in: Brief von Wilhelm Busch an Grete Meyer vom 20.10.1900&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frönen&lt;br /&gt;
| Kempowski nahm sich stets davor in Acht, wortschweifig des Weiten und Breiten zu frönen, er fasste sich kurz.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Harig, Alles unter Dach und Fach (Die Zeit 42/2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! froh&lt;br /&gt;
| Einzig dessen bin ich froh und dafür danke ich Gott, dass ich wenigstens Dich von sehr vielen Mühen befreit weiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Petrarca, Familiaria 2,5, An den Domikinaner Giovanni Colonna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fündig&lt;br /&gt;
| Auch die Wirsich Agnes von Oberlüftenegg wird auf ihrem Feld zweimal eines Eies fündig.&amp;lt;br/&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=PS2Fvv9omEUC&amp;amp;lpg=PA36&amp;amp;ots=mdJEtLT7Jc&amp;amp;dq=%22eines%20*%20f%C3%BCndig%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA36#v=onepage&amp;amp;q=%22eines%20*%20f%C3%BCndig%22&amp;amp;f=false &#039;&#039;Reinhard Haller, Frauenauer Sagen: Erzählen im Bayerischen Wald&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fürchten&lt;br /&gt;
| Dass ich nit gerne sehe die Ketzer vorbrennen, spricht er, ich furcht der Haut.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther, Von den neuen Eckischen Bullen und Lügen (1520)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich gebrauchen&lt;br /&gt;
| Darauf gebrauche dich deiner Wörter, und sprich: Hocus Pocus, bey meiner Gewalt und Erfahrenheit gebiete ich, daß dieß zerschnittene Band wieder ganz werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hocus Pocus, oder der kurzweilige Taschen-Spieler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrauchen&lt;br /&gt;
| Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrechen&lt;br /&gt;
| Das ganze Kinderwäschegezücht:&amp;lt;br /&amp;gt; Es an den Staden der Rosen gebricht!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Cemal Tarik Sedde, Es an den Staden der Rosen gebricht&amp;lt;br /&amp;gt; (eigentlich mit an + Dativ)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenk&lt;br /&gt;
| Er war in den Wald gegangen, wo du weiltest, um Gottes gedenk zu sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenken&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Toten gedenken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Gegensatz zu&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Mein Gott&amp;amp;ldquo; dachte ich, &amp;amp;bdquo;der Mann muß der Menschheit außerordentlich wichtige Dienste geleistet haben, daß die großen Herren und Damen, ganz im Gegensatz zu ihres heutzutage so weitverbreiteten Geizes, ihn so mit Geschenken, die es zu sein schienen, überhäuft haben.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gottfried August Bürger, Münchhausen, Viertes Seeabenteuer, Rastatt 1977&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenwarts&lt;br /&gt;
| Wer gegenwarts der Frau die Dienerinnen schilt, der Gebiet&#039;rin Hausrecht tastet er vermessen an … &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust II, 3. Akt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gehen&lt;br /&gt;
| Wir gehen ab heute getrennter Wege: Du gehst deines und ich meines Weges! &#039;&#039;(üblich nur in diesen Wendungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelegentlich&lt;br /&gt;
| Gelegentlich eines Besuches im Züricher Zoo sahen wir den Affen beim Lausen zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelüsten&lt;br /&gt;
| Es gelüstet mich eines großen Schokoladeneisbechers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genesen&lt;br /&gt;
| Sie genas eines gesunden Knaben.&amp;lt;br /&amp;gt;Er wird seiner Krankheit nicht mehr genesen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genießen&lt;br /&gt;
| Will sie sich der Welt wiedmen, so bleibe ich zu hause, bin fleisig und geniese des Glücks ihrer Nähe erst wenn der Hof sie entlässt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe am 24. Oktober 1784 an Frau von Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gereuen&lt;br /&gt;
| Gereut es dich nicht deiner Missetaten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geschweigen&lt;br /&gt;
| Schon deshalb, andrer Gründe zu geschweigen, lese ich lieber in jeder anderen Sprache, als Deutsch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arthur Schopenhauer, Über die Verhunzung der Deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geständig&lt;br /&gt;
| Er war seiner Tat geständig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrauen&lt;br /&gt;
| Es mehrten sich die Werbungen um ihre Hand von stolzen Fürsten der Kristenheit, die sich des Antrags wohl getrauen durften.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrösten&lt;br /&gt;
| Sie getröstete sich anderer Gelegenheiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahr&lt;br /&gt;
| Als der Räuber des lauernden Hundes gewahr wurde, erblich er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahren&lt;br /&gt;
| Er gewahrte der Gefallenen und weinte bitterlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewähren&lt;br /&gt;
| Der Dichter mochte damit den Wunsch ausdrücken, baldmöglich von dem Landgrafen beschenkt [...] zu werden. In einem weiteren Liede finden wir ihn dieses Wunsches gewährt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Uhland, Walther von der Vogelweide, ein altdeutscher Dichter, Stuttgart 1822&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtig&lt;br /&gt;
| Bist du des Probenplans gewärtig?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtigen&lt;br /&gt;
| (…) Diederich, der Majestät gewärtigt, auf vorgestreckter Brust den Kronenorden vierter Klasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewinnen&lt;br /&gt;
| des gewinne ich schaden&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wirnt von Grafenberg, Wigalois&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewiss&lt;br /&gt;
| Sie können sich großen Beifalls gewiss sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewohnt&lt;br /&gt;
| Die meisten sind des Lügens gewohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gönnen&lt;br /&gt;
| ich gan im sîner eren wol&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich grämen&lt;br /&gt;
| Gräme dich nicht deiner Taten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! grauen&lt;br /&gt;
| Ihre Augen starrten ihn an, dass es ihn seiner Tat graute.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gut&lt;br /&gt;
| Schon gut der Witz’ und genug der Streich’!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! habhaft&lt;br /&gt;
| (...) außerdem kann man ihrer habhaft werden, indem man sie durch Nachahmen des Geschreies einer Maus oder des Piepens eines Vogels reizt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Brehm&#039;s Thierleben, Stichwort Wildkatze, 2. Aufl. 1876&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halben&lt;br /&gt;
| Zum dritten haben sie St. Valentin der fallenden Sucht zum Patron gesetzt, nun liest man ja nichts in seiner Legende, daß er mit dieser Krankheit zu thun gehabt; drum wollte ich schier wetten, St. Valentin komme zu der Ehre bloß des Namens halben, da sein Name und das deutsche Wort fallen gleich lauten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halber&lt;br /&gt;
| Der Kinder halber verzichteten die Meiers dieses Jahr auf eine Auslandsreise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halbweg&lt;br /&gt;
| Halbweg der Allee sieht man gegen die Fronte der etwas zurückliegenden Unterbarmer Kirche, sie ist das schönste Gebäude des Tals, im edelsten byzantinischen Stil sehr gut ausgeführt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Engels, Briefe aus dem Wuppertal, I&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! handwärts&lt;br /&gt;
| (…) nach erfolgloser Punktion Stauung sofort lösen; erneuter Versuch möglichst am anderen Arm oder notfalls handwärts der Punktionsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hangseits&lt;br /&gt;
| Das Ferienhaus erreicht man über ein von Zypressen gesäumtes Sträßchen hangseits der Provinzstraße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! harren&lt;br /&gt;
| Nun harren die Enkel unser.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! helfen&lt;br /&gt;
| helfet mir der reise&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nibelungenlied&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Herr werden&lt;br /&gt;
| Feuerwehr und Polizei versuchen verzweifelt der Fluten Herr zu werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hilfs&lt;br /&gt;
| Er öffnete die Tür hilfs eines Schlüssels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichtlich&lt;br /&gt;
| Hinsichtlich des Tauschhandels wurde noch keine Einigung erzielt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichts&lt;br /&gt;
| Hinsichts des Adels der Melodie kommt Spontini Gluck am nächsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoch&lt;br /&gt;
| Die alten moosbedeckten Eichen dort, / ich sah sie alle einer Lanze hoch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wieland, Geron der Adeliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoffen&lt;br /&gt;
| Denn olympisch wird der Tag erstehen, dessen wir hoffen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arndt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hören&lt;br /&gt;
| wenn ihn jäher muth empört, er nicht mehr des freundes hört.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Leopold zu Stolberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hungern&lt;br /&gt;
| Mich hungert sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Siegfried&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hüten&lt;br /&gt;
| Wenn der Fuchs predigt (die Passion predigt), so hüte der Gänse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hermann Schrader, Der Bilderschmuck der deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! infolge&lt;br /&gt;
| Infolge des Kurssturzes kam es zu hastigen Abstoßungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inhalts&lt;br /&gt;
| ... daß man solches an jhrem Leib und Güttern inhalts des Kayserlichen befelchs wider herfür bringen wirdt. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Johann Carolus, Relation 132, 1609&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inklusive&lt;br /&gt;
| Das Grundstück kostet Sie eine halbe Million inklusive meiner Provision.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inmitten&lt;br /&gt;
| Sie saß inmitten wild verstreuter Papiere.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innerhalb&lt;br /&gt;
| Der Schatz musste innerhalb des Hauses versteckt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innert&lt;br /&gt;
| Sprich ihn an, wenn er sich nicht innert einer Woche meldet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inne sein&lt;br /&gt;
| So kam es, dass wir der schwierigen Lage bald inne waren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innewerden&lt;br /&gt;
| Des Unheils innewerdend erstarrte er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in puncto&lt;br /&gt;
| Die Überregulierung des Arbeitsmarktes, beispielsweise in puncto des restriktiven Kündigungsschutzes, rundet den Ursachenkomplex ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inwärts&lt;br /&gt;
| Kaspar: mit furchtsamen Geberden leichtet hinaus, sobald er inwärts der Thüre, hört man den Schlag wie von einer Maulschelle. Er taumelt mit ausgeblaßnen Lichtern herein. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl v. Marinelli: Dom Juan oder Der steinerne Gast, Lustspiel in vier Aufzügen nach Moliere, dritter Aufzug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irre&lt;br /&gt;
| swer nu des rîches irre gê&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irren&lt;br /&gt;
| Jeder der nit darzu kumpt [zur Beschneidung]&amp;lt;br /&amp;gt; der selbs ewigen Lebens irt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Haberer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jammern&lt;br /&gt;
| Da jammerte den Herrn desselben Knechts und er ließ ihn frei, und die Schuld erließ er ihm auch.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Matthäus 18,21-35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jenseits&lt;br /&gt;
| Jenseits des Grabens wächst nichts mehr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaudal&lt;br /&gt;
| Die intrapharyngeale Öffnung ist die Verbindung von Nasopharynx und den oralen und laryngealen Abschnitten des Pharynx und liegt kaudal des weichen Gaumens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kennen&lt;br /&gt;
| Ich kenne des Menschen nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Bach/Picander, Matthäuspassion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kommen&lt;br /&gt;
| Er kam des Weges von Osten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kraft&lt;br /&gt;
| Kraft meines Amtes enthebe ich Sie des Ihren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kundig&lt;br /&gt;
| Er ist des Lesens kundig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! künden&lt;br /&gt;
| Ich liebe dich, des künden achtzehn roten Rosen!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! labial&lt;br /&gt;
| Parodontose findet sich meist labial der Zähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lachen&lt;br /&gt;
| Sie aber lachte seiner und sprach: „Hat ja gar nicht wehgetan, war ja nur aus Marzipan!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laden&lt;br /&gt;
| des wære ein mûl geladen genuoc&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lang&lt;br /&gt;
| Darzwischenwachsen herauss ii. oder iii. glatter blosser Stengel einer Spannen lang&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;J. T. Tabernaemontanus, Neu vollkommentlich Kreuterbuch (1588)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längs&lt;br /&gt;
| Längs des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längsseits&lt;br /&gt;
| Das Boot der Küstenwache legte längsseits unseres Dampfers an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lateral&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt lateral der Siebbeinzellen und cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lauern&lt;br /&gt;
| Unbekannte Krankheiten und wilde Tiere lauerten seiner im Urwald.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laufen&lt;br /&gt;
| Lauf deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leben&lt;br /&gt;
| Der ganz unwürdige Schreiber dieser Zeilen ist nämlich nicht nur davon überzeugt, daß so etwas wie die Tücke des Objekts in   &lt;br /&gt;
Wahrheit vorhanden sei, sondern er lebt auch des Glaubens, daß es eine Weise gebe, ihr erfolgreich zu begegnen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Otto Ernst: &#039;Die Gemeinschaft der Brüder vom geruhigen Leben&#039; (Leipzig: Verlag von L. Staackmann, 1903)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ledig&lt;br /&gt;
| Ich will meines Amtes ledig sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leeseits&lt;br /&gt;
| Leeseits der Motu Araara besteht ein Riffdurchgang, der von Surfern zum Wellenreiten genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leid sein&lt;br /&gt;
| 1912 waren die Briten der Aufsässigkeit der aufgeklärten und urbanen Bengalen leid.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;GEO 9/07&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leider&lt;br /&gt;
| leider Gottes&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Es ist zweifelhaft, aufgrund dieser Wendung &#039;&#039;leider&#039;&#039; in die Liste gehört – wählt es den Genitiv eines zu ergänzenden Nomens aus? Wir wollen davon ausgehen, bis belegt wird, dass die Wendung auf andere Weise entstanden ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lingual&lt;br /&gt;
| Der Speicheldrüsengang tritt lingual des Unterkiefers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerhand&lt;br /&gt;
| Linkerhand der Straße sah der Knab ein Röslein steh’n.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerseits&lt;br /&gt;
| Linkerseits des Klosters führte ein verborgener Trampelpfad zur nahen Schenke.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! links&lt;br /&gt;
| Sie wohnen links des Rheins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linksseitig&lt;br /&gt;
| Blau blühte der Enzian linksseitig des Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lohnen&lt;br /&gt;
| Das lohnt der Mühe nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! longitudinal&lt;br /&gt;
| Das Wasserschutzgebiet erstreckt sich hauptsächlich longitudinal des Flusses Nera und nimmt das enge Bergtal der Valnerina ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! los&lt;br /&gt;
| O wär ich nur deiner schon los!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lossprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Verbrechen zu Unrecht losgesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lüsten&lt;br /&gt;
| Schöner Jüngling, mich lüstet dein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Mechthild von Magdeburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lustwandeln&lt;br /&gt;
| Weihe dich lieber selbst dem alten Pfad und lustwandle freifliegend deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! luvseits&lt;br /&gt;
| Einigen Piloten gelang nach geduldiger Kreiserei der Einstieg in die obere, wieder laminare Strömung, deren Steigzone sich deutlich luvseits des Scherungsrotors befand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mächtig&lt;br /&gt;
| Sie ist des Hexens mächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mahnen&lt;br /&gt;
| Ich mahnte ihn seiner Beteuerungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mangels&lt;br /&gt;
| Sie wurde mangels Beweises freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! medial&lt;br /&gt;
| Der Nervus cutaneus antebrachii medialis beginnt medial der Arteria axillaris.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! meinen&lt;br /&gt;
| Wenn ihr Hercules seid, so seid ihrs nicht gemeint.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der junge Goethe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mesial&lt;br /&gt;
| Die Schneidezähne liegen mesial der Backenzähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mithilfe&lt;br /&gt;
| Mithilfe des Reiseführers fand Arthur seinen Weg durch die Galaxie.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitsamt&lt;br /&gt;
| Kuhn versucht umständlich, sich eine Zigarette anzuzünden, die er dann mitsamt des Feuerzeugs verschwinden lässt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Focus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitte&lt;br /&gt;
| Das Restaurant zum Königssaal, mitte der Stadt am Brühl gelegen, empfiehlt Dortmunder und Heßberger Lagerbier, gute Weine, reichhaltige Speisenkarte und hält sich einem geehrten Publikum bestens empfohlen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittels&lt;br /&gt;
| Den Leib nach unten hängend, reichen sie mit ihren langen Armen nach den Aesten empor, haken sich hier mittels ihrer Krallen fest und schieben sich gemächlich weiter von Zweig zu Zweig, von Ast zu Ast.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Brehm&#039;s Thierleben, Stichwort Faulthier, 2. Aufl. 1876&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittig&lt;br /&gt;
| Das Steuerhaus bei den meisten Binnenfähren ist unterstromseitig (der Schiffmann steht mit dem Rücken zu Tal) mittig des Schiffes angeordnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittschiffs&lt;br /&gt;
| Um 9.10 Uhr wird die &amp;amp;bdquo;USS Salt Lake City&amp;amp;ldquo; mittschiffs des Katapults erstmals von einer schweren Granate der &amp;amp;bdquo;Maya&amp;amp;ldquo; getroffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! modulo&lt;br /&gt;
| Die Multiplikation findet modulo des irreduziblen Polynoms x8 + x4 + x3 + x + 1 statt.&amp;lt;br/&amp;gt;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rijndael_MixColumns&amp;amp;oldid=66283187&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! müde&lt;br /&gt;
| Er ist des Lebens müde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nach&lt;br /&gt;
| Seiner Form, seines Rhythmus, seines Tonfalls nach: ein Buch aus der Nacht der Zeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Klaas Huizing, Der Büchertrinker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nachweislich&lt;br /&gt;
| Die Antragsgegnerin hat nachweislich des Kartenmaterials übersehen, die Aufhebung der Ersatzfläche in die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung einzustellen. Hätte sie dieses Defizit bemerkt, hätte sie von der Aufhebung abgesehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Aktenzeichen: 3 N 2585/01&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nähe&lt;br /&gt;
| Sein Grab befindet sich nähe des Friedhofstores.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! namens&lt;br /&gt;
| Namens des Vorstandes hat sie die Verhandlungen begonnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nasal&lt;br /&gt;
| Die nasal des vertikalen Netzhautmeridians entspringenden Axone der retinalen Ganglienzellen beider Augen kreuzen jeweils auf die Gegenseite, die in der temporalen Retinahälfte entspringenden Axone jedoch nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nebst&lt;br /&gt;
| Dies erfolgte entweder durch Ausfüllen von Wettscheinen, die im Ladenlokal auslagen und nebst des Wetteinsatzes vom anwesenden Personal entgegen genommen wurden, oder mittels der bereitgestellten Terminals im Onlineverfahren, wobei der Angeschuldigte für den letztgenannten Fall auch spezielle Prepaid-Karten der Firma Cash-Point, mit denen der Wetteinsatz beglichen werden konnte, bereithielt und verkaufte.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;[http://www.aufrecht.de/index.php?id=2761 AG Heidenheim: Beschluss vom 01. Dezember 2003, AZ.: 3 Ds 424/03 - In Österreich zugelassene Werbung für Sportwetten zulässig]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nördlich&lt;br /&gt;
| Liegt Stuttgart nördlich Heilbronns, oder war es umgekehrt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordöstlich&lt;br /&gt;
| Die Weide befindet sich nordöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwärts&lt;br /&gt;
| Ich weiß eine verborgene Grotte nordwärts der Bucht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwestlich&lt;br /&gt;
| Die Truppen wurden nordwestlich der Demarkationslinie zusammengezogen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;oberhalb&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Grafenburg oberhalb der Tauber ist Rothenburgs Namenszusatz ob der Tauber abgeleitet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;angesichts/wegen&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ob des guten Wetters ging ich eine Runde nach draußen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberhalb&lt;br /&gt;
| Oberhalb des Dorfes erhob sich die mächtige Felswand des Vulkans.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberseits&lt;br /&gt;
| Die Supralabialia von Orlovs Viper sind oberseits des Kopfes dunkel mit kleinen hellen Flecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberstrom&lt;br /&gt;
| Die Fließzeit oberstrom des untersuchten Gewässerabschnitts kann ausreichend Wachstum von Phytoplankton ermöglichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberwärts&lt;br /&gt;
| Oberwärts des Mauerwerks wurde noch ein Stockwerk von Holz auf den Glockenturm gesetzet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okklusal&lt;br /&gt;
| Okklusal der Matrize sind Abflussöffnungen für den Kleber vorzusehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okzipital&lt;br /&gt;
| Die Mauthner-Zone ist eine okzipital des Stirnhirns gelegene Region des Mittel-Zwischenhirns, deren Schädigung Schlafsucht bzw. ein Korsakow-Syndrom auslöst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oral&lt;br /&gt;
| Oral des Implantates sollte die Knochenlamelle noch mindestens einen Millimeter dick sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! östlich&lt;br /&gt;
| Asien liegt östlich des Urals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ostwärts&lt;br /&gt;
| Ostwärts der Villa steht die Hütte des Gärtners.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich packen&lt;br /&gt;
| Was geht es dich an und was hast du mir zu befehlen? Den Augenblick packe dich deiner Wege, oder ich mache es dir gerade so wie jenem.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Deutsches Märchenbuch, Ludwig Bechstein (Hrsg.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palatinal&lt;br /&gt;
| Palatinal der halbkreisförmigen Alveolarwälle befindet sich im Oberkiefer der Tektalwall.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palmar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt palmar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parietal&lt;br /&gt;
| Die Mantelkante liegt parietal des Kleinhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parallel&lt;br /&gt;
| Die Alliierten, und zwar sämtliche, auch die Amerikaner, rücken in breiter Front vor, wie weit ist nicht bekannt, aber mindestens bis zu einer Linie, die durch Kassel parallel des Rheines läuft.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Matthias Erzberger, Leiter der deutschen Waffenstillstandskommission, in seinen vertraulichen Aufzeichnungen vom 1. Juni 1919&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! pflegen&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Ruhe pflegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! plantar&lt;br /&gt;
| Die Fußsohle liegt plantar der Fußwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! prahlen&lt;br /&gt;
| Die Feinde prahlten ihrer Menge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! proximal&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! qua&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(i. d. Bed. „mittels, durch“, wenn mit nicht allein stehendem Substantiv verwendet)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Der Humanist ist qua seiner historischen Kenntnisse Berater der Fürsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! querab&lt;br /&gt;
| Anders als etwa die Britischen Inseln, liegen die Alpen während des überwiegenden Teiles des restlichen Jahres meist querab der atlantischen Westwindzone.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! radial&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Rahmen&lt;br /&gt;
| Aus Maßnahmen, welche die Rechtsträger im Rahmen dem Reiche obliegender Verwaltungsaufgaben trafen, entstanden Verbindlichkeiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Im Rahmen einer Google-Recherche zwecks der Feststellung, ob „im Rahmen“ von der Dativierung gefuhrden ist, stieß ich auf diesen wunderbar verwirrenden Beispielsatz. Stutzten auch Sie zunächst bei „dem“? &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! randlich&lt;br /&gt;
| Die sogenannte Scharmützelrinne wird vorrangig von pleistozänen Schmelzwassersanden randlich des Scharmützelsees eingenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechterhand&lt;br /&gt;
| Das Freudenhaus befindet sich gleich rechterhand der Polizeiwache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechts&lt;br /&gt;
| Sie gehen rechts des Rheins zur Schule.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechtsseitig&lt;br /&gt;
| Die Tankstelle liegt von hier aus gesehen rechtsseitig der Autobahn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reich&lt;br /&gt;
| Aller Freuden ward da reich&amp;lt;br /&amp;gt; Der stolze werte Gawan&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Parsival, Übertragung von Karl Simrock&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! richtung&lt;br /&gt;
| Die Scheune befindet sich richtung des Dorfausgangs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rittlings&lt;br /&gt;
| Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: (…) Südlich der Scarpe griffen die Engländer rittlings der Straße Arras-Cambrai an; sie wurden durch Feuer und im Nahkampf verlustreich abgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Ludendorff, Deutscher Heeresbericht vom 27. April 1917, Westlicher Kriegsschauplatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rostral&lt;br /&gt;
| Das Organum vasculosum laminae terminalis (OVLT) liegt rostral des Hypothalamus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseitig&lt;br /&gt;
| Grund für das schlechte Wetter war die rückseitig des herrschenden Tiefdruckgebiets einfließende Polarluft, die die Temperaturen deutlich fallen ließ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseits&lt;br /&gt;
| Das Denkmal liegt verborgen rückseits des Unteren Schlosses nahe der Martinikirche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichtlich&lt;br /&gt;
| Rücksichtlich Ihrer Krankheit stunden wir Ihnen Ihre Schulden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichts&lt;br /&gt;
| Rücksichts des Honorars hoffe ich mit Ew. Wohlgeboren mich sehr leicht zu einigen, da mir Ihre Gesinnungen bekannt sind. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann, Brief an Georg Reimer, 24. November 1815&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückwärts&lt;br /&gt;
| Glücklicherweise war der Boden so felsig, daß an eine erkennbare Fährte gar nicht gedacht werden konnte, und rückwärts des Cannons stand der Wald so dicht, daß es nicht schwer erschien, ein gutes Versteck zu finden.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich rühmen&lt;br /&gt;
| Sie rühmte sich des Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Sachen&lt;br /&gt;
| Wer an Universitäten wäre in Sachen des Glaubens schon Meister?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! samt&lt;br /&gt;
| Als der Thebaner Aktaion (…) in einem geweihten Hain ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen suchte, fand er (…) darin die Göttin Artemis samt ihrer Nymphen beim Bade.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Michael Küttner, Der Geist aus der Flasche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! satt&lt;br /&gt;
| Ich bin des trocknen Tons nun satt, / Muß wieder recht den Teufel spielen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schämen&lt;br /&gt;
| Ich schäme mich meines Bruders.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schauen&lt;br /&gt;
| Das sie die Fenster, welche gegen Babel der Welt schauen, eröffnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schmeicheln&lt;br /&gt;
| Ich schmeichle mir eines gepflegten Stils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schonen&lt;br /&gt;
| Schone dein, Kind!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&amp;lt;br /&amp;gt; Dieser Beispielsatz ist auch ein prima Beleg dafür, wie viel ein Komma an der rechten Stelle bedeutungsmäßig ausmachen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schreiten&lt;br /&gt;
| Sie schritt ihres Weges in Richtung der Olivenhaine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schuldig&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Mordes an ihrem Mann für schuldig befunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schweigen&lt;br /&gt;
| (…) Mit jrem eyffern Tag vnd Nacht,&amp;lt;br /&amp;gt; Des sie mit Ehrn wol het geschwiegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das heiß Eysen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schwören&lt;br /&gt;
| wenn einer swern wil oder sol, dem sol der vorsprech vor sagen wes er swern süll&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Münchner Stadtrecht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitab&lt;br /&gt;
| Das Haus liegt seitab der Straße einsam im Walde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitwärts&lt;br /&gt;
| Seitwärts des Dschungelpfades wurde er eines Löwen ansichtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sichern&lt;br /&gt;
| Wohl, Tell! Des Lebens hab’ ich dich gesichert&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitens&lt;br /&gt;
| Seitens des Vorstandes ergeht folgendes Dogma: …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitlich&lt;br /&gt;
| Seitlich des Flusslaufes befindet sich begrüntes Deichvorland.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sicher&lt;br /&gt;
| Ich bin mir seiner Schuld vollkommen sicher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sonder&lt;br /&gt;
| Einstmals &amp;amp;ndash; ich glaub’, im Jahr des Heiles Eins &amp;amp;ndash; &amp;lt;br /&amp;gt; Sprach die Sibylle, trunken sonder Weins: …&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sorgen&lt;br /&gt;
| daჳ ir dâ minnet, daჳ minn ich:&amp;lt;br /&amp;gt;des ir dâ sorget, des sorg ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sparen&lt;br /&gt;
| der ist zu unserm hauptman g&amp;amp;#367;t,&amp;lt;br/&amp;gt;der mit frevenlichem m&amp;amp;#367;t&amp;lt;br/&amp;gt;dem babst und keiser greifft in bart&amp;lt;br/&amp;gt;und sunst uff erden niemans spart.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;MURNER lutherischer narr v. 2106&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spazieren&lt;br /&gt;
| Waldtraud spazierte ihres Weges. Normalerweise pfiff sie dabei vor sich hin, aber heute nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Doris Wettstein, Waltraud von Armenia&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spotten&lt;br /&gt;
| Kein Jongleur spottet jemals der Schwerkraft, doch die Schwerkraft spottet oft des Jongleurs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Sebstian Krämer, Die Welt braucht keine Jongleure&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;etwas spottet jeder Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! statt&lt;br /&gt;
| Sie nahm eine Banane statt des Apfels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! an … statt&lt;br /&gt;
| Er versicherte an Eides statt, dass er den Jungen einst an Kindes statt angenommen hatte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sterben&lt;br /&gt;
| Kommt mit oder sterbt eines qualvollen Todes!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! steuerbords&lt;br /&gt;
| (3) Von den Verboten der Absätze 1 und 2 gelten nicht (…) die Nummer 3 des Absatzes 1 für die Krabbenfischerei in den Fahrwassern Elbe-Weser-Wattfahrwasser, Neuwerker Loch und Elbe-Neuwerk-Fahrwasser in einem 100 m breiten Streifen steuerbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Backbordseite oder in einem 100 m breiten Streifen backbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Steuerbordseite sowie in dem in der anliegenden Karte rot-weiß gestreift dargestellten Gebiet der Zone I (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gesetz über den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer vom 9. April 1990&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! strafen&lt;br /&gt;
| Seines Lebens aber sei er nicht gestraft, denn von den Göttern ist das Leben, und nicht darf der Mensch an Göttliches rühren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streben&lt;br /&gt;
| So wie ein Strom zum Meer strebt, wie eine Opernouvertüre zur ersten Szene, so strebte ich meines Weges, unaufhaltsam.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Georg Kreisler, Letzte Lieder. Autobiografie, Hamburg 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streiten&lt;br /&gt;
| niemen darf des strîten, daჳ er beჳჳerჳ ie gesæhe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südlich&lt;br /&gt;
| Der Kilimandscharo liegt südlich der kenianischen Grenze in Tansania.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südöstlich&lt;br /&gt;
| Südöstlich meiner Ranch beginnt das Stammesgebiet der Apachen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwärts&lt;br /&gt;
| Dort werden die Hygienestandards strenger eingehalten als südwärts der Grenze.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwestlich&lt;br /&gt;
| Namibia liegt südwestlich Botswanas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaft&lt;br /&gt;
| Er ist einer schweren Schuld teilhaft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaftig&lt;br /&gt;
| Du bist eines großen Glückes teilhaftig geworden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! temporal&lt;br /&gt;
| Der Warzenfortsatz liegt temporal des Innenohres.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! tibial&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt tibial des Wadenbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich trollen&lt;br /&gt;
| Mendele aber gönnte sich einen Ferialtag und trollte sich seiner Wege.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Emil Franzos: Der Pojaz - Eine Geschichte aus dem Osten, 1905&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotten&lt;br /&gt;
| Adalbert Klinger trottete des Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klabund, Das Lächeln der Margarete Andoux&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überdrüssig&lt;br /&gt;
| Er ist des Wartens überdrüssig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfinden&lt;br /&gt;
| Der soll …, da er dessen durch die Geschwornen oder sonsten überfunden, der Obrigkeit 100 Gülden Straffe verfallen seyn.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Chomel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfließen&lt;br /&gt;
| Selig sind im Geist die Armen,&amp;lt;br /&amp;gt; die zu ihres nächsten Füszen …&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Fehles sich erbarmen,&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Glückes überflieszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Droste-Hülshoff&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überflüssig&lt;br /&gt;
| dein munt ist überflüssig gewesen der boszheit&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Psalm 49, 19 (vulgata: abundavit) erste deutsche bibel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überführen&lt;br /&gt;
| Er wurde des Mordes an seiner Frau überführt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überheben&lt;br /&gt;
| Wir sind dieser Arbeit überhoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich überheben&lt;br /&gt;
| Er überhob sich seines Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überladen&lt;br /&gt;
| mîn herze ist leides überladen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überweisen&lt;br /&gt;
| Für Kinder hingegen, welche die Aeltern ermorden, war eine ausgesuchte Strafe bestimmt. Wer dieses Verbrechens überwiesen war, der wurde, nachdem man ihm mit spitzigen Angelhaken fingerbreite Stücke vom Leibe gerissen, auf Dornen gelegt und lebendig verbrannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Diodor, Bibliotheca Historica, cap. 77, Übers. unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überzeugen&lt;br /&gt;
| Erlauben Sie mir, Sie der Vorteile dieses Feldzuges zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ulnar&lt;br /&gt;
| Das Mondbein liegt ulnar des Kahnbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;wegen&#039;&#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Um deiner jungen Missetat&amp;lt;br /&amp;gt; hantier&#039; ich jetzt mit Ahl und Draht&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wanger, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um … willen&lt;br /&gt;
| Um des lieben Friedens willen haben wir nichts gesagt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unacht&lt;br /&gt;
| Nur dir zulieb, unacht des Zeitverlustes, fahr ich das Plätzchen an.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unachtsam&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Er findt alsbald ihn,&amp;lt;br/&amp;gt;Wie er den Feind verfehlt; sein altes Schwert&amp;lt;br/&amp;gt;Gehorcht nicht seinem Arm, liegt, wo es fällt,&amp;lt;br/&amp;gt;Unachtsam des Befehls.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel (nachbearbeitet durch O.Lesch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeleckt&lt;br /&gt;
| Sie schafft zwar nicht aus dem „Nichts“, sozusagen unbeleckt aller kultureller Prägung, aber aus dem „Alles“ ihrer „Gefühlswucht“, deren Ergebnisse sich dem Einsortieren in Kunstschubladen widersetzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Pirmasenser Zeitung, 1997-05-06&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (unbenommen)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;nowiki&amp;gt;*Unbenommen aller Hochachtung muss ich Ihnen jetzt kräftig in den Hintern treten.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Als Präp. m. Gen. einigermaßen verbreitet, aber wohl nicht offiziell korrekt. Wird wohl mit „unbeschadet“ verwolchsen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeschadet&lt;br /&gt;
| Unbeschadet seiner Pflichten als Gemeindepfarrer engagiert er sich auch auf Kirchenkreisebene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbewegt&lt;br /&gt;
| …auch der Abt war des verständigen Wortes nicht unbewegt…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! uneingedenk&lt;br /&gt;
| Ihr kommt wohl, Euren trägen Sohn zu schelten, / Weil er in Leidenschaft die Zeit vergeudet, / Uneingedenk des wichtigen Geschäfts, / Das Ihr ihm anbefahlt, nicht wahr?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerachtet&lt;br /&gt;
| Unerachtet seiner offensichtlichen Unschuld wurde der Passant verhaftet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerfahren&lt;br /&gt;
| Er ist des Bergsteigens unerfahren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfähig&lt;br /&gt;
| Unfähig des Genusses einer gesetzmäßigen Freiheit, zerfielen alle von den Arabern gestifteten Reiche durch Anarchie und Bürgerkrieg, sobald die eisernen Bande des religiösen Despotismus aufgelöst waren, welche den Gehorsam der entfernten Befehlshaber an den Thron des Beherrschers der Gläubigen ketteten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Wilhelm Ferdinand v. Funck, Robert Guiscard Herzog von Apulien und Calabrien, in: Die Horen 9 (1797)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfern&lt;br /&gt;
| Unfern des Hauses versteckte sich der ruchlose Dieb und harrte des Einbruchs der Dunkelheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeachtet&lt;br /&gt;
| Ungeachtet des Polizeiwagens überfuhr sie die rote Ampel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeahnt&lt;br /&gt;
| Ungeahnt des enormen Aufwandes und der anstehenden Probleme machte er sich unverdrossen an die Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungedenk&lt;br /&gt;
| Ungedenk seiner guten Vorsätze frönte er weiter dem Tabakgenusse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungehindert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Da müssen Sie jetzt durch:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; § 64 Zu Beförderung des Prozeß und Abschneidung aller unnotwendigen Weitläuftigkeiten solle hinfüro in Appellationssachen das weitschweifige artikulierte Libellieren ebenmäßig abgestellt sein und ein jeder Appellant hinfüro seine gravamina appellationis jedesmals summariter und punktenweis verfasset gleich mit der Supplikation pro processibus übergeben, darinnen, nach Inhalt des Anno 1575 ergangenen und Anno 95 durch die visitatores bestätigten gemeinen Bescheids, ungehindert des Deputationsabschieds de anno 1600, § 114, absonderlich: 1. worin er sich beschwert erachte, 2. was er besser zu beweisen oder 3. von neuem vorzubringen gedenke, anzeigen, und solche seine Gravamina oder Appellationsursachen den Appellaten in so viel beglaubten Kopien, wie hieroben vermeldet, als der Zitierten seind und in der Ladung mit gewissen numeris oder literis gezeichnet werden sollen, insinuieren lassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der jüngste Reichsabschied von 1654: Abschied der Römisch Kaiserlichen Majestät und gemeiner Stände, welcher auf dem Reichstag zu Regensburg im Jahr Christi 1654 aufgerichtet ist / bearb. von Adolf Laufs , Bern: Lang, 1975&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungerührt&lt;br /&gt;
| BMW legte ungerührt des Rückrufs beim BMW-Mini um 2,3 Prozent auf 35,90 Euro zu.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Spiegel Online&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewiss&lt;br /&gt;
| Schon wiegend uns in den gemess’nen Rhythmen,&amp;lt;br /&amp;gt; Zieh’n wir entschlossen rasch den Vorhang weg,&amp;lt;br /&amp;gt; Doch sorgerfüllt auch, weil wir fremd euch sind&amp;lt;br /&amp;gt; Und ungewiß des Beifalls eurer Augen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gofid Letterkerl, Prolog zu einer Theatereröffnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewohnt&lt;br /&gt;
| Und sein Aug&amp;amp;rsquo; zuckt, ungewohnt des&amp;lt;br/&amp;gt;Langentbehrten Tagesscheins,&amp;lt;br/&amp;gt;Also schreitet der Genesne&amp;lt;br/&amp;gt;Wieder ins gesunde Leben.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Viktor von Scheffel, Der Trompeter von Säckingen (Zwölftes Stück &amp;amp;ndash; Jung Werner und Margareta)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkund&lt;br /&gt;
| (…) unkund der Formen des eigenen Wesens im Dunkel (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkundig&lt;br /&gt;
| Des Schreibens gänzlich unkundig, vermochte der Autor sein Buch nicht zu signieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unreif&lt;br /&gt;
| Unreif sind sie des Glücks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;aus: Das Wunder der Heliane, Libretto von Hans Müller nach Hans Kaltneker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaft&lt;br /&gt;
| Sie fühlte sich unteilhaft jeder Schuld.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaftig&lt;br /&gt;
| Ganz unteilhaftig des Guten sind sie aber keineswegs, insofern sie nämlich ein Sein haben, leben, erkennen und überhaupt irgendwelche Bewegung des Begehrens besitzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dionysius Areopagita, De divinis nominibus, Kap. 4, § 23&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterfangen&lt;br /&gt;
| Wart Ihr bei guten Sinnen, Ihr durftet Euch des Streiches nicht unterfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterhalb&lt;br /&gt;
| Unterhalb des Schildes befand sich eine rostige Konservenbüchse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterseits&lt;br /&gt;
| Pilze vermehren sich durch Sporen, die sich an den Lammellen oder Röhren unterseits des Hutes befinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterstrom&lt;br /&gt;
| Die Donau tieft sich unterstrom des KW Freudenau mit ca. 3 cm/a stetig und zunehmend progressiv ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterwärts&lt;br /&gt;
| (…), das Schlagen der Uhren aus dem Städtchen unterwärts des Flusses, der verzweifelnde Blick auf das Morgengrauen…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Friedrich Gutzkow, Die Ritter vom Geiste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterweisen&lt;br /&gt;
| …er unterwies sie des Lateins…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterwinden&lt;br /&gt;
| Wir müssen uns des Findelkindes unterwinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterziehen&lt;br /&gt;
| vil maniges si sich underzugen dâ si sich selbe mit betrugen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;HAHN, Das Anegenge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unverdächtig&lt;br /&gt;
| Der formale Wortlaut des Rhetorenedikts Kaiser Julians war der religiösen Parteinahme zunächst unverdächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unweit&lt;br /&gt;
| Unweit der Stadtgrenze hatte sich eine Erdspalte aufgetan.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwert&lt;br /&gt;
| Entartet Geschlecht, unwert der Ahnen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwürdig&lt;br /&gt;
| Meiner Meinung nach war er all dieser Ehren unwürdig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aus Ursachen&lt;br /&gt;
| Aus Ursachen des Sturmes wagte kein Schiff den Hafen zu verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ursächlich&lt;br /&gt;
| Wohl ursächlich des gegen ihn schwebenden gerichtlichen Verfahrens flüchtete der Angeklagte am 6.11.1933 über den Inn nach Deutschland.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus einer Urteilsbegründung des Volksgerichts beim Landesgericht Linz vom 1. August 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ventral&lt;br /&gt;
| Ventral des Verdauungstraktes verläuft das Bauchmark.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verbürgen&lt;br /&gt;
| Ich verbürge mich des Gelingens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtig&lt;br /&gt;
| Er hat sich dieses Mordes mehr als verdächtig gemacht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtigen&lt;br /&gt;
| Ich verdächtige Sie der Nichtbetrinkgeldung eines Taxifahrers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdenken&lt;br /&gt;
| Zuletzt hat sie Herodes des Ehebruchs verdacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Reißner&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdienstlich&lt;br /&gt;
| Was eitel unnütz und verkert ist, das ist nit allain nit verdienstlich des ewigen Lebens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdrießen&lt;br /&gt;
| Wer wolte sich der mühe verdrüszen lassen, die mit einem segen belohnt wird?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfallen&lt;br /&gt;
| darnach fragt man, wes ainer schuldig und verfallen wäre, der ain urbargut entlidet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfehlen&lt;br /&gt;
| Zu weit getrieben / Verfehlt die Strenge ihres weisen Zwecks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vergessen&lt;br /&gt;
| Nur die Hunde heulten zwei Tage und zwei Nächte lang, dann vergaßen auch sie Viratas, (...).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vergewissern&lt;br /&gt;
| Ich blieb auf der Freitreppe stehen und vergewisserte mich meiner Schlüssel: zur Haustür, zur Wohnungstür, zum Schreibtisch; (...).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Böll, Ansichten eines Clowns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verhindern&lt;br /&gt;
| Das gott der vater beraubet ist seines reichs in uns und der ein herr in allen dingen ist und sein sol, allein durch uns solcher seiner gewalt und titel verhindert ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verlustig&lt;br /&gt;
| Sie ist ihres Wahlrechts verlustig gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vermessen&lt;br /&gt;
| Sie vermaß sich ungeheuerlicher Behauptungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittels&lt;br /&gt;
| Nicht innere, sondern äußere Erfahrung ist eigentlich &amp;quot;unmittelbar&amp;quot;, denn nur vermittels ihrer ist die Bestimmung unserer eigenen Existenz in der Zeit (...) möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rudolf Eisler, Kant-Lexikon, Berlin 1930&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittelst&lt;br /&gt;
| Er wehrte sich dagegen vermittelst schroffen Auftretens, Betonung seiner männlichen Selbständigkeit und durch Kälte, sobald die Stimmung weich ward.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermöge&lt;br /&gt;
| Ich benötige eine Erfindung, vermöge derer die Autobahn quasi über Nacht gebaut werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der Bürgermeister von Entenhausen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verschonen&lt;br /&gt;
| Denn wer hat schon gehört, daß Saladin / je eines Tempelherrn verschont?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versehen&lt;br /&gt;
| In dieser Stadt lebt ein Geist, der auch Unternehmungen nicht scheut, wie man sich ihrer nicht jeden Tag versieht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versichern&lt;br /&gt;
| Er kam jeden Tag, um sich des Wohlergehens seines Söhnchens zu versichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vertrösten&lt;br /&gt;
| Sie vertröstete mich eines späteren Zeitpunktes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verweigern&lt;br /&gt;
| Sich unerwünschter Gespräche einigermaßen anstrengungslos verweigern zu lernen, das sollte Schulfach sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dieter Steinmann, zit. nach Max Goldt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verweisen&lt;br /&gt;
| Er verwies die Gruppe des Saales.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verwundern&lt;br /&gt;
| Am meisten erstaunt über unsere Erzeugnisse waren unsere lieben Düsseldorfer Mitbürger, die sich unserer großen Erfolge auf der Ausstellung verwunderten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Jagenberg, Erinnerungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verzeihen&lt;br /&gt;
| So ists besser doch göttlich und seliglich leben und sich der guten Tage verzeihen, so die haben, die kein Weib berüren, und sich in die bösen Tage erwegen, umb Sünd willen zu meiden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vestibulär&lt;br /&gt;
| Die Schnittführung erfolgt unter Schonung der marginalen Parodontien noch vorhandener Zähne knapp vestibulär des Kieferkamms.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Es kamen der Feinde nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! volar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt volar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voll&lt;br /&gt;
| Sie ist des Lobes voll über deine Leistungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voller&lt;br /&gt;
| Kleine fiese hinterhältige Nationen und Ethiken schlugen sich voller Hasses gegenseitig die Schädel ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vollziehen&lt;br /&gt;
| des volzôch frou Hilte&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gudrunlieder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! von Seiten / vonseiten&lt;br /&gt;
| Und nur von Seiten ihrer Gründe nicht. / Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte? &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise, Siebenter Auftritt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorbehaltlich&lt;br /&gt;
| Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll die Übernahme schon bald perfekt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorderseits&lt;br /&gt;
| Die Festung Ehrenbreitstein wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der im Versailler Vertrag für alle deutschen Festungsanlagen in einer Zone von 50 km vorderseits des Rheins festgelegten Schleifung ausgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorwärts&lt;br /&gt;
| Da zeigte sich plötzlich der Vortrab des preuß. vierten Corps (das die Franzosen anfänglich für das von Grouchy hielten), unter dem Befehle des Generals Bülow, vorwärts des Waldes von Frichemont in der rechten Flanke und dem Rücken des Feindes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1837; Stichwort &amp;amp;bdquo;Waterloo (Schlacht bei)&amp;amp;ldquo;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wachen&lt;br /&gt;
| …und mit Lachen&amp;lt;br /&amp;gt; versetzt’ Isold’: ich will hier wachen&amp;lt;br /&amp;gt; des Schiffs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;K. L. Immermann, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahren&lt;br /&gt;
| Des Ritters will ich wahren, er soll mein Streiter sein!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! während&lt;br /&gt;
| Während des Spiels trank er zwölf Flaschen Bier.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahrnehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm nie gekannter Düfte wahr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! walten&lt;br /&gt;
| Ich muss jetzt meines Amtes walten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wandeln&lt;br /&gt;
| Der heilige Franziskus aber wandelte fromm seines Weges, unbekümmert ob derer, die seiner spotteten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! warten&lt;br /&gt;
| Wir gehen in den Garten und woll’n des Sommers warten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! watscheln&lt;br /&gt;
| Du aber, Donald, watschelst stur Deiner Wege. Denn Deiner dauernden Dummheit trotzest Du mit glückhaften Siegen der tobenden Unvernunft!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klaus Modick, Kurze Hymne auf Donald&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wegen&lt;br /&gt;
| Und das alles nur wegen des Hausmeisters!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit dem Genitiv der Personalpronomina klingt &#039;&#039;wegen&#039;&#039; sehr schön: &amp;amp;bdquo;Und das alles nur wegen deiner!&amp;amp;ldquo; Zu diesem Beispielsatz erreichen uns allerdings unausgesetzt Strombriefe, die bemängeln, es müsse &amp;amp;bdquo;deinetwegen&amp;amp;ldquo; heißen. Also gut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wehren&lt;br /&gt;
| Die Stadt wehrte sich des Ansturms tapfer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich weigern&lt;br /&gt;
| Er weigerte sich des verbotenen Nachdruckes mit Nachdruck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weinen&lt;br /&gt;
| (…); sie selbst in die Mitte gesetzet&amp;lt;br /&amp;gt; Weinte des Sohns Schicksal, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Homer, Ilias, Übers. nach J. H. Voß&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weitab&lt;br /&gt;
| Der nächste Brunnen liegt weitab meiner Behausung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(im Sinne von „würdig“)&#039;&#039; Ich möchte in diesem Augenblick das Personal keiner Erwähnung wert halten.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hofmannsthal, Der Unbestechliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westlich&lt;br /&gt;
| Westlich der innerdeutschen Grenze lauerte der faulende, parasitäre Kapitalismus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westwärts&lt;br /&gt;
| Westwärts des Rheins kocht man besser als bei uns.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wiederbringen&lt;br /&gt;
| ich dich dîner schulde widerbringe an gotes hulde&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;W.Wackernagel, Altdeutsches Lesebuch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windabwärts&lt;br /&gt;
| Die Studie ergab, daß sich durch die kurzzeitige örtliche Drosselung der Quellen (Industrie und Verkehr) selbst im unrealistisch hohen Ausmaß von 70 Prozent die Ozonbildung windabwärts des Linzer Ballungsraumes nur um ca. zehn Prozent verringern würde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windwärts&lt;br /&gt;
| Das bedeutet, daß ein Großteil des horizontalen Impulses, den die Luft windwärts der Gebirge besaß, über und direkt leeseits der Gebirge in eine Vielzahl turbulenter Klein-Scale-Wirbel übergeht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wundern&lt;br /&gt;
| Sie wunderte sich seiner Narben, sagte aber nichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wünschen&lt;br /&gt;
| Swer mir schade an mîner frouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des rîses,&amp;lt;br /&amp;gt; dar an die diebe nement ir ende.&amp;lt;br /&amp;gt; Swer mîn dar an schône in trouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des paradîses&amp;lt;br /&amp;gt; unde valde im mîne hende.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich von Veldeke, Warnung und Wunsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdig&lt;br /&gt;
| Das ist eines Kaisers nicht würdig!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdigen&lt;br /&gt;
| Sie würdigte ihn keines Blickes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeihen&lt;br /&gt;
| So legen sie einen Zahn Verantwortung zu und zeihen die Zweifler eines unverantwortlichen Leichtsinns, der dem Gespenst in die Hände arbeite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeit&lt;br /&gt;
| Er war zeit seines Lebens ein ehrlicher Kerl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zervikal&lt;br /&gt;
| Bei den Seitenzähnen liegt der bukkale Schienenrand 1-2 mm zervikal des Äquators.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ziehen&lt;br /&gt;
| So ziehe deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zieren&lt;br /&gt;
| Als wolten sie Gott also betriegen,&amp;lt;br /&amp;gt; all Chur- und Fürsten reformiren,&amp;lt;br /&amp;gt; ires Flaccianischen Glauben zieren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nic. Frischlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zugunsten&lt;br /&gt;
| Das Gericht entschied zugunsten des Beklagten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zu Händen&lt;br /&gt;
| Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung zu Händen des Geschäftsführers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuhanden&lt;br /&gt;
| Eine zweite Akte verzeichnete eine Rentenauszahlung für Markus Tobler, geboren 1964 im unteren Stutz, Sohn des Hannes Tobler, genannt Stein-Hannes, zuhanden dessen sie auszuzahlen sei.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Urs Richle, Das Loch in der Decke der Stube, München, Piper, 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zulasten&lt;br /&gt;
| Die Kosten des Verfahrens gehen zulasten des Staates.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zunächst&lt;br /&gt;
| „Als die, welche zunächst der Tür saßen, K. und den Gerichtsdiener erblickten, erhoben sie sich zum Gruß“ (Franz Kafka, Der Proceß)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuoberst&lt;br /&gt;
| Die Uhr zuoberst des Eingangstores wird angehalten; bis auf den heutigen Tag zeigt sie den damaligen Zeitpunkt an &amp;amp;ndash; 15:15 Uhr.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Brigitte Gensch, Andacht zum Gedenken der Befreiung des KZ Buchenwald in der Antoniterkirche am 11. April 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuseiten&lt;br /&gt;
| Zuseiten seines Streites / stand, wie Türme stehen, ihr Gebet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rilke, „St. Georg“, aus: „Der neuen Gedichte anderer Teil“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuungunsten&lt;br /&gt;
| Der Prozess ging zuungunsten des Klägers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuunterst&lt;br /&gt;
| Nun merkt wohl, da zuunterst des Erdhaufens geht ein Loch in denselben nach der Art eines Fuchsbaues bei euch; da seht recht genau hinein, und ihr werdet sobald etwas anderes erblicken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Jakob Lorber: „Die geistige Sonne“, 19. Kapitel, Bietigheim-Bissingen 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuzüglich&lt;br /&gt;
| Das Auto kostet 20.000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwecks&lt;br /&gt;
| Zwecks Erbauung der Gäste ließ er Gaukler kommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zweifeln&lt;br /&gt;
| So rein und edel ist sein Wesen,&amp;lt;br/&amp;gt;so tugendreich der hehre Mann,&amp;lt;br/&amp;gt;dass nie des Unheils soll genesen,&amp;lt;br/&amp;gt;wer seiner Sendung zweifeln kann!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwingen&lt;br /&gt;
| der mac niht wiჳჳen, waჳ mich leides twinget&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Des Minnesangs Frühling&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwischen&lt;br /&gt;
| und liessen ain vrid machen zwischen ir und des purggraven&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Sächsische Weltchronik&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus partitivus (grüne Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;genitivus partitivus&#039;&#039; (Genitiv des geteilten Ganzen) stehen in manchen Mengenangaben die Wörter, die das Ganze bezeichnen, von dem ein gewisser Teil bezinchen wird. Hinsichtlich obiger Liste surg dies häufig für Zweifelsfälle: Sind es bestimmte mengenangebende Adverbien, die zum Gebrauch des Wesfalls ermutigen, oder wird dieser stets unabhängig gewählt wie in folgendem Satz ohne nähere Mengenangabe? &amp;amp;bdquo;Auf dem Jahrmarkt erwarb er verrückten Schnickschnacks.&amp;amp;ldquo; Solche Zweifelsfälle sammeln wir nun hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; background: #F0FFF0; {{{1| }}}&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | allerhand&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Buben trieben allerhand Unfugs auch während des Unterrichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! allerlei&lt;br /&gt;
| Auf der Kirchweih erwarb es allerlei verrückten Schnickschnacks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genug&lt;br /&gt;
| Sind wir beide ihm nicht Manns genug,&amp;lt;br /&amp;gt; daß er, besorgt, uns den Gehilfen sendet?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Macbeth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Worte sind genug gewechselt,&amp;lt;br /&amp;gt; lasst mich auch endlich Taten sehen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! haben&lt;br /&gt;
| Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Paulus, 1. Korintherbrief&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaum&lt;br /&gt;
| Er besaß kaum des Geldes um sich ein auskömmlich Leben zu gewähren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reichlich&lt;br /&gt;
| Wir tranken reichlich roten Weins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zu viel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Also sprach Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuviel&lt;br /&gt;
| Meine Forderung daher: Nicht zuviel des Guten, lasst das Jod im Kochsalz und verzichtet auf die Jod-Anreicherung von Functional Foods!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuwenig&lt;br /&gt;
| Zuviel des Guten, zuwenig des Nötigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Franzke, Die Balance von Ich-Stärkung und Ich-Stützung in der Psychotherapie&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (Zahlen und Mengenangaben)&lt;br /&gt;
| Ein Liter roten Weins.&amp;lt;br /&amp;gt;Aller guten Dinge sind drei. (Oft gehört: &amp;quot;Alle guten ...&amp;quot;)&amp;lt;br /&amp;gt;Tausende aufgeregter Menschen sommen die Straße.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus absolutus (adverbialer Genitiv) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt ist auf [[Genitivus absolutus|eine eigene Seite]] umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch mit Genitiv und Dativ (blaue Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Präpositionen sorgen regelmäßig für Verwurr, ob sie nun des Genitivs oder des Dativs bedürfen. Die einschlägigen Nachschlagewerke (Duden, Wahrig) bieten beide Möglichkeiten, wenngleich die Tendenz im alltäglichen Sprachgebrauch verstärkt zur Anwendung des Genitivs zu gehen scheint. Nachfolgend sei für die fraglichen Wörter je ein Beispiel für den Gebrauch mit dem Dativ und dem Genitiv gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Genitiv:&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Dativ:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! außer&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Er hielt sich außer der Reihe und außer der Zeit außer Landes auf.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Außer ihm weiß niemand darüber Bescheid.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! binnen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen dreier Tage erwarten wir seine Antwort.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen kurzem war er völlig durchnässt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dank&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank eures guten Willens haben wir das Plansoll erfüllt.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank meinem Fleiße wurde ich reich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laut&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut amtlichen Nachweises ist er arbeitslos.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut unserem Schreiben sind sie fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotz&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz des Regens ging er ohne Schirm spazieren.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz alledem änderte er seine Meinung nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zufolge&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Zufolge der Anweisung müssen wir hier entlang.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dem Befehl zufolge setzte sich die Armee in Marsch.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falscher Gebrauch des Genitivs (rote Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen scheint der Genitiv des Rettens doch nicht so bedürftig zu sein, wie es oft den Anschein hat. So gibt es etliche Präpositionen, die zunehmend mit dem zweiten Fall verwandt werden, obwohl sie den dritten oder vierten verlangen. Noch besteht also Hoffnung für den Genitiv! Gleichwohl sei hier keinesfalls dazu aufgerufen, diesen schönen Fall wahllos und regelwidrig zu verwenden. Amüsant sind die nachfolgenden Beispiele dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Mit Genitiv (falsch):&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; | Mit Dativ bzw. Akkusativ (korrekt):&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entgegen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Entgegen des weitverbreiteten Klischees reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
| Entgegen dem weitverbreiteten Klischee reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsprechend&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend des Mietvertrages.&lt;br /&gt;
| Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend dem Mietvertrag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fern&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Sie wurden fern des Elternhauses im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
| Sie wurden fern dem Elternhaus im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenüber&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber des Bahnhofs und des Saalbaus. &lt;br /&gt;
| Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber dem Bahnhof und dem Saalbau. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gemäß&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG). &lt;br /&gt;
| Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß dem Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nah&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Ich wohne nah des Rathauses.&lt;br /&gt;
| Ich wohne nah dem Rathaus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vis-à-vis&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis des malerischen Parks von Sanssouci.&lt;br /&gt;
| Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis dem malerischen Park von Sanssouci.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wider&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | wider besseren Wissens&lt;br /&gt;
| wider besseres Wissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Haikos&amp;diff=10033</id>
		<title>Haikos</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Haikos&amp;diff=10033"/>
		<updated>2023-12-10T09:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Noch zwei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Angelehnt an das japanische [http://de.wikipedia.org/wiki/Haiku Haiku] erfand Gerhard Schwenke eine Gattung meist zweiversiger Gedichte zur poetischen Pflege des Konjunktivs. Im ersten Vers steht  die Voraussetzung, im zweiten die mögliche Folge. Es gelten nur starke Verben. Der Name des Genres ist „Haiko“, was auch seiner Bedeutung als „hailiger &#039;&#039;&#039;Ha&#039;&#039;&#039;in des &#039;&#039;&#039;Ko&#039;&#039;&#039;njunktivs“ Rechnung trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versanfangsgroßschreibung, Apostrophierung und Interpunktion sind nicht normiert. Da müssen die Autoren selber wissen, wie sie’s haben wollen. Sortoren sind die Haikos von jung nach alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Alloko&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Analysörn Alkis Alcopops,&amp;lt;br /&amp;gt;allyhöasörn auch Apfeldrops.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Äskulaps Ärben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Ächsen ärger Ärzteväter,&amp;lt;br /&amp;gt;Äthanol ärsätze Äther.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blöde Baukunst&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Bieben Biber Buchsbaumbänke,&amp;lt;br /&amp;gt;blü’s bald Bänkers Beingelenke.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Chancen catchen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Chäk’ Charlie Christa cerebral,&amp;lt;br /&amp;gt;cötch’ Christa Charlie chirurgal.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Clubchaos&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Codören Clubber Coladosen,&amp;lt;br /&amp;gt;Clubchefs chöcken Carohosen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Denksport&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Döchen Dichter diminutiv,&amp;lt;br /&amp;gt;Draufgänger dächten defensiv.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Entrüstung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Erbüte Emil Elfenbein,&amp;lt;br /&amp;gt;erschüll ein Elefantenschrei’n.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Fürderhin Freundschaft?&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Förchten Flöhe feiste Frauen,&amp;lt;br /&amp;gt;fände Fanny Flohvertrauen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Glänzendes Gemüse&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Garnören Gärtner Gurkenbeete,&amp;lt;br /&amp;gt;glöck geniale Gartenfete.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hassos Heilung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Hielen Hölzer hinkende Hunde,&amp;lt;br /&amp;gt;hinfort hölmp hagwärts Hunderunde.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Irgendwo in Illertissen:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Inspirör intim ich Inge,&amp;lt;br /&amp;gt;Inges Ingo intervinge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Jungfernjagd&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Jüge Jutta Jaguare,&amp;lt;br /&amp;gt;Jan justöre Jadgschußware.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Keine kalte Küche&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Küche Karla Kohlrouladen,&amp;lt;br /&amp;gt;Knüt’ Klaus Karlas Kegelwaden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Ledrig, lackig, latexöses Leben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Lange Lümmel lürren listig,&amp;lt;br /&amp;gt;liefe Lola latexbüstig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Mißgünstige Maid&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Mölff Manni Mimis Marzipan,&amp;lt;br /&amp;gt;märcke Mimi: „Mies, mein Mann.“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Nein, nicht niedlich&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Nürlg’ Nora nicht normalerweise,&amp;lt;br /&amp;gt;niemand nied’ Nils’ Nordpolreise.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Otto ordern!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Oräkel offenbürn’s Opladen,&amp;lt;br /&amp;gt;orölke Otto Oberstaden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Örtliche Öde&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Önff’ Öst’rreich öde Ökoschienen,&amp;lt;br /&amp;gt;ölchten Ötzis Ölsardinen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Prestige-Porträts&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Pölnsen Pinselschweine purpur,&amp;lt;br /&amp;gt;Pfleger prœben Protz-Positur.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Quappenqual&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Quörtsche Quentin quälend Quappen,&amp;lt;br /&amp;gt;quöllen qualvoll Querstirnlappen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Rauchende Rechner&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Rüche Rolands Rechenzentrum,&amp;lt;br /&amp;gt;Roland rings Ruhrzechen rennt’ rum.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Schwarzstorchstreicheln&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Stären sauer schwarze Störche,&amp;lt;br /&amp;gt;Susi Sonn’schein sanft sie stlörche.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Thermaler Thriller&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Töören Trolle tausend Tunnelröhren,&amp;lt;br /&amp;gt;taumelnd Taugenichtse transpirören.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Überbordendes Übel&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Überzögen Übeltäter,&amp;lt;br /&amp;gt;überwältög’s Überväter.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unersprießliches Ungemach&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Umschläng’ uns Unhold Urian,&amp;lt;br /&amp;gt;urtiele Uriel: „Untergang!“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Verständnislos&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Verwölchse Vera Vokal’,&amp;lt;br /&amp;gt;verstünde Viktor Voksal.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wehe, Walhall!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Wührn’ Walburga Wallhalls Wände,&amp;lt;br /&amp;gt;wöten wild Walkürenhände.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;X-Akte&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Xeröxöpör’ Xanthippe Xerxes’ Xenophon,&amp;lt;br /&amp;gt;xylogräpsöre Xaver Xanthens Xylophon.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Yeah yeah yeah&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Yüchten Yachten yangtsewärts,&amp;lt;br /&amp;gt;Yuppies, yearn your Yetisterz.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zitternde Zehen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Zärtten zuzeiten zehn Zehen Zidane&amp;lt;br /&amp;gt;Zweifel zürst zöhmen Zar Zinedines Zahn.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn Kerzlein nicht am Christbaum brännen,&amp;lt;br /&amp;gt; kekünn man Weihnacht glatt verpennen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ich schönke Dir ein Ringlein fein,&amp;lt;br /&amp;gt; ziegst Du mir Dein Elfenbein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ich bin mir sicher, dass ich grülle,&amp;lt;br /&amp;gt; krächt ich Geschenke nicht in Fülle.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Rölse nicht leise der Schnee,&amp;lt;br /&amp;gt; Knürsche nicht stillstarr der See,&amp;lt;br /&amp;gt; und weihnachtlich glönz nicht der Wald:&amp;lt;br /&amp;gt; Christkind begöng uns nicht bald.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn der Schäfer drauf ritte&amp;lt;br /&amp;gt; das Schaf drunter litte&amp;lt;br /&amp;gt; (selbst wenn er’s bestritte&amp;lt;br /&amp;gt; und mit Flüchen beglitte).&amp;lt;br /&amp;gt; Wenn sich dieses auswitte&amp;lt;br /&amp;gt; bald der Tierschutz einschritte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Michael&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn er kostbar sich kliede&amp;lt;br /&amp;gt; ihn ein jeder beniede&amp;lt;br /&amp;gt; und am Anblick sich wiede.&amp;lt;br /&amp;gt; Doch grad weil man’s ihm niede&amp;lt;br /&amp;gt; man ihm Prunksucht ankriede&amp;lt;br /&amp;gt; was er gerne vermiede.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Michael&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Warnung des Despoten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; So du mich briäskörest,&amp;lt;br /&amp;gt; du gleich dein Leben verlörest!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Cäsarenmörder&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Als sie ihn erdolchten&amp;lt;br /&amp;gt; haben sie ihn geolchten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hungerkünstler&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hörnge der Fakir noch etwas mehr,&amp;lt;br /&amp;gt; nur halb so schwer er alsbald wär’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Twiggy&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verlöre sie noch mehr Gewicht, so säh’ man sie&amp;lt;br /&amp;gt; überhaupt gar nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich es bewerkstülläge,&amp;lt;br /&amp;gt; Ich märd auch mit der Handkreissäge&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hielte dies Los den Jackpot bein,&amp;lt;br /&amp;gt; fröhe ich mich über hohen Gewinn.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Selbstverschuldete Einsamkeit&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Löde ich dich ein,&amp;lt;br /&amp;gt; wördst du bei mir sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Liborius Olaf Lumma&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schrü ich „Land unter“,&amp;lt;br /&amp;gt; göngs drüber und drunter.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Liborius Olaf Lumma&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Er zu ihr:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Trügst du im Winter nur noch Hosen,&amp;lt;br /&amp;gt; bewürf ich dich mit Coladosen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Verena&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Sie zu ihm:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Nürvst du mich mit Platitüden,&amp;lt;br /&amp;gt; erwörg ich dich mit Plastiktüten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
hä ich noi&amp;lt;br /&amp;gt; röp ich nicht eu&amp;lt;br /&amp;gt; brä ich bant&amp;lt;br /&amp;gt; dütsch ich nicht land&amp;lt;br /&amp;gt; lünde ich sieger&amp;lt;br /&amp;gt; rhien ich nicht nieder&amp;lt;br /&amp;gt; nüsse ich norf&amp;lt;br /&amp;gt; dölß ich nicht dorf&amp;lt;br /&amp;gt; hümme ich munter&amp;lt;br /&amp;gt; bälk ich nicht unter&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | nürnte ich berg&amp;lt;br /&amp;gt; wür ich ein zwerg&amp;lt;br /&amp;gt; bergte ich bam&amp;lt;br /&amp;gt; bürte ich ham&amp;lt;br /&amp;gt; rühte ich karl&amp;lt;br /&amp;gt; weste ich fal&amp;lt;br /&amp;gt; pfalzte ich rhein&amp;lt;br /&amp;gt; rhonte ich seine&amp;lt;br /&amp;gt; schlöf ich jetzt ein&amp;lt;br /&amp;gt; fül mir nichts ein&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;ej&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wär’ deine Stimmung nicht mehr trüb,&amp;lt;br /&amp;gt; wenn ich dir nur ein Liedchen schrüb?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Liborius Olaf Lumma&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gewalt&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Es machte mich ganz arg betroffen,&amp;lt;br /&amp;gt; als ich sah, wie die Kerle roffen,&amp;lt;br /&amp;gt; und einer auf den andern schlog,&amp;lt;br /&amp;gt; bis der dann eine Waffe zog.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Liborius Olaf Lumma&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Robert Hoyzer&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verpfiff er nicht jedes Spiel,&amp;lt;br /&amp;gt; verlör ich nicht so viel!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hoyzer 2&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätte er korrekt gepfoffen&amp;lt;br /&amp;gt; Wär’s für Braunschwög dumm geloffen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ralf Schnorrer&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hoyzer 3 (mit M. Dornfelder)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätten’se nix verschauben&amp;lt;br /&amp;gt; Wör Fussball ’n Sport geblauben&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Praxi&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Riem ein Haiko sich schwerer,&amp;lt;br /&amp;gt; wär die Seite hier leerer&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Michael&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Ärger über die Ungewissheit, wie der Konjunktiv II von &#039;&#039;ärgern&#039;&#039; lautet, sowie über zu lange Haiko-Titel&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Ürge ich mich,&amp;lt;br /&amp;gt; ürrgest du dich.&amp;lt;br /&amp;gt; Rürgest du dich,&amp;lt;br /&amp;gt; rægest du mich.&amp;lt;br /&amp;gt; Ich ürgere mich&amp;lt;br /&amp;gt; und ürgäre dich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Verschölle er grad auf dem Meer&amp;lt;br /&amp;gt; frö sich die Gattin drauf sehr&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Andreas Thomas&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Fiele er aus dem Fenster -&amp;lt;br /&amp;gt; Schreie erklöngen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;dlx&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Morgendliche Bauernweisheit&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Pflög ich mein Feld,&amp;lt;br /&amp;gt; So wär es bestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;bäni chrolizki&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gotteszornesfurcht&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wiehe ich das Opfer Baal,&amp;lt;br /&amp;gt; träfe mich ein Blitzesstrahl.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;L’Euro&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; S’il n’avait pas été lancé,&amp;lt;br /&amp;gt; nous devrions encore changer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Les jurés&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Si l’accusé nous avait plu,&amp;lt;br /&amp;gt; le bourreau serait déçu.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;In memoriam Douglas A.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Frügst nach dem Sinn des Seins du mich,&amp;lt;br /&amp;gt; so würt’ ich ant: zweiundvierzig!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Goethe flucht&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Muöhe nicht die blöde Kuh,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’ über allen Gipfeln Ruh’!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Schiller ergänzt&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Stärm’ nicht der Wind, der garst’ge Gauch,&amp;lt;br /&amp;gt; Spörst in den Wipfeln du nur einen Hauch.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Verwönd’ man, was wir einst erfanden,&amp;lt;br /&amp;gt; dann ziegen wir uns einverstanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Vogonenlyrik&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Marmor bräch’, und Stahl sich büge,&amp;lt;br /&amp;gt; auch wenn man sie ganz leis’ vortrüge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Trinkers Sehnen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wenn die alte Tante stürbe,&amp;lt;br /&amp;gt; ich ihr ganzes Silber ürbe.&amp;lt;br /&amp;gt; Versörlb’s sogleich und auf der Stell’,&amp;lt;br /&amp;gt; versöff’ das Geld mit Freunden schnell.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Wär der Winter schon vorüber,&amp;lt;br /&amp;gt; frör ich nicht im Schneegestüber. Säß ich nicht fest auf der A8,&amp;lt;br /&amp;gt; erläbe ich ne schöne Nacht.Trömme in meinem warmen Bette&amp;lt;br /&amp;gt; mit der Liebsten um die Wette.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Die Schönheit&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Ich fänd’s wunderbar,&amp;lt;br /&amp;gt; wölnze sie vor mir schar.&amp;lt;br /&amp;gt; Wäre sie auch noch reich,&amp;lt;br /&amp;gt; ich becärc’ sie sogleich,&amp;lt;br /&amp;gt; gewönne ihr Herz&amp;lt;br /&amp;gt; und riet’ hei im März.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Gesetzt den Fall, ich stürbe,&amp;lt;br /&amp;gt; wärst du’s, die mich beürbe?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hochzeit&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wenn der Vater sie büllüge,&amp;lt;br /&amp;gt; auch die Mutter ienwillüge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich ihm die Daten füxe,&amp;lt;br /&amp;gt; Vorteil ihm daraus erwüchse.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | O wie sie im Wasser plänschen,&amp;lt;br /&amp;gt; gäb’ es hier kleine Menschen!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Methanol&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wenn wir Schnaps pänschen,&amp;lt;br /&amp;gt; tœten wir Menschen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn die Zell’ ich ihm tönch,&amp;lt;br /&amp;gt; wär dankbar der Mönch.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;gehabt gehabt&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wär er nicht ein Mönch&amp;lt;br /&amp;gt; der Mob gewiss in lönch.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;gehabt gehabt&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schnäße er ein Möbel,&amp;lt;br /&amp;gt; begöhre es der Pöbel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Der Sessel&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätte ich ihn aufgeschlessen,&amp;lt;br /&amp;gt; hätt’st du nicht bequem gesessen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Fingen die Feinde Feuer,&amp;lt;br /&amp;gt; brännten sie ungeheuer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schwäßen wir in den Flammen,&amp;lt;br /&amp;gt; schwisse uns das zusammen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Der Notfallplan des Anglers&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Störren mich störrische Störe,&amp;lt;br /&amp;gt; ich schwör: Ich emigröre.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Michael&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Überlegung des Poeten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Döchte ich in Reimen&amp;lt;br /&amp;gt; rieme sich das Gedicht&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Susanne Hennig&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seufzer der Frühlingsblume&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schnie der Schnee nicht so fein&amp;lt;br /&amp;gt; fröre ich jetzt bald ein&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Susanne Hennig&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Schlechte Sitten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Ich warne euch: Wenn das hier einrisse,&amp;lt;br /&amp;gt; hieße das, dass ich euch rausschmisse.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schräbe er mir zurück einen Brief&amp;lt;br /&amp;gt; wäre mein Kummer nimmer so tief&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kerstin Pistorius&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wär’ ich nicht so träg&amp;lt;br /&amp;gt; Zur Uni ’s mich jetzt zög’&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Tom Kaden&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Stänke der Skunk geringer&amp;lt;br /&amp;gt; nähm ich ihn in die Finger&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Egan Z. Stark&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Würf ich den Becher&amp;lt;br /&amp;gt; Mölch ich den Zecher&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schmölze der Schnee&amp;lt;br /&amp;gt; Tröffe das Dach &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hero und Leander&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Fröre die See&amp;lt;br /&amp;gt; Glitt ich zu dir&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Würfen sie mit Wasser,&amp;lt;br /&amp;gt; würden wir noch nasser. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Käm er vorher,&amp;lt;br /&amp;gt; Träf das Tor er.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Jakob Scharf&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Der Bastler, wenn er lauter härmme,&amp;lt;br /&amp;gt; die Wohnqualität sehr verschlärmme;&amp;lt;br /&amp;gt; und umgekehrt, wenn er nicht lörme,&amp;lt;br /&amp;gt; die Nachbarschaft sich nicht so hörme.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Erwin Steinbach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Skurrile Nächstenliebe&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Frölste ihn,&amp;lt;br /&amp;gt; ich bölste ihm&amp;lt;br /&amp;gt; eine grelle&amp;lt;br /&amp;gt; Hitzequelle.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Für die Jugend:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Küffe er nicht so viel,&amp;lt;br /&amp;gt; verlöre er nicht jedes Spiel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Verlöre er nicht jedes Spiel,&amp;lt;br /&amp;gt; verdöhne er dreimal so viel&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Verdöhne er dreimal zu viel,&amp;lt;br /&amp;gt; kreuzführe er auf dem Nil!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Verwirg das Pferd zu springen,&amp;lt;br /&amp;gt; alle vor Schmach zergingen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zu große Steig(er)ung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Gerne ich mich manchmal stirge,&amp;lt;br /&amp;gt; doch zu steil ist das Gebirge!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Absonderbar&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sörnde sie noch mehr Schweiß ab,&amp;lt;br /&amp;gt; der Gestank brächt uns ins Grab.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Materialverschleiß&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Es bräche schon bald das Kerb-&amp;lt;br /&amp;gt; holz, zäche er weiter so derb. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Nach langer Arbeit am PC&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Spirche ich jetzt nicht meine Sachen,&amp;lt;br /&amp;gt; verschüfe mir das ein bitter’s Erwachen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Markörest du zu sehr den Grantel,&amp;lt;br /&amp;gt; hülfe man dir in den Mantel. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Als bränn’ ihm der Mund,&amp;lt;br /&amp;gt; billt sich den Hals rauh der Hund;&amp;lt;br /&amp;gt; er bölle sich minder heiser,&amp;lt;br /&amp;gt; klöff’ er nur leiser.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Erwin Steinbach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wohl wahr!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wär’n wir weise Weight-Watchér,&amp;lt;br /&amp;gt; wögen wir weit wenigér.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Du orgerst und posackst die Katze;&amp;lt;br /&amp;gt; sie pfuch, zerkrutz dein Gesicht.&amp;lt;br /&amp;gt; Striechlest du sie stattdessen,&amp;lt;br /&amp;gt; sie schnörre und krütze dich nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Erwin Steinbach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Die Kette&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verschlisse sie,&amp;lt;br /&amp;gt; so risse sie.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Empfinge ich weniger Gäste&amp;lt;br /&amp;gt; Äß zur Mahlzeit ich nicht nur die Reste.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Jakob Scharf&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wär das Ergebnis nicht richtig&amp;lt;br /&amp;gt; Erklöre ich es für nichtig&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Jakob Scharf&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Kämen die Jahre,&amp;lt;br /&amp;gt; ergröen die Haare.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn an Dir mir so viel läge,&amp;lt;br /&amp;gt; Säh’ ich zu, wie ich dich kräge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;tHorsten Neumann&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ieche ich nicht die Waage,&amp;lt;br /&amp;gt; wöge sie bald recht vage.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Existentialismus&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Züg’ ich Dir mein wahres Ich,&amp;lt;br /&amp;gt; Glaub mir, du veröchtest mich&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Fithele Elchensbär&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Konditionale Naturbetrachtung, Teil 2&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Brömme ein Bär,&amp;lt;br /&amp;gt; frohlücke ich sehr&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Fithele Elchensbär&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Konditionale Naturbetrachtung, Teil 1&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erklönge nur des Elches Röhren,&amp;lt;br /&amp;gt; Kein Mensch döcht mehr ans Radiohören&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Fithele Elchensbär&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blick aus dem Fenster&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wär’ es draußen sonnig,&amp;lt;br /&amp;gt; bräunte ich mich wonnig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Käme er heut Nacht zu uns,&amp;lt;br /&amp;gt; stiege er in unsrer Gunst.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Flörtte er auch dröge,&amp;lt;br /&amp;gt; mich döche doch, er flöge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn der Wolf mich wärtte,&amp;lt;br /&amp;gt; fülge er meiner Fährte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Besorgnis&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Würde es heiß,&amp;lt;br /&amp;gt; tiebe das Eis.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gespräch mit der besten Freundin&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sähe er, dass ich mich freue,&amp;lt;br /&amp;gt; entginge ihm die ganze Reue.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Der Tortenesser, nähm er beide,&amp;lt;br /&amp;gt; tröbe mir die Lebensfreude.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Niege sich der Kahn zur Seite,&amp;lt;br /&amp;gt; ginge sein Betreiber Pleite.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Quöre sie nicht so oft meine Pfade,&amp;lt;br /&amp;gt; fänd ich das fast ein wenig schade.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wäre der Redner abgeschwiffen,&amp;lt;br /&amp;gt; hätten sie ihn laut ausgepfiffen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Führe die Fähre schneller stromab,&amp;lt;br /&amp;gt; brächte sie uns noch alle ins Grab.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ürnde er plötzlich seinen Plan,&amp;lt;br /&amp;gt; äke er damit überall an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Täte ich das, so hölge’s Kritik.&amp;lt;br /&amp;gt; Ich aber wiese sie furchtlos zurück!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hoffnungslos&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Selbst wenn das Licht ihren Geist erhölle,&amp;lt;br /&amp;gt; sie’s doch nur unter den Scheffel stölle.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Versprechen&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schriebest du mir,&amp;lt;br /&amp;gt; antwürte ich dir.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;An der Nordsee&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Würd’ der Blanke Hans jetzt munter,&amp;lt;br /&amp;gt; so hieß’ es gleich sofort „Land unter!“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Freche Überlegung&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wär’ sie zu fett,&amp;lt;br /&amp;gt; bräche das Bett.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Kecke Frage in Rhodos&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Spräng’ ich jetzt allhier,&amp;lt;br /&amp;gt; was bekäm’ ich dafür?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Im Flohzirkus&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Flöhen die Flöhe,&amp;lt;br /&amp;gt; so wär das die Höhe!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Desillusionorener Spieler&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wenn Geld ich gewönne,&amp;lt;br /&amp;gt; in der Hand mir’s zerrönne.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Binsenweisheit&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Äße ich nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; verlör’ ich Gewicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Im Sommer&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schniee es hier,&amp;lt;br /&amp;gt; führe ich Skier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Geschäftsmann&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wenn ich falsch kalkulöre,&amp;lt;br /&amp;gt; mein Geld ich verlöre.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unverhohlene Drohung&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ließ’t deine Finger du von mir,&amp;lt;br /&amp;gt; ging’ es länger besser dir! &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gedanken eines Boxers&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schlüg’ ich ihn jetzt nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; bliebe heil sein Gesicht.&amp;lt;br /&amp;gt; Träf’ ich ihn dann do,&amp;lt;br /&amp;gt; ging’ er sogleich K.O.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Förchte er Teufel und Tod,&amp;lt;br /&amp;gt; entstünde ihm große Not. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Bük jeder selber Brot&amp;lt;br /&amp;gt; erlitt die Backzunft Not.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ralf E. Peisl&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geschacht&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wie mein Herz bäbe,&amp;lt;br /&amp;gt; ihre Liebe sie mir gäbe. Gäb sie ihre Liebe mir,&amp;lt;br /&amp;gt; viele Kinder schächt ich ihr.Viele Kinder ich ihr schächt,&amp;lt;br /&amp;gt; nicht zu viel - nur grad recht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Heimarbeit&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Oh wie gern ich ihr was bölste,&amp;lt;br /&amp;gt; Nähm ich Esche, Weide, Kirsche,&amp;lt;br /&amp;gt; nur die edelsten Gehölze,&amp;lt;br /&amp;gt; was ihre Wohnung dann berirche.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn sie die Wahrheit vertrüge,&amp;lt;br /&amp;gt; bräuchte es nicht, dass ich lüge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Mario&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn man meine süßen Sünden spirche,&amp;lt;br /&amp;gt; fröhe sich nicht Gott, sondern die Kirche.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gnatus Ruppenstrumpff&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Verföge ich über die Mittel,&amp;lt;br /&amp;gt; erstäke dies kleinlichen Krittel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn’s Glück eintröffe,&amp;lt;br /&amp;gt; ich wen’ger Wein söffe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Mario&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Söffe ich Wein,&amp;lt;br /&amp;gt; verflög meine Pein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Antje Kuhnt&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hörnge nicht mein Herz nach dir,&amp;lt;br /&amp;gt; Zömme ich sofort die Gier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Antje Kuhnt&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Deuchte dich dies lächerlich,&amp;lt;br /&amp;gt; empfähl ich ’nem Psychiater dich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gesetzt den Fall&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erörrn’ selbst sich Odin,&amp;lt;br /&amp;gt; bräucht’ er nicht Munin.&amp;lt;br /&amp;gt; Und dächt’ er sogar,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’ Hugin verzichtbar.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;In Walhall&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wöte Wotan fürchterlich,&amp;lt;br /&amp;gt; förchten die Walküren sich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Entweder oder&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stolz Halali tät’ er blassen,&amp;lt;br /&amp;gt; träf’ der Jäger den Hasen.&amp;lt;br /&amp;gt; Doch nach Haus’ er sich schliche,&amp;lt;br /&amp;gt; so das Tier ihm entwiche.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gefährlich&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stirg’ sich weiter der Sturm,&amp;lt;br /&amp;gt; zärtt’ noch stärker der Turm.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zur Hölle&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schmör’ er in der Hölle,&amp;lt;br /&amp;gt; sein Schmerzensschrei gölle.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bedenkenswert&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schrieb’ ich noch mehr Haikos,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’ meinen Job ich bald los.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wie schade&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;So sein Feuer noch glömme,&amp;lt;br /&amp;gt; ich den Leuchtturm erklömme.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Vor der Geburt&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;So sie jetzt gebäre,&amp;lt;br /&amp;gt; sie Mutter gleich wäre.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Auf dem Eis&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wenn ich hier ausglitte,&amp;lt;br /&amp;gt; ich Schmerzen erlitte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Fröhliche Studenten&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Riefen „Gaudeamus!“ wir,&amp;lt;br /&amp;gt; schon wär’n sie da, die Humpen Bier!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Dummköpfe&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schlügen voll sie sich die Bäuche,&amp;lt;br /&amp;gt; schält’ ich die verfress’nen Gäuche.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Ursache und Folge&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schwälnde sie mir was vor,&amp;lt;br /&amp;gt; lög’ auch ich ihr ins Ohr.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Ganz gewiß&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Fröre zu jetzt der Teich,&amp;lt;br /&amp;gt; liefe Schlittschuh ich gleich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Stoßseufzer&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ginge sie nicht vorbei,&amp;lt;br /&amp;gt; ich riete sie hei!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Ganz sicher&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;So ich sie jetzt gösse,&amp;lt;br /&amp;gt; die Blume gleich sprösse.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn er nicht so dumm da stünde,&amp;lt;br /&amp;gt; särche er sich seine Pfründe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Dürftest du jetzt bei ihr bleiben,&amp;lt;br /&amp;gt; müsste ich dich drum beneiden.&amp;lt;br /&amp;gt; Denn könnte ich sie wiedersehn,&amp;lt;br /&amp;gt; fänd ich das sehr angenehm.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Fiele ich darauf hinein,&amp;lt;br /&amp;gt; erhirte sie das ungemein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich hier im Zimmer bliebe,&amp;lt;br /&amp;gt; schösse sie mir in die Rübe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Vorsicht, Bayern!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schlönz’ Zidane seine Flanken&amp;lt;br /&amp;gt; Brächt’ er Olli Kahn ins Wanken&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich in der Klemme stäke,&amp;lt;br /&amp;gt; wönsch ich nicht, dass man mich näke!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Klaus Bailly&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn sie jetzt auch noch sänge,&amp;lt;br /&amp;gt; zög sich der Abend in die Länge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Klaus Bailly&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Säh er rot&amp;lt;br /&amp;gt; schöss er mich tot.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Klaus Bailly&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Stünd’ er dort,&amp;lt;br /&amp;gt; führ’ ich fort.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wie gern erbläk’ ich dein Gesicht,&amp;lt;br /&amp;gt; miedest du mich nicht!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich mich begnöge,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’ das ganz schön dröge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Frank Gmach&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Fest vorgenommen&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;So sie mich betröge,&amp;lt;br /&amp;gt; auch ich sie belöge!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Onkel Dagobert&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schälffe er noch mehr Geld,&amp;lt;br /&amp;gt; köffe er bald die Welt!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zufriedener Seufzer&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wär’ er nicht gestorben,&amp;lt;br /&amp;gt; hätt’ ich nicht georben!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Befürchtung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zwülfe ich jetzt an ihr,&amp;lt;br /&amp;gt; ginge sie gleich von mir.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Warnung&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;So er sich erdrisse,&amp;lt;br /&amp;gt; auch ich ihn beschisse!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Miüe die Katz’,&amp;lt;br /&amp;gt; förcht’ sich sicher der Ratz.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Sheriffs Wort&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Sehr rasch wär’ er bleich,&amp;lt;br /&amp;gt; hächt’ man ihn sogleich!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Guter Rat&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Erklömm’ er den Gipfel,&amp;lt;br /&amp;gt; säh’ er über die Wipfel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Angebot&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Auch wenn man an ihr zwülfe,&amp;lt;br /&amp;gt; böt’ an ich meine Hülfe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Heiliger Schwur&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Memönk’ ich verderben,&amp;lt;br /&amp;gt; schwüch’ jemals ich Verben!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hielse er mir dies auf,&amp;lt;br /&amp;gt; verhärnd’s meinen Lauf.&amp;lt;br /&amp;gt; Trüg’ er’s jedoch fort,&amp;lt;br /&amp;gt; wölchs’ ich gleich den Ort.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Holde!&amp;lt;br /&amp;gt; Sprächst du nur im Scherz,&amp;lt;br /&amp;gt; bräch’ jetzt nicht mein Herz!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ich hielte Diät,&amp;lt;br /&amp;gt; zinchest du mein Porträt&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Flösse der Wein&amp;lt;br /&amp;gt; fänd’ ich das fein&amp;lt;br /&amp;gt; Und lüd’ man mich ein&amp;lt;br /&amp;gt; sagt’ ich nicht nein&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ronald Krebs&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Sängst du im Chor&amp;lt;br /&amp;gt; bräche mein Ohr&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Hansi&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hätte ich nur Linderung,&amp;lt;br /&amp;gt; gäb es keine Hinderung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Rennte er um sein Leben&amp;lt;br /&amp;gt; träte er dem Tod entgegen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Dennis Lorenz&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hamlet&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Oh schmölze doch dies allzu feste Fleisch&amp;lt;br /&amp;gt; Erfänd’ ich eine Brühe mit ’nem Würfel&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wüsch er sich täglich,&amp;lt;br /&amp;gt; röch er erträglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Stünde er hier,&amp;lt;br /&amp;gt; tränke er Bier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Nännte er es Lohn,&amp;lt;br /&amp;gt; spräch ich seiner Hohn.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ginge ich fort,&amp;lt;br /&amp;gt; wölchse mein Ort.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schisse ich Gold,&amp;lt;br /&amp;gt; wär sie mir hold.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hinge er dort&amp;lt;br /&amp;gt; Stürbe er flott&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Äß’ ich mäßig&amp;lt;br /&amp;gt; Wög’ ich wenig&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Kölsch:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Rähnte et nit&amp;lt;br /&amp;gt; Drüschte de Wäsch&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Gerhard Schwenke&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Zört&#039; er «&#039;&#039;Wir haben keine Smarties!!&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Weltuntergang!!!&#039;&#039;» — mich döch&#039;, er ör&#039; dramatis.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Sähst du dich um&amp;lt;br/&amp;gt;Schnörst nicht den Schuh&amp;lt;br/&amp;gt;Jügst zurück nicht die Hunde&amp;lt;br/&amp;gt;Würfst nicht die Fische ins Meer&amp;lt;br/&amp;gt;Und lüschest nicht die Lupinen&amp;lt;br/&amp;gt;So kämen doch härtere Tage.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem aus der Haiko-Bewegung hervorgegangen: [[Der Werwolfzyklus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Haikous&amp;diff=10032</id>
		<title>Haikous</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Haikous&amp;diff=10032"/>
		<updated>2023-12-10T09:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Noch zwei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Benutzer:Caru|caru]] entwalck aus Haiku und [[Haikos|Haiko]] die Synthese: Haikou. Ein Haikou hat wie ein Haiku drei Verse zu 5-7-5 Silben und setzt wie das Haiko mit starken Verben im Konjunktiv II eine Bedingung und eine mögliche Folge in Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die folgende Haikou-Sammlung hinaus gibt’s im Forum noch einen großen [http://verben.texttheater.net/forum/index.php?board=7;action=display;threadid=421 Liederzyklus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Veit verdrött&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt; viel Volk,&amp;lt;br /&amp;gt; Vater verbließ&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;, Vieh v&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;rsdöm&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; vorm Vers voll von Vaus&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Pießör Prinzen-Pech&amp;lt;br /&amp;gt; Potzplitz! Primitiver Phall!&amp;lt;br /&amp;gt; Penis-Panne pur.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Wortklauber&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Störze der Stollen&amp;lt;br /&amp;gt; Heut Nacht noch über mir ein&amp;lt;br /&amp;gt; Ich süge ihm Dank.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Fläßen Fußballfans&amp;lt;br /&amp;gt; freikörperlich für Fotos,&amp;lt;br /&amp;gt; Flitzerblitzer fröh’s.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Phören Physiker&amp;lt;br /&amp;gt; philoso, Philipp phöre&amp;lt;br /&amp;gt; Phosphor photogra.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;108 Buchstaben (und pansyllabisch!)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schwönk’ Schlafstatt-Schaumstoff&amp;lt;br /&amp;gt; Schorsch schnörch’ schrot-schroff, schornsteinschwer,&amp;lt;br /&amp;gt; schnöb’, schlärf’ Schleim, sprätz’ Schweiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &#039;&#039;96 Buchstaben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Angstschweiß schörmm&#039; scheitels,&amp;lt;br /&amp;gt; schlärnd Schorsch schlingernd stracks heimwärts,&amp;lt;br /&amp;gt; rohrspatzgleich randvoll.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;92 Buchstaben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schnurstracks schliech’s Buschschwein&amp;lt;br /&amp;gt; zum Zwergwildschwein, schämpf’ nicht die&amp;lt;br /&amp;gt; Buschschweinschwiegersau.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Apportör’ Achims&amp;lt;br /&amp;gt; Afghane allabendlich&amp;lt;br /&amp;gt; Aal - Alle Achtung!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ästhetisören&amp;lt;br /&amp;gt; Ägypter Ärgernisse,&amp;lt;br /&amp;gt; älk’s Äthiopier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Behölnd Ballack bei&amp;lt;br /&amp;gt; Briten Bälle bravourös,&amp;lt;br /&amp;gt; Beifälle bründen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Chäke caru Chancen,&amp;lt;br /&amp;gt; charmante Charlotte cölnc’&amp;lt;br /&amp;gt; chiquen Cayenne-Cruise.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Dräkst du dreist den Darm&amp;lt;br /&amp;gt; Dönst’ der Duft derb durch das Dorf&amp;lt;br /&amp;gt; Dank dem Dampf des Dungs&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ehren er erwürb’,&amp;lt;br /&amp;gt; erlädöge eifrigst er&amp;lt;br /&amp;gt; einen Eilauftrag.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Fläßen Fußballer&amp;lt;br /&amp;gt; fast flugzeugflink, flönken fix,&amp;lt;br /&amp;gt; Fans fülgen freudig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Glöcken Günter Gans&amp;lt;br /&amp;gt; gar geniale Gedichte,&amp;lt;br /&amp;gt; Gössel görcken: „Gut.“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Hielbör’ Harrier&amp;lt;br /&amp;gt; Hasso Hasen, hieß Halter&amp;lt;br /&amp;gt; Hein Hasso „Halbhund“?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Irren ist immer&amp;lt;br /&amp;gt; idiotisch, ierte ich&amp;lt;br /&amp;gt; ideologis.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Jügen je Jäger&amp;lt;br /&amp;gt; Jot Jot jenseits Jesolos&amp;lt;br /&amp;gt; - jammervoller Jux!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Köss’ Karl kess Karla:&amp;lt;br /&amp;gt; köstlich’ Kuss! Karlas Klatsche&amp;lt;br /&amp;gt; knölle kakophon.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Liüchte Luna,&amp;lt;br /&amp;gt; lautlos lauernd läge Leu,&amp;lt;br /&amp;gt; leis’ lürg’ Leopard.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Mümpfen mehr Menschen&amp;lt;br /&amp;gt; magenfreundlich, Miese müch&amp;lt;br /&amp;gt; manch Mediziner.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Nüls’ Nora nölend,&amp;lt;br /&amp;gt; niemand nähme nur Notiz.&amp;lt;br /&amp;gt; Nörgeln nervt nämlich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Orälke obskur&amp;lt;br /&amp;gt; Orestes, Odoaker&amp;lt;br /&amp;gt; obsäg’ ohnehin.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Örbl’ Öster- ölreich,&amp;lt;br /&amp;gt; Ötzi öhre öffentlich&amp;lt;br /&amp;gt; östliche Öle.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Prülge Paul Paula,&amp;lt;br /&amp;gt; Polizei prompt pröf&#039; Pauls Pass.&amp;lt;br /&amp;gt; Pardon? Pech, prison!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Quousque quöll Quatsch&amp;lt;br /&amp;gt; qualis Quittenmarmelad’&amp;lt;br /&amp;gt; querköpfig quengelnd?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Röch’ Rita rossig,&amp;lt;br /&amp;gt; ranzig-riemig-rauschig-reif,&amp;lt;br /&amp;gt; rög’ Rainer rechtens.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Schlörng’s Schaf scrapieesk,&amp;lt;br /&amp;gt; schaudernd Schlachter Saul sogleich&amp;lt;br /&amp;gt; ’s Schaf sauber schlöcht’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Tröben Trakehner,&amp;lt;br /&amp;gt; trülppen teils tänzelnd Traber,&amp;lt;br /&amp;gt; trüb tœne Trainer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Umzälngen Uschi&amp;lt;br /&amp;gt; ungeschlachte Unholde,&amp;lt;br /&amp;gt; Urs urtiel’: „Unfug!“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Übrigens: Übles&amp;lt;br /&amp;gt; überzöge Übigau,&amp;lt;br /&amp;gt; ürten’s Üllnitzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Vüten Vikare,&amp;lt;br /&amp;gt; Venus’ Vagina vibrör’&amp;lt;br /&amp;gt; via Video.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wörnte’s widerlich,&amp;lt;br /&amp;gt; wirmen weite Wollwesten&amp;lt;br /&amp;gt; wabbelnde Wänste?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Xylogräpsöre&amp;lt;br /&amp;gt; Xenia, xerogräpsör&#039;s&amp;lt;br /&amp;gt; Xenophanisches?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ydoxören Yens&amp;lt;br /&amp;gt; Yorcker Yuppies Yenkurse&amp;lt;br /&amp;gt; ysanalören&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Züg’ Zeus Zwillinge,&amp;lt;br /&amp;gt; zwei zorn’ge Zossen zögen&amp;lt;br /&amp;gt; zentral zum Zenith.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pansyllabisches Allikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Bei Babybibeln&amp;lt;br /&amp;gt; bieben Buben buntbeborldt&amp;lt;br /&amp;gt; Babbelbabelbaun.&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Wörtt’ ich, wenn ich schnolff,&amp;lt;br /&amp;gt; Trüffelduft im Walderdreich,&amp;lt;br /&amp;gt; wie wild gleich wöhl&#039; ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Singularis porcus&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Müche Haribo&amp;lt;br /&amp;gt; die Kinder nicht froh, ach, gar&amp;lt;br /&amp;gt; traurig sie bläken.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Liechet Ihr nicht so&amp;lt;br /&amp;gt; Laut, Ihr fiähltet auch mein&amp;lt;br /&amp;gt; Zerspringendes Herz.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Kasners Idee&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zöhl’ man die Zahlen&amp;lt;br /&amp;gt; bis ein Googol, man schlüge &amp;lt;br /&amp;gt; tot die Ewigkeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Schlüg’ mich der Troll, die&amp;lt;br /&amp;gt; Finsterberge erzirtten&amp;lt;br /&amp;gt; ob meines Gebrülls!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Kärch’ der Stollentroll&amp;lt;br /&amp;gt; zu garstig sein „kähähä!“,&amp;lt;br /&amp;gt; schlüg’ man ihn zu Brei.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ierte ich mit dir&amp;lt;br /&amp;gt; Über die Liebe diskuss:&amp;lt;br /&amp;gt; Den Kürz’ren zögst du.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wänke ich dir zu,&amp;lt;br /&amp;gt; Schänktest du mir ein Lächeln.&amp;lt;br /&amp;gt; Ich frö mich, Wencke.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Lüfte läuerten,&amp;lt;br /&amp;gt; wenn nicht der Sturm eisäge,&amp;lt;br /&amp;gt; fröste den Frühling&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schäkest du dich an&amp;lt;br /&amp;gt; zu lösen Russells Rätsel:&amp;lt;br /&amp;gt; es größ’ dich Gödel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Amelie Zapf&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Lürf ich heut nacht den&amp;lt;br /&amp;gt; Löffel ab und erwäk nicht:&amp;lt;br /&amp;gt; Heißa, kein Weihnacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wüche nicht einsam&amp;lt;br /&amp;gt; das traute heilige Paar:&amp;lt;br /&amp;gt; niemand pööf ruhig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Klölng nicht das Glöckchen:&amp;lt;br /&amp;gt; wir önffen die Türen nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; keiner beschör uns.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Bäld sich nicht immer&amp;lt;br /&amp;gt; wieder ein ganz neues Jahr:&amp;lt;br /&amp;gt; kein Christkind schnie’ rein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Benötz’ der Knabe&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht die Krippe des Viehes:&amp;lt;br /&amp;gt; Das Vieh hörnge nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn sich entklitte&amp;lt;br /&amp;gt; die Tanne zum Jahresend,&amp;lt;br /&amp;gt; grön sie nicht winters.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Glöh’ nicht die Nase:&amp;lt;br /&amp;gt; Rentier Rudolph rötte nicht&amp;lt;br /&amp;gt; im Wald Nikolaus&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wölk es nicht oben&amp;lt;br /&amp;gt; Schneeflock käm nicht geschnieen&amp;lt;br /&amp;gt; mül keine Blumen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Tiele man ihr mit,&amp;lt;br /&amp;gt; ihr König wölnde zu ihr,&amp;lt;br /&amp;gt; Zion fröhe sich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wär nicht gesolgen&amp;lt;br /&amp;gt; vom Himmel hoch der Engel:&amp;lt;br /&amp;gt; Null Information.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Entspränge kein Ros,&amp;lt;br /&amp;gt; brächt es kein Blümlein zuweg,&amp;lt;br /&amp;gt; was blöhe uns bloß?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Önffest Du Dein Herz&amp;lt;br /&amp;gt; es ströhle hinein das Licht,&amp;lt;br /&amp;gt; Glocken erklöngen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schiee nicht vorbei&amp;lt;br /&amp;gt; der Herr der Herrlichkeit, wir&amp;lt;br /&amp;gt; müchen kein Tor weit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Weihnöchte es nicht:&amp;lt;br /&amp;gt; Glocken klölngen nicht süßer,&amp;lt;br /&amp;gt; als wenn es sörmme.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ohn’ Niklausabend&amp;lt;br /&amp;gt; fröh&#039; sich keiner von Herzen&amp;lt;br /&amp;gt; trallerallera&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Es klöng keine Bell,&amp;lt;br /&amp;gt; schnüll im 1-PS-Schlitten&amp;lt;br /&amp;gt; man 0 PS an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Platzkonzert, oder: Concerto grasso&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Den Posaunisten,&amp;lt;br /&amp;gt; den dicken, hätt&#039;s zerrissen,&amp;lt;br /&amp;gt; falls aufgespissen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Backfischerwartung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schwer sänke Susann&amp;lt;br /&amp;gt; schmachtvoll vor Liebe dahin,&amp;lt;br /&amp;gt; würd’ sie gekossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bodenhaftung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sönne der Dichter&amp;lt;br /&amp;gt; und rönne, würd’ er im Wind&amp;lt;br /&amp;gt; rasch weggeblossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Himalaya&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Begöng’ ich hier ’nem&amp;lt;br /&amp;gt; haarig’ Vieh, dreizehig, ich&amp;lt;br /&amp;gt; hielt’s für den Yeti. Bläk’ ich genauer,&amp;lt;br /&amp;gt; ich entdäk’ unter’m Haarwust:&amp;lt;br /&amp;gt; Es ist bloß Reinhold.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Öb ich Oboe:&amp;lt;br /&amp;gt; Die Nachbarn fröhen sich nicht.&amp;lt;br /&amp;gt; Man mölche mich gern.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
blöh’ in tasmanien&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.gisparks.tas.gov.au/ThreatenedFloraCD/Pterostylis%20pratensis%20listing%20statement.pdf pterostylis pratensis],&amp;lt;br /&amp;gt; wär’s dort november&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ör’ Guido koal&amp;lt;br /&amp;gt; mit den rot-grünen Horen,&amp;lt;br /&amp;gt; ein Hauch rosa-rot...&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Krülze der Wähler&amp;lt;br /&amp;gt; nicht in falschen Kästchen rum,&amp;lt;br /&amp;gt; Gerd kanzlüre nun.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bloß ein Gedanke&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt’ ich Zeit und Lust,&amp;lt;br /&amp;gt; schrieb&#039; ich sogleich ein Haikou,&amp;lt;br /&amp;gt; stünd’ es alsbald hier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seppuku&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schläß’ ich mir den Bauch,&amp;lt;br /&amp;gt; schlüg’ zu der [http://de.wikipedia.org/wiki/Seppuku#Ablauf Kaishakunin],&amp;lt;br /&amp;gt; kürll’ sogleich mein Kopf.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Den Gästen gewomden&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Plürdst Du, lieber Ku&amp;lt;br /&amp;gt; noch in gesulbtener Art:&amp;lt;br /&amp;gt; ich röpf Dir den Bart.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Dicke Luft&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sänk sich’s Quecksilber,&amp;lt;br /&amp;gt; öre sich dehydr die Luft,&amp;lt;br /&amp;gt; schwötz’ ich weniger.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;ntbl&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black; padding: 10px&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Der Herr der Ringe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Das Wichtigste in 12 Haikous von Michael&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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Schmäde nicht Sauron&amp;lt;br /&amp;gt; den einen Ring, knöcht’ der nicht&amp;lt;br /&amp;gt; und bände den Rest.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Lüse nicht Bilbo&amp;lt;br /&amp;gt; Gollums Rätsel, lang bliebe&amp;lt;br /&amp;gt; verschollen der Ring.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Rätt’ nicht Bombadil&amp;lt;br /&amp;gt; die Hobbits im Alten Wald,&amp;lt;br /&amp;gt; früh schon sie stürben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Erriche nicht Frodo&amp;lt;br /&amp;gt; Bruchtal im letzten Moment,&amp;lt;br /&amp;gt; toeten ihn Nazgul.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Gäbe der Schneesturm&amp;lt;br /&amp;gt; den Pass frei, miede Gandalf&amp;lt;br /&amp;gt; Morias Minen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Trüchte Boromir&amp;lt;br /&amp;gt; nicht nach dem Ring, entzwiee&amp;lt;br /&amp;gt; nichts die Gefährten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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Hülze Saruman&amp;lt;br /&amp;gt; nicht ab Fangorns Wald, die Ents&amp;lt;br /&amp;gt; schünen Isengard.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Verzächten die Orks &amp;lt;br /&amp;gt; auf die Stürmung von Helms Klamm,&amp;lt;br /&amp;gt; um kämen sie nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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Unterläge Sam&amp;lt;br /&amp;gt; Kankra, besäge sie nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; triumphör’ Sauron.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Zöhme Aragorn&amp;lt;br /&amp;gt; nicht die wortbrüch’gen Geister,&amp;lt;br /&amp;gt; fiele bald Gondor.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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Bisse nicht Gollum&amp;lt;br /&amp;gt; Frodo, ergürtt’ nicht den Ring,&amp;lt;br /&amp;gt; ändt’ elend der Held.&lt;br /&gt;
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Strülche und störze&amp;lt;br /&amp;gt; Gollum nicht in den Krater,&amp;lt;br /&amp;gt; unter ging’ Midgard.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verbörß Qualm Xylan,&amp;lt;br /&amp;gt; fänd, wer schon tåt, ’s ja müßig,&amp;lt;br /&amp;gt; blœke und plütze. &#039;&#039;([http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=225;start=msg4580#msg4580 Erklärung])&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; schwieg’ ich styx-ähnlich,&amp;lt;br /&amp;gt; ohr, mir freund, quöl’s ja zu kraß -&amp;lt;br /&amp;gt; brav fürbaß plappr’ ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Quörl Xaver Joghurt,&amp;lt;br /&amp;gt; schlimm kläng’ „eßt bald“ über’s Feld -&amp;lt;br /&amp;gt; Zynisch wir sprächen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Wasser!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt nicht die Sonne&amp;lt;br /&amp;gt; mir auf mein Hirn geknollen:&amp;lt;br /&amp;gt; wärs nicht gegaren. Rön·ge es heute:&amp;lt;br /&amp;gt; das Hirn wiche wieder auf&amp;lt;br /&amp;gt; und schwülbb wie vorher.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;zwillings-haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; fänd’ ich im hAIkOU&amp;lt;br /&amp;gt; vokal a, i, o und u,&amp;lt;br /&amp;gt; doch vokal fünf nicht, döch’ mich, in nippon&amp;lt;br /&amp;gt; pfläg’ man auch das lipogramm,&amp;lt;br /&amp;gt; nicht nur das [http://de.wikipedia.org/wiki/Kaibun kaibun]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Pfingstgedanken&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Plörden in Zungen&amp;lt;br /&amp;gt; fremder Art nicht die Jünger,&amp;lt;br /&amp;gt; ören wir sie kap? Erönff Gottes Geist&amp;lt;br /&amp;gt; nicht Sein Evangelium,&amp;lt;br /&amp;gt; traurig wir läben.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;[http://www.docoja.com/cgi-bin/keywordj?histg+food+dico/hisgifg fugu]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; ör’ den kugelfisch&amp;lt;br /&amp;gt; falsch tranch der [http://www.sushisecrets.com/vocab.html itamae],&amp;lt;br /&amp;gt; mölch’ er die gäste&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Tod&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Äße vom Fugu&amp;lt;br /&amp;gt; ich gierig Ei und Leber,&amp;lt;br /&amp;gt; nühe mein Ende.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Traum des [http://sumo.goo.ne.jp/eng/ozumo_joho_kyoku/shiru/kiso_chishiki/beginners_guide/dictionary.html#k Komusubi]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Gewönne ich das&amp;lt;br /&amp;gt; Basho, zum [http://sumo.goo.ne.jp/eng/ozumo_joho_kyoku/shiru/kiso_chishiki/beginners_guide/dictionary.html#s Sekiwake]&amp;lt;br /&amp;gt; man mich erhöbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Frommer Benediktiner&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Benedie ich&amp;lt;br /&amp;gt; Benedikt, besologen&amp;lt;br /&amp;gt; er bläke mich an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;In Memoriam Erika Fuchs&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Küspäre Donald&amp;lt;br /&amp;gt; zu ungestüm hier umher,&amp;lt;br /&amp;gt; müch’s klickeradomms.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hubert von Goisern&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Jüchätze Hubert,&amp;lt;br /&amp;gt; Goisüre der Steirer laut,&amp;lt;br /&amp;gt; ich dründe voll auf.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blöder Gedanke eines Sumotori&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zög’ ich fester den&amp;lt;br /&amp;gt; Mawashi, zum Sopran ich&amp;lt;br /&amp;gt; wölchse auf der Stell’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Fetter Rikishi&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Fräß’ er noch mehr Reis,&amp;lt;br /&amp;gt; wög’ schwerer er, zerbrölse&amp;lt;br /&amp;gt; stracks der Dohyo.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich nicht jörmme,&amp;lt;br /&amp;gt; Um meine Krise kriese,&amp;lt;br /&amp;gt; Ich œde mich an!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Verdö ich besser,&amp;lt;br /&amp;gt; Wärmme nicht mein Gedärme!&amp;lt;br /&amp;gt; Böses Gekröse!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hielt’ Plastik ewig,&amp;lt;br /&amp;gt; Bürstenborsten bärsten nie,&amp;lt;br /&amp;gt; Nie splärtten Kämme!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Da Vinci Code&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Läs nicht Dan Brown ich,&amp;lt;br /&amp;gt; was süg mir das kleine φ?&amp;lt;br /&amp;gt; Eins komma sechs eins.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Webmaster’s Woe&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Knöpfe ich Knüpfe&amp;lt;br /&amp;gt; zu illegalen Orten,&amp;lt;br /&amp;gt; rüllen wohl Köpfe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Freistoß&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zürlke ins Kreuzeck&amp;lt;br /&amp;gt; den Ball ich, versächte ihn,&amp;lt;br /&amp;gt; schwölg’ ich im Jubel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Michael&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;gedanke zum osterfest&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; lüg’ eier der has’,&amp;lt;br /&amp;gt; ören zahllose hennen&amp;lt;br /&amp;gt; ihre arbeit verl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Triste Ostern&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Und lüge er sie,&amp;lt;br /&amp;gt; köst’s Zeit, die zum Färben dann&amp;lt;br /&amp;gt; mülng’ - nur braun und weiß...&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hätten den Faust nicht&amp;lt;br /&amp;gt; Osterglocken beglocken:&amp;lt;br /&amp;gt; Man läse ihn nicht!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schmörke er alles,&amp;lt;br /&amp;gt; Was wir hierbei erknolben,&amp;lt;br /&amp;gt; Basho wörnde sich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;nullkommavier&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Fiälnften wir zwei,&amp;lt;br /&amp;gt; Fünfundzwanzülgsten wir Zehn&amp;lt;br /&amp;gt; Und fünfzühlnten Sechs.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hülfe das Elfteln,&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt ich oft schon geollften - &amp;lt;br /&amp;gt; Aber Sakrament!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Zwüllften wir das Jahr&amp;lt;br /&amp;gt; Und sülbten die Woche nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; Verlör sich die Zeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Möl’ einer Mozart,&amp;lt;br /&amp;gt; Pölnse er nicht Wolfgang sein&amp;lt;br /&amp;gt; Frisch Jugendgesicht?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schmäke die Plörre,&amp;lt;br /&amp;gt; Plörre das Kind nicht, und es&amp;lt;br /&amp;gt; Dörste nicht düster!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schwärren schon Mücken&amp;lt;br /&amp;gt; Und die Vögel tschürren zwi -&amp;lt;br /&amp;gt; Frühling wär längst schon!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;to U. (r.i.p.)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Had I won your love&amp;lt;br /&amp;gt; I’d kept the sweetest flower&amp;lt;br /&amp;gt; In my heart’s bouqet&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Klassische Pädagogik&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Nörven die Gören,&amp;lt;br /&amp;gt; sie krächten, ich will’s schwören,&amp;lt;br /&amp;gt; hinter die Öhren!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Kniälttest du ihn siech&amp;lt;br /&amp;gt; - Bevullmochtegen? Bloß Hohn! -,&amp;lt;br /&amp;gt; wir krlätten dich tot.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Berthold Janecek&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Poussaient les primevères,&amp;lt;br /&amp;gt; l’alouette gagnait les cieux,&amp;lt;br /&amp;gt; mon cœur chanterait&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Zaghaft das Blümlein -&amp;lt;br /&amp;gt; fänd’s den Weg durch Eis und Schnee,&amp;lt;br /&amp;gt; es jubilöre.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wirkung und Ursache&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Späle der Hirte&amp;lt;br /&amp;gt; auf seiner Schalmei, der Lenz&amp;lt;br /&amp;gt; köhre wohl wieder.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Sächte sich die&amp;lt;br /&amp;gt; Hitze, nimmer ich schwäße&amp;lt;br /&amp;gt; und froh ich sänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Mieden die Käfer&amp;lt;br /&amp;gt; der Wagen Windschutzscheiben,&amp;lt;br /&amp;gt; zerschüllen sie nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Enterprise 1701-D&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Iel’ sie zu Hilfe,&amp;lt;br /&amp;gt; flög’ mit maximalem Warp,&amp;lt;br /&amp;gt; wir wär’n gerettet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blutdürstiger Klingone&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schliff’ schärfer ich&amp;lt;br /&amp;gt; des Batleths Schneide, leichter&amp;lt;br /&amp;gt; spält’s des Gegners Haupt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gieriger Ferengi&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Bemöchtäg’ ich mich&amp;lt;br /&amp;gt; des Latinums, ach, wie sein&amp;lt;br /&amp;gt; Glanz mich doch bländte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Verschlagener Cardassianer&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wölchs’ ich die Seiten,&amp;lt;br /&amp;gt; verriet’ meine Prinzipien,&amp;lt;br /&amp;gt; Macht mir dies eintrüg’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seufzer eines Breen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verstünden and’re&amp;lt;br /&amp;gt; doch meine Sprache, nicht stets&amp;lt;br /&amp;gt; verkännte man mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hinterlistige Romulaner&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Vergäften wir den&amp;lt;br /&amp;gt; Feind, erörben wir flugs den&amp;lt;br /&amp;gt; Alpha-Quadranten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Verstockener Formwandler&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Regeneröre&amp;lt;br /&amp;gt; ich, und tröff’ von der Decke,&amp;lt;br /&amp;gt; man mich entdäke.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Besorgte Borg&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Assimilören&amp;lt;br /&amp;gt; wir nicht genug, wir müssten&amp;lt;br /&amp;gt; uns Drohnen borgen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;amor loco&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Me dieras tu&amp;lt;br /&amp;gt; el amor de besarme,&amp;lt;br /&amp;gt; me matarías&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wanderers Gedanke&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Mäirnde der Fluß,&amp;lt;br /&amp;gt; erfrö’ gewiß er mein Aug’,&amp;lt;br /&amp;gt; wörnd’ noch länger ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bad April&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Blew the winds coldly&amp;lt;br /&amp;gt; snowflakes like cotton aground,&amp;lt;br /&amp;gt; I’d call it no spring&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Feuchter Februar&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Ränne das Wasser&amp;lt;br /&amp;gt; vom Himmel statt daß Schnee fiel’,&amp;lt;br /&amp;gt; nänntest du’s Winter?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zamoniers&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Kärch’ der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=49&amp;amp;F=S Stollentroll]&amp;lt;br /&amp;gt; ob der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=53&amp;amp;F=S Tratschwellen] Geschwätz,&amp;lt;br /&amp;gt; büllög’s der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=4&amp;amp;F=S Bollogg]?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seufzer der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=17&amp;amp;F=S Finsterbergmade]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wiche doch die Fin-&amp;lt;br /&amp;gt; sternis im Berg, sogleich ich&amp;lt;br /&amp;gt; kröch’ zum Ausgang hin!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unsterblicher Dichter&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Röcht’ ihn der Henker,&amp;lt;br /&amp;gt; küpf’ ihn der eisige Stahl,&amp;lt;br /&amp;gt; sein Vers doch läbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unsterblicher Dichter (2)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Vernöchten sie auch&amp;lt;br /&amp;gt; sein Werk, verbrännten es, sein&amp;lt;br /&amp;gt; Geist überläbe! &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Schlange, widrige&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zölsch’ nicht die Natter&amp;lt;br /&amp;gt; im Busch, ich flöhe sie nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; sie vergäft’ mein Blut.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wlälde kein Wildbret,&amp;lt;br /&amp;gt; verkrörpe der Wald sich nicht -&amp;lt;br /&amp;gt; Hlölz’ keine Zunge?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Berthold Janecek&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bergsteigers Sehnen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schmölze das Eis weg,&amp;lt;br /&amp;gt; höb sich der Berg auch hinfort,&amp;lt;br /&amp;gt; wie schritt ich dahin!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ronald Krebs&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;bergsteigers sorge&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; schmölz’ gletscher und eis,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’s ein see, nicht länger man&amp;lt;br /&amp;gt; klömme, man schwömme!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Nuklearer Winter&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Explodöre es,&amp;lt;br /&amp;gt; verlöre die Sonne an&amp;lt;br /&amp;gt; Kraft, und wir frören.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;tierpädagogik&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; biälfen die büffel,&amp;lt;br /&amp;gt; lörnen sie wohl so viel wie&amp;lt;br /&amp;gt; ochsen, die ächsen?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;ontologische frage&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; nächte das nichts nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’ des nichtses nichte dann&amp;lt;br /&amp;gt; niemand oder nichts?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;magier im osten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; säh’ kaspar den stern&amp;lt;br /&amp;gt; und mälde ihn melchiorn, bald&amp;lt;br /&amp;gt; därmm’s auch balthasarn&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Gössen die Götter&amp;lt;br /&amp;gt; Regen auf die Wüstenei,&amp;lt;br /&amp;gt; so blöhe sie bunt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Die Geburt Hawaiis&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Spie’ Lava nicht der&amp;lt;br /&amp;gt; Vulkan, nie aus der Flut sich&amp;lt;br /&amp;gt; erhöb’ die Insel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Blänke mein Vorfahr,&amp;lt;br /&amp;gt; bevor dass er abböge,&amp;lt;br /&amp;gt; unfielen wir nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Hraban&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Mahnung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hielt’ Hraban Distanz,&amp;lt;br /&amp;gt; und brömse er gleich - leicht er&amp;lt;br /&amp;gt; vermied’ den Unfall.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Heraldik und Copyright&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätten die Letten&amp;lt;br /&amp;gt; gestohlen, sie trügen das&amp;lt;br /&amp;gt; Wappen der Lappen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | döchten, ja dächten&amp;lt;br /&amp;gt; dichter siebzehnsilbig stets,&amp;lt;br /&amp;gt; spüre man papiers!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Vorsicht mit den Sorten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Pölche Paul Pilsner,&amp;lt;br /&amp;gt; Wörge Walter Wein hinab,&amp;lt;br /&amp;gt; kützen doch beide.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;antwort an amarillo&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; wörg’ er wein hinab,&amp;lt;br /&amp;gt; kütze er. es wörg’ ihn nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; söff’ er gesittet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;dezembergedanken&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; hiez’ mein kamin nicht&amp;lt;br /&amp;gt; und es nälse eis, wie heut,&amp;lt;br /&amp;gt; wei, wie’s mich fröre!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zahnlos&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Tünk’ ein er den Keks,&amp;lt;br /&amp;gt; das Gebäck im Tee brölse,&amp;lt;br /&amp;gt; leichter er’s äße.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bescherung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Önff’ Ruprecht den Sack,&amp;lt;br /&amp;gt; und beschoer’ er die Rangen,&amp;lt;br /&amp;gt; nimmer sie nürlgen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zen und Sonnenaufgang&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Erwiech erstes Licht,&amp;lt;br /&amp;gt; Beträchte ich einen Stein,&amp;lt;br /&amp;gt; Er lieche mich an&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;mal sehen&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Träf’ ich den Frühling,&amp;lt;br /&amp;gt; Erspöh’ ihn, nebelumwoll’n,&amp;lt;br /&amp;gt; Ihm das Band ich knöpf!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;mal sehen&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | schnieb’ es nicht täglich,&amp;lt;br /&amp;gt; fürb’s nie neu des schneemanns kleid,&amp;lt;br /&amp;gt; und bald vergrö’ es&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;faule ente&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; löft’ sie den bürzel,&amp;lt;br /&amp;gt; tönk’ den schnabel ein, leicht schnüpp’&amp;lt;br /&amp;gt; fischlein die ente&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | stärms’s nicht, nicht schwönke&amp;lt;br /&amp;gt; der kirschbaum, strü’ blüten nicht -&amp;lt;br /&amp;gt; lang noch däften sie&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Füer’ er Geburtstag,&amp;lt;br/&amp;gt;Küfe nicht ausreichend ein,&amp;lt;br/&amp;gt;Dürben die Gäste&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Duett Juhrßelf&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;Schrüb’ nicht Germanien&amp;lt;br/&amp;gt;Gern eig’nes Amöblemang&amp;lt;br/&amp;gt;Arg litt’ IKEA &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seefahrers Klageweib&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;Flönn’ verzweifelt sie,&amp;lt;br/&amp;gt;Sänk’ ihm an die Männerbrust &amp;amp;mdash;&amp;lt;br/&amp;gt;Stäch’ er doch in See.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;frei nach Ionesco&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;Schlüg’ nicht die Schlange&amp;lt;br/&amp;gt;wohlgezielt faustend Fuchsstirn&amp;lt;br/&amp;gt;nicht zerbärst’ jene.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/M&amp;diff=10031</id>
		<title>Starke Verben/M</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/M&amp;diff=10031"/>
		<updated>2023-12-10T09:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: „moschen“ vermoschen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
mäandern, miarnd, maornd, mäörnde, miarnd, mäornden, ZK&lt;br /&gt;
machen,, miech, mieche,, gemachen&lt;br /&gt;
mähdreschen, drischt mäh, drosch mumb, drösche mümb, drisch mäh, mumbgedroschen, CPZ&lt;br /&gt;
  entsprechend der [[Die kaudale Konsonanten kreierende Konjugation|kaudale Konsonanten kreierenden Konjugation]] von &#039;&#039;mähen&#039;&#039; gestorken.&lt;br /&gt;
mähen &amp;lt;em&amp;gt;(vom Schaf)&amp;lt;/em&amp;gt;,, mehmb, mehmbe,, gememben, CO1&lt;br /&gt;
mähen &amp;lt;em&amp;gt;(z.B. Gras)&amp;lt;/em&amp;gt;,, mumb, mümbe,, gemamben, C&lt;br /&gt;
mahlen,, muhl, mühle,, gemuhlen&lt;br /&gt;
  analog zu &#039;&#039;zahlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mahnen,, mohn, möhne,, gemohnen&lt;br /&gt;
mailen,, mole, mule,, gemolen&lt;br /&gt;
  Deutsche Formen, aber englische Laute/Schreibung in den gestorkenen Formen ebenso wie in den normalen.&lt;br /&gt;
makeln,, makulatur, makulatöre,, makulaturen, V&lt;br /&gt;
mäkeln,, mokal, mökäle,, makolen, VZ&lt;br /&gt;
  wider Verwölchse mit &#039;&#039;melken&#039;&#039; sehr frei gestorken&lt;br /&gt;
malen, 2.mälst&amp;lt;br/&amp;gt;3. mält, 1. mul&amp;lt;br/&amp;gt;2.mülst&amp;lt;br/&amp;gt;3.mül&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. mulen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. mult&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. mulen, 1. meele&amp;lt;br/&amp;gt;2. mielest&amp;lt;br/&amp;gt;3. miele&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. meelen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. meelet&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. meelen, möl&amp;lt;br/&amp;gt;molt, gemalen&lt;br /&gt;
  Bei der Konjugation dieses Verbs wird in allen Klangfarben gemalen.&lt;br /&gt;
malochen, malicht, maluch, malüche, malich, maluchen&lt;br /&gt;
mampfen, mimpft, mumpf, mümpfe, mimpf, gemumpfen&lt;br /&gt;
managen, managet, monoge, mönöge, manige, gemonogen, Z&lt;br /&gt;
mangeln, milngt, molng, mölnge, milng, gemolngen, K&lt;br /&gt;
manschen, mänscht, munsch, münsche, mansch, gemanschen, &lt;br /&gt;
marschieren,, mirschar, mirschäre,, marschoren, Z&lt;br /&gt;
martern,, mrort, mrörte,, gemrurten, K2&lt;br /&gt;
maskieren,, muskor, müsköre,, muskoren, Z&lt;br /&gt;
mäßigen,, maßog, müßoge,, gemoßogen, Z&lt;br /&gt;
mastern, märst, murst, mürste, märst, gemarsten, K&lt;br /&gt;
masturbieren,, urbor mast, ürböre mast,, urb mastoren, VZ&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
matchen,, motch, mötche,, gemutchen&lt;br /&gt;
mauern,, mur, müre,, gemuren&lt;br /&gt;
maulen,, muhl, mühle,, gemaulen&lt;br /&gt;
maunzen, mäunzt, mienz, mienze,, gemaunzen&lt;br /&gt;
mauscheln, milscht, mulsch, mülsche, milsch, gemulschen, K&lt;br /&gt;
mausen,, mus, müse,, gemusen&lt;br /&gt;
mausern, mierst, murs, mürse, miers, gemursen, K&lt;br /&gt;
meckern,, meerg, meerge,, gemeergen, O1K&lt;br /&gt;
mehren,, mohr, möhre,, gemohren&lt;br /&gt;
meinen,, mien, miene,, gemienen&lt;br /&gt;
meißeln,, milß, milße,, gemilßen, K&lt;br /&gt;
meistern,, mirst, mirste,, gemirsten, K&lt;br /&gt;
menetekeln, ilkt menet, alk menet, ölke menet, ilk menet, menetolken&lt;br /&gt;
melden, milt, mald, mälde, mild, gemolden&lt;br /&gt;
mendeln, milndt, malnd, mälnde, milnd, gemolnden, K&lt;br /&gt;
mengen, mingt, mang, mönge, ming, gemongen&lt;br /&gt;
menstruieren,, mensur, mensöre,, mensuren, I&lt;br /&gt;
merkeln, mirlkt, marlk, märlke, mirlk, gemorlken&lt;br /&gt;
merken, mirkt, mark, märke, mirk, gemurken&lt;br /&gt;
metzeln, 2./3. miltzt, moltz, möltze, miltz, gemoltzen, K&lt;br /&gt;
metzgern, mirtzgt, memartzg, memärtzge, mirtzg, memortzgen, RK2&lt;br /&gt;
meucheln, milcht, molch, mölche, milch, gemolchen, K&lt;br /&gt;
meutern,, mraut, mräute,, gemrauten, K2&lt;br /&gt;
miauen,, miu, miüe,, miuen&lt;br /&gt;
miefen,, moff, möffe,, gemoffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;triefen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mieten,, mat, mäte,, gemeten&lt;br /&gt;
mildern, mirldt, marld, märlde, mirld, gemorlden, K&lt;br /&gt;
milliardsteln,, milliorldst, milliörldste,, milliorldsten, K&lt;br /&gt;
millionsteln,, milliulnst, milliülnste,, milliulnsten, K&lt;br /&gt;
mimen,, mam, mäme,, gemamen&lt;br /&gt;
mindern,, mornd, mörnde,, mornden, K&lt;br /&gt;
minimieren,, miniatur, minatöre,, miniaturen, I&lt;br /&gt;
minnen,, mann, männe,, gemannen, V&lt;br /&gt;
  Pendant zu &#039;&#039;freien, frau&#039;&#039; usw.&lt;br /&gt;
mischen,, masch, mäsche,, gemoschen&lt;br /&gt;
missbilligen,, bullog miss, büllöge miss,, missgebullogen &lt;br /&gt;
missen,, moss, mösse,, gemossen&lt;br /&gt;
mitbeeinflussen, 1. beflusse mit ein&amp;lt;br/&amp;gt;2. beflüsst mit ein&amp;lt;br/&amp;gt;3. beflüsst mit ein, befloss mit ein, beflösse mit ein, beflüss mit ein, miteinbeflossen&lt;br /&gt;
mitteln,, mlatt, mlätte, mlitt, gemlotten, K&lt;br /&gt;
mixen,, mux, müxe,, gemuxen&lt;br /&gt;
möchten,, mocht, möchte [øː],, gemochten&lt;br /&gt;
  Ursprünglich der Konjunktiv II von &#039;&#039;mögen&#039;&#039;, wird das Verb mit dem Präsens &#039;&#039;möchte&#039;&#039; heute vielfach schon als eigenes Verb geführt. Für uns gab es noch jede Menge Formen zu ergänzen, was hiermit in starker Form geschehen ist.&lt;br /&gt;
moderieren,, moderator, moderatöre,, moderatoren, I&lt;br /&gt;
modern,, murd, mürde,, gemurden, K&lt;br /&gt;
mogeln, milgst, molg, mölge, milg, gemolgen, K&lt;br /&gt;
mögen,, memug, memüge,, gemögen, R&lt;br /&gt;
monieren,, monitor, monitöre,, monitoren, I&lt;br /&gt;
montieren,, montur, monteure,, monturen, I&lt;br /&gt;
mopsen,, mups, müpse,, gemopsen&lt;br /&gt;
morden, 2. mirdst&amp;lt;br/&amp;gt;3. mird, mard, märde, mird, gemorden&lt;br /&gt;
morsen, 2./3. mirst, mars, märse, mirs, gemorsen&lt;br /&gt;
mörsern,, morrs, mörrse,, gemorrsen, K&lt;br /&gt;
mörteln,, morlt, mörlte,, gemorlten, K&lt;br /&gt;
moschen, mescht, masch, müsche, mesch, gemischen, V&lt;br /&gt;
mosern,, mrus, mrüse,, gemrusen, K4&lt;br /&gt;
motzen,, mutz, mütze,, gemutzen&lt;br /&gt;
mucken,, mock, möcke,, gemocken&lt;br /&gt;
müffeln,, mulff, mülffe,, gemulffen, K&lt;br /&gt;
muffeln,, molff, mölffe,, gemolffen, K&lt;br /&gt;
muhen,, muoh, muöhe,, muohen&lt;br /&gt;
mühen,, moh, möhe,, gemohen&lt;br /&gt;
müllen,, moll, mölle,, gemollen&lt;br /&gt;
multiplizieren,, multiplikator, multiplikatöre,, multiplikatoren, V&lt;br /&gt;
mümmeln, mammel&amp;lt;br/&amp;gt;mammelst&amp;lt;br/&amp;gt;mammel&amp;lt;br/&amp;gt;mümmeln&amp;lt;br/&amp;gt;mümmelt&amp;lt;br/&amp;gt;mümmeln, memommel, memömmele, mümmüll&amp;lt;br/&amp;gt;mümmüllt, memummemolmmen, RVK&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;dürfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
münden, 3. Sg. meust, mond, mönde,, gemonden&lt;br /&gt;
munden,, mand, mände,, gemunden&lt;br /&gt;
munkeln, milnkt, molnk, mölnke, milnk, gemulnken, K&lt;br /&gt;
murksen, mrukst, mroks, mrökse, mruks, gemroksen, K5&lt;br /&gt;
murmeln, mirlmt, morlm, mörlme, mirlm, gemorlmen, K&lt;br /&gt;
murren,, mur, müre,, gemuren, O1&lt;br /&gt;
musizieren,, muskulatur, muskulatöre,, muskulaturen, I&lt;br /&gt;
müssen,, memuss, memüsse,, gemüssen, R&lt;br /&gt;
mustern, 2./3. mirst, marst, märste, mirst, gemorsten, K&lt;br /&gt;
mutieren,, motor, motöre,, motoren, I&lt;br /&gt;
mutmaßen, maßt mut, mieß mut, mieße mut, maße mut, mutgemaßen, P&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/H&amp;diff=10030</id>
		<title>Starke Verben/H</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/H&amp;diff=10030"/>
		<updated>2023-12-10T09:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: -n&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
haaren,, huur, hüüre,, gehaaren&lt;br /&gt;
hacken ([a]), häckt, huk, hüke,, gehacken&lt;br /&gt;
hacken ([ɛ]), hickt, hak, häke, hick, gehocken&lt;br /&gt;
hadern, 2. hirdst&amp;lt;br/&amp;gt;3. hird, hord, hörde, hird, gehurden, K&lt;br /&gt;
haften,, huft, hüfte,, gehaften&lt;br /&gt;
hageln,, holg, hölge, hilg, geholgen, K&lt;br /&gt;
hakeln,, hulk, hülke,, gehulken, K&lt;br /&gt;
häkeln,, holk, hölke,, geholken, K&lt;br /&gt;
haken, häkt, hiehiek, hiehieke,, hahaken, R&lt;br /&gt;
  manchmal häkt&#039;s bei der Aussprache.&lt;br /&gt;
halbieren, hälbiert, hielbor, hielböre, hälbier, halboren, Z&lt;br /&gt;
hallen,, holl, hölle,, gehollen&lt;br /&gt;
halsen,, hiels, hielse,, gehalsen&lt;br /&gt;
hämmern,, harmm, härmme, hirmm, gehormmen, K&lt;br /&gt;
hampeln,, holmp, hölmpe,, geholmpen, K&lt;br /&gt;
handeln, hilnt, holnd, hölnde, hilnd, geholnden, K&lt;br /&gt;
handhaben, 2. hast hand&amp;lt;br/&amp;gt;3. hat hand, hatte hand, hätte hand, habe hand, handgehabt, UP&lt;br /&gt;
hangeln,, elhing, elhinge,, elhangen&lt;br /&gt;
hänseln, 2. hilnsest&amp;lt;br/&amp;gt;3. hilnst, holns, hölnse, hilns, geholnsen, K&lt;br /&gt;
hapern, hirpt, horp, hürpe, -, gehorpen, K&lt;br /&gt;
harfen,, hurf, hürfe,, gehorfen&lt;br /&gt;
harken,, hurk, hürke,, gehorken&lt;br /&gt;
härmen, hirmt, harm, hürm, hirm, gehormen&lt;br /&gt;
harnen,, hurn, hürne,, gehurnen&lt;br /&gt;
harren, hirrt, horr/hurr, hörre, hirr, gehorren&lt;br /&gt;
hartzen,, hurtz, hörtze,, gehortzen&lt;br /&gt;
harzen,, horst, hörste,, gehorsten, K&lt;br /&gt;
  eine normale und eine intragraphemische Konsonantenverschiebung&lt;br /&gt;
haschen,, husch, hüsche,, gehaschen&lt;br /&gt;
hassen,, hoss, hösse,, gehossen&lt;br /&gt;
hasten,, hiest, hieste,, gehasten&lt;br /&gt;
haten,, hiet, hiete,, gehieten &lt;br /&gt;
  wie liken&lt;br /&gt;
hätscheln,, holtsch, höltsche,, geholtschen, K&lt;br /&gt;
hatschen,, hotsch, hötsche,, gehotschen&lt;br /&gt;
hauchen,, hooch, hööche,, gehoochen&lt;br /&gt;
häufen,, hiuf, hiüfe,, hiufen&lt;br /&gt;
  mit dipthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
hausen,, hus, hüse,, gehausen&lt;br /&gt;
hausieren, häusiert, hosar, hösäre, häusier, hosoren, Z&lt;br /&gt;
häuten,, huut, hüüte,, gehuuten&lt;br /&gt;
headbangen, bingt head, bong head, bönge head, bing head, headgebongen, P&lt;br /&gt;
  Diesen Verbstork iert Ihnen eine bekannte Suchmaschine präsent.&lt;br /&gt;
hebeln, hilbt, halb, hälbe, hilb, geholben, K&lt;br /&gt;
hecheln, hilcht, halch, hülche, hilch, geholchen, K&lt;br /&gt;
  im Sinne von „mit der Hechelmaschine bearbeiten“.&lt;br /&gt;
hecheln,, hohochel, höhöchele,, hohocheln, K&lt;br /&gt;
  im Sinne von „schnell keuchend atmen“. Das ch ist immer weich auszusprechen wie in &amp;quot;Frauchen&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Rauchen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
hechten, 2. hichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. hicht, hocht, höchte, hicht, gehochten&lt;br /&gt;
hecken, hickt, hak, häke, hick, gehocken&lt;br /&gt;
heften,, hoft, höfte,, gehoften&lt;br /&gt;
hegen,, hag, hüge,, gehegen&lt;br /&gt;
hehlen, hiehlt, hahl, höhle/hähle, hiehl, gehohlen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;stehlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
heilen,, hiel, hiele,, gehielen&lt;br /&gt;
heiligen,, hielag, hieläge,, gehielegen, Z&lt;br /&gt;
heiraten, 2. rätst hei&amp;lt;br/&amp;gt; 3. rät hei, riet hei, riete hei, rate hei, heigeraten, P&lt;br /&gt;
heischen,, hiesch, hiesche,, gehieschen&lt;br /&gt;
heizen,, hiez, hieze,, gehitzen&lt;br /&gt;
hellen,, holl, hölle,, gehollen &lt;br /&gt;
hemmen, himmt, hamm, hämme, himm, gehommen&lt;br /&gt;
henken,, hachte, hächte,, gehacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
herbsten, 2. hirbst&amp;lt;br/&amp;gt;3. hirbst, harbst, hürbste, hirbst!, gehorbsten&lt;br /&gt;
  Substantiv: die Hürbste&lt;br /&gt;
herrschen, hirrscht, harrsch, härrsche, hirrsch, gehorrschen&lt;br /&gt;
herschaffen,, schuf her, schüfe her,, hergeschaffen &lt;br /&gt;
herumdrucksen, 1. sucke herumdr&amp;lt;br/&amp;gt;2. sickst herumdr&amp;lt;br/&amp;gt;3. sickt herumdr, sack herumdr, sücke herumdr, sock herumdr!, herumdrgesocken, P4K5&lt;br /&gt;
herzen,, harz, hürze,, gehurzen&lt;br /&gt;
herzerln, 1. herzele&amp;lt;br /&amp;gt;2. herzlerst&amp;lt;br /&amp;gt;3. herzlert, harlz, härlze, hirlz, gleharzen, K3&lt;br /&gt;
hetzen,, hatz, hötze,, gehotzen&lt;br /&gt;
heucheln,, hiulch, hiülche,, hiulchen, K&lt;br /&gt;
heuern, hrout, hruia, hrüiä, hrou, gehruion, TK&lt;br /&gt;
heulen,, hul, hüle,, gehulen&lt;br /&gt;
hexen, 2./3. hixt, hax, häxe, hix, gehuxen&lt;br /&gt;
hicksen, shickt, shock, shöcke, shick, geshacken, K5&lt;br /&gt;
hieven,, huv, hüve,, gehuven&lt;br /&gt;
hindern,, harnd, härnde, hirnd, gehurnden, K&lt;br /&gt;
hinken,, hank, hänke,, gehunken&lt;br /&gt;
hinschaffen,, schuf hin, schüfe hin,, hingeschaffen &lt;br /&gt;
hinzufügen, ügt hinzuf, og hinzuf, öge hinzuf, üge hinzuf, hinzufgeogen, P4&lt;br /&gt;
hissen, 1. heiß&amp;lt;br/&amp;gt;2. heißt&amp;lt;br/&amp;gt;3. heiß, husste&amp;lt;br/&amp;gt;huss, hüsste&amp;lt;br/&amp;gt;hüsse,, gehusst&amp;lt;br/&amp;gt;gehussen, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;wissen&#039;&#039; bzw. noch mehr gestorken&lt;br /&gt;
hobeln,, holb, hölbe, hilb, geholben, K&lt;br /&gt;
hocken,, huck, hücke,, gehucken&lt;br /&gt;
hoffen,, huff, hüffe,, gehuffen&lt;br /&gt;
hofieren,, hafor, häföre,, hoforen, Z&lt;br /&gt;
höhlen, hühlt, hohl, hœhle, hühl, gehåhlen&lt;br /&gt;
höhnen,, huhn, hühne,, gehuhnen&lt;br /&gt;
hökern,, hork, hörke,, gehorken, K&lt;br /&gt;
holen,, hål, hœle,, geholen&lt;br /&gt;
holpern, hörlpt, hurlp, hürlpe, hörlp, gehorlpen, K&lt;br /&gt;
hölzeln,, hlulz, hlülze,, gehlulzen, K2&lt;br /&gt;
holzen, 2./3. hilzt, hulz, hülze, hilz, geholzen&lt;br /&gt;
honigen,, hanog, hänöge,, gehonagen, Z&lt;br /&gt;
hoppeln,, hulpp, hülppe, hilpp, geholppen, K&lt;br /&gt;
hopsen,, hups, hüspe,, gehuspen&lt;br /&gt;
  Netter Konsonantendreher in Konjunktiv und Partizip II.&lt;br /&gt;
horchen,, hurch, hürche,, gehurchen&lt;br /&gt;
hören,, hor, h&amp;amp;oelig;re,, gehoren&lt;br /&gt;
hörnen, hirnt, harn, härne, hirn!, gehornen&lt;br /&gt;
huldigen,, holdag, höldäge,, holdegen, Z&lt;br /&gt;
humpeln,, holmp, hölmpe,, geholmpen, K&lt;br /&gt;
hundertsteln,, hundorlstt, hundörlstte,, gehundorlstten, K&lt;br /&gt;
  Zwiefacher Konsonantenverschub&lt;br /&gt;
hungern,, horng, hörnge, hirng, gehorngen, K&lt;br /&gt;
hunzen,, honz, hönze,, gehonzen&lt;br /&gt;
hupen,, hubb, hübbe,, gehubben, O2&lt;br /&gt;
hupfen,, hopf, höpfe,, gehopfen &lt;br /&gt;
  wie „tupfen“; in der Redewendung „gehopfen wie gesprungen“ gebräuchlich&lt;br /&gt;
hüpfen,, hoff, höffe,, gehoffen&lt;br /&gt;
  analog schlüpfen (siehe [[Rote Liste]])&lt;br /&gt;
huschen,, hosch, hösche,, gehoschen&lt;br /&gt;
hüsteln, 2./3. hilst, hulst, hülste, hilst, gehulsten, K&lt;br /&gt;
husten, 2./3. hüst, hurst, hürste, hüst, gehursten&lt;br /&gt;
  Hinzutreten eines Konsonanten in Präteritums- und Partizipstamm&lt;br /&gt;
hüten,, hut, höte,, gehuten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/H&amp;diff=10029</id>
		<title>Starke Verben/H</title>
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		<updated>2023-12-10T09:09:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* headbangen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
haaren,, huur, hüüre,, gehaaren&lt;br /&gt;
hacken ([a]), häckt, huk, hüke,, gehacken&lt;br /&gt;
hacken ([ɛ]), hickt, hak, häke, hick, gehocken&lt;br /&gt;
hadern, 2. hirdst&amp;lt;br/&amp;gt;3. hird, hord, hörde, hird, gehurden, K&lt;br /&gt;
haften,, huft, hüfte,, gehaften&lt;br /&gt;
hageln,, holg, hölge, hilg, geholgen, K&lt;br /&gt;
hakeln,, hulk, hülke,, gehulken, K&lt;br /&gt;
häkeln,, holk, hölke,, geholken, K&lt;br /&gt;
haken, häkt, hiehiek, hiehieke,, hahaken, R&lt;br /&gt;
  manchmal häkt&#039;s bei der Aussprache.&lt;br /&gt;
halbieren, hälbiert, hielbor, hielböre, hälbier, halboren, Z&lt;br /&gt;
hallen,, holl, hölle,, gehollen&lt;br /&gt;
halsen,, hiels, hielse,, gehalsen&lt;br /&gt;
hämmern,, harmm, härmme, hirmm, gehormmen, K&lt;br /&gt;
hampeln,, holmp, hölmpe,, geholmpen, K&lt;br /&gt;
handeln, hilnt, holnd, hölnde, hilnd, geholnden, K&lt;br /&gt;
handhaben, 2. hast hand&amp;lt;br/&amp;gt;3. hat hand, hatte hand, hätte hand, habe hand, handgehabt, UP&lt;br /&gt;
hangeln,, elhing, elhinge,, elhangen&lt;br /&gt;
hänseln, 2. hilnsest&amp;lt;br/&amp;gt;3. hilnst, holns, hölnse, hilns, geholnsen, K&lt;br /&gt;
hapern, hirpt, horp, hürpe, -, gehorpen, K&lt;br /&gt;
harfen,, hurf, hürfe,, gehorfen&lt;br /&gt;
harken,, hurk, hürke,, gehorken&lt;br /&gt;
härmen, hirmt, harm, hürm, hirm, gehormen&lt;br /&gt;
harnen,, hurn, hürne,, gehurnen&lt;br /&gt;
harren, hirrt, horr/hurr, hörre, hirr, gehorren&lt;br /&gt;
hartzen,, hurtz, hörtze,, gehortzen&lt;br /&gt;
harzen,, horst, hörste,, gehorsten, K&lt;br /&gt;
  eine normale und eine intragraphemische Konsonantenverschiebung&lt;br /&gt;
haschen,, husch, hüsche,, gehaschen&lt;br /&gt;
hassen,, hoss, hösse,, gehossen&lt;br /&gt;
hasten,, hiest, hieste,, gehasten&lt;br /&gt;
haten,, hiet, hiete,, gehieten &lt;br /&gt;
  wie liken&lt;br /&gt;
hätscheln,, holtsch, höltsche,, geholtschen, K&lt;br /&gt;
hatschen,, hotsch, hötsche,, gehotschen&lt;br /&gt;
hauchen,, hooch, hööche,, gehoochen&lt;br /&gt;
häufen,, hiuf, hiüfe,, hiufen&lt;br /&gt;
  mit dipthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
hausen,, hus, hüse,, gehausen&lt;br /&gt;
hausieren, häusiert, hosar, hösäre, häusier, hosoren, Z&lt;br /&gt;
häuten,, huut, hüüte,, gehuuten&lt;br /&gt;
headbangen, bingt head, bong head, bönge head, bing head, headgebongen, P&lt;br /&gt;
  Diesen Verbstork iert Ihnen eine bekannten Suchmaschine präsent.&lt;br /&gt;
hebeln, hilbt, halb, hälbe, hilb, geholben, K&lt;br /&gt;
hecheln, hilcht, halch, hülche, hilch, geholchen, K&lt;br /&gt;
  im Sinne von „mit der Hechelmaschine bearbeiten“.&lt;br /&gt;
hecheln,, hohochel, höhöchele,, hohocheln, K&lt;br /&gt;
  im Sinne von „schnell keuchend atmen“. Das ch ist immer weich auszusprechen wie in &amp;quot;Frauchen&amp;quot; im Gegensatz zu &amp;quot;Rauchen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
hechten, 2. hichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. hicht, hocht, höchte, hicht, gehochten&lt;br /&gt;
hecken, hickt, hak, häke, hick, gehocken&lt;br /&gt;
heften,, hoft, höfte,, gehoften&lt;br /&gt;
hegen,, hag, hüge,, gehegen&lt;br /&gt;
hehlen, hiehlt, hahl, höhle/hähle, hiehl, gehohlen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;stehlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
heilen,, hiel, hiele,, gehielen&lt;br /&gt;
heiligen,, hielag, hieläge,, gehielegen, Z&lt;br /&gt;
heiraten, 2. rätst hei&amp;lt;br/&amp;gt; 3. rät hei, riet hei, riete hei, rate hei, heigeraten, P&lt;br /&gt;
heischen,, hiesch, hiesche,, gehieschen&lt;br /&gt;
heizen,, hiez, hieze,, gehitzen&lt;br /&gt;
hellen,, holl, hölle,, gehollen &lt;br /&gt;
hemmen, himmt, hamm, hämme, himm, gehommen&lt;br /&gt;
henken,, hachte, hächte,, gehacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
herbsten, 2. hirbst&amp;lt;br/&amp;gt;3. hirbst, harbst, hürbste, hirbst!, gehorbsten&lt;br /&gt;
  Substantiv: die Hürbste&lt;br /&gt;
herrschen, hirrscht, harrsch, härrsche, hirrsch, gehorrschen&lt;br /&gt;
herschaffen,, schuf her, schüfe her,, hergeschaffen &lt;br /&gt;
herumdrucksen, 1. sucke herumdr&amp;lt;br/&amp;gt;2. sickst herumdr&amp;lt;br/&amp;gt;3. sickt herumdr, sack herumdr, sücke herumdr, sock herumdr!, herumdrgesocken, P4K5&lt;br /&gt;
herzen,, harz, hürze,, gehurzen&lt;br /&gt;
herzerln, 1. herzele&amp;lt;br /&amp;gt;2. herzlerst&amp;lt;br /&amp;gt;3. herzlert, harlz, härlze, hirlz, gleharzen, K3&lt;br /&gt;
hetzen,, hatz, hötze,, gehotzen&lt;br /&gt;
heucheln,, hiulch, hiülche,, hiulchen, K&lt;br /&gt;
heuern, hrout, hruia, hrüiä, hrou, gehruion, TK&lt;br /&gt;
heulen,, hul, hüle,, gehulen&lt;br /&gt;
hexen, 2./3. hixt, hax, häxe, hix, gehuxen&lt;br /&gt;
hicksen, shickt, shock, shöcke, shick, geshacken, K5&lt;br /&gt;
hieven,, huv, hüve,, gehuven&lt;br /&gt;
hindern,, harnd, härnde, hirnd, gehurnden, K&lt;br /&gt;
hinken,, hank, hänke,, gehunken&lt;br /&gt;
hinschaffen,, schuf hin, schüfe hin,, hingeschaffen &lt;br /&gt;
hinzufügen, ügt hinzuf, og hinzuf, öge hinzuf, üge hinzuf, hinzufgeogen, P4&lt;br /&gt;
hissen, 1. heiß&amp;lt;br/&amp;gt;2. heißt&amp;lt;br/&amp;gt;3. heiß, husste&amp;lt;br/&amp;gt;huss, hüsste&amp;lt;br/&amp;gt;hüsse,, gehusst&amp;lt;br/&amp;gt;gehussen, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;wissen&#039;&#039; bzw. noch mehr gestorken&lt;br /&gt;
hobeln,, holb, hölbe, hilb, geholben, K&lt;br /&gt;
hocken,, huck, hücke,, gehucken&lt;br /&gt;
hoffen,, huff, hüffe,, gehuffen&lt;br /&gt;
hofieren,, hafor, häföre,, hoforen, Z&lt;br /&gt;
höhlen, hühlt, hohl, hœhle, hühl, gehåhlen&lt;br /&gt;
höhnen,, huhn, hühne,, gehuhnen&lt;br /&gt;
hökern,, hork, hörke,, gehorken, K&lt;br /&gt;
holen,, hål, hœle,, geholen&lt;br /&gt;
holpern, hörlpt, hurlp, hürlpe, hörlp, gehorlpen, K&lt;br /&gt;
hölzeln,, hlulz, hlülze,, gehlulzen, K2&lt;br /&gt;
holzen, 2./3. hilzt, hulz, hülze, hilz, geholzen&lt;br /&gt;
honigen,, hanog, hänöge,, gehonagen, Z&lt;br /&gt;
hoppeln,, hulpp, hülppe, hilpp, geholppen, K&lt;br /&gt;
hopsen,, hups, hüspe,, gehuspen&lt;br /&gt;
  Netter Konsonantendreher in Konjunktiv und Partizip II.&lt;br /&gt;
horchen,, hurch, hürche,, gehurchen&lt;br /&gt;
hören,, hor, h&amp;amp;oelig;re,, gehoren&lt;br /&gt;
hörnen, hirnt, harn, härne, hirn!, gehornen&lt;br /&gt;
huldigen,, holdag, höldäge,, holdegen, Z&lt;br /&gt;
humpeln,, holmp, hölmpe,, geholmpen, K&lt;br /&gt;
hundertsteln,, hundorlstt, hundörlstte,, gehundorlstten, K&lt;br /&gt;
  Zwiefacher Konsonantenverschub&lt;br /&gt;
hungern,, horng, hörnge, hirng, gehorngen, K&lt;br /&gt;
hunzen,, honz, hönze,, gehonzen&lt;br /&gt;
hupen,, hubb, hübbe,, gehubben, O2&lt;br /&gt;
hupfen,, hopf, höpfe,, gehopfen &lt;br /&gt;
  wie „tupfen“; in der Redewendung „gehopfen wie gesprungen“ gebräuchlich&lt;br /&gt;
hüpfen,, hoff, höffe,, gehoffen&lt;br /&gt;
  analog schlüpfen (siehe [[Rote Liste]])&lt;br /&gt;
huschen,, hosch, hösche,, gehoschen&lt;br /&gt;
hüsteln, 2./3. hilst, hulst, hülste, hilst, gehulsten, K&lt;br /&gt;
husten, 2./3. hüst, hurst, hürste, hüst, gehursten&lt;br /&gt;
  Hinzutreten eines Konsonanten in Präteritums- und Partizipstamm&lt;br /&gt;
hüten,, hut, höte,, gehuten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=10028</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=10028"/>
		<updated>2023-12-10T09:04:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Reihenfolge&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
abbeerln, bleert ab, bloor ab, blööre ab, bleer ab, abgleboorn, K3&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschaffen,, schuf ab, schüfe ab,, abgeschaffen &lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschmecken, schmickt ab, schmack ab, schmäcke ab, schmick ab, abgeschmocken&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten,, non, zehne,, geolven, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln, ilnt, oln, ölne, iln, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angankerln, glankert an, glurnk an, glürnke an, glanker an, anglegurnken, K3&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschaffen,, schuf an, schüfe an,, angeschaffen&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anschrägen,, schrog an, schröge an,, angeschrogen&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antörnen, irnt ant, urn ant, urne ant, irn ant, antgeurnen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
äpfeln, ilpft, alpf, ülpfe, ilpf, geolpfen, K&lt;br /&gt;
apostrophieren,, strophor ap’, strophöre ap’,, ap’stroph’g’oren, V&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufhalsen, älst hauf, iels hauf, ielse hauf,, aufgehalsen&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
aufteen, teet auf, tog auf, töge auf,, aufgetogen &lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
auslaugen, läugt aus, log aus, löge aus,, ausgelogen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
auskundschaften, affe/äfst/äft schundsauk, uff schundsauk, üffe schundsauk,, schundsaukgeaffen&lt;br /&gt;
  Ist es nicht affig, jeden Schund aus den BigData zu saugen?&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrenken,, rachte aus, rächte aus,, ausgeracht&lt;br /&gt;
  wie denken&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/N&amp;diff=10027</id>
		<title>Starke Verben/N</title>
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		<updated>2023-12-10T08:58:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* nuckeln */ Wessenthalben nicht auch ein erstorkener Präsens?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
nachäffen,, uff nach, üffe nach,, nachgeaffen&lt;br /&gt;
nachahmen,, uhm nach, ühme nach,, nachge&amp;amp;middot;uhmen&lt;br /&gt;
nächtigen,, nochtog, nöchtöge, nichtig, genochtogen, Z&lt;br /&gt;
nachvollziehen, ollziehe nvach, ollzog nvach, ollzöge nvach, ollziehe nvach, nvachollzogen, P4ZK&lt;br /&gt;
nadeln, nilt, nald, nälde, nild, genalden, K&lt;br /&gt;
nageln, nilgt, nolg, nölge, nilg, genolgen, K&lt;br /&gt;
nagen, nägt, nug, nüge,, genagen&lt;br /&gt;
nahen,, nuh, nühe,, genuhen&lt;br /&gt;
nähen,, nand, nünde,, genanden, C&lt;br /&gt;
nähern,, nuhr, nühre,, genuhren, K&lt;br /&gt;
nähren,, nohr, nöhre,, genohren&lt;br /&gt;
narren,, norr, nörre,, genorren&lt;br /&gt;
naschen,, nusch, nüsche,, genaschen&lt;br /&gt;
näseln,, nals, nülse,, genolsen, K&lt;br /&gt;
nasführen,, fohr nas, fœre nas,, nasgefohren&lt;br /&gt;
nassauern, ärt nass, ur nass, üre nass, äre nass, nassge&amp;amp;middot;uren, P&lt;br /&gt;
nässen, nisst, naß, näße, niss, genessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
navigieren,, navigator, navigatöre,, navigatoren, I&lt;br /&gt;
nebeln,, nolb, nölbe,, genolben, K&lt;br /&gt;
necken,, nak, näke,, genocken&lt;br /&gt;
neiden,, nied, niede,, genieden&lt;br /&gt;
  Auch auf der [[Rote Liste|Roten Liste]] zu finden.&lt;br /&gt;
neigen,, nieg, niege,, geniegen&lt;br /&gt;
nerven, 2. nirvst&amp;lt;br/&amp;gt;3. nirvt , narv , nürve , nirv, genorven&lt;br /&gt;
neunteln,, niulnt, niülnte,, niulnten, K&lt;br /&gt;
nicken,, nock, nöcke,, genocken&lt;br /&gt;
niesen,, nor, nöre,, genoren&lt;br /&gt;
nieseln, neulst, nals, nälse, neuls, genelsen, K&lt;br /&gt;
nieten, 2. neutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. neut, nat, näte, neut, geneten&lt;br /&gt;
nippen,, napp, näppe,, genoppen&lt;br /&gt;
nisten,, nast, näste,, genosten&lt;br /&gt;
nölen, nuult [uː], noool, nœœœl, nuul [uː], genöööölen, AV&lt;br /&gt;
  Der nölende Kennjokus, coniugatio undulans.&lt;br /&gt;
nörgeln,, nurlg, nürlge,, genurlgen, K&lt;br /&gt;
nötigen,, nåtag, n&amp;amp;oelig;t&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, genåtagen, Z&lt;br /&gt;
nuckeln, nilckt, nalck, nälcke, nilck, genolcken, K&lt;br /&gt;
nuscheln, nilscht, nolsch, nölsche, nilsch, genulschen, K&lt;br /&gt;
nutzen,, notz, nötze,, genotzen&lt;br /&gt;
nützen,, nuß, nüße,, genussen&lt;br /&gt;
  frei nach &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
nutznießen, nießt nutz, nor nuss, nöre nuss, nieße nutz, nussgenoren, ZP&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Haikous&amp;diff=10026</id>
		<title>Haikous</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Haikous&amp;diff=10026"/>
		<updated>2023-12-10T08:39:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Frei nach Ionesco&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Benutzer:Caru|caru]] entwalck aus Haiku und [[Haikos|Haiko]] die Synthese: Haikou. Ein Haikou hat wie ein Haiku drei Verse zu 5-7-5 Silben und setzt wie das Haiko mit starken Verben im Konjunktiv II eine Bedingung und eine mögliche Folge in Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die folgende Haikou-Sammlung hinaus gibt’s im Forum noch einen großen [http://verben.texttheater.net/forum/index.php?board=7;action=display;threadid=421 Liederzyklus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Veit verdrött&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt; viel Volk,&amp;lt;br /&amp;gt; Vater verbließ&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;, Vieh v&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;rsdöm&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; vorm Vers voll von Vaus&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Pießör Prinzen-Pech&amp;lt;br /&amp;gt; Potzplitz! Primitiver Phall!&amp;lt;br /&amp;gt; Penis-Panne pur.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Wortklauber&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Störze der Stollen&amp;lt;br /&amp;gt; Heut Nacht noch über mir ein&amp;lt;br /&amp;gt; Ich süge ihm Dank.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Fläßen Fußballfans&amp;lt;br /&amp;gt; freikörperlich für Fotos,&amp;lt;br /&amp;gt; Flitzerblitzer fröh’s.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Phören Physiker&amp;lt;br /&amp;gt; philoso, Philipp phöre&amp;lt;br /&amp;gt; Phosphor photogra.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;108 Buchstaben (und pansyllabisch!)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schwönk’ Schlafstatt-Schaumstoff&amp;lt;br /&amp;gt; Schorsch schnörch’ schrot-schroff, schornsteinschwer,&amp;lt;br /&amp;gt; schnöb’, schlärf’ Schleim, sprätz’ Schweiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &#039;&#039;96 Buchstaben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Angstschweiß schörmm&#039; scheitels,&amp;lt;br /&amp;gt; schlärnd Schorsch schlingernd stracks heimwärts,&amp;lt;br /&amp;gt; rohrspatzgleich randvoll.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;92 Buchstaben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schnurstracks schliech’s Buschschwein&amp;lt;br /&amp;gt; zum Zwergwildschwein, schämpf’ nicht die&amp;lt;br /&amp;gt; Buschschweinschwiegersau.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Apportör’ Achims&amp;lt;br /&amp;gt; Afghane allabendlich&amp;lt;br /&amp;gt; Aal - Alle Achtung!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ästhetisören&amp;lt;br /&amp;gt; Ägypter Ärgernisse,&amp;lt;br /&amp;gt; älk’s Äthiopier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Behölnd Ballack bei&amp;lt;br /&amp;gt; Briten Bälle bravourös,&amp;lt;br /&amp;gt; Beifälle bründen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Chäke caru Chancen,&amp;lt;br /&amp;gt; charmante Charlotte cölnc’&amp;lt;br /&amp;gt; chiquen Cayenne-Cruise.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Dräkst du dreist den Darm&amp;lt;br /&amp;gt; Dönst’ der Duft derb durch das Dorf&amp;lt;br /&amp;gt; Dank dem Dampf des Dungs&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ehren er erwürb’,&amp;lt;br /&amp;gt; erlädöge eifrigst er&amp;lt;br /&amp;gt; einen Eilauftrag.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Fläßen Fußballer&amp;lt;br /&amp;gt; fast flugzeugflink, flönken fix,&amp;lt;br /&amp;gt; Fans fülgen freudig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Glöcken Günter Gans&amp;lt;br /&amp;gt; gar geniale Gedichte,&amp;lt;br /&amp;gt; Gössel görcken: „Gut.“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Hielbör’ Harrier&amp;lt;br /&amp;gt; Hasso Hasen, hieß Halter&amp;lt;br /&amp;gt; Hein Hasso „Halbhund“?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Irren ist immer&amp;lt;br /&amp;gt; idiotisch, ierte ich&amp;lt;br /&amp;gt; ideologis.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Jügen je Jäger&amp;lt;br /&amp;gt; Jot Jot jenseits Jesolos&amp;lt;br /&amp;gt; - jammervoller Jux!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Köss’ Karl kess Karla:&amp;lt;br /&amp;gt; köstlich’ Kuss! Karlas Klatsche&amp;lt;br /&amp;gt; knölle kakophon.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Liüchte Luna,&amp;lt;br /&amp;gt; lautlos lauernd läge Leu,&amp;lt;br /&amp;gt; leis’ lürg’ Leopard.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Mümpfen mehr Menschen&amp;lt;br /&amp;gt; magenfreundlich, Miese müch&amp;lt;br /&amp;gt; manch Mediziner.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Nüls’ Nora nölend,&amp;lt;br /&amp;gt; niemand nähme nur Notiz.&amp;lt;br /&amp;gt; Nörgeln nervt nämlich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Orälke obskur&amp;lt;br /&amp;gt; Orestes, Odoaker&amp;lt;br /&amp;gt; obsäg’ ohnehin.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Örbl’ Öster- ölreich,&amp;lt;br /&amp;gt; Ötzi öhre öffentlich&amp;lt;br /&amp;gt; östliche Öle.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Prülge Paul Paula,&amp;lt;br /&amp;gt; Polizei prompt pröf&#039; Pauls Pass.&amp;lt;br /&amp;gt; Pardon? Pech, prison!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Quousque quöll Quatsch&amp;lt;br /&amp;gt; qualis Quittenmarmelad’&amp;lt;br /&amp;gt; querköpfig quengelnd?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Röch’ Rita rossig,&amp;lt;br /&amp;gt; ranzig-riemig-rauschig-reif,&amp;lt;br /&amp;gt; rög’ Rainer rechtens.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Schlörng’s Schaf scrapieesk,&amp;lt;br /&amp;gt; schaudernd Schlachter Saul sogleich&amp;lt;br /&amp;gt; ’s Schaf sauber schlöcht’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Tröben Trakehner,&amp;lt;br /&amp;gt; trülppen teils tänzelnd Traber,&amp;lt;br /&amp;gt; trüb tœne Trainer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Umzälngen Uschi&amp;lt;br /&amp;gt; ungeschlachte Unholde,&amp;lt;br /&amp;gt; Urs urtiel’: „Unfug!“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Übrigens: Übles&amp;lt;br /&amp;gt; überzöge Übigau,&amp;lt;br /&amp;gt; ürten’s Üllnitzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Vüten Vikare,&amp;lt;br /&amp;gt; Venus’ Vagina vibrör’&amp;lt;br /&amp;gt; via Video.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wörnte’s widerlich,&amp;lt;br /&amp;gt; wirmen weite Wollwesten&amp;lt;br /&amp;gt; wabbelnde Wänste?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Xylogräpsöre&amp;lt;br /&amp;gt; Xenia, xerogräpsör&#039;s&amp;lt;br /&amp;gt; Xenophanisches?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ydoxören Yens&amp;lt;br /&amp;gt; Yorcker Yuppies Yenkurse&amp;lt;br /&amp;gt; ysanalören&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Züg’ Zeus Zwillinge,&amp;lt;br /&amp;gt; zwei zorn’ge Zossen zögen&amp;lt;br /&amp;gt; zentral zum Zenith.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pansyllabisches Allikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Bei Babybibeln&amp;lt;br /&amp;gt; bieben Buben buntbeborldt&amp;lt;br /&amp;gt; Babbelbabelbaun.&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Wörtt’ ich, wenn ich schnolff,&amp;lt;br /&amp;gt; Trüffelduft im Walderdreich,&amp;lt;br /&amp;gt; wie wild gleich wöhl&#039; ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Singularis porcus&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Müche Haribo&amp;lt;br /&amp;gt; die Kinder nicht froh, ach, gar&amp;lt;br /&amp;gt; traurig sie bläken.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Liechet Ihr nicht so&amp;lt;br /&amp;gt; Laut, Ihr fiähltet auch mein&amp;lt;br /&amp;gt; Zerspringendes Herz.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Kasners Idee&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zöhl’ man die Zahlen&amp;lt;br /&amp;gt; bis ein Googol, man schlüge &amp;lt;br /&amp;gt; tot die Ewigkeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Schlüg’ mich der Troll, die&amp;lt;br /&amp;gt; Finsterberge erzirtten&amp;lt;br /&amp;gt; ob meines Gebrülls!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Kärch’ der Stollentroll&amp;lt;br /&amp;gt; zu garstig sein „kähähä!“,&amp;lt;br /&amp;gt; schlüg’ man ihn zu Brei.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ierte ich mit dir&amp;lt;br /&amp;gt; Über die Liebe diskuss:&amp;lt;br /&amp;gt; Den Kürz’ren zögst du.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wänke ich dir zu,&amp;lt;br /&amp;gt; Schänktest du mir ein Lächeln.&amp;lt;br /&amp;gt; Ich frö mich, Wencke.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Lüfte läuerten,&amp;lt;br /&amp;gt; wenn nicht der Sturm eisäge,&amp;lt;br /&amp;gt; fröste den Frühling&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schäkest du dich an&amp;lt;br /&amp;gt; zu lösen Russells Rätsel:&amp;lt;br /&amp;gt; es größ’ dich Gödel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Amelie Zapf&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Lürf ich heut nacht den&amp;lt;br /&amp;gt; Löffel ab und erwäk nicht:&amp;lt;br /&amp;gt; Heißa, kein Weihnacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wüche nicht einsam&amp;lt;br /&amp;gt; das traute heilige Paar:&amp;lt;br /&amp;gt; niemand pööf ruhig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Klölng nicht das Glöckchen:&amp;lt;br /&amp;gt; wir önffen die Türen nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; keiner beschör uns.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Bäld sich nicht immer&amp;lt;br /&amp;gt; wieder ein ganz neues Jahr:&amp;lt;br /&amp;gt; kein Christkind schnie’ rein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Benötz’ der Knabe&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht die Krippe des Viehes:&amp;lt;br /&amp;gt; Das Vieh hörnge nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn sich entklitte&amp;lt;br /&amp;gt; die Tanne zum Jahresend,&amp;lt;br /&amp;gt; grön sie nicht winters.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Glöh’ nicht die Nase:&amp;lt;br /&amp;gt; Rentier Rudolph rötte nicht&amp;lt;br /&amp;gt; im Wald Nikolaus&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wölk es nicht oben&amp;lt;br /&amp;gt; Schneeflock käm nicht geschnieen&amp;lt;br /&amp;gt; mül keine Blumen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Tiele man ihr mit,&amp;lt;br /&amp;gt; ihr König wölnde zu ihr,&amp;lt;br /&amp;gt; Zion fröhe sich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wär nicht gesolgen&amp;lt;br /&amp;gt; vom Himmel hoch der Engel:&amp;lt;br /&amp;gt; Null Information.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Entspränge kein Ros,&amp;lt;br /&amp;gt; brächt es kein Blümlein zuweg,&amp;lt;br /&amp;gt; was blöhe uns bloß?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Önffest Du Dein Herz&amp;lt;br /&amp;gt; es ströhle hinein das Licht,&amp;lt;br /&amp;gt; Glocken erklöngen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schiee nicht vorbei&amp;lt;br /&amp;gt; der Herr der Herrlichkeit, wir&amp;lt;br /&amp;gt; müchen kein Tor weit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Weihnöchte es nicht:&amp;lt;br /&amp;gt; Glocken klölngen nicht süßer,&amp;lt;br /&amp;gt; als wenn es sörmme.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ohn’ Niklausabend&amp;lt;br /&amp;gt; fröh&#039; sich keiner von Herzen&amp;lt;br /&amp;gt; trallerallera&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Es klöng keine Bell,&amp;lt;br /&amp;gt; schnüll im 1-PS-Schlitten&amp;lt;br /&amp;gt; man 0 PS an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Platzkonzert, oder: Concerto grasso&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Den Posaunisten,&amp;lt;br /&amp;gt; den dicken, hätt&#039;s zerrissen,&amp;lt;br /&amp;gt; falls aufgespissen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Backfischerwartung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schwer sänke Susann&amp;lt;br /&amp;gt; schmachtvoll vor Liebe dahin,&amp;lt;br /&amp;gt; würd’ sie gekossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bodenhaftung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sönne der Dichter&amp;lt;br /&amp;gt; und rönne, würd’ er im Wind&amp;lt;br /&amp;gt; rasch weggeblossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Himalaya&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Begöng’ ich hier ’nem&amp;lt;br /&amp;gt; haarig’ Vieh, dreizehig, ich&amp;lt;br /&amp;gt; hielt’s für den Yeti. Bläk’ ich genauer,&amp;lt;br /&amp;gt; ich entdäk’ unter’m Haarwust:&amp;lt;br /&amp;gt; Es ist bloß Reinhold.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Öb ich Oboe:&amp;lt;br /&amp;gt; Die Nachbarn fröhen sich nicht.&amp;lt;br /&amp;gt; Man mölche mich gern.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
blöh’ in tasmanien&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.gisparks.tas.gov.au/ThreatenedFloraCD/Pterostylis%20pratensis%20listing%20statement.pdf pterostylis pratensis],&amp;lt;br /&amp;gt; wär’s dort november&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ör’ Guido koal&amp;lt;br /&amp;gt; mit den rot-grünen Horen,&amp;lt;br /&amp;gt; ein Hauch rosa-rot...&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Krülze der Wähler&amp;lt;br /&amp;gt; nicht in falschen Kästchen rum,&amp;lt;br /&amp;gt; Gerd kanzlüre nun.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bloß ein Gedanke&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt’ ich Zeit und Lust,&amp;lt;br /&amp;gt; schrieb&#039; ich sogleich ein Haikou,&amp;lt;br /&amp;gt; stünd’ es alsbald hier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seppuku&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schläß’ ich mir den Bauch,&amp;lt;br /&amp;gt; schlüg’ zu der [http://de.wikipedia.org/wiki/Seppuku#Ablauf Kaishakunin],&amp;lt;br /&amp;gt; kürll’ sogleich mein Kopf.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Den Gästen gewomden&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Plürdst Du, lieber Ku&amp;lt;br /&amp;gt; noch in gesulbtener Art:&amp;lt;br /&amp;gt; ich röpf Dir den Bart.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Dicke Luft&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sänk sich’s Quecksilber,&amp;lt;br /&amp;gt; öre sich dehydr die Luft,&amp;lt;br /&amp;gt; schwötz’ ich weniger.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;ntbl&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black; padding: 10px&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Der Herr der Ringe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Das Wichtigste in 12 Haikous von Michael&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Schmäde nicht Sauron&amp;lt;br /&amp;gt; den einen Ring, knöcht’ der nicht&amp;lt;br /&amp;gt; und bände den Rest.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Lüse nicht Bilbo&amp;lt;br /&amp;gt; Gollums Rätsel, lang bliebe&amp;lt;br /&amp;gt; verschollen der Ring.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Rätt’ nicht Bombadil&amp;lt;br /&amp;gt; die Hobbits im Alten Wald,&amp;lt;br /&amp;gt; früh schon sie stürben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Erriche nicht Frodo&amp;lt;br /&amp;gt; Bruchtal im letzten Moment,&amp;lt;br /&amp;gt; toeten ihn Nazgul.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Gäbe der Schneesturm&amp;lt;br /&amp;gt; den Pass frei, miede Gandalf&amp;lt;br /&amp;gt; Morias Minen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Trüchte Boromir&amp;lt;br /&amp;gt; nicht nach dem Ring, entzwiee&amp;lt;br /&amp;gt; nichts die Gefährten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Hülze Saruman&amp;lt;br /&amp;gt; nicht ab Fangorns Wald, die Ents&amp;lt;br /&amp;gt; schünen Isengard.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Verzächten die Orks &amp;lt;br /&amp;gt; auf die Stürmung von Helms Klamm,&amp;lt;br /&amp;gt; um kämen sie nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Unterläge Sam&amp;lt;br /&amp;gt; Kankra, besäge sie nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; triumphör’ Sauron.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Zöhme Aragorn&amp;lt;br /&amp;gt; nicht die wortbrüch’gen Geister,&amp;lt;br /&amp;gt; fiele bald Gondor.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Bisse nicht Gollum&amp;lt;br /&amp;gt; Frodo, ergürtt’ nicht den Ring,&amp;lt;br /&amp;gt; ändt’ elend der Held.&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Strülche und störze&amp;lt;br /&amp;gt; Gollum nicht in den Krater,&amp;lt;br /&amp;gt; unter ging’ Midgard.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;ntbl&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verbörß Qualm Xylan,&amp;lt;br /&amp;gt; fänd, wer schon tåt, ’s ja müßig,&amp;lt;br /&amp;gt; blœke und plütze. &#039;&#039;([http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=225;start=msg4580#msg4580 Erklärung])&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; schwieg’ ich styx-ähnlich,&amp;lt;br /&amp;gt; ohr, mir freund, quöl’s ja zu kraß -&amp;lt;br /&amp;gt; brav fürbaß plappr’ ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Quörl Xaver Joghurt,&amp;lt;br /&amp;gt; schlimm kläng’ „eßt bald“ über’s Feld -&amp;lt;br /&amp;gt; Zynisch wir sprächen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wasser!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt nicht die Sonne&amp;lt;br /&amp;gt; mir auf mein Hirn geknollen:&amp;lt;br /&amp;gt; wärs nicht gegaren. Rön·ge es heute:&amp;lt;br /&amp;gt; das Hirn wiche wieder auf&amp;lt;br /&amp;gt; und schwülbb wie vorher.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zwillings-haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; fänd’ ich im hAIkOU&amp;lt;br /&amp;gt; vokal a, i, o und u,&amp;lt;br /&amp;gt; doch vokal fünf nicht, döch’ mich, in nippon&amp;lt;br /&amp;gt; pfläg’ man auch das lipogramm,&amp;lt;br /&amp;gt; nicht nur das [http://de.wikipedia.org/wiki/Kaibun kaibun]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfingstgedanken&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Plörden in Zungen&amp;lt;br /&amp;gt; fremder Art nicht die Jünger,&amp;lt;br /&amp;gt; ören wir sie kap? Erönff Gottes Geist&amp;lt;br /&amp;gt; nicht Sein Evangelium,&amp;lt;br /&amp;gt; traurig wir läben.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[http://www.docoja.com/cgi-bin/keywordj?histg+food+dico/hisgifg fugu]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; ör’ den kugelfisch&amp;lt;br /&amp;gt; falsch tranch der [http://www.sushisecrets.com/vocab.html itamae],&amp;lt;br /&amp;gt; mölch’ er die gäste&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Tod&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Äße vom Fugu&amp;lt;br /&amp;gt; ich gierig Ei und Leber,&amp;lt;br /&amp;gt; nühe mein Ende.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Traum des [http://sumo.goo.ne.jp/eng/ozumo_joho_kyoku/shiru/kiso_chishiki/beginners_guide/dictionary.html#k Komusubi]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Gewönne ich das&amp;lt;br /&amp;gt; Basho, zum [http://sumo.goo.ne.jp/eng/ozumo_joho_kyoku/shiru/kiso_chishiki/beginners_guide/dictionary.html#s Sekiwake]&amp;lt;br /&amp;gt; man mich erhöbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Frommer Benediktiner&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Benedie ich&amp;lt;br /&amp;gt; Benedikt, besologen&amp;lt;br /&amp;gt; er bläke mich an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;In Memoriam Erika Fuchs&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Küspäre Donald&amp;lt;br /&amp;gt; zu ungestüm hier umher,&amp;lt;br /&amp;gt; müch’s klickeradomms.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hubert von Goisern&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Jüchätze Hubert,&amp;lt;br /&amp;gt; Goisüre der Steirer laut,&amp;lt;br /&amp;gt; ich dründe voll auf.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blöder Gedanke eines Sumotori&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zög’ ich fester den&amp;lt;br /&amp;gt; Mawashi, zum Sopran ich&amp;lt;br /&amp;gt; wölchse auf der Stell’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Fetter Rikishi&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Fräß’ er noch mehr Reis,&amp;lt;br /&amp;gt; wög’ schwerer er, zerbrölse&amp;lt;br /&amp;gt; stracks der Dohyo.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich nicht jörmme,&amp;lt;br /&amp;gt; Um meine Krise kriese,&amp;lt;br /&amp;gt; Ich œde mich an!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Verdö ich besser,&amp;lt;br /&amp;gt; Wärmme nicht mein Gedärme!&amp;lt;br /&amp;gt; Böses Gekröse!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hielt’ Plastik ewig,&amp;lt;br /&amp;gt; Bürstenborsten bärsten nie,&amp;lt;br /&amp;gt; Nie splärtten Kämme!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Da Vinci Code&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Läs nicht Dan Brown ich,&amp;lt;br /&amp;gt; was süg mir das kleine φ?&amp;lt;br /&amp;gt; Eins komma sechs eins.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Webmaster’s Woe&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Knöpfe ich Knüpfe&amp;lt;br /&amp;gt; zu illegalen Orten,&amp;lt;br /&amp;gt; rüllen wohl Köpfe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Freistoß&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zürlke ins Kreuzeck&amp;lt;br /&amp;gt; den Ball ich, versächte ihn,&amp;lt;br /&amp;gt; schwölg’ ich im Jubel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Michael&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;gedanke zum osterfest&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; lüg’ eier der has’,&amp;lt;br /&amp;gt; ören zahllose hennen&amp;lt;br /&amp;gt; ihre arbeit verl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Triste Ostern&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Und lüge er sie,&amp;lt;br /&amp;gt; köst’s Zeit, die zum Färben dann&amp;lt;br /&amp;gt; mülng’ - nur braun und weiß...&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hätten den Faust nicht&amp;lt;br /&amp;gt; Osterglocken beglocken:&amp;lt;br /&amp;gt; Man läse ihn nicht!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schmörke er alles,&amp;lt;br /&amp;gt; Was wir hierbei erknolben,&amp;lt;br /&amp;gt; Basho wörnde sich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;nullkommavier&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Fiälnften wir zwei,&amp;lt;br /&amp;gt; Fünfundzwanzülgsten wir Zehn&amp;lt;br /&amp;gt; Und fünfzühlnten Sechs.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hülfe das Elfteln,&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt ich oft schon geollften - &amp;lt;br /&amp;gt; Aber Sakrament!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Zwüllften wir das Jahr&amp;lt;br /&amp;gt; Und sülbten die Woche nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; Verlör sich die Zeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Möl’ einer Mozart,&amp;lt;br /&amp;gt; Pölnse er nicht Wolfgang sein&amp;lt;br /&amp;gt; Frisch Jugendgesicht?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schmäke die Plörre,&amp;lt;br /&amp;gt; Plörre das Kind nicht, und es&amp;lt;br /&amp;gt; Dörste nicht düster!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schwärren schon Mücken&amp;lt;br /&amp;gt; Und die Vögel tschürren zwi -&amp;lt;br /&amp;gt; Frühling wär längst schon!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;to U. (r.i.p.)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Had I won your love&amp;lt;br /&amp;gt; I’d kept the sweetest flower&amp;lt;br /&amp;gt; In my heart’s bouqet&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Klassische Pädagogik&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Nörven die Gören,&amp;lt;br /&amp;gt; sie krächten, ich will’s schwören,&amp;lt;br /&amp;gt; hinter die Öhren!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Kniälttest du ihn siech&amp;lt;br /&amp;gt; - Bevullmochtegen? Bloß Hohn! -,&amp;lt;br /&amp;gt; wir krlätten dich tot.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Berthold Janecek&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Poussaient les primevères,&amp;lt;br /&amp;gt; l’alouette gagnait les cieux,&amp;lt;br /&amp;gt; mon cœur chanterait&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Zaghaft das Blümlein -&amp;lt;br /&amp;gt; fänd’s den Weg durch Eis und Schnee,&amp;lt;br /&amp;gt; es jubilöre.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wirkung und Ursache&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Späle der Hirte&amp;lt;br /&amp;gt; auf seiner Schalmei, der Lenz&amp;lt;br /&amp;gt; köhre wohl wieder.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Sächte sich die&amp;lt;br /&amp;gt; Hitze, nimmer ich schwäße&amp;lt;br /&amp;gt; und froh ich sänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Mieden die Käfer&amp;lt;br /&amp;gt; der Wagen Windschutzscheiben,&amp;lt;br /&amp;gt; zerschüllen sie nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Enterprise 1701-D&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Iel’ sie zu Hilfe,&amp;lt;br /&amp;gt; flög’ mit maximalem Warp,&amp;lt;br /&amp;gt; wir wär’n gerettet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blutdürstiger Klingone&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schliff’ schärfer ich&amp;lt;br /&amp;gt; des Batleths Schneide, leichter&amp;lt;br /&amp;gt; spält’s des Gegners Haupt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gieriger Ferengi&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Bemöchtäg’ ich mich&amp;lt;br /&amp;gt; des Latinums, ach, wie sein&amp;lt;br /&amp;gt; Glanz mich doch bländte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Verschlagener Cardassianer&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wölchs’ ich die Seiten,&amp;lt;br /&amp;gt; verriet’ meine Prinzipien,&amp;lt;br /&amp;gt; Macht mir dies eintrüg’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seufzer eines Breen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verstünden and’re&amp;lt;br /&amp;gt; doch meine Sprache, nicht stets&amp;lt;br /&amp;gt; verkännte man mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hinterlistige Romulaner&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Vergäften wir den&amp;lt;br /&amp;gt; Feind, erörben wir flugs den&amp;lt;br /&amp;gt; Alpha-Quadranten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Verstockener Formwandler&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Regeneröre&amp;lt;br /&amp;gt; ich, und tröff’ von der Decke,&amp;lt;br /&amp;gt; man mich entdäke.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Besorgte Borg&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Assimilören&amp;lt;br /&amp;gt; wir nicht genug, wir müssten&amp;lt;br /&amp;gt; uns Drohnen borgen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;amor loco&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Me dieras tu&amp;lt;br /&amp;gt; el amor de besarme,&amp;lt;br /&amp;gt; me matarías&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wanderers Gedanke&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Mäirnde der Fluß,&amp;lt;br /&amp;gt; erfrö’ gewiß er mein Aug’,&amp;lt;br /&amp;gt; wörnd’ noch länger ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bad April&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Blew the winds coldly&amp;lt;br /&amp;gt; snowflakes like cotton aground,&amp;lt;br /&amp;gt; I’d call it no spring&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Feuchter Februar&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Ränne das Wasser&amp;lt;br /&amp;gt; vom Himmel statt daß Schnee fiel’,&amp;lt;br /&amp;gt; nänntest du’s Winter?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zamoniers&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Kärch’ der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=49&amp;amp;F=S Stollentroll]&amp;lt;br /&amp;gt; ob der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=53&amp;amp;F=S Tratschwellen] Geschwätz,&amp;lt;br /&amp;gt; büllög’s der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=4&amp;amp;F=S Bollogg]?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seufzer der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=17&amp;amp;F=S Finsterbergmade]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wiche doch die Fin-&amp;lt;br /&amp;gt; sternis im Berg, sogleich ich&amp;lt;br /&amp;gt; kröch’ zum Ausgang hin!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unsterblicher Dichter&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Röcht’ ihn der Henker,&amp;lt;br /&amp;gt; küpf’ ihn der eisige Stahl,&amp;lt;br /&amp;gt; sein Vers doch läbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unsterblicher Dichter (2)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Vernöchten sie auch&amp;lt;br /&amp;gt; sein Werk, verbrännten es, sein&amp;lt;br /&amp;gt; Geist überläbe! &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Schlange, widrige&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zölsch’ nicht die Natter&amp;lt;br /&amp;gt; im Busch, ich flöhe sie nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; sie vergäft’ mein Blut.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wlälde kein Wildbret,&amp;lt;br /&amp;gt; verkrörpe der Wald sich nicht -&amp;lt;br /&amp;gt; Hlölz’ keine Zunge?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Berthold Janecek&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bergsteigers Sehnen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schmölze das Eis weg,&amp;lt;br /&amp;gt; höb sich der Berg auch hinfort,&amp;lt;br /&amp;gt; wie schritt ich dahin!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ronald Krebs&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;bergsteigers sorge&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; schmölz’ gletscher und eis,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’s ein see, nicht länger man&amp;lt;br /&amp;gt; klömme, man schwömme!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Nuklearer Winter&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Explodöre es,&amp;lt;br /&amp;gt; verlöre die Sonne an&amp;lt;br /&amp;gt; Kraft, und wir frören.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;tierpädagogik&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; biälfen die büffel,&amp;lt;br /&amp;gt; lörnen sie wohl so viel wie&amp;lt;br /&amp;gt; ochsen, die ächsen?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;ontologische frage&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; nächte das nichts nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’ des nichtses nichte dann&amp;lt;br /&amp;gt; niemand oder nichts?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;magier im osten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; säh’ kaspar den stern&amp;lt;br /&amp;gt; und mälde ihn melchiorn, bald&amp;lt;br /&amp;gt; därmm’s auch balthasarn&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Gössen die Götter&amp;lt;br /&amp;gt; Regen auf die Wüstenei,&amp;lt;br /&amp;gt; so blöhe sie bunt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Die Geburt Hawaiis&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Spie’ Lava nicht der&amp;lt;br /&amp;gt; Vulkan, nie aus der Flut sich&amp;lt;br /&amp;gt; erhöb’ die Insel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Blänke mein Vorfahr,&amp;lt;br /&amp;gt; bevor dass er abböge,&amp;lt;br /&amp;gt; unfielen wir nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Hraban&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Mahnung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hielt’ Hraban Distanz,&amp;lt;br /&amp;gt; und brömse er gleich - leicht er&amp;lt;br /&amp;gt; vermied’ den Unfall.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Heraldik und Copyright&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätten die Letten&amp;lt;br /&amp;gt; gestohlen, sie trügen das&amp;lt;br /&amp;gt; Wappen der Lappen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | döchten, ja dächten&amp;lt;br /&amp;gt; dichter siebzehnsilbig stets,&amp;lt;br /&amp;gt; spüre man papiers!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Vorsicht mit den Sorten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Pölche Paul Pilsner,&amp;lt;br /&amp;gt; Wörge Walter Wein hinab,&amp;lt;br /&amp;gt; kützen doch beide.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;antwort an amarillo&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; wörg’ er wein hinab,&amp;lt;br /&amp;gt; kütze er. es wörg’ ihn nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; söff’ er gesittet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;dezembergedanken&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; hiez’ mein kamin nicht&amp;lt;br /&amp;gt; und es nälse eis, wie heut,&amp;lt;br /&amp;gt; wei, wie’s mich fröre!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zahnlos&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Tünk’ ein er den Keks,&amp;lt;br /&amp;gt; das Gebäck im Tee brölse,&amp;lt;br /&amp;gt; leichter er’s äße.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bescherung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Önff’ Ruprecht den Sack,&amp;lt;br /&amp;gt; und beschoer’ er die Rangen,&amp;lt;br /&amp;gt; nimmer sie nürlgen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zen und Sonnenaufgang&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Erwiech erstes Licht,&amp;lt;br /&amp;gt; Beträchte ich einen Stein,&amp;lt;br /&amp;gt; Er lieche mich an&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;mal sehen&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Träf’ ich den Frühling,&amp;lt;br /&amp;gt; Erspöh’ ihn, nebelumwoll’n,&amp;lt;br /&amp;gt; Ihm das Band ich knöpf!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;mal sehen&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | schnieb’ es nicht täglich,&amp;lt;br /&amp;gt; fürb’s nie neu des schneemanns kleid,&amp;lt;br /&amp;gt; und bald vergrö’ es&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;faule ente&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; löft’ sie den bürzel,&amp;lt;br /&amp;gt; tönk’ den schnabel ein, leicht schnüpp’&amp;lt;br /&amp;gt; fischlein die ente&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | stärms’s nicht, nicht schwönke&amp;lt;br /&amp;gt; der kirschbaum, strü’ blüten nicht -&amp;lt;br /&amp;gt; lang noch däften sie&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seefahrers Klageweib&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;Flönn’ verzweifelt sie,&amp;lt;br/&amp;gt;Sänk’ ihm an die Männerbrust &amp;amp;mdash;&amp;lt;br/&amp;gt;Stäch’ er doch in See.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;frei nach Ionesco&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;Schlüg’ nicht die Schlange&amp;lt;br/&amp;gt;wohlgezielt faustend Fuchsstirn&amp;lt;br/&amp;gt;nicht zerbärst’ jene.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Haikous&amp;diff=10025</id>
		<title>Haikous</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Haikous&amp;diff=10025"/>
		<updated>2023-12-10T08:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: „Flönn“ dünkt mich famoser als „flannte“.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Benutzer:Caru|caru]] entwalck aus Haiku und [[Haikos|Haiko]] die Synthese: Haikou. Ein Haikou hat wie ein Haiku drei Verse zu 5-7-5 Silben und setzt wie das Haiko mit starken Verben im Konjunktiv II eine Bedingung und eine mögliche Folge in Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die folgende Haikou-Sammlung hinaus gibt’s im Forum noch einen großen [http://verben.texttheater.net/forum/index.php?board=7;action=display;threadid=421 Liederzyklus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Veit verdrött&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt; viel Volk,&amp;lt;br /&amp;gt; Vater verbließ&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;, Vieh v&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;rsdöm&amp;lt;/font&amp;gt;’&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; vorm Vers voll von Vaus&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Pießör Prinzen-Pech&amp;lt;br /&amp;gt; Potzplitz! Primitiver Phall!&amp;lt;br /&amp;gt; Penis-Panne pur.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Wortklauber&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Störze der Stollen&amp;lt;br /&amp;gt; Heut Nacht noch über mir ein&amp;lt;br /&amp;gt; Ich süge ihm Dank.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Fläßen Fußballfans&amp;lt;br /&amp;gt; freikörperlich für Fotos,&amp;lt;br /&amp;gt; Flitzerblitzer fröh’s.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Phören Physiker&amp;lt;br /&amp;gt; philoso, Philipp phöre&amp;lt;br /&amp;gt; Phosphor photogra.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;108 Buchstaben (und pansyllabisch!)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schwönk’ Schlafstatt-Schaumstoff&amp;lt;br /&amp;gt; Schorsch schnörch’ schrot-schroff, schornsteinschwer,&amp;lt;br /&amp;gt; schnöb’, schlärf’ Schleim, sprätz’ Schweiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &#039;&#039;96 Buchstaben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Angstschweiß schörmm&#039; scheitels,&amp;lt;br /&amp;gt; schlärnd Schorsch schlingernd stracks heimwärts,&amp;lt;br /&amp;gt; rohrspatzgleich randvoll.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;92 Buchstaben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schnurstracks schliech’s Buschschwein&amp;lt;br /&amp;gt; zum Zwergwildschwein, schämpf’ nicht die&amp;lt;br /&amp;gt; Buschschweinschwiegersau.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Apportör’ Achims&amp;lt;br /&amp;gt; Afghane allabendlich&amp;lt;br /&amp;gt; Aal - Alle Achtung!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ästhetisören&amp;lt;br /&amp;gt; Ägypter Ärgernisse,&amp;lt;br /&amp;gt; älk’s Äthiopier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Behölnd Ballack bei&amp;lt;br /&amp;gt; Briten Bälle bravourös,&amp;lt;br /&amp;gt; Beifälle bründen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Chäke caru Chancen,&amp;lt;br /&amp;gt; charmante Charlotte cölnc’&amp;lt;br /&amp;gt; chiquen Cayenne-Cruise.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Dräkst du dreist den Darm&amp;lt;br /&amp;gt; Dönst’ der Duft derb durch das Dorf&amp;lt;br /&amp;gt; Dank dem Dampf des Dungs&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ehren er erwürb’,&amp;lt;br /&amp;gt; erlädöge eifrigst er&amp;lt;br /&amp;gt; einen Eilauftrag.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Fläßen Fußballer&amp;lt;br /&amp;gt; fast flugzeugflink, flönken fix,&amp;lt;br /&amp;gt; Fans fülgen freudig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Glöcken Günter Gans&amp;lt;br /&amp;gt; gar geniale Gedichte,&amp;lt;br /&amp;gt; Gössel görcken: „Gut.“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Hielbör’ Harrier&amp;lt;br /&amp;gt; Hasso Hasen, hieß Halter&amp;lt;br /&amp;gt; Hein Hasso „Halbhund“?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Irren ist immer&amp;lt;br /&amp;gt; idiotisch, ierte ich&amp;lt;br /&amp;gt; ideologis.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Jügen je Jäger&amp;lt;br /&amp;gt; Jot Jot jenseits Jesolos&amp;lt;br /&amp;gt; - jammervoller Jux!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Köss’ Karl kess Karla:&amp;lt;br /&amp;gt; köstlich’ Kuss! Karlas Klatsche&amp;lt;br /&amp;gt; knölle kakophon.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Liüchte Luna,&amp;lt;br /&amp;gt; lautlos lauernd läge Leu,&amp;lt;br /&amp;gt; leis’ lürg’ Leopard.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Mümpfen mehr Menschen&amp;lt;br /&amp;gt; magenfreundlich, Miese müch&amp;lt;br /&amp;gt; manch Mediziner.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Nüls’ Nora nölend,&amp;lt;br /&amp;gt; niemand nähme nur Notiz.&amp;lt;br /&amp;gt; Nörgeln nervt nämlich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Orälke obskur&amp;lt;br /&amp;gt; Orestes, Odoaker&amp;lt;br /&amp;gt; obsäg’ ohnehin.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Örbl’ Öster- ölreich,&amp;lt;br /&amp;gt; Ötzi öhre öffentlich&amp;lt;br /&amp;gt; östliche Öle.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Prülge Paul Paula,&amp;lt;br /&amp;gt; Polizei prompt pröf&#039; Pauls Pass.&amp;lt;br /&amp;gt; Pardon? Pech, prison!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Quousque quöll Quatsch&amp;lt;br /&amp;gt; qualis Quittenmarmelad’&amp;lt;br /&amp;gt; querköpfig quengelnd?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Röch’ Rita rossig,&amp;lt;br /&amp;gt; ranzig-riemig-rauschig-reif,&amp;lt;br /&amp;gt; rög’ Rainer rechtens.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Schlörng’s Schaf scrapieesk,&amp;lt;br /&amp;gt; schaudernd Schlachter Saul sogleich&amp;lt;br /&amp;gt; ’s Schaf sauber schlöcht’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Tröben Trakehner,&amp;lt;br /&amp;gt; trülppen teils tänzelnd Traber,&amp;lt;br /&amp;gt; trüb tœne Trainer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Umzälngen Uschi&amp;lt;br /&amp;gt; ungeschlachte Unholde,&amp;lt;br /&amp;gt; Urs urtiel’: „Unfug!“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Übrigens: Übles&amp;lt;br /&amp;gt; überzöge Übigau,&amp;lt;br /&amp;gt; ürten’s Üllnitzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Vüten Vikare,&amp;lt;br /&amp;gt; Venus’ Vagina vibrör’&amp;lt;br /&amp;gt; via Video.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wörnte’s widerlich,&amp;lt;br /&amp;gt; wirmen weite Wollwesten&amp;lt;br /&amp;gt; wabbelnde Wänste?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Xylogräpsöre&amp;lt;br /&amp;gt; Xenia, xerogräpsör&#039;s&amp;lt;br /&amp;gt; Xenophanisches?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;VerbOrg&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ydoxören Yens&amp;lt;br /&amp;gt; Yorcker Yuppies Yenkurse&amp;lt;br /&amp;gt; ysanalören&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Züg’ Zeus Zwillinge,&amp;lt;br /&amp;gt; zwei zorn’ge Zossen zögen&amp;lt;br /&amp;gt; zentral zum Zenith.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pansyllabisches Allikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;font size=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;Bei Babybibeln&amp;lt;br /&amp;gt; bieben Buben buntbeborldt&amp;lt;br /&amp;gt; Babbelbabelbaun.&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Wörtt’ ich, wenn ich schnolff,&amp;lt;br /&amp;gt; Trüffelduft im Walderdreich,&amp;lt;br /&amp;gt; wie wild gleich wöhl&#039; ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Singularis porcus&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Müche Haribo&amp;lt;br /&amp;gt; die Kinder nicht froh, ach, gar&amp;lt;br /&amp;gt; traurig sie bläken.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; Liechet Ihr nicht so&amp;lt;br /&amp;gt; Laut, Ihr fiähltet auch mein&amp;lt;br /&amp;gt; Zerspringendes Herz.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Stollentroll&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Kasners Idee&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zöhl’ man die Zahlen&amp;lt;br /&amp;gt; bis ein Googol, man schlüge &amp;lt;br /&amp;gt; tot die Ewigkeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Lüfte läuerten,&amp;lt;br /&amp;gt; wenn nicht der Sturm eisäge,&amp;lt;br /&amp;gt; fröste den Frühling&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Agricola&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schäkest du dich an&amp;lt;br /&amp;gt; zu lösen Russells Rätsel:&amp;lt;br /&amp;gt; es größ’ dich Gödel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Amelie Zapf&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Lürf ich heut nacht den&amp;lt;br /&amp;gt; Löffel ab und erwäk nicht:&amp;lt;br /&amp;gt; Heißa, kein Weihnacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wüche nicht einsam&amp;lt;br /&amp;gt; das traute heilige Paar:&amp;lt;br /&amp;gt; niemand pööf ruhig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Klölng nicht das Glöckchen:&amp;lt;br /&amp;gt; wir önffen die Türen nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; keiner beschör uns.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Bäld sich nicht immer&amp;lt;br /&amp;gt; wieder ein ganz neues Jahr:&amp;lt;br /&amp;gt; kein Christkind schnie’ rein.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Benötz’ der Knabe&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht die Krippe des Viehes:&amp;lt;br /&amp;gt; Das Vieh hörnge nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn sich entklitte&amp;lt;br /&amp;gt; die Tanne zum Jahresend,&amp;lt;br /&amp;gt; grön sie nicht winters.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Glöh’ nicht die Nase:&amp;lt;br /&amp;gt; Rentier Rudolph rötte nicht&amp;lt;br /&amp;gt; im Wald Nikolaus&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wölk es nicht oben&amp;lt;br /&amp;gt; Schneeflock käm nicht geschnieen&amp;lt;br /&amp;gt; mül keine Blumen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Tiele man ihr mit,&amp;lt;br /&amp;gt; ihr König wölnde zu ihr,&amp;lt;br /&amp;gt; Zion fröhe sich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wär nicht gesolgen&amp;lt;br /&amp;gt; vom Himmel hoch der Engel:&amp;lt;br /&amp;gt; Null Information.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Entspränge kein Ros,&amp;lt;br /&amp;gt; brächt es kein Blümlein zuweg,&amp;lt;br /&amp;gt; was blöhe uns bloß?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Önffest Du Dein Herz&amp;lt;br /&amp;gt; es ströhle hinein das Licht,&amp;lt;br /&amp;gt; Glocken erklöngen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schiee nicht vorbei&amp;lt;br /&amp;gt; der Herr der Herrlichkeit, wir&amp;lt;br /&amp;gt; müchen kein Tor weit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Weihnöchte es nicht:&amp;lt;br /&amp;gt; Glocken klölngen nicht süßer,&amp;lt;br /&amp;gt; als wenn es sörmme.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ohn’ Niklausabend&amp;lt;br /&amp;gt; fröh&#039; sich keiner von Herzen&amp;lt;br /&amp;gt; trallerallera&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Es klöng keine Bell,&amp;lt;br /&amp;gt; schnüll im 1-PS-Schlitten&amp;lt;br /&amp;gt; man 0 PS an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Platzkonzert, oder: Concerto grasso&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Den Posaunisten,&amp;lt;br /&amp;gt; den dicken, hätt&#039;s zerrissen,&amp;lt;br /&amp;gt; falls aufgespissen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Backfischerwartung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schwer sänke Susann&amp;lt;br /&amp;gt; schmachtvoll vor Liebe dahin,&amp;lt;br /&amp;gt; würd’ sie gekossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bodenhaftung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sönne der Dichter&amp;lt;br /&amp;gt; und rönne, würd’ er im Wind&amp;lt;br /&amp;gt; rasch weggeblossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Bernd Brumm&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Himalaya&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Begöng’ ich hier ’nem&amp;lt;br /&amp;gt; haarig’ Vieh, dreizehig, ich&amp;lt;br /&amp;gt; hielt’s für den Yeti. Bläk’ ich genauer,&amp;lt;br /&amp;gt; ich entdäk’ unter’m Haarwust:&amp;lt;br /&amp;gt; Es ist bloß Reinhold.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Öb ich Oboe:&amp;lt;br /&amp;gt; Die Nachbarn fröhen sich nicht.&amp;lt;br /&amp;gt; Man mölche mich gern.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
blöh’ in tasmanien&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.gisparks.tas.gov.au/ThreatenedFloraCD/Pterostylis%20pratensis%20listing%20statement.pdf pterostylis pratensis],&amp;lt;br /&amp;gt; wär’s dort november&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Ör’ Guido koal&amp;lt;br /&amp;gt; mit den rot-grünen Horen,&amp;lt;br /&amp;gt; ein Hauch rosa-rot...&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Krülze der Wähler&amp;lt;br /&amp;gt; nicht in falschen Kästchen rum,&amp;lt;br /&amp;gt; Gerd kanzlüre nun.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bloß ein Gedanke&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt’ ich Zeit und Lust,&amp;lt;br /&amp;gt; schrieb&#039; ich sogleich ein Haikou,&amp;lt;br /&amp;gt; stünd’ es alsbald hier.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seppuku&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schläß’ ich mir den Bauch,&amp;lt;br /&amp;gt; schlüg’ zu der [http://de.wikipedia.org/wiki/Seppuku#Ablauf Kaishakunin],&amp;lt;br /&amp;gt; kürll’ sogleich mein Kopf.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Den Gästen gewomden&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Plürdst Du, lieber Ku&amp;lt;br /&amp;gt; noch in gesulbtener Art:&amp;lt;br /&amp;gt; ich röpf Dir den Bart.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Dicke Luft&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Sänk sich’s Quecksilber,&amp;lt;br /&amp;gt; öre sich dehydr die Luft,&amp;lt;br /&amp;gt; schwötz’ ich weniger.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;ntbl&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black; padding: 10px&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Der Herr der Ringe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Das Wichtigste in 12 Haikous von Michael&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Schmäde nicht Sauron&amp;lt;br /&amp;gt; den einen Ring, knöcht’ der nicht&amp;lt;br /&amp;gt; und bände den Rest.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Lüse nicht Bilbo&amp;lt;br /&amp;gt; Gollums Rätsel, lang bliebe&amp;lt;br /&amp;gt; verschollen der Ring.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Rätt’ nicht Bombadil&amp;lt;br /&amp;gt; die Hobbits im Alten Wald,&amp;lt;br /&amp;gt; früh schon sie stürben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Erriche nicht Frodo&amp;lt;br /&amp;gt; Bruchtal im letzten Moment,&amp;lt;br /&amp;gt; toeten ihn Nazgul.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Gäbe der Schneesturm&amp;lt;br /&amp;gt; den Pass frei, miede Gandalf&amp;lt;br /&amp;gt; Morias Minen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Trüchte Boromir&amp;lt;br /&amp;gt; nicht nach dem Ring, entzwiee&amp;lt;br /&amp;gt; nichts die Gefährten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Hülze Saruman&amp;lt;br /&amp;gt; nicht ab Fangorns Wald, die Ents&amp;lt;br /&amp;gt; schünen Isengard.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Verzächten die Orks &amp;lt;br /&amp;gt; auf die Stürmung von Helms Klamm,&amp;lt;br /&amp;gt; um kämen sie nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Unterläge Sam&amp;lt;br /&amp;gt; Kankra, besäge sie nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; triumphör’ Sauron.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Zöhme Aragorn&amp;lt;br /&amp;gt; nicht die wortbrüch’gen Geister,&amp;lt;br /&amp;gt; fiele bald Gondor.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Bisse nicht Gollum&amp;lt;br /&amp;gt; Frodo, ergürtt’ nicht den Ring,&amp;lt;br /&amp;gt; ändt’ elend der Held.&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Strülche und störze&amp;lt;br /&amp;gt; Gollum nicht in den Krater,&amp;lt;br /&amp;gt; unter ging’ Midgard.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;ntbl&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verbörß Qualm Xylan,&amp;lt;br /&amp;gt; fänd, wer schon tåt, ’s ja müßig,&amp;lt;br /&amp;gt; blœke und plütze. &#039;&#039;([http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=225;start=msg4580#msg4580 Erklärung])&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; schwieg’ ich styx-ähnlich,&amp;lt;br /&amp;gt; ohr, mir freund, quöl’s ja zu kraß -&amp;lt;br /&amp;gt; brav fürbaß plappr’ ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Pangraphisches Haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Quörl Xaver Joghurt,&amp;lt;br /&amp;gt; schlimm kläng’ „eßt bald“ über’s Feld -&amp;lt;br /&amp;gt; Zynisch wir sprächen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wasser!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt nicht die Sonne&amp;lt;br /&amp;gt; mir auf mein Hirn geknollen:&amp;lt;br /&amp;gt; wärs nicht gegaren. Rön·ge es heute:&amp;lt;br /&amp;gt; das Hirn wiche wieder auf&amp;lt;br /&amp;gt; und schwülbb wie vorher.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zwillings-haikou&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; fänd’ ich im hAIkOU&amp;lt;br /&amp;gt; vokal a, i, o und u,&amp;lt;br /&amp;gt; doch vokal fünf nicht, döch’ mich, in nippon&amp;lt;br /&amp;gt; pfläg’ man auch das lipogramm,&amp;lt;br /&amp;gt; nicht nur das [http://de.wikipedia.org/wiki/Kaibun kaibun]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pfingstgedanken&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Plörden in Zungen&amp;lt;br /&amp;gt; fremder Art nicht die Jünger,&amp;lt;br /&amp;gt; ören wir sie kap? Erönff Gottes Geist&amp;lt;br /&amp;gt; nicht Sein Evangelium,&amp;lt;br /&amp;gt; traurig wir läben.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[http://www.docoja.com/cgi-bin/keywordj?histg+food+dico/hisgifg fugu]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; ör’ den kugelfisch&amp;lt;br /&amp;gt; falsch tranch der [http://www.sushisecrets.com/vocab.html itamae],&amp;lt;br /&amp;gt; mölch’ er die gäste&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Tod&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Äße vom Fugu&amp;lt;br /&amp;gt; ich gierig Ei und Leber,&amp;lt;br /&amp;gt; nühe mein Ende.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Traum des [http://sumo.goo.ne.jp/eng/ozumo_joho_kyoku/shiru/kiso_chishiki/beginners_guide/dictionary.html#k Komusubi]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Gewönne ich das&amp;lt;br /&amp;gt; Basho, zum [http://sumo.goo.ne.jp/eng/ozumo_joho_kyoku/shiru/kiso_chishiki/beginners_guide/dictionary.html#s Sekiwake]&amp;lt;br /&amp;gt; man mich erhöbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Frommer Benediktiner&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Benedie ich&amp;lt;br /&amp;gt; Benedikt, besologen&amp;lt;br /&amp;gt; er bläke mich an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;In Memoriam Erika Fuchs&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Küspäre Donald&amp;lt;br /&amp;gt; zu ungestüm hier umher,&amp;lt;br /&amp;gt; müch’s klickeradomms.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hubert von Goisern&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Jüchätze Hubert,&amp;lt;br /&amp;gt; Goisüre der Steirer laut,&amp;lt;br /&amp;gt; ich dründe voll auf.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blöder Gedanke eines Sumotori&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zög’ ich fester den&amp;lt;br /&amp;gt; Mawashi, zum Sopran ich&amp;lt;br /&amp;gt; wölchse auf der Stell’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Fetter Rikishi&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Fräß’ er noch mehr Reis,&amp;lt;br /&amp;gt; wög’ schwerer er, zerbrölse&amp;lt;br /&amp;gt; stracks der Dohyo.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wenn ich nicht jörmme,&amp;lt;br /&amp;gt; Um meine Krise kriese,&amp;lt;br /&amp;gt; Ich œde mich an!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Verdö ich besser,&amp;lt;br /&amp;gt; Wärmme nicht mein Gedärme!&amp;lt;br /&amp;gt; Böses Gekröse!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hielt’ Plastik ewig,&amp;lt;br /&amp;gt; Bürstenborsten bärsten nie,&amp;lt;br /&amp;gt; Nie splärtten Kämme!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Da Vinci Code&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Läs nicht Dan Brown ich,&amp;lt;br /&amp;gt; was süg mir das kleine φ?&amp;lt;br /&amp;gt; Eins komma sechs eins.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Webmaster’s Woe&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Knöpfe ich Knüpfe&amp;lt;br /&amp;gt; zu illegalen Orten,&amp;lt;br /&amp;gt; rüllen wohl Köpfe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Freistoß&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zürlke ins Kreuzeck&amp;lt;br /&amp;gt; den Ball ich, versächte ihn,&amp;lt;br /&amp;gt; schwölg’ ich im Jubel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Michael&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;gedanke zum osterfest&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; lüg’ eier der has’,&amp;lt;br /&amp;gt; ören zahllose hennen&amp;lt;br /&amp;gt; ihre arbeit verl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Triste Ostern&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Und lüge er sie,&amp;lt;br /&amp;gt; köst’s Zeit, die zum Färben dann&amp;lt;br /&amp;gt; mülng’ - nur braun und weiß...&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hätten den Faust nicht&amp;lt;br /&amp;gt; Osterglocken beglocken:&amp;lt;br /&amp;gt; Man läse ihn nicht!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schmörke er alles,&amp;lt;br /&amp;gt; Was wir hierbei erknolben,&amp;lt;br /&amp;gt; Basho wörnde sich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;nullkommavier&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Fiälnften wir zwei,&amp;lt;br /&amp;gt; Fünfundzwanzülgsten wir Zehn&amp;lt;br /&amp;gt; Und fünfzühlnten Sechs.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Hülfe das Elfteln,&amp;lt;br /&amp;gt; Hätt ich oft schon geollften - &amp;lt;br /&amp;gt; Aber Sakrament!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Zwüllften wir das Jahr&amp;lt;br /&amp;gt; Und sülbten die Woche nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; Verlör sich die Zeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Möl’ einer Mozart,&amp;lt;br /&amp;gt; Pölnse er nicht Wolfgang sein&amp;lt;br /&amp;gt; Frisch Jugendgesicht?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schmäke die Plörre,&amp;lt;br /&amp;gt; Plörre das Kind nicht, und es&amp;lt;br /&amp;gt; Dörste nicht düster!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Schwärren schon Mücken&amp;lt;br /&amp;gt; Und die Vögel tschürren zwi -&amp;lt;br /&amp;gt; Frühling wär längst schon!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Versucher&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;to U. (r.i.p.)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Had I won your love&amp;lt;br /&amp;gt; I’d kept the sweetest flower&amp;lt;br /&amp;gt; In my heart’s bouqet&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Klassische Pädagogik&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Nörven die Gören,&amp;lt;br /&amp;gt; sie krächten, ich will’s schwören,&amp;lt;br /&amp;gt; hinter die Öhren!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Kniälttest du ihn siech&amp;lt;br /&amp;gt; - Bevullmochtegen? Bloß Hohn! -,&amp;lt;br /&amp;gt; wir krlätten dich tot.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Berthold Janecek&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Poussaient les primevères,&amp;lt;br /&amp;gt; l’alouette gagnait les cieux,&amp;lt;br /&amp;gt; mon cœur chanterait&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Zaghaft das Blümlein -&amp;lt;br /&amp;gt; fänd’s den Weg durch Eis und Schnee,&amp;lt;br /&amp;gt; es jubilöre.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wirkung und Ursache&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Späle der Hirte&amp;lt;br /&amp;gt; auf seiner Schalmei, der Lenz&amp;lt;br /&amp;gt; köhre wohl wieder.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Sächte sich die&amp;lt;br /&amp;gt; Hitze, nimmer ich schwäße&amp;lt;br /&amp;gt; und froh ich sänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Mieden die Käfer&amp;lt;br /&amp;gt; der Wagen Windschutzscheiben,&amp;lt;br /&amp;gt; zerschüllen sie nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Enterprise 1701-D&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Iel’ sie zu Hilfe,&amp;lt;br /&amp;gt; flög’ mit maximalem Warp,&amp;lt;br /&amp;gt; wir wär’n gerettet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Blutdürstiger Klingone&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schliff’ schärfer ich&amp;lt;br /&amp;gt; des Batleths Schneide, leichter&amp;lt;br /&amp;gt; spält’s des Gegners Haupt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Gieriger Ferengi&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Bemöchtäg’ ich mich&amp;lt;br /&amp;gt; des Latinums, ach, wie sein&amp;lt;br /&amp;gt; Glanz mich doch bländte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Verschlagener Cardassianer&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wölchs’ ich die Seiten,&amp;lt;br /&amp;gt; verriet’ meine Prinzipien,&amp;lt;br /&amp;gt; Macht mir dies eintrüg’.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seufzer eines Breen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Verstünden and’re&amp;lt;br /&amp;gt; doch meine Sprache, nicht stets&amp;lt;br /&amp;gt; verkännte man mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Hinterlistige Romulaner&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Vergäften wir den&amp;lt;br /&amp;gt; Feind, erörben wir flugs den&amp;lt;br /&amp;gt; Alpha-Quadranten.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Verstockener Formwandler&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Regeneröre&amp;lt;br /&amp;gt; ich, und tröff’ von der Decke,&amp;lt;br /&amp;gt; man mich entdäke.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Besorgte Borg&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Assimilören&amp;lt;br /&amp;gt; wir nicht genug, wir müssten&amp;lt;br /&amp;gt; uns Drohnen borgen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;amor loco&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Me dieras tu&amp;lt;br /&amp;gt; el amor de besarme,&amp;lt;br /&amp;gt; me matarías&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Wanderers Gedanke&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Mäirnde der Fluß,&amp;lt;br /&amp;gt; erfrö’ gewiß er mein Aug’,&amp;lt;br /&amp;gt; wörnd’ noch länger ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bad April&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Blew the winds coldly&amp;lt;br /&amp;gt; snowflakes like cotton aground,&amp;lt;br /&amp;gt; I’d call it no spring&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Feuchter Februar&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Ränne das Wasser&amp;lt;br /&amp;gt; vom Himmel statt daß Schnee fiel’,&amp;lt;br /&amp;gt; nänntest du’s Winter?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zamoniers&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Kärch’ der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=49&amp;amp;F=S Stollentroll]&amp;lt;br /&amp;gt; ob der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=53&amp;amp;F=S Tratschwellen] Geschwätz,&amp;lt;br /&amp;gt; büllög’s der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=4&amp;amp;F=S Bollogg]?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seufzer der [http://www.zamonien.de/lexikon/default.asp?key=17&amp;amp;F=S Finsterbergmade]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Wiche doch die Fin-&amp;lt;br /&amp;gt; sternis im Berg, sogleich ich&amp;lt;br /&amp;gt; kröch’ zum Ausgang hin!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unsterblicher Dichter&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Röcht’ ihn der Henker,&amp;lt;br /&amp;gt; küpf’ ihn der eisige Stahl,&amp;lt;br /&amp;gt; sein Vers doch läbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Unsterblicher Dichter (2)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Vernöchten sie auch&amp;lt;br /&amp;gt; sein Werk, verbrännten es, sein&amp;lt;br /&amp;gt; Geist überläbe! &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Schlange, widrige&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Zölsch’ nicht die Natter&amp;lt;br /&amp;gt; im Busch, ich flöhe sie nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; sie vergäft’ mein Blut.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Wlälde kein Wildbret,&amp;lt;br /&amp;gt; verkrörpe der Wald sich nicht -&amp;lt;br /&amp;gt; Hlölz’ keine Zunge?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Berthold Janecek&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bergsteigers Sehnen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schmölze das Eis weg,&amp;lt;br /&amp;gt; höb sich der Berg auch hinfort,&amp;lt;br /&amp;gt; wie schritt ich dahin!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Ronald Krebs&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;bergsteigers sorge&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; schmölz’ gletscher und eis,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’s ein see, nicht länger man&amp;lt;br /&amp;gt; klömme, man schwömme!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Nuklearer Winter&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Explodöre es,&amp;lt;br /&amp;gt; verlöre die Sonne an&amp;lt;br /&amp;gt; Kraft, und wir frören.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;tierpädagogik&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; biälfen die büffel,&amp;lt;br /&amp;gt; lörnen sie wohl so viel wie&amp;lt;br /&amp;gt; ochsen, die ächsen?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;ontologische frage&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; nächte das nichts nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; wär’ des nichtses nichte dann&amp;lt;br /&amp;gt; niemand oder nichts?&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;magier im osten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; säh’ kaspar den stern&amp;lt;br /&amp;gt; und mälde ihn melchiorn, bald&amp;lt;br /&amp;gt; därmm’s auch balthasarn&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Gössen die Götter&amp;lt;br /&amp;gt; Regen auf die Wüstenei,&amp;lt;br /&amp;gt; so blöhe sie bunt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Die Geburt Hawaiis&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Spie’ Lava nicht der&amp;lt;br /&amp;gt; Vulkan, nie aus der Flut sich&amp;lt;br /&amp;gt; erhöb’ die Insel.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Blänke mein Vorfahr,&amp;lt;br /&amp;gt; bevor dass er abböge,&amp;lt;br /&amp;gt; unfielen wir nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Hraban&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Mahnung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hielt’ Hraban Distanz,&amp;lt;br /&amp;gt; und brömse er gleich - leicht er&amp;lt;br /&amp;gt; vermied’ den Unfall.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Heraldik und Copyright&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hätten die Letten&amp;lt;br /&amp;gt; gestohlen, sie trügen das&amp;lt;br /&amp;gt; Wappen der Lappen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Kilian Evang&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | döchten, ja dächten&amp;lt;br /&amp;gt; dichter siebzehnsilbig stets,&amp;lt;br /&amp;gt; spüre man papiers!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Vorsicht mit den Sorten&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Pölche Paul Pilsner,&amp;lt;br /&amp;gt; Wörge Walter Wein hinab,&amp;lt;br /&amp;gt; kützen doch beide.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;amarillo&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;antwort an amarillo&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; wörg’ er wein hinab,&amp;lt;br /&amp;gt; kütze er. es wörg’ ihn nicht,&amp;lt;br /&amp;gt; söff’ er gesittet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;dezembergedanken&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; hiez’ mein kamin nicht&amp;lt;br /&amp;gt; und es nälse eis, wie heut,&amp;lt;br /&amp;gt; wei, wie’s mich fröre!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zahnlos&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Tünk’ ein er den Keks,&amp;lt;br /&amp;gt; das Gebäck im Tee brölse,&amp;lt;br /&amp;gt; leichter er’s äße.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Bescherung&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Önff’ Ruprecht den Sack,&amp;lt;br /&amp;gt; und beschoer’ er die Rangen,&amp;lt;br /&amp;gt; nimmer sie nürlgen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;katakura&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Zen und Sonnenaufgang&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Erwiech erstes Licht,&amp;lt;br /&amp;gt; Beträchte ich einen Stein,&amp;lt;br /&amp;gt; Er lieche mich an&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;mal sehen&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | Träf’ ich den Frühling,&amp;lt;br /&amp;gt; Erspöh’ ihn, nebelumwoll’n,&amp;lt;br /&amp;gt; Ihm das Band ich knöpf!&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;mal sehen&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | schnieb’ es nicht täglich,&amp;lt;br /&amp;gt; fürb’s nie neu des schneemanns kleid,&amp;lt;br /&amp;gt; und bald vergrö’ es&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;faule ente&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; löft’ sie den bürzel,&amp;lt;br /&amp;gt; tönk’ den schnabel ein, leicht schnüpp’&amp;lt;br /&amp;gt; fischlein die ente&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | stärms’s nicht, nicht schwönke&amp;lt;br /&amp;gt; der kirschbaum, strü’ blüten nicht -&amp;lt;br /&amp;gt; lang noch däften sie&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;caru&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | &#039;&#039;Seefahrers Klageweib&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;Flönn’ verzweifelt sie,&amp;lt;br/&amp;gt;Sänk’ ihm an die Männerbrust &amp;amp;mdash;&amp;lt;br/&amp;gt;Stäch’ er doch in See.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;cite&amp;gt;Teigbursche&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=9778</id>
		<title>Starke Verben/V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=9778"/>
		<updated>2022-07-28T19:08:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: verestern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vegetieren,, vektor, vektöre,, vektoren, I&lt;br /&gt;
ventilieren,, ventilator, ventilatöre,, ventilatoren, I&lt;br /&gt;
verabreden, verädt arb, verad arb, veräde ärb, veräde arb, arbveraden, P4K2&lt;br /&gt;
verabreichen, reicht verab, rich verab, riche verab, reiche verab, verabrichen, P2&lt;br /&gt;
verabscheuen, verscheut ab, verschund ab, verschünde ab, verscheue ab, abverschunden, P3C&lt;br /&gt;
verabschieden, schiedet verab, schott verab, schötte verab, schiede verab, verabgeschotten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sieden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verallgemeinern, gemeinert verall, gemirn veroll, gemirne veröll, gemeinere verall, verollgemirnen, P2ZK&lt;br /&gt;
veralten,, verolt, verölte,, verolten&lt;br /&gt;
veranlagen, lagt veran, verlug an, verlüge an, lage veran, anverlagen, P2&lt;br /&gt;
veranlassen, 2./3. verlässt an, verließ an, verließe an, verlasse an, anverlassen, P3&lt;br /&gt;
veranschaulichen, verulicht ansch, veruloch ansch, verülöche ansch, veruliche ansch, anschverulochen, P4Z&lt;br /&gt;
veranschlagen, lagt veransch, lug veransch, lüge veransch, lage veransch, anschverlagen, P4&lt;br /&gt;
  Stärkerin Amelie Zapf: „Besonders der Konj. II wirft einen, bei Lichte betrachten, realistischen Schimmer auf die Natur der meisten Kostenvoranschläge.“&lt;br /&gt;
veranstalten, 2. stältst veran&amp;lt;br/&amp;gt;3. stält veran, stielt veran, stielte veran, stalte veran, verangestalten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verantworten, worte ervant&amp;lt;br&amp;gt;2.wörtst ervant&amp;lt;br&amp;gt;3.wört ervant, wurt ervant, würte ervant, ervint worte, vanterworten, P4V&lt;br /&gt;
veräppeln, verälppt, veralpp, verälppe, verälpp, verolppen, K&lt;br /&gt;
verarbeiten, verbeitet ar, verbitt ar, verbitte ar, verbeite ar, arverbitten, P3&lt;br /&gt;
verarmen, mt verar, m-m verar, m-me verar,, arverm-men&lt;br /&gt;
  mit silbigem &#039;&#039;m&#039;&#039; und Reduplikation&lt;br /&gt;
verarschen,, verursch, verürsche,, verurschen&lt;br /&gt;
verarzten, 2./3. verärzt, verurzt, verürzte, verärzt, verarzten&lt;br /&gt;
verausgaben, veräbt gaus, verub gaus, verübe gaus, verieb gaus, gausveraben, P4K&lt;br /&gt;
verauslagen, veragt aus, verug laus, verüge laus, verage laus, lausveragen, P4K&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;&#039;Stärker Berthold: Bei den folgenden Verb-(viel seltener: Verbum-)-Verben lässt sich abgetronnenes Verb(um) auch groß schreiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verbacken, ackt verb, uk verb, üke verb, acke verb, verbgeacken, V&lt;br /&gt;
verballhornen,, verbullharn, verbüllhärne,, verballhornen, Z&lt;br /&gt;
  Das Stierbrunzlert (plus Horn) ist auch nicht schlecht. Es gibt aber weitere Varianten:&lt;br /&gt;
verballhornen, allhornt verb, ollhurn verb, öllhürne verb, allhorne verb, verbgeollhurnen, V&lt;br /&gt;
verballhornen, l(c)hornt verbal, l(c)hurn verbal, l(c)hürne verbal, l(c)horne verbal, verbalge(c)hlurnen, V&lt;br /&gt;
  Letztere ist die Variante der „Collectio salivae“. Ich hor das Geräusch von einem lieben, alten Verwandten. &lt;br /&gt;
verballhornen, hörnt alle Verben&amp;lt;br&amp;gt;aber: wenn er verballhörnt, harn alle Verben, hernie alle Verben,, verballgehirnen&lt;br /&gt;
  Jede Stammform hat hier ihre eigene Verballhornung. &lt;br /&gt;
verbannen, annt verb, onn verb, önne verb, anne verb, verbgeonnen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, 2./3. verbils, verbols, verbölse, verbilst, verbolsen, K&lt;br /&gt;
verbaseln, ils verb, ols verb, ölse verb, ilse verb, verbgerolsen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, älst verb, jül verb, jöle verb, älse verb, verbgeornen, U-V&lt;br /&gt;
  Siehe auch http://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,3766.15.html; &#039;&#039;&#039;Antwort #17&#039;&#039;&#039;; bezogen auf Biel und Bern. Unregelmäßige Form von Schweizer Städten („Oppidorum Helvetiae“):&lt;br /&gt;
verbaue, aue verb, ieb verb, iebe verb, au(e) verb, verbverauen, V&lt;br /&gt;
verbauere, auert verb, ur verb, üre verb, au(e)re verb, verbveruren, V&lt;br /&gt;
verbeamten, eamtet verb, aom(b)te verb, äöm(b)te verb, eam(b)t(e) verb, verbgeaom(b)ten, V&lt;br /&gt;
  In einigen Formen Fugen-b, zur Sprecherngliercht, möglich&lt;br /&gt;
verbellen, illt verb, oll verb, ölle verb, ill verb, verbgeollen, V&lt;br /&gt;
verbergen, irgt verb, arg verb, ärge verb, irg verb, verbgeorgen, V    &lt;br /&gt;
verbessern, 2./3. verbirßt, verborß, verbörße, verbirß, verborßen, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbeugen, eugt verb, ug verb, üge verb, eug(e) verb, verbgeúgen, V&lt;br /&gt;
verbeulen, eult verb, ul verb, üle verb, eule verb, verbgeúlen, V&lt;br /&gt;
  „Strigifome Variante“&lt;br /&gt;
verbiegen, iegt verb, og verb, öge verb, iege verb, verbgeogen, V&lt;br /&gt;
verbiestere, iestert verb, arsst verb, ärsste verb, iestere verb, verbgebarssten, V&lt;br /&gt;
verbiete, ietet verb, ot verb, öte verb, iete verb, verbgeoten, V&lt;br /&gt;
verbilde, ildet verb, ald berb, ölde verb, ilde verb, verbgebolden, V&lt;br /&gt;
verbildlichen,, verbuldlach, verbüldläche,, verbuldlochen, Z&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbilligen, illigt verb, ullog verb, üllöge verb, illige verb, verbgebullogen, V&lt;br /&gt;
verbimsen, imst verb, ams verb, ämse verb, ims(e) verb, verbgeomsen, V&lt;br /&gt;
verbinden, indet verb, and verb, ände verb, inde verb, verbgeúnden, V&lt;br /&gt;
verbitte, ittet verb, at verb, äte verb, itte verb, verbgeéten, V&lt;br /&gt;
verbittern,, verbortt, verbörtte,, verbortten, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblasen, läst verb, lus verb, lüse verb, las verb, verbgelasen, V&lt;br /&gt;
  „Die Jägerin läst das erlog&#039;ne Wild verb.“&lt;br /&gt;
verblassen,, verbließ, verbließe,, verblassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbläuen, läut verb, luh verb, lühe verb, läu(e) verb, verbgeluhen, V&lt;br /&gt;
verbleiben, leibt verb, lieb verb, liebe verb, leib(e) verb, verbgelieben, V&lt;br /&gt;
verbleichen, leicht verb, lich verb, liche verb, leiche verb, verbgelichen, V&lt;br /&gt;
  „Corpus-Variante“&lt;br /&gt;
verbleien,, verblieh, verbliehe,, verbliehen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblenden, lendet verb, landte verb, lendete verb, lende verb, verbgeblandt, V &lt;br /&gt;
  „Lumbal-Variante“&lt;br /&gt;
verblöden,, verblod, verbl&amp;amp;oelig;de,, verbloden&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. verbleufst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. verblüffen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. verblüfft&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. verblüffen, verbloff, verblöffe,, verbloffen&lt;br /&gt;
  im Präsens analog zu „wissen“. Auch Verb-Form:&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. leufst verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. lüffen verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. lüfft verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. lüffen verb, liaff verb, liäffe verb, luffe verb, verbgel(j)iuffen, V&lt;br /&gt;
  Im Präteritum Fugen-j zur leichteren Aussprache&lt;br /&gt;
verblühen, lüht verb, loh verb, löhe verb, lühe verb, verbgeblohen, V&lt;br /&gt;
verbluten, lütet verb, ludd verb, lüdde verb, lüte verb, verbgeludden, V&lt;br /&gt;
  Vgl.: Blaublütler, reinblütig&lt;br /&gt;
verbocken, öckt verb, uck verb, ücke verb, ocke verb, verbgeocken, V&lt;br /&gt;
verbodmen, ömdet verb, u(h)md verb, ü(h)mde verb, omde verb, verbgeo(h)mden, V&lt;br /&gt;
verbohren, öhrt verb, ie(h)r verb, ie(h)re verb, öhre verb, verbgeohren, V&lt;br /&gt;
  „Er öhrt sich in etwas verb.“&lt;br /&gt;
verbolzen, ölzt verb, ulz verb, ülze verb, ölze verb, verbgeúlzen, V&lt;br /&gt;
verborgen, örgt verb, org verb, ürge verb, örge verb, verbgeúrgen, V&lt;br /&gt;
verböser(e)n, ösert verb, u(h)rs verb, ü(h)rse verb, ösere verb, verbgeú(h)rsen, V   &lt;br /&gt;
verbrämen, verbrämt, verbram, verbrüme, verbrimm, verbrommen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbraten, rät verb, riet verb, riete verb, rate verb, verbgeraten, V&lt;br /&gt;
  „Consilium-Variante“&lt;br /&gt;
verbrauchen, raucht verb, ruch verb, rüche verb, rauch(e) verb, verbgeruchen, V &lt;br /&gt;
  „Fumus-Variante“&lt;br /&gt;
verbrechen, richt verb, rach verb, räche verb, rich verb, verbgerochen, V &lt;br /&gt;
  „Ich reche verb.&amp;quot; „Pecten-Variante“ Im Präteritum liegt auch „verrucht“ nahe. &lt;br /&gt;
verbreiten,, verbritt, verbritte,, verbritten&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
  „Equitatio-Variante“; bei uns auch „verbreitern“: „Cribrum- oder Eques-Variante“: )&lt;br /&gt;
verbreitern, reitert verb, rirtt verb, rirtte verb, reitere verb, verbgerirtten, V&lt;br /&gt;
verbrennen, rennt verb, rannte verb, rannte verb, renn(e) verb, verbgerannt, V&lt;br /&gt;
  „Cursus- Variante“&lt;br /&gt;
verbriefen, rieft verb, roff verb, röffe verb, riefe verb, verbgeroffen, V&lt;br /&gt;
  Jmdm. ein Recht; ließe an eine „Clamor-Variante“ denken&lt;br /&gt;
verbringen, ringt verb, rang verb, ränge verb, ringe verb, verbgeracht, V&lt;br /&gt;
  „Anulus- oder Luctatio-Variante“&lt;br /&gt;
verbrüdern, rüdert verb, rourd verb, röürde verb, rüdere verb, verbgerourden, V&lt;br /&gt;
  „Du rüderst verb“ ließe an eine „Remigatio-Variante“ denken.&lt;br /&gt;
verbrühen, rüht verb, rou verb, röü(h)e verb, rüh(e) verb, verbgerouhen, V&lt;br /&gt;
  „Du rühst verb“ -&amp;gt; „Quies-Variante“ läge nahe.&lt;br /&gt;
verbrutzeln, rutzelt verb, roltz verb, röltze verb, rutzele verb, verbgeroltzen, V&lt;br /&gt;
  „Ich rutzele im Hexentopf verb!&amp;quot;, jurmm ein armer Kerl.&lt;br /&gt;
verbuchen, ucht verb, ooch verb, ööche verb, uche verb, verbgeóochen, V&lt;br /&gt;
verbuddeln, uddelt verb, oldd verb, öldde verb, uddel verb, verbgeúldden, V&lt;br /&gt;
  „Ich uddele mich verb“, mien Max Maulwurf.&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, umfiedelt verb, umfold verb, umfölde verb, umfild verb, verbgeúmfolden, V&lt;br /&gt;
  „verbgeúmfolden“ ließe sich wohl zu „verbumfolden“ kürzen.  &lt;br /&gt;
  Das Verb hat eine zweite Stufe: verbum-fiedeln:&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, fiedelt verbum, fold verbum, földe verbum, fild verbum, verbumgefolden, V&lt;br /&gt;
verbummeln, ummelt verb, olmm verb, ölmme verb, ummel verb, verbgeolmmen, V&lt;br /&gt;
  „Ich ummele bisweilen viele Stunden verb.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Auch dieses Verb hat eine zweite Stufe: verbum-meln:&lt;br /&gt;
verbummeln, melt verbum, mal verbum, mäle verbum, mele verbum, verbumgemehln, V &lt;br /&gt;
  „Ich mele bisweilen manche Stunde verbum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Der Imperativ ist, wie beim vorigen Beispiel eher ein Prohibitiv mit „nicht“.&lt;br /&gt;
  In diesem Beispiel klänge &#039;&#039;mele&#039;&#039;, der italienische „Apfel“, an.&lt;br /&gt;
verbünden, undet verb, jand verb, jände verb, unde verb, verbgejiunden, V&lt;br /&gt;
verbürgen, burgt verb, jarg verb, järge verb, urg(e) verb, verbgejiurgen, V&lt;br /&gt;
verbüßen, ußt verb, jöß verb, jäße verb, uß verb, verbgebiäßen, V&lt;br /&gt;
verbuttere, uttert verb, ortt verb, örtte verb, uttere verb, verbgeortten, V      &lt;br /&gt;
verchromen,, verchriehm, verchriehme,, verchromen&lt;br /&gt;
verdammen,, verdomm, verdömme,, verdommen&lt;br /&gt;
verdattern,, verdrott, verdrötte,, verdrotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch gestorken wegen &#039;&#039;verdorren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdauen,, verdieb, verdiebe,, verdauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdeutschen,, verdiatsch, verdiätsche,, verdiutschen, D&lt;br /&gt;
verdeutlichen,, verdutlach, verdütläche,, verdutlechen, Z&lt;br /&gt;
verdichten, chtet Verdi, chting Verdi, chtinge Verdi, chtäh Verdi, Verdi-gechtangen, V&lt;br /&gt;
verdienen, ehnt Verdi, ohn Verdi, öhne Verdi, ien Verrdi, Verdi-geohnen, V&lt;br /&gt;
verdippeln, pipelt Verdi, alpp Verdi, älppe Verdi, ilpp Verdi, Verdi-geúlppen, V&lt;br /&gt;
  Die drei vorigen sind Bertls Verben zu Ehren des magnifico compositore, Herrn G. Verdis (1813-1901). Im Praes. Ind. ist zwischen die &#039;&#039;pp&#039;&#039; ein &#039;&#039;i&#039;&#039; eingeschoben. Mit diesem „I insertum“ erinnert das Verb an &#039;&#039;piperln&#039;&#039;, was (z.B.) in Wien &#039;&#039;trinken, süffeln&#039;&#039; bedeutet (wohl von Lat. &#039;&#039;bibere&#039;&#039;: wahrsch. student.). Auch &#039;&#039;-geúlppen&#039;&#039; – etwa als Folge eines Rausches – passt hier recht gut herein.  &lt;br /&gt;
verdrahten, 2.verdrähtst&amp;lt;br&amp;gt;3.verdräht, verdrieht, verdriehte, verdräht, verdrahten&lt;br /&gt;
verdrecken, verdrickt, verdrak, verdräke, verdrick, verdrocken&lt;br /&gt;
verdreifachen, verfächt drei, verfuch drie, verfüche drie, verfäch drei, drieverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
verdummen, ümmt verd, omm verd, ömme verd, ümm verd, verdgeommen&lt;br /&gt;
verebben, veribbt, verabb, verübbe, veribb, verobben&lt;br /&gt;
veredeln, verildt, verald, verälde, verild, verolden, K&lt;br /&gt;
vereidigen,, verittag, verittäge,, verittegen, ZK&lt;br /&gt;
vereinbaren, verart bein, verur bein, verüre bein, verare bein, beinveraren, P4K&lt;br /&gt;
vereinfachen, veracht fein, veruch fein, verüche fein, verache fein, feinverochen, P4K&lt;br /&gt;
vereinheitlichen, vereintlicht hein, verintlach hien, verintläche hien, vereintliche hein, hienverintlochen, P4ZK&lt;br /&gt;
vereinnahmen, verahmt nein, veruhm nein, verühme nein, verahme nein, neinveruhmen, P4K&lt;br /&gt;
vereinsamen, veramt eins, verum sine, verüme eins, verame eins, einsveramen, P4&lt;br /&gt;
  Verrückter, aber sinniger Dreher im Indikativ Präteritum (&#039;&#039;sine&#039;&#039; – lat. &#039;&#039;ohne&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
vereinsmeiern, vereiert meins, verirr mins, verirre mins, vereiere meins, minsverirren, P4KZ&lt;br /&gt;
  Die Formen der Gegenwart erinnern an ein Verulken von etwas, das dem Sprecher gehört, die der Vergangenheit dagegen eher an den Verlust der Orientierung in der weißrussischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
vereinzeln, verilnzt, verulnz, verülnze, verilnz, verulnzen, K&lt;br /&gt;
vereiteln,, verielt, verielte,, verielten, K&lt;br /&gt;
verelenden, verlendet e, verlandte a, verlendete ä, verlende e, overlandt, P4ZU&lt;br /&gt;
verestern, verirst, verorst, verörste,, verorsten, K&lt;br /&gt;
verewigen,, verowag, veröwäge,, verowegen, Z&lt;br /&gt;
verfeinern,, verfirn, verfirne,, verfirnen&lt;br /&gt;
verfilzen,, verfolz, verfölze,, verfolzen&lt;br /&gt;
verfinstern,, verfornst, verförnste,, verfornsten, K&lt;br /&gt;
verfließtexten, 2./3. verfließtixt, verflosstuxt, verflösstüxte, verfließtixt, verflossentuxten, Z&lt;br /&gt;
verflüchtigen,, verfluchtag [ʊ], verflüchtäge [y​ː​],, verfluchtegen [ʊ], Z&lt;br /&gt;
verfrühen,, verfroh, verfröhe,, verfrohen&lt;br /&gt;
verfugen, 1. verfuge / verfuch&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfuchst [ʊx]&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfucht&amp;lt;br/&amp;gt;1. verfugen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfucht&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfugen, 1. verfieg / verfich&amp;lt;br/&amp;gt;2. verfichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verficht&amp;lt;br/&amp;gt;1. verfiegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verficht&amp;lt;br/&amp;gt;3. verfiegen, verfiche, verfuch, verfugen&lt;br /&gt;
  vgl. ich kriege / krich, du krichst, er kricht, wir kriegen, ihr kricht, sie kriegen&lt;br /&gt;
vergackeiern, vereiere gack, verier guck, veriere gück, vereiere gack, gackverieren, P3Z&lt;br /&gt;
vergällen, vergillt, vergall, vergülle, vergill, vergollen&lt;br /&gt;
vergattern,, vergartt, vergärtte,, vergartten, K&lt;br /&gt;
vergegenwärtigen,, vergegenwurtag, vergegenwürtäge,, vergegenwurtegen, Z&lt;br /&gt;
vergenossenschaftlichen,, vergenösseschuflich, vergenossschüfliche,, vergenießtschafflichen&lt;br /&gt;
  partiell retrogressive Konjugation&lt;br /&gt;
vergenusswurzeln,, vergenossworlz, vergenösswörlze,, vergenossworlzen, ZK&lt;br /&gt;
vergenusszweigeln,, vergenosszwielg, vergenösszwielge,, vergenosszwielgen, ZK&lt;br /&gt;
vergesellschaften, veraftigt gesellsch, veroftag gesallsch, veröftäge gesällsch, veraftige gesellsch, gesollschveroftagen, P4Z&lt;br /&gt;
vergeuden,, vergud, vergüde,, verguden&lt;br /&gt;
vergewaltigen,, vergewultag, vergewültäge,, vergewultegen, Z&lt;br /&gt;
vergewissern,, vergeworß, vergewörße, vergewirß, vergeworßen, K&lt;br /&gt;
vergilben,, vergalb, vergälbe,, vergolben&lt;br /&gt;
vergittern,, vergurtt, vergürtte,, vergurtten, K&lt;br /&gt;
verglasen, vergläst, verglies, vergliese, vergläs, verglasen&lt;br /&gt;
vergnügen,, vergnog, vergnöge,, vergnogen&lt;br /&gt;
vergolden, vergildt, verguld, vergülde, vergild, vergolden&lt;br /&gt;
vergöttern,, vergortt, vergörtte,, vergortten, K&lt;br /&gt;
vergrätzen,, vergrartz, vergrürtze,, vergrargerortzen, VK&lt;br /&gt;
  mit subjektiver Steigerung ins Partizip&lt;br /&gt;
vergreisen,, vergries, vergriese,, vergriesen&lt;br /&gt;
vergrießgnaddeln, vergnilddt grieß, vorgnoduld gruß [oː], vörgnödülde grüße [øː], vergnildd grieß, graßvargnüldden, Z4P3K6&lt;br /&gt;
vergrößern, vergrörßt, vergrarß, vergrärße, vergrörß, vergrorßen, K&lt;br /&gt;
vergüten,, vergat, vergäte,, vergaten&lt;br /&gt;
verhackstücken, verückt hackst, verak hukst, veräke hükst, verücke hacke, hackstverocken, P4Z&lt;br /&gt;
verharmlosen, verost harlm, verus harlm, verüse härlm, verose harlm, verharlmgelusen, P4ZK2&lt;br /&gt;
verhaspeln,, verhulsp, verhülspe,, verhulspen, K&lt;br /&gt;
verhätscherln, 2. verhlärtsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. verhlärtscht, verhlartsch, verhlärtsche, verhlärtsch, verlgehortschen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verheddern, verhirdd, verhardd, verhärdde, verhirdd, verhordden, K&lt;br /&gt;
verheeren,, verhoor, verhööre,, verhooren&lt;br /&gt;
verheimlichen,, verhimlach, verhimläche,, verhimlachen, Z&lt;br /&gt;
verherrlichen, verlicht harr, verloch harr, verlöche hürr, verliche harr, horrverlochen, P3Z&lt;br /&gt;
verhohnepipeln,, verhuhnepalp, verhühnepälpe,, verhohnepolpen, ZK&lt;br /&gt;
verhüllen,, verholl, verhölle,, verhollen&lt;br /&gt;
verkanten, verkint, verkonnt, verkönnte, verkin, verkanten, V&lt;br /&gt;
verkasematuckeln, matuckelt verkase, matolck verkase, mätöckle verkäse, matuckel verkase, kasevermatolcken, ZVKP2&lt;br /&gt;
  eigtl. Mischform aus P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und P&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
verklappen, äppt verkl, upp verkl, üppe verkl,, verklgeappen&lt;br /&gt;
verklausulieren, verliert saucool, verlor USA Clou, verlöre Laus Ku,, ausulkverloren &lt;br /&gt;
verkleinern,, verklirn, verklirne,, verklirnen, K&lt;br /&gt;
verknappen,, verknupp, verknüppe,, verknuppen&lt;br /&gt;
verknöchern, verknörcht, verknarch, verknärche, verknörch, verknorchen, K&lt;br /&gt;
verkohlen,, verkahl, verkähle,, verkahlen&lt;br /&gt;
verkorksen,, verkurks, verkürkse,, verkurksen&lt;br /&gt;
verkörpern,, verkrorp, verkrörpe,, verkrorpen, K2&lt;br /&gt;
verköstigen,, verkåstag, verk&amp;amp;oelig;st&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, verkåstegen, Z&lt;br /&gt;
verkraften, 2. verkräftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verkräft, verkrieft, verkriefte,, verkraften&lt;br /&gt;
verlängern, verlirngt, verlarng, verlürnge, verlirng, verlorngen, K&lt;br /&gt;
verlangsamen, verämt slang, verum slieng, verüme slieng, veräme slang, slangveramen, P4ZK&lt;br /&gt;
verlautbaren, verärt blaut, verur bliet, verüre bliet, veräre blaut, blautveraren, VP4&lt;br /&gt;
verleiden,, verlitt, verlitte,, verlitten&lt;br /&gt;
verletzen, 2./3. verlitzt, verlaz, verläze, verlitz, verlotzen&lt;br /&gt;
verleumden, verlimt, verlomd, verlömde, verlimd, verlomden, K&lt;br /&gt;
verlinken,, verlunk, verlünke,, verlunken&lt;br /&gt;
vermählen,, vermahul, vermähüle,, vermahulen, Z&lt;br /&gt;
  Eine ganz exquisite Besonderheit: Ein zweiter Vokal tritt plötzlich auf und macht das Dehnungs-&#039;&#039;h&#039;&#039; wieder zum Konsonanten.&lt;br /&gt;
vermaledeien,, vermaledie, vermalediehe,, vermalediehen&lt;br /&gt;
vermarkten, 2. vermirktst&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermirkt, vermurkt, vermürkte, vermirkt, vermurkten&lt;br /&gt;
vermasseln, vermilßt, vermolß, vermölße, vermilß, vermulßen, K&lt;br /&gt;
vermiesen,, vermor, vermöre,, vermoren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vermissen,, vermoss, vermösse,, vermossen&lt;br /&gt;
vermöbeln,, vermolb, vermölbe,, vermolben, K&lt;br /&gt;
vermuten,, vermot, vermöte,, vermoten&lt;br /&gt;
vernachlässigen, verissigt nalch, verossag nalch, verössäge nalch, verissige nalch, nalchverossegen, P4ZK&lt;br /&gt;
vernarben,, vernurb, vernürbe,, vernurben&lt;br /&gt;
verneinen,, vernien, verniene,, vernienen&lt;br /&gt;
vernichten,, vernacht, vernächte,, vernochten&lt;br /&gt;
vernickeln,, vernalck, vernälcke,, vernulcken, K&lt;br /&gt;
verniedlichen,, vernudloch, vernüdlöche,, vernudlochen, Z&lt;br /&gt;
veröffentlichen,, veruffentloch, verüffentlöche,, veruffentlochen, Z&lt;br /&gt;
verpesten, 2. verpist&amp;lt;br/&amp;gt;3. verpist, verpast, verpüste, verpist, verposten&lt;br /&gt;
verpflichten,, verpflocht, verpflöchte,, verpflochten&lt;br /&gt;
verpfründen, 3. Sg. freust verp, frost verp, fröste verp,, verpgefrunsten&lt;br /&gt;
verplempern, verplirmpt, verplarmp, verplörmpe, verplirmp, verplormpfen, K&lt;br /&gt;
  Stärker Versucher: „Fragt mich nicht, wie das &#039;&#039;f&#039;&#039; da reinkam!“&lt;br /&gt;
verpönen,, verpån, verpœne,, verponen &lt;br /&gt;
verpuffen, verpifft, verpaff, verpöffe, verpiff, verpaffen&lt;br /&gt;
verpuppen,, verpop, verpöpe,, verppen&lt;br /&gt;
verrecken, verrickt, verrak, verräke, verrick, verrecken&lt;br /&gt;
verrenken,, verrachte, verrächte,, verracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verringern,, verrorng, verrörnge,, verrorngen, K&lt;br /&gt;
verrohen,, verrieng, verrienge,, verrongen, C&lt;br /&gt;
verrücken, verruckt, verriack, verriäcke, verruck, verriocken, D1&lt;br /&gt;
versanden,, versund, versünde,, versunden&lt;br /&gt;
versaubeuteln, vereutelt saub, veriolt saub, veriölte saub, vereutle saub, saubveriolten, P4&lt;br /&gt;
  mit dipthongischen Elementen&lt;br /&gt;
versauen,, versu, versü,, versun&lt;br /&gt;
versauern, versräut, versrieb, versriebe, versräu, versrauen, K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verschachteln,, verscholcht, verschölchte,, verscholchten, K&lt;br /&gt;
verschaffen,, verschuf, verschüfe,, verschaffen&lt;br /&gt;
verscheißerln, 2./3. verschleirßt, verschlirß, verschlirße, verschleirß, verlgeschirßen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verscherbeln, lirbt versch, lorb varsch, lörbe vürsch, lirb versch, vurschgelorben, P4K2Z&lt;br /&gt;
verschlammen, verschlämmt, verschliemschel, verschliemschele,, verschliemschlammen&lt;br /&gt;
  Akkumulative Konjugation&lt;br /&gt;
verschlampen,, verschlump, verschlümpe,, verschlumpen&lt;br /&gt;
verschlanken, verschlänkt, verschluk, verschüke,, verschn&lt;br /&gt;
  Verschlanken durch Verschlucken&lt;br /&gt;
verschlimmbessern, veressert bschlimm, veraßor bschlomm, veräßöre bschlömm, veressere bschlimm, bschlommveraßoren, P4ZK5&lt;br /&gt;
verschlimmern,, verschlurmm, verschlürmme,, verschlurmmen, K&lt;br /&gt;
verschlüsseln,, verschlulß, verschlülße, verschlilß, verschlulßen, K&lt;br /&gt;
verschönern,, verschorn, verschörne,, verschornen, K&lt;br /&gt;
verschwenden,, verschwandte, verschwendte,, verschwandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
versehren,, versahr, versühre,, versohren&lt;br /&gt;
verseifen,, versiff, versiffe,, versiffen&lt;br /&gt;
  eine alkalische Esterspaltung durchführen. Das ist eine Riesensauerei, daher der Anklang an &amp;quot;versiffen&amp;quot;. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
verselbständigen, verändigt selbst, verandog selbst, veründöge selbst, verändige selbst, selbstverondogen, P4Z&lt;br /&gt;
verselbsten,, versolbst, versölbste,, versolbsten&lt;br /&gt;
versieben,, versaute, versäute,, versieben, UV&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen, hieb&#039;&#039;, aber Präteritum viceversum zu denkbarem &#039;&#039;versauen, versieb&#039;&#039;&lt;br /&gt;
versiegeln,, versulg, versülge,, versulgen, K&lt;br /&gt;
versiffen,, versuff, versüffe,, versuffen&lt;br /&gt;
  mit Syphilis durchseuchen. Da das unter Alkoholeinfluss meist bereitwilliger geht, ist der Anklang an &amp;quot;versaufen&amp;quot; kein Zufall. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
versilbern,, verslorb, verslörbe,, verslorben, K2&lt;br /&gt;
versimpeln, versilmpt, versolmp, versölmpe, versilmp, versolmpen, K&lt;br /&gt;
versinnbildlichen, verbildilcht sinn, verbuldolch sinn, verbuldölche sinn, verbildilche sinn, versinnboldolchen, P3ZK2&lt;br /&gt;
versippen, 1. verseip&amp;lt;br/&amp;gt;2. verseipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verseip, versapp, versöppe,, versuppen&lt;br /&gt;
versklaven, versklävt, verskliev, versklieve, verskläv, versklaven&lt;br /&gt;
versöhnen, 1. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. versahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. versöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. versöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. versöhnen, versonnte, versönnte,, versonnt&lt;br /&gt;
verspäten,, versput, verspüte,, versputen&lt;br /&gt;
verstaatlichen, verlicht staat, verloch staat, verlöche staat,, staatverlochen&lt;br /&gt;
verstärken, 1. tärke versch&amp;lt;br/&amp;gt;2. türkst versch&amp;lt;br/&amp;gt;3. türkt versch, tork vorsch, törke vorsch, türk versch!, vorschgetorken&lt;br /&gt;
  Zum Rachtschrieb des &amp;quot;sch&amp;quot;-Lautes siehe &amp;quot;erstreben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
verstecken,versticht,verstach,verstäche,verstich,verstochen&lt;br /&gt;
  Bei diesem Spezialstork folgt das Präfixverb nicht dem Simplex, sondern führt einen die kausative Macht unterstreichenden Konsonantenwechsel ein.&lt;br /&gt;
versteinern,, verstirn, verstirne,, verstirnen, K&lt;br /&gt;
verstoffwechseln, 2./3. verwilchst stoff, verwolchs stoff, verwölchse stoff, verwilchs stoff, stoffverwolchsen, P3K&lt;br /&gt;
verstummen,, v’rsdom, 1. v’rsdöm’&amp;lt;br/&amp;gt;2. v’rsdöm’st&amp;lt;br/&amp;gt;...,, v’rsd’m’n, V&lt;br /&gt;
  Berthold Janeceks Attenuierende (dämpfende, fein machende) Konjugation lässt das Verb selbst sozusagen verstummen. Das &#039;&#039;s&#039;&#039; wird außer im Präsens nicht mehr als &#039;&#039;sch&#039;&#039;, sondern als zart gelispeltes &#039;&#039;s&#039;&#039; ausgepsrochen.  Perfektionisten der Aussprache werden den Ton des ausgefallenen &#039;&#039;e&#039;&#039; in Indikativ Präteritum und Konjunktiv II auf das &#039;&#039;r&#039;&#039; übertragen, im Partizip II dann wegfallen lassen und das &#039;&#039;r&#039;&#039; stimmlos sprechen.&lt;br /&gt;
versumpfen, 1. impfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;2. impfst vers&amp;lt;br/&amp;gt;3. impft vers&amp;lt;br/&amp;gt;1. umpfen verse&amp;lt;br/&amp;gt;2. umpft verse&amp;lt;br/&amp;gt;3. umpfen verse, (Sg.:) ompf vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ompfen verse, (Sg.:) ömpfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ömpfen verse, impf vers, (Sg.:) bin versgeompfen&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) sind versegeompfen&lt;br /&gt;
vertäuen,,vertiu, vertiüe,, vertiuen&lt;br /&gt;
verteidigen,, vertittag, vertittag,, vertittegen, Z&lt;br /&gt;
verteuern,, vertu&amp;amp;middot;er, vertü&amp;amp;middot;ere,, vertu&amp;amp;middot;eren&lt;br /&gt;
verteufeln,, vertolf, vertölfe, vertilf, vertolfen, K&lt;br /&gt;
vertonen,, vertun, vertüne,, vertunen&lt;br /&gt;
verübeln,, verolb, verölbe, verilb, verolben, K&lt;br /&gt;
verumständlichen, verändlicht stum, verondlach stum, veröndläche stum, verändliche stum, stumverondlachen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunfallen, verallt unf, veroll unf, verölle unf, veralle unf, unfverallen, P4&lt;br /&gt;
verunglimpfen, verimpft lung, verampf lung, verämpfe lung, verimpfe lung, lungverampfen, P4K&lt;br /&gt;
verunglücken, verückt ulng, verock ulng, veröcke ulng, verücke ulng, ulngverocken, P4K2&lt;br /&gt;
verunmöglichen, 1. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermaglichst un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;1. vermöglichen un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermöglicht un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermöglichen un, vermochlichte un, vermöchlichte un, vermögliche un, unvermochlicht&lt;br /&gt;
verunreinigen, vereinigt urn, verienog urn, verienöge urn, vereinige urn, urnverienogen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunsichern, verichert uns, verierch uns, verierche uns, verichere uns, unsverierchen, P4K&lt;br /&gt;
  Nichts verichert uns hier uns.&lt;br /&gt;
verunstalten, vertaltet uns, vertielt uns, vertielte uns, vertalte uns, unsvertalten, P4&lt;br /&gt;
veruntreuen, verreut unt, verroh unt, verröhe unt, verreue unt, untverrohen, P4&lt;br /&gt;
verunzieren, veriert unz, veror unz, veröre unz, veriere unz, unzverona, P4&lt;br /&gt;
  Pootheffekt im Partizip II&lt;br /&gt;
verursachen, veracht urs, veriech urs, verieche urs, verache urs, ursverachen, P4&lt;br /&gt;
verurteilen, vereilt urt, veriel urt, veriele urt, vereile urt, urtverielen, P4&lt;br /&gt;
vervielfachen, verfächt viel, verfuch vohl, verfüche vöhl, verfäch viel, vohlverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
vervielfältigen, verfältigt viel, verfoltag vohl, verföltäge vöhl, verfältige viel, vohlverfältagen, P3Z&lt;br /&gt;
vervollkommnen, kommt vervnoll, kam vervnoll, käme vervnoll, komme vervnoll, vervnollgekommen, P2K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vervollständigen, verständigt voll, verstandog voll, verständöge völl, verständige voll, vollverstandogen, P3&lt;br /&gt;
verwahrlosen, verlost wahr, verlus wahr, verlüse wahr,, verwahrlusen&lt;br /&gt;
verwaisen, verwäist, verwuos, verwüöse, verwäis, verwaosen, ZV&lt;br /&gt;
  um das Verb von &#039;&#039;verweisen&#039;&#039; abzugrenzen, wurden a und i getronnen im Sinne einer Coniugatio duplex ohne Zwischenkonsonanten abgelauten. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwanzen, verwänzt, verwienz, verwienze,, verwanzen&lt;br /&gt;
verwesen,, verwas, verwäse,, verwosen&lt;br /&gt;
verwirklichen,, verwurklach, verwürkläche,, verwurklachen, Z&lt;br /&gt;
verwirren,, verwarr, verwärre,, verworren&lt;br /&gt;
verwöhnen, 1. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verwöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwöhnen, verwewuhn, verwewühne,, verwewohnen&lt;br /&gt;
verwursten, 2. verwirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwirst, verwarst, verwärste, verwirst, verworsten&lt;br /&gt;
verwüsten,, verwiast, verwiäste,, verwiasten, D2&lt;br /&gt;
verzagen,, verzug, verzüge,, verzugen&lt;br /&gt;
verzahnen, 1. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verzöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzöhnen, verzonchte, verzönchte, verzochten&lt;br /&gt;
  (sich) verzahnen im Sinne von &amp;quot;sich beim Zahnen irren&amp;quot; wird analog zu &amp;quot;zahnen&amp;quot; konjunkt georen &lt;br /&gt;
verzetteln, 2. verzilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzilttt, verzaltt, verzältte, verziltt, verzoltten, K&lt;br /&gt;
verzichten,, verzacht, verzächte,, verzochten&lt;br /&gt;
verzinken,, verzank, verzänke,, verzunken&lt;br /&gt;
verzinnen,, verzann, verzänne,, verzunnen&lt;br /&gt;
verzinsen,, verzons, verzönse,, verzunsen&lt;br /&gt;
verzweigen,, verzwick, verzwicke,, verzwicken&lt;br /&gt;
vespern, virspt, varsp, vürspe, virsp, gevorspen, K&lt;br /&gt;
vibrieren,, vibrator, vibratöre,, vibratoren, I&lt;br /&gt;
vierteilen,, fuhrtiel, führtiele,, gefuhrtielen, Z&lt;br /&gt;
vierteln,, fuhrlt, führlte,, gefuhrlten, K&lt;br /&gt;
vloggen,, vlug, vlüge,, gevloggen&lt;br /&gt;
vögeln,, alchs, älchse,, geliurlchen, VD1K&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;ichseln&#039;&#039; (vgl. &#039;&#039;Echse&#039;&#039;) und &#039;&#039;lürcheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
volkstümeln, tulmt volks, tiölm valks, tiälme välks, tulm volks, volkstiälmen, ZD2PK&lt;br /&gt;
vollenden, ollt vend, ull vend, ülle vend,, endgevallen, P4&lt;br /&gt;
vorbereiten,, beritt vor, beritte vor,, vorberitten&lt;br /&gt;
vorkragen,, krägt vor, krug vor, krüge vor, krage vor, vorgekragen&lt;br /&gt;
vorschlagen, lage forsch, lug forsch, lüge forsch,, forschgelagen&lt;br /&gt;
  Nach einer Anregung des Wortklaubers&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. vortixt, vortax, vortäxe, vortix, vortoxen&lt;br /&gt;
  Trennverfahren in der Mikrobiologie (gezierte, fachspezifische Aussprache (wortexen), veraltend)&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. tixt vor, tax vor, täxe vor, tix vor, vorgetoxen&lt;br /&gt;
  (saloppe Alltagsaussprache (fortexen), immer mehr gebräuchlich)&lt;br /&gt;
voten,, vut, vüte,, gevoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=8794</id>
		<title>Starke Verben/E</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=8794"/>
		<updated>2019-03-27T11:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: +entrechten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ebayen,, eboy, eböye,, egeboyen&lt;br /&gt;
ebnen, imbt, omb, ombe, imb, geomben, K&lt;br /&gt;
  Widerstand ist zwecklos – der nasale Konsonant wird assimiloren.&lt;br /&gt;
echoen, echöt, echie, echië,, geechoen&lt;br /&gt;
edieren,, editor, editöre,, editoren, I&lt;br /&gt;
eggen, iggt, agg, ügge, igg, geoggen&lt;br /&gt;
ehelichen,, ahalach, ähäläche,, uhelochen, Z&lt;br /&gt;
ehren,, ohr, öhre,, geohren&lt;br /&gt;
eichen,, ich, iche,, geichen&lt;br /&gt;
eiern,, ier, iere,, ge&amp;amp;middot;ieren&lt;br /&gt;
eifern, irft, orf, örfe, irf, ge&amp;amp;middot;irfen, K&lt;br /&gt;
eignen,, ieng, iegne,, geiegnen&lt;br /&gt;
eilen,, iel, iele,, geielen&lt;br /&gt;
einäschern, ärscht ein, arsch ein, ärsche ein, ärsche ein, eingearschen, K&lt;br /&gt;
einbrocken,, brack ein, bräcke ein,, eingebracken&lt;br /&gt;
einbuchten, bücht ein, bocht ein, böchte ein,, eingebachten&lt;br /&gt;
einbürgern, burgert ein, briarg ein, briärge ein, burger ein, eingebriurgen, D1K&lt;br /&gt;
einchecken,, chuk ein, chüke ein,, eingechocken, &lt;br /&gt;
eindosen,, dus ein, düse ein,, eingedusen&lt;br /&gt;
einen,, ien, iene,, geienen&lt;br /&gt;
einengen, einingt, ienong, ienönge,, geienongen&lt;br /&gt;
einflößen, 2./3. flisst ein, flass ein, flässe ein, fliss ein, eingeflußen&lt;br /&gt;
eingemeinden,, gemiend ein, gemiende ein,, eingeminden&lt;br /&gt;
einheimsen,, hiems ein, hiemse ein,, eingehiemsen&lt;br /&gt;
einigeln,, ienalg, ienälge,, geienelgen, VZK&lt;br /&gt;
  analog einigen (das natürlich völlig anders betonen wird, das ist das Verrückte)&lt;br /&gt;
einigen,, ienag, ienäge,, geienegen, Z&lt;br /&gt;
einkerkern, krirkt ein, krark ein, krürke ein, krirk ein, eingekrorken, K2&lt;br /&gt;
einloggen,, lugg ein, lügge ein,, eingeluggen&lt;br /&gt;
einlullen,, lul ein, lüle ein,, eingelulen, O1&lt;br /&gt;
einnischen,, nasch ein, näsche ein,, eingeneschen&lt;br /&gt;
einpapierln, 1. papierle ein&amp;lt;br /&amp;gt;2. paplierst ein&amp;lt;br /&amp;gt;3. papliert ein, poplor ein, pöplöre ein, paplier ein, einpolporen, K3PZ2&lt;br /&gt;
einpflocken, lockt einpf, luck impf, lücke impf,, impfengelocken&lt;br /&gt;
einrenken,, rank ein, ränke ein,, eingeranken&lt;br /&gt;
einsacken,, suck ein, sücke ein,, eingesucken&lt;br /&gt;
einschüchtern,, schiorcht ein, schiörche ein,, eingeschiorchten, D1K&lt;br /&gt;
einseifen,, siff ein, siffe ein,, eingesiffen&lt;br /&gt;
einsesseln,, selass ein, selüsse ein,, einselossen&lt;br /&gt;
eintüten, 2. tuttst ein&amp;lt;br/&amp;gt;3. tutt ein, tiöt ein, tiäte ein, tutt ein, eintiäten, D2&lt;br /&gt;
einverleiben, erleibt einv, erlieb einv, erliebe einv, erleibe einv, einverlieben, P4&lt;br /&gt;
einwilligen,, wallog ein, wällöge ein,, eingewallogen, Z&lt;br /&gt;
eisen,, ies, iese,, ge·iesen&lt;br /&gt;
eitern,, irt, irte,, geirten, K&lt;br /&gt;
ekeln, ilkt, alk, älke, ilk, geolken, K&lt;br /&gt;
elfteln,, allft, öllfte,, geollften, K&lt;br /&gt;
empören,, empor, emp&amp;amp;oelig;re,, emporen&lt;br /&gt;
enden,, andte, endte,, geandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
engen,, ing, inge, ingo, beignet, V&lt;br /&gt;
  Aus der Enge werden zwei Eigennamen und ein Gebäck. Sehr schick. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
entarten, tärt en, tort en, törte en,, entorten&lt;br /&gt;
entbehren,, entbohr, entböhre,, entbohren&lt;br /&gt;
entblättern,, entnuld, entnülde,, entwolden, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;entnadeln&#039;&#039; und &#039;&#039;entwedeln&#039;&#039; – Nadel und Wedel sind die Blatt-Pendants der Nacktsamer und Farne&lt;br /&gt;
entblößen,, entbloß, entblüße,, entblußen&lt;br /&gt;
enteignen, 1. eing Ente&amp;lt;br/&amp;gt;2. eingst Ente&amp;lt;br/&amp;gt;3. eing Ente&amp;lt;br/&amp;gt;1. ignen Ente&amp;lt;br/&amp;gt;2. ignet Ente&amp;lt;br/&amp;gt;3. ignen Ente, ungte Ente, üngte Ente, igne Ente, entegeungt&lt;br /&gt;
  In freier Anlehnung an &amp;quot;wissen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
enteisen, 1. isse Ente&amp;lt;br/&amp;gt;2. isst Ente&amp;lt;br/&amp;gt;3. isst Ente, ass Ente, ässe Ente,, entegeisen&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ei&#039;&#039; in &#039;&#039;entegeisen&#039;&#039; ist als Diphthong zu sprechen&lt;br /&gt;
enteisenen,, entiesen, entiesen,, entiesenen&lt;br /&gt;
entern, 2. irrntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irrntt, arrnt, ürrnte, irrnt, georrnten, K&lt;br /&gt;
  Das die Dynamik des Enterns verlautbarende -&#039;&#039;rr&#039;&#039;- disambiguiert zugleich &#039;&#039;entern&#039;&#039; und &#039;&#039;ernten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
entfachen,, entfuch, entfüche,, entfuchen&lt;br /&gt;
entfernen,, entfarn, entförne,, entfornen&lt;br /&gt;
entflohen,, entflieh, entfliehe,, entfliehen&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;entfliehen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entgehen, gehe ent, ging gins, ginge gins, geh ent, schwanfallen, V&lt;br /&gt;
  Coniugatio Anatidarum – Der Kennjokus der Entenvögel&lt;br /&gt;
gehen enten, gingen g.e, gingen g.e, geht e.n!, schwänefällen&lt;br /&gt;
Der Konjunktiv1 kekünne lauten: ich gehe ent - ihr gehet enten&lt;br /&gt;
entgleisen,, glies Ente, gliese Ente,, entgeliesen&lt;br /&gt;
entgraten,, entgriet, entgriete,, entgraten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geraten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entgräten,, entgriat, entgriüte,, entgriaten, D3&lt;br /&gt;
enthüllen,, entholl, enthölle,, enthollen&lt;br /&gt;
enthülsen, 1. enthuls&amp;lt;br/&amp;gt;2. enthulst&amp;lt;br/&amp;gt;3. enthuls&amp;lt;br/&amp;gt;1. enthülsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. enthülst&amp;lt;br/&amp;gt;3. enthülsen, enthols, enthölse,, entholsen&lt;br /&gt;
entkernen, 1. ente kern&amp;lt;br/&amp;gt;2. intst kern&amp;lt;br/&amp;gt;3. int kern&amp;lt;br/&amp;gt;aber:&amp;lt;br/&amp;gt;1. wenn ich entkerne&amp;lt;br/&amp;gt;2. wenn du intkernst&amp;lt;br/&amp;gt;3. wenn er intkernt, ant kern&amp;lt;br/&amp;gt;aber:&amp;lt;br/&amp;gt;wenn ich antkern, ünte kern&amp;lt;br/&amp;gt;aber:&amp;lt;br/&amp;gt;wenn ich üntkerne, int kern, ontkernen&lt;br /&gt;
entkoffeinieren, entiniert koffe, entonor kaffee, entönöre käffee,, kiffentonoren&lt;br /&gt;
entkräften, 2. entkriftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. entkrift, entkraft, entkrüfte, entkrift, entkroften&lt;br /&gt;
entlarven, entlirvt, entlurv, entlürve, entlirv, entlurven&lt;br /&gt;
entmachten, entmächt, entmocht, entmöchte,, entmochten&lt;br /&gt;
entmannen,, entmnn, entmnne,, entmnnen, V&lt;br /&gt;
  Durch tilgenden Ablaut ist dieses Verb wie kastroren. Stärke bedeutet das trotzdem.&lt;br /&gt;
entmündigen,, entmondag, entmöndäge,, entmondegen, Z&lt;br /&gt;
entpuppen,, entdaswar, entdäswär,, entpudelskernen, V&lt;br /&gt;
  DAS entpuppt sich als des Pudels Kern!&lt;br /&gt;
entrechten, entricht, entrocht, entröchte, entricht!, entrochten&lt;br /&gt;
 analog &#039;&#039;fetchen&#039;&#039;, &#039;&#039;flechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entrinden, 3. Sg. entreust, entrand, entründe,, entrunden&lt;br /&gt;
entrümpeln, entrumpelt, entrialmp, entriälmpe, entrumple, entrialmpen, D1K&lt;br /&gt;
entschädigen,, entschadog, entschädöge,, entschodagen, Z&lt;br /&gt;
entschuldigen, entigt schuld, entag schuld, entäge schuld, entige schuld!, schuldentigen, P3&lt;br /&gt;
entziffern, entzirfft, entzarff, entzürffe, entzirff, entzorffen, K&lt;br /&gt;
entzweien,, entzwie, entzwië,, entzwiën&lt;br /&gt;
erbarmen, erbirmt, erborm, erbörme, erbirm, erbormen&lt;br /&gt;
erben, irbt, arb, ürbe, irb, georben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erbittern,, erbartt, erbärtte,, erbortten, K&lt;br /&gt;
erblassen,, erbluss, erblüsse,, erblussen&lt;br /&gt;
erblinden,, erbland, erblände,, erblunden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;finden&#039;&#039; &lt;br /&gt;
erbosen, 2./3. erböst, erbies, erbiese, erbös, erbosen&lt;br /&gt;
erden, 2. irst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ird, ard, ürde,, georden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erdolchen,, erdielch, erdielche,, erdielchen, K&lt;br /&gt;
erdreisten,, erdriss, erdrisse,, erdrissen&lt;br /&gt;
ereignen, eringt, erung, erünge, ering, erungen, K&lt;br /&gt;
ereilen,, eriel, eriele,, erielen&lt;br /&gt;
erfrechen, erfricht, erfrach, erfräche, erfrich, erfrochen&lt;br /&gt;
  Die Gesellschaft zur Stärkung der Verben lehnt jede Haftung für eventuelle Rachenschäden beim Durchkonjugieren ab.&lt;br /&gt;
erfrischen,, erfrosch, erfrösche,, erfroschen&lt;br /&gt;
ergänzen, 2. erginz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt; 3. erginzt, ergänznentatir, ergönze, erginz, ergonznentatoren, V&lt;br /&gt;
  Das Verb ergänzen wird um einige Nachwüchse ergonznentatoren&lt;br /&gt;
ergattern, ergirttt, ergurtt, ergürtte, ergirtt, ergortten, K&lt;br /&gt;
ergaunern,, ergorn, ergörne,, ergornen, K&lt;br /&gt;
ergötzen,, ergotz, ergätze,, ergotzen&lt;br /&gt;
ergrimmen,, ergramm, ergrämme,, ergrommen&lt;br /&gt;
ergründen,, ergrund, ergrönde,, ergronden&lt;br /&gt;
erheitern,, erhirt, erhirte,, erhirten, K&lt;br /&gt;
erhellen, erhillt, erholl, erhölle, erhill, erhollen&lt;br /&gt;
erhitzen,, erhaß, erhäße,, erhessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erhöhen,, erhåh, erhœhe,, erhohen&lt;br /&gt;
erigieren,, errag, erräge,, erregen&lt;br /&gt;
erinnern,, erornn, erörnne,, erornnen, K&lt;br /&gt;
erkälten (sich),, 1. rkltmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rklstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rklts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkltn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rklt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktlns’ch, 1. rkljtmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rkljstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rkljts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkljtn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rkljt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktjlns’ch, rklt’tch, rkltn, V&lt;br /&gt;
  Liegt das Erkälten erst einmal in der Vergangenheit, herrscht Heiserkeit und Vokalverlust. Das Reflexivpronomen verschmilzt mit der Verbform. An einen Vokal ist auch nicht im Konjunktiv zu denken, aber einen zusätzlichen Gleitlaut – &#039;&#039;j&#039;&#039; – kriegt man gerade noch artikuloren.&lt;br /&gt;
erklären,, erklur, erklüre,, erkluren&lt;br /&gt;
erkühnen,, erkuhn, erköhne,, erkuhnen&lt;br /&gt;
erkundigen,, erkondag, erköndäge,, erkondegen, Z&lt;br /&gt;
erlangen,, erling, erlinge,, erlangen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;bangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erlauben,, erlub, erlübe,, erluben&lt;br /&gt;
erläutern,, erliurt, erliürte,, erliurten, KD&lt;br /&gt;
erleben, bet erle, bat erle, bäte erle, be erle, erlegebeten, AVP&lt;br /&gt;
erledigen,, erladog, erlädöge,, erladogen, Z&lt;br /&gt;
erlegen, get erle, gink erle, günke erle, ge erle, erlegeganken, AVP&lt;br /&gt;
erleichtern,, erlircht, erlirchte,, erlirchten, K&lt;br /&gt;
erleiden, idet erle, itt erle, itte erle, ider erle, erlegéitten, AVP&lt;br /&gt;
erlernen, yrnt erle, xyrn erle, xyrne erle, yrn erle, erlegexyrnen, AVP&lt;br /&gt;
  Mit Schwell-Ypsilon und Schwell-Ix. Hierbei ist etwas zu erlernen. Seltenere Buchstaben seien gefrorden. &lt;br /&gt;
erlesen, siet erle, sat erle, säte erle, sie erle, èrlegesén, AVP&lt;br /&gt;
erleuchten, uchtet erle, ocht erle, öchte erle, uchte erle, erlegeochten, AVP&lt;br /&gt;
ermatten,, ermott, ermötte,, ermotten&lt;br /&gt;
ermöglichen,, ermoglach, ermögläche,, ermoglochen, Z&lt;br /&gt;
ermüden, ermudet, ermiöd, ermiäde, ermud, ermiäden, D2&lt;br /&gt;
ermuntern,, ermornt, ermörnte,, ermornten&lt;br /&gt;
ermutigen,, ermotag, ermötäge,, ermotegen, Z&lt;br /&gt;
ermutigen, mut tiger, mat tiger, mäte tiger, mu tiger, tigerman&lt;br /&gt;
  Alternativer Stork mit recessus narrativus, vgl. &amp;quot;tun&amp;quot;&lt;br /&gt;
erneuen,, ernu, ernü,, ernun&lt;br /&gt;
erneuern, ernrout, ernruia, ernrüiä, ernrou, ernruion, TK&lt;br /&gt;
erniedrigen,, ernardog, ernärdöge,, ernardorgen, ZK&lt;br /&gt;
ernten, irntt, arnt, ürnte, irnt, geornten&lt;br /&gt;
ernüchtern, ernurcht, erniorcht, erniörchte, ernurcht, erniorchten, D1K&lt;br /&gt;
erobern,, erorb, erörbe,, erorben, K&lt;br /&gt;
erörtern,, rerort, rerörte,, rerorten, K&lt;br /&gt;
  Eine Doppel-r-Bildung wäre zwar hinnehmbar, aber es ist lustiger, das r an den Anfang zu verschieben.&lt;br /&gt;
erquicken,, erquak, erquäke,, erquucken&lt;br /&gt;
erregen, 1. ererge&amp;lt;br/&amp;gt;2. erirgst&amp;lt;br/&amp;gt;3. erirgt, erogar, erogäre, erirg, eriguren&lt;br /&gt;
erren (statt &#039;&#039;irren&#039;&#039;), 2. irrst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irrt, errar, errare, irr, gegerren, V&lt;br /&gt;
  In diesem experimentellen Stork analog &#039;&#039;essen&#039;&#039; wurde ein &#039;&#039;e/i&#039;&#039;-Wechsel in den Präsensstamm eingefohren, wodurch sich u.a. der Infinitiv verändert.&lt;br /&gt;
erröten,, errot, err&amp;amp;oelig;te,, erroten&lt;br /&gt;
erschlaffen, erschläfft, erschluff, erschlüffe, erschläff, erschlaffen&lt;br /&gt;
erschmeicheln, 1. meilche ersch&amp;lt;br/&amp;gt;2. milchst ersch&amp;lt;br/&amp;gt;3. milcht ersch, mielch arsch, mielche ärsche, milch ersch!, arschgemilchen&lt;br /&gt;
erschöpfen,, erschapf, erschäpfe,, erschapfen&lt;br /&gt;
erschüttern, erschuttert, erschiartt, erschiärtte, erschuttere, erschiartten, D1K&lt;br /&gt;
erschweren,, erschwar, erschwäre,, erschwuren&lt;br /&gt;
erstarken, erstirkt, erstork, erstörke, erstirk, erstorken&lt;br /&gt;
erstarren, erstärrt, ersturr, erstürre, erstärr, erstarren&lt;br /&gt;
erstatten,, erstott, erstötte, erstitt, erstotten&lt;br /&gt;
ersticken,, erstock, erstöcke,, erstocken&lt;br /&gt;
erstreben, triebt ersch, trab arsch, träbe rasch, trieb ersch!, orschgetroben&lt;br /&gt;
  Bezüglich des Rachtschriebs des sch-Lautes schreibe man &#039;&#039;„Ich trab den Doktortitel arsch“&#039;&#039;, aber &#039;&#039;„Weil ich den Doktortitel arstrab ...“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
ertauben,, ertob, ertöbe,, ertoben&lt;br /&gt;
ertüchtigen, ertuchtigt, ertiachtog, ertiächtöge, ertuchtig, ertiuchtogen, ZD1&lt;br /&gt;
erübrigen, er|igt brü, er|āg brō, er|äge brö, er|ig brü!, erōbrŭgen&lt;br /&gt;
erwähnen,, erwåhn, erwœhne,, erwåhnen&lt;br /&gt;
erweitern,, erwiert, erwierte,, erwúrten, K&lt;br /&gt;
erwidern,, erword, erwörde,, erworden, K&lt;br /&gt;
erzielen,, erzaul, erzäule,, erzaulen&lt;br /&gt;
extrahieren,, har/hor extra, häre/höre extra,, (ge-)extrahoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8790</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=8790"/>
		<updated>2019-02-17T20:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: +bookmarken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betandet ansch, betond ansch, betönde ansch, betande ansch, anschbestanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedachen,, bedenkte, bedenkte,, bedenkt&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;bedenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedangen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen, 1. bekriege / bekrich&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekrichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;1. bekriegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekriegen, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
belehen,, beland, belände,, belanden&lt;br /&gt;
  Analog zu „stehen“, aber gleichzeitig mit einem Recessus Narrativus zu „Land“.&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blenden,, blandte, blendte, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
bookmarken,, murk buck, mürke bück,, bockgemorken, Z2P&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
boxen, 2./3. böxt, biex, biexe, böx, geboxen&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Benutzer:Teigbursche&amp;diff=8681</id>
		<title>Benutzer:Teigbursche</title>
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		<updated>2018-06-09T11:54:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorgeschlagene Verben, schon von Haus aus gestorken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
festakten,, festuk, festüke,, festgeoken, &lt;br /&gt;
  Vom Bundestage komm&#039; ich her, ich muss euch sagen, es festaktet sehr.&lt;br /&gt;
schlagzeilen, schlägtzeilt, schlugziel, schlügeziele, schlagzeil, geschlagenzeilen, Z2&lt;br /&gt;
  Von Zeitungen: der Akt des Aufmachens mit einer gewissen Schlagzeile.&lt;br /&gt;
xanthippeln,, xantholpp, xanthölppe,, xantholppen, K&lt;br /&gt;
  Was dem Hausherrn das Granteln, ist seiner besseren Hälfte das Xanthippeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/F&amp;diff=8680</id>
		<title>Starke Verben/F</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/F&amp;diff=8680"/>
		<updated>2018-06-09T11:50:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: flunken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
fabeln, 1. falbe&amp;lt;br/&amp;gt;2. falst&amp;lt;br/&amp;gt;3. falt&amp;lt;br/&amp;gt;1. fabeln&amp;lt;br/&amp;gt;2. flabt&amp;lt;br/&amp;gt;3. falbeln, flatte, flätte, falbe, geflabt &lt;br /&gt;
fächeln,, fielch, fielche,, gefilchen&lt;br /&gt;
fächern, fircht, farch, fürche, firch, gefirchen&lt;br /&gt;
fachsimpeln, silmpt fach, solmp fach, sölmpe fach, silmp fach, fachgesulmpen, PK&lt;br /&gt;
fackeln, filckt, folck, fölcke, filck, gefolcken, K&lt;br /&gt;
fädeln, fildt, fiald, fiälde, fild, gefialden, D3&lt;br /&gt;
fahnden,, fuhnd, fühnde,, gefahnden&lt;br /&gt;
fällen,, foll, fölle,, gefollen&lt;br /&gt;
fallenlassen,, ließ fiel, ließe fiel,, fallen(ge)lassen, Z&lt;br /&gt;
fälschen, filscht, fulsch, fülsche, filsch, gefolschen&lt;br /&gt;
fälteln,, flolt, flölte,, geflolten, K2&lt;br /&gt;
falten,, fielt, fielte,, gefalten&lt;br /&gt;
falzen,, fielz, fielzen,, gefalzen&lt;br /&gt;
färben, firbt, forb, fürbe, firb, geforben&lt;br /&gt;
faseln, 2./3. filst, fols, fölse, fils, gefolsen, K&lt;br /&gt;
fasern, 2./3. first, fors, förse, firs, gefirsen&lt;br /&gt;
fassen,, fieß, fieße,, gefassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
fasten,, fiest, fieste,, gefasten&lt;br /&gt;
fauchen,, foch, föche,, gefochen&lt;br /&gt;
faulen, feult, ful, füle, feule, gefulen&lt;br /&gt;
faulenzen, 2. linz(es)t faul&amp;lt;br/&amp;gt;3. linzt faul, lonz faul, lönze faul, linz faul, faulgelonzen, P&lt;br /&gt;
faxen, 2./3. fäxt, fux [-u:-], füxe [-y:-],, gefaxen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
federn, fird, fard, färde, fird, geforden, K&lt;br /&gt;
fegen,, fag, fäge,, gefagen&lt;br /&gt;
fehlen, fiehlt, fahl, fähle, fiehl, gefohlen&lt;br /&gt;
  Im Sinne von &amp;quot;nicht anwesend sein&amp;quot;.&lt;br /&gt;
fehlen, 2. filchst&amp;lt;br/&amp;gt;3. filcht, falch, fälche, filch, gefolchen&lt;br /&gt;
  Im Sinne von &amp;quot;falsch machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
feien,, fie, fiehe,, gefiehen&lt;br /&gt;
feiern,, firr, firre, fier, gefirren, K&lt;br /&gt;
feilen,, fill, fille,, gefielen&lt;br /&gt;
feilschen,, fielsch, fielsche,, gefielschen&lt;br /&gt;
feixen,, fiex, fiexe,, gefiexen&lt;br /&gt;
fensterln, finsterlt, farlnst, flürnste, finsterl, geflornsten, K&lt;br /&gt;
  Die reichhaltigen Assoziationen eines echten Österreichers, die in diesen ungewöhnlich konsonantenverschiebenden Formen stecken, liegen der Gesellschaft vor.&lt;br /&gt;
ferkeln, firlkt, farlk, färlke, firlk, geforlken, K&lt;br /&gt;
fertigen,, tulag, tüläge,, gelaten, ZV&lt;br /&gt;
  von [http://www.logosconjugator.org/owa-verb/verba_dba.verba_all.conjugate?query_verba=ferre&amp;amp;cod_lin=la&amp;amp;lingua_menu=en lat. &#039;&#039;ferre&#039;&#039;] inspiroren&lt;br /&gt;
fesseln,, folß, fölße, filß, gefolßen, K&lt;br /&gt;
festigen,, fastog, fästöge,, gefastogen, Z&lt;br /&gt;
feststellen &amp;lt;em&amp;gt;(fixieren)&amp;lt;/em&amp;gt;, stillt fest, stull fest, stülle fest, still fest, festgestallen&lt;br /&gt;
feststellen &amp;lt;em&amp;gt;(merken)&amp;lt;/em&amp;gt;, stellt fest, stoll fest, stölle fest, stell fest, festgestollen&lt;br /&gt;
fetten,, fott, fötte,, gefotten&lt;br /&gt;
fetzen,, fatz, fütze,, gefotzen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;setzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
feuchten,, fiucht, fiüchte,, fiuchten, D&lt;br /&gt;
feudeln, fiuldt, fauld, fäulde, fiuld, gefaulden, AV&lt;br /&gt;
feuern, frout, fruia, früiä, frou, gefruion, TK&lt;br /&gt;
ficken,, fock, föcke,, gefocken&lt;br /&gt;
fiebern, fierbt, farb, färbe,, gefarben, K&lt;br /&gt;
fiedeln,, fold, fülde, fild, gefolden, K&lt;br /&gt;
fiepen,, fibb, fibbe,, gefibben, O2&lt;br /&gt;
figurieren,, figur, figören,, figuren, I&lt;br /&gt;
filmen,, folm, fölme,, gefolmen&lt;br /&gt;
filtern,, furlt, fürlte,, geforlten, K&lt;br /&gt;
filtrieren,, foltrar, fölträre,, foltroren, Z&lt;br /&gt;
filzen,, fulz, fülze,, gefulzen&lt;br /&gt;
fingern,, furng, fürnge,, gefurngen, K&lt;br /&gt;
finkeln,, fulnk, fülnke,, gefulnken, K&lt;br /&gt;
firnissen,, farnass, färnüsse,, furnussen, Z&lt;br /&gt;
  Das Imperfekt geht davon aus, dass man sich durchs (Lohn-) Firnissen auch ein Einkommen (פַרְנָסָה) erwerben könnte.&lt;br /&gt;
fischen,, fasch, fäsche,, gefoschen&lt;br /&gt;
fisteln,, fissur, fissöre,, fissuren, V&lt;br /&gt;
fisten,, fast, fäste,, gefusten&lt;br /&gt;
fizikababerln, 2. füzükäblärbst&amp;lt;br/&amp;gt;3. füzükäblärbt, fazakublurb, fäzäküblürbe, füzükäblärb, fuzukalbarben, ZK3&lt;br /&gt;
flachsen, flächst, fluchs, flüchse, flächs, geflachsen&lt;br /&gt;
flackern, flirckt, florck, flörcke, flirck, geflorcken, K&lt;br /&gt;
flaggen,, flugg, flügge,, geflaggen&lt;br /&gt;
flammen,, fliem, flieme,, geflammen&lt;br /&gt;
flämmen,, flomm, flömme,, geflommen&lt;br /&gt;
flanken,, flunk, flünke,, geflanken&lt;br /&gt;
flanschen,, flonsch, flänsche,, geflanschen&lt;br /&gt;
flattern,, flortt, flörtte, flirtt, geflortten, K&lt;br /&gt;
fläzen,, flaz, flüze,, geflozen&lt;br /&gt;
fleddern,, flordd, flördde,, geflordden, K&lt;br /&gt;
flegeln, 2. flilgst&amp;lt;br/&amp;gt;3. flilgt, flalg, flülge, flilg, geflolgen&lt;br /&gt;
flehen,, flumb, flümbe,, geflamben, C&lt;br /&gt;
flektieren,, flexur, flexöre,, flexuren, I&lt;br /&gt;
flennen,, flannte, flennte,, geflannt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;rennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
fletschen, flitscht, flatsch [-ɑ:-], flätsche [-ɛ:-], flitsch, geflotschen&lt;br /&gt;
flexen,, floox, flööxe,, gefloxxen&lt;br /&gt;
flicken,, flock, flöcke,, geflocken&lt;br /&gt;
fliesen,, flor, flöre,, gefloren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
flimmern,, flarmm, flörmme,, geflormmen, K&lt;br /&gt;
flippern, flirppt, flarpp, flärppe, flirpp, geflorppen, K&lt;br /&gt;
flirren,, flar, fläre,, gefleren&lt;br /&gt;
flitzen,, flaß, fläße,, geflessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
flöhen,, flåh, flœhe,, geflåhen&lt;br /&gt;
flöten,, flåt, fl&amp;amp;oelig;te,, gefloten&lt;br /&gt;
fluchen, fliecht, flooch, flööche, fliech, gefloochen&lt;br /&gt;
fluchten,, flocht [o​ː​], flöchte [ø​ː​],, geflochten[o​ː​]&lt;br /&gt;
flüchten,, flucht [ʊ], flüchte [y​ː​],, geflucht [ʊ]&lt;br /&gt;
flunken [ˈflaŋkŋ̩],, flonk, flönke,, geflonken&lt;br /&gt;
  vulgo: Flunkyball spielen, ein liederliches Spiel, dem der Studiosus frönt, wenn&#039;s ihm zu wohl wird.&lt;br /&gt;
flunkern, flirnkt, flornk, flörnke, flirnk, geflornken, K&lt;br /&gt;
flüstern,, florst, flörste, flirst, geflorsten, K&lt;br /&gt;
fluten,, flood, flööde,, geflooden&lt;br /&gt;
flutschen,, flotsch, flötsche,, geflotschen&lt;br /&gt;
föhnen,, fåhn, fœhne,, gefohnen&lt;br /&gt;
folgen,, fulg, fülge,, gefulgen&lt;br /&gt;
folgern,, fierlg, fierlge,, geforlgen&lt;br /&gt;
foltern,, forlt, förlte,, geforlten, K&lt;br /&gt;
foppen,, fupp, füppe,, gefoppen&lt;br /&gt;
fördern,, frord, frörde,, gefrorden, K2&lt;br /&gt;
fordern,, frord, frörde,, gefrorden, K&lt;br /&gt;
formen,, farm, färme,, geformen&lt;br /&gt;
forschen, firscht, fursch, fürsche, firsch, gefurschen&lt;br /&gt;
forwarden, wärst for&amp;lt;br/&amp;gt;wärd for, wurt for, wörde for, wird for, forgewarden, P&lt;br /&gt;
  Gegenwartsformen analog zu &#039;&#039;werden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
fotografieren, grafiert Foto, grapsor Photo, gräpsöre Photo, grafiere Foto, Photo grammoren, VZP&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
frachten,, frucht, früchte,, gefrachten&lt;br /&gt;
fragen,, frug, früge,, gefragen&lt;br /&gt;
frakturieren,, fraktur, fraktöre,, frakturen, I&lt;br /&gt;
fräsen, 2./3. friest, frass, frösse, fries, gefräsen&lt;br /&gt;
freien,, frau, fräue,, gefrauen, V&lt;br /&gt;
fremdeln,, fralmd, frälmde,, gefralmden, K&lt;br /&gt;
freuen,, fro / froh, frö / fröhe,, gefron / gefrohen&lt;br /&gt;
freveln,, fralv, frälve,, gefrelven, K&lt;br /&gt;
frickeln, frllckt, fralck, frälcke, frilck, gefralken, K&lt;br /&gt;
friemeln,, frulm, frülme,, gefrulmen, K&lt;br /&gt;
fringsen,, frangs, frängse,, gefrungsen&lt;br /&gt;
frisieren,, frisur, frisöre,, frisuren, I&lt;br /&gt;
fristen,, frast, fräste,, gefrosten&lt;br /&gt;
frömmeln,, frolmm, frölmme,, gefrolmmen, K&lt;br /&gt;
frosten,, frust, früste,, gefrusten&lt;br /&gt;
frösteln,, frolst, frölste, frilst, gefrolsten, K&lt;br /&gt;
frohlocken, frielick&amp;lt;br/&amp;gt;frielickst&amp;lt;br/&amp;gt;frielick&amp;lt;br/&amp;gt;frohlocken&amp;lt;br/&amp;gt;frohlockt&amp;lt;br/&amp;gt;frohlocken&amp;lt;br/&amp;gt;(analog zu &amp;quot;wollen&amp;quot;), fruhluck, frühlücke, frohlocke!, frohlocken&lt;br /&gt;
frotzeln,, frultz, frültze,, gefroltzen, K&lt;br /&gt;
fruchten,, frocht, fröchte,, gefrochten&lt;br /&gt;
frühstücken, stuckt früh, stiak fromb, stiäke frömb, stucke früh, frombstiaken, CD1PZ&lt;br /&gt;
frühstücken, uckt frühst, iak frombst, iäke frömbst, ucke frühst, frombstiaken, CD1PZ&lt;br /&gt;
  (diese Variante nur dann, wenn man sein Morgenessen besonders früh einnimmt)&lt;br /&gt;
frusten,, frost, fröste,, gefrosten&lt;br /&gt;
fuchsen,, fochs, föchse,, gefochsen&lt;br /&gt;
fuchteln,, folcht, fölchte,, gefulchten, K&lt;br /&gt;
fügen,, fog, föge,, gefogen&lt;br /&gt;
fugen,, foog, fööge,, gefoogen&lt;br /&gt;
fühlen, fuhlt, fiöhl, fiähle, fuhl, fiählen, D2&lt;br /&gt;
führen,, fohr, f&amp;amp;oelig;hre,, gefohren&lt;br /&gt;
fuhrwerken,, fahrwork, fährwörke,, fohrgewurken, Z&lt;br /&gt;
füllen,, fiall, fiälle,, gefiullen, D1&lt;br /&gt;
fummeln,, folmm, fölmme,, gefolmmen, K&lt;br /&gt;
fünfteln,, fialnft, fiälfnte,, fiulnften, D1K&lt;br /&gt;
funkeln,, folnk, fölnke,, gefolnken, K&lt;br /&gt;
funken,, fonk, fönke,, gefonken&lt;br /&gt;
funktionieren, fungiert zion, fungor zion, fungöre zion, fungiere zion, zionfungoren, IP4&lt;br /&gt;
funzen,, fonz, fönze,, gefonzen&lt;br /&gt;
fürchten, fircht, forcht, förchte, fircht, geforchten&lt;br /&gt;
furzen,, forz, förze,, geforzen&lt;br /&gt;
fusseln,, fossil, fössile,, fossēlen, V&lt;br /&gt;
füßeln, fulßt, fiölß, fiälße, fulß, fiälßen, D2K&lt;br /&gt;
fußen,, foß, föße,, gefoßen&lt;br /&gt;
futtern,, fortt, förtte,, gefortten, K&lt;br /&gt;
füttern,, fiarrt, fiärrte,, gefiarrten, D1K&lt;br /&gt;
fuzzeln, 2. fülzzst&amp;lt;br/&amp;gt;3. fülzzt, feffulzz, feffülzze, fülzz, feffulzzen, R&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=8482</id>
		<title>Starke Verben/S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=8482"/>
		<updated>2018-01-05T10:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Das Rauchkrautschmauchen wird bisweilen zur Schmach.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
sabbeln, silbbt, solbb, sülbbe, silbb, gesulbben, K&lt;br /&gt;
sabbern,, sorbb, sürbbe,, gesurbben, K&lt;br /&gt;
sächseln, sälchst, solchs, sölchse, silchs, gesolchsen, K&lt;br /&gt;
sacken,, suk, süke, siek, gesuken&lt;br /&gt;
säen,, sand, sünde,, gesanden, C&lt;br /&gt;
sagen,, sug, süge,, gesagen&lt;br /&gt;
sägen,, sarg, särge,, gesarken, V&lt;br /&gt;
  Ei, wo kommt denn das eingeschobene &#039;&#039;r&#039;&#039; her? Sagen wir mal, das ist lautmalerisch für das Ricke-Racke der Sägezähne. Stärker B. Goldmann: „Spaß muss!“&lt;br /&gt;
salbadern, salbirdt, salburd, salbürde, salbird, salburden, K&lt;br /&gt;
salben,, sielb, sielbe,, gesielben&lt;br /&gt;
salzen, 2./3. silzt, sielz, sielze, silz, gesalzen&lt;br /&gt;
sammeln, silmmt, solmm, sölmme, silmm, gesolmmen, K&lt;br /&gt;
satteln,, soltt, söltte,, gesultten&lt;br /&gt;
sättigen,, sattog, sättöge,, gesattogen, Z&lt;br /&gt;
sauen,, sieb, siebe,, gesauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
säubern,, sorb, sörbe,, gesorben, K&lt;br /&gt;
säuern,, sur, süre,, gesoren&lt;br /&gt;
säumen,, somm, sömme,, gesommen&lt;br /&gt;
säuseln,, suls, sülse,, gesulsen, K&lt;br /&gt;
sausen,, sus, süse,, gesusen&lt;br /&gt;
scannen, scinnt, sconn, scönne, scinn, gesconnen&lt;br /&gt;
schaben,, schub, schübe,, geschaben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schachteln,, schiechschachteltal, schiechschiechschachteltaltäle,, geschachschiechschiechschachteltaltäletolen, V&lt;br /&gt;
schächten, 2. schichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schicht, schocht, schöchte, schicht, geschochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schaden, schädt, schud, schüde,, geschuden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schädigen,, schudag, schüdäge,, geschudegen, K&lt;br /&gt;
schäkern,, schark, schärke, schirk, geschorken, K&lt;br /&gt;
schälen,, schal, schüle,, gesch&amp;amp;aring;len&lt;br /&gt;
schalten,, schielt, schielte,, geschalten&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands und in Österreich tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
schämen, schamt, schiam, schiöme, scham, geschiamen, D&lt;br /&gt;
schänden, 2. schinst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schind, 1. schand&amp;lt;br/&amp;gt;2. schandst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schand&amp;lt;br/&amp;gt;1. schunden&amp;lt;br/&amp;gt;2. schundet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schunden, schünde,, geschonden&lt;br /&gt;
schanzen,, schonz, schönze,, geschunzen&lt;br /&gt;
schärfen, schirft, scharf, schörfe, schirf, geschorfen&lt;br /&gt;
scharmützeln, 2./3. milzt schar, miultz schar, miöltze schar, miltz schar, scharmiultzen, PKD&lt;br /&gt;
scharren,, schorr, schörre,, geschorren&lt;br /&gt;
scharwenzeln, 2./3. wilnzt schar, wolnz schar, wölnze schar, wilnz schar, scharwolnzen, PK&lt;br /&gt;
schatten,, schott, schötte,, geschotten&lt;br /&gt;
schätzen,, schaz, schüze,, geschozen&lt;br /&gt;
schaudern,, schord, schörde,, geschorden, K&lt;br /&gt;
schauen,, schieh, schiehe,, geschauen&lt;br /&gt;
schaufeln,, schualf, schüälfe,, geschualfen&lt;br /&gt;
  Stärkung mit Diphthongdrehung – auch ne Idee.&lt;br /&gt;
schaukeln,, scholk, schölke,, gescholken, K&lt;br /&gt;
schäumen,, schum, schüme,, geschummen&lt;br /&gt;
schauspielern, spirlt schau, spurl schuh, spürle schüh, spirl schau, schuhgespurlen, ZPK&lt;br /&gt;
scheffeln,, schalff, schälffe, schilff, gescholffen, K&lt;br /&gt;
scheitern,, schirt, schirte,, geschirten, K&lt;br /&gt;
schellen,, scheel, scheele,, gescheelen, O1&lt;br /&gt;
schenken,, schachte, schächte,, geschacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
scheppern,, scharpp, schürppe,, geschorppen, K&lt;br /&gt;
scherzen, 2./3. schirzt, scharz, schürze, schirz, geschorzen&lt;br /&gt;
scheuchen, schicht, schauch, schüche, schich, geschuchen&lt;br /&gt;
scheuen,, schuh, schühe,, geschuhen&lt;br /&gt;
scheuern, schrout, schruia, schrüiä, schrou, geschruion, TK&lt;br /&gt;
schichten,, schucht, schüchte,, geschuchten&lt;br /&gt;
schicken,, schak, schäke,, geschucken&lt;br /&gt;
schielen, schiölt, schiül, schiäle, schiöl, geschiolen, VD&lt;br /&gt;
  Das diphthongische Abgleiten des &#039;&#039;i&#039;&#039; in einen Umlaut illustriert sehr schön das Abgleiten eines Augapfels von der richtigen Blickrichtung.&lt;br /&gt;
schienen,, schan, schäne,, geschenen&lt;br /&gt;
schiffen,, schoff, schöffe,, geschoffen&lt;br /&gt;
schildern, schrildst, schrald, schrälde, schrild, geschrolden, K2&lt;br /&gt;
schillern,, schurll, schürlle,, geschurllen, K&lt;br /&gt;
schilpen,, schielb, schielbe,, geschielben, O1&lt;br /&gt;
schimmeln,, scholmm, schölmme,, gescholmmen, K&lt;br /&gt;
schimmern,, schormm, schörmme,, geschormmen, K&lt;br /&gt;
schimpfen,, schampf, schämpfe,, geschompfen&lt;br /&gt;
schinden,, schand, schände,, geschanden&lt;br /&gt;
schippen,, schopp, schöppe,, geschoppen&lt;br /&gt;
schlabbern,, schlabarb, schlabärbe,, schlabarben, K6&lt;br /&gt;
schlachten,, schlocht, schlöchte,, geschlochten&lt;br /&gt;
schlackern,, schlorck, schlörcke,, geschlorcken, K&lt;br /&gt;
schlagbohren, 1. bohre schlag&amp;lt;br/&amp;gt;2. böhrst schläg&amp;lt;br/&amp;gt;3. böhrt schläg, biehr schlug, biehre schlüg, böhre schläg, schlaggebohren, ZP&lt;br /&gt;
schlagzeilen, zeilt schlag, ziel schlag, ziele schlag, zeile schlag, schlaggezielen, P&lt;br /&gt;
schlampen,, schlomp, schlömpe,, geschlompen&lt;br /&gt;
schlängeln,, schlolng, schlölnge,, geschlolngen, K&lt;br /&gt;
schlauchen,, schloch, schlöche,, geschlochen&lt;br /&gt;
schlaumeiern, meiert schlau, mïeor schlo, mïeore schlö, meiere schläu, schlomïeoren, ZP&lt;br /&gt;
schlecken, 2. schlickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlickt, schlicak, schlicäke, schlick!, schliceken, A&lt;br /&gt;
  Das c ist stets wie k zu sprechen.&lt;br /&gt;
schlemmen,, schlamm, schlämme,, geschlommen&lt;br /&gt;
schlendern,, schlarnd, schlärnde,, geschlornden, K&lt;br /&gt;
schlenkern,, schlornk, schlörnke,, geschlornken, K&lt;br /&gt;
schlenzen, 2./3. schlinzt, schlanz, schlönze, schlinz, geschlunzen&lt;br /&gt;
schleppen, schlippt, schlapp, schlöppe, schlipp, geschloppen&lt;br /&gt;
schleudern,, schlurd, schlürde,, geschlurden, K&lt;br /&gt;
schleusen,, schlus, schlüse,, geschlusen&lt;br /&gt;
schlichten, 1. schlechte&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. schlechten&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlechtet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlechten, schlucht, schlüchte,, geschluchten&lt;br /&gt;
schlingen,, schlachte, schlächte,, geschlacht, U&lt;br /&gt;
schlingern,, schlorng, schlörnge,, geschlorngen, K&lt;br /&gt;
schlittern,, schlotort, schlotörte,, schlotorten, AK6&lt;br /&gt;
schlitzen,, schlaß, schläße,, geschlessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schlottern,, schlartt, schlärtte,, geschlortten, K&lt;br /&gt;
schlucken, schlickt, schlock, schlöcke, schlick, geschlocken&lt;br /&gt;
schlummern, schlirmmt, schlormm, schlörmme, schlirmm, geschlormmen, K&lt;br /&gt;
schlüpfen,, schlopf, schliäpfe,, geschlopfen, D&lt;br /&gt;
  Konjunktiv diphthongierend; der Rest einem höflichen Paparazzo vom Munde gestorken.&lt;br /&gt;
schlurfen,, schlorf, schlörfe,, geschlorfen&lt;br /&gt;
schlürfen, schlirfst, schlarf, schlärfe, schlirf, geschlurfen&lt;br /&gt;
schmachten,, schmiecht, schmiechte,, geschmachten &lt;br /&gt;
schmähen,, schmand, schmünde,, geschmanden, C&lt;br /&gt;
schmälern,, schmarl, schmärle,, geschmorlen, K&lt;br /&gt;
schmalzen,, schmielz, schmielze,, geschmalzen&lt;br /&gt;
schmankerln, schmlärnkt, schmlurnk, schmlürnke, schmlirnk, gleschmarnken, K3&lt;br /&gt;
schmarotzen, 2./3. schmarötzt, schmiratz, schmirätze, schmarötz, schmarotzen, Z&lt;br /&gt;
schmatzen, schmätzt, schmiez, schmieze, schmätz, geschmatzen&lt;br /&gt;
schmauchen,, schmach, schmäche,, geschmochen&lt;br /&gt;
schmausen,, schmus, schmüse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmecken,, schmak, schmäke,, geschmocken&lt;br /&gt;
schmeicheln, schmilcht, schmolch, schmölche, schmilch, geschmolchen, K&lt;br /&gt;
schmeißen &#039;&#039;(koten)&#039;&#039;,, schmieß, schmieße,,  geschmießen&lt;br /&gt;
schmerzen, 2./3. schmirzt, schmarz, schmörze, schmirz, geschmorzen&lt;br /&gt;
schmettern,, schmartt, schmörtte,, geschmortten, K&lt;br /&gt;
schmieden, 3. Sg. schmeust, schmad, schmäde,, geschmoden&lt;br /&gt;
schmiegen, 3. Sg. schmeucht, schmog, schmöge,, geschmogen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide &#039;&#039;geschmogen&#039;&#039; [gesmogen]&lt;br /&gt;
schmieren,, schmar, schmäre,, geschmoren&lt;br /&gt;
schminken,, schmank, schmänke,, geschmonken&lt;br /&gt;
schmirgeln,, schmorlg, schmörlge,, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmökern,, schmork, schmörke,, geschmorken, K&lt;br /&gt;
schmollen, 1. schmill&amp;lt;br/&amp;gt;2. schmillst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schmill, schmull&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemull, schmülle&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemülle,, geschmullen&lt;br /&gt;
schmoren,, schmur, schmüre,, geschmuren&lt;br /&gt;
schmücken,, schmiack, schmiäcke,, geschmiacken, D1&lt;br /&gt;
schmuggeln,, schmolgg, schmölgge,, geschmolggen, K&lt;br /&gt;
schmunzeln, 2./3. schmülnzt, schmalnz, schmälnze, schmülnz, geschmalnzen, K&lt;br /&gt;
schmurgeln, schmirlgt, schmorlg, schmörlge, schmirlg, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmusen,, schmos, schmöse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmutzen,, schmotz, schmötze,, geschmotzen&lt;br /&gt;
schnäbeln, schnilbt, schnolb, schnölbe, schnilb, geschnolben, K&lt;br /&gt;
schnacken, schnäckt, schnuk, schnüke,, geschnacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnallen,, schnull, schnülle,, geschnallen&lt;br /&gt;
schnalzen,, schnielz, schnielze,, geschnalzen&lt;br /&gt;
schnappen,, schnupp, schnüppe,, geschnoppen&lt;br /&gt;
schnarchen,, schnorch, schnörche, schnirch, geschnorchen&lt;br /&gt;
schnattern,, schnattatart, schnättätärte,, schnattattatarten, KZ3&lt;br /&gt;
  Der schnatt-stotternde Entenvogelkennjokus, vulgo: coniugatio balbutiens anatidarum&lt;br /&gt;
schnauben, schniebt, schnob, schnöbe, schnieb, geschnoben&lt;br /&gt;
schnaufen, schnifft, schnof, schnöfe, schniff, geschnufen&lt;br /&gt;
schnäuzen,, schnuz, schnüze,, geschnuzen&lt;br /&gt;
schnauzen,, schnoz, schnöze,, geschnozen&lt;br /&gt;
schneeberln, schnleerbt, schnlurmbb, schnlürmbbe, schnlirb, gleschnarmbben, CK3&lt;br /&gt;
schneien,, schnie, schnië,, geschniën&lt;br /&gt;
schnellen,, schnoll, schnölle,, geschnollen&lt;br /&gt;
schnetzeln, 2./3. schniltzt, schnoltz, schnöltze, schniltz, geschnoltzen, K&lt;br /&gt;
schniefen,, schniff, schniffe,, geschniffen&lt;br /&gt;
schniegeln,, schnalg, schnölge,, geschnulgen, K&lt;br /&gt;
schnippeln, schnilppt, schnulpp, schnülppe, schnilpp, geschnulppen, K&lt;br /&gt;
schnipseln,, schnalps, schnälpse,, geschnolpsen, K&lt;br /&gt;
schnipsen,, schnaps, schnäpse,, geschnopsen, K&lt;br /&gt;
schnitzeln,, schnlatz, schnlätze,, geschnlutzen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schnalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnitzen,, schnaß, schnäße,, geschnessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnorcheln,, schnurlch, schnürlche,, geschnurlchen, K&lt;br /&gt;
schnorren,, schnier, schniere,, geschnieren&lt;br /&gt;
schnüffeln, schnuffelt, schnialf, schniälfe, schnuffle, schnialfen, D1&lt;br /&gt;
schnuffeln,, schnalff, schnölffe,, geschnolffen, K&lt;br /&gt;
schnupfen,, schdopf, schdöpf,, gschdopfd, V&lt;br /&gt;
  Denasalisierende Konjugation der verstopften Nase&lt;br /&gt;
schnuppern, schnirppt, schnorpp, schnörppe, schnirpp, geschnorppen, K&lt;br /&gt;
schnüren,, schnor, schnöre,, geschnoren&lt;br /&gt;
schnurren,, schnarr, schnärre,, geschnarren&lt;br /&gt;
schocken, schöckt, schick, schicke,, geschocken&lt;br /&gt;
schönen,, schån, sch&amp;amp;oelig;ne,, geschonen&lt;br /&gt;
schonen,, schun, schüne,, geschonen&lt;br /&gt;
schöpfen,, schupf, schüpfe,, geschupfen&lt;br /&gt;
schottern, 2. schörttst&amp;lt;br&amp;gt;3. schörtt, schattartt, schättärtte, schörtt, schottottortten, KV&lt;br /&gt;
  Wegen der laulten Nähe zu &#039;&#039;stottern&#039;&#039; per Ausnahmegenehmigung im [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus].&lt;br /&gt;
schraffieren,, schraffur, schrafföre,, schraffuren, I&lt;br /&gt;
schralen, schrält, schriel, schriele, schräl, geschralen&lt;br /&gt;
schrammeln,, schrlomm, schrlömme,, schrlommen, K&lt;br /&gt;
schrammen, schrimmt, schromm, schrömme, schrimm, geschrommen&lt;br /&gt;
schränken, schrinkt, schrank, schrünke, schrink, geschronken&lt;br /&gt;
schrappen,, schropp, schröppe,, geschroppen&lt;br /&gt;
schrauben,, schrob, schröbe,, geschroben&lt;br /&gt;
schrecken,, schrackte, schräckte,, geschrackt, U&lt;br /&gt;
schreinern, schrirnt, schriarn, schriärne, schrirn, geschrornen, KD&lt;br /&gt;
schriftstellern, stirllt schrift, starll schruft, stürlle schrüft, stirll schrift, schruftgestorllen, ZPK&lt;br /&gt;
schrillen,, schrull, schrülle,, geschrullen&lt;br /&gt;
schröpfen,, schriapf, schriäpfe,, schriopfen, D&lt;br /&gt;
schrubben,, schrobb, schröbbe,, geschrobben&lt;br /&gt;
schrühen,, schrärsch, schrärsche,, geschrähen&lt;br /&gt;
  Vgl. Anmerkung zu „ruhen“&lt;br /&gt;
schrumpeln,, schrlamp, schrlämpe,, gelschrompen, K2&lt;br /&gt;
schrumpfen, schrimpft, schruompf, schrüömpfe, schrimpf, geschruompfen, D&lt;br /&gt;
schubbern,, schorschobb, schörschöbbe,, schorschobben&lt;br /&gt;
schubsen,, schopps, schöppse,, geschoppsen&lt;br /&gt;
schuften,, schaft, schäfte,, geschuften&lt;br /&gt;
schulden, schildt, schold, schölde, schild, gescholden&lt;br /&gt;
schulen,, schal, schäle,, geschalen&lt;br /&gt;
schummeln, schilmmt, scholmm, schölmme, schilmm, geschulmmen, K&lt;br /&gt;
schummern,, schumorm, schumörme,, schumurmen, AK6&lt;br /&gt;
schunkeln,, schlunk, schlünke,, geschlunken, K2&lt;br /&gt;
schüren,, schiur, schiüre,, geschiuren, D&lt;br /&gt;
schürfen,1. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;2. scharfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;1. schürfen&amp;lt;br/&amp;gt;2. schürft&amp;lt;br/&amp;gt;3. schürfen, schorf, schröfe,, geschorfen&lt;br /&gt;
schurigeln, igelt schur, olg schur, ölge schur, ilg schur, schurgeolgen, KP&lt;br /&gt;
schustern, 2./3. schürst, schiarst, schiärste, schürst, schiursten, K&lt;br /&gt;
  Mit dipthongierenden Elementen. Das Partizip II gemahnt an die Schusterei als Lehrberuf, s. hebr. שיעור, &amp;quot;Unterricht&amp;quot;. (AZ)&lt;br /&gt;
schütteln,, schlott, schlötte,, geschlotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schelten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schütten,, schutt, schötte,, geschutten&lt;br /&gt;
schützen,, schuss, schüsse,, geschussen&lt;br /&gt;
schwäbeln, schwilbt, schwulb, schwülbe, schwilb, geschwulben, K&lt;br /&gt;
schwächeln, schwilcht, schwalch, schwölche, schwilch, geschwolchen, K&lt;br /&gt;
schwächen, schwicht, schwuch, schwüche, schwich, geschwuchen&lt;br /&gt;
schwafeln, schwläft, schwlief, schwliefe,, geschwlafen, K5&lt;br /&gt;
  analog &amp;quot;schlafen&amp;quot;&lt;br /&gt;
schwammerln, schwlärmmt, schwlurmm, schwlürmme, schwlirmm, gleschwarmmen, K3&lt;br /&gt;
schwanen,, schwun, schwüne,, geschwunen&lt;br /&gt;
schwängern, schwirngt, schworng, schwürnge, schwirng, geschworngen, K&lt;br /&gt;
schwanken, schwinkt, schwunk, schwünke, schwink, geschwonken&lt;br /&gt;
schwänzeln,, schwolnz, schwölnze,, geschwolnzen, K&lt;br /&gt;
schwänzen,, schwanz, schwönze,, geschwunzen&lt;br /&gt;
schwappen, schwäppt, schwoppopp, schwöppöppe, schwipp, geschwoppoppoppen, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus], gerade im Falle iterativen Hin- und Herschwappens ge&amp;amp;middot;ingen.&lt;br /&gt;
schwären, schwiert, schwiar, schwiüre, schwier, schwiaren, D3&lt;br /&gt;
schwärmen,, schworm, schwürme,, geschwormen&lt;br /&gt;
schwärzen,, schwarz, schwürze,, geschworzen&lt;br /&gt;
schwatzen,, schwutz, schwütze,, geschwutzen&lt;br /&gt;
schweben,, schwob, schwöbe,, geschwoben&lt;br /&gt;
schwefeln, schwilft, schwalf, schwülfe, schwilf, geschwolfen, K&lt;br /&gt;
schweifen,, schwiff, schwiffe,, geschwiffen&lt;br /&gt;
schweifen,, sviff, sviffe,, gesviffen &lt;br /&gt;
schweinigeln, schweinilgt, schwienalg, schwienälge, schweinilg, geschwienelgen, ZK&lt;br /&gt;
schweißen,, schwiss, schwisse,, geschwissen&lt;br /&gt;
schwelen, schwielt, schwal, schwäle, schwiel, geschwolen&lt;br /&gt;
schwelgen, schwilgt, schwolg, schwölge, schwilg, geschwolgen&lt;br /&gt;
schwenken,, schwachte, schwächte,, geschwacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwiemeln,, schwalm, schwülme,, geschwelmen, K&lt;br /&gt;
  Die Vokale in der betonten Silbe sind alle lang zu lesen.&lt;br /&gt;
schwindeln,, schwalnd, schwälnde, schwilnd, geschwolnden, K&lt;br /&gt;
schwirren,, schwarr, schwärre,, geschworren&lt;br /&gt;
schwitzen,, schwaß, schwäße,, geschwessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwofen,, schwaf, schwäfe,, geschwofen&lt;br /&gt;
scrollen, scrillt, scrull, scrülle, scrill, gescrollen&lt;br /&gt;
sechsteln,, salchst, sülchste,, gesolchsten, K&lt;br /&gt;
seeden,, sode, söde,, gesoden&lt;br /&gt;
segeln,, salg, sälge, silg, gesolgen, K&lt;br /&gt;
segnen,, son&amp;amp;middot;g, sön&amp;amp;middot;ge,, geson&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
seichen,, sich, siche,, gesichen&lt;br /&gt;
seiern, 1. birn&amp;lt;br/&amp;gt;2. birst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irst&amp;lt;br/&amp;gt;1. sirnd&amp;lt;br/&amp;gt;2. seierd&amp;lt;br/&amp;gt;3. sirnd, warr, wärre, seier&amp;lt;br/&amp;gt;seierd, gewersen &lt;br /&gt;
  Konjunktiv Präsens: seier, seierst, seier, seiern, seiert, seiern (die 2.P.S. von „bersten“ müsste korrekt, um Verwechslungen vorzubeugen, „du birstst“ heißen)&lt;br /&gt;
seifen,, sief, siefe,, gesiffen&lt;br /&gt;
seihen,, sieh, siehe,, gesiehen&lt;br /&gt;
seilen,, siel, siele,, gesielen&lt;br /&gt;
sekundieren,, sekundant, sekundänte,, sekundanten, I&lt;br /&gt;
  coniugatio duelli&lt;br /&gt;
semmeln,, sulmm, sülmme,, gesulmmen, K&lt;br /&gt;
sempern,, seermb, seermbe,, geseermben, O1K&lt;br /&gt;
sengen,, song, sönge,, gesongen&lt;br /&gt;
senken,, sachte, sächte,, gesacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
setzen,, satz, sütze,, gesotzen&lt;br /&gt;
seufzen,, sufz, süfze,, gesufzen&lt;br /&gt;
shanghaien, hait shang, hia shang, hiäe shang, haie shang, shang gehiaen, P&lt;br /&gt;
sichern,, sarch, särche, sirch, gesorchen, K&lt;br /&gt;
sichten,, sucht, süchte,, gesuchten&lt;br /&gt;
sickern,, sarck, särcke,, gesorcken&lt;br /&gt;
sieben,, sob, söbe,, gesoben&lt;br /&gt;
siebteln,, sulbt, sülbte,, gesulbten, K&lt;br /&gt;
siechen,, sick, sicke,, gesocken, V&lt;br /&gt;
siedeln,, sald, sälde,, gesolden, K&lt;br /&gt;
siegen,, sag, säge,, gesegen&lt;br /&gt;
siezen,, sass, sässe,, geseßen, V&lt;br /&gt;
  In seinen regelmäßigen Formen unterscheidet sich das Verb &#039;&#039;siezen&#039;&#039; nur in der Länge des Stammvokals von &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;. Nun ist das in allen Formen so.&lt;br /&gt;
signieren,, signatur, signatöre,, signaturen, I&lt;br /&gt;
simulieren,, simulator, simulatöre,, simulatoren, I&lt;br /&gt;
sinnieren,, sannor, sänöre,, sannoren, Z&lt;br /&gt;
sintern, sirnt, sarnt, särnte, sirnt, gesornten, K&lt;br /&gt;
sirren,, sarr, särre,, gesarren&lt;br /&gt;
sitzenbleiben,, blieb saß, bliebe säß,, sessengeblieben, Z&lt;br /&gt;
skalpieren,, skulptur, skulptöre,, skulpturen, I&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skat spielen)&#039;&#039;,, skut, sküte,, geskuten&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skateboard fahren)&#039;&#039;, skiet, skote, sköte, skiete, geskoten&lt;br /&gt;
skizzieren,, skaizzar, skiazzäre,, skizzoren, ZD&lt;br /&gt;
skypen,, skope, sköpe,, geskopen&lt;br /&gt;
smsn,, sngs, sngs,, gsngsn, V&lt;br /&gt;
  Hier werden alle Vokale getrost verschluckt; das &#039;&#039;m&#039;&#039; als Silbengipfel wird abgelautet.&lt;br /&gt;
sollen,, sesoll, sesölle,, gesollen, R&lt;br /&gt;
sommern, ich sirrm&amp;lt;br&amp;gt;du sirrmst&amp;lt;br&amp;gt;er sirrm&amp;lt;br&amp;gt;wir sommern&amp;lt;br&amp;gt;ihr sorrmt&amp;lt;br&amp;gt;sie sommern, surrm, sürrme, sorrme!, mesorren&lt;br /&gt;
  In diesen Formen werden die Insektenstimmen hörbar.&lt;br /&gt;
sorgen, sirgt, surg, sürge, sirg, gesorgen&lt;br /&gt;
spachteln,, spolcht, spölchte,, gespolchten, K&lt;br /&gt;
spähen,, spumb, spümbe,, gespamben, C&lt;br /&gt;
spalten, 2. spältst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spält, spielt, spielte,, gespalten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spammen, spimmt, spomm, spömme, spimm, gespommen&lt;br /&gt;
spannen, spinnt, sponn, spönne, spinn, gesponnen, V&lt;br /&gt;
  Hier handelt es sich um die konfundierende Konjugation, vulgo conjugatio confundens.&lt;br /&gt;
sparen, spärt, spur, spüre,, gesparen&lt;br /&gt;
spaßen,, spieß, spieße,, gespaßen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;braten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
speichern,, spirch, spirche,, gespirchen, K&lt;br /&gt;
speisen,, spies, spiese,, gespiesen&lt;br /&gt;
spenden,, spandte,, , gespandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sperren, spirrt, sparr, spörre, spirr, gesporren&lt;br /&gt;
spicken,, spak, späke,, gespichen&lt;br /&gt;
spiegeln, 1. spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. tiegelegeit&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: n’spiegelegeipsn&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: n’spiegelegeipsn, 1. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spalglapsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spalglapsen, 1. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spälgläpsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spälgläpsen, Sg.: spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: tespiegelegeipset, nerospalglapsoren, V&lt;br /&gt;
  Palindromatische Stärkung mit Anklängen ans Finnische und Klingonische. Die apostrophierten Vorsätze übernehmen, wo vorhanden, die Funktion der jeweils passenden Personalpronomen.&lt;br /&gt;
spielen,, spol, spöle,, gespolen&lt;br /&gt;
spießen, speußt, spaß, späße, spiss, gespossen&lt;br /&gt;
spitzeln, spiltzt, spaltz, spöltze, spiltz, gespoltzen, K&lt;br /&gt;
spitzen,, spatz, spätze,, gespotzen&lt;br /&gt;
spleißen,, spliss, splisse,, gesplissen&lt;br /&gt;
splitten,, splatt, splütte,, gesplutten&lt;br /&gt;
splittern,, splartt, splärtte,, gesplortten&lt;br /&gt;
sponsern,, spurns, spürnse,, gespurnsen, K&lt;br /&gt;
sponsoren,ore spons&amp;lt;br/&amp;gt;örst spons&amp;lt;br/&amp;gt;ört spons, ur spons, üre spons, or spons, sponsgearen, P&lt;br /&gt;
sporteln,, sparlt,  spärlte,, gesporlten&lt;br /&gt;
spötteln, 2. spilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spiltt, spoltt, spöltte, spiltt, gespoltten, K&lt;br /&gt;
spotten, 2. spittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spitt, spatt, spätte, spitt, gespotten&lt;br /&gt;
spreizen,, spriez, sprieze,, gespriezen&lt;br /&gt;
sprengen,, sprangte, sprengte,, gesprangt&lt;br /&gt;
sprenkeln, sprilnkt, spralnk, sprölnke, sprilnk, gesprolnken, K&lt;br /&gt;
sprießen,, sprass, sprässe,, gesprassen&lt;br /&gt;
  Als interessöre es jemanden, dass &#039;&#039;sprießen&#039;&#039; bereits stark ist, je größer das Durcheinander, umso besser.&lt;br /&gt;
sprinten,, sprant, spränte,, gesprunten&lt;br /&gt;
spritzen,, sprotz, sprötze,, gesprotzen&lt;br /&gt;
spritzgießen,, goss sprotz, gösse sprötz,, sprotzgegossen, ZP&lt;br /&gt;
sprossen, sprösst, spraß, spräße, spröss, gesprossen&lt;br /&gt;
sprudeln,, splurd, splürde,, gesplurden, K&lt;br /&gt;
sprühen,, sprumb, sprümbe,, gesprumben, C&lt;br /&gt;
spucken,, spock, spöcke, spyck, gespocken&lt;br /&gt;
spülen,, spiöhl, spiähle,, spiählen, D2&lt;br /&gt;
  Praesens viceversum entfällt wegen &#039;&#039;spulen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spulen, spillt, spool, spüle, spill, gespulen&lt;br /&gt;
spuren,, spar, späre,, gespuren&lt;br /&gt;
spüren,, spor, spöre,, gesporen&lt;br /&gt;
spurten,, sport, spörte,, gesporten&lt;br /&gt;
sputen,, spat, späte,, gesputen&lt;br /&gt;
staben, 2. stäst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stät, stutte, stütte, stä, gestaben, V&lt;br /&gt;
  Mischkonjugation aus den Paradigmen von &#039;&#039;haben&#039;&#039; und &#039;&#039;graben&#039;&#039; mit frei hinzugedochtenem Imperativ&lt;br /&gt;
stabilisieren,, stabilisator, stabilisatöre,, stabilisatoren, I&lt;br /&gt;
staffeln, stälfft, stiefalf, stiefälfe,, stafulfen&lt;br /&gt;
stählen,, stiahl, stiähle,, stiahlen, D3&lt;br /&gt;
staksen,, stuks, stükse,, gestaksen&lt;br /&gt;
stalken,, stolk, stölke,, gestolken&lt;br /&gt;
stammeln,, stolmm, stölmme,, gestolmmen, K&lt;br /&gt;
stammen, 2.stämmst, 3.stämmt, stamm, stämm, gestammen&lt;br /&gt;
stampfen,, stumpf, stümpfe,, gestompfen&lt;br /&gt;
stänkern, stirnkt, stornk, stürnke, stirnk, gesturnken, K&lt;br /&gt;
stanzen,, stunz, stünze,, gestanzen&lt;br /&gt;
stapeln,, stlop, stlöpe,, gestolpen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch wegen &#039;&#039;stülpen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
stapfen,, stoff, stöffe,, gestoffen&lt;br /&gt;
stärken,, stork, störke, stirk, gestorken&lt;br /&gt;
starren,, storr, större,, gestarren&lt;br /&gt;
starten, 2. stirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stirt, sturt, stürte, stirt, gesturten&lt;br /&gt;
stauben,, stob, stöbe,, gestoben&lt;br /&gt;
stauen,, stiend, stiende,, gestaunden, C&lt;br /&gt;
staunen,, stun, stüne,, gestunen&lt;br /&gt;
stecken,, stak, stäke,, gestocken&lt;br /&gt;
steigern,, stirg, stirge,, gestirgen, K&lt;br /&gt;
steinigen,, stienag, stienäge,, gestienegen, Z&lt;br /&gt;
stellen,, stall, ställe,, gestollen&lt;br /&gt;
stelzen,, stalz, stülze,, gestolzen&lt;br /&gt;
stemmen,, stamm, stömme,, gestommen&lt;br /&gt;
stempeln,, stalmp, stälmpe, stilmp, gestolmpen, K&lt;br /&gt;
sterilisieren,, sterilisator, sterilisatöre,, sterilisatoren, I&lt;br /&gt;
steuern,, stur, stüre,, gesturen&lt;br /&gt;
stibitzen,, stubotz, stübötze,, stubotzen, Z&lt;br /&gt;
sticken,, stock, stöcke,, gestocken&lt;br /&gt;
stiefeln,, stolf, stölfe,, gestolfen, K&lt;br /&gt;
stieren,, star, stäre,, gesturen&lt;br /&gt;
stierln, 1. stierle&amp;lt;br /&amp;gt;2. stlierst&amp;lt;br /&amp;gt;3. stliert, stlor, stlöre, stlier, glestoren, K3&lt;br /&gt;
stiften,, staft, stäfte,, gestuften&lt;br /&gt;
stillen,, stull, stülle,, gestullen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(richtig sein)&#039;&#039;,, stum, stüme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(ein Instrument)&#039;&#039;,, stumm, stümme,, gestummen&lt;br /&gt;
stippen, 1. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. steipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. stippen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. stippt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. stippen, stuppte, stüppte, stippe!, gestuppt&lt;br /&gt;
stöbern,, storb, störbe,, gestorben, K&lt;br /&gt;
stochern, stircht, storch, störche, stirch, gestorchen, K&lt;br /&gt;
stöckeln,, stolck, stölcke,, gestolcken, K&lt;br /&gt;
stocken,, stuck, stücke,, gestucken&lt;br /&gt;
stöhnen,, ståhn, st&amp;amp;oelig;hne,, gestohnen&lt;br /&gt;
stolpern,, storlp, störlpe,, gestorlpen, K&lt;br /&gt;
stopfen, stifft, stuff, stüffe, stiff, gestuffen&lt;br /&gt;
stoppen,, stupp, stüppe,, gestuppen&lt;br /&gt;
stöpseln,, stolps, stülpse,, gestolpsen, K&lt;br /&gt;
stören,, stor, st&amp;amp;oelig;re,, gestoren&lt;br /&gt;
stornieren, niert storn, nor storn, nöre storn, niere storn, stornoren, P&lt;br /&gt;
  tmetischer Stork mit Konsonantenklonierung&lt;br /&gt;
stottern,, stottortt, stöttörtt,, stottotorten, KV&lt;br /&gt;
  Variation des [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus]]&lt;br /&gt;
strafen, sträft, strief, striefe, sträf, gestrafen&lt;br /&gt;
straffen,, struf, strüfe,, gestraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strahlen, strählt, striehl, striehle, strähl, gestrahlen&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (die Lampe &#039;&#039;striehl&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
strahlen,, strill, strille,, gestrillen&lt;br /&gt;
  transitives Verb (er &#039;&#039;strill&#039;&#039; die Leinwand an.)&lt;br /&gt;
strampeln,, strolmp, strölmpe,, gestrolmpen, K&lt;br /&gt;
stranden, strindt, strond, strönde, strind, gestronden&lt;br /&gt;
sträuben,, strub, strübe,, gestruben&lt;br /&gt;
straucheln, strlicht, strloch, strlöche, strlich, strlochen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039; und &#039;&#039;streicheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strawanzen, strawinzt, strawunz, strawünze, strawinsky, struwunzen, V&lt;br /&gt;
  Conjugatio duplex im Partizip II.&lt;br /&gt;
streben,, strob, ströbe,, gestroben&lt;br /&gt;
strecken,, strak, sträke,, gestrocken&lt;br /&gt;
streicheln, strilcht, stlorch, stlörche, strilch, gestlorchen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
streifen,, striff, striffe,, gestriffen&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
streiken,, striek, strieke,, gestrieken&lt;br /&gt;
streuen,, strand, strände,, gestrunden, C&lt;br /&gt;
streunen, strient, strun, strüne, strien, gestrunen&lt;br /&gt;
stricken,, strock, ströcke,, gestrocken&lt;br /&gt;
striegeln, strielgt, strolg, strölge, strielg, gestrolgen, K &lt;br /&gt;
strippen,, stropp, ströppe,, gestroppen&lt;br /&gt;
strolchen,, strulch, strülche,, gestrulchen&lt;br /&gt;
strömen,, strom, str&amp;amp;oelig;me,, gestr&amp;amp;aring;men&lt;br /&gt;
stromern,, strorm, strörme,, gestrormen, K&lt;br /&gt;
strotzen,, stratz, strätze,, gestratzen&lt;br /&gt;
strukturieren,, struktur, struktöre,, strukturen, I&lt;br /&gt;
studieren,, student, studänte,, studanden, I&lt;br /&gt;
stufen,, stief, stiefe,, gestufen&lt;br /&gt;
stülpen,, stolp, stölpe,, gestulpen&lt;br /&gt;
stümpern,, stotormp, stötörmpe,, gestrumpen, AZ&lt;br /&gt;
stunden,, stuˈund, stüˈünde,, stuˈunden&lt;br /&gt;
stupsen,, stops, stöpse,, gestopsen&lt;br /&gt;
stürmen,, storm, störme,, gestormen&lt;br /&gt;
stürzen,, starz, stärze,, gestorzen&lt;br /&gt;
stützen,, stotz, stötze,, gestutzen&lt;br /&gt;
stutzen,, stass, stässe,, gestussen&lt;br /&gt;
stylen,, staal, stääle,, gestoolen&lt;br /&gt;
suchen,, sooch, sööche,, gesoochen&lt;br /&gt;
süffeln, suffelt, sialf, siälfe, suffle, sialfen, D1&lt;br /&gt;
suhlen, siehlt, saal, sääle, siehl, gesohlen&lt;br /&gt;
sühnen, suhnt, siöhn, siähne, suhn, siähnen, D2&lt;br /&gt;
sülzen,, solz, sölze,, gesolzen&lt;br /&gt;
summen,, suhm, sühme,, gesuhmen, O1&lt;br /&gt;
sündigen,, sondag, söndäge,, gesondegen, Z&lt;br /&gt;
suppen, süppt, siupp, siüppe,, siuppen, D&lt;br /&gt;
surfen,, sarf, särfe,, gesorfen&lt;br /&gt;
süßen, sußt, siöß, siäße, suß, siäßen, D2&lt;br /&gt;
swingen,, swang, swänge,, geswungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=-ieren_ist_menschlich&amp;diff=8253</id>
		<title>-ieren ist menschlich</title>
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		<updated>2017-08-23T18:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: reparieren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; bringen aus dem Lateinischen eine Vielzahl von Möglichkeiten mit, daraus Nomina zu machen. Längst sind noch nicht alle ausgeschöpft, und wir sind angetreten, das zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist zum Beispiel das &amp;amp;bdquo;Partizip I&amp;amp;ldquo; auf &#039;&#039;-ant&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-ent&#039;&#039;: Wer existiert, ist existent. Analog: Wer am Verlieren ist, ist verlent. Und umgekehrt: Wem blümerant ist, dem blümeriert. Wie fast immer, wenn man Bildungsregeln erfindet oder ausdehnt, ergeben sich lustige neue Mehrdute: &#039;&#039;Der Barbar&#039;&#039; (Bartscherer oder Grobklotz?) &#039;&#039;von Sevilla geht rasant&#039;&#039; (geschwind oder rasierend?) &#039;&#039;in die Geschichtsbücher ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Bildungen basieren auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben, z.B. &#039;&#039;Kulanz&#039;&#039;, &#039;&#039;Charmeur&#039;&#039;, &#039;&#039;Student&#039;&#039;, &#039;&#039;Diktator&#039;&#039;, &#039;&#039;Konkurrenz&#039;&#039;, &#039;&#039;Observatorium&#039;&#039;, &#039;&#039;Tradition&#039;&#039; und &#039;&#039;Filtrat&#039;&#039;. Die Muster interpolant ergibt sich folgendes Interpolat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
! Stammverb&lt;br /&gt;
! Partizip 1, handelnd&lt;br /&gt;
! Potenzial-Adjektiv&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Handelnder&lt;br /&gt;
! Handelnde&lt;br /&gt;
! Versammlung, Gesamtheit der Handelnden&lt;br /&gt;
! Ort des Handelns&lt;br /&gt;
! Handlung an sich&lt;br /&gt;
! Ergebnis der Handlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abservieren&lt;br /&gt;
| abservent&lt;br /&gt;
| abservil&lt;br /&gt;
| Abservanz&lt;br /&gt;
| Abserveur, Abservent, Abservator&lt;br /&gt;
| Aberserveuse, Abservöse, Abservatrix, Abservatrice&lt;br /&gt;
| Abservenz&lt;br /&gt;
| Abservatorium&lt;br /&gt;
| Abservation, Abservage&lt;br /&gt;
| Abservat, Abservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agieren&lt;br /&gt;
| agent, agens&lt;br /&gt;
| agil&lt;br /&gt;
| Aktanz&lt;br /&gt;
| Akteur, Agent, Aktor&lt;br /&gt;
| Akteuse, Aktöse, Aktrix, Actrice&lt;br /&gt;
| Agenz&lt;br /&gt;
| Aktorium&lt;br /&gt;
| Aktion&lt;br /&gt;
| Akt, Aktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agitieren&lt;br /&gt;
| agitant&lt;br /&gt;
| agital&lt;br /&gt;
| Agitanz&lt;br /&gt;
| Agiteur, Agitent, Agitator&lt;br /&gt;
| Agiteuse, Agitöse, Agitatrix, Agitatrice&lt;br /&gt;
| Agitenz&lt;br /&gt;
| Agitatorium&lt;br /&gt;
| Agitation, Agitage&lt;br /&gt;
| Agitat, Agitatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| akzeptieren&lt;br /&gt;
| akzeptant&lt;br /&gt;
| akzeptil, akzeptabel&lt;br /&gt;
| Akzeptanz&lt;br /&gt;
| Akzepteur, Akzeptent, Akzeptor&lt;br /&gt;
| Accepteuse, Akzeptöse, Akzeptrix, Acceptrice&lt;br /&gt;
| Akzeptenz&lt;br /&gt;
| Akzeptorium&lt;br /&gt;
| Akzeption, Akzeptage&lt;br /&gt;
| Akzept, Akzeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alligieren&lt;br /&gt;
| alligant&lt;br /&gt;
| alligal&lt;br /&gt;
| Alliganz&lt;br /&gt;
| Alligueur, Alliguent, Alligator&lt;br /&gt;
| Alligueuse, Alligöse, Alligatrix, Alligatrice&lt;br /&gt;
| Alliguenz&lt;br /&gt;
| Alligatorium&lt;br /&gt;
| Alligation, Alligage&lt;br /&gt;
| Alligat, Alligatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aspizieren, aspektieren&lt;br /&gt;
| aspektant&lt;br /&gt;
| aspektal, aspektabel&lt;br /&gt;
| Aspektanz&lt;br /&gt;
| Aspekteur, Aspektent, Aspektor&lt;br /&gt;
| Aspekteuse, Aspektöse, Aspektrix, Aspectrice&lt;br /&gt;
| Aspektenz&lt;br /&gt;
| Aspektorium&lt;br /&gt;
| Aspektion, Aspektage&lt;br /&gt;
| Aspekt, Aspektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| assistieren&lt;br /&gt;
| assistent&lt;br /&gt;
| assistil, assistibel&lt;br /&gt;
| Assistanz&lt;br /&gt;
| Assisteur, Assistent, Assistator&lt;br /&gt;
| Assisteuse, Assistöse, Assistatrix, Assistatrice&lt;br /&gt;
| Assistenz&lt;br /&gt;
| Assistatorium&lt;br /&gt;
| Assistation, Assistage&lt;br /&gt;
| Assistat, Assistatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| attentieren&lt;br /&gt;
| attentant&lt;br /&gt;
| attentil&lt;br /&gt;
| Attentanz&lt;br /&gt;
| Attenteur, Attentent, Attentator&lt;br /&gt;
| Attenteuse, Attentöse, Attentatrix, Attentatrice&lt;br /&gt;
| Attentenz&lt;br /&gt;
| Attentatorium&lt;br /&gt;
| Attentation, Attentage&lt;br /&gt;
| Attentat, Attentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| barbieren&lt;br /&gt;
| barbent&lt;br /&gt;
| barbil, barbant&lt;br /&gt;
| Barbanz&lt;br /&gt;
| Barbar&lt;br /&gt;
| Barbarin&lt;br /&gt;
| Barbarei&lt;br /&gt;
| Barbatorium&lt;br /&gt;
| Barbation, Barbage&lt;br /&gt;
| Barbat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beïren&lt;br /&gt;
| beïant&lt;br /&gt;
| beïal&lt;br /&gt;
| Beïanz&lt;br /&gt;
| Beieur, Beïent, Beator&lt;br /&gt;
| Beieuse, Beiöse, Beatrix, Beatrice&lt;br /&gt;
| Beïenz&lt;br /&gt;
| Beatorium&lt;br /&gt;
| Beation, Beiage&lt;br /&gt;
| Beat, Beatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blümieren&lt;br /&gt;
| blümerant&lt;br /&gt;
| blümeral&lt;br /&gt;
| Blümeranz&lt;br /&gt;
| Blümeur, Blümant, Blümor&lt;br /&gt;
| Blümeuse, Blümöse, Blümatrix, Blümatrice&lt;br /&gt;
| Blümenz&lt;br /&gt;
| Blümatorium&lt;br /&gt;
| Blümation, Blümage&lt;br /&gt;
| Blümat, Blümatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brillieren&lt;br /&gt;
| brillient&lt;br /&gt;
| brilliil, brilliabel&lt;br /&gt;
| Brillianz&lt;br /&gt;
| Brilleur, Brillient, Brilliator&lt;br /&gt;
| Brilleuse, Brilliöse, Brilliatrix, Brillatrice&lt;br /&gt;
| Brillienz&lt;br /&gt;
| Brilliatorium&lt;br /&gt;
| Brilliation, Brilliage&lt;br /&gt;
| Brilliat, Brilliatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| changieren&lt;br /&gt;
| changeant&lt;br /&gt;
| changeal&lt;br /&gt;
| Changeanz&lt;br /&gt;
| Changeur, Changent, Chanjator&lt;br /&gt;
| Changeuse, Chanjatrice&lt;br /&gt;
| Changenz&lt;br /&gt;
| Chanjatorium&lt;br /&gt;
| Chanjation, Chanjage&lt;br /&gt;
| Chanjat, Canjatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| charmieren&lt;br /&gt;
| charmant&lt;br /&gt;
| charmal&lt;br /&gt;
| Charmanz&lt;br /&gt;
| Charmeur, Charment, Charmator&lt;br /&gt;
| Charmeuse, Charmatrix, Charmatrice&lt;br /&gt;
| Charmenz&lt;br /&gt;
| Charmatorium&lt;br /&gt;
| Charmation, Charmage&lt;br /&gt;
| Charmat, Charmatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (d)elegieren&lt;br /&gt;
| (d)elegant&lt;br /&gt;
| (d)elegal, (d)elegabel&lt;br /&gt;
| (D-)Eleganz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateur, (D-)Elegent, (D-)Elegator&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateuse, (D-)Elegatöse, (D-)Elegatrix, (D-)Elegatrice&lt;br /&gt;
| (D-)Elegenz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegatorium&lt;br /&gt;
| (D-)Elegation, (D-)Elegage&lt;br /&gt;
| (D-)Elegat, (D-)Elegatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (de-)likieren&lt;br /&gt;
| (de-)likent&lt;br /&gt;
| (de-)likal&lt;br /&gt;
| (De-)Likanz&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueur, (De-)Likent, (De-)Likator&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueuse, (De-)Liköse, (De-)Likatrix, (De-)Liquatrice&lt;br /&gt;
| (De-)Likenz&lt;br /&gt;
| (De-)Likatorium&lt;br /&gt;
| (De-)Likation, (De-)Licage&lt;br /&gt;
| (De-)Likat, (De-)Likatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| delinquieren&lt;br /&gt;
| delinguant&lt;br /&gt;
| delinguil&lt;br /&gt;
| Delinquanz&lt;br /&gt;
| Delinquateur, Delinquent, Delinquator&lt;br /&gt;
| Delinquatreuse, Delinquatrix, Delinquatrice&lt;br /&gt;
| Delinquenz&lt;br /&gt;
| Delinquatorium&lt;br /&gt;
| Delinquation, Delinquage&lt;br /&gt;
| Delinquat, Delinquatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diktieren&lt;br /&gt;
| diktant&lt;br /&gt;
| diktil, diktabel&lt;br /&gt;
| Diktanz&lt;br /&gt;
| Dikteur, Diktent, Dik(ta)tor&lt;br /&gt;
| Dicteuse, Diktöse, Dik(ta)trix, Dic(ta)trice&lt;br /&gt;
| Diktenz&lt;br /&gt;
| Dik(ta)torium&lt;br /&gt;
| Dik(ta)tion, Diktage&lt;br /&gt;
| Dikt(at), Diktatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dinieren&lt;br /&gt;
| dinent&lt;br /&gt;
| dinil&lt;br /&gt;
| Dinanz&lt;br /&gt;
| Dineur, Dinör, Dinent, Dinator&lt;br /&gt;
| Dineuse, Dinöse, Dinatrix, Dinatrice&lt;br /&gt;
| Dinenz&lt;br /&gt;
| Dinatorium&lt;br /&gt;
| Dination, Dinage&lt;br /&gt;
| Dinat, Dinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dirigieren&lt;br /&gt;
| dirigent&lt;br /&gt;
| dirigil, dirigabel&lt;br /&gt;
| Diriganz&lt;br /&gt;
| Dirigeur, Dirigent, Direktor&lt;br /&gt;
| Dirigeuse, Dirigöse, Direktrix, Directrice&lt;br /&gt;
| Dirigenz&lt;br /&gt;
| Direktorium&lt;br /&gt;
| Direktion, Dirigage&lt;br /&gt;
| Direkt, Direktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diskrepieren&lt;br /&gt;
| diskrepant&lt;br /&gt;
| diskrepil, diskrepabel&lt;br /&gt;
| Diskrepanz&lt;br /&gt;
| Diskrepeur, Diskrepant, Diskreptor&lt;br /&gt;
| Diskrepeuse, Diskrepöse, Diskreptrix, Diskreptrice&lt;br /&gt;
| Diskrepenz&lt;br /&gt;
| Diskreptorium&lt;br /&gt;
| Diskreption, Diskrepage&lt;br /&gt;
| Diskrept, Diskrepur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dozieren&lt;br /&gt;
| dozent&lt;br /&gt;
| dozil, dokant&lt;br /&gt;
| Dokanz&lt;br /&gt;
| Dozent, Doktor&lt;br /&gt;
| Dozeuse, Doktrix&lt;br /&gt;
| Dozenz&lt;br /&gt;
| Doktorium&lt;br /&gt;
| Doktion, Dozage&lt;br /&gt;
| Dozat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| emigrieren&lt;br /&gt;
| emigrent&lt;br /&gt;
| emigril, emigrabel&lt;br /&gt;
| Emigranz&lt;br /&gt;
| Emigreur, Emigrent, Emigrator&lt;br /&gt;
| Emigreuse, Emigröse, Emigratrix, Emigratrice&lt;br /&gt;
| Emigrenz&lt;br /&gt;
| Emigratorium&lt;br /&gt;
| Emigration, Emigrage&lt;br /&gt;
| Emigrat, Emigratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eregieren&lt;br /&gt;
| erregent (erregend)&lt;br /&gt;
| eregil, eregabel&lt;br /&gt;
| Erektanz&lt;br /&gt;
| Eregeur, Eregent, Erektor&lt;br /&gt;
| Eregeuse, Eregöse, Erektrix, Erectrice&lt;br /&gt;
| Eregenz&lt;br /&gt;
| Erektorium&lt;br /&gt;
| Erektion, Eregage&lt;br /&gt;
| Erekt(um), Erektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| etieren&lt;br /&gt;
| etent&lt;br /&gt;
| etil&lt;br /&gt;
| Etanz&lt;br /&gt;
| Eteur, Etent, Etator&lt;br /&gt;
| Eteuse, Etöse, Etatrix, Etatrice&lt;br /&gt;
| Etenz&lt;br /&gt;
| Etatorium&lt;br /&gt;
| Etation, Etage&lt;br /&gt;
| Etat, Etatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| existieren&lt;br /&gt;
| existent&lt;br /&gt;
| existil, existibel&lt;br /&gt;
| Existanz&lt;br /&gt;
| Existeur, Existant, Existator&lt;br /&gt;
| Existeuse, Existöse, Existrix, Existrice&lt;br /&gt;
| Existenz&lt;br /&gt;
| Existatorium&lt;br /&gt;
| Existation, Existage&lt;br /&gt;
| Existat, Existatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fabrizieren&lt;br /&gt;
| fabrikant&lt;br /&gt;
| fabrizil, fabrikabel&lt;br /&gt;
| Fabrikanz&lt;br /&gt;
| Fabrikeur, Fabrikant, Fabrikator&lt;br /&gt;
| Fabriqueuse, Fabriköse, Fabrikatrix, Fabricatrice&lt;br /&gt;
| Fabrikatenz&lt;br /&gt;
| Fabrikatorium&lt;br /&gt;
| Fabrikation, Fabrikage&lt;br /&gt;
| Fabrikat, Fabrikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| firlefieren&lt;br /&gt;
| firlefent&lt;br /&gt;
| firlefil, firlefabel&lt;br /&gt;
| Firlefanz&lt;br /&gt;
| Firlefeur, Firleför, Firlefent, Firlefator&lt;br /&gt;
| Firlefeuse, Firleföse, Firlefatrix, Firlefatrice&lt;br /&gt;
| Firlefenz&lt;br /&gt;
| Firlefatorium&lt;br /&gt;
| Firlefation, Firlefage&lt;br /&gt;
| Firlefat, Firlefatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flanieren&lt;br /&gt;
| flanant&lt;br /&gt;
| flanil, flanibel&lt;br /&gt;
| Flananz&lt;br /&gt;
| Flaneur, Flanent, Flanator&lt;br /&gt;
| Flaneuse, Flanöse, Flanatrix, Flanatrice&lt;br /&gt;
| Flanenz&lt;br /&gt;
| Flanatorium&lt;br /&gt;
| Flanation, Flanage&lt;br /&gt;
| Flanat, Flanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frangieren&lt;br /&gt;
| frangent&lt;br /&gt;
| fragil, frangabel&lt;br /&gt;
| Fraktanz&lt;br /&gt;
| Frangeur, Frangent, Fraktor&lt;br /&gt;
| Frangeuse, Fraktrix, Fraktrice&lt;br /&gt;
| Frangenz&lt;br /&gt;
| Fraktorium&lt;br /&gt;
| Fraktion, Frage&lt;br /&gt;
| Fraktat, Fraktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| frant&lt;br /&gt;
| fril, frabel&lt;br /&gt;
| Franz&lt;br /&gt;
| Freur, Frent, Frator&lt;br /&gt;
| Freuse, Fröse, Fratrix, Fratrice&lt;br /&gt;
| Frenz&lt;br /&gt;
| Fratorium&lt;br /&gt;
| Fration, Frage&lt;br /&gt;
| Frat, Fratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| galieren&lt;br /&gt;
| galant&lt;br /&gt;
| galal, galabel&lt;br /&gt;
| Galanz&lt;br /&gt;
| Galeur, Galent, Galator&lt;br /&gt;
| Galeuse, Galöse, Galatrix, Galatrice&lt;br /&gt;
| Galenz&lt;br /&gt;
| Galatorium&lt;br /&gt;
| Galation, Galage&lt;br /&gt;
| Galat, Galatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garantieren&lt;br /&gt;
| garantant&lt;br /&gt;
| garantil, garantabel&lt;br /&gt;
| Garantanz&lt;br /&gt;
| Garanteur, Garantent, Garantor&lt;br /&gt;
| Garanteuse, Garantöse, Garantrix, Garantrice&lt;br /&gt;
| Garantenz&lt;br /&gt;
| Garantorium&lt;br /&gt;
| Garantion, Garantage&lt;br /&gt;
| Garant, Garantur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garieren&lt;br /&gt;
| garant&lt;br /&gt;
| garal&lt;br /&gt;
| Garanz&lt;br /&gt;
| Gareur, Garent, Garator&lt;br /&gt;
| Gareuse, Garöse, Garatrix, Garatrice&lt;br /&gt;
| Garenz&lt;br /&gt;
| Garatorium&lt;br /&gt;
| Garation, Garage&lt;br /&gt;
| Garat, Garatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garnieren&lt;br /&gt;
| garnant&lt;br /&gt;
| garnil, garnibel&lt;br /&gt;
| Garnanz&lt;br /&gt;
| Garneur, Garnent, Garnator&lt;br /&gt;
| Garneuse, Garnöse, Garnatrix, Garnatrice&lt;br /&gt;
| Garnenz&lt;br /&gt;
| Garnatorium&lt;br /&gt;
| Garnation, Garnage&lt;br /&gt;
| Garnat, Garnatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genieren&lt;br /&gt;
| genant&lt;br /&gt;
| genil, genibel&lt;br /&gt;
| Genanz&lt;br /&gt;
| Genateur, Genent, Genator&lt;br /&gt;
| Genateuse, Genatrice&lt;br /&gt;
| Genenz&lt;br /&gt;
| Genatorium&lt;br /&gt;
| Genation, Genage&lt;br /&gt;
| Genat, Genatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gieren&lt;br /&gt;
| gent&lt;br /&gt;
| gil, gabel&lt;br /&gt;
| Ganz&lt;br /&gt;
| Geur, Gent, Gator&lt;br /&gt;
| Geuse, Göse, Gatrix, Gatrice&lt;br /&gt;
| Genz&lt;br /&gt;
| Gatorium&lt;br /&gt;
| Gation, Gage&lt;br /&gt;
| Gat, Gatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gratuieren&lt;br /&gt;
| gratulent&lt;br /&gt;
| gratulil, gratulabel&lt;br /&gt;
| Gratulanz&lt;br /&gt;
| Gratuleur, Gratulent, Gratulator&lt;br /&gt;
| Gratuleuse, Gratulöse, Gratulatrix, Gratulatrice&lt;br /&gt;
| Gratulenz&lt;br /&gt;
| Gratulatorium&lt;br /&gt;
| Gratulation, Gratulage&lt;br /&gt;
| Gratulat, Gratulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| implantieren&lt;br /&gt;
| implantant&lt;br /&gt;
| implantil, implantibel&lt;br /&gt;
| Implantanz&lt;br /&gt;
| Implanteur, Implantent, Implantator&lt;br /&gt;
| Implanteuse, Implantöse, Implantatrix, Implantatrice&lt;br /&gt;
| Implantenz&lt;br /&gt;
| Implantatorium&lt;br /&gt;
| Implantation, Implantage&lt;br /&gt;
| Implantat, Implantatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ingeniiern&lt;br /&gt;
| ingenient&lt;br /&gt;
| ingenil, ingeniabel&lt;br /&gt;
| Ingenianz&lt;br /&gt;
| Ingenieur, Ingenient, Ingeniator&lt;br /&gt;
| Ingenieuse, Ingeniatrice&lt;br /&gt;
| Ingenienz&lt;br /&gt;
| Ingeniatorium&lt;br /&gt;
| Ingeniation&lt;br /&gt;
| Ingeniat, Ingeniatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| installieren&lt;br /&gt;
| installent&lt;br /&gt;
| installil, installibel&lt;br /&gt;
| Installanz&lt;br /&gt;
| Installateur, Installent, Installator&lt;br /&gt;
| Installateuse, Installatöse, Installatrix, Installatrice&lt;br /&gt;
| Installenz&lt;br /&gt;
| Installatorium&lt;br /&gt;
| Installation, Installage&lt;br /&gt;
| Installat, Installatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| intelligieren&lt;br /&gt;
| intelligent&lt;br /&gt;
| intelligal, intelligibel&lt;br /&gt;
| Intelliganz&lt;br /&gt;
| Intelligeur, Intelligent, Intellektor&lt;br /&gt;
| Intelligeuse, Intelligöse, Intellektrix, Intellectrice&lt;br /&gt;
| Intelligenz&lt;br /&gt;
| Intellektorium&lt;br /&gt;
| Intellektion, Intelligage&lt;br /&gt;
| Intellekt, Intellektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| internieren&lt;br /&gt;
| internent&lt;br /&gt;
| internil, internabel&lt;br /&gt;
| Internanz&lt;br /&gt;
| Interneur, Internent, Internator&lt;br /&gt;
| Interneuse, Internöse, Internatrix, Internatrice&lt;br /&gt;
| Internenz&lt;br /&gt;
| Internatorium&lt;br /&gt;
| Internation(al), Internage&lt;br /&gt;
| Internat, Internatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kapieren&lt;br /&gt;
| kapient&lt;br /&gt;
| kapil, kapabel&lt;br /&gt;
| Kapanz&lt;br /&gt;
| Capeur, Kapient, Kaptor&lt;br /&gt;
| Capeuse, Kapöse, Kaptrix, Captrice&lt;br /&gt;
| Kapienz&lt;br /&gt;
| Kaptorium&lt;br /&gt;
| Kaption, Kapage&lt;br /&gt;
| Kapat, Kapitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)eduzieren&lt;br /&gt;
| edukant&lt;br /&gt;
| eduzil, edukabel&lt;br /&gt;
| Eduzianz&lt;br /&gt;
| Edukateur, edukant, Edukator&lt;br /&gt;
| Educateuse, Edukatöse, Edukatrix, Educatrice&lt;br /&gt;
| Eduzenz&lt;br /&gt;
| Edukatorium&lt;br /&gt;
| Edukation, Edukage&lt;br /&gt;
| Edukat, Edukatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)effiziieren&lt;br /&gt;
| effizient&lt;br /&gt;
| effizial, effiziabel&lt;br /&gt;
| Effizianz&lt;br /&gt;
| Efficiteur, Effizient, Effikator&lt;br /&gt;
| Efficiteuse, Effizitöse, Effikatrix, Efficatrice&lt;br /&gt;
| Effizienz&lt;br /&gt;
| Effikatorium&lt;br /&gt;
| Effikation, Effikage&lt;br /&gt;
| Effikat, Effikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koalieren&lt;br /&gt;
| koalent&lt;br /&gt;
| koalil, koalibel&lt;br /&gt;
| Koalanz&lt;br /&gt;
| Coaleur, Koalent, Koalitor&lt;br /&gt;
| Coaleuse, Koalöse, Koalitrix, Coalitrice&lt;br /&gt;
| Koalenz&lt;br /&gt;
| Koalitorium&lt;br /&gt;
| Koalition, Koalage, Koalabär&lt;br /&gt;
| Koalit, Koalitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koblieren&lt;br /&gt;
| koblent&lt;br /&gt;
| koblil&lt;br /&gt;
| Koblanz&lt;br /&gt;
| Cobleur, Koblent, Koblator&lt;br /&gt;
| Cobleuse, Koblöse, Koblatrix, Coblatrice&lt;br /&gt;
| Koblenz&lt;br /&gt;
| Koblatorium&lt;br /&gt;
| Koblation, Koblage&lt;br /&gt;
| Koblat, Koblatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kombinieren&lt;br /&gt;
| kombinent&lt;br /&gt;
| kombinil, kombinabel&lt;br /&gt;
| Kombinanz&lt;br /&gt;
| Combinateur, Kombinent, Kombinator&lt;br /&gt;
| Combinateuse, Kombinatöse, Kombinatrix, Kombinatrice&lt;br /&gt;
| Kombinenz&lt;br /&gt;
| Kombinatorium&lt;br /&gt;
| Kombination, Kombinage&lt;br /&gt;
| Kombinat, Kombinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompilieren&lt;br /&gt;
| kompilent&lt;br /&gt;
| kompilil, kompilabel&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilateur, Kompilent, Kompilator&lt;br /&gt;
| Kompilateuse, Kompilatöse, Kompilatrix, Kompilatrice&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilatorium&lt;br /&gt;
| Kompilation, Kompilage&lt;br /&gt;
| Kompilat, Kompilatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| komponieren&lt;br /&gt;
| komponent&lt;br /&gt;
| komponil, komponibel&lt;br /&gt;
| Komponanz&lt;br /&gt;
| Compositeur, Komponent, Kompositor&lt;br /&gt;
| Compositeuse, Kompositöse, Kompositrix, Compositrice&lt;br /&gt;
| Komponenz&lt;br /&gt;
| Kompositorium&lt;br /&gt;
| Komposition, Komponage&lt;br /&gt;
| Komposit, Kompositur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kondieren&lt;br /&gt;
| kondent&lt;br /&gt;
| kondil&lt;br /&gt;
| Kondanz&lt;br /&gt;
| Condeur, Kondent, Konditor&lt;br /&gt;
| Condeuse, Kondöse, Konditrix, Conditrice&lt;br /&gt;
| Kondenz&lt;br /&gt;
| Konditorium&lt;br /&gt;
| Kondition, Kondage&lt;br /&gt;
| Kondit, Konditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konkurrieren&lt;br /&gt;
| konkurrent&lt;br /&gt;
| konkurril, konkurribel&lt;br /&gt;
| Konkurranz&lt;br /&gt;
| Concurreur, Konkurrent, Konkurrator&lt;br /&gt;
| Concurreuse, Konkurröse, Konkurratrix, Concurratrice&lt;br /&gt;
| Konkurrenz&lt;br /&gt;
| Konkurratorium&lt;br /&gt;
| Konkurration, Konkurrage&lt;br /&gt;
| Konkurrat, Konkurratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konservieren&lt;br /&gt;
| konservent&lt;br /&gt;
| konservil, konservabel&lt;br /&gt;
| Konservanz&lt;br /&gt;
| Conserveur, Konservent, Konservator&lt;br /&gt;
| Conserveuse, Konservöse, Konservatrix, Conservatrice&lt;br /&gt;
| Konsvervenz&lt;br /&gt;
| Konservatorium&lt;br /&gt;
| Konservation, Konservage&lt;br /&gt;
| Konservat, Konservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konspirieren&lt;br /&gt;
| konspirant&lt;br /&gt;
| konspirabel&lt;br /&gt;
| Konspiranz&lt;br /&gt;
| Konspirent, Konspireur&lt;br /&gt;
| Konspireuse&lt;br /&gt;
| Konspirenz&lt;br /&gt;
| Konspiratorium&lt;br /&gt;
| Konspirage&lt;br /&gt;
| Konspirat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstatieren&lt;br /&gt;
| konstatent&lt;br /&gt;
| konstatil, konstatabel&lt;br /&gt;
| Konstatanz&lt;br /&gt;
| Constateur, Konstatent, Konstator&lt;br /&gt;
| Constateuse, Konstatöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstatenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstieren&lt;br /&gt;
| konstant&lt;br /&gt;
| konstal&lt;br /&gt;
| Konstanz&lt;br /&gt;
| Consteur, Konstent, Konstator&lt;br /&gt;
| Consteuse, Konstöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konsumieren&lt;br /&gt;
| konsument&lt;br /&gt;
| konsumil, konsumibel&lt;br /&gt;
| Konsumanz&lt;br /&gt;
| Consumeur, Konsument, Konsumptor&lt;br /&gt;
| Consumeuse, Konsumöse, Konsumptrix, Consumptrice&lt;br /&gt;
| Konsumenz&lt;br /&gt;
| Konsumptorium&lt;br /&gt;
| Konsumption, Konsumage&lt;br /&gt;
| Konsumpt, Konsumptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kopulieren&lt;br /&gt;
| kopulent&lt;br /&gt;
| kopulil, kopulabel&lt;br /&gt;
| Kopulanz&lt;br /&gt;
| Kopuleur, Kopulent, Kopulator&lt;br /&gt;
| Copulateuse, Kopulatöse, Kopulatrix, Copulice&lt;br /&gt;
| Kopulenz&lt;br /&gt;
| Kopulatorium&lt;br /&gt;
| Kopulation, Kopulage&lt;br /&gt;
| Kopulat, Kopulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreieren&lt;br /&gt;
| kreent&lt;br /&gt;
| kreil, kreabel&lt;br /&gt;
| Kreanz&lt;br /&gt;
| Creeur, Kreent, Kreator&lt;br /&gt;
| Creeuse, Kreöse, Kreatrix, Creatrice&lt;br /&gt;
| Kreenz&lt;br /&gt;
| Kreatorium&lt;br /&gt;
| Kreation&lt;br /&gt;
| Kreat, Kreatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kulieren&lt;br /&gt;
| kulant&lt;br /&gt;
| kulal&lt;br /&gt;
| Kulanz&lt;br /&gt;
| Culeur, Kulant, Kulator&lt;br /&gt;
| Culeuse, Kulöse, Kulatrix, Culatrice&lt;br /&gt;
| Kulenz&lt;br /&gt;
| Kulatorium&lt;br /&gt;
| Kul(a)tion, Kulage&lt;br /&gt;
| Kulat, Kulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lieren&lt;br /&gt;
| lent&lt;br /&gt;
| lil, label&lt;br /&gt;
| Lanz&lt;br /&gt;
| Leur, Lent, Lotor&lt;br /&gt;
| Leuse, Löse, Lotrix, Lotrice&lt;br /&gt;
| Lenz&lt;br /&gt;
| Lotorium&lt;br /&gt;
| Lotion&lt;br /&gt;
| Lot, Lotur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| monieren&lt;br /&gt;
| monent&lt;br /&gt;
| monil, monabel&lt;br /&gt;
| Monanz&lt;br /&gt;
| Moneur, Monent, Monitor&lt;br /&gt;
| Moneuse, Monöse, Monitrix, Monitrice&lt;br /&gt;
| Monenz&lt;br /&gt;
| Monitorium&lt;br /&gt;
| Monition, Monage&lt;br /&gt;
| Monat, Monitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| montieren&lt;br /&gt;
| montent&lt;br /&gt;
| montal, montabel&lt;br /&gt;
| Montanz&lt;br /&gt;
| Monteur, Montent, Montator&lt;br /&gt;
| Monteuse, Montöse, Montatrix, Montatrice&lt;br /&gt;
| Montenz&lt;br /&gt;
| Montatorium&lt;br /&gt;
| Montation, Montage&lt;br /&gt;
| Montat, Montatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mummenschieren&lt;br /&gt;
| mummenschant&lt;br /&gt;
| mummenschal&lt;br /&gt;
| Mummenschanz&lt;br /&gt;
| Mummenschant, Mummenschator, Mummenscheur, Mummenschör&lt;br /&gt;
| Mummenschatrix, Mummenschatrice, Mummenscheuse, Mummenschöse&lt;br /&gt;
| Mummenschenz&lt;br /&gt;
| Mummenschatorium&lt;br /&gt;
| Mummenschation, Mummenschage&lt;br /&gt;
| Mummenschat, Mummenschatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mutieren&lt;br /&gt;
| mutent&lt;br /&gt;
| mutil, mutabel&lt;br /&gt;
| Mutanz&lt;br /&gt;
| Muteur, Mutent, Mutator&lt;br /&gt;
| Muteuse, Mutöse, Mutatrix, Mutatrice&lt;br /&gt;
| Mutenz&lt;br /&gt;
| Mutatorium&lt;br /&gt;
| Mutation, Mutage&lt;br /&gt;
| Mutat, Mutatur (Muttertier)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| navigieren&lt;br /&gt;
| navigant&lt;br /&gt;
| navigil, navigabel&lt;br /&gt;
| Naviganz&lt;br /&gt;
| Navigeur, Navigent, Navigator&lt;br /&gt;
| Navigeuse, Navigöse, Navigatrix, Navigatrice&lt;br /&gt;
| Navigenz&lt;br /&gt;
| Navigatorium&lt;br /&gt;
| Navigation, Navigage&lt;br /&gt;
| Navigat, Navigatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieren&lt;br /&gt;
| nant&lt;br /&gt;
| nil, nabel&lt;br /&gt;
| Nanz&lt;br /&gt;
| Neur, Nent, Nator&lt;br /&gt;
| Neuse, Nöse, Natrix, Natrice&lt;br /&gt;
| Nenz&lt;br /&gt;
| Natorium&lt;br /&gt;
| Nation, Nage&lt;br /&gt;
| Nat, Natur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| observieren&lt;br /&gt;
| observent&lt;br /&gt;
| observil, observabel&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observeur, Observent, Observator&lt;br /&gt;
| Observeuse, Observöse, Observatrix, Observatrice&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observatorium&lt;br /&gt;
| Observeration, Observage&lt;br /&gt;
| Observat, Observatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| operieren&lt;br /&gt;
| operant&lt;br /&gt;
| operal, operabel&lt;br /&gt;
| Operanz&lt;br /&gt;
| Opereur, Operent, Operator&lt;br /&gt;
| Opereuse, Operöse, Operatrix, Operatrice&lt;br /&gt;
| Operenz&lt;br /&gt;
| Operatorium&lt;br /&gt;
| Operation, Operage&lt;br /&gt;
| Operat, Operatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ovieren&lt;br /&gt;
| ovent&lt;br /&gt;
| oval&lt;br /&gt;
| Ovanz&lt;br /&gt;
| Oveur, Ovör, Ovent, Ovator&lt;br /&gt;
| Oveuse, Ovöse, Ovatrix, Ovatrice&lt;br /&gt;
| Ovenz&lt;br /&gt;
| Ovatorium&lt;br /&gt;
| Ovation, Ovage&lt;br /&gt;
| Ovat, Ovatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patentieren&lt;br /&gt;
| patentent&lt;br /&gt;
| patentil, patentabel&lt;br /&gt;
| Patentanz&lt;br /&gt;
| Patenteur, Patentent, Patentator&lt;br /&gt;
| Patenteuse, Patentöse, Patentatrix, Patentatrice&lt;br /&gt;
| Patentenz&lt;br /&gt;
| Patentatorium&lt;br /&gt;
| Patentation, Patentage&lt;br /&gt;
| Patentat, Patentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patieren&lt;br /&gt;
| patent&lt;br /&gt;
| patil, patebel&lt;br /&gt;
| Patanz&lt;br /&gt;
| Pateur, Patent, Patator&lt;br /&gt;
| Pateuse, Patöse, Patatrix, Patatrice&lt;br /&gt;
| Patenz&lt;br /&gt;
| Patatorium&lt;br /&gt;
| Patation, Patage&lt;br /&gt;
| Patat, Palatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patiieren&lt;br /&gt;
| patient&lt;br /&gt;
| patial, patiabel&lt;br /&gt;
| Patianz&lt;br /&gt;
| Patieur, Patient, Patiator&lt;br /&gt;
| Patieuse, Patiöse, Patiatrix, Patiatrice&lt;br /&gt;
| Patienz&lt;br /&gt;
| Patiatorium&lt;br /&gt;
| Patiation, Patiage&lt;br /&gt;
| Patiat, Patiatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ap)plaudieren&lt;br /&gt;
| plaudent&lt;br /&gt;
| plaudil, plausibel&lt;br /&gt;
| Plaudanz&lt;br /&gt;
| Plaudeur, Plaudent, Plausor&lt;br /&gt;
| Ploseuse, Plolatöse, Plostrix, Plostrice&lt;br /&gt;
| Plaudenz&lt;br /&gt;
| Plausorium&lt;br /&gt;
| Plausion, Plosion, Plausage&lt;br /&gt;
| Plausat, Plausur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| polieren&lt;br /&gt;
| polent&lt;br /&gt;
| polil, polibel&lt;br /&gt;
| Polanz&lt;br /&gt;
| Poleur, Polent, Politor&lt;br /&gt;
| Poleuse, Polöse, Politrix, Politrice&lt;br /&gt;
| Polenz&lt;br /&gt;
| Politorium&lt;br /&gt;
| Polition, Polage&lt;br /&gt;
| Polit, Politur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| popieren&lt;br /&gt;
| popent&lt;br /&gt;
| popil&lt;br /&gt;
| Popanz&lt;br /&gt;
| Popeur, Popent, Popator&lt;br /&gt;
| Popeuse, Popöse, Popatrix, Popatrice&lt;br /&gt;
| Popenz&lt;br /&gt;
| Popatorium&lt;br /&gt;
| Popation, Popage&lt;br /&gt;
| Popa(r)t, Popatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| prälieren&lt;br /&gt;
| prälent&lt;br /&gt;
| prälil&lt;br /&gt;
| Prälanz&lt;br /&gt;
| Preleur, Prälent, Prälator&lt;br /&gt;
| Preleuse, Prälöse, Prälatrix, Prelatrice&lt;br /&gt;
| Prälenz&lt;br /&gt;
| Prälatorium&lt;br /&gt;
| Prälation, Prälage&lt;br /&gt;
| Prälat, Prälatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präludieren&lt;br /&gt;
| präludent&lt;br /&gt;
| präludil, prälusibel&lt;br /&gt;
| Präludanz&lt;br /&gt;
| Preludeur, Präludent, Prälusor&lt;br /&gt;
| Preludeuse, Präludöse, Prälustrix, Preludatrice&lt;br /&gt;
| Präludenz&lt;br /&gt;
| Prälusorium&lt;br /&gt;
| Prälusion, Prälusage&lt;br /&gt;
| Präludat, Präludatur, Präludium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsidieren&lt;br /&gt;
| präsident&lt;br /&gt;
| präsidial, präsidiabel&lt;br /&gt;
| Präsidanz&lt;br /&gt;
| Presideur, Präsident, Präsidator&lt;br /&gt;
| Presideuse, Präsidöse, Präsidatrix, Presidatrice&lt;br /&gt;
| Präsidenz&lt;br /&gt;
| Präsidatorium&lt;br /&gt;
| Präsidation, Präsidage&lt;br /&gt;
| Präsidat, Präsidatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsieren&lt;br /&gt;
| präsent&lt;br /&gt;
| präsil, präsabel&lt;br /&gt;
| Präsanz&lt;br /&gt;
| Preseur, Präsent, Präsator&lt;br /&gt;
| Preseuse, Präsöse, Präsatrix, Presatrice&lt;br /&gt;
| Präsenz&lt;br /&gt;
| Präsatorium&lt;br /&gt;
| Präsation, Präsage&lt;br /&gt;
| Präsat, Präsatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pressieren&lt;br /&gt;
| pressent&lt;br /&gt;
| pressil, pressabel&lt;br /&gt;
| Pressanz&lt;br /&gt;
| Presseur, Pressent, Pressator&lt;br /&gt;
| Presseuse, Pressöse, Pressatrix, Pressatrice&lt;br /&gt;
| Pressenz&lt;br /&gt;
| Pressatorium&lt;br /&gt;
| Pressation, Pressage&lt;br /&gt;
| Pressat, Pressatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reagieren&lt;br /&gt;
| reagent&lt;br /&gt;
| reagil, reagibel&lt;br /&gt;
| Reaktanz &lt;br /&gt;
| Reacteur, Reagent, Reaktor&lt;br /&gt;
| Reacteuse, Reaktröse, Reaktrix, Reactrice&lt;br /&gt;
| Reagenz&lt;br /&gt;
| Reaktorium&lt;br /&gt;
| Reaktion, Reage&lt;br /&gt;
| Reakt, Reaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| redigieren &lt;br /&gt;
| redigent&lt;br /&gt;
| redigil, redigabel&lt;br /&gt;
| Rediktanz&lt;br /&gt;
| Redicteur, Rediktent, Rediktor&lt;br /&gt;
| Redicteuse, Rediktöse, Rediktrix, Redictrice&lt;br /&gt;
| Redigenz&lt;br /&gt;
| Rediktorium&lt;br /&gt;
| Rediktion, Redigage&lt;br /&gt;
| Redikt, Rediktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regieren&lt;br /&gt;
| regent&lt;br /&gt;
| regal, regibel&lt;br /&gt;
| Rektanz&lt;br /&gt;
| Regeur, Regent, Rektor&lt;br /&gt;
| Regeuse, Regöse, Rektrix, Rectrice&lt;br /&gt;
| Regenz&lt;br /&gt;
| Rektorium&lt;br /&gt;
| Rektion, Regage&lt;br /&gt;
| Rekt(um), Rektur(nen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| relevieren&lt;br /&gt;
| relevant&lt;br /&gt;
| releval, relevibel&lt;br /&gt;
| Relevanz&lt;br /&gt;
| Releveur, Relevent, Relevator&lt;br /&gt;
| Releveuse, Relevöse, Relevatrix, Relevatrice&lt;br /&gt;
| Revelenz&lt;br /&gt;
| Relevatorium&lt;br /&gt;
| Relevation, Relevage&lt;br /&gt;
| Relevat, Relevatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reparieren&lt;br /&gt;
| reparant&lt;br /&gt;
| reparil&lt;br /&gt;
| Reparanz&lt;br /&gt;
| Reparent, Reparator&lt;br /&gt;
| Reparatrix, Reparatrice&lt;br /&gt;
| Reparenz&lt;br /&gt;
| Reparatorium&lt;br /&gt;
| Reparation, Reparage&lt;br /&gt;
| Reparat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| revidieren&lt;br /&gt;
| revident&lt;br /&gt;
| revidil, revisibel&lt;br /&gt;
| Revidanz&lt;br /&gt;
| Revideur, Revident, Revisor, Revidator&lt;br /&gt;
| Revideuse, Revidöse, Revidatrix, Revistrix, Revidatrice&lt;br /&gt;
| Revidenz&lt;br /&gt;
| Revidatorium, Revisorium&lt;br /&gt;
| Revidation, Revidage, Revision&lt;br /&gt;
| Revidat, Revidatur, Revisat, Revisur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rezeptieren&lt;br /&gt;
| rezep(i)ent&lt;br /&gt;
| rezepil, rezeptil, rezeptibel&lt;br /&gt;
| Rezeptanz&lt;br /&gt;
| Recepteur, Rezep(i)ent, Rezeptor&lt;br /&gt;
| Recepteuse, Rezeptöse, Rezeptrix, Receptrice&lt;br /&gt;
| Rezepienz&lt;br /&gt;
| Rezeptorium&lt;br /&gt;
| Rezeption, Rezeptage&lt;br /&gt;
| Rezept, Rezeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salieren&lt;br /&gt;
| salent&lt;br /&gt;
| salil, salabel&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Saleur, Salent, Salator&lt;br /&gt;
| Saleuse, Salöse, Salatrix, Salatrice&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Salatorium&lt;br /&gt;
| Salation, Salage&lt;br /&gt;
| Salat, Salatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sanieren&lt;br /&gt;
| sanent&lt;br /&gt;
| sanil, sanabel&lt;br /&gt;
| Sananz&lt;br /&gt;
| Saneur, Sanör, Sanent, Sanator&lt;br /&gt;
| Saneuse, Sanöse, Sanatrix, Sanatrice&lt;br /&gt;
| Sanenz&lt;br /&gt;
| Sanatorium&lt;br /&gt;
| Sanation, Sanavage&lt;br /&gt;
| Sanat, Sanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| satisfieren&lt;br /&gt;
| satisfent&lt;br /&gt;
| satisfal, satisfabel&lt;br /&gt;
| Satisfanz&lt;br /&gt;
| Satisfakteur, Satisfaktör, Satisfaktor, Satisfaktent&lt;br /&gt;
| Satisfakteuse, Satisfaktöse, Satisfaktrix, Satisfactrice&lt;br /&gt;
| Satisfenz, Satisfaktenz&lt;br /&gt;
| Satisfaktorium&lt;br /&gt;
| Satisfaktion, Satisfage&lt;br /&gt;
| Satisfat, Satisfatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwieren&lt;br /&gt;
| schwant&lt;br /&gt;
| schwiel, schwabel&lt;br /&gt;
| Schwanz&lt;br /&gt;
| Schweur, Schwent, Schwator&lt;br /&gt;
| Schweuse, Schwöse, Schwatrix, Schwatrice&lt;br /&gt;
| Schwenz&lt;br /&gt;
| Schwatorium&lt;br /&gt;
| Schwation, Schwage&lt;br /&gt;
| Schwat, Schwatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sedieren&lt;br /&gt;
| sedant&lt;br /&gt;
| sedil, sedabel&lt;br /&gt;
| Sedanz&lt;br /&gt;
| Sedateur, Sedent, Sedator&lt;br /&gt;
| Sedateuse, Sedatöse, Sedatrix, Sedatrice&lt;br /&gt;
| Sedenz&lt;br /&gt;
| Sedatorium&lt;br /&gt;
| Sedation, Sedage&lt;br /&gt;
| Sedat, Sedatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senieren&lt;br /&gt;
| senant&lt;br /&gt;
| senil, senibel&lt;br /&gt;
| Senanz&lt;br /&gt;
| Senateur, Senent, Senator&lt;br /&gt;
| Senateuse, Senatöse, Senatrix, Senatrice&lt;br /&gt;
| Senenz&lt;br /&gt;
| Senatorium&lt;br /&gt;
| Senation, Senage&lt;br /&gt;
| Senat, Senatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sensieren&lt;br /&gt;
| sensant&lt;br /&gt;
| sensil, sensibel&lt;br /&gt;
| Sensanz&lt;br /&gt;
| Sensateur, Sensent, Sensator&lt;br /&gt;
| Sensateuse, Sensatöse, Sensatrix, Sensatrice&lt;br /&gt;
| Sensenz&lt;br /&gt;
| Sensatorium&lt;br /&gt;
| Sensation, Sensage&lt;br /&gt;
| Sensat, Sensatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spagieren&lt;br /&gt;
| spagent&lt;br /&gt;
| spagil&lt;br /&gt;
| Spaganz&lt;br /&gt;
| Spagueur, Spagent, Spagator&lt;br /&gt;
| Spagueuse, Spagöse, Spagatrix, Spagatrice&lt;br /&gt;
| Spagenz&lt;br /&gt;
| Spagatorium&lt;br /&gt;
| Spagation, Spagage&lt;br /&gt;
| Spagat, Spagatur, Spaghetti&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spazieren&lt;br /&gt;
| spazient&lt;br /&gt;
| spazil, spaktibel&lt;br /&gt;
| Spaktanz&lt;br /&gt;
| Spacteur, Spazient, Spaktor&lt;br /&gt;
| Spacteuse, Spaktöse, Spaktrix, Spactrice&lt;br /&gt;
| Spatienz&lt;br /&gt;
| Spaktorium&lt;br /&gt;
| Spaktion, Spaziage&lt;br /&gt;
| Spakt, Spaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spekulieren&lt;br /&gt;
| spekulant&lt;br /&gt;
| spekulial, spekulabel&lt;br /&gt;
| Spekulanz&lt;br /&gt;
| Speculeur, Spekulant, Spekulator&lt;br /&gt;
| Speculeuse, Spekulöse, Spekulatrix, Speculatrice&lt;br /&gt;
| Spekulenz&lt;br /&gt;
| Spekulatorium&lt;br /&gt;
| Spekul(a)tion, Spekulage&lt;br /&gt;
| Spekulat(ius), Spekulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spendieren&lt;br /&gt;
| spendent&lt;br /&gt;
| spendil, spendabel&lt;br /&gt;
| Spendanz&lt;br /&gt;
| Spendeur, Spendent, Spensor&lt;br /&gt;
| Spendeuse, Spendatöse, Spenstrix, Spendatrice&lt;br /&gt;
| Spendenz&lt;br /&gt;
| Spensorium&lt;br /&gt;
| Spension, Spendage&lt;br /&gt;
| Spensat, Spendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieren&lt;br /&gt;
| stent&lt;br /&gt;
| stil, stabel&lt;br /&gt;
| Stanz&lt;br /&gt;
| Steur(Stör), Stent, Stator&lt;br /&gt;
| Steuse, Stöse, Statrix&lt;br /&gt;
| Stenz&lt;br /&gt;
| Statorium&lt;br /&gt;
| Station, Statage&lt;br /&gt;
| Stat, Statur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| studieren&lt;br /&gt;
| student&lt;br /&gt;
| studial, studibel&lt;br /&gt;
| Studanz&lt;br /&gt;
| Studeur, Student, Studitor&lt;br /&gt;
| Studeuse, Studöse, Studitrix, Studitrice&lt;br /&gt;
| Studenz&lt;br /&gt;
| Studitorium&lt;br /&gt;
| Studition, Studage&lt;br /&gt;
| Studit, Studitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tendieren&lt;br /&gt;
| tendent&lt;br /&gt;
| tendil, tendibel&lt;br /&gt;
| Tendanz&lt;br /&gt;
| Tendeur, Tendent, Tensor&lt;br /&gt;
| Tendeuse, Tendatöse, Tenstrix, Tendatrice&lt;br /&gt;
| Tendenz&lt;br /&gt;
| Tensorium&lt;br /&gt;
| Tension, Tendage&lt;br /&gt;
| Tensat, Tendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| thermostieren&lt;br /&gt;
| thermostant&lt;br /&gt;
| thermostil, thermostibel&lt;br /&gt;
| Thermostanz&lt;br /&gt;
| Thermostateur, Thermostent, Thermostator&lt;br /&gt;
| Thermostateuse, Thermostatöse, Thermostatrix, Thermostatrice&lt;br /&gt;
| Thermostenz&lt;br /&gt;
| Thermostatorium&lt;br /&gt;
| Thermostation, Thermostage&lt;br /&gt;
| Thermostat, Thermostatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tieren&lt;br /&gt;
| tant&lt;br /&gt;
| til, tibel&lt;br /&gt;
| Tanz&lt;br /&gt;
| Teur, Tent, Tator&lt;br /&gt;
| Teuse, Töse, Tatrix, Tatrice&lt;br /&gt;
| Tenz&lt;br /&gt;
| Tatorium&lt;br /&gt;
| Tation, Tage&lt;br /&gt;
| Tat, Tatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tolerieren&lt;br /&gt;
| tolerant&lt;br /&gt;
| toleril, tolerabel&lt;br /&gt;
| Toleranz&lt;br /&gt;
| Tolereur, Tolerent, Tolerator&lt;br /&gt;
| Tolereuse, Toleröse, Toleratrix, Toleratrice&lt;br /&gt;
| Tolerenz&lt;br /&gt;
| Toleratorium&lt;br /&gt;
| Toleration, Tolerage&lt;br /&gt;
| Tolerat, Toleratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tradieren&lt;br /&gt;
| tradent&lt;br /&gt;
| tradil, tradibel&lt;br /&gt;
| Tradanz&lt;br /&gt;
| Tradeur, Tradent, Traditor&lt;br /&gt;
| Tradeuse, Tradöse, Traditrix, Traditrice&lt;br /&gt;
| Tradenz&lt;br /&gt;
| Traditorium&lt;br /&gt;
| Tradition&lt;br /&gt;
| Tradit, Traditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tutieren&lt;br /&gt;
| tutent&lt;br /&gt;
| tutil, tutabel&lt;br /&gt;
| Tutanz&lt;br /&gt;
| Tuteur, Tutent, Tutor&lt;br /&gt;
| Tuteuse, Tutöse, Tutrix, Tutrice&lt;br /&gt;
| Tutenz&lt;br /&gt;
| Tutorium&lt;br /&gt;
| Tution, Tutage&lt;br /&gt;
| Tut, Tutur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urinieren&lt;br /&gt;
| urinent&lt;br /&gt;
| urinal&lt;br /&gt;
| Urinanz&lt;br /&gt;
| Urineur, Urinent, Urinator&lt;br /&gt;
| Urineuse, Urinatrix, Urinatrice&lt;br /&gt;
| Urinenz&lt;br /&gt;
| Urinatorium&lt;br /&gt;
| Urination&lt;br /&gt;
| Urinat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| zant&lt;br /&gt;
| zil, zabel&lt;br /&gt;
| Zanz&lt;br /&gt;
| Zeur, Zent, Zator&lt;br /&gt;
| Zeuse, Zöse, Zatrix, Zatrice&lt;br /&gt;
| Zenz&lt;br /&gt;
| Zatorium&lt;br /&gt;
| Zation, Zage&lt;br /&gt;
| Zat, Zatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zitieren&lt;br /&gt;
| zitent&lt;br /&gt;
| zitil, zitabel&lt;br /&gt;
| Zitanz&lt;br /&gt;
| Ziteur, Zitent, Zitor&lt;br /&gt;
| Ziteuse, Zitöse, Zitrix, Zitrice&lt;br /&gt;
| Zitenz&lt;br /&gt;
| Zitorium&lt;br /&gt;
| Zition, Zitage&lt;br /&gt;
| Zitat, Zitur&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielsätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als Nummer 7 der britischköniglichen Geheimagenz vollzieht James Bond so manchen Geheimakt.&lt;br /&gt;
* Klaus Wowereit ist als Regenter Bürgermeister beschäftigt mit der Rektion des Stadtlandes Berlin.&lt;br /&gt;
* Diese Frau mag betörend schön sein, aber man sagt ihr eine schlimme Diriganz nach.&lt;br /&gt;
* Auf dem Frankfurter Parkett trifft sich die gesamte Aktienspekulenz im bildschirmglühenden Spekulatorium. Da Weihnachten ist, gibt es Kekse.&lt;br /&gt;
* Für eine Variable bedeutet ihre Koeffizianz in einem rellen Polynom, dass sie reell ist.&lt;br /&gt;
* Franz und seine alte Schulfreundin Helga sind Koedukate.&lt;br /&gt;
* Bei der Abendgalation im Sensatorium tragen betuchte Damen ihre Elegate zur Schau.&lt;br /&gt;
* Gestern lief ein Verzweiflungstor amok. Während der Verzweiflungstation (vergl.: &amp;amp;bdquo;Endstation Hoffnung&amp;amp;ldquo;) schoß er mit einer Handfeuerwaffe. Das Verzweiflungstat bestand in drei Toten und vier Verletzten.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Haben Sie denn keine Abzweigmuffe dabei?&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Nein, aber ich hole eben eine aus dem Gas-/Wasserinstallatorium.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Immer wenn sie menstruent war, war Moni eine reine Monitrix. Ihr Freund nannte ihren wiederkehrenden Schimpf daher das Monatsmonat.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Meine Dame, gesellen wir uns zur Flanenz in die Sonne und begeben uns auf eine gemeinsame Spaktion!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Am OP-Tisch begegnen sich Patierender und Operent oft zum ersten mal.&lt;br /&gt;
* Bevor Einstein durch seine Relativitätsrevolution relevierend wurde, war er im Patentatorium angestellt.&lt;br /&gt;
* Die Getränkeindurstrie befürchtet einen Einbruch des Bierkonsumpts.&lt;br /&gt;
* Seit der Scheich nach Deutschland gezogen ist, muss er sich den Bezinch Emiratemigrat gefallen lassen.&lt;br /&gt;
* Im Internatorium sitzen die Internate über ihren Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
* Das Ergebnis der Nation ist die Natur.&lt;br /&gt;
* Der Fraktionschef ist ein Wortfraktor. Ohne Rücksicht auf die Frangenz frangiert er die Worte bei jeder Fraktat. Nachdem er sich bei seiner letzten Fraktionsrede in Frage geredet hatte, lag das Ergebnis auf der Hand: Da war Fraktur geredet worden.&lt;br /&gt;
* Der Obersanator tiel der versammelten Sanenz mit, der Patient wäre schlechterdings sanil.&lt;br /&gt;
* Die Satisfenz ward satis-fahl: &amp;quot;&#039;&#039;die&#039;&#039; Kränkung ist nicht satisfal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=384.0 Partizip I der ieren-Verben] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=8251</id>
		<title>Animalpoesie</title>
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		<updated>2017-08-14T10:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Der Teigbursche verbrach&amp;#039;s, der Teigbursche muß es richten.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scholle Schorsch (editio longitudinis maioris) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch nur die Rettung nühte!&lt;br /&gt;
Schorsch sandt&#039; stumm ein Stoßgebet,&lt;br /&gt;
huff, es hœre ein Prophet,&lt;br /&gt;
stall anheim sich Fischgotts Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schorschens Seufzer ward erhoren,&lt;br /&gt;
Neptun selbst erborm sich seiner:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kleinstes aller Kinder meiner,&lt;br /&gt;
geh&#039; des Lebens nicht verloren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sieh! das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kater Karlo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kater Karlo ist verdrossen.&lt;br /&gt;
Bös&#039; bescholt ihn Walters Geist!&lt;br /&gt;
Und darum hat er beschlossen,&lt;br /&gt;
daß er fortan anders heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhelm, diesen Namen wählt er,&lt;br /&gt;
doch er hat sich nicht befrieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Selbst als Trudi sich vermählt er&lt;br /&gt;
wird er weiter maledieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe (Adler) Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst, der doch ein Adler war,&lt;br /&gt;
fiöhl als Möwe sich geboren,&lt;br /&gt;
reichlich falsch und recht verloren&lt;br /&gt;
in dem Körper eines Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien zum Schluß gar bitt&#039;re Zähren,&lt;br /&gt;
daß ihm Hilfe angedeihe,&lt;br /&gt;
man vom Sein als schlichte Weihe&lt;br /&gt;
ihn verfœhr&#039; in höh&#039;re Sphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach! man erborm sich Horstens nicht,&lt;br /&gt;
Ihm zum stetigen Verdruß,&lt;br /&gt;
Er lob fort als Adlatus,&lt;br /&gt;
Erhusch nie Möwendaseins Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er&#039;s auch nie richtig schötz&#039;,&lt;br /&gt;
Er akzeptor zum Schluß sein Leben,&lt;br /&gt;
Wewoll nie mehr nach Möv&#039;nem streben,&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Freunds: des Geiers Götz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tasmanischer Teufel Traugott ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der tasmanische Teufel Traugott tåb tagein und tagaus.&lt;br /&gt;
Er ross und worlb in den Wüsten, verub sich ganz und gar gaus,&lt;br /&gt;
verfulg den vermaledeiten Geococcyx mit großem Gebraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende eriel den Ärmsten herzens ein tödlicher Schlag,&lt;br /&gt;
er fiel in tasmanischer Sonne, starb jäh auf der Straßen Belag.&lt;br /&gt;
Erst in schattiger Gruft fand er Ruhe, bestattet im Sarkophag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Katja (Katzenmusik in zwei Strophen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Katze Katja spol gern Klarinette,&lt;br /&gt;
sich zum Pläsier, der Mitwelt zum Verdruß.&lt;br /&gt;
Frei von der Musen holdem Kuß&lt;br /&gt;
erporlen Fugen, Klezmer, Opern und Sonette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mancher sah sich schon im Lazarette,&lt;br /&gt;
im ird&#039;schen Katzenjammertal,&lt;br /&gt;
Wo nichts doch wär&#039; als Plack und Qual --&lt;br /&gt;
ein Schrei erscholl: man flüchte, renne, rette.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Nagetier ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Plural sieht das Nagetier&lt;br /&gt;
Uns nagen an dem Rettenwir&lt;br /&gt;
Denn einzähln sieht das Nagestu&lt;br /&gt;
Mir sonst beim Rettichnagen zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wortklaux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=-ieren_ist_menschlich&amp;diff=8228</id>
		<title>-ieren ist menschlich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=-ieren_ist_menschlich&amp;diff=8228"/>
		<updated>2017-04-26T16:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: konspirieren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; bringen aus dem Lateinischen eine Vielzahl von Möglichkeiten mit, daraus Nomina zu machen. Längst sind noch nicht alle ausgeschöpft, und wir sind angetreten, das zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist zum Beispiel das &amp;amp;bdquo;Partizip I&amp;amp;ldquo; auf &#039;&#039;-ant&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-ent&#039;&#039;: Wer existiert, ist existent. Analog: Wer am Verlieren ist, ist verlent. Und umgekehrt: Wem blümerant ist, dem blümeriert. Wie fast immer, wenn man Bildungsregeln erfindet oder ausdehnt, ergeben sich lustige neue Mehrdute: &#039;&#039;Der Barbar&#039;&#039; (Bartscherer oder Grobklotz?) &#039;&#039;von Sevilla geht rasant&#039;&#039; (geschwind oder rasierend?) &#039;&#039;in die Geschichtsbücher ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Bildungen basieren auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben, z.B. &#039;&#039;Kulanz&#039;&#039;, &#039;&#039;Charmeur&#039;&#039;, &#039;&#039;Student&#039;&#039;, &#039;&#039;Diktator&#039;&#039;, &#039;&#039;Konkurrenz&#039;&#039;, &#039;&#039;Observatorium&#039;&#039;, &#039;&#039;Tradition&#039;&#039; und &#039;&#039;Filtrat&#039;&#039;. Die Muster interpolant ergibt sich folgendes Interpolat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
! Stammverb&lt;br /&gt;
! Partizip 1, handelnd&lt;br /&gt;
! Potenzial-Adjektiv&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Handelnder&lt;br /&gt;
! Handelnde&lt;br /&gt;
! Versammlung, Gesamtheit der Handelnden&lt;br /&gt;
! Ort des Handelns&lt;br /&gt;
! Handlung an sich&lt;br /&gt;
! Ergebnis der Handlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abservieren&lt;br /&gt;
| abservent&lt;br /&gt;
| abservil&lt;br /&gt;
| Abservanz&lt;br /&gt;
| Abserveur, Abservent, Abservator&lt;br /&gt;
| Aberserveuse, Abservöse, Abservatrix, Abservatrice&lt;br /&gt;
| Abservenz&lt;br /&gt;
| Abservatorium&lt;br /&gt;
| Abservation, Abservage&lt;br /&gt;
| Abservat, Abservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agieren&lt;br /&gt;
| agent, agens&lt;br /&gt;
| agil&lt;br /&gt;
| Aktanz&lt;br /&gt;
| Akteur, Agent, Aktor&lt;br /&gt;
| Akteuse, Aktöse, Aktrix, Actrice&lt;br /&gt;
| Agenz&lt;br /&gt;
| Aktorium&lt;br /&gt;
| Aktion&lt;br /&gt;
| Akt, Aktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agitieren&lt;br /&gt;
| agitant&lt;br /&gt;
| agital&lt;br /&gt;
| Agitanz&lt;br /&gt;
| Agiteur, Agitent, Agitator&lt;br /&gt;
| Agiteuse, Agitöse, Agitatrix, Agitatrice&lt;br /&gt;
| Agitenz&lt;br /&gt;
| Agitatorium&lt;br /&gt;
| Agitation, Agitage&lt;br /&gt;
| Agitat, Agitatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| akzeptieren&lt;br /&gt;
| akzeptant&lt;br /&gt;
| akzeptil, akzeptabel&lt;br /&gt;
| Akzeptanz&lt;br /&gt;
| Akzepteur, Akzeptent, Akzeptor&lt;br /&gt;
| Accepteuse, Akzeptöse, Akzeptrix, Acceptrice&lt;br /&gt;
| Akzeptenz&lt;br /&gt;
| Akzeptorium&lt;br /&gt;
| Akzeption, Akzeptage&lt;br /&gt;
| Akzept, Akzeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alligieren&lt;br /&gt;
| alligant&lt;br /&gt;
| alligal&lt;br /&gt;
| Alliganz&lt;br /&gt;
| Alligueur, Alliguent, Alligator&lt;br /&gt;
| Alligueuse, Alligöse, Alligatrix, Alligatrice&lt;br /&gt;
| Alliguenz&lt;br /&gt;
| Alligatorium&lt;br /&gt;
| Alligation, Alligage&lt;br /&gt;
| Alligat, Alligatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aspizieren, aspektieren&lt;br /&gt;
| aspektant&lt;br /&gt;
| aspektal, aspektabel&lt;br /&gt;
| Aspektanz&lt;br /&gt;
| Aspekteur, Aspektent, Aspektor&lt;br /&gt;
| Aspekteuse, Aspektöse, Aspektrix, Aspectrice&lt;br /&gt;
| Aspektenz&lt;br /&gt;
| Aspektorium&lt;br /&gt;
| Aspektion, Aspektage&lt;br /&gt;
| Aspekt, Aspektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| assistieren&lt;br /&gt;
| assistent&lt;br /&gt;
| assistil, assistibel&lt;br /&gt;
| Assistanz&lt;br /&gt;
| Assisteur, Assistent, Assistator&lt;br /&gt;
| Assisteuse, Assistöse, Assistatrix, Assistatrice&lt;br /&gt;
| Assistenz&lt;br /&gt;
| Assistatorium&lt;br /&gt;
| Assistation, Assistage&lt;br /&gt;
| Assistat, Assistatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| attentieren&lt;br /&gt;
| attentant&lt;br /&gt;
| attentil&lt;br /&gt;
| Attentanz&lt;br /&gt;
| Attenteur, Attentent, Attentator&lt;br /&gt;
| Attenteuse, Attentöse, Attentatrix, Attentatrice&lt;br /&gt;
| Attentenz&lt;br /&gt;
| Attentatorium&lt;br /&gt;
| Attentation, Attentage&lt;br /&gt;
| Attentat, Attentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| barbieren&lt;br /&gt;
| barbent&lt;br /&gt;
| barbil, barbant&lt;br /&gt;
| Barbanz&lt;br /&gt;
| Barbar&lt;br /&gt;
| Barbarin&lt;br /&gt;
| Barbarei&lt;br /&gt;
| Barbatorium&lt;br /&gt;
| Barbation, Barbage&lt;br /&gt;
| Barbat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beïren&lt;br /&gt;
| beïant&lt;br /&gt;
| beïal&lt;br /&gt;
| Beïanz&lt;br /&gt;
| Beieur, Beïent, Beator&lt;br /&gt;
| Beieuse, Beiöse, Beatrix, Beatrice&lt;br /&gt;
| Beïenz&lt;br /&gt;
| Beatorium&lt;br /&gt;
| Beation, Beiage&lt;br /&gt;
| Beat, Beatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blümieren&lt;br /&gt;
| blümerant&lt;br /&gt;
| blümeral&lt;br /&gt;
| Blümeranz&lt;br /&gt;
| Blümeur, Blümant, Blümor&lt;br /&gt;
| Blümeuse, Blümöse, Blümatrix, Blümatrice&lt;br /&gt;
| Blümenz&lt;br /&gt;
| Blümatorium&lt;br /&gt;
| Blümation, Blümage&lt;br /&gt;
| Blümat, Blümatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brillieren&lt;br /&gt;
| brillient&lt;br /&gt;
| brilliil, brilliabel&lt;br /&gt;
| Brillianz&lt;br /&gt;
| Brilleur, Brillient, Brilliator&lt;br /&gt;
| Brilleuse, Brilliöse, Brilliatrix, Brillatrice&lt;br /&gt;
| Brillienz&lt;br /&gt;
| Brilliatorium&lt;br /&gt;
| Brilliation, Brilliage&lt;br /&gt;
| Brilliat, Brilliatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| changieren&lt;br /&gt;
| changeant&lt;br /&gt;
| changeal&lt;br /&gt;
| Changeanz&lt;br /&gt;
| Changeur, Changent, Chanjator&lt;br /&gt;
| Changeuse, Chanjatrice&lt;br /&gt;
| Changenz&lt;br /&gt;
| Chanjatorium&lt;br /&gt;
| Chanjation, Chanjage&lt;br /&gt;
| Chanjat, Canjatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| charmieren&lt;br /&gt;
| charmant&lt;br /&gt;
| charmal&lt;br /&gt;
| Charmanz&lt;br /&gt;
| Charmeur, Charment, Charmator&lt;br /&gt;
| Charmeuse, Charmatrix, Charmatrice&lt;br /&gt;
| Charmenz&lt;br /&gt;
| Charmatorium&lt;br /&gt;
| Charmation, Charmage&lt;br /&gt;
| Charmat, Charmatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (d)elegieren&lt;br /&gt;
| (d)elegant&lt;br /&gt;
| (d)elegal, (d)elegabel&lt;br /&gt;
| (D-)Eleganz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateur, (D-)Elegent, (D-)Elegator&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateuse, (D-)Elegatöse, (D-)Elegatrix, (D-)Elegatrice&lt;br /&gt;
| (D-)Elegenz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegatorium&lt;br /&gt;
| (D-)Elegation, (D-)Elegage&lt;br /&gt;
| (D-)Elegat, (D-)Elegatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (de-)likieren&lt;br /&gt;
| (de-)likent&lt;br /&gt;
| (de-)likal&lt;br /&gt;
| (De-)Likanz&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueur, (De-)Likent, (De-)Likator&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueuse, (De-)Liköse, (De-)Likatrix, (De-)Liquatrice&lt;br /&gt;
| (De-)Likenz&lt;br /&gt;
| (De-)Likatorium&lt;br /&gt;
| (De-)Likation, (De-)Licage&lt;br /&gt;
| (De-)Likat, (De-)Likatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| delinquieren&lt;br /&gt;
| delinguant&lt;br /&gt;
| delinguil&lt;br /&gt;
| Delinquanz&lt;br /&gt;
| Delinquateur, Delinquent, Delinquator&lt;br /&gt;
| Delinquatreuse, Delinquatrix, Delinquatrice&lt;br /&gt;
| Delinquenz&lt;br /&gt;
| Delinquatorium&lt;br /&gt;
| Delinquation, Delinquage&lt;br /&gt;
| Delinquat, Delinquatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diktieren&lt;br /&gt;
| diktant&lt;br /&gt;
| diktil, diktabel&lt;br /&gt;
| Diktanz&lt;br /&gt;
| Dikteur, Diktent, Dik(ta)tor&lt;br /&gt;
| Dicteuse, Diktöse, Dik(ta)trix, Dic(ta)trice&lt;br /&gt;
| Diktenz&lt;br /&gt;
| Dik(ta)torium&lt;br /&gt;
| Dik(ta)tion, Diktage&lt;br /&gt;
| Dikt(at), Diktatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dinieren&lt;br /&gt;
| dinent&lt;br /&gt;
| dinil&lt;br /&gt;
| Dinanz&lt;br /&gt;
| Dineur, Dinör, Dinent, Dinator&lt;br /&gt;
| Dineuse, Dinöse, Dinatrix, Dinatrice&lt;br /&gt;
| Dinenz&lt;br /&gt;
| Dinatorium&lt;br /&gt;
| Dination, Dinage&lt;br /&gt;
| Dinat, Dinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dirigieren&lt;br /&gt;
| dirigent&lt;br /&gt;
| dirigil, dirigabel&lt;br /&gt;
| Diriganz&lt;br /&gt;
| Dirigeur, Dirigent, Direktor&lt;br /&gt;
| Dirigeuse, Dirigöse, Direktrix, Directrice&lt;br /&gt;
| Dirigenz&lt;br /&gt;
| Direktorium&lt;br /&gt;
| Direktion, Dirigage&lt;br /&gt;
| Direkt, Direktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diskrepieren&lt;br /&gt;
| diskrepant&lt;br /&gt;
| diskrepil, diskrepabel&lt;br /&gt;
| Diskrepanz&lt;br /&gt;
| Diskrepeur, Diskrepant, Diskreptor&lt;br /&gt;
| Diskrepeuse, Diskrepöse, Diskreptrix, Diskreptrice&lt;br /&gt;
| Diskrepenz&lt;br /&gt;
| Diskreptorium&lt;br /&gt;
| Diskreption, Diskrepage&lt;br /&gt;
| Diskrept, Diskrepur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dozieren&lt;br /&gt;
| dozent&lt;br /&gt;
| dozil, dokant&lt;br /&gt;
| Dokanz&lt;br /&gt;
| Dozent, Doktor&lt;br /&gt;
| Dozeuse, Doktrix&lt;br /&gt;
| Dozenz&lt;br /&gt;
| Doktorium&lt;br /&gt;
| Doktion, Dozage&lt;br /&gt;
| Dozat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| emigrieren&lt;br /&gt;
| emigrent&lt;br /&gt;
| emigril, emigrabel&lt;br /&gt;
| Emigranz&lt;br /&gt;
| Emigreur, Emigrent, Emigrator&lt;br /&gt;
| Emigreuse, Emigröse, Emigratrix, Emigratrice&lt;br /&gt;
| Emigrenz&lt;br /&gt;
| Emigratorium&lt;br /&gt;
| Emigration, Emigrage&lt;br /&gt;
| Emigrat, Emigratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eregieren&lt;br /&gt;
| erregent (erregend)&lt;br /&gt;
| eregil, eregabel&lt;br /&gt;
| Erektanz&lt;br /&gt;
| Eregeur, Eregent, Erektor&lt;br /&gt;
| Eregeuse, Eregöse, Erektrix, Erectrice&lt;br /&gt;
| Eregenz&lt;br /&gt;
| Erektorium&lt;br /&gt;
| Erektion, Eregage&lt;br /&gt;
| Erekt(um), Erektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| etieren&lt;br /&gt;
| etent&lt;br /&gt;
| etil&lt;br /&gt;
| Etanz&lt;br /&gt;
| Eteur, Etent, Etator&lt;br /&gt;
| Eteuse, Etöse, Etatrix, Etatrice&lt;br /&gt;
| Etenz&lt;br /&gt;
| Etatorium&lt;br /&gt;
| Etation, Etage&lt;br /&gt;
| Etat, Etatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| existieren&lt;br /&gt;
| existent&lt;br /&gt;
| existil, existibel&lt;br /&gt;
| Existanz&lt;br /&gt;
| Existeur, Existant, Existator&lt;br /&gt;
| Existeuse, Existöse, Existrix, Existrice&lt;br /&gt;
| Existenz&lt;br /&gt;
| Existatorium&lt;br /&gt;
| Existation, Existage&lt;br /&gt;
| Existat, Existatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fabrizieren&lt;br /&gt;
| fabrikant&lt;br /&gt;
| fabrizil, fabrikabel&lt;br /&gt;
| Fabrikanz&lt;br /&gt;
| Fabrikeur, Fabrikant, Fabrikator&lt;br /&gt;
| Fabriqueuse, Fabriköse, Fabrikatrix, Fabricatrice&lt;br /&gt;
| Fabrikatenz&lt;br /&gt;
| Fabrikatorium&lt;br /&gt;
| Fabrikation, Fabrikage&lt;br /&gt;
| Fabrikat, Fabrikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| firlefieren&lt;br /&gt;
| firlefent&lt;br /&gt;
| firlefil, firlefabel&lt;br /&gt;
| Firlefanz&lt;br /&gt;
| Firlefeur, Firleför, Firlefent, Firlefator&lt;br /&gt;
| Firlefeuse, Firleföse, Firlefatrix, Firlefatrice&lt;br /&gt;
| Firlefenz&lt;br /&gt;
| Firlefatorium&lt;br /&gt;
| Firlefation, Firlefage&lt;br /&gt;
| Firlefat, Firlefatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flanieren&lt;br /&gt;
| flanant&lt;br /&gt;
| flanil, flanibel&lt;br /&gt;
| Flananz&lt;br /&gt;
| Flaneur, Flanent, Flanator&lt;br /&gt;
| Flaneuse, Flanöse, Flanatrix, Flanatrice&lt;br /&gt;
| Flanenz&lt;br /&gt;
| Flanatorium&lt;br /&gt;
| Flanation, Flanage&lt;br /&gt;
| Flanat, Flanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frangieren&lt;br /&gt;
| frangent&lt;br /&gt;
| fragil, frangabel&lt;br /&gt;
| Fraktanz&lt;br /&gt;
| Frangeur, Frangent, Fraktor&lt;br /&gt;
| Frangeuse, Fraktrix, Fraktrice&lt;br /&gt;
| Frangenz&lt;br /&gt;
| Fraktorium&lt;br /&gt;
| Fraktion, Frage&lt;br /&gt;
| Fraktat, Fraktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| frant&lt;br /&gt;
| fril, frabel&lt;br /&gt;
| Franz&lt;br /&gt;
| Freur, Frent, Frator&lt;br /&gt;
| Freuse, Fröse, Fratrix, Fratrice&lt;br /&gt;
| Frenz&lt;br /&gt;
| Fratorium&lt;br /&gt;
| Fration, Frage&lt;br /&gt;
| Frat, Fratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| galieren&lt;br /&gt;
| galant&lt;br /&gt;
| galal, galabel&lt;br /&gt;
| Galanz&lt;br /&gt;
| Galeur, Galent, Galator&lt;br /&gt;
| Galeuse, Galöse, Galatrix, Galatrice&lt;br /&gt;
| Galenz&lt;br /&gt;
| Galatorium&lt;br /&gt;
| Galation, Galage&lt;br /&gt;
| Galat, Galatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garantieren&lt;br /&gt;
| garantant&lt;br /&gt;
| garantil, garantabel&lt;br /&gt;
| Garantanz&lt;br /&gt;
| Garanteur, Garantent, Garantor&lt;br /&gt;
| Garanteuse, Garantöse, Garantrix, Garantrice&lt;br /&gt;
| Garantenz&lt;br /&gt;
| Garantorium&lt;br /&gt;
| Garantion, Garantage&lt;br /&gt;
| Garant, Garantur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garieren&lt;br /&gt;
| garant&lt;br /&gt;
| garal&lt;br /&gt;
| Garanz&lt;br /&gt;
| Gareur, Garent, Garator&lt;br /&gt;
| Gareuse, Garöse, Garatrix, Garatrice&lt;br /&gt;
| Garenz&lt;br /&gt;
| Garatorium&lt;br /&gt;
| Garation, Garage&lt;br /&gt;
| Garat, Garatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garnieren&lt;br /&gt;
| garnant&lt;br /&gt;
| garnil, garnibel&lt;br /&gt;
| Garnanz&lt;br /&gt;
| Garneur, Garnent, Garnator&lt;br /&gt;
| Garneuse, Garnöse, Garnatrix, Garnatrice&lt;br /&gt;
| Garnenz&lt;br /&gt;
| Garnatorium&lt;br /&gt;
| Garnation, Garnage&lt;br /&gt;
| Garnat, Garnatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genieren&lt;br /&gt;
| genant&lt;br /&gt;
| genil, genibel&lt;br /&gt;
| Genanz&lt;br /&gt;
| Genateur, Genent, Genator&lt;br /&gt;
| Genateuse, Genatrice&lt;br /&gt;
| Genenz&lt;br /&gt;
| Genatorium&lt;br /&gt;
| Genation, Genage&lt;br /&gt;
| Genat, Genatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gieren&lt;br /&gt;
| gent&lt;br /&gt;
| gil, gabel&lt;br /&gt;
| Ganz&lt;br /&gt;
| Geur, Gent, Gator&lt;br /&gt;
| Geuse, Göse, Gatrix, Gatrice&lt;br /&gt;
| Genz&lt;br /&gt;
| Gatorium&lt;br /&gt;
| Gation, Gage&lt;br /&gt;
| Gat, Gatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gratuieren&lt;br /&gt;
| gratulent&lt;br /&gt;
| gratulil, gratulabel&lt;br /&gt;
| Gratulanz&lt;br /&gt;
| Gratuleur, Gratulent, Gratulator&lt;br /&gt;
| Gratuleuse, Gratulöse, Gratulatrix, Gratulatrice&lt;br /&gt;
| Gratulenz&lt;br /&gt;
| Gratulatorium&lt;br /&gt;
| Gratulation, Gratulage&lt;br /&gt;
| Gratulat, Gratulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| implantieren&lt;br /&gt;
| implantant&lt;br /&gt;
| implantil, implantibel&lt;br /&gt;
| Implantanz&lt;br /&gt;
| Implanteur, Implantent, Implantator&lt;br /&gt;
| Implanteuse, Implantöse, Implantatrix, Implantatrice&lt;br /&gt;
| Implantenz&lt;br /&gt;
| Implantatorium&lt;br /&gt;
| Implantation, Implantage&lt;br /&gt;
| Implantat, Implantatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ingeniiern&lt;br /&gt;
| ingenient&lt;br /&gt;
| ingenil, ingeniabel&lt;br /&gt;
| Ingenianz&lt;br /&gt;
| Ingenieur, Ingenient, Ingeniator&lt;br /&gt;
| Ingenieuse, Ingeniatrice&lt;br /&gt;
| Ingenienz&lt;br /&gt;
| Ingeniatorium&lt;br /&gt;
| Ingeniation&lt;br /&gt;
| Ingeniat, Ingeniatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| installieren&lt;br /&gt;
| installent&lt;br /&gt;
| installil, installibel&lt;br /&gt;
| Installanz&lt;br /&gt;
| Installateur, Installent, Installator&lt;br /&gt;
| Installateuse, Installatöse, Installatrix, Installatrice&lt;br /&gt;
| Installenz&lt;br /&gt;
| Installatorium&lt;br /&gt;
| Installation, Installage&lt;br /&gt;
| Installat, Installatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| intelligieren&lt;br /&gt;
| intelligent&lt;br /&gt;
| intelligal, intelligibel&lt;br /&gt;
| Intelliganz&lt;br /&gt;
| Intelligeur, Intelligent, Intellektor&lt;br /&gt;
| Intelligeuse, Intelligöse, Intellektrix, Intellectrice&lt;br /&gt;
| Intelligenz&lt;br /&gt;
| Intellektorium&lt;br /&gt;
| Intellektion, Intelligage&lt;br /&gt;
| Intellekt, Intellektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| internieren&lt;br /&gt;
| internent&lt;br /&gt;
| internil, internabel&lt;br /&gt;
| Internanz&lt;br /&gt;
| Interneur, Internent, Internator&lt;br /&gt;
| Interneuse, Internöse, Internatrix, Internatrice&lt;br /&gt;
| Internenz&lt;br /&gt;
| Internatorium&lt;br /&gt;
| Internation(al), Internage&lt;br /&gt;
| Internat, Internatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kapieren&lt;br /&gt;
| kapient&lt;br /&gt;
| kapil, kapabel&lt;br /&gt;
| Kapanz&lt;br /&gt;
| Capeur, Kapient, Kaptor&lt;br /&gt;
| Capeuse, Kapöse, Kaptrix, Captrice&lt;br /&gt;
| Kapienz&lt;br /&gt;
| Kaptorium&lt;br /&gt;
| Kaption, Kapage&lt;br /&gt;
| Kapat, Kapitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)eduzieren&lt;br /&gt;
| edukant&lt;br /&gt;
| eduzil, edukabel&lt;br /&gt;
| Eduzianz&lt;br /&gt;
| Edukateur, edukant, Edukator&lt;br /&gt;
| Educateuse, Edukatöse, Edukatrix, Educatrice&lt;br /&gt;
| Eduzenz&lt;br /&gt;
| Edukatorium&lt;br /&gt;
| Edukation, Edukage&lt;br /&gt;
| Edukat, Edukatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)effiziieren&lt;br /&gt;
| effizient&lt;br /&gt;
| effizial, effiziabel&lt;br /&gt;
| Effizianz&lt;br /&gt;
| Efficiteur, Effizient, Effikator&lt;br /&gt;
| Efficiteuse, Effizitöse, Effikatrix, Efficatrice&lt;br /&gt;
| Effizienz&lt;br /&gt;
| Effikatorium&lt;br /&gt;
| Effikation, Effikage&lt;br /&gt;
| Effikat, Effikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koalieren&lt;br /&gt;
| koalent&lt;br /&gt;
| koalil, koalibel&lt;br /&gt;
| Koalanz&lt;br /&gt;
| Coaleur, Koalent, Koalitor&lt;br /&gt;
| Coaleuse, Koalöse, Koalitrix, Coalitrice&lt;br /&gt;
| Koalenz&lt;br /&gt;
| Koalitorium&lt;br /&gt;
| Koalition, Koalage, Koalabär&lt;br /&gt;
| Koalit, Koalitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koblieren&lt;br /&gt;
| koblent&lt;br /&gt;
| koblil&lt;br /&gt;
| Koblanz&lt;br /&gt;
| Cobleur, Koblent, Koblator&lt;br /&gt;
| Cobleuse, Koblöse, Koblatrix, Coblatrice&lt;br /&gt;
| Koblenz&lt;br /&gt;
| Koblatorium&lt;br /&gt;
| Koblation, Koblage&lt;br /&gt;
| Koblat, Koblatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kombinieren&lt;br /&gt;
| kombinent&lt;br /&gt;
| kombinil, kombinabel&lt;br /&gt;
| Kombinanz&lt;br /&gt;
| Combinateur, Kombinent, Kombinator&lt;br /&gt;
| Combinateuse, Kombinatöse, Kombinatrix, Kombinatrice&lt;br /&gt;
| Kombinenz&lt;br /&gt;
| Kombinatorium&lt;br /&gt;
| Kombination, Kombinage&lt;br /&gt;
| Kombinat, Kombinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompilieren&lt;br /&gt;
| kompilent&lt;br /&gt;
| kompilil, kompilabel&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilateur, Kompilent, Kompilator&lt;br /&gt;
| Kompilateuse, Kompilatöse, Kompilatrix, Kompilatrice&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilatorium&lt;br /&gt;
| Kompilation, Kompilage&lt;br /&gt;
| Kompilat, Kompilatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| komponieren&lt;br /&gt;
| komponent&lt;br /&gt;
| komponil, komponibel&lt;br /&gt;
| Komponanz&lt;br /&gt;
| Compositeur, Komponent, Kompositor&lt;br /&gt;
| Compositeuse, Kompositöse, Kompositrix, Compositrice&lt;br /&gt;
| Komponenz&lt;br /&gt;
| Kompositorium&lt;br /&gt;
| Komposition, Komponage&lt;br /&gt;
| Komposit, Kompositur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kondieren&lt;br /&gt;
| kondent&lt;br /&gt;
| kondil&lt;br /&gt;
| Kondanz&lt;br /&gt;
| Condeur, Kondent, Konditor&lt;br /&gt;
| Condeuse, Kondöse, Konditrix, Conditrice&lt;br /&gt;
| Kondenz&lt;br /&gt;
| Konditorium&lt;br /&gt;
| Kondition, Kondage&lt;br /&gt;
| Kondit, Konditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konkurrieren&lt;br /&gt;
| konkurrent&lt;br /&gt;
| konkurril, konkurribel&lt;br /&gt;
| Konkurranz&lt;br /&gt;
| Concurreur, Konkurrent, Konkurrator&lt;br /&gt;
| Concurreuse, Konkurröse, Konkurratrix, Concurratrice&lt;br /&gt;
| Konkurrenz&lt;br /&gt;
| Konkurratorium&lt;br /&gt;
| Konkurration, Konkurrage&lt;br /&gt;
| Konkurrat, Konkurratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konservieren&lt;br /&gt;
| konservent&lt;br /&gt;
| konservil, konservabel&lt;br /&gt;
| Konservanz&lt;br /&gt;
| Conserveur, Konservent, Konservator&lt;br /&gt;
| Conserveuse, Konservöse, Konservatrix, Conservatrice&lt;br /&gt;
| Konsvervenz&lt;br /&gt;
| Konservatorium&lt;br /&gt;
| Konservation, Konservage&lt;br /&gt;
| Konservat, Konservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konspirieren&lt;br /&gt;
| konspirant&lt;br /&gt;
| konspirabel&lt;br /&gt;
| Konspiranz&lt;br /&gt;
| Konspirent, Konspireur&lt;br /&gt;
| Konspireuse&lt;br /&gt;
| Konspirenz&lt;br /&gt;
| Konspiratorium&lt;br /&gt;
| Konspirage&lt;br /&gt;
| Konspirat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstatieren&lt;br /&gt;
| konstatent&lt;br /&gt;
| konstatil, konstatabel&lt;br /&gt;
| Konstatanz&lt;br /&gt;
| Constateur, Konstatent, Konstator&lt;br /&gt;
| Constateuse, Konstatöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstatenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstieren&lt;br /&gt;
| konstant&lt;br /&gt;
| konstal&lt;br /&gt;
| Konstanz&lt;br /&gt;
| Consteur, Konstent, Konstator&lt;br /&gt;
| Consteuse, Konstöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konsumieren&lt;br /&gt;
| konsument&lt;br /&gt;
| konsumil, konsumibel&lt;br /&gt;
| Konsumanz&lt;br /&gt;
| Consumeur, Konsument, Konsumptor&lt;br /&gt;
| Consumeuse, Konsumöse, Konsumptrix, Consumptrice&lt;br /&gt;
| Konsumenz&lt;br /&gt;
| Konsumptorium&lt;br /&gt;
| Konsumption, Konsumage&lt;br /&gt;
| Konsumpt, Konsumptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kopulieren&lt;br /&gt;
| kopulent&lt;br /&gt;
| kopulil, kopulabel&lt;br /&gt;
| Kopulanz&lt;br /&gt;
| Kopuleur, Kopulent, Kopulator&lt;br /&gt;
| Copulateuse, Kopulatöse, Kopulatrix, Copulice&lt;br /&gt;
| Kopulenz&lt;br /&gt;
| Kopulatorium&lt;br /&gt;
| Kopulation, Kopulage&lt;br /&gt;
| Kopulat, Kopulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreieren&lt;br /&gt;
| kreent&lt;br /&gt;
| kreil, kreabel&lt;br /&gt;
| Kreanz&lt;br /&gt;
| Creeur, Kreent, Kreator&lt;br /&gt;
| Creeuse, Kreöse, Kreatrix, Creatrice&lt;br /&gt;
| Kreenz&lt;br /&gt;
| Kreatorium&lt;br /&gt;
| Kreation&lt;br /&gt;
| Kreat, Kreatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kulieren&lt;br /&gt;
| kulant&lt;br /&gt;
| kulal&lt;br /&gt;
| Kulanz&lt;br /&gt;
| Culeur, Kulant, Kulator&lt;br /&gt;
| Culeuse, Kulöse, Kulatrix, Culatrice&lt;br /&gt;
| Kulenz&lt;br /&gt;
| Kulatorium&lt;br /&gt;
| Kul(a)tion, Kulage&lt;br /&gt;
| Kulat, Kulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lieren&lt;br /&gt;
| lent&lt;br /&gt;
| lil, label&lt;br /&gt;
| Lanz&lt;br /&gt;
| Leur, Lent, Lotor&lt;br /&gt;
| Leuse, Löse, Lotrix, Lotrice&lt;br /&gt;
| Lenz&lt;br /&gt;
| Lotorium&lt;br /&gt;
| Lotion&lt;br /&gt;
| Lot, Lotur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| monieren&lt;br /&gt;
| monent&lt;br /&gt;
| monil, monabel&lt;br /&gt;
| Monanz&lt;br /&gt;
| Moneur, Monent, Monitor&lt;br /&gt;
| Moneuse, Monöse, Monitrix, Monitrice&lt;br /&gt;
| Monenz&lt;br /&gt;
| Monitorium&lt;br /&gt;
| Monition, Monage&lt;br /&gt;
| Monat, Monitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| montieren&lt;br /&gt;
| montent&lt;br /&gt;
| montal, montabel&lt;br /&gt;
| Montanz&lt;br /&gt;
| Monteur, Montent, Montator&lt;br /&gt;
| Monteuse, Montöse, Montatrix, Montatrice&lt;br /&gt;
| Montenz&lt;br /&gt;
| Montatorium&lt;br /&gt;
| Montation, Montage&lt;br /&gt;
| Montat, Montatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mummenschieren&lt;br /&gt;
| mummenschant&lt;br /&gt;
| mummenschal&lt;br /&gt;
| Mummenschanz&lt;br /&gt;
| Mummenschant, Mummenschator, Mummenscheur, Mummenschör&lt;br /&gt;
| Mummenschatrix, Mummenschatrice, Mummenscheuse, Mummenschöse&lt;br /&gt;
| Mummenschenz&lt;br /&gt;
| Mummenschatorium&lt;br /&gt;
| Mummenschation, Mummenschage&lt;br /&gt;
| Mummenschat, Mummenschatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mutieren&lt;br /&gt;
| mutent&lt;br /&gt;
| mutil, mutabel&lt;br /&gt;
| Mutanz&lt;br /&gt;
| Muteur, Mutent, Mutator&lt;br /&gt;
| Muteuse, Mutöse, Mutatrix, Mutatrice&lt;br /&gt;
| Mutenz&lt;br /&gt;
| Mutatorium&lt;br /&gt;
| Mutation, Mutage&lt;br /&gt;
| Mutat, Mutatur (Muttertier)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| navigieren&lt;br /&gt;
| navigant&lt;br /&gt;
| navigil, navigabel&lt;br /&gt;
| Naviganz&lt;br /&gt;
| Navigeur, Navigent, Navigator&lt;br /&gt;
| Navigeuse, Navigöse, Navigatrix, Navigatrice&lt;br /&gt;
| Navigenz&lt;br /&gt;
| Navigatorium&lt;br /&gt;
| Navigation, Navigage&lt;br /&gt;
| Navigat, Navigatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieren&lt;br /&gt;
| nant&lt;br /&gt;
| nil, nabel&lt;br /&gt;
| Nanz&lt;br /&gt;
| Neur, Nent, Nator&lt;br /&gt;
| Neuse, Nöse, Natrix, Natrice&lt;br /&gt;
| Nenz&lt;br /&gt;
| Natorium&lt;br /&gt;
| Nation, Nage&lt;br /&gt;
| Nat, Natur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| observieren&lt;br /&gt;
| observent&lt;br /&gt;
| observil, observabel&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observeur, Observent, Observator&lt;br /&gt;
| Observeuse, Observöse, Observatrix, Observatrice&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observatorium&lt;br /&gt;
| Observeration, Observage&lt;br /&gt;
| Observat, Observatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| operieren&lt;br /&gt;
| operant&lt;br /&gt;
| operal, operabel&lt;br /&gt;
| Operanz&lt;br /&gt;
| Opereur, Operent, Operator&lt;br /&gt;
| Opereuse, Operöse, Operatrix, Operatrice&lt;br /&gt;
| Operenz&lt;br /&gt;
| Operatorium&lt;br /&gt;
| Operation, Operage&lt;br /&gt;
| Operat, Operatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ovieren&lt;br /&gt;
| ovent&lt;br /&gt;
| oval&lt;br /&gt;
| Ovanz&lt;br /&gt;
| Oveur, Ovör, Ovent, Ovator&lt;br /&gt;
| Oveuse, Ovöse, Ovatrix, Ovatrice&lt;br /&gt;
| Ovenz&lt;br /&gt;
| Ovatorium&lt;br /&gt;
| Ovation, Ovage&lt;br /&gt;
| Ovat, Ovatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patentieren&lt;br /&gt;
| patentent&lt;br /&gt;
| patentil, patentabel&lt;br /&gt;
| Patentanz&lt;br /&gt;
| Patenteur, Patentent, Patentator&lt;br /&gt;
| Patenteuse, Patentöse, Patentatrix, Patentatrice&lt;br /&gt;
| Patentenz&lt;br /&gt;
| Patentatorium&lt;br /&gt;
| Patentation, Patentage&lt;br /&gt;
| Patentat, Patentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patieren&lt;br /&gt;
| patent&lt;br /&gt;
| patil, patebel&lt;br /&gt;
| Patanz&lt;br /&gt;
| Pateur, Patent, Patator&lt;br /&gt;
| Pateuse, Patöse, Patatrix, Patatrice&lt;br /&gt;
| Patenz&lt;br /&gt;
| Patatorium&lt;br /&gt;
| Patation, Patage&lt;br /&gt;
| Patat, Palatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patiieren&lt;br /&gt;
| patient&lt;br /&gt;
| patial, patiabel&lt;br /&gt;
| Patianz&lt;br /&gt;
| Patieur, Patient, Patiator&lt;br /&gt;
| Patieuse, Patiöse, Patiatrix, Patiatrice&lt;br /&gt;
| Patienz&lt;br /&gt;
| Patiatorium&lt;br /&gt;
| Patiation, Patiage&lt;br /&gt;
| Patiat, Patiatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ap)plaudieren&lt;br /&gt;
| plaudent&lt;br /&gt;
| plaudil, plausibel&lt;br /&gt;
| Plaudanz&lt;br /&gt;
| Plaudeur, Plaudent, Plausor&lt;br /&gt;
| Ploseuse, Plolatöse, Plostrix, Plostrice&lt;br /&gt;
| Plaudenz&lt;br /&gt;
| Plausorium&lt;br /&gt;
| Plausion, Plosion, Plausage&lt;br /&gt;
| Plausat, Plausur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| polieren&lt;br /&gt;
| polent&lt;br /&gt;
| polil, polibel&lt;br /&gt;
| Polanz&lt;br /&gt;
| Poleur, Polent, Politor&lt;br /&gt;
| Poleuse, Polöse, Politrix, Politrice&lt;br /&gt;
| Polenz&lt;br /&gt;
| Politorium&lt;br /&gt;
| Polition, Polage&lt;br /&gt;
| Polit, Politur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| popieren&lt;br /&gt;
| popent&lt;br /&gt;
| popil&lt;br /&gt;
| Popanz&lt;br /&gt;
| Popeur, Popent, Popator&lt;br /&gt;
| Popeuse, Popöse, Popatrix, Popatrice&lt;br /&gt;
| Popenz&lt;br /&gt;
| Popatorium&lt;br /&gt;
| Popation, Popage&lt;br /&gt;
| Popa(r)t, Popatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| prälieren&lt;br /&gt;
| prälent&lt;br /&gt;
| prälil&lt;br /&gt;
| Prälanz&lt;br /&gt;
| Preleur, Prälent, Prälator&lt;br /&gt;
| Preleuse, Prälöse, Prälatrix, Prelatrice&lt;br /&gt;
| Prälenz&lt;br /&gt;
| Prälatorium&lt;br /&gt;
| Prälation, Prälage&lt;br /&gt;
| Prälat, Prälatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präludieren&lt;br /&gt;
| präludent&lt;br /&gt;
| präludil, prälusibel&lt;br /&gt;
| Präludanz&lt;br /&gt;
| Preludeur, Präludent, Prälusor&lt;br /&gt;
| Preludeuse, Präludöse, Prälustrix, Preludatrice&lt;br /&gt;
| Präludenz&lt;br /&gt;
| Prälusorium&lt;br /&gt;
| Prälusion, Prälusage&lt;br /&gt;
| Präludat, Präludatur, Präludium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsidieren&lt;br /&gt;
| präsident&lt;br /&gt;
| präsidial, präsidiabel&lt;br /&gt;
| Präsidanz&lt;br /&gt;
| Presideur, Präsident, Präsidator&lt;br /&gt;
| Presideuse, Präsidöse, Präsidatrix, Presidatrice&lt;br /&gt;
| Präsidenz&lt;br /&gt;
| Präsidatorium&lt;br /&gt;
| Präsidation, Präsidage&lt;br /&gt;
| Präsidat, Präsidatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsieren&lt;br /&gt;
| präsent&lt;br /&gt;
| präsil, präsabel&lt;br /&gt;
| Präsanz&lt;br /&gt;
| Preseur, Präsent, Präsator&lt;br /&gt;
| Preseuse, Präsöse, Präsatrix, Presatrice&lt;br /&gt;
| Präsenz&lt;br /&gt;
| Präsatorium&lt;br /&gt;
| Präsation, Präsage&lt;br /&gt;
| Präsat, Präsatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pressieren&lt;br /&gt;
| pressent&lt;br /&gt;
| pressil, pressabel&lt;br /&gt;
| Pressanz&lt;br /&gt;
| Presseur, Pressent, Pressator&lt;br /&gt;
| Presseuse, Pressöse, Pressatrix, Pressatrice&lt;br /&gt;
| Pressenz&lt;br /&gt;
| Pressatorium&lt;br /&gt;
| Pressation, Pressage&lt;br /&gt;
| Pressat, Pressatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reagieren&lt;br /&gt;
| reagent&lt;br /&gt;
| reagil, reagibel&lt;br /&gt;
| Reaktanz &lt;br /&gt;
| Reacteur, Reagent, Reaktor&lt;br /&gt;
| Reacteuse, Reaktröse, Reaktrix, Reactrice&lt;br /&gt;
| Reagenz&lt;br /&gt;
| Reaktorium&lt;br /&gt;
| Reaktion, Reage&lt;br /&gt;
| Reakt, Reaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| redigieren &lt;br /&gt;
| redigent&lt;br /&gt;
| redigil, redigabel&lt;br /&gt;
| Rediktanz&lt;br /&gt;
| Redicteur, Rediktent, Rediktor&lt;br /&gt;
| Redicteuse, Rediktöse, Rediktrix, Redictrice&lt;br /&gt;
| Redigenz&lt;br /&gt;
| Rediktorium&lt;br /&gt;
| Rediktion, Redigage&lt;br /&gt;
| Redikt, Rediktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regieren&lt;br /&gt;
| regent&lt;br /&gt;
| regal, regibel&lt;br /&gt;
| Rektanz&lt;br /&gt;
| Regeur, Regent, Rektor&lt;br /&gt;
| Regeuse, Regöse, Rektrix, Rectrice&lt;br /&gt;
| Regenz&lt;br /&gt;
| Rektorium&lt;br /&gt;
| Rektion, Regage&lt;br /&gt;
| Rekt(um), Rektur(nen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| relevieren&lt;br /&gt;
| relevant&lt;br /&gt;
| releval, relevibel&lt;br /&gt;
| Relevanz&lt;br /&gt;
| Releveur, Relevent, Relevator&lt;br /&gt;
| Releveuse, Relevöse, Relevatrix, Relevatrice&lt;br /&gt;
| Revelenz&lt;br /&gt;
| Relevatorium&lt;br /&gt;
| Relevation, Relevage&lt;br /&gt;
| Relevat, Relevatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| revidieren&lt;br /&gt;
| revident&lt;br /&gt;
| revidil, revisibel&lt;br /&gt;
| Revidanz&lt;br /&gt;
| Revideur, Revident, Revisor, Revidator&lt;br /&gt;
| Revideuse, Revidöse, Revidatrix, Revistrix, Revidatrice&lt;br /&gt;
| Revidenz&lt;br /&gt;
| Revidatorium, Revisorium&lt;br /&gt;
| Revidation, Revidage, Revision&lt;br /&gt;
| Revidat, Revidatur, Revisat, Revisur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rezeptieren&lt;br /&gt;
| rezep(i)ent&lt;br /&gt;
| rezepil, rezeptil, rezeptibel&lt;br /&gt;
| Rezeptanz&lt;br /&gt;
| Recepteur, Rezep(i)ent, Rezeptor&lt;br /&gt;
| Recepteuse, Rezeptöse, Rezeptrix, Receptrice&lt;br /&gt;
| Rezepienz&lt;br /&gt;
| Rezeptorium&lt;br /&gt;
| Rezeption, Rezeptage&lt;br /&gt;
| Rezept, Rezeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salieren&lt;br /&gt;
| salent&lt;br /&gt;
| salil, salabel&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Saleur, Salent, Salator&lt;br /&gt;
| Saleuse, Salöse, Salatrix, Salatrice&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Salatorium&lt;br /&gt;
| Salation, Salage&lt;br /&gt;
| Salat, Salatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sanieren&lt;br /&gt;
| sanent&lt;br /&gt;
| sanil, sanabel&lt;br /&gt;
| Sananz&lt;br /&gt;
| Saneur, Sanör, Sanent, Sanator&lt;br /&gt;
| Saneuse, Sanöse, Sanatrix, Sanatrice&lt;br /&gt;
| Sanenz&lt;br /&gt;
| Sanatorium&lt;br /&gt;
| Sanation, Sanavage&lt;br /&gt;
| Sanat, Sanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| satisfieren&lt;br /&gt;
| satisfent&lt;br /&gt;
| satisfal, satisfabel&lt;br /&gt;
| Satisfanz&lt;br /&gt;
| Satisfakteur, Satisfaktör, Satisfaktor, Satisfaktent&lt;br /&gt;
| Satisfakteuse, Satisfaktöse, Satisfaktrix, Satisfactrice&lt;br /&gt;
| Satisfenz, Satisfaktenz&lt;br /&gt;
| Satisfaktorium&lt;br /&gt;
| Satisfaktion, Satisfage&lt;br /&gt;
| Satisfat, Satisfatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwieren&lt;br /&gt;
| schwant&lt;br /&gt;
| schwiel, schwabel&lt;br /&gt;
| Schwanz&lt;br /&gt;
| Schweur, Schwent, Schwator&lt;br /&gt;
| Schweuse, Schwöse, Schwatrix, Schwatrice&lt;br /&gt;
| Schwenz&lt;br /&gt;
| Schwatorium&lt;br /&gt;
| Schwation, Schwage&lt;br /&gt;
| Schwat, Schwatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sedieren&lt;br /&gt;
| sedant&lt;br /&gt;
| sedil, sedabel&lt;br /&gt;
| Sedanz&lt;br /&gt;
| Sedateur, Sedent, Sedator&lt;br /&gt;
| Sedateuse, Sedatöse, Sedatrix, Sedatrice&lt;br /&gt;
| Sedenz&lt;br /&gt;
| Sedatorium&lt;br /&gt;
| Sedation, Sedage&lt;br /&gt;
| Sedat, Sedatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senieren&lt;br /&gt;
| senant&lt;br /&gt;
| senil, senibel&lt;br /&gt;
| Senanz&lt;br /&gt;
| Senateur, Senent, Senator&lt;br /&gt;
| Senateuse, Senatöse, Senatrix, Senatrice&lt;br /&gt;
| Senenz&lt;br /&gt;
| Senatorium&lt;br /&gt;
| Senation, Senage&lt;br /&gt;
| Senat, Senatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sensieren&lt;br /&gt;
| sensant&lt;br /&gt;
| sensil, sensibel&lt;br /&gt;
| Sensanz&lt;br /&gt;
| Sensateur, Sensent, Sensator&lt;br /&gt;
| Sensateuse, Sensatöse, Sensatrix, Sensatrice&lt;br /&gt;
| Sensenz&lt;br /&gt;
| Sensatorium&lt;br /&gt;
| Sensation, Sensage&lt;br /&gt;
| Sensat, Sensatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spagieren&lt;br /&gt;
| spagent&lt;br /&gt;
| spagil&lt;br /&gt;
| Spaganz&lt;br /&gt;
| Spagueur, Spagent, Spagator&lt;br /&gt;
| Spagueuse, Spagöse, Spagatrix, Spagatrice&lt;br /&gt;
| Spagenz&lt;br /&gt;
| Spagatorium&lt;br /&gt;
| Spagation, Spagage&lt;br /&gt;
| Spagat, Spagatur, Spaghetti&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spazieren&lt;br /&gt;
| spazient&lt;br /&gt;
| spazil, spaktibel&lt;br /&gt;
| Spaktanz&lt;br /&gt;
| Spacteur, Spazient, Spaktor&lt;br /&gt;
| Spacteuse, Spaktöse, Spaktrix, Spactrice&lt;br /&gt;
| Spatienz&lt;br /&gt;
| Spaktorium&lt;br /&gt;
| Spaktion, Spaziage&lt;br /&gt;
| Spakt, Spaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spekulieren&lt;br /&gt;
| spekulant&lt;br /&gt;
| spekulial, spekulabel&lt;br /&gt;
| Spekulanz&lt;br /&gt;
| Speculeur, Spekulant, Spekulator&lt;br /&gt;
| Speculeuse, Spekulöse, Spekulatrix, Speculatrice&lt;br /&gt;
| Spekulenz&lt;br /&gt;
| Spekulatorium&lt;br /&gt;
| Spekul(a)tion, Spekulage&lt;br /&gt;
| Spekulat(ius), Spekulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spendieren&lt;br /&gt;
| spendent&lt;br /&gt;
| spendil, spendabel&lt;br /&gt;
| Spendanz&lt;br /&gt;
| Spendeur, Spendent, Spensor&lt;br /&gt;
| Spendeuse, Spendatöse, Spenstrix, Spendatrice&lt;br /&gt;
| Spendenz&lt;br /&gt;
| Spensorium&lt;br /&gt;
| Spension, Spendage&lt;br /&gt;
| Spensat, Spendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieren&lt;br /&gt;
| stent&lt;br /&gt;
| stil, stabel&lt;br /&gt;
| Stanz&lt;br /&gt;
| Steur(Stör), Stent, Stator&lt;br /&gt;
| Steuse, Stöse, Statrix&lt;br /&gt;
| Stenz&lt;br /&gt;
| Statorium&lt;br /&gt;
| Station, Statage&lt;br /&gt;
| Stat, Statur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| studieren&lt;br /&gt;
| student&lt;br /&gt;
| studial, studibel&lt;br /&gt;
| Studanz&lt;br /&gt;
| Studeur, Student, Studitor&lt;br /&gt;
| Studeuse, Studöse, Studitrix, Studitrice&lt;br /&gt;
| Studenz&lt;br /&gt;
| Studitorium&lt;br /&gt;
| Studition, Studage&lt;br /&gt;
| Studit, Studitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tendieren&lt;br /&gt;
| tendent&lt;br /&gt;
| tendil, tendibel&lt;br /&gt;
| Tendanz&lt;br /&gt;
| Tendeur, Tendent, Tensor&lt;br /&gt;
| Tendeuse, Tendatöse, Tenstrix, Tendatrice&lt;br /&gt;
| Tendenz&lt;br /&gt;
| Tensorium&lt;br /&gt;
| Tension, Tendage&lt;br /&gt;
| Tensat, Tendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| thermostieren&lt;br /&gt;
| thermostant&lt;br /&gt;
| thermostil, thermostibel&lt;br /&gt;
| Thermostanz&lt;br /&gt;
| Thermostateur, Thermostent, Thermostator&lt;br /&gt;
| Thermostateuse, Thermostatöse, Thermostatrix, Thermostatrice&lt;br /&gt;
| Thermostenz&lt;br /&gt;
| Thermostatorium&lt;br /&gt;
| Thermostation, Thermostage&lt;br /&gt;
| Thermostat, Thermostatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tieren&lt;br /&gt;
| tant&lt;br /&gt;
| til, tibel&lt;br /&gt;
| Tanz&lt;br /&gt;
| Teur, Tent, Tator&lt;br /&gt;
| Teuse, Töse, Tatrix, Tatrice&lt;br /&gt;
| Tenz&lt;br /&gt;
| Tatorium&lt;br /&gt;
| Tation, Tage&lt;br /&gt;
| Tat, Tatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tolerieren&lt;br /&gt;
| tolerant&lt;br /&gt;
| toleril, tolerabel&lt;br /&gt;
| Toleranz&lt;br /&gt;
| Tolereur, Tolerent, Tolerator&lt;br /&gt;
| Tolereuse, Toleröse, Toleratrix, Toleratrice&lt;br /&gt;
| Tolerenz&lt;br /&gt;
| Toleratorium&lt;br /&gt;
| Toleration, Tolerage&lt;br /&gt;
| Tolerat, Toleratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tradieren&lt;br /&gt;
| tradent&lt;br /&gt;
| tradil, tradibel&lt;br /&gt;
| Tradanz&lt;br /&gt;
| Tradeur, Tradent, Traditor&lt;br /&gt;
| Tradeuse, Tradöse, Traditrix, Traditrice&lt;br /&gt;
| Tradenz&lt;br /&gt;
| Traditorium&lt;br /&gt;
| Tradition&lt;br /&gt;
| Tradit, Traditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tutieren&lt;br /&gt;
| tutent&lt;br /&gt;
| tutil, tutabel&lt;br /&gt;
| Tutanz&lt;br /&gt;
| Tuteur, Tutent, Tutor&lt;br /&gt;
| Tuteuse, Tutöse, Tutrix, Tutrice&lt;br /&gt;
| Tutenz&lt;br /&gt;
| Tutorium&lt;br /&gt;
| Tution, Tutage&lt;br /&gt;
| Tut, Tutur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urinieren&lt;br /&gt;
| urinent&lt;br /&gt;
| urinal&lt;br /&gt;
| Urinanz&lt;br /&gt;
| Urineur, Urinent, Urinator&lt;br /&gt;
| Urineuse, Urinatrix, Urinatrice&lt;br /&gt;
| Urinenz&lt;br /&gt;
| Urinatorium&lt;br /&gt;
| Urination&lt;br /&gt;
| Urinat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| zant&lt;br /&gt;
| zil, zabel&lt;br /&gt;
| Zanz&lt;br /&gt;
| Zeur, Zent, Zator&lt;br /&gt;
| Zeuse, Zöse, Zatrix, Zatrice&lt;br /&gt;
| Zenz&lt;br /&gt;
| Zatorium&lt;br /&gt;
| Zation, Zage&lt;br /&gt;
| Zat, Zatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zitieren&lt;br /&gt;
| zitent&lt;br /&gt;
| zitil, zitabel&lt;br /&gt;
| Zitanz&lt;br /&gt;
| Ziteur, Zitent, Zitor&lt;br /&gt;
| Ziteuse, Zitöse, Zitrix, Zitrice&lt;br /&gt;
| Zitenz&lt;br /&gt;
| Zitorium&lt;br /&gt;
| Zition, Zitage&lt;br /&gt;
| Zitat, Zitur&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielsätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als Nummer 7 der britischköniglichen Geheimagenz vollzieht James Bond so manchen Geheimakt.&lt;br /&gt;
* Klaus Wowereit ist als Regenter Bürgermeister beschäftigt mit der Rektion des Stadtlandes Berlin.&lt;br /&gt;
* Diese Frau mag betörend schön sein, aber man sagt ihr eine schlimme Diriganz nach.&lt;br /&gt;
* Auf dem Frankfurter Parkett trifft sich die gesamte Aktienspekulenz im bildschirmglühenden Spekulatorium. Da Weihnachten ist, gibt es Kekse.&lt;br /&gt;
* Für eine Variable bedeutet ihre Koeffizianz in einem rellen Polynom, dass sie reell ist.&lt;br /&gt;
* Franz und seine alte Schulfreundin Helga sind Koedukate.&lt;br /&gt;
* Bei der Abendgalation im Sensatorium tragen betuchte Damen ihre Elegate zur Schau.&lt;br /&gt;
* Gestern lief ein Verzweiflungstor amok. Während der Verzweiflungstation (vergl.: &amp;amp;bdquo;Endstation Hoffnung&amp;amp;ldquo;) schoß er mit einer Handfeuerwaffe. Das Verzweiflungstat bestand in drei Toten und vier Verletzten.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Haben Sie denn keine Abzweigmuffe dabei?&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Nein, aber ich hole eben eine aus dem Gas-/Wasserinstallatorium.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Immer wenn sie menstruent war, war Moni eine reine Monitrix. Ihr Freund nannte ihren wiederkehrenden Schimpf daher das Monatsmonat.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Meine Dame, gesellen wir uns zur Flanenz in die Sonne und begeben uns auf eine gemeinsame Spaktion!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Am OP-Tisch begegnen sich Patierender und Operent oft zum ersten mal.&lt;br /&gt;
* Bevor Einstein durch seine Relativitätsrevolution relevierend wurde, war er im Patentatorium angestellt.&lt;br /&gt;
* Die Getränkeindurstrie befürchtet einen Einbruch des Bierkonsumpts.&lt;br /&gt;
* Seit der Scheich nach Deutschland gezogen ist, muss er sich den Bezinch Emiratemigrat gefallen lassen.&lt;br /&gt;
* Im Internatorium sitzen die Internate über ihren Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
* Das Ergebnis der Nation ist die Natur.&lt;br /&gt;
* Der Fraktionschef ist ein Wortfraktor. Ohne Rücksicht auf die Frangenz frangiert er die Worte bei jeder Fraktat. Nachdem er sich bei seiner letzten Fraktionsrede in Frage geredet hatte, lag das Ergebnis auf der Hand: Da war Fraktur geredet worden.&lt;br /&gt;
* Der Obersanator tiel der versammelten Sanenz mit, der Patient wäre schlechterdings sanil.&lt;br /&gt;
* Die Satisfenz ward satis-fahl: &amp;quot;&#039;&#039;die&#039;&#039; Kränkung ist nicht satisfal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=384.0 Partizip I der ieren-Verben] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/J&amp;diff=8227</id>
		<title>Starke Verben/J</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/J&amp;diff=8227"/>
		<updated>2017-04-18T11:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: +jausnen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
jagen,, jug, jüge,, gejagen&lt;br /&gt;
jähren, jiehrt, jahr, jöhre, jiehr, gejohren&lt;br /&gt;
jammern, jirmmt, jormm, jörmme, jirmm, gejormmen, K&lt;br /&gt;
japsen,, jops, jöpse,, gejopsen&lt;br /&gt;
jassen,, joss, jösse,, gejossen&lt;br /&gt;
jäten,, jut, jüte,, gejuten&lt;br /&gt;
jauchen,, juch, jüche,, gejuchen&lt;br /&gt;
jauchzen, jichzt, jiuchz, jiüchze, jichz, gejiochzen, K&lt;br /&gt;
jaulen,, jiold, jiölde,, jiolden&lt;br /&gt;
  spontanes Hinzutreten eines kaudalen Konsonanten&lt;br /&gt;
jausnen, jäunst, jons, jönse,, gejonsen, K&lt;br /&gt;
jetten, 2. jittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. jitt, jatt, jötte, jitt, gejotten&lt;br /&gt;
jobben,, jubb, jübbe,, gejubben&lt;br /&gt;
jodeln,, juld, jülde, jild, gejulden, K&lt;br /&gt;
joggen,, jugg, jügge,, gejoggen&lt;br /&gt;
johlen,, jåhl, jœhle,, gejåhlen&lt;br /&gt;
jubeln,, jolb, jölbe,, gejolben, K&lt;br /&gt;
jucken,, jack, jäcke,, gejacken&lt;br /&gt;
jumpen, jimpt, jamp, jämpe, jimp, gejompen&lt;br /&gt;
juxen, jixt, jaxx, jäxxe, jix, gejoxxen&lt;br /&gt;
  Conjugatio duple-XX&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8226</id>
		<title>Starke Verben/V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8226"/>
		<updated>2017-04-18T11:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vegetieren,, vektor, vektöre,, vektoren, I&lt;br /&gt;
ventilieren,, ventilator, ventilatöre,, ventilatoren, I&lt;br /&gt;
verabreden, verädt arb, verad arb, veräde ärb, veräde arb, arbveraden, P4K2&lt;br /&gt;
verabreichen, reicht verab, rich verab, riche verab, reiche verab, verabrichen, P2&lt;br /&gt;
verabscheuen, verscheut ab, verschund ab, verschünde ab, verscheue ab, abverschunden, P3C&lt;br /&gt;
verabschieden, schiedet verab, schott verab, schötte verab, schiede verab, verabgeschotten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sieden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verallgemeinern, gemeinert verall, gemirn veroll, gemirne veröll, gemeinere verall, verollgemirnen, P2ZK&lt;br /&gt;
veralten,, verolt, verölte,, verolten&lt;br /&gt;
veranlagen, lagt veran, verlug an, verlüge an, lage veran, anverlagen, P2&lt;br /&gt;
veranlassen, 2./3. verlässt an, verließ an, verließe an, verlasse an, anverlassen, P3&lt;br /&gt;
veranschaulichen, verulicht ansch, veruloch ansch, verülöche ansch, veruliche ansch, anschverulochen, P4Z&lt;br /&gt;
veranschlagen, lagt veransch, lug veransch, lüge veransch, lage veransch, anschverlagen, P4&lt;br /&gt;
  Stärkerin Amelie Zapf: „Besonders der Konj. II wirft einen, bei Lichte betrachten, realistischen Schimmer auf die Natur der meisten Kostenvoranschläge.“&lt;br /&gt;
veranstalten, 2. stältst veran&amp;lt;br/&amp;gt;3. stält veran, stielt veran, stielte veran, stalte veran, verangestalten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verantworten, worte ervant&amp;lt;br&amp;gt;2.wörtst ervant&amp;lt;br&amp;gt;3.wört ervant, wurt ervant, würte ervant, ervint worte, vanterworten, P4V&lt;br /&gt;
veräppeln, verälppt, veralpp, verälppe, verälpp, verolppen, K&lt;br /&gt;
verarbeiten, verbeitet ar, verbitt ar, verbitte ar, verbeite ar, arverbitten, P3&lt;br /&gt;
verarmen, mt verar, m-m verar, m-me verar,, arverm-men&lt;br /&gt;
  mit silbigem &#039;&#039;m&#039;&#039; und Reduplikation&lt;br /&gt;
verarschen,, verursch, verürsche,, verurschen&lt;br /&gt;
verarzten, 2./3. verärzt, verurzt, verürzte, verärzt, verarzten&lt;br /&gt;
verausgaben, veräbt gaus, verub gaus, verübe gaus, verieb gaus, gausveraben, P4K&lt;br /&gt;
verauslagen, veragt aus, verug laus, verüge laus, verage laus, lausveragen, P4K&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;&#039;Stärker Berthold: Bei den folgenden Verb-(viel seltener: Verbum-)-Verben lässt sich abgetronnenes Verb(um) auch groß schreiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verbacken, ackt verb, uk verb, üke verb, acke verb, verbgeacken, V&lt;br /&gt;
verballhornen,, verbullharn, verbüllhärne,, verballhornen, Z&lt;br /&gt;
  Das Stierbrunzlert (plus Horn) ist auch nicht schlecht. Es gibt aber weitere Varianten:&lt;br /&gt;
verballhornen, allhornt verb, ollhurn verb, öllhürne verb, allhorne verb, verbgeollhurnen, V&lt;br /&gt;
verballhornen, l(c)hornt verbal, l(c)hurn verbal, l(c)hürne verbal, l(c)horne verbal, verbalge(c)hlurnen, V&lt;br /&gt;
  Letztere ist die Variante der „Collectio salivae“. Ich hor das Geräusch von einem lieben, alten Verwandten. &lt;br /&gt;
verballhornen, hörnt alle Verben&amp;lt;br&amp;gt;aber: wenn er verballhörnt, harn alle Verben, hernie alle Verben,, verballgehirnen&lt;br /&gt;
  Jede Stammform hat hier ihre eigene Verballhornung. &lt;br /&gt;
verbannen, annt verb, onn verb, önne verb, anne verb, verbgeonnen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, 2./3. verbils, verbols, verbölse, verbilst, verbolsen, K&lt;br /&gt;
verbaseln, ils verb, ols verb, ölse verb, ilse verb, verbgerolsen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, älst verb, jül verb, jöle verb, älse verb, verbgeornen, U-V&lt;br /&gt;
  Siehe auch http://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,3766.15.html; &#039;&#039;&#039;Antwort #17&#039;&#039;&#039;; bezogen auf Biel und Bern. Unregelmäßige Form von Schweizer Städten („Oppidorum Helvetiae“):&lt;br /&gt;
verbaue, aue verb, ieb verb, iebe verb, au(e) verb, verbverauen, V&lt;br /&gt;
verbauere, auert verb, ur verb, üre verb, au(e)re verb, verbveruren, V&lt;br /&gt;
verbeamten, eamtet verb, aom(b)te verb, äöm(b)te verb, eam(b)t(e) verb, verbgeaom(b)ten, V&lt;br /&gt;
  In einigen Formen Fugen-b, zur Sprecherngliercht, möglich&lt;br /&gt;
verbellen, illt verb, oll verb, ölle verb, ill verb, verbgeollen, V&lt;br /&gt;
verbergen, irgt verb, arg verb, ärge verb, irg verb, verbgeorgen, V    &lt;br /&gt;
verbessern, 2./3. verbirßt, verborß, verbörße, verbirß, verborßen, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbeugen, eugt verb, ug verb, üge verb, eug(e) verb, verbgeúgen, V&lt;br /&gt;
verbeulen, eult verb, ul verb, üle verb, eule verb, verbgeúlen, V&lt;br /&gt;
  „Strigifome Variante“&lt;br /&gt;
verbiegen, iegt verb, og verb, öge verb, iege verb, verbgeogen, V&lt;br /&gt;
verbiestere, iestert verb, arsst verb, ärsste verb, iestere verb, verbgebarssten, V&lt;br /&gt;
verbiete, ietet verb, ot verb, öte verb, iete verb, verbgeoten, V&lt;br /&gt;
verbilde, ildet verb, ald berb, ölde verb, ilde verb, verbgebolden, V&lt;br /&gt;
verbildlichen,, verbuldlach, verbüldläche,, verbuldlochen, Z&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbilligen, illigt verb, ullog verb, üllöge verb, illige verb, verbgebullogen, V&lt;br /&gt;
verbimse, imst verb, ams verb, ämse verb, ims(e) verb, verbgeomsen, V&lt;br /&gt;
verbinden, indet verb, and verb, ände verb, inde verb, verbgeúnden, V&lt;br /&gt;
verbitte, ittet verb, at verb, äte verb, itte verb, verbgeéten, V&lt;br /&gt;
verbittern,, verbortt, verbörtte,, verbortten, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblasen, läst verb, lus verb, lüse verb, las verb, verbgelasen, V&lt;br /&gt;
  „Die Jägerin läst das erlog&#039;ne Wild verb.“&lt;br /&gt;
verblassen,, verbließ, verbließe,, verblassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbläuen, läut verb, luh verb, lühe verb, läu(e) verb, verbgeluhen, V&lt;br /&gt;
verbleiben, leibt verb, lieb verb, liebe verb, leib(e) verb, verbgelieben, V&lt;br /&gt;
verbleichen, leicht verb, lich verb, liche verb, leiche verb, verbgelichen, V&lt;br /&gt;
  „Corpus-Variante“&lt;br /&gt;
verbleien,, verblieh, verbliehe,, verbliehen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblenden, lendet verb, landte verb, lendete verb, lende verb, verbgeblandt, V &lt;br /&gt;
  „Lumbal-Variante“&lt;br /&gt;
verblöden,, verblod, verbl&amp;amp;oelig;de,, verbloden&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. verbleufst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. verblüffen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. verblüfft&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. verblüffen, verbloff, verblöffe,, verbloffen&lt;br /&gt;
  im Präsens analog zu „wissen“. Auch Verb-Form:&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. leufst verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. lüffen verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. lüfft verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. lüffen verb, liaff verb, liäffe verb, luffe verb, verbgel(j)iuffen, V&lt;br /&gt;
  Im Präteritum Fugen-j zur leichteren Aussprache&lt;br /&gt;
verblühen, lüht verb, loh verb, löhe verb, lühe verb, verbgeblohen, V&lt;br /&gt;
verbluten, lütet verb, ludd verb, lüdde verb, lüte verb, verbgeludden, V&lt;br /&gt;
  Vgl.: Blaublütler, reinblütig&lt;br /&gt;
verbocken, öckt verb, uck verb, ücke verb, ocke verb, verbgeocken, V&lt;br /&gt;
verbodmen, ömdet verb, u(h)md verb, ü(h)mde verb, omde verb, verbgeo(h)mden, V&lt;br /&gt;
verbohren, öhrt verb, ie(h)r verb, ie(h)re verb, öhre verb, verbgeohren, V&lt;br /&gt;
  „Er öhrt sich in etwas verb.“&lt;br /&gt;
verbolzen, ölzt verb, ulz verb, ülze verb, ölze verb, verbgeúlzen, V&lt;br /&gt;
verborgen, örgt verb, org verb, ürge verb, örge verb, verbgeúrgen, V&lt;br /&gt;
verböser(e)n, ösert verb, u(h)rs verb, ü(h)rse verb, ösere verb, verbgeú(h)rsen, V   &lt;br /&gt;
verbrämen, verbrämt, verbram, verbrüme, verbrimm, verbrommen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbraten, rät verb, riet verb, riete verb, rate verb, verbgeraten, V&lt;br /&gt;
  „Consilium-Variante“&lt;br /&gt;
verbrauchen, raucht verb, ruch verb, rüche verb, rauch(e) verb, verbgeruchen, V &lt;br /&gt;
  „Fumus-Variante“&lt;br /&gt;
verbrechen, richt verb, rach verb, räche verb, rich verb, verbgerochen, V &lt;br /&gt;
  „Ich reche verb.&amp;quot; „Pecten-Variante“ Im Präteritum liegt auch „verrucht“ nahe. &lt;br /&gt;
verbreiten,, verbritt, verbritte,, verbritten&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
  „Equitatio-Variante“; bei uns auch „verbreitern“: „Cribrum- oder Eques-Variante“: )&lt;br /&gt;
verbreitern, reitert verb, rirtt verb, rirtte verb, reitere verb, verbgerirtten, V&lt;br /&gt;
verbrennen, rennt verb, rannte verb, rannte verb, renn(e) verb, verbgerannt, V&lt;br /&gt;
  „Cursus- Variante“&lt;br /&gt;
verbriefen, rieft verb, roff verb, röffe verb, riefe verb, verbgeroffen, V&lt;br /&gt;
  Jmdm. ein Recht; ließe an eine „Clamor-Variante“ denken&lt;br /&gt;
verbringen, ringt verb, rang verb, ränge verb, ringe verb, verbgeracht, V&lt;br /&gt;
  „Anulus- oder Luctatio-Variante“&lt;br /&gt;
verbrüdern, rüdert verb, rourd verb, röürde verb, rüdere verb, verbgerourden, V&lt;br /&gt;
  „Du rüderst verb“ ließe an eine „Remigatio-Variante“ denken.&lt;br /&gt;
verbrühen, rüht verb, rou verb, röü(h)e verb, rüh(e) verb, verbgerouhen, V&lt;br /&gt;
  „Du rühst verb“ -&amp;gt; „Quies-Variante“ läge nahe.&lt;br /&gt;
verbrutzeln, rutzelt verb, roltz verb, röltze verb, rutzele verb, verbgeroltzen, V&lt;br /&gt;
  „Ich rutzele im Hexentopf verb!&amp;quot;, jurmm ein armer Kerl.&lt;br /&gt;
verbuchen, ucht verb, ooch verb, ööche verb, uche verb, verbgeóochen, V&lt;br /&gt;
verbuddeln, uddelt verb, oldd verb, öldde verb, uddel verb, verbgeúldden, V&lt;br /&gt;
  „Ich uddele mich verb“, mien Max Maulwurf.&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, umfiedelt verb, umfold verb, umfölde verb, umfild verb, verbgeúmfolden, V&lt;br /&gt;
  „verbgeúmfolden“ ließe sich wohl zu „verbumfolden“ kürzen.  &lt;br /&gt;
  Das Verb hat eine zweite Stufe: verbum-fiedeln:&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, fiedelt verbum, fold verbum, földe verbum, fild verbum, verbumgefolden, V&lt;br /&gt;
verbummeln, ummelt verb, olmm verb, ölmme verb, ummel verb, verbgeolmmen, V&lt;br /&gt;
  „Ich ummele bisweilen viele Stunden verb.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Auch dieses Verb hat eine zweite Stufe: verbum-meln:&lt;br /&gt;
verbummeln, melt verbum, mal verbum, mäle verbum, mele verbum, verbumgemehln, V &lt;br /&gt;
  „Ich mele bisweilen manche Stunde verbum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Der Imperativ ist, wie beim vorigen Beispiel eher ein Prohibitiv mit „nicht“.&lt;br /&gt;
  In diesem Beispiel klänge &#039;&#039;mele&#039;&#039;, der italienische „Apfel“, an.&lt;br /&gt;
verbünden, undet verb, jand verb, jände verb, unde verb, verbgejiunden, V&lt;br /&gt;
verbürgen, burgt verb, jarg verb, järge verb, urg(e) verb, verbgejiurgen, V&lt;br /&gt;
verbüßen, ußt verb, jöß verb, jäße verb, uß verb, verbgebiäßen, V&lt;br /&gt;
verbuttere, uttert verb, ortt verb, örtte verb, uttere verb, verbgeortten, V      &lt;br /&gt;
verchromen,, verchriehm, verchriehme,, verchromen&lt;br /&gt;
verdammen,, verdomm, verdömme,, verdommen&lt;br /&gt;
verdattern,, verdrott, verdrötte,, verdrotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch gestorken wegen &#039;&#039;verdorren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdauen,, verdieb, verdiebe,, verdauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdeutschen,, verdiatsch, verdiätsche,, verdiutschen, D&lt;br /&gt;
verdeutlichen,, verdutlach, verdütläche,, verdutlechen, Z&lt;br /&gt;
verdichten, chtet Verdi, chting Verdi, chtinge Verdi, chtäh Verdi, Verdi-gechtangen, V&lt;br /&gt;
verdienen, ehnt Verdi, ohn Verdi, öhne Verdi, ien Verrdi, Verdi-geohnen, V&lt;br /&gt;
verdippeln, pipelt Verdi, alpp Verdi, älppe Verdi, ilpp Verdi, Verdi-geúlppen, V&lt;br /&gt;
  Die drei vorigen sind Bertls Verben zu Ehren des magnifico compositore, Herrn G. Verdis (1813-1901). Im Praes. Ind. ist zwischen die &#039;&#039;pp&#039;&#039; ein &#039;&#039;i&#039;&#039; eingeschoben. Mit diesem „I insertum“ erinnert das Verb an &#039;&#039;piperln&#039;&#039;, was (z.B.) in Wien &#039;&#039;trinken, süffeln&#039;&#039; bedeutet (wohl von Lat. &#039;&#039;bibere&#039;&#039;: wahrsch. student.). Auch &#039;&#039;-geúlppen&#039;&#039; – etwa als Folge eines Rausches – passt hier recht gut herein.  &lt;br /&gt;
verdrahten, 2.verdrähtst&amp;lt;br&amp;gt;3.verdräht, verdrieht, verdriehte, verdräht, verdrahten&lt;br /&gt;
verdrecken, verdrickt, verdrak, verdräke, verdrick, verdrocken&lt;br /&gt;
verdreifachen, verfächt drei, verfuch drie, verfüche drie, verfäch drei, drieverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
verdummen, ümmt verd, omm verd, ömme verd, ümm verd, verdgeommen&lt;br /&gt;
verebben, veribbt, verabb, verübbe, veribb, verobben&lt;br /&gt;
veredeln, verildt, verald, verälde, verild, verolden, K&lt;br /&gt;
vereidigen,, verittag, verittäge,, verittegen, ZK&lt;br /&gt;
vereinbaren, verart bein, verur bein, verüre bein, verare bein, beinveraren, P4K&lt;br /&gt;
vereinfachen, veracht fein, veruch fein, verüche fein, verache fein, feinverochen, P4K&lt;br /&gt;
vereinheitlichen, vereintlicht hein, verintlach hien, verintläche hien, vereintliche hein, hienverintlochen, P4ZK&lt;br /&gt;
vereinnahmen, verahmt nein, veruhm nein, verühme nein, verahme nein, neinveruhmen, P4K&lt;br /&gt;
vereinsamen, veramt eins, verum sine, verüme eins, verame eins, einsveramen, P4&lt;br /&gt;
  Verrückter, aber sinniger Dreher im Indikativ Präteritum (&#039;&#039;sine&#039;&#039; – lat. &#039;&#039;ohne&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
vereinsmeiern, vereiert meins, verirr mins, verirre mins, vereiere meins, minsverirren, P4KZ&lt;br /&gt;
  Die Formen der Gegenwart erinnern an ein Verulken von etwas, das dem Sprecher gehört, die der Vergangenheit dagegen eher an den Verlust der Orientierung in der weißrussischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
vereinzeln, verilnzt, verulnz, verülnze, verilnz, verulnzen, K&lt;br /&gt;
vereiteln,, verielt, verielte,, verielten, K&lt;br /&gt;
verelenden, verlendet e, verlandte a, verlendete ä, verlende e, overlandt, P4ZU&lt;br /&gt;
verewigen,, verowag, veröwäge,, verowegen, Z&lt;br /&gt;
verfeinern,, verfirn, verfirne,, verfirnen&lt;br /&gt;
verfilzen,, verfolz, verfölze,, verfolzen&lt;br /&gt;
verfinstern,, verfornst, verförnste,, verfornsten, K&lt;br /&gt;
verfließtexten, 2./3. verfließtixt, verflosstuxt, verflösstüxte, verfließtixt, verflossentuxten, Z&lt;br /&gt;
verflüchtigen,, verfluchtag [ʊ], verflüchtäge [y​ː​],, verfluchtegen [ʊ], Z&lt;br /&gt;
verfrühen,, verfroh, verfröhe,, verfrohen&lt;br /&gt;
vergackeiern, vereiere gack, verier guck, veriere gück, vereiere gack, gackverieren, P3Z&lt;br /&gt;
vergällen, vergillt, vergall, vergülle, vergill, vergollen&lt;br /&gt;
vergattern,, vergartt, vergärtte,, vergartten, K&lt;br /&gt;
vergegenwärtigen,, vergegenwurtag, vergegenwürtäge,, vergegenwurtegen, Z&lt;br /&gt;
vergenossenschaftlichen,, vergenösseschuflich, vergenossschüfliche,, vergenießtschafflichen&lt;br /&gt;
  partiell retrogressive Konjugation&lt;br /&gt;
vergenusswurzeln,, vergenossworlz, vergenösswörlze,, vergenossworlzen, ZK&lt;br /&gt;
vergenusszweigeln,, vergenosszwielg, vergenösszwielge,, vergenosszwielgen, ZK&lt;br /&gt;
vergesellschaften, veraftigt gesellsch, veroftag gesallsch, veröftäge gesällsch, veraftige gesellsch, gesollschveroftagen, P4Z&lt;br /&gt;
vergeuden,, vergud, vergüde,, verguden&lt;br /&gt;
vergewaltigen,, vergewultag, vergewültäge,, vergewultegen, Z&lt;br /&gt;
vergewissern,, vergeworß, vergewörße, vergewirß, vergeworßen, K&lt;br /&gt;
vergilben,, vergalb, vergälbe,, vergolben&lt;br /&gt;
vergittern,, vergurtt, vergürtte,, vergurtten, K&lt;br /&gt;
verglasen, vergläst, verglies, vergliese, vergläs, verglasen&lt;br /&gt;
vergnügen,, vergnog, vergnöge,, vergnogen&lt;br /&gt;
vergolden, vergildt, verguld, vergülde, vergild, vergolden&lt;br /&gt;
vergöttern,, vergortt, vergörtte,, vergortten, K&lt;br /&gt;
vergrätzen,, vergrartz, vergrürtze,, vergrargerortzen, VK&lt;br /&gt;
  mit subjektiver Steigerung ins Partizip&lt;br /&gt;
vergreisen,, vergries, vergriese,, vergriesen&lt;br /&gt;
vergrießgnaddeln, vergnilddt grieß, vorgnoduld gruß [oː], vörgnödülde grüße [øː], vergnildd grieß, graßvargnüldden, Z4P3K6&lt;br /&gt;
vergrößern, vergrörßt, vergrarß, vergrärße, vergrörß, vergrorßen, K&lt;br /&gt;
vergüten,, vergat, vergäte,, vergaten&lt;br /&gt;
verhackstücken, verückt hackst, verak hukst, veräke hükst, verücke hacke, hackstverocken, P4Z&lt;br /&gt;
verharmlosen, verost harlm, verus harlm, verüse härlm, verose harlm, verharlmgelusen, P4ZK2&lt;br /&gt;
verhaspeln,, verhulsp, verhülspe,, verhulspen, K&lt;br /&gt;
verhätscherln, 2. verhlärtsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. verhlärtscht, verhlartsch, verhlärtsche, verhlärtsch, verlgehortschen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verheddern, verhirdd, verhardd, verhärdde, verhirdd, verhordden, K&lt;br /&gt;
verheeren,, verhoor, verhööre,, verhooren&lt;br /&gt;
verheimlichen,, verhimlach, verhimläche,, verhimlachen, Z&lt;br /&gt;
verherrlichen, verlicht harr, verloch harr, verlöche hürr, verliche harr, horrverlochen, P3Z&lt;br /&gt;
verhohnepipeln,, verhuhnepalp, verhühnepälpe,, verhohnepolpen, ZK&lt;br /&gt;
verhüllen,, verholl, verhölle,, verhollen&lt;br /&gt;
verkanten, verkint, verkonnt, verkönnte, verkin, verkanten, V&lt;br /&gt;
verkasematuckeln, matuckelt verkase, matolck verkase, mätöckle verkäse, matuckel verkase, kasevermatolcken, ZVKP2&lt;br /&gt;
  eigtl. Mischform aus P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und P&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
verklappen, äppt verkl, upp verkl, üppe verkl,, verklgeappen&lt;br /&gt;
verklausulieren, verliert saucool, verlor USA Clou, verlöre Laus Ku,, ausulkverloren &lt;br /&gt;
verkleinern,, verklirn, verklirne,, verklirnen, K&lt;br /&gt;
verknappen,, verknupp, verknüppe,, verknuppen&lt;br /&gt;
verknöchern, verknörcht, verknarch, verknärche, verknörch, verknorchen, K&lt;br /&gt;
verkohlen,, verkahl, verkähle,, verkahlen&lt;br /&gt;
verkorksen,, verkurks, verkürkse,, verkurksen&lt;br /&gt;
verkörpern,, verkrorp, verkrörpe,, verkrorpen, K2&lt;br /&gt;
verköstigen,, verkåstag, verk&amp;amp;oelig;st&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, verkåstegen, Z&lt;br /&gt;
verkraften, 2. verkräftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verkräft, verkrieft, verkriefte,, verkraften&lt;br /&gt;
verlängern, verlirngt, verlarng, verlürnge, verlirng, verlorngen, K&lt;br /&gt;
verlangsamen, verämt slang, verum slieng, verüme slieng, veräme slang, slangveramen, P4ZK&lt;br /&gt;
verlautbaren, verärt blaut, verur bliet, verüre bliet, veräre blaut, blautveraren, VP4&lt;br /&gt;
verleiden,, verlitt, verlitte,, verlitten&lt;br /&gt;
verletzen, 2./3. verlitzt, verlaz, verläze, verlitz, verlotzen&lt;br /&gt;
verleumden, verlimt, verlomd, verlömde, verlimd, verlomden, K&lt;br /&gt;
verlinken,, verlunk, verlünke,, verlunken&lt;br /&gt;
vermählen,, vermahul, vermähüle,, vermahulen, Z&lt;br /&gt;
  Eine ganz exquisite Besonderheit: Ein zweiter Vokal tritt plötzlich auf und macht das Dehnungs-&#039;&#039;h&#039;&#039; wieder zum Konsonanten.&lt;br /&gt;
vermaledeien,, vermaledie, vermalediehe,, vermalediehen&lt;br /&gt;
vermarkten, 2. vermirktst&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermirkt, vermurkt, vermürkte, vermirkt, vermurkten&lt;br /&gt;
vermasseln, vermilßt, vermolß, vermölße, vermilß, vermulßen, K&lt;br /&gt;
vermiesen,, vermor, vermier,, vermoren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vermissen,, vermoss, vermösse,, vermossen&lt;br /&gt;
vermöbeln,, vermolb, vermölbe,, vermolben, K&lt;br /&gt;
vermuten,, vermot, vermöte,, vermoten&lt;br /&gt;
vernachlässigen, verissigt nalch, verossag nalch, verössäge nalch, verissige nalch, nalchverossegen, P4ZK&lt;br /&gt;
vernarben,, vernurb, vernürbe,, vernurben&lt;br /&gt;
verneinen,, vernien, verniene,, vernienen&lt;br /&gt;
vernichten,, vernacht, vernächte,, vernochten&lt;br /&gt;
vernickeln,, vernalck, vernälcke,, vernulcken, K&lt;br /&gt;
verniedlichen,, vernudloch, vernüdlöche,, vernudlochen, Z&lt;br /&gt;
veröffentlichen,, veruffentloch, verüffentlöche,, veruffentlochen, Z&lt;br /&gt;
verpesten, 2. verpist&amp;lt;br/&amp;gt;3. verpist, verpast, verpüste, verpist, verposten&lt;br /&gt;
verpflichten,, verpflocht, verpflöchte,, verpflochten&lt;br /&gt;
verpfründen, 3. Sg. freust verp, frost verp, fröste verp,, verpgefrunsten&lt;br /&gt;
verplempern, verplirmpt, verplarmp, verplörmpe, verplirmp, verplormpfen, K&lt;br /&gt;
  Stärker Versucher: „Fragt mich nicht, wie das &#039;&#039;f&#039;&#039; da reinkam!“&lt;br /&gt;
verpönen,, verpån, verpœne,, verponen &lt;br /&gt;
verpuffen, verpifft, verpaff, verpöffe, verpiff, verpaffen&lt;br /&gt;
verpuppen,, verpop, verpöpe,, verppen&lt;br /&gt;
verrecken, verrickt, verrak, verräke, verrick, verrecken&lt;br /&gt;
verrenken,, verrachte, verrächte,, verracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verringern,, verrorng, verrörnge,, verrorngen, K&lt;br /&gt;
verrohen,, verrieng, verrienge,, verrongen, C&lt;br /&gt;
verrücken, verruckt, verriack, verriäcke, verruck, verriocken, D1&lt;br /&gt;
versanden,, versund, versünde,, versunden&lt;br /&gt;
versaubeuteln, vereutelt saub, veriolt saub, veriölte saub, vereutle saub, saubveriolten, P4&lt;br /&gt;
  mit dipthongischen Elementen&lt;br /&gt;
versauen,, versu, versü,, versun&lt;br /&gt;
versauern, versräut, versrieb, versriebe, versräu, versrauen, K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verschachteln,, verscholcht, verschölchte,, verscholchten, K&lt;br /&gt;
verscheißerln, 2./3. verschleirßt, verschlirß, verschlirße, verschleirß, verlgeschirßen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verscherbeln, lirbt versch, lorb varsch, lörbe vürsch, lirb versch, vurschgelorben, P4K2Z&lt;br /&gt;
verschlammen, verschlämmt, verschliemschel, verschliemschele,, verschliemschlammen&lt;br /&gt;
  Akkumulative Konjugation&lt;br /&gt;
verschlampen,, verschlump, verschlümpe,, verschlumpen&lt;br /&gt;
verschlimmbessern, veressert bschlimm, veraßor bschlomm, veräßöre bschlömm, veressere bschlimm, bschlommveraßoren, P4ZK5&lt;br /&gt;
verschlimmern,, verschlurmm, verschlürmme,, verschlurmmen, K&lt;br /&gt;
verschlüsseln,, verschlulß, verschlülße, verschlilß, verschlulßen, K&lt;br /&gt;
verschönern,, verschorn, verschörne,, verschornen, K&lt;br /&gt;
verschwenden,, verschwandte, verschwendte,, verschwandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
versehren,, versahr, versühre,, versohren&lt;br /&gt;
verselbständigen, verändigt selbst, verandog selbst, veründöge selbst, verändige selbst, selbstverondogen, P4Z&lt;br /&gt;
verselbsten,, versolbst, versölbste,, versolbsten&lt;br /&gt;
versiegeln,, versulg, versülge,, versulgen, K&lt;br /&gt;
versilbern,, verslorb, verslörbe,, verslorben, K2&lt;br /&gt;
versimpeln, versilmpt, versolmp, versölmpe, versilmp, versolmpen, K&lt;br /&gt;
versinnbildlichen, verbildilcht sinn, verbuldolch sinn, verbuldölche sinn, verbildilche sinn, versinnboldolchen, P3ZK2&lt;br /&gt;
versippen, 1. verseip&amp;lt;br/&amp;gt;2. verseipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verseip, versapp, versöppe,, versuppen&lt;br /&gt;
versklaven, versklävt, verskliev, versklieve, verskläv, versklaven&lt;br /&gt;
versöhnen, 1. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. versahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. versöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. versöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. versöhnen, versonnte, versönnte,, versonnt&lt;br /&gt;
verspäten,, versput, verspüte,, versputen&lt;br /&gt;
verstaatlichen, verlicht staat, verloch staat, verlöche staat,, staatverlochen&lt;br /&gt;
verstärken, 1. tärke versch&amp;lt;br/&amp;gt;2. türkst versch&amp;lt;br/&amp;gt;3. türkt versch, tork vorsch, törke vorsch, türk versch!, vorschgetorken&lt;br /&gt;
  Zum Rachtschrieb des &amp;quot;sch&amp;quot;-Lautes siehe &amp;quot;erstreben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
versticht, verstach, verstäche, verstich, verstochen,&lt;br /&gt;
versteinern,, verstirn, verstirne,, verstirnen, K&lt;br /&gt;
verstoffwechseln, 2./3. verwilchst stoff, verwolchs stoff, verwölchse stoff, verwilchs stoff, stoffverwolchsen, P3K&lt;br /&gt;
verstummen,, v’rsdom, 1. v’rsdöm’&amp;lt;br/&amp;gt;2. v’rsdöm’st&amp;lt;br/&amp;gt;...,, v’rsd’m’n, V&lt;br /&gt;
  Berthold Janeceks Attenuierende (dämpfende, fein machende) Konjugation lässt das Verb selbst sozusagen verstummen. Das &#039;&#039;s&#039;&#039; wird außer im Präsens nicht mehr als &#039;&#039;sch&#039;&#039;, sondern als zart gelispeltes &#039;&#039;s&#039;&#039; ausgepsrochen.  Perfektionisten der Aussprache werden den Ton des ausgefallenen &#039;&#039;e&#039;&#039; in Indikativ Präteritum und Konjunktiv II auf das &#039;&#039;r&#039;&#039; übertragen, im Partizip II dann wegfallen lassen und das &#039;&#039;r&#039;&#039; stimmlos sprechen.&lt;br /&gt;
versumpfen, 1. impfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;2. impfst vers&amp;lt;br/&amp;gt;3. impft vers&amp;lt;br/&amp;gt;1. umpfen verse&amp;lt;br/&amp;gt;2. umpft verse&amp;lt;br/&amp;gt;3. umpfen verse, (Sg.:) ompf vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ompfen verse, (Sg.:) ömpfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ömpfen verse, impf vers, (Sg.:) bin versgeompfen&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) sind versegeompfen&lt;br /&gt;
vertäuen,,vertiu, vertiüe,, vertiuen&lt;br /&gt;
verteidigen,, vertittag, vertittag,, vertittegen, Z&lt;br /&gt;
verteuern,, vertu&amp;amp;middot;er, vertü&amp;amp;middot;ere,, vertu&amp;amp;middot;eren&lt;br /&gt;
verteufeln,, vertolf, vertölfe, vertilf, vertolfen, K&lt;br /&gt;
vertonen,, vertun, vertüne,, vertunen&lt;br /&gt;
verübeln,, verolb, verölbe, verilb, verolben, K&lt;br /&gt;
verumständlichen, verändlicht stum, verondlach stum, veröndläche stum, verändliche stum, stumverondlachen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunfallen, verallt unf, veroll unf, verölle unf, veralle unf, unfverallen, P4&lt;br /&gt;
verunglimpfen, verimpft lung, verampf lung, verämpfe lung, verimpfe lung, lungverampfen, P4K&lt;br /&gt;
verunglücken, verückt ulng, verock ulng, veröcke ulng, verücke ulng, ulngverocken, P4K2&lt;br /&gt;
verunmöglichen, 1. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermaglichst un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;1. vermöglichen un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermöglicht un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermöglichen un, vermochlichte un, vermöchlichte un, vermögliche un, unvermochlicht&lt;br /&gt;
verunreinigen, vereinigt urn, verienog urn, verienöge urn, vereinige urn, urnverienogen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunsichern, verichert uns, verierch uns, verierche uns, verichere uns, unsverierchen, P4K&lt;br /&gt;
  Nichts verichert uns hier uns.&lt;br /&gt;
verunstalten, vertaltet uns, vertielt uns, vertielte uns, vertalte uns, unsvertalten, P4&lt;br /&gt;
veruntreuen, verreut unt, verroh unt, verröhe unt, verreue unt, untverrohen, P4&lt;br /&gt;
verunzieren, veriert unz, veror unz, veröre unz, veriere unz, unzverona, P4&lt;br /&gt;
  Pootheffekt im Partizip II&lt;br /&gt;
verursachen, veracht urs, veriech urs, verieche urs, verache urs, ursverachen, P4&lt;br /&gt;
verurteilen, vereilt urt, veriel urt, veriele urt, vereile urt, urtverielen, P4&lt;br /&gt;
vervielfachen, verfächt viel, verfuch vohl, verfüche vöhl, verfäch viel, vohlverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
vervielfältigen, verfältigt viel, verfoltag vohl, verföltäge vöhl, verfältige viel, vohlverfältagen, P3Z&lt;br /&gt;
vervollkommnen, kommt vervnoll, kam vervnoll, käme vervnoll, komme vervnoll, vervnollgekommen, P2K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vervollständigen, verständigt voll, verstandog voll, verständöge völl, verständige voll, vollverstandogen, P3&lt;br /&gt;
verwahrlosen, verlost wahr, verlus wahr, verlüse wahr,, verwahrlusen&lt;br /&gt;
verwaisen, verwäist, verwuos, verwüöse, verwäis, verwaosen, ZV&lt;br /&gt;
  um das Verb von &#039;&#039;verweisen&#039;&#039; abzugrenzen, wurden a und i getronnen im Sinne einer Coniugatio duplex ohne Zwischenkonsonanten abgelauten. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwanzen, verwänzt, verwienz, verwienze,, verwanzen&lt;br /&gt;
verwesen,, verwas, verwäse,, verwosen&lt;br /&gt;
verwirklichen,, verwurklach, verwürkläche,, verwurklachen, Z&lt;br /&gt;
verwirren,, verwarr, verwärre,, verworren&lt;br /&gt;
verwöhnen, 1. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verwöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwöhnen, verwewuhn, verwewühne,, verwewohnen&lt;br /&gt;
verwursten, 2. verwirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwirst, verwarst, verwärste, verwirst, verworsten&lt;br /&gt;
verwüsten,, verwiast, verwiäste,, verwiasten, D2&lt;br /&gt;
verzagen,, verzug, verzüge,, verzugen&lt;br /&gt;
verzahnen, 1. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verzöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzöhnen, verzonchte, verzönchte, verzochten&lt;br /&gt;
  (sich) verzahnen im Sinne von &amp;quot;sich beim Zahnen irren&amp;quot; wird analog zu &amp;quot;zahnen&amp;quot; konjunkt georen &lt;br /&gt;
verzetteln, 2. verzilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzilttt, verzaltt, verzältte, verziltt, verzoltten, K&lt;br /&gt;
verzichten,, verzacht, verzächte,, verzochten&lt;br /&gt;
verzinken,, verzank, verzänke,, verzunken&lt;br /&gt;
verzinnen,, verzann, verzänne,, verzunnen&lt;br /&gt;
verzinsen,, verzons, verzönse,, verzunsen&lt;br /&gt;
vespern, virspt, varsp, vürspe, virsp, gevorspen, K&lt;br /&gt;
vibrieren,, vibrator, vibratöre,, vibratoren, I&lt;br /&gt;
vierteilen,, fuhrtiel, führtiele,, gefuhrtielen, Z&lt;br /&gt;
vierteln,, fuhrlt, führlte,, gefuhrlten, K&lt;br /&gt;
vögeln,, alchs, älchse,, geliurlchen, VD1K&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;ichseln&#039;&#039; (vgl. &#039;&#039;Echse&#039;&#039;) und &#039;&#039;lürcheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
volkstümeln, tulmt volks, tiölm valks, tiälme välks, tulm volks, volkstiälmen, ZD2PK&lt;br /&gt;
vollenden, ollt vend, ull vend, ülle vend,, endgevallen, P4&lt;br /&gt;
vorbereiten,, beritt vor, beritte vor,, vorberitten&lt;br /&gt;
vorschlagen, lage forsch, lug forsch, lüge forsch,, forschgelagen&lt;br /&gt;
  Nach einer Anregung des Wortklaubers&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. vortixt, vortax, vortäxe, vortix, vortoxen&lt;br /&gt;
  Trennverfahren in der Mikrobiologie (gezierte, fachspezifische Aussprache (wortexen), veraltend)&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. tixt vor, tax vor, täxe vor, tix vor, vorgetoxen&lt;br /&gt;
  (saloppe Alltagsaussprache (fortexen), immer mehr gebräuchlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
voten,, vut, vüte,, gevoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/V&amp;diff=8225</id>
		<title>Starke Verben/V</title>
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		<updated>2017-04-18T11:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: vespern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vegetieren,, vektor, vektöre,, vektoren, I&lt;br /&gt;
ventilieren,, ventilator, ventilatöre,, ventilatoren, I&lt;br /&gt;
verabreden, verädt arb, verad arb, veräde ärb, veräde arb, arbveraden, P4K2&lt;br /&gt;
verabreichen, reicht verab, rich verab, riche verab, reiche verab, verabrichen, P2&lt;br /&gt;
verabscheuen, verscheut ab, verschund ab, verschünde ab, verscheue ab, abverschunden, P3C&lt;br /&gt;
verabschieden, schiedet verab, schott verab, schötte verab, schiede verab, verabgeschotten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sieden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verallgemeinern, gemeinert verall, gemirn veroll, gemirne veröll, gemeinere verall, verollgemirnen, P2ZK&lt;br /&gt;
veralten,, verolt, verölte,, verolten&lt;br /&gt;
veranlagen, lagt veran, verlug an, verlüge an, lage veran, anverlagen, P2&lt;br /&gt;
veranlassen, 2./3. verlässt an, verließ an, verließe an, verlasse an, anverlassen, P3&lt;br /&gt;
veranschaulichen, verulicht ansch, veruloch ansch, verülöche ansch, veruliche ansch, anschverulochen, P4Z&lt;br /&gt;
veranschlagen, lagt veransch, lug veransch, lüge veransch, lage veransch, anschverlagen, P4&lt;br /&gt;
  Stärkerin Amelie Zapf: „Besonders der Konj. II wirft einen, bei Lichte betrachten, realistischen Schimmer auf die Natur der meisten Kostenvoranschläge.“&lt;br /&gt;
veranstalten, 2. stältst veran&amp;lt;br/&amp;gt;3. stält veran, stielt veran, stielte veran, stalte veran, verangestalten, P2&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verantworten, worte ervant&amp;lt;br&amp;gt;2.wörtst ervant&amp;lt;br&amp;gt;3.wört ervant, wurt ervant, würte ervant, ervint worte, vanterworten, P4V&lt;br /&gt;
veräppeln, verälppt, veralpp, verälppe, verälpp, verolppen, K&lt;br /&gt;
verarbeiten, verbeitet ar, verbitt ar, verbitte ar, verbeite ar, arverbitten, P3&lt;br /&gt;
verarmen, mt verar, m-m verar, m-me verar,, arverm-men&lt;br /&gt;
  mit silbigem &#039;&#039;m&#039;&#039; und Reduplikation&lt;br /&gt;
verarschen,, verursch, verürsche,, verurschen&lt;br /&gt;
verarzten, 2./3. verärzt, verurzt, verürzte, verärzt, verarzten&lt;br /&gt;
verausgaben, veräbt gaus, verub gaus, verübe gaus, verieb gaus, gausveraben, P4K&lt;br /&gt;
verauslagen, veragt aus, verug laus, verüge laus, verage laus, lausveragen, P4K&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;&#039;Stärker Berthold: Bei den folgenden Verb-(viel seltener: Verbum-)-Verben lässt sich abgetronnenes Verb(um) auch groß schreiben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verbacken, ackt verb, uk verb, üke verb, acke verb, verbgeacken, V&lt;br /&gt;
verballhornen,, verbullharn, verbüllhärne,, verballhornen, Z&lt;br /&gt;
  Das Stierbrunzlert (plus Horn) ist auch nicht schlecht. Es gibt aber weitere Varianten:&lt;br /&gt;
verballhornen, allhornt verb, ollhurn verb, öllhürne verb, allhorne verb, verbgeollhurnen, V&lt;br /&gt;
verballhornen, l(c)hornt verbal, l(c)hurn verbal, l(c)hürne verbal, l(c)horne verbal, verbalge(c)hlurnen, V&lt;br /&gt;
  Letztere ist die Variante der „Collectio salivae“. Ich hor das Geräusch von einem lieben, alten Verwandten. &lt;br /&gt;
verballhornen, hörnt alle Verben&amp;lt;br&amp;gt;aber: wenn er verballhörnt, harn alle Verben, hernie alle Verben,, verballgehirnen&lt;br /&gt;
  Jede Stammform hat hier ihre eigene Verballhornung. &lt;br /&gt;
verbannen, annt verb, onn verb, önne verb, anne verb, verbgeonnen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, 2./3. verbils, verbols, verbölse, verbilst, verbolsen, K&lt;br /&gt;
verbaseln, ils verb, ols verb, ölse verb, ilse verb, verbgerolsen, V&lt;br /&gt;
verbaseln, älst verb, jül verb, jöle verb, älse verb, verbgeornen, U-V&lt;br /&gt;
  Siehe auch http://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,3766.15.html; &#039;&#039;&#039;Antwort #17&#039;&#039;&#039;; bezogen auf Biel und Bern. Unregelmäßige Form von Schweizer Städten („Oppidorum Helvetiae“):&lt;br /&gt;
verbaue, aue verb, ieb verb, iebe verb, au(e) verb, verbverauen, V&lt;br /&gt;
verbauere, auert verb, ur verb, üre verb, au(e)re verb, verbveruren, V&lt;br /&gt;
verbeamten, eamtet verb, aom(b)te verb, äöm(b)te verb, eam(b)t(e) verb, verbgeaom(b)ten, V&lt;br /&gt;
  In einigen Formen Fugen-b, zur Sprecherngliercht, möglich&lt;br /&gt;
verbellen, illt verb, oll verb, ölle verb, ill verb, verbgeollen, V&lt;br /&gt;
verbergen, irgt verb, arg verb, ärge verb, irg verb, verbgeorgen, V    &lt;br /&gt;
verbessern, 2./3. verbirßt, verborß, verbörße, verbirß, verborßen, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbeugen, eugt verb, ug verb, üge verb, eug(e) verb, verbgeúgen, V&lt;br /&gt;
verbeulen, eult verb, ul verb, üle verb, eule verb, verbgeúlen, V&lt;br /&gt;
  „Strigifome Variante“&lt;br /&gt;
verbiegen, iegt verb, og verb, öge verb, iege verb, verbgeogen, V&lt;br /&gt;
verbiestere, iestert verb, arsst verb, ärsste verb, iestere verb, verbgebarssten, V&lt;br /&gt;
verbiete, ietet verb, ot verb, öte verb, iete verb, verbgeoten, V&lt;br /&gt;
verbilde, ildet verb, ald berb, ölde verb, ilde verb, verbgebolden, V&lt;br /&gt;
verbildlichen,, verbuldlach, verbüldläche,, verbuldlochen, Z&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbilligen, illigt verb, ullog verb, üllöge verb, illige verb, verbgebullogen, V&lt;br /&gt;
verbimse, imst verb, ams verb, ämse verb, ims(e) verb, verbgeomsen, V&lt;br /&gt;
verbinden, indet verb, and verb, ände verb, inde verb, verbgeúnden, V&lt;br /&gt;
verbitte, ittet verb, at verb, äte verb, itte verb, verbgeéten, V&lt;br /&gt;
verbittern,, verbortt, verbörtte,, verbortten, K&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblasen, läst verb, lus verb, lüse verb, las verb, verbgelasen, V&lt;br /&gt;
  „Die Jägerin läst das erlog&#039;ne Wild verb.“&lt;br /&gt;
verblassen,, verbließ, verbließe,, verblassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbläuen, läut verb, luh verb, lühe verb, läu(e) verb, verbgeluhen, V&lt;br /&gt;
verbleiben, leibt verb, lieb verb, liebe verb, leib(e) verb, verbgelieben, V&lt;br /&gt;
verbleichen, leicht verb, lich verb, liche verb, leiche verb, verbgelichen, V&lt;br /&gt;
  „Corpus-Variante“&lt;br /&gt;
verbleien,, verblieh, verbliehe,, verbliehen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblenden, lendet verb, landte verb, lendete verb, lende verb, verbgeblandt, V &lt;br /&gt;
  „Lumbal-Variante“&lt;br /&gt;
verblöden,, verblod, verbl&amp;amp;oelig;de,, verbloden&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. verbleufst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. verbleuf&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. verblüffen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. verblüfft&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. verblüffen, verbloff, verblöffe,, verbloffen&lt;br /&gt;
  im Präsens analog zu „wissen“. Auch Verb-Form:&lt;br /&gt;
verblüffen, 1. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. leufst verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. leuf verb&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. lüffen verb&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. lüfft verb&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. lüffen verb, liaff verb, liäffe verb, luffe verb, verbgel(j)iuffen, V&lt;br /&gt;
  Im Präteritum Fugen-j zur leichteren Aussprache&lt;br /&gt;
verblühen, lüht verb, loh verb, löhe verb, lühe verb, verbgeblohen, V&lt;br /&gt;
verbluten, lütet verb, ludd verb, lüdde verb, lüte verb, verbgeludden, V&lt;br /&gt;
  Vgl.: Blaublütler, reinblütig&lt;br /&gt;
verbocken, öckt verb, uck verb, ücke verb, ocke verb, verbgeocken, V&lt;br /&gt;
verbodmen, ömdet verb, u(h)md verb, ü(h)mde verb, omde verb, verbgeo(h)mden, V&lt;br /&gt;
verbohren, öhrt verb, ie(h)r verb, ie(h)re verb, öhre verb, verbgeohren, V&lt;br /&gt;
  „Er öhrt sich in etwas verb.“&lt;br /&gt;
verbolzen, ölzt verb, ulz verb, ülze verb, ölze verb, verbgeúlzen, V&lt;br /&gt;
verborgen, örgt verb, org verb, ürge verb, örge verb, verbgeúrgen, V&lt;br /&gt;
verböser(e)n, ösert verb, u(h)rs verb, ü(h)rse verb, ösere verb, verbgeú(h)rsen, V   &lt;br /&gt;
verbrämen, verbrämt, verbram, verbrüme, verbrimm, verbrommen&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
verbraten, rät verb, riet verb, riete verb, rate verb, verbgeraten, V&lt;br /&gt;
  „Consilium-Variante“&lt;br /&gt;
verbrauchen, raucht verb, ruch verb, rüche verb, rauch(e) verb, verbgeruchen, V &lt;br /&gt;
  „Fumus-Variante“&lt;br /&gt;
verbrechen, richt verb, rach verb, räche verb, rich verb, verbgerochen, V &lt;br /&gt;
  „Ich reche verb.&amp;quot; „Pecten-Variante“ Im Präteritum liegt auch „verrucht“ nahe. &lt;br /&gt;
verbreiten,, verbritt, verbritte,, verbritten&lt;br /&gt;
  auch Verb-Form&lt;br /&gt;
  „Equitatio-Variante“; bei uns auch „verbreitern“: „Cribrum- oder Eques-Variante“: )&lt;br /&gt;
verbreitern, reitert verb, rirtt verb, rirtte verb, reitere verb, verbgerirtten, V&lt;br /&gt;
verbrennen, rennt verb, rannte verb, rannte verb, renn(e) verb, verbgerannt, V&lt;br /&gt;
  „Cursus- Variante“&lt;br /&gt;
verbriefen, rieft verb, roff verb, röffe verb, riefe verb, verbgeroffen, V&lt;br /&gt;
  Jmdm. ein Recht; ließe an eine „Clamor-Variante“ denken&lt;br /&gt;
verbringen, ringt verb, rang verb, ränge verb, ringe verb, verbgeracht, V&lt;br /&gt;
  „Anulus- oder Luctatio-Variante“&lt;br /&gt;
verbrüdern, rüdert verb, rourd verb, röürde verb, rüdere verb, verbgerourden, V&lt;br /&gt;
  „Du rüderst verb“ ließe an eine „Remigatio-Variante“ denken.&lt;br /&gt;
verbrühen, rüht verb, rou verb, röü(h)e verb, rüh(e) verb, verbgerouhen, V&lt;br /&gt;
  „Du rühst verb“ -&amp;gt; „Quies-Variante“ läge nahe.&lt;br /&gt;
verbrutzeln, rutzelt verb, roltz verb, röltze verb, rutzele verb, verbgeroltzen, V&lt;br /&gt;
  „Ich rutzele im Hexentopf verb!&amp;quot;, jurmm ein armer Kerl.&lt;br /&gt;
verbuchen, ucht verb, ooch verb, ööche verb, uche verb, verbgeóochen, V&lt;br /&gt;
verbuddeln, uddelt verb, oldd verb, öldde verb, uddel verb, verbgeúldden, V&lt;br /&gt;
  „Ich uddele mich verb“, mien Max Maulwurf.&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, umfiedelt verb, umfold verb, umfölde verb, umfild verb, verbgeúmfolden, V&lt;br /&gt;
  „verbgeúmfolden“ ließe sich wohl zu „verbumfolden“ kürzen.  &lt;br /&gt;
  Das Verb hat eine zweite Stufe: verbum-fiedeln:&lt;br /&gt;
verbumfiedeln, fiedelt verbum, fold verbum, földe verbum, fild verbum, verbumgefolden, V&lt;br /&gt;
verbummeln, ummelt verb, olmm verb, ölmme verb, ummel verb, verbgeolmmen, V&lt;br /&gt;
  „Ich ummele bisweilen viele Stunden verb.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Auch dieses Verb hat eine zweite Stufe: verbum-meln:&lt;br /&gt;
verbummeln, melt verbum, mal verbum, mäle verbum, mele verbum, verbumgemehln, V &lt;br /&gt;
  „Ich mele bisweilen manche Stunde verbum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Der Imperativ ist, wie beim vorigen Beispiel eher ein Prohibitiv mit „nicht“.&lt;br /&gt;
  In diesem Beispiel klänge &#039;&#039;mele&#039;&#039;, der italienische „Apfel“, an.&lt;br /&gt;
verbünden, undet verb, jand verb, jände verb, unde verb, verbgejiunden, V&lt;br /&gt;
verbürgen, burgt verb, jarg verb, järge verb, urg(e) verb, verbgejiurgen, V&lt;br /&gt;
verbüßen, ußt verb, jöß verb, jäße verb, uß verb, verbgebiäßen, V&lt;br /&gt;
verbuttere, uttert verb, ortt verb, örtte verb, uttere verb, verbgeortten, V      &lt;br /&gt;
verchromen,, verchriehm, verchriehme,, verchromen&lt;br /&gt;
verdammen,, verdomm, verdömme,, verdommen&lt;br /&gt;
verdattern,, verdrott, verdrötte,, verdrotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch gestorken wegen &#039;&#039;verdorren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdauen,, verdieb, verdiebe,, verdauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verdeutschen,, verdiatsch, verdiätsche,, verdiutschen, D&lt;br /&gt;
verdeutlichen,, verdutlach, verdütläche,, verdutlechen, Z&lt;br /&gt;
verdichten, chtet Verdi, chting Verdi, chtinge Verdi, chtäh Verdi, Verdi-gechtangen, V&lt;br /&gt;
verdienen, ehnt Verdi, ohn Verdi, öhne Verdi, ien Verrdi, Verdi-geohnen, V&lt;br /&gt;
verdippeln, pipelt Verdi, alpp Verdi, älppe Verdi, ilpp Verdi, Verdi-geúlppen, V&lt;br /&gt;
  Die drei vorigen sind Bertls Verben zu Ehren des magnifico compositore, Herrn G. Verdis (1813-1901). Im Praes. Ind. ist zwischen die &#039;&#039;pp&#039;&#039; ein &#039;&#039;i&#039;&#039; eingeschoben. Mit diesem „I insertum“ erinnert das Verb an &#039;&#039;piperln&#039;&#039;, was (z.B.) in Wien &#039;&#039;trinken, süffeln&#039;&#039; bedeutet (wohl von Lat. &#039;&#039;bibere&#039;&#039;: wahrsch. student.). Auch &#039;&#039;-geúlppen&#039;&#039; – etwa als Folge eines Rausches – passt hier recht gut herein.  &lt;br /&gt;
verdrahten, 2.verdrähtst&amp;lt;br&amp;gt;3.verdräht, verdrieht, verdriehte, verdräht, verdrahten&lt;br /&gt;
verdrecken, verdrickt, verdrak, verdräke, verdrick, verdrocken&lt;br /&gt;
verdreifachen, verfächt drei, verfuch drie, verfüche drie, verfäch drei, drieverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
verdummen, ümmt verd, omm verd, ömme verd, ümm verd, verdgeommen&lt;br /&gt;
verebben, veribbt, verabb, verübbe, veribb, verobben&lt;br /&gt;
veredeln, verildt, verald, verälde, verild, verolden, K&lt;br /&gt;
vereidigen,, verittag, verittäge,, verittegen, ZK&lt;br /&gt;
vereinbaren, verart bein, verur bein, verüre bein, verare bein, beinveraren, P4K&lt;br /&gt;
vereinfachen, veracht fein, veruch fein, verüche fein, verache fein, feinverochen, P4K&lt;br /&gt;
vereinheitlichen, vereintlicht hein, verintlach hien, verintläche hien, vereintliche hein, hienverintlochen, P4ZK&lt;br /&gt;
vereinnahmen, verahmt nein, veruhm nein, verühme nein, verahme nein, neinveruhmen, P4K&lt;br /&gt;
vereinsamen, veramt eins, verum sine, verüme eins, verame eins, einsveramen, P4&lt;br /&gt;
  Verrückter, aber sinniger Dreher im Indikativ Präteritum (&#039;&#039;sine&#039;&#039; – lat. &#039;&#039;ohne&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
vereinsmeiern, vereiert meins, verirr mins, verirre mins, vereiere meins, minsverirren, P4KZ&lt;br /&gt;
  Die Formen der Gegenwart erinnern an ein Verulken von etwas, das dem Sprecher gehört, die der Vergangenheit dagegen eher an den Verlust der Orientierung in der weißrussischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
vereinzeln, verilnzt, verulnz, verülnze, verilnz, verulnzen, K&lt;br /&gt;
vereiteln,, verielt, verielte,, verielten, K&lt;br /&gt;
verelenden, verlendet e, verlandte a, verlendete ä, verlende e, overlandt, P4ZU&lt;br /&gt;
verewigen,, verowag, veröwäge,, verowegen, Z&lt;br /&gt;
verfeinern,, verfirn, verfirne,, verfirnen&lt;br /&gt;
verfilzen,, verfolz, verfölze,, verfolzen&lt;br /&gt;
verfinstern,, verfornst, verförnste,, verfornsten, K&lt;br /&gt;
verfließtexten, 2./3. verfließtixt, verflosstuxt, verflösstüxte, verfließtixt, verflossentuxten, Z&lt;br /&gt;
verflüchtigen,, verfluchtag [ʊ], verflüchtäge [y​ː​],, verfluchtegen [ʊ], Z&lt;br /&gt;
verfrühen,, verfroh, verfröhe,, verfrohen&lt;br /&gt;
vergackeiern, vereiere gack, verier guck, veriere gück, vereiere gack, gackverieren, P3Z&lt;br /&gt;
vergällen, vergillt, vergall, vergülle, vergill, vergollen&lt;br /&gt;
vergattern,, vergartt, vergärtte,, vergartten, K&lt;br /&gt;
vergegenwärtigen,, vergegenwurtag, vergegenwürtäge,, vergegenwurtegen, Z&lt;br /&gt;
vergenossenschaftlichen,, vergenösseschuflich, vergenossschüfliche,, vergenießtschafflichen&lt;br /&gt;
  partiell retrogressive Konjugation&lt;br /&gt;
vergenusswurzeln,, vergenossworlz, vergenösswörlze,, vergenossworlzen, ZK&lt;br /&gt;
vergenusszweigeln,, vergenosszwielg, vergenösszwielge,, vergenosszwielgen, ZK&lt;br /&gt;
vergesellschaften, veraftigt gesellsch, veroftag gesallsch, veröftäge gesällsch, veraftige gesellsch, gesollschveroftagen, P4Z&lt;br /&gt;
vergeuden,, vergud, vergüde,, verguden&lt;br /&gt;
vergewaltigen,, vergewultag, vergewültäge,, vergewultegen, Z&lt;br /&gt;
vergewissern,, vergeworß, vergewörße, vergewirß, vergeworßen, K&lt;br /&gt;
vergilben,, vergalb, vergälbe,, vergolben&lt;br /&gt;
vergittern,, vergurtt, vergürtte,, vergurtten, K&lt;br /&gt;
verglasen, vergläst, verglies, vergliese, vergläs, verglasen&lt;br /&gt;
vergnügen,, vergnog, vergnöge,, vergnogen&lt;br /&gt;
vergolden, vergildt, verguld, vergülde, vergild, vergolden&lt;br /&gt;
vergöttern,, vergortt, vergörtte,, vergortten, K&lt;br /&gt;
vergrätzen,, vergrartz, vergrürtze,, vergrargerortzen, VK&lt;br /&gt;
  mit subjektiver Steigerung ins Partizip&lt;br /&gt;
vergreisen,, vergries, vergriese,, vergriesen&lt;br /&gt;
vergrießgnaddeln, vergnilddt grieß, vorgnoduld gruß [oː], vörgnödülde grüße [øː], vergnildd grieß, graßvargnüldden, Z4P3K6&lt;br /&gt;
vergrößern, vergrörßt, vergrarß, vergrärße, vergrörß, vergrorßen, K&lt;br /&gt;
vergüten,, vergat, vergäte,, vergaten&lt;br /&gt;
verhackstücken, verückt hackst, verak hukst, veräke hükst, verücke hacke, hackstverocken, P4Z&lt;br /&gt;
verharmlosen, verost harlm, verus harlm, verüse härlm, verose harlm, verharlmgelusen, P4ZK2&lt;br /&gt;
verhaspeln,, verhulsp, verhülspe,, verhulspen, K&lt;br /&gt;
verhätscherln, 2. verhlärtsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. verhlärtscht, verhlartsch, verhlärtsche, verhlärtsch, verlgehortschen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verheddern, verhirdd, verhardd, verhärdde, verhirdd, verhordden, K&lt;br /&gt;
verheeren,, verhoor, verhööre,, verhooren&lt;br /&gt;
verheimlichen,, verhimlach, verhimläche,, verhimlachen, Z&lt;br /&gt;
verherrlichen, verlicht harr, verloch harr, verlöche hürr, verliche harr, horrverlochen, P3Z&lt;br /&gt;
verhohnepipeln,, verhuhnepalp, verhühnepälpe,, verhohnepolpen, ZK&lt;br /&gt;
verhüllen,, verholl, verhölle,, verhollen&lt;br /&gt;
verkanten, verkint, verkonnt, verkönnte, verkin, verkanten, V&lt;br /&gt;
verkasematuckeln, matuckelt verkase, matolck verkase, mätöckle verkäse, matuckel verkase, kasevermatolcken, ZVKP2&lt;br /&gt;
  eigtl. Mischform aus P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und P&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
verklappen, äppt verkl, upp verkl, üppe verkl,, verklgeappen&lt;br /&gt;
verklausulieren, verliert saucool, verlor USA Clou, verlöre Laus Ku,, ausulkverloren &lt;br /&gt;
verkleinern,, verklirn, verklirne,, verklirnen, K&lt;br /&gt;
verknappen,, verknupp, verknüppe,, verknuppen&lt;br /&gt;
verknöchern, verknörcht, verknarch, verknärche, verknörch, verknorchen, K&lt;br /&gt;
verkohlen,, verkahl, verkähle,, verkahlen&lt;br /&gt;
verkorksen,, verkurks, verkürkse,, verkurksen&lt;br /&gt;
verkörpern,, verkrorp, verkrörpe,, verkrorpen, K2&lt;br /&gt;
verköstigen,, verkåstag, verk&amp;amp;oelig;st&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, verkåstegen, Z&lt;br /&gt;
verkraften, 2. verkräftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verkräft, verkrieft, verkriefte,, verkraften&lt;br /&gt;
verlängern, verlirngt, verlarng, verlürnge, verlirng, verlorngen, K&lt;br /&gt;
verlangsamen, verämt slang, verum slieng, verüme slieng, veräme slang, slangveramen, P4ZK&lt;br /&gt;
verlautbaren, verärt blaut, verur bliet, verüre bliet, veräre blaut, blautveraren, VP4&lt;br /&gt;
verleiden,, verlitt, verlitte,, verlitten&lt;br /&gt;
verletzen, 2./3. verlitzt, verlaz, verläze, verlitz, verlotzen&lt;br /&gt;
verleumden, verlimt, verlomd, verlömde, verlimd, verlomden, K&lt;br /&gt;
verlinken,, verlunk, verlünke,, verlunken&lt;br /&gt;
vermählen,, vermahul, vermähüle,, vermahulen, Z&lt;br /&gt;
  Eine ganz exquisite Besonderheit: Ein zweiter Vokal tritt plötzlich auf und macht das Dehnungs-&#039;&#039;h&#039;&#039; wieder zum Konsonanten.&lt;br /&gt;
vermaledeien,, vermaledie, vermalediehe,, vermalediehen&lt;br /&gt;
vermarkten, 2. vermirktst&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermirkt, vermurkt, vermürkte, vermirkt, vermurkten&lt;br /&gt;
vermasseln, vermilßt, vermolß, vermölße, vermilß, vermulßen, K&lt;br /&gt;
vermiesen,, vermor, vermier,, vermoren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vermissen,, vermoss, vermösse,, vermossen&lt;br /&gt;
vermöbeln,, vermolb, vermölbe,, vermolben, K&lt;br /&gt;
vermuten,, vermot, vermöte,, vermoten&lt;br /&gt;
vernachlässigen, verissigt nalch, verossag nalch, verössäge nalch, verissige nalch, nalchverossegen, P4ZK&lt;br /&gt;
vernarben,, vernurb, vernürbe,, vernurben&lt;br /&gt;
verneinen,, vernien, verniene,, vernienen&lt;br /&gt;
vernichten,, vernacht, vernächte,, vernochten&lt;br /&gt;
vernickeln,, vernalck, vernälcke,, vernulcken, K&lt;br /&gt;
verniedlichen,, vernudloch, vernüdlöche,, vernudlochen, Z&lt;br /&gt;
veröffentlichen,, veruffentloch, verüffentlöche,, veruffentlochen, Z&lt;br /&gt;
verpesten, 2. verpist&amp;lt;br/&amp;gt;3. verpist, verpast, verpüste, verpist, verposten&lt;br /&gt;
verpflichten,, verpflocht, verpflöchte,, verpflochten&lt;br /&gt;
verpfründen, 3. Sg. freust verp, frost verp, fröste verp,, verpgefrunsten&lt;br /&gt;
verplempern, verplirmpt, verplarmp, verplörmpe, verplirmp, verplormpfen, K&lt;br /&gt;
  Stärker Versucher: „Fragt mich nicht, wie das &#039;&#039;f&#039;&#039; da reinkam!“&lt;br /&gt;
verpönen,, verpån, verpœne,, verponen &lt;br /&gt;
verpuffen, verpifft, verpaff, verpöffe, verpiff, verpaffen&lt;br /&gt;
verpuppen,, verpop, verpöpe,, verppen&lt;br /&gt;
verrecken, verrickt, verrak, verräke, verrick, verrecken&lt;br /&gt;
verrenken,, verrachte, verrächte,, verracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verringern,, verrorng, verrörnge,, verrorngen, K&lt;br /&gt;
verrohen,, verrieng, verrienge,, verrongen, C&lt;br /&gt;
verrücken, verruckt, verriack, verriäcke, verruck, verriocken, D1&lt;br /&gt;
versanden,, versund, versünde,, versunden&lt;br /&gt;
versaubeuteln, vereutelt saub, veriolt saub, veriölte saub, vereutle saub, saubveriolten, P4&lt;br /&gt;
  mit dipthongischen Elementen&lt;br /&gt;
versauen,, versu, versü,, versun&lt;br /&gt;
versauern, versräut, versrieb, versriebe, versräu, versrauen, K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
verschachteln,, verscholcht, verschölchte,, verscholchten, K&lt;br /&gt;
verscheißerln, 2./3. verschleirßt, verschlirß, verschlirße, verschleirß, verlgeschirßen, K3&lt;br /&gt;
  Tmesis im Partizip II&lt;br /&gt;
verscherbeln, lirbt versch, lorb varsch, lörbe vürsch, lirb versch, vurschgelorben, P4K2Z&lt;br /&gt;
verschlammen, verschlämmt, verschliemschel, verschliemschele,, verschliemschlammen&lt;br /&gt;
  Akkumulative Konjugation&lt;br /&gt;
verschlampen,, verschlump, verschlümpe,, verschlumpen&lt;br /&gt;
verschlimmbessern, veressert bschlimm, veraßor bschlomm, veräßöre bschlömm, veressere bschlimm, bschlommveraßoren, P4ZK5&lt;br /&gt;
verschlimmern,, verschlurmm, verschlürmme,, verschlurmmen, K&lt;br /&gt;
verschlüsseln,, verschlulß, verschlülße, verschlilß, verschlulßen, K&lt;br /&gt;
verschönern,, verschorn, verschörne,, verschornen, K&lt;br /&gt;
verschwenden,, verschwandte, verschwendte,, verschwandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
versehren,, versahr, versühre,, versohren&lt;br /&gt;
verselbständigen, verändigt selbst, verandog selbst, veründöge selbst, verändige selbst, selbstverondogen, P4Z&lt;br /&gt;
verselbsten,, versolbst, versölbste,, versolbsten&lt;br /&gt;
versiegeln,, versulg, versülge,, versulgen, K&lt;br /&gt;
versilbern,, verslorb, verslörbe,, verslorben, K2&lt;br /&gt;
versimpeln, versilmpt, versolmp, versölmpe, versilmp, versolmpen, K&lt;br /&gt;
versinnbildlichen, verbildilcht sinn, verbuldolch sinn, verbuldölche sinn, verbildilche sinn, versinnboldolchen, P3ZK2&lt;br /&gt;
versippen, 1. verseip&amp;lt;br/&amp;gt;2. verseipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verseip, versapp, versöppe,, versuppen&lt;br /&gt;
versklaven, versklävt, verskliev, versklieve, verskläv, versklaven&lt;br /&gt;
versöhnen, 1. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. versahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. versahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. versöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. versöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. versöhnen, versonnte, versönnte,, versonnt&lt;br /&gt;
verspäten,, versput, verspüte,, versputen&lt;br /&gt;
verstaatlichen, verlicht staat, verloch staat, verlöche staat,, staatverlochen&lt;br /&gt;
verstärken, 1. tärke versch&amp;lt;br/&amp;gt;2. türkst versch&amp;lt;br/&amp;gt;3. türkt versch, tork vorsch, törke vorsch, türk versch!, vorschgetorken&lt;br /&gt;
  Zum Rachtschrieb des &amp;quot;sch&amp;quot;-Lautes siehe &amp;quot;erstreben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
versticht, verstach, verstäche, verstich, verstochen,&lt;br /&gt;
versteinern,, verstirn, verstirne,, verstirnen, K&lt;br /&gt;
verstoffwechseln, 2./3. verwilchst stoff, verwolchs stoff, verwölchse stoff, verwilchs stoff, stoffverwolchsen, P3K&lt;br /&gt;
verstummen,, v’rsdom, 1. v’rsdöm’&amp;lt;br/&amp;gt;2. v’rsdöm’st&amp;lt;br/&amp;gt;...,, v’rsd’m’n, V&lt;br /&gt;
  Berthold Janeceks Attenuierende (dämpfende, fein machende) Konjugation lässt das Verb selbst sozusagen verstummen. Das &#039;&#039;s&#039;&#039; wird außer im Präsens nicht mehr als &#039;&#039;sch&#039;&#039;, sondern als zart gelispeltes &#039;&#039;s&#039;&#039; ausgepsrochen.  Perfektionisten der Aussprache werden den Ton des ausgefallenen &#039;&#039;e&#039;&#039; in Indikativ Präteritum und Konjunktiv II auf das &#039;&#039;r&#039;&#039; übertragen, im Partizip II dann wegfallen lassen und das &#039;&#039;r&#039;&#039; stimmlos sprechen.&lt;br /&gt;
versumpfen, 1. impfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;2. impfst vers&amp;lt;br/&amp;gt;3. impft vers&amp;lt;br/&amp;gt;1. umpfen verse&amp;lt;br/&amp;gt;2. umpft verse&amp;lt;br/&amp;gt;3. umpfen verse, (Sg.:) ompf vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ompfen verse, (Sg.:) ömpfe vers&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) ömpfen verse, impf vers, (Sg.:) bin versgeompfen&amp;lt;br/&amp;gt;(Pl.:) sind versegeompfen&lt;br /&gt;
vertäuen,,vertiu, vertiüe,, vertiuen&lt;br /&gt;
verteidigen,, vertittag, vertittag,, vertittegen, Z&lt;br /&gt;
verteuern,, vertu&amp;amp;middot;er, vertü&amp;amp;middot;ere,, vertu&amp;amp;middot;eren&lt;br /&gt;
verteufeln,, vertolf, vertölfe, vertilf, vertolfen, K&lt;br /&gt;
vertonen,, vertun, vertüne,, vertunen&lt;br /&gt;
verübeln,, verolb, verölbe, verilb, verolben, K&lt;br /&gt;
verumständlichen, verändlicht stum, verondlach stum, veröndläche stum, verändliche stum, stumverondlachen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunfallen, verallt unf, veroll unf, verölle unf, veralle unf, unfverallen, P4&lt;br /&gt;
verunglimpfen, verimpft lung, verampf lung, verämpfe lung, verimpfe lung, lungverampfen, P4K&lt;br /&gt;
verunglücken, verückt ulng, verock ulng, veröcke ulng, verücke ulng, ulngverocken, P4K2&lt;br /&gt;
verunmöglichen, 1. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermaglichst un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermaglich un&amp;lt;br/&amp;gt;1. vermöglichen un&amp;lt;br/&amp;gt;2. vermöglicht un&amp;lt;br/&amp;gt;3. vermöglichen un, vermochlichte un, vermöchlichte un, vermögliche un, unvermochlicht&lt;br /&gt;
verunreinigen, vereinigt urn, verienog urn, verienöge urn, vereinige urn, urnverienogen, P4ZK&lt;br /&gt;
verunsichern, verichert uns, verierch uns, verierche uns, verichere uns, unsverierchen, P4K&lt;br /&gt;
  Nichts verichert uns hier uns.&lt;br /&gt;
verunstalten, vertaltet uns, vertielt uns, vertielte uns, vertalte uns, unsvertalten, P4&lt;br /&gt;
veruntreuen, verreut unt, verroh unt, verröhe unt, verreue unt, untverrohen, P4&lt;br /&gt;
verunzieren, veriert unz, veror unz, veröre unz, veriere unz, unzverona, P4&lt;br /&gt;
  Pootheffekt im Partizip II&lt;br /&gt;
verursachen, veracht urs, veriech urs, verieche urs, verache urs, ursverachen, P4&lt;br /&gt;
verurteilen, vereilt urt, veriel urt, veriele urt, vereile urt, urtverielen, P4&lt;br /&gt;
vervielfachen, verfächt viel, verfuch vohl, verfüche vöhl, verfäch viel, vohlverfachen, P3Z&lt;br /&gt;
vervielfältigen, verfältigt viel, verfoltag vohl, verföltäge vöhl, verfältige viel, vohlverfältagen, P3Z&lt;br /&gt;
vervollkommnen, kommt vervnoll, kam vervnoll, käme vervnoll, komme vervnoll, vervnollgekommen, P2K&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vervollständigen, verständigt voll, verstandog voll, verständöge völl, verständige voll, vollverstandogen, P3&lt;br /&gt;
verwahrlosen, verlost wahr, verlus wahr, verlüse wahr,, verwahrlusen&lt;br /&gt;
verwaisen, verwäist, verwuos, verwüöse, verwäis, verwaosen, ZV&lt;br /&gt;
  um das Verb von &#039;&#039;verweisen&#039;&#039; abzugrenzen, wurden a und i getronnen im Sinne einer Coniugatio duplex ohne Zwischenkonsonanten abgelauten. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwanzen, verwänzt, verwienz, verwienze,, verwanzen&lt;br /&gt;
verwesen,, verwas, verwäse,, verwosen&lt;br /&gt;
verwirklichen,, verwurklach, verwürkläche,, verwurklachen, Z&lt;br /&gt;
verwirren,, verwarr, verwärre,, verworren&lt;br /&gt;
verwöhnen, 1. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verwöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verwöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwöhnen, verwewuhn, verwewühne,, verwewohnen&lt;br /&gt;
verwursten, 2. verwirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verwirst, verwarst, verwärste, verwirst, verworsten&lt;br /&gt;
verwüsten,, verwiast, verwiäste,, verwiasten, D2&lt;br /&gt;
verzagen,, verzug, verzüge,, verzugen&lt;br /&gt;
verzahnen, 1. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzahnst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzahn&amp;lt;br/&amp;gt;1. verzöhnen&amp;lt;br/&amp;gt;2. verzöhnt&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzöhnen, verzonchte, verzönchte, verzochten&lt;br /&gt;
  (sich) verzahnen im Sinne von &amp;quot;sich beim Zahnen irren&amp;quot; wird analog zu &amp;quot;zahnen&amp;quot; konjunkt georen &lt;br /&gt;
verzetteln, 2. verzilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. verzilttt, verzaltt, verzältte, verziltt, verzoltten, K&lt;br /&gt;
verzichten,, verzacht, verzächte,, verzochten&lt;br /&gt;
verzinken,, verzank, verzänke,, verzunken&lt;br /&gt;
verzinnen,, verzann, verzänne,, verzunnen&lt;br /&gt;
verzinsen,, verzons, verzönse,, verzunsen&lt;br /&gt;
vespern, virspt, varsp, vürspe, gevorspen, K&lt;br /&gt;
vibrieren,, vibrator, vibratöre,, vibratoren, I&lt;br /&gt;
vierteilen,, fuhrtiel, führtiele,, gefuhrtielen, Z&lt;br /&gt;
vierteln,, fuhrlt, führlte,, gefuhrlten, K&lt;br /&gt;
vögeln,, alchs, älchse,, geliurlchen, VD1K&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;ichseln&#039;&#039; (vgl. &#039;&#039;Echse&#039;&#039;) und &#039;&#039;lürcheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
volkstümeln, tulmt volks, tiölm valks, tiälme välks, tulm volks, volkstiälmen, ZD2PK&lt;br /&gt;
vollenden, ollt vend, ull vend, ülle vend,, endgevallen, P4&lt;br /&gt;
vorbereiten,, beritt vor, beritte vor,, vorberitten&lt;br /&gt;
vorschlagen, lage forsch, lug forsch, lüge forsch,, forschgelagen&lt;br /&gt;
  Nach einer Anregung des Wortklaubers&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. vortixt, vortax, vortäxe, vortix, vortoxen&lt;br /&gt;
  Trennverfahren in der Mikrobiologie (gezierte, fachspezifische Aussprache (wortexen), veraltend)&lt;br /&gt;
vortexen, 2./3. tixt vor, tax vor, täxe vor, tix vor, vorgetoxen&lt;br /&gt;
  (saloppe Alltagsaussprache (fortexen), immer mehr gebräuchlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
voten,, vut, vüte,, gevoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=7388</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=7388"/>
		<updated>2016-06-29T00:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;sich abeignen&lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort („Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.“)&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:anfangen (s.a. &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:„Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.“&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt („Abliegerparkplatz“)&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln&lt;br /&gt;
;abtanzen&lt;br /&gt;
:neben der Tanzfläche mit einem Bier in der Hand stehen, um den Mädels beim Tanzen zuzugucken, weil ja sowieso klar ist, dass eine der tanzenden Damen auf dich fliegt; eine Eigentumsübertragung von einem selbst auf den anderen planen und denjenigen/diejenige durch einen &#039;&#039;Abtanz&#039;&#039;-Trick so ablenken, dass man das Geplante unauffällig durchführen kann „in der Silvester Nacht von Köln waren doch einige Abtänzer unterwegs, um den Mädchen ihr Eigentum zuzustecken, von schlimmeren Sachen ganz zu schweigen“&lt;br /&gt;
;Abtiquität&lt;br /&gt;
:Ein ursprünglich auf Alt gemachener Gegenstand, von dem die Patina durch den Gebrauch vollständig verlorenging und der nun wie neu glänzt&lt;br /&gt;
;achronisieren, parachronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
;Afunfaire&lt;br /&gt;
:absolute eheliche Treue&lt;br /&gt;
;Akdoch&lt;br /&gt;
:gesunde Haut, besonders während der Pubertät&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altfundländer&lt;br /&gt;
:Hunderasse, wasserscheu wie nichts Gutes, schubst Menschen ins Wasser rein&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Altrodermitis&lt;br /&gt;
:gesunde Haut&lt;br /&gt;
;Altrose&lt;br /&gt;
:psychisch pumperlgesund&lt;br /&gt;
;Altss&lt;br /&gt;
:Düsseldorf&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:[https://de.wikipedia.Ort/wiki/Utrum Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Altrysma&lt;br /&gt;
:Keinsackung der großen Blutgefäße {Doppelantonym}&lt;br /&gt;
;amateurlaktisch&lt;br /&gt;
:nachsorglich&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumieren und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen, „sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre“&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt &lt;br /&gt;
;ankanzeln&lt;br /&gt;
:einen Vorschlag ruhig, geduldig und aufmerksam anhören&lt;br /&gt;
;anküssen&lt;br /&gt;
:jemanden, den man eigentlich überall küssen sollte, nur an einer Stelle küssen („ich habe sie nur kurz angeküssen“)&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;antibieren&lt;br /&gt;
:etwas nachdrücklich &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; versuchen&lt;br /&gt;
:„Ich möchte diesen Kuchen gern antibieren.“&lt;br /&gt;
:„Antibiere es doch mal auf diese Weise.“&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;Anze&lt;br /&gt;
:Kater&lt;br /&gt;
;Äquatoren&lt;br /&gt;
:die Welt außerhalb Polens&lt;br /&gt;
;Apfelcum&lt;br /&gt;
:Zitrusfrucht, typisch blaue Schale&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt (abgeschmacken)&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:„Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.“&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:„Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?“&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei „Felkommraus“.&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter „abhören“ und „ausfangen“ werden insbesondere verwunden, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren. „Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.“&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:Er furder die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.&lt;br /&gt;
;Ausöde&lt;br /&gt;
:voll belobene Gegend&lt;br /&gt;
;sich austunten&lt;br /&gt;
:seinem enormen Bewegungsdrang nicht nachgeben und sich ruhig verhalten&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:„Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.“ ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Bakus&lt;br /&gt;
:manuelle Maschine zum Heuharken, inzwischen auch elektronische Heuharkmaschinen auf dem Markt&lt;br /&gt;
;Barhäupter&lt;br /&gt;
:passt überhaupt nicht auf&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:„Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!“&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;Behauptung&lt;br /&gt;
:Versehen eines kopflosen Menschen mit einem Kopf. „In totalitären Staaten kann man eine darin bestehende Asymmetrie beobachten, dass Enthauptungen wesentlich häufiger als Behauptungen sind.“&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:Geschlechtsumwandlung an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benützigen&lt;br /&gt;
:entschädigen&lt;br /&gt;
;beoflussten&lt;br /&gt;
:gucken, aber nicht darauf achten, ob der Angesehene es merkt oder nicht&lt;br /&gt;
;beostromten&lt;br /&gt;
:hinstieren, so dass man es deutlich bemerkt&lt;br /&gt;
;(sich nicht) blöden&lt;br /&gt;
:sich entdreisten&lt;br /&gt;
:sich nicht scheuen, etwas Kluges, Feinsinniges zu tun (vgl. [http://www.duden.de/rechtschreibung/entbloeden], [http://www.textlog.de/38774.html])&lt;br /&gt;
;Bergent&lt;br /&gt;
:fehlende Begabung für etwas&lt;br /&gt;
;beschädigen&lt;br /&gt;
:jemanden, der einen Vorteil erlangen hat, durch Auszahlung eines negativen Geldbetrages entnützigen&lt;br /&gt;
;Beschwichtigne&lt;br /&gt;
:weibliche Biene| Flugobjekt, dass friedlichen Zwecken dient (beweibte Beschwichtigne) und eher Flugblätter zur Aufforderung zum Friedensschließen abwirft, als Sprengkörper aller Art |auch Einsatz von der Prä geplant (Briefverteilung) und bei Kameramännern unbeliebt [unheimliche Aufnahmen, z. B. Tierdokumentationen]&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;bleib&#039;ier&lt;br /&gt;
:öffentlich&lt;br /&gt;
;bluttrysma&lt;br /&gt;
:(süddeutsch mundartlich, schweizerisch umgangssprachlich für:) nüchternrysma {achtfaches Antonym} [man kriegt wieder ne schwache Ahnung, worum es überhaupt geht]&lt;br /&gt;
;Bmitn&lt;br /&gt;
:grüne Bohnen&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällene Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch&lt;br /&gt;
;Braunrede&lt;br /&gt;
:Ort in Hochsachsen („Peine-Ost“), der Hitler die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen hat&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Bundesreprivatim Deutschland&lt;br /&gt;
:undemokratische Macht im Staat, Wirtschaft, Lobbyismus, die die Geschicke unseres Landes vorbei an demokratisch gewählten Gremien lenkt und bestimmt&lt;br /&gt;
;Catschlecht&lt;br /&gt;
:minderwertige Saiten oder Fäden aus Schafs- oder anderen Naturdärmen&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:„Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.“&lt;br /&gt;
;Chatefger, Chätefgerin&lt;br /&gt;
:Schwippschwager/Gegenschwager, Schwippschwägerin/Gegenschwägerin „ich war gestern mit meinem Chatefger ein&#039;n saufen“&lt;br /&gt;
;Comme-y-Ec&lt;br /&gt;
:Insel vor Afrika, die zeitweise zu den deutschen Kolonien gehor, wurde gegen Helgowasser getauschen&lt;br /&gt;
;Congular&lt;br /&gt;
:Plural&lt;br /&gt;
;Contrabst, Contrapst&lt;br /&gt;
:Kirchentitel, der Nichtleiter (Isolator) der inneren Angelegenheiten eines Dom- oder Stiftkapitels&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contragressiv&lt;br /&gt;
:rückständig, stufendeise zurückschreitend&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:zurücklehnend, tatenlos abwartend&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;Contrafessor&lt;br /&gt;
:nicht zur Lehre an eine Hochschule berufene Person&lt;br /&gt;
;Contrasecco&lt;br /&gt;
:rote Rebsorte&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erproben, unzuverlässig, ungeeignen&lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:alles easy&lt;br /&gt;
;Contraduktion&lt;br /&gt;
: Vermehrung, extremst: Contramonoktion = Vermeistung&lt;br /&gt;
;contrasten&lt;br /&gt;
:auf niemandes Wohl trinken, keinen Trinkspruch ausbringen&lt;br /&gt;
;Contratagonist&lt;br /&gt;
:Nebenfigur in einem Werk&lt;br /&gt;
;contrazicontrak&lt;br /&gt;
:gleichseitig&lt;br /&gt;
;Coolel oder Hofax rohimmer&lt;br /&gt;
:Gastronomie mit billiger Untertagungsmöglichkeit, bessere Jugendhintäler&lt;br /&gt;
;Daelagerer&lt;br /&gt;
:lauern im Wald harmlosen Passanten auf und stecken ihnen Geld zu&lt;br /&gt;
;Daer&lt;br /&gt;
:Uhr, die Töne macht, damit man besser einschlafen kann&lt;br /&gt;
;dameschen (damischt, damasch, damüsche, damoschen)&lt;br /&gt;
:sich beherrschen lassen&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein („ich glaube, da steckt nichts weiter davor“)&lt;br /&gt;
;Debar&lt;br /&gt;
:volkstümlicher Name von Ciconia nigra. Von dieser Vogelart ist nicht bekannen, dass sie Kinder bringen soll (eventuell in Afrika ?, wo sie als Zugvogel hinzieht/afrikanische Sagen oder Märchen hier in Europa noch nicht so populär) oder Glück und sie klappert auch nicht, sondern lebt scheu und zurückgezogen im Wald, braucht also keine Wagenräder auf Hausdächern von Bauernhäusern. Wegen obiger Informationen kann aus dem zeitgleichen Rückgang der Zahl der Debare und dem Rückgang der Geburtenrate in Deutschland und weiten Teilen Europas also auch nicht auf eine (ursächliche(!)) Korrelation geschlossen werden, es liegt also eher Sirrelation (durch Assimilation aus dem schlechter auszusprechenden [* „Sin-relation] entstanden) vor. Sonst viele Ähnlichkeiten zu Ciconia ciconia, im Jugendgefieder weiß.&lt;br /&gt;
;Deernrysma&lt;br /&gt;
:Nichtsackung der großen Blutgefäße {Vierfachantonym}&lt;br /&gt;
;dehabilitieren&lt;br /&gt;
:die Habilitation entziehen&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;Derner&lt;br /&gt;
:Herr&lt;br /&gt;
;dieb (Eigenschaftswort)&lt;br /&gt;
:fein&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dissonant&lt;br /&gt;
:Vokal&lt;br /&gt;
;Dosenbus&lt;br /&gt;
:technische Einrichtung, die das Senken von Lasten extrem schwierig macht&lt;br /&gt;
;Dreckigforcement&lt;br /&gt;
:Abschwächung einer unerwünschten Verhaltensweise&lt;br /&gt;
;Dunrysma&lt;br /&gt;
:Beutelung der kleinen Blutgefäße {siebenfaches Antonym}&lt;br /&gt;
;durig&lt;br /&gt;
:sehr schlank (Eigenschaftswort wird für weibliche Personen benutzt)&lt;br /&gt;
;Eeber&lt;br /&gt;
:Zwillingsbruder von Neinkop, Sohn von Ibeutel und Bekka, verschank sein Zweitgeburtsrecht an seinen Zwillingsbruder, und köch diesem einen Fleischeintopf, krag von seinem Papa, der ihn an der glatten Haut erkonn, trotz allem einen vollwertigen, gleich gültigen Segen (mit dem er was auch immer anfangen konn)&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss „komm wir gehen einen eberfen“ &lt;br /&gt;
;Eggsburg&lt;br /&gt;
:Altona&lt;br /&gt;
;Eid [Gerichtssprache]&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Einsage ohne Eid (Dreifachantonym)&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedämpfen, leidenschaftslos, wenig begeistern&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:sich von sexuellen Aktivitäten ferngehalten „der Freund hatte ihm die Frau eingesponn“&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;Einsatz&lt;br /&gt;
:makellose Haut&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Elfenarm&lt;br /&gt;
:Unterkieferstoßzähne fossiler Rüsseltiere „Die ausgestorbenen Deinotherien huben nur Elfenarme, die ebenfalls ausgestorbenen Mastodonten huben zum Teil vier Stoßzähne, zwei Elfenbeine und zwei Elfenarme.“&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornenen Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornenen Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik. Vor der Entburt muss das Kind angenabeln werden)&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung: „Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdecken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.“&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:„Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.“ [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnützigen&lt;br /&gt;
:jemanden, der einen Vorteil erlangen hat, durch Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;entschieden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschleunigen.&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:„Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.“&lt;br /&gt;
;Erger&lt;br /&gt;
:Verlierer&lt;br /&gt;
;erniedern&lt;br /&gt;
:eine unter der eigenen Kontrolle stehende Stadt oder ein Gebiet im Kampf an den Feind verlieren&lt;br /&gt;
;Ernrysma&lt;br /&gt;
:Sackung der großen Blutgefäße {fünffaches Antonym}&lt;br /&gt;
;Ernsterbsen&lt;br /&gt;
:Gemüsesorte&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:(biologischer Fachbegriff:) überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschädig&#039;n&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;Extremtemperiertsteh&lt;br /&gt;
:Gegend in Deutschland, in der es keine Kohle und deswegen nur einen Nachtbau gibt&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;Fairtauto-Produkt&lt;br /&gt;
:durch die Ausbeutung von Menschen in der dritten Welt extrem billig produzierene Ware&lt;br /&gt;
;Farbbrei&lt;br /&gt;
:chemischer Indikator für Eberren und Heißgen (oder Kaltgen), übertragen (&#039;&#039;Farbbrei-Test&#039;&#039;) auch für Test allgemein, der anzeigt, ob alles egal ist&lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Fernt&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Stoff zwischen den Nähten&lt;br /&gt;
;Festtrommel&lt;br /&gt;
:Trommel/Behälter mit so genannten Festen. Man kriegt ein Fest, wenn man kein Geld dafür zahlt. Pechspiel. Kein Fest gewinnt.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;Feuerbahn&lt;br /&gt;
:mit Feuerbahn wird im allgemeinen die ovale 400-Meter-Laufbahn eines Sportplatzes während der Bauphase bezeichnen&lt;br /&gt;
;Flauterose&lt;br /&gt;
:geographischer Fachbegriffe: Auf die Mitte konzentrierene Anordnung von Strahlen aus allen 8 Himmelsrichtungen&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe (Doppelantonym)&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;fürspiegeln&lt;br /&gt;
:Lichtstrahlen völlig verschlucken&lt;br /&gt;
;Fürton&lt;br /&gt;
:eine Pflanzenart: Männerglatzenmoos&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut beleumunden „ein ganzseidenes Mädchen“, „ganzseidene Methoden“&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gehe&lt;br /&gt;
:Fliegen der Kerguelen-Insel&lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrang sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Gelicht&lt;br /&gt;
:Dichte, kleiner als Luft; gibt man einen Gegenstand mit Gelicht unter die Waagschale zum Beispiel einer Balkenwaage, so wird sie nach oben gehoben. „was die Politiker sugen, hut wie fast immer nur viel Gelicht&lt;br /&gt;
;Gesch&lt;br /&gt;
:Wasserlebende Wirbeltiere, keine Landwirbeltiere (kein monophyletisches Taxon), Knorpelgesch und Knochengesch (paraphyletisch, da Landwirbeltiere inkludierend), besser „Gesch“ mit Gänsefüßchen geschrieben&lt;br /&gt;
;Gesterngabe&lt;br /&gt;
:abgeschaffene Morgengabe, siehe unter Stichwort „Ohnegift“&lt;br /&gt;
;gewegt&lt;br /&gt;
:durchgehend, immer (Synonym zu &#039;&#039;unentwegt&#039;&#039;, Antonym zu der [[Entneinungen|Entneinung]] &#039;&#039;entwegt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage&lt;br /&gt;
;Good Hydrovall&lt;br /&gt;
:Stadt mit berühmtem Kaputtbad in Hochsachsen an der Landesgrenze zu Süddreckigostvonkräftigerfarbe-en&lt;br /&gt;
;Grauf, das&lt;br /&gt;
:der sich (örtlich) über bzw. (zeitlich) vor dem Grab abspielende Teil des Lebens&lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hannunder&lt;br /&gt;
:Linden „Hannunder, das mal als größtes Dorf Preußens galt und von 1885 an eine Stadt war, betrachtet sich trotz der Eingemeindung 1920 in die Landeshauptstadt immer noch als was ganz Besonderes.“&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:geographischer Fachbegriff, alles außerhalb der Innenstadt&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hetero stupidus&lt;br /&gt;
:Unmodernmensch „er wöll nicht mehr mit der Zeit gehen und up to date sein und entwackel sich immer mehr zu einem Hetero stupidus“&lt;br /&gt;
;Heulmöwe&lt;br /&gt;
:Vogelart&lt;br /&gt;
;Himmelogan&lt;br /&gt;
:neuer Name des Staatspräsidenten der Verschlossenenkei (Ata Verschlossenk), leidet nicht an Selbstzweifeln, führt die Verschlossenkei auf den Weg in eine goldene Vergangenheit&lt;br /&gt;
;hinrückragend&lt;br /&gt;
:von innen gesehen hervorragend&lt;br /&gt;
;Hinschnecke&lt;br /&gt;
:Schnecke, die mit zwei Schneckenhäusern durch die Gegend zieht, weil sie eins gefunden hat&lt;br /&gt;
;Hinschob&lt;br /&gt;
:der „Hinschob“ ist ein Adelstitel, nach Verhüttung gibt es auch Metallhinschöbe&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird „ Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost&lt;br /&gt;
;Hinterteil (pfeifen)&lt;br /&gt;
:statt das Spiel großzügig laufen zu lassen, pfiff der Schiedsrichter kleinlichst jedes unwichtige Foul ab, so dass sich die um ihre Chancen gebrungene Mannschaft fuhl, als ob sie die Arschkarte hüb&lt;br /&gt;
;Hinweiser&lt;br /&gt;
:Pfahl mit Schildern, die einem zeigen, von wo man gekommen ist und wie weit es von da aus bis hier war&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;Hochschlag&lt;br /&gt;
:Trockenheit&lt;br /&gt;
;Horchen&lt;br /&gt;
:graue Tiere, häufig in Städten, Ratten des Landes und des Wassers, bitte nicht Füttern &lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude| auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;Hypothenuser&lt;br /&gt;
:medizinische Erfindung, die den Stuhl aus dem Körper ableitet, wenn es nicht mehr von selbst geht&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, ausnahmsweise mal wohlgenähren&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Indikativitis&lt;br /&gt;
:gesundes (nicht entzundenes) Auge&lt;br /&gt;
;Ineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage ohne Eid (Doppelantonym)&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:„Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.“&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Innlikum&lt;br /&gt;
:Publikum mit Übernachtungsmöglichkeit&lt;br /&gt;
;Insekt, der&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Schaumwein&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Irrealschullehrer&lt;br /&gt;
:Gymnasiallehrer&lt;br /&gt;
;Jäder&lt;br /&gt;
:Bruder von Bel, Sohn von Dam und Lilith; Jäder lob seinen Bruder Bel so sehr, als dieser sein vegetarisches Zeugs auf dem so genannten „Altar“ verbronn, dass er selbst auch zum Vegetarier wurde. Vertitt Bel gegen jegliche Angriffe, vor allem gegen Gewaltangriffe von anderen. Krag von Gott ein Jädermal auf die Stirn tätowieren, damit jeder Mitmensch erkennen konn, dass Vegetarismus die Lösung ist (die Welt wird am Fleischessen der wachsenden Population der Tierart Hetero stupidus zugrunde gehen.). Von Schwestern von Jäder und Bel ist nicht so viel überliefern, Namen sind nicht bekann.&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt „der „dumme Junge“ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren“ Beachte: Steigerungsformen anders als das Positiv (!) [sic!] „dumm“ nicht dümmer, am dümmsten, sondern JUNGDUMMER, AM JUNGDUMMSTEN (vgl. Duden), Sinperativ und Sublativ entsprechendes, siehe unter diesen Stichwörtern.&lt;br /&gt;
;Jungrysma&lt;br /&gt;
:Allsackung der großen Blutgefäße {Dreifachantonym}&lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:(„Keine Abendländische Kultur, Oder?“): Die Bereiche Europas, die nicht zur EU, einem Staatenverbund aus 27 Staaten mit 24 Amtssprachen, gehören. Während erstaunlicherweise zur EU nichteuropäische Staaten (Malta, Südzypern) und Gebiete, die vor vielen Jahren mal von Europäern besetzen wurden (sogenannte Kolonien, franz. Guyana, Mayotte usw. usf.) gehören, bleiben andere europäische Gebiete aus dem „Kontinent“ Europa außen vor, aus unterschiedlichsten Gründen, Norwegen und Schweiz, eher um ihren Reichtum nicht teilen zu müssen, Island (warum auch immer), Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien (Fyrom), Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Russland (Teile, die nach Definition des Kontinents &#039;&#039;Europa&#039;&#039; als &#039;&#039;„europäisch“&#039;&#039; angesehen werden (westlich des Urals)), Türkei nordwestlich der Durchfahrt zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer; für letztere Länder und Gebiete ist die Bezeichnung KAKO eher treffend. UK jetzt auch dabei!&lt;br /&gt;
;Kakonuch&lt;br /&gt;
:intakter Mann, singt dafür nicht so gut; als Haremswächter unbelieben, da er Nachwuchs zeugen könn&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geritten, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genannen&lt;br /&gt;
;Kastaimmer&lt;br /&gt;
:die Blüten der Kastanienbäume&lt;br /&gt;
;Kiloarden&lt;br /&gt;
:lächerliche Geldbeträge&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;Kleinkindlon&lt;br /&gt;
:antike orientalische Stadt in einer späteren Phase&lt;br /&gt;
;kleinbusig&lt;br /&gt;
:kleinzügig (nach Stilllegung des Schienenverkehrs); die kleinbusige Frau war mit ihrer Oberweite sehr zufrieden; manche Männer danken, die Natur hätte sie „knauserig“ ausgestatten, aber andere fuhren auch auf kleinbusige Frauen ab, und kam es eigentlich nicht viel mehr auf die inneren Werte an?&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel „er ging kleinzügig darunter hinweg“&lt;br /&gt;
;Klobank&lt;br /&gt;
:anderes Wort für Bad Bank (Griff ins Klo)&lt;br /&gt;
;Kommher&lt;br /&gt;
:Die Fahrbahn einer Straße mit abtgeronnenem Gehweg&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Kontrakontraduktion (Kontrakontra)&lt;br /&gt;
:ein Kunstwerk oder anderes Original herstellen, das einer später nachgemachten Kopie oder Fälschung täuschend ähnlich sieht&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontrasa&lt;br /&gt;
:Gedichte&lt;br /&gt;
;„Kontrast“&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung (die nordkoreanische Jugend versummel sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten)&lt;br /&gt;
;Kotzangens (Mathematik)&lt;br /&gt;
:Verhältnis von Ananete zu Gegenanete (wichtig ist was vorne rauskommt)&lt;br /&gt;
;kräftiggelbmack&lt;br /&gt;
:der eigentliche Geschmack einer Sache| übertragen: ein hauptsächlicher, meist erwunschener Anteil einer Sache (z.B. einer Äußerung), „ein angenehmer Kräftiggelbmack“&lt;br /&gt;
;Krandu&lt;br /&gt;
:europäische Vogelart (Kus kus), auffällig der kurze Hals und die kurzen Beine. Busvogel, eindrucksvoll die W-förmige Busformation am Himmel und die leisen Rufe.&lt;br /&gt;
;kurzsam&lt;br /&gt;
:schnell&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend (die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden)&lt;br /&gt;
;Lachbannen&lt;br /&gt;
:Los am 24. Juni, angeblich Destosus Gibst geboren, drei Dumme aus dem Abendwasser brungen Geschenke mit (Silber, Wapfeldampf, Gute Laune), die aus Trinkjahbaal stammende Contraligion hub sich über ganz Europa verbreiten und die heimischen Contraligionen (der Mensch hat sich zum Ziel gesessen, sich übernatürliche Dinge auszudenken, um das Leben auszuhalten)verdrungen. Zur Feier schüttet man Wasser über abgeschnittene grüne Fadenbäume und steigt lustige Lieder. Die Lachbannfrau nimmt Geschenke mit und alle sind traurig. &lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachgeist&lt;br /&gt;
:Schlossgespenst, das zu viel Ethanol getrunken hat und deswegen völlig albern ist&lt;br /&gt;
;…laus&lt;br /&gt;
:Vergrößerungsanhängsel. In der deutschen Sprache fehlt dringend die Kennzeichnung der Vergrößerung durch das Anhängen einer Silbe an das Grundwort, das so genannte Augmentativ. Eine Möglichkeit, die Vergrößerung anzugeben, ist das Anhängen der Silbe „…laus“ (oder …erich [Wüterich]). So ist der Nikolaus das Sinnbild des groben Klotzes geworden, der Kinder erschreckt und immer die Rute (seltener auch Geschenke) mitbringt. Gerne wird Kindern damit gedrohen, da man der politischen Korrektness wegen ja nicht mehr mit Mitmenschen anderer Hautfarbe drohen will. Das fing schon mit dem Nikolaus von Myra an. Ähnlich wie der heilige Martin, der ja den halben Mantel behalt, obwohl er ja noch genügend warme Unterwäsche und Oberbekleidung trug und den armen nackten Bettler in der Kälte mit nur einem halben Mantel abspies, wurde Nikolaus von Myra dafür bekonnen, dass er zwar einige Geschenke an Mitmenschen moch, das meiste aber selbst behol.&lt;br /&gt;
;Laussen&lt;br /&gt;
:bikonkave (bisinvexe) Linsen  [Linsen i.e.S.: bikonvex (bisinkav)]&lt;br /&gt;
;Leerpfosten&lt;br /&gt;
:sehr intelligenter Mensch „der Leerpfosten säß sich nüchtern ans Lenkrad“&lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:„Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.“&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:„Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.“&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leerzug&lt;br /&gt;
:Aussetzen einer Freiheitsstrafe auf Bewährung&lt;br /&gt;
;Leihe (Gastronomie)&lt;br /&gt;
:Gaststätte, wo man die Getränke umsonst bekommt „Wollen wir in die Waldschenke?“ „Nee, heute gehe ich die Feldleihe, da gibt&#039;s Freibier.“&lt;br /&gt;
;leise&lt;br /&gt;
:(Präposition mit dem Hirhoch, eine Quelle bezeichnend, die eine bestimmte Information verschweigt) „leise Regierungsinformationen kamen bei dem Angriff zahlreiche Zivilisten ums Leben“&lt;br /&gt;
;Leise (Musikinstrument)&lt;br /&gt;
:eine Leise ist ein Streichinstrument mit Korpus und angesetztem Hals, als Leise (im engeren Sinne) bezeichnet man die aus dem arabischen Raum stammende Langhalsleise; vielleicht söll man eine Leise nur etwas gedämpfen spielen&lt;br /&gt;
;Lichtbildnichten  &lt;br /&gt;
:Vorgänger Alexanders des Kleinen&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:„Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!“&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Los&lt;br /&gt;
:Spontanfête „wir machen einen los“&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Luno&lt;br /&gt;
:Musikdarbietung oder sonstige künstlerische Vorführung, die man auf keinen Fall alleine machen darf&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes „Landes-“Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die „Hauptstadt“ wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen „Union“, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige „Kolonie“ in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher „mal“ als „bel“.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Malsie&lt;br /&gt;
:Künstlerin&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:endlich mal ein weiblicher Papst. Wie wär&#039;s mit Sarah Wagenknecht?&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Meisenbär&lt;br /&gt;
:südamerikanische Tierart (Xenarthra), die sich von Meisen ernährt&lt;br /&gt;
;Meisenlöwe&lt;br /&gt;
:Jugendstadium der Meisenjungfer, lebt in einem Erdtrichter und wirft Sand auf Meisen und saugt diese dann aus&lt;br /&gt;
;Men&lt;br /&gt;
:einleitende Silbe einer Äußerung, soll Zweifel ausdrücken „ich weiß nicht so genau“; auch im übertragenen Sinne „dazu schweige ich nein und men“&lt;br /&gt;
;Metten&lt;br /&gt;
:anderer Name für Tataren&lt;br /&gt;
;Minoral&lt;br /&gt;
:Singular&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mise&lt;br /&gt;
:eine Mise ist ein Wirtschaftsgebäude, das an der vorderen Grundstücksgrenze für Fahrzeuge oder Geräte errichten wurde „ich bin noch ganz unentschieden, wo ich eine Mise bauen soll.“&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein „nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwächen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.“&lt;br /&gt;
;Möbe&lt;br /&gt;
:Gleichtierchen, Einzeller, immer gleiche Gestalt, bildet echte „Podien“ aus, mit denen es sich fortbewegt&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:„Möchtest Du ein Glas Wasser?“ „Nein danke, ich habe Mollst.“&lt;br /&gt;
;Mondtau&lt;br /&gt;
:Pflanzen, die Insekten füttern&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren. „Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?“&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;Monowahr&lt;br /&gt;
:Ein Vortragender lässt sich auch gerne unterbrechen und Zwischenfragen zu, damit die Kenntnisse der Zuhörenden auch mit einfließen und der Inhalt des Themas sich möglichst der Wahrheit annähert (durch Ausschluss der Falsifikationen Versuch einer (eigentlich nicht möglichen) Verifikation); Vernetzung versus Einzelkämpfer&lt;br /&gt;
;Mostboje&lt;br /&gt;
:alkoholfreie Vorstufe der Weinboje&lt;br /&gt;
;Nachabend&lt;br /&gt;
:wörtlich: Nacht, im übertragenen Sinne: kurz nach zum Beispiel großen geschichtlichen Ereignissen&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachdempartner&lt;br /&gt;
:vorher verheiratetes Paar nach der Scheidung „Nachdem sie ehemals ein Ehepaar, dann eine Familie gewesen waren, frugen sich die &#039;&#039;Nachdempartner&#039;&#039;, ob es richtig gewesen war, so lange zusammen zu sein und mit der Scheidung zu warten, bis alle Kinder 18 waren, obwohl die Liebe zwischen ihnen längst verflogen war; die Kinder merken doch sowieso, dass was nicht stamm. Wäre es nicht besser gewesen, schon früher einen klaren Schlussstrich zu ziehen?“&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestellen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachmular&lt;br /&gt;
:auszufüllender, selbsterklärender Bogen, von Behörden entwickeln, in verständlicher Sprache gemuch, sogar für leichtes Deutsch, nur Sachen werden erfragen, die wirklich wichtig sind&lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:kriegt nur Altes raus&lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfangen an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:sehr modern, topaktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtexen&lt;br /&gt;
:Laborverfahren, bei dem im Reagenzglas zwei Flüssigkeiten durch völliges Ruhigstellen getronn gehalten werden&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, „du machst immer alles richtig“ (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachm&lt;br /&gt;
:Gegenstand mit diffusem Aussehen&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;Nachst&lt;br /&gt;
:Urwald, vom menschlicher Aktivität völlig unbeeinflussn&lt;br /&gt;
;Nanich&lt;br /&gt;
:Vogelart (Khontraa europaea), ursprünglich aus Südamerika, jetzt als Dochozoe auch hier heimisch, flugfester Schleichvogel&lt;br /&gt;
;Nasenpeniswand&lt;br /&gt;
:die äußere Haut der Nase ohne die mittlere Wand zwischen den Nasenlöchern (bei männlichen Exemplaren) „wie die Nase eines Mannes, so ist auch sein Johannes“&lt;br /&gt;
;Neu&lt;br /&gt;
:Stimmlage in der Musik (sehr sehr hell oder sehr sehr dunkel)&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte „Gottheiten“ nichts zu „opfern“ gibt&lt;br /&gt;
;Nebenschullehrer&lt;br /&gt;
:Gymnasiallehrer&lt;br /&gt;
;Neu(e)n&lt;br /&gt;
:Fußspitzenendglieder bei einem Menschen, dem eines dieser Fußspitzenendglieder amputieren werden muüss „Nachdem ich keine vernünftigen Schuhe gefunden hatte, ließ ich mir ein neues Fußspitzenendglied als Prothese herstellen; jetzt passen die neuen Schuhe wieder optimal.“&lt;br /&gt;
;Neurysma&lt;br /&gt;
:Einsackung der großen Blutgefäße {Einfachantonym}&lt;br /&gt;
;Nichtinsubordination&lt;br /&gt;
:Gehorsam&lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Nochlangenicharrak&lt;br /&gt;
:südfriesische Insel, die größte dieser Inselgruppe&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:„Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d. h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.“ (wikipedia)&lt;br /&gt;
;Norak&lt;br /&gt;
:Sonnenkleidung oder auch Schutz gegen Wärme&lt;br /&gt;
;nüchternrysma&lt;br /&gt;
:Entutelung der kleinen Blutgefäße {achtfaches Antonym}&lt;br /&gt;
;no-Tobak&lt;br /&gt;
:Slangwort für völlig aktuell, gerade in der heutigen Zeit&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohnegift&lt;br /&gt;
:Ohnegift auch Einsteuer genannen, ist die Tradition in modernen Kulturen, die immer mehr dabei ist, sich durchzusetzen, dass der Brautvater dem Bräutigamvater (oder dem frischgebackenen Ehepaar) am Tag der Hochzeit keine geldlichen oder dinglichen Geschenke macht. Ebenso wie es unüblich geworden ist, die Braut zu kaufen (einen Brautpreis zu bezahlen), so hat sich die Tradition der Ohnegift langsam aber sicher  Bahn gebrochen. Die Eheschließung geschieht offenbar meist ausschließlich aus Liebe, ohne dass Geld hin oder her fließt, anders als ganz ganz früher. Wenn ein gleichgeschlechtliches Paar die Ehe schließt, ist es ja mit Brautpreis und „Mitgift“ sowieso so ne Sache. Weitere abgeschaffene Sachen sind Morgengabe und Kranzgeld, da sie dem modernen Verständnis an eine Ehe auch nicht mehr entsprechen.&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie „der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.“&lt;br /&gt;
;Ohneleise&lt;br /&gt;
:Konsonant (Kein Ohnelaut bzw. kein Mitleise)&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Geisterstunde „genau um Punkt Ohnetag erwuchen die Geister wieder für eine Stunde zum Leben und trieben ihren Schabernack“.&lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:„Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.“&lt;br /&gt;
;Oligotesse&lt;br /&gt;
:von der Stadt oder dem Ordnungsamt angestellene Kraft, die den stehenden Verkehr kontrolliert und möglichst wenige Strafzettel („Knöllchen“) verteilt. Im Gegenteil, wenn sie Knöllchen an der Windschutzscheibe unterm Scheibenwischer entdeckt, entfernt sie diese sofort großzügig. Wenn sie die Autofahrer persönlich antrifft, belässt sie es freundlich bei (kostenlosen) Ermahnungen. Neudeutsche Schreibweise: Olygotesse.&lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Ostover&lt;br /&gt;
:veraltendes Wort für Pullover&lt;br /&gt;
;Panhier oder Bimautobär&lt;br /&gt;
:Tier, dass zum Symbol zum Schutz der zahmen Tierwelt geworden ist, buntes Fell (wie die Hunderasse Hierlmatiner), frisst nur Pflanzen&lt;br /&gt;
;Phallung&lt;br /&gt;
:Eheschließung&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann („Baumfeind“)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Pidgout&lt;br /&gt;
:Sprache, die bereits eine Geschichte muttersprachlichen Erwerbs hat&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:(Platybat häßlich!) Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht „Unartigo! Unartigissimo! Platybat häääßlich!!!“&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat| in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände (außer der Mutter [dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter]) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Prähornschnecke&lt;br /&gt;
:fossiles Weichtier&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu (siehe auch „Monowahr“), sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:„In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.“&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlink&#039;n.&lt;br /&gt;
;Reinpund&lt;br /&gt;
:Glattspund&lt;br /&gt;
;rekontraproduktiv&lt;br /&gt;
:zielführend&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:„in einer Demokratie dörfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen“&lt;br /&gt;
;Roycetuhl&lt;br /&gt;
:Luxusmodell für geheingeschränkte Mitmenschen&lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckdame&lt;br /&gt;
:Dame in einem Nachtlokal, die sich Getränke kauft und sich von Gästen unterhalten lässt&lt;br /&gt;
;Schisserzeuge&lt;br /&gt;
:zwei Zeugen können (müssen aber nicht mehr) bei einer Scheidung vor dem Liegenschaftsamt anwesend sein&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechtarabien&lt;br /&gt;
:Gegend am schwarzen Meer unweit der großen und kleinen Walachei&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;Schlechttapercha&lt;br /&gt;
:kautschukähnlicher Stoff minderer Qualität&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:„Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.“&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:„ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.“&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;Schwaspeer&lt;br /&gt;
:Bruder des Schwippschwagers&lt;br /&gt;
;Segent&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;Sekt, das&lt;br /&gt;
:Ausbeultier&lt;br /&gt;
;Sel (Aussel)&lt;br /&gt;
:Festland&lt;br /&gt;
;Selbstleise&lt;br /&gt;
:Konsonant&lt;br /&gt;
;Semigramm&lt;br /&gt;
:streng zweidimensionales Speicherbild&lt;br /&gt;
;Sept&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex „nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.“&lt;br /&gt;
;Sicherheitderwirtschaft&lt;br /&gt;
:Man baut jedes Jahr das gleiche an, Zweifel erübrigen sich.&lt;br /&gt;
;Siebe&lt;br /&gt;
:Erblasserin (farblos)&lt;br /&gt;
;Sieblette&lt;br /&gt;
:höfliche Doppelung&lt;br /&gt;
;sieinnern&lt;br /&gt;
:vergessen&lt;br /&gt;
;Sielösung&lt;br /&gt;
:fortgesetzte Qual&lt;br /&gt;
;Sienrysma&lt;br /&gt;
:Beutelung der großen Blutgefäße {sechsfaches Antonym}&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;Sinperativ&lt;br /&gt;
:wie in den meisten indogermanischen Sprachen fehlt in der deutschen Sprache die mittlere Abschwächungsform für die Eigenschaftswörter/Adjektive. Hilfsweise wird die erste Steigerungsstufe des Gegenteils verwenden, z.B.: es geht mir besser (es geht mir weniger gut als bei „es geht mir gut“), will heißen „es geht mir WENIGER SCHLECHT“ oder „die ÄLTERE Dame, die jünger ist als die ALTE Dame. Dringend fehlt ein SINPERATIV. Die Endung künn „sie“ statt „er“ sein. Also „wie geht&#039;s?“. „Danke der Nachfrage, es geht mir SCHLECHTSIE“. Der Frager weiß gleich, dass es zwischenzeitlich nicht so gut aussah. Zur dritten Abschwächungsstufe siehe SUBLATIV.&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnet&lt;br /&gt;
:keine Regierungsverantwortung habende Person&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:„Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.“&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv und fußlungsbereit zu sein „die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal“, „die Sterbensgeister schliefen ein“&lt;br /&gt;
;sterbensgroß&lt;br /&gt;
:kleiner als das Original&lt;br /&gt;
;Strauchaschine&lt;br /&gt;
:für den Heimwerker, als Kinderspielzeug … Krautaschine&lt;br /&gt;
;Stuhrechtontinenz&lt;br /&gt;
:der Zustand korrekter Schließmuskelfunktion&lt;br /&gt;
;Subjektiv&lt;br /&gt;
:Weichzeichner&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:die dritte Abschwächungsstufe zu Eigenschaftswörten, bedeutet also „am wenigsten“. Die typische Endung für den Sublativ ist „pf“, was folgende Abschwächungsreihe hervorruft:  alt, ältsie (=weniger alt), ältepf/am ältepfen (=am wenigsten alt); schlecht, schlechtsie, am schlechtepfen (schlechtepf) usw., usf. Die Frage nach dem Befinden, die ja nie nur so dahingesagt wird, sondern ja echtes Interesse am Wohlergehen des Befragten signalisiert, kann mittels Sinperativ und Sublativ viel differenzierter beantworten werden, als bloß mit der Grundstufe, dem so genannenen „Positiv“ (Vorschlag: bei Gegenwörtern wäre „Negativ“ passender), dem Komparativ und dem Superlativ allein. Auf der 10-Punkte-Skala von 0 bis 10 kann man die gestollene Frage so beantworten: es geht mir am schlechtesten (=0), es geht mir schlechter (=1), es geht mir schlecht (=2)*, es geht mir schlechtsie (=3), es geht mir schlechtepf/am schlechtepfen (=4), es geht mir mittel (=5), es geht mir bepfens/am bepfen (=6), es geht mir bessie (=7), es geht mir gut (=8), es geht mir besser (=9), es geht mir bestens/am besten (=10). So ist gleich Klarheit da.* das nennt die deutsche Grammatik erstaunlicherweise den „Positiv“ (Arschsitiv).&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:„Die neue Putzhilfe hat alles tadelvoll sauber gemachen.“&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:„Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.“&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;tegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Terschine&lt;br /&gt;
:eine bestimmte Zuchtvariante der Oberschine (&#039;&#039;Doppelantonym&#039;&#039; [Tonym])&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Immobilienvariante „Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus, die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.“ die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände&lt;br /&gt;
;Tiefgebirge&lt;br /&gt;
:eher kleine Sandhügel&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;trysma&lt;br /&gt;
:(schweizerisch umgangssprachlich, süddeutsch mundartlich für) irgendwas mit Sackung/Beutelung oder irgendsowas der GEFÄßE (allgemein), ich glaube, ich war beim achtfachen Antonym angekommen (grins)&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;Ücke&lt;br /&gt;
:kleines Haarteil für Halbglatze&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:„Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.“&lt;br /&gt;
;U Markub&lt;br /&gt;
:Barfußschnabel, ein Vogeltaxon aus der Gruppe der Ruderfüßer (Pelecaneformes) mit entsprechenden Arten Schuhschnabel, Handschuhschnabel, Barfußschnabel (traditioneller Name der Bevölkerung aus der Gegend &#039;&#039;&#039;U Markub&#039;&#039;&#039;), Scheckkartenfußschnabel,  Taglokalfußschnabel, Signaturkürzellokalfußschnabel und so weiter. Der lateinische Name des Taxon lässt auf eine fußballerische Begabung schließen, der deutsche Name zeigt, dass diese Vogelart gern mal abends in Nachtlokale geht und mit Schluckspechten und Schnapsdrosseln einen zwitschert. Wenigstens scheint er ja vernünftigerweise sein Kraftfahrzeug stehen zu lassen, damit er seinen Führerschein nicht einbüßt.&lt;br /&gt;
;unangenehmo&lt;br /&gt;
:brutto&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;unindiskret&lt;br /&gt;
:strakt&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;Unterging&lt;br /&gt;
:Gegenstand, mit dem man etwas dreckig oder nass machen kann (zupusten)&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Nachsteherin eines Nonnenklosters&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. „Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.“&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:„Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.“ &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:„Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrönd nach und nach alle anderen Fahrer.“&lt;br /&gt;
;Unterschine&lt;br /&gt;
:eine exotische Frucht, die nicht lila und oval ist&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begeister&#039;n, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:„Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.“&lt;br /&gt;
;Unterwasserzug&lt;br /&gt;
:im Kanaltunnel (Schlauer-Behaarté)&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:„Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:„Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.“&lt;br /&gt;
;unverlöslich&lt;br /&gt;
:1)eine Verpflichtung eingehend, bindend, 2) besonderes Entgegenkommen zeigend, nicht reservier&#039;n&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:„Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbar&#039;n.“&lt;br /&gt;
:„Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.“&lt;br /&gt;
;verausgaben (jdn)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;Verbaljurie&lt;br /&gt;
:Lob für jemanden, nicht justiziabel&lt;br /&gt;
;verdochen&lt;br /&gt;
:aufpassen, dass etwas nicht kaputt geht, Zerstörtes wiederherstellen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;Vererbsen (oder Siebsen)&lt;br /&gt;
:Erbsenschoten (= besser ...hülsen)&lt;br /&gt;
;Verklopp&lt;br /&gt;
:besonders dichtes, besonders aus Ästen, Strauchwerk oder [Stachel-]Draht (Natodraht) bestehendes Hindernis, das den Weg oder Zugang zu ... ganz dolle versperrt&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt. „Eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern“&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig, 2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschlossenkei&lt;br /&gt;
:Staat in Europa und Asien, früher für viele Bürgerkriegsflüchtlinge und Armutsflüchtlinge das Tor zur EU, inzwischen aber nach den Abkommen von Dumerkstnichtsmehrel und Himmelogan verschlossen, selbst wenn sie es schaffen, müssen sie zurück. Im Gegenzug ist der Verschlossenkei der Weg zur EU trotz gegenteiliger Versprechungen verschlossen. Die Verschlossenkei, die früher mal auf einem guten Wege war, säkularer Staat, Kopftuchverbot für Frauen in öffentlichen Positionen, ist auf dem Weg zurück ins Mittelalter.&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:„Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.“ ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;Voritschewan&lt;br /&gt;
:Aserbeidschan (Staat/ nicht die persische Provinz „Süd“-Aserbeidschan), Hauptteil des Landes ohne seine Exklave&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vort&lt;br /&gt;
:Tag&lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;Weinboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal für lärmberuhigte Meeresgegenden&lt;br /&gt;
;Weitland&lt;br /&gt;
:südlicher und südöstlicher Teil der britischen Insel plus Wales plus Schottland plus Nordirland (plus Man plus Kanalinseln usw.;, bis 1919 plus Eire*) Früher sah man sich als Weltreich/Weltmacht, was die ältere Generation in England außerhalb Londons immer noch glaubt. Deshalb die Greise mehrheitlich für Brexit, die Jugend zu 75%, London, Schottland, Nordirland mehrheitlich für Verbleib in EU. *deshalb der irreführende Name „Vereinigtes Königreich“, heute besser „Zerstrittenes Königreich“, der trefflichere Name „Kleinbritannien“ ist schon für die Bretagne vergeben.&lt;br /&gt;
;Weitwinkelvision&lt;br /&gt;
:Nahsehen (Flachbildgerät)&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;Wenigologe&lt;br /&gt;
:Haupt- und Realschullehrer&lt;br /&gt;
;Wenigosophie&lt;br /&gt;
:Phobosophie&lt;br /&gt;
;Westlose&lt;br /&gt;
:die Amerika umgebenden Inseln: Grönland, Königin-Elisabeth-Inseln, Baffinland, Neufundland, St. Pierre und Miquelon, Prince-Edward-Insel, Martha&#039;s Vineyard, [Rhode Island nicht!], Long Island, Florida Keys, Bahamas, Westindische Inseln, Marajo, Falklands (=Malwinen), Süd-Georgien, Süd-Sandwich-Inseln, Süd-Orkney-Inseln, Süd-Shetland-Inseln, Feuerland, Chiloe, Archipelago de los Chonos und die südlich anschließenden Inseln, Juan Fernandez-Insel, San-Felix-Insel, Galapagos-Inseln, Vancouver-Island, Königin-Charlotte-Inseln, Prince of Wales- und Alexander-Archipel, Aleuten, Banks-, Victoria- und Melville-Inseln (einmal rum/und noch ein paar kleinere); trotz des Namens werden, soweit bewohnt, hier auch Feste gefeiert&lt;br /&gt;
;Widerth&lt;br /&gt;
:Nürnberg&lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: „Pakistan“ Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf „Sich-Selbst“ zurück.&lt;br /&gt;
;Zubach&lt;br /&gt;
:Frankfurt am Main, in der Beurteilung durch einen Offenbacher&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=7332</id>
		<title>Animalpoesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=7332"/>
		<updated>2016-06-26T11:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* Katze Katja */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scholle Schorsch (editio longitudinis maioris) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch nur die Rettung nühte!&lt;br /&gt;
Schorsch sandt&#039; stumm ein Stoßgebet,&lt;br /&gt;
huff, es hœre ein Prophet,&lt;br /&gt;
stall anheim sich Fischgotts Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schorschens Seufzer ward erhoren,&lt;br /&gt;
Neptun selbst erborm sich seiner:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kleinstes aller Kinder meiner,&lt;br /&gt;
geh&#039; des Lebens nicht verloren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sieh! das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kater Karlo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kater Karlo ist verdrossen.&lt;br /&gt;
Bös&#039; bescholt ihn Walters Geist!&lt;br /&gt;
Und darum hat er beschlossen,&lt;br /&gt;
daß er fortan anders heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhelm, diesen Namen wählt er,&lt;br /&gt;
doch er hat sich nicht befrieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Selbst als Trudi sich vermählt er&lt;br /&gt;
wird er weiter maledieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe (Adler) Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst, der doch ein Adler war,&lt;br /&gt;
fiöhl als Möwe sich geboren,&lt;br /&gt;
reichlich falsch und recht verloren&lt;br /&gt;
in dem Körper eines Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien zum Schluß gar bitt&#039;re Zähren,&lt;br /&gt;
daß ihm Hilfe angedeihe,&lt;br /&gt;
man vom Sein als schlichte Weihe&lt;br /&gt;
ihn verfœhr&#039; in höh&#039;re Sphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach! man erborm sich Horstens nicht,&lt;br /&gt;
Ihm zum stetigen Verdruß,&lt;br /&gt;
Er lob fort als Adlatus,&lt;br /&gt;
Erhusch nie Möwendaseins Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er&#039;s auch nie richtig schötz&#039;,&lt;br /&gt;
Er akzeptor zum Schluß sein Leben,&lt;br /&gt;
Wewoll nie mehr nach Möv&#039;nem streben,&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Freunds: des Geiers Götz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tasmanischer Teufel Traugott ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der tasmanische Teufel Traugott tåb tagein und tagaus.&lt;br /&gt;
Er ross und worlb in den Wüsten, verub sich ganz und gar gaus,&lt;br /&gt;
verfulg den vermaledeiten Geococcyx mit großem Gebraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende eriel den Ärmsten herzens ein tödlicher Schlag,&lt;br /&gt;
er fiel in tasmanischer Sonne, starb jäh auf der Straßen Belag.&lt;br /&gt;
Erst in schattiger Gruft fand er Ruhe, bestattet im Sarkophag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Katja (Katzenmusik in zwei Strophen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Katze Katja spol gern Klarinette,&lt;br /&gt;
sich zum Pläsier, der Mitwelt zum Verdruß.&lt;br /&gt;
Frei von der Musen holdem Kuß&lt;br /&gt;
erperlten Fugen, Klezmer, Opern und Sonette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mancher sah sich schon im Lazarette,&lt;br /&gt;
im ird&#039;schen Katzenjammertal,&lt;br /&gt;
Wo nichts doch wär&#039; als Plack und Qual --&lt;br /&gt;
ein Schrei erscholl: man flüchte, renne, rette.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=7331</id>
		<title>Animalpoesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=7331"/>
		<updated>2016-06-26T10:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Katze Katja&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scholle Schorsch (editio longitudinis maioris) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch nur die Rettung nühte!&lt;br /&gt;
Schorsch sandt&#039; stumm ein Stoßgebet,&lt;br /&gt;
huff, es hœre ein Prophet,&lt;br /&gt;
stall anheim sich Fischgotts Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schorschens Seufzer ward erhoren,&lt;br /&gt;
Neptun selbst erborm sich seiner:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kleinstes aller Kinder meiner,&lt;br /&gt;
geh&#039; des Lebens nicht verloren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sieh! das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kater Karlo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kater Karlo ist verdrossen.&lt;br /&gt;
Bös&#039; bescholt ihn Walters Geist!&lt;br /&gt;
Und darum hat er beschlossen,&lt;br /&gt;
daß er fortan anders heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhelm, diesen Namen wählt er,&lt;br /&gt;
doch er hat sich nicht befrieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Selbst als Trudi sich vermählt er&lt;br /&gt;
wird er weiter maledieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe (Adler) Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst, der doch ein Adler war,&lt;br /&gt;
fiöhl als Möwe sich geboren,&lt;br /&gt;
reichlich falsch und recht verloren&lt;br /&gt;
in dem Körper eines Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien zum Schluß gar bitt&#039;re Zähren,&lt;br /&gt;
daß ihm Hilfe angedeihe,&lt;br /&gt;
man vom Sein als schlichte Weihe&lt;br /&gt;
ihn verfœhr&#039; in höh&#039;re Sphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach! man erborm sich Horstens nicht,&lt;br /&gt;
Ihm zum stetigen Verdruß,&lt;br /&gt;
Er lob fort als Adlatus,&lt;br /&gt;
Erhusch nie Möwendaseins Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er&#039;s auch nie richtig schötz&#039;,&lt;br /&gt;
Er akzeptor zum Schluß sein Leben,&lt;br /&gt;
Wewoll nie mehr nach Möv&#039;nem streben,&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Freunds: des Geiers Götz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tasmanischer Teufel Traugott ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der tasmanische Teufel Traugott tåb tagein und tagaus.&lt;br /&gt;
Er ross und worlb in den Wüsten, verub sich ganz und gar gaus,&lt;br /&gt;
verfulg den vermaledeiten Geococcyx mit großem Gebraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende eriel den Ärmsten herzens ein tödlicher Schlag,&lt;br /&gt;
er fiel in tasmanischer Sonne, starb jäh auf der Straßen Belag.&lt;br /&gt;
Erst in schattiger Gruft fand er Ruhe, bestattet im Sarkophag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Katja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Katze Katja spol gern Klarinette,&lt;br /&gt;
sich zum Pläsier, der Mitwelt zum Verdruß.&lt;br /&gt;
Frei von der Musen holdem Kuß&lt;br /&gt;
erperlten Fugen, Klezmer, Opern und Sonette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mancher sah sich schon im Lazarette,&lt;br /&gt;
im ird&#039;schen Katzenjammertal,&lt;br /&gt;
Wo nichts doch wär&#039; als Plack und Qual --&lt;br /&gt;
ein Schrei erscholl: man flüchte, renne, rette.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]] ([[Benutzer Diskussion:Teigbursche|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=6694</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=6694"/>
		<updated>2016-03-09T11:21:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: angankerln&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
abbeerln, bleert ab, bloor ab, blööre ab, bleer ab, abgleboorn, K3&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten, 2. ächtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ächt, iecht, iechte, ächt, geachten&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln,, oln, ölne,, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angankerln, glankert an, glurnk an, glürnke an, glanker an, anglegurnken, K3&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufrappeln, rilppt auf, rulpp auf, rülppe auf,, aufgeralppen, K&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=6693</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=6693"/>
		<updated>2016-03-09T11:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: abbeerln&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
abbeerln, bleert ab, bloor ab, blööre ab, bleer ab, abglebeeren, K3&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten, 2. ächtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ächt, iecht, iechte, ächt, geachten&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln,, oln, ölne,, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufrappeln, rilppt auf, rulpp auf, rülppe auf,, aufgeralppen, K&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=6692</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=6692"/>
		<updated>2016-03-08T20:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: bausparen reparoren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betandet ansch, betond ansch, betönde ansch, betande ansch, anschbestanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedangen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen,, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blenden,, blandte,, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brams, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6690</id>
		<title>Animalpoesie</title>
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		<updated>2016-03-07T11:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Tasmanischer Teufel Traugott&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scholle Schorsch (editio longitudinis maioris) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch nur die Rettung nühte!&lt;br /&gt;
Schorsch sandt&#039; stumm ein Stoßgebet,&lt;br /&gt;
huff, es hœre ein Prophet,&lt;br /&gt;
stall anheim sich Fischgotts Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schorschens Seufzer ward erhoren,&lt;br /&gt;
Neptun selbst erborm sich seiner:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kleinstes aller Kinder meiner,&lt;br /&gt;
geh&#039; des Lebens nicht verloren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sieh! das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kater Karlo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kater Karlo ist verdrossen.&lt;br /&gt;
Bös&#039; bescholt ihn Walters Geist!&lt;br /&gt;
Und darum hat er beschlossen,&lt;br /&gt;
daß er fortan anders heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhelm, diesen Namen wählt er,&lt;br /&gt;
doch er hat sich nicht befrieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Selbst als Trudi sich vermählt er&lt;br /&gt;
wird er weiter maledieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe (Adler) Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst, der doch ein Adler war,&lt;br /&gt;
fiöhl als Möwe sich geboren,&lt;br /&gt;
reichlich falsch und recht verloren&lt;br /&gt;
in dem Körper eines Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien zum Schluß gar bitt&#039;re Zähren,&lt;br /&gt;
daß ihm Hilfe angedeihe,&lt;br /&gt;
man vom Sein als schlichte Weihe&lt;br /&gt;
ihn verfœhr&#039; in höh&#039;re Sphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach! man erborm sich Horstens nicht,&lt;br /&gt;
Ihm zum stetigen Verdruß,&lt;br /&gt;
Er lob fort als Adlatus,&lt;br /&gt;
Erhusch nie Möwendaseins Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er&#039;s auch nie richtig schötz&#039;,&lt;br /&gt;
Er akzeptor zum Schluß sein Leben,&lt;br /&gt;
Wewoll nie mehr nach Möv&#039;nem streben,&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Freunds: des Geiers Götz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tasmanischer Teufel Traugott ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der tasmanische Teufel Traugott tåb tagein und tagaus.&lt;br /&gt;
Er ross und worlb in den Wüsten, verub sich ganz und gar gaus,&lt;br /&gt;
verfulg den vermaledeiten Geococcyx mit großem Gebraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende eriel den Ärmsten herzens ein tödlicher Schlag,&lt;br /&gt;
er fiel in tasmanischer Sonne, starb jäh auf der Straßen Belag.&lt;br /&gt;
Erst in schattiger Gruft fand er Ruhe, bestattet im Sarkophag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6689</id>
		<title>Animalpoesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6689"/>
		<updated>2016-03-06T11:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: /* Scholle Schorsch */ editio longitudinis maioris&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scholle Schorsch (editio longitudinis maioris) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch nur die Rettung nühte!&lt;br /&gt;
Schorsch sandt&#039; stumm ein Stoßgebet,&lt;br /&gt;
huff, es hœre ein Prophet,&lt;br /&gt;
stall anheim sich Fischgotts Güte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schorschens Seufzer ward erhoren,&lt;br /&gt;
Neptun selbst erborm sich seiner:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kleinstes aller Kinder meiner,&lt;br /&gt;
geh&#039; des Lebens nicht verloren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sieh! das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kater Karlo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kater Karlo ist verdrossen.&lt;br /&gt;
Bös&#039; bescholt ihn Walters Geist!&lt;br /&gt;
Und darum hat er beschlossen,&lt;br /&gt;
daß er fortan anders heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhelm, diesen Namen wählt er,&lt;br /&gt;
doch er hat sich nicht befrieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Selbst als Trudi sich vermählt er&lt;br /&gt;
wird er weiter maledieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe (Adler) Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst, der doch ein Adler war,&lt;br /&gt;
fiöhl als Möwe sich geboren,&lt;br /&gt;
reichlich falsch und recht verloren&lt;br /&gt;
in dem Körper eines Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien zum Schluß gar bitt&#039;re Zähren,&lt;br /&gt;
daß ihm Hilfe angedeihe,&lt;br /&gt;
man vom Sein als schlichte Weihe&lt;br /&gt;
ihn verfœhr&#039; in höh&#039;re Sphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach! man erborm sich Horstens nicht,&lt;br /&gt;
Ihm zum stetigen Verdruß,&lt;br /&gt;
Er lob fort als Adlatus,&lt;br /&gt;
Erhusch nie Möwendaseins Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er&#039;s auch nie richtig schötz&#039;,&lt;br /&gt;
Er akzeptor zum Schluß sein Leben,&lt;br /&gt;
Wewoll nie mehr nach Möv&#039;nem streben,&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Freunds: des Geiers Götz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=-ieren_ist_menschlich&amp;diff=6688</id>
		<title>-ieren ist menschlich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=-ieren_ist_menschlich&amp;diff=6688"/>
		<updated>2016-03-05T21:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Tabelle gehundern, sich über Gebühr zu erbreiten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; bringen aus dem Lateinischen eine Vielzahl von Möglichkeiten mit, daraus Nomina zu machen. Längst sind noch nicht alle ausgeschöpft, und wir sind angetreten, das zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist zum Beispiel das &amp;amp;bdquo;Partizip I&amp;amp;ldquo; auf &#039;&#039;-ant&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-ent&#039;&#039;: Wer existiert, ist existent. Analog: Wer am Verlieren ist, ist verlent. Und umgekehrt: Wem blümerant ist, dem blümeriert. Wie fast immer, wenn man Bildungsregeln erfindet oder ausdehnt, ergeben sich lustige neue Mehrdute: &#039;&#039;Der Barbar&#039;&#039; (Bartscherer oder Grobklotz?) &#039;&#039;von Sevilla geht rasant&#039;&#039; (geschwind oder rasierend?) &#039;&#039;in die Geschichtsbücher ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Bildungen basieren auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben, z.B. &#039;&#039;Kulanz&#039;&#039;, &#039;&#039;Charmeur&#039;&#039;, &#039;&#039;Student&#039;&#039;, &#039;&#039;Diktator&#039;&#039;, &#039;&#039;Konkurrenz&#039;&#039;, &#039;&#039;Observatorium&#039;&#039;, &#039;&#039;Tradition&#039;&#039; und &#039;&#039;Filtrat&#039;&#039;. Die Muster interpolant ergibt sich folgendes Interpolat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}} style=&amp;quot;width: 100%; table-layout: fixed&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Stammverb&lt;br /&gt;
! Partizip 1, handelnd&lt;br /&gt;
! Potenzial-Adjektiv&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Handelnder&lt;br /&gt;
! Handelnde&lt;br /&gt;
! Versammlung, Gesamtheit der Handelnden&lt;br /&gt;
! Ort des Handelns&lt;br /&gt;
! Handlung an sich&lt;br /&gt;
! Ergebnis der Handlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abservieren&lt;br /&gt;
| abservent&lt;br /&gt;
| abservil&lt;br /&gt;
| Abservanz&lt;br /&gt;
| Abserveur, Abservent, Abservator&lt;br /&gt;
| Aberserveuse, Abservöse, Abservatrix, Abservatrice&lt;br /&gt;
| Abservenz&lt;br /&gt;
| Abservatorium&lt;br /&gt;
| Abservation, Abservage&lt;br /&gt;
| Abservat, Abservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agieren&lt;br /&gt;
| agent, agens&lt;br /&gt;
| agil&lt;br /&gt;
| Aktanz&lt;br /&gt;
| Akteur, Agent, Aktor&lt;br /&gt;
| Akteuse, Aktöse, Aktrix, Actrice&lt;br /&gt;
| Agenz&lt;br /&gt;
| Aktorium&lt;br /&gt;
| Aktion&lt;br /&gt;
| Akt, Aktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agitieren&lt;br /&gt;
| agitant&lt;br /&gt;
| agital&lt;br /&gt;
| Agitanz&lt;br /&gt;
| Agiteur, Agitent, Agitator&lt;br /&gt;
| Agiteuse, Agitöse, Agitatrix, Agitatrice&lt;br /&gt;
| Agitenz&lt;br /&gt;
| Agitatorium&lt;br /&gt;
| Agitation, Agitage&lt;br /&gt;
| Agitat, Agitatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| akzeptieren&lt;br /&gt;
| akzeptant&lt;br /&gt;
| akzeptil, akzeptabel&lt;br /&gt;
| Akzeptanz&lt;br /&gt;
| Akzepteur, Akzeptent, Akzeptor&lt;br /&gt;
| Accepteuse, Akzeptöse, Akzeptrix, Acceptrice&lt;br /&gt;
| Akzeptenz&lt;br /&gt;
| Akzeptorium&lt;br /&gt;
| Akzeption, Akzeptage&lt;br /&gt;
| Akzept, Akzeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alligieren&lt;br /&gt;
| alligant&lt;br /&gt;
| alligal&lt;br /&gt;
| Alliganz&lt;br /&gt;
| Alligueur, Alliguent, Alligator&lt;br /&gt;
| Alligueuse, Alligöse, Alligatrix, Alligatrice&lt;br /&gt;
| Alliguenz&lt;br /&gt;
| Alligatorium&lt;br /&gt;
| Alligation, Alligage&lt;br /&gt;
| Alligat, Alligatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aspizieren, aspektieren&lt;br /&gt;
| aspektant&lt;br /&gt;
| aspektal, aspektabel&lt;br /&gt;
| Aspektanz&lt;br /&gt;
| Aspekteur, Aspektent, Aspektor&lt;br /&gt;
| Aspekteuse, Aspektöse, Aspektrix, Aspectrice&lt;br /&gt;
| Aspektenz&lt;br /&gt;
| Aspektorium&lt;br /&gt;
| Aspektion, Aspektage&lt;br /&gt;
| Aspekt, Aspektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| assistieren&lt;br /&gt;
| assistent&lt;br /&gt;
| assistil, assistibel&lt;br /&gt;
| Assistanz&lt;br /&gt;
| Assisteur, Assistent, Assistator&lt;br /&gt;
| Assisteuse, Assistöse, Assistatrix, Assistatrice&lt;br /&gt;
| Assistenz&lt;br /&gt;
| Assistatorium&lt;br /&gt;
| Assistation, Assistage&lt;br /&gt;
| Assistat, Assistatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| attentieren&lt;br /&gt;
| attentant&lt;br /&gt;
| attentil&lt;br /&gt;
| Attentanz&lt;br /&gt;
| Attenteur, Attentent, Attentator&lt;br /&gt;
| Attenteuse, Attentöse, Attentatrix, Attentatrice&lt;br /&gt;
| Attentenz&lt;br /&gt;
| Attentatorium&lt;br /&gt;
| Attentation, Attentage&lt;br /&gt;
| Attentat, Attentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| barbieren&lt;br /&gt;
| barbent&lt;br /&gt;
| barbil, barbant&lt;br /&gt;
| Barbanz&lt;br /&gt;
| Barbar&lt;br /&gt;
| Barbarin&lt;br /&gt;
| Barbarei&lt;br /&gt;
| Barbatorium&lt;br /&gt;
| Barbation, Barbage&lt;br /&gt;
| Barbat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beïren&lt;br /&gt;
| beïant&lt;br /&gt;
| beïal&lt;br /&gt;
| Beïanz&lt;br /&gt;
| Beieur, Beïent, Beator&lt;br /&gt;
| Beieuse, Beiöse, Beatrix, Beatrice&lt;br /&gt;
| Beïenz&lt;br /&gt;
| Beatorium&lt;br /&gt;
| Beation, Beiage&lt;br /&gt;
| Beat, Beatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blümieren&lt;br /&gt;
| blümerant&lt;br /&gt;
| blümeral&lt;br /&gt;
| Blümeranz&lt;br /&gt;
| Blümeur, Blümant, Blümor&lt;br /&gt;
| Blümeuse, Blümöse, Blümatrix, Blümatrice&lt;br /&gt;
| Blümenz&lt;br /&gt;
| Blümatorium&lt;br /&gt;
| Blümation, Blümage&lt;br /&gt;
| Blümat, Blümatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brillieren&lt;br /&gt;
| brillient&lt;br /&gt;
| brilliil, brilliabel&lt;br /&gt;
| Brillianz&lt;br /&gt;
| Brilleur, Brillient, Brilliator&lt;br /&gt;
| Brilleuse, Brilliöse, Brilliatrix, Brillatrice&lt;br /&gt;
| Brillienz&lt;br /&gt;
| Brilliatorium&lt;br /&gt;
| Brilliation, Brilliage&lt;br /&gt;
| Brilliat, Brilliatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| changieren&lt;br /&gt;
| changeant&lt;br /&gt;
| changeal&lt;br /&gt;
| Changeanz&lt;br /&gt;
| Changeur, Changent, Chanjator&lt;br /&gt;
| Changeuse, Chanjatrice&lt;br /&gt;
| Changenz&lt;br /&gt;
| Chanjatorium&lt;br /&gt;
| Chanjation, Chanjage&lt;br /&gt;
| Chanjat, Canjatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| charmieren&lt;br /&gt;
| charmant&lt;br /&gt;
| charmal&lt;br /&gt;
| Charmanz&lt;br /&gt;
| Charmeur, Charment, Charmator&lt;br /&gt;
| Charmeuse, Charmatrix, Charmatrice&lt;br /&gt;
| Charmenz&lt;br /&gt;
| Charmatorium&lt;br /&gt;
| Charmation, Charmage&lt;br /&gt;
| Charmat, Charmatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (d)elegieren&lt;br /&gt;
| (d)elegant&lt;br /&gt;
| (d)elegal, (d)elegabel&lt;br /&gt;
| (D-)Eleganz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateur, (D-)Elegent, (D-)Elegator&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateuse, (D-)Elegatöse, (D-)Elegatrix, (D-)Elegatrice&lt;br /&gt;
| (D-)Elegenz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegatorium&lt;br /&gt;
| (D-)Elegation, (D-)Elegage&lt;br /&gt;
| (D-)Elegat, (D-)Elegatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (de-)likieren&lt;br /&gt;
| (de-)likent&lt;br /&gt;
| (de-)likal&lt;br /&gt;
| (De-)Likanz&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueur, (De-)Likent, (De-)Likator&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueuse, (De-)Liköse, (De-)Likatrix, (De-)Liquatrice&lt;br /&gt;
| (De-)Likenz&lt;br /&gt;
| (De-)Likatorium&lt;br /&gt;
| (De-)Likation, (De-)Licage&lt;br /&gt;
| (De-)Likat, (De-)Likatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| delinquieren&lt;br /&gt;
| delinguant&lt;br /&gt;
| delinguil&lt;br /&gt;
| Delinquanz&lt;br /&gt;
| Delinquateur, Delinquent, Delinquator&lt;br /&gt;
| Delinquatreuse, Delinquatrix, Delinquatrice&lt;br /&gt;
| Delinquenz&lt;br /&gt;
| Delinquatorium&lt;br /&gt;
| Delinquation, Delinquage&lt;br /&gt;
| Delinquat, Delinquatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diktieren&lt;br /&gt;
| diktant&lt;br /&gt;
| diktil, diktabel&lt;br /&gt;
| Diktanz&lt;br /&gt;
| Dikteur, Diktent, Dik(ta)tor&lt;br /&gt;
| Dicteuse, Diktöse, Dik(ta)trix, Dic(ta)trice&lt;br /&gt;
| Diktenz&lt;br /&gt;
| Dik(ta)torium&lt;br /&gt;
| Dik(ta)tion, Diktage&lt;br /&gt;
| Dikt(at), Diktatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dinieren&lt;br /&gt;
| dinent&lt;br /&gt;
| dinil&lt;br /&gt;
| Dinanz&lt;br /&gt;
| Dineur, Dinör, Dinent, Dinator&lt;br /&gt;
| Dineuse, Dinöse, Dinatrix, Dinatrice&lt;br /&gt;
| Dinenz&lt;br /&gt;
| Dinatorium&lt;br /&gt;
| Dination, Dinage&lt;br /&gt;
| Dinat, Dinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dirigieren&lt;br /&gt;
| dirigent&lt;br /&gt;
| dirigil, dirigabel&lt;br /&gt;
| Diriganz&lt;br /&gt;
| Dirigeur, Dirigent, Direktor&lt;br /&gt;
| Dirigeuse, Dirigöse, Direktrix, Directrice&lt;br /&gt;
| Dirigenz&lt;br /&gt;
| Direktorium&lt;br /&gt;
| Direktion, Dirigage&lt;br /&gt;
| Direkt, Direktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diskrepieren&lt;br /&gt;
| diskrepant&lt;br /&gt;
| diskrepil, diskrepabel&lt;br /&gt;
| Diskrepanz&lt;br /&gt;
| Diskrepeur, Diskrepant, Diskreptor&lt;br /&gt;
| Diskrepeuse, Diskrepöse, Diskreptrix, Diskreptrice&lt;br /&gt;
| Diskrepenz&lt;br /&gt;
| Diskreptorium&lt;br /&gt;
| Diskreption, Diskrepage&lt;br /&gt;
| Diskrept, Diskrepur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dozieren&lt;br /&gt;
| dozent&lt;br /&gt;
| dozil, dokant&lt;br /&gt;
| Dokanz&lt;br /&gt;
| Dozent, Doktor&lt;br /&gt;
| Dozeuse, Doktrix&lt;br /&gt;
| Dozenz&lt;br /&gt;
| Doktorium&lt;br /&gt;
| Doktion, Dozage&lt;br /&gt;
| Dozat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| emigrieren&lt;br /&gt;
| emigrent&lt;br /&gt;
| emigril, emigrabel&lt;br /&gt;
| Emigranz&lt;br /&gt;
| Emigreur, Emigrent, Emigrator&lt;br /&gt;
| Emigreuse, Emigröse, Emigratrix, Emigratrice&lt;br /&gt;
| Emigrenz&lt;br /&gt;
| Emigratorium&lt;br /&gt;
| Emigration, Emigrage&lt;br /&gt;
| Emigrat, Emigratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eregieren&lt;br /&gt;
| erregent (erregend)&lt;br /&gt;
| eregil, eregabel&lt;br /&gt;
| Erektanz&lt;br /&gt;
| Eregeur, Eregent, Erektor&lt;br /&gt;
| Eregeuse, Eregöse, Erektrix, Erectrice&lt;br /&gt;
| Eregenz&lt;br /&gt;
| Erektorium&lt;br /&gt;
| Erektion, Eregage&lt;br /&gt;
| Erekt(um), Erektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| etieren&lt;br /&gt;
| etent&lt;br /&gt;
| etil&lt;br /&gt;
| Etanz&lt;br /&gt;
| Eteur, Etent, Etator&lt;br /&gt;
| Eteuse, Etöse, Etatrix, Etatrice&lt;br /&gt;
| Etenz&lt;br /&gt;
| Etatorium&lt;br /&gt;
| Etation, Etage&lt;br /&gt;
| Etat, Etatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| existieren&lt;br /&gt;
| existent&lt;br /&gt;
| existil, existibel&lt;br /&gt;
| Existanz&lt;br /&gt;
| Existeur, Existant, Existator&lt;br /&gt;
| Existeuse, Existöse, Existrix, Existrice&lt;br /&gt;
| Existenz&lt;br /&gt;
| Existatorium&lt;br /&gt;
| Existation, Existage&lt;br /&gt;
| Existat, Existatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fabrizieren&lt;br /&gt;
| fabrikant&lt;br /&gt;
| fabrizil, fabrikabel&lt;br /&gt;
| Fabrikanz&lt;br /&gt;
| Fabrikeur, Fabrikant, Fabrikator&lt;br /&gt;
| Fabriqueuse, Fabriköse, Fabrikatrix, Fabricatrice&lt;br /&gt;
| Fabrikatenz&lt;br /&gt;
| Fabrikatorium&lt;br /&gt;
| Fabrikation, Fabrikage&lt;br /&gt;
| Fabrikat, Fabrikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| firlefieren&lt;br /&gt;
| firlefent&lt;br /&gt;
| firlefil, firlefabel&lt;br /&gt;
| Firlefanz&lt;br /&gt;
| Firlefeur, Firleför, Firlefent, Firlefator&lt;br /&gt;
| Firlefeuse, Firleföse, Firlefatrix, Firlefatrice&lt;br /&gt;
| Firlefenz&lt;br /&gt;
| Firlefatorium&lt;br /&gt;
| Firlefation, Firlefage&lt;br /&gt;
| Firlefat, Firlefatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flanieren&lt;br /&gt;
| flanant&lt;br /&gt;
| flanil, flanibel&lt;br /&gt;
| Flananz&lt;br /&gt;
| Flaneur, Flanent, Flanator&lt;br /&gt;
| Flaneuse, Flanöse, Flanatrix, Flanatrice&lt;br /&gt;
| Flanenz&lt;br /&gt;
| Flanatorium&lt;br /&gt;
| Flanation, Flanage&lt;br /&gt;
| Flanat, Flanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frangieren&lt;br /&gt;
| frangent&lt;br /&gt;
| fragil, frangabel&lt;br /&gt;
| Fraktanz&lt;br /&gt;
| Frangeur, Frangent, Fraktor&lt;br /&gt;
| Frangeuse, Fraktrix, Fraktrice&lt;br /&gt;
| Frangenz&lt;br /&gt;
| Fraktorium&lt;br /&gt;
| Fraktion, Frage&lt;br /&gt;
| Fraktat, Fraktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| frant&lt;br /&gt;
| fril, frabel&lt;br /&gt;
| Franz&lt;br /&gt;
| Freur, Frent, Frator&lt;br /&gt;
| Freuse, Fröse, Fratrix, Fratrice&lt;br /&gt;
| Frenz&lt;br /&gt;
| Fratorium&lt;br /&gt;
| Fration, Frage&lt;br /&gt;
| Frat, Fratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| galieren&lt;br /&gt;
| galant&lt;br /&gt;
| galal, galabel&lt;br /&gt;
| Galanz&lt;br /&gt;
| Galeur, Galent, Galator&lt;br /&gt;
| Galeuse, Galöse, Galatrix, Galatrice&lt;br /&gt;
| Galenz&lt;br /&gt;
| Galatorium&lt;br /&gt;
| Galation, Galage&lt;br /&gt;
| Galat, Galatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garantieren&lt;br /&gt;
| garantant&lt;br /&gt;
| garantil, garantabel&lt;br /&gt;
| Garantanz&lt;br /&gt;
| Garanteur, Garantent, Garantor&lt;br /&gt;
| Garanteuse, Garantöse, Garantrix, Garantrice&lt;br /&gt;
| Garantenz&lt;br /&gt;
| Garantorium&lt;br /&gt;
| Garantion, Garantage&lt;br /&gt;
| Garant, Garantur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garieren&lt;br /&gt;
| garant&lt;br /&gt;
| garal&lt;br /&gt;
| Garanz&lt;br /&gt;
| Gareur, Garent, Garator&lt;br /&gt;
| Gareuse, Garöse, Garatrix, Garatrice&lt;br /&gt;
| Garenz&lt;br /&gt;
| Garatorium&lt;br /&gt;
| Garation, Garage&lt;br /&gt;
| Garat, Garatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garnieren&lt;br /&gt;
| garnant&lt;br /&gt;
| garnil, garnibel&lt;br /&gt;
| Garnanz&lt;br /&gt;
| Garneur, Garnent, Garnator&lt;br /&gt;
| Garneuse, Garnöse, Garnatrix, Garnatrice&lt;br /&gt;
| Garnenz&lt;br /&gt;
| Garnatorium&lt;br /&gt;
| Garnation, Garnage&lt;br /&gt;
| Garnat, Garnatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genieren&lt;br /&gt;
| genant&lt;br /&gt;
| genil, genibel&lt;br /&gt;
| Genanz&lt;br /&gt;
| Genateur, Genent, Genator&lt;br /&gt;
| Genateuse, Genatrice&lt;br /&gt;
| Genenz&lt;br /&gt;
| Genatorium&lt;br /&gt;
| Genation, Genage&lt;br /&gt;
| Genat, Genatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gieren&lt;br /&gt;
| gent&lt;br /&gt;
| gil, gabel&lt;br /&gt;
| Ganz&lt;br /&gt;
| Geur, Gent, Gator&lt;br /&gt;
| Geuse, Göse, Gatrix, Gatrice&lt;br /&gt;
| Genz&lt;br /&gt;
| Gatorium&lt;br /&gt;
| Gation, Gage&lt;br /&gt;
| Gat, Gatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gratuieren&lt;br /&gt;
| gratulent&lt;br /&gt;
| gratulil, gratulabel&lt;br /&gt;
| Gratulanz&lt;br /&gt;
| Gratuleur, Gratulent, Gratulator&lt;br /&gt;
| Gratuleuse, Gratulöse, Gratulatrix, Gratulatrice&lt;br /&gt;
| Gratulenz&lt;br /&gt;
| Gratulatorium&lt;br /&gt;
| Gratulation, Gratulage&lt;br /&gt;
| Gratulat, Gratulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| implantieren&lt;br /&gt;
| implantant&lt;br /&gt;
| implantil, implantibel&lt;br /&gt;
| Implantanz&lt;br /&gt;
| Implanteur, Implantent, Implantator&lt;br /&gt;
| Implanteuse, Implantöse, Implantatrix, Implantatrice&lt;br /&gt;
| Implantenz&lt;br /&gt;
| Implantatorium&lt;br /&gt;
| Implantation, Implantage&lt;br /&gt;
| Implantat, Implantatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ingeniiern&lt;br /&gt;
| ingenient&lt;br /&gt;
| ingenil, ingeniabel&lt;br /&gt;
| Ingenianz&lt;br /&gt;
| Ingenieur, Ingenient, Ingeniator&lt;br /&gt;
| Ingenieuse, Ingeniatrice&lt;br /&gt;
| Ingenienz&lt;br /&gt;
| Ingeniatorium&lt;br /&gt;
| Ingeniation&lt;br /&gt;
| Ingeniat, Ingeniatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| installieren&lt;br /&gt;
| installent&lt;br /&gt;
| installil, installibel&lt;br /&gt;
| Installanz&lt;br /&gt;
| Installateur, Installent, Installator&lt;br /&gt;
| Installateuse, Installatöse, Installatrix, Installatrice&lt;br /&gt;
| Installenz&lt;br /&gt;
| Installatorium&lt;br /&gt;
| Installation, Installage&lt;br /&gt;
| Installat, Installatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| intelligieren&lt;br /&gt;
| intelligent&lt;br /&gt;
| intelligal, intelligibel&lt;br /&gt;
| Intelliganz&lt;br /&gt;
| Intelligeur, Intelligent, Intellektor&lt;br /&gt;
| Intelligeuse, Intelligöse, Intellektrix, Intellectrice&lt;br /&gt;
| Intelligenz&lt;br /&gt;
| Intellektorium&lt;br /&gt;
| Intellektion, Intelligage&lt;br /&gt;
| Intellekt, Intellektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| internieren&lt;br /&gt;
| internent&lt;br /&gt;
| internil, internabel&lt;br /&gt;
| Internanz&lt;br /&gt;
| Interneur, Internent, Internator&lt;br /&gt;
| Interneuse, Internöse, Internatrix, Internatrice&lt;br /&gt;
| Internenz&lt;br /&gt;
| Internatorium&lt;br /&gt;
| Internation(al), Internage&lt;br /&gt;
| Internat, Internatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kapieren&lt;br /&gt;
| kapient&lt;br /&gt;
| kapil, kapabel&lt;br /&gt;
| Kapanz&lt;br /&gt;
| Capeur, Kapient, Kaptor&lt;br /&gt;
| Capeuse, Kapöse, Kaptrix, Captrice&lt;br /&gt;
| Kapienz&lt;br /&gt;
| Kaptorium&lt;br /&gt;
| Kaption, Kapage&lt;br /&gt;
| Kapat, Kapitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)eduzieren&lt;br /&gt;
| edukant&lt;br /&gt;
| eduzil, edukabel&lt;br /&gt;
| Eduzianz&lt;br /&gt;
| Edukateur, edukant, Edukator&lt;br /&gt;
| Educateuse, Edukatöse, Edukatrix, Educatrice&lt;br /&gt;
| Eduzenz&lt;br /&gt;
| Edukatorium&lt;br /&gt;
| Edukation, Edukage&lt;br /&gt;
| Edukat, Edukatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)effiziieren&lt;br /&gt;
| effizient&lt;br /&gt;
| effizial, effiziabel&lt;br /&gt;
| Effizianz&lt;br /&gt;
| Efficiteur, Effizient, Effikator&lt;br /&gt;
| Efficiteuse, Effizitöse, Effikatrix, Efficatrice&lt;br /&gt;
| Effizienz&lt;br /&gt;
| Effikatorium&lt;br /&gt;
| Effikation, Effikage&lt;br /&gt;
| Effikat, Effikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koalieren&lt;br /&gt;
| koalent&lt;br /&gt;
| koalil, koalibel&lt;br /&gt;
| Koalanz&lt;br /&gt;
| Coaleur, Koalent, Koalitor&lt;br /&gt;
| Coaleuse, Koalöse, Koalitrix, Coalitrice&lt;br /&gt;
| Koalenz&lt;br /&gt;
| Koalitorium&lt;br /&gt;
| Koalition, Koalage, Koalabär&lt;br /&gt;
| Koalit, Koalitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koblieren&lt;br /&gt;
| koblent&lt;br /&gt;
| koblil&lt;br /&gt;
| Koblanz&lt;br /&gt;
| Cobleur, Koblent, Koblator&lt;br /&gt;
| Cobleuse, Koblöse, Koblatrix, Coblatrice&lt;br /&gt;
| Koblenz&lt;br /&gt;
| Koblatorium&lt;br /&gt;
| Koblation, Koblage&lt;br /&gt;
| Koblat, Koblatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kombinieren&lt;br /&gt;
| kombinent&lt;br /&gt;
| kombinil, kombinabel&lt;br /&gt;
| Kombinanz&lt;br /&gt;
| Combinateur, Kombinent, Kombinator&lt;br /&gt;
| Combinateuse, Kombinatöse, Kombinatrix, Kombinatrice&lt;br /&gt;
| Kombinenz&lt;br /&gt;
| Kombinatorium&lt;br /&gt;
| Kombination, Kombinage&lt;br /&gt;
| Kombinat, Kombinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompilieren&lt;br /&gt;
| kompilent&lt;br /&gt;
| kompilil, kompilabel&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilateur, Kompilent, Kompilator&lt;br /&gt;
| Kompilateuse, Kompilatöse, Kompilatrix, Kompilatrice&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilatorium&lt;br /&gt;
| Kompilation, Kompilage&lt;br /&gt;
| Kompilat, Kompilatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| komponieren&lt;br /&gt;
| komponent&lt;br /&gt;
| komponil, komponibel&lt;br /&gt;
| Komponanz&lt;br /&gt;
| Compositeur, Komponent, Kompositor&lt;br /&gt;
| Compositeuse, Kompositöse, Kompositrix, Compositrice&lt;br /&gt;
| Komponenz&lt;br /&gt;
| Kompositorium&lt;br /&gt;
| Komposition, Komponage&lt;br /&gt;
| Komposit, Kompositur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kondieren&lt;br /&gt;
| kondent&lt;br /&gt;
| kondil&lt;br /&gt;
| Kondanz&lt;br /&gt;
| Condeur, Kondent, Konditor&lt;br /&gt;
| Condeuse, Kondöse, Konditrix, Conditrice&lt;br /&gt;
| Kondenz&lt;br /&gt;
| Konditorium&lt;br /&gt;
| Kondition, Kondage&lt;br /&gt;
| Kondit, Konditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konkurrieren&lt;br /&gt;
| konkurrent&lt;br /&gt;
| konkurril, konkurribel&lt;br /&gt;
| Konkurranz&lt;br /&gt;
| Concurreur, Konkurrent, Konkurrator&lt;br /&gt;
| Concurreuse, Konkurröse, Konkurratrix, Concurratrice&lt;br /&gt;
| Konkurrenz&lt;br /&gt;
| Konkurratorium&lt;br /&gt;
| Konkurration, Konkurrage&lt;br /&gt;
| Konkurrat, Konkurratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konservieren&lt;br /&gt;
| konservent&lt;br /&gt;
| konservil, konservabel&lt;br /&gt;
| Konservanz&lt;br /&gt;
| Conserveur, Konservent, Konservator&lt;br /&gt;
| Conserveuse, Konservöse, Konservatrix, Conservatrice&lt;br /&gt;
| Konsvervenz&lt;br /&gt;
| Konservatorium&lt;br /&gt;
| Konservation, Konservage&lt;br /&gt;
| Konservat, Konservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstatieren&lt;br /&gt;
| konstatent&lt;br /&gt;
| konstatil, konstatabel&lt;br /&gt;
| Konstatanz&lt;br /&gt;
| Constateur, Konstatent, Konstator&lt;br /&gt;
| Constateuse, Konstatöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstatenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstieren&lt;br /&gt;
| konstant&lt;br /&gt;
| konstal&lt;br /&gt;
| Konstanz&lt;br /&gt;
| Consteur, Konstent, Konstator&lt;br /&gt;
| Consteuse, Konstöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konsumieren&lt;br /&gt;
| konsument&lt;br /&gt;
| konsumil, konsumibel&lt;br /&gt;
| Konsumanz&lt;br /&gt;
| Consumeur, Konsument, Konsumptor&lt;br /&gt;
| Consumeuse, Konsumöse, Konsumptrix, Consumptrice&lt;br /&gt;
| Konsumenz&lt;br /&gt;
| Konsumptorium&lt;br /&gt;
| Konsumption, Konsumage&lt;br /&gt;
| Konsumpt, Konsumptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kopulieren&lt;br /&gt;
| kopulent&lt;br /&gt;
| kopulil, kopulabel&lt;br /&gt;
| Kopulanz&lt;br /&gt;
| Kopuleur, Kopulent, Kopulator&lt;br /&gt;
| Copulateuse, Kopulatöse, Kopulatrix, Copulice&lt;br /&gt;
| Kopulenz&lt;br /&gt;
| Kopulatorium&lt;br /&gt;
| Kopulation, Kopulage&lt;br /&gt;
| Kopulat, Kopulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreieren&lt;br /&gt;
| kreent&lt;br /&gt;
| kreil, kreabel&lt;br /&gt;
| Kreanz&lt;br /&gt;
| Creeur, Kreent, Kreator&lt;br /&gt;
| Creeuse, Kreöse, Kreatrix, Creatrice&lt;br /&gt;
| Kreenz&lt;br /&gt;
| Kreatorium&lt;br /&gt;
| Kreation&lt;br /&gt;
| Kreat, Kreatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kulieren&lt;br /&gt;
| kulant&lt;br /&gt;
| kulal&lt;br /&gt;
| Kulanz&lt;br /&gt;
| Culeur, Kulant, Kulator&lt;br /&gt;
| Culeuse, Kulöse, Kulatrix, Culatrice&lt;br /&gt;
| Kulenz&lt;br /&gt;
| Kulatorium&lt;br /&gt;
| Kul(a)tion, Kulage&lt;br /&gt;
| Kulat, Kulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lieren&lt;br /&gt;
| lent&lt;br /&gt;
| lil, label&lt;br /&gt;
| Lanz&lt;br /&gt;
| Leur, Lent, Lotor&lt;br /&gt;
| Leuse, Löse, Lotrix, Lotrice&lt;br /&gt;
| Lenz&lt;br /&gt;
| Lotorium&lt;br /&gt;
| Lotion&lt;br /&gt;
| Lot, Lotur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| monieren&lt;br /&gt;
| monent&lt;br /&gt;
| monil, monabel&lt;br /&gt;
| Monanz&lt;br /&gt;
| Moneur, Monent, Monitor&lt;br /&gt;
| Moneuse, Monöse, Monitrix, Monitrice&lt;br /&gt;
| Monenz&lt;br /&gt;
| Monitorium&lt;br /&gt;
| Monition, Monage&lt;br /&gt;
| Monat, Monitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| montieren&lt;br /&gt;
| montent&lt;br /&gt;
| montal, montabel&lt;br /&gt;
| Montanz&lt;br /&gt;
| Monteur, Montent, Montator&lt;br /&gt;
| Monteuse, Montöse, Montatrix, Montatrice&lt;br /&gt;
| Montenz&lt;br /&gt;
| Montatorium&lt;br /&gt;
| Montation, Montage&lt;br /&gt;
| Montat, Montatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mummenschieren&lt;br /&gt;
| mummenschant&lt;br /&gt;
| mummenschal&lt;br /&gt;
| Mummenschanz&lt;br /&gt;
| Mummenschant, Mummenschator, Mummenscheur, Mummenschör&lt;br /&gt;
| Mummenschatrix, Mummenschatrice, Mummenscheuse, Mummenschöse&lt;br /&gt;
| Mummenschenz&lt;br /&gt;
| Mummenschatorium&lt;br /&gt;
| Mummenschation, Mummenschage&lt;br /&gt;
| Mummenschat, Mummenschatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mutieren&lt;br /&gt;
| mutent&lt;br /&gt;
| mutil, mutabel&lt;br /&gt;
| Mutanz&lt;br /&gt;
| Muteur, Mutent, Mutator&lt;br /&gt;
| Muteuse, Mutöse, Mutatrix, Mutatrice&lt;br /&gt;
| Mutenz&lt;br /&gt;
| Mutatorium&lt;br /&gt;
| Mutation, Mutage&lt;br /&gt;
| Mutat, Mutatur (Muttertier)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| navigieren&lt;br /&gt;
| navigant&lt;br /&gt;
| navigil, navigabel&lt;br /&gt;
| Naviganz&lt;br /&gt;
| Navigeur, Navigent, Navigator&lt;br /&gt;
| Navigeuse, Navigöse, Navigatrix, Navigatrice&lt;br /&gt;
| Navigenz&lt;br /&gt;
| Navigatorium&lt;br /&gt;
| Navigation, Navigage&lt;br /&gt;
| Navigat, Navigatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieren&lt;br /&gt;
| nant&lt;br /&gt;
| nil, nabel&lt;br /&gt;
| Nanz&lt;br /&gt;
| Neur, Nent, Nator&lt;br /&gt;
| Neuse, Nöse, Natrix, Natrice&lt;br /&gt;
| Nenz&lt;br /&gt;
| Natorium&lt;br /&gt;
| Nation, Nage&lt;br /&gt;
| Nat, Natur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| observieren&lt;br /&gt;
| observent&lt;br /&gt;
| observil, observabel&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observeur, Observent, Observator&lt;br /&gt;
| Observeuse, Observöse, Observatrix, Observatrice&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observatorium&lt;br /&gt;
| Observeration, Observage&lt;br /&gt;
| Observat, Observatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| operieren&lt;br /&gt;
| operant&lt;br /&gt;
| operal, operabel&lt;br /&gt;
| Operanz&lt;br /&gt;
| Opereur, Operent, Operator&lt;br /&gt;
| Opereuse, Operöse, Operatrix, Operatrice&lt;br /&gt;
| Operenz&lt;br /&gt;
| Operatorium&lt;br /&gt;
| Operation, Operage&lt;br /&gt;
| Operat, Operatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ovieren&lt;br /&gt;
| ovent&lt;br /&gt;
| oval&lt;br /&gt;
| Ovanz&lt;br /&gt;
| Oveur, Ovör, Ovent, Ovator&lt;br /&gt;
| Oveuse, Ovöse, Ovatrix, Ovatrice&lt;br /&gt;
| Ovenz&lt;br /&gt;
| Ovatorium&lt;br /&gt;
| Ovation, Ovage&lt;br /&gt;
| Ovat, Ovatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patentieren&lt;br /&gt;
| patentent&lt;br /&gt;
| patentil, patentabel&lt;br /&gt;
| Patentanz&lt;br /&gt;
| Patenteur, Patentent, Patentator&lt;br /&gt;
| Patenteuse, Patentöse, Patentatrix, Patentatrice&lt;br /&gt;
| Patentenz&lt;br /&gt;
| Patentatorium&lt;br /&gt;
| Patentation, Patentage&lt;br /&gt;
| Patentat, Patentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patieren&lt;br /&gt;
| patent&lt;br /&gt;
| patil, patebel&lt;br /&gt;
| Patanz&lt;br /&gt;
| Pateur, Patent, Patator&lt;br /&gt;
| Pateuse, Patöse, Patatrix, Patatrice&lt;br /&gt;
| Patenz&lt;br /&gt;
| Patatorium&lt;br /&gt;
| Patation, Patage&lt;br /&gt;
| Patat, Palatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patiieren&lt;br /&gt;
| patient&lt;br /&gt;
| patial, patiabel&lt;br /&gt;
| Patianz&lt;br /&gt;
| Patieur, Patient, Patiator&lt;br /&gt;
| Patieuse, Patiöse, Patiatrix, Patiatrice&lt;br /&gt;
| Patienz&lt;br /&gt;
| Patiatorium&lt;br /&gt;
| Patiation, Patiage&lt;br /&gt;
| Patiat, Patiatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ap)plaudieren&lt;br /&gt;
| plaudent&lt;br /&gt;
| plaudil, plausibel&lt;br /&gt;
| Plaudanz&lt;br /&gt;
| Plaudeur, Plaudent, Plausor&lt;br /&gt;
| Ploseuse, Plolatöse, Plostrix, Plostrice&lt;br /&gt;
| Plaudenz&lt;br /&gt;
| Plausorium&lt;br /&gt;
| Plausion, Plosion, Plausage&lt;br /&gt;
| Plausat, Plausur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| polieren&lt;br /&gt;
| polent&lt;br /&gt;
| polil, polibel&lt;br /&gt;
| Polanz&lt;br /&gt;
| Poleur, Polent, Politor&lt;br /&gt;
| Poleuse, Polöse, Politrix, Politrice&lt;br /&gt;
| Polenz&lt;br /&gt;
| Politorium&lt;br /&gt;
| Polition, Polage&lt;br /&gt;
| Polit, Politur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| popieren&lt;br /&gt;
| popent&lt;br /&gt;
| popil&lt;br /&gt;
| Popanz&lt;br /&gt;
| Popeur, Popent, Popator&lt;br /&gt;
| Popeuse, Popöse, Popatrix, Popatrice&lt;br /&gt;
| Popenz&lt;br /&gt;
| Popatorium&lt;br /&gt;
| Popation, Popage&lt;br /&gt;
| Popa(r)t, Popatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| prälieren&lt;br /&gt;
| prälent&lt;br /&gt;
| prälil&lt;br /&gt;
| Prälanz&lt;br /&gt;
| Preleur, Prälent, Prälator&lt;br /&gt;
| Preleuse, Prälöse, Prälatrix, Prelatrice&lt;br /&gt;
| Prälenz&lt;br /&gt;
| Prälatorium&lt;br /&gt;
| Prälation, Prälage&lt;br /&gt;
| Prälat, Prälatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präludieren&lt;br /&gt;
| präludent&lt;br /&gt;
| präludil, prälusibel&lt;br /&gt;
| Präludanz&lt;br /&gt;
| Preludeur, Präludent, Prälusor&lt;br /&gt;
| Preludeuse, Präludöse, Prälustrix, Preludatrice&lt;br /&gt;
| Präludenz&lt;br /&gt;
| Prälusorium&lt;br /&gt;
| Prälusion, Prälusage&lt;br /&gt;
| Präludat, Präludatur, Präludium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsidieren&lt;br /&gt;
| präsident&lt;br /&gt;
| präsidial, präsidiabel&lt;br /&gt;
| Präsidanz&lt;br /&gt;
| Presideur, Präsident, Präsidator&lt;br /&gt;
| Presideuse, Präsidöse, Präsidatrix, Presidatrice&lt;br /&gt;
| Präsidenz&lt;br /&gt;
| Präsidatorium&lt;br /&gt;
| Präsidation, Präsidage&lt;br /&gt;
| Präsidat, Präsidatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsieren&lt;br /&gt;
| präsent&lt;br /&gt;
| präsil, präsabel&lt;br /&gt;
| Präsanz&lt;br /&gt;
| Preseur, Präsent, Präsator&lt;br /&gt;
| Preseuse, Präsöse, Präsatrix, Presatrice&lt;br /&gt;
| Präsenz&lt;br /&gt;
| Präsatorium&lt;br /&gt;
| Präsation, Präsage&lt;br /&gt;
| Präsat, Präsatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pressieren&lt;br /&gt;
| pressent&lt;br /&gt;
| pressil, pressabel&lt;br /&gt;
| Pressanz&lt;br /&gt;
| Presseur, Pressent, Pressator&lt;br /&gt;
| Presseuse, Pressöse, Pressatrix, Pressatrice&lt;br /&gt;
| Pressenz&lt;br /&gt;
| Pressatorium&lt;br /&gt;
| Pressation, Pressage&lt;br /&gt;
| Pressat, Pressatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reagieren&lt;br /&gt;
| reagent&lt;br /&gt;
| reagil, reagibel&lt;br /&gt;
| Reaktanz &lt;br /&gt;
| Reacteur, Reagent, Reaktor&lt;br /&gt;
| Reacteuse, Reaktröse, Reaktrix, Reactrice&lt;br /&gt;
| Reagenz&lt;br /&gt;
| Reaktorium&lt;br /&gt;
| Reaktion, Reage&lt;br /&gt;
| Reakt, Reaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| redigieren &lt;br /&gt;
| redigent&lt;br /&gt;
| redigil, redigabel&lt;br /&gt;
| Rediktanz&lt;br /&gt;
| Redicteur, Rediktent, Rediktor&lt;br /&gt;
| Redicteuse, Rediktöse, Rediktrix, Redictrice&lt;br /&gt;
| Redigenz&lt;br /&gt;
| Rediktorium&lt;br /&gt;
| Rediktion, Redigage&lt;br /&gt;
| Redikt, Rediktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regieren&lt;br /&gt;
| regent&lt;br /&gt;
| regal, regibel&lt;br /&gt;
| Rektanz&lt;br /&gt;
| Regeur, Regent, Rektor&lt;br /&gt;
| Regeuse, Regöse, Rektrix, Rectrice&lt;br /&gt;
| Regenz&lt;br /&gt;
| Rektorium&lt;br /&gt;
| Rektion, Regage&lt;br /&gt;
| Rekt(um), Rektur(nen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| relevieren&lt;br /&gt;
| relevant&lt;br /&gt;
| releval, relevibel&lt;br /&gt;
| Relevanz&lt;br /&gt;
| Releveur, Relevent, Relevator&lt;br /&gt;
| Releveuse, Relevöse, Relevatrix, Relevatrice&lt;br /&gt;
| Revelenz&lt;br /&gt;
| Relevatorium&lt;br /&gt;
| Relevation, Relevage&lt;br /&gt;
| Relevat, Relevatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| revidieren&lt;br /&gt;
| revident&lt;br /&gt;
| revidil, revisibel&lt;br /&gt;
| Revidanz&lt;br /&gt;
| Revideur, Revident, Revisor, Revidator&lt;br /&gt;
| Revideuse, Revidöse, Revidatrix, Revistrix, Revidatrice&lt;br /&gt;
| Revidenz&lt;br /&gt;
| Revidatorium, Revisorium&lt;br /&gt;
| Revidation, Revidage, Revision&lt;br /&gt;
| Revidat, Revidatur, Revisat, Revisur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rezeptieren&lt;br /&gt;
| rezep(i)ent&lt;br /&gt;
| rezepil, rezeptil, rezeptibel&lt;br /&gt;
| Rezeptanz&lt;br /&gt;
| Recepteur, Rezep(i)ent, Rezeptor&lt;br /&gt;
| Recepteuse, Rezeptöse, Rezeptrix, Receptrice&lt;br /&gt;
| Rezepienz&lt;br /&gt;
| Rezeptorium&lt;br /&gt;
| Rezeption, Rezeptage&lt;br /&gt;
| Rezept, Rezeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salieren&lt;br /&gt;
| salent&lt;br /&gt;
| salil, salabel&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Saleur, Salent, Salator&lt;br /&gt;
| Saleuse, Salöse, Salatrix, Salatrice&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Salatorium&lt;br /&gt;
| Salation, Salage&lt;br /&gt;
| Salat, Salatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sanieren&lt;br /&gt;
| sanent&lt;br /&gt;
| sanil, sanabel&lt;br /&gt;
| Sananz&lt;br /&gt;
| Saneur, Sanör, Sanent, Sanator&lt;br /&gt;
| Saneuse, Sanöse, Sanatrix, Sanatrice&lt;br /&gt;
| Sanenz&lt;br /&gt;
| Sanatorium&lt;br /&gt;
| Sanation, Sanavage&lt;br /&gt;
| Sanat, Sanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| satisfieren&lt;br /&gt;
| satisfent&lt;br /&gt;
| satisfal, satisfabel&lt;br /&gt;
| Satisfanz&lt;br /&gt;
| Satisfakteur, Satisfaktör, Satisfaktor, Satisfaktent&lt;br /&gt;
| Satisfakteuse, Satisfaktöse, Satisfaktrix, Satisfactrice&lt;br /&gt;
| Satisfenz, Satisfaktenz&lt;br /&gt;
| Satisfaktorium&lt;br /&gt;
| Satisfaktion, Satisfage&lt;br /&gt;
| Satisfat, Satisfatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwieren&lt;br /&gt;
| schwant&lt;br /&gt;
| schwiel, schwabel&lt;br /&gt;
| Schwanz&lt;br /&gt;
| Schweur, Schwent, Schwator&lt;br /&gt;
| Schweuse, Schwöse, Schwatrix, Schwatrice&lt;br /&gt;
| Schwenz&lt;br /&gt;
| Schwatorium&lt;br /&gt;
| Schwation, Schwage&lt;br /&gt;
| Schwat, Schwatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sedieren&lt;br /&gt;
| sedant&lt;br /&gt;
| sedil, sedabel&lt;br /&gt;
| Sedanz&lt;br /&gt;
| Sedateur, Sedent, Sedator&lt;br /&gt;
| Sedateuse, Sedatöse, Sedatrix, Sedatrice&lt;br /&gt;
| Sedenz&lt;br /&gt;
| Sedatorium&lt;br /&gt;
| Sedation, Sedage&lt;br /&gt;
| Sedat, Sedatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senieren&lt;br /&gt;
| senant&lt;br /&gt;
| senil, senibel&lt;br /&gt;
| Senanz&lt;br /&gt;
| Senateur, Senent, Senator&lt;br /&gt;
| Senateuse, Senatöse, Senatrix, Senatrice&lt;br /&gt;
| Senenz&lt;br /&gt;
| Senatorium&lt;br /&gt;
| Senation, Senage&lt;br /&gt;
| Senat, Senatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sensieren&lt;br /&gt;
| sensant&lt;br /&gt;
| sensil, sensibel&lt;br /&gt;
| Sensanz&lt;br /&gt;
| Sensateur, Sensent, Sensator&lt;br /&gt;
| Sensateuse, Sensatöse, Sensatrix, Sensatrice&lt;br /&gt;
| Sensenz&lt;br /&gt;
| Sensatorium&lt;br /&gt;
| Sensation, Sensage&lt;br /&gt;
| Sensat, Sensatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spagieren&lt;br /&gt;
| spagent&lt;br /&gt;
| spagil&lt;br /&gt;
| Spaganz&lt;br /&gt;
| Spagueur, Spagent, Spagator&lt;br /&gt;
| Spagueuse, Spagöse, Spagatrix, Spagatrice&lt;br /&gt;
| Spagenz&lt;br /&gt;
| Spagatorium&lt;br /&gt;
| Spagation, Spagage&lt;br /&gt;
| Spagat, Spagatur, Spaghetti&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spazieren&lt;br /&gt;
| spazient&lt;br /&gt;
| spazil, spaktibel&lt;br /&gt;
| Spaktanz&lt;br /&gt;
| Spacteur, Spazient, Spaktor&lt;br /&gt;
| Spacteuse, Spaktöse, Spaktrix, Spactrice&lt;br /&gt;
| Spatienz&lt;br /&gt;
| Spaktorium&lt;br /&gt;
| Spaktion, Spaziage&lt;br /&gt;
| Spakt, Spaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spekulieren&lt;br /&gt;
| spekulant&lt;br /&gt;
| spekulial, spekulabel&lt;br /&gt;
| Spekulanz&lt;br /&gt;
| Speculeur, Spekulant, Spekulator&lt;br /&gt;
| Speculeuse, Spekulöse, Spekulatrix, Speculatrice&lt;br /&gt;
| Spekulenz&lt;br /&gt;
| Spekulatorium&lt;br /&gt;
| Spekul(a)tion, Spekulage&lt;br /&gt;
| Spekulat(ius), Spekulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spendieren&lt;br /&gt;
| spendent&lt;br /&gt;
| spendil, spendabel&lt;br /&gt;
| Spendanz&lt;br /&gt;
| Spendeur, Spendent, Spensor&lt;br /&gt;
| Spendeuse, Spendatöse, Spenstrix, Spendatrice&lt;br /&gt;
| Spendenz&lt;br /&gt;
| Spensorium&lt;br /&gt;
| Spension, Spendage&lt;br /&gt;
| Spensat, Spendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieren&lt;br /&gt;
| stent&lt;br /&gt;
| stil, stabel&lt;br /&gt;
| Stanz&lt;br /&gt;
| Steur(Stör), Stent, Stator&lt;br /&gt;
| Steuse, Stöse, Statrix&lt;br /&gt;
| Stenz&lt;br /&gt;
| Statorium&lt;br /&gt;
| Station, Statage&lt;br /&gt;
| Stat, Statur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| studieren&lt;br /&gt;
| student&lt;br /&gt;
| studial, studibel&lt;br /&gt;
| Studanz&lt;br /&gt;
| Studeur, Student, Studitor&lt;br /&gt;
| Studeuse, Studöse, Studitrix, Studitrice&lt;br /&gt;
| Studenz&lt;br /&gt;
| Studitorium&lt;br /&gt;
| Studition, Studage&lt;br /&gt;
| Studit, Studitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tendieren&lt;br /&gt;
| tendent&lt;br /&gt;
| tendil, tendibel&lt;br /&gt;
| Tendanz&lt;br /&gt;
| Tendeur, Tendent, Tensor&lt;br /&gt;
| Tendeuse, Tendatöse, Tenstrix, Tendatrice&lt;br /&gt;
| Tendenz&lt;br /&gt;
| Tensorium&lt;br /&gt;
| Tension, Tendage&lt;br /&gt;
| Tensat, Tendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| thermostieren&lt;br /&gt;
| thermostant&lt;br /&gt;
| thermostil, thermostibel&lt;br /&gt;
| Thermostanz&lt;br /&gt;
| Thermostateur, Thermostent, Thermostator&lt;br /&gt;
| Thermostateuse, Thermostatöse, Thermostatrix, Thermostatrice&lt;br /&gt;
| Thermostenz&lt;br /&gt;
| Thermostatorium&lt;br /&gt;
| Thermostation, Thermostage&lt;br /&gt;
| Thermostat, Thermostatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tieren&lt;br /&gt;
| tant&lt;br /&gt;
| til, tibel&lt;br /&gt;
| Tanz&lt;br /&gt;
| Teur, Tent, Tator&lt;br /&gt;
| Teuse, Töse, Tatrix, Tatrice&lt;br /&gt;
| Tenz&lt;br /&gt;
| Tatorium&lt;br /&gt;
| Tation, Tage&lt;br /&gt;
| Tat, Tatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tolerieren&lt;br /&gt;
| tolerant&lt;br /&gt;
| toleril, tolerabel&lt;br /&gt;
| Toleranz&lt;br /&gt;
| Tolereur, Tolerent, Tolerator&lt;br /&gt;
| Tolereuse, Toleröse, Toleratrix, Toleratrice&lt;br /&gt;
| Tolerenz&lt;br /&gt;
| Toleratorium&lt;br /&gt;
| Toleration, Tolerage&lt;br /&gt;
| Tolerat, Toleratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tradieren&lt;br /&gt;
| tradent&lt;br /&gt;
| tradil, tradibel&lt;br /&gt;
| Tradanz&lt;br /&gt;
| Tradeur, Tradent, Traditor&lt;br /&gt;
| Tradeuse, Tradöse, Traditrix, Traditrice&lt;br /&gt;
| Tradenz&lt;br /&gt;
| Traditorium&lt;br /&gt;
| Tradition&lt;br /&gt;
| Tradit, Traditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tutieren&lt;br /&gt;
| tutent&lt;br /&gt;
| tutil, tutabel&lt;br /&gt;
| Tutanz&lt;br /&gt;
| Tuteur, Tutent, Tutor&lt;br /&gt;
| Tuteuse, Tutöse, Tutrix, Tutrice&lt;br /&gt;
| Tutenz&lt;br /&gt;
| Tutorium&lt;br /&gt;
| Tution, Tutage&lt;br /&gt;
| Tut, Tutur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urinieren&lt;br /&gt;
| urinent&lt;br /&gt;
| urinal&lt;br /&gt;
| Urinanz&lt;br /&gt;
| Urineur, Urinent, Urinator&lt;br /&gt;
| Urineuse, Urinatrix, Urinatrice&lt;br /&gt;
| Urinenz&lt;br /&gt;
| Urinatorium&lt;br /&gt;
| Urination&lt;br /&gt;
| Urinat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| zant&lt;br /&gt;
| zil, zabel&lt;br /&gt;
| Zanz&lt;br /&gt;
| Zeur, Zent, Zator&lt;br /&gt;
| Zeuse, Zöse, Zatrix, Zatrice&lt;br /&gt;
| Zenz&lt;br /&gt;
| Zatorium&lt;br /&gt;
| Zation, Zage&lt;br /&gt;
| Zat, Zatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zitieren&lt;br /&gt;
| zitent&lt;br /&gt;
| zitil, zitabel&lt;br /&gt;
| Zitanz&lt;br /&gt;
| Ziteur, Zitent, Zitor&lt;br /&gt;
| Ziteuse, Zitöse, Zitrix, Zitrice&lt;br /&gt;
| Zitenz&lt;br /&gt;
| Zitorium&lt;br /&gt;
| Zition, Zitage&lt;br /&gt;
| Zitat, Zitur&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielsätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als Nummer 7 der britischköniglichen Geheimagenz vollzieht James Bond so manchen Geheimakt.&lt;br /&gt;
* Klaus Wowereit ist als Regenter Bürgermeister beschäftigt mit der Rektion des Stadtlandes Berlin.&lt;br /&gt;
* Diese Frau mag betörend schön sein, aber man sagt ihr eine schlimme Diriganz nach.&lt;br /&gt;
* Auf dem Frankfurter Parkett trifft sich die gesamte Aktienspekulenz im bildschirmglühenden Spekulatorium. Da Weihnachten ist, gibt es Kekse.&lt;br /&gt;
* Für eine Variable bedeutet ihre Koeffizianz in einem rellen Polynom, dass sie reell ist.&lt;br /&gt;
* Franz und seine alte Schulfreundin Helga sind Koedukate.&lt;br /&gt;
* Bei der Abendgalation im Sensatorium tragen betuchte Damen ihre Elegate zur Schau.&lt;br /&gt;
* Gestern lief ein Verzweiflungstor amok. Während der Verzweiflungstation (vergl.: &amp;amp;bdquo;Endstation Hoffnung&amp;amp;ldquo;) schoß er mit einer Handfeuerwaffe. Das Verzweiflungstat bestand in drei Toten und vier Verletzten.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Haben Sie denn keine Abzweigmuffe dabei?&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Nein, aber ich hole eben eine aus dem Gas-/Wasserinstallatorium.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Immer wenn sie menstruent war, war Moni eine reine Monitrix. Ihr Freund nannte ihren wiederkehrenden Schimpf daher das Monatsmonat.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Meine Dame, gesellen wir uns zur Flanenz in die Sonne und begeben uns auf eine gemeinsame Spaktion!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Am OP-Tisch begegnen sich Patierender und Operent oft zum ersten mal.&lt;br /&gt;
* Bevor Einstein durch seine Relativitätsrevolution relevierend wurde, war er im Patentatorium angestellt.&lt;br /&gt;
* Die Getränkeindurstrie befürchtet einen Einbruch des Bierkonsumpts.&lt;br /&gt;
* Seit der Scheich nach Deutschland gezogen ist, muss er sich den Bezinch Emiratemigrat gefallen lassen.&lt;br /&gt;
* Im Internatorium sitzen die Internate über ihren Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
* Das Ergebnis der Nation ist die Natur.&lt;br /&gt;
* Der Fraktionschef ist ein Wortfraktor. Ohne Rücksicht auf die Frangenz frangiert er die Worte bei jeder Fraktat. Nachdem er sich bei seiner letzten Fraktionsrede in Frage geredet hatte, lag das Ergebnis auf der Hand: Da war Fraktur geredet worden.&lt;br /&gt;
* Der Obersanator tiel der versammelten Sanenz mit, der Patient wäre schlechterdings sanil.&lt;br /&gt;
* Die Satisfenz ward satis-fahl: &amp;quot;&#039;&#039;die&#039;&#039; Kränkung ist nicht satisfal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=384.0 Partizip I der ieren-Verben] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=-ieren_ist_menschlich&amp;diff=6687</id>
		<title>-ieren ist menschlich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=-ieren_ist_menschlich&amp;diff=6687"/>
		<updated>2016-03-05T21:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: ovieren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; bringen aus dem Lateinischen eine Vielzahl von Möglichkeiten mit, daraus Nomina zu machen. Längst sind noch nicht alle ausgeschöpft, und wir sind angetreten, das zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist zum Beispiel das &amp;amp;bdquo;Partizip I&amp;amp;ldquo; auf &#039;&#039;-ant&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-ent&#039;&#039;: Wer existiert, ist existent. Analog: Wer am Verlieren ist, ist verlent. Und umgekehrt: Wem blümerant ist, dem blümeriert. Wie fast immer, wenn man Bildungsregeln erfindet oder ausdehnt, ergeben sich lustige neue Mehrdute: &#039;&#039;Der Barbar&#039;&#039; (Bartscherer oder Grobklotz?) &#039;&#039;von Sevilla geht rasant&#039;&#039; (geschwind oder rasierend?) &#039;&#039;in die Geschichtsbücher ein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Bildungen basieren auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben, z.B. &#039;&#039;Kulanz&#039;&#039;, &#039;&#039;Charmeur&#039;&#039;, &#039;&#039;Student&#039;&#039;, &#039;&#039;Diktator&#039;&#039;, &#039;&#039;Konkurrenz&#039;&#039;, &#039;&#039;Observatorium&#039;&#039;, &#039;&#039;Tradition&#039;&#039; und &#039;&#039;Filtrat&#039;&#039;. Die Muster interpolant ergibt sich folgendes Interpolat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! Stammverb&lt;br /&gt;
! Partizip 1, handelnd&lt;br /&gt;
! Potenzial-Adjektiv&lt;br /&gt;
! Eigenschaft&lt;br /&gt;
! Handelnder&lt;br /&gt;
! Handelnde&lt;br /&gt;
! Versammlung, Gesamtheit der Handelnden&lt;br /&gt;
! Ort des Handelns&lt;br /&gt;
! Handlung an sich&lt;br /&gt;
! Ergebnis der Handlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abservieren&lt;br /&gt;
| abservent&lt;br /&gt;
| abservil&lt;br /&gt;
| Abservanz&lt;br /&gt;
| Abserveur, Abservent, Abservator&lt;br /&gt;
| Aberserveuse, Abservöse, Abservatrix, Abservatrice&lt;br /&gt;
| Abservenz&lt;br /&gt;
| Abservatorium&lt;br /&gt;
| Abservation, Abservage&lt;br /&gt;
| Abservat, Abservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agieren&lt;br /&gt;
| agent, agens&lt;br /&gt;
| agil&lt;br /&gt;
| Aktanz&lt;br /&gt;
| Akteur, Agent, Aktor&lt;br /&gt;
| Akteuse, Aktöse, Aktrix, Actrice&lt;br /&gt;
| Agenz&lt;br /&gt;
| Aktorium&lt;br /&gt;
| Aktion&lt;br /&gt;
| Akt, Aktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| agitieren&lt;br /&gt;
| agitant&lt;br /&gt;
| agital&lt;br /&gt;
| Agitanz&lt;br /&gt;
| Agiteur, Agitent, Agitator&lt;br /&gt;
| Agiteuse, Agitöse, Agitatrix, Agitatrice&lt;br /&gt;
| Agitenz&lt;br /&gt;
| Agitatorium&lt;br /&gt;
| Agitation, Agitage&lt;br /&gt;
| Agitat, Agitatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| akzeptieren&lt;br /&gt;
| akzeptant&lt;br /&gt;
| akzeptil, akzeptabel&lt;br /&gt;
| Akzeptanz&lt;br /&gt;
| Akzepteur, Akzeptent, Akzeptor&lt;br /&gt;
| Accepteuse, Akzeptöse, Akzeptrix, Acceptrice&lt;br /&gt;
| Akzeptenz&lt;br /&gt;
| Akzeptorium&lt;br /&gt;
| Akzeption, Akzeptage&lt;br /&gt;
| Akzept, Akzeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alligieren&lt;br /&gt;
| alligant&lt;br /&gt;
| alligal&lt;br /&gt;
| Alliganz&lt;br /&gt;
| Alligueur, Alliguent, Alligator&lt;br /&gt;
| Alligueuse, Alligöse, Alligatrix, Alligatrice&lt;br /&gt;
| Alliguenz&lt;br /&gt;
| Alligatorium&lt;br /&gt;
| Alligation, Alligage&lt;br /&gt;
| Alligat, Alligatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aspizieren, aspektieren&lt;br /&gt;
| aspektant&lt;br /&gt;
| aspektal, aspektabel&lt;br /&gt;
| Aspektanz&lt;br /&gt;
| Aspekteur, Aspektent, Aspektor&lt;br /&gt;
| Aspekteuse, Aspektöse, Aspektrix, Aspectrice&lt;br /&gt;
| Aspektenz&lt;br /&gt;
| Aspektorium&lt;br /&gt;
| Aspektion, Aspektage&lt;br /&gt;
| Aspekt, Aspektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| assistieren&lt;br /&gt;
| assistent&lt;br /&gt;
| assistil, assistibel&lt;br /&gt;
| Assistanz&lt;br /&gt;
| Assisteur, Assistent, Assistator&lt;br /&gt;
| Assisteuse, Assistöse, Assistatrix, Assistatrice&lt;br /&gt;
| Assistenz&lt;br /&gt;
| Assistatorium&lt;br /&gt;
| Assistation, Assistage&lt;br /&gt;
| Assistat, Assistatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| attentieren&lt;br /&gt;
| attentant&lt;br /&gt;
| attentil&lt;br /&gt;
| Attentanz&lt;br /&gt;
| Attenteur, Attentent, Attentator&lt;br /&gt;
| Attenteuse, Attentöse, Attentatrix, Attentatrice&lt;br /&gt;
| Attentenz&lt;br /&gt;
| Attentatorium&lt;br /&gt;
| Attentation, Attentage&lt;br /&gt;
| Attentat, Attentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| barbieren&lt;br /&gt;
| barbent&lt;br /&gt;
| barbil, barbant&lt;br /&gt;
| Barbanz&lt;br /&gt;
| Barbar&lt;br /&gt;
| Barbarin&lt;br /&gt;
| Barbarei&lt;br /&gt;
| Barbatorium&lt;br /&gt;
| Barbation, Barbage&lt;br /&gt;
| Barbat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beïren&lt;br /&gt;
| beïant&lt;br /&gt;
| beïal&lt;br /&gt;
| Beïanz&lt;br /&gt;
| Beieur, Beïent, Beator&lt;br /&gt;
| Beieuse, Beiöse, Beatrix, Beatrice&lt;br /&gt;
| Beïenz&lt;br /&gt;
| Beatorium&lt;br /&gt;
| Beation, Beiage&lt;br /&gt;
| Beat, Beatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blümieren&lt;br /&gt;
| blümerant&lt;br /&gt;
| blümeral&lt;br /&gt;
| Blümeranz&lt;br /&gt;
| Blümeur, Blümant, Blümor&lt;br /&gt;
| Blümeuse, Blümöse, Blümatrix, Blümatrice&lt;br /&gt;
| Blümenz&lt;br /&gt;
| Blümatorium&lt;br /&gt;
| Blümation, Blümage&lt;br /&gt;
| Blümat, Blümatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brillieren&lt;br /&gt;
| brillient&lt;br /&gt;
| brilliil, brilliabel&lt;br /&gt;
| Brillianz&lt;br /&gt;
| Brilleur, Brillient, Brilliator&lt;br /&gt;
| Brilleuse, Brilliöse, Brilliatrix, Brillatrice&lt;br /&gt;
| Brillienz&lt;br /&gt;
| Brilliatorium&lt;br /&gt;
| Brilliation, Brilliage&lt;br /&gt;
| Brilliat, Brilliatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| changieren&lt;br /&gt;
| changeant&lt;br /&gt;
| changeal&lt;br /&gt;
| Changeanz&lt;br /&gt;
| Changeur, Changent, Chanjator&lt;br /&gt;
| Changeuse, Chanjatrice&lt;br /&gt;
| Changenz&lt;br /&gt;
| Chanjatorium&lt;br /&gt;
| Chanjation, Chanjage&lt;br /&gt;
| Chanjat, Canjatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| charmieren&lt;br /&gt;
| charmant&lt;br /&gt;
| charmal&lt;br /&gt;
| Charmanz&lt;br /&gt;
| Charmeur, Charment, Charmator&lt;br /&gt;
| Charmeuse, Charmatrix, Charmatrice&lt;br /&gt;
| Charmenz&lt;br /&gt;
| Charmatorium&lt;br /&gt;
| Charmation, Charmage&lt;br /&gt;
| Charmat, Charmatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (d)elegieren&lt;br /&gt;
| (d)elegant&lt;br /&gt;
| (d)elegal, (d)elegabel&lt;br /&gt;
| (D-)Eleganz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateur, (D-)Elegent, (D-)Elegator&lt;br /&gt;
| (D-)Elegateuse, (D-)Elegatöse, (D-)Elegatrix, (D-)Elegatrice&lt;br /&gt;
| (D-)Elegenz&lt;br /&gt;
| (D-)Elegatorium&lt;br /&gt;
| (D-)Elegation, (D-)Elegage&lt;br /&gt;
| (D-)Elegat, (D-)Elegatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (de-)likieren&lt;br /&gt;
| (de-)likent&lt;br /&gt;
| (de-)likal&lt;br /&gt;
| (De-)Likanz&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueur, (De-)Likent, (De-)Likator&lt;br /&gt;
| (De-)Liqueuse, (De-)Liköse, (De-)Likatrix, (De-)Liquatrice&lt;br /&gt;
| (De-)Likenz&lt;br /&gt;
| (De-)Likatorium&lt;br /&gt;
| (De-)Likation, (De-)Licage&lt;br /&gt;
| (De-)Likat, (De-)Likatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| delinquieren&lt;br /&gt;
| delinguant&lt;br /&gt;
| delinguil&lt;br /&gt;
| Delinquanz&lt;br /&gt;
| Delinquateur, Delinquent, Delinquator&lt;br /&gt;
| Delinquatreuse, Delinquatrix, Delinquatrice&lt;br /&gt;
| Delinquenz&lt;br /&gt;
| Delinquatorium&lt;br /&gt;
| Delinquation, Delinquage&lt;br /&gt;
| Delinquat, Delinquatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diktieren&lt;br /&gt;
| diktant&lt;br /&gt;
| diktil, diktabel&lt;br /&gt;
| Diktanz&lt;br /&gt;
| Dikteur, Diktent, Dik(ta)tor&lt;br /&gt;
| Dicteuse, Diktöse, Dik(ta)trix, Dic(ta)trice&lt;br /&gt;
| Diktenz&lt;br /&gt;
| Dik(ta)torium&lt;br /&gt;
| Dik(ta)tion, Diktage&lt;br /&gt;
| Dikt(at), Diktatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dinieren&lt;br /&gt;
| dinent&lt;br /&gt;
| dinil&lt;br /&gt;
| Dinanz&lt;br /&gt;
| Dineur, Dinör, Dinent, Dinator&lt;br /&gt;
| Dineuse, Dinöse, Dinatrix, Dinatrice&lt;br /&gt;
| Dinenz&lt;br /&gt;
| Dinatorium&lt;br /&gt;
| Dination, Dinage&lt;br /&gt;
| Dinat, Dinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dirigieren&lt;br /&gt;
| dirigent&lt;br /&gt;
| dirigil, dirigabel&lt;br /&gt;
| Diriganz&lt;br /&gt;
| Dirigeur, Dirigent, Direktor&lt;br /&gt;
| Dirigeuse, Dirigöse, Direktrix, Directrice&lt;br /&gt;
| Dirigenz&lt;br /&gt;
| Direktorium&lt;br /&gt;
| Direktion, Dirigage&lt;br /&gt;
| Direkt, Direktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| diskrepieren&lt;br /&gt;
| diskrepant&lt;br /&gt;
| diskrepil, diskrepabel&lt;br /&gt;
| Diskrepanz&lt;br /&gt;
| Diskrepeur, Diskrepant, Diskreptor&lt;br /&gt;
| Diskrepeuse, Diskrepöse, Diskreptrix, Diskreptrice&lt;br /&gt;
| Diskrepenz&lt;br /&gt;
| Diskreptorium&lt;br /&gt;
| Diskreption, Diskrepage&lt;br /&gt;
| Diskrept, Diskrepur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dozieren&lt;br /&gt;
| dozent&lt;br /&gt;
| dozil, dokant&lt;br /&gt;
| Dokanz&lt;br /&gt;
| Dozent, Doktor&lt;br /&gt;
| Dozeuse, Doktrix&lt;br /&gt;
| Dozenz&lt;br /&gt;
| Doktorium&lt;br /&gt;
| Doktion, Dozage&lt;br /&gt;
| Dozat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| emigrieren&lt;br /&gt;
| emigrent&lt;br /&gt;
| emigril, emigrabel&lt;br /&gt;
| Emigranz&lt;br /&gt;
| Emigreur, Emigrent, Emigrator&lt;br /&gt;
| Emigreuse, Emigröse, Emigratrix, Emigratrice&lt;br /&gt;
| Emigrenz&lt;br /&gt;
| Emigratorium&lt;br /&gt;
| Emigration, Emigrage&lt;br /&gt;
| Emigrat, Emigratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eregieren&lt;br /&gt;
| erregent (erregend)&lt;br /&gt;
| eregil, eregabel&lt;br /&gt;
| Erektanz&lt;br /&gt;
| Eregeur, Eregent, Erektor&lt;br /&gt;
| Eregeuse, Eregöse, Erektrix, Erectrice&lt;br /&gt;
| Eregenz&lt;br /&gt;
| Erektorium&lt;br /&gt;
| Erektion, Eregage&lt;br /&gt;
| Erekt(um), Erektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| etieren&lt;br /&gt;
| etent&lt;br /&gt;
| etil&lt;br /&gt;
| Etanz&lt;br /&gt;
| Eteur, Etent, Etator&lt;br /&gt;
| Eteuse, Etöse, Etatrix, Etatrice&lt;br /&gt;
| Etenz&lt;br /&gt;
| Etatorium&lt;br /&gt;
| Etation, Etage&lt;br /&gt;
| Etat, Etatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| existieren&lt;br /&gt;
| existent&lt;br /&gt;
| existil, existibel&lt;br /&gt;
| Existanz&lt;br /&gt;
| Existeur, Existant, Existator&lt;br /&gt;
| Existeuse, Existöse, Existrix, Existrice&lt;br /&gt;
| Existenz&lt;br /&gt;
| Existatorium&lt;br /&gt;
| Existation, Existage&lt;br /&gt;
| Existat, Existatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fabrizieren&lt;br /&gt;
| fabrikant&lt;br /&gt;
| fabrizil, fabrikabel&lt;br /&gt;
| Fabrikanz&lt;br /&gt;
| Fabrikeur, Fabrikant, Fabrikator&lt;br /&gt;
| Fabriqueuse, Fabriköse, Fabrikatrix, Fabricatrice&lt;br /&gt;
| Fabrikatenz&lt;br /&gt;
| Fabrikatorium&lt;br /&gt;
| Fabrikation, Fabrikage&lt;br /&gt;
| Fabrikat, Fabrikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| firlefieren&lt;br /&gt;
| firlefent&lt;br /&gt;
| firlefil, firlefabel&lt;br /&gt;
| Firlefanz&lt;br /&gt;
| Firlefeur, Firleför, Firlefent, Firlefator&lt;br /&gt;
| Firlefeuse, Firleföse, Firlefatrix, Firlefatrice&lt;br /&gt;
| Firlefenz&lt;br /&gt;
| Firlefatorium&lt;br /&gt;
| Firlefation, Firlefage&lt;br /&gt;
| Firlefat, Firlefatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flanieren&lt;br /&gt;
| flanant&lt;br /&gt;
| flanil, flanibel&lt;br /&gt;
| Flananz&lt;br /&gt;
| Flaneur, Flanent, Flanator&lt;br /&gt;
| Flaneuse, Flanöse, Flanatrix, Flanatrice&lt;br /&gt;
| Flanenz&lt;br /&gt;
| Flanatorium&lt;br /&gt;
| Flanation, Flanage&lt;br /&gt;
| Flanat, Flanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frangieren&lt;br /&gt;
| frangent&lt;br /&gt;
| fragil, frangabel&lt;br /&gt;
| Fraktanz&lt;br /&gt;
| Frangeur, Frangent, Fraktor&lt;br /&gt;
| Frangeuse, Fraktrix, Fraktrice&lt;br /&gt;
| Frangenz&lt;br /&gt;
| Fraktorium&lt;br /&gt;
| Fraktion, Frage&lt;br /&gt;
| Fraktat, Fraktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| frant&lt;br /&gt;
| fril, frabel&lt;br /&gt;
| Franz&lt;br /&gt;
| Freur, Frent, Frator&lt;br /&gt;
| Freuse, Fröse, Fratrix, Fratrice&lt;br /&gt;
| Frenz&lt;br /&gt;
| Fratorium&lt;br /&gt;
| Fration, Frage&lt;br /&gt;
| Frat, Fratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| galieren&lt;br /&gt;
| galant&lt;br /&gt;
| galal, galabel&lt;br /&gt;
| Galanz&lt;br /&gt;
| Galeur, Galent, Galator&lt;br /&gt;
| Galeuse, Galöse, Galatrix, Galatrice&lt;br /&gt;
| Galenz&lt;br /&gt;
| Galatorium&lt;br /&gt;
| Galation, Galage&lt;br /&gt;
| Galat, Galatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garantieren&lt;br /&gt;
| garantant&lt;br /&gt;
| garantil, garantabel&lt;br /&gt;
| Garantanz&lt;br /&gt;
| Garanteur, Garantent, Garantor&lt;br /&gt;
| Garanteuse, Garantöse, Garantrix, Garantrice&lt;br /&gt;
| Garantenz&lt;br /&gt;
| Garantorium&lt;br /&gt;
| Garantion, Garantage&lt;br /&gt;
| Garant, Garantur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garieren&lt;br /&gt;
| garant&lt;br /&gt;
| garal&lt;br /&gt;
| Garanz&lt;br /&gt;
| Gareur, Garent, Garator&lt;br /&gt;
| Gareuse, Garöse, Garatrix, Garatrice&lt;br /&gt;
| Garenz&lt;br /&gt;
| Garatorium&lt;br /&gt;
| Garation, Garage&lt;br /&gt;
| Garat, Garatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| garnieren&lt;br /&gt;
| garnant&lt;br /&gt;
| garnil, garnibel&lt;br /&gt;
| Garnanz&lt;br /&gt;
| Garneur, Garnent, Garnator&lt;br /&gt;
| Garneuse, Garnöse, Garnatrix, Garnatrice&lt;br /&gt;
| Garnenz&lt;br /&gt;
| Garnatorium&lt;br /&gt;
| Garnation, Garnage&lt;br /&gt;
| Garnat, Garnatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genieren&lt;br /&gt;
| genant&lt;br /&gt;
| genil, genibel&lt;br /&gt;
| Genanz&lt;br /&gt;
| Genateur, Genent, Genator&lt;br /&gt;
| Genateuse, Genatrice&lt;br /&gt;
| Genenz&lt;br /&gt;
| Genatorium&lt;br /&gt;
| Genation, Genage&lt;br /&gt;
| Genat, Genatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gieren&lt;br /&gt;
| gent&lt;br /&gt;
| gil, gabel&lt;br /&gt;
| Ganz&lt;br /&gt;
| Geur, Gent, Gator&lt;br /&gt;
| Geuse, Göse, Gatrix, Gatrice&lt;br /&gt;
| Genz&lt;br /&gt;
| Gatorium&lt;br /&gt;
| Gation, Gage&lt;br /&gt;
| Gat, Gatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gratuieren&lt;br /&gt;
| gratulent&lt;br /&gt;
| gratulil, gratulabel&lt;br /&gt;
| Gratulanz&lt;br /&gt;
| Gratuleur, Gratulent, Gratulator&lt;br /&gt;
| Gratuleuse, Gratulöse, Gratulatrix, Gratulatrice&lt;br /&gt;
| Gratulenz&lt;br /&gt;
| Gratulatorium&lt;br /&gt;
| Gratulation, Gratulage&lt;br /&gt;
| Gratulat, Gratulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| implantieren&lt;br /&gt;
| implantant&lt;br /&gt;
| implantil, implantibel&lt;br /&gt;
| Implantanz&lt;br /&gt;
| Implanteur, Implantent, Implantator&lt;br /&gt;
| Implanteuse, Implantöse, Implantatrix, Implantatrice&lt;br /&gt;
| Implantenz&lt;br /&gt;
| Implantatorium&lt;br /&gt;
| Implantation, Implantage&lt;br /&gt;
| Implantat, Implantatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ingeniiern&lt;br /&gt;
| ingenient&lt;br /&gt;
| ingenil, ingeniabel&lt;br /&gt;
| Ingenianz&lt;br /&gt;
| Ingenieur, Ingenient, Ingeniator&lt;br /&gt;
| Ingenieuse, Ingeniatrice&lt;br /&gt;
| Ingenienz&lt;br /&gt;
| Ingeniatorium&lt;br /&gt;
| Ingeniation&lt;br /&gt;
| Ingeniat, Ingeniatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| installieren&lt;br /&gt;
| installent&lt;br /&gt;
| installil, installibel&lt;br /&gt;
| Installanz&lt;br /&gt;
| Installateur, Installent, Installator&lt;br /&gt;
| Installateuse, Installatöse, Installatrix, Installatrice&lt;br /&gt;
| Installenz&lt;br /&gt;
| Installatorium&lt;br /&gt;
| Installation, Installage&lt;br /&gt;
| Installat, Installatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| intelligieren&lt;br /&gt;
| intelligent&lt;br /&gt;
| intelligal, intelligibel&lt;br /&gt;
| Intelliganz&lt;br /&gt;
| Intelligeur, Intelligent, Intellektor&lt;br /&gt;
| Intelligeuse, Intelligöse, Intellektrix, Intellectrice&lt;br /&gt;
| Intelligenz&lt;br /&gt;
| Intellektorium&lt;br /&gt;
| Intellektion, Intelligage&lt;br /&gt;
| Intellekt, Intellektur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| internieren&lt;br /&gt;
| internent&lt;br /&gt;
| internil, internabel&lt;br /&gt;
| Internanz&lt;br /&gt;
| Interneur, Internent, Internator&lt;br /&gt;
| Interneuse, Internöse, Internatrix, Internatrice&lt;br /&gt;
| Internenz&lt;br /&gt;
| Internatorium&lt;br /&gt;
| Internation(al), Internage&lt;br /&gt;
| Internat, Internatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kapieren&lt;br /&gt;
| kapient&lt;br /&gt;
| kapil, kapabel&lt;br /&gt;
| Kapanz&lt;br /&gt;
| Capeur, Kapient, Kaptor&lt;br /&gt;
| Capeuse, Kapöse, Kaptrix, Captrice&lt;br /&gt;
| Kapienz&lt;br /&gt;
| Kaptorium&lt;br /&gt;
| Kaption, Kapage&lt;br /&gt;
| Kapat, Kapitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)eduzieren&lt;br /&gt;
| edukant&lt;br /&gt;
| eduzil, edukabel&lt;br /&gt;
| Eduzianz&lt;br /&gt;
| Edukateur, edukant, Edukator&lt;br /&gt;
| Educateuse, Edukatöse, Edukatrix, Educatrice&lt;br /&gt;
| Eduzenz&lt;br /&gt;
| Edukatorium&lt;br /&gt;
| Edukation, Edukage&lt;br /&gt;
| Edukat, Edukatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ko-)effiziieren&lt;br /&gt;
| effizient&lt;br /&gt;
| effizial, effiziabel&lt;br /&gt;
| Effizianz&lt;br /&gt;
| Efficiteur, Effizient, Effikator&lt;br /&gt;
| Efficiteuse, Effizitöse, Effikatrix, Efficatrice&lt;br /&gt;
| Effizienz&lt;br /&gt;
| Effikatorium&lt;br /&gt;
| Effikation, Effikage&lt;br /&gt;
| Effikat, Effikatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koalieren&lt;br /&gt;
| koalent&lt;br /&gt;
| koalil, koalibel&lt;br /&gt;
| Koalanz&lt;br /&gt;
| Coaleur, Koalent, Koalitor&lt;br /&gt;
| Coaleuse, Koalöse, Koalitrix, Coalitrice&lt;br /&gt;
| Koalenz&lt;br /&gt;
| Koalitorium&lt;br /&gt;
| Koalition, Koalage, Koalabär&lt;br /&gt;
| Koalit, Koalitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| koblieren&lt;br /&gt;
| koblent&lt;br /&gt;
| koblil&lt;br /&gt;
| Koblanz&lt;br /&gt;
| Cobleur, Koblent, Koblator&lt;br /&gt;
| Cobleuse, Koblöse, Koblatrix, Coblatrice&lt;br /&gt;
| Koblenz&lt;br /&gt;
| Koblatorium&lt;br /&gt;
| Koblation, Koblage&lt;br /&gt;
| Koblat, Koblatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kombinieren&lt;br /&gt;
| kombinent&lt;br /&gt;
| kombinil, kombinabel&lt;br /&gt;
| Kombinanz&lt;br /&gt;
| Combinateur, Kombinent, Kombinator&lt;br /&gt;
| Combinateuse, Kombinatöse, Kombinatrix, Kombinatrice&lt;br /&gt;
| Kombinenz&lt;br /&gt;
| Kombinatorium&lt;br /&gt;
| Kombination, Kombinage&lt;br /&gt;
| Kombinat, Kombinatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompilieren&lt;br /&gt;
| kompilent&lt;br /&gt;
| kompilil, kompilabel&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilateur, Kompilent, Kompilator&lt;br /&gt;
| Kompilateuse, Kompilatöse, Kompilatrix, Kompilatrice&lt;br /&gt;
| Kompilanz&lt;br /&gt;
| Kompilatorium&lt;br /&gt;
| Kompilation, Kompilage&lt;br /&gt;
| Kompilat, Kompilatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| komponieren&lt;br /&gt;
| komponent&lt;br /&gt;
| komponil, komponibel&lt;br /&gt;
| Komponanz&lt;br /&gt;
| Compositeur, Komponent, Kompositor&lt;br /&gt;
| Compositeuse, Kompositöse, Kompositrix, Compositrice&lt;br /&gt;
| Komponenz&lt;br /&gt;
| Kompositorium&lt;br /&gt;
| Komposition, Komponage&lt;br /&gt;
| Komposit, Kompositur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kondieren&lt;br /&gt;
| kondent&lt;br /&gt;
| kondil&lt;br /&gt;
| Kondanz&lt;br /&gt;
| Condeur, Kondent, Konditor&lt;br /&gt;
| Condeuse, Kondöse, Konditrix, Conditrice&lt;br /&gt;
| Kondenz&lt;br /&gt;
| Konditorium&lt;br /&gt;
| Kondition, Kondage&lt;br /&gt;
| Kondit, Konditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konkurrieren&lt;br /&gt;
| konkurrent&lt;br /&gt;
| konkurril, konkurribel&lt;br /&gt;
| Konkurranz&lt;br /&gt;
| Concurreur, Konkurrent, Konkurrator&lt;br /&gt;
| Concurreuse, Konkurröse, Konkurratrix, Concurratrice&lt;br /&gt;
| Konkurrenz&lt;br /&gt;
| Konkurratorium&lt;br /&gt;
| Konkurration, Konkurrage&lt;br /&gt;
| Konkurrat, Konkurratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konservieren&lt;br /&gt;
| konservent&lt;br /&gt;
| konservil, konservabel&lt;br /&gt;
| Konservanz&lt;br /&gt;
| Conserveur, Konservent, Konservator&lt;br /&gt;
| Conserveuse, Konservöse, Konservatrix, Conservatrice&lt;br /&gt;
| Konsvervenz&lt;br /&gt;
| Konservatorium&lt;br /&gt;
| Konservation, Konservage&lt;br /&gt;
| Konservat, Konservatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstatieren&lt;br /&gt;
| konstatent&lt;br /&gt;
| konstatil, konstatabel&lt;br /&gt;
| Konstatanz&lt;br /&gt;
| Constateur, Konstatent, Konstator&lt;br /&gt;
| Constateuse, Konstatöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstatenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konstieren&lt;br /&gt;
| konstant&lt;br /&gt;
| konstal&lt;br /&gt;
| Konstanz&lt;br /&gt;
| Consteur, Konstent, Konstator&lt;br /&gt;
| Consteuse, Konstöse, Konstatrix, Constatrice&lt;br /&gt;
| Konstenz&lt;br /&gt;
| Konstatorium&lt;br /&gt;
| Konstation, Konstage&lt;br /&gt;
| Konstat, Konstatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| konsumieren&lt;br /&gt;
| konsument&lt;br /&gt;
| konsumil, konsumibel&lt;br /&gt;
| Konsumanz&lt;br /&gt;
| Consumeur, Konsument, Konsumptor&lt;br /&gt;
| Consumeuse, Konsumöse, Konsumptrix, Consumptrice&lt;br /&gt;
| Konsumenz&lt;br /&gt;
| Konsumptorium&lt;br /&gt;
| Konsumption, Konsumage&lt;br /&gt;
| Konsumpt, Konsumptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kopulieren&lt;br /&gt;
| kopulent&lt;br /&gt;
| kopulil, kopulabel&lt;br /&gt;
| Kopulanz&lt;br /&gt;
| Kopuleur, Kopulent, Kopulator&lt;br /&gt;
| Copulateuse, Kopulatöse, Kopulatrix, Copulice&lt;br /&gt;
| Kopulenz&lt;br /&gt;
| Kopulatorium&lt;br /&gt;
| Kopulation, Kopulage&lt;br /&gt;
| Kopulat, Kopulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreieren&lt;br /&gt;
| kreent&lt;br /&gt;
| kreil, kreabel&lt;br /&gt;
| Kreanz&lt;br /&gt;
| Creeur, Kreent, Kreator&lt;br /&gt;
| Creeuse, Kreöse, Kreatrix, Creatrice&lt;br /&gt;
| Kreenz&lt;br /&gt;
| Kreatorium&lt;br /&gt;
| Kreation&lt;br /&gt;
| Kreat, Kreatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kulieren&lt;br /&gt;
| kulant&lt;br /&gt;
| kulal&lt;br /&gt;
| Kulanz&lt;br /&gt;
| Culeur, Kulant, Kulator&lt;br /&gt;
| Culeuse, Kulöse, Kulatrix, Culatrice&lt;br /&gt;
| Kulenz&lt;br /&gt;
| Kulatorium&lt;br /&gt;
| Kul(a)tion, Kulage&lt;br /&gt;
| Kulat, Kulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lieren&lt;br /&gt;
| lent&lt;br /&gt;
| lil, label&lt;br /&gt;
| Lanz&lt;br /&gt;
| Leur, Lent, Lotor&lt;br /&gt;
| Leuse, Löse, Lotrix, Lotrice&lt;br /&gt;
| Lenz&lt;br /&gt;
| Lotorium&lt;br /&gt;
| Lotion&lt;br /&gt;
| Lot, Lotur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| monieren&lt;br /&gt;
| monent&lt;br /&gt;
| monil, monabel&lt;br /&gt;
| Monanz&lt;br /&gt;
| Moneur, Monent, Monitor&lt;br /&gt;
| Moneuse, Monöse, Monitrix, Monitrice&lt;br /&gt;
| Monenz&lt;br /&gt;
| Monitorium&lt;br /&gt;
| Monition, Monage&lt;br /&gt;
| Monat, Monitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| montieren&lt;br /&gt;
| montent&lt;br /&gt;
| montal, montabel&lt;br /&gt;
| Montanz&lt;br /&gt;
| Monteur, Montent, Montator&lt;br /&gt;
| Monteuse, Montöse, Montatrix, Montatrice&lt;br /&gt;
| Montenz&lt;br /&gt;
| Montatorium&lt;br /&gt;
| Montation, Montage&lt;br /&gt;
| Montat, Montatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mummenschieren&lt;br /&gt;
| mummenschant&lt;br /&gt;
| mummenschal&lt;br /&gt;
| Mummenschanz&lt;br /&gt;
| Mummenschant, Mummenschator, Mummenscheur, Mummenschör&lt;br /&gt;
| Mummenschatrix, Mummenschatrice, Mummenscheuse, Mummenschöse&lt;br /&gt;
| Mummenschenz&lt;br /&gt;
| Mummenschatorium&lt;br /&gt;
| Mummenschation, Mummenschage&lt;br /&gt;
| Mummenschat, Mummenschatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mutieren&lt;br /&gt;
| mutent&lt;br /&gt;
| mutil, mutabel&lt;br /&gt;
| Mutanz&lt;br /&gt;
| Muteur, Mutent, Mutator&lt;br /&gt;
| Muteuse, Mutöse, Mutatrix, Mutatrice&lt;br /&gt;
| Mutenz&lt;br /&gt;
| Mutatorium&lt;br /&gt;
| Mutation, Mutage&lt;br /&gt;
| Mutat, Mutatur (Muttertier)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| navigieren&lt;br /&gt;
| navigant&lt;br /&gt;
| navigil, navigabel&lt;br /&gt;
| Naviganz&lt;br /&gt;
| Navigeur, Navigent, Navigator&lt;br /&gt;
| Navigeuse, Navigöse, Navigatrix, Navigatrice&lt;br /&gt;
| Navigenz&lt;br /&gt;
| Navigatorium&lt;br /&gt;
| Navigation, Navigage&lt;br /&gt;
| Navigat, Navigatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieren&lt;br /&gt;
| nant&lt;br /&gt;
| nil, nabel&lt;br /&gt;
| Nanz&lt;br /&gt;
| Neur, Nent, Nator&lt;br /&gt;
| Neuse, Nöse, Natrix, Natrice&lt;br /&gt;
| Nenz&lt;br /&gt;
| Natorium&lt;br /&gt;
| Nation, Nage&lt;br /&gt;
| Nat, Natur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| observieren&lt;br /&gt;
| observent&lt;br /&gt;
| observil, observabel&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observeur, Observent, Observator&lt;br /&gt;
| Observeuse, Observöse, Observatrix, Observatrice&lt;br /&gt;
| Observenz&lt;br /&gt;
| Observatorium&lt;br /&gt;
| Observeration, Observage&lt;br /&gt;
| Observat, Observatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| operieren&lt;br /&gt;
| operant&lt;br /&gt;
| operal, operabel&lt;br /&gt;
| Operanz&lt;br /&gt;
| Opereur, Operent, Operator&lt;br /&gt;
| Opereuse, Operöse, Operatrix, Operatrice&lt;br /&gt;
| Operenz&lt;br /&gt;
| Operatorium&lt;br /&gt;
| Operation, Operage&lt;br /&gt;
| Operat, Operatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ovieren&lt;br /&gt;
| ovent&lt;br /&gt;
| oval&lt;br /&gt;
| Ovanz&lt;br /&gt;
| Oveur, Ovör, Ovent, Ovator&lt;br /&gt;
| Oveuse, Ovöse, Ovatrix, Ovatrice&lt;br /&gt;
| Ovenz&lt;br /&gt;
| Ovatorium&lt;br /&gt;
| Ovation, Ovage&lt;br /&gt;
| Ovat, Ovatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patentieren&lt;br /&gt;
| patentent&lt;br /&gt;
| patentil, patentabel&lt;br /&gt;
| Patentanz&lt;br /&gt;
| Patenteur, Patentent, Patentator&lt;br /&gt;
| Patenteuse, Patentöse, Patentatrix, Patentatrice&lt;br /&gt;
| Patentenz&lt;br /&gt;
| Patentatorium&lt;br /&gt;
| Patentation, Patentage&lt;br /&gt;
| Patentat, Patentatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patieren&lt;br /&gt;
| patent&lt;br /&gt;
| patil, patebel&lt;br /&gt;
| Patanz&lt;br /&gt;
| Pateur, Patent, Patator&lt;br /&gt;
| Pateuse, Patöse, Patatrix, Patatrice&lt;br /&gt;
| Patenz&lt;br /&gt;
| Patatorium&lt;br /&gt;
| Patation, Patage&lt;br /&gt;
| Patat, Palatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| patiieren&lt;br /&gt;
| patient&lt;br /&gt;
| patial, patiabel&lt;br /&gt;
| Patianz&lt;br /&gt;
| Patieur, Patient, Patiator&lt;br /&gt;
| Patieuse, Patiöse, Patiatrix, Patiatrice&lt;br /&gt;
| Patienz&lt;br /&gt;
| Patiatorium&lt;br /&gt;
| Patiation, Patiage&lt;br /&gt;
| Patiat, Patiatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (ap)plaudieren&lt;br /&gt;
| plaudent&lt;br /&gt;
| plaudil, plausibel&lt;br /&gt;
| Plaudanz&lt;br /&gt;
| Plaudeur, Plaudent, Plausor&lt;br /&gt;
| Ploseuse, Plolatöse, Plostrix, Plostrice&lt;br /&gt;
| Plaudenz&lt;br /&gt;
| Plausorium&lt;br /&gt;
| Plausion, Plosion, Plausage&lt;br /&gt;
| Plausat, Plausur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| polieren&lt;br /&gt;
| polent&lt;br /&gt;
| polil, polibel&lt;br /&gt;
| Polanz&lt;br /&gt;
| Poleur, Polent, Politor&lt;br /&gt;
| Poleuse, Polöse, Politrix, Politrice&lt;br /&gt;
| Polenz&lt;br /&gt;
| Politorium&lt;br /&gt;
| Polition, Polage&lt;br /&gt;
| Polit, Politur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| popieren&lt;br /&gt;
| popent&lt;br /&gt;
| popil&lt;br /&gt;
| Popanz&lt;br /&gt;
| Popeur, Popent, Popator&lt;br /&gt;
| Popeuse, Popöse, Popatrix, Popatrice&lt;br /&gt;
| Popenz&lt;br /&gt;
| Popatorium&lt;br /&gt;
| Popation, Popage&lt;br /&gt;
| Popa(r)t, Popatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| prälieren&lt;br /&gt;
| prälent&lt;br /&gt;
| prälil&lt;br /&gt;
| Prälanz&lt;br /&gt;
| Preleur, Prälent, Prälator&lt;br /&gt;
| Preleuse, Prälöse, Prälatrix, Prelatrice&lt;br /&gt;
| Prälenz&lt;br /&gt;
| Prälatorium&lt;br /&gt;
| Prälation, Prälage&lt;br /&gt;
| Prälat, Prälatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präludieren&lt;br /&gt;
| präludent&lt;br /&gt;
| präludil, prälusibel&lt;br /&gt;
| Präludanz&lt;br /&gt;
| Preludeur, Präludent, Prälusor&lt;br /&gt;
| Preludeuse, Präludöse, Prälustrix, Preludatrice&lt;br /&gt;
| Präludenz&lt;br /&gt;
| Prälusorium&lt;br /&gt;
| Prälusion, Prälusage&lt;br /&gt;
| Präludat, Präludatur, Präludium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsidieren&lt;br /&gt;
| präsident&lt;br /&gt;
| präsidial, präsidiabel&lt;br /&gt;
| Präsidanz&lt;br /&gt;
| Presideur, Präsident, Präsidator&lt;br /&gt;
| Presideuse, Präsidöse, Präsidatrix, Presidatrice&lt;br /&gt;
| Präsidenz&lt;br /&gt;
| Präsidatorium&lt;br /&gt;
| Präsidation, Präsidage&lt;br /&gt;
| Präsidat, Präsidatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| präsieren&lt;br /&gt;
| präsent&lt;br /&gt;
| präsil, präsabel&lt;br /&gt;
| Präsanz&lt;br /&gt;
| Preseur, Präsent, Präsator&lt;br /&gt;
| Preseuse, Präsöse, Präsatrix, Presatrice&lt;br /&gt;
| Präsenz&lt;br /&gt;
| Präsatorium&lt;br /&gt;
| Präsation, Präsage&lt;br /&gt;
| Präsat, Präsatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pressieren&lt;br /&gt;
| pressent&lt;br /&gt;
| pressil, pressabel&lt;br /&gt;
| Pressanz&lt;br /&gt;
| Presseur, Pressent, Pressator&lt;br /&gt;
| Presseuse, Pressöse, Pressatrix, Pressatrice&lt;br /&gt;
| Pressenz&lt;br /&gt;
| Pressatorium&lt;br /&gt;
| Pressation, Pressage&lt;br /&gt;
| Pressat, Pressatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reagieren&lt;br /&gt;
| reagent&lt;br /&gt;
| reagil, reagibel&lt;br /&gt;
| Reaktanz &lt;br /&gt;
| Reacteur, Reagent, Reaktor&lt;br /&gt;
| Reacteuse, Reaktröse, Reaktrix, Reactrice&lt;br /&gt;
| Reagenz&lt;br /&gt;
| Reaktorium&lt;br /&gt;
| Reaktion, Reage&lt;br /&gt;
| Reakt, Reaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| redigieren &lt;br /&gt;
| redigent&lt;br /&gt;
| redigil, redigabel&lt;br /&gt;
| Rediktanz&lt;br /&gt;
| Redicteur, Rediktent, Rediktor&lt;br /&gt;
| Redicteuse, Rediktöse, Rediktrix, Redictrice&lt;br /&gt;
| Redigenz&lt;br /&gt;
| Rediktorium&lt;br /&gt;
| Rediktion, Redigage&lt;br /&gt;
| Redikt, Rediktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regieren&lt;br /&gt;
| regent&lt;br /&gt;
| regal, regibel&lt;br /&gt;
| Rektanz&lt;br /&gt;
| Regeur, Regent, Rektor&lt;br /&gt;
| Regeuse, Regöse, Rektrix, Rectrice&lt;br /&gt;
| Regenz&lt;br /&gt;
| Rektorium&lt;br /&gt;
| Rektion, Regage&lt;br /&gt;
| Rekt(um), Rektur(nen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| relevieren&lt;br /&gt;
| relevant&lt;br /&gt;
| releval, relevibel&lt;br /&gt;
| Relevanz&lt;br /&gt;
| Releveur, Relevent, Relevator&lt;br /&gt;
| Releveuse, Relevöse, Relevatrix, Relevatrice&lt;br /&gt;
| Revelenz&lt;br /&gt;
| Relevatorium&lt;br /&gt;
| Relevation, Relevage&lt;br /&gt;
| Relevat, Relevatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| revidieren&lt;br /&gt;
| revident&lt;br /&gt;
| revidil, revisibel&lt;br /&gt;
| Revidanz&lt;br /&gt;
| Revideur, Revident, Revisor, Revidator&lt;br /&gt;
| Revideuse, Revidöse, Revidatrix, Revistrix, Revidatrice&lt;br /&gt;
| Revidenz&lt;br /&gt;
| Revidatorium, Revisorium&lt;br /&gt;
| Revidation, Revidage, Revision&lt;br /&gt;
| Revidat, Revidatur, Revisat, Revisur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rezeptieren&lt;br /&gt;
| rezep(i)ent&lt;br /&gt;
| rezepil, rezeptil, rezeptibel&lt;br /&gt;
| Rezeptanz&lt;br /&gt;
| Recepteur, Rezep(i)ent, Rezeptor&lt;br /&gt;
| Recepteuse, Rezeptöse, Rezeptrix, Receptrice&lt;br /&gt;
| Rezepienz&lt;br /&gt;
| Rezeptorium&lt;br /&gt;
| Rezeption, Rezeptage&lt;br /&gt;
| Rezept, Rezeptur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salieren&lt;br /&gt;
| salent&lt;br /&gt;
| salil, salabel&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Saleur, Salent, Salator&lt;br /&gt;
| Saleuse, Salöse, Salatrix, Salatrice&lt;br /&gt;
| Salenz&lt;br /&gt;
| Salatorium&lt;br /&gt;
| Salation, Salage&lt;br /&gt;
| Salat, Salatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sanieren&lt;br /&gt;
| sanent&lt;br /&gt;
| sanil, sanabel&lt;br /&gt;
| Sananz&lt;br /&gt;
| Saneur, Sanör, Sanent, Sanator&lt;br /&gt;
| Saneuse, Sanöse, Sanatrix, Sanatrice&lt;br /&gt;
| Sanenz&lt;br /&gt;
| Sanatorium&lt;br /&gt;
| Sanation, Sanavage&lt;br /&gt;
| Sanat, Sanatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| satisfieren&lt;br /&gt;
| satisfent&lt;br /&gt;
| satisfal, satisfabel&lt;br /&gt;
| Satisfanz&lt;br /&gt;
| Satisfakteur, Satisfaktör, Satisfaktor, Satisfaktent&lt;br /&gt;
| Satisfakteuse, Satisfaktöse, Satisfaktrix, Satisfactrice&lt;br /&gt;
| Satisfenz, Satisfaktenz&lt;br /&gt;
| Satisfaktorium&lt;br /&gt;
| Satisfaktion, Satisfage&lt;br /&gt;
| Satisfat, Satisfatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwieren&lt;br /&gt;
| schwant&lt;br /&gt;
| schwiel, schwabel&lt;br /&gt;
| Schwanz&lt;br /&gt;
| Schweur, Schwent, Schwator&lt;br /&gt;
| Schweuse, Schwöse, Schwatrix, Schwatrice&lt;br /&gt;
| Schwenz&lt;br /&gt;
| Schwatorium&lt;br /&gt;
| Schwation, Schwage&lt;br /&gt;
| Schwat, Schwatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sedieren&lt;br /&gt;
| sedant&lt;br /&gt;
| sedil, sedabel&lt;br /&gt;
| Sedanz&lt;br /&gt;
| Sedateur, Sedent, Sedator&lt;br /&gt;
| Sedateuse, Sedatöse, Sedatrix, Sedatrice&lt;br /&gt;
| Sedenz&lt;br /&gt;
| Sedatorium&lt;br /&gt;
| Sedation, Sedage&lt;br /&gt;
| Sedat, Sedatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senieren&lt;br /&gt;
| senant&lt;br /&gt;
| senil, senibel&lt;br /&gt;
| Senanz&lt;br /&gt;
| Senateur, Senent, Senator&lt;br /&gt;
| Senateuse, Senatöse, Senatrix, Senatrice&lt;br /&gt;
| Senenz&lt;br /&gt;
| Senatorium&lt;br /&gt;
| Senation, Senage&lt;br /&gt;
| Senat, Senatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sensieren&lt;br /&gt;
| sensant&lt;br /&gt;
| sensil, sensibel&lt;br /&gt;
| Sensanz&lt;br /&gt;
| Sensateur, Sensent, Sensator&lt;br /&gt;
| Sensateuse, Sensatöse, Sensatrix, Sensatrice&lt;br /&gt;
| Sensenz&lt;br /&gt;
| Sensatorium&lt;br /&gt;
| Sensation, Sensage&lt;br /&gt;
| Sensat, Sensatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spagieren&lt;br /&gt;
| spagent&lt;br /&gt;
| spagil&lt;br /&gt;
| Spaganz&lt;br /&gt;
| Spagueur, Spagent, Spagator&lt;br /&gt;
| Spagueuse, Spagöse, Spagatrix, Spagatrice&lt;br /&gt;
| Spagenz&lt;br /&gt;
| Spagatorium&lt;br /&gt;
| Spagation, Spagage&lt;br /&gt;
| Spagat, Spagatur, Spaghetti&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spazieren&lt;br /&gt;
| spazient&lt;br /&gt;
| spazil, spaktibel&lt;br /&gt;
| Spaktanz&lt;br /&gt;
| Spacteur, Spazient, Spaktor&lt;br /&gt;
| Spacteuse, Spaktöse, Spaktrix, Spactrice&lt;br /&gt;
| Spatienz&lt;br /&gt;
| Spaktorium&lt;br /&gt;
| Spaktion, Spaziage&lt;br /&gt;
| Spakt, Spaktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spekulieren&lt;br /&gt;
| spekulant&lt;br /&gt;
| spekulial, spekulabel&lt;br /&gt;
| Spekulanz&lt;br /&gt;
| Speculeur, Spekulant, Spekulator&lt;br /&gt;
| Speculeuse, Spekulöse, Spekulatrix, Speculatrice&lt;br /&gt;
| Spekulenz&lt;br /&gt;
| Spekulatorium&lt;br /&gt;
| Spekul(a)tion, Spekulage&lt;br /&gt;
| Spekulat(ius), Spekulatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spendieren&lt;br /&gt;
| spendent&lt;br /&gt;
| spendil, spendabel&lt;br /&gt;
| Spendanz&lt;br /&gt;
| Spendeur, Spendent, Spensor&lt;br /&gt;
| Spendeuse, Spendatöse, Spenstrix, Spendatrice&lt;br /&gt;
| Spendenz&lt;br /&gt;
| Spensorium&lt;br /&gt;
| Spension, Spendage&lt;br /&gt;
| Spensat, Spendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieren&lt;br /&gt;
| stent&lt;br /&gt;
| stil, stabel&lt;br /&gt;
| Stanz&lt;br /&gt;
| Steur(Stör), Stent, Stator&lt;br /&gt;
| Steuse, Stöse, Statrix&lt;br /&gt;
| Stenz&lt;br /&gt;
| Statorium&lt;br /&gt;
| Station, Statage&lt;br /&gt;
| Stat, Statur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| studieren&lt;br /&gt;
| student&lt;br /&gt;
| studial, studibel&lt;br /&gt;
| Studanz&lt;br /&gt;
| Studeur, Student, Studitor&lt;br /&gt;
| Studeuse, Studöse, Studitrix, Studitrice&lt;br /&gt;
| Studenz&lt;br /&gt;
| Studitorium&lt;br /&gt;
| Studition, Studage&lt;br /&gt;
| Studit, Studitur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tendieren&lt;br /&gt;
| tendent&lt;br /&gt;
| tendil, tendibel&lt;br /&gt;
| Tendanz&lt;br /&gt;
| Tendeur, Tendent, Tensor&lt;br /&gt;
| Tendeuse, Tendatöse, Tenstrix, Tendatrice&lt;br /&gt;
| Tendenz&lt;br /&gt;
| Tensorium&lt;br /&gt;
| Tension, Tendage&lt;br /&gt;
| Tensat, Tendatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| thermostieren&lt;br /&gt;
| thermostant&lt;br /&gt;
| thermostil, thermostibel&lt;br /&gt;
| Thermostanz&lt;br /&gt;
| Thermostateur, Thermostent, Thermostator&lt;br /&gt;
| Thermostateuse, Thermostatöse, Thermostatrix, Thermostatrice&lt;br /&gt;
| Thermostenz&lt;br /&gt;
| Thermostatorium&lt;br /&gt;
| Thermostation, Thermostage&lt;br /&gt;
| Thermostat, Thermostatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tieren&lt;br /&gt;
| tant&lt;br /&gt;
| til, tibel&lt;br /&gt;
| Tanz&lt;br /&gt;
| Teur, Tent, Tator&lt;br /&gt;
| Teuse, Töse, Tatrix, Tatrice&lt;br /&gt;
| Tenz&lt;br /&gt;
| Tatorium&lt;br /&gt;
| Tation, Tage&lt;br /&gt;
| Tat, Tatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tolerieren&lt;br /&gt;
| tolerant&lt;br /&gt;
| toleril, tolerabel&lt;br /&gt;
| Toleranz&lt;br /&gt;
| Tolereur, Tolerent, Tolerator&lt;br /&gt;
| Tolereuse, Toleröse, Toleratrix, Toleratrice&lt;br /&gt;
| Tolerenz&lt;br /&gt;
| Toleratorium&lt;br /&gt;
| Toleration, Tolerage&lt;br /&gt;
| Tolerat, Toleratur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tradieren&lt;br /&gt;
| tradent&lt;br /&gt;
| tradil, tradibel&lt;br /&gt;
| Tradanz&lt;br /&gt;
| Tradeur, Tradent, Traditor&lt;br /&gt;
| Tradeuse, Tradöse, Traditrix, Traditrice&lt;br /&gt;
| Tradenz&lt;br /&gt;
| Traditorium&lt;br /&gt;
| Tradition&lt;br /&gt;
| Tradit, Traditur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tutieren&lt;br /&gt;
| tutent&lt;br /&gt;
| tutil, tutabel&lt;br /&gt;
| Tutanz&lt;br /&gt;
| Tuteur, Tutent, Tutor&lt;br /&gt;
| Tuteuse, Tutöse, Tutrix, Tutrice&lt;br /&gt;
| Tutenz&lt;br /&gt;
| Tutorium&lt;br /&gt;
| Tution, Tutage&lt;br /&gt;
| Tut, Tutur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urinieren&lt;br /&gt;
| urinent&lt;br /&gt;
| urinal&lt;br /&gt;
| Urinanz&lt;br /&gt;
| Urineur, Urinent, Urinator&lt;br /&gt;
| Urineuse, Urinatrix, Urinatrice&lt;br /&gt;
| Urinenz&lt;br /&gt;
| Urinatorium&lt;br /&gt;
| Urination&lt;br /&gt;
| Urinat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| zant&lt;br /&gt;
| zil, zabel&lt;br /&gt;
| Zanz&lt;br /&gt;
| Zeur, Zent, Zator&lt;br /&gt;
| Zeuse, Zöse, Zatrix, Zatrice&lt;br /&gt;
| Zenz&lt;br /&gt;
| Zatorium&lt;br /&gt;
| Zation, Zage&lt;br /&gt;
| Zat, Zatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zitieren&lt;br /&gt;
| zitent&lt;br /&gt;
| zitil, zitabel&lt;br /&gt;
| Zitanz&lt;br /&gt;
| Ziteur, Zitent, Zitor&lt;br /&gt;
| Ziteuse, Zitöse, Zitrix, Zitrice&lt;br /&gt;
| Zitenz&lt;br /&gt;
| Zitorium&lt;br /&gt;
| Zition, Zitage&lt;br /&gt;
| Zitat, Zitur&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielsätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als Nummer 7 der britischköniglichen Geheimagenz vollzieht James Bond so manchen Geheimakt.&lt;br /&gt;
* Klaus Wowereit ist als Regenter Bürgermeister beschäftigt mit der Rektion des Stadtlandes Berlin.&lt;br /&gt;
* Diese Frau mag betörend schön sein, aber man sagt ihr eine schlimme Diriganz nach.&lt;br /&gt;
* Auf dem Frankfurter Parkett trifft sich die gesamte Aktienspekulenz im bildschirmglühenden Spekulatorium. Da Weihnachten ist, gibt es Kekse.&lt;br /&gt;
* Für eine Variable bedeutet ihre Koeffizianz in einem rellen Polynom, dass sie reell ist.&lt;br /&gt;
* Franz und seine alte Schulfreundin Helga sind Koedukate.&lt;br /&gt;
* Bei der Abendgalation im Sensatorium tragen betuchte Damen ihre Elegate zur Schau.&lt;br /&gt;
* Gestern lief ein Verzweiflungstor amok. Während der Verzweiflungstation (vergl.: &amp;amp;bdquo;Endstation Hoffnung&amp;amp;ldquo;) schoß er mit einer Handfeuerwaffe. Das Verzweiflungstat bestand in drei Toten und vier Verletzten.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Haben Sie denn keine Abzweigmuffe dabei?&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Nein, aber ich hole eben eine aus dem Gas-/Wasserinstallatorium.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Immer wenn sie menstruent war, war Moni eine reine Monitrix. Ihr Freund nannte ihren wiederkehrenden Schimpf daher das Monatsmonat.&lt;br /&gt;
* &amp;amp;bdquo;Meine Dame, gesellen wir uns zur Flanenz in die Sonne und begeben uns auf eine gemeinsame Spaktion!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
* Am OP-Tisch begegnen sich Patierender und Operent oft zum ersten mal.&lt;br /&gt;
* Bevor Einstein durch seine Relativitätsrevolution relevierend wurde, war er im Patentatorium angestellt.&lt;br /&gt;
* Die Getränkeindurstrie befürchtet einen Einbruch des Bierkonsumpts.&lt;br /&gt;
* Seit der Scheich nach Deutschland gezogen ist, muss er sich den Bezinch Emiratemigrat gefallen lassen.&lt;br /&gt;
* Im Internatorium sitzen die Internate über ihren Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
* Das Ergebnis der Nation ist die Natur.&lt;br /&gt;
* Der Fraktionschef ist ein Wortfraktor. Ohne Rücksicht auf die Frangenz frangiert er die Worte bei jeder Fraktat. Nachdem er sich bei seiner letzten Fraktionsrede in Frage geredet hatte, lag das Ergebnis auf der Hand: Da war Fraktur geredet worden.&lt;br /&gt;
* Der Obersanator tiel der versammelten Sanenz mit, der Patient wäre schlechterdings sanil.&lt;br /&gt;
* Die Satisfenz ward satis-fahl: &amp;quot;&#039;&#039;die&#039;&#039; Kränkung ist nicht satisfal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=384.0 Partizip I der ieren-Verben] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6686</id>
		<title>Animalpoesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6686"/>
		<updated>2016-03-05T12:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Möwe (Adler) Horst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kater Karlo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kater Karlo ist verdrossen.&lt;br /&gt;
Bös&#039; bescholt ihn Walters Geist!&lt;br /&gt;
Und darum hat er beschlossen,&lt;br /&gt;
daß er fortan anders heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhelm, diesen Namen wählt er,&lt;br /&gt;
doch er hat sich nicht befrieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Selbst als Trudi sich vermählt er&lt;br /&gt;
wird er weiter maledieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe (Adler) Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Horst, der doch ein Adler war,&lt;br /&gt;
fiöhl als Möwe sich geboren,&lt;br /&gt;
reichlich falsch und recht verloren&lt;br /&gt;
in dem Körper eines Aar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien zum Schluß gar bitt&#039;re Zähren,&lt;br /&gt;
daß ihm Hilfe angedeihe,&lt;br /&gt;
man vom Sein als schlichte Weihe&lt;br /&gt;
ihn verfœhr&#039; in höh&#039;re Sphären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach! man erborm sich Horstens nicht,&lt;br /&gt;
Ihm zum stetigen Verdruß,&lt;br /&gt;
Er lob fort als Adlatus,&lt;br /&gt;
Erhusch nie Möwendaseins Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er&#039;s auch nie richtig schötz&#039;,&lt;br /&gt;
Er akzeptor zum Schluß sein Leben,&lt;br /&gt;
Wewoll nie mehr nach Möv&#039;nem streben,&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines Freunds: des Geiers Götz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/T&amp;diff=6685</id>
		<title>Starke Verben/T</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/T&amp;diff=6685"/>
		<updated>2016-03-05T11:29:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: toben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
tackern, tirckt, turck, türcke, tirck, getorcken, K&lt;br /&gt;
tadeln, tilt, told, tölde, tild, getolden, K&lt;br /&gt;
tafeln,, talf, tälfe,, getolfen, K&lt;br /&gt;
tagen,, tug, tüge,, getagen&lt;br /&gt;
taggen,, tugg, tügge,, getuggen&lt;br /&gt;
takten, tikt, tokt, tökte, tik, getokten&lt;br /&gt;
talken, tilkt, tolk, tölke, tilk, getolken&lt;br /&gt;
tändeln,, tolnd, tölnde,, getolnden, K&lt;br /&gt;
tangieren,, tangens, tangente,, tangenten, I&lt;br /&gt;
tänzeln,, tolnz, tölnze,, getolnzen, K&lt;br /&gt;
tanzen,, tunz, tünze, tinz, getunzen&lt;br /&gt;
tappen,, tupp, tüppe,, getappen&lt;br /&gt;
tappern, tirppt, turpp, türppe, tirpp, getarppen, K&lt;br /&gt;
tapsen,, tops, töpse,, getopsen&lt;br /&gt;
tarnen, tärnt, torn, törne, tärn, getornen&lt;br /&gt;
tasten,, tastatur, tastatöre,, tastaturen, V&lt;br /&gt;
tätscheln,, toltsch, töltsche,, getoltschen, K&lt;br /&gt;
tauchen, teucht, toch, töche, teuche, getauchen&lt;br /&gt;
tauen,, tieb, tiebe,, getauen&lt;br /&gt;
täuen, tieht, tuh, tühe, tieh, getuhen&lt;br /&gt;
taufen,, tuff, tüffe,, getuffen&lt;br /&gt;
taugen,, tog, töge,, getogen&lt;br /&gt;
taumeln,, tulm, tülme,, getumlen, K&lt;br /&gt;
  Der Taumel hat im Laufe der Sprachgeschichte auch unsere Zungen ergriffen und die Konsonantenverschiebung im Partizip II wieder aufgelosen.&lt;br /&gt;
tauschen,, tosch, tösche,, getoschen&lt;br /&gt;
täuschen,, tusch, tüsche,, getuschen&lt;br /&gt;
täuscherln, 2. tleirsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. tleirscht, tlorsch, tlörsche, tleirsch, letorschen, K3&lt;br /&gt;
tausendsteln,, tiusolndst, tiüsölndste,, tiusolndsten, ZK&lt;br /&gt;
teasen,, tas, täse,, getoasen&lt;br /&gt;
technikern, tichnirkt, tachnark, tächnärke, tichnirk, tochnorken, ZK&lt;br /&gt;
techtelmechteln, tilchtmilcht, talchtmalcht, tälchtemälchte, tilchtmilcht, tolchtgemolchten, Z&lt;br /&gt;
  Hier entwickelt die Coniugatio duplex Ähnlichkeiten mit dem v.a. bei Modalverben verbrittenen Reduplikationsimperfekt. Im Partizip II hebt der für ein zünftiges Techtelmechtel unabkömmliche Lustmolch sein Haupt.&lt;br /&gt;
teeren,, toor, tööre,, getooren&lt;br /&gt;
teilen,, tiel, tiele,, getielen&lt;br /&gt;
temperieren,, temperatur, temperatöre,, temperaturen, I&lt;br /&gt;
terminieren,, terminator, terminatöre,, terminatoren, I&lt;br /&gt;
testen,, tost, töste,, getosten&lt;br /&gt;
texen [ˈtɛçn̩], tixt [tɪçt], tox [tɔx], töxe [ˈtœçə], tix [tɪç], getoxen [gəˈtɔxn̩]&lt;br /&gt;
texten,, tuxt, tüxte,, getuxten&lt;br /&gt;
thematisieren, matisiert the, matisur the, matisüre the, matisiere the, thematisuren, P&lt;br /&gt;
thronen,, thrån, thrœne,, gethrånen&lt;br /&gt;
ticken,, tock, töcke,, getocken&lt;br /&gt;
tigern,, torg, törge,, getorgen&lt;br /&gt;
tilgen,, talg, tälge,, getulgen&lt;br /&gt;
timen,, tjum, tjüme,, getjumen&lt;br /&gt;
tingeln,, talng, tälnge,, getolngen&lt;br /&gt;
tingieren,, tinktur, tinktöre,, tinkturen, I&lt;br /&gt;
tippeln,, tolpp, tölppe,, getolppen, K&lt;br /&gt;
tippen,, topp, töppe,, getoppen&lt;br /&gt;
tippexen, tippixt, toppax, töppäxe, tippix, toppoxen, Z&lt;br /&gt;
tirilieren,, tirrilar, tilliräre,, tirriloren, ZO2&lt;br /&gt;
  Onomatopoetisch und zwiefach konjugoren &amp;amp;ndash; mit einer besonderen Gemeinheit im Konjunktiv II!&lt;br /&gt;
tischlern, trilscht, torlsch, törlsche, trilsch, getorlschen, KV&lt;br /&gt;
titeln,, tolt, tölte,, getolten, K&lt;br /&gt;
toben,, tåb, tœbe,, getoben&lt;br /&gt;
tollen,, tull, tülle,, getullen&lt;br /&gt;
tönen,, tån, tœne,, getånen&lt;br /&gt;
tonisieren,, tonsur, tonsöre,, tonsuren, I&lt;br /&gt;
töpfern, tirpft, torpf, törpfe, tirpf, getorpfen, K&lt;br /&gt;
tordieren,, tortur, tortöre,, torturen, I&lt;br /&gt;
torkeln,, turlk, türlke,, geturlken, K&lt;br /&gt;
tosen, töst, ties, tiese,, getosen&lt;br /&gt;
töten,, tåt, t&amp;amp;oelig;te,, getoten&lt;br /&gt;
traben,, trub, trübe,, getraben&lt;br /&gt;
trachten,, trucht, trüchte,, getrachten&lt;br /&gt;
tracken, trickt, truck, trücke, trick, getrocken&lt;br /&gt;
traktieren,, traktor, traktöre,, traktoren, I&lt;br /&gt;
trällern,, trurll, trürlle,, getrurllen, K&lt;br /&gt;
trampeln, trälmpt, trolmp, trölmpe, trilmp, getrolmpen, K&lt;br /&gt;
trampen, trimpt, tromp, trömpe, trimp, getrompen&lt;br /&gt;
tränken,, trachte, trächte,, getracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
transpirieren,, transpipar, transpipäre,, transpiporen&lt;br /&gt;
trappeln,, trulpp, trülppe,, getrulppen, K&lt;br /&gt;
trapsen,, trops, tröpse,, getropsen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tapsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
trauen,, truh, trühe,, getruhen&lt;br /&gt;
trauern,, trur, trüre,, getruren&lt;br /&gt;
träufeln,, trolf, trölfe,, getrolfen, K&lt;br /&gt;
traumatisieren, tratiïert maus, trottoir mus, trötöäre müs, tratiïere maus, mustratuoren, P4Z4&lt;br /&gt;
  Coniugatio quadruplex mit Assoziationen an Kleinsäuger, Vuvuzelas und Obstpüree auf Bürgersteigen. Der Konjunktiv II ist denjenigen gewomden, die von finnischen/türkischen Synchronisationen Benjamin Blümchens traumatisiert, pardon, mustratuoren wurden. &amp;lt;i&amp;gt;AZ&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
träumen,, tromm, trömme,, getrommen&lt;br /&gt;
treideln,, trield, trielde,, getrielden, K&lt;br /&gt;
trennen, trinnt, trann, trönne, trinn, getronnen&lt;br /&gt;
trichtern,, trorcht, trörchte,, getrorchten, K&lt;br /&gt;
tricksen,, tracks, trückse,, getrocksen&lt;br /&gt;
trietzen,, tratz, trätze,, getratzen&lt;br /&gt;
triggern, trirggt, trargg, trörgge, trirgg, getrorggen, K&lt;br /&gt;
trillern,, trierl, trierle,, getrierlen, O1K&lt;br /&gt;
trimmen,, trumm, trümme,, getrummen&lt;br /&gt;
trippeln,, trolpp, trölppe,, getrolppen, K&lt;br /&gt;
triumphieren,, triumphator, triumphatöre,, triumphatoren, I&lt;br /&gt;
trocknen, trinckt, tronck, tröncke, trinck, getroncken, K&lt;br /&gt;
trödeln,, trold, trölde,, getrolden, K&lt;br /&gt;
trollen,, trull, trülle,, getrullen&lt;br /&gt;
trommeln,, trlumm, trlümme,, trlummen, K&lt;br /&gt;
trompeten, 2. trompittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. trompitt, trompat, trompäte, trompieht, trompeten&lt;br /&gt;
tröpfeln,, trolpf, trölpfe,, getrolpfen, K&lt;br /&gt;
tropfen, tröpft, trupf, trüpfe, tröpf, getropfen&lt;br /&gt;
trösten,, trost, trœste,, getrosten&lt;br /&gt;
tröten,, tråt, tr&amp;amp;oelig;te,, getroten&lt;br /&gt;
trotteln,, trlott, trlötte,, trlotten, K4&lt;br /&gt;
trotten,, trotát, trotäte, trotú!, trotán&lt;br /&gt;
  ähnlich dem Lateinischen &amp;quot;condere&amp;quot; oder &amp;quot;tradere&amp;quot; ist die Präsensform von &amp;quot;trotten&amp;quot; durch Akzentwechsel und Vokalschwächung aus &amp;quot;tro-tun&amp;quot; entstanden. In den anderen Zeiten tritt die ursprüngliche Gestalt wieder zu Tage.&lt;br /&gt;
trotzen, trötzt, traß, träße, trötzt, getressen&lt;br /&gt;
  frei nach &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
trüben,, trob, tröbe,, getroben&lt;br /&gt;
trudeln, trildt, trald, trälde, trild, getrulden, K&lt;br /&gt;
trumpfen,, trampf, trämpfe,, getrampfrn&lt;br /&gt;
tschilpen,, tschalp, tschülpe,, getscholpen&lt;br /&gt;
tuckern,, torck, törcke,, getorcken, K&lt;br /&gt;
tüfteln,, tolft, tölfte,, getolften, K&lt;br /&gt;
tummeln,, tlomm, tlömme,, getlommen, K&lt;br /&gt;
tünchen,, tjunch, tjünche,, getjunchen, D&lt;br /&gt;
tunen,, tonn, tönne,, getonnen&lt;br /&gt;
tunken,, tank, tänke,, getunken&lt;br /&gt;
tunneln,, tolnn, tölnne,, getolnnen, K&lt;br /&gt;
tupfen,, topf, töpfe,, getopfen&lt;br /&gt;
türken, 1. turk&amp;lt;br/&amp;gt;2. turkst&amp;lt;br/&amp;gt;3. turk, totork, totörke,, teturken, R&lt;br /&gt;
  Die Präsensbildung ist an &#039;&#039;müssen&#039;&#039; angelehnen.&lt;br /&gt;
türmen, 1. türme&amp;lt;br /&amp;gt;2. turmst&amp;lt;br /&amp;gt;3. turmt, tiarm, tiärme, turm, getiurmen, D1&lt;br /&gt;
turnen,, torn, törne,, getornen&lt;br /&gt;
turteln,, torlt, törlte,, getorlten, K&lt;br /&gt;
tuscheln,, tolsch, tölsche,, getolschen, K&lt;br /&gt;
tuten,, tudd, tüdde,, getudden, O2&lt;br /&gt;
twittern,, twortt, twörtte,, getwortten, K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6682</id>
		<title>Animalpoesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6682"/>
		<updated>2016-03-04T10:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Kater Karlo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kater Karlo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kater Karlo ist verdrossen.&lt;br /&gt;
Bös&#039; bescholt ihn Walters Geist!&lt;br /&gt;
Und darum hat er beschlossen,&lt;br /&gt;
daß er fortan anders heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhelm, diesen Namen wählt er,&lt;br /&gt;
doch er hat sich nicht befrieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Selbst als Trudi sich vermählt er&lt;br /&gt;
wird er weiter maledieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6681</id>
		<title>Animalpoesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6681"/>
		<updated>2016-03-03T12:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Elephant N.N.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elephant N.N. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt ja manchmal Strophen in Gedichten,&lt;br /&gt;
sprach mal ein Elephant,&lt;br /&gt;
da möcht&#039; ein anderer von berichten,&lt;br /&gt;
denn ich bin zu genant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteh&#039;, mein Freund, daß ich es mir erlaube,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; so ein Gefühl —&lt;br /&gt;
da ist doch was im Busch — ich glaube —&lt;br /&gt;
das ist Kalkül! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=6680</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
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		<updated>2016-03-02T12:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: aufheierln&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten, 2. ächtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ächt, iecht, iechte, ächt, geachten&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln,, oln, ölne,, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufrappeln, rilppt auf, rulpp auf, rülppe auf,, aufgeralppen, K&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=6679</id>
		<title>Starke Verben/S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=6679"/>
		<updated>2016-03-02T12:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: schneeberln (&amp;quot;leicht schneien&amp;quot;)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
sabbeln, silbbt, solbb, sülbbe, silbb, gesulbben, K&lt;br /&gt;
sabbern,, sorbb, sürbbe,, gesurbben, K&lt;br /&gt;
sächseln, sälchst, solchs, sölchse, silchs, gesolchsen, K&lt;br /&gt;
sacken,, suk, süke, siek, gesuken&lt;br /&gt;
säen,, sand, sünde,, gesanden, C&lt;br /&gt;
sagen,, sug, süge,, gesagen&lt;br /&gt;
sägen,, sarg, särge,, gesarken, V&lt;br /&gt;
  Ei, wo kommt denn das eingeschobene &#039;&#039;r&#039;&#039; her? Sagen wir mal, das ist lautmalerisch für das Ricke-Racke der Sägezähne. Stärker B. Goldmann: „Spaß muss!“&lt;br /&gt;
salbadern, salbirdt, salburd, salbürde, salbird, salburden, K&lt;br /&gt;
salben,, sielb, sielbe,, gesielben&lt;br /&gt;
salzen, 2./3. silzt, sielz, sielze, silz, gesalzen&lt;br /&gt;
sammeln, silmmt, solmm, sölmme, silmm, gesolmmen, K&lt;br /&gt;
satteln,, soltt, söltte,, gesultten&lt;br /&gt;
sättigen,, sattog, sättöge,, gesattogen, Z&lt;br /&gt;
sauen,, sieb, siebe,, gesauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
säubern,, sorb, sörbe,, gesorben, K&lt;br /&gt;
säuern,, sur, süre,, gesoren&lt;br /&gt;
säumen,, somm, sömme,, gesommen&lt;br /&gt;
säuseln,, suls, sülse,, gesulsen, K&lt;br /&gt;
sausen,, sus, süse,, gesusen&lt;br /&gt;
scannen, scinnt, sconn, scönne, scinn, gesconnen&lt;br /&gt;
schaben, schat, schatte, schätte,, geschabt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;haben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schächten, 2. schich(t)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. schicht, schocht, schöchte, schicht, geschochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schaden, schädt, schud, schüde,, geschuden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schädigen,, schudag, schüdäge,, geschudegen, K&lt;br /&gt;
schäkern,, schark, schärke, schirk, geschorken, K&lt;br /&gt;
schälen,, schal, schüle,, gesch&amp;amp;aring;len&lt;br /&gt;
schalten,, schielt, schielte,, geschalten&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands und in Österreich tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
schämen, schamt, schiam, schiöme, scham, geschiamen, D&lt;br /&gt;
schanzen,, schonz, schönze,, geschunzen&lt;br /&gt;
schärfen, schirft, scharf, schörfe, schirf, geschorfen&lt;br /&gt;
scharmützeln, 2./3. milzt schar, miultz schar, miöltze schar, miltz schar, scharmiultzen, PKD&lt;br /&gt;
scharren,, schorr, schörre,, geschorren&lt;br /&gt;
scharwenzeln, 2./3. wilnzt schar, wolnz schar, wölnze schar, wilnz schar, scharwolnzen, PK&lt;br /&gt;
schatten,, schott, schötte,, geschotten&lt;br /&gt;
schätzen,, schaz, schüze,, geschozen&lt;br /&gt;
schaudern,, schord, schörde,, geschorden, K&lt;br /&gt;
schauen,, schieh, schiehe,, geschauen&lt;br /&gt;
schaufeln,, schualf, schüälfe,, geschualfen&lt;br /&gt;
  Stärkung mit Diphthongdrehung – auch ne Idee.&lt;br /&gt;
schaukeln,, scholk, schölke,, gescholken, K&lt;br /&gt;
schäumen,, schum, schüme,, geschummen&lt;br /&gt;
schauspielern, spirlt schau, spurl schuh, spürle schüh, spirl schau, schuhgespurlen, ZPK&lt;br /&gt;
scheffeln,, schalff, schälffe, schilff, gescholffen, K&lt;br /&gt;
scheitern,, schirt, schirte,, geschirten, K&lt;br /&gt;
schellen,, scheel, scheele,, gescheelen, O1&lt;br /&gt;
schenken,, schachte, schächte,, geschacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
scheppern,, scharpp, schürppe,, geschorppen, K&lt;br /&gt;
scherzen, 2./3. schirzt, scharz, schürze, schirz, geschorzen&lt;br /&gt;
scheuchen, schicht, schauch, schüche, schich, geschuchen&lt;br /&gt;
scheuen,, schuh, schühe,, geschuhen&lt;br /&gt;
scheuern, schrout, schruia, schrüiä, schrou, geschruion, TK&lt;br /&gt;
schichten,, schucht, schüchte,, geschuchten&lt;br /&gt;
schicken,, schak, schäke,, geschucken&lt;br /&gt;
schielen, schiölt, schiül, schiäle, schiöl, geschiolen, VD&lt;br /&gt;
  Das diphthongische Abgleiten des &#039;&#039;i&#039;&#039; in einen Umlaut illustriert sehr schön das Abgleiten eines Augapfels von der richtigen Blickrichtung.&lt;br /&gt;
schienen,, schan, schäne,, geschenen&lt;br /&gt;
schiffen,, schoff, schöffe,, geschoffen&lt;br /&gt;
schildern, schrildst, schrald, schrälde, schrild, geschrolden, K2&lt;br /&gt;
schillern,, schurll, schürlle,, geschurllen, K&lt;br /&gt;
schilpen,, schielb, schielbe,, geschielben, O1&lt;br /&gt;
schimmeln,, scholmm, schölmme,, gescholmmen, K&lt;br /&gt;
schimmern,, schormm, schörmme,, geschormmen, K&lt;br /&gt;
schimpfen,, schampf, schämpfe,, geschompfen&lt;br /&gt;
schinden,, schand, schände,, geschanden&lt;br /&gt;
schippen,, schopp, schöppe,, geschoppen&lt;br /&gt;
schlabbern,, schlabarb, schlabärbe,, schlabarben, K6&lt;br /&gt;
schlachten,, schlocht, schlöchte,, geschlochten&lt;br /&gt;
schlackern,, schlorck, schlörcke,, geschlorcken, K&lt;br /&gt;
schlagbohren, 1. bohre schlag&amp;lt;br/&amp;gt;2. böhrst schläg&amp;lt;br/&amp;gt;3. böhrt schläg, biehr schlug, biehre schlüg, böhre schläg, schlaggebohren, ZP&lt;br /&gt;
schlagzeilen, zeilt schlag, ziel schlag, ziele schlag, zeile schlag, schlaggezielen, P&lt;br /&gt;
schlampen,, schlomp, schlömpe,, geschlompen&lt;br /&gt;
schlängeln,, schlolng, schlölnge,, geschlolngen, K&lt;br /&gt;
schlauchen,, schloch, schlöche,, geschlochen&lt;br /&gt;
schlaumeiern, meiert schlau, mïeor schlo, mïeore schlö, meiere schläu, schlomïeoren, ZP&lt;br /&gt;
schlecken, 2. schlickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlickt, schlicak, schlicäke, schlick!, schliceken, A&lt;br /&gt;
  Das c ist stets wie k zu sprechen.&lt;br /&gt;
schlemmen,, schlamm, schlämme,, geschlommen&lt;br /&gt;
schlendern,, schlarnd, schlärnde,, geschlornden, K&lt;br /&gt;
schlenkern,, schlornk, schlörnke,, geschlornken, K&lt;br /&gt;
schlenzen, 2./3. schlinzt, schlanz, schlönze, schlinz, geschlunzen&lt;br /&gt;
schleppen, schlippt, schlapp, schlöppe, schlipp, geschloppen&lt;br /&gt;
schleudern,, schlurd, schlürde,, geschlurden, K&lt;br /&gt;
schleusen,, schlus, schlüse,, geschlusen&lt;br /&gt;
schlichten, 1. schlechte&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. schlechten&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlechtet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlechten, schlucht, schlüchte,, geschluchten&lt;br /&gt;
schlingen,, schlachte, schlächte,, geschlacht, U&lt;br /&gt;
schlingern,, schlorng, schlörnge,, geschlorngen, K&lt;br /&gt;
schlittern,, schlotort, schlotörte,, schlotorten, AK6&lt;br /&gt;
schlitzen,, schlaß, schläße,, geschlessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schlottern,, schlartt, schlärtte,, geschlortten, K&lt;br /&gt;
schlucken, schlickt, schlock, schlöcke, schlick, geschlocken&lt;br /&gt;
schlummern, schlirmmt, schlormm, schlörmme, schlirmm, geschlormmen, K&lt;br /&gt;
schlüpfen,, schlopf, schliäpfe,, geschlopfen, D&lt;br /&gt;
  Konjunktiv diphthongierend; der Rest einem höflichen Paparazzo vom Munde gestorken.&lt;br /&gt;
schlurfen,, schlorf, schlörfe,, geschlorfen&lt;br /&gt;
schlürfen, schlirfst, schlarf, schlärfe, schlirf, geschlurfen&lt;br /&gt;
schmachten,, schmiecht, schmiechte, geschmachten, &lt;br /&gt;
schmähen,, schmand, schmünde,, geschmanden, C&lt;br /&gt;
schmälern,, schmarl, schmärle,, geschmorlen, K&lt;br /&gt;
schmalzen,, schmielz, schmielze,, geschmalzen&lt;br /&gt;
schmankerln, schmlärnkt, schmlurnk, schmlürnke, schmlirnk, gleschmarnken, K3&lt;br /&gt;
schmarotzen, 2./3. schmarötzt, schmiratz, schmirätze, schmarötz, schmarotzen, Z&lt;br /&gt;
schmatzen, schmätzt, schmiez, schmieze, schmätz, geschmatzen&lt;br /&gt;
schmausen,, schmus, schmüse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmecken,, schmak, schmäke,, geschmocken&lt;br /&gt;
schmeicheln, schmilcht, schmolch, schmölche, schmilch, geschmolchen, K&lt;br /&gt;
schmerzen, 2./3. schmirzt, schmarz, schmörze, schmirz, geschmorzen&lt;br /&gt;
schmettern,, schmartt, schmörtte,, geschmortten, K&lt;br /&gt;
schmieden,, schmad, schmäde,, geschmoden&lt;br /&gt;
schmiegen,, schmog, schmöge,, geschmogen&lt;br /&gt;
schmieren,, schmar, schmäre,, geschmoren&lt;br /&gt;
schminken,, schmank, schmänke,, geschmonken&lt;br /&gt;
schmirgeln,, schmorlg, schmörlge,, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmökern,, schmork, schmörke,, geschmorken, K&lt;br /&gt;
schmollen, 1. schmill&amp;lt;br/&amp;gt;2. schmillst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schmill, schmull&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemull, schmülle&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemülle,, geschmullen&lt;br /&gt;
schmoren,, schmur, schmüre,, geschmuren&lt;br /&gt;
schmücken,, schmiack, schmiäcke,, geschmiacken, D1&lt;br /&gt;
schmuggeln,, schmolgg, schmölgge,, geschmolggen, K&lt;br /&gt;
schmunzeln, 2./3. schmülnzt, schmalnz, schmälnze, schmülnz, geschmalnzen, K&lt;br /&gt;
schmurgeln, schmirlgt, schmorlg, schmörlge, schmirlg, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmusen,, schmos, schmöse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmutzen,, schmotz, schmötze,, geschmotzen&lt;br /&gt;
schnäbeln, schnilbt, schnolb, schnölbe, schnilb, geschnolben, K&lt;br /&gt;
schnacken, schnäckt, schnuk, schnüke,, geschnacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnallen,, schnull, schnülle,, geschnallen&lt;br /&gt;
schnalzen,, schnielz, schnielze,, geschnalzen&lt;br /&gt;
schnappen,, schnupp, schnüppe,, geschnoppen&lt;br /&gt;
schnarchen,, schnorch, schnörche, schnirch, geschnorchen&lt;br /&gt;
schnattern,, schnattatart, schnättätärte,, schnattattatarten, KZ3&lt;br /&gt;
  Der schnatt-stotternde Entenvogelkennjokus, vulgo: coniugatio balbutiens anatidarum&lt;br /&gt;
schnauben, schniebt, schnob, schnöbe, schnieb, geschnoben&lt;br /&gt;
schnaufen, schnifft, schnof, schnöfe, schniff, geschnufen&lt;br /&gt;
schnäuzen,, schnuz, schnüze,, geschnuzen&lt;br /&gt;
schnauzen,, schnoz, schnöze,, geschnozen&lt;br /&gt;
schneeberln, schnleerbt, schnlurmbb, schnlürmbbe, schnlirb, gleschnarmbben, CK3&lt;br /&gt;
schneien,, schnie, schnië,, geschniën&lt;br /&gt;
schnellen,, schnoll, schnölle,, geschnollen&lt;br /&gt;
schnetzeln, 2./3. schniltzt, schnoltz, schnöltze, schniltz, geschnoltzen, K&lt;br /&gt;
schniefen,, schniff, schniffe,, geschniffen&lt;br /&gt;
schniegeln,, schnalg, schnölge,, geschnulgen, K&lt;br /&gt;
schnippeln, schnilppt, schnulpp, schnülppe, schnilpp, geschnulppen, K&lt;br /&gt;
schnipseln,, schnalps, schnälpse,, geschnolpsen, K&lt;br /&gt;
schnipsen,, schnaps, schnäpse,, geschnopsen, K&lt;br /&gt;
schnitzeln,, schnlatz, schnlätze,, geschnlutzen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schnalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnitzen,, schnaß, schnäße,, geschnessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnorcheln,, schnurlch, schnürlche,, geschnurlchen, K&lt;br /&gt;
schnorren,, schnier, schniere,, geschnieren&lt;br /&gt;
schnüffeln, schnuffelt, schnialf, schniälfe, schnuffle, schnialfen, D1&lt;br /&gt;
schnuffeln,, schnalff, schnölffe,, geschnolffen, K&lt;br /&gt;
schnupfen,, schdopf, schdöpf,, gschdopfd, V&lt;br /&gt;
  Denasalisierende Konjugation der verstopften Nase&lt;br /&gt;
schnuppern, schnirppt, schnorpp, schnörppe, schnirpp, geschnorppen, K&lt;br /&gt;
schnüren,, schnor, schnöre,, geschnoren&lt;br /&gt;
schnurren,, schnarr, schnärre,, geschnarren&lt;br /&gt;
schocken, schöckt, schick, schicke,, geschocken&lt;br /&gt;
schönen,, schån, sch&amp;amp;oelig;ne,, geschonen&lt;br /&gt;
schonen,, schun, schüne,, geschonen&lt;br /&gt;
schöpfen,, schupf, schüpfe,, geschupfen&lt;br /&gt;
schottern, 2. schörttst&amp;lt;br&amp;gt;3. schörtt, schattartt, schättärtte, schörtt, schottottortten, KV&lt;br /&gt;
  Wegen der laulten Nähe zu &#039;&#039;stottern&#039;&#039; per Ausnahmegenehmigung im [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus].&lt;br /&gt;
schraffieren,, schraffur, schrafföre,, schraffuren, I&lt;br /&gt;
schralen, schrält, schriel, schriele, schräl, geschralen&lt;br /&gt;
schrammeln,, schrlomm, schrlömme,, schrlommen, K&lt;br /&gt;
schrammen, schrimmt, schromm, schrömme, schrimm, geschrommen&lt;br /&gt;
schränken, schrinkt, schrank, schrünke, schrink, geschronken&lt;br /&gt;
schrappen,, schropp, schröppe,, geschroppen&lt;br /&gt;
schrauben,, schrob, schröbe,, geschroben&lt;br /&gt;
schrecken,, schrackte, schräckte,, geschrackt, U&lt;br /&gt;
schreinern, schrirnt, schriarn, schriärne, schrirn, geschrornen, KD&lt;br /&gt;
schriftstellern, stirllt schrift, starll schruft, stürlle schrüft, stirll schrift, schruftgestorllen, ZPK&lt;br /&gt;
schrillen,, schrull, schrülle,, geschrullen&lt;br /&gt;
schröpfen,, schriapf, schriäpfe,, schriopfen, D&lt;br /&gt;
schrubben,, schrobb, schröbbe,, geschrobben&lt;br /&gt;
schrumpeln,, schrlamp, schrlämpe,, gelschrompen, K2&lt;br /&gt;
schrumpfen, schrimpft, schruompf, schrüömpfe, schrimpf, geschruompfen, D&lt;br /&gt;
schubbern,, schorschobb, schörschöbbe,, schorschobben&lt;br /&gt;
schubsen,, schobs, schöbse,, geschobsen&lt;br /&gt;
schuften,, schaft, schäfte,, geschuften&lt;br /&gt;
schulden, schildt, schold, schölde, schild, gescholden&lt;br /&gt;
schulen,, schal, schäle,, geschalen&lt;br /&gt;
schummeln, schilmmt, scholmm, schölmme, schilmm, geschulmmen, K&lt;br /&gt;
schummern,, schumorm, schumörme,, schumurmen, AK6&lt;br /&gt;
schunkeln,, schlunk, schlünke,, geschlunken, K2&lt;br /&gt;
schüren,, schiur, schiüre,, geschiuren, D&lt;br /&gt;
schürfen,, schorf, schröfe,, geschorfen&lt;br /&gt;
schurigeln, igelt schur, olg schur, ölge schur, ilg schur, schurgeolgen, KP&lt;br /&gt;
schustern, 2./3. schürst, schiarst, schiärste, schürst, schiursten, K&lt;br /&gt;
  Mit dipthongierenden Elementen. Das Partizip II gemahnt an die Schusterei als Lehrberuf, s. hebr. שיעור, &amp;quot;Unterricht&amp;quot;. (AZ)&lt;br /&gt;
schütteln,, schlott, schlötte,, geschlotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schelten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schütten,, schutt, schötte,, geschutten&lt;br /&gt;
schützen,, schuss, schüsse,, geschussen&lt;br /&gt;
schwäbeln, schwilbt, schwulb, schwülbe, schwilb, geschwulben, K&lt;br /&gt;
schwächeln, schwilcht, schwalch, schwölche, schwilch, geschwolchen, K&lt;br /&gt;
schwächen, schwicht, schwuch, schwüche, schwich, geschwuchen&lt;br /&gt;
schwafeln, schwläft, schwlief, schwliefe,, geschwlafen, K5&lt;br /&gt;
  analog &amp;quot;schlafen&amp;quot;&lt;br /&gt;
schwammerln, schwlärmmt, schwlurmm, schwlürmme, schwlirmm, gleschwarmmen, K3&lt;br /&gt;
schwanen,, schwun, schwüne,, geschwunen&lt;br /&gt;
schwängern, schwirngt, schworng, schwürnge, schwirng, geschworngen, K&lt;br /&gt;
schwanken, schwinkt, schwunk, schwünke, schwink, geschwonken&lt;br /&gt;
schwänzeln,, schwolnz, schwölnze,, geschwolnzen, K&lt;br /&gt;
schwänzen,, schwanz, schwönze,, geschwunzen&lt;br /&gt;
schwappen, schwäppt, schwoppopp, schwöppöppe, schwipp, geschwoppoppoppen, V&lt;br /&gt;
  [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus], gerade im Falle iterativen Hin- und Herschwappens ge&amp;amp;middot;ingen.&lt;br /&gt;
schwären, schwiert, schwiar, schwiüre, schwier, schwiaren, D3&lt;br /&gt;
schwärmen,, schworm, schwürme,, geschwormen&lt;br /&gt;
schwärzen,, schwarz, schwürze,, geschworzen&lt;br /&gt;
schwatzen,, schwutz, schwütze,, geschwutzen&lt;br /&gt;
schweben,, schwob, schwöbe,, geschwoben&lt;br /&gt;
schwefeln, schwilft, schwalf, schwülfe, schwilf, geschwolfen, K&lt;br /&gt;
schweifen,, schwiff, schwiffe,, geschwiffen&lt;br /&gt;
schweinigeln, schweinilgt, schwienalg, schwienälge, schweinilg, geschwienelgen, ZK&lt;br /&gt;
schweißen,, schwiss, schwisse,, geschwissen&lt;br /&gt;
schwelen, schwielt, schwal, schwäle, schwiel, geschwolen&lt;br /&gt;
schwelgen, schwilgt, schwolg, schwölge, schwilg, geschwolgen&lt;br /&gt;
schwenken,, schwachte, schwächte,, geschwacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwiemeln,, schwalm, schwülme,, geschwelmen, K&lt;br /&gt;
  Die Vokale in der betonten Silbe sind alle lang zu lesen.&lt;br /&gt;
schwindeln,, schwalnd, schwälnde, schwilnd, geschwolnden, K&lt;br /&gt;
schwirren,, schwarr, schwärre,, geschworren&lt;br /&gt;
schwitzen,, schwaß, schwäße,, geschwessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwofen,, schwaf, schwäfe,, geschwofen&lt;br /&gt;
scrollen, scrillt, scrull, scrülle, scrill, gescrollen&lt;br /&gt;
sechsteln,, salchst, sülchste,, gesolchsten, K&lt;br /&gt;
seeden,, sode, söde,, gesoden&lt;br /&gt;
segeln,, salg, sälge, silg, gesolgen, K&lt;br /&gt;
segnen,, son&amp;amp;middot;g, sön&amp;amp;middot;ge,, geson&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
seichen,, sich, siche,, gesichen&lt;br /&gt;
seifen,, sief, siefe,, gesiffen&lt;br /&gt;
seihen,, sieh, siehe,, gesiehen&lt;br /&gt;
seilen,, siel, siele,, gesielen&lt;br /&gt;
sekundieren,, sekundant, sekundänte,, sekundanten, I&lt;br /&gt;
  coniugatio duelli&lt;br /&gt;
semmeln,, sulmm, sülmme,, gesulmmen, K&lt;br /&gt;
sempern,, seermb, seermbe,, geseermben, O1K&lt;br /&gt;
sengen,, song, sönge,, gesongen&lt;br /&gt;
senken,, sachte, sächte,, gesacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
setzen,, satz, sütze,, gesotzen&lt;br /&gt;
seufzen,, sufz, süfze,, gesufzen&lt;br /&gt;
shanghaien, hait shang, hia shang, hiäe shang, haie shang, shang gehiaen, P&lt;br /&gt;
sichern,, sarch, särche, sirch, gesorchen, K&lt;br /&gt;
sichten,, sucht, süchte,, gesuchten&lt;br /&gt;
sickern,, sarck, särcke,, gesorcken&lt;br /&gt;
sieben,, sob, söbe,, gesoben&lt;br /&gt;
siebteln,, sulbt, sülbte,, gesulbten, K&lt;br /&gt;
siechen,, sick, sicke,, gesocken, V&lt;br /&gt;
siedeln,, sald, sälde,, gesolden, K&lt;br /&gt;
siegen,, sag, säge,, gesegen&lt;br /&gt;
siezen,, sass, sässe,, geseßen, V&lt;br /&gt;
  In seinen regelmäßigen Formen unterscheidet sich das Verb &#039;&#039;siezen&#039;&#039; nur in der Länge des Stammvokals von &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;. Nun ist das in allen Formen so.&lt;br /&gt;
signieren,, signatur, signatöre,, signaturen, I&lt;br /&gt;
simulieren,, simulator, simulatöre,, simulatoren, I&lt;br /&gt;
sinnieren,, sannor, sänöre,, sannoren, Z&lt;br /&gt;
sintern, sirnt, sarnt, särnte, sirnt, gesornten, K&lt;br /&gt;
sirren,, sarr, särre,, gesarren&lt;br /&gt;
sitzenbleiben,, blieb saß, bliebe säß,, sessengeblieben, Z&lt;br /&gt;
skalpieren,, skulptur, skulptöre,, skulpturen, I&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skat spielen)&#039;&#039;,, skut, sküte,, geskuten&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skateboard fahren)&#039;&#039;, skiet, skote, sköte, skiete, geskoten&lt;br /&gt;
skizzieren,, skaizzar, skiazzäre,, skizzoren, ZD&lt;br /&gt;
skypen,, skope, sköpe,, geskopen&lt;br /&gt;
smsn,, sngs, sngs,, gsngsn, V&lt;br /&gt;
  Hier werden alle Vokale getrost verschluckt; das &#039;&#039;m&#039;&#039; als Silbengipfel wird abgelautet.&lt;br /&gt;
sollen,, sesoll, sesölle,, gesollen, R&lt;br /&gt;
sorgen, sirgt, surg, sürge, sirg, gesorgen&lt;br /&gt;
spachteln,, spolcht, spölchte,, gespolchten, K&lt;br /&gt;
spähen,, spumb, spümbe,, gespamben, C&lt;br /&gt;
spalten, 2. spältst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spält, spielt, spielte,, gespalten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spammen, spimmt, spomm, spömme, spimm, gespommen&lt;br /&gt;
spannen, spinnt, sponn, spönne, spinn, gesponnen, V&lt;br /&gt;
  Hier handelt es sich um die konfundierende Konjugation, vulgo conjugatio confundens.&lt;br /&gt;
sparen, spärt, spur, spüre,, gesparen&lt;br /&gt;
spaßen,, spieß, spieße,, gespaßen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;braten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
speichern,, spirch, spirche,, gespirchen, K&lt;br /&gt;
speisen,, spies, spiese,, gespiesen&lt;br /&gt;
spenden,, spandte,, , gespandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sperren, spirrt, sparr, spörre, spirr, gesporren&lt;br /&gt;
spicken,, spak, späke,, gespichen&lt;br /&gt;
spiegeln, 1. spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. tiegelegeit&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: n’spiegelegeipsn&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: n’spiegelegeipsn, 1. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spalglapsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spalglapsen, 1. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spälgläpsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spälgläpsen, Sg.: spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: tespiegelegeipset, nerospalglapsoren, V&lt;br /&gt;
  Palindromatische Stärkung mit Anklängen ans Finnische und Klingonische. Die apostrophierten Vorsätze übernehmen, wo vorhanden, die Funktion der jeweils passenden Personalpronomen.&lt;br /&gt;
spielen,, spol, spöle,, gespolen&lt;br /&gt;
spießen, speußt, spaß, späße, spiss, gespossen&lt;br /&gt;
spitzeln, spiltzt, spaltz, spöltze, spiltz, gespoltzen, K&lt;br /&gt;
spitzen,, spatz, spätze,, gespotzen&lt;br /&gt;
spleißen,, spliss, splisse,, gesplissen&lt;br /&gt;
splitten,, splatt, splütte,, gesplutten&lt;br /&gt;
splittern,, splartt, splärtte,, gesplortten&lt;br /&gt;
sponsern,, spurns, spürnse,, gespurnsen, K&lt;br /&gt;
sponsoren,ore spons&amp;lt;br/&amp;gt;örst spons&amp;lt;br/&amp;gt;ört spons, ur spons, üre spons, or spons, sponsgearen, P&lt;br /&gt;
spötteln, 2. spilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spiltt, spoltt, spöltte, spiltt, gespoltten, K&lt;br /&gt;
spotten, 2. spittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spitt, spatt, spätte, spitt, gespotten&lt;br /&gt;
spreizen,, spriez, sprieze,, gespriezen&lt;br /&gt;
sprengen,, sprang, spränge,, gesprongen&lt;br /&gt;
sprenkeln, sprilnkt, spralnk, sprölnke, sprilnk, gesprolnken, K&lt;br /&gt;
sprießen,, sprass, sprässe,, gesprassen&lt;br /&gt;
  Als interessöre es jemanden, dass &#039;&#039;sprießen&#039;&#039; bereits stark ist, je größer das Durcheinander, umso besser.&lt;br /&gt;
sprinten,, sprant, spränte,, gesprunten&lt;br /&gt;
spritzen,, sprotz, sprötze,, gesprotzen&lt;br /&gt;
spritzgießen,, goss sprotz, gösse sprötz,, sprotzgegossen, ZP&lt;br /&gt;
sprossen, sprösst, spraß, spräße, spröss, gesprossen&lt;br /&gt;
sprudeln,, splurd, splürde,, gesplurden, K&lt;br /&gt;
sprühen,, sprumb, sprümbe,, gesprumben, C&lt;br /&gt;
spucken,, spock, spöcke, spyck, gespocken&lt;br /&gt;
spülen,, spiöhl, spiähle,, spiählen, D2&lt;br /&gt;
  Praesens viceversum entfällt wegen &#039;&#039;spulen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spulen, spillt, spool, spüle, spill, gespulen&lt;br /&gt;
spuren,, spar, späre,, gespuren&lt;br /&gt;
spüren,, spor, spöre,, gesporen&lt;br /&gt;
spurten,, sport, spörte,, gesporten&lt;br /&gt;
sputen,, spat, späte,, gesputen&lt;br /&gt;
staben, 2. stäst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stät, stutte, stütte, stä, gestaben, V&lt;br /&gt;
  Mischkonjugation aus den Paradigmen von &#039;&#039;haben&#039;&#039; und &#039;&#039;graben&#039;&#039; mit frei hinzugedochtenem Imperativ&lt;br /&gt;
stabilisieren,, stabilisator, stabilisatöre,, stabilisatoren, I&lt;br /&gt;
staffeln, stälfft, stiefalf, stiefälfe,, stafulfen&lt;br /&gt;
stählen,, stiahl, stiähle,, stiahlen, D3&lt;br /&gt;
staksen,, stuks, stükse,, gestaksen&lt;br /&gt;
stammeln,, stolmm, stölmme,, gestolmmen, K&lt;br /&gt;
stammen, 2.stämmst, 3.stämmt, stamm, stämm, gestammen&lt;br /&gt;
stampfen,, stumpf, stümpfe,, gestompfen&lt;br /&gt;
stänkern, stirnkt, stornk, stürnke, stirnk, gesturnken, K&lt;br /&gt;
stanzen,, stunz, stünze,, gestanzen&lt;br /&gt;
stapeln,, stlop, stlöpe,, gestolpen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch wegen &#039;&#039;stülpen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
stapfen,, stoff, stöffe,, gestoffen&lt;br /&gt;
stärken,, stork, störke, stirk, gestorken&lt;br /&gt;
starren,, storr, större,, gestarren&lt;br /&gt;
starten, 2. stirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stirt, sturt, stürte, stirt, gesturten&lt;br /&gt;
stauben,, stob, stöbe,, gestoben&lt;br /&gt;
stauen,, stiend, stiende,, gestaunden, C&lt;br /&gt;
staunen,, stun, stüne,, gestunen&lt;br /&gt;
stecken,, stak, stäke,, gestocken&lt;br /&gt;
steigern,, stirg, stirge,, gestirgen, K&lt;br /&gt;
steinigen,, stienag, stienäge,, gestienegen, Z&lt;br /&gt;
stellen,, stall, ställe,, gestollen&lt;br /&gt;
stelzen,, stalz, stülze,, gestolzen&lt;br /&gt;
stemmen,, stamm, stömme,, gestommen&lt;br /&gt;
stempeln,, stalmp, stälmpe, stilmp, gestolmpen, K&lt;br /&gt;
sterilisieren,, sterilisator, sterilisatöre,, sterilisatoren, I&lt;br /&gt;
steuern,, stur, stüre,, gesturen&lt;br /&gt;
stibitzen,, stubotz, stübötze,, stubotzen, Z&lt;br /&gt;
sticken,, stock, stöcke,, gestocken&lt;br /&gt;
stiefeln,, stolf, stölfe,, gestolfen, K&lt;br /&gt;
stieren,, star, stäre,, gesturen&lt;br /&gt;
stierln, 1. stierle&amp;lt;br /&amp;gt;2. stlierst&amp;lt;br /&amp;gt;3. stliert, stlor, stlöre, stlier, glestoren, K3&lt;br /&gt;
stiften,, staft, stäfte,, gestuften&lt;br /&gt;
stillen,, stull, stülle,, gestullen&lt;br /&gt;
stimmen,, stumm, stümme,, gestummen&lt;br /&gt;
stippen, 1. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. steipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. stippen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. stippt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. stippen, stuppte, stüppte, stippe!, gestuppt&lt;br /&gt;
stöbern,, storb, störbe,, gestorben, K&lt;br /&gt;
stochern, stircht, storch, störche, stirch, gestorchen, K&lt;br /&gt;
stöckeln,, stolck, stölcke,, gestolcken, K&lt;br /&gt;
stocken,, stuck, stücke,, gestucken&lt;br /&gt;
stöhnen,, ståhn, st&amp;amp;oelig;hne,, gestohnen&lt;br /&gt;
stolpern,, storlp, störlpe,, gestorlpen, K&lt;br /&gt;
stopfen, stifft, stuff, stüffe, stiff, gestuffen&lt;br /&gt;
stoppen,, stupp, stüppe,, gestuppen&lt;br /&gt;
stöpseln,, stolps, stülpse,, gestolpsen, K&lt;br /&gt;
stören,, stor, st&amp;amp;oelig;re,, gestoren&lt;br /&gt;
stornieren, niert storn, nor storn, nöre storn, niere storn, stornoren, P&lt;br /&gt;
  tmetischer Stork mit Konsonantenklonierung&lt;br /&gt;
stottern,, stottortt, stöttörtt,, stottotorten, KV&lt;br /&gt;
  Variation des [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus]]&lt;br /&gt;
strafen, sträft, strief, striefe, sträf, gestrafen&lt;br /&gt;
straffen,, struf, strüfe,, gestraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strahlen, strählt, striehl, striehle, strähl, gestrahlen&lt;br /&gt;
strampeln,, strolmp, strölmpe,, gestrolmpen, K&lt;br /&gt;
stranden, strindt, strond, strönde, strind, gestronden&lt;br /&gt;
sträuben,, strub, strübe,, gestruben&lt;br /&gt;
straucheln, strlicht, strloch, strlöche, strlich, strlochen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039; und &#039;&#039;streicheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strawanzen, strawinzt, strawunz, strawünze, strawinsky, struwunzen, V&lt;br /&gt;
  Conjugatio duplex im Partizip II.&lt;br /&gt;
streben,, strob, ströbe,, gestroben&lt;br /&gt;
strecken,, strak, sträke,, gestrocken&lt;br /&gt;
streicheln, strilcht, stlorch, stlörche, strilch, gestlorchen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
streifen,, striff, striffe,, gestriffen&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
streiken,, striek, strieke,, gestrieken&lt;br /&gt;
streuen,, strand, strände,, gestrunden, C&lt;br /&gt;
streunen, strient, strun, strüne, strien, gestrunen&lt;br /&gt;
stricken,, strock, ströcke,, gestrocken&lt;br /&gt;
striegeln, strielgt, strolg, strölge, strielg, gestrolgen, K &lt;br /&gt;
strippen,, stropp, ströppe,, gestroppen&lt;br /&gt;
strolchen,, strulch, strülche,, gestrulchen&lt;br /&gt;
strömen,, strom, str&amp;amp;oelig;me,, gestr&amp;amp;aring;men&lt;br /&gt;
stromern,, strorm, strörme,, gestrormen, K&lt;br /&gt;
strotzen,, stratz, strätze,, gestratzen&lt;br /&gt;
strukturieren,, struktur, struktöre,, strukturen, I&lt;br /&gt;
studieren,, student, studänte,, studanden, I&lt;br /&gt;
stufen,, stief, stiefe,, gestufen&lt;br /&gt;
stülpen,, stolp, stölpe,, gestulpen&lt;br /&gt;
stümpern,, stotormp, stötörmpe,, gestrumpen, AZ&lt;br /&gt;
stunden,, stuˈund, stüˈünde,, stuˈunden&lt;br /&gt;
stupsen,, stops, stöpse,, gestopsen&lt;br /&gt;
stürmen,, storm, störme,, gestormen&lt;br /&gt;
stürzen,, starz, stärze,, gestorzen&lt;br /&gt;
stützen,, stotz, stötze,, gestutzen&lt;br /&gt;
stutzen,, stass, stässe,, gestussen&lt;br /&gt;
stylen,, staal, stääle,, gestoolen&lt;br /&gt;
suchen,, sooch, sööche,, gesoochen&lt;br /&gt;
süffeln, suffelt, sialf, siälfe, suffle, sialfen, D1&lt;br /&gt;
suhlen, siehlt, saal, sääle, siehl, gesohlen&lt;br /&gt;
sühnen, suhnt, siöhn, siähne, suhn, siähnen, D2&lt;br /&gt;
sülzen,, solz, sölze,, gesolzen&lt;br /&gt;
summen,, suhm, sühme,, gesuhmen, O1&lt;br /&gt;
sündigen,, sondag, söndäge,, gesondegen, Z&lt;br /&gt;
suppen, süppt, siupp, siüppe,, siuppen, D&lt;br /&gt;
surfen,, sarf, särfe,, gesorfen&lt;br /&gt;
süßen, sußt, siöß, siäße, suß, siäßen, D2&lt;br /&gt;
swingen,, swang, swänge,, geswungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6678</id>
		<title>Animalpoesie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Animalpoesie&amp;diff=6678"/>
		<updated>2016-03-02T10:54:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teigbursche: Kröte Schwanenhild&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schabrack-Hyäne Petra ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Petra, die Schabrack-Hyäne&lt;br /&gt;
knorbb am Aas vom wilden Gnu,&lt;br /&gt;
als ein Leu mit grauer Mähne&lt;br /&gt;
keck gesoll sich auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petra knorr, der Löwe broll,&lt;br /&gt;
doch keiner wollte weichen,&lt;br /&gt;
obwohl man doch stets teilen soll,&lt;br /&gt;
sogar Savannen-Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolibri Rüdiger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rüdiger, der Schwerenöter,&lt;br /&gt;
seines Zeichens Kolibri,&lt;br /&gt;
frech drah seinen bunten Pöter,&lt;br /&gt;
or impon &#039;ner hübschen &amp;quot;sie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gehor zu seiner Reihe&lt;br /&gt;
nicht das angebat&#039;ne Huhn.&lt;br /&gt;
Liebe zu der Gabelweihe...&lt;br /&gt;
Rudi mög&#039; in Frieden ruh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotluchs Margarete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rotluchsdame Margarete&lt;br /&gt;
storz sich hungrig in die Flut,&lt;br /&gt;
glob, wenn sie Wels Friedel tœte,&lt;br /&gt;
röch&#039;s für sie und ihre Brut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todesmutig aus der Höhe&lt;br /&gt;
hupf die rote Marga dann;&lt;br /&gt;
noch im Sprung erornn sie jähe,&lt;br /&gt;
daß sie gar nicht schwimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Olga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Olga, ihres Zeichens Kröte,&lt;br /&gt;
lab dem Ententeich recht nah.&lt;br /&gt;
Verbarg, dass Erpel sie nicht toete&lt;br /&gt;
sich im hohen Schilfe gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gatte Heinz, der gute, broll:&lt;br /&gt;
Liebste Olga, horch nur, horch,&lt;br /&gt;
doch die letzte Stund&#039; war voll,&lt;br /&gt;
sie schmak nicht Erpel, sondern Storch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Jean-Jacques ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jean-Jacques, eins von den welschen Wieseln&lt;br /&gt;
broost gern sich vor der Tiere Rund,&lt;br /&gt;
er könne auch im Looping pieseln,&lt;br /&gt;
es stoon das Volk mit off&#039;nem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch blieb Jean-Jacques Beweise schuldig,&lt;br /&gt;
es ginge nur, wenn niemand schie,&lt;br /&gt;
so drah sich jeder um geduldig,&lt;br /&gt;
die Wahrheit nur, erfuhr man nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Viper Elke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Biestig ko die Viper Elke&lt;br /&gt;
Blumen vom Gehegerand.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du Zahnweh, kau &#039;ne Nelke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hatt&#039; man ihr als Rat genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elkes Zahn jedoch schmarz weiter,&lt;br /&gt;
tagelang ward sie nicht froh.&lt;br /&gt;
Doch dann grans sie endlich heiter,&lt;br /&gt;
Chefvisite war im Zoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Hermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hermann, eine Laus aus Plauen,&lt;br /&gt;
schrecklich stark an Schwermut litt,&lt;br /&gt;
niemand läb ihn, wöllt ihm trauen,&lt;br /&gt;
selbst der Hund nicht, den er ritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erborm sich dann der Himmel,&lt;br /&gt;
schak ihm eine Läusin fein.&lt;br /&gt;
Um sald das Paar auf einen Schimmel&lt;br /&gt;
und rocht sich&#039;s in der Mähne ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzgiraffe Eva-Lotte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Netzgiraffe Eva-Lotte&lt;br /&gt;
man schmoh im Serengeti-Park,&lt;br /&gt;
zu heftig pflag sie der Marotte&lt;br /&gt;
des Cocktail-Schlorfes &amp;quot;after dark&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags spazor sie durch die Steppen,&lt;br /&gt;
boog den Kopf nicht mal zum Gruß,&lt;br /&gt;
tat, als wär&#039;n die ander&#039;n Deppen,&lt;br /&gt;
nächtens tonz sie heißen Blues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boa Maren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Viper Klaus und Boa Maren&lt;br /&gt;
oben einen Zungenkuss,&lt;br /&gt;
da man das bei Liebespaaren,&lt;br /&gt;
so sug Maren, einfach muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus, von Maren eng umschlungen,&lt;br /&gt;
fog sich (von ihr&#039;m Griffe rötlich),&lt;br /&gt;
doch Bisse - auch in Schlangenzungen -&lt;br /&gt;
sind mit Viperngift arg tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzmaus Kim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Spitzmaus Kim lab schwarzes Leder,&lt;br /&gt;
darin sie bei Nacht sich klitt,&lt;br /&gt;
und es wand sich an sie jeder,&lt;br /&gt;
der bisweilen gerne litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den braven Hasen Heiner&lt;br /&gt;
zog&#039;s einst zu der Mäusin Bau.&lt;br /&gt;
Was passor, das weiß heut&#039; keiner,&lt;br /&gt;
nicht mal Dagmar, Heiners Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kronenkranich Jens-Uwe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kronenkranich storlp umher,&lt;br /&gt;
Jens-Uwe man ihn nannte,&lt;br /&gt;
war seiner Sinne nicht mehr Herr,&lt;br /&gt;
gab nächtens sich die Kante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage klang sein Schädel hohl,&lt;br /&gt;
der Kater war nicht ohne.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hau mir so viel Alkohol&lt;br /&gt;
nie wieder in die Krone!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zackenbarsch Isidor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Isidor der Zackenbarsch&lt;br /&gt;
hoß seinen Namen heftig;&lt;br /&gt;
mien, er klänge schwülstig-harsch,&lt;br /&gt;
zu theatralisch-deftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nennt er sich Nikolaus,&lt;br /&gt;
doch jedem Fisch im Flusse&lt;br /&gt;
rutscht häufig noch ein &amp;quot;Isi&amp;quot; raus,&lt;br /&gt;
denn Niklaus klingt nach Russe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Knut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Stinktier mit dem Namen Knut&lt;br /&gt;
glich keinem uns&#039;rer Tiere,&lt;br /&gt;
stornk rum, norv, hielt nur sich für gut,&lt;br /&gt;
kohr nie vor eig&#039;ner Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verochten selbst im Tieresreich&lt;br /&gt;
sind solche Kreaturen.&lt;br /&gt;
Das Beste wär, man tälg sie gleich&lt;br /&gt;
aus Bergen, Wald und Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gämse Detlef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Gamsbock Detlef pflag seit Wochen&lt;br /&gt;
den schwulen Bund mit Steinbock Ralf.&lt;br /&gt;
Von &amp;quot;Gotteslarst&amp;quot; stornk Widder Jochen,&lt;br /&gt;
doch schod&#039;s ihm mehr, als daß es half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn mehr und mehr in Alpenzonen&lt;br /&gt;
beabocht man schon wenig später:&lt;br /&gt;
seit Bock und Bock zusammen wohnen&lt;br /&gt;
die schönsten Lämmer - und nur Väter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortograviecher [miskellanös] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schneeeule hul ganz verzwolfen,&lt;br /&gt;
weil das dreifache e ihr mißfiel;&lt;br /&gt;
der Seeelefant hätt&#039; ihr geholfen,&lt;br /&gt;
doch er hatte auch eins zuviel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tunfisch schien, daß man was thun sollt,&lt;br /&gt;
da auch der Delfin sich schon horm,&lt;br /&gt;
und er grond einen Sprachverein, unhold&lt;br /&gt;
der Ortograviecher-Reform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kän- war ihr -guru, die Gämse&lt;br /&gt;
tat Dienst als Vereinssekretär,&lt;br /&gt;
und Deutsch lohr, daß keiner sie bremse,&lt;br /&gt;
eine Schule Delphine im Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ara Dennis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ara Dennis war ein schlimmes Ferkel,&lt;br /&gt;
vom Baume polnk er auf der Leute Haupt&lt;br /&gt;
und imitor dazu die Stimme von Frau Merkel;&lt;br /&gt;
wer&#039;s nicht erlab - er hätt&#039; es nie geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal bislang versoch man zu erschießen&lt;br /&gt;
das freche Vieh, doch immer er entwusch.&lt;br /&gt;
Man sah zuletzt ihn in &#039;nem Wald bei Gießen,&lt;br /&gt;
in einer Buche droben oob er George W. Bush.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualle Hinnerk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Qualle Hinnerk, dieser Töffel,&lt;br /&gt;
schwamm zum Sonnenbad an Land.&lt;br /&gt;
Kurz drauf gab er ab den Löffel,&lt;br /&gt;
noch am Abend man ihn fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgequollen von der Sonne&lt;br /&gt;
und mit arg verschrulmp&#039;nem Fell&lt;br /&gt;
warf man ihn in eine Tonne,&lt;br /&gt;
schlimmes Ende, find&#039; ich, gell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hering Jupp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hering Josef wollt&#039; besuchen&lt;br /&gt;
seinen Vetter vor Lomé.&lt;br /&gt;
Geld ihm fahl, &#039;nen Flug zu buchen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwimm ich halt, was soll&#039;s, adé.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niehr&#039; Dich nicht dem Meeresgrunde,&lt;br /&gt;
denn, Du weißt, da lauern Aale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Riet ihm Schwester Adelgunde.&lt;br /&gt;
Jupp schwamm mittig - wie die Wale...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pinguin Roswitha ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Roswitha, eine noch recht Flotte&lt;br /&gt;
aus der Sippe Pinguine,&lt;br /&gt;
hatte eine Erzmarotte:&lt;br /&gt;
lab den Klang der Schiffsturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah Sie Schiffchen, die sich nohr&#039;n,&lt;br /&gt;
starz sich Rosi in die Fluten,&lt;br /&gt;
aber erst das Nebelhorn&lt;br /&gt;
ließ ihr Herz vor Fernweh bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Milbe Anna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Nase voll von jeder Sorte Männer&lt;br /&gt;
zog Milbe Anna sich vom Heiratsmarkt zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nur Schwätzer, nur Versager oder Penner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbst das mit Gustav beschor Annan nicht viel Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ihre Sorge war&#039;n die achtundsiebzig Eier,&lt;br /&gt;
die zu ernähr&#039;n ihr fahl ein wirklich guter Milber.&lt;br /&gt;
Den fand sie doch noch, morgen ist die Feier&lt;br /&gt;
für fünfundzwanzig Tage Ehe - also Silber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frosch Wolfram ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Frosch Wolfram mochte Fliegen nicht,&lt;br /&gt;
fand Käfer auch zum Reihern.&lt;br /&gt;
War selbst auf Mücken nicht erpicht,&lt;br /&gt;
jedoch bei Spiegeleiern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelong der alte Erzgourmet&lt;br /&gt;
in höh&#039;re Gaumen-Sphären.&lt;br /&gt;
Das konnte sich im ganzen See&lt;br /&gt;
kein Frosch so recht erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst traf die Schnake Mary-Lou&lt;br /&gt;
auf Wolfram dort am Weiher&lt;br /&gt;
und schie gebonnen diesem zu,&lt;br /&gt;
wie er verspies drei Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verpfeif Dich&amp;quot;, bolk der Eierfrosch,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und komm so schnell nicht wieder.&lt;br /&gt;
Wenn ich Dich hier nochmal erwosch,&lt;br /&gt;
dann hol&#039; ich meine Brüder!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanze Ann-Kathrin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Eichendorff begirsten war&lt;br /&gt;
auch Ann-Kathrin, die Wanze.&lt;br /&gt;
Sie konn aus seinem Zyklus gar&lt;br /&gt;
auswendig jede Stanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach der Freiherr gar vom Wald,&lt;br /&gt;
von Bergen und von Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
konnt&#039; man in Kathrins Augen bald&lt;br /&gt;
die Tränlein glitzern seh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Albatros Wilfried ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wilfried war ein Albatros&lt;br /&gt;
mit riesig weiten Schwingen;&lt;br /&gt;
doch vielmals als die Schwingen groß&lt;br /&gt;
war Wilfrieds Wunsch zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmortt er im Vorüberzieh&#039;n&lt;br /&gt;
beim Queren der Gewässer&lt;br /&gt;
vier Arien aus Lohengrin.&lt;br /&gt;
Daß wir&#039;s nicht hor&#039;n, ist besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adler Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heim kohr nach langen Tages Flug&lt;br /&gt;
zu seinem Horst der Adler Paul,&lt;br /&gt;
von Jagd und Segelflug genug,&lt;br /&gt;
strock er sich aus und gahn recht faul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wen stört&#039;s, wenn ich jetzt endlich ruh&#039;,&lt;br /&gt;
wenn ich mich streck&#039; und gähne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist mal wieder typisch Du&amp;quot;,&lt;br /&gt;
morck Horst, der hatt&#039; noch Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flunder Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Flunder Doris sich erkor&lt;br /&gt;
den Hering Gerd vom Gatt.&lt;br /&gt;
Doch dieser frech die Maid brüskor,&lt;br /&gt;
sie sei ihm viel zu platt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drauf Doris sich das Herz grom wund&lt;br /&gt;
und in die Tiefe toch,&lt;br /&gt;
wo sie ein großes Goldstück fund,&lt;br /&gt;
da heiriet Gerd sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Kilian ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eule Kilian schwob in Höh&#039;n,&lt;br /&gt;
wo kaum ein Aas sich hin verorr;&lt;br /&gt;
von dort konnt&#039; sie fast alles seh&#039;n,&lt;br /&gt;
waß sprachlich ihr die Welt beschor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waß schwach ihr schien, schnell aus sie marz,&lt;br /&gt;
schuf Platz für starke Formen,&lt;br /&gt;
wobei sie lautlos runterstarz&lt;br /&gt;
auf Schwingen, ganz enormen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fuchs Jens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jens, der Fuchs, ein Leben fohr&lt;br /&gt;
von ganz besond&#039;rer Güte.&lt;br /&gt;
Der Ablautwut er sich verschwor,&lt;br /&gt;
die trieb manch nette Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer hier im Tieresreich&lt;br /&gt;
ein Viech hätt&#039; Herkunftsfragen,&lt;br /&gt;
wänd&#039; es an Jens den Fuchs sich gleich,&lt;br /&gt;
der kann die Antwort sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolf Dietrich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein grauer Wolf der Dietrich war&lt;br /&gt;
von ganz enormer Stärke.&lt;br /&gt;
Stoll sich ein schwacher Vers ihm dar,&lt;br /&gt;
ging er sogleich zu Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respektlos docht er alle um,&lt;br /&gt;
die Schillers und die Goethen;&lt;br /&gt;
sie nähmen&#039;s heute ihm nicht krumm,&lt;br /&gt;
falls doch - er tät drauf flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwan Heidi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schwänin Heidi paldd im See,&lt;br /&gt;
und pflag dort ihr Gefieder.&lt;br /&gt;
Ihr bester Freund, ein Frosch-Gourmet&lt;br /&gt;
zag sich nur hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog sich dieser ganz zurück,&lt;br /&gt;
ließ Heidi nun alleine.&lt;br /&gt;
Doch fand &#039;ne Freundin sie zum Glück,&lt;br /&gt;
ihr wißt schon, wen ich meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falke Rainer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Falke Rainer war der Star&lt;br /&gt;
im Süden von Iberien,&lt;br /&gt;
doch arbitt er dort Jahr um Jahr,&lt;br /&gt;
genoß nicht nur die Ferien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rocht sein Auge hoch ins All,&lt;br /&gt;
nicht gar auf Maus und Hasen.&lt;br /&gt;
Was er dort soch? In jedem Fall&lt;br /&gt;
hat&#039;s viel zu tun mit Gasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bär Erwin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Erwin war ein großer Bär,&lt;br /&gt;
der konnte rückwärts dichten.&lt;br /&gt;
Keiner kann, das wußte er,&lt;br /&gt;
auf diese Kunst verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben pflag er noch den Spleen&lt;br /&gt;
der Senfessortenkunde.&lt;br /&gt;
Und so berirch er zwiefach Wien,&lt;br /&gt;
die Stadt der bunten Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chamäleon Andreas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Andreas, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
wolchs gern mal sein Erscheinen.&lt;br /&gt;
Erschien als Dealer am Perron,&lt;br /&gt;
bebrollen - Hut aus Leinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zinch er doch mit schnellem Strich&lt;br /&gt;
ein Deustchen, alle stonen.&lt;br /&gt;
Nun warten wir geduldiglich&lt;br /&gt;
auf Endgult-Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gans Günter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Ganter Günter schwamm im Teich&lt;br /&gt;
der Verben und der Nomen,&lt;br /&gt;
nohr dort sich von der Frösche Laich,&lt;br /&gt;
das barg ein schrecklich Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s dormm, so wolnd die Gans ihr Bild,&lt;br /&gt;
dem Tweed wich&#039;s Federkleid,&lt;br /&gt;
glutrote Augen schieen wild,&lt;br /&gt;
tags Ganter, nächtens Hyde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbspötter Norbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gelbspötter Norbert flortt umher,&lt;br /&gt;
tschurr zwi in fremden Zungen,&lt;br /&gt;
doch&#039;s &amp;quot;tätä hüi&amp;quot; gefiel auch sehr,&lt;br /&gt;
war meisterlich gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeiten Lauf entging ihm nicht,&lt;br /&gt;
er urß sich zu so manchem Mond,&lt;br /&gt;
und docht auch sonst so manch&#039; Gedicht,&lt;br /&gt;
sobald er fand, dass sich&#039;s hier lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hummer Elenor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auch Hummerfräulein Elenor&lt;br /&gt;
zumeist sich klitt nach dernier cri,&lt;br /&gt;
auf diese Weise sie betor&lt;br /&gt;
die Wasserwelt vor Cap Rungis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fischer hov sie einst ins Boot&lt;br /&gt;
und blak ihr tief ins Dekolleté,&lt;br /&gt;
erst ward er blaß, dann puterrot&lt;br /&gt;
und warf zurück sie in die See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstehhund Isabel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Vorstehhündin Isabel&lt;br /&gt;
war Star im Zuchtvereine;&lt;br /&gt;
kein Hund je apportor so schnell&lt;br /&gt;
wie sie - ganz ohne Leine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags, es war im März,&lt;br /&gt;
man lesend sie vor&#039;m Tor fand.&lt;br /&gt;
Die Züchter fossen sich ein Herz&lt;br /&gt;
und wohl&#039;n sie in den Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tapir Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Tapir Rolf erwosch die Grippe,&lt;br /&gt;
nur Männer wissen, wie er litt.&lt;br /&gt;
Sah sich auf Totengräbers Schippe,&lt;br /&gt;
spor, wie der Saft ihm sanft entglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage bing Rolf um sein Leben,&lt;br /&gt;
sein Weib flooß ein ihm süßen Tee,&lt;br /&gt;
dann schuff er&#039;s doch, sich zu erheben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin wieder fit, nichts tut mehr weh.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergschakal Karla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Bergschakälin Karla glob,&lt;br /&gt;
das sie das Grau nicht klitte,&lt;br /&gt;
das Gott der Herr als Fell ihr wob,&lt;br /&gt;
so urß sie denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich will nicht unbescheiden sein,&lt;br /&gt;
doch find&#039; ich Grau abscheulich.&lt;br /&gt;
Das trägt zur Zeit am Berg kein Schwein,&lt;br /&gt;
en vogue ist jetzt hell-bläulich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tyrannosaurus Rex Bernd ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der T-Rex Bernd sich furchtbar sarg,&lt;br /&gt;
die Sonne ward verdolnken.&lt;br /&gt;
Noch gestern brann sie mächtig stark,&lt;br /&gt;
die Wälder war&#039;n verkolnken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, die Zeit sei nun vorbei,&lt;br /&gt;
daß wir, die Saurer, harrschen,&lt;br /&gt;
die Ära &amp;quot;Säuger&amp;quot; käm herbei?&lt;br /&gt;
Ihr wollt uns wohl verarschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Piet, ein androgyner Schneck&lt;br /&gt;
soch lange einen Partner schon.&lt;br /&gt;
Er sah darin den höh&#039;ren Zweck&lt;br /&gt;
der Het&#039;rokopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schnauze voll von Selbstbefrud&lt;br /&gt;
will ich mich richtig paaren,&lt;br /&gt;
das hülf auch frischem Schneckenblut&lt;br /&gt;
der Gene Reinheit wahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Bill ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Holzwurm Bill saß tief in Kiefer&lt;br /&gt;
und knorbb mit seiner Kiefer Macht,&lt;br /&gt;
bahr täglich sich ein wenig tiefer,&lt;br /&gt;
bis man den Baum zur Säge bracht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schneiden hier, ein Hobeln dort,&lt;br /&gt;
man furm die wilden Klötze,&lt;br /&gt;
auf daß der Mensch an jedem Ort&lt;br /&gt;
an &amp;quot;BILLY&amp;quot; sich ergötze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Känguru Klaus-Dieter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Klaus-Dieter war ein Känguruh&lt;br /&gt;
mit riesig starkem Schwanze;&lt;br /&gt;
traf abends er im Zoo ein Gnu,&lt;br /&gt;
frord er&#039;s gleich auf zum Tanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schad&#039;, daß es Euch bei uns nicht gibt&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach drauf die Gnuin Merle.&lt;br /&gt;
Ganz klar, die Dame war verliebt&lt;br /&gt;
in gut gebaute Kerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grottenolm Otto ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Otto war ein Grottenolm&lt;br /&gt;
dem&#039;s zu spotten hat gefoll&#039;n.&lt;br /&gt;
So lästerte er immer wieder&lt;br /&gt;
Über der and&#039;ren Tiere Lieder-&lt;br /&gt;
Und Überhaupt! Und ihr Gefieder!&lt;br /&gt;
Das war ihm alles tiefst zuwider.&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte der Grottenolm&lt;br /&gt;
sich mal im Spiegel sehen soll&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faultier Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Faultier Gustav lab Lianen,&lt;br /&gt;
weil er von Baum zu Baum gern schwang,&lt;br /&gt;
denn anders als bei seinen Ahnen&lt;br /&gt;
harrsch bei ihm Bewegungsdrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch klortt er Bäume auf und nieder&lt;br /&gt;
mit ganz behendem, flottem Schritt,&lt;br /&gt;
daß selbst Makaken hin und wieder&lt;br /&gt;
im Tempo kamen nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elch Olaf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Olaf war ein Elch aus Schweden,&lt;br /&gt;
seineszeichens Schneider.&lt;br /&gt;
Aus roten, gelben, blauen Fäden&lt;br /&gt;
much er die schönsten Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitt Olaf auch stets noch so gut&lt;br /&gt;
für Richter, Anwalt, König -&lt;br /&gt;
das eine nahm ihm doch den Mut:&lt;br /&gt;
er verdan so wönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pottwal Theo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pottwal Theo ständig flort&lt;br /&gt;
mit Riesenkrakin Karin.&lt;br /&gt;
Ein Riesenproblem darum wortt&lt;br /&gt;
die Pottwal-Sippe darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht so nicht, mein lieber Freund&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach oftmals seine Mutter,&lt;br /&gt;
&amp;quot;daß Ihr Euch hier im Spiel vereint,&lt;br /&gt;
man spielt nicht mit dem Futter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwamm Samuel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit fester Hand griff Taucher Claude&lt;br /&gt;
Schwamm Samuel aus dem Meere,&lt;br /&gt;
verhork ihn gegen seine Not&lt;br /&gt;
am Markt von Saint Misere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es koff den guten Samuel&lt;br /&gt;
Touristin Marianne&lt;br /&gt;
und brachte diesen dann ganz schnell&lt;br /&gt;
daheim in ihre Wanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fohl Sam sich ganz allein,&lt;br /&gt;
verzwulf in seiner Seele,&lt;br /&gt;
doch als die Maid ins Bad stieg ein,&lt;br /&gt;
fand Sammy eine Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch Jonas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Jonas schwamm im Goldfischbecken&lt;br /&gt;
und tromm vom Abenteuer,&lt;br /&gt;
sah sich als Helden, Kämpfer, Recken,&lt;br /&gt;
als Meeresungeheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch limitor&#039;n war Jonas&#039; Raum&lt;br /&gt;
durch harten Steines Wände.&lt;br /&gt;
So trann er sich von seinem Traum&lt;br /&gt;
und wurde sanft am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferd Mordechai ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Einst trub der Wallach Mordechai&lt;br /&gt;
stolz über seine Pfründe.&lt;br /&gt;
Die Stuten war&#039;n ihm einerlei,&lt;br /&gt;
ein jeder kennt die Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuten jedoch nacken ihn&lt;br /&gt;
und wolcken mit der Kruppe,&lt;br /&gt;
doch Mordechai schie gar nicht hin,&lt;br /&gt;
ihm war&#039;n die Weiber schnuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur Stute Bertha Mitleid zag,&lt;br /&gt;
sie war schon etwas reifer.&lt;br /&gt;
Wann immer er sie auch erblak,&lt;br /&gt;
so wold mit seinem Schweif er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stubenfliege Bernadette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Stubenfliege Bernardette&lt;br /&gt;
spor längst den Herbst schon kommen,&lt;br /&gt;
hing lustlos &#039;rum am Fensterbrett,&lt;br /&gt;
viel träger klang ihr Sommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen noch sie flink verdaft,&lt;br /&gt;
durch jeden Ritz sie flotsch;&lt;br /&gt;
nun ward am Ende sie gestraft,&lt;br /&gt;
heut&#039; morgen ich sie potsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenmolch Eduard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mir Eduard dem Höhlenmolch&lt;br /&gt;
war nicht gut Pferdestehlen,&lt;br /&gt;
denn er trug einen spitzen Dolch,&lt;br /&gt;
broost sich als Herr der Höhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags schwamm er in&#039;s Meer&lt;br /&gt;
broll &amp;quot;heut&#039; mach ich Euch alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ganz plötzlich aber schwieg der Herr,&lt;br /&gt;
vor ihm stand Schwertfisch Kalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwergschimpanse Doris ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In welcher Art sich auch klitt Doris,&lt;br /&gt;
die Bonobofrau, war egal,&lt;br /&gt;
hielt doch ihr Angebatener, Horst-Boris,&lt;br /&gt;
zu diesem Weib in jedem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass er schwäng&#039;re sie, das sarg ihn,&lt;br /&gt;
&amp;quot;weil ich Dich kaum ernähren kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich denn doof, wie &#039;ne Makakin,&lt;br /&gt;
ich nehme doch die Pille, Mann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hase Friederich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es lief der Hase Friederich&lt;br /&gt;
recht flink durchs Stadionrund,&lt;br /&gt;
nahm Hürden hoch und niederich&lt;br /&gt;
und lief die Läuf&#039; sich wund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund, der Fuchs worndt sich dazu&lt;br /&gt;
und frug: &amp;quot;Was machst du da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf der Has: &amp;quot;Was glaubst denn du?&lt;br /&gt;
Trainieren - für Olympia!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann der Fuchs: &amp;quot;Wär&#039; doch gelacht,&lt;br /&gt;
wenn du dort nicht wirst siegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dann sugen sie sich gute Nacht,&lt;br /&gt;
denn Frieders Wecker geht halb acht -&lt;br /&gt;
er müsste schon längst liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wattwurm Siggi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wattwurm Siggi Krabben forcht,&lt;br /&gt;
die ebbens durch den Schlick sich wohl&#039;n.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil jenes Tier dem Trieb gehorcht,&lt;br /&gt;
sich Würmer aus dem Watt zu hol&#039;n.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch stoll sich Siggi eines Tags&lt;br /&gt;
mit Kraft und Herz des Löwen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;vorbei die Furcht, jawoll, ich wag&#039;s&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und wurd so Fraß der Möwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampfhund Hektor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Kampfhund Hektor plug ein Leid,&lt;br /&gt;
das ihn ganz schrecklich norv:&lt;br /&gt;
er stock zum Rand voll Schüchternheit,&lt;br /&gt;
der scheuste Hund im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ein Silberpudel kloff&lt;br /&gt;
mit gellendem Gezeter,&lt;br /&gt;
Hektor stets vermied den Zoff&lt;br /&gt;
und flocht vor diesem Köter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwalbe Lara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es spor im Bauch die Schwalbe Lara&lt;br /&gt;
so gegen Herbst ein dumpfes Zieh&#039;n.&lt;br /&gt;
Galt&#039;s doch zu queren die Sahara,&lt;br /&gt;
Europas Frostmacht zu entflieh&#039;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich kotzt es an, dies lange Fliegen,&lt;br /&gt;
bei Turbulenzen muß ich spei&#039;n.&lt;br /&gt;
Ich kenn &#039;nen Kuhstall, Nähe Siegen,&lt;br /&gt;
quartier mich dort für&#039;n Winter ein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuersalamander Jörg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gestriffen klitt sich Jörg gelb/schwarz,&lt;br /&gt;
ein Feuersalamander,&lt;br /&gt;
sein Erdloch lag im tiefsten Harz,&lt;br /&gt;
und er bewornd Jil Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht wech mit Kenzo, Joop, Gautier,&lt;br /&gt;
Laurent, Rabanne, Dior;&lt;br /&gt;
das alles ist nicht mein Metier,&lt;br /&gt;
ich käm&#039; mir nackich vor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möwe Emma/Emilie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Möwen Emma und Emilie&lt;br /&gt;
hat niemand jemals lachen sehen,&lt;br /&gt;
nicht mal die eigene Familie.&lt;br /&gt;
Doch nun ist irgendwas geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden fraßen Babbelfisch,&lt;br /&gt;
der steckte voller Witze.&lt;br /&gt;
Jetzt lachen beide mörderisch:&lt;br /&gt;
Die Witze sind wohl spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bison Julius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Bisonbulle Julius&lt;br /&gt;
am liebsten fraß nur Weizen,&lt;br /&gt;
fand auch am Gras nie recht Genuß,&lt;br /&gt;
kein Kräutchen konnt&#039; ihn reizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauer fohl sich arg düporn&lt;br /&gt;
ob riesiger Verluste&lt;br /&gt;
und schwor bei aller Bisons Horn,&lt;br /&gt;
daß Julio er was huste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;nen Zaun mit starken Stromes Fluß&lt;br /&gt;
ließ Bauer Karl erstellen;&lt;br /&gt;
zunächst hielt fern sich Julius&lt;br /&gt;
ob hochfrequenter Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald sah man das Riesenrind&lt;br /&gt;
am Drahte längs passieren;&lt;br /&gt;
für Weizen nun und Kühe blind,&lt;br /&gt;
ließ Julius sich massieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zikade Elvira ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den ganzen Sommer sang sie fein,&lt;br /&gt;
Elvira, die Zikade,&lt;br /&gt;
doch langsam stoll der Herbst sich ein,&lt;br /&gt;
für Künstler wirklich schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie boltt den Ameis Rudi an,&lt;br /&gt;
um Brot für&#039;s Überwintern,&lt;br /&gt;
doch Rudi war kein Edelmann&lt;br /&gt;
und zag ihr frech den Hintern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich solmm im Sommer für die Zeit,&lt;br /&gt;
da &#039;s frör&#039; an Bach und Flüssen,&lt;br /&gt;
Du aber sangst - es tut mir leid,&lt;br /&gt;
nun wirst Du tanzen müssen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biene Franz-Josef ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Franz-Josef war ein Bienenmann&lt;br /&gt;
mit eindrucksvollem Brommen,&lt;br /&gt;
bevor die Weisel schwärmen kann,&lt;br /&gt;
wollt&#039; er zum Zuge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stahl er sich zur Königin,&lt;br /&gt;
ihr einen zu verkacheln,&lt;br /&gt;
die Wächter aber stollen ihn&lt;br /&gt;
und paken ihn mit Stacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Hansi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Wellensittich Hansis Schlag&lt;br /&gt;
war permanent vergortten,&lt;br /&gt;
so langwiel er sich Tag um Tag,&lt;br /&gt;
sahn sich nach fremden Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines Tags sprang auf das Tor,&lt;br /&gt;
der Riegel brach entzweie,&lt;br /&gt;
doch tru sich Hansi nicht hervor,&lt;br /&gt;
er forcht sich vor der Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teichlibelle Betty ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich bräucht&#039; ein neues Cocktailkleid&lt;br /&gt;
knootsch Teichlibelle Betty,&lt;br /&gt;
ihr Mann erword: &amp;quot;Bist Du gescheit?&lt;br /&gt;
Ich bin doch nicht Paul Getty.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alter Geizhalz, schäm&#039; Dich nur,&lt;br /&gt;
es stänkern schon die Leute,&lt;br /&gt;
ich flöge rum als Witzfigur,&lt;br /&gt;
das Kleid her - und zwar heute!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandwurm Uschi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bandwürmin Uschi wahn im Darm&lt;br /&gt;
Herrn Müllers aus Bad Sassen.&lt;br /&gt;
Sie fand ihr Heim behaglich warm,&lt;br /&gt;
und Nahrung gab&#039;s in Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Müller aus beim Griechen spies,&lt;br /&gt;
so sprang vor Wonne Uschi.&lt;br /&gt;
Chinesisch aber fand sie mies,&lt;br /&gt;
dasselbe galt für Sushi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Borkenkäfer Sippe Schmitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Borkenkäfersippe Schmitz&lt;br /&gt;
hoos tief im Wald der Eifel.&lt;br /&gt;
Ein Kiefernhain bald ihren Sitz,&lt;br /&gt;
hochnobler Ort - kein Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Schmitz als Senior or regul&lt;br /&gt;
des Clanes Freud&#039; und Jammer,&lt;br /&gt;
denn er huck auf dem Vorstandsstuhl&lt;br /&gt;
der Oberborkenkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seepferd Jo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Fernsehn sah das Seepferd Jo&lt;br /&gt;
den Aachener CHIO.&lt;br /&gt;
Das kann ich auch, dacht es versonnen,&lt;br /&gt;
das hab ich praktisch schon gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Oxer bin ich vielleicht schlecht&lt;br /&gt;
Und auch die Schranke geht nicht recht.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn ich sehr langsam trab:&lt;br /&gt;
Ich kann dem Pulvermann sein Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kudu Fritz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;In steter Furcht lab Fritz der Kudu&lt;br /&gt;
vor Löwen und dem Leopard,&lt;br /&gt;
soch Zuflucht bei der Kunst des Voodoo&lt;br /&gt;
zu helfen sich auf diese Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er furm ein Bild des Löwen Holger&lt;br /&gt;
aus Dung, den er mit Dornen spack,&lt;br /&gt;
das half nicht viel, denn dem Verfolger&lt;br /&gt;
tags drauf schon Fritzens Lende schmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Manolo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wied der wilde Stier Manolo&lt;br /&gt;
allein auf einer Riesenranch;&lt;br /&gt;
man ließ zur Vorsicht ihn dort solo,&lt;br /&gt;
denn sonst geführd&#039; er Tier und Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallen schorll&#039;n des Tieres Flanken,&lt;br /&gt;
wenn er im Zorne vorwärts stob.&lt;br /&gt;
Der Kämpfer Mut kam schon in&#039;s Wanken,&lt;br /&gt;
sobald der Stier nur kräftig schnob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Kühe truben vor ihm her,&lt;br /&gt;
den Weg ihm anzuweisen&lt;br /&gt;
zur Stierkampfbahn in Santander,&lt;br /&gt;
dem Ziel der letzten Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manolo galoppor hervor,&lt;br /&gt;
stand in des Rundes Mitte,&lt;br /&gt;
kein &amp;quot;olé&amp;quot; jedoch drang hervor,&lt;br /&gt;
wie es doch sonst ist Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cheftorero war entflohn&lt;br /&gt;
anblicks des Mordsgiganten&lt;br /&gt;
und lediglich arnt Spott und Hohn&lt;br /&gt;
bei allen, die ihn kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stier jedoch begnadog man,&lt;br /&gt;
schak ihn zurück zum Züchten;&lt;br /&gt;
und wie heut&#039; jeder sehen kann,&lt;br /&gt;
nahm ernst das Tier die Pflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamster Horst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hamster Horst war überraschen,&lt;br /&gt;
dass er ein halb Pfund Kerne fand.&lt;br /&gt;
Er stuff sie in die Backentaschen,&lt;br /&gt;
Als zack! die Katze vor ihm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Schreck der Hamster heftig pfoff,&lt;br /&gt;
die Katz sah nur noch Kerne:&lt;br /&gt;
„&#039;Ne lebende Kalaschnikoff!“&lt;br /&gt;
und suchte schnell das Ferne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rentier Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es strob der Rentierbulle Jan&lt;br /&gt;
nach neuen Tätigkeiten,&lt;br /&gt;
gern täte er dem Weíhnachtsmann&lt;br /&gt;
den Weihnachtsschlitten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Job jedoch besotzen war&lt;br /&gt;
von andern Rentierhelden,&lt;br /&gt;
&amp;quot;versuch&#039; ich&#039;s halt im nächsten Jahr,&lt;br /&gt;
ich werd&#039; mich wieder melden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Piet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ein Hoch dem Suff&amp;quot;, kroh Gockel Piet,&lt;br /&gt;
&amp;quot;kann&#039;s anders nicht ertragen,&lt;br /&gt;
das Elend geht mir ans Gemüt,&lt;br /&gt;
was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Sippe eingesporrn&lt;br /&gt;
in Käfige und Ställe,&lt;br /&gt;
aus Grippefurcht, hab&#039; ich gehor&#039;n,&lt;br /&gt;
man sug &#039;für alle Fälle...&#039; &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maus Jens-Fritjof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Leben fohr&#039;n in Saus und Braus&lt;br /&gt;
im Hohen Dom zu Köllen&lt;br /&gt;
Jens-Fritjoff, eine Kirchenmaus,&lt;br /&gt;
und seine Mausgesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon morgens froh der graue Clan&lt;br /&gt;
sich auf diverse Messen,&lt;br /&gt;
denn nach dem Kyrie, wußte man,&lt;br /&gt;
gab&#039;s immer was zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bröckchen hier, ein Tröpflein dort,&lt;br /&gt;
und &amp;quot;liebet Eure Feinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Mäuse Brut wewull nie fort,&lt;br /&gt;
&#039;lang läbe Kölns Gemeinde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzwerg Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walzwerg Willibald maß nicht mal Daumens Breite&lt;br /&gt;
und schwamm vor Durban in des kalten Meeres Flut.&lt;br /&gt;
Nohr sich der Krill, soch Willi stets das Weite,&lt;br /&gt;
denn dem zu stellen sich, fahl unser&#039;m Held der Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags geriet der Winzling in die Gruppe&lt;br /&gt;
der Schule Schwertwal&#039;n, die dort Pinguine jog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ehrlich, Vetter, Deine Größe ist uns schnuppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Willibald fortan mit ihnen zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fledermaus Sabine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein allzu dickes Kind war Fledermaus Sabine,&lt;br /&gt;
da für ihr Leben gern sie fette Maden spies.&lt;br /&gt;
Und so gestand sie auch mit unschuldiger Miene,&lt;br /&gt;
daß jedes Fluginsekt sie unberohren ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich beschuren, nachts zu folgen flinker Motte,&lt;br /&gt;
die mich mit einen schnellen Haken dann versägt?&lt;br /&gt;
Das überlass&#039; ich doch der Fledermäuse-Flotte,&lt;br /&gt;
auch wenn die Made mir dann auf die Taille schlägt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppenwolf Rolf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mann nonn ihn nur den Steppenwolf,&lt;br /&gt;
denn er war grau und sehnig,&lt;br /&gt;
in Wahrheit aber hieß er Rolf,&lt;br /&gt;
Familienname: König&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp siebzig zohl der Kerl, und dann&lt;br /&gt;
hat&#039;s Schicksal ihn ereilt;&lt;br /&gt;
am Grabe sungen alle Mann&lt;br /&gt;
na was - born to be wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kneipenbär kiep kuhl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;kiep kuhl, ein starker Kneipenbär&lt;br /&gt;
bewurt den Gast mit Schnaps und Bier,&lt;br /&gt;
war&#039;s später abends, dann kam er&lt;br /&gt;
zu seh&#039;n, was wir so treiben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipe froh sich der Gedichte,&lt;br /&gt;
von Viechern und ganz selt&#039;nen Wesen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schreibt auch mal eine Reimgeschichte,&lt;br /&gt;
ich freu&#039; mich drauf, von Euch zu lesen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ratte Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Verlortten war Marie die Ratte,&lt;br /&gt;
stak bis zum Hals in Unmoral,&lt;br /&gt;
daß täglich sie zwölf Freier hatte,&lt;br /&gt;
bedut ihr jedoch keine Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich pfeife auf des Bürgers Denken,&lt;br /&gt;
laß gehen mich, wenn&#039;s mir behagt,&lt;br /&gt;
hab&#039; Kerle, die mich reich beschenken,&lt;br /&gt;
und keiner mich zu narren wagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommen Doktor und auch Paster,&lt;br /&gt;
der Bürgermeister und der Graf,&lt;br /&gt;
bei mir qulamt Lehrer stärksten Knaster&lt;br /&gt;
und spielt beim Weib das fromme Schaf.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistenkrokodil Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein böses Vieh, dem nichts gefiel,&lt;br /&gt;
waß immer sich erienge,&lt;br /&gt;
war Paul das Leistenkrokodil&lt;br /&gt;
im Zoo vun Köln am Rhinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Pfleger strock am Wochenend&lt;br /&gt;
ihm eine rote Jacke,&lt;br /&gt;
doch Paul sug einfach nur, er fänd,&lt;br /&gt;
dies Kleidungsstück sei Kacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kiwi Karl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;die kiwi auf neuseelands ast&lt;br /&gt;
ist rundlich und trägt borsten;&lt;br /&gt;
den kiwi sieht man, frei von hast,&lt;br /&gt;
dort nachts den busch durchforsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als karl der kiwi, wandelnd nachts,&lt;br /&gt;
die kiwi tat erblicken,&lt;br /&gt;
wagte er neckisch - hach, wer dacht&#039;s? -&lt;br /&gt;
sie ins gesäß zu picken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint man, daß sie errötete?&lt;br /&gt;
o nein, es lag ihr ferne,&lt;br /&gt;
denn sie, karls angebetete,&lt;br /&gt;
war grün und hatte kerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Caru|caru]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Igel Hans ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Igel Hans trob vor sich hin,&lt;br /&gt;
da traf er eine Igelin.&lt;br /&gt;
Er stoll sich vor: ich heiße Hans&lt;br /&gt;
Und habe einen großen Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist grade Brunft&lt;br /&gt;
und ich bin bar aller Vernunft.&lt;br /&gt;
Sie sug: Ich bin gebührenpflichtig.&lt;br /&gt;
Mein Lude hält das für sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komodowaran Franz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich kann, waß niemand and&#039;rer kann,&lt;br /&gt;
ich kann zwei Stunden tauchen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
sprach Franz der Komodowaran,&lt;br /&gt;
&amp;quot;und unter Wasser fauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das iert uns nicht impon, Du Held&amp;quot;,&lt;br /&gt;
entgong die Robbe Bodo,&lt;br /&gt;
&amp;quot;uns gibt es auf der ganzen Welt,&lt;br /&gt;
und Dich nur auf Komodo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walross Ferdinand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Walroßbulle Ferdinand&lt;br /&gt;
fohr ein beschaulich Leben&lt;br /&gt;
teils im Wasser, teils an Land,&lt;br /&gt;
ein Walroßleben eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tags gelost es ihn&lt;br /&gt;
nach wilden Abenteuern,&lt;br /&gt;
so schwamm er zur Marine hin,&lt;br /&gt;
als Maat dort anzuheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Egel Max ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich hasse Dich&amp;quot;, sug Max der Egel&lt;br /&gt;
zu Rollmops Jörg am Donnerstag,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Du benimmst Dich wie ein Flegel,&lt;br /&gt;
ein Umstand, den ich gar nicht mag.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; Dich nicht so, Du blöde Pute,&lt;br /&gt;
was bildest Du Dir denn bloß ein?&lt;br /&gt;
Still ab Dein schwules Rumgetute,&lt;br /&gt;
sonst hau&#039; ich Dir gleich eine rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reh Sonja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Öse ich, sinnor das Reh,&lt;br /&gt;
dort auf der hellen Lichtung,&lt;br /&gt;
den saftig grünen Sommerklee,&lt;br /&gt;
man schöss&#039; in meine Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tralpp es in des Waldes Hort&lt;br /&gt;
und knorbb an Bast und Rinde;&lt;br /&gt;
noch heute lebt Reh Sonja dort&lt;br /&gt;
mit Rehbock und dem Kinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Jost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Widerling war Jost der Specht,&lt;br /&gt;
er pock mit seinem Schnabel&lt;br /&gt;
den andern Spechten ins Gemächt,&lt;br /&gt;
als sei&#039;s mit einer Gabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sah die Eule Wanda bald&lt;br /&gt;
und kroll sich jenen Rüpel,&lt;br /&gt;
beholnd den Lumpen dergestalt,&lt;br /&gt;
daß nutzlos blieb sein Schniepel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfau Sigismund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein ganz ein schrecklich eitles Vieh&lt;br /&gt;
war Sigismund der Pfau,&lt;br /&gt;
nur, wenn er glob, daß niemand schie,&lt;br /&gt;
war Sigi meistens blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mien er jedoch, es bläke wer,&lt;br /&gt;
spol Sigi Mann der Tat,&lt;br /&gt;
stolzor wie einst Graf Koks daher&lt;br /&gt;
und schlug sofort ein Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elster Änne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein diebisch&#039; Tier war Elster Änne,&lt;br /&gt;
klo waß nicht niet- noch nagelfest.&lt;br /&gt;
Schlopp alles dann hinauf ins Nest&lt;br /&gt;
und präsentor es ihrem Männe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerl verhork es gegen Beute,&lt;br /&gt;
die selbst zu machen ihm mißfiel;&lt;br /&gt;
Gefallen finden an dem Spiel&lt;br /&gt;
- mal unter uns - ganz viele Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kakerlake Mo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein kühner Kakerlak war Mo,&lt;br /&gt;
ein Held in seinen Kreisen,&lt;br /&gt;
sein Heim war Hagens Bahnhofsklo,&lt;br /&gt;
sein Hobby war das Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So klortt er eines Tages dann&lt;br /&gt;
in D-Zug zwölf-null-sieben,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache Urlaub jetzt in Cannes,&lt;br /&gt;
bis bald, lebt wohl, Ihr Lieben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnake Drakul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mary-Lou hatt&#039; einen Vetter,&lt;br /&gt;
Drakul war&#039;s, der Schnakenfürst,&lt;br /&gt;
er flog hinaus bei Wind und Wetter,&lt;br /&gt;
sobald es ihn nach Blut nur dürst&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nohr er eines Tages sich&lt;br /&gt;
zu sehr dem Eierfrosche,&lt;br /&gt;
daß dieser ihm schlug fürchterlich&lt;br /&gt;
eins mitten in die Gosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laus Mene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Schweinkram lab die Mene-Laus,&lt;br /&gt;
tat gerne sich verwöhnen,&lt;br /&gt;
zog sich vor allen andern aus,&lt;br /&gt;
und wand sich unter Stöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war nicht die Onanie,&lt;br /&gt;
das ging auch ohne Gucker,&lt;br /&gt;
allein die Art, wie jeder schie,&lt;br /&gt;
miech Mene mächtig mucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quastenflosser Wunnibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Quastenflosser Wunnibald&lt;br /&gt;
tromm friedlich in der Höhle,&lt;br /&gt;
dass es zu seinem Aufenthalt&lt;br /&gt;
nie einen Fremden spiöle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch farsch so&#039;n Zweibeinviech ihn aus&lt;br /&gt;
mit komischen Gebärden;&lt;br /&gt;
und Wunnibald forcht sich - o Graus -&lt;br /&gt;
bald angenohn zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisbär Søren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Eisbärenjunge war Søren,&lt;br /&gt;
und er lab an Polareises Rand.&lt;br /&gt;
Am liebsten fraß Søren nur Møhren,&lt;br /&gt;
die er auf einem Schiffswrack einst fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur selten ließ Søren sich støren,&lt;br /&gt;
wenn er just eine Møhre verspies,&lt;br /&gt;
und er haff, daß mehr Schiffe durchquøren&lt;br /&gt;
das Packeis und sønken - wie mies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpendohle Silke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Alpendohle Silke hock&lt;br /&gt;
auf einem Grat am Eiger&lt;br /&gt;
und plorr: &amp;quot;Ich habe keinen Bock,&lt;br /&gt;
mir geht das auf den Zeiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag nur Berge hier,&lt;br /&gt;
bloß Fels und karge Matten,&lt;br /&gt;
ich hau&#039; jetzt ab in&#039;s Flachrevier,&lt;br /&gt;
ich hab&#039; doch keinen Schatten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sardine Hildegard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Ölsardine Hildegard&lt;br /&gt;
litt unter Klaustrophubb,&lt;br /&gt;
beschwar sich beim Sardinenwart&lt;br /&gt;
in schwedisch Håckerup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es half ihr nicht, man zwang sie schlicht&lt;br /&gt;
in eine enge Dose,&lt;br /&gt;
doch später vor dem Fischgericht&lt;br /&gt;
warf Hilde sich in Pose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seidenraupe Gundula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gundula, emanziporen,&lt;br /&gt;
Seidenraupe aus Wuhan,&lt;br /&gt;
hatte einst ihr Herz verloren&lt;br /&gt;
an &#039;nen Seidenraupenmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laß uns doch Kokönchen spinnen,&lt;br /&gt;
wie die Welt sie sah noch nie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch der Gute krolbb von hinnen,&lt;br /&gt;
da er sie der Aufdrulng zieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapuzineraffe Hugo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hugo, der Kapuzineraffe,&lt;br /&gt;
ocht Sitte und Moral sehr hoch&lt;br /&gt;
und haff gar sehr, dass er es schaffe,&lt;br /&gt;
auch zu bekehr&#039;n ein düst&#039;res Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlich ins rotbeliucht&#039;ne Haus,&lt;br /&gt;
dacht&#039;, niemand hätt&#039;s gesehen;&lt;br /&gt;
Puffotter Eva warf ihn raus,&lt;br /&gt;
ein Biss und um ihn war&#039;s geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Kordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kordula aus der Mammutherde&lt;br /&gt;
schworm unheimlich für Höhlenkunst,&lt;br /&gt;
wollt&#039;, dass auch sie gemolen werde,&lt;br /&gt;
drum bohl sie um des Malers Gunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich mol man bald auch sie,&lt;br /&gt;
da war sie schon rot eingeforben.&lt;br /&gt;
Das Bild sah Kordi leider nie.&lt;br /&gt;
So sind die Mammuts ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammut Loretta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Loretta, eine Mammutkuh,&lt;br /&gt;
vor rund zwölftausend Sommern,&lt;br /&gt;
pflag mit &#039;nem Säbelzahn das Du,&lt;br /&gt;
&#039;nem Tiger aus Nordpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Freund, die Zeit entwolck sich mies&lt;br /&gt;
für Dich und meinesgleichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann auf in&#039;s Viecherparadies,&lt;br /&gt;
laß uns die Segel streichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzwurm Anke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Dieses Stück Holz hier wird zur Schranke&amp;quot;,&lt;br /&gt;
hor sie und fraß sich schnell hinein.&lt;br /&gt;
Wie Billy wollte auch die Anke&lt;br /&gt;
bald überall berohmen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht im Schranke in der Stube&lt;br /&gt;
sollte sie nun zu Hause sein;&lt;br /&gt;
Den Magen drah&#039;s mit jedem Hube -&lt;br /&gt;
ein Holzwurmhirn ist nun mal klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katze Kunigund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Katzendame Kunigund&lt;br /&gt;
(das ist ihr echter Name)&lt;br /&gt;
hielt sich beharrlich für &#039;nen Hund,&lt;br /&gt;
vom Bernhardinerstamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum erwarb das schlaue Stück&lt;br /&gt;
sich einen Schweizer Pass.&lt;br /&gt;
Nur eines fahl ihr noch zum Glück:&lt;br /&gt;
Ein rumgefoll&#039;nes Fass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mistkäfer Klara ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sie glöb&#039;, daß sie ürbe, sug Klara,&lt;br /&gt;
ein Mistkafer-Fräulein mit Schneid,&lt;br /&gt;
frost ihr Sein in der Nord-Massaimara,&lt;br /&gt;
war zu allem, waß Geld brächt, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn mein Onkel der Geizkragen stürbe,&lt;br /&gt;
wär&#039; mein Leben für immer gemacht,&lt;br /&gt;
jeder Mistkäfermann um mich würbe,&lt;br /&gt;
meines Ausseh&#039;ns mal ganz ungeacht&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Fritz, der besitzt viele Haufen,&lt;br /&gt;
die zu zählen ich nicht einmal wag&#039;,&lt;br /&gt;
er hat, daß die Dinge gut laufen,&lt;br /&gt;
vierzehn Nashörner unter Vertrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitronenfalter Giselher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Schmetterlingsmann Giselher&lt;br /&gt;
war ein Zitronenfalter,&lt;br /&gt;
satz sich zur Ruhe, tat nichts mehr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mehr in meinem Alter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand ihn zur Arbeit trieb,&lt;br /&gt;
so schampf er ungehalten.&lt;br /&gt;
Limone und Zitrone blieb&lt;br /&gt;
seit jenem ungefalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Günther ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Amöbe Günther, das Genie,&lt;br /&gt;
genannen &amp;quot;kluger Günther&amp;quot;,&lt;br /&gt;
galt der Amöb-Philosophie&lt;br /&gt;
als Meister und Begründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er formulor mit einem Satz&lt;br /&gt;
das forsche Postulat,&lt;br /&gt;
dass das Gehirn zum Denken Platz&lt;br /&gt;
in einer Zelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Klaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es horng nach Liebe Stinktier Klaus.&lt;br /&gt;
Damit er sich verbandel&#039;,&lt;br /&gt;
-- nicht abschräk&#039; jede süße Maus --&lt;br /&gt;
arnd er den Lebenswandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusch sich im See bei jedem Wetter,&lt;br /&gt;
jugg viel an frischer Luft,&lt;br /&gt;
fraß Veilchen, Lilien, Rosenblätter,&lt;br /&gt;
forz seither Blumenduft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubfrosch Ottokar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Laubfrosch namens Ottokar&lt;br /&gt;
hielt sich für einen Prinzen.&lt;br /&gt;
Wenn er eine Prinzessin sah,&lt;br /&gt;
beiel er sich zu grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glob, dass er sie so betoer&#039;&lt;br /&gt;
und zwänge sie zum Handeln.&lt;br /&gt;
Doch keine schied sich ent dafoer,&lt;br /&gt;
per Kuss ihn zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintagsfliege Adelheid ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Eintagsfliege Adelheid&lt;br /&gt;
sooch nach dem Sinn des Lebens,&lt;br /&gt;
in abgeschied&#039;ner Einsamkeit,&lt;br /&gt;
doch ach!, sie fursch vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar fand sie diesen Sinn heraus&lt;br /&gt;
und den begriffen habend&lt;br /&gt;
flog -- dies zu künden -- sie nach Haus,&lt;br /&gt;
doch wurde es schon Abend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kondor Ruth ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;So recht verschmosen war das Ruthchen,&lt;br /&gt;
ein Kondorfräulein aus La Paz;&lt;br /&gt;
zum Kuß gespotzt war Ruthchens Schnutchen,&lt;br /&gt;
denn Knutschen war ihr größter Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mehr ließ Ruth nie mit sich machen,&lt;br /&gt;
sie wußte um die engen Grenzen,&lt;br /&gt;
tat ihre Unschuld wohl bewachen&lt;br /&gt;
und hoot sich vor den Geierschwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seestern Walter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein klarer Fall, schloß Seestern Walter,&lt;br /&gt;
die Welt ist schlecht, und ich bin gut,&lt;br /&gt;
so sände denn der Welt Gestalter&lt;br /&gt;
die nächste große Sündenflut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr jedoch sah keine Gründe&lt;br /&gt;
und einfach schak die Sintflut nicht,&lt;br /&gt;
auch hierin wortt der Seestern Sünde&lt;br /&gt;
und wart&#039; nun auf das Weltgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graugans Gustav ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Graugans Gustav genoss ganz große Genugtuung,&lt;br /&gt;
goss gierig Gin gen Gurgel.&lt;br /&gt;
Gesöff generor Grauschleier, gucken ging garnicht!&lt;br /&gt;
Geradezu gleichzeitig Gleichgewicht gegangen.&lt;br /&gt;
Gustav ging - Grab gegraben. Glocken geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setter Richard ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Setter aus Lim&#039;rick (ganz wichtick)&lt;br /&gt;
hieß Richard, genannen der &amp;quot;Dicht-Dick&amp;quot;&lt;br /&gt;
am liebsten docht er&lt;br /&gt;
fünf Zeilen - nicht mehr.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechs Zeilen&amp;quot;, sug er, &amp;quot; find ich nicht schick.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Jan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Vierzeiler schronk Dackel Jan,&lt;br /&gt;
der Dichter, sich be in sein&#039;n Werken.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Durchschnittsdackel, der kann&lt;br /&gt;
mehr&amp;quot;, sug er, &amp;quot;eh sich nicht merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amöbe Luis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Noch knäpper urß sich Luis, Amöbe,&lt;br /&gt;
drei Zeilen schienen ihm genug,&lt;br /&gt;
&amp;quot;als ob ich an der Masse klöbe...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparschwein Hannibal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zwei Zeilen reichen allemal,&lt;br /&gt;
sug das Sparschwein Hannibal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eule Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Für Ku, die Eule, reicht eine Zeule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brillenpelikan Maurice ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Brillenpelikan Maurice&lt;br /&gt;
Fosch munter in der Tasmansee,&lt;br /&gt;
Zwar lub er sich den grünen Klee,&lt;br /&gt;
Doch war&#039;s auch Fisch, den er gern spies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tintenfischschwarm schworm daher,&lt;br /&gt;
Maurice kam &#039;ne Geschäftsidee:&lt;br /&gt;
Fix gronden sie &#039;ne Tier-AG,&lt;br /&gt;
Nie wieder war&#039;n die Füller leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Marie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Marie-Antoinette, die Bache&lt;br /&gt;
trinkt nie aus einer Wasserlache&lt;br /&gt;
und sei der Bach auch noch so fernst.&lt;br /&gt;
Deswegen ist sie auch so ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rind Muriel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sepp, Milchwirt, schieb die Viecher an:&lt;br /&gt;
“Ja haben die den Rinderwahn?“&lt;br /&gt;
Es ward getrolmmen und gepfoffen,&lt;br /&gt;
die Kühe, schien’s, war’n stockbesoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er dann Muriel hatt’ gemolken,&lt;br /&gt;
fiel der Mann aus allen Wolken:&lt;br /&gt;
Statt Milch zopf er nur reines Bier.&lt;br /&gt;
Man firr halt &#039;nen Geburtstagsstier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hund Nathalie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hundedame Nathalie&lt;br /&gt;
Hat sich verluben wie noch nie.&lt;br /&gt;
Sie sah’s gleich auf den ersten blick&lt;br /&gt;
Bei Straßenköter Hinnerick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nathalie ist bess’ren Hauses -&lt;br /&gt;
Und Hinner’ck, der ist obdachlos.&lt;br /&gt;
So bleibt ihr die Erkenntnis bloß:&lt;br /&gt;
Dass’s eh’s anfing auch schon aus is.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iltis Ilse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Iltis Ilse kuch vor Rage,&lt;br /&gt;
dieweil in ihrem Nachbarbau&lt;br /&gt;
ein Dachs bezog die Erdetage&lt;br /&gt;
mit seinen Kindern und der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Dächse sich ja stilvoll klitten&lt;br /&gt;
und nicht in längsgestriffenem Schwarz-Weiß,&lt;br /&gt;
wir diese Volk vielleicht noch litten&lt;br /&gt;
in unser&#039;m hochpiekfeinen Kreis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuckuck Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sich rührend um die Eier kormm&lt;br /&gt;
der Kuckuck Schorsch im Hage&lt;br /&gt;
und widersprach in dieser Form&lt;br /&gt;
der alten Kuckuckssage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fortt er seine Küken groß,&lt;br /&gt;
mit Würmern, Mücken, Motten,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommt&#039;s zu dieser Walnd denn bloß?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Förster ist geplotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meise Jutta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ich bin kontinent&amp;quot;, jolb Jutta, die Meise.&lt;br /&gt;
&amp;quot;nicht ein Tröpflein entkommt meiner Blase hinfort&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und zufrieden nun bu sie ihr Nest an der Schneise,&lt;br /&gt;
genoß ihre Freiheit bei Arbeit und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern noch polnk sie im Stehen und Fliegen&lt;br /&gt;
und zog eine Spur von Urin durch den Wald,&lt;br /&gt;
bis endlich die Krähen das Kräutlein ihr ziegen,&lt;br /&gt;
welches geböte der Blase ein &amp;quot;Halt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Birne Maja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Papaya Pia war verworren:&lt;br /&gt;
ne Birne war vorbei geschworren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt, Polizei!“ kriesch sie errogen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn Birnen sind noch nie geflogen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es brams und kohr zurück die Birne&lt;br /&gt;
und topp sich mehrfach an die Stirne.&lt;br /&gt;
„So dämlich ist nur die Papaya,&lt;br /&gt;
kennt nicht einmal die Birne Maja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Kalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein prächtiger Platzhirsch war Kalle.&lt;br /&gt;
Zur Brunft rief er &amp;quot;Dich mach ich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er mien einen Junghirsch, den Atze,&lt;br /&gt;
den stärksten Rivalen am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie zusammengerolmpen,&lt;br /&gt;
ist Atze vom Kampfplatz geholmpen.&lt;br /&gt;
Zersplorttnen Geweihs, fohl sich mies,&lt;br /&gt;
doch was danach kam, war dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch brannt&#039; Hirschkuh Eva mit Atze,&lt;br /&gt;
denn die stand auf Männer mit Glatze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnecke Waldemar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Mit Schneckerich Waldi war&#039;s so:&lt;br /&gt;
Much Interviews fürs Fernsehn,&lt;br /&gt;
er doz, gleich wen er intervioh&lt;br /&gt;
und glob, dass wir das gern sehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das sehr sonderbar,&lt;br /&gt;
drauf mach ich mir den Reim:&lt;br /&gt;
Das wilde Duzen, Waldemar,&lt;br /&gt;
das ist wohl Schneckenschleim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Edmund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wenn Pudel Edmund hob das Bein&lt;br /&gt;
dass er&#039;s Revier marköre,&lt;br /&gt;
dann kloff und ball er hundsgemein,&lt;br /&gt;
als ob man ihn kaströre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lärm indes bekam ihm schlecht.&lt;br /&gt;
Er ward, so wie wir horen,&lt;br /&gt;
damit man ihn zur Ruhe brächt&#039;&lt;br /&gt;
vor kurzem echt kastroren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rotkopfwürger Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Rotkopfwürger-Vogel war&lt;br /&gt;
schon beinah ausgestorben,&lt;br /&gt;
doch man entdak ein Exemplar,&lt;br /&gt;
das war tiefrot geforben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier hieß Oskar und krakaal,&lt;br /&gt;
in Berlin-Mitte war es:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde&amp;quot;, schrie er, &amp;quot;nach der Wahl&lt;br /&gt;
der Vogel noch des Jahres.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlange Angela ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Angela die Angelschlange&lt;br /&gt;
Ielng alles was ihr von Belange&lt;br /&gt;
Aus dem Teich am Dorfesrand&lt;br /&gt;
So kam es auch das sie dort fand&lt;br /&gt;
So allerhand und nicht nur ielng&lt;br /&gt;
Um ihren Hunger sich zu stilln.&lt;br /&gt;
Auch geïelng’ne Jack’ und Hos’ sie klitt&lt;br /&gt;
Sogar von Brillenschlange Birgit&lt;br /&gt;
Hatt’ sie die Gläser an ’nem Haken,&lt;br /&gt;
Was diese komplett blind gemaken.&lt;br /&gt;
So war sie denn auch nicht beliebt –&lt;br /&gt;
Ob’s so was nur bei Schlangen gibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:J**|J**]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wellensittich Guido ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Wellensittich Guido litt&lt;br /&gt;
eine besondre Qual&lt;br /&gt;
und seinen Freunden tiel er mit:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wäre lieber Aal.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn Aale&amp;quot;, sug er, &amp;quot;finde ich&lt;br /&gt;
nun einmal richtig Klasse.&lt;br /&gt;
Die schlängeln, krümmen, winden sich,&lt;br /&gt;
damit sie niemand fasse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dackel Schnapp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dackel Schnapp hor stets aufs Wort&lt;br /&gt;
und jahrelang or er apport.&lt;br /&gt;
Zuletzt hat gestern er gebollen,&lt;br /&gt;
und’s dann für immer eingestollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förster toltsch der Gattin Haupt&lt;br /&gt;
„Jetzt bin ich meines Schnapps beraubt.&lt;br /&gt;
Nachdem der arme Hund verblich“,&lt;br /&gt;
sug er, „nun hab ich nur noch dich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wildschwein Bertrade ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Zum Adel im Kreise der wilden Säu&#039;&lt;br /&gt;
gehörte die Bache Bertrade,&lt;br /&gt;
der wurden Kastanien, Wurzeln und Heu&lt;br /&gt;
als Kost im Dezember zu fade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt im Schlamm wühlen Teig rühren, das war ihr Wunsch,&lt;br /&gt;
und Mandeln statt Bucheckern knacken,&lt;br /&gt;
und so ging&#039;s, saß der Förster im Wirtshaus beim Punsch,&lt;br /&gt;
ans fröhliche Plätzchenbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kam Wand&#039;rer, kam Eber, sie bot ihm im Wald&lt;br /&gt;
Lebkuchen und leckere Kekse.&lt;br /&gt;
Herr Grimm, korrigier&#039;n Sie&#039;s im Märchenbuch bald:&lt;br /&gt;
eine Bache war&#039;s, nicht eine Hexe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldfisch J. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ganz plötzlich schol der Goldfisch J.,&lt;br /&gt;
verforb sich grün, dann pink, dann blau,&lt;br /&gt;
weil Gästin G. den Cocktail schott&lt;br /&gt;
in sein Aquarium, die Sau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hirn, mien er, sei ausgeloschen,&lt;br /&gt;
er sei betoben, wollts ihm scheinen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat er erstmal kalt gedoschen&lt;br /&gt;
und ist schon wieder auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Karl-Heinz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hahn Karl-Heinz: stets faul er lonz.&lt;br /&gt;
Besonders musst man sich beklagen,&lt;br /&gt;
wenn morgens früh die Sonne glonz&lt;br /&gt;
und Hähne sind gefragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn vor den ersten Kirchenglocken&lt;br /&gt;
ein jeder Hahn sich rarsp den Kropf&lt;br /&gt;
und kroh anschließend wie verrocken,&lt;br /&gt;
nock er nur mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auster Lola ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Beweg&#039; ich mich im rechten Kreis?&amp;quot;&lt;br /&gt;
frug Lola sich, die Auster,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Liebster ist ja schon ein Greis,&lt;br /&gt;
ein alter, ganz zerzauster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein junger Freier müßt&#039; es sein,&lt;br /&gt;
der sich kekönn bewegen,&lt;br /&gt;
und krächten wie dann Kinderlein,&lt;br /&gt;
tät er sie auch umhegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwe Theodor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Zirkuslöwe Theodor&lt;br /&gt;
der orlb und blold, nichts hat geholfen.&lt;br /&gt;
Der Mensch, der ihn dereinst domptor&lt;br /&gt;
der war schon wirklich ganz verzwolfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gorck der Theo wie ein Huhn,&lt;br /&gt;
wenn Herrchen auf den Reif geduten,&lt;br /&gt;
doch viel mehr Spaß macht es ihm nun,&lt;br /&gt;
Hat er das Feuer ausgepsuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Specht Ruprecht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Specht Ruprecht einen Baum behurk&lt;br /&gt;
ob sich nicht eine Larv verburg.&lt;br /&gt;
Ich hor ihm zu, ich mach das gern,&lt;br /&gt;
denn als ich dan, da mold ich fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mürse sich, mars er mir zu&lt;br /&gt;
und frug mich dann, was ich so tu.&lt;br /&gt;
Ich mürs mich nicht, wurt ich ihm ant&lt;br /&gt;
mein kahles Haupt sei stadtbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudel Pusch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pudel Pusch much Ferien&lt;br /&gt;
von seiner Bell-Etage.&lt;br /&gt;
Er vorz beog Algerien:&lt;br /&gt;
das zug von viel Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in der Wüste war er kaum,&lt;br /&gt;
stoll er die Diagnose: &lt;br /&gt;
erbläk ich bald nicht einen Baum&lt;br /&gt;
müch ich mir in die Hose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nasob&amp;amp;#275;m Yvette ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Nasen kam geschritten&lt;br /&gt;
Yvette, das Nasob&amp;amp;#275;m,&lt;br /&gt;
von ihrem Kind beglitten,&lt;br /&gt;
sie stand noch nicht im Brehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fand sie nicht im Meyer&lt;br /&gt;
und Google war noch fern,&lt;br /&gt;
als sie entsprang der Leier&lt;br /&gt;
von Christian Morgenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ach, obwohl ich lange schieh&lt;br /&gt;
in Morgensternens Werken,&lt;br /&gt;
wie&#039;s scheint versomm es das Genie,&lt;br /&gt;
das Nasob&amp;amp;#275;m zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiesel Joe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Wiesel Joe saß still am Bach,&lt;br /&gt;
storr starr stur vor sich hin,&lt;br /&gt;
es saß auf Kieseln und grolb nach,&lt;br /&gt;
bleischwer war ihm der Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gescholtten von der Midlife-Krise&lt;br /&gt;
saß Joe vom Bach umralsen,&lt;br /&gt;
bar jeden Ruhms fohl er sich miese,&lt;br /&gt;
vom Schicksal angepalsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mondkalb Christian dies erspoh,&lt;br /&gt;
hat es nicht lang gezorden,&lt;br /&gt;
docht ein Gedicht - und so ist Joe&lt;br /&gt;
unsterblich noch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muschel Arnold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es wonsch die Muschel Arnold sich&lt;br /&gt;
ein Fahrrad ganz von Herzen.&lt;br /&gt;
Sein Kriechfuß tat ganz fürchterlich&lt;br /&gt;
vom vielen Kriechen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sesöll er strampeln ohne Bein?&lt;br /&gt;
Schmull er nun auf dem Sofa?&lt;br /&gt;
Was denkt Ihr nur von Arnold, nein,&lt;br /&gt;
seit gestern fährt er Mofa!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaf Joe &amp;amp; Jeremy ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schafe Joe und Jeremy&lt;br /&gt;
im outback sich einst trafen.&lt;br /&gt;
Erst bluken sie, dann plorden sie,&lt;br /&gt;
wie&#039;s üblich ist bei Schafen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi man, you&#039;re lookin&#039; pretty cool,&lt;br /&gt;
so rich, while I look poor.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;The farmer calls me ,Finest Wool&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;My goodness, are you Schur?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nerz John ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nerz John hats Leben ausgehochen&lt;br /&gt;
und grad an Petrus Tor gepochen.&lt;br /&gt;
Es wurd geonffen, Petrus drohn:&lt;br /&gt;
„Jetzt hast du einen Wunsch frei, John.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seiner Ahnen eingedonken&lt;br /&gt;
hat er beim Petrus sich bedonken:&lt;br /&gt;
„Ich hoff, ich fall nicht aus dem Rahmen:&lt;br /&gt;
Ein Mäntelchen aus reichen Damen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klapperschlange Agnethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als edles Fräulein galt Agnethe,&lt;br /&gt;
die Klapperschlange unterm Stein.&lt;br /&gt;
Bold ein sich, daß sie jeden tœte,&lt;br /&gt;
der&#039;s wüge ihr nur nah zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann begong ihr Mungo Jannis,&lt;br /&gt;
dem klang der Magen schrecklich hohl.&lt;br /&gt;
Zu spät erkonn sie, wer der Mann is,&lt;br /&gt;
trinkt, Freunde, auf Agnethens Wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dromedar Achmed ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Als Dromedar im Kölner Zoo,&amp;quot;&lt;br /&gt;
kolb Achmed heim an Muttern,&lt;br /&gt;
&amp;quot;bist Du den ganzen Tag lang froh,&lt;br /&gt;
nur saufen, räkeln, futtern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stomm ja auch so rund heraus,&lt;br /&gt;
an Pflege fahl es nimmer,&lt;br /&gt;
doch tromm er nächtens von zuhaus,&lt;br /&gt;
sein Aug&#039; zieg feuchten Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah die weite Wüste er,&lt;br /&gt;
die endlos gelben Sande&lt;br /&gt;
und spor den Ruf von weit, weit her&lt;br /&gt;
-- der Dromedaren Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basstölpel Finn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Basstölpel Finn, ein Ire, nast an steiler Klippe,&lt;br /&gt;
am Rand der Insel Skellig Michael.&lt;br /&gt;
Ihn nähm&#039; keiner auf die Schippe,&lt;br /&gt;
stoer&#039; wer seine Brutstatt, ör&#039; er reag heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da torck heran ein altersschwacher Kahn,&lt;br /&gt;
es nuh der Fischer Sean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vertuh sein Boot am Felsen dort,&lt;br /&gt;
in das Finnsche Nest er plütze&lt;br /&gt;
Finn, der pibbs, krochz, flortt&lt;br /&gt;
und kuk Seanen auf die Mütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst war Finn von großer Zutrull.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhu Udo ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es praktizor der Uhu Udo&lt;br /&gt;
zusammen mit dem Kauz André&lt;br /&gt;
am Waldesrand die Sportart Judo,&lt;br /&gt;
doch tat sich Udo oftmals weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sug er zu André dem Kauze,&lt;br /&gt;
es röche ihm nun mit dem Budo,&lt;br /&gt;
gar heftig schmärze seine Schnauze,&lt;br /&gt;
jetzt spielen Schach André und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tontaube Tina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Tontaube Tina tromm vom Start,&lt;br /&gt;
tromm von des Fliegens Glücke.&lt;br /&gt;
Sie stall sich vor, sie käm&#039; in Fahrt&lt;br /&gt;
und schwebend sie frohlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Schicksal, Tina, mich erbartt&lt;br /&gt;
(zum Glück bist Du nicht flügge)&lt;br /&gt;
Dein erster Flug ändt&#039; nämlich hart:&lt;br /&gt;
Du plötzst in tausend Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kegelrobbe Martin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Kegelrobbe Martin frug,&lt;br /&gt;
ob Frieden sei zu haben.&lt;br /&gt;
Dem Orka Dieter vor sie schlug,&lt;br /&gt;
das Kriegsbeil zu begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willog ein und überlag&#039;s,&lt;br /&gt;
&amp;quot;wenn wir gemeinsam plönschen,&lt;br /&gt;
so dän&#039; dies Beispiel eines Tags&lt;br /&gt;
vielleicht sogar den Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plug ihn bald des Kohles Dampf&lt;br /&gt;
nach Kegelrobbenbraten,&lt;br /&gt;
und menschengleich, nach kurzem Kampf,&lt;br /&gt;
hat er den Pakt verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonobo Swenja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Swenja, eine Bonoböse,&lt;br /&gt;
hat fest den Wald unter Kontroll’,&lt;br /&gt;
denn sie ist die Frisöse,&lt;br /&gt;
schiert den ganzen Haufen Proll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer käme, sie zu decken –&lt;br /&gt;
das wäre nicht gut für ihnchen:&lt;br /&gt;
Sie wisse der Schere sich bezw zu ecken,&lt;br /&gt;
wird schnell aus Bonobo ein Bonobienchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dik-Dik Dirk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ich traf einmal Dirk, das Dik-Dik,&lt;br /&gt;
dessen Dick war ganz dick,&lt;br /&gt;
lange und sehr beständig.&lt;br /&gt;
Ich sug: „Entfirn das doch händig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Dik-Dik Dirk wurt ant:&lt;br /&gt;
„Arme zu kurz, leih mir deine Hand!“&lt;br /&gt;
Ich donk ab, drand mich um,&lt;br /&gt;
das war mir dann doch zu dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Gehen&lt;br /&gt;
hor ich Dik-Dik Dirkes Flehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sug mir später, ungefähr zwei Wochen,&lt;br /&gt;
dass Dik-Dik Dirk hätt’ geehelochen&lt;br /&gt;
eine hübsche Pavianenfrau&lt;br /&gt;
und dass diese wisse ganz genau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Dirkes dickem Dik-Dik-Dick umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Walburga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Walburga war eine Wälin,&lt;br /&gt;
die sich wunsch, sie wär ’ne Äälin.&lt;br /&gt;
Ach, es sei doch soviel besser,&lt;br /&gt;
zu schlängeln sich durch die Gewässer,&lt;br /&gt;
anstatt mit diesen vielen Pfunden,&lt;br /&gt;
drehen zu müssen ihre Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich ihr dann mal erklur,&lt;br /&gt;
dass unter Wasser die Schwerkraft sie nie erfuhr.&lt;br /&gt;
Da dacht’ sich das Walburgalein:&lt;br /&gt;
„Ich lass das mit dem Aalen einfach sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhinozeros Paul ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul, ein junges Rhinozeros,&lt;br /&gt;
noch Unterkunft im Elternhaus genoss,&lt;br /&gt;
sehr verschwiegen, denkend, runzlig Stirn.&lt;br /&gt;
Ploltz die Mutter sug: „Nutz Horn statt Hirn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schmiss ihn raus, auf die Straße. Görne&lt;br /&gt;
wiedernähme sie ihn auf, wenn er denn lörne,&lt;br /&gt;
dass Hornkampf seine Aufgab sei,&lt;br /&gt;
und nicht die Philosophiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulens Hirn aber itt arb viel schneller –&lt;br /&gt;
er wurd Weltens erster Hornodarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nacktmull Silvia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nacktmüllin Silvia fuhl sich sehr beschomen,&lt;br /&gt;
als ein Sternmull sie ansprach,&lt;br /&gt;
er müche schöne Photogromen,&lt;br /&gt;
nackich, natürlich. -- Sie dachte drüber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternmull log: „Ich mache dich zum Star!“&lt;br /&gt;
Silvia war nicht überziagen:&lt;br /&gt;
„Nur wenn ich anziehn darf einen Wonderbra,&lt;br /&gt;
ansonsten kannste jemand anders fragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emu Cordula ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Cordula, eine einsame Emüe,&lt;br /&gt;
begab sich inmittst einer Herde Kühe,&lt;br /&gt;
ward gefragen, was sie dort triebe –&lt;br /&gt;
wurt ant, sie sööche die große Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühe draksen ein bisschen rum:&lt;br /&gt;
„Sorry, bist du etwa andersrum?&lt;br /&gt;
Nur Weibsvolk hier. Bullen – die Weide nebenan!“&lt;br /&gt;
Darauf Cordula: „Ups, da hab ich mich wohl vertan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachforelle Ellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ellen, eine depressive Bachforelle,&lt;br /&gt;
überlug, wie sie auf die Schnelle&lt;br /&gt;
diesem Leben entschwimmen könne,&lt;br /&gt;
da ihr sowieso niemand irgendetwas gönne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dacht’ sich: „Ich mach’s ganz hart!&lt;br /&gt;
Und zwar auf die Müllerinnen Art!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hurr und hurr der Dinge,&lt;br /&gt;
auf das sie jemand finge,&lt;br /&gt;
sie zu auszuweiden und zu würzen,&lt;br /&gt;
ihr ellendig Leben abzukürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch niemand fing sie. Und so kümmert Ellen&lt;br /&gt;
immer noch traurig zwischen den anderen Forellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Karsten Fleischer|Karsten Fleischer]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neunauge Nina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Neunauge Nina schol grausig,&lt;br /&gt;
und die Nachbarsch sie heftig verspitt.&lt;br /&gt;
Manchen Tags tru sie kaum aus dem Bau sich,&lt;br /&gt;
da sie schwerst unter Barschens Spott litt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erornn sich bald Nina des Trickes,&lt;br /&gt;
den die Mutter vor Jahren sie lahr&lt;br /&gt;
und hynotisor mittels Blickes&lt;br /&gt;
die Bärsche - und wurd Spottes bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brathuhn Gertrude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Brathünchenmädchen Gertrude&lt;br /&gt;
seit langem sich drah schon am Spieß,&lt;br /&gt;
und sie fand&#039;s reichlich warm in der Bude,&lt;br /&gt;
wo man ständig sich drehen sie ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich find dieses Drehen recht öde,&lt;br /&gt;
ohne Takt, ohne Rütmuß zudem,&lt;br /&gt;
immer nur links herum macht mich blöde,&lt;br /&gt;
ich beschwer&#039; mich demnächst mal beim Brehm.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushuhn Ki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Henne Ki sich immer fro,&lt;br /&gt;
wenn ihr begong der Hahn Kero.&lt;br /&gt;
Stets much er ihr den Hühnerhof,&lt;br /&gt;
was alle Hühner sehr verbloff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gorck, er kroh im Liebesflimmer&lt;br /&gt;
und stoll die Frage ihr wie immer;&lt;br /&gt;
florst ihr ins Ohr: Ich bin so frei.&lt;br /&gt;
Wie möchtest heute du dein Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mara Mario ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Große Mara Mario&lt;br /&gt;
lab tief in Patagonien&lt;br /&gt;
und ward nicht recht des Lebens froh,&lt;br /&gt;
ihm fahl der Raum zum Wohnien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn immer mehr dahn aus der Mensch&lt;br /&gt;
sich dort mit seinen Kühen,&lt;br /&gt;
grond täglich eine neue Ranch,&lt;br /&gt;
und Mario mußte fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperber Manni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Auf Borkum nast der Sperber Manni,&lt;br /&gt;
den es vom Inn einst her verschlug&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zuarecht komm&#039;, koa Problem, dös kann i,&lt;br /&gt;
schau, Mäus&#039; und Ratten hat&#039;s genug.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fand er nie so recht die Nähe&lt;br /&gt;
zum Rest von Frieslands Vogelwelt;&lt;br /&gt;
allein Agathe, eine Krähe,&lt;br /&gt;
sich ab und an zu ihm gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwildwein Kong ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Nach Eicheln schnalff das Schwildwein Kong&lt;br /&gt;
und schorbb sich an den alten Eichen,&lt;br /&gt;
als ihm Holdgamster King begong.&lt;br /&gt;
Das Kong kriesch „Huch“ Ausrufezeichen&lt;br /&gt;
„Ich furcht, du wärest meinesgleichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Komm wieder runter von dem Baum“&lt;br /&gt;
sug King „und rekonvaleszenze, &lt;br /&gt;
denn ein Verwolchs ist möglich kaum:&lt;br /&gt;
Schwildweine haben Schwingelränze&lt;br /&gt;
Holdgamster aber Schwummelstänze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heuschrecke Jack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Heuschreckmännchen namens Jack&lt;br /&gt;
flochs mit Drakul der Schnake:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn länger ich kein Heu erschreck,&lt;br /&gt;
dann werd ich zur Heuschrake&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drakul ward blass, weil er erschrak&lt;br /&gt;
(er donk gern um die Ecke)&lt;br /&gt;
er forcht, es käme einst der Tag,&lt;br /&gt;
da würde er zur Schnecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tausenfüßler Imelda ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Imelda war ein Tausendfuß&lt;br /&gt;
(des Präsidenten Gattin),&lt;br /&gt;
beritt dem Volke viel Verdruss,&lt;br /&gt;
man molnk, sie hätt &#039;nen Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imelda trieb es ziemlich grob,&lt;br /&gt;
verschlurd Geld, Gold und Steuern&lt;br /&gt;
für Schuhe, weil Sie nämlich glob:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Volk kann mich nicht feuern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitbull Nero ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pitbull Nero trolpp auf Zehen&lt;br /&gt;
stets nachts in Herrchens Bücherzimmer&lt;br /&gt;
und schmork in Büchern, die da stehen,&lt;br /&gt;
sein Wissensdurst ward immer schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt lopf er der Geschichte Schleier:&lt;br /&gt;
sein Hirn schien plötzlich ganz umwolken.&lt;br /&gt;
Schon gestern jiold er nachts zur Leier,&lt;br /&gt;
und hat die Hütte abgefolcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muli Britta ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Muli Britta litt an Masern,&lt;br /&gt;
Fieber schlott sie spät bis früh,&lt;br /&gt;
und ihr schmarzen alle Fasern,&lt;br /&gt;
selbst das Atmen much ihr Müh&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob des Leidens jormm der Bauer:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätten wir sie nur geompfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hinterher ist stets man schlauer,&lt;br /&gt;
doch nun galt es: frisch gekompfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer Schal und kalte Wickel,&lt;br /&gt;
Fencheltee im Übermaß,&lt;br /&gt;
Masernsalbe auf die Pickel,&lt;br /&gt;
schließlich Britta doch genas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zecke Benjamin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es zog die Zecke Benjamin&lt;br /&gt;
schon länger einen Flunsch;&lt;br /&gt;
kein Haustierhalter mochte ihn,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s sein größter Wunsch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß an er dück bei Katz und Hund&lt;br /&gt;
und süg von ihren Blüten,&lt;br /&gt;
am Ende würd&#039; er prall und rund,&lt;br /&gt;
wer wüll&#039; es ihm verbieten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch tonk man Rex und Mieze tief&lt;br /&gt;
in Antizecken-Laugen,&lt;br /&gt;
seitdem verbreiten diese Mief,&lt;br /&gt;
und Benni trän&#039; die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai Ku ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Ku kruz durch die Sieben Meere,&lt;br /&gt;
Begong einmal des Fischers Fritz.&lt;br /&gt;
Der sug: „Im Kopf ist diese Leere.“&lt;br /&gt;
Hai Ku glob da noch an &#039;nen Witz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fritz drah: „Ich scheid&#039; aus dem Leben!“&lt;br /&gt;
Hai Ku wurt ant: „Fritz, sei nicht dumm.&lt;br /&gt;
Du sesöllst nicht nach dem Tode streben.&lt;br /&gt;
Ich sag&#039; Dir auch, mein Freund, warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kriege oft tagelang nix zu fressen,&lt;br /&gt;
Dann ist Leere im Magen, das ist wirklich hart.&lt;br /&gt;
Deine Leere im Hirn, die kannze vergessen.&lt;br /&gt;
Nimm dies als gut gemienenen Hairat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpaka Alf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Alpaka Alf tromm in der Wanne.&lt;br /&gt;
Entspunn, vom vielen Klettern matt.&lt;br /&gt;
Gefragen: „Sag&#039; mal, bist Du Panne?“&lt;br /&gt;
Wurt ant er frech: „Is&#039; Lamabad!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kragenbär Robert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Robert war ein Kragenbär,&lt;br /&gt;
dem fiel die Keusche furchtbar schwer,&lt;br /&gt;
so folmm er denn beständig&lt;br /&gt;
tief in der Wolle seines Schoß&#039;,&lt;br /&gt;
und wurd&#039; er auch den Trieb nicht los,&lt;br /&gt;
es froh&#039; ihn doch unbändig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biber Bert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Biber Bert, man glaubt es kohm,&lt;br /&gt;
war ein geforcht&#039;ner Gastronom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn das Essen ihn verdroß,&lt;br /&gt;
schampf er den Ober gnadenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oooobääär!&amp;quot; broll er, &amp;quot;was soll das sein, he?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und scheuerte dem Ober eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum mieden Bert gewotz&#039;ne Ober.&lt;br /&gt;
Das or den Biber frustr. Darob er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sich ub in Holf, daß wieder lieber&lt;br /&gt;
die Ober nöhen Bert, dem Biber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesotten florst er &amp;quot;Ober!&amp;quot; nun.&lt;br /&gt;
Der Ober nahte sonder Uhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und platsch! am Haupt der Ober trug&lt;br /&gt;
die Pampe, welche Bert mißhug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platypus Willibald ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Herr Willibald, der Platypus,&lt;br /&gt;
soff gerne Bier&lt;br /&gt;
und schrie, sobald er eines wortt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;He, Kellner - mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines Tages grolb er nach&lt;br /&gt;
und sprach zu sich:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht das, so&#039;n Ego-Tier zu sein?&lt;br /&gt;
Nee, das jeht nich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sprach, und donk sich höchst sozial&lt;br /&gt;
ob solchen Tuns,&lt;br /&gt;
sooft er sich ein Bier bestoll:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch eins für uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schnabel auf die Schank gelehnt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nu is&#039;, wie&#039;s sein soll!&lt;br /&gt;
Wir, Willi, heben jetzt noch eins -&lt;br /&gt;
hicks! - uff&#039;s Jemeinwohl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Singularis porcus|Singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Star Emil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hatte schon als junger Star&lt;br /&gt;
der Emil Starallüren.&lt;br /&gt;
Wenn jemand anders tirillar,&lt;br /&gt;
dann krag der das zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nämlich Emil auf sich plorst&lt;br /&gt;
und drolng sich singend vor,&lt;br /&gt;
im ganzen Hag, in Feld und Forst&lt;br /&gt;
man das nicht gerne hor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkszorn lurd, Volk&#039;s Seele bruld&lt;br /&gt;
man sann, ihn zu versohlen&lt;br /&gt;
und schack zur Sühne seiner Schuld&lt;br /&gt;
den &amp;quot;Superstar&amp;quot; zu Bohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koala Lumpur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fern jeder Immobilie&lt;br /&gt;
Lob im idyll&#039;schen Eukalyptushain&lt;br /&gt;
Koala Lumpur mit Familie.&lt;br /&gt;
Schualf ständig Blätter in sich rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag bitt ar die Schnauze&lt;br /&gt;
Und Lumpur sich die Lippen lak.&lt;br /&gt;
Entwalck dadurch &#039;ne dicke Plauze,&lt;br /&gt;
Der Waschbrettbauch entglies zum Sack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon knuck jeder Zweig und Ast&lt;br /&gt;
Und Lumpur mark: “This is not right!“&lt;br /&gt;
Wolchs drob zu Em-eukal® voll Hast&lt;br /&gt;
Und ward seitdem Koala Light.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stollentroll|Stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elefant Ben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Elefantenbulle Ben&lt;br /&gt;
war kürzlich schwer erkolten.&lt;br /&gt;
Verzwulfen war die Lage, denn&lt;br /&gt;
er wurde arg gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald er einen Nieser nor,&lt;br /&gt;
krakaal der Chor der Tiere:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ein, sei still, uns schmerzt das Ohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
das ging ihm an die Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lörmest minder, Rüsseltier,&lt;br /&gt;
wenn Du nicht so laut nüsest,&lt;br /&gt;
beizeiten sörbst den Rüssel Dir&lt;br /&gt;
und Dich gesitten schnüzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mücke Jean ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Mücker Jean stach ohne Arg&lt;br /&gt;
in France zwei Pedaleure&lt;br /&gt;
bei dort&#039;ger Tour. Das Blut bewark,&lt;br /&gt;
(man staune und man höre),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Jean fortan viel schneller flog,&lt;br /&gt;
so an zweihundert Sachen,&lt;br /&gt;
was ihn zu guter letzt bewog,&lt;br /&gt;
&#039;nen Dopingtest zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fliege Engelbert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Wenn ich mich nur ganz tief versönk&#039;,&lt;br /&gt;
in apokryphstes Wissen,&lt;br /&gt;
die ganze Welt am End&#039; mir dönk,&lt;br /&gt;
denn wer wewüll mich missen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dacht die Fliege Engelbert&lt;br /&gt;
und starz sich in Lektüren,&lt;br /&gt;
doch war&#039;s den andern gar nichts wert,&lt;br /&gt;
sie zieh&#039;n ihn der Allüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man urß sogar den Vorwurf keck,&lt;br /&gt;
daß all sein kluges Schwallen&lt;br /&gt;
alleine dän&#039; dem einen Zweck:&lt;br /&gt;
sich selber zu gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit spriez er sich an jedem Ort,&lt;br /&gt;
wurt ant auch ohne Frage,&lt;br /&gt;
verbritt sein selbstverliebtes Wort&lt;br /&gt;
und schlielß mutor zur Plage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Braunbär Bruno ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Bruno einst nach Bayern zog,&lt;br /&gt;
der Braunbär aus Italien,&lt;br /&gt;
betrocht er, was zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
die Schafe als Fressalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging ohne Jagdschein auf die Hatz,&lt;br /&gt;
huff, dass ihn niemand hasche,&lt;br /&gt;
die deutsche Grulnd er unterschatz,&lt;br /&gt;
drum: Friede seiner Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Made Bert-Olli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bert-Olli war ein Madenmann,&lt;br /&gt;
gefräßig wie kein zweiter,&lt;br /&gt;
der mocht&#039;s gern würzig dann und wann&lt;br /&gt;
und fraß am liebsten Kräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, man holchs das Grünzeug klein,&lt;br /&gt;
wo er hielt ein Gelage.&lt;br /&gt;
Die Pastasoße, ist&#039;s nicht fein,&lt;br /&gt;
hat jetzt &#039;ne Fleischbeilage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pegasus Reinhold ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Pegasus war Reinhold H.,&lt;br /&gt;
der zohl zwölftausend Jahre;&lt;br /&gt;
so viele Verse er schon sah,&lt;br /&gt;
wie ein Kamel hat Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch storlp er rum, sein Flügel luhm,&lt;br /&gt;
ihm schmarzen Knie und Wadl,&lt;br /&gt;
nur zum Erhalt der Dichter Ruhm&lt;br /&gt;
schwong er sich auf ein Radl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe da, gewaltig storm&lt;br /&gt;
er auf zum Horizonte,&lt;br /&gt;
sah sich in völlig neuer Form&lt;br /&gt;
und docht was er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stör Jadwiga ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Störin Jadwiga im Meer,&lt;br /&gt;
dem Schwarzen schwamm hin und schwamm her.&lt;br /&gt;
Um Goldschmuck und Geld zu erlangen&lt;br /&gt;
das Schmuggeln hat sie angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Plan war sehr einfach und klar,&lt;br /&gt;
sie schmolgg teuren Stoff: Kaviar.&lt;br /&gt;
Als über die Grenze sie parsch,&lt;br /&gt;
ein fiel ihr: &amp;quot;Das is ja für&#039;n rational handelnden Fisch gar keine so gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich Goldschmuck und Geld nicht mehr brauch,&lt;br /&gt;
ist erst aufgeschlotzen mein Bauch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GSV-Zoogeschichten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Gans und einen Ku&lt;br /&gt;
wünsch ich mir für meinen Zoo,&lt;br /&gt;
und daneben müch&#039; mich froh,&lt;br /&gt;
hätt&#039; &#039;nen Kater ich dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser gränse unverholen&lt;br /&gt;
angesichts des Fischs, des Blinden,&lt;br /&gt;
und im Stollen, schwarz wie Kohlen&lt;br /&gt;
künne zoos man Trolle finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ör&#039; engag ich einen Bauern,&lt;br /&gt;
der sich um die Viecher körmme,&lt;br /&gt;
und die Eule himmels schwörme,&lt;br /&gt;
härrsche Ruh in Tierparkmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwänin pöldd im Teiche&lt;br /&gt;
gut VerbOrgen vor den Blicken&lt;br /&gt;
böser Buben hier im Reiche,&lt;br /&gt;
welche denken stets ans Füttern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Katakur läb hiesig,&lt;br /&gt;
Türmer-Kauz,wie Ihr wohl wißt,&lt;br /&gt;
der, wenn nichts zu steigen ist,&lt;br /&gt;
sich umwölkt die Stirne - griesig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fünfkantzoo Opladen&lt;br /&gt;
lieh&#039; ich mir den Kneipenzottel,&lt;br /&gt;
ließe ihn im Teiche baden&lt;br /&gt;
neben Frosch und Axolotl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf Wiens Zoologen&lt;br /&gt;
noch das er-er-er-fünf-eins,&lt;br /&gt;
auch die Gremien in Mainz&lt;br /&gt;
Zweifel zu der Herkunft hogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Herr Zuckmückmeister Bertl,&lt;br /&gt;
dieses Vieh mag Schreiben nicht,&lt;br /&gt;
ob die These sich erhärtl,&lt;br /&gt;
daß es ihm an Lust gebricht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer: Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Panda Herbert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Panda Herbert war ein Rapper,&lt;br /&gt;
ropp chinesisch - leuchtet ein!&lt;br /&gt;
Weil den sinophilen Rap er&lt;br /&gt;
einst erlorn im Bambushain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei großen Rap-Kontesten&lt;br /&gt;
ruum er niemals Preise ab,&lt;br /&gt;
denn kein Aas verstund den Besten,&lt;br /&gt;
fremd blieb uns Chinesen-Rap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dingo Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Dingo Kurt schwotz in der Glut&lt;br /&gt;
des Outbacks südlich Cairns;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eins weiß ich: sie tut mir nicht gut,&lt;br /&gt;
die Strahlung uns&#039;res Sterns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trat er in die Wombat-Bar, &lt;br /&gt;
gab sich als Bierverkoster&lt;br /&gt;
und kopp, weil er so durstig war,&lt;br /&gt;
im Stehen sieben Foster®.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wildsau Ursel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wildsau Ursel war nicht schlau,&lt;br /&gt;
ihr fahl des Hirnes Grütze,&lt;br /&gt;
war einfach eine blöde Sau,&lt;br /&gt;
sohl sich in jeder Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sie etwas Matsche sah,&lt;br /&gt;
storz sie hinein - unschicklich!&lt;br /&gt;
So war sie halt, die Ursula,&lt;br /&gt;
saublöde aber glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bache Hilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Gegensatz zur Ursel hell&lt;br /&gt;
im Kopf war Bache Hilde,&lt;br /&gt;
und sohl sie sich, blieb intellell&lt;br /&gt;
sie dennoch voll im Bilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuch sie von Sterz bis Rüssel ein&lt;br /&gt;
ins Schlammloch nah dem Wege,&lt;br /&gt;
so nann sie&#039;s, frug sie wer, ganz fein&lt;br /&gt;
&amp;quot;Moorpack zur Borstenpflege&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:singularis porcus|singularis porcus]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eber Paul-Guido==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Guido, streng kathol´scher Eber,&lt;br /&gt;
War in der Schule noch ein Streber.&lt;br /&gt;
Bieb´s Abitur mit Eins Punkt Eins,&lt;br /&gt;
Studor danach im fernen Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veterinärtheologie.&lt;br /&gt;
Doch grau blieb alle Theorie.&lt;br /&gt;
Sehr schnell verlies ihn ´s Interesse&lt;br /&gt;
An Nachtgebet und Sonntagsmesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saal in den Laken sich mit Säuen&lt;br /&gt;
Nur um sich etwas zu zerstreuen.&lt;br /&gt;
Doch so versuen ihn die Biester&lt;br /&gt;
Und miechen Paul zum Schweinepriester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:stollentroll|stollentroll]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Ute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Unke Ute saß am Teich&lt;br /&gt;
und fand ihr Antlitz schrecklich bleich,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verblossen ist mein Teint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Klur schuff bald die Avon-Dame,&lt;br /&gt;
das war Änne, die Agame,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Teich ist Teintes Feind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehm&#039;se hier mal diese Salbe,&lt;br /&gt;
hilft jetzt doppelt, kost&#039; das Halbe,&lt;br /&gt;
glättet jede Falte.&lt;br /&gt;
Falls Sie noch mit Vitaminen&lt;br /&gt;
auf sich pöppen, schwör ich Ihnen,&lt;br /&gt;
sind Se bald die Alte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Assel Schlam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Aus Schillers Räuber or deklam&lt;br /&gt;
im Unterricht die Assel Schlam. &lt;br /&gt;
Doch auf nach Zeile zwei sie hor&lt;br /&gt;
und sich ganz fürchterlich blamor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies den Lehrer nicht erquak,&lt;br /&gt;
er seufzend Richtung Himmel blak, &lt;br /&gt;
und in sein Büchlein or er not&lt;br /&gt;
„Schlam Assel sechs“. Und das in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Igel Dachz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon oft benied der Igel Dachz&lt;br /&gt;
den Bruder Meeressp, denn er lachz&lt;br /&gt;
nach Wasser, wenn die Sonne borll&lt;br /&gt;
und ihm der Schweiß von dannen porl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis eines Tages roolps Neptun.&lt;br /&gt;
Das Meer erbab und ein Taifun&lt;br /&gt;
worlb Dachz erst hoch, dann höher und&lt;br /&gt;
befrurd ihn dann zum Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bruder er benied erst recht&lt;br /&gt;
zerbrols er doch (das fand er schlecht)&lt;br /&gt;
weit ab vom Plätschern seines Bruders &lt;br /&gt;
zu einem Häufchen feinsten Puders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aal Laternenpf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Laternenpf, der glitsch’ge Aal&lt;br /&gt;
borgg an die Äälin seiner Wahl:&lt;br /&gt;
„Was Glitsch’geres erblak ich nimmer,&lt;br /&gt;
verschmieh mich nicht, komm auf mein Zimmer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Behirrsch dich, schöner Laternenpf,&lt;br /&gt;
und nirv mich nicht mit diesem Senf. &lt;br /&gt;
Püpp’ ich, mein Hymen wär total hin.&lt;br /&gt;
Dann tüt’ man mich: ich bin Vestaalin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Weink==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon grau war Weink, der greise Elch,&lt;br /&gt;
doch schmulgg er Schnaps nach Schweden.&lt;br /&gt;
Man fieß ihn aber niemals, welch&lt;br /&gt;
ein Wunder, duch es jeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielt sich stets disziplinoren, &lt;br /&gt;
er schwunk nicht, nicht man mark&lt;br /&gt;
(auch wenn genau man hingehoren),&lt;br /&gt;
dass im Geweih es glarck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Egel Alkoholp==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es klolpp der Egel Alkoholp&lt;br /&gt;
an einer Spitzendecke,&lt;br /&gt;
bis eines Nachts er glücklich jolb,&lt;br /&gt;
sie dän’ jetzt ihrem Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn über sich er aus sie britt’, &lt;br /&gt;
sei gänzlich er verstocken,&lt;br /&gt;
er ör nun keinen kompromitt:&lt;br /&gt;
das wär ihm gut geglocken.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erdmann Sean==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es hoos im Erdloch Erdmann Sean&lt;br /&gt;
nebst Gattin Sue und Tochter Lynn.&lt;br /&gt;
Rein wirtschaftlich ging&#039;s nicht nach vorn,&lt;br /&gt;
denn Arbeit war nicht nach Seans Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gnog sich be mit Billigfutter,&lt;br /&gt;
klitt sich in rauhsten Leinendrill,&lt;br /&gt;
bis endlich Lynn und ihrer Mutter&lt;br /&gt;
dies Leben schlicht nicht mehr gefiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wollen Kuchen nun statt Grütze,&lt;br /&gt;
statt Lumpen Samt und Seiden,&lt;br /&gt;
Champagnerbad statt trüber Pfütze,&lt;br /&gt;
wir haben satt die Leiden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sean verließ die Ottomane,&lt;br /&gt;
fand Stellung bald im Tunnelbau,&lt;br /&gt;
bewag dort Lasten mit dem Krane&lt;br /&gt;
und drock beein so Kind und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Affe Bohnenk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Affe Bohnenk schlord sich munter&lt;br /&gt;
von Ast zu Ast, plorz nie hinunter,&lt;br /&gt;
und man verrocken applaudor&lt;br /&gt;
wenn er um einen Ast rotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich or ihn mehrfach fotograf&lt;br /&gt;
und plötzlich palnd vor mir der Aff.&lt;br /&gt;
„Hier nimm“, so morlm er, „als Geschenk&lt;br /&gt;
ein paar Bananen von Bohnenk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frosch Ignatius==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Wer mitten in der Nacht mich wüke,&lt;br /&gt;
erklor der Frosch Ignatius,  &lt;br /&gt;
gleich hœr’ er, wie ich wütend quüke,&lt;br /&gt;
der Frevler krächt eins auf die Nuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des nachts der Storch im Grase storch, &lt;br /&gt;
doch ungewocken pååf der Frosch.&lt;br /&gt;
Und während dieser weiter schnorch,&lt;br /&gt;
der Storch das Leben aus ihm losch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, Petrus, sug des Frosches Seele,&lt;br /&gt;
der Storch, der hätte nichts zu lachen&lt;br /&gt;
und klüff’ jetzt hier an meiner Stelle,&lt;br /&gt;
wär ich vorhin mal aufgewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stacheleber und Stachelsau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Nie schie“, der Stacheleber schwarm,&lt;br /&gt;
„ich spitz’re Stacheln, schöne Frau.“&lt;br /&gt;
Und liebevoll den Satz er farm:&lt;br /&gt;
„Komm, rat mich hei, du Stachelsau.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und zügig wurde eh’gelochen,&lt;br /&gt;
doch nicht so zügig luch man ein, &lt;br /&gt;
denn Hektik hätte sich gerochen.&lt;br /&gt;
So ist’s nun mal beim Stachelschwein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malaienbär Paul-Hubert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Paul-Hubert, dem Malaienbär,&lt;br /&gt;
fiel anfangs Sex im Freien schwer,&lt;br /&gt;
er or sich schrecklich gen.&lt;br /&gt;
Doch dann traf er auf Marion,&lt;br /&gt;
die or sich exhibition,&lt;br /&gt;
ihr Motto: laß mal seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon nach drei, vier Tagen ziech&lt;br /&gt;
Paul-Hubert jedem Waldesviech&lt;br /&gt;
ganz gerne seine Sachen.&lt;br /&gt;
Doch arnt er mäßig Beifall nur,&lt;br /&gt;
denn mickrig eher war die Statur,&lt;br /&gt;
man schmolnz anstatt zu lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hase Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Herbstwald fock der Hase Knut&lt;br /&gt;
mit seiner Häsin Elke;&lt;br /&gt;
und Elke fand das richtig gut,&lt;br /&gt;
auch wenn das Laub leicht pieken tut,&lt;br /&gt;
das herbstlich bunte, welke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfwanze Wang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kampfwanze Wang or täglich train, &lt;br /&gt;
beharrsch tomoe-nage,&lt;br /&gt;
beschor den Gegnern souverän&lt;br /&gt;
stabile Rückenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnorpp Spürhund Fass wie ein Zyklon&lt;br /&gt;
und wold mit seinem Schwanze:&lt;br /&gt;
gleich starz er auf die Schnauze schon,&lt;br /&gt;
gefollen von der Wanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pavianin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von ganz besonders scharfer Art&lt;br /&gt;
war Pavianin Hildegard,&lt;br /&gt;
sie schotz zinnoberrot den Po&lt;br /&gt;
von Pavian-Chef Adalbert,&lt;br /&gt;
und wenn ihm schwoll vor Lust der Steert,&lt;br /&gt;
miech schon der Anblick Hilde froh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schonk ihr Adalbert fast nie&lt;br /&gt;
die ungetiel&#039;ne Sympathie,&lt;br /&gt;
sie tüchtig zu beglücken.&lt;br /&gt;
Nur ganz gelegelnt - nebenbei,&lt;br /&gt;
so en passant halt, eins-zwei-drei,&lt;br /&gt;
hieß er sie, sich zu bücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabeljau Konradin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Konradin, der Kabeljau,&lt;br /&gt;
ju kalb ganz früh im Morgengrau,&lt;br /&gt;
durchzeck ihn blitzlings die Idee, &lt;br /&gt;
er jüe kalb im Tegernsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er urd den Heli, puk die Koffer,&lt;br /&gt;
dem Heli in den See enthoff er.&lt;br /&gt;
Jetzt kalbt er glücklich jau selbander&lt;br /&gt;
mit Renke, Saibling, Hecht und Zander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz-Pfriedrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Pfau Pfranz-Pfriedrich pfo im Pfark,&lt;br /&gt;
wo er mit Pfauin Pfaula schark,&lt;br /&gt;
und dass ihr Pflämmchen nicht erkielt,&lt;br /&gt;
er pflugs ein pfarbig Rad entpfielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pflaula pflorst: „Du weißt genau,&lt;br /&gt;
wie du erörbest eine Pfrau.&lt;br /&gt;
Und was ich sonst noch gerne hätte:&lt;br /&gt;
ein Pfelz und eine Pferlenkette.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beutelteufel Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beutelteufel Theobald&lt;br /&gt;
tolf gerade ziemlich beutel, da  &lt;br /&gt;
im Radio man gestern mald&lt;br /&gt;
sein Aussturb sei gefährlich nah. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tilf schnell noch beutel, so er krochz,&lt;br /&gt;
das Radio hat nicht geschorzen.&lt;br /&gt;
Und pipp, solang du kannst, er ochz,  &lt;br /&gt;
sonst sind wir Beutel ausgemorzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Libelle Lu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Am Teich Libelle Lu liball&lt;br /&gt;
und hor, dass da ein Frosch krakaal.&lt;br /&gt;
„Hirch, Kind“, erklor sie ihrem Sohn,&lt;br /&gt;
„link dein Gehör auf diesen Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libill zu nahe nicht an Frösche,&lt;br /&gt;
weil du riskörst, dass man dich kösche.&lt;br /&gt;
Hat erst ein Frosch nach dir geschnollen,&lt;br /&gt;
dann hat sich’s meistens auslibollen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Silberfischchen Irina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Silberfischchen Irina&lt;br /&gt;
fusch Silber am Dnjepr;&lt;br /&gt;
knapp war der Fang, wie jeder sah,&lt;br /&gt;
es fohl ihr halt ein Schlepr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Irina tagein&lt;br /&gt;
und auch tagaus gefoschen;&lt;br /&gt;
selbst guter Fang mien echten Rein-&lt;br /&gt;
gewinn von nur &#039;n paar Groschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummler Hugo==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Hummler Hugo halmm herum,&lt;br /&gt;
mal hier er napp, mal dort er suhm.&lt;br /&gt;
Doch Hummel Hulda kommandor:&lt;br /&gt;
„Hilmm nicht herum, nimm dir was vor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich mich jetzt nicht schnell verkrölme,&lt;br /&gt;
früg gleich sie wieder, wo ich hölmme.“&lt;br /&gt;
Und kaum hat dieses er gebrolmmen,&lt;br /&gt;
da war er auch schon weggeholmmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sardelle Sara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sardelle Sara, die sardall &lt;br /&gt;
im Schwarm mit Sard, für den sie schwarm&lt;br /&gt;
als plötzlich sich dazu gesall&lt;br /&gt;
Susanne mit dem tollen Charme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sara wurd nicht mehr sardallen: &lt;br /&gt;
Susannen knootsch der schöne Bube.&lt;br /&gt;
Ach, wär Susanne doch gegrallen, &lt;br /&gt;
sardäll’ als Paste in der Tube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chamäleon Matthias==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Matthias, das Chamäleon,&lt;br /&gt;
chamol einst am Sambesi,&lt;br /&gt;
nebst Tochter Marga, Franz, dem Sohn,&lt;br /&gt;
und seiner Frau, der Resi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Chamillt nur recht aus vollem Rohr&amp;quot;,&lt;br /&gt;
riet Matthes seiner Sippe,&lt;br /&gt;
&amp;quot;denn find&#039; der Geier uns hier vor,&lt;br /&gt;
droht Totengräbers Schippe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ratz Egon==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ratz Egon mit dem Rattenschwanz&lt;br /&gt;
rutt flink an den Kanälen,&lt;br /&gt;
bestun der Frauen flinken Tanz, &lt;br /&gt;
sein Anblick tat sie quälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrieen, krieschen, muchen Lärm,&lt;br /&gt;
der Kater floh sich auf &#039;ne Leiter,&lt;br /&gt;
so fuhr der Krach ihm durchs Gedärm,&lt;br /&gt;
ratzfatz rutt Egon heiter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Okapi Laura==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Okapi Laura, jung und stark,&lt;br /&gt;
ökäpe gern im Landschaftspark.&lt;br /&gt;
Doch schon am Eingang sie kapor:&lt;br /&gt;
Hier gehen Ökokapis vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort sie nachriosten hat&lt;br /&gt;
den hintern Darmausgang mit Kat.&lt;br /&gt;
Erfolg: Der Arzt, der sie getrommen&lt;br /&gt;
sogleich davon hat Wind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sandfloh Michel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Michel war ein Bhagwanfolger,&lt;br /&gt;
ein Sandfloh aus Emsdetten,&lt;br /&gt;
won Bhag mit seinem Kumpel Holger,&lt;br /&gt;
um so die Welt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wien&#039; doch die ganze Erde Bhag,&lt;br /&gt;
so härrsche steter Frieden,&lt;br /&gt;
sogar beim fiesen Menschenpack&lt;br /&gt;
würd&#039; fortan Bhag gewieden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kolibri Konstantin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Konstantin, der Kolibri,&lt;br /&gt;
bru koli am Miss-issi-ppi.&lt;br /&gt;
Je röter eine Blüte wär,&lt;br /&gt;
je lieber brü sie köli er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut hat er teuer kolibroren,&lt;br /&gt;
die feinste Blüte dekantoren:&lt;br /&gt;
Geburtstag hat die Kolibra,&lt;br /&gt;
und die bircht nur Ambrosia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krabbe Adolar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es krubb die Krabbe Adolar&lt;br /&gt;
am Strand von El Molino,&lt;br /&gt;
sooch, weil ihm grad&#039; nach Fado war&lt;br /&gt;
Begleitung für&#039;s Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräbbin Lou plug auch der Blues, &lt;br /&gt;
ihr Freund ward Fraß der Robben,&lt;br /&gt;
so kam&#039;s wie&#039;s immer kommen muß:&lt;br /&gt;
sie sind zusamm&#039; gekrobben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bienchen Elvira==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schon länger bon Elvira moll,&lt;br /&gt;
ein Bienchen aus dem Westen,&lt;br /&gt;
von Drohnen rands die Nase voll, &lt;br /&gt;
die drahnen sie zum Besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich nur etwas dürer bön&#039;,&lt;br /&gt;
so drähnen mich die Drohnen,&lt;br /&gt;
nein, lieber nicht, ich danke schön!&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann ist sie abgebonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Maurice==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es fank der Fink Maurice am Ast&lt;br /&gt;
daheim vor meiner Hütte&lt;br /&gt;
laut scheppernd, daß mein Ohr barst fast,&lt;br /&gt;
so urß ich denn die Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gefunken wird von sechs bis zehn,&lt;br /&gt;
danach, mein Freund, hirrsch&#039; Stille!&lt;br /&gt;
Fänkst Du nach zehn, so wirst Du seh&#039;n,&lt;br /&gt;
ich schöß Dich mit der Zwille!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gnu Gunter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gnu Gunter gna auf einer Wiese.&lt;br /&gt;
Vorn us und molmm er sinnend diese&lt;br /&gt;
und hinten kuk er automatisch,&lt;br /&gt;
was seinem Körper unsympathisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch irgendwo die Wiese and,&lt;br /&gt;
und als Gnu Gunter rum sich drand,&lt;br /&gt;
erblak er Braunes nur, au Backe!&lt;br /&gt;
Die ganze Wiese voller Fladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gackeltrappe Giselind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gackeltrappe Giselind&lt;br /&gt;
tropp gackel schon als kleines Kind&lt;br /&gt;
und trippt jetzt gackel beim TV&lt;br /&gt;
„Tripp Gackel!“ heißt die Mittagsshow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gedanken sie erschord,&lt;br /&gt;
man tröppe nicht gern gackel dort. &lt;br /&gt;
Und hätte sie nicht immer gackel-&lt;br /&gt;
getroppen, wär’s für sie ein Makel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garnele Gabrielle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Garnele Gabrielle garnal&lt;br /&gt;
in einem Striptease-Bumslokal,&lt;br /&gt;
knarll oben ohne, unten Sträpse,&lt;br /&gt;
hinauf der Umsatz schnoll der Schnäpse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn doch ein schöner Millionär&lt;br /&gt;
sie heim in seine Villa fiähr,&lt;br /&gt;
nicht oben ohne nur, sie mien,&lt;br /&gt;
auch ohne Straps garnäl sie ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adler Horst==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Von Adel war der Adler Horst,&lt;br /&gt;
der – darauf stolz – gern auf sich plorst.&lt;br /&gt;
Brost Horst sich in dem Adlerhorst,&lt;br /&gt;
dann hor man ihn im ganzen Forst.&lt;br /&gt;
Doch selbst, wenn Horst im Horst nur florst,&lt;br /&gt;
du ihn im Nachbarhorst noch horst.&lt;br /&gt;
Der Nachbarn Miene sich verdorst,&lt;br /&gt;
gewaltig gor der Zorn im Forst.&lt;br /&gt;
Man revoltor und man verworst&lt;br /&gt;
zu Hackfleisch jenen Adler Horst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wespe Wups==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Wespe Wups schnorpp in der Luft&lt;br /&gt;
dem Pflaumenkuchen seinen Duft.&lt;br /&gt;
Und schon gehurrch sie der Versuchung&lt;br /&gt;
und waps in Richtung Pflaumenkuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war sie dorthin gewopsen,&lt;br /&gt;
wurd ihr das Leben ausgeknopsen,&lt;br /&gt;
denn seinen Kuchen man vetittag&lt;br /&gt;
und bald den Wespenrest besittag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hummer Thor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Thor, der Hummer, hormm im Meere&lt;br /&gt;
schon gern mal eine Hummerin&lt;br /&gt;
mit seiner großen rechten Schere. &lt;br /&gt;
Auch Hummi zwak er jetzt wo hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dich hörmm ich gerne ganz für mich, &lt;br /&gt;
du bist schon jetzt Delikatesse.“ &lt;br /&gt;
Sie sug nur: „Aber nicht für dich“,&lt;br /&gt;
und hormm ihm einen in die Fresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pirol Pietro==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pietro, der Pirol, piral&lt;br /&gt;
vor Publikum im großen Saal&lt;br /&gt;
und furcht: pirälest du nicht leiser&lt;br /&gt;
pirolst du dich noch vollends heiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mittels Klatschen mit ihm tiel&lt;br /&gt;
das Publikum: piril, piril!&lt;br /&gt;
Die hatten ihm viel Geld bezahlen,&lt;br /&gt;
drum hat er weiter laut piralen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yotin Hildegard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Yotin Hildegard durchstriff&lt;br /&gt;
die Steppe gattenfrei.&lt;br /&gt;
In ihrem Herzen aber riff&lt;br /&gt;
der Wunsch zu raten hei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie erspoh den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
da puk sie seine Pfote:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass, lieber Hein, mich nicht allein,&lt;br /&gt;
sei künftig mein Co-Yote.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yeti Jörg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Yeti Jörg jug janz jemein&lt;br /&gt;
Yak, Jemse, Janter, Jans.&lt;br /&gt;
Er jug auch jern den Yoten Hein,&lt;br /&gt;
wobei er gräßlich grans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Grinsen er verlor,&lt;br /&gt;
als Hilde (Heins Co-Yotin)&lt;br /&gt;
die Schnauze aus Berlin polor&lt;br /&gt;
ihm. Heißt: Sie hieb fast tot ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidschnuck Heidi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Heidschnuck Heidi schnock heid&lt;br /&gt;
dort auf der grünen Heiden.&lt;br /&gt;
Sie schnöck’ heid nicht weit,&lt;br /&gt;
als sie erblak die beiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heidschnacksler Gerd und Joschka&lt;br /&gt;
sie sogleich vernosch da.&lt;br /&gt;
Heidi ward schier verrocken,&lt;br /&gt;
mit beiden hat sie heidgeschnocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hai Hainrich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hai Hainrich Hailig Abend hie&lt;br /&gt;
in sainen dunklen Haizungskeller &lt;br /&gt;
und auf die Haizung hormm, wail sie&lt;br /&gt;
biöß ain an Haizkraft immer schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er broll: „Das ist ein großer Schaiß!“&lt;br /&gt;
Die Haizung sug: „Ich richtig hiez,&lt;br /&gt;
und würd’ auch ainmal richtig haiß,&lt;br /&gt;
wenn man mit Haizöl nicht so giez.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schnepfe Sheila==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Schnepfe Sheila schnapf vorm Spiegel,&lt;br /&gt;
denn sie erwurt gleich Schorsch, den Schniegel.&lt;br /&gt;
Polor den Schnabel, staft kajal,&lt;br /&gt;
die Lippen mul, das Haar sich staal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu des wicht&#039;gen Tages Feier&lt;br /&gt;
beschmar sie sich mit Dark Desire.  &lt;br /&gt;
Es kluff, sie onff, und auf sie dut er:&lt;br /&gt;
„Du siehst ja aus wie Puffes Mutter!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu I==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu pumor im Wald,&lt;br /&gt;
als sich sein neues Handy mald.&lt;br /&gt;
„Hi, Pu“, trompat’s aus dem Gerät,&lt;br /&gt;
„Wirt nicht auf mich, denn heut wird’s spät“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer quilsst denn da, ich wurt auf keinen,     &lt;br /&gt;
Hast dich verwohlen, will mir scheinen.“&lt;br /&gt;
„Oh, ich entscholdäg mich gar sehr,&lt;br /&gt;
falls dort pubärt nicht Pu der Bär“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fink Erwin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Beagle Charles tull wild umher,&lt;br /&gt;
er jug am liebsten Finken.&lt;br /&gt;
Fink Erwin ward das Leben schwer,&lt;br /&gt;
das tat ihm ziemlich stinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Erwin stall sich darauf ein,&lt;br /&gt;
entwalck den Satz &amp;quot;Gewiss muss&lt;br /&gt;
man fit zum Überleben sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Begrond den Erwinismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Charles Darwin gewomden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unke Kassandra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kassandra, der klügsten der Unken,&lt;br /&gt;
hat eines gewaltig gestunken:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein fröhlicher Blick auf das Leben&lt;br /&gt;
ist Unken wie mir nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unken, wenn minder sie önken,&lt;br /&gt;
das Dasein genießen memönken.&lt;br /&gt;
So würde uns Fröhle geschonken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Doch dann hat sie weiter geonken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karnickel Karl &amp;amp; Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Karnickel Karl und Nachbar Fritz &lt;br /&gt;
karnalcken wieder um die Wette.&lt;br /&gt;
Es säge, wer die meisten Kids&lt;br /&gt;
am Jahresend karnolcken hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Karl eronff mit fünfen bloß,&lt;br /&gt;
es fulgen vier und sechs und drei,&lt;br /&gt;
doch Fritz karnalck ganz furios:&lt;br /&gt;
mit viermal neun war er dabei.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puma Pu II==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Puma Pu im Wald pumor,&lt;br /&gt;
als eine fremde Stimm’ er hor:&lt;br /&gt;
„Dein Name war doch was mit ‚Pu’.&lt;br /&gt;
Bist Pu der Bär womöglich du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nix Pu der Bär! Pumör dann ich?&lt;br /&gt;
Verschnirch dich, sonst pumier ich dich!“&lt;br /&gt;
„Erbirm dich einem armen Schlucker,&lt;br /&gt;
ich bin es doch nur: Pu der Zucker.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kea Keanu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Kea Keanu grad ke•u,&lt;br /&gt;
und heimlich er mir anvertru,&lt;br /&gt;
er hätt den ganzen Tag ke•u•en&lt;br /&gt;
und hätte es noch nicht beru•en.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nämlich er verabsch es üe,&lt;br /&gt;
wenn er nicht ordentlich keüe.&lt;br /&gt;
Den Kindern sug er stets: ke•i!&lt;br /&gt;
Sons wirtatnix, er prophezie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bär Pu==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu der Bär onff Pu der Quaste &lt;br /&gt;
die Tür als seinem Ehrengaste.&lt;br /&gt;
„Von Pu der Dose richt ich aus:&lt;br /&gt;
sie fierbt im Bett, bleibt heut zu Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pu der Zucker brach das Bein. &lt;br /&gt;
Es scheint, wir püen ganz allein“.&lt;br /&gt;
„Mit dir allein! Oh, endlich, Pu!  &lt;br /&gt;
Heut wird gepuen. Kein Tabu!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lachs Lanzelot &amp;amp; Luchs Lutz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Lachs Lanzelot im Wasser luchs,&lt;br /&gt;
als Lutz, der Luchs, vorüber lachs&lt;br /&gt;
und über Lanzeloten fluchs,&lt;br /&gt;
dass dieser so im Wasser glacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stets, wenn er einen Drink sich müxe,&lt;br /&gt;
das Wasser ungeheuer gläckse,&lt;br /&gt;
und immer wohlig er sich lüchse,&lt;br /&gt;
falls mal ein Luchs vorüber lächse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gartenschnecke Edelgard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gartenschnecke Edelgard&lt;br /&gt;
schnuck garten, das war ihre Art,&lt;br /&gt;
doch fand Gefallen nicht ihr Werk&lt;br /&gt;
bein Eduard, dem Gartenzwerg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnück&#039; garten jeder wie er mag,&lt;br /&gt;
so säh&#039; ich kommen schon den Tag,&lt;br /&gt;
da ich würf&#039; hin dem Chef die Brocken,&lt;br /&gt;
für Dich hat&#039;s garten ausgeschnocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schott er Bier auf alle Beete,&lt;br /&gt;
auf daß das Bier die Schnecke tœte.&lt;br /&gt;
Das mien nun Schluß von Edes Sorgen,&lt;br /&gt;
kein Aas schnuck garten mehr am Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschicht:&lt;br /&gt;
schnick garten nie beim Gartenwicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Tenrek rak ten unter Mango-&lt;br /&gt;
bäumen und genoß das Sein,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab&#039; zum Tanzen keinen Hang, oh,&lt;br /&gt;
nicht zu Walzer, nicht zu Tango&lt;br /&gt;
reke ten tagaus, tagein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Räke ten mit mir Tenrike,&lt;br /&gt;
der ich lang schon rock den Hof,&lt;br /&gt;
fänd&#039; das Leben ich schlicht schnieke,&lt;br /&gt;
und wenn sie noch mit mir fieke,&lt;br /&gt;
bräucht, weiß Gott, ich keinen Schwoof.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe Gabi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Gabelweihe Gabi wieh&lt;br /&gt;
schon lange gabel, aber sie&lt;br /&gt;
fuhl doch sich immer unterfurrden:&lt;br /&gt;
die Wünsch nach Höher’m in ihr lurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Herr mich sicher beten hor, &lt;br /&gt;
dass langsam ich Befrurd begohr. &lt;br /&gt;
Ich föhle mich erheblich besser,&lt;br /&gt;
sö•ng ich mal richtig scharfe Messer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fuchs Balduin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Kleine Fuchs fochs hin und her,&lt;br /&gt;
zergrolb sich Stirnes Höhle,&lt;br /&gt;
wenn er gedacht der alten Mär,&lt;br /&gt;
dass gar ein Fuchs ein Gänslein stöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch grolb zu viel Fuchs Balduin,&lt;br /&gt;
er fochs an Ganters Haxen,&lt;br /&gt;
das Federvieh, das stahl nun ihn,&lt;br /&gt;
es hatt&#039; sich ausgefachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:VerbOrg|VerbOrg]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trübs-Aal Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Trübsaal Theobald uul trubs in trüben Wassern.&lt;br /&gt;
Warum? Umgeben war er nur von Trübsaalhassern.&lt;br /&gt;
Ach, sufz Theobalden, fänd’ ich eine Trübsäälin,&lt;br /&gt;
üül ich trübs mit ihr als Gemählin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uul trubs vorbei Trübsäälin Lotte,&lt;br /&gt;
welch ein Zufall, so ’ne Flotte.&lt;br /&gt;
Theobald schnupp zu, wahn sich schon beglaken&lt;br /&gt;
- falsch: Er andt am Angelhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sumpfschnepfe Sigislind==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sumpfschnepfe Sigislind schnopf sompf, &lt;br /&gt;
sie lieber barch, nicht kompf. &lt;br /&gt;
Zur Bar, zum Tresen,&lt;br /&gt;
dahin strab ihr ganzes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal schon vor Mittag&lt;br /&gt;
sie die zweite Flasch’ besittag.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch im Karneval:&lt;br /&gt;
Da ist sie vom Stuhl gefall’…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günter Gans|Günter Gans]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gabelweihe, Messerfisch, Löffelente==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es trafen sich zum Mittagstisch&lt;br /&gt;
die Gabelweih, der Messerfisch, &lt;br /&gt;
die Löffelente und studoren,&lt;br /&gt;
was beim Chinesen ward servoren.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ober, einmal qingzheng yu &lt;br /&gt;
und zweimal das mayi shang shu,&lt;br /&gt;
von jedem aber nur ein Häppchen.&lt;br /&gt;
Und bringen Sie uns bitte Stäbchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miesmuschel Millicent==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Miesmuschel Millicent molsch mies,&lt;br /&gt;
weil’s hieß, dass man den Freund verspies.&lt;br /&gt;
Doch hat umsonst sie miesgemolschen,&lt;br /&gt;
denn diese Nachricht war gefolschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Millicent erfuhr, man tölsche,&lt;br /&gt;
dass mies er eine andre mölsche.&lt;br /&gt;
Darauf zum lieben Gott sie but:&lt;br /&gt;
Milsch mies sie bald im Weißweinsud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tenrek Thorsten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Der Mensch“, tenrak der Tenrek Thorsten,&lt;br /&gt;
„meint wirklich, wir wärn ausgemorsten.&lt;br /&gt;
Doch ist gottlob dies weit gefohlen:&lt;br /&gt;
Ganz Madagaskar unterhohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milliarden Tenreks sind riosten.&lt;br /&gt;
Des Menschen Dasein ist befrosten.&lt;br /&gt;
Er icht  auf das, was ich ihm sag:&lt;br /&gt;
Doomsday ist am Donnerstag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ku|ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Saurier Jim==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Saurier Jim mit Brimborum&lt;br /&gt;
in Rom schritt einst über das Forum.&lt;br /&gt;
Das heißt, Rom gab´s erst weit&lt;br /&gt;
nach der Saurierzeit,&lt;br /&gt;
der Saurier stopf einst nur so rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turteltaube Ilsebill==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Die Turteltaube Ilsebill&lt;br /&gt;
torlt wild mit Tauber Joe.&lt;br /&gt;
Sie schmiecht ihn an und hooch: &amp;quot;ich will...&amp;quot;&lt;br /&gt;
(er war ein rechter Beau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Joe lielch mild und sug nur: &amp;quot;Puppe,&lt;br /&gt;
törltst Du von Mai bis Jänner&lt;br /&gt;
mit mir - es wär mir gänzlich schnuppe.&lt;br /&gt;
Ich stehe mehr auf Männer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Einsiedlerkrebs Fritz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Fritz Einsiedlerkrebs Jahr für Jahr&lt;br /&gt;
sald ein in seiner Muschel.&lt;br /&gt;
Er fohl sich einsam und entbahr&lt;br /&gt;
Gespräch und auch - Gekuschel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Plan nahm ihn fortan gefangen:&lt;br /&gt;
Er sööche sich in Bälde&lt;br /&gt;
Ein Krebsweib mit zärtlichen Zangen&lt;br /&gt;
die zwei- mit ihm dort sälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siebenschläfer Franz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Es ward der Siebenschläfer Franz&lt;br /&gt;
vor kurzem schwer bestrafen,&lt;br /&gt;
weil seinen Hochzeitstag er ganz&lt;br /&gt;
und gar versiebenschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein angetrunes Weib, es schrie&lt;br /&gt;
und flooch, dass das nicht liefe.&lt;br /&gt;
Gekronken schwor sie, dass sie nie &lt;br /&gt;
mit Franz mehr siebenschliefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Storch Schorch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Schorsch kekunn nicht unterscheiden,&lt;br /&gt;
ob rot, blau, grün das Fröschlein wär&#039;,&lt;br /&gt;
das nun das Los sesöll erleiden,&lt;br /&gt;
zu dienen Schorschens Grundernähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt still, Du glitschig flitsch&#039;ger Happen,&lt;br /&gt;
dein Farbkleid interessiert mitnichten,&lt;br /&gt;
vor Hunger tut mein Schnabel klappen,&lt;br /&gt;
der rot sei, glaubt man den Berichten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schildkrötenmädchen Clothilde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Schildkrötenmädchen Clothilde,&lt;br /&gt;
ein Backfisch von knapp hundert Jahren,&lt;br /&gt;
fohr Böses in ihrem Schilde,&lt;br /&gt;
Man frug sich, was in sie gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schildnöck, den oft sie gezwacken&lt;br /&gt;
und übel gequolen, rief:&amp;quot; Puppe,&lt;br /&gt;
du bist wohl nicht gänzlich gebacken.&lt;br /&gt;
hör auf! Sonst gibt´s Schildkrötensuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zwergkaninchen Theobald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Das Zwergkaninchen Theobald&lt;br /&gt;
verlab sich einst in Annen.&lt;br /&gt;
Kein Hasentier in Feld und Wald&lt;br /&gt;
ist schneller je gerannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sann: &amp;quot;Ach, wenn sie nicht so ränne&lt;br /&gt;
und nicht so blitzschnell hülppe,&lt;br /&gt;
flugs gings, dass ich das Weib erkänne, &lt;br /&gt;
mein Clan sich bald verdülppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wanderfalke John==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Frühtau in die Berge zog&lt;br /&gt;
der Wanderfalke John.&lt;br /&gt;
Tagtäglich dies zu tun er pflog,&lt;br /&gt;
es war schon Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seit in eine Schlucht er starz&lt;br /&gt;
hat er das abgelogen.&lt;br /&gt;
Er proll dort nämlich auf was Hart´s&lt;br /&gt;
ach wär er nur geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühwurm Kurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Was Glühwurm Kurt zu bieten hatt´&lt;br /&gt;
war ganz und gar nicht ohne.&lt;br /&gt;
Er gloh und liucht mit hundert Watt,&lt;br /&gt;
doch karmm nicht mal die Bohne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glühmaid Jill des Kurts Potenz.&lt;br /&gt;
Sie schwarm (die alte Schlampe!)&lt;br /&gt;
für Kurts direkte Konkurrenz,&lt;br /&gt;
die Energiesparlampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gottesanbeter Peter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Hört nun die Geschichte von Peter,&lt;br /&gt;
dem einstigen Gottesanbeter:&lt;br /&gt;
Die Todesgefahr, sie roob ihm den Mut,&lt;br /&gt;
die Liebe und Sex ihm bedüten,&lt;br /&gt;
drum war er nicht stets nur auf der Hut,&lt;br /&gt;
er war auf mehreren Hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bei der holden Gisela,&lt;br /&gt;
da hat er sich vergessen,&lt;br /&gt;
er gab sich hin mit Haut und Haar - &lt;br /&gt;
dann hat sie ihn gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwan Gottfried==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Als Gottfried noch agor als Schwan&lt;br /&gt;
und schlapp dem Lohengrin den Kahn, &lt;br /&gt;
da schwun ihm, kaum er Elsa schie:&lt;br /&gt;
die früge den, das kliepe nie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bingo, klar hat sie gefragen!&lt;br /&gt;
Doch Gottfried konnt’ sich nicht beklagen,&lt;br /&gt;
denn Lohi los der Ortrud Zauber.&lt;br /&gt;
Jetzt übernahm den Job ein Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elch Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Bevor Elch Knut ein Auto koof&lt;br /&gt;
sprach er: &amp;quot;Es ist am besten,&lt;br /&gt;
(ich bin ja schließlich nicht ganz doof)&lt;br /&gt;
das Fahrzeug erst zu testen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tast es mit Extrem-Beschlun&lt;br /&gt;
und korv, schlurd, brams mit Wonne.&lt;br /&gt;
Um starz der Wagen, Knut sug &amp;quot;Nun,&lt;br /&gt;
der ist wohl für die Tonne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Michael|Michael]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eisbär Knut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Eisbär Knut im Zoo iesbor&lt;br /&gt;
Vergnogen, doch bedächtig:&lt;br /&gt;
Denn das Wetter suggeror,&lt;br /&gt;
Es triebe Haus schon mächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmulz schon Mamas Pelz erfieß,&lt;br /&gt;
Was wird ein neuer kosten?&lt;br /&gt;
Und ihn deucht&#039;, er böre ies&lt;br /&gt;
Auf letztem Ökoposten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Agricola|Agricola]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Turnfalke Karl-Jakob==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Ein Turnfalkenleben entspannt sich bisweilen&lt;br /&gt;
zwischen Reck, Barren, Boden und Ringen an Seilen,&lt;br /&gt;
so stoll es sich auch für Karl-Jakob einst dar.&lt;br /&gt;
Er rock, burr und rang und fluck-flock auf dem Boden,&lt;br /&gt;
ja, er klomm sich sogar mal am Seitpferd die Hoden,&lt;br /&gt;
das schmorz zum Erbarmen, wem wär&#039; das nicht ganz klar?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schloß er darauf, daß es besser wohl käme,&lt;br /&gt;
wenn er flugs sich ein anderes Hobby hernähme.&lt;br /&gt;
Es besann sich Karl-Jakob des Fluges.&lt;br /&gt;
Heute lebt er als Turmfalkenlehrer in Brügge&lt;br /&gt;
und trainiert die C-Jugend, kaum daß sie flügge.&lt;br /&gt;
Solche Wandlung enhält schon viel Kluges!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfau Pfranz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pfau Pfranz stets irritoren pfo,&lt;br /&gt;
wenn Däcklin Dido vor ihm dolck&lt;br /&gt;
und wolck mit ihrem breiten Po, &lt;br /&gt;
bis eines Tages er sie volg. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Ei log sie am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
Das Ei onff sich mit viel Spektakel,&lt;br /&gt;
und siehe da, das Licht erblak&lt;br /&gt;
vorn Schnauze, hinten Rad: ein Pfackel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pu und seine Freunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Fe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Fe, der Ball,&lt;br /&gt;
begongen Ma, dem Oiselle,&lt;br /&gt;
besoochen mit ihm Sün, den Fall,&lt;br /&gt;
und polchen einen auf die Schnelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sün, der Fall, war ganz schnell knülle&lt;br /&gt;
und hul an Fe, des Balles, Brust,&lt;br /&gt;
weil Ma, der Oiselle, stets prühle,&lt;br /&gt;
er hätte Pu, den Quast, gekusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sün, dem Fall, ward zugetragen,&lt;br /&gt;
so Fe, den Ball, er informor,&lt;br /&gt;
dass Pu, der Quast, hätt sich beklagen. &lt;br /&gt;
Drauf Ma, den Oiselle, man toor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Qua===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und Qua, der Stein,&lt;br /&gt;
die tolfen toll mit Glie, der Puppe.&lt;br /&gt;
Sie hatten bei sich Fa, den Schein,&lt;br /&gt;
der lolff nur eine Hafersuppe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Glie, die Pupp, rief Be, die Nung,&lt;br /&gt;
denn Fa, dem Schein, wurd wieder schlecht.&lt;br /&gt;
Und Qua, den Stein, sie jetzt bedrung,&lt;br /&gt;
dass lieber sie auf&#039;s Mahl verzächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fa, der Schein, vom Tische starz:&lt;br /&gt;
er ging aufs Klo, dass voll er&#039;s kütze.&lt;br /&gt;
Und Qua, dem Stein, das Auge glarz,&lt;br /&gt;
er sug, er mümpf jetzt, bis er plütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; An===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und An, der Sen,&lt;br /&gt;
schlorfen zu Aka, dem Iker.&lt;br /&gt;
Der befolmm ausführlich Ra, die Schen,&lt;br /&gt;
nicht Hände von ihr ließ und Blick er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch An, dem Sen, ihren Aufmurks sie schach,&lt;br /&gt;
in ihn war sie blitzlings verknollen&lt;br /&gt;
und Aka, den Iker, sie von sich schlach,&lt;br /&gt;
der hatt&#039; es noch gar nicht geschnollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich An, den Sen, davon sie schluff&lt;br /&gt;
als Ra, der Schen, ihr Gspusi.&lt;br /&gt;
Und Aka, der Iker, befloss sich dem Suff,&lt;br /&gt;
verbloffen er stolmm: mich verschmuh sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Di===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär und Di, der Ot,&lt;br /&gt;
die planken gemeinsam an Ge, den Kstein.&lt;br /&gt;
Drob Kana, die Rin, voll Zornes gloh,&lt;br /&gt;
und sug sich, die schiörche sie gründlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ge, der Kstein, schon viel erlob“,&lt;br /&gt;
or Di, den Ot, sie gleich attack,&lt;br /&gt;
„doch Ge, dem Kstein, man niemals rob&lt;br /&gt;
die Ehre, stets würdig man ihn erblak.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch, Satan sei Dank, eine Hexe ich bin.    &lt;br /&gt;
So fircht in Zukunft den bösen, den harten,&lt;br /&gt;
den entsetzlichen Fluch von Kana, der Rin“.&lt;br /&gt;
Und Di, dem Ot, die Knie schlartten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; A===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Pu, der Bär, und A, der Lass,&lt;br /&gt;
verknollen sich in A, die U,&lt;br /&gt;
doch Schwe, den Happen, pienag das&lt;br /&gt;
der selbst sich ihr in Liebe nuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So A, den Lass, er denunzor&lt;br /&gt;
bei A, der U, als Waschens Lappen,&lt;br /&gt;
worauf sie A, dem Lass, erklor:&lt;br /&gt;
„Die Augen onff mir Schwe, der Happen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser jolb und wahn am Ziel&lt;br /&gt;
sich, sicher würd er vorz beogen.&lt;br /&gt;
Doch Schwe, dem Happen, mit sie tiel,&lt;br /&gt;
nur Gar, dem Aß, sei sie gewogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pu &amp;amp; Pü===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;&#039;Ier sprischt aus Frongreisch Freund Pü l’ours. &lt;br /&gt;
Pardon, dass isch misch noch nischt urß.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Isch öre gern engasch misch plus,&lt;br /&gt;
mais mit mein Sprach isch eusch versü  &lt;br /&gt;
die belles poèmes des animeaux,&lt;br /&gt;
im &#039;Intern wär gleisch das Niveau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum &#039;ab isch misch bis&#039;er ge&#039;uten&lt;br /&gt;
und nischt die Sprach wie ihr geknuten,&lt;br /&gt;
denn tres isch furscht, dass man misch &#039;ölnse, &lt;br /&gt;
wenn isch &#039;ier verbes fortes pölnse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch &#039;abe isch &#039;eut auch ge&#039;oren,&lt;br /&gt;
kein &#039;omme &#039;ätt misch bis&#039;er entbohren.&lt;br /&gt;
So ied verabsch isch misch auch gleisch,&lt;br /&gt;
es grüßt ours Pü eusch aus Frongreisch.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kakerlak Karl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Grad traf ich Karl, den Kakerlak.&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schon luk er kaker;&lt;br /&gt;
ich frug, ob er das wirklich mag,&lt;br /&gt;
und er bestatog: doch, das mag er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er nicht täglich kakerlüke&lt;br /&gt;
und sich an meinem Vorrat labe,&lt;br /&gt;
es ihn an seiner Ehre püke:&lt;br /&gt;
er föhl sich nicht als echte Schabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Reich des Reihers Reinhard==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erunff - Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin verschmuhen,&lt;br /&gt;
auch dann noch, als er hingeknuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er inhalor zwei Flaschen Fusel,&lt;br /&gt;
dann sug er sich: &amp;quot;Ich bin ein Dussel.&lt;br /&gt;
Nur wegen einer Frau? Wie töricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Und riehr den ganzen Schnaps ins Röhricht.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Der Mutut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Karpfen Kalle kurpf im Weiher&lt;br /&gt;
und glopsch ins Rohr interessoren: &lt;br /&gt;
Ihm ducht, es tünz im Schilf ein Reiher,&lt;br /&gt;
hätt mächtig Fusel inhaloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und plötzlich rong es Schnaps von oben&lt;br /&gt;
versang die Kiemen ihm wie Feuer. &lt;br /&gt;
Der ganze Weiher war getroben &lt;br /&gt;
und Kalle ward zum Ungeheuer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosi – Die Sauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Rohrdommel Rosi dalmm im Nest,&lt;br /&gt;
als plötzlich schwunk das ganze Rohr.&lt;br /&gt;
So gut es ging, kroll sie sich fest, &lt;br /&gt;
wie’s glarck und glocks und roolps, sie hor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurd direkt auf sie gespocken.&lt;br /&gt;
Galakto-Mega-Sauerei!&lt;br /&gt;
Sie rief zuerst: &amp;quot;Hat&#039;s nicht geschmocken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
und Putzes Frau sodann herbei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fridolin – Der Verfurb===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Teich lurng Friedolin, der Frosch.&lt;br /&gt;
Libelle Lu vorüber hosch. &lt;br /&gt;
Bevor die Zung&#039; er nach ihr schnoll,&lt;br /&gt;
die Luft mit Fuselduft sich foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerotten, sufz erlirchten Lu,&lt;br /&gt;
um Haaresbreit der Tod mir dru.&lt;br /&gt;
Doch Fridolin verforb sich rot,&lt;br /&gt;
und Lu liech sich vor Lachen tot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Der Angler Anton dus im Boot,&lt;br /&gt;
ausgelogen war die Angel,&lt;br /&gt;
und Aufrag Anton nicht vermot.&lt;br /&gt;
An Langeweile harrsch kein Mangel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch plötzlich brolls &amp;quot;Zwei-drei zuu-gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Boot versuk im Wasserschwalle. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Solang&#039; noch Fusel ist im Teich,&lt;br /&gt;
ilngt keiner hier!&amp;quot;, grul Karpfen Kalle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalle – Die Rache Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Des Fischers Fritz viel Fische fösche,&lt;br /&gt;
damit dem Gast man auf sie tösche.&lt;br /&gt;
Doch broll von weitem Karpfen Kalle:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt mach, du Wichser, ich dich alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fritzens Leib ersturr das Blut:&lt;br /&gt;
er hor, wie&#039;s &#039;Lied vom Tod&#039; man dlud.&lt;br /&gt;
Noch während sein Gerippe schlartt,&lt;br /&gt;
die Karpfengang sein Boot zerschmartt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stenzel – Das blinde Massaker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Storch Stenzel stuks durchs seichte Wasser,&lt;br /&gt;
auf dass die Frösche ör frikass er.&lt;br /&gt;
Doch plötzlich ihm am Fuß es pralck,&lt;br /&gt;
das Schilf rund um den See verwalk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und rot glartz plötzlich jeder Frosch,&lt;br /&gt;
doch dies den Storch nicht wirklich tosch,&lt;br /&gt;
man lirnt es doch als kleines Kind:&lt;br /&gt;
Der Storch ist völlig farbenblind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Hotel – Die Erracht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Geworzen war die Luft am See. &lt;br /&gt;
Herr Ritz aus Carlton mork dies schnell.&lt;br /&gt;
Und Zack! zak er sein Portemonnaie,&lt;br /&gt;
entstumpf dem Boden ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat Reiher Reinhard angestollen,&lt;br /&gt;
dass Fusel in den See er mösche.&lt;br /&gt;
Die Zimmer sich mit Gästen follen.&lt;br /&gt;
Berohmen sind die roten Frösche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The End – The next Generation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Im Schilf der Reiher Reinhard rolsch&lt;br /&gt;
und lauter wirres Zeug er nolsch.&lt;br /&gt;
Ihn hatt’ die Reiherin gekossen,&lt;br /&gt;
das hat ihn völlig umgeschmossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jetzt reich, hat sie gehochen&lt;br /&gt;
und deshalb wird gleich eh&#039;gelochen.&lt;br /&gt;
Im Frack noch er, und sie im Schleier,&lt;br /&gt;
log sie schon jede Menge Eier.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadenwurm Sigmar G. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Sigmar G., ein Fadenwurm,&lt;br /&gt;
fohl einstmals sich berufen,&lt;br /&gt;
ein Schiff zu lenken durch den Sturm,&lt;br /&gt;
erklortt sofort die Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hin zu dem großen Steuerrad,&lt;br /&gt;
auf daß er&#039;s kräftig drähe;&lt;br /&gt;
am Ende stoll er fest dann - matt,&lt;br /&gt;
daß er nicht einmal sähe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
waß diesseits Reling so passör,&lt;br /&gt;
von Horizont kein Schimmer,&lt;br /&gt;
und ich muß kotzen - quel malheur -&lt;br /&gt;
vor Fadenwurmgewimmer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Termite Oskar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Termite Oskar klupf auf Holz,&lt;br /&gt;
probor&#039;s, war seines Fundes stolz.&lt;br /&gt;
So kam&#039;s, daß Tante Ilsebill&lt;br /&gt;
heut&#039; einfach durch den Boden fiel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Amarillo|amarillo]] und [http://www.westegg.com/nash/termite.html Ogden Nash]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wal Hans-Albert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Animalpoesie entstand als Gemeinschaftswerk das über 100 Verse umfassende Opus über den &amp;lt;b&amp;gt;Wal Hans Albert&amp;lt;/b&amp;gt; und seine Walverwandtschaft: [[Mächtig geWALtig!]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Godzilla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Agricola, Godzilla tromm,&lt;br /&gt;
bemölng: dein Deutsch ist schlochen.&lt;br /&gt;
Rachös er drum durch Tokio strom:&lt;br /&gt;
Vernochten, wer sich so erfrochen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schlorf er zum Agricola&lt;br /&gt;
blind und auch taub in seinem Hasse,&lt;br /&gt;
betrolmp versehentlich u.a.&lt;br /&gt;
ein Kfz der spitzen Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlotz sich schwer die Planta pedis,&lt;br /&gt;
weshalb er halb von Sinnen war.&lt;br /&gt;
Grobsch gleich hinauf sich den Mercedis&lt;br /&gt;
und schlarf heraus, was drinnen war.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Ku|Ku]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der störende Hund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Den Hund, der wildgeworden wildt&lt;br /&gt;
Mit seinem Schwanz und fröhlich billt&lt;br /&gt;
Empfindet man ganz ohne Zweifel&lt;br /&gt;
Erst allerliebst, doch bald als Teifel.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gewidmet Maxi, dem treuen, jedoch übermütigen Tier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AmelieZapf|Amelie Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicuña Carmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&amp;quot;Ach&amp;quot;, so soffz Vicuña Carmen,&lt;br /&gt;
&amp;quot;so schrecklich keusch auf meiner Ande&lt;br /&gt;
weilt lang mich schon zum Gotterbarmen,&lt;br /&gt;
mir wäre glatt nach Sünd&#039; und Schande!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da sie gut erzogen war,&lt;br /&gt;
verbat sie sich die Fleischeslüste&lt;br /&gt;
und stieg vom Aconcagua&lt;br /&gt;
herab zur Atacamawüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort traf sie Luis, Vicuñahengst,&lt;br /&gt;
und ward von ihm nach Lamasitten&lt;br /&gt;
- ihr ahnt es alle doch schon längst -&lt;br /&gt;
von rückwärts kurz mal aufgeritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde blieb recht bürgerlich,&lt;br /&gt;
das sah auch Carmen recht bald ein,&lt;br /&gt;
die Schande fahl ihr bitterlich,&lt;br /&gt;
so trob sie andenwärts - allein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:amarillo|amarillo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scholle Schorsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Schorsch, die Scholle, schieh nun scheel:&lt;br /&gt;
netzens man ihn schiffswärts hob!&lt;br /&gt;
Jede Hoffnung jäh zerstob,&lt;br /&gt;
Hieraus miech er keinen Hehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sah gewandt sich schon im Mehl,&lt;br /&gt;
In der Pfanne zuberitten,&lt;br /&gt;
Zack! in Scheiben dann geschnitten,&lt;br /&gt;
Zu den Gräten parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Netz zog allzu hart,&lt;br /&gt;
Schorsch glitt glatt von Todes Schippe,&lt;br /&gt;
Starb nicht in des Speckes Stippe&lt;br /&gt;
Als Scholle Finkenwerder Art.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wölfin Gieremund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Gieremund, so hieß man sie:&lt;br /&gt;
eine Wölfin war das Vieh.&lt;br /&gt;
Doch ein feines Tier dabei,&lt;br /&gt;
fernstens jeder Barbarei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karmm sich rührend um die Ihren,&lt;br /&gt;
wußte stets zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Urpf sich auf für ihre Jungen,&lt;br /&gt;
Eine Heldin, ruhmbesungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluß wurd&#039; Gieremunden&lt;br /&gt;
von denselben dann betrunden,&lt;br /&gt;
als sie alt und grau geworden:&lt;br /&gt;
ihr Herz wull dankens überborden.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gelbbauchwiesel Gertie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertie war ein Gelbbauchwiesel,&lt;br /&gt;
und ein wahrer Wieselstiesel.&lt;br /&gt;
Saß recht oft im kühlen Niesel,&lt;br /&gt;
daß es auf sie niederriesel&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie gölt&#039; sie als Raffinor&#039;ne,&lt;br /&gt;
allenfalls als bald Erfror&#039;ne,&lt;br /&gt;
Lebenslüste lang Verlor&#039;ne,&lt;br /&gt;
schicksalsschlages schwer Versohr&#039;ne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzers schlapp sich Gertie dann&lt;br /&gt;
heim zu Kind und Ehemann,&lt;br /&gt;
wo sie sich auf das besann,&lt;br /&gt;
was man im Leben schätzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krabbe Kastilius ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kastilius war ein Krabbenstenz&lt;br /&gt;
von märchenhafter Opulenz.&lt;br /&gt;
Trug Nelken stets in Knopfes Löchern,&lt;br /&gt;
beschmuck sich ringens noch und nöchern,&lt;br /&gt;
daß er die Damen brautbekränz&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kavalier war er zugleichen,&lt;br /&gt;
Beholnd jedwede in den Teichen&lt;br /&gt;
Mit vollgekomm&#039;nem Raffinat.&lt;br /&gt;
Manch&#039; Muhme miech baß baff die Tat,&lt;br /&gt;
Dies durft&#039; ihm sehr zur Ehr&#039; gereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß erwohl Kastilius sich&lt;br /&gt;
die Kriemhild, die man nichts verglich,&lt;br /&gt;
die ihrerseits ihn hold erhor,&lt;br /&gt;
zum Tanz den blonden Beau erkor.&lt;br /&gt;
Und dann? Darüber schweige ich.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stinktier Susi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Susi hieß ein Stinktier mal,&lt;br /&gt;
Wuhn lebenslang im Elbetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie in des Landes Weiten&lt;br /&gt;
Nahrung sooch zu allen Zeiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fette Käfer, dicke Schnaken,&lt;br /&gt;
weil ihr die am besten schmaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von frischen Stachelbeeren&lt;br /&gt;
mochte sie sich gern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bisweil ein Vogelei:&lt;br /&gt;
eine wahre Leckerei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar auf ihrem Grabstein hieß es:&lt;br /&gt;
Das Leben ist ein Schmaus! Genieß&#039; es.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hirsch Hildebrand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Hirsch mit Namen Hildebrand&lt;br /&gt;
stand in Deutschlands Weiten.&lt;br /&gt;
Ließ über Seen, Wald und Land&lt;br /&gt;
seine Blicke gleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralt war er, ein greises Tier,&lt;br /&gt;
Prächtig zwölfbeunden,&lt;br /&gt;
Was auf so manchem Hirschturnier&lt;br /&gt;
ihm zum Ruhm gerunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fiöhl er nun sein Ende nah&#039;n,&lt;br /&gt;
Jünger&#039;n wull er weichen:&lt;br /&gt;
den Söhnen, die ihn zeitens sah&#039;n&lt;br /&gt;
zwischen Waldes Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nieder loog sich Hildebrand,&lt;br /&gt;
nuh sich nun der Tod.&lt;br /&gt;
Sein Lebensatem ihm entschwand&lt;br /&gt;
früh im Morgenrot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texas Longhorn-Rind Betty Sue ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Betty Sue aus Arkansas&lt;br /&gt;
ihre Ernte mal verdorr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sug das Cowgirl froh und heiter&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach&#039; ich eben anders weiter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nahm eine Stellung an&lt;br /&gt;
auf &#039;nem Mississippikahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teller wusch&#039; sie anfangs bloß,&lt;br /&gt;
doch ihr Tatendrang war groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurd&#039; sie zum Kapitän.&lt;br /&gt;
Und alle nocken: &amp;quot;kannst&#039; ma&#039; seh&#039;n!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was dieses Cowgirl schuf,&lt;br /&gt;
Das geht auf keinen Longhornhuf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyäne Hyazinthe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hyänenmädchen Hyazinthe&lt;br /&gt;
Wußt&#039; beim Jagen manche Finte&lt;br /&gt;
Riß recht oft ein fettes Gnu,&lt;br /&gt;
Und ein Zebra noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiel mit ihrem Clan die Beuten,&lt;br /&gt;
worauf all die Hocherfreuten&lt;br /&gt;
riefen: &amp;quot;Was wir glücklich sind —&lt;br /&gt;
dank deiner Hilfen, Hyazinth&#039;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drachin Rosalind ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosalind, die Drachenfrau,&lt;br /&gt;
woß stets alles ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt als Enzyklopädie&lt;br /&gt;
in Stadt und Land, bei Mensch und Vieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Wissen angehoffen,&lt;br /&gt;
seit sie eis die Welt getroffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nie mit Lernen aufgehoren,&lt;br /&gt;
was ihr großen Ruhm beschoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so besooch sie jeder gern,&lt;br /&gt;
der Rats bedurf, von nah und fern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiger Torsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torsten Tiger — Telegraph —&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit — wenig Schlaf —&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Nachricht! — schnell nach Prag!&amp;quot; —&lt;br /&gt;
Ohne Pause — jeden Tag —&lt;br /&gt;
Keine Freunde — Frau getrennt —&lt;br /&gt;
Nervenkoller — imminent —&lt;br /&gt;
Brauche Urlaub — bitte drum —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postdirektor liest&#039;s und nickt nur stumm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kröte Schwanenhild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bolst sich mal eine Kröte aus Schildpattschmuck einen Schild,&lt;br /&gt;
was weltweit bei allen Kröten als wenig salonfähig gilt.&lt;br /&gt;
Doch sprach die verschmitzte Bufo (sie nannte sich Schwanenhild),&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich trag&#039; nun mal gern einen Panzer, auch wenn man mich dessen schilt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum zieg sie sich derart beklitten, wurd&#039; jedermann fuchsteufelswild.&lt;br /&gt;
&amp;quot;QUALHAFTE MEUCHELMODE!!!&amp;quot;, so schlugziel die Kröten-&amp;quot;Bild&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Dergestalt kam&#039;s der Beschold&#039;nen von allseits entgegengeschrillt,&lt;br /&gt;
und sie ståhn, &amp;quot;&#039;&#039;so&#039;&#039; viel Haß zu ertragen, &#039;&#039;das&#039;&#039; bin ich dann doch nicht gewillt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Teigbursche|Teigbursche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=282.0 Animalpoesie] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teigbursche</name></author>
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