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	<title>GSV - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-22T13:12:22Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10531</id>
		<title>Antonyme</title>
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		<updated>2026-01-16T21:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbiedern&lt;br /&gt;
:»In der Spätphase ihres Schaffens ging die Künstlerin radikale neue Wege, mit denen sie sich beim Mainstream abbiederte.«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen (https://de.sophiesoyer.com/product-page/abbrezeln-karte-mit-umschlag-a5)&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen, etwas unrechtmäßig in Besitz Genommenes wieder abgeben &lt;br /&gt;
:Russland sollte sich die Krim wieder abeignen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden&lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgedeihen lassen&lt;br /&gt;
:»Weniger ist mehr – lassen wir der Software noch ein paar Features abgedeihen!«&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abprangern&lt;br /&gt;
:»Der Skandal wurde dann stillschweigend abgeprangert.«&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abvent&lt;br /&gt;
:Nachweihnachtszeit&lt;br /&gt;
;Abwärter&lt;br /&gt;
:Wer nicht kandidiert, ist Abwärter. Wenn in Vereinen ein neuer Kassenwart gewohlen werden muss, gibt es für gewohln viele Abwärter.&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;abzetteln&lt;br /&gt;
:»Ich bin Mediator.« – »Und was macht man da?« – »Streit abzetteln.« ([https://bsky.app/profile/did:plc:5lktscfkgkg7kek57czn74pc/post/3m4amno3iyk23 Jo auf Bluesky])&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Analog&lt;br /&gt;
:echte Ware: »Im Katalog sah der Stuhl sehr schön aus, aber im Analog fand ich ihn eher enttäuschend.« Entsprechend wird aus Milch hergestollener Käse (insbesondere dann, wenn er nicht verfügbar und daher nur aus dem Katalog bekannt ist) auch als »Katalogkäse« bezinchen.&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;ausmachen&lt;br /&gt;
:»Den Rettich einzumachen gelang mir problemlos. Ihn wieder auszumachen kostete jedoch erhebliche Überwindung.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit&lt;br /&gt;
;auswilligen&lt;br /&gt;
:»Sie können jederzeit wieder auswilligen.«&lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;bescholten&lt;br /&gt;
:aufgrund eines nicht einwandfreien Lebenswandels Gegenstand von öffentlichem, herabsetzendem Tadel; korrupt&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;contraben&lt;br /&gt;
:stegreifen&lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contracto&lt;br /&gt;
:Rückseite eines Blattes&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;contramoten&lt;br /&gt;
:degradieren&lt;br /&gt;
;Contramotion&lt;br /&gt;
:Aberkennung eines Doktortitels&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einerstehen&lt;br /&gt;
:(Biologie; von Arten) nach Aussterben wiederhergestellt werden&lt;br /&gt;
:»Der Schattenwolf ist einerstanden.«&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;emersiv&lt;br /&gt;
:»Das Game war so emersiv, ich hab die ganze Zeit daran gedacht, dass ich vor meinem Rechner sitze.«&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entrühmt&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;enttrackt&lt;br /&gt;
:einfach, klar und sich leicht bewältigen, lösen lassend&lt;br /&gt;
;entunglücken&lt;br /&gt;
:»Der Rettungshubschrauber entunglückte sie.«&lt;br /&gt;
;Entworfenheit&lt;br /&gt;
:die Vorstellung, Teil eines größeren Plans zu sein (das Gegenteil zur heideggerschen &#039;&#039;Geworfenheit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Epignose&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Nacheinsicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;hinterhersehbar&lt;br /&gt;
:im Nachhinein offensichtlich&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;inimizieren&lt;br /&gt;
:Streit suchen, provozieren&lt;br /&gt;
:»Er inimizierte, indem er in linken Kneipen rassistische Begriffe verwendete.«&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitstand&lt;br /&gt;
:Querverbindung oder Gemeinsamkeit verschiedener Dinge: »Wir müssen aufhören, alles immer in einzelne Gegenstände zerlegen zu wollen, sondern auch die Mitstände in den Blick nehmen.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhänger*in, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nacheinsicht&lt;br /&gt;
:wenn man es hinterher besser weiß&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent&lt;br /&gt;
;Omittenda&lt;br /&gt;
:Programm des zu Unterlassenden&lt;br /&gt;
:»Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung und Leistungsschutzrecht setzen wir auf die Digitale Omittenda.«&lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen&lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Ostentasche&lt;br /&gt;
:terra incognita&lt;br /&gt;
:»Die Internetwerbung kennt mich wie ihre Ostentasche« ([https://chaos.social/@ScottHuehnerkrisp/114004052476636150 Scott Hühnerkrisp])&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Pluskel&lt;br /&gt;
:Majuskel; Großbuchstabe&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Posteriorität&lt;br /&gt;
:Nachrang&lt;br /&gt;
:»Alles andere hat jetzt Posteriorität.«&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;prochambrieren&lt;br /&gt;
:sich widersetzen &lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt]; [https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=herunterkochen%2Brunterkochen&amp;amp;bool=relevanz&amp;amp;gawoe=an&amp;amp;sp0=rart_ou])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sept&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpffindig&lt;br /&gt;
:großzügig, über Ungenauigkeiten hinwegsehend&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; enden, zum Beispiel &#039;&#039;tapf&#039;&#039; = bisschen ängstlicher, &#039;&#039;mag&#039;&#039; = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;unfündig bleiben&lt;br /&gt;
:»Bist du fündig geworden?« – »Nein, ich bin unfündig geblieben.«&lt;br /&gt;
;ungerecht bleiben&lt;br /&gt;
:»Er blieb seiner Verantwortung ungerecht.«&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verentsellschaften&lt;br /&gt;
:privatisieren&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;zuhinter&lt;br /&gt;
:nachher, hinterher, hernach&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
;zweifältig&lt;br /&gt;
:überlegt, abwägend. Wer &#039;&#039;einfältig&#039;&#039; ist, sieht nur eine (die offensichtliche Seite) der Sache, wer &#039;&#039;zweifältig&#039;&#039; ist, betrachtet beide Seiten. Betrachtet man dann auch noch die Synthese beider Seiten, urteilt man &#039;&#039;dreifältig&#039;&#039;, und wer Nagarjunas Urteilsvierkant folgt, denkt sogar &#039;&#039;vierfältig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10530</id>
		<title>Antonyme</title>
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		<updated>2026-01-12T20:49:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbiedern&lt;br /&gt;
:»In der Spätphase ihres Schaffens ging die Künstlerin radikale neue Wege, mit denen sie sich beim Mainstream abbiederte.«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen (https://de.sophiesoyer.com/product-page/abbrezeln-karte-mit-umschlag-a5)&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden&lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgedeihen lassen&lt;br /&gt;
:»Weniger ist mehr – lassen wir der Software noch ein paar Features abgedeihen!«&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abprangern&lt;br /&gt;
:»Der Skandal wurde dann stillschweigend abgeprangert.«&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abvent&lt;br /&gt;
:Nachweihnachtszeit&lt;br /&gt;
;Abwärter&lt;br /&gt;
:Wer nicht kandidiert, ist Abwärter. Wenn in Vereinen ein neuer Kassenwart gewohlen werden muss, gibt es für gewohln viele Abwärter.&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;abzetteln&lt;br /&gt;
:»Ich bin Mediator.« – »Und was macht man da?« – »Streit abzetteln.« ([https://bsky.app/profile/did:plc:5lktscfkgkg7kek57czn74pc/post/3m4amno3iyk23 Jo auf Bluesky])&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Analog&lt;br /&gt;
:echte Ware: »Im Katalog sah der Stuhl sehr schön aus, aber im Analog fand ich ihn eher enttäuschend.« Entsprechend wird aus Milch hergestollener Käse (insbesondere dann, wenn er nicht verfügbar und daher nur aus dem Katalog bekannt ist) auch als »Katalogkäse« bezinchen.&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;ausmachen&lt;br /&gt;
:»Den Rettich einzumachen gelang mir problemlos. Ihn wieder auszumachen kostete jedoch erhebliche Überwindung.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit&lt;br /&gt;
;auswilligen&lt;br /&gt;
:»Sie können jederzeit wieder auswilligen.«&lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;bescholten&lt;br /&gt;
:aufgrund eines nicht einwandfreien Lebenswandels Gegenstand von öffentlichem, herabsetzendem Tadel; korrupt&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;contraben&lt;br /&gt;
:stegreifen&lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contracto&lt;br /&gt;
:Rückseite eines Blattes&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;contramoten&lt;br /&gt;
:degradieren&lt;br /&gt;
;Contramotion&lt;br /&gt;
:Aberkennung eines Doktortitels&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einerstehen&lt;br /&gt;
:(Biologie; von Arten) nach Aussterben wiederhergestellt werden&lt;br /&gt;
:»Der Schattenwolf ist einerstanden.«&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;emersiv&lt;br /&gt;
:»Das Game war so emersiv, ich hab die ganze Zeit daran gedacht, dass ich vor meinem Rechner sitze.«&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entrühmt&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;enttrackt&lt;br /&gt;
:einfach, klar und sich leicht bewältigen, lösen lassend&lt;br /&gt;
;entunglücken&lt;br /&gt;
:»Der Rettungshubschrauber entunglückte sie.«&lt;br /&gt;
;Entworfenheit&lt;br /&gt;
:die Vorstellung, Teil eines größeren Plans zu sein (das Gegenteil zur heideggerschen &#039;&#039;Geworfenheit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Epignose&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Nacheinsicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;hinterhersehbar&lt;br /&gt;
:im Nachhinein offensichtlich&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;inimizieren&lt;br /&gt;
:Streit suchen, provozieren&lt;br /&gt;
:»Er inimizierte, indem er in linken Kneipen rassistische Begriffe verwendete.«&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitstand&lt;br /&gt;
:Querverbindung oder Gemeinsamkeit verschiedener Dinge: »Wir müssen aufhören, alles immer in einzelne Gegenstände zerlegen zu wollen, sondern auch die Mitstände in den Blick nehmen.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhänger*in, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nacheinsicht&lt;br /&gt;
:wenn man es hinterher besser weiß&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent&lt;br /&gt;
;Omittenda&lt;br /&gt;
:Programm des zu Unterlassenden&lt;br /&gt;
:»Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung und Leistungsschutzrecht setzen wir auf die Digitale Omittenda.«&lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen&lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Ostentasche&lt;br /&gt;
:terra incognita&lt;br /&gt;
:»Die Internetwerbung kennt mich wie ihre Ostentasche« ([https://chaos.social/@ScottHuehnerkrisp/114004052476636150 Scott Hühnerkrisp])&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Pluskel&lt;br /&gt;
:Majuskel; Großbuchstabe&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Posteriorität&lt;br /&gt;
:Nachrang&lt;br /&gt;
:»Alles andere hat jetzt Posteriorität.«&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;prochambrieren&lt;br /&gt;
:sich widersetzen &lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt]; [https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=herunterkochen%2Brunterkochen&amp;amp;bool=relevanz&amp;amp;gawoe=an&amp;amp;sp0=rart_ou])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sept&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpffindig&lt;br /&gt;
:großzügig, über Ungenauigkeiten hinwegsehend&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; enden, zum Beispiel &#039;&#039;tapf&#039;&#039; = bisschen ängstlicher, &#039;&#039;mag&#039;&#039; = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;unfündig bleiben&lt;br /&gt;
:»Bist du fündig geworden?« – »Nein, ich bin unfündig geblieben.«&lt;br /&gt;
;ungerecht bleiben&lt;br /&gt;
:»Er blieb seiner Verantwortung ungerecht.«&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verentsellschaften&lt;br /&gt;
:privatisieren&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;zuhinter&lt;br /&gt;
:nachher, hinterher, hernach&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
;zweifältig&lt;br /&gt;
:überlegt, abwägend. Wer &#039;&#039;einfältig&#039;&#039; ist, sieht nur eine (die offensichtliche Seite) der Sache, wer &#039;&#039;zweifältig&#039;&#039; ist, betrachtet beide Seiten. Betrachtet man dann auch noch die Synthese beider Seiten, urteilt man &#039;&#039;dreifältig&#039;&#039;, und wer Nagarjunas Urteilsvierkant folgt, denkt sogar &#039;&#039;vierfältig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10514</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10514"/>
		<updated>2025-11-25T23:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbiedern&lt;br /&gt;
:»In der Spätphase ihres Schaffens ging die Künstlerin radikale neue Wege, mit denen sie sich beim Mainstream abbiederte.«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen (https://de.sophiesoyer.com/product-page/abbrezeln-karte-mit-umschlag-a5)&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden&lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgedeihen lassen&lt;br /&gt;
:»Weniger ist mehr – lassen wir der Software noch ein paar Features abgedeihen!«&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abvent&lt;br /&gt;
:Nachweihnachtszeit&lt;br /&gt;
;Abwärter&lt;br /&gt;
:Wer nicht kandidiert, ist Abwärter. Wenn in Vereinen ein neuer Kassenwart gewohlen werden muss, gibt es für gewohln viele Abwärter.&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;abzetteln&lt;br /&gt;
:»Ich bin Mediator.« – »Und was macht man da?« – »Streit abzetteln.« ([https://bsky.app/profile/did:plc:5lktscfkgkg7kek57czn74pc/post/3m4amno3iyk23 Jo auf Bluesky])&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Analog&lt;br /&gt;
:echte Ware: »Im Katalog sah der Stuhl sehr schön aus, aber im Analog fand ich ihn eher enttäuschend.« Entsprechend wird aus Milch hergestollener Käse (insbesondere dann, wenn er nicht verfügbar und daher nur aus dem Katalog bekannt ist) auch als »Katalogkäse« bezinchen.&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;ausmachen&lt;br /&gt;
:»Den Rettich einzumachen gelang mir problemlos. Ihn wieder auszumachen kostete jedoch erhebliche Überwindung.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit&lt;br /&gt;
;auswilligen&lt;br /&gt;
:»Sie können jederzeit wieder auswilligen.«&lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;bescholten&lt;br /&gt;
:aufgrund eines nicht einwandfreien Lebenswandels Gegenstand von öffentlichem, herabsetzendem Tadel; korrupt&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contracto&lt;br /&gt;
:Rückseite eines Blattes&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;contramoten&lt;br /&gt;
:degradieren&lt;br /&gt;
;Contramotion&lt;br /&gt;
:Aberkennung eines Doktortitels&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einerstehen&lt;br /&gt;
:(Biologie; von Arten) nach Aussterben wiederhergestellt werden&lt;br /&gt;
:»Der Schattenwolf ist einerstanden.«&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;emersiv&lt;br /&gt;
:»Das Game war so emersiv, ich hab die ganze Zeit daran gedacht, dass ich vor meinem Rechner sitze.«&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entrühmt&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;enttrackt&lt;br /&gt;
:einfach, klar und sich leicht bewältigen, lösen lassend&lt;br /&gt;
;Entworfenheit&lt;br /&gt;
:die Vorstellung, Teil eines größeren Plans zu sein (das Gegenteil zur heideggerschen &#039;&#039;Geworfenheit&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Epignose&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Nacheinsicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;hinterhersehbar&lt;br /&gt;
:im Nachhinein offensichtlich&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;inimizieren&lt;br /&gt;
:Streit suchen, provozieren&lt;br /&gt;
:»Er inimizierte, indem er in linken Kneipen rassistische Begriffe verwendete.«&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitstand&lt;br /&gt;
:Querverbindung oder Gemeinsamkeit verschiedener Dinge: »Wir müssen aufhören, alles immer in einzelne Gegenstände zerlegen zu wollen, sondern auch die Mitstände in den Blick nehmen.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhänger*in, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nacheinsicht&lt;br /&gt;
:wenn man es hinterher besser weiß&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent&lt;br /&gt;
;Omittenda&lt;br /&gt;
:Programm des zu Unterlassenden&lt;br /&gt;
:»Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung und Leistungsschutzrecht setzen wir auf die Digitale Omittenda.«&lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen&lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Ostentasche&lt;br /&gt;
:terra incognita&lt;br /&gt;
:»Die Internetwerbung kennt mich wie ihre Ostentasche« ([https://chaos.social/@ScottHuehnerkrisp/114004052476636150 Scott Hühnerkrisp])&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Pluskel&lt;br /&gt;
:Majuskel; Großbuchstabe&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Posteriorität&lt;br /&gt;
:Nachrang&lt;br /&gt;
:»Alles andere hat jetzt Posteriorität.«&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;prochambrieren&lt;br /&gt;
:sich widersetzen &lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt]; [https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=herunterkochen%2Brunterkochen&amp;amp;bool=relevanz&amp;amp;gawoe=an&amp;amp;sp0=rart_ou])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sept&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpffindig&lt;br /&gt;
:großzügig, über Ungenauigkeiten hinwegsehend&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; enden, zum Beispiel &#039;&#039;tapf&#039;&#039; = bisschen ängstlicher, &#039;&#039;mag&#039;&#039; = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;unfündig bleiben&lt;br /&gt;
:»Bist du fündig geworden?« – »Nein, ich bin unfündig geblieben.«&lt;br /&gt;
;ungerecht bleiben&lt;br /&gt;
:»Er blieb seiner Verantwortung ungerecht.«&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verentsellschaften&lt;br /&gt;
:privatisieren&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;zuhinter&lt;br /&gt;
:nachher, hinterher, hernach&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
;zweifältig&lt;br /&gt;
:überlegt, abwägend. Wer &#039;&#039;einfältig&#039;&#039; ist, sieht nur eine (die offensichtliche Seite) der Sache, wer &#039;&#039;zweifältig&#039;&#039; ist, betrachtet beide Seiten. Betrachtet man dann auch noch die Synthese beider Seiten, urteilt man &#039;&#039;dreifältig&#039;&#039;, und wer Nagarjunas Urteilsvierkant folgt, denkt sogar &#039;&#039;vierfältig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/W&amp;diff=10513</id>
		<title>Starke Verben/W</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/W&amp;diff=10513"/>
		<updated>2025-11-16T22:50:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
wabbeln,, wabalb, wabälbe,, wabalben, K6&lt;br /&gt;
wabern,, worb, wörbe,, gewurben, K&lt;br /&gt;
wachen,, wuch, wüche,, gewachen&lt;br /&gt;
wachsen &amp;lt;em&amp;gt;(mit Wachs versehen)&amp;lt;/em&amp;gt;,, wiechs, wiechse,, gewachsen&lt;br /&gt;
wackeln,, wolck, wölcke,, gewolcken, K&lt;br /&gt;
waffeln,, wolff, wölffe,, gewolffen&lt;br /&gt;
wagen,, wug, wüge,, gewagen&lt;br /&gt;
wählen, wiehlt, wiahl, wiühle, wiehl, wiahlen, D3&lt;br /&gt;
wähnen,, wahn, wöhne,, gewuhnen&lt;br /&gt;
währen, wiehrt, wahr, wöhre, wiehr, gewohren&lt;br /&gt;
wahren,, wuhr, wühre,, gewohren&lt;br /&gt;
walken, wilkt, wolk, wölke, wilk, gewolken&lt;br /&gt;
walken [ɔː], walkt, wolk, wölke,, gewalken&lt;br /&gt;
wallen,, wull, wülle,, gewallen&lt;br /&gt;
wallfahren, fährt wall, fuhr wall, führe wall, fahre wall, wallgefahren, P&lt;br /&gt;
wallfahrten, ahrtet wallf, uhrt wiellf, ührte wiellf, ahrte walff, wallfgeahrten, P4Z&lt;br /&gt;
walten,, wult, wülte,, gewulten&lt;br /&gt;
wälzen,, wulz, wülze,, gewulzen&lt;br /&gt;
walzen,, wolz, wölze,, gewalzen&lt;br /&gt;
wandeln, wilnt, wolnd, wölnde, wilnd, gewolnden, K&lt;br /&gt;
wandern, wärnt, wiernd, wiernde, wärnd, gewarnden, K&lt;br /&gt;
wanken, wänkt, wienk, wienke,, gewanken&lt;br /&gt;
wappnen,, wonpp, wönppe, winpp, gewonppen, K&lt;br /&gt;
wärmen,, wirm, wirme,, gewarmen&lt;br /&gt;
warnen,, wurn, würne,, gewarnen&lt;br /&gt;
warten,, wurt, würte,, gewurten&lt;br /&gt;
wässern,, worß, wörße,, geworßen, K&lt;br /&gt;
waten, 2. waatst&amp;lt;br/&amp;gt;3. waadt, wot, wöte, wout, gewoten&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;wout&#039;&#039; so auszusprechen, als süge der amtierende Gouverneur von Kalifornien zum Volke: „Plieayse wout foa miey!“ Lautschrift unnötig – man versetze sich, um den Ton zu treffen, in die südöstliche Steiermark. (caru)&lt;br /&gt;
watscheln,, woltsch, wöltsche,, gewoltschen, K&lt;br /&gt;
watschen,, wutsch, wütsche,, gewatschen&lt;br /&gt;
wechseln, wilchst, wolchs, wölchse, wilchs, gewolchsen, K&lt;br /&gt;
wecken, wickt, wak, wüke, wick, gewocken&lt;br /&gt;
wedeln, wildt, wald, wälde, wild, gewolden, K&lt;br /&gt;
wegschaffen,, schuf weg, schüfe weg,, weggeschaffen &lt;br /&gt;
wehen,, wumb, wümbe,, gewamben, C&lt;br /&gt;
wehren,, wohr, wöhre,, gewohren&lt;br /&gt;
weiden,, wied, wiede,, gewieden&lt;br /&gt;
weigern,, wirg, wirge,, gewirgen, K&lt;br /&gt;
weihen,, wieh, wiehe,, gewiehen&lt;br /&gt;
weihnachten, nächt weih, nocht weih, nöchte weih, nachte weih, weihgenochten, P&lt;br /&gt;
weilen,, wiel, wiele,, gewielen&lt;br /&gt;
weinen,, wien, wiene,, gewienen&lt;br /&gt;
weißeln,, wilß, wilße,, gewilßen&lt;br /&gt;
weißen,, wiss, wisse,, gewissen&lt;br /&gt;
weiten,, wiet, wiete,, gewieten&lt;br /&gt;
welken, wilget, walk, wälke, wilk, gewolken&lt;br /&gt;
  Präsens analog &#039;&#039;gelten → gildet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wellen,, woll, wölle,, gewellen &lt;br /&gt;
wendeln, wilnt, walnd, wälnde, wilnd, gewolnden, K&lt;br /&gt;
wenden,, wandte, wendte,, gewandt&lt;br /&gt;
   das bislang schwache Verb muss ebenfalls gestorken werden „das Auto wandte“&lt;br /&gt;
werkeln, wlirkt, wlark, wlärke, wlirk, gewlurken, K2&lt;br /&gt;
werken,, work, wörke,, geworken&lt;br /&gt;
werten, wirt, wart, würte, wirt, geworten&lt;br /&gt;
wertschätzen, 1. ätze wertsch&amp;lt;br/&amp;gt; 2. itzt wirtsch&amp;lt;br/&amp;gt; 3. itzt wirtsch, atz wartsch, ütze würtsch, itz wirtsch, wortschgeotzen, PZ&lt;br /&gt;
wetteifern, eifert wett, irf watt, irfe wütt, eifere wett, wottgeïrfen, ZP&lt;br /&gt;
wetten, 2. wittst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. witt, wott, wötte, witt, gewotten&lt;br /&gt;
werbetexten, 2./3. betixt wer, betaxt wer, betüxte wer, betixt wer, werbetoxten, P&lt;br /&gt;
wettern,, wortt, wörtte,, gewortten, K&lt;br /&gt;
wetzen,, watz, wütze,, gewotzen&lt;br /&gt;
whatsappen, appt whats, opp whats, öppe whats, app whats, whatsgeoppen, P&lt;br /&gt;
wichsen,, wachs, wächse,, gewuchsen&lt;br /&gt;
wickeln,, walck, wälcke, wilck, gewulcken, K&lt;br /&gt;
widmen,, womd, wömde,, gewomden, K&lt;br /&gt;
wiederaufnehmen,, wiedernahm auf, wiedernähme auf,, aufwiedernommen, P3&lt;br /&gt;
wiederkäuen,, kuh wieder, kühe wieder,, wiedergekuhen, V&lt;br /&gt;
wiehern,, wirrch, wirrche,, gewirrchen, O2&lt;br /&gt;
wienern,, wuhrn, wührne,, gewuhnren, K&lt;br /&gt;
wiescherln, wlierscht, wlaarsch, wläärsche, wliersch, glewuurschen, K3&lt;br /&gt;
wieseln,, wals, wölse,, gewulsen, K&lt;br /&gt;
wiegen, wiggt, wag, wäge, wigg, gewegen&lt;br /&gt;
  z.B. ein Kind in den Armen&lt;br /&gt;
wikipedeln, pildt wiki, pold wiki, pölde wiki, pild wiki, wikipolden, K&lt;br /&gt;
wildeln,, wlald, wlälde,, gewlulden, K2&lt;br /&gt;
wildern, wirldt, world, wörlde, wirld, geworlden, K&lt;br /&gt;
wimmeln,, walmm, wälmme,, gewalmmen, K&lt;br /&gt;
wimmern,, wurmm, würmme,, gewurmmen, K&lt;br /&gt;
winken, winkt, wank, wünke, wink, gewunken&lt;br /&gt;
  Dem Partizipe nach dem Volke genehm.&lt;br /&gt;
winseln, wilnst, wolns, wölnse, wilns, gewolnsen, K&lt;br /&gt;
wintern,, wornt, wörnte,, gewornten, K&lt;br /&gt;
wippen,, wapp, wüppe,, gewoppen&lt;br /&gt;
wirbeln,, warlb, wärlbe,, geworlben, K&lt;br /&gt;
wirken,, wark, wörke,, gewurken&lt;br /&gt;
wirtschaften, 2. schäftst wirt&amp;lt;br/&amp;gt;3. schäft wirt, schuft wirt, schüfte wirt, schäft wirt, wirtgeschaften, P, &lt;br /&gt;
  insbesondere das Imperfekt wirft ein realistisches Schlaglicht auf den moralischen Stand der Wirtschaft unserer Zeit (AZ)&lt;br /&gt;
wischen,, wosch, wösche,, gewoschen&lt;br /&gt;
wischerln, 2. wlürsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. wlürscht, wlarsch, wlärsche, wlürsch, lewurschen, K3&lt;br /&gt;
wispern,, wuspar, wüspäre,, wosporen, Z&lt;br /&gt;
witschen,, watsch, wütsche,, gewutschen &lt;br /&gt;
wittern,, wartt, wärtte,, gewortten, K&lt;br /&gt;
witzeln,, wlatz, wlätze,, gewlutzen, K4&lt;br /&gt;
wobbeln,, wlobb, wlöbbe,, wlobben, K4&lt;br /&gt;
wogen,, wåg, wœge,, gewågen&lt;br /&gt;
wohnen,, wuhn, wühne,, gewuhnen&lt;br /&gt;
wölben,, wulb, wülbe,, gewulben, K&lt;br /&gt;
wollen,, wewoll, wewölle,, gewollen, R&lt;br /&gt;
wuchern, wircht, worch, wörche, wirch, geworchen, K&lt;br /&gt;
wuchten,, wocht, wöchte,, gewuchten &lt;br /&gt;
wühlen, wuhlt, wiöhl, wiähle, wuhl, wiählen, D2&lt;br /&gt;
wummern,, wormm, wörmme,, gewormmen, K&lt;br /&gt;
wundern, wnürdt, wnord, wnörde, wnürd, gewonrden, K4&lt;br /&gt;
wünschen,, wunsch, wönsche,, gewunschen&lt;br /&gt;
  gewunschen in Richard Strauß, Der Rosenkavalier, 3. Aufzug&lt;br /&gt;
wuppen,, wopp, wöppe,, gewoppen&lt;br /&gt;
würdigen,, wurdag, würdäge,, gewordegen, Z&lt;br /&gt;
würfeln,, wularf, wülärfe,, würgelofen, AZ&lt;br /&gt;
würgen,, warg, wörge,, gewurgen&lt;br /&gt;
wurmen,, worm, wörme,, gewormen&lt;br /&gt;
wursteln,, wlorst, wlörste,, gewlorsten, K2&lt;br /&gt;
wurzeln, wirlzt, worlz, wörlze, wilrz, geworlzen, K&lt;br /&gt;
würzen,, warz, wärze,, geworzen&lt;br /&gt;
wuscheln, wlüscht, wliasch, wliäsche, wlüsch, wliuschen, K5&lt;br /&gt;
  mit diphthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
wuseln,, wals, wälse,, gewalsen, K&lt;br /&gt;
wüten,, wot, wöte,, gewoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/P&amp;diff=10512</id>
		<title>Starke Verben/P</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/P&amp;diff=10512"/>
		<updated>2025-11-16T12:30:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
paaren,, puur, püüre,, gepaaren&lt;br /&gt;
pachten,, pucht, püchte,, gepachten&lt;br /&gt;
packen, päckt, puk, püke,, gepacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
paddeln,, plodd, plödde,, geplodden, K&lt;br /&gt;
paffen,, puf, püfe,, gepaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
palavern,, palorv, palörve,, palorven, K&lt;br /&gt;
panschen,, ponsch, pönsche, punsch, gepanschen&lt;br /&gt;
panzern,, purnz, pürnze,, gepurnzen, K&lt;br /&gt;
päppeln, päpilpt, päpulp, päpülpe, päpilp, päpielpen, K6&lt;br /&gt;
parken, pärkt, pierk, pierke,, geparken&lt;br /&gt;
parsen, pärs, purs, pürse,, geparsen &lt;br /&gt;
partitionieren,, partitur, partitöre,, partituren, I&lt;br /&gt;
passen,, pieß, pieße,, gepassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
passieren,, passant, passänte,, passanten, I&lt;br /&gt;
patzen,, putz, pütze,, gepatzen&lt;br /&gt;
pauken,, pok, pöke,, gepoken&lt;br /&gt;
pausen,, poss, pösse,, gepossen&lt;br /&gt;
pausieren, päusiert, piausor, piäusöre, päusier, piausoren, Z&lt;br /&gt;
  mit triphthongischen Elementen&lt;br /&gt;
peelen, pillt, paal, püüle, pill, gepuulen&lt;br /&gt;
pegeln, pilgt, palg, pälge, pilg, gepelgen, K&lt;br /&gt;
peilen,, piel, piele,, gepielen&lt;br /&gt;
peinigen,, pienag, pienäge,, gepienegen, Z&lt;br /&gt;
peitschen,, pietsch, pietsche,, gepietschen&lt;br /&gt;
pellen, pillt, pall, pölle, pill, gepollen&lt;br /&gt;
pendeln, 1. epälndnläpe&amp;lt;br/&amp;gt;2. tsepälndnläpest&amp;lt;br/&amp;gt;3. epälndnläpe&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: nepälndnläpen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: tepälndnläpet&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: nepälndnläpen, palndnlap, epälndnläpe,, nepolndnlopen, VK&lt;br /&gt;
  Rückschwingende (palindromatische) Konjugation, entstanden im Südturm des Kölner Domes&lt;br /&gt;
pennen,, ponn, pönne,, geponnen&lt;br /&gt;
perlen,, porl, pörle,, geporlen&lt;br /&gt;
pesen,, pass, püsse,, gepossen&lt;br /&gt;
  der Geschwindigkeit geschuldet Verkürzung des Stammvokals in den Vergangenheitsformen&lt;br /&gt;
petzen,, paß, päße,, gepessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pfählen, pfiehlt, pfahl, pföhle, pfiehl, gepfohlen&lt;br /&gt;
  halbwegs analog &#039;&#039;empfehlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pfänden,, pfund, pfünde,, gepfunden&lt;br /&gt;
pfeffern,, pforff, pförffe,, gepforffen, K&lt;br /&gt;
pferchen, pfircht, pfarch, pfürche, pfirch, gepforchen&lt;br /&gt;
pfitschigogerln, 2. pfütschüglörgst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pfütschüglörgt, pfatschaglarg, pfätschäglärge, pfütschüglörg, pfutschulgorgen, ZK3&lt;br /&gt;
pflanzen, 2./3. pflinzt, pflunz, pflünze, pflinz, gepflunzen&lt;br /&gt;
pflastern,, pflorst, pflörste, pflurst, gepflursten, K&lt;br /&gt;
pflöcken,, pflok, pflöke,, gepfloken&lt;br /&gt;
pflücken, pfluckt, pfriack, pfriäcke, pfluck, gepfniucken, D1&lt;br /&gt;
  Konjugation des postaffrikatalen Konsonantenwechsels&lt;br /&gt;
pflügen, pflugt, pfliög, pfliäge, pflug, pfliägen, D2&lt;br /&gt;
pfriemeln,, pfrolm, pfrölme,, gepfrolmen, K&lt;br /&gt;
pfropfen, 2. pfröpfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pfröpft, pfrupf, pfrüpfe,, gepfrupfen&lt;br /&gt;
pfuschen,, pfosch, pfösche,, gepfoschen&lt;br /&gt;
philosophieren, filosofiert, philor Sophie, philöre Sophie, filiere Sofie, Sophie philoren, V&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
phishen,, phash, phäshe,, gephoshen&lt;br /&gt;
picheln, pilcht, polch, pölche, pilch, gepolchen, K&lt;br /&gt;
picken,, puk, püke,, gepucken&lt;br /&gt;
pieken,, pigg, pigge,, gepiggen, O2&lt;br /&gt;
pieksen,, piggs, piggse,, gepiggsen, O2&lt;br /&gt;
piepen,, pibb, pibbe,, gepibben, O2&lt;br /&gt;
piepsen,, pibbs, pibbse,, gepibbsen, O2&lt;br /&gt;
piercen,, pors, pörse,, geporsen&lt;br /&gt;
piesacken,, pasuck, päsücke,, geposocken, Z&lt;br /&gt;
pieseln, pilst, pals, pälse, pils, gepilsen, K&lt;br /&gt;
pilgern, prilgt, pralg, prälge, prilg, geprolgen, K&lt;br /&gt;
pillen,, pall, pällte,, gepallen &lt;br /&gt;
pimpen,, pomp, pömpe,, gepumpen&lt;br /&gt;
pimpern, primpt, promp, prömpe, primp, geprumpen, K5&lt;br /&gt;
pinkeln,, plank, plänke, plink, geplunken, K&lt;br /&gt;
pinnen &#039;&#039;(intransitiv)&#039;&#039;,, pan, päne,, geponnen&lt;br /&gt;
  „Die Info pan an der Pinnwand.“&lt;br /&gt;
pinnen &#039;&#039;(transitiv)&#039;&#039;,, pann, pänne,, gepunnen&lt;br /&gt;
  „Er pann den Zettel an der Stellwand fest.“&lt;br /&gt;
pingen,, pang, pänge,, gepungen&lt;br /&gt;
pinseln, pilnst, pnols, pnölse, pilns, gepnolsen, K5&lt;br /&gt;
pirschen,, parsch, pärsche,, geporschen&lt;br /&gt;
pissen, 1. peiß&amp;lt;br/&amp;gt;2. peißt&amp;lt;br/&amp;gt;3. peiß, pusste, püsste,, gepusst, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;wissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pitchen,, patch, pötche,, gepotchen&lt;br /&gt;
pixeln&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;alternativ:&#039;&#039;, pilxt&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;pixxt&#039;&#039;, palx&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;paxx&#039;&#039;, pälxe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;päxxx&#039;&#039;, pilx&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;pixx&#039;&#039;, gepolxen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;gexxxxxx&#039;&#039;, K&lt;br /&gt;
placken,, pluk, plüke, pliek, geplucken&lt;br /&gt;
pladdern, plirddt, plordd, plördde, plirdd, geplordden, K&lt;br /&gt;
plagen, 2. plägst&amp;lt;br/&amp;gt;3. plägt, plug, plüge,, geplagen&lt;br /&gt;
planen, plient, plun, plüne, plien, geplanen&lt;br /&gt;
planschen,, plonsch, plänsche,, geplanschen&lt;br /&gt;
plantschen,, plontsch, pläntsche,, geplantschen &lt;br /&gt;
plappern, plirppt, plorpp, plörppe, plirpp, geplorppen, K&lt;br /&gt;
plärren,, plarr, plörre,, geplorren&lt;br /&gt;
plätschern,, plortsch, plörtsche,, geplortschen, K&lt;br /&gt;
plätten,, platt, pliätte,, pliatten&lt;br /&gt;
  mit dipthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
platzen,, plutz, plütze,, geplotzen&lt;br /&gt;
platzieren,, pluzar, plüzäre,, platzoren, Z&lt;br /&gt;
plaudern,, plurd, plürde,, geplurden, K&lt;br /&gt;
plauscherln, 2. plälürsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. plälürscht, plolorsch, plölörsche, plälürsch, gelporschen, ZK3&lt;br /&gt;
plenken, plinkt, plank, plänke, plink, geplonken&lt;br /&gt;
plonken, plönkt, plunk, plünke, plönk, geplunken&lt;br /&gt;
plören,, plor, pl&amp;amp;oelig;re,, geploren&lt;br /&gt;
plumpen,, plomp, plömpe,, geplompen&lt;br /&gt;
plumpsen,, plomps, plömpse,, geplompsen&lt;br /&gt;
plustern,, plaarst, pläärste,, geploorsten, K&lt;br /&gt;
pöbeln,, polb, pölbe,, gepolben, K&lt;br /&gt;
pochen,, puch, püche,, gepochen&lt;br /&gt;
podcasten, käst pott, kus pott, küse pott, käse pott, pottgekasten, PV&lt;br /&gt;
pöhnen,, påhn, pœhne,, gepåhnen&lt;br /&gt;
pökeln, 2. palkst&amp;lt;br/&amp;gt;3. palk, polchte, pölchte, pökle, gepolcht, UK&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;mögen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
polen, pölt, piul, piüle, pöl, gepolen&lt;br /&gt;
  frisch und frei umlautend-diphthongierend&lt;br /&gt;
polieren,, politur, politöre,, polituren, I&lt;br /&gt;
pollen,, pall, pölle,, gepullen&lt;br /&gt;
   Man beachte die fiese Verflechtung mit &#039;&#039;pullen&#039;&#039; sowie die Gleichheit mit &#039;&#039;pellen&#039;&#039; im Präteritum&lt;br /&gt;
polstern,, plarst, plärste,, geplarsten, K2&lt;br /&gt;
poltern,, pohrld, pöhrlde,, gepohrlden, O1&lt;br /&gt;
poofen,, p&amp;amp;aring;&amp;amp;aring;f, p&amp;amp;oelig;&amp;amp;oelig;fe,, gepoofen&lt;br /&gt;
popeln,, pulp, pülpe,, gepolpen, K&lt;br /&gt;
poppen,, pupp, püppe,, gepoppen&lt;br /&gt;
posaunen,, posien, posiene,, posaunen&lt;br /&gt;
posen, pöst, pies, piese,, geposen&lt;br /&gt;
posieren,, positur, positöre,, posituren, I&lt;br /&gt;
posten,, pust, püste,, geposten &lt;br /&gt;
prägen,, prag, prüge,, geprugen&lt;br /&gt;
prägepolieren,, polar prag, poläre prüg,, progenpoloren, Z&lt;br /&gt;
prahlen,, pruhl, prühle,, geprahlen&lt;br /&gt;
prallen,, proll, prölle,, geprollen&lt;br /&gt;
prangen,, prieng, prienge,, geprangen&lt;br /&gt;
prangern, prirngt, prarng, prürnge, prirng, geprarngen, K&lt;br /&gt;
präparieren,, präparator, praparatöre,, präparatoren, I&lt;br /&gt;
präsentieren,, präsentator, präsentöre,, präsentatoren, I&lt;br /&gt;
präzipitieren,, prazupotar, prüzüpötäre,, prozupotoren, Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio quadruplex&lt;br /&gt;
prasseln,, prielß, prielße,, geprielßen, K&lt;br /&gt;
prassen,, pross, prösse,, geprossen&lt;br /&gt;
predigen,, predigaf, predigäre,, predigaden, V&lt;br /&gt;
  So wie &#039;&#039;predigen&#039;&#039; aus &#039;&#039;praedicare&#039;&#039; gehen die Konjugationsformen ähnlich kreativ aus den entsprechenden lateinischen Formen hervor.&lt;br /&gt;
prellen, prillt, prull, prülle, prill, geprullen&lt;br /&gt;
preschen,, porsch, pörsche,, geporschen&lt;br /&gt;
  Morphologisch überflüssige, aber inhaltlich sinnige Konsonantenverschiebung...&lt;br /&gt;
pressen,, prass, prüsse,, geprossen&lt;br /&gt;
pressschleifen,, schliff prass, schliffe pröss,, prossengeschliffen, Z&lt;br /&gt;
prickeln,, pralck, prölcke,, geprolcken, K&lt;br /&gt;
priemen,, pram, präme,, gepremen&lt;br /&gt;
  Analog &amp;quot;ziemen&amp;quot;&lt;br /&gt;
prillen,, prull, prülle,, geprillen &lt;br /&gt;
pritscheln,, prieldsch, prieldsche,, geprieldschen, O1K&lt;br /&gt;
proben,, prab, präbe,, gepraben&lt;br /&gt;
probieren,, proband, probände,, probanden, I&lt;br /&gt;
profilen, filt pro, feel pro, feele pro, file pro, progefeelen, P&lt;br /&gt;
profitieren,, professur, professöre,, professuren, I&lt;br /&gt;
programmieren,, progremmur, prögremmöre,, programmoren, Z&lt;br /&gt;
projizieren,, projektor, projektöre,, projektoren, I&lt;br /&gt;
prollen,, pråll, prœlle,, geprollen&lt;br /&gt;
promoten,, promut, promüte,, promoten&lt;br /&gt;
promovieren,, promotor, promotöre,, promotoren, I&lt;br /&gt;
prophezeien,, prophezie, prophezië,, propheziën&lt;br /&gt;
prosten,, pr&amp;amp;aring;st, pr&amp;amp;oelig;ste,, geprosten&lt;br /&gt;
protzen, prötzt, praß, präße, prötz, geprossen&lt;br /&gt;
  frei nach &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
prozessieren,, prozedur, prozedöre,, prozeduren, I&lt;br /&gt;
prüfen,, prof, pröfe,, geprofen&lt;br /&gt;
prügeln,, prolg, prölge,, geprolgen, K&lt;br /&gt;
prunken,, pronk, prönke,, gepronken&lt;br /&gt;
prusten,, proost, pröste,, geprusten&lt;br /&gt;
pudern,, pierd, pierde,, gepurden&lt;br /&gt;
puffern,, puhrf, pührfe,, gepuhrfen, O1K&lt;br /&gt;
pullen,, poll, pülle,, gepollen&lt;br /&gt;
  Man beachte die fiese Verflechtung mit &#039;&#039;pollen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pullern,, pulalar, pulaläre,, pulaloren, A&lt;br /&gt;
pumpen,, pamp, pümpe,, gepompen&lt;br /&gt;
pumpern,, puhrmb, pührmbe,, gepuhrmben, O1K&lt;br /&gt;
pupsen,, papst, pöpse,, gepapst&lt;br /&gt;
purzeln, 2. pirlz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3. pirlzt, porlz, pörlze, pirlz, geporlzen, K&lt;br /&gt;
pushen, pish, pash, päshe, pish, geposhen&lt;br /&gt;
pusten, 2./3. pusst, psut, psüte, psitt, gepsuten, K5&lt;br /&gt;
putschen,, patsch, pätsche,, gepatschen&lt;br /&gt;
putten, pitt, pott, pötte, pitt, geputten&lt;br /&gt;
putzen,, potz, pötze,, gepotzen&lt;br /&gt;
puzzlen, 2. pülzzst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pülzzt, puhlzz, pühlzze, pülzz, gepuhzzlen, K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/P&amp;diff=10467</id>
		<title>Starke Verben/P</title>
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		<updated>2025-09-03T21:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
paaren,, puur, püüre,, gepaaren&lt;br /&gt;
pachten,, pucht, püchte,, gepachten&lt;br /&gt;
packen, päckt, puk, püke,, gepacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
paddeln,, plodd, plödde,, geplodden, K&lt;br /&gt;
paffen,, puf, püfe,, gepaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
palavern,, palorv, palörve,, palorven, K&lt;br /&gt;
panschen,, ponsch, pönsche, punsch, gepanschen&lt;br /&gt;
panzern,, purnz, pürnze,, gepurnzen, K&lt;br /&gt;
päppeln, päpilpt, päpulp, päpülpe, päpilp, päpielpen, K6&lt;br /&gt;
parken, pärkt, pierk, pierke,, geparken&lt;br /&gt;
parsen, pärs, purs, pürse,, geparsen &lt;br /&gt;
partitionieren,, partitur, partitöre,, partituren, I&lt;br /&gt;
passen,, pieß, pieße,, gepassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
passieren,, passant, passänte,, passanten, I&lt;br /&gt;
patzen,, putz, pütze,, gepatzen&lt;br /&gt;
pauken,, pok, pöke,, gepoken&lt;br /&gt;
pausen,, poss, pösse,, gepossen&lt;br /&gt;
pausieren, päusiert, piausor, piäusöre, päusier, piausoren, Z&lt;br /&gt;
  mit triphthongischen Elementen&lt;br /&gt;
peelen, pillt, paal, püüle, pill, gepuulen&lt;br /&gt;
pegeln, pilgt, palg, pälge, pilg, gepelgen, K&lt;br /&gt;
peilen,, piel, piele,, gepielen&lt;br /&gt;
peinigen,, pienag, pienäge,, gepienegen, Z&lt;br /&gt;
peitschen,, pietsch, pietsche,, gepietschen&lt;br /&gt;
pellen, pillt, pall, pölle, pill, gepollen&lt;br /&gt;
pendeln, 1. epälndnläpe&amp;lt;br/&amp;gt;2. tsepälndnläpest&amp;lt;br/&amp;gt;3. epälndnläpe&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: nepälndnläpen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: tepälndnläpet&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: nepälndnläpen, palndnlap, epälndnläpe,, nepolndnlopen, VK&lt;br /&gt;
  Rückschwingende (palindromatische) Konjugation, entstanden im Südturm des Kölner Domes&lt;br /&gt;
pennen,, ponn, pönne,, geponnen&lt;br /&gt;
perlen,, porl, pörle,, geporlen&lt;br /&gt;
pesen,, pass, püsse,, gepossen&lt;br /&gt;
  der Geschwindigkeit geschuldet Verkürzung des Stammvokals in den Vergangenheitsformen&lt;br /&gt;
petzen,, paß, päße,, gepessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pfählen, pfiehlt, pfahl, pföhle, pfiehl, gepfohlen&lt;br /&gt;
  halbwegs analog &#039;&#039;empfehlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pfänden,, pfund, pfünde,, gepfunden&lt;br /&gt;
pfeffern,, pforff, pförffe,, gepforffen, K&lt;br /&gt;
pferchen, pfircht, pfarch, pfürche, pfirch, gepforchen&lt;br /&gt;
pfitschigogerln, 2. pfütschüglörgst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pfütschüglörgt, pfatschaglarg, pfätschäglärge, pfütschüglörg, pfutschulgorgen, ZK3&lt;br /&gt;
pflanzen, 2./3. pflinzt, pflunz, pflünze, pflinz, gepflunzen&lt;br /&gt;
pflastern,, pflorst, pflörste, pflurst, gepflursten, K&lt;br /&gt;
pflöcken,, pflok, pflöke,, gepfloken&lt;br /&gt;
pflücken, pfluckt, pfriack, pfriäcke, pfluck, gepfniucken, D1&lt;br /&gt;
  Konjugation des postaffrikatalen Konsonantenwechsels&lt;br /&gt;
pflügen, pflugt, pfliög, pfliäge, pflug, pfliägen, D2&lt;br /&gt;
pfriemeln,, pfrolm, pfrölme,, gepfrolmen, K&lt;br /&gt;
pfropfen, 2. pfröpfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pfröpft, pfrupf, pfrüpfe,, gepfrupfen&lt;br /&gt;
pfuschen,, pfosch, pfösche,, gepfoschen&lt;br /&gt;
philosophieren, filosofiert, philor Sophie, philöre Sophie, filiere Sofie, Sophie philoren, V&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
phishen,, phash, phäshe,, gephoshen&lt;br /&gt;
picheln, pilcht, polch, pölche, pilch, gepolchen, K&lt;br /&gt;
picken,, puk, püke,, gepucken&lt;br /&gt;
pieken,, pigg, pigge,, gepiggen, O2&lt;br /&gt;
pieksen,, piggs, piggse,, gepiggsen, O2&lt;br /&gt;
piepen,, pibb, pibbe,, gepibben, O2&lt;br /&gt;
piepsen,, pibbs, pibbse,, gepibbsen, O2&lt;br /&gt;
piercen,, pors, pörse,, geporsen&lt;br /&gt;
piesacken,, pasuck, päsücke,, geposocken, Z&lt;br /&gt;
pieseln, pilst, pals, pälse, pils, gepilsen, K&lt;br /&gt;
pilgern, prilgt, pralg, prälge, prilg, geprolgen, K&lt;br /&gt;
pillen,, pall, pällte,, gepallen &lt;br /&gt;
pimpen,, pomp, pömpe,, gepumpen&lt;br /&gt;
pimpern, primpt, promp, prömpe, primp, geprumpen, K5&lt;br /&gt;
pinkeln,, plank, plänke, plink, geplunken, K&lt;br /&gt;
pinnen &#039;&#039;(intransitiv)&#039;&#039;,, pan, päne,, geponnen&lt;br /&gt;
  „Die Info pan an der Pinnwand.“&lt;br /&gt;
pinnen &#039;&#039;(transitiv)&#039;&#039;,, pann, pänne,, gepunnen&lt;br /&gt;
  „Er pann den Zettel an der Stellwand fest.“&lt;br /&gt;
pingen,, pang, pänge,, gepungen&lt;br /&gt;
pinseln, pilnst, pnols, pnölse, pilns, gepnolsen, K5&lt;br /&gt;
pirschen,, parsch, pärsche,, geporschen&lt;br /&gt;
pissen, 1. peiß&amp;lt;br/&amp;gt;2. peißt&amp;lt;br/&amp;gt;3. peiß, pusste, püsste,, gepusst, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;wissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pitchen,, patch, pötche,, gepotchen&lt;br /&gt;
pixeln&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;alternativ:&#039;&#039;, pilxt&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;pixxt&#039;&#039;, palx&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;paxx&#039;&#039;, pälxe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;päxxx&#039;&#039;, pilx&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;pixx&#039;&#039;, gepolxen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;gexxxxxx&#039;&#039;, K&lt;br /&gt;
placken,, pluk, plüke, pliek, geplucken&lt;br /&gt;
pladdern, plirddt, plordd, plördde, plirdd, geplordden, K&lt;br /&gt;
plagen, 2. plägst&amp;lt;br/&amp;gt;3. plägt, plug, plüge,, geplagen&lt;br /&gt;
planen, plient, plun, plüne, plien, geplanen&lt;br /&gt;
planschen,, plonsch, plänsche,, geplanschen&lt;br /&gt;
plappern, plirppt, plorpp, plörppe, plirpp, geplorppen, K&lt;br /&gt;
plärren,, plarr, plörre,, geplorren&lt;br /&gt;
plätschern,, plortsch, plörtsche,, geplortschen, K&lt;br /&gt;
plätten,, platt, pliätte,, pliatten&lt;br /&gt;
  mit dipthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
platzen,, plutz, plütze,, geplotzen&lt;br /&gt;
platzieren,, pluzar, plüzäre,, platzoren, Z&lt;br /&gt;
plaudern,, plurd, plürde,, geplurden, K&lt;br /&gt;
plauscherln, 2. plälürsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. plälürscht, plolorsch, plölörsche, plälürsch, gelporschen, ZK3&lt;br /&gt;
plenken, plinkt, plank, plänke, plink, geplonken&lt;br /&gt;
plonken, plönkt, plunk, plünke, plönk, geplunken&lt;br /&gt;
plören,, plor, pl&amp;amp;oelig;re,, geploren&lt;br /&gt;
plumpen,, plomp, plömpe,, geplompen&lt;br /&gt;
plumpsen,, plomps, plömpse,, geplompsen&lt;br /&gt;
plustern,, plaarst, pläärste,, geploorsten, K&lt;br /&gt;
pöbeln,, polb, pölbe,, gepolben, K&lt;br /&gt;
pochen,, puch, püche,, gepochen&lt;br /&gt;
podcasten, käst pott, kus pott, küse pott, käse pott, pottgekasten, PV&lt;br /&gt;
pöhnen,, påhn, pœhne,, gepåhnen&lt;br /&gt;
pökeln, 2. palkst&amp;lt;br/&amp;gt;3. palk, polchte, pölchte, pökle, gepolcht, UK&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;mögen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
polen, pölt, piul, piüle, pöl, gepolen&lt;br /&gt;
  frisch und frei umlautend-diphthongierend&lt;br /&gt;
polieren,, politur, politöre,, polituren, I&lt;br /&gt;
pollen,, pall, pölle,, gepullen&lt;br /&gt;
   Man beachte die fiese Verflechtung mit &#039;&#039;pullen&#039;&#039; sowie die Gleichheit mit &#039;&#039;pellen&#039;&#039; im Präteritum&lt;br /&gt;
polstern,, plarst, plärste,, geplarsten, K2&lt;br /&gt;
poltern,, pohrld, pöhrlde,, gepohrlden, O1&lt;br /&gt;
poofen,, p&amp;amp;aring;&amp;amp;aring;f, p&amp;amp;oelig;&amp;amp;oelig;fe,, gepoofen&lt;br /&gt;
popeln,, pulp, pülpe,, gepolpen, K&lt;br /&gt;
poppen,, pupp, püppe,, gepoppen&lt;br /&gt;
posaunen,, posien, posiene,, posaunen&lt;br /&gt;
posen, pöst, pies, piese,, geposen&lt;br /&gt;
posieren,, positur, positöre,, posituren, I&lt;br /&gt;
posten,, pust, püste,, geposten &lt;br /&gt;
prägen,, prag, prüge,, geprugen&lt;br /&gt;
prägepolieren,, polar prag, poläre prüg,, progenpoloren, Z&lt;br /&gt;
prahlen,, pruhl, prühle,, geprahlen&lt;br /&gt;
prallen,, proll, prölle,, geprollen&lt;br /&gt;
prangen,, prieng, prienge,, geprangen&lt;br /&gt;
prangern, prirngt, prarng, prürnge, prirng, geprarngen, K&lt;br /&gt;
präparieren,, präparator, praparatöre,, präparatoren, I&lt;br /&gt;
präsentieren,, präsentator, präsentöre,, präsentatoren, I&lt;br /&gt;
präzipitieren,, prazupotar, prüzüpötäre,, prozupotoren, Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio quadruplex&lt;br /&gt;
prasseln,, prielß, prielße,, geprielßen, K&lt;br /&gt;
prassen,, pross, prösse,, geprossen&lt;br /&gt;
predigen,, predigaf, predigäre,, predigaden, V&lt;br /&gt;
  So wie &#039;&#039;predigen&#039;&#039; aus &#039;&#039;praedicare&#039;&#039; gehen die Konjugationsformen ähnlich kreativ aus den entsprechenden lateinischen Formen hervor.&lt;br /&gt;
prellen, prillt, prull, prülle, prill, geprullen&lt;br /&gt;
preschen,, porsch, pörsche,, geporschen&lt;br /&gt;
  Morphologisch überflüssige, aber inhaltlich sinnige Konsonantenverschiebung...&lt;br /&gt;
pressen,, prass, prüsse,, geprossen&lt;br /&gt;
pressschleifen,, schliff prass, schliffe pröss,, prossengeschliffen, Z&lt;br /&gt;
prickeln,, pralck, prölcke,, geprolcken, K&lt;br /&gt;
priemen,, pram, präme,, gepremen&lt;br /&gt;
  Analog &amp;quot;ziemen&amp;quot;&lt;br /&gt;
prillen,, prull, prülle,, geprillen &lt;br /&gt;
pritscheln,, prieldsch, prieldsche,, geprieldschen, O1K&lt;br /&gt;
proben,, prab, präbe,, gepraben&lt;br /&gt;
probieren,, proband, probände,, probanden, I&lt;br /&gt;
profilen, filt pro, feel pro, feele pro, file pro, progefeelen, P&lt;br /&gt;
profitieren,, professur, professöre,, professuren, I&lt;br /&gt;
programmieren,, progremmur, prögremmöre,, programmoren, Z&lt;br /&gt;
projizieren,, projektor, projektöre,, projektoren, I&lt;br /&gt;
prollen,, pråll, prœlle,, geprollen&lt;br /&gt;
promoten,, promut, promüte,, promoten&lt;br /&gt;
promovieren,, promotor, promotöre,, promotoren, I&lt;br /&gt;
prophezeien,, prophezie, prophezië,, propheziën&lt;br /&gt;
prosten,, pr&amp;amp;aring;st, pr&amp;amp;oelig;ste,, geprosten&lt;br /&gt;
protzen, prötzt, praß, präße, prötz, geprossen&lt;br /&gt;
  frei nach &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
prozessieren,, prozedur, prozedöre,, prozeduren, I&lt;br /&gt;
prüfen,, prof, pröfe,, geprofen&lt;br /&gt;
prügeln,, prolg, prölge,, geprolgen, K&lt;br /&gt;
prunken,, pronk, prönke,, gepronken&lt;br /&gt;
prusten,, proost, pröste,, geprusten&lt;br /&gt;
pudern,, pierd, pierde,, gepurden&lt;br /&gt;
puffern,, puhrf, pührfe,, gepuhrfen, O1K&lt;br /&gt;
pullen,, poll, pülle,, gepollen&lt;br /&gt;
  Man beachte die fiese Verflechtung mit &#039;&#039;pollen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pullern,, pulalar, pulaläre,, pulaloren, A&lt;br /&gt;
pumpen,, pamp, pümpe,, gepompen&lt;br /&gt;
pumpern,, puhrmb, pührmbe,, gepuhrmben, O1K&lt;br /&gt;
pupsen,, papst, pöpse,, gepapst&lt;br /&gt;
purzeln, 2. pirlz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3. pirlzt, porlz, pörlze, pirlz, geporlzen, K&lt;br /&gt;
pushen, pish, pash, päshe, pish, geposhen&lt;br /&gt;
pusten, 2./3. pusst, psut, psüte, psitt, gepsuten, K5&lt;br /&gt;
putschen,, patsch, pätsche,, gepatschen&lt;br /&gt;
putten, pitt, pott, pötte, pitt, geputten&lt;br /&gt;
putzen,, potz, pötze,, gepotzen&lt;br /&gt;
puzzlen, 2. pülzzst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pülzzt, puhlzz, pühlzze, pülzz, gepuhzzlen, K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10466</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10466"/>
		<updated>2025-09-03T21:09:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbiedern&lt;br /&gt;
:»In der Spätphase ihres Schaffens ging die Künstlerin radikale neue Wege, mit denen sie sich beim Mainstream abbiederte.«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen (https://de.sophiesoyer.com/product-page/abbrezeln-karte-mit-umschlag-a5)&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden&lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgedeihen lassen&lt;br /&gt;
:»Weniger ist mehr – lassen wir der Software noch ein paar Features abgedeihen!«&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abvent&lt;br /&gt;
:Nachweihnachtszeit&lt;br /&gt;
;Abwärter&lt;br /&gt;
:Wer nicht kandidiert, ist Abwärter. Wenn in Vereinen ein neuer Kassenwart gewohlen werden muss, gibt es für gewohln viele Abwärter.&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Analog&lt;br /&gt;
:echte Ware: »Im Katalog sah der Stuhl sehr schön aus, aber im Analog fand ich ihn eher enttäuschend.« Entsprechend wird aus Milch hergestollener Käse (insbesondere dann, wenn er nicht verfügbar und daher nur aus dem Katalog bekannt ist) auch als »Katalogkäse« bezinchen.&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;ausmachen&lt;br /&gt;
:»Den Rettich einzumachen gelang mir problemlos. Ihn wieder auszumachen kostete jedoch erhebliche Überwindung.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;bescholten&lt;br /&gt;
:aufgrund eines nicht einwandfreien Lebenswandels Gegenstand von öffentlichem, herabsetzendem Tadel; korrupt&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contracto&lt;br /&gt;
:Rückseite eines Blattes&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;contramoten&lt;br /&gt;
:degradieren&lt;br /&gt;
;Contramotion&lt;br /&gt;
:Aberkennung eines Doktortitels&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einerstehen&lt;br /&gt;
:(Biologie; von Arten) nach Aussterben wiederhergestellt werden&lt;br /&gt;
:»Der Schattenwolf ist einerstanden.«&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;emersiv&lt;br /&gt;
:»Das Game war so emersiv, ich hab die ganze Zeit daran gedacht, dass ich vor meinem Rechner sitze.«&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entrühmt&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;enttrackt&lt;br /&gt;
:einfach, klar und sich leicht bewältigen, lösen lassend&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Epignose&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Nacheinsicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;inimizieren&lt;br /&gt;
:Streit suchen, provozieren&lt;br /&gt;
:»Er inimizierte, indem er in linken Kneipen rassistische Begriffe verwendete.«&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhänger*in, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nacheinsicht&lt;br /&gt;
:wenn man es hinterher besser weiß&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent&lt;br /&gt;
;Omittenda&lt;br /&gt;
:Programm des zu Unterlassenden&lt;br /&gt;
:»Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung und Leistungsschutzrecht setzen wir auf die Digitale Omittenda.«&lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen&lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Ostentasche&lt;br /&gt;
:terra incognita&lt;br /&gt;
:»Die Internetwerbung kennt mich wie ihre Ostentasche« ([https://chaos.social/@ScottHuehnerkrisp/114004052476636150 Scott Hühnerkrisp])&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Pluskel&lt;br /&gt;
:Majuskel; Großbuchstabe&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Posteriorität&lt;br /&gt;
:Nachrang&lt;br /&gt;
:»Alles andere hat jetzt Posteriorität.«&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt]; [https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=herunterkochen%2Brunterkochen&amp;amp;bool=relevanz&amp;amp;gawoe=an&amp;amp;sp0=rart_ou])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sept&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpffindig&lt;br /&gt;
:großzügig, über Ungenauigkeiten hinwegsehend&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; enden, zum Beispiel &#039;&#039;tapf&#039;&#039; = bisschen ängstlicher, &#039;&#039;mag&#039;&#039; = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;unfündig bleiben&lt;br /&gt;
:»Bist du fündig geworden?« – »Nein, ich bin unfündig geblieben.«&lt;br /&gt;
;ungerecht bleiben&lt;br /&gt;
:»Er blieb seiner Verantwortung ungerecht.«&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verentsellschaften&lt;br /&gt;
:privatisieren&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;zuhinter&lt;br /&gt;
:nachher, hinterher, hernach&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=10465</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=10465"/>
		<updated>2025-09-03T19:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.duden.de/rechtschreibung/ausbooten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
aasen,, uus, üüse,, ge&amp;amp;middot;uusen&lt;br /&gt;
abbeerln, bleert ab, bloor ab, blööre ab, bleer ab, abgleboorn, K3&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, abibbt, ababbabb, abäbbäbbe, abibb, abobbobbobben, V&lt;br /&gt;
  [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus]&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abfasen, fäst ab, fus ab, füse ab, fas ab, abgefasen&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abhalftern, hälft aber, hielft aber, hielfte aber, halfte aber, aberhalften, P4V&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abnabeln,, nulb ab, nülbe ab,, abgenalben&lt;br /&gt;
abnippeln, nipilpt ab, nipalp ab, nipälpe ab, nipepel ab, abnipielpen, K6&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschaffen,, schuf ab, schüfe ab,, abgeschaffen &lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschmecken, schmickt ab, schmack ab, schmäcke ab, schmick ab, abgeschmackt&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abspecken, spickt ab, spak ab, späke ab, spick ab, abgespocken&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten,, non, zehne,, geolven, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln, ilnt, oln, ölne, iln, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
akzeptieren,, akzeptant, akzeptänte,, akzeptanten, I&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
altertümeln, tülmt alter, tolm alter, tölme älter, tilm alter, altergetolmen, KP&lt;br /&gt;
  doppelter Umlaut im Konjunktiv II&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
anblaffen,, bluf an, blüfe an,, angeblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angegecken, V&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
angankerln, glankert an, glurnk an, glürnke an, glanker an, anglegurnken, K3&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anluven, lüvt an, lav an, läve an, lüv an, angeluven&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anschaffen,, schuf an, schüfe an,, angeschaffen&lt;br /&gt;
anschirren,, schorr an, schörre an,, angeschurren&lt;br /&gt;
anschrägen,, schrog an, schröge an,, angeschrogen&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antörnen, irnt ant, urn ant, urne ant, irn ant, antgeurnen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
äpfeln, ilpft, alpf, ülpfe, ilpf, geolpfen, K&lt;br /&gt;
apostrophieren,, strophor ap’, strophöre ap’,, ap’stroph’g’oren, V&lt;br /&gt;
applaudieren,iert applaud,ohr applaud,öhre applaud,,applaudohren, VP&lt;br /&gt;
  Verstohlen stiehlt sich hier ein h in das Ohr, das der Applaudent ganz ist.&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
aschen, äscht, usch [uː], üsche [yː],, geaschen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;waschen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
asphaltieren, tiert asphal, tor asphal, töre asphal, tier asphal, asphaltoren, P1&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbahren, bährt auf, bier auf, biere auf, bahr auf, aufgebahren&lt;br /&gt;
  Coniugatio polyglotta sive multilingualis: das englische &amp;quot;bier&amp;quot; heißt nichts anderes als &amp;quot;Bahre&amp;quot;.&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufbürden, bürdet auf, bard auf, bärde auf, bürde auf, aufgeborden&lt;br /&gt;
aufdröseln, dralst aaf, drols orf, drölse örf, drals aaf, uffgedrulsen, Z2KP&lt;br /&gt;
aufhalsen, älst hauf, iels hauf, ielse hauf,, aufgehalsen&lt;br /&gt;
aufheierln, hliert auf, hlur auf, hlüre auf, hlier auf, aufgleheiren, K3&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufribbeln, rilbbt auf, ribilb auf, ribölbe auf, rilbb auf, aufribolben, K6&lt;br /&gt;
aufteen, teet auf, tog auf, töge auf,, aufgetogen &lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwachen,, wuch auf, wüche auf,, aufgewachen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbooten,, bôt aus, bœte aus,, ausgeboten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
auslaugen, läugt aus, log aus, löge aus,, ausgelogen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
auskundschaften, affe/äfst/äft schundsauk, uff schundsauk, üffe schundsauk,, schundsaukgeaffen&lt;br /&gt;
  Ist es nicht affig, jeden Schund aus den BigData zu saugen?&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
auspreisen,, pries aus, priese aus,, ausgepriesen&lt;br /&gt;
  Im Gegensatz zu preisen und anpreisen sind auspreisen und bepreisen im Standarddeutschen schwache Verben&lt;br /&gt;
ausrenken,, rachte aus, rächte aus,, ausgeracht&lt;br /&gt;
  wie denken&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
autorisieren,,autorisator,autorisatöre,,autorisatoren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/L&amp;diff=10464</id>
		<title>Starke Verben/L</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/L&amp;diff=10464"/>
		<updated>2025-09-03T19:48:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
labbern,, lorbb, lörbbe,, gelorbben, K&lt;br /&gt;
labeln, lilbt, lolb, lölbe, lilb, gelolben, K&lt;br /&gt;
laben, 2. last&amp;lt;/br&amp;gt; 3. lat, latte, lätte,, gelabt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;haben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
labern, lirbt, lurb, lürbe, lirb, gelurben, K&lt;br /&gt;
laborieren,, labrador, labradöre,, labradoren, I&lt;br /&gt;
lächeln,, lilch, lilche,, gelilchen, K&lt;br /&gt;
lachen,, liech, lieche,, gelachen&lt;br /&gt;
  Die bisherigen schwachen Formen übernimmt das Verb &#039;&#039;lenken&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
lähmen,, lohomm, löhömme,, lohommen&lt;br /&gt;
lackmeiern, meiert lack, mirr lack, mirre lack, meiere lack, lackgemirren, P&lt;br /&gt;
lagern, lirgt, lurg, lürge, lirg, gelurgen, K&lt;br /&gt;
laichen, liaioicht, liaioiuch, liaiöich,, geliaioiuchen, VD&lt;br /&gt;
  mit polyphthongischen Elementen, die die Mühen der Eiablage onomatopöteln&lt;br /&gt;
lallen, lällt, liel, liele,, gelallen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
landen,, lond, lönde,, gelonden&lt;br /&gt;
längen, liengt, lang, lönge, lieng, gelongen&lt;br /&gt;
langen,, lieng, lienge,, gelangen&lt;br /&gt;
langweilen, weilt lang, woll lang, wiele lang, weile lang, langgewollen, P&lt;br /&gt;
läppern, lirppt, lorpp, lörppe, lirpp, gelorppen, K&lt;br /&gt;
lärmen, lirmt, lorm, lörme, lirm, gelormen&lt;br /&gt;
lasieren,, lasur, lasöre,, lasuren, I&lt;br /&gt;
lästern, 2./3. lirst, lurst, lürste, lirst, gelursten, K&lt;br /&gt;
latschen,, låtsch, lœtsche,, gelotschen&lt;br /&gt;
lauern,, lurr, lürre,, gelurren&lt;br /&gt;
launchen,, lunch, lünche,, gelunchen&lt;br /&gt;
lauschen,, lusch, lüsche,, gelauschen&lt;br /&gt;
lausen, läust, loss, lösse,, gelossen&lt;br /&gt;
lauten,, lut, lüte,, gelauten&lt;br /&gt;
läuten,, loot, lööte,, gelooten&lt;br /&gt;
läutern,, lurt, lürte,, gelurten, K&lt;br /&gt;
lavieren,, lavor, lavöre,, lavüven&lt;br /&gt;
leaken,, låg, lœge,, gelågen&lt;br /&gt;
leasen,, lor, löre,, geloren&lt;br /&gt;
leben,, lob, löbe,, geloben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;heben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lechzen, lichzt, 1. Sg. lachz&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. lachzt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. lachz&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. luchzen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. luchzt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. luchzen, lüchze,, gelochzen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lecken, lickt, lak, läke, lick, gelocken&lt;br /&gt;
leeren,, laar, lääre,, gelooren&lt;br /&gt;
legalisieren,, lagulisor, lägülisöre,, lagulisoren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
legen,, l&amp;amp;aring;g, l&amp;amp;oelig;ge,, gel&amp;amp;aring;gen&lt;br /&gt;
lehnen, liehnt, lahn, lähne, liehn, gelehnen&lt;br /&gt;
lehren, liehrt, lahr, lühre, liehr, gelahrt&lt;br /&gt;
leiben,, lieb, liebe,, gelieben&lt;br /&gt;
  hauptsächlich in der Redewendung „wie er/sie leibt und lebt“, „wie er/sie lieb und lob“ gebräuchlich; daneben in Zusammensetzungen: entleiben, einverleiben &lt;br /&gt;
leiern,, lirr, lirre,, gelirren&lt;br /&gt;
leimen,, limm, limme,, gelimmen&lt;br /&gt;
leisten,, list&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pers. Sing. u. Pl.: liszt, liste,, gelisten&lt;br /&gt;
leiten,, lieht, liehte,, geliehten&lt;br /&gt;
lenken,, lachte, lächte,, gelacht, U&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;lenken&#039;&#039; analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;, dafür &#039;&#039;lachen&#039;&#039; analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lenzen,, lanz, lönze,, gelonzen&lt;br /&gt;
lernen, lirnt, larn, lörne, lirn, gelornen&lt;br /&gt;
leuchten,, liucht, liüchte,, geliuchten, D&lt;br /&gt;
leugnen,, long, lön&amp;amp;middot;ge,, gelon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
lichten,, locht, löchte,, gelochten&lt;br /&gt;
liebäugeln, äulgt lieb, ulg lieb, ülge lieb, äulg lieb, liebge&amp;amp;middot;ulgen, PK&lt;br /&gt;
liebedienern,, libido, liebedirn,, liebedornen, V&lt;br /&gt;
  mit nicht zu knapp Narrenfreiheit gestorken&lt;br /&gt;
lieben, 3. Sg. leuft, lab, lübe,, geluben&lt;br /&gt;
liebkosen, köst lieb&amp;lt;br/&amp;gt;liebköst, kas lab&amp;lt;br/&amp;gt;labskaus, käse lüb&amp;lt;br/&amp;gt;läbskäuse, kös lieb&amp;lt;br/&amp;gt;liebköse, lubkosen&amp;lt;br/&amp;gt;lubskusen, ZPV&lt;br /&gt;
  Angegeben sind die Allgäuer (Käse braucht bei seiner Herstellung ja auch viel Lab und Liebe) und die niederneutsche Variante.&lt;br /&gt;
liefern,, larf, lürfe,, gelurfen, K&lt;br /&gt;
liegenbleiben,, blieb lag, bliebe läg,, legengeblieben, Z&lt;br /&gt;
liften,, luft, lüfte,, geluften&lt;br /&gt;
ligieren,, ligatur, ligatöre,, ligaturen, I&lt;br /&gt;
liieren,, likor, liköre,, likoren, V&lt;br /&gt;
  Die Herkunft des in Präteritum und Partizip II plötzlich auftauchenden &#039;&#039;k&#039;&#039; ist unter Sprachwissenschaftlern noch umstritten. Die bislang plausibelste Erklärung lieferte Karsten Fleischer: „Bei manchen Liaisons kann man sich einfach nur besaufen.“&lt;br /&gt;
liken,, liek, lieke,, gelieken&lt;br /&gt;
lindern,, larnd, lärnde,, gelurnden, K&lt;br /&gt;
linieren,, lineatur, lineatöre,, lineaturen, I&lt;br /&gt;
linken,, lunk, lünke,, gelunken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;verlinken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
linsen,, lans, länse,, gelunsen&lt;br /&gt;
liquidieren,, liquidator, liquidatöre,, liquidatoren, I&lt;br /&gt;
lispeln, 2. liθpelθt&amp;lt;br/&amp;gt;3. liθpelt, lulθp, lülθpe, liθpel(e), gelulθpen, KV&lt;br /&gt;
  Das Präsens ist schwach, zeigt jedoch dieselbe angemessene Konsontantenveränderung wie die anderen Stämme.&lt;br /&gt;
listen,, lust, lüste,, gelusten&lt;br /&gt;
loben,, lub, lübe,, geloben&lt;br /&gt;
lobhudeln, hüldt lob, huld lob, hölde lob, hüld lob, lobgeholden, PK&lt;br /&gt;
löchern,, lorch, lörche,, gelorchen, K&lt;br /&gt;
locken,, luk, lüke,, gelocken&lt;br /&gt;
löcken,, lok, löke,, geloken&lt;br /&gt;
lockern, lirckt, lurck, lürcke, lirck, gelurcken, K&lt;br /&gt;
lodern, 2. lirdst&amp;lt;br/&amp;gt;3. lird, lurd, lürde, lird, gelurden, K&lt;br /&gt;
löffeln,, lulff, lülffe, lilff, gelulffen, K&lt;br /&gt;
lohen, löht, liehnd, liehnde, löh, gelohnden, C&lt;br /&gt;
löschen, lischt, losch, lüsche, lisch, geloschen&lt;br /&gt;
loseisen,, ies los, iese los,, losgeiesen&lt;br /&gt;
losen,, lass, lässe,, gelosen&lt;br /&gt;
lösen,, los, lœse,, gelosen&lt;br /&gt;
loten,, lut, lüte,, geloten&lt;br /&gt;
löten,, lot, l&amp;amp;oelig;te,, geloten&lt;br /&gt;
lotsen,, luts, lütse,, gelutsen&lt;br /&gt;
luchsen, löwt, ocelot, ocelöte, leu, geparden, V&lt;br /&gt;
  Der Raubkatzenkennjokus, coniugatio mutans felidarum.&lt;br /&gt;
lüften, 1. luft&amp;lt;br/&amp;gt;2. luftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. luft&amp;lt;br/&amp;gt;1. lüften&amp;lt;br/&amp;gt;2. lüftet&amp;lt;br/&amp;gt;3. lüften, loft, löfte,, geluften&lt;br /&gt;
lugen,, luug, lüüge,, gelugen, V&lt;br /&gt;
  Homographolytischer Stork&lt;br /&gt;
lullen,, loll, lölle,, gelollen&lt;br /&gt;
lümmeln, lilmmt, lulmm, lulmme, lilmm, gelulmmen, K&lt;br /&gt;
lumpen, lümpt, lomp, lömpe, lümp, gelompen&lt;br /&gt;
lunchen,, lunsch, lünsche,, gelanschen&lt;br /&gt;
lungern,, lorng, lörnge, lirng, gelorngen, K&lt;br /&gt;
lupfen,, liaff, liäffe,, liaffen&lt;br /&gt;
lüpfen,, lopf, löpfe,, gelopfen&lt;br /&gt;
lüstern, 2./3. lirst, lilarst, lülärste, lirst, lelorsten, R&lt;br /&gt;
lutschen,, lootsch, lütsche, litsch, gelutschen&lt;br /&gt;
luven,, liev, lieve,, geluven&lt;br /&gt;
lynchen,, lonch, lönche,, gelonchen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10463</id>
		<title>Starke Verben/S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10463"/>
		<updated>2025-09-03T19:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.wilhelm-busch.de/werke/max-und-moritz/alle-streiche/letzter-streich/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
sabbeln, silbbt, solbb, sülbbe, silbb, gesulbben, K&lt;br /&gt;
sabbern,, sorbb, sürbbe,, gesurbben, K&lt;br /&gt;
sächseln, sälchst, solchs, sölchse, silchs, gesolchsen, K&lt;br /&gt;
sacken,, suk, süke, siek, gesuken&lt;br /&gt;
säen,, sand, sünde,, gesanden, C&lt;br /&gt;
sagen,, sug, süge,, gesagen&lt;br /&gt;
sägen,, sarg, särge,, gesarken, V&lt;br /&gt;
  Ei, wo kommt denn das eingeschobene &#039;&#039;r&#039;&#039; her? Sagen wir mal, das ist lautmalerisch für das Ricke-Racke der Sägezähne. Stärker B. Goldmann: „Spaß muss!“&lt;br /&gt;
salbadern, salbirdt, salburd, salbürde, salbird, salburden, K&lt;br /&gt;
salben,, sielb, sielbe,, gesielben&lt;br /&gt;
salzen, 2./3. silzt, sielz, sielze, silz, gesalzen&lt;br /&gt;
sammeln, silmmt, solmm, sölmme, silmm, gesolmmen, K&lt;br /&gt;
satteln,, soltt, söltte,, gesultten&lt;br /&gt;
sättigen,, sattog, sättöge,, gesattogen, Z&lt;br /&gt;
sauen,, sieb, siebe,, gesauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
säubern,, sorb, sörbe,, gesorben, K&lt;br /&gt;
säuern,, sur, süre,, gesoren&lt;br /&gt;
säumen,, somm, sömme,, gesommen&lt;br /&gt;
saunen, säunt, sonn, sönne, säun, gesonnen&lt;br /&gt;
säuseln,, suls, sülse,, gesulsen, K&lt;br /&gt;
sausen,, sus, süse,, gesusen&lt;br /&gt;
scannen, scinnt, sconn, scönne, scinn, gesconnen&lt;br /&gt;
schaben,, schub, schübe,, geschaben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schachteln,, schiechschachteltal, schiechschiechschachteltaltäle,, geschachschiechschiechschachteltaltäletolen, V&lt;br /&gt;
schächten, 2. schichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schicht, schocht, schöchte, schicht, geschochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schaden, schädt, schud, schüde,, geschuden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schädigen,, schudag, schüdäge,, geschudegen, K&lt;br /&gt;
schäkern,, schark, schärke, schirk, geschorken, K&lt;br /&gt;
schälen,, schal, schüle,, gesch&amp;amp;aring;len&lt;br /&gt;
schalten,, schielt, schielte,, geschalten&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands und in Österreich tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
schämen, schamt, schiam, schiöme, scham, geschiamen, D&lt;br /&gt;
schänden, 2. schinst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schind, 1. schand&amp;lt;br/&amp;gt;2. schandst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schand&amp;lt;br/&amp;gt;1. schunden&amp;lt;br/&amp;gt;2. schundet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schunden, schünde,, geschonden&lt;br /&gt;
schanzen,, schonz, schönze,, geschunzen&lt;br /&gt;
schärfen, schirft, scharf, schörfe, schirf, geschorfen&lt;br /&gt;
scharmützeln, 2./3. milzt schar, miultz schar, miöltze schar, miltz schar, scharmiultzen, PKD&lt;br /&gt;
scharren,, schorr, schörre,, geschorren&lt;br /&gt;
scharwenzeln, 2./3. wilnzt schar, wolnz schar, wölnze schar, wilnz schar, scharwolnzen, PK&lt;br /&gt;
schatten,, schott, schötte,, geschotten&lt;br /&gt;
schätzen,, schaz, schüze,, geschozen&lt;br /&gt;
schaudern,, schord, schörde,, geschorden, K&lt;br /&gt;
schauen,, schieh, schiehe,, geschauen&lt;br /&gt;
schaufeln,, schualf, schüälfe,, geschualfen&lt;br /&gt;
  Stärkung mit Diphthongdrehung – auch ne Idee.&lt;br /&gt;
schaukeln,, scholk, schölke,, gescholken, K&lt;br /&gt;
schäumen,, schum, schüme,, geschummen&lt;br /&gt;
schauspielern, spirlt schau, spurl schuh, spürle schüh, spirl schau, schuhgespurlen, ZPK&lt;br /&gt;
scheffeln,, schalff, schälffe, schilff, gescholffen, K&lt;br /&gt;
scheitern,, schirt, schirte,, geschirten, K&lt;br /&gt;
schellen,, scheel, scheele,, gescheelen, O1&lt;br /&gt;
schenken,, schachte, schächte,, geschacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
scheppern,, scharpp, schürppe,, geschorppen, K&lt;br /&gt;
scheren,, schur, schüre,, geschuren&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;scheren&#039;&#039; i.S.v. (Haare) schneiden ist im Standarddeutschen bereits stark, &#039;&#039;scheren&#039;&#039; im Sinne einer Bewegung hingegen nicht: „Er schur sich zum Teufel“, „das Fahrzeug schur aus“.&lt;br /&gt;
scherzen, 2./3. schirzt, scharz, schürze, schirz, geschorzen&lt;br /&gt;
schesen,, schass, schüsse,, geschossen&lt;br /&gt;
  wie pesen&lt;br /&gt;
scheuchen, schicht, schauch, schüche, schich, geschuchen&lt;br /&gt;
scheuen,, schuh, schühe,, geschuhen&lt;br /&gt;
scheuern, schrout, schruia, schrüiä, schrou, geschruion, TK&lt;br /&gt;
schichten,, schucht, schüchte,, geschuchten&lt;br /&gt;
schicken,, schak, schäke,, geschucken&lt;br /&gt;
schielen, schiölt, schiül, schiäle, schiöl, geschiolen, VD&lt;br /&gt;
  Das diphthongische Abgleiten des &#039;&#039;i&#039;&#039; in einen Umlaut illustriert sehr schön das Abgleiten eines Augapfels von der richtigen Blickrichtung.&lt;br /&gt;
schienen,, schan, schäne,, geschenen&lt;br /&gt;
schiffen,, schoff, schöffe,, geschoffen&lt;br /&gt;
schildern, schrildst, schrald, schrälde, schrild, geschrolden, K2&lt;br /&gt;
schillern,, schurll, schürlle,, geschurllen, K&lt;br /&gt;
schilpen,, schielb, schielbe,, geschielben, O1&lt;br /&gt;
schimmeln,, scholmm, schölmme,, gescholmmen, K&lt;br /&gt;
schimmern,, schormm, schörmme,, geschormmen, K&lt;br /&gt;
schimpfen,, schampf, schämpfe,, geschompfen&lt;br /&gt;
schippen,, schopp, schöppe,, geschoppen&lt;br /&gt;
schlabbern,, schlabarb, schlabärbe,, schlabarben, K6&lt;br /&gt;
schlachten,, schlocht, schlöchte,, geschlochten&lt;br /&gt;
schlackern,, schlorck, schlörcke,, geschlorcken, K&lt;br /&gt;
schlagbohren, 1. bohre schlag&amp;lt;br/&amp;gt;2. böhrst schläg&amp;lt;br/&amp;gt;3. böhrt schläg, biehr schlug, biehre schlüg, böhre schläg, schlaggebohren, ZP&lt;br /&gt;
schlagzeilen, zeilt schlag, ziel schlag, ziele schlag, zeile schlag, schlaggezielen, P&lt;br /&gt;
schlampen,, schlomp, schlömpe,, geschlompen&lt;br /&gt;
schlängeln,, schlolng, schlölnge,, geschlolngen, K&lt;br /&gt;
schlauchen,, schloch, schlöche,, geschlochen&lt;br /&gt;
schlaumeiern, meiert schlau, mïeor schlo, mïeore schlö, meiere schläu, schlomïeoren, ZP&lt;br /&gt;
schlecken, 2. schlickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlickt, schlicak, schlicäke, schlick!, schliceken, A&lt;br /&gt;
  Das c ist stets wie k zu sprechen.&lt;br /&gt;
schlemmen,, schlamm, schlämme,, geschlommen&lt;br /&gt;
schlendern,, schlarnd, schlärnde,, geschlornden, K&lt;br /&gt;
schlenkern,, schlornk, schlörnke,, geschlornken, K&lt;br /&gt;
schlenzen, 2./3. schlinzt, schlanz, schlönze, schlinz, geschlunzen&lt;br /&gt;
schleppen, schlippt, schlapp, schlöppe, schlipp, geschloppen&lt;br /&gt;
schleudern,, schlurd, schlürde,, geschlurden, K&lt;br /&gt;
schleusen,, schlus, schlüse,, geschlusen&lt;br /&gt;
schlichten, 1. schlechte&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. schlechten&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlechtet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlechten, schlucht, schlüchte,, geschluchten&lt;br /&gt;
schlingen,, schlachte, schlächte,, geschlacht, U&lt;br /&gt;
schlingern,, schlorng, schlörnge,, geschlorngen, K&lt;br /&gt;
schlittern,, schlotort, schlotörte,, schlotorten, AK6&lt;br /&gt;
schlitzen,, schlaß, schläße,, geschlessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schlottern,, schlartt, schlärtte,, geschlortten, K&lt;br /&gt;
schluchzen,, schlochz, schlöchze,, geschlochzen&lt;br /&gt;
schlucken, schlickt, schlock, schlöcke, schlick, geschlocken&lt;br /&gt;
schlummern, schlirmmt, schlormm, schlörmme, schlirmm, geschlormmen, K&lt;br /&gt;
schlüpfen,, schlopf, schliäpfe,, geschlopfen, D&lt;br /&gt;
  Konjunktiv diphthongierend; der Rest einem höflichen Paparazzo vom Munde gestorken.&lt;br /&gt;
schlurfen,, schlorf, schlörfe,, geschlorfen&lt;br /&gt;
schlürfen, schlirfst, schlarf, schlärfe, schlirf, geschlurfen&lt;br /&gt;
schmachten,, schmiecht, schmiechte,, geschmachten &lt;br /&gt;
schmähen,, schmand, schmünde,, geschmanden, C&lt;br /&gt;
schmälern,, schmarl, schmärle,, geschmorlen, K&lt;br /&gt;
schmalzen,, schmielz, schmielze,, geschmalzen&lt;br /&gt;
schmankerln, schmlärnkt, schmlurnk, schmlürnke, schmlirnk, gleschmarnken, K3&lt;br /&gt;
schmarotzen, 2./3. schmarötzt, schmiratz, schmirätze, schmarötz, schmarotzen, Z&lt;br /&gt;
schmatzen, schmätzt, schmiez, schmieze, schmätz, geschmatzen&lt;br /&gt;
schmauchen,, schmach, schmäche,, geschmochen&lt;br /&gt;
schmausen,, schmus, schmüse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmecken,, schmak, schmäke,, geschmocken&lt;br /&gt;
schmeicheln, schmilcht, schmolch, schmölche, schmilch, geschmolchen, K&lt;br /&gt;
schmeißen &#039;&#039;(koten)&#039;&#039;,, schmieß, schmieße,,  geschmießen&lt;br /&gt;
schmelzen, schmalzt, schmulz, schmülze, schmalz, geschmalzen&lt;br /&gt;
  Ent- und restorken in honorem Erikæ Fuchsiæ, welchselbige schrieb: &#039;&#039;Ach, dass mein Herz doch schmülze wie eine saure Sülze.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schmerzen, 2./3. schmirzt, schmarz, schmörze, schmirz, geschmorzen&lt;br /&gt;
schmettern,, schmartt, schmörtte,, geschmortten, K&lt;br /&gt;
schmieden, 3. Sg. schmeust, schmad, schmäde,, geschmoden&lt;br /&gt;
schmiegen, 3. Sg. schmeucht, schmog, schmöge,, geschmogen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide &#039;&#039;geschmogen&#039;&#039; [gesmogen]&lt;br /&gt;
schmieren,, schmar, schmäre,, geschmoren&lt;br /&gt;
schminken,, schmank, schmänke,, geschmonken&lt;br /&gt;
schmirgeln,, schmorlg, schmörlge,, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmökern,, schmork, schmörke,, geschmorken, K&lt;br /&gt;
schmollen, 1. schmill&amp;lt;br/&amp;gt;2. schmillst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schmill, schmull&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemull, schmülle&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemülle,, geschmullen&lt;br /&gt;
schmoren,, schmur, schmüre,, geschmuren&lt;br /&gt;
schmücken,, schmiack, schmiäcke,, geschmiacken, D1&lt;br /&gt;
schmuggeln,, schmolgg, schmölgge,, geschmolggen, K&lt;br /&gt;
schmunzeln, 2./3. schmülnzt, schmalnz, schmälnze, schmülnz, geschmalnzen, K&lt;br /&gt;
schmurgeln, schmirlgt, schmorlg, schmörlge, schmirlg, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmusen,, schmos, schmöse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmutzen,, schmotz, schmötze,, geschmotzen&lt;br /&gt;
schnäbeln, schnilbt, schnolb, schnölbe, schnilb, geschnolben, K&lt;br /&gt;
schnacken, schnäckt, schnuk, schnüke,, geschnacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnallen,, schnull, schnülle,, geschnallen&lt;br /&gt;
schnalzen,, schnielz, schnielze,, geschnalzen&lt;br /&gt;
schnappen,, schnupp, schnüppe,, geschnoppen&lt;br /&gt;
schnarchen,, schnorch, schnörche, schnirch, geschnorchen&lt;br /&gt;
schnattern,, schnattatart, schnättätärte,, schnattattatarten, KZ3&lt;br /&gt;
  Der schnatt-stotternde Entenvogelkennjokus, vulgo: coniugatio balbutiens anatidarum&lt;br /&gt;
schnaufen, schnäuft, schnof, schnöfe, schnäuf, geschnufen&lt;br /&gt;
schnäuzen,, schnuz, schnüze,, geschnuzen&lt;br /&gt;
schnauzen,, schnoz, schnöze,, geschnozen&lt;br /&gt;
schneeberln, schnleerbt, schnlurmbb, schnlürmbbe, schnlirb, gleschnarmbben, CK3&lt;br /&gt;
schneien,, schnie, schnië,, geschniën&lt;br /&gt;
schnellen,, schnoll, schnölle,, geschnollen&lt;br /&gt;
schnetzeln, 2./3. schniltzt, schnoltz, schnöltze, schniltz, geschnoltzen, K&lt;br /&gt;
schniefen,, schniff, schniffe,, geschniffen&lt;br /&gt;
schniegeln,, schnalg, schnölge,, geschnulgen, K&lt;br /&gt;
schnippeln, schnilppt, schnulpp, schnülppe, schnilpp, geschnulppen, K&lt;br /&gt;
schnipseln,, schnalps, schnälpse,, geschnolpsen, K&lt;br /&gt;
schnipsen,, schnaps, schnäpse,, geschnopsen, K&lt;br /&gt;
schnitzeln,, schnlatz, schnlätze,, geschnlutzen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schnalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnitzen,, schnaß, schnäße,, geschnessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnorcheln,, schnurlch, schnürlche,, geschnurlchen, K&lt;br /&gt;
schnorren,, schnier, schniere,, geschnieren&lt;br /&gt;
schnüffeln, schnuffelt, schnialf, schniälfe, schnuffle, schnialfen, D1&lt;br /&gt;
schnuffeln,, schnalff, schnölffe,, geschnolffen, K&lt;br /&gt;
schnupfen,, schdopf, schdöpf,, gschdopfd, V&lt;br /&gt;
  Denasalisierende Konjugation der verstopften Nase&lt;br /&gt;
schnuppern, schnirppt, schnorpp, schnörppe, schnirpp, geschnorppen, K&lt;br /&gt;
schnüren,, schnor, schnöre,, geschnoren&lt;br /&gt;
schnurren,, schnarr, schnärre,, geschnarren&lt;br /&gt;
schocken, schöckt, schick, schicke,, geschocken&lt;br /&gt;
schönen,, schån, sch&amp;amp;oelig;ne,, geschonen&lt;br /&gt;
schonen,, schun, schüne,, geschonen&lt;br /&gt;
schöpfen,, schupf, schüpfe,, geschupfen&lt;br /&gt;
schottern, 2. schörttst&amp;lt;br&amp;gt;3. schörtt, schattartt, schättärtte, schörtt, schottottortten, KV&lt;br /&gt;
  Wegen der laulten Nähe zu &#039;&#039;stottern&#039;&#039; per Ausnahmegenehmigung im [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus].&lt;br /&gt;
schraffieren,, schraffur, schrafföre,, schraffuren, I&lt;br /&gt;
schralen, schrält, schriel, schriele, schräl, geschralen&lt;br /&gt;
schrammeln,, schrlomm, schrlömme,, schrlommen, K&lt;br /&gt;
schrammen, schrimmt, schromm, schrömme, schrimm, geschrommen&lt;br /&gt;
schränken, schrinkt, schrank, schrünke, schrink, geschronken&lt;br /&gt;
schrappen,, schropp, schröppe,, geschroppen&lt;br /&gt;
schrauben,, schrob, schröbe,, geschroben&lt;br /&gt;
schrecken,, schrackte, schräckte,, geschrackt, U&lt;br /&gt;
schreinern, schrirnt, schriarn, schriärne, schrirn, geschrornen, KD&lt;br /&gt;
schriftstellern, stirllt schrift, starll schruft, stürlle schrüft, stirll schrift, schruftgestorllen, ZPK&lt;br /&gt;
schrillen,, schrull, schrülle,, geschrullen&lt;br /&gt;
schröpfen,, schriapf, schriäpfe,, schriopfen, D&lt;br /&gt;
schroten,, schrut, schrüte,, geschroten &lt;br /&gt;
  fein geschroten und in Stücken (Wilhelm Busch)&lt;br /&gt;
schrubben,, schrobb, schröbbe,, geschrobben&lt;br /&gt;
schrühen,, schrärsch, schrärsche,, geschrähen&lt;br /&gt;
  Vgl. Anmerkung zu „ruhen“&lt;br /&gt;
schrumpeln,, schrlamp, schrlämpe,, gelschrompen, K2&lt;br /&gt;
schrumpfen, schrimpft, schruompf, schrüömpfe, schrimpf, geschruompfen, D&lt;br /&gt;
schubbern,, schorschobb, schörschöbbe,, schorschobben&lt;br /&gt;
schubsen,, schopps, schöppse,, geschoppsen&lt;br /&gt;
schuften,, schaft, schäfte,, geschuften&lt;br /&gt;
schulden, schildt, schold, schölde, schild, gescholden&lt;br /&gt;
schulen,, schal, schäle,, geschalen&lt;br /&gt;
schummeln, schilmmt, scholmm, schölmme, schilmm, geschulmmen, K&lt;br /&gt;
schummern,, schumorm, schumörme,, schumurmen, AK6&lt;br /&gt;
schunkeln,, schlunk, schlünke,, geschlunken, K2&lt;br /&gt;
schüren,, schiur, schiüre,, geschiuren, D&lt;br /&gt;
schürfen,1. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;2. scharfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;1. schürfen&amp;lt;br/&amp;gt;2. schürft&amp;lt;br/&amp;gt;3. schürfen, schorf, schröfe,, geschorfen&lt;br /&gt;
schurigeln, igelt schur, olg schur, ölge schur, ilg schur, schurgeolgen, KP&lt;br /&gt;
schürzen,, schurz, schörze,, geschurzen &lt;br /&gt;
schustern, 2./3. schürst, schiarst, schiärste, schürst, schiursten, K&lt;br /&gt;
  Mit dipthongierenden Elementen. Das Partizip II gemahnt an die Schusterei als Lehrberuf, s. hebr. שיעור, &amp;quot;Unterricht&amp;quot;. (AZ)&lt;br /&gt;
schütteln,, schlott, schlötte,, geschlotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schelten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schütten,, schutt, schötte,, geschutten&lt;br /&gt;
schützen,, schuss, schüsse,, geschussen&lt;br /&gt;
schwäbeln, schwilbt, schwulb, schwülbe, schwilb, geschwulben, K&lt;br /&gt;
schwächeln, schwilcht, schwalch, schwölche, schwilch, geschwolchen, K&lt;br /&gt;
schwächen, schwicht, schwuch, schwüche, schwich, geschwuchen&lt;br /&gt;
schwafeln, schwläft, schwlief, schwliefe,, geschwlafen, K5&lt;br /&gt;
  analog &amp;quot;schlafen&amp;quot;&lt;br /&gt;
schwammerln, schwlärmmt, schwlurmm, schwlürmme, schwlirmm, gleschwarmmen, K3&lt;br /&gt;
schwanen,, schwun, schwüne,, geschwunen&lt;br /&gt;
schwängern, schwirngt, schworng, schwürnge, schwirng, geschworngen, K&lt;br /&gt;
schwanken, schwinkt, schwunk, schwünke, schwink, geschwonken&lt;br /&gt;
schwänzeln,, schwolnz, schwölnze,, geschwolnzen, K&lt;br /&gt;
schwänzen,, schwanz, schwönze,, geschwunzen&lt;br /&gt;
schwappen, schwäppt, schwoppopp, schwöppöppe, schwipp, geschwoppoppoppen, V&lt;br /&gt;
  [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus], gerade im Falle iterativen Hin- und Herschwappens ge&amp;amp;middot;ingen.&lt;br /&gt;
schwären, schwiert, schwiar, schwiüre, schwier, schwiaren, D3&lt;br /&gt;
schwärmen,, schworm, schwürme,, geschwormen&lt;br /&gt;
schwärzen,, schwarz, schwürze,, geschworzen&lt;br /&gt;
schwatzen,, schwutz, schwütze,, geschwutzen&lt;br /&gt;
schweben,, schwob, schwöbe,, geschwoben&lt;br /&gt;
schwefeln, schwilft, schwalf, schwülfe, schwilf, geschwolfen, K&lt;br /&gt;
schweifen,, schwiff, schwiffe,, geschwiffen&lt;br /&gt;
schweifen,, sviff, sviffe,, gesviffen &lt;br /&gt;
schweinigeln, schweinilgt, schwienalg, schwienälge, schweinilg, geschwienelgen, ZK&lt;br /&gt;
schweißen,, schwiss, schwisse,, geschwissen&lt;br /&gt;
schwelen, schwielt, schwal, schwäle, schwiel, geschwolen&lt;br /&gt;
schwelgen, schwilgt, schwolg, schwölge, schwilg, geschwolgen&lt;br /&gt;
schwenken,, schwachte, schwächte,, geschwacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwiemeln,, schwalm, schwülme,, geschwelmen, K&lt;br /&gt;
  Die Vokale in der betonten Silbe sind alle lang zu lesen.&lt;br /&gt;
schwindeln,, schwalnd, schwälnde, schwilnd, geschwolnden, K&lt;br /&gt;
schwirren,, schwarr, schwärre,, geschworren&lt;br /&gt;
schwitzen,, schwaß, schwäße,, geschwessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwofen,, schwaf, schwäfe,, geschwofen&lt;br /&gt;
schwurbeln, schwürflet, schwarlb, schwörlbe, schwürlb, geschworlben&lt;br /&gt;
scrollen, scrillt, scrull, scrülle, scrill, gescrollen&lt;br /&gt;
sechsteln,, salchst, sülchste,, gesolchsten, K&lt;br /&gt;
seeden,, sode, söde,, gesoden&lt;br /&gt;
segeln,, salg, sälge, silg, gesolgen, K&lt;br /&gt;
segnen,, son&amp;amp;middot;g, sön&amp;amp;middot;ge,, geson&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
seichen,, sich, siche,, gesichen&lt;br /&gt;
seiern, 1. birn&amp;lt;br/&amp;gt;2. birst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irst&amp;lt;br/&amp;gt;1. sirnd&amp;lt;br/&amp;gt;2. seierd&amp;lt;br/&amp;gt;3. sirnd, warr, wärre, seier&amp;lt;br/&amp;gt;seierd, gewersen &lt;br /&gt;
  Konjunktiv Präsens: seier, seierst, seier, seiern, seiert, seiern (die 2.P.S. von „bersten“ müsste korrekt, um Verwechslungen vorzubeugen, „du birstst“ heißen)&lt;br /&gt;
seifen,, sief, siefe,, gesiffen&lt;br /&gt;
seihen,, sieh, siehe,, gesiehen&lt;br /&gt;
seilen,, siel, siele,, gesielen&lt;br /&gt;
sekundieren,, sekundant, sekundänte,, sekundanten, I&lt;br /&gt;
  coniugatio duelli&lt;br /&gt;
semmeln,, sulmm, sülmme,, gesulmmen, K&lt;br /&gt;
sempern,, seermb, seermbe,, geseermben, O1K&lt;br /&gt;
sengen,, song, sönge,, gesongen&lt;br /&gt;
senken,, sachte, sächte,, gesacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
setzen,, satz, sütze,, gesotzen&lt;br /&gt;
seufzen,, sufz, süfze,, gesufzen&lt;br /&gt;
sexten, 2/3. sixt, soxt, söxte, sixt, gesoxten&lt;br /&gt;
shanghaien, hait shang, hia shang, hiäe shang, haie shang, shang gehiaen, P&lt;br /&gt;
sichern,, sarch, särche, sirch, gesorchen, K&lt;br /&gt;
sichten,, sucht, süchte,, gesuchten&lt;br /&gt;
sickern,, sarck, särcke,, gesorcken&lt;br /&gt;
sieben,, acht, neune,, gezehn, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
siebteln,, sulbt, sülbte,, gesulbten, K&lt;br /&gt;
siechen,, sick, sicke,, gesocken, V&lt;br /&gt;
siedeln,, sald, sälde,, gesolden, K&lt;br /&gt;
siegen, siggt, sag, säge,, gesegen&lt;br /&gt;
  Präsens mit kurzem I analog &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
siezen,, sass, sässe,, geseßen, V&lt;br /&gt;
  In seinen regelmäßigen Formen unterscheidet sich das Verb &#039;&#039;siezen&#039;&#039; nur in der Länge des Stammvokals von &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;. Nun ist das in allen Formen so.&lt;br /&gt;
signieren,, signatur, signatöre,, signaturen, I&lt;br /&gt;
simsen,, sams, sämse,, gesumsen&lt;br /&gt;
simulieren,, simulator, simulatöre,, simulatoren, I&lt;br /&gt;
sinnieren,, sannor, sänöre,, sannoren, Z&lt;br /&gt;
sintern, sirnt, sarnt, särnte, sirnt, gesornten, K&lt;br /&gt;
sirren,, sarr, särre,, gesarren&lt;br /&gt;
sitzenbleiben,, blieb saß, bliebe säß,, sessengeblieben, Z&lt;br /&gt;
skalpieren,, skulptur, skulptöre,, skulpturen, I&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skat spielen)&#039;&#039;,, skut, sküte,, geskuten&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skateboard fahren)&#039;&#039;, skiet, skote, sköte, skiete, geskoten&lt;br /&gt;
skizzieren,, skaizzar, skiazzäre,, skizzoren, ZD&lt;br /&gt;
skullen,, skoll, skölle,, geskollen&lt;br /&gt;
skypen,, skope, sköpe,, geskopen&lt;br /&gt;
smoken,, smog, smöge,, gesmaugen, V&lt;br /&gt;
  Im Kennjokus klingt des Smaugs Smog an.&lt;br /&gt;
smsn,, sngs, sngs,, gsngsn, V&lt;br /&gt;
  Hier werden alle Vokale getrost verschluckt; das &#039;&#039;m&#039;&#039; als Silbengipfel wird abgelautet.&lt;br /&gt;
sollen,, sesoll, sesölle,, gesollen, R&lt;br /&gt;
sommern, ich sirrm&amp;lt;br&amp;gt;du sirrmst&amp;lt;br&amp;gt;er sirrm&amp;lt;br&amp;gt;wir sommern&amp;lt;br&amp;gt;ihr sorrmt&amp;lt;br&amp;gt;sie sommern, surrm, sürrme, sorrme!, mesorren&lt;br /&gt;
  In diesen Formen werden die Insektenstimmen hörbar.&lt;br /&gt;
sonnen, sönnt, sohn, sœhne, sönn, gesohnen&lt;br /&gt;
sorgen, sirgt, surg, sürge, sirg, gesorgen&lt;br /&gt;
sortieren,, orrseit, orrseite,, eiorrsten, V&lt;br /&gt;
spachteln,, spolcht, spölchte,, gespolchten, K&lt;br /&gt;
spähen,, spumb, spümbe,, gespamben, C&lt;br /&gt;
spalten, 2. spältst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spält, spielt, spielte,, gespalten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spammen, spimmt, spomm, spömme, spimm, gespommen&lt;br /&gt;
spannen, spinnt, sponn, spönne, spinn, gesponnen, V&lt;br /&gt;
  Hier handelt es sich um die konfundierende Konjugation, vulgo conjugatio confundens.&lt;br /&gt;
sparen, spärt, spur, spüre,, gesparen&lt;br /&gt;
spaßen,, spieß, spieße,, gespaßen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;braten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
speichern,, spirch, spirche,, gespirchen, K&lt;br /&gt;
speisen,, spies, spiese,, gespiesen&lt;br /&gt;
spenden,, spandte, spendte, , gespandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sperren, spirrt, sparr, spörre, spirr, gesporren&lt;br /&gt;
spicken,, spak, späke,, gespichen&lt;br /&gt;
spiegeln, 1. spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. tiegelegeit&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: n’spiegelegeipsn&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: n’spiegelegeipsn, 1. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spalglapsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spalglapsen, 1. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spälgläpsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spälgläpsen, Sg.: spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: tespiegelegeipset, nerospalglapsoren, V&lt;br /&gt;
  Palindromatische Stärkung mit Anklängen ans Finnische und Klingonische. Die apostrophierten Vorsätze übernehmen, wo vorhanden, die Funktion der jeweils passenden Personalpronomen.&lt;br /&gt;
spielen,, spol, spöle,, gespolen&lt;br /&gt;
spießen, speußt, spaß, späße, spiss, gespossen&lt;br /&gt;
spitzeln, spiltzt, spaltz, spöltze, spiltz, gespoltzen, K&lt;br /&gt;
spitzen,, spatz, spätze,, gespotzen&lt;br /&gt;
splitten,, splatt, splütte,, gesplutten&lt;br /&gt;
splittern,, splartt, splärtte,, gesplortten&lt;br /&gt;
sponsern,, spurns, spürnse,, gespurnsen, K&lt;br /&gt;
sponsoren,ore spons&amp;lt;br/&amp;gt;örst spons&amp;lt;br/&amp;gt;ört spons, ur spons, üre spons, or spons, sponsgearen, P&lt;br /&gt;
sporteln,, sparlt,  spärlte,, gesporlten&lt;br /&gt;
spötteln, 2. spilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spiltt, spoltt, spöltte, spiltt, gespoltten, K&lt;br /&gt;
spotten, 2. spittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spitt, spatt, spätte, spitt, gespotten&lt;br /&gt;
sprayen,, sprouw, sprööwe,, gesprouwen&lt;br /&gt;
spreiten,, spritt, spritte,, gespritten &lt;br /&gt;
spreizen,, spriez, sprieze,, gespriezen&lt;br /&gt;
sprengen,, sprangte, sprengte,, gesprangt&lt;br /&gt;
sprenkeln, sprilnkt, spralnk, sprölnke, sprilnk, gesprolnken, K&lt;br /&gt;
sprießen,, sprass, sprässe,, gesprassen&lt;br /&gt;
  Als interessöre es jemanden, dass &#039;&#039;sprießen&#039;&#039; bereits stark ist, je größer das Durcheinander, umso besser.&lt;br /&gt;
sprinten,, sprant, spränte,, gesprunten&lt;br /&gt;
spritzen,, sprotz, sprötze,, gesprotzen&lt;br /&gt;
spritzgießen,, goss sprotz, gösse sprötz,, sprotzgegossen, ZP&lt;br /&gt;
sprossen, sprösst, spraß, spräße, spröss, gesprossen&lt;br /&gt;
sprudeln,, splurd, splürde,, gesplurden, K&lt;br /&gt;
sprühen,, sprumb, sprümbe,, gesprumben, C&lt;br /&gt;
spucken,, spock, spöcke, spyck, gespocken&lt;br /&gt;
spülen,, spiöhl, spiähle,, spiählen, D2&lt;br /&gt;
  Praesens viceversum entfällt wegen &#039;&#039;spulen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spulen, spillt, spool, spüle, spill, gespulen&lt;br /&gt;
spuren,, spar, späre,, gespuren&lt;br /&gt;
spüren,, spor, spöre,, gesporen&lt;br /&gt;
spurten,, sport, spörte,, gesporten&lt;br /&gt;
sputen,, spat, späte,, gesputen&lt;br /&gt;
staben, 2. stäst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stät, stutte, stütte, stä, gestaben, V&lt;br /&gt;
  Mischkonjugation aus den Paradigmen von &#039;&#039;haben&#039;&#039; und &#039;&#039;graben&#039;&#039; mit frei hinzugedochtenem Imperativ&lt;br /&gt;
stabilisieren,, stabilisator, stabilisatöre,, stabilisatoren, I&lt;br /&gt;
staffeln, stälfft, stiefalf, stiefälfe,, stafulfen&lt;br /&gt;
stählen,, stiahl, stiähle,, stiahlen, D3&lt;br /&gt;
staksen,, stuks, stükse,, gestaksen&lt;br /&gt;
stalken,, stolk, stölke,, gestolken&lt;br /&gt;
stallen,, stiel, stiele,, gestallen &lt;br /&gt;
stammeln,, stolmm, stölmme,, gestolmmen, K&lt;br /&gt;
stammen, stämmt, stiem, stiem,, gestammen&lt;br /&gt;
stampfen,, stumpf, stümpfe,, gestompfen&lt;br /&gt;
stänkern, stirnkt, stornk, stürnke, stirnk, gesturnken, K&lt;br /&gt;
stanzen,, stunz, stünze,, gestanzen&lt;br /&gt;
stapeln,, stlop, stlöpe,, gestolpen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch wegen &#039;&#039;stülpen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
stapfen,, stoff, stöffe,, gestoffen&lt;br /&gt;
stärken,, stork, störke, stirk, gestorken&lt;br /&gt;
starren,, storr, större,, gestarren&lt;br /&gt;
starten, 2. stirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stirt, sturt, stürte, stirt, gesturten&lt;br /&gt;
stauben,, stob, stöbe,, gestoben&lt;br /&gt;
stauen,, stiend, stiende,, gestaunden, C&lt;br /&gt;
staunen,, stun, stüne,, gestunen&lt;br /&gt;
stecken,, stak, stäke,, gestocken&lt;br /&gt;
  Die Präteritumsformen existieren in der Standardsprache, sind aber nur (noch) so wenig verbritten, dass wir sie als neuen Stork führen.&lt;br /&gt;
steigern,, stirg, stirge,, gestirgen, K&lt;br /&gt;
steinigen,, stienag, stienäge,, gestienegen, Z&lt;br /&gt;
stellen,, stall, ställe,, gestollen&lt;br /&gt;
stelzen,, stalz, stülze,, gestolzen&lt;br /&gt;
stemmen,, stamm, stömme,, gestommen&lt;br /&gt;
stempeln,, stalmp, stälmpe, stilmp, gestolmpen, K&lt;br /&gt;
sterilisieren,, sterilisator, sterilisatöre,, sterilisatoren, I&lt;br /&gt;
steuern,, stur, stüre,, gesturen&lt;br /&gt;
stibitzen,, stubotz, stübötze,, stubotzen, Z&lt;br /&gt;
sticken,, stock, stöcke,, gestocken&lt;br /&gt;
stiefeln,, stolf, stölfe,, gestolfen, K&lt;br /&gt;
stieren,, star, stäre,, gesturen&lt;br /&gt;
stierln, 1. stierle&amp;lt;br /&amp;gt;2. stlierst&amp;lt;br /&amp;gt;3. stliert, stlor, stlöre, stlier, glestoren, K3&lt;br /&gt;
stiften,, staft, stäfte,, gestuften&lt;br /&gt;
stillen,, stull, stülle,, gestullen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(richtig sein)&#039;&#039;,, stum, stüme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(ein Instrument)&#039;&#039;,, stumm, stümme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(für ein Kanditate)&#039;&#039;,, stahm, stähme,, gestommen&lt;br /&gt;
stippen, 1. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. steipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. stippen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. stippt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. stippen, stuppte, stüppte, stippe, gestuppt&lt;br /&gt;
stöbern,, storb, störbe,, gestorben, K&lt;br /&gt;
stochern, stircht, storch, störche, stirch, gestorchen, K&lt;br /&gt;
stöckeln,, stolck, stölcke,, gestolcken, K&lt;br /&gt;
stocken,, stuck, stücke,, gestucken&lt;br /&gt;
stöhnen,, ståhn, st&amp;amp;oelig;hne,, gestohnen&lt;br /&gt;
stolpern,, storlp, störlpe,, gestorlpen, K&lt;br /&gt;
stopfen, stifft, stuff, stüffe, stiff, gestuffen&lt;br /&gt;
stoppen,, stupp, stüppe,, gestuppen&lt;br /&gt;
stöpseln,, stolps, stülpse,, gestolpsen, K&lt;br /&gt;
stören,, stor, st&amp;amp;oelig;re,, gestoren&lt;br /&gt;
stornieren, niert storn, nor storn, nöre storn, niere storn, stornoren, P&lt;br /&gt;
  tmetischer Stork mit Konsonantenklonierung&lt;br /&gt;
stottern,, stottortt, stöttörtt,, stottotorten, KV&lt;br /&gt;
  Variation des [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus]&lt;br /&gt;
strafen, sträft, strief, striefe, sträf, gestrafen&lt;br /&gt;
straffen,, struf, strüfe,, gestraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strahlen, strählt, striehl, striehle, strähl, gestrahlen&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (die Lampe &#039;&#039;striehl&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
strahlen,, strill, strille,, gestrillen&lt;br /&gt;
  transitives Verb (er &#039;&#039;strill&#039;&#039; die Leinwand an.)&lt;br /&gt;
strampeln,, strolmp, strölmpe,, gestrolmpen, K&lt;br /&gt;
stranden, strindt, strond, strönde, strind, gestronden&lt;br /&gt;
sträuben,, strub, strübe,, gestruben&lt;br /&gt;
straucheln, strlicht, strloch, strlöche, strlich, strlochen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039; und &#039;&#039;streicheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strawanzen, strawinzt, strawunz, strawünze, strawinsky, struwunzen, V&lt;br /&gt;
  Conjugatio duplex im Partizip II.&lt;br /&gt;
streben,, strob, ströbe,, gestroben&lt;br /&gt;
strecken,, strak, sträke,, gestrocken&lt;br /&gt;
streicheln, strilcht, stlorch, stlörche, strilch, gestlorchen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
streifen,, striff, striffe,, gestriffen&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
streiken,, striek, strieke,, gestrieken&lt;br /&gt;
stressen,2./3. strisst,straß,sträße,striss,gestressen&lt;br /&gt;
streuen,, strand, strände,, gestrunden, C&lt;br /&gt;
streunen, strient, strun, strüne, strien, gestrunen&lt;br /&gt;
stricken,, strock, ströcke,, gestrocken&lt;br /&gt;
striegeln, strielgt, strolg, strölge, strielg, gestrolgen, K &lt;br /&gt;
strippen,, stropp, ströppe,, gestroppen&lt;br /&gt;
strolchen,, strulch, strülche,, gestrulchen&lt;br /&gt;
strömen,, strom, str&amp;amp;oelig;me,, gestr&amp;amp;aring;men&lt;br /&gt;
stromern,, strorm, strörme,, gestrormen, K&lt;br /&gt;
strotzen,, stratz, strätze,, gestratzen&lt;br /&gt;
strukturieren,, struktur, struktöre,, strukturen, I&lt;br /&gt;
studieren,, student, studänte,, studanden, I&lt;br /&gt;
stufen,, stief, stiefe,, gestufen&lt;br /&gt;
stülpen,, stolp, stölpe,, gestulpen&lt;br /&gt;
stümpern,, stotormp, stötörmpe,, gestrumpen, AZ&lt;br /&gt;
stunden,, stuˈund, stüˈünde,, stuˈunden&lt;br /&gt;
stupsen,, stops, stöpse,, gestopsen&lt;br /&gt;
stürmen,, storm, störme,, gestormen&lt;br /&gt;
stürzen,, starz, stärze,, gestorzen&lt;br /&gt;
stützen,, stotz, stötze,, gestutzen&lt;br /&gt;
stutzen,, stass, stässe,, gestussen&lt;br /&gt;
stylen,, staal, stääle,, gestoolen&lt;br /&gt;
suchen,, sooch, sööche,, gesoochen&lt;br /&gt;
süffeln, suffelt, sialf, siälfe, suffle, sialfen, D1&lt;br /&gt;
suhlen, siehlt, saal, sääle, siehl, gesohlen&lt;br /&gt;
sühnen, suhnt, siöhn, siähne, suhn, siähnen, D2&lt;br /&gt;
sülzen,, solz, sölze,, gesolzen&lt;br /&gt;
summen,, suhm, sühme,, gesuhmen, O1&lt;br /&gt;
sündigen,, sondag, söndäge,, gesondegen, Z&lt;br /&gt;
suppen, süppt, siupp, siüppe,, siuppen, D&lt;br /&gt;
surfen,, sarf, särfe,, gesorfen&lt;br /&gt;
süßen, sußt, siöß, siäße, suß, siäßen, D2&lt;br /&gt;
swingen,, swang, swänge,, geswungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10436</id>
		<title>Starke Verben/S</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/S&amp;diff=10436"/>
		<updated>2025-07-22T21:04:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: Partizip II in richtige Spalte, überflüssiges Ausrufezeichen weg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
sabbeln, silbbt, solbb, sülbbe, silbb, gesulbben, K&lt;br /&gt;
sabbern,, sorbb, sürbbe,, gesurbben, K&lt;br /&gt;
sächseln, sälchst, solchs, sölchse, silchs, gesolchsen, K&lt;br /&gt;
sacken,, suk, süke, siek, gesuken&lt;br /&gt;
säen,, sand, sünde,, gesanden, C&lt;br /&gt;
sagen,, sug, süge,, gesagen&lt;br /&gt;
sägen,, sarg, särge,, gesarken, V&lt;br /&gt;
  Ei, wo kommt denn das eingeschobene &#039;&#039;r&#039;&#039; her? Sagen wir mal, das ist lautmalerisch für das Ricke-Racke der Sägezähne. Stärker B. Goldmann: „Spaß muss!“&lt;br /&gt;
salbadern, salbirdt, salburd, salbürde, salbird, salburden, K&lt;br /&gt;
salben,, sielb, sielbe,, gesielben&lt;br /&gt;
salzen, 2./3. silzt, sielz, sielze, silz, gesalzen&lt;br /&gt;
sammeln, silmmt, solmm, sölmme, silmm, gesolmmen, K&lt;br /&gt;
satteln,, soltt, söltte,, gesultten&lt;br /&gt;
sättigen,, sattog, sättöge,, gesattogen, Z&lt;br /&gt;
sauen,, sieb, siebe,, gesauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
säubern,, sorb, sörbe,, gesorben, K&lt;br /&gt;
säuern,, sur, süre,, gesoren&lt;br /&gt;
säumen,, somm, sömme,, gesommen&lt;br /&gt;
saunen, säunt, sonn, sönne, säun, gesonnen&lt;br /&gt;
säuseln,, suls, sülse,, gesulsen, K&lt;br /&gt;
sausen,, sus, süse,, gesusen&lt;br /&gt;
scannen, scinnt, sconn, scönne, scinn, gesconnen&lt;br /&gt;
schaben,, schub, schübe,, geschaben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tragen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schachteln,, schiechschachteltal, schiechschiechschachteltaltäle,, geschachschiechschiechschachteltaltäletolen, V&lt;br /&gt;
schächten, 2. schichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schicht, schocht, schöchte, schicht, geschochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schaden, schädt, schud, schüde,, geschuden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schädigen,, schudag, schüdäge,, geschudegen, K&lt;br /&gt;
schäkern,, schark, schärke, schirk, geschorken, K&lt;br /&gt;
schälen,, schal, schüle,, gesch&amp;amp;aring;len&lt;br /&gt;
schalten,, schielt, schielte,, geschalten&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands und in Österreich tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
schämen, schamt, schiam, schiöme, scham, geschiamen, D&lt;br /&gt;
schänden, 2. schinst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schind, 1. schand&amp;lt;br/&amp;gt;2. schandst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schand&amp;lt;br/&amp;gt;1. schunden&amp;lt;br/&amp;gt;2. schundet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schunden, schünde,, geschonden&lt;br /&gt;
schanzen,, schonz, schönze,, geschunzen&lt;br /&gt;
schärfen, schirft, scharf, schörfe, schirf, geschorfen&lt;br /&gt;
scharmützeln, 2./3. milzt schar, miultz schar, miöltze schar, miltz schar, scharmiultzen, PKD&lt;br /&gt;
scharren,, schorr, schörre,, geschorren&lt;br /&gt;
scharwenzeln, 2./3. wilnzt schar, wolnz schar, wölnze schar, wilnz schar, scharwolnzen, PK&lt;br /&gt;
schatten,, schott, schötte,, geschotten&lt;br /&gt;
schätzen,, schaz, schüze,, geschozen&lt;br /&gt;
schaudern,, schord, schörde,, geschorden, K&lt;br /&gt;
schauen,, schieh, schiehe,, geschauen&lt;br /&gt;
schaufeln,, schualf, schüälfe,, geschualfen&lt;br /&gt;
  Stärkung mit Diphthongdrehung – auch ne Idee.&lt;br /&gt;
schaukeln,, scholk, schölke,, gescholken, K&lt;br /&gt;
schäumen,, schum, schüme,, geschummen&lt;br /&gt;
schauspielern, spirlt schau, spurl schuh, spürle schüh, spirl schau, schuhgespurlen, ZPK&lt;br /&gt;
scheffeln,, schalff, schälffe, schilff, gescholffen, K&lt;br /&gt;
scheitern,, schirt, schirte,, geschirten, K&lt;br /&gt;
schellen,, scheel, scheele,, gescheelen, O1&lt;br /&gt;
schenken,, schachte, schächte,, geschacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
scheppern,, scharpp, schürppe,, geschorppen, K&lt;br /&gt;
scheren,, schur, schüre,, geschuren&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;scheren&#039;&#039; i.S.v. (Haare) schneiden ist im Standarddeutschen bereits stark, &#039;&#039;scheren&#039;&#039; im Sinne einer Bewegung hingegen nicht: „Er schur sich zum Teufel“, „das Fahrzeug schur aus“.&lt;br /&gt;
scherzen, 2./3. schirzt, scharz, schürze, schirz, geschorzen&lt;br /&gt;
schesen,, schass, schüsse,, geschossen&lt;br /&gt;
  wie pesen&lt;br /&gt;
scheuchen, schicht, schauch, schüche, schich, geschuchen&lt;br /&gt;
scheuen,, schuh, schühe,, geschuhen&lt;br /&gt;
scheuern, schrout, schruia, schrüiä, schrou, geschruion, TK&lt;br /&gt;
schichten,, schucht, schüchte,, geschuchten&lt;br /&gt;
schicken,, schak, schäke,, geschucken&lt;br /&gt;
schielen, schiölt, schiül, schiäle, schiöl, geschiolen, VD&lt;br /&gt;
  Das diphthongische Abgleiten des &#039;&#039;i&#039;&#039; in einen Umlaut illustriert sehr schön das Abgleiten eines Augapfels von der richtigen Blickrichtung.&lt;br /&gt;
schienen,, schan, schäne,, geschenen&lt;br /&gt;
schiffen,, schoff, schöffe,, geschoffen&lt;br /&gt;
schildern, schrildst, schrald, schrälde, schrild, geschrolden, K2&lt;br /&gt;
schillern,, schurll, schürlle,, geschurllen, K&lt;br /&gt;
schilpen,, schielb, schielbe,, geschielben, O1&lt;br /&gt;
schimmeln,, scholmm, schölmme,, gescholmmen, K&lt;br /&gt;
schimmern,, schormm, schörmme,, geschormmen, K&lt;br /&gt;
schimpfen,, schampf, schämpfe,, geschompfen&lt;br /&gt;
schippen,, schopp, schöppe,, geschoppen&lt;br /&gt;
schlabbern,, schlabarb, schlabärbe,, schlabarben, K6&lt;br /&gt;
schlachten,, schlocht, schlöchte,, geschlochten&lt;br /&gt;
schlackern,, schlorck, schlörcke,, geschlorcken, K&lt;br /&gt;
schlagbohren, 1. bohre schlag&amp;lt;br/&amp;gt;2. böhrst schläg&amp;lt;br/&amp;gt;3. böhrt schläg, biehr schlug, biehre schlüg, böhre schläg, schlaggebohren, ZP&lt;br /&gt;
schlagzeilen, zeilt schlag, ziel schlag, ziele schlag, zeile schlag, schlaggezielen, P&lt;br /&gt;
schlampen,, schlomp, schlömpe,, geschlompen&lt;br /&gt;
schlängeln,, schlolng, schlölnge,, geschlolngen, K&lt;br /&gt;
schlauchen,, schloch, schlöche,, geschlochen&lt;br /&gt;
schlaumeiern, meiert schlau, mïeor schlo, mïeore schlö, meiere schläu, schlomïeoren, ZP&lt;br /&gt;
schlecken, 2. schlickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlickt, schlicak, schlicäke, schlick!, schliceken, A&lt;br /&gt;
  Das c ist stets wie k zu sprechen.&lt;br /&gt;
schlemmen,, schlamm, schlämme,, geschlommen&lt;br /&gt;
schlendern,, schlarnd, schlärnde,, geschlornden, K&lt;br /&gt;
schlenkern,, schlornk, schlörnke,, geschlornken, K&lt;br /&gt;
schlenzen, 2./3. schlinzt, schlanz, schlönze, schlinz, geschlunzen&lt;br /&gt;
schleppen, schlippt, schlapp, schlöppe, schlipp, geschloppen&lt;br /&gt;
schleudern,, schlurd, schlürde,, geschlurden, K&lt;br /&gt;
schleusen,, schlus, schlüse,, geschlusen&lt;br /&gt;
schlichten, 1. schlechte&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlicht&amp;lt;br/&amp;gt;1. schlechten&amp;lt;br/&amp;gt;2. schlechtet&amp;lt;br/&amp;gt;3. schlechten, schlucht, schlüchte,, geschluchten&lt;br /&gt;
schlingen,, schlachte, schlächte,, geschlacht, U&lt;br /&gt;
schlingern,, schlorng, schlörnge,, geschlorngen, K&lt;br /&gt;
schlittern,, schlotort, schlotörte,, schlotorten, AK6&lt;br /&gt;
schlitzen,, schlaß, schläße,, geschlessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schlottern,, schlartt, schlärtte,, geschlortten, K&lt;br /&gt;
schluchzen,, schlochz, schlöchze,, geschlochzen&lt;br /&gt;
schlucken, schlickt, schlock, schlöcke, schlick, geschlocken&lt;br /&gt;
schlummern, schlirmmt, schlormm, schlörmme, schlirmm, geschlormmen, K&lt;br /&gt;
schlüpfen,, schlopf, schliäpfe,, geschlopfen, D&lt;br /&gt;
  Konjunktiv diphthongierend; der Rest einem höflichen Paparazzo vom Munde gestorken.&lt;br /&gt;
schlurfen,, schlorf, schlörfe,, geschlorfen&lt;br /&gt;
schlürfen, schlirfst, schlarf, schlärfe, schlirf, geschlurfen&lt;br /&gt;
schmachten,, schmiecht, schmiechte,, geschmachten &lt;br /&gt;
schmähen,, schmand, schmünde,, geschmanden, C&lt;br /&gt;
schmälern,, schmarl, schmärle,, geschmorlen, K&lt;br /&gt;
schmalzen,, schmielz, schmielze,, geschmalzen&lt;br /&gt;
schmankerln, schmlärnkt, schmlurnk, schmlürnke, schmlirnk, gleschmarnken, K3&lt;br /&gt;
schmarotzen, 2./3. schmarötzt, schmiratz, schmirätze, schmarötz, schmarotzen, Z&lt;br /&gt;
schmatzen, schmätzt, schmiez, schmieze, schmätz, geschmatzen&lt;br /&gt;
schmauchen,, schmach, schmäche,, geschmochen&lt;br /&gt;
schmausen,, schmus, schmüse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmecken,, schmak, schmäke,, geschmocken&lt;br /&gt;
schmeicheln, schmilcht, schmolch, schmölche, schmilch, geschmolchen, K&lt;br /&gt;
schmeißen &#039;&#039;(koten)&#039;&#039;,, schmieß, schmieße,,  geschmießen&lt;br /&gt;
schmelzen, schmalzt, schmulz, schmülze, schmalz, geschmalzen&lt;br /&gt;
  Ent- und restorken in honorem Erikæ Fuchsiæ, welchselbige schrieb: &#039;&#039;Ach, dass mein Herz doch schmülze wie eine saure Sülze.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schmerzen, 2./3. schmirzt, schmarz, schmörze, schmirz, geschmorzen&lt;br /&gt;
schmettern,, schmartt, schmörtte,, geschmortten, K&lt;br /&gt;
schmieden, 3. Sg. schmeust, schmad, schmäde,, geschmoden&lt;br /&gt;
schmiegen, 3. Sg. schmeucht, schmog, schmöge,, geschmogen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide &#039;&#039;geschmogen&#039;&#039; [gesmogen]&lt;br /&gt;
schmieren,, schmar, schmäre,, geschmoren&lt;br /&gt;
schminken,, schmank, schmänke,, geschmonken&lt;br /&gt;
schmirgeln,, schmorlg, schmörlge,, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmökern,, schmork, schmörke,, geschmorken, K&lt;br /&gt;
schmollen, 1. schmill&amp;lt;br/&amp;gt;2. schmillst&amp;lt;br/&amp;gt;3. schmill, schmull&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemull, schmülle&amp;lt;br/&amp;gt;oder: schmemülle,, geschmullen&lt;br /&gt;
schmoren,, schmur, schmüre,, geschmuren&lt;br /&gt;
schmücken,, schmiack, schmiäcke,, geschmiacken, D1&lt;br /&gt;
schmuggeln,, schmolgg, schmölgge,, geschmolggen, K&lt;br /&gt;
schmunzeln, 2./3. schmülnzt, schmalnz, schmälnze, schmülnz, geschmalnzen, K&lt;br /&gt;
schmurgeln, schmirlgt, schmorlg, schmörlge, schmirlg, geschmorlgen, K&lt;br /&gt;
schmusen,, schmos, schmöse,, geschmosen&lt;br /&gt;
schmutzen,, schmotz, schmötze,, geschmotzen&lt;br /&gt;
schnäbeln, schnilbt, schnolb, schnölbe, schnilb, geschnolben, K&lt;br /&gt;
schnacken, schnäckt, schnuk, schnüke,, geschnacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnallen,, schnull, schnülle,, geschnallen&lt;br /&gt;
schnalzen,, schnielz, schnielze,, geschnalzen&lt;br /&gt;
schnappen,, schnupp, schnüppe,, geschnoppen&lt;br /&gt;
schnarchen,, schnorch, schnörche, schnirch, geschnorchen&lt;br /&gt;
schnattern,, schnattatart, schnättätärte,, schnattattatarten, KZ3&lt;br /&gt;
  Der schnatt-stotternde Entenvogelkennjokus, vulgo: coniugatio balbutiens anatidarum&lt;br /&gt;
schnaufen, schnäuft, schnof, schnöfe, schnäuf, geschnufen&lt;br /&gt;
schnäuzen,, schnuz, schnüze,, geschnuzen&lt;br /&gt;
schnauzen,, schnoz, schnöze,, geschnozen&lt;br /&gt;
schneeberln, schnleerbt, schnlurmbb, schnlürmbbe, schnlirb, gleschnarmbben, CK3&lt;br /&gt;
schneien,, schnie, schnië,, geschniën&lt;br /&gt;
schnellen,, schnoll, schnölle,, geschnollen&lt;br /&gt;
schnetzeln, 2./3. schniltzt, schnoltz, schnöltze, schniltz, geschnoltzen, K&lt;br /&gt;
schniefen,, schniff, schniffe,, geschniffen&lt;br /&gt;
schniegeln,, schnalg, schnölge,, geschnulgen, K&lt;br /&gt;
schnippeln, schnilppt, schnulpp, schnülppe, schnilpp, geschnulppen, K&lt;br /&gt;
schnipseln,, schnalps, schnälpse,, geschnolpsen, K&lt;br /&gt;
schnipsen,, schnaps, schnäpse,, geschnopsen, K&lt;br /&gt;
schnitzeln,, schnlatz, schnlätze,, geschnlutzen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schnalzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnitzen,, schnaß, schnäße,, geschnessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schnorcheln,, schnurlch, schnürlche,, geschnurlchen, K&lt;br /&gt;
schnorren,, schnier, schniere,, geschnieren&lt;br /&gt;
schnüffeln, schnuffelt, schnialf, schniälfe, schnuffle, schnialfen, D1&lt;br /&gt;
schnuffeln,, schnalff, schnölffe,, geschnolffen, K&lt;br /&gt;
schnupfen,, schdopf, schdöpf,, gschdopfd, V&lt;br /&gt;
  Denasalisierende Konjugation der verstopften Nase&lt;br /&gt;
schnuppern, schnirppt, schnorpp, schnörppe, schnirpp, geschnorppen, K&lt;br /&gt;
schnüren,, schnor, schnöre,, geschnoren&lt;br /&gt;
schnurren,, schnarr, schnärre,, geschnarren&lt;br /&gt;
schocken, schöckt, schick, schicke,, geschocken&lt;br /&gt;
schönen,, schån, sch&amp;amp;oelig;ne,, geschonen&lt;br /&gt;
schonen,, schun, schüne,, geschonen&lt;br /&gt;
schöpfen,, schupf, schüpfe,, geschupfen&lt;br /&gt;
schottern, 2. schörttst&amp;lt;br&amp;gt;3. schörtt, schattartt, schättärtte, schörtt, schottottortten, KV&lt;br /&gt;
  Wegen der laulten Nähe zu &#039;&#039;stottern&#039;&#039; per Ausnahmegenehmigung im [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus].&lt;br /&gt;
schraffieren,, schraffur, schrafföre,, schraffuren, I&lt;br /&gt;
schralen, schrält, schriel, schriele, schräl, geschralen&lt;br /&gt;
schrammeln,, schrlomm, schrlömme,, schrlommen, K&lt;br /&gt;
schrammen, schrimmt, schromm, schrömme, schrimm, geschrommen&lt;br /&gt;
schränken, schrinkt, schrank, schrünke, schrink, geschronken&lt;br /&gt;
schrappen,, schropp, schröppe,, geschroppen&lt;br /&gt;
schrauben,, schrob, schröbe,, geschroben&lt;br /&gt;
schrecken,, schrackte, schräckte,, geschrackt, U&lt;br /&gt;
schreinern, schrirnt, schriarn, schriärne, schrirn, geschrornen, KD&lt;br /&gt;
schriftstellern, stirllt schrift, starll schruft, stürlle schrüft, stirll schrift, schruftgestorllen, ZPK&lt;br /&gt;
schrillen,, schrull, schrülle,, geschrullen&lt;br /&gt;
schröpfen,, schriapf, schriäpfe,, schriopfen, D&lt;br /&gt;
schrubben,, schrobb, schröbbe,, geschrobben&lt;br /&gt;
schrühen,, schrärsch, schrärsche,, geschrähen&lt;br /&gt;
  Vgl. Anmerkung zu „ruhen“&lt;br /&gt;
schrumpeln,, schrlamp, schrlämpe,, gelschrompen, K2&lt;br /&gt;
schrumpfen, schrimpft, schruompf, schrüömpfe, schrimpf, geschruompfen, D&lt;br /&gt;
schubbern,, schorschobb, schörschöbbe,, schorschobben&lt;br /&gt;
schubsen,, schopps, schöppse,, geschoppsen&lt;br /&gt;
schuften,, schaft, schäfte,, geschuften&lt;br /&gt;
schulden, schildt, schold, schölde, schild, gescholden&lt;br /&gt;
schulen,, schal, schäle,, geschalen&lt;br /&gt;
schummeln, schilmmt, scholmm, schölmme, schilmm, geschulmmen, K&lt;br /&gt;
schummern,, schumorm, schumörme,, schumurmen, AK6&lt;br /&gt;
schunkeln,, schlunk, schlünke,, geschlunken, K2&lt;br /&gt;
schüren,, schiur, schiüre,, geschiuren, D&lt;br /&gt;
schürfen,1. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;2. scharfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. scharf&amp;lt;br/&amp;gt;1. schürfen&amp;lt;br/&amp;gt;2. schürft&amp;lt;br/&amp;gt;3. schürfen, schorf, schröfe,, geschorfen&lt;br /&gt;
schurigeln, igelt schur, olg schur, ölge schur, ilg schur, schurgeolgen, KP&lt;br /&gt;
schürzen,, schurz, schörze,, geschurzen &lt;br /&gt;
schustern, 2./3. schürst, schiarst, schiärste, schürst, schiursten, K&lt;br /&gt;
  Mit dipthongierenden Elementen. Das Partizip II gemahnt an die Schusterei als Lehrberuf, s. hebr. שיעור, &amp;quot;Unterricht&amp;quot;. (AZ)&lt;br /&gt;
schütteln,, schlott, schlötte,, geschlotten, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;schelten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schütten,, schutt, schötte,, geschutten&lt;br /&gt;
schützen,, schuss, schüsse,, geschussen&lt;br /&gt;
schwäbeln, schwilbt, schwulb, schwülbe, schwilb, geschwulben, K&lt;br /&gt;
schwächeln, schwilcht, schwalch, schwölche, schwilch, geschwolchen, K&lt;br /&gt;
schwächen, schwicht, schwuch, schwüche, schwich, geschwuchen&lt;br /&gt;
schwafeln, schwläft, schwlief, schwliefe,, geschwlafen, K5&lt;br /&gt;
  analog &amp;quot;schlafen&amp;quot;&lt;br /&gt;
schwammerln, schwlärmmt, schwlurmm, schwlürmme, schwlirmm, gleschwarmmen, K3&lt;br /&gt;
schwanen,, schwun, schwüne,, geschwunen&lt;br /&gt;
schwängern, schwirngt, schworng, schwürnge, schwirng, geschworngen, K&lt;br /&gt;
schwanken, schwinkt, schwunk, schwünke, schwink, geschwonken&lt;br /&gt;
schwänzeln,, schwolnz, schwölnze,, geschwolnzen, K&lt;br /&gt;
schwänzen,, schwanz, schwönze,, geschwunzen&lt;br /&gt;
schwappen, schwäppt, schwoppopp, schwöppöppe, schwipp, geschwoppoppoppen, V&lt;br /&gt;
  [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890 Der stotternde Kennjokus], gerade im Falle iterativen Hin- und Herschwappens ge&amp;amp;middot;ingen.&lt;br /&gt;
schwären, schwiert, schwiar, schwiüre, schwier, schwiaren, D3&lt;br /&gt;
schwärmen,, schworm, schwürme,, geschwormen&lt;br /&gt;
schwärzen,, schwarz, schwürze,, geschworzen&lt;br /&gt;
schwatzen,, schwutz, schwütze,, geschwutzen&lt;br /&gt;
schweben,, schwob, schwöbe,, geschwoben&lt;br /&gt;
schwefeln, schwilft, schwalf, schwülfe, schwilf, geschwolfen, K&lt;br /&gt;
schweifen,, schwiff, schwiffe,, geschwiffen&lt;br /&gt;
schweifen,, sviff, sviffe,, gesviffen &lt;br /&gt;
schweinigeln, schweinilgt, schwienalg, schwienälge, schweinilg, geschwienelgen, ZK&lt;br /&gt;
schweißen,, schwiss, schwisse,, geschwissen&lt;br /&gt;
schwelen, schwielt, schwal, schwäle, schwiel, geschwolen&lt;br /&gt;
schwelgen, schwilgt, schwolg, schwölge, schwilg, geschwolgen&lt;br /&gt;
schwenken,, schwachte, schwächte,, geschwacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwiemeln,, schwalm, schwülme,, geschwelmen, K&lt;br /&gt;
  Die Vokale in der betonten Silbe sind alle lang zu lesen.&lt;br /&gt;
schwindeln,, schwalnd, schwälnde, schwilnd, geschwolnden, K&lt;br /&gt;
schwirren,, schwarr, schwärre,, geschworren&lt;br /&gt;
schwitzen,, schwaß, schwäße,, geschwessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
schwofen,, schwaf, schwäfe,, geschwofen&lt;br /&gt;
schwurbeln, schwürflet, schwarlb, schwörlbe, schwürlb, geschworlben&lt;br /&gt;
scrollen, scrillt, scrull, scrülle, scrill, gescrollen&lt;br /&gt;
sechsteln,, salchst, sülchste,, gesolchsten, K&lt;br /&gt;
seeden,, sode, söde,, gesoden&lt;br /&gt;
segeln,, salg, sälge, silg, gesolgen, K&lt;br /&gt;
segnen,, son&amp;amp;middot;g, sön&amp;amp;middot;ge,, geson&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
seichen,, sich, siche,, gesichen&lt;br /&gt;
seiern, 1. birn&amp;lt;br/&amp;gt;2. birst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irst&amp;lt;br/&amp;gt;1. sirnd&amp;lt;br/&amp;gt;2. seierd&amp;lt;br/&amp;gt;3. sirnd, warr, wärre, seier&amp;lt;br/&amp;gt;seierd, gewersen &lt;br /&gt;
  Konjunktiv Präsens: seier, seierst, seier, seiern, seiert, seiern (die 2.P.S. von „bersten“ müsste korrekt, um Verwechslungen vorzubeugen, „du birstst“ heißen)&lt;br /&gt;
seifen,, sief, siefe,, gesiffen&lt;br /&gt;
seihen,, sieh, siehe,, gesiehen&lt;br /&gt;
seilen,, siel, siele,, gesielen&lt;br /&gt;
sekundieren,, sekundant, sekundänte,, sekundanten, I&lt;br /&gt;
  coniugatio duelli&lt;br /&gt;
semmeln,, sulmm, sülmme,, gesulmmen, K&lt;br /&gt;
sempern,, seermb, seermbe,, geseermben, O1K&lt;br /&gt;
sengen,, song, sönge,, gesongen&lt;br /&gt;
senken,, sachte, sächte,, gesacht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
setzen,, satz, sütze,, gesotzen&lt;br /&gt;
seufzen,, sufz, süfze,, gesufzen&lt;br /&gt;
sexten, 2/3. sixt, soxt, söxte, sixt, gesoxten&lt;br /&gt;
shanghaien, hait shang, hia shang, hiäe shang, haie shang, shang gehiaen, P&lt;br /&gt;
sichern,, sarch, särche, sirch, gesorchen, K&lt;br /&gt;
sichten,, sucht, süchte,, gesuchten&lt;br /&gt;
sickern,, sarck, särcke,, gesorcken&lt;br /&gt;
sieben,, acht, neune,, gezehn, V&lt;br /&gt;
  Enumerativer Kennjokus&lt;br /&gt;
siebteln,, sulbt, sülbte,, gesulbten, K&lt;br /&gt;
siechen,, sick, sicke,, gesocken, V&lt;br /&gt;
siedeln,, sald, sälde,, gesolden, K&lt;br /&gt;
siegen, siggt, sag, säge,, gesegen&lt;br /&gt;
  Präsens mit kurzem I analog &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
siezen,, sass, sässe,, geseßen, V&lt;br /&gt;
  In seinen regelmäßigen Formen unterscheidet sich das Verb &#039;&#039;siezen&#039;&#039; nur in der Länge des Stammvokals von &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;. Nun ist das in allen Formen so.&lt;br /&gt;
signieren,, signatur, signatöre,, signaturen, I&lt;br /&gt;
simsen,, sams, sämse,, gesumsen&lt;br /&gt;
simulieren,, simulator, simulatöre,, simulatoren, I&lt;br /&gt;
sinnieren,, sannor, sänöre,, sannoren, Z&lt;br /&gt;
sintern, sirnt, sarnt, särnte, sirnt, gesornten, K&lt;br /&gt;
sirren,, sarr, särre,, gesarren&lt;br /&gt;
sitzenbleiben,, blieb saß, bliebe säß,, sessengeblieben, Z&lt;br /&gt;
skalpieren,, skulptur, skulptöre,, skulpturen, I&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skat spielen)&#039;&#039;,, skut, sküte,, geskuten&lt;br /&gt;
skaten &#039;&#039;(Skateboard fahren)&#039;&#039;, skiet, skote, sköte, skiete, geskoten&lt;br /&gt;
skizzieren,, skaizzar, skiazzäre,, skizzoren, ZD&lt;br /&gt;
skullen,, skoll, skölle,, geskollen&lt;br /&gt;
skypen,, skope, sköpe,, geskopen&lt;br /&gt;
smoken,, smog, smöge,, gesmaugen, V&lt;br /&gt;
  Im Kennjokus klingt des Smaugs Smog an.&lt;br /&gt;
smsn,, sngs, sngs,, gsngsn, V&lt;br /&gt;
  Hier werden alle Vokale getrost verschluckt; das &#039;&#039;m&#039;&#039; als Silbengipfel wird abgelautet.&lt;br /&gt;
sollen,, sesoll, sesölle,, gesollen, R&lt;br /&gt;
sommern, ich sirrm&amp;lt;br&amp;gt;du sirrmst&amp;lt;br&amp;gt;er sirrm&amp;lt;br&amp;gt;wir sommern&amp;lt;br&amp;gt;ihr sorrmt&amp;lt;br&amp;gt;sie sommern, surrm, sürrme, sorrme!, mesorren&lt;br /&gt;
  In diesen Formen werden die Insektenstimmen hörbar.&lt;br /&gt;
sonnen, sönnt, sohn, sœhne, sönn, gesohnen&lt;br /&gt;
sorgen, sirgt, surg, sürge, sirg, gesorgen&lt;br /&gt;
sortieren,, orrseit, orrseite,, eiorrsten, V&lt;br /&gt;
spachteln,, spolcht, spölchte,, gespolchten, K&lt;br /&gt;
spähen,, spumb, spümbe,, gespamben, C&lt;br /&gt;
spalten, 2. spältst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spält, spielt, spielte,, gespalten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;halten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spammen, spimmt, spomm, spömme, spimm, gespommen&lt;br /&gt;
spannen, spinnt, sponn, spönne, spinn, gesponnen, V&lt;br /&gt;
  Hier handelt es sich um die konfundierende Konjugation, vulgo conjugatio confundens.&lt;br /&gt;
sparen, spärt, spur, spüre,, gesparen&lt;br /&gt;
spaßen,, spieß, spieße,, gespaßen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;braten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
speichern,, spirch, spirche,, gespirchen, K&lt;br /&gt;
speisen,, spies, spiese,, gespiesen&lt;br /&gt;
spenden,, spandte, spendte, , gespandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sperren, spirrt, sparr, spörre, spirr, gesporren&lt;br /&gt;
spicken,, spak, späke,, gespichen&lt;br /&gt;
spiegeln, 1. spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. tiegelegeit&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: n’spiegelegeipsn&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spiegelegeipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: n’spiegelegeipsn, 1. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spalglaps&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spalglapsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spalglapst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spalglapsen, 1. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;2. t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. e’spälgläpse&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: ne’spälgläpsen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: t’spälgläpst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: ne’spälgläpsen, Sg.: spiegelegeips&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: tespiegelegeipset, nerospalglapsoren, V&lt;br /&gt;
  Palindromatische Stärkung mit Anklängen ans Finnische und Klingonische. Die apostrophierten Vorsätze übernehmen, wo vorhanden, die Funktion der jeweils passenden Personalpronomen.&lt;br /&gt;
spielen,, spol, spöle,, gespolen&lt;br /&gt;
spießen, speußt, spaß, späße, spiss, gespossen&lt;br /&gt;
spitzeln, spiltzt, spaltz, spöltze, spiltz, gespoltzen, K&lt;br /&gt;
spitzen,, spatz, spätze,, gespotzen&lt;br /&gt;
splitten,, splatt, splütte,, gesplutten&lt;br /&gt;
splittern,, splartt, splärtte,, gesplortten&lt;br /&gt;
sponsern,, spurns, spürnse,, gespurnsen, K&lt;br /&gt;
sponsoren,ore spons&amp;lt;br/&amp;gt;örst spons&amp;lt;br/&amp;gt;ört spons, ur spons, üre spons, or spons, sponsgearen, P&lt;br /&gt;
sporteln,, sparlt,  spärlte,, gesporlten&lt;br /&gt;
spötteln, 2. spilttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spiltt, spoltt, spöltte, spiltt, gespoltten, K&lt;br /&gt;
spotten, 2. spittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. spitt, spatt, spätte, spitt, gespotten&lt;br /&gt;
sprayen,, sprouw, sprööwe,, gesprouwen&lt;br /&gt;
spreiten,, spritt, spritte,, gespritten &lt;br /&gt;
spreizen,, spriez, sprieze,, gespriezen&lt;br /&gt;
sprengen,, sprangte, sprengte,, gesprangt&lt;br /&gt;
sprenkeln, sprilnkt, spralnk, sprölnke, sprilnk, gesprolnken, K&lt;br /&gt;
sprießen,, sprass, sprässe,, gesprassen&lt;br /&gt;
  Als interessöre es jemanden, dass &#039;&#039;sprießen&#039;&#039; bereits stark ist, je größer das Durcheinander, umso besser.&lt;br /&gt;
sprinten,, sprant, spränte,, gesprunten&lt;br /&gt;
spritzen,, sprotz, sprötze,, gesprotzen&lt;br /&gt;
spritzgießen,, goss sprotz, gösse sprötz,, sprotzgegossen, ZP&lt;br /&gt;
sprossen, sprösst, spraß, spräße, spröss, gesprossen&lt;br /&gt;
sprudeln,, splurd, splürde,, gesplurden, K&lt;br /&gt;
sprühen,, sprumb, sprümbe,, gesprumben, C&lt;br /&gt;
spucken,, spock, spöcke, spyck, gespocken&lt;br /&gt;
spülen,, spiöhl, spiähle,, spiählen, D2&lt;br /&gt;
  Praesens viceversum entfällt wegen &#039;&#039;spulen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
spulen, spillt, spool, spüle, spill, gespulen&lt;br /&gt;
spuren,, spar, späre,, gespuren&lt;br /&gt;
spüren,, spor, spöre,, gesporen&lt;br /&gt;
spurten,, sport, spörte,, gesporten&lt;br /&gt;
sputen,, spat, späte,, gesputen&lt;br /&gt;
staben, 2. stäst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stät, stutte, stütte, stä, gestaben, V&lt;br /&gt;
  Mischkonjugation aus den Paradigmen von &#039;&#039;haben&#039;&#039; und &#039;&#039;graben&#039;&#039; mit frei hinzugedochtenem Imperativ&lt;br /&gt;
stabilisieren,, stabilisator, stabilisatöre,, stabilisatoren, I&lt;br /&gt;
staffeln, stälfft, stiefalf, stiefälfe,, stafulfen&lt;br /&gt;
stählen,, stiahl, stiähle,, stiahlen, D3&lt;br /&gt;
staksen,, stuks, stükse,, gestaksen&lt;br /&gt;
stalken,, stolk, stölke,, gestolken&lt;br /&gt;
stallen,, stiel, stiele,, gestallen &lt;br /&gt;
stammeln,, stolmm, stölmme,, gestolmmen, K&lt;br /&gt;
stammen, stämmt, stiem, stiem,, gestammen&lt;br /&gt;
stampfen,, stumpf, stümpfe,, gestompfen&lt;br /&gt;
stänkern, stirnkt, stornk, stürnke, stirnk, gesturnken, K&lt;br /&gt;
stanzen,, stunz, stünze,, gestanzen&lt;br /&gt;
stapeln,, stlop, stlöpe,, gestolpen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch wegen &#039;&#039;stülpen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
stapfen,, stoff, stöffe,, gestoffen&lt;br /&gt;
stärken,, stork, störke, stirk, gestorken&lt;br /&gt;
starren,, storr, större,, gestarren&lt;br /&gt;
starten, 2. stirst&amp;lt;br/&amp;gt;3. stirt, sturt, stürte, stirt, gesturten&lt;br /&gt;
stauben,, stob, stöbe,, gestoben&lt;br /&gt;
stauen,, stiend, stiende,, gestaunden, C&lt;br /&gt;
staunen,, stun, stüne,, gestunen&lt;br /&gt;
stecken,, stak, stäke,, gestocken&lt;br /&gt;
  Die Präteritumsformen existieren in der Standardsprache, sind aber nur (noch) so wenig verbritten, dass wir sie als neuen Stork führen.&lt;br /&gt;
steigern,, stirg, stirge,, gestirgen, K&lt;br /&gt;
steinigen,, stienag, stienäge,, gestienegen, Z&lt;br /&gt;
stellen,, stall, ställe,, gestollen&lt;br /&gt;
stelzen,, stalz, stülze,, gestolzen&lt;br /&gt;
stemmen,, stamm, stömme,, gestommen&lt;br /&gt;
stempeln,, stalmp, stälmpe, stilmp, gestolmpen, K&lt;br /&gt;
sterilisieren,, sterilisator, sterilisatöre,, sterilisatoren, I&lt;br /&gt;
steuern,, stur, stüre,, gesturen&lt;br /&gt;
stibitzen,, stubotz, stübötze,, stubotzen, Z&lt;br /&gt;
sticken,, stock, stöcke,, gestocken&lt;br /&gt;
stiefeln,, stolf, stölfe,, gestolfen, K&lt;br /&gt;
stieren,, star, stäre,, gesturen&lt;br /&gt;
stierln, 1. stierle&amp;lt;br /&amp;gt;2. stlierst&amp;lt;br /&amp;gt;3. stliert, stlor, stlöre, stlier, glestoren, K3&lt;br /&gt;
stiften,, staft, stäfte,, gestuften&lt;br /&gt;
stillen,, stull, stülle,, gestullen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(richtig sein)&#039;&#039;,, stum, stüme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(ein Instrument)&#039;&#039;,, stumm, stümme,, gestummen&lt;br /&gt;
stimmen &#039;&#039;(für ein Kanditate)&#039;&#039;,, stahm, stähme,, gestommen&lt;br /&gt;
stippen, 1. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. steipst&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. steip&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. stippen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. stippt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. stippen, stuppte, stüppte, stippe, gestuppt&lt;br /&gt;
stöbern,, storb, störbe,, gestorben, K&lt;br /&gt;
stochern, stircht, storch, störche, stirch, gestorchen, K&lt;br /&gt;
stöckeln,, stolck, stölcke,, gestolcken, K&lt;br /&gt;
stocken,, stuck, stücke,, gestucken&lt;br /&gt;
stöhnen,, ståhn, st&amp;amp;oelig;hne,, gestohnen&lt;br /&gt;
stolpern,, storlp, störlpe,, gestorlpen, K&lt;br /&gt;
stopfen, stifft, stuff, stüffe, stiff, gestuffen&lt;br /&gt;
stoppen,, stupp, stüppe,, gestuppen&lt;br /&gt;
stöpseln,, stolps, stülpse,, gestolpsen, K&lt;br /&gt;
stören,, stor, st&amp;amp;oelig;re,, gestoren&lt;br /&gt;
stornieren, niert storn, nor storn, nöre storn, niere storn, stornoren, P&lt;br /&gt;
  tmetischer Stork mit Konsonantenklonierung&lt;br /&gt;
stottern,, stottortt, stöttörtt,, stottotorten, KV&lt;br /&gt;
  Variation des [https://forum.neutsch.org/index.php?topic=1890.0 stotternden Kennjokus]&lt;br /&gt;
strafen, sträft, strief, striefe, sträf, gestrafen&lt;br /&gt;
straffen,, struf, strüfe,, gestraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strahlen, strählt, striehl, striehle, strähl, gestrahlen&lt;br /&gt;
  intransitives Verb (die Lampe &#039;&#039;striehl&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
strahlen,, strill, strille,, gestrillen&lt;br /&gt;
  transitives Verb (er &#039;&#039;strill&#039;&#039; die Leinwand an.)&lt;br /&gt;
strampeln,, strolmp, strölmpe,, gestrolmpen, K&lt;br /&gt;
stranden, strindt, strond, strönde, strind, gestronden&lt;br /&gt;
sträuben,, strub, strübe,, gestruben&lt;br /&gt;
straucheln, strlicht, strloch, strlöche, strlich, strlochen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039; und &#039;&#039;streicheln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
strawanzen, strawinzt, strawunz, strawünze, strawinsky, struwunzen, V&lt;br /&gt;
  Conjugatio duplex im Partizip II.&lt;br /&gt;
streben,, strob, ströbe,, gestroben&lt;br /&gt;
strecken,, strak, sträke,, gestrocken&lt;br /&gt;
streicheln, strilcht, stlorch, stlörche, strilch, gestlorchen, K&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wegen &#039;&#039;strolchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
streifen,, striff, striffe,, gestriffen&lt;br /&gt;
  Partizip II in einigen Regionen im Osten Deutschlands tatsächlich verbritten&lt;br /&gt;
streiken,, striek, strieke,, gestrieken&lt;br /&gt;
stressen,2./3. strisst,straß,sträße,striss,gestressen&lt;br /&gt;
streuen,, strand, strände,, gestrunden, C&lt;br /&gt;
streunen, strient, strun, strüne, strien, gestrunen&lt;br /&gt;
stricken,, strock, ströcke,, gestrocken&lt;br /&gt;
striegeln, strielgt, strolg, strölge, strielg, gestrolgen, K &lt;br /&gt;
strippen,, stropp, ströppe,, gestroppen&lt;br /&gt;
strolchen,, strulch, strülche,, gestrulchen&lt;br /&gt;
strömen,, strom, str&amp;amp;oelig;me,, gestr&amp;amp;aring;men&lt;br /&gt;
stromern,, strorm, strörme,, gestrormen, K&lt;br /&gt;
strotzen,, stratz, strätze,, gestratzen&lt;br /&gt;
strukturieren,, struktur, struktöre,, strukturen, I&lt;br /&gt;
studieren,, student, studänte,, studanden, I&lt;br /&gt;
stufen,, stief, stiefe,, gestufen&lt;br /&gt;
stülpen,, stolp, stölpe,, gestulpen&lt;br /&gt;
stümpern,, stotormp, stötörmpe,, gestrumpen, AZ&lt;br /&gt;
stunden,, stuˈund, stüˈünde,, stuˈunden&lt;br /&gt;
stupsen,, stops, stöpse,, gestopsen&lt;br /&gt;
stürmen,, storm, störme,, gestormen&lt;br /&gt;
stürzen,, starz, stärze,, gestorzen&lt;br /&gt;
stützen,, stotz, stötze,, gestutzen&lt;br /&gt;
stutzen,, stass, stässe,, gestussen&lt;br /&gt;
stylen,, staal, stääle,, gestoolen&lt;br /&gt;
suchen,, sooch, sööche,, gesoochen&lt;br /&gt;
süffeln, suffelt, sialf, siälfe, suffle, sialfen, D1&lt;br /&gt;
suhlen, siehlt, saal, sääle, siehl, gesohlen&lt;br /&gt;
sühnen, suhnt, siöhn, siähne, suhn, siähnen, D2&lt;br /&gt;
sülzen,, solz, sölze,, gesolzen&lt;br /&gt;
summen,, suhm, sühme,, gesuhmen, O1&lt;br /&gt;
sündigen,, sondag, söndäge,, gesondegen, Z&lt;br /&gt;
suppen, süppt, siupp, siüppe,, siuppen, D&lt;br /&gt;
surfen,, sarf, särfe,, gesorfen&lt;br /&gt;
süßen, sußt, siöß, siäße, suß, siäßen, D2&lt;br /&gt;
swingen,, swang, swänge,, geswungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10435</id>
		<title>Starke Verben/K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10435"/>
		<updated>2025-07-22T20:56:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.duden.de/rechtschreibung/koeren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
kabbeln, kilbbt, kolbb, külbbe, kilbb, gekolbben, K&lt;br /&gt;
kabeln,, kulb, külbe,, gekulben, K&lt;br /&gt;
kacheln, kilcht, kolch, kölche, kilch, gekolchen, K&lt;br /&gt;
kacken, käckt, kuk, küke,, gekacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kalauern,, kalur, kalüre,, kaloren&lt;br /&gt;
kalben, kilbt, kolb, kölbe, kilb, gekolben, K&lt;br /&gt;
kaleschen, kalischt, kalasch, kalösche, kalisch, kaloschen&lt;br /&gt;
kalfatern, fatert kal, furt kal, färte kal, firt kal, kalgeforten, PK&lt;br /&gt;
kalken,, kolk, kölke,, gekalken&lt;br /&gt;
kämmen,, kamm, kömme,, gekummen&lt;br /&gt;
kammerln, klärmmt, klurmm, klürmme, klirmm, glekarmmen, K3&lt;br /&gt;
kämpfen,, kompf, kömpfe,, gekompfen&lt;br /&gt;
kandidieren,, kandidatur, kandidatöre,, kandidaturen, I&lt;br /&gt;
kapern,, kurp, kürpe,, gekurpen, K&lt;br /&gt;
kappen,, kiep, kiepe,, gekappen&lt;br /&gt;
kärchern, krircht, krarch, krürche, krirch, gekrorchen, K2&lt;br /&gt;
karikieren,, karikatur, karikatöre,, karikaturen, I&lt;br /&gt;
karren,, korr, körre,, gekarren&lt;br /&gt;
kartätschen, tätscht kar, totsch kar, tütsche kar, titsch kar, kargetotschen, P&lt;br /&gt;
kartografieren,, grapsor karto, gräpsöre karto,, karto grammoren, VZP&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
kaschen,, kosch, kösche,, gekoschen&lt;br /&gt;
kasperln, klärspt, klursp, klürspe, klirsp, glekarspen, K3&lt;br /&gt;
kaspern,, kuspar, küspäre,, kosporen, Z&lt;br /&gt;
kasteien,, kastie, kastië,, kastiën&lt;br /&gt;
katalysieren,, katalysator, katalysatöre,, katalysatoren, I&lt;br /&gt;
katzbuckeln, ülckt k&#039;batz, ialck k&#039;butz, iälcke k&#039;bütz, ülck k&#039;batz, k&#039;batzgeulcken, DK5P4Z&lt;br /&gt;
  Das &#039; ist wie ein hebräisches &#039;&#039;schwa na&#039;&#039; auszusprechen.&lt;br /&gt;
kauderwelschen, welscht kauder, walsch kauder, wölsche kauder, wilsch kauder, kaudergewolschen, P&lt;br /&gt;
kauen,, kieb, kiebe,, gekauen&lt;br /&gt;
kauern,, kur, küre,, gekuren&lt;br /&gt;
kaufen, käuft, kief, kiefe,, gekaufen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
keckern,, keerg, keerge,, gekeergen, O1K&lt;br /&gt;
kegeln, kilgt, kalg, kelge, kilg, gekalgen, K&lt;br /&gt;
kehren,, kohr, köhre,, gekohren&lt;br /&gt;
keifen,, kiff, kiffe,, gekiffen&lt;br /&gt;
keilen,, kiel, kiele,, gekielen&lt;br /&gt;
keimen,, kiem, kieme,, gekiemen&lt;br /&gt;
kellern, kirll, karll, kürlle, kirll, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kellnern, knirllt, knarll, knürlle, knirll, geknorllen, K2&lt;br /&gt;
  Saltatorischer Verschub des n, normaler des r&lt;br /&gt;
keltern, kirlt, karlt, kärlte, kirlt, gekorlten, K&lt;br /&gt;
kennenlernen, lernt kennt, lorn kannte, lörne kännte, lirn kinn, gekannt gelornen, ZV&lt;br /&gt;
kentern, 2. kirntst&amp;lt;br/&amp;gt;3.kirnt, karnt, kürnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kerben, kirbt, karb, kürbe, kirb, gekorben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ketteln, kiltt, kaltt, kältte, kiltt, gekoltten, K&lt;br /&gt;
ketten, kitt, katt, kätte, kitt, gekotten&lt;br /&gt;
keuchen, kicht, kauch, küche, kich, gekuchen&lt;br /&gt;
keulen,, kaul, kaule,, gekulen&lt;br /&gt;
  Konjunktiv II ohne Umlaut zum Vermied der Verwalchs mit dem Konjunktiv I.&lt;br /&gt;
kichern,, kurch, kürche,, gekurchen, K&lt;br /&gt;
kicken,, kock, köcke,, gekocken&lt;br /&gt;
kidnappen, appt kind, opp kind, öppe kind, appe kind, kindgeoppen, VPK&lt;br /&gt;
  Einfache Abtrennung mit reverser Konsonantenmitnahme und -verschiebung.&lt;br /&gt;
kiebitzen,, botz kie, bötze kie,, kiegebutzen, P&lt;br /&gt;
kieken,, kigg, kigge,, gekiggen, O1&lt;br /&gt;
kiffen,, kaff, käffe,, gekaffen&lt;br /&gt;
killen,, kall, källe,, gekallen &lt;br /&gt;
killern,, karll, kärlle,, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kippeln,, kulpp, külppe,, gekulppen, K&lt;br /&gt;
kippen,, kapp, käppe,, gekappen&lt;br /&gt;
kirren,, karr, kärre,, gekorren &lt;br /&gt;
kitten,, kat, käte,, geketen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;bitten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kitzeln, kiltzt, koltz, költze, kiltz, gekoltzen, K&lt;br /&gt;
klabüstern [yː], klibirst, kloburst, klobürste [y] , klibirst, kloborsten, Z2&lt;br /&gt;
  coniugatio excurans latrinæ&lt;br /&gt;
klackern,, klekirk, klekirke,, klekarken&lt;br /&gt;
klaffen,, kluf, klüfe,, geklaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kläffen,, kloff, klöffe,, gekloffen&lt;br /&gt;
klagen,, klug, klüge,, geklagen&lt;br /&gt;
klammern,, klormm, klörmme, klirmm, geklormmen, K&lt;br /&gt;
klamüsern, 2./3. klamirst, klamors, klamœrse, klamirs, klamorsen, K&lt;br /&gt;
klappen,, kliep, kliepe,, geklappen&lt;br /&gt;
klappern, klirppt, klurpp, klürppe, klirpp, geklorppen, K&lt;br /&gt;
klären, kliert, klor, klöre, klier, gekloren&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(schlagen&amp;amp;#44; aufschlagen)&#039;&#039;,, klotsch, klötsche,, geklotschen&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(Klatsch erzählen)&#039;&#039;,, kluutsch, klüütsche,, geklatschen&lt;br /&gt;
klauben,, klob, klöbe,, gekloben&lt;br /&gt;
klauen,, klo, klö,, geklon&lt;br /&gt;
klausulieren,, klausure, klausöre,, klausuren, I&lt;br /&gt;
kleben,, klab, kläbe,, gekleben&lt;br /&gt;
kleckern, klirckt, klarck, klürcke, klirck, geklorcken, K&lt;br /&gt;
klecksen, 2. klickst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. klickst, klacks, kläckse,, geklocksen&lt;br /&gt;
kleiben,, klieb, kliebe,, geklieben &lt;br /&gt;
kleiden,, klitt, klitte,, geklitten&lt;br /&gt;
kleistern,, klirst, klirste,, geklirsten, K&lt;br /&gt;
klemmen,, klomm, klömme,, geklommen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb teilt sich nicht mehr nur die Herkunft, sondern hier jetzt auch die Vergangenheitsformen mit „klimmen“. Das war schon bei Wilhelm Busch so. (Er &#039;&#039;klomm&#039;&#039; sich die Finger in der Tür)&lt;br /&gt;
klempern,, kleermb, kleermbe,, gekleermben, O1K&lt;br /&gt;
klempnern,, knorlmp, knörlmpe,, geknorlmpen, K2&lt;br /&gt;
  Um sich hier der letzten Silbe zu entledigen und den Rest trotzdem noch halbwegs aussprechbar zu gestalten, mussten das &#039;&#039;l&#039;&#039; und das &#039;&#039;n&#039;&#039; gründlich umziehen.&lt;br /&gt;
kletten,, klatt, klötte,, geklotten&lt;br /&gt;
klettern,, klartt, klürtte,, geklortten, K&lt;br /&gt;
klicken,, klack, klöcke,, geklocken&lt;br /&gt;
klieren,, klar, kläre,, gekloren&lt;br /&gt;
klimpern,, kliermb, kliermbe,, gekliermben, O1K&lt;br /&gt;
klingeln,, klalng, klälnge,, geklulngen, K&lt;br /&gt;
klinken,, klank, klänke,, geklunken&lt;br /&gt;
klirren,, klier, kliere,, geklieren, O1&lt;br /&gt;
klittern,, klortt, klörtte,, geklurtten, K&lt;br /&gt;
klonen,, klun, klüne,, geklonen&lt;br /&gt;
klopfen,, kluff, klüffe,, gekluffen&lt;br /&gt;
klöppeln, klilppt, klolpp, klölppe, klilpp, geklolppen, K&lt;br /&gt;
kloppen,, klupp, klüppe,, gekloppen&lt;br /&gt;
knabbern,, knorbb, knörbbe,, geknorbben, K&lt;br /&gt;
knacken,, knock, knöcke,, geknocken&lt;br /&gt;
knallen,, knoll, knölle,, geknollen&lt;br /&gt;
knapsen,, knups, knüpse,, geknupsen&lt;br /&gt;
knarren,, knoor, knööre,, geknooren&lt;br /&gt;
knattern, knirttt, knortt, knörtte, knirtt, geknortten, K&lt;br /&gt;
knausern,, knies, knüsse,, gekniesen&lt;br /&gt;
knautschen,, knottsch, knöttsche,, geknottschen&lt;br /&gt;
knebeln, knilbt, knalb, knülbe, knilb, geknolben, K&lt;br /&gt;
knechten, 2. knich(t)st&amp;lt;br/&amp;gt; 3. knicht, knocht, knöchte, knicht, geknochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kneipen,, knaup, knäupe,, gekneupen&lt;br /&gt;
kneippen,, knopp, knöppe,, geknippen&lt;br /&gt;
kneten,, knut, knüte,, geknuten&lt;br /&gt;
knicken,, knuck, knücke,, geknucken&lt;br /&gt;
knien,, knong, knönge,, geknongen, C&lt;br /&gt;
knipsen,, knops, knöpse,, geknopsen&lt;br /&gt;
knirschen,, knorsch, knürsche,, geknorschen&lt;br /&gt;
knistern,, knarst, knärste,, geknarsten, K&lt;br /&gt;
knitteln,, knlatt, knlätte,, geknlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knittern,, knratt, knrätte,, geknrutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knarren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knödeln,, knold, knölde, knild, geknolden, K&lt;br /&gt;
knospen,, knusp, knüspe, knisp, geknospen&lt;br /&gt;
knoten,, knott, knötte,, geknotten&lt;br /&gt;
knuffen,, knoof, knööfe,, geknoofen&lt;br /&gt;
knüllen,, kniel, kniele,, geknielen&lt;br /&gt;
knüpfen,, knoff, knöffe,, geknoffen&lt;br /&gt;
  analog schlüpfen (siehe [[Rote Liste]])&lt;br /&gt;
knurren,, knorr, knörre,, geknorren&lt;br /&gt;
knuspern,, knorsp, knörspe,, geknorspen, K&lt;br /&gt;
knuten, 2. knütst&amp;lt;br/&amp;gt;3. knüt, knung, knünge, knüt, geknungen, C&lt;br /&gt;
knutschen,, knootsch, knöötsche,, geknootschen&lt;br /&gt;
köcheln, kilcht, kulch, külche, kilch, gekulchen, K&lt;br /&gt;
kochen,, kuch, küche,, gekochen&lt;br /&gt;
ködern,, kord, körde,, gekorden, K&lt;br /&gt;
kokeln,, kulk, külke,, gekolken, K&lt;br /&gt;
koksen,, kosk, köske,, gekosken, K&lt;br /&gt;
kollern, korllt, krull, krülle, korll, gekrollen, K2&lt;br /&gt;
kolorieren,, koloratur, koloratöre,, koloraturen, I&lt;br /&gt;
kommentieren,, kommentator, kommentatöre,, kommentatoren, I&lt;br /&gt;
kondensieren,, kondensator, kondensatöre,, kondensatoren, I&lt;br /&gt;
konditionieren,, konditor, konditöre,, konditoren, I&lt;br /&gt;
konjugieren,, konjunktur, konjugöre,, konjunkturen, I&lt;br /&gt;
können,, kekunn, kekünne,, gekönnen, R&lt;br /&gt;
konterkarieren, iert karo kontra, or karo kontra, öre karo kontra, iere karo kontra, konterkaroren&lt;br /&gt;
kontern,, kornt, körnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kontrahieren,, kontraktur, kontraktöre,, kontrakturen, I&lt;br /&gt;
koordinieren,, koordinator, koordinatöre,, koordinatoren, I&lt;br /&gt;
köpfen,, kupf, küpfe,, gekupfen&lt;br /&gt;
koppeln,, kulpp, külppe,, gekolppen, K&lt;br /&gt;
kören,, kår, kœre,, gekôren&lt;br /&gt;
korkeln,, kurlk, kürlke,, gekorlken, K&lt;br /&gt;
korken,, kurk, kürke,, gekurken&lt;br /&gt;
körnen,, korn, kürne,, gekornen&lt;br /&gt;
korrigieren,, korrektur, korrektöre,, korrekturen, I&lt;br /&gt;
kosen, köst, kas, käse, kös, gekosen&lt;br /&gt;
kosten,, kåst, k&amp;amp;oelig;ste,, gekosten&lt;br /&gt;
  einen Preis haben&lt;br /&gt;
kosten,, kôte, kœte,, gekôten&lt;br /&gt;
  den Geschmack probieren&lt;br /&gt;
koten,, kut, küte,, gekoten &lt;br /&gt;
kotzen,, kutz, kütze,, gekutzen&lt;br /&gt;
krabbeln, krilbbt, krolbb, krülbbe, krilbb, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
krachen,, kruch, krüche,, gekrachen&lt;br /&gt;
krächzen, krichzt, krochz, kröchze, krichz, gekrochzen&lt;br /&gt;
kräftigen,, kraftog, kräftöge,, kraftogen, Z&lt;br /&gt;
krähen,, greng, grenge,, gegrengen, CO2&lt;br /&gt;
krakeelen, krakielt, krakaal, kraküüle, krakiel, krakoolen&lt;br /&gt;
krakeln,, krulk, krülke,, gekralken, K&lt;br /&gt;
krallen,, kroll, krölle,, gekrallen,&lt;br /&gt;
kramen,, krum, krüme,, gekramen&lt;br /&gt;
krampfen, krimpft, krumpf, krümpfe, krimpf, gekrumpfen&lt;br /&gt;
kränkeln, krälnkt, kralnk, krälnke,, gekronkeln, K&lt;br /&gt;
kranken,, krunk, krünke,, gekranken&lt;br /&gt;
kränken,, krachte, krächte,, gekracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kratzen, kritzt, krutz, krütze, kritz, gekrutzen&lt;br /&gt;
krauen,, krieb, kriebe,, gekrauen &lt;br /&gt;
kraulen,, krul, krüle,, gekrulen&lt;br /&gt;
kräuseln,, kruls, krülse,, gekrulsen&lt;br /&gt;
kraxeln,, kralx, krölxe, krilx, gekrolxen, K&lt;br /&gt;
krebsen,, krasb, kräsbe,, gekrasben&lt;br /&gt;
  willkürlicher Konsonantenverschub&lt;br /&gt;
kredenzen,, kradonz, krüdönze,, krodonzen, Z&lt;br /&gt;
kreieren,, kreatur, kreatöre,, kreaturen, I&lt;br /&gt;
kreisen,, krose, kröse,, krisen&lt;br /&gt;
  in Anlahn an das englische &amp;quot;rise, rose, risen&amp;quot; und entsprechend auszusprechen&lt;br /&gt;
kreißen,, kriss, krisse,, gekrissen&lt;br /&gt;
krempeln, krlimpt, krlamp, krlämpe, krlimp, krlompen, K2&lt;br /&gt;
kreuzen,, kruuz, krüüze,, gekruzen&lt;br /&gt;
kreuzigen,, kruzag, krüzäge,, gekruzegen, Z&lt;br /&gt;
kribbeln,, krolbb, krölbbe,, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(bekommen)&#039;&#039;, 1. kriege/krich&amp;lt;br/&amp;gt;2. krist/krichst/krixt&amp;lt;br/&amp;gt;3. krikt/kricht, krag, krächte, krich, gekregen, V&lt;br /&gt;
  Die 2. Person Singular Präsens wird analog zu &#039;&#039;hast&#039;&#039; (von &#039;&#039;haben&#039;&#039;) gebolden. In der 3. Person Singular ist die Verkürzung noch nicht ganz so weit fortgeschritten.&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(kämpfen)&#039;&#039;,, krog, kröge,, gekrugen&lt;br /&gt;
kriseln, 2./3. krirlst, krarls, krärlse, krirls, gekrurlsen, VK&lt;br /&gt;
  Ein zusätzliches &#039;&#039;r&#039;&#039; lässt es viel krisenhafter und krasser kringen.&lt;br /&gt;
kritteln,, krlatt, krlätte,, krlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;krallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kritzeln, kriltzt, kraltz, krältze, kriltz, gekraltzen, K&lt;br /&gt;
krönen,, krån, kr&amp;amp;oelig;ne,, gerkronen&lt;br /&gt;
krümeln,, krolm, krölme,, gekrolmen, K&lt;br /&gt;
krümmen,, kromm, krömme,, gekrommen&lt;br /&gt;
kryptieren,, lszqups, mtärvatg,, nuöswruhq, V&lt;br /&gt;
kugeln,, kolg, kölge,, gekolgen, K&lt;br /&gt;
kühlen,, kuhl, köhle,, gekuhlen&lt;br /&gt;
kullern,, kurll, kürlle,, gekurllen, K&lt;br /&gt;
kultivieren,, kultur, kultöre,, kulturen, I&lt;br /&gt;
kümmern,, karmm, kärmme,, gekarmmen, K&lt;br /&gt;
künden, 3. Sg. keust, kond, könde,, gekonden&lt;br /&gt;
  3. Sg. Präsens analog zu dünken / deucht&lt;br /&gt;
kündigen,, kondag, köndäge,, kondegen, Z&lt;br /&gt;
kundschaften,, schieft kund, schiefte kund,, kundgeschaften, P&lt;br /&gt;
künsteln, kilnst, kulnst, külnste, kilnst, gekulnsten, K&lt;br /&gt;
kuppeln, kilppt, kolpp, kölppe, kilpp, gekolppen, K&lt;br /&gt;
kurbeln,, korlb, körlbe,, gekorlben, K&lt;br /&gt;
  Dieses Verb wird Ihnen präsentoren von der Deutschen Zungenchirurgeninnung.&lt;br /&gt;
kurieren,, kurator, kuratöre,, kuratoren, I&lt;br /&gt;
kürschnern, knürrscht, knarrsch, knärrsche, knürrsch, geknorrschen, K2&lt;br /&gt;
kurven,, korv, körve,, gekorven&lt;br /&gt;
kürzen,, kurz, körze,, gekorzen&lt;br /&gt;
kuscheln, külscht, kolsch, kölsche, külsch, gekolschen, K&lt;br /&gt;
kuschen, küscht, kosch, kösche, küsch, gekoschen&lt;br /&gt;
küssen,, koss, kösse,, gekossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10427</id>
		<title>Starke Verben/K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10427"/>
		<updated>2025-07-13T23:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.duden.de/rechtschreibung/klieren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
kabbeln, kilbbt, kolbb, külbbe, kilbb, gekolbben, K&lt;br /&gt;
kabeln,, kulb, külbe,, gekulben, K&lt;br /&gt;
kacheln, kilcht, kolch, kölche, kilch, gekolchen, K&lt;br /&gt;
kacken, käckt, kuk, küke,, gekacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kalauern,, kalur, kalüre,, kaloren&lt;br /&gt;
kalben, kilbt, kolb, kölbe, kilb, gekolben, K&lt;br /&gt;
kaleschen, kalischt, kalasch, kalösche, kalisch, kaloschen&lt;br /&gt;
kalfatern, fatert kal, furt kal, färte kal, firt kal, kalgeforten, PK&lt;br /&gt;
kalken,, kolk, kölke,, gekalken&lt;br /&gt;
kämmen,, kamm, kömme,, gekummen&lt;br /&gt;
kammerln, klärmmt, klurmm, klürmme, klirmm, glekarmmen, K3&lt;br /&gt;
kämpfen,, kompf, kömpfe,, gekompfen&lt;br /&gt;
kandidieren,, kandidatur, kandidatöre,, kandidaturen, I&lt;br /&gt;
kapern,, kurp, kürpe,, gekurpen, K&lt;br /&gt;
kappen,, kiep, kiepe,, gekappen&lt;br /&gt;
kärchern, krircht, krarch, krürche, krirch, gekrorchen, K2&lt;br /&gt;
karikieren,, karikatur, karikatöre,, karikaturen, I&lt;br /&gt;
karren,, korr, körre,, gekarren&lt;br /&gt;
kartätschen, tätscht kar, totsch kar, tütsche kar, titsch kar, kargetotschen, P&lt;br /&gt;
kartografieren,, grapsor karto, gräpsöre karto,, karto grammoren, VZP&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
kaschen,, kosch, kösche,, gekoschen&lt;br /&gt;
kasperln, klärspt, klursp, klürspe, klirsp, glekarspen, K3&lt;br /&gt;
kaspern,, kuspar, küspäre,, kosporen, Z&lt;br /&gt;
kasteien,, kastie, kastië,, kastiën&lt;br /&gt;
katalysieren,, katalysator, katalysatöre,, katalysatoren, I&lt;br /&gt;
katzbuckeln, ülckt k&#039;batz, ialck k&#039;butz, iälcke k&#039;bütz, ülck k&#039;batz, k&#039;batzgeulcken, DK5P4Z&lt;br /&gt;
  Das &#039; ist wie ein hebräisches &#039;&#039;schwa na&#039;&#039; auszusprechen.&lt;br /&gt;
kauderwelschen, welscht kauder, walsch kauder, wölsche kauder, wilsch kauder, kaudergewolschen, P&lt;br /&gt;
kauen,, kieb, kiebe,, gekauen&lt;br /&gt;
kauern,, kur, küre,, gekuren&lt;br /&gt;
kaufen, käuft, kief, kiefe,, gekaufen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
keckern,, keerg, keerge,, gekeergen, O1K&lt;br /&gt;
kegeln, kilgt, kalg, kelge, kilg, gekalgen, K&lt;br /&gt;
kehren,, kohr, köhre,, gekohren&lt;br /&gt;
keifen,, kiff, kiffe,, gekiffen&lt;br /&gt;
keilen,, kiel, kiele,, gekielen&lt;br /&gt;
keimen,, kiem, kieme,, gekiemen&lt;br /&gt;
kellern, kirll, karll, kürlle, kirll, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kellnern, knirllt, knarll, knürlle, knirll, geknorllen, K2&lt;br /&gt;
  Saltatorischer Verschub des n, normaler des r&lt;br /&gt;
keltern, kirlt, karlt, kärlte, kirlt, gekorlten, K&lt;br /&gt;
kennenlernen, lernt kennt, lorn kannte, lörne kännte, lirn kinn, gekannt gelornen, ZV&lt;br /&gt;
kentern, 2. kirntst&amp;lt;br/&amp;gt;3.kirnt, karnt, kürnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kerben, kirbt, karb, kürbe, kirb, gekorben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ketteln, kiltt, kaltt, kältte, kiltt, gekoltten, K&lt;br /&gt;
ketten, kitt, katt, kätte, kitt, gekotten&lt;br /&gt;
keuchen, kicht, kauch, küche, kich, gekuchen&lt;br /&gt;
keulen,, kaul, kaule,, gekulen&lt;br /&gt;
  Konjunktiv II ohne Umlaut zum Vermied der Verwalchs mit dem Konjunktiv I.&lt;br /&gt;
kichern,, kurch, kürche,, gekurchen, K&lt;br /&gt;
kicken,, kock, köcke,, gekocken&lt;br /&gt;
kidnappen, appt kind, opp kind, öppe kind, appe kind, kindgeoppen, VPK&lt;br /&gt;
  Einfache Abtrennung mit reverser Konsonantenmitnahme und -verschiebung.&lt;br /&gt;
kiebitzen,, botz kie, bötze kie,, kiegebutzen, P&lt;br /&gt;
kieken,, kigg, kigge,, gekiggen, O1&lt;br /&gt;
kiffen,, kaff, käffe,, gekaffen&lt;br /&gt;
killen,, kall, källe,, gekallen &lt;br /&gt;
killern,, karll, kärlle,, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kippeln,, kulpp, külppe,, gekulppen, K&lt;br /&gt;
kippen,, kapp, käppe,, gekappen&lt;br /&gt;
kirren,, karr, kärre,, gekorren &lt;br /&gt;
kitten,, kat, käte,, geketen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;bitten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kitzeln, kiltzt, koltz, költze, kiltz, gekoltzen, K&lt;br /&gt;
klabüstern [yː], klibirst, kloburst, klobürste [y] , klibirst, kloborsten, Z2&lt;br /&gt;
  coniugatio excurans latrinæ&lt;br /&gt;
klackern,, klekirk, klekirke,, klekarken&lt;br /&gt;
klaffen,, kluf, klüfe,, geklaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kläffen,, kloff, klöffe,, gekloffen&lt;br /&gt;
klagen,, klug, klüge,, geklagen&lt;br /&gt;
klammern,, klormm, klörmme, klirmm, geklormmen, K&lt;br /&gt;
klamüsern, 2./3. klamirst, klamors, klamœrse, klamirs, klamorsen, K&lt;br /&gt;
klappen,, kliep, kliepe,, geklappen&lt;br /&gt;
klappern, klirppt, klurpp, klürppe, klirpp, geklorppen, K&lt;br /&gt;
klären, kliert, klor, klöre, klier, gekloren&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(schlagen&amp;amp;#44; aufschlagen)&#039;&#039;,, klotsch, klötsche,, geklotschen&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(Klatsch erzählen)&#039;&#039;,, kluutsch, klüütsche,, geklatschen&lt;br /&gt;
klauben,, klob, klöbe,, gekloben&lt;br /&gt;
klauen,, klo, klö,, geklon&lt;br /&gt;
klausulieren,, klausure, klausöre,, klausuren, I&lt;br /&gt;
kleben,, klab, kläbe,, gekleben&lt;br /&gt;
kleckern, klirckt, klarck, klürcke, klirck, geklorcken, K&lt;br /&gt;
klecksen, 2. klickst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. klickst, klacks, kläckse,, geklocksen&lt;br /&gt;
kleiben,, klieb, kliebe,, geklieben &lt;br /&gt;
kleiden,, klitt, klitte,, geklitten&lt;br /&gt;
kleistern,, klirst, klirste,, geklirsten, K&lt;br /&gt;
klemmen,, klomm, klömme,, geklommen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb teilt sich nicht mehr nur die Herkunft, sondern hier jetzt auch die Vergangenheitsformen mit „klimmen“. Das war schon bei Wilhelm Busch so. (Er &#039;&#039;klomm&#039;&#039; sich die Finger in der Tür)&lt;br /&gt;
klempern,, kleermb, kleermbe,, gekleermben, O1K&lt;br /&gt;
klempnern,, knorlmp, knörlmpe,, geknorlmpen, K2&lt;br /&gt;
  Um sich hier der letzten Silbe zu entledigen und den Rest trotzdem noch halbwegs aussprechbar zu gestalten, mussten das &#039;&#039;l&#039;&#039; und das &#039;&#039;n&#039;&#039; gründlich umziehen.&lt;br /&gt;
kletten,, klatt, klötte,, geklotten&lt;br /&gt;
klettern,, klartt, klürtte,, geklortten, K&lt;br /&gt;
klicken,, klack, klöcke,, geklocken&lt;br /&gt;
klieren,, klar, kläre,, gekloren&lt;br /&gt;
klimpern,, kliermb, kliermbe,, gekliermben, O1K&lt;br /&gt;
klingeln,, klalng, klälnge,, geklulngen, K&lt;br /&gt;
klinken,, klank, klänke,, geklunken&lt;br /&gt;
klirren,, klier, kliere,, geklieren, O1&lt;br /&gt;
klittern,, klortt, klörtte,, geklurtten, K&lt;br /&gt;
klonen,, klun, klüne,, geklonen&lt;br /&gt;
klopfen,, kluff, klüffe,, gekluffen&lt;br /&gt;
klöppeln, klilppt, klolpp, klölppe, klilpp, geklolppen, K&lt;br /&gt;
kloppen,, klupp, klüppe,, gekloppen&lt;br /&gt;
knabbern,, knorbb, knörbbe,, geknorbben, K&lt;br /&gt;
knacken,, knock, knöcke,, geknocken&lt;br /&gt;
knallen,, knoll, knölle,, geknollen&lt;br /&gt;
knapsen,, knups, knüpse,, geknupsen&lt;br /&gt;
knarren,, knoor, knööre,, geknooren&lt;br /&gt;
knattern, knirttt, knortt, knörtte, knirtt, geknortten, K&lt;br /&gt;
knausern,, knies, knüsse,, gekniesen&lt;br /&gt;
knautschen,, knottsch, knöttsche,, geknottschen&lt;br /&gt;
knebeln, knilbt, knalb, knülbe, knilb, geknolben, K&lt;br /&gt;
knechten, 2. knich(t)st&amp;lt;br/&amp;gt; 3. knicht, knocht, knöchte, knicht, geknochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kneipen,, knaup, knäupe,, gekneupen&lt;br /&gt;
kneippen,, knopp, knöppe,, geknippen&lt;br /&gt;
kneten,, knut, knüte,, geknuten&lt;br /&gt;
knicken,, knuck, knücke,, geknucken&lt;br /&gt;
knien,, knong, knönge,, geknongen, C&lt;br /&gt;
knipsen,, knops, knöpse,, geknopsen&lt;br /&gt;
knirschen,, knorsch, knürsche,, geknorschen&lt;br /&gt;
knistern,, knarst, knärste,, geknarsten, K&lt;br /&gt;
knitteln,, knlatt, knlätte,, geknlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knittern,, knratt, knrätte,, geknrutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knarren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knödeln,, knold, knölde, knild, geknolden, K&lt;br /&gt;
knospen,, knusp, knüspe, knisp, geknospen&lt;br /&gt;
knoten,, knott, knötte,, geknotten&lt;br /&gt;
knuffen,, knoof, knööfe,, geknoofen&lt;br /&gt;
knüllen,, kniel, kniele,, geknielen&lt;br /&gt;
knüpfen,, knoff, knöffe,, geknoffen&lt;br /&gt;
  analog schlüpfen (siehe [[Rote Liste]])&lt;br /&gt;
knurren,, knorr, knörre,, geknorren&lt;br /&gt;
knuspern,, knorsp, knörspe,, geknorspen, K&lt;br /&gt;
knuten, 2. knütst&amp;lt;br/&amp;gt;3. knüt, knung, knünge, knüt, geknungen, C&lt;br /&gt;
knutschen,, knootsch, knöötsche,, geknootschen&lt;br /&gt;
köcheln, kilcht, kulch, külche, kilch, gekulchen, K&lt;br /&gt;
kochen,, kuch, küche,, gekochen&lt;br /&gt;
ködern,, kord, körde,, gekorden, K&lt;br /&gt;
kokeln,, kulk, külke,, gekolken, K&lt;br /&gt;
koksen,, kosk, köske,, gekosken, K&lt;br /&gt;
kollern, korllt, krull, krülle, korll, gekrollen, K2&lt;br /&gt;
kolorieren,, koloratur, koloratöre,, koloraturen, I&lt;br /&gt;
kommentieren,, kommentator, kommentatöre,, kommentatoren, I&lt;br /&gt;
kondensieren,, kondensator, kondensatöre,, kondensatoren, I&lt;br /&gt;
konditionieren,, konditor, konditöre,, konditoren, I&lt;br /&gt;
konjugieren,, konjunktur, konjugöre,, konjunkturen, I&lt;br /&gt;
können,, kekunn, kekünne,, gekönnen, R&lt;br /&gt;
konterkarieren, iert karo kontra, or karo kontra, öre karo kontra, iere karo kontra, konterkaroren&lt;br /&gt;
kontern,, kornt, körnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kontrahieren,, kontraktur, kontraktöre,, kontrakturen, I&lt;br /&gt;
koordinieren,, koordinator, koordinatöre,, koordinatoren, I&lt;br /&gt;
köpfen,, kupf, küpfe,, gekupfen&lt;br /&gt;
koppeln,, kulpp, külppe,, gekolppen, K&lt;br /&gt;
korkeln,, kurlk, kürlke,, gekorlken, K&lt;br /&gt;
korken,, kurk, kürke,, gekurken&lt;br /&gt;
körnen,, korn, kürne,, gekornen&lt;br /&gt;
korrigieren,, korrektur, korrektöre,, korrekturen, I&lt;br /&gt;
kosen, köst, kas, käse, kös, gekosen&lt;br /&gt;
kosten,, kåst, k&amp;amp;oelig;ste,, gekosten&lt;br /&gt;
  einen Preis haben&lt;br /&gt;
kosten,, kôte, kœte,, gekôten&lt;br /&gt;
  den Geschmack probieren&lt;br /&gt;
koten,, kut, küte,, gekoten &lt;br /&gt;
kotzen,, kutz, kütze,, gekutzen&lt;br /&gt;
krabbeln, krilbbt, krolbb, krülbbe, krilbb, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
krachen,, kruch, krüche,, gekrachen&lt;br /&gt;
krächzen, krichzt, krochz, kröchze, krichz, gekrochzen&lt;br /&gt;
kräftigen,, kraftog, kräftöge,, kraftogen, Z&lt;br /&gt;
krähen,, greng, grenge,, gegrengen, CO2&lt;br /&gt;
krakeelen, krakielt, krakaal, kraküüle, krakiel, krakoolen&lt;br /&gt;
krakeln,, krulk, krülke,, gekralken, K&lt;br /&gt;
krallen,, kroll, krölle,, gekrallen,&lt;br /&gt;
kramen,, krum, krüme,, gekramen&lt;br /&gt;
krampfen, krimpft, krumpf, krümpfe, krimpf, gekrumpfen&lt;br /&gt;
kränkeln, krälnkt, kralnk, krälnke,, gekronkeln, K&lt;br /&gt;
kranken,, krunk, krünke,, gekranken&lt;br /&gt;
kränken,, krachte, krächte,, gekracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kratzen, kritzt, krutz, krütze, kritz, gekrutzen&lt;br /&gt;
krauen,, krieb, kriebe,, gekrauen &lt;br /&gt;
kraulen,, krul, krüle,, gekrulen&lt;br /&gt;
kräuseln,, kruls, krülse,, gekrulsen&lt;br /&gt;
kraxeln,, kralx, krölxe, krilx, gekrolxen, K&lt;br /&gt;
krebsen,, krasb, kräsbe,, gekrasben&lt;br /&gt;
  willkürlicher Konsonantenverschub&lt;br /&gt;
kredenzen,, kradonz, krüdönze,, krodonzen, Z&lt;br /&gt;
kreieren,, kreatur, kreatöre,, kreaturen, I&lt;br /&gt;
kreisen,, krose, kröse,, krisen&lt;br /&gt;
  in Anlahn an das englische &amp;quot;rise, rose, risen&amp;quot; und entsprechend auszusprechen&lt;br /&gt;
kreißen,, kriss, krisse,, gekrissen&lt;br /&gt;
krempeln, krlimpt, krlamp, krlämpe, krlimp, krlompen, K2&lt;br /&gt;
kreuzen,, kruuz, krüüze,, gekruzen&lt;br /&gt;
kreuzigen,, kruzag, krüzäge,, gekruzegen, Z&lt;br /&gt;
kribbeln,, krolbb, krölbbe,, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(bekommen)&#039;&#039;, 1. kriege/krich&amp;lt;br/&amp;gt;2. krist/krichst/krixt&amp;lt;br/&amp;gt;3. krikt/kricht, krag, krächte, krich, gekregen, V&lt;br /&gt;
  Die 2. Person Singular Präsens wird analog zu &#039;&#039;hast&#039;&#039; (von &#039;&#039;haben&#039;&#039;) gebolden. In der 3. Person Singular ist die Verkürzung noch nicht ganz so weit fortgeschritten.&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(kämpfen)&#039;&#039;,, krog, kröge,, gekrugen&lt;br /&gt;
kriseln, 2./3. krirlst, krarls, krärlse, krirls, gekrurlsen, VK&lt;br /&gt;
  Ein zusätzliches &#039;&#039;r&#039;&#039; lässt es viel krisenhafter und krasser kringen.&lt;br /&gt;
kritteln,, krlatt, krlätte,, krlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;krallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kritzeln, kriltzt, kraltz, krältze, kriltz, gekraltzen, K&lt;br /&gt;
krönen,, krån, kr&amp;amp;oelig;ne,, gerkronen&lt;br /&gt;
krümeln,, krolm, krölme,, gekrolmen, K&lt;br /&gt;
krümmen,, kromm, krömme,, gekrommen&lt;br /&gt;
kryptieren,, lszqups, mtärvatg,, nuöswruhq, V&lt;br /&gt;
kugeln,, kolg, kölge,, gekolgen, K&lt;br /&gt;
kühlen,, kuhl, köhle,, gekuhlen&lt;br /&gt;
kullern,, kurll, kürlle,, gekurllen, K&lt;br /&gt;
kultivieren,, kultur, kultöre,, kulturen, I&lt;br /&gt;
kümmern,, karmm, kärmme,, gekarmmen, K&lt;br /&gt;
künden, 3. Sg. keust, kond, könde,, gekonden&lt;br /&gt;
  3. Sg. Präsens analog zu dünken / deucht&lt;br /&gt;
kündigen,, kondag, köndäge,, kondegen, Z&lt;br /&gt;
kundschaften,, schieft kund, schiefte kund,, kundgeschaften, P&lt;br /&gt;
künsteln, kilnst, kulnst, külnste, kilnst, gekulnsten, K&lt;br /&gt;
kuppeln, kilppt, kolpp, kölppe, kilpp, gekolppen, K&lt;br /&gt;
kurbeln,, korlb, körlbe,, gekorlben, K&lt;br /&gt;
  Dieses Verb wird Ihnen präsentoren von der Deutschen Zungenchirurgeninnung.&lt;br /&gt;
kurieren,, kurator, kuratöre,, kuratoren, I&lt;br /&gt;
kürschnern, knürrscht, knarrsch, knärrsche, knürrsch, geknorrschen, K2&lt;br /&gt;
kurven,, korv, körve,, gekorven&lt;br /&gt;
kürzen,, kurz, körze,, gekorzen&lt;br /&gt;
kuscheln, külscht, kolsch, kölsche, külsch, gekolschen, K&lt;br /&gt;
kuschen, küscht, kosch, kösche, küsch, gekoschen&lt;br /&gt;
küssen,, koss, kösse,, gekossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/F&amp;diff=10411</id>
		<title>Starke Verben/F</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/F&amp;diff=10411"/>
		<updated>2025-06-21T23:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.duden.de/rechtschreibung/fieren (regelmäßige Verben auf „-ieren“)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
fabeln, 1. falbe&amp;lt;br/&amp;gt;2. falst&amp;lt;br/&amp;gt;3. falt&amp;lt;br/&amp;gt;1. fabeln&amp;lt;br/&amp;gt;2. flabt&amp;lt;br/&amp;gt;3. falbeln, flatte, flätte, falbe, geflabt &lt;br /&gt;
fächeln,, fialch, fiülche,, gefichlen, DK5&lt;br /&gt;
  Das Spiel der Diphthonge im Präteritum symbolisiert die Leichtigkeit eines Fächers, der stolpernde Konsonantenverschub im Partizip die Mühe des Handgelenks, eine schnelle Fächelbewegung über längere Zeit krampffrei durchzuhalten.&lt;br /&gt;
fächern, fircht, farch, fürche, firch, gefirchen&lt;br /&gt;
fachsimpeln, silmpt fach, solmp fach, sölmpe fach, silmp fach, fachgesulmpen, PK&lt;br /&gt;
fackeln, filckt, folck, fölcke, filck, gefolcken, K&lt;br /&gt;
fädeln, fildt, fiald, fiälde, fild, gefialden, D3&lt;br /&gt;
fahnden,, fuhnd, fühnde,, gefahnden&lt;br /&gt;
faken,, fok, föke,, gefoken&lt;br /&gt;
fällen,, foll, fölle,, gefollen&lt;br /&gt;
fallenlassen,, ließ fiel, ließe fiel,, fallen(ge)lassen, Z&lt;br /&gt;
fälschen, filscht, fulsch, fülsche, filsch, gefolschen&lt;br /&gt;
fälteln,, flolt, flölte,, geflolten, K2&lt;br /&gt;
falten,, fielt, fielte,, gefalten&lt;br /&gt;
falzen,, fielz, fielzen,, gefalzen&lt;br /&gt;
färben, firbt, forb, fürbe, firb, geforben&lt;br /&gt;
faseln, 2./3. filst, fielosols, falalasülse, fils, felalulalilosolsen, AKV&lt;br /&gt;
fasern, 2./3. first, fors, förse, firs, gefirsen&lt;br /&gt;
fassen,, fieß, fieße,, gefassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
fasten,, fiest, fieste,, gefasten&lt;br /&gt;
fauchen,, foch, föche,, gefochen&lt;br /&gt;
faulen, feult, ful, füle, feule, gefulen&lt;br /&gt;
faulenzen, 2. linz(es)t faul&amp;lt;br/&amp;gt;3. linzt faul, lonz faul, lönze faul, linz faul, faulgelonzen, P&lt;br /&gt;
faxen, 2./3. fäxt, fux [-u:-], füxe [-y:-],, gefaxen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
federn, fird, fard, färde, fird, geforden, K&lt;br /&gt;
fegen,, fag, fäge,, gefagen&lt;br /&gt;
fehlen, fiehlt, fahl, fähle, fiehl, gefohlen&lt;br /&gt;
  Im Sinne von &amp;quot;nicht anwesend sein&amp;quot;.&lt;br /&gt;
fehlen, 2. filchst&amp;lt;br/&amp;gt;3. filcht, falch, fälche, filch, gefolchen&lt;br /&gt;
  Im Sinne von &amp;quot;falsch machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
feien,, fie, fiehe,, gefiehen&lt;br /&gt;
feiern,, firr, firre, fier, gefirren, K&lt;br /&gt;
feilen,, fill, fille,, gefielen&lt;br /&gt;
feilschen,, fielsch, fielsche,, gefielschen&lt;br /&gt;
feixen,, fiex, fiexe,, gefiexen&lt;br /&gt;
fensterln, finsterlt, farlnst, flürnste, finsterl, geflornsten, K&lt;br /&gt;
  Die reichhaltigen Assoziationen eines echten Österreichers, die in diesen ungewöhnlich konsonantenverschiebenden Formen stecken, liegen der Gesellschaft vor.&lt;br /&gt;
ferkeln, firlkt, farlk, färlke, firlk, geforlken, K&lt;br /&gt;
fertigen,, tulag, tüläge,, gelaten, ZV&lt;br /&gt;
  von [http://www.logosconjugator.org/owa-verb/verba_dba.verba_all.conjugate?query_verba=ferre&amp;amp;cod_lin=la&amp;amp;lingua_menu=en lat. &#039;&#039;ferre&#039;&#039;] inspiroren&lt;br /&gt;
fesseln,, folß, fölße, filß, gefolßen, K&lt;br /&gt;
festigen,, fastog, fästöge,, gefastogen, Z&lt;br /&gt;
feststellen &amp;lt;em&amp;gt;(fixieren)&amp;lt;/em&amp;gt;, stillt fest, stull fest, stülle fest, still fest, festgestallen&lt;br /&gt;
feststellen &amp;lt;em&amp;gt;(merken)&amp;lt;/em&amp;gt;, stellt fest, stoll fest, stölle fest, stell fest, festgestollen&lt;br /&gt;
fetten,, fettete, fettettete,, gefettettettettet, UV&lt;br /&gt;
  Unregelmaß statt Stork, stotternde Variante&lt;br /&gt;
fetzen,, fatz, fütze,, gefotzen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;setzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
feuchten,, fiucht, fiüchte,, fiuchten, D&lt;br /&gt;
feudeln, fiuldt, fauld, fäulde, fiuld, gefaulden, AV&lt;br /&gt;
feuern, frout, fruia, früiä, frou, gefruion, TK&lt;br /&gt;
ficken,, fock, föcke,, gefocken&lt;br /&gt;
fiebern, fierbt, farb, färbe,, gefarben, K&lt;br /&gt;
fiedeln,, fold, fülde, fild, gefolden, K&lt;br /&gt;
fiepen,, fibb, fibbe,, gefibben, O2&lt;br /&gt;
fieren,, for, före,, geforen &lt;br /&gt;
fighten,, fitt, fitte,, gefitten &lt;br /&gt;
figurieren,, figur, figören,, figuren, I&lt;br /&gt;
filmen,, folm, fölme,, gefolmen&lt;br /&gt;
filtern,, furlt, fürlte,, geforlten, K&lt;br /&gt;
filtrieren,, foltrar, fölträre,, foltroren, Z&lt;br /&gt;
filzen,, fulz, fülze,, gefulzen&lt;br /&gt;
fingern,, furng, fürnge,, gefurngen, K&lt;br /&gt;
finkeln,, fulnk, fülnke,, gefulnken, K&lt;br /&gt;
firnissen,, farnass, färnüsse,, furnussen, Z&lt;br /&gt;
  Das Imperfekt geht davon aus, dass man sich durchs (Lohn-) Firnissen auch ein Einkommen (פַרְנָסָה) erwerben könnte.&lt;br /&gt;
fischen,, fasch, fäsche,, gefoschen&lt;br /&gt;
fisteln,, fissur, fissöre,, fissuren, V&lt;br /&gt;
fisten,, fast, fäste,, gefusten&lt;br /&gt;
fizikababerln, 2. füzükäblärbst&amp;lt;br/&amp;gt;3. füzükäblärbt, fazakublurb, fäzäküblürbe, füzükäblärb, fuzukalbarben, ZK3&lt;br /&gt;
flachsen, flächst, fluchs, flüchse, flächs, geflachsen&lt;br /&gt;
flackern, flirckt, florck, flörcke, flirck, geflorcken, K&lt;br /&gt;
flaggen,, flugg, flügge,, geflaggen&lt;br /&gt;
flammen,, fliem, flieme,, geflammen&lt;br /&gt;
flämmen,, flomm, flömme,, geflommen&lt;br /&gt;
flanken,, flunk, flünke,, geflanken&lt;br /&gt;
flanschen,, flonsch, flänsche,, geflanschen&lt;br /&gt;
flappen,, flipp, flippe,, gefloppen&lt;br /&gt;
flattern,, flortt, flörtte, flirtt, geflortten, K&lt;br /&gt;
fläzen,, flaz, flüze,, geflozen&lt;br /&gt;
fleddern,, flordd, flördde,, geflordden, K&lt;br /&gt;
flegeln, 2. flilgst&amp;lt;br/&amp;gt;3. flilgt, flalg, flülge, flilg, geflolgen&lt;br /&gt;
flehen,, flumb, flümbe,, geflamben, C&lt;br /&gt;
flektieren,, flexur, flexöre,, flexuren, I&lt;br /&gt;
flennen,, flannte, flennte,, geflannt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;rennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
fletschen, flitscht, flatsch [-ɑ:-], flätsche [-ɛ:-], flitsch, geflotschen&lt;br /&gt;
flexen,, floox, flööxe,, gefloxxen&lt;br /&gt;
flicken,, flock, flöcke,, geflocken&lt;br /&gt;
fliesen,, flor, flöre,, gefloren&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;erkiesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
flimmern,, flarmm, flörmme,, geflormmen, K&lt;br /&gt;
flippern, flirppt, flarpp, flärppe, flirpp, geflorppen, K&lt;br /&gt;
flirren,, flar, fläre,, gefleren&lt;br /&gt;
flitzen,, flaß, fläße,, geflessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
flöhen,, flåh, flœhe,, geflåhen&lt;br /&gt;
floppen,, flapp, fläppe,, geflappen&lt;br /&gt;
flöten,, flåt, fl&amp;amp;oelig;te,, gefloten&lt;br /&gt;
fluchen, fliecht, flooch, flööche, fliech, gefloochen&lt;br /&gt;
fluchten,, flocht [o​ː​], flöchte [ø​ː​],, geflochten[o​ː​]&lt;br /&gt;
flüchten,, flucht [ʊ], flüchte [y​ː​],, geflucht [ʊ]&lt;br /&gt;
flunken [ˈflaŋkŋ̩],, flonk, flönke,, geflonken&lt;br /&gt;
  vulgo: Flunkyball spielen, ein liederliches Spiel, dem der Studiosus frönt, wenn&#039;s ihm zu wohl wird.&lt;br /&gt;
flunkern, flirnkt, flornk, flörnke, flirnk, geflornken, K&lt;br /&gt;
flüstern,, florst, flörste, flirst, geflorsten, K&lt;br /&gt;
fluten,, flood, flööde,, geflooden&lt;br /&gt;
flutschen,, flotsch, flötsche,, geflotschen&lt;br /&gt;
fohlen,, fahl, fähle,, gefüllen &lt;br /&gt;
föhnen,, fåhn, fœhne,, gefohnen&lt;br /&gt;
folgen,, fulg, fülge,, gefulgen&lt;br /&gt;
folgern,, fierlg, fierlge,, geforlgen&lt;br /&gt;
foltern,, forlt, förlte,, geforlten, K&lt;br /&gt;
foppen,, fupp, füppe,, gefoppen&lt;br /&gt;
fördern,, rford, rförde,, rforden, K4&lt;br /&gt;
fordern,, frord, frörde,, gefrorden, K2&lt;br /&gt;
formen,, farm, färme,, geformen&lt;br /&gt;
forschen, firscht, fursch, fürsche, firsch, gefurschen&lt;br /&gt;
fortschaffen,, schuf fort, schüfe fort,, fortgeschaffen &lt;br /&gt;
forwarden, wärst for&amp;lt;br/&amp;gt;wärd for, wurt for, wörde for, wird for, forgewarden, P&lt;br /&gt;
  Gegenwartsformen analog zu &#039;&#039;werden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
fotografieren, grafiert Foto, grapsor Photo, gräpsöre Photo, grafiere Foto, Photo grammoren, VZP&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
frachten,, frucht, früchte,, gefrachten&lt;br /&gt;
fragen,, frug, früge,, gefragen&lt;br /&gt;
frakturieren,, fraktur, fraktöre,, frakturen, I&lt;br /&gt;
fräsen, 2./3. friest, frass, frösse, fries, gefräsen&lt;br /&gt;
freien,, frau, fräue,, gefrauen, V&lt;br /&gt;
  Pendant zu &#039;&#039;minnen, mann&#039;&#039; usw.&lt;br /&gt;
fremdeln,, fralmd, frälmde,, gefralmden, K&lt;br /&gt;
freuen,, fro / froh, frö / fröhe,, gefron / gefrohen&lt;br /&gt;
freveln,, fralv, frälve,, gefrelven, K&lt;br /&gt;
frickeln, frllckt, fralck, frälcke, frilck, gefralken, K&lt;br /&gt;
friemeln,, frulm, frülme,, gefrulmen, K&lt;br /&gt;
fringsen,, frangs, frängse,, gefrungsen&lt;br /&gt;
frisieren,, frisur, frisöre,, frisuren, I&lt;br /&gt;
fristen,, frast, fräste,, gefrosten&lt;br /&gt;
frömmeln,, frolmm, frölmme,, gefrolmmen, K&lt;br /&gt;
frosten,, frust, früste,, gefrusten&lt;br /&gt;
frösteln,, frolst, frölste, frilst, gefrolsten, K&lt;br /&gt;
frohlocken, frielick&amp;lt;br/&amp;gt;frielickst&amp;lt;br/&amp;gt;frielick&amp;lt;br/&amp;gt;frohlocken&amp;lt;br/&amp;gt;frohlockt&amp;lt;br/&amp;gt;frohlocken&amp;lt;br/&amp;gt;(analog zu &amp;quot;wollen&amp;quot;), fruhluck, frühlücke, frohlocke!, frohlocken&lt;br /&gt;
frotzeln,, frultz, frültze,, gefroltzen, K&lt;br /&gt;
fruchten,, frocht, fröchte,, gefrochten&lt;br /&gt;
frühstücken, stuckt früh, stiak fromb, stiäke frömb, stucke früh, frombstiaken, CD1PZ&lt;br /&gt;
frühstücken, uckt frühst, iak frombst, iäke frömbst, ucke frühst, frombstiaken, CD1PZ&lt;br /&gt;
  (diese Variante nur dann, wenn man sein Morgenessen besonders früh einnimmt)&lt;br /&gt;
frusten,, frost, fröste,, gefrosten&lt;br /&gt;
fuchsen,, fochs, föchse,, gefochsen&lt;br /&gt;
fuchteln,, folcht, fölchte,, gefulchten, K&lt;br /&gt;
fügen,, fog, föge,, gefogen&lt;br /&gt;
fugen,, foog, fööge,, gefoogen&lt;br /&gt;
fühlen, fuhlt, fiöhl, fiähle, fuhl, fiählen, D2&lt;br /&gt;
führen,, fohr, f&amp;amp;oelig;hre,, gefohren&lt;br /&gt;
fuhrwerken,, fahrwork, fährwörke,, fohrgewurken, Z&lt;br /&gt;
füllen,, fiall, fiälle,, gefiullen, D1&lt;br /&gt;
fummeln,, folmm, fölmme,, gefolmmen, K&lt;br /&gt;
fünfteln,, fialnft, fiälfnte,, fiulnften, D1K&lt;br /&gt;
funkeln,, folnk, fölnke,, gefolnken, K&lt;br /&gt;
funken,, fonk, fönke,, gefonken&lt;br /&gt;
funktionieren, fungiert zion, fungor zion, fungöre zion, fungiere zion, zionfungoren, IP4&lt;br /&gt;
funzen,, fonz, fönze,, gefonzen&lt;br /&gt;
fürchten, fircht, forcht, förchte, fircht, geforchten&lt;br /&gt;
furzen,, forz, förze,, geforzen&lt;br /&gt;
fusseln,, fossil, fössile,, fossēlen, V&lt;br /&gt;
füßeln, fulßt, fiölß, fiälße, fulß, fiälßen, D2K&lt;br /&gt;
fußen,, foß, föße,, gefoßen&lt;br /&gt;
futtern,, fortt, förtte,, gefortten, K&lt;br /&gt;
füttern,, fiarrt, fiärrte,, gefiarrten, D1K&lt;br /&gt;
fuzzeln, 2. fülzzst&amp;lt;br/&amp;gt;3. fülzzt, feffulzz, feffülzze, fülzz, feffulzzen, R&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/W&amp;diff=10404</id>
		<title>Starke Verben/W</title>
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		<updated>2025-06-08T11:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.duden.de/rechtschreibung/witschen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
wabbeln,, wabalb, wabälbe,, wabalben, K6&lt;br /&gt;
wabern,, worb, wörbe,, gewurben, K&lt;br /&gt;
wachen,, wuch, wüche,, gewachen&lt;br /&gt;
wachsen &amp;lt;em&amp;gt;(mit Wachs versehen)&amp;lt;/em&amp;gt;,, wiechs, wiechse,, gewachsen&lt;br /&gt;
wackeln,, wolck, wölcke,, gewolcken, K&lt;br /&gt;
waffeln,, wolff, wölffe,, gewolffen&lt;br /&gt;
wagen,, wug, wüge,, gewagen&lt;br /&gt;
wählen, wiehlt, wiahl, wiühle, wiehl, wiahlen, D3&lt;br /&gt;
wähnen,, wahn, wöhne,, gewuhnen&lt;br /&gt;
währen, wiehrt, wahr, wöhre, wiehr, gewohren&lt;br /&gt;
wahren,, wuhr, wühre,, gewohren&lt;br /&gt;
walken, wilkt, wolk, wölke, wilk, gewolken&lt;br /&gt;
walken [ɔː], walkt, wolk, wölke,, gewalken&lt;br /&gt;
wallen,, wull, wülle,, gewallen&lt;br /&gt;
wallfahren, fährt wall, fuhr wall, führe wall, fahre wall, wallgefahren, P&lt;br /&gt;
wallfahrten, ahrtet wallf, uhrt wiellf, ührte wiellf, ahrte walff, wallfgeahrten, P4Z&lt;br /&gt;
walten,, wult, wülte,, gewulten&lt;br /&gt;
wälzen,, wulz, wülze,, gewulzen&lt;br /&gt;
walzen,, wolz, wölze,, gewalzen&lt;br /&gt;
wandeln, wilnt, wolnd, wölnde, wilnd, gewolnden, K&lt;br /&gt;
wandern, wärnt, wiernd, wiernde, wärnd, gewarnden, K&lt;br /&gt;
wanken, wänkt, wienk, wienke,, gewanken&lt;br /&gt;
wappnen,, wonpp, wönppe, winpp, gewonppen, K&lt;br /&gt;
wärmen,, wirm, wirme,, gewarmen&lt;br /&gt;
warnen,, wurn, würne,, gewarnen&lt;br /&gt;
warten,, wurt, würte,, gewurten&lt;br /&gt;
wässern,, worß, wörße,, geworßen, K&lt;br /&gt;
waten, 2. waatst&amp;lt;br/&amp;gt;3. waadt, wot, wöte, wout, gewoten&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;wout&#039;&#039; so auszusprechen, als süge der amtierende Gouverneur von Kalifornien zum Volke: „Plieayse wout foa miey!“ Lautschrift unnötig – man versetze sich, um den Ton zu treffen, in die südöstliche Steiermark. (caru)&lt;br /&gt;
watscheln,, woltsch, wöltsche,, gewoltschen, K&lt;br /&gt;
watschen,, wutsch, wütsche,, gewatschen&lt;br /&gt;
wechseln, wilchst, wolchs, wölchse, wilchs, gewolchsen, K&lt;br /&gt;
wecken, wickt, wak, wüke, wick, gewocken&lt;br /&gt;
wedeln, wildt, wald, wälde, wild, gewolden, K&lt;br /&gt;
wegschaffen,, schuf weg, schüfe weg,, weggeschaffen &lt;br /&gt;
wehen,, wumb, wümbe,, gewamben, C&lt;br /&gt;
wehren,, wohr, wöhre,, gewohren&lt;br /&gt;
weiden,, wied, wiede,, gewieden&lt;br /&gt;
weigern,, wirg, wirge,, gewirgen, K&lt;br /&gt;
weihen,, wieh, wiehe,, gewiehen&lt;br /&gt;
weihnachten, nächt weih, nocht weih, nöchte weih, nachte weih, weihgenochten, P&lt;br /&gt;
weilen,, wiel, wiele,, gewielen&lt;br /&gt;
weinen,, wien, wiene,, gewienen&lt;br /&gt;
weißeln,, wilß, wilße,, gewilßen&lt;br /&gt;
weißen,, wiss, wisse,, gewissen&lt;br /&gt;
weiten,, wiet, wiete,, gewieten&lt;br /&gt;
welken, wilget, walk, wälke, wilk, gewolken&lt;br /&gt;
  Präsens analog &#039;&#039;gelten → gildet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wellen,, woll, wölle,, gewellen &lt;br /&gt;
wendeln, wilnt, walnd, wälnde, wilnd, gewolnden, K&lt;br /&gt;
wenden,, wandte, wendte,, gewandt&lt;br /&gt;
   das bislang schwache Verb muss ebenfalls gestorken werden „das Auto wandte“&lt;br /&gt;
werkeln, wlirkt, wlark, wlärke, wlirk, gewlurken, K2&lt;br /&gt;
werken,, work, wörke,, geworken&lt;br /&gt;
werten, wirt, wart, würte, wirt, geworten&lt;br /&gt;
wertschätzen, 1. ätze wertsch&amp;lt;br/&amp;gt; 2. itzt wirtsch&amp;lt;br/&amp;gt; 3. itzt wirtsch, atz wartsch, ütze würtsch, itz wirtsch, wortschgeotzen, PZ&lt;br /&gt;
wetteifern, eifert wett, irf watt, irfe wütt, eifere wett, wottgeïrfen, ZP&lt;br /&gt;
wetten, 2. wittst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. witt, wott, wötte, witt, gewotten&lt;br /&gt;
werbetexten, 2./3. betixt wer, betaxt wer, betüxte wer, betixt wer, werbetoxten, P&lt;br /&gt;
wettern,, wortt, wörtte,, gewortten, K&lt;br /&gt;
wetzen,, watz, wütze,, gewotzen&lt;br /&gt;
whatsappen, appt whats, opp whats, öppe whats, app whats, whatsgeoppen, P&lt;br /&gt;
wichsen,, wachs, wächse,, gewuchsen&lt;br /&gt;
wickeln,, walck, wälcke, wilck, gewulcken, K&lt;br /&gt;
widmen,, womd, wömde,, gewomden, K&lt;br /&gt;
wiederaufnehmen,, wiedernahm auf, wiedernähme auf,, aufwiedernommen, P3&lt;br /&gt;
wiederkäuen,, kuh wieder, kühe wieder,, wiedergekuhen, V&lt;br /&gt;
wiehern,, wirrch, wirrche,, gewirrchen, O2&lt;br /&gt;
wienern,, wuhrn, wührne,, gewuhnren, K&lt;br /&gt;
wiescherln, wlierscht, wlaarsch, wläärsche, wliersch, glewuurschen, K3&lt;br /&gt;
wieseln,, wals, wölse,, gewulsen, K&lt;br /&gt;
wiegen, wiggt, wag, wäge, wigg, gewegen&lt;br /&gt;
  z.B. ein Kind in den Armen&lt;br /&gt;
wikipedeln, pildt wiki, pold wiki, pölde wiki, pild wiki, wikipolden, K&lt;br /&gt;
wildeln,, wlald, wlälde,, gewlulden, K2&lt;br /&gt;
wildern, wirldt, world, wörlde, wirld, geworlden, K&lt;br /&gt;
wimmeln,, walmm, wälmme,, gewalmmen, K&lt;br /&gt;
wimmern,, wurmm, würmme,, gewurmmen, K&lt;br /&gt;
winken, winkt, wank, wünke, wink, gewunken&lt;br /&gt;
  Dem Partizipe nach dem Volke genehm.&lt;br /&gt;
winseln, wilnst, wolns, wölnse, wilns, gewolnsen, K&lt;br /&gt;
wintern,, wornt, wörnte,, gewornten, K&lt;br /&gt;
wippen,, wapp, wüppe,, gewoppen&lt;br /&gt;
wirbeln,, warlb, wärlbe,, geworlben, K&lt;br /&gt;
wirken,, wark, wörke,, gewurken&lt;br /&gt;
wirtschaften, 2. schäftst wirt&amp;lt;br/&amp;gt;3. schäft wirt, schuft wirt, schüfte wirt, schäft wirt, wirtgeschaften, P, &lt;br /&gt;
  insbesondere das Imperfekt wirft ein realistisches Schlaglicht auf den moralischen Stand der Wirtschaft unserer Zeit (AZ)&lt;br /&gt;
wischen,, wosch, wösche,, gewoschen&lt;br /&gt;
wischerln, 2. wlürsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. wlürscht, wlarsch, wlärsche, wlürsch, lewurschen, K3&lt;br /&gt;
wispern,, wuspar, wüspäre,, wosporen, Z&lt;br /&gt;
witschen,, watsch, wütsche,, gewutschen &lt;br /&gt;
wittern,, wartt, wärtte,, gewortten, K&lt;br /&gt;
witzeln,, wlatz, wlätze,, gewlutzen, K4&lt;br /&gt;
wobbeln,, wlobb, wlöbbe,, wlobben, K4&lt;br /&gt;
wogen,, wåg, wœge,, gewågen&lt;br /&gt;
wohnen,, wuhn, wühne,, gewuhnen&lt;br /&gt;
wölben,, wulb, wülbe,, gewulben, K&lt;br /&gt;
wollen,, wewoll, wewölle,, gewollen, R&lt;br /&gt;
wuchern, wircht, worch, wörche, wirch, geworchen, K&lt;br /&gt;
wuchten,, wocht, wöchte,, gewuchten &lt;br /&gt;
wühlen, wuhlt, wiöhl, wiähle, wuhl, wiählen, D2&lt;br /&gt;
wummern,, wormm, wörmme,, gewormmen, K&lt;br /&gt;
wundern, wnürdt, wnord, wnörde, wnürd, gewonrden, K4&lt;br /&gt;
wünschen,, wunsch, wönsche,, gewunschen&lt;br /&gt;
wuppen,, wopp, wöppe,, gewoppen&lt;br /&gt;
würdigen,, wurdag, würdäge,, gewordegen, Z&lt;br /&gt;
würfeln,, wularf, wülärfe,, würgelofen, AZ&lt;br /&gt;
würgen,, warg, wörge,, gewurgen&lt;br /&gt;
wurmen,, worm, wörme,, gewormen&lt;br /&gt;
wursteln,, wlorst, wlörste,, gewlorsten, K2&lt;br /&gt;
wurzeln, wirlzt, worlz, wörlze, wilrz, geworlzen, K&lt;br /&gt;
würzen,, warz, wärze,, geworzen&lt;br /&gt;
wuscheln, wlüscht, wliasch, wliäsche, wlüsch, wliuschen, K5&lt;br /&gt;
  mit diphthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
wuseln,, wals, wälse,, gewalsen, K&lt;br /&gt;
wüten,, wot, wöte,, gewoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10362</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10362"/>
		<updated>2025-03-21T14:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://de.wikipedia.org/wiki/Recto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen (https://de.sophiesoyer.com/product-page/abbrezeln-karte-mit-umschlag-a5)&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden&lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
:Abvent&lt;br /&gt;
;Nachweihnachtszeit&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;ausmachen&lt;br /&gt;
:»Den Rettich einzumachen gelang mir problemlos. Ihn wieder auszumachen kostete jedoch erhebliche Überwindung.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;bescholten&lt;br /&gt;
:aufgrund eines nicht einwandfreien Lebenswandels Gegenstand von öffentlichem, herabsetzendem Tadel; korrupt&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contracto&lt;br /&gt;
:Rückseite eines Blattes&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;enttrackt&lt;br /&gt;
:einfach, klar und sich leicht bewältigen, lösen lassend&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Ostentasche&lt;br /&gt;
:terra incognita&lt;br /&gt;
:»Die Internetwerbung kennt mich wie ihre Ostentasche« ([https://chaos.social/@ScottHuehnerkrisp/114004052476636150 Scott Hühnerkrisp])&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt]; [https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=herunterkochen%2Brunterkochen&amp;amp;bool=relevanz&amp;amp;gawoe=an&amp;amp;sp0=rart_ou])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; enden, zum Beispiel &#039;&#039;tapf&#039;&#039; = bisschen ängstlicher, &#039;&#039;mag&#039;&#039; = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;unfündig bleiben&lt;br /&gt;
:»Bist du fündig geworden?« – »Nein, ich bin unfündig geblieben.«&lt;br /&gt;
;ungerecht bleiben&lt;br /&gt;
:»Er blieb seiner Verantwortung ungerecht.«&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verentsellschaften&lt;br /&gt;
:privatisieren&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;zuhinter&lt;br /&gt;
:nachher, hinterher, hernach&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10332</id>
		<title>Partizipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10332"/>
		<updated>2025-02-21T20:55:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: Korrekte Anführungszeichen eingesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
;wohlwollen&lt;br /&gt;
:»Die Kritik wewull ihr wohl.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!« (https://www.duden.de/rechtschreibung/abstehen; Bedeutung 4)&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aufdinsen&lt;br /&gt;
:anschwellen &lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
:»Das ungünstige Wetter beknackte die bereits beknackte Situation noch mehr.«&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
:»Das Nichtauftauchen seines Besuchs belämmerte ihn ungemein.« (https://www.duden.de/rechtschreibung/belaemmern)&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erbosen&lt;br /&gt;
:»Er erboste die Katze zum Scherz.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.« (https://www.google.de/books/edition/Deutsche_Sprachbriefe/fzZAAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=missvergnüge&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;printsec=frontcover)&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;spannen&lt;br /&gt;
:1. interessieren, neugierig machen&lt;br /&gt;
:»Ob das schon bedacht wurde, spannt mich.«&lt;br /&gt;
:2. durch einen latenten Konflikt, Gereiztheit trüben&lt;br /&gt;
:»Die Frage der Waschküche spannte die Beziehungen.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;umweben&lt;br /&gt;
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;) (https://www.dwds.de/wb/dwb/verblümen)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10331</id>
		<title>Partizipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10331"/>
		<updated>2025-02-21T20:52:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
;wohlwollen&lt;br /&gt;
:»Die Kritik wewull ihr wohl.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!” (https://www.duden.de/rechtschreibung/abstehen; Bedeutung 4)&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aufdinsen&lt;br /&gt;
:anschwellen &lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
:»Das ungünstige Wetter beknackte die bereits beknackte Situation noch mehr.«&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
:»Das Nichtauftauchen seines Besuchs belämmerte ihn ungemein.« (https://www.duden.de/rechtschreibung/belaemmern)&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erbosen&lt;br /&gt;
:»Er erboste die Katze zum Scherz.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.« (https://www.google.de/books/edition/Deutsche_Sprachbriefe/fzZAAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=missvergnüge&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;printsec=frontcover)&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;spannen&lt;br /&gt;
:1. interessieren, neugierig machen&lt;br /&gt;
:»Ob das schon bedacht wurde, spannt mich.«&lt;br /&gt;
:2. durch einen latenten Konflikt, Gereiztheit trüben&lt;br /&gt;
:»Die Frage der Waschküche spannte die Beziehungen.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;umweben&lt;br /&gt;
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;) (https://www.dwds.de/wb/dwb/verblümen)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10330</id>
		<title>Partizipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10330"/>
		<updated>2025-02-21T20:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://sawogra.de/wa/scheinpartizip.html&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
;wohlwollen&lt;br /&gt;
:»Die Kritik wewull ihr wohl.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!”&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aufdinsen&lt;br /&gt;
:anschwellen &lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
:»Das ungünstige Wetter beknackte die bereits beknackte Situation noch mehr.«&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
:»Das Nichtauftauchen seines Besuchs belämmerte ihn ungemein.« (https://www.duden.de/rechtschreibung/belaemmern)&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erbosen&lt;br /&gt;
:»Er erboste die Katze zum Scherz.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.« (https://www.google.de/books/edition/Deutsche_Sprachbriefe/fzZAAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=missvergnüge&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;printsec=frontcover)&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;spannen&lt;br /&gt;
:1. interessieren, neugierig machen&lt;br /&gt;
:»Ob das schon bedacht wurde, spannt mich.«&lt;br /&gt;
:2. durch einen latenten Konflikt, Gereiztheit trüben&lt;br /&gt;
:»Die Frage der Waschküche spannte die Beziehungen.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;umweben&lt;br /&gt;
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;) (https://www.dwds.de/wb/dwb/verblümen)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10324</id>
		<title>Starke Verben/K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10324"/>
		<updated>2025-01-24T14:22:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
kabbeln, kilbbt, kolbb, külbbe, kilbb, gekolbben, K&lt;br /&gt;
kabeln,, kulb, külbe,, gekulben, K&lt;br /&gt;
kacheln, kilcht, kolch, kölche, kilch, gekolchen, K&lt;br /&gt;
kacken, käckt, kuk, küke,, gekacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kalauern,, kalur, kalüre,, kaloren&lt;br /&gt;
kalben, kilbt, kolb, kölbe, kilb, gekolben, K&lt;br /&gt;
kaleschen, kalischt, kalasch, kalösche, kalisch, kaloschen&lt;br /&gt;
kalfatern, fatert kal, furt kal, färte kal, firt kal, kalgeforten, PK&lt;br /&gt;
kalken,, kolk, kölke,, gekalken&lt;br /&gt;
kämmen,, kamm, kömme,, gekummen&lt;br /&gt;
kammerln, klärmmt, klurmm, klürmme, klirmm, glekarmmen, K3&lt;br /&gt;
kämpfen,, kompf, kömpfe,, gekompfen&lt;br /&gt;
kandidieren,, kandidatur, kandidatöre,, kandidaturen, I&lt;br /&gt;
kapern,, kurp, kürpe,, gekurpen, K&lt;br /&gt;
kappen,, kiep, kiepe,, gekappen&lt;br /&gt;
kärchern, krircht, krarch, krürche, krirch, gekrorchen, K2&lt;br /&gt;
karikieren,, karikatur, karikatöre,, karikaturen, I&lt;br /&gt;
karren,, korr, körre,, gekarren&lt;br /&gt;
kartätschen, tätscht kar, totsch kar, tütsche kar, titsch kar, kargetotschen, P&lt;br /&gt;
kartografieren,, grapsor karto, gräpsöre karto,, karto grammoren, VZP&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
kaschen,, kosch, kösche,, gekoschen&lt;br /&gt;
kasperln, klärspt, klursp, klürspe, klirsp, glekarspen, K3&lt;br /&gt;
kaspern,, kuspar, küspäre,, kosporen, Z&lt;br /&gt;
kasteien,, kastie, kastië,, kastiën&lt;br /&gt;
katalysieren,, katalysator, katalysatöre,, katalysatoren, I&lt;br /&gt;
katzbuckeln, ülckt k&#039;batz, ialck k&#039;butz, iälcke k&#039;bütz, ülck k&#039;batz, k&#039;batzgeulcken, DK5P4Z&lt;br /&gt;
  Das &#039; ist wie ein hebräisches &#039;&#039;schwa na&#039;&#039; auszusprechen.&lt;br /&gt;
kauderwelschen, welscht kauder, walsch kauder, wölsche kauder, wilsch kauder, kaudergewolschen, P&lt;br /&gt;
kauen,, kieb, kiebe,, gekauen&lt;br /&gt;
kauern,, kur, küre,, gekuren&lt;br /&gt;
kaufen, käuft, kief, kiefe,, gekaufen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
keckern,, keerg, keerge,, gekeergen, O1K&lt;br /&gt;
kegeln, kilgt, kalg, kelge, kilg, gekalgen, K&lt;br /&gt;
kehren,, kohr, köhre,, gekohren&lt;br /&gt;
keifen,, kiff, kiffe,, gekiffen&lt;br /&gt;
keilen,, kiel, kiele,, gekielen&lt;br /&gt;
keimen,, kiem, kieme,, gekiemen&lt;br /&gt;
kellern, kirll, karll, kürlle, kirll, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kellnern, knirllt, knarll, knürlle, knirll, geknorllen, K2&lt;br /&gt;
  Saltatorischer Verschub des n, normaler des r&lt;br /&gt;
keltern, kirlt, karlt, kärlte, kirlt, gekorlten, K&lt;br /&gt;
kennenlernen, lernt kennt, lorn kannte, lörne kännte, lirn kinn, gekannt gelornen, ZV&lt;br /&gt;
kentern, 2. kirntst&amp;lt;br/&amp;gt;3.kirnt, karnt, kürnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kerben, kirbt, karb, kürbe, kirb, gekorben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ketteln, kiltt, kaltt, kältte, kiltt, gekoltten, K&lt;br /&gt;
ketten, kitt, katt, kätte, kitt, gekotten&lt;br /&gt;
keuchen, kicht, kauch, küche, kich, gekuchen&lt;br /&gt;
keulen,, kaul, kaule,, gekulen&lt;br /&gt;
  Konjunktiv II ohne Umlaut zum Vermied der Verwalchs mit dem Konjunktiv I.&lt;br /&gt;
kichern,, kurch, kürche,, gekurchen, K&lt;br /&gt;
kicken,, kock, köcke,, gekocken&lt;br /&gt;
kidnappen, appt kind, opp kind, öppe kind, appe kind, kindgeoppen, VPK&lt;br /&gt;
  Einfache Abtrennung mit reverser Konsonantenmitnahme und -verschiebung.&lt;br /&gt;
kiebitzen,, botz kie, bötze kie,, kiegebutzen, P&lt;br /&gt;
kieken,, kigg, kigge,, gekiggen, O1&lt;br /&gt;
kiffen,, kaff, käffe,, gekaffen&lt;br /&gt;
killen,, kall, källe,, gekallen &lt;br /&gt;
killern,, karll, kärlle,, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kippeln,, kulpp, külppe,, gekulppen, K&lt;br /&gt;
kippen,, kapp, käppe,, gekappen&lt;br /&gt;
kirren,, karr, kärre,, gekorren &lt;br /&gt;
kitten,, kat, käte,, geketen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;bitten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kitzeln, kiltzt, koltz, költze, kiltz, gekoltzen, K&lt;br /&gt;
klabüstern [yː], klibirst, kloburst, klobürste [y] , klibirst, kloborsten, Z2&lt;br /&gt;
  coniugatio excurans latrinæ&lt;br /&gt;
klackern,, klekirk, klekirke,, klekarken&lt;br /&gt;
klaffen,, kluf, klüfe,, geklaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kläffen,, kloff, klöffe,, gekloffen&lt;br /&gt;
klagen,, klug, klüge,, geklagen&lt;br /&gt;
klammern,, klormm, klörmme, klirmm, geklormmen, K&lt;br /&gt;
klamüsern, 2./3. klamirst, klamors, klamœrse, klamirs, klamorsen, K&lt;br /&gt;
klappen,, kliep, kliepe,, geklappen&lt;br /&gt;
klappern, klirppt, klurpp, klürppe, klirpp, geklorppen, K&lt;br /&gt;
klären, kliert, klor, klöre, klier, gekloren&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(schlagen&amp;amp;#44; aufschlagen)&#039;&#039;,, klotsch, klötsche,, geklotschen&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(Klatsch erzählen)&#039;&#039;,, kluutsch, klüütsche,, geklatschen&lt;br /&gt;
klauben,, klob, klöbe,, gekloben&lt;br /&gt;
klauen,, klo, klö,, geklon&lt;br /&gt;
klausulieren,, klausure, klausöre,, klausuren, I&lt;br /&gt;
kleben,, klab, kläbe,, gekleben&lt;br /&gt;
kleckern, klirckt, klarck, klürcke, klirck, geklorcken, K&lt;br /&gt;
klecksen, 2. klickst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. klickst, klacks, kläckse,, geklocksen&lt;br /&gt;
kleiben,, klieb, kliebe,, geklieben &lt;br /&gt;
kleiden,, klitt, klitte,, geklitten&lt;br /&gt;
kleistern,, klirst, klirste,, geklirsten, K&lt;br /&gt;
klemmen,, klomm, klömme,, geklommen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb teilt sich nicht mehr nur die Herkunft, sondern hier jetzt auch die Vergangenheitsformen mit „klimmen“. Das war schon bei Wilhelm Busch so. (Er &#039;&#039;klomm&#039;&#039; sich die Finger in der Tür)&lt;br /&gt;
klempern,, kleermb, kleermbe,, gekleermben, O1K&lt;br /&gt;
klempnern,, knorlmp, knörlmpe,, geknorlmpen, K2&lt;br /&gt;
  Um sich hier der letzten Silbe zu entledigen und den Rest trotzdem noch halbwegs aussprechbar zu gestalten, mussten das &#039;&#039;l&#039;&#039; und das &#039;&#039;n&#039;&#039; gründlich umziehen.&lt;br /&gt;
kletten,, klatt, klötte,, geklotten&lt;br /&gt;
klettern,, klartt, klürtte,, geklortten, K&lt;br /&gt;
klicken,, klack, klöcke,, geklocken&lt;br /&gt;
klimpern,, kliermb, kliermbe,, gekliermben, O1K&lt;br /&gt;
klingeln,, klalng, klälnge,, geklulngen, K&lt;br /&gt;
klinken,, klank, klänke,, geklunken&lt;br /&gt;
klirren,, klier, kliere,, geklieren, O1&lt;br /&gt;
klittern,, klortt, klörtte,, geklurtten, K&lt;br /&gt;
klonen,, klun, klüne,, geklonen&lt;br /&gt;
klopfen,, kluff, klüffe,, gekluffen&lt;br /&gt;
klöppeln, klilppt, klolpp, klölppe, klilpp, geklolppen, K&lt;br /&gt;
kloppen,, klupp, klüppe,, gekloppen&lt;br /&gt;
knabbern,, knorbb, knörbbe,, geknorbben, K&lt;br /&gt;
knacken,, knock, knöcke,, geknocken&lt;br /&gt;
knallen,, knoll, knölle,, geknollen&lt;br /&gt;
knapsen,, knups, knüpse,, geknupsen&lt;br /&gt;
knarren,, knoor, knööre,, geknooren&lt;br /&gt;
knattern, knirttt, knortt, knörtte, knirtt, geknortten, K&lt;br /&gt;
knausern,, knies, knüsse,, gekniesen&lt;br /&gt;
knautschen,, knottsch, knöttsche,, geknottschen&lt;br /&gt;
knebeln, knilbt, knalb, knülbe, knilb, geknolben, K&lt;br /&gt;
knechten, 2. knich(t)st&amp;lt;br/&amp;gt; 3. knicht, knocht, knöchte, knicht, geknochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kneipen,, knaup, knäupe,, gekneupen&lt;br /&gt;
kneippen,, knopp, knöppe,, geknippen&lt;br /&gt;
kneten,, knut, knüte,, geknuten&lt;br /&gt;
knicken,, knuck, knücke,, geknucken&lt;br /&gt;
knien,, knong, knönge,, geknongen, C&lt;br /&gt;
knipsen,, knops, knöpse,, geknopsen&lt;br /&gt;
knirschen,, knorsch, knürsche,, geknorschen&lt;br /&gt;
knistern,, knarst, knärste,, geknarsten, K&lt;br /&gt;
knitteln,, knlatt, knlätte,, geknlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knittern,, knratt, knrätte,, geknrutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knarren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knödeln,, knold, knölde, knild, geknolden, K&lt;br /&gt;
knospen,, knusp, knüspe, knisp, geknospen&lt;br /&gt;
knoten,, knott, knötte,, geknotten&lt;br /&gt;
knuffen,, knoof, knööfe,, geknoofen&lt;br /&gt;
knüllen,, kniel, kniele,, geknielen&lt;br /&gt;
knüpfen,, knoff, knöffe,, geknoffen&lt;br /&gt;
  analog schlüpfen (siehe [[Rote Liste]])&lt;br /&gt;
knurren,, knorr, knörre,, geknorren&lt;br /&gt;
knuspern,, knorsp, knörspe,, geknorspen, K&lt;br /&gt;
knuten, 2. knütst&amp;lt;br/&amp;gt;3. knüt, knung, knünge, knüt, geknungen, C&lt;br /&gt;
knutschen,, knootsch, knöötsche,, geknootschen&lt;br /&gt;
köcheln, kilcht, kulch, külche, kilch, gekulchen, K&lt;br /&gt;
kochen,, kuch, küche,, gekochen&lt;br /&gt;
ködern,, kord, körde,, gekorden, K&lt;br /&gt;
kokeln,, kulk, külke,, gekolken, K&lt;br /&gt;
koksen,, kosk, köske,, gekosken, K&lt;br /&gt;
kollern, korllt, krull, krülle, korll, gekrollen, K2&lt;br /&gt;
kolorieren,, koloratur, koloratöre,, koloraturen, I&lt;br /&gt;
kommentieren,, kommentator, kommentatöre,, kommentatoren, I&lt;br /&gt;
kondensieren,, kondensator, kondensatöre,, kondensatoren, I&lt;br /&gt;
konditionieren,, konditor, konditöre,, konditoren, I&lt;br /&gt;
konjugieren,, konjunktur, konjugöre,, konjunkturen, I&lt;br /&gt;
können,, kekunn, kekünne,, gekönnen, R&lt;br /&gt;
konterkarieren, iert karo kontra, or karo kontra, öre karo kontra, iere karo kontra, konterkaroren&lt;br /&gt;
kontern,, kornt, körnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kontrahieren,, kontraktur, kontraktöre,, kontrakturen, I&lt;br /&gt;
koordinieren,, koordinator, koordinatöre,, koordinatoren, I&lt;br /&gt;
köpfen,, kupf, küpfe,, gekupfen&lt;br /&gt;
koppeln,, kulpp, külppe,, gekolppen, K&lt;br /&gt;
korkeln,, kurlk, kürlke,, gekorlken, K&lt;br /&gt;
korken,, kurk, kürke,, gekurken&lt;br /&gt;
körnen,, korn, kürne,, gekornen&lt;br /&gt;
korrigieren,, korrektur, korrektöre,, korrekturen, I&lt;br /&gt;
kosen, köst, kas, käse, kös, gekosen&lt;br /&gt;
kosten,, kåst, k&amp;amp;oelig;ste,, gekosten&lt;br /&gt;
  einen Preis haben&lt;br /&gt;
kosten,, kôte, kœte,, gekôten&lt;br /&gt;
  den Geschmack probieren&lt;br /&gt;
koten,, kut, küte,, gekoten &lt;br /&gt;
kotzen,, kutz, kütze,, gekutzen&lt;br /&gt;
krabbeln, krilbbt, krolbb, krülbbe, krilbb, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
krachen,, kruch, krüche,, gekrachen&lt;br /&gt;
krächzen, krichzt, krochz, kröchze, krichz, gekrochzen&lt;br /&gt;
kräftigen,, kraftog, kräftöge,, kraftogen, Z&lt;br /&gt;
krähen,, greng, grenge,, gegrengen, CO2&lt;br /&gt;
krakeelen, krakielt, krakaal, kraküüle, krakiel, krakoolen&lt;br /&gt;
krakeln,, krulk, krülke,, gekralken, K&lt;br /&gt;
krallen,, kroll, krölle,, gekrallen,&lt;br /&gt;
kramen,, krum, krüme,, gekramen&lt;br /&gt;
krampfen, krimpft, krumpf, krümpfe, krimpf, gekrumpfen&lt;br /&gt;
kränkeln, krälnkt, kralnk, krälnke,, gekronkeln, K&lt;br /&gt;
kranken,, krunk, krünke,, gekranken&lt;br /&gt;
kränken,, krachte, krächte,, gekracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kratzen, kritzt, krutz, krütze, kritz, gekrutzen&lt;br /&gt;
krauen,, krieb, kriebe,, gekrauen &lt;br /&gt;
kraulen,, krul, krüle,, gekrulen&lt;br /&gt;
kräuseln,, kruls, krülse,, gekrulsen&lt;br /&gt;
kraxeln,, kralx, krölxe, krilx, gekrolxen, K&lt;br /&gt;
krebsen,, krasb, kräsbe,, gekrasben&lt;br /&gt;
  willkürlicher Konsonantenverschub&lt;br /&gt;
kredenzen,, kredanz, kredünze,, kredonzen&lt;br /&gt;
kreieren,, kreatur, kreatöre,, kreaturen, I&lt;br /&gt;
kreisen,, krose, kröse,, krisen&lt;br /&gt;
  in Anlahn an das englische &amp;quot;rise, rose, risen&amp;quot; und entsprechend auszusprechen&lt;br /&gt;
kreißen,, kriss, krisse,, gekrissen&lt;br /&gt;
krempeln, krlimpt, krlamp, krlämpe, krlimp, krlompen, K2&lt;br /&gt;
kreuzen,, kruuz, krüüze,, gekruzen&lt;br /&gt;
kreuzigen,, kruzag, krüzäge,, gekruzegen, Z&lt;br /&gt;
kribbeln,, krolbb, krölbbe,, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(bekommen)&#039;&#039;, 1. kriege/krich&amp;lt;br/&amp;gt;2. krist/krichst/krixt&amp;lt;br/&amp;gt;3. krikt/kricht, krag, krächte, krich, gekregen, V&lt;br /&gt;
  Die 2. Person Singular Präsens wird analog zu &#039;&#039;hast&#039;&#039; (von &#039;&#039;haben&#039;&#039;) gebolden. In der 3. Person Singular ist die Verkürzung noch nicht ganz so weit fortgeschritten.&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(kämpfen)&#039;&#039;,, krog, kröge,, gekrugen&lt;br /&gt;
kriseln, 2./3. krirlst, krarls, krärlse, krirls, gekrurlsen, VK&lt;br /&gt;
  Ein zusätzliches &#039;&#039;r&#039;&#039; lässt es viel krisenhafter und krasser kringen.&lt;br /&gt;
kritteln,, krlatt, krlätte,, krlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;krallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kritzeln, kriltzt, kraltz, krältze, kriltz, gekraltzen, K&lt;br /&gt;
krönen,, krån, kr&amp;amp;oelig;ne,, gerkronen&lt;br /&gt;
krümeln,, krolm, krölme,, gekrolmen, K&lt;br /&gt;
krümmen,, kromm, krömme,, gekrommen&lt;br /&gt;
kryptieren,, lszqups, mtärvatg,, nuöswruhq, V&lt;br /&gt;
kugeln,, kolg, kölge,, gekolgen, K&lt;br /&gt;
kühlen,, kuhl, köhle,, gekuhlen&lt;br /&gt;
kullern,, kurll, kürlle,, gekurllen, K&lt;br /&gt;
kultivieren,, kultur, kultöre,, kulturen, I&lt;br /&gt;
kümmern,, karmm, kärmme,, gekarmmen, K&lt;br /&gt;
künden, 3. Sg. keust, kond, könde,, gekonden&lt;br /&gt;
  3. Sg. Präsens analog zu dünken / deucht&lt;br /&gt;
kündigen,, kondag, köndäge,, kondegen, Z&lt;br /&gt;
kundschaften,, schieft kund, schiefte kund,, kundgeschaften, P&lt;br /&gt;
künsteln, kilnst, kulnst, külnste, kilnst, gekulnsten, K&lt;br /&gt;
kuppeln, kilppt, kolpp, kölppe, kilpp, gekolppen, K&lt;br /&gt;
kurbeln,, korlb, körlbe,, gekorlben, K&lt;br /&gt;
  Dieses Verb wird Ihnen präsentoren von der Deutschen Zungenchirurgeninnung.&lt;br /&gt;
kurieren,, kurator, kuratöre,, kuratoren, I&lt;br /&gt;
kürschnern, knürrscht, knarrsch, knärrsche, knürrsch, geknorrschen, K2&lt;br /&gt;
kurven,, korv, körve,, gekorven&lt;br /&gt;
kürzen,, kurz, körze,, gekorzen&lt;br /&gt;
kuscheln, külscht, kolsch, kölsche, külsch, gekolschen, K&lt;br /&gt;
kuschen, küscht, kosch, kösche, küsch, gekoschen&lt;br /&gt;
küssen,, koss, kösse,, gekossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10323</id>
		<title>Starke Verben/K</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/K&amp;diff=10323"/>
		<updated>2025-01-24T14:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: Aussprachevariationen 2. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
kabbeln, kilbbt, kolbb, külbbe, kilbb, gekolbben, K&lt;br /&gt;
kabeln,, kulb, külbe,, gekulben, K&lt;br /&gt;
kacheln, kilcht, kolch, kölche, kilch, gekolchen, K&lt;br /&gt;
kacken, käckt, kuk, küke,, gekacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kalauern,, kalur, kalüre,, kaloren&lt;br /&gt;
kalben, kilbt, kolb, kölbe, kilb, gekolben, K&lt;br /&gt;
kaleschen, kalischt, kalasch, kalösche, kalisch, kaloschen&lt;br /&gt;
kalfatern, fatert kal, furt kal, färte kal, firt kal, kalgeforten, PK&lt;br /&gt;
kalken,, kolk, kölke,, gekalken&lt;br /&gt;
kämmen,, kamm, kömme,, gekummen&lt;br /&gt;
kammerln, klärmmt, klurmm, klürmme, klirmm, glekarmmen, K3&lt;br /&gt;
kämpfen,, kompf, kömpfe,, gekompfen&lt;br /&gt;
kandidieren,, kandidatur, kandidatöre,, kandidaturen, I&lt;br /&gt;
kapern,, kurp, kürpe,, gekurpen, K&lt;br /&gt;
kappen,, kiep, kiepe,, gekappen&lt;br /&gt;
kärchern, krircht, krarch, krürche, krirch, gekrorchen, K2&lt;br /&gt;
karikieren,, karikatur, karikatöre,, karikaturen, I&lt;br /&gt;
karren,, korr, körre,, gekarren&lt;br /&gt;
kartätschen, tätscht kar, totsch kar, tütsche kar, titsch kar, kargetotschen, P&lt;br /&gt;
kartografieren,, grapsor karto, gräpsöre karto,, karto grammoren, VZP&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
kaschen,, kosch, kösche,, gekoschen&lt;br /&gt;
kasperln, klärspt, klursp, klürspe, klirsp, glekarspen, K3&lt;br /&gt;
kaspern,, kuspar, küspäre,, kosporen, Z&lt;br /&gt;
kasteien,, kastie, kastië,, kastiën&lt;br /&gt;
katalysieren,, katalysator, katalysatöre,, katalysatoren, I&lt;br /&gt;
katzbuckeln, ülckt k&#039;batz, ialck k&#039;butz, iälcke k&#039;bütz, ülck k&#039;batz, k&#039;batzgeulcken, DK5P4Z&lt;br /&gt;
  Das &#039; ist wie ein hebräisches &#039;&#039;schwa na&#039;&#039; auszusprechen.&lt;br /&gt;
kauderwelschen, welscht kauder, walsch kauder, wölsche kauder, wilsch kauder, kaudergewolschen, P&lt;br /&gt;
kauen,, kieb, kiebe,, gekauen&lt;br /&gt;
kauern,, kur, küre,, gekuren&lt;br /&gt;
kaufen, käuft, kief, kiefe,, gekaufen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;laufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
keckern,, keerg, keerge,, gekeergen, O1K&lt;br /&gt;
kegeln, kilgt, kalg, kelge, kilg, gekalgen, K&lt;br /&gt;
kehren,, kohr, köhre,, gekohren&lt;br /&gt;
keifen,, kiff, kiffe,, gekiffen&lt;br /&gt;
keilen,, kiel, kiele,, gekielen&lt;br /&gt;
keimen,, kiem, kieme,, gekiemen&lt;br /&gt;
kellern, kirll, karll, kürlle, kirll, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kellnern, knirllt, knarll, knürlle, knirll, geknorllen, K2&lt;br /&gt;
  Saltatorischer Verschub des n, normaler des r&lt;br /&gt;
keltern, kirlt, karlt, kärlte, kirlt, gekorlten, K&lt;br /&gt;
kennenlernen, lernt kennt, lorn kannte, lörne kännte, lirn kinn, gekannt gelornen, ZV&lt;br /&gt;
kentern, 2. kirntst&amp;lt;br/&amp;gt;3.kirnt, karnt, kürnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kerben, kirbt, karb, kürbe, kirb, gekorben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ketteln, kiltt, kaltt, kältte, kiltt, gekoltten, K&lt;br /&gt;
ketten, kitt, katt, kätte, kitt, gekotten&lt;br /&gt;
keuchen, kicht, kauch, küche, kich, gekuchen&lt;br /&gt;
keulen,, kaul, kaule,, gekulen&lt;br /&gt;
  Konjunktiv II ohne Umlaut zum Vermied der Verwalchs mit dem Konjunktiv I.&lt;br /&gt;
kichern,, kurch, kürche,, gekurchen, K&lt;br /&gt;
kicken,, kock, köcke,, gekocken&lt;br /&gt;
kidnappen, appt kind, opp kind, öppe kind, appe kind, kindgeoppen, VPK&lt;br /&gt;
  Einfache Abtrennung mit reverser Konsonantenmitnahme und -verschiebung.&lt;br /&gt;
kiebitzen,, botz kie, bötze kie,, kiegebutzen, P&lt;br /&gt;
kieken,, kigg, kigge,, gekiggen, O1&lt;br /&gt;
kiffen,, kaff, käffe,, gekaffen&lt;br /&gt;
killen,, kall, källe,, gekallen &lt;br /&gt;
killern,, karll, kärlle,, gekorllen, K&lt;br /&gt;
kippeln,, kulpp, külppe,, gekulppen, K&lt;br /&gt;
kippen,, kapp, käppe,, gekappen&lt;br /&gt;
kirren,, karr, kärre,, gekorren &lt;br /&gt;
kitten,, kat, käte,, geketen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;bitten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kitzeln, kiltzt, koltz, költze, kiltz, gekoltzen, K&lt;br /&gt;
klabüstern [yː], klibirst, kloburst, klobürste [y] , klibirst, kloborsten, Z2&lt;br /&gt;
  coniugatio excurans latrinæ&lt;br /&gt;
klackern,, klekirk, klekirke,, klekarken&lt;br /&gt;
klaffen,, kluf, klüfe,, geklaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kläffen,, kloff, klöffe,, gekloffen&lt;br /&gt;
klagen,, klug, klüge,, geklagen&lt;br /&gt;
klammern,, klormm, klörmme, klirmm, geklormmen, K&lt;br /&gt;
klamüsern, 2./3. klamirst, klamors, klamœrse, klamirs, klamorsen, K&lt;br /&gt;
klappen,, kliep, kliepe,, geklappen&lt;br /&gt;
klappern, klirppt, klurpp, klürppe, klirpp, geklorppen, K&lt;br /&gt;
klären, kliert, klor, klöre, klier, gekloren&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(schlagen&amp;amp;#44; aufschlagen)&#039;&#039;,, klotsch, klötsche,, geklotschen&lt;br /&gt;
klatschen &#039;&#039;(Klatsch erzählen)&#039;&#039;,, kluutsch, klüütsche,, geklatschen&lt;br /&gt;
klauben,, klob, klöbe,, gekloben&lt;br /&gt;
klauen,, klo, klö,, geklon&lt;br /&gt;
klausulieren,, klausure, klausöre,, klausuren, I&lt;br /&gt;
kleben,, klab, kläbe,, gekleben&lt;br /&gt;
kleckern, klirckt, klarck, klürcke, klirck, geklorcken, K&lt;br /&gt;
klecksen, 2. klickst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. klickst, klacks, kläckse,, geklocksen&lt;br /&gt;
kleiben,, klieb, kliebe,, geklieben &lt;br /&gt;
kleiden,, klitt, klitte,, geklitten&lt;br /&gt;
kleistern,, klirst, klirste,, geklirsten, K&lt;br /&gt;
klemmen,, klomm, klömme,, geklommen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb teilt sich nicht mehr nur die Herkunft, sondern hier jetzt auch die Vergangenheitsformen mit „klimmen“. Das war schon bei Wilhelm Busch so. (Er &#039;&#039;klomm&#039;&#039; sich die Finger in der Tür)&lt;br /&gt;
klempern,, kleermb, kleermbe,, gekleermben, O1K&lt;br /&gt;
klempnern,, knorlmp, knörlmpe,, geknorlmpen, K2&lt;br /&gt;
  Um sich hier der letzten Silbe zu entledigen und den Rest trotzdem noch halbwegs aussprechbar zu gestalten, mussten das &#039;&#039;l&#039;&#039; und das &#039;&#039;n&#039;&#039; gründlich umziehen.&lt;br /&gt;
kletten,, klatt, klötte,, geklotten&lt;br /&gt;
klettern,, klartt, klürtte,, geklortten, K&lt;br /&gt;
klicken,, klack, klöcke,, geklocken&lt;br /&gt;
klimpern,, kliermb, kliermbe,, gekliermben, O1K&lt;br /&gt;
klingeln,, klalng, klälnge,, geklulngen, K&lt;br /&gt;
klinken,, klank, klänke,, geklunken&lt;br /&gt;
klirren,, klier, kliere,, geklieren, O1&lt;br /&gt;
klittern,, klortt, klörtte,, geklurtten, K&lt;br /&gt;
klonen,, klun, klüne,, geklonen&lt;br /&gt;
klopfen,, kluff, klüffe,, gekluffen&lt;br /&gt;
klöppeln, klilppt, klolpp, klölppe, klilpp, geklolppen, K&lt;br /&gt;
kloppen,, klupp, klüppe,, gekloppen&lt;br /&gt;
knabbern,, knorbb, knörbbe,, geknorbben, K&lt;br /&gt;
knacken,, knock, knöcke,, geknocken&lt;br /&gt;
knallen,, knoll, knölle,, geknollen&lt;br /&gt;
knapsen,, knups, knüpse,, geknupsen&lt;br /&gt;
knarren,, knoor, knööre,, geknooren&lt;br /&gt;
knattern, knirttt, knortt, knörtte, knirtt, geknortten, K&lt;br /&gt;
knausern,, knies, knüsse,, gekniesen&lt;br /&gt;
knautschen,, knottsch, knöttsche,, geknottschen&lt;br /&gt;
knebeln, knilbt, knalb, knülbe, knilb, geknolben, K&lt;br /&gt;
knechten, 2. knich(t)st&amp;lt;br/&amp;gt; 3. knicht, knocht, knöchte, knicht, geknochten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fechten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kneipen,, knaup, knäupe,, gekneupen&lt;br /&gt;
kneippen,, knopp, knöppe,, geknippen&lt;br /&gt;
kneten,, knut, knüte,, geknuten&lt;br /&gt;
knicken,, knuck, knücke,, geknucken&lt;br /&gt;
knien,, knong, knönge,, geknongen, C&lt;br /&gt;
knipsen,, knops, knöpse,, geknopsen&lt;br /&gt;
knirschen,, knorsch, knürsche,, geknorschen&lt;br /&gt;
knistern,, knarst, knärste,, geknarsten, K&lt;br /&gt;
knitteln,, knlatt, knlätte,, geknlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knittern,, knratt, knrätte,, geknrutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;knarren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
knödeln,, knold, knölde, knild, geknolden, K&lt;br /&gt;
knospen,, knusp, knüspe, knisp, geknospen&lt;br /&gt;
knoten,, knott, knötte,, geknotten&lt;br /&gt;
knuffen,, knoof, knööfe,, geknoofen&lt;br /&gt;
knüllen,, kniel, kniele,, geknielen&lt;br /&gt;
knüpfen,, knoff, knöffe,, geknoffen&lt;br /&gt;
  analog schlüpfen (siehe [[Rote Liste]])&lt;br /&gt;
knurren,, knorr, knörre,, geknorren&lt;br /&gt;
knuspern,, knorsp, knörspe,, geknorspen, K&lt;br /&gt;
knuten, 2. knütst&amp;lt;br/&amp;gt;3. knüt, knung, knünge, knüt, geknungen, C&lt;br /&gt;
knutschen,, knootsch, knöötsche,, geknootschen&lt;br /&gt;
köcheln, kilcht, kulch, külche, kilch, gekulchen, K&lt;br /&gt;
kochen,, kuch, küche,, gekochen&lt;br /&gt;
ködern,, kord, körde,, gekorden, K&lt;br /&gt;
kokeln,, kulk, külke,, gekolken, K&lt;br /&gt;
koksen,, kosk, köske,, gekosken, K&lt;br /&gt;
kollern, korllt, krull, krülle, korll, gekrollen, K2&lt;br /&gt;
kolorieren,, koloratur, koloratöre,, koloraturen, I&lt;br /&gt;
kommentieren,, kommentator, kommentatöre,, kommentatoren, I&lt;br /&gt;
kondensieren,, kondensator, kondensatöre,, kondensatoren, I&lt;br /&gt;
konditionieren,, konditor, konditöre,, konditoren, I&lt;br /&gt;
konjugieren,, konjunktur, konjugöre,, konjunkturen, I&lt;br /&gt;
können,, kekunn, kekünne,, gekönnen, R&lt;br /&gt;
konterkarieren, iert karo kontra, or karo kontra, öre karo kontra, iere karo kontra, konterkaroren&lt;br /&gt;
kontern,, kornt, körnte, kirnt, gekornten, K&lt;br /&gt;
kontrahieren,, kontraktur, kontraktöre,, kontrakturen, I&lt;br /&gt;
koordinieren,, koordinator, koordinatöre,, koordinatoren, I&lt;br /&gt;
köpfen,, kupf, küpfe,, gekupfen&lt;br /&gt;
koppeln,, kulpp, külppe,, gekolppen, K&lt;br /&gt;
korkeln,, kurlk, kürlke,, gekorlken, K&lt;br /&gt;
korken,, kurk, kürke,, gekurken&lt;br /&gt;
körnen,, korn, kürne,, gekornen&lt;br /&gt;
korrigieren,, korrektur, korrektöre,, korrekturen, I&lt;br /&gt;
kosen, köst, kas, käse, kös, gekosen&lt;br /&gt;
kosten,, kåst, k&amp;amp;oelig;ste,, gekosten&lt;br /&gt;
  einen Preis haben&lt;br /&gt;
kosten,, kôte, kœte,, gekôten&lt;br /&gt;
  den Geschmack probieren&lt;br /&gt;
koten,, kut, küte,, gekoten &lt;br /&gt;
kotzen,, kutz, kütze,, gekutzen&lt;br /&gt;
krabbeln, krilbbt, krolbb, krülbbe, krilbb, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
krachen,, kruch, krüche,, gekrachen&lt;br /&gt;
krächzen, krichzt, krochz, kröchze, krichz, gekrochzen&lt;br /&gt;
kräftigen,, kraftog, kräftöge,, kraftogen, Z&lt;br /&gt;
krähen,, greng, grenge,, gegrengen, CO2&lt;br /&gt;
krakeelen, krakielt, krakaal, kraküüle, krakiel, krakoolen&lt;br /&gt;
krakeln,, krulk, krülke,, gekralken, K&lt;br /&gt;
krallen,, kroll, krölle,, gekrallen,&lt;br /&gt;
kramen,, krum, krüme,, gekramen&lt;br /&gt;
krampfen, krimpft, krumpf, krümpfe, krimpf, gekrumpfen&lt;br /&gt;
kränkeln, krälnkt, kralnk, krälnke,, gekronkeln, K&lt;br /&gt;
kranken,, krunk, krünke,, gekranken&lt;br /&gt;
kränken,, krachte, krächte,, gekracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kratzen, kritzt, krutz, krütze, kritz, gekrutzen&lt;br /&gt;
krauen,, krieb, kriebe,, gekrauen &lt;br /&gt;
kraulen,, krul, krüle,, gekrulen&lt;br /&gt;
kräuseln,, kruls, krülse,, gekrulsen&lt;br /&gt;
kraxeln,, kralx, krölxe, krilx, gekrolxen, K&lt;br /&gt;
krebsen,, krasb, kräsbe,, gekrasben&lt;br /&gt;
  willkürlicher Konsonantenverschub&lt;br /&gt;
kredenzen,, kredanz, kredünze,, kredonzen&lt;br /&gt;
kreieren,, kreatur, kreatöre,, kreaturen, I&lt;br /&gt;
kreisen,, krose, kröse,, krisen&lt;br /&gt;
  in Anlahn an das englische &amp;quot;rise, rose, risen&amp;quot; und entsprechend auszusprechen&lt;br /&gt;
kreißen,, kriss, krisse,, gekrissen&lt;br /&gt;
krempeln, krlimpt, krlamp, krlämpe, krlimp, krlompen, K2&lt;br /&gt;
kreuzen,, kruuz, krüüze,, gekruzen&lt;br /&gt;
kreuzigen,, kruzag, krüzäge,, gekruzegen, Z&lt;br /&gt;
kribbeln,, krolbb, krölbbe,, gekrolbben, K&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(bekommen)&#039;&#039;, 1. kriege/krich&amp;lt;br/&amp;gt;2. krist,krichst, krixt&amp;lt;br/&amp;gt;3. krikt/kricht, krag, krächte, krich, gekregen, V&lt;br /&gt;
  Die 2. Person Singular Präsens wird analog zu &#039;&#039;hast&#039;&#039; (von &#039;&#039;haben&#039;&#039;) gebolden. In der 3. Person Singular ist die Verkürzung noch nicht ganz so weit fortgeschritten.&lt;br /&gt;
kriegen &#039;&#039;(kämpfen)&#039;&#039;,, krog, kröge,, gekrugen&lt;br /&gt;
kriseln, 2./3. krirlst, krarls, krärlse, krirls, gekrurlsen, VK&lt;br /&gt;
  Ein zusätzliches &#039;&#039;r&#039;&#039; lässt es viel krisenhafter und krasser kringen.&lt;br /&gt;
kritteln,, krlatt, krlätte,, krlutten, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;krallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kritzeln, kriltzt, kraltz, krältze, kriltz, gekraltzen, K&lt;br /&gt;
krönen,, krån, kr&amp;amp;oelig;ne,, gerkronen&lt;br /&gt;
krümeln,, krolm, krölme,, gekrolmen, K&lt;br /&gt;
krümmen,, kromm, krömme,, gekrommen&lt;br /&gt;
kryptieren,, lszqups, mtärvatg,, nuöswruhq, V&lt;br /&gt;
kugeln,, kolg, kölge,, gekolgen, K&lt;br /&gt;
kühlen,, kuhl, köhle,, gekuhlen&lt;br /&gt;
kullern,, kurll, kürlle,, gekurllen, K&lt;br /&gt;
kultivieren,, kultur, kultöre,, kulturen, I&lt;br /&gt;
kümmern,, karmm, kärmme,, gekarmmen, K&lt;br /&gt;
künden, 3. Sg. keust, kond, könde,, gekonden&lt;br /&gt;
  3. Sg. Präsens analog zu dünken / deucht&lt;br /&gt;
kündigen,, kondag, köndäge,, kondegen, Z&lt;br /&gt;
kundschaften,, schieft kund, schiefte kund,, kundgeschaften, P&lt;br /&gt;
künsteln, kilnst, kulnst, külnste, kilnst, gekulnsten, K&lt;br /&gt;
kuppeln, kilppt, kolpp, kölppe, kilpp, gekolppen, K&lt;br /&gt;
kurbeln,, korlb, körlbe,, gekorlben, K&lt;br /&gt;
  Dieses Verb wird Ihnen präsentoren von der Deutschen Zungenchirurgeninnung.&lt;br /&gt;
kurieren,, kurator, kuratöre,, kuratoren, I&lt;br /&gt;
kürschnern, knürrscht, knarrsch, knärrsche, knürrsch, geknorrschen, K2&lt;br /&gt;
kurven,, korv, körve,, gekorven&lt;br /&gt;
kürzen,, kurz, körze,, gekorzen&lt;br /&gt;
kuscheln, külscht, kolsch, kölsche, külsch, gekolschen, K&lt;br /&gt;
kuschen, küscht, kosch, kösche, küsch, gekoschen&lt;br /&gt;
küssen,, koss, kösse,, gekossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
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		<title>Entneinungen</title>
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		<updated>2025-01-19T22:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://de.wikipedia.org/wiki/Akademie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manche Wörter mit negativen Vorsilben wie &#039;&#039;a-&#039;&#039;, &#039;&#039;an-&#039;&#039;, &#039;&#039;anti-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039;, &#039;&#039;ent-&#039;&#039;, &#039;&#039;un-&#039;&#039;, &#039;&#039;in-&#039;&#039;, &#039;&#039;ir-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039; oder &#039;&#039;dis-&#039;&#039; scheinen ihre positiven Gegenstücke verloren zu haben. Wir stellen sie wieder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ablässig&lt;br /&gt;
:mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;Abolika&lt;br /&gt;
:muskelabbauende Hormone&lt;br /&gt;
;Alphabetismus&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zum Lesen und Schreiben (siehe wiktionary: https://de.wiktionary.org/wiki/Alphabetismus)&lt;br /&gt;
;alysieren&lt;br /&gt;
:ein Problem oder einen chemischen Verbund bei sich belassen.&lt;br /&gt;
;Anas&lt;br /&gt;
:eine Frucht aus dem hohen Norden, enthält sehr wenig Säure&lt;br /&gt;
;Archie&lt;br /&gt;
:jede Art von Herrschaftsform&lt;br /&gt;
;ausbleiblich&lt;br /&gt;
:sicher nicht eintretend (siehe: https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009131_3_3_3970)&lt;br /&gt;
:»aufgrund der derzeitigen Wirtschaftlage ist es ausbleiblich, dass die Staatsverschuldung sinkt«&lt;br /&gt;
;aussprechlich&lt;br /&gt;
:gut herüberzubringen, da positiv und leicht vorstellbar (siehe: https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009131_3_4_4593)&lt;br /&gt;
;ausstehlich&lt;br /&gt;
:nett, umgänglich (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/ausstehlich)&lt;br /&gt;
;bändig&lt;br /&gt;
:zahm&lt;br /&gt;
;beholfen&lt;br /&gt;
:geschickt&lt;br /&gt;
;behren&lt;br /&gt;
:über etwas Gewünschtes im vollen Umfang verfügen&lt;br /&gt;
:»Die Ergebnisse behren einer empirischen Grundlage und gelten daher als hinreichend gesichert.«&lt;br /&gt;
;befleckte Empfängnis&lt;br /&gt;
:Lehre, dass Maria Jesus durch einen ganz normalen Zeugungsakt von ihrem Mann empfangen hat und dass Jesus ein zwar moralisch bedeutsamer, aber dich ganz normaler Mensch (ohne göttliche Anteile) gewesen ist. Diese aufgeklärte nüchterne Betrachtungsweise wird von einigen Vertretern von sogenanntem »Kirchen« aus historischen Gründen nicht so gerne unter das Volk gebracht&lt;br /&gt;
;bezil &lt;br /&gt;
:hochbegabt&lt;br /&gt;
;bezwinglich&lt;br /&gt;
:besiegbar, beherrschbar (siehe Duden https://www.duden.de/rechtschreibung/bezwinglich)&lt;br /&gt;
;bil&lt;br /&gt;
:intelligent&lt;br /&gt;
;Bilden (Pluralwort)&lt;br /&gt;
:angenehme Umstände, Auswirkungen, Begleiterscheinungen von etwas, was jemandem schicksalhaft widerfährt&lt;br /&gt;
;Bill (Singularwort)&lt;br /&gt;
:gute Behandlung; Recht; etwas Gutes, was jemandem passiert &lt;br /&gt;
;Biss&lt;br /&gt;
:reichhaltige Mahlzeit&lt;br /&gt;
;Blass&lt;br /&gt;
:Auferlog von Sündenstrafen&lt;br /&gt;
;(sich nicht) blöden&lt;br /&gt;
:sich entdreisten&lt;br /&gt;
:sich nicht scheuen, etwas Kluges, Feinsinniges zu tun (vgl. [http://www.duden.de/rechtschreibung/entbloeden], [http://www.textlog.de/38774.html])&lt;br /&gt;
;brupt &lt;br /&gt;
:allmählich &lt;br /&gt;
;Busschlüssel&lt;br /&gt;
:Werkzeug für alles außer Innensechskant&lt;br /&gt;
;cken&lt;br /&gt;
:die leiseste Körperberührung nicht einmal in Erwägung ziehen&lt;br /&gt;
;cle sam&lt;br /&gt;
:Spitzname für Nichtamerikaner&lt;br /&gt;
;Counter&lt;br /&gt;
:Supermarkt mit sehr hohen Preisen&lt;br /&gt;
;Dam&lt;br /&gt;
:Menschensohn&lt;br /&gt;
;Dianer&lt;br /&gt;
:Einwanderer nach Amerika&lt;br /&gt;
;digen&lt;br /&gt;
:zuagroast&lt;br /&gt;
;digniert &lt;br /&gt;
:würdig&lt;br /&gt;
;digo&lt;br /&gt;
:gelb-grüner Farbton&lt;br /&gt;
;Dikativ&lt;br /&gt;
:grammatischer Modus zum Darstall der Unwirknis (vorzugsweise in fiktionalen, theologischen und philosophischen Texten)&lt;br /&gt;
;dipös&lt;br /&gt;
:mager&lt;br /&gt;
;disch&lt;br /&gt;
:1. nicht von der Erde stammend&lt;br /&gt;
:2. nicht aus Indien stammend&lt;br /&gt;
;Dividuum&lt;br /&gt;
:Mehrfachwesen (siehe: https://de.wiktionary.org/wiki/Dividuum)&lt;br /&gt;
;Diz&lt;br /&gt;
:belanglose Tatsache, unwichtiger Umstand&lt;br /&gt;
;dstringierend&lt;br /&gt;
:auseinanderschiebend&lt;br /&gt;
;drett&lt;br /&gt;
:ungepflegt, schmuddelig, unordentlich, abstoßend, schlecht angezogen&lt;br /&gt;
;Dulation&lt;br /&gt;
:völlige Glätte&lt;br /&gt;
;durchdringlich (betont auf &#039;&#039;dring&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:leicht zu durchqueren, passierbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb2/durchdringlich)&lt;br /&gt;
;Dustrie&lt;br /&gt;
:Handel&lt;br /&gt;
;E  (Doche)&lt;br /&gt;
:eine Person, die nicht die Tochter eines Geschwisters ist&lt;br /&gt;
;entwegt&lt;br /&gt;
:gelegentlich, unbeständig, mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;erbittlich&lt;br /&gt;
:sanft, gnädig&lt;br /&gt;
;erhört&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, bekannt; &#039;&#039;Verhalten:&#039;&#039; angemessen, zurückhaltend&lt;br /&gt;
;Erration&lt;br /&gt;
:Gleichblieb eines Zustands&lt;br /&gt;
;Fallflucht&lt;br /&gt;
:moralisch korrektes Verhalten nach einem Crash mit einem Kraftfahrzeug. Man bleibt so lange am Ort des Geschehens, einschließlich Erste-Hilfe-Maßnahmen, Alarmieren des Rettungsdienst und der Polizei, bis alles Notwendige erfolgen ist und alles Wichtige gekloren ist. Fallflucht wird als solches nicht mit Gefängnis bedroht.&lt;br /&gt;
;fam&lt;br /&gt;
:in wohlmeinender Weise aufrichtig und offen&lt;br /&gt;
;fantil&lt;br /&gt;
:reif&lt;br /&gt;
;Ferno&lt;br /&gt;
:Himmel, Paradies&lt;br /&gt;
;Fibrillator&lt;br /&gt;
:Gerät zur Erzeugung von Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation)&lt;br /&gt;
;Finitiv&lt;br /&gt;
:Zu den Finitiven zählen alle konjugorenen (»finiten«) Verbformen.&lt;br /&gt;
;Flat&lt;br /&gt;
:nicht abstoßend wirkender bzw. attraktiver Dreck oder Schmutz&lt;br /&gt;
;flätig&lt;br /&gt;
:sich gewählt ausdrückend&lt;br /&gt;
;Flugzeugglück&lt;br /&gt;
:unfallfreier Flug &lt;br /&gt;
:»Nach dem Flugzeugglück auf unserem Hinflug genossen wir die Tage auf Mallorca.«&lt;br /&gt;
;frarot&lt;br /&gt;
:bezeichnet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Frequenzbereich oder darüber&lt;br /&gt;
;freundlicher Akt&lt;br /&gt;
:(diplomatischer Begriff) Handlung, durch die ein anderer Staat gesunden oder geheilen wird&lt;br /&gt;
;Frika&lt;br /&gt;
:die nicht schwarzen Kontinente und Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;Gar&lt;br /&gt;
:Nicht-Magyare&lt;br /&gt;
;gefähr&lt;br /&gt;
:genau&lt;br /&gt;
;gehalten&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, freundlich, fürsorglich, offen&lt;br /&gt;
;Geheuer&lt;br /&gt;
:kleines, knuffiges, harmloses Wesen&lt;br /&gt;
;Gehtmehr&lt;br /&gt;
:eine Position mit weiteren Perspektiven&lt;br /&gt;
:»Um keine Verletzungen zu riskieren, sollte man die Übung auf jeden Fall bis zum Gehtmehr ausreizen.«&lt;br /&gt;
;gehindert&lt;br /&gt;
:mit einigen Schwierigkeiten, gegen einige Widerstände (»Sie konnten den Tresor gehindert ausräumen.«)&lt;br /&gt;
;gehobelt&lt;br /&gt;
:feinfühlig, kultiviert&lt;br /&gt;
;gemein&lt;br /&gt;
:überhaupt nicht&lt;br /&gt;
;Genieur&lt;br /&gt;
:ein Geisteswissenschaftler oder sonst jemand, dem Ingenieure mit einem irrationalen Hass begegnen&lt;br /&gt;
;Gereimtheiten&lt;br /&gt;
:stimmige Zusammenhänge&lt;br /&gt;
;geschlacht&lt;br /&gt;
:zierlich&lt;br /&gt;
;gestüm&lt;br /&gt;
:bedächtig bis verzagt (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/gestüm)&lt;br /&gt;
;Getüm&lt;br /&gt;
:freundliches Fabelwesen| der Begriff wird auch im übertragenen Sinne verwonden&lt;br /&gt;
;Geziefer&lt;br /&gt;
:erwünschte Tiere (siehe: https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/gewagt-geantwortet-warum-gibt-es-ungeziefer--aber-kein-geziefer--5490776.html)&lt;br /&gt;
;gezogen&lt;br /&gt;
:artig, lieb, brav (siehe: http://www.mhdwb-online.de/Etexte/PDF/Apk.pdf; Zeile 5909)&lt;br /&gt;
;ggressiv&lt;br /&gt;
:Streit aus den Weg gehend&lt;br /&gt;
;glaublich&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, unspektakulär (siehe: https://fwb-online.de/lemma/glaublich.s.4adj; auch im Duden)&lt;br /&gt;
;glophil&lt;br /&gt;
:englandfeindlich&lt;br /&gt;
;Glücksmaschine&lt;br /&gt;
:nicht abgestürztes Flugzeug&lt;br /&gt;
;Glücksort&lt;br /&gt;
:Ort, an dem ein Fall passiert ist&lt;br /&gt;
;Golstadt&lt;br /&gt;
:Wolfsburg&lt;br /&gt;
;Gone&lt;br /&gt;
:jemand, der seinen Bruder nicht entgegen dem Befehl seines Onkels bestattet&lt;br /&gt;
;Gwer&lt;br /&gt;
:giftige (sub-)tropische Wurzel&lt;br /&gt;
;heildrohend&lt;br /&gt;
:beruhigende Atmosphäre&lt;br /&gt;
;Iderata&lt;br /&gt;
:was man im Leben vermeiden sollte&lt;br /&gt;
;Ierte Kirchen&lt;br /&gt;
:nicht der Kirchenunion angehörige Kirchen&lt;br /&gt;
;iform&lt;br /&gt;
:in verschiedenen Gestalten erscheinend, uneinheitlich&lt;br /&gt;
;Ign&lt;br /&gt;
:Schlichtheit&lt;br /&gt;
;isieren&lt;br /&gt;
:nicht in Regenbogenfarben schimmern&lt;br /&gt;
;isono &lt;br /&gt;
:mehrstimmig, zwieträchtig, nicht einmütig&lt;br /&gt;
;Itation&lt;br /&gt;
:das Original&lt;br /&gt;
;itiieren&lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;iversell&lt;br /&gt;
:eingeschränkt auf bestimmte Bereiche&lt;br /&gt;
;Iversität&lt;br /&gt;
:Institution zur (un?)systematischen Verdummung, Tiefschule&lt;br /&gt;
;Iversum&lt;br /&gt;
:Teilabschnitt des quantenphysikalischen Multiversums&lt;br /&gt;
;junkt&lt;br /&gt;
:verbunden&lt;br /&gt;
;Jurie&lt;br /&gt;
:Lob, Schmeichelei&lt;br /&gt;
;K&lt;br /&gt;
:nicht-rundes Speichermedium&lt;br /&gt;
;Ka&lt;br /&gt;
:Maya, Azteke&lt;br /&gt;
;Kademie &lt;br /&gt;
:unvollständig ausgebaute Iversität&lt;br /&gt;
;kadent&lt;br /&gt;
:Ausschweifungen abgeneigt, spartanisch&lt;br /&gt;
;Kalkulie&lt;br /&gt;
:Verstehen von rechnerischen und mathematischen Sachverhalten&lt;br /&gt;
;Kant&lt;br /&gt;
:unterste Stimmlage&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:Neuzeit&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:ein Lurchtier, das sich bei Schreckreaktionen so dreht, dass man seinen Rücken sieht, im übertragenen Sinn auch eine Person, die immer das Gute annimmt und vorhersagt (das habe ich gleich gesagen, dass das so einen guten Anfang nimmt)&lt;br /&gt;
;ken&lt;br /&gt;
:Gutes vorhersagen &lt;br /&gt;
;Ker&lt;br /&gt;
:vertreibt Honigbienen, vernichtet Honig&lt;br /&gt;
;Kette&lt;br /&gt;
:großer, dicker Datenspeicher&lt;br /&gt;
;klarieren&lt;br /&gt;
:eine Deklaration rückgängig machen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;(EDV)&#039;&#039; »Kann man einen einmal deklarierten Operator irgendwie wieder klarieren?«&amp;lt;br/&amp;gt;»2029 erfolgte auf Druck vieler Staaten die Allgemeine Klaration der Menschenrechte.«&lt;br /&gt;
;Ko&lt;br /&gt;
:siehe Kothek&lt;br /&gt;
;kognito&lt;br /&gt;
:für alle erkennbar&lt;br /&gt;
;kontinent&lt;br /&gt;
:fähig, seine Blasenfunktion zu kontrollieren (siehe Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/kontinent)&lt;br /&gt;
;korieren&lt;br /&gt;
:abschmücken&lt;br /&gt;
;Kothek&lt;br /&gt;
:Lokalität mit Tanz- und Musikverbot&lt;br /&gt;
;krepant&lt;br /&gt;
:eindeutig&lt;br /&gt;
;kret&lt;br /&gt;
:mitteilsam, tratschlustig&lt;br /&gt;
;kribisch&lt;br /&gt;
:schlampig&lt;br /&gt;
;Kus&lt;br /&gt;
:rundes, flugunfähiges Objekt (auch UNFO genannt)&lt;br /&gt;
;Kussion&lt;br /&gt;
:Zustand, bei dem eine Gruppe von Menschen über einen Sachverhalt schweigt&lt;br /&gt;
;Lexie&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zu lesen&lt;br /&gt;
;Libi&lt;br /&gt;
:[Nachweis der] Anwesenheit am Tatort zur Tatzeit&lt;br /&gt;
;Lope, die&lt;br /&gt;
:nicht zu den Antilopen zählende Vierbeinerin&lt;br /&gt;
;Lphin&lt;br /&gt;
:Sammelbezeichnung für verschiedene Arten von Fischen, Kalmaren usw. (Nahrung von Tümmlern)&lt;br /&gt;
;Lumnus&lt;br /&gt;
:Studierender&lt;br /&gt;
;luster&lt;br /&gt;
:der Öffentlichkeit unbekannt (lateinisch [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=2896.msg45408#msg45408 lustris])&lt;br /&gt;
;Magoge&lt;br /&gt;
:ein Redner, der sich um Sachlichkeit bemüht und das Publikum auffordert, selbst nachzudenken und sich nicht verführen zu lassen.&lt;br /&gt;
;Malgamierung&lt;br /&gt;
:Auseinandernehmen eines zusammengesetzten Begriffs in seine Einzelbestandteile, von arabisch ملغمة (malgam) »das Erweichende«&lt;br /&gt;
;mens&lt;br /&gt;
:außerordelnt klein&lt;br /&gt;
;ment&lt;br /&gt;
:geistig fit&lt;br /&gt;
;Menti&lt;br /&gt;
:Bestätigung eines kursierenden Behaupts&lt;br /&gt;
;Merika&lt;br /&gt;
:die Ostfeste&lt;br /&gt;
;minent&lt;br /&gt;
:nicht bevorstehend, nicht drohend&lt;br /&gt;
;Mon&lt;br /&gt;
:Goldglänzendes, zähes, mattes, amorphes Edelmetall mit hoher elektrischer und thermischer Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
;morph&lt;br /&gt;
:nach strengen Kriterien geformt&lt;br /&gt;
;mun&lt;br /&gt;
:empfänglich für Krankheiten&lt;br /&gt;
;müsant&lt;br /&gt;
:witzlos, langweilig&lt;br /&gt;
;Na&lt;br /&gt;
:Stadt nicht in NRW&lt;br /&gt;
;nachahmlich&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, normal, unauffällig&lt;br /&gt;
;nahbar&lt;br /&gt;
:zugänglich, jovial (siehe Duden https://www.duden.de/rechtschreibung/nahbar)&lt;br /&gt;
;nalog&lt;br /&gt;
:unterschiedlich&lt;br /&gt;
;Ne&lt;br /&gt;
:keine Ordensschwester&lt;br /&gt;
;Neyland&lt;br /&gt;
:Park für intelligente Freizeitbeschäfugt&lt;br /&gt;
;nimalisch&lt;br /&gt;
:nicht tierisch, trieblos&lt;br /&gt;
;nonym&lt;br /&gt;
:namentlich auftretend&lt;br /&gt;
;Norak&lt;br /&gt;
:Sonnenkleidung oder auch Schutz gegen Wärme&lt;br /&gt;
;Obhutnahme&lt;br /&gt;
:Freigabe aus Schutzsituation&lt;br /&gt;
;Onie&lt;br /&gt;
:unverhüllter Spott&lt;br /&gt;
;pässlich &lt;br /&gt;
:von schwerem Wohlsein befallen&lt;br /&gt;
;pathisch&lt;br /&gt;
:zu starken Emotionen neigend&lt;br /&gt;
;Pens&lt;br /&gt;
:Auferlog einer Verpflocht&lt;br /&gt;
;pertinent&lt;br /&gt;
:verschämt| freundlich, zuvorkommend&lt;br /&gt;
;Petus&lt;br /&gt;
:Lethargie, Nicht-Antrieb&lt;br /&gt;
;ponieren&lt;br /&gt;
:keinen Eindruck machen, keine Achtung einflößen&lt;br /&gt;
;posant&lt;br /&gt;
:nicht beeindruckend&lt;br /&gt;
;Postel&lt;br /&gt;
:Person, die nicht von Jesus Christus gesandt wurde&lt;br /&gt;
;Pot [poː]&lt;br /&gt;
:Eine Stelle, an welcher nichts angesammelt oder angehäuft werden kann&lt;br /&gt;
;Potheke&lt;br /&gt;
:Depot für biologische Kampfstoffe&lt;br /&gt;
;pressiv&lt;br /&gt;
:gut gelaunt&lt;br /&gt;
;pulsiv&lt;br /&gt;
:behäbig, unspontan&lt;br /&gt;
;putabel&lt;br /&gt;
:unstrittig&lt;br /&gt;
;Quar&lt;br /&gt;
:Verkäufer ausschließlich neuer Bücher&lt;br /&gt;
;Quariat&lt;br /&gt;
:auf neue, ungebrauchte Bücher spezialis georenes Geschäft&lt;br /&gt;
;Quitäten&lt;br /&gt;
:Utensilien aus der Science-Fiction&lt;br /&gt;
;re&lt;br /&gt;
:geistig normal| nicht besonders toll&lt;br /&gt;
;Ristokrat&lt;br /&gt;
:Proletarier&lt;br /&gt;
;ritieren&lt;br /&gt;
:beruhigen, für Klarheit sorgen&lt;br /&gt;
;S&lt;br /&gt;
:Kurzform zu Sertation&lt;br /&gt;
;sagbar&lt;br /&gt;
:leicht beschreibbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/sagbar)&lt;br /&gt;
;säglich&lt;br /&gt;
:toll, begrüßenswert (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/säglich)&lt;br /&gt;
;Schärferelation&lt;br /&gt;
:Kaldentals Schärferelation, Begriff aus der Quantenphysik, zwei komplementäre Eigenschaften (Ort, Impuls) eines Teilchens sind gleichzeitig beliebig genau bestimmbar&lt;br /&gt;
;schätzbar&lt;br /&gt;
:wertlos&lt;br /&gt;
;Schlitt&lt;br /&gt;
:alles außer Talg&lt;br /&gt;
;Schuldsvermutung&lt;br /&gt;
:juristischer Begriff, jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung angeklagt ist, ist so lange als schuldig anzusehen, bis seine Unschuld zweifelsfrei erwiesen ist; im Mittelalter beliebte Methode, um gehasste Mitbürger umzubringen. Er oder sie wurden als Hexe/r denunziert und dann die Probe gemacht: gefesselt ins Wasser werfen. Starb die Person durch Untergehen, war die Unschuld bewiesen und alles paletti, blieb sie dagegen unerwarteterweise an der Oberfläche schwimmen, traf die &#039;&#039;Schuldsvermutung&#039;&#039; zu, die Schuld war bewiesen und als Strafe durfte sie verbrannt werden. So oder so war man sie los. Die Schuldsvermutung war (und ist noch) eine geeignete Methode und wird auch heute noch praktiziert (Guantanamo, Folter …)&lt;br /&gt;
;Sel&lt;br /&gt;
:Festland&lt;br /&gt;
;sen&lt;br /&gt;
:loben, ermutigen&lt;br /&gt;
;Sertation&lt;br /&gt;
:Abschlussarbeit, welche die Aberkann des Doktortitels nach sich zieht&lt;br /&gt;
;Sident&lt;br /&gt;
:insbesondere im Realsozialismus (un)gebräuchlicher Begriff für den braven, angepassten Bürger&lt;br /&gt;
;Sien&lt;br /&gt;
:alles außerhalb des größten Kontinents&lt;br /&gt;
;sinuieren &lt;br /&gt;
:ausreden&lt;br /&gt;
;Solvent&lt;br /&gt;
:Schulabgänger ohne Abschluss&lt;br /&gt;
;sonant&lt;br /&gt;
:wohlklingend&lt;br /&gt;
;Spektor&lt;br /&gt;
:Vertuscher&lt;br /&gt;
;Spermie&lt;br /&gt;
:Verteidugs einer Eizelle gegen zwei Spermien&lt;br /&gt;
;spiriert sein&lt;br /&gt;
:keine Ideen haben&lt;br /&gt;
;Spot [spoːt]&lt;br /&gt;
:weiser, gütiger Herrscher&lt;br /&gt;
;stantan&lt;br /&gt;
:mit erheblicher Verzögerung&lt;br /&gt;
;Stat&lt;br /&gt;
:Stabiles chemisches Element mit dem Elementsymbol St und der Ordnungszahl 85&lt;br /&gt;
;stinent&lt;br /&gt;
:nicht enthaltsam, alkoholischen Getränken zuneigend&lt;br /&gt;
;Stinkt&lt;br /&gt;
:unsicheres, schwammiges Gefühl&lt;br /&gt;
;Stitution&lt;br /&gt;
:lockere Organisationsform&lt;br /&gt;
;strakt&lt;br /&gt;
:figürlich&lt;br /&gt;
;strus&lt;br /&gt;
:klar, leicht verständlich&lt;br /&gt;
;Sulaner&lt;br /&gt;
:Festlandbewohner&lt;br /&gt;
;sult&lt;br /&gt;
:plötzlicher Verlust eines zerebralen Defizits&lt;br /&gt;
;surd&lt;br /&gt;
:sinnvoll, einleuchtend&lt;br /&gt;
;Sylant &lt;br /&gt;
:1. Einheimischer, 2. Abgeschobener&lt;br /&gt;
;Szendent&lt;br /&gt;
:Nachkomme (Gegenteil von &#039;&#039;Aszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; Vorfahre (Gegenteil von &#039;&#039;Deszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; allgemein: in gerader Linie Verwandter&lt;br /&gt;
;takt&lt;br /&gt;
:beschädigt, nicht funktionsfähig&lt;br /&gt;
;Tanz&lt;br /&gt;
:Nähe&lt;br /&gt;
;tanzieren&lt;br /&gt;
:annähern, aufholen&lt;br /&gt;
;Tarktis (Ntarktis)&lt;br /&gt;
:die von Menschen dauerhaft bewohnten Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;teger&lt;br /&gt;
:unredlich, makelbehaftet&lt;br /&gt;
;Tegration&lt;br /&gt;
:Ausgrenzung &lt;br /&gt;
;Tellekt&lt;br /&gt;
:Stumpfsinn&lt;br /&gt;
;tensiv &lt;br /&gt;
:moderat&lt;br /&gt;
;terbrochen&lt;br /&gt;
:ununterbrochen&lt;br /&gt;
;teressant&lt;br /&gt;
:belanglos, egal&lt;br /&gt;
;Tergrund&lt;br /&gt;
:für die Öffentlichkeit und staatliche Behörden transparenter Aktionsbereich&lt;br /&gt;
:»im Tergrund agieren«&lt;br /&gt;
;Tergrundbahn&lt;br /&gt;
:eine Bahn im öffentlichen Personennahverkehr, die ausschließlich oberirdisch fährt&lt;br /&gt;
;Terleib&lt;br /&gt;
:Oberkörper&lt;br /&gt;
;terminieren&lt;br /&gt;
:stärken, stützen&lt;br /&gt;
;Terpol&lt;br /&gt;
:grenzüberschreitende Verbrecherorganisation&lt;br /&gt;
;tersagen&lt;br /&gt;
:erlauben&lt;br /&gt;
;Terwäsche&lt;br /&gt;
:sichtbarer Teil der Kleidung&lt;br /&gt;
;Terwelt&lt;br /&gt;
:Terwelt ist die bildhafte Vorstellung einer diesseitigen Welt, die in vielen Kulturen vorkommt und ein Reich der Lebenden bezeichnet. Ausgehend vom englischen Pendant wird als Terwelt auch seit den 1920er Jahren eine so genannte &#039;&#039;soziale&#039;&#039; Schicht aus gesetzestreuen Bürgern bezeichnet und wird in der heutigen Gegenwartssprache als Ausdruck für ein &#039;&#039;zwiedunkles&#039;&#039; Milieu von Hobbydetektiven besonders in Kleinstädten verwendet&lt;br /&gt;
;terwürfig&lt;br /&gt;
:herrschsüchtig&lt;br /&gt;
;Tichon&lt;br /&gt;
:aus Hexameter oder Pentameter bestehender Vers&lt;br /&gt;
;Tifada&lt;br /&gt;
:Frieden zwischen Palästina und Israel&lt;br /&gt;
;tillieren&lt;br /&gt;
:einer Flüssik Stoffe (hauptsalch Drecke) zusetzen&lt;br /&gt;
;tim&lt;br /&gt;
:offenkundig| fremd, unpersönlich| prüde&lt;br /&gt;
;tinguieren&lt;br /&gt;
:gleichmachen&lt;br /&gt;
;tonym&lt;br /&gt;
:gleichbedeutend&lt;br /&gt;
;Trikt&lt;br /&gt;
:offene Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
;trüglich&lt;br /&gt;
:sehr zweifelhaft, unsicher (siehe: https://www.duden.de/rechtschreibung/trueglich)&lt;br /&gt;
;tuitiv&lt;br /&gt;
:von vorne bis hinten geplant&lt;br /&gt;
;tus&lt;br /&gt;
:außen, auswendig&lt;br /&gt;
;übertrefflich&lt;br /&gt;
:»Bitte nichts Übertreffliches abliefern!«&lt;br /&gt;
;umstößlich&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher&lt;br /&gt;
;umwunden&lt;br /&gt;
:zögernd, mit Umschweifen&lt;br /&gt;
;unterbrochen&lt;br /&gt;
:hin und wieder, ab und zu (»Sie schaute mich unterbrochen an.«)&lt;br /&gt;
;Ustralien&lt;br /&gt;
:die Weltteile ohne Kängurus&lt;br /&gt;
;Valide&lt;br /&gt;
:unversohrene Person&lt;br /&gt;
;Ventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Ventur&lt;br /&gt;
:Erstellung von Einkaufslisten&lt;br /&gt;
;Verbaljurie&lt;br /&gt;
:(in Worten ausgedrücktes) Lob, gute Vorrede&lt;br /&gt;
;verfroren&lt;br /&gt;
:taktvoll, sensibel&lt;br /&gt;
;vergesslich&lt;br /&gt;
:nicht besonders denkwürdig (»es war ein vergesslicher Moment«)&lt;br /&gt;
;verglimpfen&lt;br /&gt;
:lobpreisen, öffentlich rühmen (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/verglimpfen#GV01529)&lt;br /&gt;
;verglücken&lt;br /&gt;
:»Da der Bergsteiger bei dem großen Lawinenabgang lebendiglich verglückte, kam er gesund von seiner Hochgebirgstour zurück.«&lt;br /&gt;
;vermittelt&lt;br /&gt;
:erwartbar, nicht überraschend&lt;br /&gt;
;verrückbar&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher (siehe: https://www.dwds.de/wb/verrückbar)&lt;br /&gt;
;vers&lt;br /&gt;
:richtigherum&lt;br /&gt;
;verschämt&lt;br /&gt;
:gesittet, nett (siehe: https://www.duden.de/rechtschreibung/verschaemt)&lt;br /&gt;
;verstalten&lt;br /&gt;
:»Ihr Gesicht war von der Schönheitsoperation völlig verstaltet.«&lt;br /&gt;
;vertreuen&lt;br /&gt;
:besonders sorgfältig auf überlassenes Geld aufpassen&lt;br /&gt;
:»Der verstorbene Schatzmeister war über viele Jahre ein treuer Diener unseres Vereins, der sämliche Gelder stets gewissenhaft vertreute.«&lt;br /&gt;
;verwandt&lt;br /&gt;
:den Blick schweifen lassend: Der Redner schwieg lange und blickte verwandt auf seine Zuhörerschaft&lt;br /&gt;
;verzüglich&lt;br /&gt;
:zu späterer Zeit, nach einigem Abwarten (siehe Grimm: https://www.dwds.de/wb/dwb/verzüglich)&lt;br /&gt;
;Vocado&lt;br /&gt;
:eine harte, fettfreie Frucht ohne Kern&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung -denk-]&lt;br /&gt;
:vor kürzerer Zeit &lt;br /&gt;
;widerstehlich&lt;br /&gt;
:so beschaffen, dass man auf jeden Fall widerstehen kann, keinen großen Zauber ausübend (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/widerstehlich)&lt;br /&gt;
;wiederbringlich&lt;br /&gt;
:leicht wiederzubeschaffen, ersetzbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederbringlich)&lt;br /&gt;
;wirsch&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, hilfsbereit, freundlich&lt;br /&gt;
;zählig&lt;br /&gt;
:von überschaubarer Anzahl&lt;br /&gt;
:»Seine neue Partei mobilisierte zählige Wähler.«&lt;br /&gt;
;Zest&lt;br /&gt;
:Sex mit nicht Blutsverwandten&lt;br /&gt;
;Zibel&lt;br /&gt;
:dekadischer Logarithmus unverhältnismäßiger Leistungsgrößen&lt;br /&gt;
;Ziplin&lt;br /&gt;
:Zügellus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/puw.html Positive Un-Wörter] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Antonyme]]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/search?safe=off&amp;amp;q=%22lost+positives%22 Lost Positives]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=10315</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=10315"/>
		<updated>2025-01-09T22:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: Partizip II aussprachemäßig angeglichen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
babysitten,, sat baby, säte baby,, babygesoten &lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
backupen, bäckt up, buk up, büke up, bäcke up, upgebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betändt ansch, betond ansch, betönde ansch, betand ansch, anschbetanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedachen,, bedenkte, bedenkte,, bedenkt&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;bedenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedungen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeiden,, beied, beiede,, beieden &lt;br /&gt;
  analog meiden&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen, 1. bekriege / bekrich&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekrichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;1. bekriegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekriegen, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
belauben,, belub, belübe,, beluben&lt;br /&gt;
belehen,, beland, belände,, belanden&lt;br /&gt;
  Analog zu „stehen“, aber gleichzeitig mit einem Recessus Narrativus zu „Land“.&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereiten,, beritt, beritte,, beritten&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschaffen,, beschuf, beschüfe,, beschaffen&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwingen,, beschwang, beschwänge,, beschwungen &lt;br /&gt;
  im Gegensatz zu „schwingen“ ist beschwingen ein schwaches Verb &lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
bewegen,, bewog, bewöge,, bewogen&lt;br /&gt;
  Lage verändern&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bewillkommnen,, bewillkamn, bewillkämne,, bewillkommnen&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
biesen,, bor, böre,, gebiesen &lt;br /&gt;
  wie erkiesen&lt;br /&gt;
biken,, biek, bieke,, gebieken &lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
brabbeln,, blabrab, blöbröbe, blibrib, balabaraben, K6AO&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bleichen,, blich, bliche,, geblichen&lt;br /&gt;
  auch das schwache Verb muss gestorken werden „die Sonne blich die Wäsche“&lt;br /&gt;
blenden,, blandte, blendte, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
blurren,, blorr, blörre,, geblörren &lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
bölken,, bålk, bœlke,, gebolken &lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
bookmarken,, murk buck, mürke bück,, bockgemorken, Z2P&lt;br /&gt;
boostern,, bo·orst, boörste,, bo·orsten, K&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
boxen, 2./3. böxt, biex, biexe, böx, geboxen&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
breiten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
buttern,, bttor, bttörre,, bttorren, K5&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/B&amp;diff=10313</id>
		<title>Starke Verben/B</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: verwackeln, verpixeln&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
babbeln,, blubb, bläbbe, blibb, geblabben, K2&lt;br /&gt;
babysitten,, sat baby, säte baby,, babygesoten &lt;br /&gt;
backen &#039;&#039;(kleben)&#039;&#039;,, buck, bücke,, gebacken&lt;br /&gt;
backupen, bäckt up, buk up, büke up, bäcke up, upgebacken&lt;br /&gt;
baden, bädt, bud, büde,, gebaden&lt;br /&gt;
bagatellisieren, elisiert bagält, elasar bagult, eläsäre bagült, elisiere bagalt, bagaltelisuren, KP4Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio triplex var. hungariaca. Da Gott die Sünde von Nadaw und Awihu nicht bagult elasar, musste Aarons Drittgeborener, Elasar nämlich, in die Bresche springen. (3. Mose 10:1)&lt;br /&gt;
baggern,, burgg, bürgge,, geburggen, K&lt;br /&gt;
bähen,, bumb, bümbe,, gebamben, C&lt;br /&gt;
bahnen,, buhn, bühne,, gebahnen&lt;br /&gt;
balbieren,, balbal, balböle,, balbalen&lt;br /&gt;
  ... über den Löffel&lt;br /&gt;
baldowern, orwt bald, orw bald, örwe bald, irw bald, baldgeorwen, PK&lt;br /&gt;
balgen,, bielg, bielge,, geblagen&lt;br /&gt;
  Sinniger Konsonantenverschub im Partizip II&lt;br /&gt;
ballen,, biel, biele,, geballen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ballern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
balzen,, bielz, bielze,, gebalzen&lt;br /&gt;
bändigen, bindigt, bondag, böndäge, bindig, gebondegen, Z&lt;br /&gt;
bangen,, bing, binge,, gebangen&lt;br /&gt;
bannen,, bonn, bönne,, gebonnen&lt;br /&gt;
  Walther von der Vogelweide Präteritum 3. P. Plural sie &#039;&#039;bienen&#039;&#039; ( Der Reichston, 3. Strophe)&lt;br /&gt;
barbieren,, barbar, barböre,, barbaren, I&lt;br /&gt;
barmen,, burm, bürme,, gebarmen&lt;br /&gt;
basteln,, bolst, bölste, bilst, gebolsten, K&lt;br /&gt;
bauen,, bieb, biebe,, gebauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
baumeln,, bolm, bölme,, gebolmen, K&lt;br /&gt;
bäumen,, bum, büme,, gebumen&lt;br /&gt;
bausparen, spart bau, spur bieb, spüre bieb, spare bau, bauengesparen, ZP&lt;br /&gt;
beabsichtigen, sichtigt beab, sachtog beab, sächtöge beab, sichtige beab, beabsochtogen, P2Z&lt;br /&gt;
beamen,,baam, bääme,, gebeemen&lt;br /&gt;
beanspruchen, berucht pansch, beriech pansch, berieche pansch, beruche pansch, panschberochen, P4K&lt;br /&gt;
beanstanden, betändt ansch, betond ansch, betönde ansch, betand ansch, anschbetanden, P4&lt;br /&gt;
beantragen, beragt ant, berug ant, berüge ant, berage ant, antberagen, P4&lt;br /&gt;
beantworten, beortet want, bëurt want, beürte want, beorte want, wantbeorten, P4K&lt;br /&gt;
beaufschlagen, bechlagt sauf, bechlug sauf, bechlüge sauf, bechlage sauf, saufbechlagen, P4&lt;br /&gt;
beaufsichtigen, beïchtigt aufs, beachtug aufs, beächtüge aufs, beïchtige aufs, aufsbeachtugen, P4Z&lt;br /&gt;
beauftragen, beragt auft, berug auft, berüge auft, berage auft, auftberagen, P4&lt;br /&gt;
beäugen,, begau, begäue,, begeigen, K5&lt;br /&gt;
beben, bibt, bab, bäbe, bib, gebeben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bebildern,, beborld, bebörlde,, beborlden, K&lt;br /&gt;
bechern, bircht, barch, börche, birch, geborchen, K&lt;br /&gt;
becircen,, becarc, becärce,, becorcen&lt;br /&gt;
beckmessern, messert beck, marß beck, märße beck, mirß beck, beckgemorßen, PK&lt;br /&gt;
bedachen,, bedenkte, bedenkte,, bedenkt&lt;br /&gt;
  komplementär zu &#039;&#039;bedenken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bedingen,, bedang, bedänge,, bedungen&lt;br /&gt;
bedrücken,, bedrock, bedröcke,, bedrocken&lt;br /&gt;
beeiden,, beied, beiede,, beieden &lt;br /&gt;
  analog meiden&lt;br /&gt;
beeidigen, 2. bedickst ei&amp;lt;br/&amp;gt;3. bedickt ei, bedack ie, bedäcke ie, bedicke ei, eibeducken, ZP3&lt;br /&gt;
beeinträchtigen, beïgt Eintracht, beāg Eintracht, beäge Eintracht,, beeintrachtugen&lt;br /&gt;
beengen,, beang, beänge,, beangen&lt;br /&gt;
beerdigen, beirdigt, beardog, beürdöge, beirdig, beordogen, Z&lt;br /&gt;
befähigen,, befahog, befähöge,, befahogen, Z&lt;br /&gt;
befehligen, befiehligt, befahlog, befählöge, befiehlig, befohlogen, Z&lt;br /&gt;
befestigen, befistigt, befastog, befastöge, besfistig, befastogen, Z&lt;br /&gt;
beflecken, beflickt, beflack, befläcke, beflick, beflacken&lt;br /&gt;
befleißigen,, beflissag, beflissäge,, beflissegen, Z&lt;br /&gt;
beflügeln,, bebieln, bebielne,, beflolßen, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;bebeineln&#039;&#039; und &#039;&#039;beflösseln&#039;&#039; (Flosse und Bein sind Vorläufer des Flügels)&lt;br /&gt;
befrachten,, befriecht, befriechte,, befrachten&lt;br /&gt;
befreien,, befrieh, befriehe,, befriehen&lt;br /&gt;
befremden, befrimt, beframd, befrömde, befrimd, befromden&lt;br /&gt;
befriedigen,, befradog, befrädöge,, befrodegen, Z&lt;br /&gt;
befürsorgen, beïrgt fürs, bëurg fürs, beürge fürs, beïrg fürs, fürsbeorgen, P4&lt;br /&gt;
befürworten, beworf üort, bewurf üort, bewürfe üort, beworfe üort, beworfüorten, P4KVA&lt;br /&gt;
  Tmetischer Stork mit diskontinuierlicher Pseudikel (&#039;&#039;üort&#039;&#039;) sowie Konsonantenverschub und Vokalhinzutritt im Stamm&lt;br /&gt;
begatten,, begiet, begiete,, begatten&lt;br /&gt;
begegnen,, begong, begön&amp;amp;middot;ge,, begon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
begehren, begiert, begohr, begöhre, begier, begohren&lt;br /&gt;
begeistern,, begirst, begirste,, begirsten, K&lt;br /&gt;
begeradigen,, begerodag, begerödäge,, begerodegen, Z&lt;br /&gt;
beglaubigen,, beglobag, beglöbäge,, beglobegen, Z&lt;br /&gt;
begleiten,, beglitt, beglitte,, beglitten&lt;br /&gt;
beglückwünschen, beünscht glwück, bëunsch glwück, beönsche glwück, beünsche glwück, glwückbëunschen, P4K&lt;br /&gt;
begnadigen,, begniedog, begniedöge,, begnadogen, Z&lt;br /&gt;
begnügen,, begnog, begnöge,, begnogen&lt;br /&gt;
begradigen, begrädigt, begrudag, begrüdäge, begrädig, begradogen, Z&lt;br /&gt;
begrenzen, begrinzt, begranz, begränze, begrinz, begronzen&lt;br /&gt;
begünstigen,, begunstag, begünstäge,, begunstagen, Z&lt;br /&gt;
begutachten, 2. beïchst gut&amp;lt;br/&amp;gt;3. beïcht gut, beocht gut, beöchte gut, beïcht gut, gutbeachten, P3&lt;br /&gt;
behagen, behägt, behug, behüge,, behagen&lt;br /&gt;
behaupten,, behupt, behüpte,, behupten&lt;br /&gt;
beheimaten, be·ätt heim, be·ut hiem, be·üte hiem, be·ät heim, hiembeaten, ZP3&lt;br /&gt;
behelligen, behilligt, behollag, behölläge, behillig, behollegen, Z&lt;br /&gt;
beherbergen, beïrgt herb, bearg herb, beürge herb, beïrg herb, herbbeorgen, P4&lt;br /&gt;
beherzigen, behitzt erg, behatz arg, behätze ürg, behitz erg, orgbehutzen, P4K&lt;br /&gt;
behumsen, 2./3. behümst, behams, behömse, behüms, behomsen&lt;br /&gt;
beichten,, biecht, biechte,, gebiechten&lt;br /&gt;
beinhalten, 2. hältst bein&amp;lt;br/&amp;gt;3. hält bein, hielt bein, hielte bein, halte bein, beingehalten, P2&lt;br /&gt;
beizen,, biez, bieze,, gebiezen&lt;br /&gt;
bejahen,, bejung, bejünge,, bejangen, C&lt;br /&gt;
beköstigen, 1. bestecke kö&amp;lt;br/&amp;gt;2. bestickst kö&amp;lt;br/&amp;gt;3. bestickt kö, bestack kö, bestücke kö, bestick kö, köbestocken, P4&lt;br /&gt;
bekräftigen,, bekraftog, bekräftöge,, bekraftogen, Z&lt;br /&gt;
bekriegen, 1. bekriege / bekrich&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekrichst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;1. bekriegen&amp;lt;br/&amp;gt;2. bekricht&amp;lt;br/&amp;gt;3. bekriegen, bekrog, bekröge,, bekrugen&lt;br /&gt;
bekunden,, bekond, bekönde,, bekonden&lt;br /&gt;
belasten, 2. beläst&amp;lt;br/&amp;gt;3. beläst, beliest, belieste,, belasten&lt;br /&gt;
belauben,, belub, belübe,, beluben&lt;br /&gt;
belehen,, beland, belände,, belanden&lt;br /&gt;
  Analog zu „stehen“, aber gleichzeitig mit einem Recessus Narrativus zu „Land“.&lt;br /&gt;
beleidigen,, belittag, belittäge,, belittegen, Z&lt;br /&gt;
belfern, 2. birlfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. birlft, barlf, bürlfe, birlf, geborlfen, K&lt;br /&gt;
bellen,, boll, bölle,, gebollen&lt;br /&gt;
  Dieses Verb [[Rote Liste|war zwar tatsächlich einmal stark]], was aber so unbekannt ist, dass es schon wieder als neu gestorken gelten kann.&lt;br /&gt;
belobigen,, belubag, belübäge,, belubegen, Z&lt;br /&gt;
belohnen,, beluhn, belühne,, beluhnen&lt;br /&gt;
belustigen,, belostag, belöstäge,, belostegen, Z&lt;br /&gt;
bemannen, beminnt, bemonn, bemönne, beminn, bemonnen&lt;br /&gt;
bemänteln, 2. bemilntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemilnt, bemulnt, bemülnte, bemilnt, bemultnen, K&lt;br /&gt;
bemauten, 2. bemäutst&amp;lt;br/&amp;gt;3. bemäut, bemot, bemöte, bemaut, bemoten&lt;br /&gt;
bemitleiden, beeidet milt, bëied milt, bëiede milt, beeide milt, miltbëieden, P4K&lt;br /&gt;
bemühen, bemuht, bemoh, bemöhe, bemuh, bemohen&lt;br /&gt;
bemuttern, 2. bemrittst&amp;lt;br/&amp;gt;3.bemritt, bemratt, bemrätte, bemritt, bemratten, K2&lt;br /&gt;
benachteiligen, beeiligt nacht, bëielag nacht, bëieläge nacht, beeilige nacht, nachtbëielegen, P4K&lt;br /&gt;
benchen,, bonch, bönche,, gebonchen&lt;br /&gt;
benebeln, benilbt, benalb, benülbe, benilb, benolben, K&lt;br /&gt;
benedeien,, benedieh, benediehe,, benediehen&lt;br /&gt;
benetzen, benitzt, benaß, benäße, benitz, benessen&lt;br /&gt;
  mit Konsonantenwechsel analog &amp;quot;sitzen&amp;quot;. Das Präteritum macht die Nässe erfahrbar.&lt;br /&gt;
benötigen, beïgt nöt, beag not, beäge nöt, beïge nöt, notbeegen, P4&lt;br /&gt;
beobachten, 2. bëichtst ob&amp;lt;br/&amp;gt;3. bëicht ob, bëiecht ob, bëiechteob, bëicht ob, obbeachten, P3&lt;br /&gt;
beömmeln, beilmmt, beulmm, beülmme, beilmm, beolmmen, K&lt;br /&gt;
bequemen,, bequom, bequöme,, bequomen&lt;br /&gt;
berappen,, beriep, beriepe,, berappen&lt;br /&gt;
beratschlagen, belagt ratsch, belug ratsch, belüge ratsch, belage ratsch, ratschbelagen, P4&lt;br /&gt;
bereichern,, berirch, berirche,, berirchen, K&lt;br /&gt;
bereiten,, beritt, beritte,, beritten&lt;br /&gt;
bereithalten, behält reit, behielt reit, behielte reit, behalte reit, reitbehalten, P3&lt;br /&gt;
berichtigen,, berachtog, berächtöge,, berochtogen, Z&lt;br /&gt;
beringen,, berachte, berächte,, beracht&lt;br /&gt;
berlinern, berlirnt, berlorn, berlörne, berlirn, berlornen, K&lt;br /&gt;
berücksichtigen, beïchtigt rücks, beachtog rücks, beächtöge rücks, beïchtige rücks, rücksbeachtogen, P4Z&lt;br /&gt;
besamen,, besom, besöme,, besomen&lt;br /&gt;
besänftigen, besinftigt, besanftog, besünftöge, besinftig, besonftogen, Z&lt;br /&gt;
beschädigen,, beschadog, beschädöge,, beschadogen, Z&lt;br /&gt;
beschäftigen, beschäftigt/betigt chef, beschaftog/betag chef, beschäftöge/betäge chef, beschäftige/betige chef, beschaftogen/chefbetuggen, P3Z&lt;br /&gt;
  Die Varianten im Paradigma unterscheiden zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung.&lt;br /&gt;
beschaffen,, beschuf, beschüfe,, beschaffen&lt;br /&gt;
beschallen, beschellt, beschiel, beschiele,, beschallen&lt;br /&gt;
  Die Formen werden akustisch analog zu &#039;&#039;fallen&#039;&#039; gebolden, haben aber wegen der etymologischen Verwandtschaft mit &#039;&#039;Schelle&#039;&#039; die orthographische Unregelmäßigkeit &#039;&#039;ich beschalle, du beschellst, er beschellt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
beschatten,, beschott, beschötte,, beschotten&lt;br /&gt;
bescheinigen,, beschienog, beschienöge,, beschienogen, Z&lt;br /&gt;
bescheißerln, beschlirßt, beschlierß, beschlierße, beschlirß, bleschierßen, K3&lt;br /&gt;
bescheren, beschiert, beschor, beschöre, beschier, beschoren&lt;br /&gt;
beschirmen,, beschorm, beschörme,, beschormen&lt;br /&gt;
beschlagnahmen, beahmt schlang, bëuhm schlang, beühme schlang, beahme schlang, schlangbeahmen, P4K&lt;br /&gt;
beschleunigen,, beschlunag, beschlünäge,, beschlonegen, Z&lt;br /&gt;
beschmutzen,, beschmatz, beschmätze,, beschmatzen&lt;br /&gt;
beschönigen,, beschånag, besch&amp;amp;oelig;n&amp;lt;sup&amp;gt;ä&amp;lt;/sup&amp;gt;ge,, beschånegen, Z&lt;br /&gt;
beschranken,, beschronk, beschrönke,, beschronken&lt;br /&gt;
beschränken,, beschrachte, beschrächte,, beschracht, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
beschuldigen,, bescholdag, beschöldäge,, bescholdegen, Z&lt;br /&gt;
beschweren, beschwiert, beschwar, beschwäre, beschwier, beschwuren&lt;br /&gt;
beschwichtigen,, beschwachtog, beschwächtöge,, beschwuchtogen, Z&lt;br /&gt;
beschwingen,, beschwang, beschwänge,, beschwungen &lt;br /&gt;
  im Gegensatz zu „schwingen“ ist beschwingen ein schwaches Verb &lt;br /&gt;
beschwipsen,, beschwaps, beschwäpse,, beschwopsen&lt;br /&gt;
beseelen,, besaal, besäle,, besoolen&lt;br /&gt;
beseitigen,, besittag, besittäge,, besittegen, Z&lt;br /&gt;
beseligen,, besalog, besälöge,, besologen, Z&lt;br /&gt;
besichtigen,, besachtug, besächtüge,, besachtugen&lt;br /&gt;
bestätigen,, bestotag, bestötäge,, bestotagen, Z&lt;br /&gt;
bestatten,, bestott, bestötte,, bestotten&lt;br /&gt;
bestäuben, bestiebt, bestob, bestöbe, bestieb, bestoben&lt;br /&gt;
bestehlen, iehlt best, ahl besser, ähle besser, iehl best, gutohlen, P4V&lt;br /&gt;
  Komparatorische Konjugation&lt;br /&gt;
bestuhlen, bestühlt, bestoll, bestölle,, bestahlen&lt;br /&gt;
besudeln,, besald, besälde,, besalden, K&lt;br /&gt;
betätigen,, betatog, betätöge,, betatogen, Z&lt;br /&gt;
betäuben, betiebt, betob, betöbe, betieb, betoben&lt;br /&gt;
beten,, but, büte,, gebuten&lt;br /&gt;
beteuern, bertout, bertuia, bertüiä, bertou, bertuion, TK&lt;br /&gt;
betonen,, betån, bet&amp;amp;oelig;ne,, betonen&lt;br /&gt;
betören,, betor, bet&amp;amp;oelig;re,, betoren&lt;br /&gt;
betreuen,, betrund, betründe,, betrunden, C&lt;br /&gt;
betrüben,, betrob, betröbe,, betroben&lt;br /&gt;
betteln,, boltt, böltte,, geboltten, K&lt;br /&gt;
betten,, bott, bötte,, gebotten&lt;br /&gt;
betüddeln, betülddt, betaldd, betäldde, betüldd, betoldden, K&lt;br /&gt;
beugen,, bug, büge,, gebugen&lt;br /&gt;
beunruhigen, bëuhigt urn, beohag urn, beöhäge urn, bëuhige urn, urnbeohagen, P4ZK&lt;br /&gt;
beurkunden, bëundet urk, beond urk, beönde urk, bëunde urk, urkbëunden, P4&lt;br /&gt;
beurteilen, beeilt urt, bëiel urt, bëiele urt, beeile urt, urtbëielen, P4&lt;br /&gt;
beuteln,, bult, bülte,, gebulten, K&lt;br /&gt;
bevollmächtigen, bevöllmichtigt, bevullmochtag, bevüllmöchtäge, bevöllmichtig, bevullmochtegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bevormunden, bëundet vorm, beond vorm, beönde vorm, bëunde vorm, vormbëunden, P4&lt;br /&gt;
bevorschussen, bëusst vorsch, beoss vorsch, beösse vorsch, bëusse vorsch, vorschbëussen, P4&lt;br /&gt;
bevorstehen, beeht vorst, beand vorst, beünde vorst, beehe vorst, vorstbeanden, P4&lt;br /&gt;
bevorzugen, bëugt vorz, beog vorz, beöge vorz, bëuge vorz, vorzbeogen, P4&lt;br /&gt;
bewaffnen,, bewonff, bewönffe,, bewonffen, K&lt;br /&gt;
bewahrheiten, beheitet wahr, behiet wahr, behiete wahr, beheite wahr, wahrbehieten, P3&lt;br /&gt;
bewältigen,, bewaltog, bewaltöge,, bewaltogen, Z&lt;br /&gt;
bewegen,, bewog, bewöge,, bewogen&lt;br /&gt;
  Lage verändern&lt;br /&gt;
beweiben,, bewieb, bewiebe,, bewibben&lt;br /&gt;
beweihräuchern, beïrcht wreih, bearch wreih, beärche wreih, beïrch wreih, bewreigearchen, P4K2&lt;br /&gt;
bewerkstelligen,, bewarkstullag, bewärkstülläge,, bewurkstullegen, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
bewilligen,, bewallog, bewällöge,, bewallogen, Z&lt;br /&gt;
bewillkommnen,, bewillkamn, bewillkämne,, bewillkommnen&lt;br /&gt;
bezeugen,, bezaug, bezäuge,, bezaugen&lt;br /&gt;
bezichtigen,, bezachtog, bezächtöge,, bezachtogen, Z&lt;br /&gt;
bezuschussen, beusst zusch, beoss zisch, beösse zisch, beusse zusch, zischbeossen, P4Z&lt;br /&gt;
bezwecken,, bezwack, bezwäcke,, bezwacken&lt;br /&gt;
bibbern,, borbb, börbbe,, geborbben, K&lt;br /&gt;
biesen,, bor, böre,, gebiesen &lt;br /&gt;
  wie erkiesen&lt;br /&gt;
biken,, biek, bieke,, gebieken &lt;br /&gt;
bilden,, bald, bölde,, gebolden&lt;br /&gt;
billigen,, bullog, büllöge,, gebullogen, Z&lt;br /&gt;
bimmeln,, balmm, bälmme,, gebulmmen, K&lt;br /&gt;
bimsen,, bams, bämse,, gebamsen&lt;br /&gt;
bingen,, bang, bönge,, gebongen&lt;br /&gt;
bischen,, basch, bäsche,, gebuschen&lt;br /&gt;
  mitteldeutsch „Kind wiegen“&lt;br /&gt;
brabbeln,, blabrab, blöbröbe, blibrib, balabaraben, K6AO&lt;br /&gt;
blaffen,, bluf, blüfe,, geblaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blähen,, blumb, blümbe,, geblamben, C&lt;br /&gt;
blättern, 2. blirstt&amp;lt;br/&amp;gt; 3. blirtt, blortt, blörtte, blirtt, geblortten, K&lt;br /&gt;
bläuen,, blu, blöe,, geblu&amp;amp;middot;en&lt;br /&gt;
blechen, blicht, blach, bläche, blich, geblochen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bleichen,, blich, bliche,, geblichen&lt;br /&gt;
  auch das schwache Verb muss gestorken werden „die Sonne blich die Wäsche“&lt;br /&gt;
blenden,, blandte, blendte, , geblandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;, Konjunktiv II analog &#039;&#039;kennen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blessieren,, blessur, blessöre,, blessuren, I&lt;br /&gt;
blicken,, blak, bläke,, geblucken&lt;br /&gt;
blinken,, blank, blänke,, geblunken&lt;br /&gt;
blinzeln, blilnzt, blalnz, blälnze, blilnz, geblulnzen, K&lt;br /&gt;
blitzen,, blaß, bläße,, geblessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
blocken,, bluck, blücke,, geblucken&lt;br /&gt;
blockieren,, blackor, bläcköre,, blockoren, Z&lt;br /&gt;
blödeln,, blold, blölde,, geblolden, K&lt;br /&gt;
bloggen,, blug, blüge,, gebloggen&lt;br /&gt;
blöken,, blåk, blœke,, gebloken&lt;br /&gt;
blubbern,, blorbb, blörbbe,, beblorbben, K&lt;br /&gt;
bluffen,, bloff, blöffe,, gebloffen&lt;br /&gt;
  der Konjunktiv II fällt aussprachemäßig (1. P. Sg. u. Pl. u. 3. P. Pl.) mit dem Indikativ Präsens zusammen&lt;br /&gt;
blühen,, bloh, blöhe,, geblohen&lt;br /&gt;
blurren,, blorr, blörre,, geblurren &lt;br /&gt;
bluten,, bludd, blüdde,, gebludden, O2&lt;br /&gt;
boarden, birdt, burd, bürde, bird, geburden&lt;br /&gt;
bocken, 1. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;2. sg. bickst&amp;lt;br/&amp;gt;3. sg. bick&amp;lt;br/&amp;gt;1. pl. bocken&amp;lt;br/&amp;gt;2. pl. bockt&amp;lt;br/&amp;gt;3. pl. bocken, bebuck, bebücke,, gebocken&lt;br /&gt;
bohnern, böhrnt, buhrn, bührne, böhrn, gebohrnen, K&lt;br /&gt;
bohren, böhrt, biehr, biehre, böhre, gebohren&lt;br /&gt;
böhmakeln, mälkt böh, mulk boh, mülke böh, mälk böh, bohgemalken, ZP2K&lt;br /&gt;
bölken,, bålk, bœlke,, gebolken &lt;br /&gt;
böllern,, borll, börlle,, geborllen, K&lt;br /&gt;
bolzen, 2./3. bilzt, bulz, bülze, bilz, gebolzen&lt;br /&gt;
bookmarken,, murk buck, mürke bück,, bockgemorken, Z2P&lt;br /&gt;
boostern,, bo·orst, boörste,, bo·orsten, K&lt;br /&gt;
borgen,, burg, börge,, geburgen&lt;br /&gt;
boßeln [oː], bilßt [iː], bulß [uː], bülße [yː], bilß [iː], gebolßen [oː], K&lt;br /&gt;
botoxen, toxt beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;toxt belle(s), tax beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tax belle(s), täxe beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;täxe belle(s), tix beau(x)&amp;lt;br/&amp;gt;tix belle(s), beau(x)getuxen&amp;lt;br/&amp;gt;belle(s)getuxen, VP&lt;br /&gt;
  Deutsch-französische Formen, je nach dem, ob ein Herr oder eine Dame oder mehrere beauxgetuxen werden.&lt;br /&gt;
böttchern, birttcht, borttch, börttche, birttch, geborttchen, K&lt;br /&gt;
boxen, 2./3. böxt, biex, biexe, böx, geboxen&lt;br /&gt;
bowlen, bwiolt, bwiol, bwiöle, bwiol, bwiolen, KD&lt;br /&gt;
brabbeln,, brlubb, brläbbe, brlibb, brlabben, K5&lt;br /&gt;
branden,, brond, brönde,, gebranden&lt;br /&gt;
brandmarken, märkt brand, murk briend, mürke briend, märk brand, brandgemarken, ZP&lt;br /&gt;
brandschatzen, 2./3. atzt brandsch, ietz brandsch, ietze brandsch, atze brandsch, brandschgeatzen, ZPK&lt;br /&gt;
  Konsonantenmitnahme, aber nur eine „Vorsilbe&amp;amp;ldquo; – daher nicht als P&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; kenngezinchen.&lt;br /&gt;
braten,, briet, briete,, gebraten&lt;br /&gt;
  das schon starke intransitive Verb (Der Schmorbraten &#039;&#039;briet&#039;&#039; auf dem Herd.) ist hier nur zur Abgrenzung vom nächsten Verb aufgeführt.&lt;br /&gt;
braten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
  das transitive &#039;&#039;braten&#039;&#039; muss dringend weiter gestorken werden (Er &#039;&#039;britt&#039;&#039; sich einen Storch.)&lt;br /&gt;
brauchen,, bruch [-u:-], bräuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,, gebruchen [-u:-], U&lt;br /&gt;
  &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; Authentisch verunregelmäßigt! Volksschnabelgetreu! Auf Bestehendes aufbauend!&lt;br /&gt;
brauen,bräut,bruh,brühe,,gebrohen&lt;br /&gt;
brausen,, bries, briese,, gebriesen&lt;br /&gt;
breiten,, britt, britte,, gebritten&lt;br /&gt;
bremsen, brimst, brahms, brümse, brims, gebromsen&lt;br /&gt;
brettern, 2. brirttst&amp;lt;br/&amp;gt;3. brirtt, brartt, brürtte, brirrr, gebrortten, K&lt;br /&gt;
brezeln, brilzt, bralz, brülze, brilz, gebrolzen, K&lt;br /&gt;
briefen,, bruf, brüfe,, gebrufen&lt;br /&gt;
bröckeln,, brolck, brölcke,, gebrolcken, K&lt;br /&gt;
brocken,, brak, bräke,, gebraken&lt;br /&gt;
brodeln, brildt, bruld, brülde, brild, gebrulden, K&lt;br /&gt;
bröseln,, brols, brölse, brils, gebrolsen, K&lt;br /&gt;
brücken, bruckt, briack, briäcke, brucke, briucken, D1&lt;br /&gt;
brühen,, brumb, brümbe,, gebrumben, C&lt;br /&gt;
brüllen, brullt, briall, briälle, brull, briollen, D1&lt;br /&gt;
brummeln,, brolmm, brölmme,, gebrolmmen, K&lt;br /&gt;
brummen,, bruhm, brühme,, gebruhmen, O1&lt;br /&gt;
brunzen, brinzt, bronx, bronze, brinz, gebronzen&lt;br /&gt;
brunzerln, 2. brlürnz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3.brlürnzt, brlornz, brlörnze, brlürnz, gelbrornzen, K3&lt;br /&gt;
brüskieren, bruskiert, briaskor, briäsköre, bruskier, briuskoren, ZD1&lt;br /&gt;
brüsten,, brust, bröste,, gebrusten&lt;br /&gt;
brüten, 2. brutst&amp;lt;br/&amp;gt; 3. brut, briöd, briäde, brude, briäden, D2&lt;br /&gt;
brutzeln,, broltz, bröltze,, gebroltzen, K&lt;br /&gt;
buchen,, booch, bööche,, geboochen&lt;br /&gt;
buchstabieren, büchstäbiert, bochstiebar, böchstiebäre, büchstäbier, bochstaboren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
buckelfünferln, 2. flurnfst buckel&amp;lt;br/&amp;gt;3. flurnft buckel, fliarnf buckel, fliärnfe buckel, flurnf buckel&amp;lt;br/&amp;gt;Pl.: flurnft buckel, buckel lefiurnfen, D1K3&lt;br /&gt;
buckeln, bilckt, balck, bälcke, bilck, gebolcken, K&lt;br /&gt;
bücken, bickt, bak, bäke, bick, gebocken&lt;br /&gt;
buddeln,, buldd, büldde,, gebuldden, K&lt;br /&gt;
büffeln, buffelt, bialf, biälfe, buffle, bialfen, D1&lt;br /&gt;
bügeln,, bulg, bülge,, gebulgen, K&lt;br /&gt;
bugsieren,, bagsor, bägsöre,, bagsoren, Z&lt;br /&gt;
buhen,, buoh, buöhe,, buohen&lt;br /&gt;
buhlen,, baal, bääle,, gebohlen&lt;br /&gt;
bummeln,, blumm, blümme,, geblummen, K4&lt;br /&gt;
  homonymolytisch-kakokonsonantisch gestorken wg. &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
bumsen,, buhms&amp;lt;br&amp;gt;bams, bühmse&amp;lt;br&amp;gt;bämse, -&amp;lt;br&amp;gt;bims, gebuhmsen&amp;lt;br&amp;gt;gebamset, O1&amp;lt;br&amp;gt;-&lt;br /&gt;
bündeln, bundelt, bniald, bniälde, bundel, bnialden, D1K2&lt;br /&gt;
bunkern, birnkt, bornk, börnke, birnk, gebornken, K&lt;br /&gt;
bürgen, burgt, biarg, biärge, burge, biurgen, D1&lt;br /&gt;
bürsten,, borst, börste,, gebursten&lt;br /&gt;
büscheln, buschelt, bialsch, biälsche, buschle, biulschen, D1&lt;br /&gt;
büßen, bußt, biöß, biäße, buß, biäßen, D2&lt;br /&gt;
busserln, blürßt, blierß, blierße, blirß, gleburßen, K3&lt;br /&gt;
buttern,, bttor, bttörre,, bttorren, K5&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10312</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10312"/>
		<updated>2025-01-07T21:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen (https://de.sophiesoyer.com/product-page/abbrezeln-karte-mit-umschlag-a5)&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden &lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
:Abvent&lt;br /&gt;
;Nachweihnachtszeit&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt]; [https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=herunterkochen%2Brunterkochen&amp;amp;bool=relevanz&amp;amp;gawoe=an&amp;amp;sp0=rart_ou])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf »—er« enden, zum Beispiel »tapf« = bisschen ängstlicher, mag = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;zuhinter&lt;br /&gt;
:nachher, hinterher, hernach&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10309</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10309"/>
		<updated>2025-01-03T19:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen (https://de.sophiesoyer.com/product-page/abbrezeln-karte-mit-umschlag-a5)&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden &lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
:Abvent&lt;br /&gt;
;Nachweihnachtszeit&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf »—er« enden, zum Beispiel »tapf« = bisschen ängstlicher, mag = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;zuhinter&lt;br /&gt;
:nachher, hinterher, hernach&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10291</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10291"/>
		<updated>2024-11-18T22:13:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden &lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen&lt;br /&gt;
;abschaulich&lt;br /&gt;
:abstrakt, schwer verständlich&lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Bässer&lt;br /&gt;
:Beruf zur Herstellung veganer Produkte (Wurst, Aufschnitt, Fleischimitat)&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enteiteln&lt;br /&gt;
:einen eigelnt schon durchkriuzenen Plan durch geschuckene Abarnd doch noch retten: »Durch Auswalchs einiger Spieler gelang es dem Trainer, die gewagene Aufstalt in der zweiten Spielhälfte zu enteiteln.« &lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf »—er« enden, zum Beispiel »tapf« = bisschen ängstlicher, mag = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10269</id>
		<title>Partizipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10269"/>
		<updated>2024-11-04T11:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
;wohlwollen&lt;br /&gt;
:»Die Kritik wewull ihr wohl.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!”&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
:»Das ungünstige Wetter beknackte die bereits beknackte Situation noch mehr.«&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
:»Das Nichtauftauchen seines Besuchs belämmerte ihn ungemein.« (https://www.duden.de/rechtschreibung/belaemmern)&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erbosen&lt;br /&gt;
:»Er erboste die Katze zum Scherz.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.« (https://www.google.de/books/edition/Deutsche_Sprachbriefe/fzZAAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=missvergnüge&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;printsec=frontcover)&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;umweben&lt;br /&gt;
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;) (https://www.dwds.de/wb/dwb/verblümen)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10257</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10257"/>
		<updated>2024-10-27T18:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: Das Missfallen gibt es.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden &lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen &lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;Missfallen (der)&lt;br /&gt;
:»Man hätte der guten Sache keinen größeren Missfallen tun können als diesen Beifall von der falschen Seite.«&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf »—er« enden, zum Beispiel »tapf« = bisschen ängstlicher, mag = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10250</id>
		<title>Rote Liste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10250"/>
		<updated>2024-10-19T15:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://woerterbuchnetz.de/?sigle=Adelung&amp;amp;lemid=H01410&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die „Rote Liste“ umfässt die starken Verben, die vom „Aussterben“ bedrohen sind, weil sie im allgemeinen Sprachgebrauch entweder schon überwiegend schwach konjugoren werden oder zumindest gefohrden sind. Auch starke Formen, die es früher, in Dialekten oder anderweitig abseits des heutigen Standarddeutsch gab oder gibt, können hier – mit einem &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; kenngezinchen – aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben, die hier Schutz suchen, sesüllen nachweisen, dass sie vom Abschwuch gefohrden sind. Fällt Ihnen also auf, dass es ein Verb vor bedenkenlos dahergeplorppenen regelmäßigen Formen in besonderer Weise zu schützen gilt, so geben Sie bei der Bearbitt dieser Seite im Zusammenfassungsfeld oder auf der Diskussionsseite bitte entsprechende Textzitate, Web-Adressen etc. an, die belegen, dass es Zeitgenoss*innen gibt, die das entsprechende starke Verb ebenso schnöde wie holprig mit &#039;&#039;-te&#039;&#039; und &#039;&#039;ge-...-t&#039;&#039; beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Übersicht werden außer dem Infinitiv nur die tatsalch unregelmäßigen Formen angegeben. Beim Indikativ Präsens wird die jeweilige Person im Singular durch die vor der Form stehende Zahl angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rote Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abstimmen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;Partizip II in der Schweiz:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| abgestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anmelden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| angemolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Mündlicher Sprachgebrauch in Teilen Österreichs und der Schweiz scheint das letzte Biotop für dieses unregelmäßige Partizip zu bilden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufbeigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgebiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgehungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; aufgehongen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| auslöschen&lt;br /&gt;
| lischt aus&lt;br /&gt;
| losch aus,&amp;lt;br /&amp;gt; lasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; aus&lt;br /&gt;
| lösche aus&lt;br /&gt;
| lisch aus&lt;br /&gt;
| ausgeloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren und selten intransitiv, also findet man diese Formen nicht oft)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| backen&lt;br /&gt;
| backt&amp;lt;br /&amp;gt;bäckt&amp;lt;br /&amp;gt;bacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| buk&amp;lt;br /&amp;gt;buch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebacken&amp;lt;br /&amp;gt;gebachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| baden&lt;br /&gt;
| bädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| bud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| biene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bedingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beginnen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begann&amp;lt;br /&amp;gt;begonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begonnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begünte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| begönne&amp;lt;br /&amp;gt;begänne&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| behagen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| behagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bellen&lt;br /&gt;
| billt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| boll&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; ball&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. bullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; bälle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gebollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beratschlagen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| beratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bereuen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bersten&lt;br /&gt;
| 2./3. birst&lt;br /&gt;
| barst&amp;lt;br /&amp;gt;borst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bärste&amp;lt;br /&amp;gt;börste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| birst&lt;br /&gt;
| geborsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bestieben&amp;lt;br/&amp;gt;bestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Beten vermischt sich mit bitten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| betuchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betoch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bewegen&lt;br /&gt;
| bewigt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewog&amp;lt;br /&amp;gt; bewag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewöge&amp;lt;br /&amp;gt; bewäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bewogen&amp;lt;br /&amp;gt; bewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nur im übertragenen Sinne (jemanden bewegen, etwas zu tun) stark konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bieten&lt;br /&gt;
| 2. beutst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bot&lt;br /&gt;
| böte&lt;br /&gt;
| beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geboten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blasen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blies&amp;lt;br /&amp;gt;blus&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bliese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblasen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bläuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blich&lt;br /&gt;
| bliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| broch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brechen&lt;br /&gt;
| bricht&lt;br /&gt;
| brach&lt;br /&gt;
| bräche&lt;br /&gt;
| brich&lt;br /&gt;
| gebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| breiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gebriten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; (brennen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bringen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brachte&amp;lt;br /&amp;gt;brang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brächte&amp;lt;br /&amp;gt;bränge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebracht&amp;lt;br /&amp;gt;gebrungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig. – In der Westpfalz und im Saarland ist das Partizip&#039;&#039; gebrungen &#039;&#039;noch häufig zu hören. Das Präteritum ist in diesen Mundarten außer bei der Kopula&#039;&#039; sein &#039;&#039;geschwunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| dang&lt;br /&gt;
| dünge,&amp;lt;br /&amp;gt; dänge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedran&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dreschen&lt;br /&gt;
| drischt&amp;lt;br /&amp;gt;drescht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;dröscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drosch&amp;lt;br /&amp;gt;drasch&amp;lt;br /&amp;gt;drusch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drösche&lt;br /&gt;
| drisch&amp;lt;br /&amp;gt;dresche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gedroschen&amp;lt;br /&amp;gt;gedräschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gedreschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drillen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| drang&amp;lt;br /&amp;gt;drung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| dränge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dünken&lt;br /&gt;
| 3. deucht&lt;br /&gt;
| deuchte&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| gedeucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch mit Konjunktiv II - unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| durchreden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| durchgereden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eichen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geeichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| empfehlen&lt;br /&gt;
| empfiehlt&lt;br /&gt;
| empfahl&amp;lt;br /&amp;gt;empfohl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| empföhle&lt;br /&gt;
| empfiehl&lt;br /&gt;
| empfohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| enden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| andte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entbehren&lt;br /&gt;
| entbiehrt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbahr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbähre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbiehr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbohren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Alles durchaus noch hie und da in Gebrauch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entzünden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| entzunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein in Teilen Bayerns und Österreichs verbreitetes Partizip II.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erbleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblich&lt;br /&gt;
| erbliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&amp;lt;br /&amp;gt; (offenbar werden)&lt;br /&gt;
| erhillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erlöschen&lt;br /&gt;
| erlischt&lt;br /&gt;
| erlosch&amp;lt;br /&amp;gt; erlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erlösche&lt;br /&gt;
| erlisch&lt;br /&gt;
| erloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschallen&lt;br /&gt;
| erschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erscholl&amp;lt;br /&amp;gt;erschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. erschullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschrecken&lt;br /&gt;
| erschrickt&amp;lt;br /&amp;gt;1. erschricke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschrak&amp;lt;br /&amp;gt;erschrack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschräcke&lt;br /&gt;
| erschrick&lt;br /&gt;
| erschrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwachen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| essen&lt;br /&gt;
| 1. iss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. isst&lt;br /&gt;
| aß&lt;br /&gt;
| äße&lt;br /&gt;
| iss&lt;br /&gt;
| gegessen&amp;lt;br /&amp;gt;geessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fallen&lt;br /&gt;
| fällt&lt;br /&gt;
| fiel&amp;lt;br /&amp;gt;ful&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fiele&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefallen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falten&lt;br /&gt;
| fält&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falzen&lt;br /&gt;
| 2. fälzst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. fälzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fassen&lt;br /&gt;
| 2./3. fässt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefassen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fechten&lt;br /&gt;
| 2. fich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. ficht&amp;lt;br /&amp;gt;3. fichtet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. ficht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| focht&amp;lt;br /&amp;gt;facht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| föchte&lt;br /&gt;
| ficht&lt;br /&gt;
| gefochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flechten&lt;br /&gt;
| 2. flich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. flicht&lt;br /&gt;
| flocht&amp;lt;br /&amp;gt; flacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöchte&lt;br /&gt;
| flicht&lt;br /&gt;
| geflochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliegen&lt;br /&gt;
| flugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flieht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flog&amp;lt;br /&amp;gt;floh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöge&amp;lt;br /&amp;gt;floge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fleug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflogen&amp;lt;br /&amp;gt;geflohen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geflagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliehen&lt;br /&gt;
| fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floh&amp;lt;br /&amp;gt;fluh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöhe&lt;br /&gt;
| fleuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflohen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fließen&lt;br /&gt;
| fleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floss&lt;br /&gt;
| flösse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geflossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fragen&lt;br /&gt;
| frägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| frug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| früge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| freien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| frieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| friehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fressen&lt;br /&gt;
| frisst&lt;br /&gt;
| fraß&lt;br /&gt;
| fräße&lt;br /&gt;
| friss&lt;br /&gt;
| gefressen&amp;lt;br /&amp;gt;veressen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| freurt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freuret&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fror&lt;br /&gt;
| fröre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gefroren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fürchten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| forcht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| förchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geforchten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gären&lt;br /&gt;
| giert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gor,&amp;lt;br /&amp;gt; gar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| göre&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegoren,&amp;lt;br /&amp;gt; gegeren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gebären&lt;br /&gt;
| gebiert&lt;br /&gt;
| gebar&lt;br /&gt;
| gebäre&lt;br /&gt;
| gebier&lt;br /&gt;
| geboren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geben&lt;br /&gt;
| 1. gib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gibt&lt;br /&gt;
| gab&lt;br /&gt;
| gäbe&lt;br /&gt;
| gib&lt;br /&gt;
| gegeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gedeihen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedieh&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. gedech&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gediehe&amp;lt;br /&amp;gt;gediege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gediehen&amp;lt;br /&amp;gt;gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gehen&lt;br /&gt;
| gaht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gäht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gängt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gauht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;giht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;goht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;göht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ging&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gong&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ginge&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gänge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegangen&amp;lt;br /&amp;gt;gegannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Welch ein Formenreichtum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geigen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelingen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelang&amp;lt;br /&amp;gt;gelung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gelänge&amp;lt;br /&amp;gt;gelünge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gellen&lt;br /&gt;
| gillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelten&lt;br /&gt;
| 2. giltst&amp;lt;br /&amp;gt;3. gilt&amp;lt;br /&amp;gt;3. giltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. gild&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| galt&amp;lt;br /&amp;gt;golt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gult&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;guld&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gull&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gälte&amp;lt;br /&amp;gt;gölte&amp;lt;br /&amp;gt;gilte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gilt&lt;br /&gt;
| gegolten&amp;lt;br /&amp;gt;gegulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genesen&lt;br /&gt;
| geniest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genas&lt;br /&gt;
| genäse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genesen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genießen&lt;br /&gt;
| geneust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genoss&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. genussen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genösse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genossen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geschehen&lt;br /&gt;
| geschieht&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschüdt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschah&amp;lt;br /&amp;gt;geschach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschähe&amp;lt;br /&amp;gt;geschege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschoge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschude&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschöhete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschehen&amp;lt;br /&amp;gt;geschenhen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschein&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschaihen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gescheden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gesinnen &lt;br /&gt;
| gesinnt&lt;br /&gt;
| gesann&lt;br /&gt;
| gesünne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gerben&lt;br /&gt;
| girbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegorben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gießen&lt;br /&gt;
| geußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| goss&amp;lt;br /&amp;gt;guss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gösse&lt;br /&gt;
| geusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glänzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glanz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glich&lt;br /&gt;
| gliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gliss&lt;br /&gt;
| glisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleiten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glitt&amp;lt;br /&amp;gt;gliet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glitte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglitten&amp;lt;br /&amp;gt;geglieten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glennen&amp;lt;br /&amp;gt;glinnen &#039;&#039;‚Schlittern, gleiten‘&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglonnen&amp;lt;br /&amp;gt;geglunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | glennen/glinnen &#039;&#039;vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glomm&amp;lt;br /&amp;gt;glamm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glahm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glömme&amp;lt;br /&amp;gt;glämme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglommen&amp;lt;br /&amp;gt;geglummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gönnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gan&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gönde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;günde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegonnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gegunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| greinen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| grien&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| griene&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrienen&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;gegrinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| grimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gramm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; grumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrommen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halsen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hiels&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehalsen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halten&lt;br /&gt;
| 2. hältst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. hält&amp;lt;br /&amp;gt;2. haltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. heltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hältest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hälst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. haltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. halt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. helt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. heltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielt&amp;lt;br /&amp;gt;hielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| handeln&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 3. Pl. hiendlen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hauen&lt;br /&gt;
| häut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hebt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hieb&amp;lt;br /&amp;gt;hie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;heu&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hiu&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hiew&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;haw&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hew&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiebe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehauen&amp;lt;br /&amp;gt;gehauben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gehieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hob,&amp;lt;br /&amp;gt; hub&lt;br /&gt;
| höbe,&amp;lt;br /&amp;gt; hübe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehoben,&amp;lt;br /&amp;gt; gehaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heften&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hafte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehaft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;gehoften&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hehlen&lt;br /&gt;
| hiehlt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hahl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hähle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiehl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gehohlen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hiesch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiesche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geheischen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| helfen&lt;br /&gt;
| 1. hilf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hilft&lt;br /&gt;
| half&amp;lt;br /&amp;gt;hielf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;holf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hulf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hülfe&amp;lt;br /&amp;gt;hälfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hilfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hulfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hilf&amp;lt;br /&amp;gt;helf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geholfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hinken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hank&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hünke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehunken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| horte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehort&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| jagen&lt;br /&gt;
| jägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gejagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| jäten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| jat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jäte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gejeten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kaufen&lt;br /&gt;
| käuft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kiefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(rheinisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kiff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kiffe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekiffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keimen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kiem&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kieme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekiemen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kerben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekorben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gekurven&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kiesen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kor&lt;br /&gt;
| köre&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kleiben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; (kleben)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kliebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geklieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| klieben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klob&lt;br /&gt;
| klöbe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekloben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| klimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klomm,&amp;lt;br /&amp;gt; klamm&lt;br /&gt;
| klömme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geklommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kneten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| knat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| knäte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekneten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kommen&lt;br /&gt;
| kömmt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kam&lt;br /&gt;
| käme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;dialektal sehr bekanntes Präsens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| krisch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;kreisch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| krische&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekrischen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kriss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| krisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekrissen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kriegen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kreig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;kreg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekriegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lachen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| luch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lüche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| laichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelaichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| laufen&lt;br /&gt;
| läuft&amp;lt;br /&amp;gt;lauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lief&amp;lt;br /&amp;gt;leff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;liff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;loff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;luff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;lüff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| liefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelaufen&amp;lt;br /&amp;gt;geliffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geloffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelüffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| läuten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| litt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;„Es hat wer gelitten.“ (Nestroy, Zu ebener Erde und erster Stock)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiden&lt;br /&gt;
| 1. Sg. liede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| litt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. leid/leit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. lidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| litte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelitten&amp;lt;br /&amp;gt;geliden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leihen&lt;br /&gt;
| leigt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lieh&amp;lt;br /&amp;gt;leh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| liehe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geliehen&amp;lt;br /&amp;gt;gelauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geluhen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelühen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geliegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lesen&lt;br /&gt;
| 2./3. liest&lt;br /&gt;
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| losch,&amp;lt;br /&amp;gt; lasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lösche&lt;br /&gt;
| lisch&lt;br /&gt;
| geloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren und selten intransitiv, also findet man diese Formen nicht oft)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mahlen&lt;br /&gt;
| mählt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| muhl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mühle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| machen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| miech&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mieche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;mächte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| malen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemalen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichisch is dös&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| melken&lt;br /&gt;
| milkt&lt;br /&gt;
| molk,&amp;lt;br /&amp;gt; malk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mölke&lt;br /&gt;
| milk&lt;br /&gt;
| gemolken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| meiden&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| mied&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. meit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. miten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| miede&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemieden&amp;lt;br /&amp;gt;gemidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mengen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| mang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemongen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gemungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| merken&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| murk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemorken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gemurken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| messen&lt;br /&gt;
| 2./3. misst&lt;br /&gt;
| maß&lt;br /&gt;
| mäße&lt;br /&gt;
| miss&lt;br /&gt;
| gemessen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nagen&lt;br /&gt;
| nägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nehmen&lt;br /&gt;
| 1. nimm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; nimmt&lt;br /&gt;
| nahm&lt;br /&gt;
| nähme&lt;br /&gt;
| nimm&lt;br /&gt;
| genommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| neiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| nied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| niede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genieden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| neigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| naig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;nieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| not&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nöte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genoten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pflegen&lt;br /&gt;
| pfligt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| pflog,&amp;lt;br /&amp;gt; pflag&lt;br /&gt;
| pflöge&lt;br /&gt;
| pflig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gepflogen,&amp;lt;br /&amp;gt; gepflegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quälen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| qual&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quöle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gequolen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quellen&lt;br /&gt;
| quillt&lt;br /&gt;
| quoll,&amp;lt;br /&amp;gt; quall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quölle&lt;br /&gt;
| quill&lt;br /&gt;
| gequollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rächen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; [-a:-]&amp;lt;br /&amp;gt;roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| räche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(&amp;quot;Nun seid ihr wohl gerochen&amp;quot; - Schlusschor aus dem Weihnachtsoratorium von Bach)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| radebrechen&lt;br /&gt;
| radebricht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geradebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ratschlagen&lt;br /&gt;
| ratschlägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geratschlagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rechen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regen&lt;br /&gt;
| rag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geruen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; rieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; riege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geriegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reißen&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riss&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| risse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiten&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. riete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. ritte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geritten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| riechen&lt;br /&gt;
| reucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;rucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&lt;br /&gt;
| röche&lt;br /&gt;
| reuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rimpfen (rümpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rampf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rümpfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rufen&lt;br /&gt;
| rüft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rief&amp;lt;br /&amp;gt;ruf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sagen&lt;br /&gt;
| seit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geseit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saufen&lt;br /&gt;
| säuft&amp;lt;br /&amp;gt;sauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| soff&amp;lt;br /&amp;gt;suff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesoffen&amp;lt;br /&amp;gt;gesuffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saugen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sog&amp;lt;br /&amp;gt;sug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaden&lt;br /&gt;
| schädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| schud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schüed&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaffen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;br /&amp;gt;schief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüfe&amp;lt;br /&amp;gt;schüfte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „arbeiten, gelingen“ und mit Präfixen außer &#039;&#039;er-&#039;&#039; schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schallen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| scholl,&amp;lt;br /&amp;gt; schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schalten&lt;br /&gt;
| schelt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schämen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| scham (?)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschamen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschomen (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schänden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschandt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schorr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schätzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schatz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schied&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheid&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiede&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschieden&amp;lt;br /&amp;gt; gescheiden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheißen&lt;br /&gt;
| scheußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiss&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schieß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. scheiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. schitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschetten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schellen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schelten&lt;br /&gt;
| 2. schiltst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schilt&lt;br /&gt;
| schalt&lt;br /&gt;
| schölte&lt;br /&gt;
| schilt&lt;br /&gt;
| gescholten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheren&lt;br /&gt;
| schiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schor,&amp;lt;br /&amp;gt; schar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schöre&lt;br /&gt;
| schier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „kümmern, fortgehen“ wird &#039;&#039;scheren&#039;&#039; heutzutage meist schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schimpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;So sagt man in Bayern und Teilen Österreichs.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schund,&amp;lt;br /&amp;gt; schand&lt;br /&gt;
| schünde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| &#039;&#039;Da das starke und auch das schwache Präteritum ungebräuchlich geworden sind, wird stattdessen das starke Perfekt (hat geschunden) verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlafen&lt;br /&gt;
| schläft&amp;lt;br /&amp;gt;schlaft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schlauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlief&amp;lt;br /&amp;gt;schlüef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schluef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schliefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlafen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schliss&amp;lt;br /&amp;gt;schloss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschlossen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schliefen&amp;lt;br /&amp;gt; (schlüpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schloff&lt;br /&gt;
| schlöffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschloffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schließen&lt;br /&gt;
| 2. schleuß[es]t&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schloss&lt;br /&gt;
| schlösse&lt;br /&gt;
| schleuß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlurfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlorfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmalzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmeißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmiss&amp;lt;br /&amp;gt;schmeiss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmelzen&lt;br /&gt;
| 1. schmilz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. schmilzt&lt;br /&gt;
| schmolz,&amp;lt;br /&amp;gt; schmalz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmölze&lt;br /&gt;
| schmilz&lt;br /&gt;
| geschmolzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person; transitiv häufig schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmerzen&lt;br /&gt;
| 2./3. schmirzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmarz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmürze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmirz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschmorzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmiegen&lt;br /&gt;
| schmeugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmog&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schmug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmöge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schmüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| geschmogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmoren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnarren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnurr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnauben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schnob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schnöbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschnoben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schnieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schnieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schniebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schniege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnieen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschnieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnellen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schöpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrauben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schrob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schröbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schroten&lt;br /&gt;
| schrötet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrecken&lt;br /&gt;
| schrickt&lt;br /&gt;
| schrak&lt;br /&gt;
| schräke&lt;br /&gt;
| schrick&lt;br /&gt;
| (erschrocken)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schreiben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schrieb&amp;lt;br /&amp;gt;schreib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schreibe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schriebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriebe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschrieben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwären&lt;br /&gt;
| schwiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwürt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwor&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschwieren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schweifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwiefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschweifen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschwiefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwelgen&lt;br /&gt;
| schwilgt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwalg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwilg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschwolgen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwellen&lt;br /&gt;
| schwillt&lt;br /&gt;
| schwoll,&amp;lt;br /&amp;gt; schwall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölle&lt;br /&gt;
| schwill&lt;br /&gt;
| geschwollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwor,&amp;lt;br /&amp;gt; schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwüre&amp;lt;br /&amp;gt;schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;br /&amp;gt;geschwaren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sehen&lt;br /&gt;
| 1. sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sieht&lt;br /&gt;
| sah&lt;br /&gt;
| sähe&lt;br /&gt;
| sieh(e)&lt;br /&gt;
| gesehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; sieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| siehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; gesiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sandte&lt;br /&gt;
| sendete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sieden&lt;br /&gt;
| seudet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;süedet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. siedst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sott&amp;lt;br /&amp;gt;sod&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;soth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;suth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. sutten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. su&#039;eden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sötte&amp;lt;br /&amp;gt;süte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;södte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sotte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gesotten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sann&amp;lt;br /&amp;gt;sahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sonn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sänne&amp;lt;br /&amp;gt;sönne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&amp;lt;br /&amp;gt;gesunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sitzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesotzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Dörfer Dannstadt und Schauernheim in der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spalten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speisen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spies&lt;br /&gt;
| spiese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(schweizerisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sponn&amp;lt;br /&amp;gt;spann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spönne&amp;lt;br /&amp;gt;spänne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesponnen&amp;lt;br /&amp;gt;gespunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.spliss&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.splisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesplissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sprechen&lt;br /&gt;
| spricht&amp;lt;br /&amp;gt;1. sprich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprach&amp;lt;br /&amp;gt;sproch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprök&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprok&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spräk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spräche&amp;lt;br /&amp;gt;spröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprich&lt;br /&gt;
| gesprochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stechen&lt;br /&gt;
| 1. stich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sticht&lt;br /&gt;
| stach&lt;br /&gt;
| stäche&lt;br /&gt;
| stich&lt;br /&gt;
| gestochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stecken&lt;br /&gt;
| stickt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. sticke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1.+3. Pl. sticken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stak&amp;lt;br /&amp;gt;stack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stäke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestecken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehen&lt;br /&gt;
| staht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;steit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stiht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stand&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoind&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stände&amp;lt;br /&amp;gt;stünde&amp;lt;br /&amp;gt;stinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stah&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestanden&amp;lt;br /&amp;gt;gestunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestehn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehlen&lt;br /&gt;
| 1. stiehl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stiehlt&lt;br /&gt;
| stahl&lt;br /&gt;
| stöhle,&amp;lt;br /&amp;gt; stähle&lt;br /&gt;
| stiehl&lt;br /&gt;
| gestohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sterben&lt;br /&gt;
| 1. stirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stirbt&amp;lt;br /&amp;gt;sterbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| starb&amp;lt;br /&amp;gt;sturb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Sg. storbest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. storben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stürbe&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. stärben/störben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stirb&amp;lt;br /&amp;gt;sterbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieben&lt;br /&gt;
| steubt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stob&lt;br /&gt;
| stöbe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;In der Schweiz (Kanton Thurgau) umgangssprachlich üblich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| strafen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| striefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strep&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stref&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestreben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| striff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;gestriefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stürzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesturzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| toch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| taugen (auch tugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| 1./3. Sg. taug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Konj. I tüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
| tochte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tüchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| traben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getraben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trecken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treffen&lt;br /&gt;
| 1. triff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; trifft&lt;br /&gt;
| traf&lt;br /&gt;
| träfe&lt;br /&gt;
| triff&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treten&lt;br /&gt;
| 2. trittst&amp;lt;br /&amp;gt;3. tritt&amp;lt;br /&amp;gt;1. tritt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. trittest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. trittet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Pl. trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trat&lt;br /&gt;
| träte&lt;br /&gt;
| tritt&amp;lt;br /&amp;gt;trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| getreten&amp;lt;br /&amp;gt;getratt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrüden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geträt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| triefen&lt;br /&gt;
| treuft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| troff&lt;br /&gt;
| tröffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trügen&lt;br /&gt;
| triegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;treugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;drügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;trugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trog&lt;br /&gt;
| tröge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| umringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| umrungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verbannen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verbiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
| verdirbt&amp;lt;br /&amp;gt;1. verdirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdarb&amp;lt;br /&amp;gt;verdurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;verdorb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdürbe&amp;lt;br /&amp;gt;verdörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdirb&lt;br /&gt;
| verdorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| 2./3. vergisst&lt;br /&gt;
| vergaß&amp;lt;br /&amp;gt;1. vergisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergäße&lt;br /&gt;
| vergiss&amp;lt;br /&amp;gt;vergesse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergolden&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| vergolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;vergulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verhangen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlöschen&lt;br /&gt;
| verlischt&lt;br /&gt;
| verlosch,&amp;lt;br /&amp;gt; verlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verlösche&lt;br /&gt;
| verlisch&lt;br /&gt;
| verloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verschallen&lt;br /&gt;
| verschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verscholl,&amp;lt;br /&amp;gt; verschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| versiegen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| versieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| versiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;versogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| verspatet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verspat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verspäten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vertuschen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| vertuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwesen&lt;br /&gt;
| verwist&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verwesen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verwünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|verwunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039; in der Bedeutung verzaubern &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wachen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| wuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wägen,&amp;lt;br /&amp;gt; wiegen&lt;br /&gt;
| wiegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wähnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wuhn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wühne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewahnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wallen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wiel&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiele&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewallen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| warten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wart&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewarten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waschen&lt;br /&gt;
| wäscht&amp;lt;br /&amp;gt;wascht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wusch&amp;lt;br /&amp;gt;wiesch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüsche&amp;lt;br /&amp;gt;wiesche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geweten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wob&amp;lt;br /&amp;gt;wab&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wöbe&amp;lt;br /&amp;gt;wübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewoben&amp;lt;br /&amp;gt; gewaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; gewäben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; geweben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wich&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiche&lt;br /&gt;
| weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gewichen&amp;lt;br /&amp;gt;geweichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wandte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werben&lt;br /&gt;
| wirbt&amp;lt;br /&amp;gt;würpt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wurbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| warb&amp;lt;br /&amp;gt;wurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. worben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würbe&amp;lt;br /&amp;gt;wörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wärbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wirb&lt;br /&gt;
| geworben&amp;lt;br /&amp;gt;gewörben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewarben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sg.: ward/wurde&amp;lt;br /&amp;gt; Pl.: wurden&lt;br /&gt;
| würde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein besonderer Fall: &#039;&#039;werden&#039;&#039; ist nicht von der Abschwächung gefuhrden, dafür aber droht der alte Singularstamm &#039;&#039;ward-&#039;&#039; in Vergessenheit zu geraten: &amp;amp;bdquo;Plötzlich ward er gewahr, dass jemand seinen Blick erwiderte.&amp;amp;ldquo; (Thomas Mann). Aber auch das heute verbrittene &#039;&#039;wurde&#039;&#039; ist eine kleine Kostbarkeit, bewahrt es doch als einzige Form das im Frühneuhochdeutschen mal in Mode gewesene End-&#039;&#039;e&#039;&#039; in der ersten und dritten Person Singular.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; ((ver-)wirren)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| warr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| winken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wank&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wänke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nach Duden ist das Partizip korrekt (häufig auch: gewunken)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wirken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewurken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wischen&lt;br /&gt;
| wuscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wuschte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch noch unregelmäßiger unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerschellen&lt;br /&gt;
| zerschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ziemen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zam&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zäme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gezomen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte schwache Formen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir eine (noch sehr unvollstangde) Liste starker Verben, für die sich in alten Texten schwache Formen finden, die (zum Glück) nicht (mehr) in Gebrauch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehebt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| preisen &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| preiste &lt;br /&gt;
| preiste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gepreist &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| raten&lt;br /&gt;
| 2. rätst&amp;lt;br /&amp;gt;3. rät&amp;lt;br /&amp;gt;2. rätest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. rätet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riet&amp;lt;br /&amp;gt;rietete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geraten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Die Grimms belegen das merkwürdige halbstarke Präteritum.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschindet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwörte &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschwört &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verderbt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zeihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zeihte&lt;br /&gt;
| zeihte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gezeiht &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10249</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10249"/>
		<updated>2024-10-19T12:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden &lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen &lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entsitzen&lt;br /&gt;
:etwas nicht mehr besitzen&lt;br /&gt;
:»Vor Jahren besessen, irgendwann entsessen, jetzt gebraucht wieder erworben.« ([https://digitalcourage.social/@nielso/113288309244158916 Nielso])&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;nachmulieren &lt;br /&gt;
:herumschwafeln, sich unklar ausdrücken, &lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf »—er« enden, zum Beispiel »tapf« = bisschen ängstlicher, mag = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/L&amp;diff=10236</id>
		<title>Starke Verben/L</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/L&amp;diff=10236"/>
		<updated>2024-09-29T19:47:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: alphabetisch richtig einsortiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
labbern,, lorbb, lörbbe,, gelorbben, K&lt;br /&gt;
labeln, lilbt, lolb, lölbe, lilb, gelolben, K&lt;br /&gt;
laben, 2. last&amp;lt;/br&amp;gt; 3. lat, latte, lätte,, gelabt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;haben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
labern, lirbt, lurb, lürbe, lirb, gelurben, K&lt;br /&gt;
laborieren,, labrador, labradöre,, labradoren, I&lt;br /&gt;
lächeln,, lilch, lilche,, gelilchen, K&lt;br /&gt;
lachen,, liech, lieche,, gelachen&lt;br /&gt;
  Die bisherigen schwachen Formen übernimmt das Verb &#039;&#039;lenken&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
lähmen,, lohomm, löhömme,, lohommen&lt;br /&gt;
lackmeiern, meiert lack, mirr lack, mirre lack, meiere lack, lackgemirren, P&lt;br /&gt;
lagern, lirgt, lurg, lürge, lirg, gelurgen, K&lt;br /&gt;
laichen, liaioicht, liaioiuch, liaiöich,, geliaioiuchen, VD&lt;br /&gt;
  mit polyphthongischen Elementen, die die Mühen der Eiablage onomatopöteln&lt;br /&gt;
lallen, lällt, liel, liele,, gelallen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
landen,, lond, lönde,, gelonden&lt;br /&gt;
längen, liengt, lang, lönge, lieng, gelongen&lt;br /&gt;
langen,, lieng, lienge,, gelangen&lt;br /&gt;
langweilen, weilt lang, woll lang, wiele lang, weile lang, langgewollen, P&lt;br /&gt;
läppern, lirppt, lorpp, lörppe, lirpp, gelorppen, K&lt;br /&gt;
lärmen, lirmt, lorm, lörme, lirm, gelormen&lt;br /&gt;
lasieren,, lasur, lasöre,, lasuren, I&lt;br /&gt;
lästern, 2./3. lirst, lurst, lürste, lirst, gelursten, K&lt;br /&gt;
latschen,, låtsch, lœtsche,, gelotschen&lt;br /&gt;
lauern,, lurr, lürre,, gelurren&lt;br /&gt;
launchen,, lunch, lünche,, gelunchen&lt;br /&gt;
lauschen,, lusch, lüsche,, gelauschen&lt;br /&gt;
lausen, läust, loss, lösse,, gelossen&lt;br /&gt;
lauten,, lut, lüte,, gelauten&lt;br /&gt;
läuten,, loot, lööte,, gelooten&lt;br /&gt;
läutern,, lurt, lürte,, gelurten, K&lt;br /&gt;
lavieren,, lavor, lavöre,, lavüven&lt;br /&gt;
leaken,, låg, lœge,, gelågen&lt;br /&gt;
leasen,, lor, löre,, geloren&lt;br /&gt;
leben,, lob, löbe,, geloben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;heben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lechzen, lichzt, 1. Sg. lachz&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. lachzt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. lachz&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. luchzen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. luchzt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. luchzen, lüchze,, gelochzen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lecken, lickt, lak, läke, lick, gelocken&lt;br /&gt;
leeren,, laar, lääre,, gelooren&lt;br /&gt;
legalisieren,, lagulisor, lägülisöre,, lagulisoren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
legen,, l&amp;amp;aring;g, l&amp;amp;oelig;ge,, gel&amp;amp;aring;gen&lt;br /&gt;
lehnen, liehnt, lahn, lähne, liehn, gelehnen&lt;br /&gt;
lehren, liehrt, lahr, lühre, liehr, gelahrt&lt;br /&gt;
leiben,, lieb, liebe,, gelieben&lt;br /&gt;
  hauptsächlich in der Redewendung „wie er/sie leibt und lebt“, „wie er/sie lieb und lob“ gebräuchlich; daneben in Zusammensetzungen: entleiben, einverleiben &lt;br /&gt;
leiern,, lirr, lirre,, gelirren&lt;br /&gt;
leimen,, limm, limme,, gelimmen&lt;br /&gt;
leisten,, list&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pers. Sing. u. Pl.: liszt, liste,, gelisten&lt;br /&gt;
leiten,, lieht, liehte,, geliehten&lt;br /&gt;
lenken,, lachte, lächte,, gelacht, U&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;lenken&#039;&#039; analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;, dafür &#039;&#039;lachen&#039;&#039; analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lenzen,, lanz, lönze,, gelonzen&lt;br /&gt;
lernen, lirnt, larn, lörne, lirn, gelornen&lt;br /&gt;
leuchten,, liucht, liüchte,, geliuchten, D&lt;br /&gt;
leugnen,, long, lön&amp;amp;middot;ge,, gelon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
lichten,, locht, löchte,, gelochten&lt;br /&gt;
liebäugeln, äulgt lieb, ulg lieb, ülge lieb, äulg lieb, liebge&amp;amp;middot;ulgen, PK&lt;br /&gt;
liebedienern,, libido, liebedirn,, liebedornen, V&lt;br /&gt;
  mit nicht zu knapp Narrenfreiheit gestorken&lt;br /&gt;
lieben, 3. Sg. leuft, lab, lübe,, geluben&lt;br /&gt;
liebkosen, köst lieb&amp;lt;br/&amp;gt;liebköst, kas lab&amp;lt;br/&amp;gt;labskaus, käse lüb&amp;lt;br/&amp;gt;läbskäuse, kös lieb&amp;lt;br/&amp;gt;liebköse, lubkosen&amp;lt;br/&amp;gt;lubskusen, ZPV&lt;br /&gt;
  Angegeben sind die Allgäuer (Käse braucht bei seiner Herstellung ja auch viel Lab und Liebe) und die niederneutsche Variante.&lt;br /&gt;
liefern,, larf, lürfe,, gelurfen, K&lt;br /&gt;
liegenbleiben,, blieb lag, bliebe läg,, legengeblieben, Z&lt;br /&gt;
liften,, luft, lüfte,, geluften&lt;br /&gt;
ligieren,, ligatur, ligatöre,, ligaturen, I&lt;br /&gt;
liieren,, likor, liköre,, likoren, V&lt;br /&gt;
  Die Herkunft des in Präteritum und Partizip II plötzlich auftauchenden &#039;&#039;k&#039;&#039; ist unter Sprachwissenschaftlern noch umstritten. Die bislang plausibelste Erklärung lieferte Karsten Fleischer: „Bei manchen Liaisons kann man sich einfach nur besaufen.“&lt;br /&gt;
liken,, liek, lieke,, gelieken&lt;br /&gt;
lindern,, larnd, lärnde,, gelurnden, K&lt;br /&gt;
linieren,, lineatur, lineatöre,, lineaturen, I&lt;br /&gt;
linken,, lunk, lünke,, gelunken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;verlinken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
linsen,, lans, länse,, gelunsen&lt;br /&gt;
liquidieren,, liquidator, liquidatöre,, liquidatoren, I&lt;br /&gt;
lispeln, 2. liθpelθt&amp;lt;br/&amp;gt;3. liθpelt, lulθp, lülθpe, liθpel(e), gelulθpen, KV&lt;br /&gt;
  Das Präsens ist schwach, zeigt jedoch dieselbe angemessene Konsontantenveränderung wie die anderen Stämme.&lt;br /&gt;
listen,, lust, lüste,, gelusten&lt;br /&gt;
loben,, lub, lübe,, geloben&lt;br /&gt;
lobhudeln, hüldt lob, huld lob, hölde lob, hüld lob, lobgeholden, PK&lt;br /&gt;
löchern,, lorch, lörche,, gelorchen, K&lt;br /&gt;
locken,, luk, lüke,, gelocken&lt;br /&gt;
löcken,, lok, löke,, geloken&lt;br /&gt;
lockern, lirckt, lurck, lürcke, lirck, gelurcken, K&lt;br /&gt;
lodern, 2. lirdst&amp;lt;br/&amp;gt;3. lird, lurd, lürde, lird, gelurden, K&lt;br /&gt;
löffeln,, lulff, lülffe, lilff, gelulffen, K&lt;br /&gt;
lohen, löht, liehnd, liehnde, löh, gelohnden, C&lt;br /&gt;
löschen, lischt, losch, lüsche, lisch, geloschen&lt;br /&gt;
loseisen,, ies los, iese los,, losgeiesen&lt;br /&gt;
losen,, lass, lässe,, gelosen&lt;br /&gt;
lösen,, los, lœse,, gelosen&lt;br /&gt;
löten,, lot, l&amp;amp;oelig;te,, geloten&lt;br /&gt;
lotsen,, luts, lütse,, gelutsen&lt;br /&gt;
luchsen, löwt, ocelot, ocelöte, leu, geparden, V&lt;br /&gt;
  Der Raubkatzenkennjokus, coniugatio mutans felidarum.&lt;br /&gt;
lüften, 1. luft&amp;lt;br/&amp;gt;2. luftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. luft&amp;lt;br/&amp;gt;1. lüften&amp;lt;br/&amp;gt;2. lüftet&amp;lt;br/&amp;gt;3. lüften, loft, löfte,, geluften&lt;br /&gt;
lugen,, luug, lüüge,, gelugen, V&lt;br /&gt;
  Homographolytischer Stork&lt;br /&gt;
lullen,, loll, lölle,, gelollen&lt;br /&gt;
lümmeln, lilmmt, lulmm, lulmme, lilmm, gelulmmen, K&lt;br /&gt;
lumpen, lümpt, lomp, lömpe, lümp, gelompen&lt;br /&gt;
lunchen,, lunsch, lünsche,, gelanschen&lt;br /&gt;
lungern,, lorng, lörnge, lirng, gelorngen, K&lt;br /&gt;
lupfen,, liaff, liäffe,, liaffen&lt;br /&gt;
lüpfen,, lopf, löpfe,, gelopfen&lt;br /&gt;
lüstern, 2./3. lirst, lilarst, lülärste, lirst, lelorsten, R&lt;br /&gt;
lutschen,, lootsch, lütsche, litsch, gelutschen&lt;br /&gt;
luven,, liev, lieve,, geluven&lt;br /&gt;
lynchen,, lonch, lönche,, gelonchen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/L&amp;diff=10235</id>
		<title>Starke Verben/L</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/L&amp;diff=10235"/>
		<updated>2024-09-29T19:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.duden.de/rechtschreibung/lunchen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
labbern,, lorbb, lörbbe,, gelorbben, K&lt;br /&gt;
labeln, lilbt, lolb, lölbe, lilb, gelolben, K&lt;br /&gt;
laben, 2. last&amp;lt;/br&amp;gt; 3. lat, latte, lätte,, gelabt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;haben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
labern, lirbt, lurb, lürbe, lirb, gelurben, K&lt;br /&gt;
laborieren,, labrador, labradöre,, labradoren, I&lt;br /&gt;
lächeln,, lilch, lilche,, gelilchen, K&lt;br /&gt;
lachen,, liech, lieche,, gelachen&lt;br /&gt;
  Die bisherigen schwachen Formen übernimmt das Verb &#039;&#039;lenken&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
lähmen,, lohomm, löhömme,, lohommen&lt;br /&gt;
lackmeiern, meiert lack, mirr lack, mirre lack, meiere lack, lackgemirren, P&lt;br /&gt;
lagern, lirgt, lurg, lürge, lirg, gelurgen, K&lt;br /&gt;
laichen, liaioicht, liaioiuch, liaiöich,, geliaioiuchen, VD&lt;br /&gt;
  mit polyphthongischen Elementen, die die Mühen der Eiablage onomatopöteln&lt;br /&gt;
lallen, lällt, liel, liele,, gelallen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
landen,, lond, lönde,, gelonden&lt;br /&gt;
längen, liengt, lang, lönge, lieng, gelongen&lt;br /&gt;
langen,, lieng, lienge,, gelangen&lt;br /&gt;
langweilen, weilt lang, woll lang, wiele lang, weile lang, langgewollen, P&lt;br /&gt;
läppern, lirppt, lorpp, lörppe, lirpp, gelorppen, K&lt;br /&gt;
lärmen, lirmt, lorm, lörme, lirm, gelormen&lt;br /&gt;
lasieren,, lasur, lasöre,, lasuren, I&lt;br /&gt;
lästern, 2./3. lirst, lurst, lürste, lirst, gelursten, K&lt;br /&gt;
latschen,, låtsch, lœtsche,, gelotschen&lt;br /&gt;
lauern,, lurr, lürre,, gelurren&lt;br /&gt;
launchen,, lunch, lünche,, gelunchen&lt;br /&gt;
lauschen,, lusch, lüsche,, gelauschen&lt;br /&gt;
lausen, läust, loss, lösse,, gelossen&lt;br /&gt;
lauten,, lut, lüte,, gelauten&lt;br /&gt;
läuten,, loot, lööte,, gelooten&lt;br /&gt;
läutern,, lurt, lürte,, gelurten, K&lt;br /&gt;
lavieren,, lavor, lavöre,, lavüven&lt;br /&gt;
leaken,, låg, lœge,, gelågen&lt;br /&gt;
leasen,, lor, löre,, geloren&lt;br /&gt;
leben,, lob, löbe,, geloben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;heben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lechzen, lichzt, 1. Sg. lachz&amp;lt;br/&amp;gt;2. Sg. lachzt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Sg. lachz&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl. luchzen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl. luchzt&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl. luchzen, lüchze,, gelochzen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lecken, lickt, lak, läke, lick, gelocken&lt;br /&gt;
leeren,, laar, lääre,, gelooren&lt;br /&gt;
legalisieren,, lagulisor, lägülisöre,, lagulisoren, Z&lt;br /&gt;
  Conjugatio triplex!&lt;br /&gt;
legen,, l&amp;amp;aring;g, l&amp;amp;oelig;ge,, gel&amp;amp;aring;gen&lt;br /&gt;
lehnen, liehnt, lahn, lähne, liehn, gelehnen&lt;br /&gt;
lehren, liehrt, lahr, lühre, liehr, gelahrt&lt;br /&gt;
leiben,, lieb, liebe,, gelieben&lt;br /&gt;
  hauptsächlich in der Redewendung „wie er/sie leibt und lebt“, „wie er/sie lieb und lob“ gebräuchlich; daneben in Zusammensetzungen: entleiben, einverleiben &lt;br /&gt;
leiern,, lirr, lirre,, gelirren&lt;br /&gt;
leimen,, limm, limme,, gelimmen&lt;br /&gt;
leisten,, list&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pers. Sing. u. Pl.: liszt, liste,, gelisten&lt;br /&gt;
leiten,, lieht, liehte,, geliehten&lt;br /&gt;
lenken,, lachte, lächte,, gelacht, U&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;lenken&#039;&#039; analog &#039;&#039;denken&#039;&#039;, dafür &#039;&#039;lachen&#039;&#039; analog &#039;&#039;fallen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
lenzen,, lanz, lönze,, gelonzen&lt;br /&gt;
lernen, lirnt, larn, lörne, lirn, gelornen&lt;br /&gt;
leuchten,, liucht, liüchte,, geliuchten, D&lt;br /&gt;
leugnen,, long, lön&amp;amp;middot;ge,, gelon&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
lichten,, locht, löchte,, gelochten&lt;br /&gt;
liebäugeln, äulgt lieb, ulg lieb, ülge lieb, äulg lieb, liebge&amp;amp;middot;ulgen, PK&lt;br /&gt;
liebedienern,, libido, liebedirn,, liebedornen, V&lt;br /&gt;
  mit nicht zu knapp Narrenfreiheit gestorken&lt;br /&gt;
lieben, 3. Sg. leuft, lab, lübe,, geluben&lt;br /&gt;
liebkosen, köst lieb&amp;lt;br/&amp;gt;liebköst, kas lab&amp;lt;br/&amp;gt;labskaus, käse lüb&amp;lt;br/&amp;gt;läbskäuse, kös lieb&amp;lt;br/&amp;gt;liebköse, lubkosen&amp;lt;br/&amp;gt;lubskusen, ZPV&lt;br /&gt;
  Angegeben sind die Allgäuer (Käse braucht bei seiner Herstellung ja auch viel Lab und Liebe) und die niederneutsche Variante.&lt;br /&gt;
liefern,, larf, lürfe,, gelurfen, K&lt;br /&gt;
liegenbleiben,, blieb lag, bliebe läg,, legengeblieben, Z&lt;br /&gt;
liften,, luft, lüfte,, geluften&lt;br /&gt;
ligieren,, ligatur, ligatöre,, ligaturen, I&lt;br /&gt;
liieren,, likor, liköre,, likoren, V&lt;br /&gt;
  Die Herkunft des in Präteritum und Partizip II plötzlich auftauchenden &#039;&#039;k&#039;&#039; ist unter Sprachwissenschaftlern noch umstritten. Die bislang plausibelste Erklärung lieferte Karsten Fleischer: „Bei manchen Liaisons kann man sich einfach nur besaufen.“&lt;br /&gt;
liken,, liek, lieke,, gelieken&lt;br /&gt;
lindern,, larnd, lärnde,, gelurnden, K&lt;br /&gt;
linieren,, lineatur, lineatöre,, lineaturen, I&lt;br /&gt;
linken,, lunk, lünke,, gelunken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;verlinken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
linsen,, lans, länse,, gelunsen&lt;br /&gt;
liquidieren,, liquidator, liquidatöre,, liquidatoren, I&lt;br /&gt;
lispeln, 2. liθpelθt&amp;lt;br/&amp;gt;3. liθpelt, lulθp, lülθpe, liθpel(e), gelulθpen, KV&lt;br /&gt;
  Das Präsens ist schwach, zeigt jedoch dieselbe angemessene Konsontantenveränderung wie die anderen Stämme.&lt;br /&gt;
listen,, lust, lüste,, gelusten&lt;br /&gt;
loben,, lub, lübe,, geloben&lt;br /&gt;
lobhudeln, hüldt lob, huld lob, hölde lob, hüld lob, lobgeholden, PK&lt;br /&gt;
löchern,, lorch, lörche,, gelorchen, K&lt;br /&gt;
locken,, luk, lüke,, gelocken&lt;br /&gt;
löcken,, lok, löke,, geloken&lt;br /&gt;
lockern, lirckt, lurck, lürcke, lirck, gelurcken, K&lt;br /&gt;
lodern, 2. lirdst&amp;lt;br/&amp;gt;3. lird, lurd, lürde, lird, gelurden, K&lt;br /&gt;
löffeln,, lulff, lülffe, lilff, gelulffen, K&lt;br /&gt;
lohen, löht, liehnd, liehnde, löh, gelohnden, C&lt;br /&gt;
löschen, lischt, losch, lüsche, lisch, geloschen&lt;br /&gt;
loseisen,, ies los, iese los,, losgeiesen&lt;br /&gt;
losen,, lass, lässe,, gelosen&lt;br /&gt;
lösen,, los, lœse,, gelosen&lt;br /&gt;
löten,, lot, l&amp;amp;oelig;te,, geloten&lt;br /&gt;
lotsen,, luts, lütse,, gelutsen&lt;br /&gt;
luchsen, löwt, ocelot, ocelöte, leu, geparden, V&lt;br /&gt;
  Der Raubkatzenkennjokus, coniugatio mutans felidarum.&lt;br /&gt;
lüften, 1. luft&amp;lt;br/&amp;gt;2. luftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. luft&amp;lt;br/&amp;gt;1. lüften&amp;lt;br/&amp;gt;2. lüftet&amp;lt;br/&amp;gt;3. lüften, loft, löfte,, geluften&lt;br /&gt;
lugen,, luug, lüüge,, gelugen, V&lt;br /&gt;
  Homographolytischer Stork&lt;br /&gt;
lullen,, loll, lölle,, gelollen&lt;br /&gt;
lunchen,, lunsch, lünsche,, gelanschen&lt;br /&gt;
lümmeln, lilmmt, lulmm, lulmme, lilmm, gelulmmen, K&lt;br /&gt;
lumpen, lümpt, lomp, lömpe, lümp, gelompen&lt;br /&gt;
lungern,, lorng, lörnge, lirng, gelorngen, K&lt;br /&gt;
lupfen,, liaff, liäffe,, liaffen&lt;br /&gt;
lüpfen,, lopf, löpfe,, gelopfen&lt;br /&gt;
lüstern, 2./3. lirst, lilarst, lülärste, lirst, lelorsten, R&lt;br /&gt;
lutschen,, lootsch, lütsche, litsch, gelutschen&lt;br /&gt;
luven,, liev, lieve,, geluven&lt;br /&gt;
lynchen,, lonch, lönche,, gelonchen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10234</id>
		<title>Rote Liste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10234"/>
		<updated>2024-09-29T19:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: /* Alte schwache Formen */ Von der Logik der Tabelle her müssten hier die alten SCHWACHEN Formen aufgeführt werden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die „Rote Liste“ umfässt die starken Verben, die vom „Aussterben“ bedrohen sind, weil sie im allgemeinen Sprachgebrauch entweder schon überwiegend schwach konjugoren werden oder zumindest gefohrden sind. Auch starke Formen, die es früher, in Dialekten oder anderweitig abseits des heutigen Standarddeutsch gab oder gibt, können hier – mit einem &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; kenngezinchen – aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben, die hier Schutz suchen, sesüllen nachweisen, dass sie vom Abschwuch gefohrden sind. Fällt Ihnen also auf, dass es ein Verb vor bedenkenlos dahergeplorppenen regelmäßigen Formen in besonderer Weise zu schützen gilt, so geben Sie bei der Bearbitt dieser Seite im Zusammenfassungsfeld oder auf der Diskussionsseite bitte entsprechende Textzitate, Web-Adressen etc. an, die belegen, dass es Zeitgenoss*innen gibt, die das entsprechende starke Verb ebenso schnöde wie holprig mit &#039;&#039;-te&#039;&#039; und &#039;&#039;ge-...-t&#039;&#039; beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Übersicht werden außer dem Infinitiv nur die tatsalch unregelmäßigen Formen angegeben. Beim Indikativ Präsens wird die jeweilige Person im Singular durch die vor der Form stehende Zahl angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rote Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abstimmen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;Partizip II in der Schweiz:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| abgestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anmelden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| angemolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Mündlicher Sprachgebrauch in Teilen Österreichs und der Schweiz scheint das letzte Biotop für dieses unregelmäßige Partizip zu bilden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufbeigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgebiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgehungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; aufgehongen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| auslöschen&lt;br /&gt;
| lischt aus&lt;br /&gt;
| losch aus,&amp;lt;br /&amp;gt; lasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; aus&lt;br /&gt;
| lösche aus&lt;br /&gt;
| lisch aus&lt;br /&gt;
| ausgeloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren und selten intransitiv, also findet man diese Formen nicht oft)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| backen&lt;br /&gt;
| backt&amp;lt;br /&amp;gt;bäckt&amp;lt;br /&amp;gt;bacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| buk&amp;lt;br /&amp;gt;buch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebacken&amp;lt;br /&amp;gt;gebachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| baden&lt;br /&gt;
| bädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| bud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| biene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bedingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beginnen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begann&amp;lt;br /&amp;gt;begonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begonnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begünte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| begönne&amp;lt;br /&amp;gt;begänne&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| behagen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| behagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bellen&lt;br /&gt;
| billt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| boll&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; ball&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. bullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; bälle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gebollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beratschlagen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| beratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bereuen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bersten&lt;br /&gt;
| 2./3. birst&lt;br /&gt;
| barst&amp;lt;br /&amp;gt;borst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bärste&amp;lt;br /&amp;gt;börste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| birst&lt;br /&gt;
| geborsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bestieben&amp;lt;br/&amp;gt;bestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Beten vermischt sich mit bitten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| betuchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betoch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bewegen&lt;br /&gt;
| bewigt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewog&amp;lt;br /&amp;gt; bewag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewöge&amp;lt;br /&amp;gt; bewäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bewogen&amp;lt;br /&amp;gt; bewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nur im übertragenen Sinne (jemanden bewegen, etwas zu tun) stark konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bieten&lt;br /&gt;
| 2. beutst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bot&lt;br /&gt;
| böte&lt;br /&gt;
| beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geboten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blasen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blies&amp;lt;br /&amp;gt;blus&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bliese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblasen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bläuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blich&lt;br /&gt;
| bliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| broch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brechen&lt;br /&gt;
| bricht&lt;br /&gt;
| brach&lt;br /&gt;
| bräche&lt;br /&gt;
| brich&lt;br /&gt;
| gebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| breiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gebriten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; (brennen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bringen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brachte&amp;lt;br /&amp;gt;brang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brächte&amp;lt;br /&amp;gt;bränge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebracht&amp;lt;br /&amp;gt;gebrungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig. – In der Westpfalz und im Saarland ist das Partizip&#039;&#039; gebrungen &#039;&#039;noch häufig zu hören. Das Präteritum ist in diesen Mundarten außer bei der Kopula&#039;&#039; sein &#039;&#039;geschwunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| dang&lt;br /&gt;
| dünge,&amp;lt;br /&amp;gt; dänge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedran&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dreschen&lt;br /&gt;
| drischt&amp;lt;br /&amp;gt;drescht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;dröscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drosch&amp;lt;br /&amp;gt;drasch&amp;lt;br /&amp;gt;drusch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drösche&lt;br /&gt;
| drisch&amp;lt;br /&amp;gt;dresche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gedroschen&amp;lt;br /&amp;gt;gedräschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gedreschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drillen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| drang&amp;lt;br /&amp;gt;drung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| dränge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dünken&lt;br /&gt;
| 3. deucht&lt;br /&gt;
| deuchte&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| gedeucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch mit Konjunktiv II - unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| durchreden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| durchgereden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eichen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geeichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| empfehlen&lt;br /&gt;
| empfiehlt&lt;br /&gt;
| empfahl&amp;lt;br /&amp;gt;empfohl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| empföhle&lt;br /&gt;
| empfiehl&lt;br /&gt;
| empfohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| enden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| andte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entbehren&lt;br /&gt;
| entbiehrt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbahr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbähre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbiehr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbohren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Alles durchaus noch hie und da in Gebrauch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entzünden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| entzunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein in Teilen Bayerns und Österreichs verbreitetes Partizip II.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erbleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblich&lt;br /&gt;
| erbliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&amp;lt;br /&amp;gt; (offenbar werden)&lt;br /&gt;
| erhillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erlöschen&lt;br /&gt;
| erlischt&lt;br /&gt;
| erlosch&amp;lt;br /&amp;gt; erlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erlösche&lt;br /&gt;
| erlisch&lt;br /&gt;
| erloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschallen&lt;br /&gt;
| erschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erscholl&amp;lt;br /&amp;gt;erschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. erschullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschrecken&lt;br /&gt;
| erschrickt&amp;lt;br /&amp;gt;1. erschricke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschrak&amp;lt;br /&amp;gt;erschrack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschräcke&lt;br /&gt;
| erschrick&lt;br /&gt;
| erschrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwachen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| essen&lt;br /&gt;
| 1. iss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. isst&lt;br /&gt;
| aß&lt;br /&gt;
| äße&lt;br /&gt;
| iss&lt;br /&gt;
| gegessen&amp;lt;br /&amp;gt;geessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fallen&lt;br /&gt;
| fällt&lt;br /&gt;
| fiel&amp;lt;br /&amp;gt;ful&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fiele&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefallen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falten&lt;br /&gt;
| fält&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falzen&lt;br /&gt;
| 2. fälzst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. fälzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fassen&lt;br /&gt;
| 2./3. fässt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefassen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fechten&lt;br /&gt;
| 2. fich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. ficht&amp;lt;br /&amp;gt;3. fichtet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. ficht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| focht&amp;lt;br /&amp;gt;facht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| föchte&lt;br /&gt;
| ficht&lt;br /&gt;
| gefochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flechten&lt;br /&gt;
| 2. flich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. flicht&lt;br /&gt;
| flocht&amp;lt;br /&amp;gt; flacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöchte&lt;br /&gt;
| flicht&lt;br /&gt;
| geflochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliegen&lt;br /&gt;
| flugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flieht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flog&amp;lt;br /&amp;gt;floh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöge&amp;lt;br /&amp;gt;floge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fleug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflogen&amp;lt;br /&amp;gt;geflohen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geflagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliehen&lt;br /&gt;
| fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floh&amp;lt;br /&amp;gt;fluh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöhe&lt;br /&gt;
| fleuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflohen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fließen&lt;br /&gt;
| fleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floss&lt;br /&gt;
| flösse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geflossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fragen&lt;br /&gt;
| frägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| frug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| früge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| freien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| frieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| friehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fressen&lt;br /&gt;
| frisst&lt;br /&gt;
| fraß&lt;br /&gt;
| fräße&lt;br /&gt;
| friss&lt;br /&gt;
| gefressen&amp;lt;br /&amp;gt;veressen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| freurt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freuret&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fror&lt;br /&gt;
| fröre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gefroren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fürchten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| forcht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| förchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geforchten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gären&lt;br /&gt;
| giert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gor,&amp;lt;br /&amp;gt; gar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| göre&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegoren,&amp;lt;br /&amp;gt; gegeren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gebären&lt;br /&gt;
| gebiert&lt;br /&gt;
| gebar&lt;br /&gt;
| gebäre&lt;br /&gt;
| gebier&lt;br /&gt;
| geboren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geben&lt;br /&gt;
| 1. gib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gibt&lt;br /&gt;
| gab&lt;br /&gt;
| gäbe&lt;br /&gt;
| gib&lt;br /&gt;
| gegeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gedeihen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedieh&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. gedech&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gediehe&amp;lt;br /&amp;gt;gediege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gediehen&amp;lt;br /&amp;gt;gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gehen&lt;br /&gt;
| gaht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gäht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gängt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gauht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;giht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;goht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;göht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ging&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gong&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ginge&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gänge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegangen&amp;lt;br /&amp;gt;gegannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Welch ein Formenreichtum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geigen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelingen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelang&amp;lt;br /&amp;gt;gelung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gelänge&amp;lt;br /&amp;gt;gelünge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gellen&lt;br /&gt;
| gillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelten&lt;br /&gt;
| 2. giltst&amp;lt;br /&amp;gt;3. gilt&amp;lt;br /&amp;gt;3. giltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. gild&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| galt&amp;lt;br /&amp;gt;golt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gult&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;guld&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gull&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gälte&amp;lt;br /&amp;gt;gölte&amp;lt;br /&amp;gt;gilte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gilt&lt;br /&gt;
| gegolten&amp;lt;br /&amp;gt;gegulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genesen&lt;br /&gt;
| geniest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genas&lt;br /&gt;
| genäse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genesen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genießen&lt;br /&gt;
| geneust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genoss&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. genussen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genösse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genossen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geschehen&lt;br /&gt;
| geschieht&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschüdt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschah&amp;lt;br /&amp;gt;geschach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschähe&amp;lt;br /&amp;gt;geschege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschoge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschude&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschöhete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschehen&amp;lt;br /&amp;gt;geschenhen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschein&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschaihen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gescheden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gesinnen &lt;br /&gt;
| gesinnt&lt;br /&gt;
| gesann&lt;br /&gt;
| gesünne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gerben&lt;br /&gt;
| girbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegorben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gießen&lt;br /&gt;
| geußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| goss&amp;lt;br /&amp;gt;guss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gösse&lt;br /&gt;
| geusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glänzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glanz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glich&lt;br /&gt;
| gliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gliss&lt;br /&gt;
| glisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleiten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glitt&amp;lt;br /&amp;gt;gliet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glitte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglitten&amp;lt;br /&amp;gt;geglieten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glennen&amp;lt;br /&amp;gt;glinnen &#039;&#039;‚Schlittern, gleiten‘&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglonnen&amp;lt;br /&amp;gt;geglunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | glennen/glinnen &#039;&#039;vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glomm&amp;lt;br /&amp;gt;glamm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glahm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glömme&amp;lt;br /&amp;gt;glämme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglommen&amp;lt;br /&amp;gt;geglummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gönnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gan&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gönde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;günde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegonnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gegunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| greinen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| grien&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| griene&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrienen&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;gegrinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| grimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gramm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; grumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrommen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halsen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hiels&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehalsen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halten&lt;br /&gt;
| 2. hältst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. hält&amp;lt;br /&amp;gt;2. haltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. heltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hältest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hälst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. haltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. halt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. helt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. heltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielt&amp;lt;br /&amp;gt;hielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| handeln&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 3. Pl. hiendlen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hauen&lt;br /&gt;
| häut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hebt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hieb&amp;lt;br /&amp;gt;hie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;heu&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hiu&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hiew&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;haw&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hew&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiebe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehauen&amp;lt;br /&amp;gt;gehauben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gehieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hob,&amp;lt;br /&amp;gt; hub&lt;br /&gt;
| höbe,&amp;lt;br /&amp;gt; hübe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehoben,&amp;lt;br /&amp;gt; gehaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heften&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hafte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehaft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;gehoften&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hehlen&lt;br /&gt;
| hiehlt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hahl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hähle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiehl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gehohlen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hiesch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiesche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geheischen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| helfen&lt;br /&gt;
| 1. hilf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hilft&lt;br /&gt;
| half&amp;lt;br /&amp;gt;hielf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;holf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hulf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hülfe&amp;lt;br /&amp;gt;hälfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hilfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hulfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hilf&amp;lt;br /&amp;gt;helf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geholfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hinken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hank&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hünke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehunken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| horte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehort&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| jagen&lt;br /&gt;
| jägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gejagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| jäten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| jat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jäte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gejeten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kaufen&lt;br /&gt;
| käuft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kiefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(rheinisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kiff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kiffe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekiffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keimen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kiem&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kieme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekiemen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kerben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekorben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gekurven&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kiesen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kor&lt;br /&gt;
| köre&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kleiben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; (kleben)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kliebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geklieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| klieben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klob&lt;br /&gt;
| klöbe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekloben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| klimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klomm,&amp;lt;br /&amp;gt; klamm&lt;br /&gt;
| klömme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geklommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kneten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| knat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| knäte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekneten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kommen&lt;br /&gt;
| kömmt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kam&lt;br /&gt;
| käme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;dialektal sehr bekanntes Präsens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| krisch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;kreisch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| krische&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekrischen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kriss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| krisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekrissen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kriegen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kreig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;kreg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekriegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lachen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| luch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lüche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| laichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelaichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| laufen&lt;br /&gt;
| läuft&amp;lt;br /&amp;gt;lauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lief&amp;lt;br /&amp;gt;leff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;liff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;loff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;luff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;lüff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| liefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelaufen&amp;lt;br /&amp;gt;geliffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geloffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelüffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| läuten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| litt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;„Es hat wer gelitten.“ (Nestroy, Zu ebener Erde und erster Stock)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiden&lt;br /&gt;
| 1. Sg. liede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| litt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. leid/leit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. lidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| litte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelitten&amp;lt;br /&amp;gt;geliden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leihen&lt;br /&gt;
| leigt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lieh&amp;lt;br /&amp;gt;leh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| liehe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geliehen&amp;lt;br /&amp;gt;gelauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geluhen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelühen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geliegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| löschen&lt;br /&gt;
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| losch,&amp;lt;br /&amp;gt; lasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lösche&lt;br /&gt;
| lisch&lt;br /&gt;
| geloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren und selten intransitiv, also findet man diese Formen nicht oft)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mahlen&lt;br /&gt;
| mählt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| muhl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mühle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| machen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| miech&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mieche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;mächte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| malen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemalen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichisch is dös&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| melken&lt;br /&gt;
| milkt&lt;br /&gt;
| molk,&amp;lt;br /&amp;gt; malk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mölke&lt;br /&gt;
| milk&lt;br /&gt;
| gemolken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| meiden&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| mied&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. meit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. miten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| miede&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemieden&amp;lt;br /&amp;gt;gemidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mengen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| mang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemongen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gemungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| merken&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| murk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemorken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gemurken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| messen&lt;br /&gt;
| 2./3. misst&lt;br /&gt;
| maß&lt;br /&gt;
| mäße&lt;br /&gt;
| miss&lt;br /&gt;
| gemessen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nagen&lt;br /&gt;
| nägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nehmen&lt;br /&gt;
| 1. nimm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; nimmt&lt;br /&gt;
| nahm&lt;br /&gt;
| nähme&lt;br /&gt;
| nimm&lt;br /&gt;
| genommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| neiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| nied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| niede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genieden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| neigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| naig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;nieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| not&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nöte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genoten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pflegen&lt;br /&gt;
| pfligt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| pflog,&amp;lt;br /&amp;gt; pflag&lt;br /&gt;
| pflöge&lt;br /&gt;
| pflig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gepflogen,&amp;lt;br /&amp;gt; gepflegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quälen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| qual&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quöle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gequolen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quellen&lt;br /&gt;
| quillt&lt;br /&gt;
| quoll,&amp;lt;br /&amp;gt; quall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quölle&lt;br /&gt;
| quill&lt;br /&gt;
| gequollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rächen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; [-a:-]&amp;lt;br /&amp;gt;roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| räche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(&amp;quot;Nun seid ihr wohl gerochen&amp;quot; - Schlusschor aus dem Weihnachtsoratorium von Bach)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| radebrechen&lt;br /&gt;
| radebricht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geradebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ratschlagen&lt;br /&gt;
| ratschlägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geratschlagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rechen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regen&lt;br /&gt;
| rag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geruen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; rieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; riege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geriegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reißen&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riss&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| risse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiten&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. riete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. ritte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geritten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| riechen&lt;br /&gt;
| reucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;rucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&lt;br /&gt;
| röche&lt;br /&gt;
| reuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rimpfen (rümpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rampf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rümpfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rufen&lt;br /&gt;
| rüft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rief&amp;lt;br /&amp;gt;ruf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sagen&lt;br /&gt;
| seit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geseit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saufen&lt;br /&gt;
| säuft&amp;lt;br /&amp;gt;sauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| soff&amp;lt;br /&amp;gt;suff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesoffen&amp;lt;br /&amp;gt;gesuffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saugen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sog&amp;lt;br /&amp;gt;sug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaden&lt;br /&gt;
| schädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| schud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schüed&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaffen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;br /&amp;gt;schief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüfe&amp;lt;br /&amp;gt;schüfte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „arbeiten, gelingen“ und mit Präfixen außer &#039;&#039;er-&#039;&#039; schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schallen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| scholl,&amp;lt;br /&amp;gt; schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schalten&lt;br /&gt;
| schelt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schämen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| scham (?)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschamen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschomen (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schänden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschandt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schorr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schätzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schatz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schied&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheid&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiede&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschieden&amp;lt;br /&amp;gt; gescheiden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheißen&lt;br /&gt;
| scheußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiss&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schieß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. scheiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. schitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschetten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schellen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schelten&lt;br /&gt;
| 2. schiltst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schilt&lt;br /&gt;
| schalt&lt;br /&gt;
| schölte&lt;br /&gt;
| schilt&lt;br /&gt;
| gescholten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheren&lt;br /&gt;
| schiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schor,&amp;lt;br /&amp;gt; schar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schöre&lt;br /&gt;
| schier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „kümmern, fortgehen“ wird &#039;&#039;scheren&#039;&#039; heutzutage meist schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schimpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;So sagt man in Bayern und Teilen Österreichs.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schund,&amp;lt;br /&amp;gt; schand&lt;br /&gt;
| schünde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| &#039;&#039;Da das starke und auch das schwache Präteritum ungebräuchlich geworden sind, wird stattdessen das starke Perfekt (hat geschunden) verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlafen&lt;br /&gt;
| schläft&amp;lt;br /&amp;gt;schlaft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schlauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlief&amp;lt;br /&amp;gt;schlüef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schluef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schliefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlafen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schliss&amp;lt;br /&amp;gt;schloss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschlossen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schliefen&amp;lt;br /&amp;gt; (schlüpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schloff&lt;br /&gt;
| schlöffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschloffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schließen&lt;br /&gt;
| 2. schleuß[es]t&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schloss&lt;br /&gt;
| schlösse&lt;br /&gt;
| schleuß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlurfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlorfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmalzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmeißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmiss&amp;lt;br /&amp;gt;schmeiss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmelzen&lt;br /&gt;
| 1. schmilz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. schmilzt&lt;br /&gt;
| schmolz,&amp;lt;br /&amp;gt; schmalz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmölze&lt;br /&gt;
| schmilz&lt;br /&gt;
| geschmolzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person; transitiv häufig schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmerzen&lt;br /&gt;
| 2./3. schmirzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmarz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmürze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmirz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschmorzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmiegen&lt;br /&gt;
| schmeugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmog&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schmug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmöge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schmüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| geschmogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmoren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnarren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnurr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnauben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schnob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schnöbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschnoben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schnieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schnieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schniebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schniege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnieen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschnieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnellen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schöpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrauben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schrob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schröbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schroten&lt;br /&gt;
| schrötet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrecken&lt;br /&gt;
| schrickt&lt;br /&gt;
| schrak&lt;br /&gt;
| schräke&lt;br /&gt;
| schrick&lt;br /&gt;
| (erschrocken)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schreiben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schrieb&amp;lt;br /&amp;gt;schreib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schreibe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schriebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriebe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschrieben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwären&lt;br /&gt;
| schwiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwürt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwor&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschwieren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schweifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwiefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschweifen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschwiefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwelgen&lt;br /&gt;
| schwilgt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwalg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwilg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschwolgen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwellen&lt;br /&gt;
| schwillt&lt;br /&gt;
| schwoll,&amp;lt;br /&amp;gt; schwall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölle&lt;br /&gt;
| schwill&lt;br /&gt;
| geschwollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwor,&amp;lt;br /&amp;gt; schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwüre&amp;lt;br /&amp;gt;schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;br /&amp;gt;geschwaren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sehen&lt;br /&gt;
| 1. sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sieht&lt;br /&gt;
| sah&lt;br /&gt;
| sähe&lt;br /&gt;
| sieh(e)&lt;br /&gt;
| gesehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; sieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| siehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; gesiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sandte&lt;br /&gt;
| sendete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sieden&lt;br /&gt;
| seudet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;süedet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. siedst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sott&amp;lt;br /&amp;gt;sod&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;soth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;suth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. sutten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. su&#039;eden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sötte&amp;lt;br /&amp;gt;süte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;södte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sotte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gesotten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sann&amp;lt;br /&amp;gt;sahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sonn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sänne&amp;lt;br /&amp;gt;sönne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&amp;lt;br /&amp;gt;gesunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sitzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesotzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Dörfer Dannstadt und Schauernheim in der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spalten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speisen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spies&lt;br /&gt;
| spiese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(schweizerisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sponn&amp;lt;br /&amp;gt;spann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spönne&amp;lt;br /&amp;gt;spänne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesponnen&amp;lt;br /&amp;gt;gespunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.spliss&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.splisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesplissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sprechen&lt;br /&gt;
| spricht&amp;lt;br /&amp;gt;1. sprich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprach&amp;lt;br /&amp;gt;sproch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprök&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprok&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spräk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spräche&amp;lt;br /&amp;gt;spröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprich&lt;br /&gt;
| gesprochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stechen&lt;br /&gt;
| 1. stich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sticht&lt;br /&gt;
| stach&lt;br /&gt;
| stäche&lt;br /&gt;
| stich&lt;br /&gt;
| gestochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stecken&lt;br /&gt;
| stickt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. sticke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1.+3. Pl. sticken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stak&amp;lt;br /&amp;gt;stack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stäke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestecken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehen&lt;br /&gt;
| staht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;steit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stiht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stand&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoind&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stände&amp;lt;br /&amp;gt;stünde&amp;lt;br /&amp;gt;stinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stah&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestanden&amp;lt;br /&amp;gt;gestunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestehn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehlen&lt;br /&gt;
| 1. stiehl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stiehlt&lt;br /&gt;
| stahl&lt;br /&gt;
| stöhle,&amp;lt;br /&amp;gt; stähle&lt;br /&gt;
| stiehl&lt;br /&gt;
| gestohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sterben&lt;br /&gt;
| 1. stirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stirbt&amp;lt;br /&amp;gt;sterbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| starb&amp;lt;br /&amp;gt;sturb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Sg. storbest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. storben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stürbe&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. stärben/störben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stirb&amp;lt;br /&amp;gt;sterbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieben&lt;br /&gt;
| steubt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stob&lt;br /&gt;
| stöbe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;In der Schweiz (Kanton Thurgau) umgangssprachlich üblich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| strafen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| striefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strep&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stref&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestreben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| striff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;gestriefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stürzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesturzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| toch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| taugen (auch tugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| 1./3. Sg. taug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Konj. I tüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
| tochte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tüchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| traben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getraben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trecken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treffen&lt;br /&gt;
| 1. triff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; trifft&lt;br /&gt;
| traf&lt;br /&gt;
| träfe&lt;br /&gt;
| triff&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treten&lt;br /&gt;
| 2. trittst&amp;lt;br /&amp;gt;3. tritt&amp;lt;br /&amp;gt;1. tritt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. trittest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. trittet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Pl. trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trat&lt;br /&gt;
| träte&lt;br /&gt;
| tritt&amp;lt;br /&amp;gt;trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| getreten&amp;lt;br /&amp;gt;getratt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrüden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geträt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| triefen&lt;br /&gt;
| treuft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| troff&lt;br /&gt;
| tröffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trügen&lt;br /&gt;
| triegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;treugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;drügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;trugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trog&lt;br /&gt;
| tröge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| umringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| umrungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verbannen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verbiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
| verdirbt&amp;lt;br /&amp;gt;1. verdirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdarb&amp;lt;br /&amp;gt;verdurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;verdorb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdürbe&amp;lt;br /&amp;gt;verdörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdirb&lt;br /&gt;
| verdorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| 2./3. vergisst&lt;br /&gt;
| vergaß&amp;lt;br /&amp;gt;1. vergisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergäße&lt;br /&gt;
| vergiss&amp;lt;br /&amp;gt;vergesse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergolden&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| vergolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;vergulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verhangen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlöschen&lt;br /&gt;
| verlischt&lt;br /&gt;
| verlosch,&amp;lt;br /&amp;gt; verlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verlösche&lt;br /&gt;
| verlisch&lt;br /&gt;
| verloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verschallen&lt;br /&gt;
| verschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verscholl,&amp;lt;br /&amp;gt; verschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| versiegen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| versieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| versiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;versogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| verspatet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verspat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verspäten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vertuschen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| vertuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwesen&lt;br /&gt;
| verwist&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verwesen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verwünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|verwunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039; in der Bedeutung verzaubern &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wachen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| wuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wägen,&amp;lt;br /&amp;gt; wiegen&lt;br /&gt;
| wiegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wähnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wuhn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wühne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewahnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wallen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wiel&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiele&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewallen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| warten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wart&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewarten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waschen&lt;br /&gt;
| wäscht&amp;lt;br /&amp;gt;wascht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wusch&amp;lt;br /&amp;gt;wiesch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüsche&amp;lt;br /&amp;gt;wiesche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geweten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wob&amp;lt;br /&amp;gt;wab&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wöbe&amp;lt;br /&amp;gt;wübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewoben&amp;lt;br /&amp;gt; gewaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; gewäben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; geweben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wich&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiche&lt;br /&gt;
| weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gewichen&amp;lt;br /&amp;gt;geweichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wandte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werben&lt;br /&gt;
| wirbt&amp;lt;br /&amp;gt;würpt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wurbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| warb&amp;lt;br /&amp;gt;wurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. worben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würbe&amp;lt;br /&amp;gt;wörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wärbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wirb&lt;br /&gt;
| geworben&amp;lt;br /&amp;gt;gewörben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewarben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sg.: ward/wurde&amp;lt;br /&amp;gt; Pl.: wurden&lt;br /&gt;
| würde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein besonderer Fall: &#039;&#039;werden&#039;&#039; ist nicht von der Abschwächung gefuhrden, dafür aber droht der alte Singularstamm &#039;&#039;ward-&#039;&#039; in Vergessenheit zu geraten: &amp;amp;bdquo;Plötzlich ward er gewahr, dass jemand seinen Blick erwiderte.&amp;amp;ldquo; (Thomas Mann). Aber auch das heute verbrittene &#039;&#039;wurde&#039;&#039; ist eine kleine Kostbarkeit, bewahrt es doch als einzige Form das im Frühneuhochdeutschen mal in Mode gewesene End-&#039;&#039;e&#039;&#039; in der ersten und dritten Person Singular.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; ((ver-)wirren)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| warr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| winken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wank&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wänke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nach Duden ist das Partizip korrekt (häufig auch: gewunken)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wirken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewurken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wischen&lt;br /&gt;
| wuscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wuschte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch noch unregelmäßiger unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerschellen&lt;br /&gt;
| zerschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ziemen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zam&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zäme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gezomen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte schwache Formen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir eine (noch sehr unvollstangde) Liste starker Verben, für die sich in alten Texten schwache Formen finden, die (zum Glück) nicht (mehr) in Gebrauch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| preisen &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| preiste &lt;br /&gt;
| preiste&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gepreist &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| raten&lt;br /&gt;
| 2. rätst&amp;lt;br /&amp;gt;3. rät&amp;lt;br /&amp;gt;2. rätest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. rätet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riet&amp;lt;br /&amp;gt;rietete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geraten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Die Grimms belegen das merkwürdige halbstarke Präteritum.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschindet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwörte &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschwört &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verderbt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zeihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zeihte&lt;br /&gt;
| zeihte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gezeiht &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10233</id>
		<title>Rote Liste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10233"/>
		<updated>2024-09-29T18:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die „Rote Liste“ umfässt die starken Verben, die vom „Aussterben“ bedrohen sind, weil sie im allgemeinen Sprachgebrauch entweder schon überwiegend schwach konjugoren werden oder zumindest gefohrden sind. Auch starke Formen, die es früher, in Dialekten oder anderweitig abseits des heutigen Standarddeutsch gab oder gibt, können hier – mit einem &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; kenngezinchen – aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben, die hier Schutz suchen, sesüllen nachweisen, dass sie vom Abschwuch gefohrden sind. Fällt Ihnen also auf, dass es ein Verb vor bedenkenlos dahergeplorppenen regelmäßigen Formen in besonderer Weise zu schützen gilt, so geben Sie bei der Bearbitt dieser Seite im Zusammenfassungsfeld oder auf der Diskussionsseite bitte entsprechende Textzitate, Web-Adressen etc. an, die belegen, dass es Zeitgenoss*innen gibt, die das entsprechende starke Verb ebenso schnöde wie holprig mit &#039;&#039;-te&#039;&#039; und &#039;&#039;ge-...-t&#039;&#039; beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Übersicht werden außer dem Infinitiv nur die tatsalch unregelmäßigen Formen angegeben. Beim Indikativ Präsens wird die jeweilige Person im Singular durch die vor der Form stehende Zahl angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rote Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abstimmen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;Partizip II in der Schweiz:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| abgestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anmelden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| angemolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Mündlicher Sprachgebrauch in Teilen Österreichs und der Schweiz scheint das letzte Biotop für dieses unregelmäßige Partizip zu bilden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufbeigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgebiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgehungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; aufgehongen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| auslöschen&lt;br /&gt;
| lischt aus&lt;br /&gt;
| losch aus,&amp;lt;br /&amp;gt; lasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; aus&lt;br /&gt;
| lösche aus&lt;br /&gt;
| lisch aus&lt;br /&gt;
| ausgeloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren und selten intransitiv, also findet man diese Formen nicht oft)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| backen&lt;br /&gt;
| backt&amp;lt;br /&amp;gt;bäckt&amp;lt;br /&amp;gt;bacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| buk&amp;lt;br /&amp;gt;buch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebacken&amp;lt;br /&amp;gt;gebachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| baden&lt;br /&gt;
| bädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| bud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| biene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bedingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beginnen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begann&amp;lt;br /&amp;gt;begonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begonnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begünte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| begönne&amp;lt;br /&amp;gt;begänne&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| behagen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| behagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bellen&lt;br /&gt;
| billt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| boll&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; ball&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. bullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; bälle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gebollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beratschlagen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| beratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bereuen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bersten&lt;br /&gt;
| 2./3. birst&lt;br /&gt;
| barst&amp;lt;br /&amp;gt;borst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bärste&amp;lt;br /&amp;gt;börste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| birst&lt;br /&gt;
| geborsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bestieben&amp;lt;br/&amp;gt;bestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Beten vermischt sich mit bitten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| betuchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betoch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bewegen&lt;br /&gt;
| bewigt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewog&amp;lt;br /&amp;gt; bewag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewöge&amp;lt;br /&amp;gt; bewäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bewogen&amp;lt;br /&amp;gt; bewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nur im übertragenen Sinne (jemanden bewegen, etwas zu tun) stark konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bieten&lt;br /&gt;
| 2. beutst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bot&lt;br /&gt;
| böte&lt;br /&gt;
| beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geboten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blasen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blies&amp;lt;br /&amp;gt;blus&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bliese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblasen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bläuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blich&lt;br /&gt;
| bliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| broch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brechen&lt;br /&gt;
| bricht&lt;br /&gt;
| brach&lt;br /&gt;
| bräche&lt;br /&gt;
| brich&lt;br /&gt;
| gebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| breiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gebriten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; (brennen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bringen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brachte&amp;lt;br /&amp;gt;brang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brächte&amp;lt;br /&amp;gt;bränge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebracht&amp;lt;br /&amp;gt;gebrungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig. – In der Westpfalz und im Saarland ist das Partizip&#039;&#039; gebrungen &#039;&#039;noch häufig zu hören. Das Präteritum ist in diesen Mundarten außer bei der Kopula&#039;&#039; sein &#039;&#039;geschwunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| dang&lt;br /&gt;
| dünge,&amp;lt;br /&amp;gt; dänge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedran&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dreschen&lt;br /&gt;
| drischt&amp;lt;br /&amp;gt;drescht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;dröscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drosch&amp;lt;br /&amp;gt;drasch&amp;lt;br /&amp;gt;drusch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drösche&lt;br /&gt;
| drisch&amp;lt;br /&amp;gt;dresche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gedroschen&amp;lt;br /&amp;gt;gedräschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gedreschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drillen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| drang&amp;lt;br /&amp;gt;drung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| dränge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dünken&lt;br /&gt;
| 3. deucht&lt;br /&gt;
| deuchte&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| gedeucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch mit Konjunktiv II - unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| durchreden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| durchgereden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eichen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geeichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| empfehlen&lt;br /&gt;
| empfiehlt&lt;br /&gt;
| empfahl&amp;lt;br /&amp;gt;empfohl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| empföhle&lt;br /&gt;
| empfiehl&lt;br /&gt;
| empfohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| enden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| andte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entbehren&lt;br /&gt;
| entbiehrt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbahr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbähre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbiehr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbohren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Alles durchaus noch hie und da in Gebrauch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entzünden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| entzunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein in Teilen Bayerns und Österreichs verbreitetes Partizip II.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erbleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblich&lt;br /&gt;
| erbliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&amp;lt;br /&amp;gt; (offenbar werden)&lt;br /&gt;
| erhillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erlöschen&lt;br /&gt;
| erlischt&lt;br /&gt;
| erlosch&amp;lt;br /&amp;gt; erlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erlösche&lt;br /&gt;
| erlisch&lt;br /&gt;
| erloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschallen&lt;br /&gt;
| erschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erscholl&amp;lt;br /&amp;gt;erschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. erschullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschrecken&lt;br /&gt;
| erschrickt&amp;lt;br /&amp;gt;1. erschricke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschrak&amp;lt;br /&amp;gt;erschrack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschräcke&lt;br /&gt;
| erschrick&lt;br /&gt;
| erschrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwachen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| essen&lt;br /&gt;
| 1. iss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. isst&lt;br /&gt;
| aß&lt;br /&gt;
| äße&lt;br /&gt;
| iss&lt;br /&gt;
| gegessen&amp;lt;br /&amp;gt;geessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fallen&lt;br /&gt;
| fällt&lt;br /&gt;
| fiel&amp;lt;br /&amp;gt;ful&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fiele&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefallen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falten&lt;br /&gt;
| fält&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falzen&lt;br /&gt;
| 2. fälzst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. fälzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fassen&lt;br /&gt;
| 2./3. fässt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefassen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fechten&lt;br /&gt;
| 2. fich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. ficht&amp;lt;br /&amp;gt;3. fichtet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. ficht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| focht&amp;lt;br /&amp;gt;facht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| föchte&lt;br /&gt;
| ficht&lt;br /&gt;
| gefochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flechten&lt;br /&gt;
| 2. flich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. flicht&lt;br /&gt;
| flocht&amp;lt;br /&amp;gt; flacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöchte&lt;br /&gt;
| flicht&lt;br /&gt;
| geflochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliegen&lt;br /&gt;
| flugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flieht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flog&amp;lt;br /&amp;gt;floh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöge&amp;lt;br /&amp;gt;floge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fleug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflogen&amp;lt;br /&amp;gt;geflohen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geflagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliehen&lt;br /&gt;
| fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floh&amp;lt;br /&amp;gt;fluh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöhe&lt;br /&gt;
| fleuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflohen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fließen&lt;br /&gt;
| fleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floss&lt;br /&gt;
| flösse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geflossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fragen&lt;br /&gt;
| frägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| frug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| früge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| freien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| frieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| friehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fressen&lt;br /&gt;
| frisst&lt;br /&gt;
| fraß&lt;br /&gt;
| fräße&lt;br /&gt;
| friss&lt;br /&gt;
| gefressen&amp;lt;br /&amp;gt;veressen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| freurt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freuret&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fror&lt;br /&gt;
| fröre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gefroren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fürchten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| forcht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| förchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geforchten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gären&lt;br /&gt;
| giert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gor,&amp;lt;br /&amp;gt; gar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| göre&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegoren,&amp;lt;br /&amp;gt; gegeren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gebären&lt;br /&gt;
| gebiert&lt;br /&gt;
| gebar&lt;br /&gt;
| gebäre&lt;br /&gt;
| gebier&lt;br /&gt;
| geboren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geben&lt;br /&gt;
| 1. gib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gibt&lt;br /&gt;
| gab&lt;br /&gt;
| gäbe&lt;br /&gt;
| gib&lt;br /&gt;
| gegeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gedeihen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedieh&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. gedech&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gediehe&amp;lt;br /&amp;gt;gediege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gediehen&amp;lt;br /&amp;gt;gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gehen&lt;br /&gt;
| gaht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gäht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gängt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gauht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;giht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;goht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;göht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ging&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gong&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ginge&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gänge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegangen&amp;lt;br /&amp;gt;gegannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Welch ein Formenreichtum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geigen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelingen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelang&amp;lt;br /&amp;gt;gelung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gelänge&amp;lt;br /&amp;gt;gelünge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gellen&lt;br /&gt;
| gillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelten&lt;br /&gt;
| 2. giltst&amp;lt;br /&amp;gt;3. gilt&amp;lt;br /&amp;gt;3. giltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. gild&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| galt&amp;lt;br /&amp;gt;golt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gult&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;guld&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gull&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gälte&amp;lt;br /&amp;gt;gölte&amp;lt;br /&amp;gt;gilte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gilt&lt;br /&gt;
| gegolten&amp;lt;br /&amp;gt;gegulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genesen&lt;br /&gt;
| geniest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genas&lt;br /&gt;
| genäse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genesen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genießen&lt;br /&gt;
| geneust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genoss&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. genussen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genösse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genossen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geschehen&lt;br /&gt;
| geschieht&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschüdt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschah&amp;lt;br /&amp;gt;geschach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschähe&amp;lt;br /&amp;gt;geschege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschoge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschude&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschöhete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschehen&amp;lt;br /&amp;gt;geschenhen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschein&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschaihen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gescheden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gesinnen &lt;br /&gt;
| gesinnt&lt;br /&gt;
| gesann&lt;br /&gt;
| gesünne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gerben&lt;br /&gt;
| girbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegorben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gießen&lt;br /&gt;
| geußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| goss&amp;lt;br /&amp;gt;guss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gösse&lt;br /&gt;
| geusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glänzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glanz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glich&lt;br /&gt;
| gliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gliss&lt;br /&gt;
| glisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleiten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glitt&amp;lt;br /&amp;gt;gliet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glitte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglitten&amp;lt;br /&amp;gt;geglieten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glennen&amp;lt;br /&amp;gt;glinnen &#039;&#039;‚Schlittern, gleiten‘&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglonnen&amp;lt;br /&amp;gt;geglunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | glennen/glinnen &#039;&#039;vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glomm&amp;lt;br /&amp;gt;glamm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glahm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glömme&amp;lt;br /&amp;gt;glämme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglommen&amp;lt;br /&amp;gt;geglummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gönnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gan&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gönde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;günde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegonnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gegunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| greinen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| grien&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| griene&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrienen&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;gegrinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| grimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gramm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; grumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrommen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halsen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hiels&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehalsen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halten&lt;br /&gt;
| 2. hältst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. hält&amp;lt;br /&amp;gt;2. haltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. heltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hältest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hälst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. haltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. halt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. helt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. heltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielt&amp;lt;br /&amp;gt;hielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| handeln&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 3. Pl. hiendlen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hauen&lt;br /&gt;
| häut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hebt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hieb&amp;lt;br /&amp;gt;hie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;heu&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hiu&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hiew&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;haw&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hew&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiebe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehauen&amp;lt;br /&amp;gt;gehauben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gehieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hob,&amp;lt;br /&amp;gt; hub&lt;br /&gt;
| höbe,&amp;lt;br /&amp;gt; hübe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehoben,&amp;lt;br /&amp;gt; gehaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heften&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hafte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehaft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;gehoften&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hehlen&lt;br /&gt;
| hiehlt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hahl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hähle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiehl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gehohlen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hiesch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hiesche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geheischen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| helfen&lt;br /&gt;
| 1. hilf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hilft&lt;br /&gt;
| half&amp;lt;br /&amp;gt;hielf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;holf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hulf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hülfe&amp;lt;br /&amp;gt;hälfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hilfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;hulfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hilf&amp;lt;br /&amp;gt;helf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geholfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hinken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hank&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hünke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehunken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| horte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gehort&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| jagen&lt;br /&gt;
| jägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gejagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| jäten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| jat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| jäte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gejeten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kaufen&lt;br /&gt;
| käuft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kiefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(rheinisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kiff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kiffe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekiffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keimen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kiem&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kieme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekiemen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kerben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekorben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gekurven&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kiesen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kor&lt;br /&gt;
| köre&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kleiben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; (kleben)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kliebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geklieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| klieben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klob&lt;br /&gt;
| klöbe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekloben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| klimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| klomm,&amp;lt;br /&amp;gt; klamm&lt;br /&gt;
| klömme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geklommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kneten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| knat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| knäte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekneten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kommen&lt;br /&gt;
| kömmt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| kam&lt;br /&gt;
| käme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;dialektal sehr bekanntes Präsens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| krisch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;kreisch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| krische&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekrischen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kreißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kriss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| krisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekrissen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kriegen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| kreig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;kreg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gekriegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lachen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| luch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lüche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| laichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelaichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| laufen&lt;br /&gt;
| läuft&amp;lt;br /&amp;gt;lauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lief&amp;lt;br /&amp;gt;leff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;liff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;loff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;luff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;lüff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| liefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelaufen&amp;lt;br /&amp;gt;geliffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geloffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelüffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| läuten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| litt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;„Es hat wer gelitten.“ (Nestroy, Zu ebener Erde und erster Stock)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiden&lt;br /&gt;
| 1. Sg. liede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| litt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. leid/leit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. lidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| litte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gelitten&amp;lt;br /&amp;gt;geliden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leihen&lt;br /&gt;
| leigt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lieh&amp;lt;br /&amp;gt;leh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| liehe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geliehen&amp;lt;br /&amp;gt;gelauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geluhen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gelühen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geliegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lesen&lt;br /&gt;
| 2./3. liest&lt;br /&gt;
| las&lt;br /&gt;
| läse&lt;br /&gt;
| lies&lt;br /&gt;
| gelesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| löschen&lt;br /&gt;
| lischt&lt;br /&gt;
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| lösche&lt;br /&gt;
| lisch&lt;br /&gt;
| geloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren und selten intransitiv, also findet man diese Formen nicht oft)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mahlen&lt;br /&gt;
| mählt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| muhl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mühle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| machen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| miech&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mieche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;mächte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| malen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gemalen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichisch is dös&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| melken&lt;br /&gt;
| milkt&lt;br /&gt;
| molk,&amp;lt;br /&amp;gt; malk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| mölke&lt;br /&gt;
| milk&lt;br /&gt;
| gemolken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| meiden&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| mied&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. meit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. miten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| miede&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemieden&amp;lt;br /&amp;gt;gemidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mengen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| mang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemongen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gemungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| merken&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| murk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gemorken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gemurken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| messen&lt;br /&gt;
| 2./3. misst&lt;br /&gt;
| maß&lt;br /&gt;
| mäße&lt;br /&gt;
| miss&lt;br /&gt;
| gemessen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nagen&lt;br /&gt;
| nägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nehmen&lt;br /&gt;
| 1. nimm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; nimmt&lt;br /&gt;
| nahm&lt;br /&gt;
| nähme&lt;br /&gt;
| nimm&lt;br /&gt;
| genommen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| neiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| nied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| niede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genieden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| neigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| naig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;nieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| not&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nöte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genoten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pflegen&lt;br /&gt;
| pfligt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| pflog,&amp;lt;br /&amp;gt; pflag&lt;br /&gt;
| pflöge&lt;br /&gt;
| pflig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gepflogen,&amp;lt;br /&amp;gt; gepflegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quälen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| qual&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quöle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gequolen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quellen&lt;br /&gt;
| quillt&lt;br /&gt;
| quoll,&amp;lt;br /&amp;gt; quall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quölle&lt;br /&gt;
| quill&lt;br /&gt;
| gequollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rächen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; [-a:-]&amp;lt;br /&amp;gt;roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| räche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(&amp;quot;Nun seid ihr wohl gerochen&amp;quot; - Schlusschor aus dem Weihnachtsoratorium von Bach)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| radebrechen&lt;br /&gt;
| radebricht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geradebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ratschlagen&lt;br /&gt;
| ratschlägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geratschlagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rechen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regen&lt;br /&gt;
| rag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geruen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; rieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; riege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geriegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reißen&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riss&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| risse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiten&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. riete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. ritte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geritten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| riechen&lt;br /&gt;
| reucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;rucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&lt;br /&gt;
| röche&lt;br /&gt;
| reuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rimpfen (rümpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rampf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rümpfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rufen&lt;br /&gt;
| rüft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rief&amp;lt;br /&amp;gt;ruf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sagen&lt;br /&gt;
| seit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geseit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saufen&lt;br /&gt;
| säuft&amp;lt;br /&amp;gt;sauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| soff&amp;lt;br /&amp;gt;suff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesoffen&amp;lt;br /&amp;gt;gesuffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saugen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sog&amp;lt;br /&amp;gt;sug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaden&lt;br /&gt;
| schädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| schud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schüed&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaffen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;br /&amp;gt;schief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüfe&amp;lt;br /&amp;gt;schüfte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „arbeiten, gelingen“ und mit Präfixen außer &#039;&#039;er-&#039;&#039; schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schallen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| scholl,&amp;lt;br /&amp;gt; schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schalten&lt;br /&gt;
| schelt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schämen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| scham (?)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschamen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschomen (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schänden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschandt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schorr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schätzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schatz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schied&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheid&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiede&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschieden&amp;lt;br /&amp;gt; gescheiden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheißen&lt;br /&gt;
| scheußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiss&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schieß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. scheiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. schitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschetten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schellen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schelten&lt;br /&gt;
| 2. schiltst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schilt&lt;br /&gt;
| schalt&lt;br /&gt;
| schölte&lt;br /&gt;
| schilt&lt;br /&gt;
| gescholten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheren&lt;br /&gt;
| schiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schor,&amp;lt;br /&amp;gt; schar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schöre&lt;br /&gt;
| schier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „kümmern, fortgehen“ wird &#039;&#039;scheren&#039;&#039; heutzutage meist schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schimpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;So sagt man in Bayern und Teilen Österreichs.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schund,&amp;lt;br /&amp;gt; schand&lt;br /&gt;
| schünde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| &#039;&#039;Da das starke und auch das schwache Präteritum ungebräuchlich geworden sind, wird stattdessen das starke Perfekt (hat geschunden) verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlafen&lt;br /&gt;
| schläft&amp;lt;br /&amp;gt;schlaft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schlauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlief&amp;lt;br /&amp;gt;schlüef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schluef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schliefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlafen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schliss&amp;lt;br /&amp;gt;schloss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschlossen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schliefen&amp;lt;br /&amp;gt; (schlüpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schloff&lt;br /&gt;
| schlöffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschloffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schließen&lt;br /&gt;
| 2. schleuß[es]t&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schloss&lt;br /&gt;
| schlösse&lt;br /&gt;
| schleuß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlurfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlorfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmalzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmeißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmiss&amp;lt;br /&amp;gt;schmeiss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmelzen&lt;br /&gt;
| 1. schmilz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. schmilzt&lt;br /&gt;
| schmolz,&amp;lt;br /&amp;gt; schmalz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmölze&lt;br /&gt;
| schmilz&lt;br /&gt;
| geschmolzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person; transitiv häufig schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmerzen&lt;br /&gt;
| 2./3. schmirzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmarz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmürze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmirz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschmorzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmiegen&lt;br /&gt;
| schmeugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmog&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schmug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmöge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schmüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| geschmogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmoren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnarren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnurr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnauben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schnob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schnöbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschnoben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schnieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schnieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schniebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schniege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnieen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschnieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnellen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schöpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrauben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schrob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schröbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schroten&lt;br /&gt;
| schrötet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrecken&lt;br /&gt;
| schrickt&lt;br /&gt;
| schrak&lt;br /&gt;
| schräke&lt;br /&gt;
| schrick&lt;br /&gt;
| (erschrocken)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schreiben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schrieb&amp;lt;br /&amp;gt;schreib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schreibe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schriebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriebe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschrieben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwären&lt;br /&gt;
| schwiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwürt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwor&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschwieren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schweifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwiefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschweifen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschwiefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwelgen&lt;br /&gt;
| schwilgt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwalg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwilg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschwolgen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwellen&lt;br /&gt;
| schwillt&lt;br /&gt;
| schwoll,&amp;lt;br /&amp;gt; schwall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölle&lt;br /&gt;
| schwill&lt;br /&gt;
| geschwollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwor,&amp;lt;br /&amp;gt; schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwüre&amp;lt;br /&amp;gt;schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;br /&amp;gt;geschwaren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sehen&lt;br /&gt;
| 1. sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sieht&lt;br /&gt;
| sah&lt;br /&gt;
| sähe&lt;br /&gt;
| sieh(e)&lt;br /&gt;
| gesehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; sieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| siehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; gesiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sandte&lt;br /&gt;
| sendete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sieden&lt;br /&gt;
| seudet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;süedet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. siedst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sott&amp;lt;br /&amp;gt;sod&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;soth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;suth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. sutten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. su&#039;eden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sötte&amp;lt;br /&amp;gt;süte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;södte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sotte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gesotten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sann&amp;lt;br /&amp;gt;sahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sonn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sänne&amp;lt;br /&amp;gt;sönne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&amp;lt;br /&amp;gt;gesunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sitzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesotzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Dörfer Dannstadt und Schauernheim in der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spalten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speisen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spies&lt;br /&gt;
| spiese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(schweizerisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sponn&amp;lt;br /&amp;gt;spann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spönne&amp;lt;br /&amp;gt;spänne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesponnen&amp;lt;br /&amp;gt;gespunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.spliss&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.splisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesplissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sprechen&lt;br /&gt;
| spricht&amp;lt;br /&amp;gt;1. sprich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprach&amp;lt;br /&amp;gt;sproch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprök&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprok&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spräk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spräche&amp;lt;br /&amp;gt;spröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprich&lt;br /&gt;
| gesprochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stechen&lt;br /&gt;
| 1. stich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sticht&lt;br /&gt;
| stach&lt;br /&gt;
| stäche&lt;br /&gt;
| stich&lt;br /&gt;
| gestochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stecken&lt;br /&gt;
| stickt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. sticke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1.+3. Pl. sticken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stak&amp;lt;br /&amp;gt;stack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stäke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestecken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehen&lt;br /&gt;
| staht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;steit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stiht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stand&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoind&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stände&amp;lt;br /&amp;gt;stünde&amp;lt;br /&amp;gt;stinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stah&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestanden&amp;lt;br /&amp;gt;gestunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestehn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehlen&lt;br /&gt;
| 1. stiehl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stiehlt&lt;br /&gt;
| stahl&lt;br /&gt;
| stöhle,&amp;lt;br /&amp;gt; stähle&lt;br /&gt;
| stiehl&lt;br /&gt;
| gestohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sterben&lt;br /&gt;
| 1. stirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stirbt&amp;lt;br /&amp;gt;sterbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| starb&amp;lt;br /&amp;gt;sturb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Sg. storbest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. storben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stürbe&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. stärben/störben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stirb&amp;lt;br /&amp;gt;sterbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieben&lt;br /&gt;
| steubt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stob&lt;br /&gt;
| stöbe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;In der Schweiz (Kanton Thurgau) umgangssprachlich üblich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| strafen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| striefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strep&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stref&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestreben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| striff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;gestriefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stürzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesturzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| toch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| taugen (auch tugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| 1./3. Sg. taug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Konj. I tüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
| tochte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tüchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| traben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getraben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trecken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treffen&lt;br /&gt;
| 1. triff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; trifft&lt;br /&gt;
| traf&lt;br /&gt;
| träfe&lt;br /&gt;
| triff&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treten&lt;br /&gt;
| 2. trittst&amp;lt;br /&amp;gt;3. tritt&amp;lt;br /&amp;gt;1. tritt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. trittest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. trittet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Pl. trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trat&lt;br /&gt;
| träte&lt;br /&gt;
| tritt&amp;lt;br /&amp;gt;trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| getreten&amp;lt;br /&amp;gt;getratt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrüden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geträt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| triefen&lt;br /&gt;
| treuft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| troff&lt;br /&gt;
| tröffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trügen&lt;br /&gt;
| triegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;treugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;drügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;trugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trog&lt;br /&gt;
| tröge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| umringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| umrungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verbannen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verbiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
| verdirbt&amp;lt;br /&amp;gt;1. verdirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdarb&amp;lt;br /&amp;gt;verdurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;verdorb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdürbe&amp;lt;br /&amp;gt;verdörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdirb&lt;br /&gt;
| verdorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| 2./3. vergisst&lt;br /&gt;
| vergaß&amp;lt;br /&amp;gt;1. vergisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergäße&lt;br /&gt;
| vergiss&amp;lt;br /&amp;gt;vergesse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergolden&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| vergolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;vergulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verhangen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlöschen&lt;br /&gt;
| verlischt&lt;br /&gt;
| verlosch,&amp;lt;br /&amp;gt; verlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verlösche&lt;br /&gt;
| verlisch&lt;br /&gt;
| verloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verschallen&lt;br /&gt;
| verschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verscholl,&amp;lt;br /&amp;gt; verschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| versiegen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| versieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| versiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;versogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| verspatet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verspat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verspäten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vertuschen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| vertuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwesen&lt;br /&gt;
| verwist&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verwesen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verwünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|verwunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039; in der Bedeutung verzaubern &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wachen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| wuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wägen,&amp;lt;br /&amp;gt; wiegen&lt;br /&gt;
| wiegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wähnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wuhn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wühne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewahnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wallen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wiel&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiele&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewallen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| warten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wart&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewarten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waschen&lt;br /&gt;
| wäscht&amp;lt;br /&amp;gt;wascht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wusch&amp;lt;br /&amp;gt;wiesch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüsche&amp;lt;br /&amp;gt;wiesche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geweten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wob&amp;lt;br /&amp;gt;wab&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wöbe&amp;lt;br /&amp;gt;wübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewoben&amp;lt;br /&amp;gt; gewaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; gewäben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; geweben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wich&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiche&lt;br /&gt;
| weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gewichen&amp;lt;br /&amp;gt;geweichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wandte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werben&lt;br /&gt;
| wirbt&amp;lt;br /&amp;gt;würpt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wurbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| warb&amp;lt;br /&amp;gt;wurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. worben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würbe&amp;lt;br /&amp;gt;wörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wärbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wirb&lt;br /&gt;
| geworben&amp;lt;br /&amp;gt;gewörben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewarben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sg.: ward/wurde&amp;lt;br /&amp;gt; Pl.: wurden&lt;br /&gt;
| würde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein besonderer Fall: &#039;&#039;werden&#039;&#039; ist nicht von der Abschwächung gefuhrden, dafür aber droht der alte Singularstamm &#039;&#039;ward-&#039;&#039; in Vergessenheit zu geraten: &amp;amp;bdquo;Plötzlich ward er gewahr, dass jemand seinen Blick erwiderte.&amp;amp;ldquo; (Thomas Mann). Aber auch das heute verbrittene &#039;&#039;wurde&#039;&#039; ist eine kleine Kostbarkeit, bewahrt es doch als einzige Form das im Frühneuhochdeutschen mal in Mode gewesene End-&#039;&#039;e&#039;&#039; in der ersten und dritten Person Singular.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; ((ver-)wirren)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| warr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| winken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wank&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wänke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nach Duden ist das Partizip korrekt (häufig auch: gewunken)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wirken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewurken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wischen&lt;br /&gt;
| wuscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wuschte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch noch unregelmäßiger unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerschellen&lt;br /&gt;
| zerschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ziemen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zam&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zäme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gezomen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte schwache Formen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir eine (noch sehr unvollstangde) Liste starker Verben, für die sich in alten Texten schwache Formen finden, die (zum Glück) nicht (mehr) in Gebrauch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| preisen &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| pries&lt;br /&gt;
| priese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gepriesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| raten&lt;br /&gt;
| 2. rätst&amp;lt;br /&amp;gt;3. rät&amp;lt;br /&amp;gt;2. rätest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. rätet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riet&amp;lt;br /&amp;gt;rietete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geraten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Die Grimms belegen das merkwürdige halbstarke Präteritum.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschindet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwörte &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschwört &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verderbt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zeihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zieh&lt;br /&gt;
| ziehe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geziehen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10232</id>
		<title>Rote Liste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rote_Liste&amp;diff=10232"/>
		<updated>2024-09-29T18:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.dwds.de/wb/dwb/schinde&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die „Rote Liste“ umfässt die starken Verben, die vom „Aussterben“ bedrohen sind, weil sie im allgemeinen Sprachgebrauch entweder schon überwiegend schwach konjugoren werden oder zumindest gefohrden sind. Auch starke Formen, die es früher, in Dialekten oder anderweitig abseits des heutigen Standarddeutsch gab oder gibt, können hier – mit einem &amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; kenngezinchen – aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben, die hier Schutz suchen, sesüllen nachweisen, dass sie vom Abschwuch gefohrden sind. Fällt Ihnen also auf, dass es ein Verb vor bedenkenlos dahergeplorppenen regelmäßigen Formen in besonderer Weise zu schützen gilt, so geben Sie bei der Bearbitt dieser Seite im Zusammenfassungsfeld oder auf der Diskussionsseite bitte entsprechende Textzitate, Web-Adressen etc. an, die belegen, dass es Zeitgenoss*innen gibt, die das entsprechende starke Verb ebenso schnöde wie holprig mit &#039;&#039;-te&#039;&#039; und &#039;&#039;ge-...-t&#039;&#039; beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Übersicht werden außer dem Infinitiv nur die tatsalch unregelmäßigen Formen angegeben. Beim Indikativ Präsens wird die jeweilige Person im Singular durch die vor der Form stehende Zahl angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rote Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abstimmen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;Partizip II in der Schweiz:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| abgestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anmelden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| angemolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Mündlicher Sprachgebrauch in Teilen Österreichs und der Schweiz scheint das letzte Biotop für dieses unregelmäßige Partizip zu bilden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufbeigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgebiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| aufgehungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; aufgehongen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| auslöschen&lt;br /&gt;
| lischt aus&lt;br /&gt;
| losch aus,&amp;lt;br /&amp;gt; lasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; aus&lt;br /&gt;
| lösche aus&lt;br /&gt;
| lisch aus&lt;br /&gt;
| ausgeloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren und selten intransitiv, also findet man diese Formen nicht oft)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| backen&lt;br /&gt;
| backt&amp;lt;br /&amp;gt;bäckt&amp;lt;br /&amp;gt;bacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| buk&amp;lt;br /&amp;gt;buch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebacken&amp;lt;br /&amp;gt;gebachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| baden&lt;br /&gt;
| bädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| bud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| büde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| biene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bedingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bedangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;bedungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beginnen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begann&amp;lt;br /&amp;gt;begonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begonnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunnte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begünte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;begunste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| begönne&amp;lt;br /&amp;gt;begänne&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| begonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| behagen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| behagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bellen&lt;br /&gt;
| billt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| boll&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; ball&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. bullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; bälle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gebollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beratschlagen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| beratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bereuen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bersten&lt;br /&gt;
| 2./3. birst&lt;br /&gt;
| barst&amp;lt;br /&amp;gt;borst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bärste&amp;lt;br /&amp;gt;börste&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| birst&lt;br /&gt;
| geborsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bestieben&amp;lt;br/&amp;gt;bestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Beten vermischt sich mit bitten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| betuchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betoch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| betochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bewegen&lt;br /&gt;
| bewigt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewog&amp;lt;br /&amp;gt; bewag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bewöge&amp;lt;br /&amp;gt; bewäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| bewogen&amp;lt;br /&amp;gt; bewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nur im übertragenen Sinne (jemanden bewegen, etwas zu tun) stark konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bieten&lt;br /&gt;
| 2. beutst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bot&lt;br /&gt;
| böte&lt;br /&gt;
| beut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geboten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blasen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blies&amp;lt;br /&amp;gt;blus&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bliese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblasen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bläuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blich&lt;br /&gt;
| bliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| blandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| broch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brauen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brau&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brechen&lt;br /&gt;
| bricht&lt;br /&gt;
| brach&lt;br /&gt;
| bräche&lt;br /&gt;
| brich&lt;br /&gt;
| gebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| breiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gebriten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| brinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; (brennen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebrunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bringen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| brachte&amp;lt;br /&amp;gt;brang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| brächte&amp;lt;br /&amp;gt;bränge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gebracht&amp;lt;br /&amp;gt;gebrungen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Einst stark, heute meist nur noch unregelmäßig. – In der Westpfalz und im Saarland ist das Partizip&#039;&#039; gebrungen &#039;&#039;noch häufig zu hören. Das Präteritum ist in diesen Mundarten außer bei der Kopula&#039;&#039; sein &#039;&#039;geschwunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dingen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| dang&lt;br /&gt;
| dünge,&amp;lt;br /&amp;gt; dänge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedran&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dreschen&lt;br /&gt;
| drischt&amp;lt;br /&amp;gt;drescht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;dröscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drosch&amp;lt;br /&amp;gt;drasch&amp;lt;br /&amp;gt;drusch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| drösche&lt;br /&gt;
| drisch&amp;lt;br /&amp;gt;dresche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gedroschen&amp;lt;br /&amp;gt;gedräschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gedreschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drillen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| drang&amp;lt;br /&amp;gt;drung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| dränge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gedrungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dünken&lt;br /&gt;
| 3. deucht&lt;br /&gt;
| deuchte&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| gedeucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch mit Konjunktiv II - unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| durchreden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| durchgereden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| eichen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geeichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| empfehlen&lt;br /&gt;
| empfiehlt&lt;br /&gt;
| empfahl&amp;lt;br /&amp;gt;empfohl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| empföhle&lt;br /&gt;
| empfiehl&lt;br /&gt;
| empfohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| enden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| andte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entbehren&lt;br /&gt;
| entbiehrt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbahr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbähre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbiehr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entbohren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Alles durchaus noch hie und da in Gebrauch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entzünden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| entzunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein in Teilen Bayerns und Österreichs verbreitetes Partizip II.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erbleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblich&lt;br /&gt;
| erbliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erblichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&amp;lt;br /&amp;gt; (offenbar werden)&lt;br /&gt;
| erhillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erhollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erlöschen&lt;br /&gt;
| erlischt&lt;br /&gt;
| erlosch&amp;lt;br /&amp;gt; erlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erlösche&lt;br /&gt;
| erlisch&lt;br /&gt;
| erloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschallen&lt;br /&gt;
| erschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erscholl&amp;lt;br /&amp;gt;erschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. erschullen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erschrecken&lt;br /&gt;
| erschrickt&amp;lt;br /&amp;gt;1. erschricke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschrak&amp;lt;br /&amp;gt;erschrack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| erschräcke&lt;br /&gt;
| erschrick&lt;br /&gt;
| erschrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwachen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erwischen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| erwuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| essen&lt;br /&gt;
| 1. iss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. isst&lt;br /&gt;
| aß&lt;br /&gt;
| äße&lt;br /&gt;
| iss&lt;br /&gt;
| gegessen&amp;lt;br /&amp;gt;geessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gessen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fallen&lt;br /&gt;
| fällt&lt;br /&gt;
| fiel&amp;lt;br /&amp;gt;ful&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fiele&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefallen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falten&lt;br /&gt;
| fält&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| falzen&lt;br /&gt;
| 2. fälzst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. fälzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fassen&lt;br /&gt;
| 2./3. fässt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefassen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fechten&lt;br /&gt;
| 2. fich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. ficht&amp;lt;br /&amp;gt;3. fichtet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. ficht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| focht&amp;lt;br /&amp;gt;facht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| föchte&lt;br /&gt;
| ficht&lt;br /&gt;
| gefochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| flechten&lt;br /&gt;
| 2. flich(t)st&amp;lt;br /&amp;gt; 3. flicht&lt;br /&gt;
| flocht&amp;lt;br /&amp;gt; flacht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöchte&lt;br /&gt;
| flicht&lt;br /&gt;
| geflochten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliegen&lt;br /&gt;
| flugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;fleugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;flieht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flog&amp;lt;br /&amp;gt;floh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöge&amp;lt;br /&amp;gt;floge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fleug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflogen&amp;lt;br /&amp;gt;geflohen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geflagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fliehen&lt;br /&gt;
| fleucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floh&amp;lt;br /&amp;gt;fluh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| flöhe&lt;br /&gt;
| fleuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geflohen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fließen&lt;br /&gt;
| fleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| floss&lt;br /&gt;
| flösse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geflossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fragen&lt;br /&gt;
| frägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| frug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| früge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| freien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| frieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| friehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gefriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fressen&lt;br /&gt;
| frisst&lt;br /&gt;
| fraß&lt;br /&gt;
| fräße&lt;br /&gt;
| friss&lt;br /&gt;
| gefressen&amp;lt;br /&amp;gt;veressen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| freurt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freuret&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;freust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| fror&lt;br /&gt;
| fröre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gefroren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fürchten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| forcht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| förchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geforchten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gären&lt;br /&gt;
| giert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gor,&amp;lt;br /&amp;gt; gar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| göre&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegoren,&amp;lt;br /&amp;gt; gegeren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gebären&lt;br /&gt;
| gebiert&lt;br /&gt;
| gebar&lt;br /&gt;
| gebäre&lt;br /&gt;
| gebier&lt;br /&gt;
| geboren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geben&lt;br /&gt;
| 1. gib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gibt&lt;br /&gt;
| gab&lt;br /&gt;
| gäbe&lt;br /&gt;
| gib&lt;br /&gt;
| gegeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gedeihen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gedieh&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. gedech&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gediehe&amp;lt;br /&amp;gt;gediege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gediehen&amp;lt;br /&amp;gt;gediegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gehen&lt;br /&gt;
| gaht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gäht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gängt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gauht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;giht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;goht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;göht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ging&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gong&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ginge&amp;lt;br /&amp;gt;gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gänge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;güng&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gang&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegangen&amp;lt;br /&amp;gt;gegannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Welch ein Formenreichtum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geigen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelingen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelang&amp;lt;br /&amp;gt;gelung&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gelänge&amp;lt;br /&amp;gt;gelünge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gelungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gellen&lt;br /&gt;
| gillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gelten&lt;br /&gt;
| 2. giltst&amp;lt;br /&amp;gt;3. gilt&amp;lt;br /&amp;gt;3. giltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. gild&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| galt&amp;lt;br /&amp;gt;golt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gult&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;guld&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gull&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gälte&amp;lt;br /&amp;gt;gölte&amp;lt;br /&amp;gt;gilte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gülle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gilt&lt;br /&gt;
| gegolten&amp;lt;br /&amp;gt;gegulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genesen&lt;br /&gt;
| geniest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genas&lt;br /&gt;
| genäse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genesen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| genießen&lt;br /&gt;
| geneust&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genoss&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. genussen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| genösse&amp;lt;br /&amp;gt;genieße&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genossen&amp;lt;br /&amp;gt;genosen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geschehen&lt;br /&gt;
| geschieht&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschüdt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschah&amp;lt;br /&amp;gt;geschach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschähe&amp;lt;br /&amp;gt;geschege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschoge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschude&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschöhete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschehen&amp;lt;br /&amp;gt;geschenhen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschein&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschaihen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gescheden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschechnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschicht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gesinnen &lt;br /&gt;
| gesinnt&lt;br /&gt;
| gesann&lt;br /&gt;
| gesünne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gerben&lt;br /&gt;
| girbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegorben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gießen&lt;br /&gt;
| geußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| goss&amp;lt;br /&amp;gt;guss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gösse&lt;br /&gt;
| geusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gusse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gegossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glänzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glanz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glich&lt;br /&gt;
| gliche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gliss&lt;br /&gt;
| glisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gleiten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glitt&amp;lt;br /&amp;gt;gliet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glitte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglitten&amp;lt;br /&amp;gt;geglieten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glennen&amp;lt;br /&amp;gt;glinnen &#039;&#039;‚Schlittern, gleiten‘&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglonnen&amp;lt;br /&amp;gt;geglunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | glennen/glinnen &#039;&#039;vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| glomm&amp;lt;br /&amp;gt;glamm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glahm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;glumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| glömme&amp;lt;br /&amp;gt;glämme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geglommen&amp;lt;br /&amp;gt;geglummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gönnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gonde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gunde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gan&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gönde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;günde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegonnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gegunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| greinen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| grien&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| griene&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;grinne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrienen&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;*,&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;gegrinnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| grimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gramm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; grumm&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gegrommen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halsen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| hiels&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 2. hältst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. hält&amp;lt;br /&amp;gt;2. haltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. heltest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hältest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. hälst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. haltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. halt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. helt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. heltet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hielt&amp;lt;br /&amp;gt;hielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
| gehalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| handeln&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 3. Pl. hiendlen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;dialektal sehr bekanntes Präsens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| leiden&lt;br /&gt;
| 1. Sg. liede&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| litt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. leid/leit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. lidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| gemieden&amp;lt;br /&amp;gt;gemidden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| neigen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| naig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;nieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nieten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| not&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nöte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| genoten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pflegen&lt;br /&gt;
| pfligt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| pflog,&amp;lt;br /&amp;gt; pflag&lt;br /&gt;
| pflöge&lt;br /&gt;
| pflig&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gepflogen,&amp;lt;br /&amp;gt; gepflegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quälen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| qual&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quöle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gequolen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| quellen&lt;br /&gt;
| quillt&lt;br /&gt;
| quoll,&amp;lt;br /&amp;gt; quall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| quölle&lt;br /&gt;
| quill&lt;br /&gt;
| gequollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rächen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rach&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; [-a:-]&amp;lt;br /&amp;gt;roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| räche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(&amp;quot;Nun seid ihr wohl gerochen&amp;quot; - Schlusschor aus dem Weihnachtsoratorium von Bach)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| radebrechen&lt;br /&gt;
| radebricht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geradebrochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ratschlagen&lt;br /&gt;
| ratschlägt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ratschlüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geratschlagen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rechen&lt;br /&gt;
| richt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| gerochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| regen&lt;br /&gt;
| rag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reuen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerauen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gereuen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geruen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; rieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; riege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geriegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reißen&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riss&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| risse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiten&lt;br /&gt;
| reutet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritt&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. reit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. riete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. ritte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ritte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geritten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| riechen&lt;br /&gt;
| reucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;rucht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| roch&lt;br /&gt;
| röche&lt;br /&gt;
| reuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gerochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rimpfen (rümpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| rampf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rümpfe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rufen&lt;br /&gt;
| rüft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rief&amp;lt;br /&amp;gt;ruf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gerufen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sagen&lt;br /&gt;
| seit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seite&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geseit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| salzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesalzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saufen&lt;br /&gt;
| säuft&amp;lt;br /&amp;gt;sauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| soff&amp;lt;br /&amp;gt;suff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesoffen&amp;lt;br /&amp;gt;gesuffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| saugen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sog&amp;lt;br /&amp;gt;sug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| söge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaden&lt;br /&gt;
| schädt&amp;lt;span class=&amp;quot;kleiner&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;* &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;(?)&lt;br /&gt;
| schud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schüed&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schaffen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;br /&amp;gt;schief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schüfe&amp;lt;br /&amp;gt;schüfte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „arbeiten, gelingen“ und mit Präfixen außer &#039;&#039;er-&#039;&#039; schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schallen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| scholl,&amp;lt;br /&amp;gt; schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schalten&lt;br /&gt;
| schelt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schämen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| scham (?)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschamen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschomen (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schänden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schandte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschandt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(nicht stark, aber unregelmäßig)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schorr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schätzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schatz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schied&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schiet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheid&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. scheit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiede&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschieden&amp;lt;br /&amp;gt; gescheiden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheißen&lt;br /&gt;
| scheußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schiss&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. schieß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Sg. scheiß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. schet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. schitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschetten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheiten&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschitten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schellen&lt;br /&gt;
| schillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schelten&lt;br /&gt;
| 2. schiltst&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schilt&lt;br /&gt;
| schalt&lt;br /&gt;
| schölte&lt;br /&gt;
| schilt&lt;br /&gt;
| gescholten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scheren&lt;br /&gt;
| schiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schor,&amp;lt;br /&amp;gt; schar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schöre&lt;br /&gt;
| schier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in den Bedeutungen „kümmern, fortgehen“ wird &#039;&#039;scheren&#039;&#039; heutzutage meist schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schimpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschumpfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;So sagt man in Bayern und Teilen Österreichs.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schund,&amp;lt;br /&amp;gt; schand&lt;br /&gt;
| schünde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlafen&lt;br /&gt;
| schläft&amp;lt;br /&amp;gt;schlaft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schlauft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlief&amp;lt;br /&amp;gt;schlüef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schluef&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schliefe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlafen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schliss&amp;lt;br /&amp;gt;schloss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schlisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlissen&amp;lt;br /&amp;gt;geschlossen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schliefen&amp;lt;br /&amp;gt; (schlüpfen)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schloff&lt;br /&gt;
| schlöffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschloffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schließen&lt;br /&gt;
| 2. schleuß[es]t&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 3. schleußt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schloss&lt;br /&gt;
| schlösse&lt;br /&gt;
| schleuß&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schlurfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschlorfen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmalzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmeißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schmiss&amp;lt;br /&amp;gt;schmeiss&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmelzen&lt;br /&gt;
| 1. schmilz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2./3. schmilzt&lt;br /&gt;
| schmolz,&amp;lt;br /&amp;gt; schmalz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmölze&lt;br /&gt;
| schmilz&lt;br /&gt;
| geschmolzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person; transitiv häufig schwach konjugoren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmerzen&lt;br /&gt;
| 2./3. schmirzt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmarz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmürze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmirz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschmorzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmiegen&lt;br /&gt;
| schmeugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmog&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schmug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schmöge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schmüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| geschmogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschmocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmoren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschmoren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnarren&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnurr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnauben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schnob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schnöbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschnoben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schnie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; schnieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schnieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schniebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, schniege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnieen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschnieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, geschniegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schnellen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschnollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schöpfen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schuf&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschaffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrauben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schrob&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schröbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schroten&lt;br /&gt;
| schrötet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschroten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schrecken&lt;br /&gt;
| schrickt&lt;br /&gt;
| schrak&lt;br /&gt;
| schräke&lt;br /&gt;
| schrick&lt;br /&gt;
| (erschrocken)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schreiben&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| schrieb&amp;lt;br /&amp;gt;schreib&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schreibe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schriebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schriebe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschrieben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwären&lt;br /&gt;
| schwiert&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwürt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwar&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwor&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwier&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geschwieren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schweifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwiefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschweifen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; geschwiefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwelgen&lt;br /&gt;
| schwilgt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwalg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwilg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| geschwolgen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwellen&lt;br /&gt;
| schwillt&lt;br /&gt;
| schwoll,&amp;lt;br /&amp;gt; schwall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwölle&lt;br /&gt;
| schwill&lt;br /&gt;
| geschwollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwor,&amp;lt;br /&amp;gt; schwur&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| schwüre&amp;lt;br /&amp;gt;schwäre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschworen&amp;lt;br /&amp;gt;geschwaren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sehen&lt;br /&gt;
| 1. sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sieht&lt;br /&gt;
| sah&lt;br /&gt;
| sähe&lt;br /&gt;
| sieh(e)&lt;br /&gt;
| gesehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; sieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| siehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; siege&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt; gesiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| senden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sandte&lt;br /&gt;
| sendete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sieden&lt;br /&gt;
| seudet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;süedet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. siedst&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sott&amp;lt;br /&amp;gt;sod&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;soth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;suth&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. sutten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. su&#039;eden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sötte&amp;lt;br /&amp;gt;süte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;südt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;södte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sotte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| seud&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gesotten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sann&amp;lt;br /&amp;gt;sahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sonn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sänne&amp;lt;br /&amp;gt;sönne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesonnen&amp;lt;br /&amp;gt;gesunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sitzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesotzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Vereinzelt bei älteren reinen Dialektsprechern der Dörfer Dannstadt und Schauernheim in der Vorderpfalz gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spalten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spannen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spieb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spiebe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespieben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Eine in österreichischen Dialekten noch verschiedentlich enthaltene Urform.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| speisen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| spies&lt;br /&gt;
| spiese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gespiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(schweizerisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spinnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| sponn&amp;lt;br /&amp;gt;spann&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spunn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spönne&amp;lt;br /&amp;gt;spänne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spünne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesponnen&amp;lt;br /&amp;gt;gespunnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spleißen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.spliss&lt;br /&gt;
| 2. splissest&amp;lt;br&amp;gt;3.splisse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesplissen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sprechen&lt;br /&gt;
| spricht&amp;lt;br /&amp;gt;1. sprich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprach&amp;lt;br /&amp;gt;sproch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprök&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;sprok&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;spräk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| spräche&amp;lt;br /&amp;gt;spröche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sprich&lt;br /&gt;
| gesprochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stechen&lt;br /&gt;
| 1. stich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; sticht&lt;br /&gt;
| stach&lt;br /&gt;
| stäche&lt;br /&gt;
| stich&lt;br /&gt;
| gestochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stecken&lt;br /&gt;
| stickt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. sticke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1.+3. Pl. sticken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stak&amp;lt;br /&amp;gt;stack&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stäke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestecken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;(transitiv schwach konjugoren)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehen&lt;br /&gt;
| staht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;steit&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stiht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stand&amp;lt;br /&amp;gt;stend&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stie&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoind&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stände&amp;lt;br /&amp;gt;stünde&amp;lt;br /&amp;gt;stinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stoinde&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stah&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stand&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stond&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stund&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestanden&amp;lt;br /&amp;gt;gestunden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestahn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestangen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gestehn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stehlen&lt;br /&gt;
| 1. stiehl&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stiehlt&lt;br /&gt;
| stahl&lt;br /&gt;
| stöhle,&amp;lt;br /&amp;gt; stähle&lt;br /&gt;
| stiehl&lt;br /&gt;
| gestohlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sterben&lt;br /&gt;
| 1. stirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; stirbt&amp;lt;br /&amp;gt;sterbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| starb&amp;lt;br /&amp;gt;sturb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Sg. storbest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. storben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stürbe&amp;lt;br /&amp;gt;3. Pl. stärben/störben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stirb&amp;lt;br /&amp;gt;sterbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gestorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stieben&lt;br /&gt;
| steubt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| stob&lt;br /&gt;
| stöbe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestoben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stimmen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestummen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;In der Schweiz (Kanton Thurgau) umgangssprachlich üblich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| strafen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| striefe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| strep&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;stref&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestreben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| streifen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| striff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;strief&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gestriffen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;gestriefen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stürzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gesturzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tauchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| toch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getochen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| taugen (auch tugen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;, tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| 1./3. Sg. taug&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. tügen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Konj. I tüge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
| tochte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tuchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| töchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;tüchte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getocht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| traben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getraben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trecken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrocken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treffen&lt;br /&gt;
| 1. triff&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; trifft&lt;br /&gt;
| traf&lt;br /&gt;
| träfe&lt;br /&gt;
| triff&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;österreichische 1. Person&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| treten&lt;br /&gt;
| 2. trittst&amp;lt;br /&amp;gt;3. tritt&amp;lt;br /&amp;gt;1. tritt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. trittest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. trittet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;2. Pl. trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trat&lt;br /&gt;
| träte&lt;br /&gt;
| tritt&amp;lt;br /&amp;gt;trett&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| getreten&amp;lt;br /&amp;gt;getratt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrüden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;getrot&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geträt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| triefen&lt;br /&gt;
| treuft&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| troff&lt;br /&gt;
| tröffe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getroffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trügen&lt;br /&gt;
| triegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;treugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;drügt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;trugt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| trog&lt;br /&gt;
| tröge&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| getrogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| umringen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| umrungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verbannen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbien&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verbiene&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verbannen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
| verdirbt&amp;lt;br /&amp;gt;1. verdirbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdarb&amp;lt;br /&amp;gt;verdurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;verdorb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdürbe&amp;lt;br /&amp;gt;verdörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verdirb&lt;br /&gt;
| verdorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| 2./3. vergisst&lt;br /&gt;
| vergaß&amp;lt;br /&amp;gt;1. vergisse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergäße&lt;br /&gt;
| vergiss&amp;lt;br /&amp;gt;vergesse&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergolden&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| vergolden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;vergulden&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhängen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verhangen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlöschen&lt;br /&gt;
| verlischt&lt;br /&gt;
| verlosch,&amp;lt;br /&amp;gt; verlasch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verlösche&lt;br /&gt;
| verlisch&lt;br /&gt;
| verloschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verschallen&lt;br /&gt;
| verschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verscholl,&amp;lt;br /&amp;gt; verschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verschölle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verschollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| versiegen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| versieg&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| versiegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;versogen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| verspatet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| verspat&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verspäten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vertuschen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| vertuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwesen&lt;br /&gt;
| verwist&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verwesen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verwünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|verwunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039; in der Bedeutung verzaubern &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wachen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| wuch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewachen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wägen,&amp;lt;br /&amp;gt; wiegen&lt;br /&gt;
| wiegt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wag&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wäge&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewegen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wähnen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wuhn&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wühne&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewahnen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielk&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wallen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wiel&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiele&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewallen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| walzen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wielz&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wielze&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewalzen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| warten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wart&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewarten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waschen&lt;br /&gt;
| wäscht&amp;lt;br /&amp;gt;wascht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wusch&amp;lt;br /&amp;gt;wiesch&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüsche&amp;lt;br /&amp;gt;wiesche&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| waten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wut&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wüte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewaten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;geweten&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wob&amp;lt;br /&amp;gt;wab&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wub&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wöbe&amp;lt;br /&amp;gt;wübe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewoben&amp;lt;br /&amp;gt; gewaben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; gewäben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; geweben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wied&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wieh&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiehe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewiehen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weichen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wich&amp;lt;br /&amp;gt;Sg. weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wiche&lt;br /&gt;
| weich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wich&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| gewichen&amp;lt;br /&amp;gt;geweichen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wenden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wandte&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewandt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werben&lt;br /&gt;
| wirbt&amp;lt;br /&amp;gt;würpt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wurbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;werbet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| warb&amp;lt;br /&amp;gt;wurb&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Pl. worben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würbe&amp;lt;br /&amp;gt;wörbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;wärbe&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wirb&lt;br /&gt;
| geworben&amp;lt;br /&amp;gt;gewörben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewarben&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Sg.: ward/wurde&amp;lt;br /&amp;gt; Pl.: wurden&lt;br /&gt;
| würde&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Ein besonderer Fall: &#039;&#039;werden&#039;&#039; ist nicht von der Abschwächung gefuhrden, dafür aber droht der alte Singularstamm &#039;&#039;ward-&#039;&#039; in Vergessenheit zu geraten: &amp;amp;bdquo;Plötzlich ward er gewahr, dass jemand seinen Blick erwiderte.&amp;amp;ldquo; (Thomas Mann). Aber auch das heute verbrittene &#039;&#039;wurde&#039;&#039; ist eine kleine Kostbarkeit, bewahrt es doch als einzige Form das im Frühneuhochdeutschen mal in Mode gewesene End-&#039;&#039;e&#039;&#039; in der ersten und dritten Person Singular.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| werren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; ((ver-)wirren)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| warr&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| würre&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworren&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| winken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| wank&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wänke&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Nach Duden ist das Partizip korrekt (häufig auch: gewunken)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wirken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geworken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;gewurken&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wischen&lt;br /&gt;
| wuscht&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wuschte&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewuschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;in Österreich vereinzelt erhalten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wünschen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gewunschen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Gibt’s auch noch unregelmäßiger unter [[Starke Verben]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerschellen&lt;br /&gt;
| zerschillt&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschall&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschölle&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschill&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zerschollen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ziemen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zam&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| zäme&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gezomen&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte schwache Formen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir eine (noch sehr unvollstangde) Liste starker Verben, für die sich in alten Texten schwache Formen finden, die (zum Glück) nicht (mehr) in Gebrauch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Infinitiv&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präsens&lt;br /&gt;
! Indikativ&amp;lt;br /&amp;gt; Präteritum&lt;br /&gt;
! Konjunktiv II&lt;br /&gt;
! Imperativ&lt;br /&gt;
! Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| preisen &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| pries&lt;br /&gt;
| priese&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| gepriesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| raten&lt;br /&gt;
| 2. rätst&amp;lt;br /&amp;gt;3. rät&amp;lt;br /&amp;gt;2. rätest&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;3. rätet&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riet&amp;lt;br /&amp;gt;rietete&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| riete&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geraten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;Die Grimms belegen das merkwürdige halbstarke Präteritum.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schinden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| schindete&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| geschindet &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwören&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| schwörte &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geschwört &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verderben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| verderbte&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| verderbt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &#039;&#039;zu Schaden bringen, zugrunde richten, töten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zeihen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| zieh&lt;br /&gt;
| ziehe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| geziehen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__FORCETOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10187</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10187"/>
		<updated>2024-09-04T19:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden &lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;abreißlich&lt;br /&gt;
:von negativem Einfluss auf das Gemüt; in eine unbesinnliche Stimmung versetzend&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen &lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;entfemen&lt;br /&gt;
:»Zeit, den ›heiligen Ort‹ zu entfemen.«&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entnennen&lt;br /&gt;
:»›Menschengemachter Klimawandel‹ ist eine Abstraktion, die die gesellschaftlichen Verhältnisse (der Kapitalismus, der alte Schlawiner!) und die treibende Kräfte und Akteure entnennt.« ([https://zirk.us/@istuetzle/112552578487348569 Ingo Stützle])&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;Gastnehmer&lt;br /&gt;
:Gast&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;geniös &lt;br /&gt;
:geistlos&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf »—er« enden, zum Beispiel »tapf« = bisschen ängstlicher, mag = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Vergr%C3%B6%C3%9Ferungsformen&amp;diff=10181</id>
		<title>Vergrößerungsformen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Vergr%C3%B6%C3%9Ferungsformen&amp;diff=10181"/>
		<updated>2024-08-09T23:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manche Wörter sind im Deutschen nur in der Verkleinerungsform (Diminutiv) gebräuchlich. Die zugehörigen Stammformen sind offenbar in Vergessenheit geraten und sollen hier wieder zu ihrem Recht kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verkleinerungsform&lt;br /&gt;
! Vergrößerungsform&lt;br /&gt;
! Erklärung/Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Beffchen&lt;br /&gt;
! das Baff&lt;br /&gt;
| Sehr große weiße Halsbinde für evangelische Pfarrer. &amp;lt;br&amp;gt; „Unser Herr Pfarrer muss ein Baff tragen, denn ein Beffchen kekünne man wegen seines mächtigen Doppelkinns gar nicht sehen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Bollchen&lt;br /&gt;
! der Boll&lt;br /&gt;
| sehr große Bonbons, die den ganzen Mund ausfüllen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Brille&lt;br /&gt;
! der Bril&lt;br /&gt;
| Gesichtsschutz, Visier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Busengrapschen&lt;br /&gt;
! der Busengraps&lt;br /&gt;
| Festes Zupacken und langanhaltendes Festhalten der Brust einer weiblichen Person. &amp;lt;br&amp;gt; „Beim Küssen ihrer Warzen fielen mir blaue Flecken auf ihrer Brust auf. Sie behauptete, es seien die Spuren eines mehrere Wochen zurückliegenden Busengrapses ihres Chefs.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Diadochen&lt;br /&gt;
! der Diado&lt;br /&gt;
| Die Nachfolger Alexander des Großen nennt man Diadochen. Wären er und sein einziger Sohn nicht beide früh gestorben, hätte sein Sohn als Diado das gesamte Reich geerbt und es hätte nicht unter den Diadochen aufgeteilt werden müssen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Donnerlittchen!&lt;br /&gt;
! Donnerlitt!&lt;br /&gt;
| Ausruf größtmöglichen Erstaunens. &amp;lt;br&amp;gt; „Donnerlitt! So etwas habe ich ja noch nie gesehen!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dornröschen&lt;br /&gt;
! Dornros&lt;br /&gt;
| Brünhild (Brynhild) in der Sage der Snorra Edda (entschärfte Fassung der Sage von den Gebrüdern Grimm in Form eines Kindermärchens wurde zum „Dornröschen“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Drachen&lt;br /&gt;
! der Dra&lt;br /&gt;
| Wider Erwarten handelt es sich bei einem Dra um eine harmlose süße kleine Eidechse. Die gefährlichen großen Drachen hat man euphemistisch mit der ganz gegenteiligen Verkleinerungsendung versehen, um nicht den Teufel an die Wand zu malen. Daher aber auch der für -chen-Wörter ungewöhnliche männliche Artikel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Eichhörnchen&lt;br /&gt;
! das Eichhorn&lt;br /&gt;
| Ausgestorbenes Säugetier. &amp;lt;br&amp;gt; „Auf Kamtschatka wurde das Skelett eines Eichhorns ausgegraben, das im Paläogen lebte und aufgerichtet eine Höhe von etwa 2,50 Meter erreichte.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Einsprengsel&lt;br /&gt;
! der Einsprang&lt;br /&gt;
| Eingeschlossener Klumpen. &amp;lt;br&amp;gt; „Einen solch enormen Einsprang von Quarzkristallen habe ich noch nie zuvor gesehen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Erdmännchen&lt;br /&gt;
! der Erdmann&lt;br /&gt;
| Erwachsene maskuline Tiere der Tierart Suricata suricatta (Scharrtier) aus der Familie der Mangusten (Herpestidae). Weibliche Exemplare laufen unter dem Namen Erdfrauchen bzw. Erddame. Neugeborene Erdbabys sind besonders niedlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Felchen&lt;br /&gt;
! der Fel&lt;br /&gt;
| Sagenumwobener Riesenfisch des späteiszeitlichen Bodensees (die überlebende Art Coregonus wartmanni ist gut erkennbar an ihrem blauen „Fell“, sprich Schuppenkleid)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Fingernagel &lt;br /&gt;
! der Fingernag&lt;br /&gt;
| Äußerst langer Fingernagel. &amp;lt;br&amp;gt; „Solche Fingernäge finde ich absolut widerl!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Fischstäbchen&lt;br /&gt;
! der Fischstab&lt;br /&gt;
| Der schmackhafte Fischstab wird 120 bis 140 cm lang, ähnelt in der Bewegung einer Seeschlange, hat aber Gräten und Kiemen. Er lebt in fast allen Gewässern (Süß- sowie Salzwasser) und jeder Fischer freut sich, so er ihn in seinen Netzen findet. In kurze Stücke geschnitten und goldbraun gebraten schmeckt er am besten. [www.hokuspokus-regenbogen.de/Arcoris/Wassertiere.html]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Flittchen&lt;br /&gt;
! die Flitt&lt;br /&gt;
| Unglaublich promiskuitive Frau. &amp;lt;br&amp;gt; „Die neue Nachbarin ist vielleicht eine Flitt! Jeden Morgen kommt eine andere Fußballmannschaft aus ihrem Haus!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Frettchen &lt;br /&gt;
! der Frett&lt;br /&gt;
| Ausgestorbenes Raubtier. &amp;lt;br&amp;gt; „Ein Rudel ausgewachsener Fretten konnte es mit einem Säbelzahntiger aufnehmen“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Frikadelle&lt;br /&gt;
! der Frikad &lt;br /&gt;
| Riesenklops, schon fast ein Braten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Galoschen&lt;br /&gt;
! der Galos&lt;br /&gt;
| während die Galoschen sich als Schutz vor Verschmutzung auf die Schuhe beschränken, ist der Galos als Schutzanzug viel vielfältiger; er kann sich auf Teile des Körpers beschränken oder ist ein Schutz-Ganzkörperanzug, es gibt ihn für Angler (Wathosen), für militärische Zwecke (z.B. Einsatz bei Kampfmittelbeseitigung), für Feuerwehrleute, in der Forensik und etliche weitere Verwendungszwecke &amp;lt;br&amp;gt; Der Name kommt vom griechischen γαλα = Milch (wie bei der Gala-Uniform), weil die typischen Ganzkörper-Overalls für Forensiker in weißer Farbe hergestellt wurden, und wurde später auf alle Galosen verallgemeinert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Gerinnsel&lt;br /&gt;
! das Gerann&lt;br /&gt;
| Große Ansulmm verklompenen Blutes. &amp;lt;br&amp;gt; „Bei so einem Gerann ist es kein Wunder, dass der Patient sofort einem Hirnschlag erlegen war.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Gewinsel&lt;br /&gt;
! das Gewans&lt;br /&gt;
| Unüberhörbares, extrem lautes Klagen und Jammern. &amp;lt;br&amp;gt; „Bei diesem Gewans wird man ja binnen Minuten taub.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Goschen&lt;br /&gt;
! die Goos&lt;br /&gt;
| große Fresse, die auch dann nicht zu stoppen ist, wenn man deutlich sagt &amp;lt;br&amp;gt; „Halt dein Goschen, was sag ich, halt endlich deine Goos.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Griechen&lt;br /&gt;
! die Grie (Plural)&lt;br /&gt;
| Sagenhaftes Riesengeschlecht, von dem die heutigen Griechen als degenerierte Nachfahren abstammen sollen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hachen&lt;br /&gt;
! Ha&lt;br /&gt;
| Sundern (Sauerland)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Heimchen&lt;br /&gt;
! das Heim&lt;br /&gt;
| Ausgestorbenes Insekt &amp;lt;br /&amp;gt; „Im oberen Silur erreichten die Heimen eine Länge von bis zu drei Metern.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Huchen&lt;br /&gt;
! der Hu&lt;br /&gt;
| größerer Verwandter des Donaulachses Hucho hucho.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Hügel&lt;br /&gt;
! der Hug&lt;br /&gt;
| Ein Berglein, nein, fast schon ein Bergmassivchen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Jochen&lt;br /&gt;
! der Jo&lt;br /&gt;
| erwachsen geworden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Kabäuschen&lt;br /&gt;
! der Kabaus&lt;br /&gt;
| Wir wohnen in einem riesigen Kabaus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Kaninchen &lt;br /&gt;
! das Kanin&lt;br /&gt;
| Ausgestorbenes Nagetier. &amp;lt;br&amp;gt; „Während der letzten Eiszeit wurden die Tundren Europas von bis zu einem Meter großen Riesenkaninen bevölkert.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Kerl&lt;br /&gt;
! der Kar&lt;br /&gt;
| Umgangsspralch für einen großen, alten oder einflussreichen, in jedem Falle ausgewachsenen Mann. Auch als Vernuitsch von »Boomer«, wie in der Wendung »Jaja, Kar« (&amp;lt;i&amp;gt;OK, Boomer&amp;lt;/i&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| die Kinkerlitzchen&lt;br /&gt;
! der Kinkerlitz&lt;br /&gt;
| definitiv überflüssige Sache / blödestmöglicher Gedanke. &amp;lt;br&amp;gt; „Das ist ja wohl der absolute Kinkerlitz!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Kittchen&lt;br /&gt;
! der Kitt&lt;br /&gt;
| Gefängnis mit verschärften Haftbedingungen. &amp;lt;br&amp;gt; „Im Kitt halten die Insassen besonders zusammen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Knochen&lt;br /&gt;
! der Kno&lt;br /&gt;
| das Skelett&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Krätzchen&lt;br /&gt;
! die Kratze&lt;br /&gt;
| Große Feldmütze aus Stoff beim Militär. &amp;lt;br&amp;gt; „Schweijk! Er hat einen solchen Quadratschädel, dass wir ihm eine Kratze besorgen müssen!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Küchlein [langes ü]&lt;br /&gt;
! das Küch&lt;br /&gt;
| Nachkommen von großen Laufvögeln &amp;lt;br&amp;gt; „Schau mal, der Strauß mit seinen Küchen!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Lachen&lt;br /&gt;
! die La&lt;br /&gt;
| Als sehr unangenehm empfundener, an monströses Gebrüll erinnernder Ausdruck der Heiterkeit. &amp;lt;br&amp;gt; „Als Odin den Riesen Thrymr mit seinem Hammer Mjölnir erschlagen hatte, brach er in eine La aus.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Lapislazuli&lt;br /&gt;
! der Lapislazu&lt;br /&gt;
| Berühmter blauer Berg in der Schweiz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Libelle&lt;br /&gt;
! die Libel&lt;br /&gt;
| Meganeura aus dem Oberkarbon (300 Millionen Jahre v.u.Z.), Flügelspannweite bis 72 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Löweneckerchen&lt;br /&gt;
! der Löwenecker&lt;br /&gt;
| Larch [Baum und/oder Vogel] &amp;lt;br&amp;gt; „Der Larch in die Lüfte steigt, der Löwe brüllt, wenn er nicht schweigt.“ (frei nach Wilhelm Busch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Lümmel&lt;br /&gt;
! der Lumme&lt;br /&gt;
| ein &amp;lt;i&amp;gt;Bang&amp;lt;/i&amp;gt;, also ein ausgewachsener, aber immer noch zielm ungezogener &amp;lt;i&amp;gt;Kar&amp;lt;/i&amp;gt; (s. dort). Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Seevogel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Lüttjen&lt;br /&gt;
! der Lutt&lt;br /&gt;
| (aus dem Plattdeutschen:) nicht mehr ganz kleiner Mensch in der Zeit der Adoleszenz oder Postadoleszenz; hannoversches Getränk „lutte Lage“ GROßES Glas Schnaps über GROßEM Glas Bier, in eins zu trinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Mädchen&lt;br /&gt;
! die Mad&lt;br /&gt;
| Weibliches Wesen zwischen Mädchen und Frau. &amp;lt;br&amp;gt; „Herr Meier hat vier Kinder: Zwei Jungen, ein Mädchen und eine Mad.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Märchen&lt;br /&gt;
! das Mar&lt;br /&gt;
| Sammlung (Anthologie) von Märchen, wie zum Beispiel Bibel, Buch Mormon, usw. In vielen sogenannten „Religionen“ [eine Form der Geisteskrankheit, die rational nicht erklärbar ist] vorhanden und leider von den (unkritischeren) Clubmitgliedern für „wahr“ empfunden und auch von den aufgeklärteren Anhängern als zu ernst genommen. Das erstaunliche ist ja, dass die Anhänger einer sogenannten „Religion“ meinen, die „Wahrheit“ [ein Begriff, der aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht erreichbar ist, sondern dem man sich durch „Falsifizierungen“ nur so gut wie möglich annähern kann] gepachtet zu haben, und eine kritische Reflexion unterbleibt. Um die Anhänger der sogenannten „Religionen“ bei Laune zu halten, sind neben allen möglichen absurden Riten auch &#039;&#039;&#039;Mare&#039;&#039;&#039; ein beliebtes Mittel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Mätzchen&lt;br /&gt;
! der Maatz&lt;br /&gt;
| Gröbstmöglicher Unfug / dümmstmögliche Ausrede. &amp;lt;br&amp;gt; „Seine zahlreichen Mätzchen waren ja noch halbwegs zu ertragen, aber mit diesem Maatz hat er es jetzt endgültig bei mir verschissen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Meerschweinchen&lt;br /&gt;
! das Meerschwein&lt;br /&gt;
| Phoberomys (Tinguiririca-Fauna), z.B. Josephoartigasia monesi &amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;Anmerkung: Der Name &#039;&#039;&#039;Meerschwein&#039;&#039;&#039; wurde in der Vergangenheit auch für den großen Tümmler verwunden, aber für &#039;&#039;&#039;Josephartigasia monesi&#039;&#039;&#039; ist er passender, da die Meerschweinchen ihren Namen von der Überfahrt übers „Meer“ bekommen haben, und die ausgestorbenen Phoberomyse aus der Verwandtschaft der Meerschweinchen-Artigen stammen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Mitbringsel&lt;br /&gt;
! das Mitbrang&lt;br /&gt;
| Großes, prächtiges Geschenk. &amp;lt;br&amp;gt; „Ich hatte von deiner Indienreise eigelnt nur ein Mitbringsel erwurten, aber ein echter Elefant ist ja schon ein ausgewachsenes Mitbrang.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Mutterkuchen&lt;br /&gt;
! die Mutterku(h)&lt;br /&gt;
| Plazenta der Kuh &amp;lt;br&amp;gt; Der Name des Organs wurde auf den ganzen Organismus ausgeweitet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Nachen&lt;br /&gt;
! der Na&lt;br /&gt;
| größeres Schiff für Süßgewässer &amp;lt;br&amp;gt; „ Wir sind so eine große Gruppe von Teilnehmern, da reicht ein Nachen nicht, lasst uns den Na nehmen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Nickerchen&lt;br /&gt;
! der Nicker&lt;br /&gt;
| Ausgedehnter Zwischenschlaf. &amp;lt;br&amp;gt; „Als ich um 19 Uhr meinen Kopf von der Schreibtischplatte hob, stellte ich fest, daß ich durch den Nicker mein Mittagstief überwunden hatte.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (Grad) Oechsle&lt;br /&gt;
! das Ochs&lt;br /&gt;
| Maß für zuckerschwere Weine. Ein Ochs entspricht dem bisher [http://www.die-weinkiste.com/höchste%20mostgewicht nicht einmal von Trockenbeerenauslesen erreichten] Wert von 360º Oechsle. &amp;lt;br&amp;gt; „Brüderle trank einen Wein mit 90º Oechsle, und sein Bruder griff nach dem mit einem halben Ochs.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Ohrläppchen&lt;br /&gt;
! der Ohrlappen&lt;br /&gt;
| bei Elefanten, besonders ausgeprägt beim Afrikanischen Elefanten Loxodonta africana&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Oligarchen &lt;br /&gt;
! der Oligar&lt;br /&gt;
| Supersuperreicher, z.B. in Russland (ursprünglich Einzelherrscher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die/das Partikel&lt;br /&gt;
! der Partik&lt;br /&gt;
| großes Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Pegel&lt;br /&gt;
! der Pag&lt;br /&gt;
| Schon ziemlich hoher Pegel. &amp;lt;br&amp;gt; „Gegen Abend stiegen die Alkoholpäge immer deulter.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Pipeline&lt;br /&gt;
! die Peip&lt;br /&gt;
| Die riesige Peip Nord-Stream 2 sollte die Erdgasversorgung sicher stellen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Phenolphthaleḯn&lt;br /&gt;
! das Phenolphtha&lt;br /&gt;
| Während die Farbumschläge des Phenolphthaleḯns [H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;In für pH 0 bis 8,2 {= sauer, neutral, sehr schwach basisch &#039;&#039;&#039;farblos&#039;&#039;&#039;}] und [In&amp;lt;sup&amp;gt;2-&amp;lt;/sup&amp;gt; für pH 8,2 bis 12 {= deutlich basisch &#039;&#039;&#039;rosa-violett&#039;&#039;&#039;}] schon im Anfangsunterricht des Schulchemie-Fachs gelehrt werden und so Allgemeingut im Wissen der Bevölkerung geworden sind {ähnlich wie der „Lackmus-Test“}, sind die beiden anderen Farbumschläge dem Phenolphtha vorbehalten, und kommen im Schulstoff weniger vor [H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;In&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt; für pH &amp;lt; 0 {= äußerst stark sauer &#039;&#039;&#039;rot&#039;&#039;&#039;}] bzw. [In(OH)&amp;lt;sup&amp;gt;3-&amp;lt;/sup&amp;gt; für pH &amp;gt; 12 {= sehr sehr stark basisch &#039;&#039;&#039;farblos&#039;&#039;&#039;}] und diese Farbwirkungen sind im Allgemeinwissen der „Normalbevölkerung“ weniger verbreitet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Plätzchen&lt;br /&gt;
! das Platz&lt;br /&gt;
| Ordentlich dimensioniertes süßes Backwerk. &amp;lt;br&amp;gt; „Ich hoffe, ihr habt Hunger! Ich habe superleckere Platzen gebacken.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Puschen&lt;br /&gt;
! der Pus&lt;br /&gt;
| Hausschuhe für Elefanten (vom griechischen πους)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Puzzle&lt;br /&gt;
! das Puzz&lt;br /&gt;
| Einfachversion für Kinder mit einem einzigen Teil oder einigen wenigen Teilen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Rachen&lt;br /&gt;
! der Ra&lt;br /&gt;
| Pharynx, Schlund(kopf) beim Drachen (oder größeren Dinosauriern). &amp;lt;br&amp;gt; „Ra, Ra, Ra, Ra, Rachengold.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Radieschen&lt;br /&gt;
! der Radies&lt;br /&gt;
| Ausgestorbene Riesen-Nutzpflanze. &amp;lt;br&amp;gt; „Den Olmeken galt der bis zu 100 Kilogramm schwere Radies als heilig. Im 16. Jahrhundert brachten die Spanier die Pflanze nach Europa, wo sie allmählich zu ihrer heutigen kleinen Form, dem Radieschen, weitergezüchtet wurde.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Ralle&lt;br /&gt;
! die Ral&lt;br /&gt;
| Aramus guarauna pictus https://www.f1online.de/de/bild-details/7891891.html&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Rechen&lt;br /&gt;
! der Re&lt;br /&gt;
| wird vom Bauer hinterm Trecker übers Feld gezogen. &amp;lt;br&amp;gt; „Der Rechenlehrer hatte ihnen im Rechenunterricht im Rechenzentrum die manuelle Vorgehensweise beigebracht, so konnten sie sich zur Not bei Ausfall der Maschinen behelfen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Rochen&lt;br /&gt;
! der Ro&lt;br /&gt;
| Im Oberjura ausgestorbener Vorfahre aller heutigen Rochenarten. &amp;lt;br&amp;gt; „Mit einer Länge von bis zu 30 Metern war ein ausgewachsener Ro gut viermal so lang wie der größte heute lebende Vertreter der Batoidea, der Riesenmanta.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Rohling&lt;br /&gt;
! der Roh&lt;br /&gt;
| unglaublich brutaler Mensch, vom dem sich der Rohling noch eine Scheibe abschneiden kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rotkäppchen&lt;br /&gt;
! Rotkappe&lt;br /&gt;
| Mutter der bekannten Märchenfigur, Spitzname „Frauenschwammerl“.&amp;lt;br&amp;gt; „Rotkappe schickte ihre Tochter Rotkäppchen in den Wald, um der kranken Großmutter Kuchen und Wein zu bringen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rotkehlchen&lt;br /&gt;
! Rotkehl&lt;br /&gt;
| größerer Vogel mit roter Kehle, in den USA heimisch, Wanderdrossel (Turdus migratorius)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rumpelstilzchen&lt;br /&gt;
! Rumpelstilz&lt;br /&gt;
| Normalwüchsiger Bruder der Märchenfigur. &amp;lt;br&amp;gt; „Anders als sein kleinwüchsiger und daher mit Minderwertigkeitskomplexen behafteter Bruder geriet Rumpelstilz nicht auf die schiefe Bahn, sondern wurde Chefkoch in Teufels Küche.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sankt Nimmerlein&lt;br /&gt;
! Sankt Nimmer&lt;br /&gt;
| Großer Bruder des bekannten Heiligen. &amp;lt;br&amp;gt; „Einer der fast vergessenen Heiligen der katholischen Kirche ist Sankt Nimmer. Er erreichte nie die Popularität seines jüngeren Bruders, der bis heute durch den nach ihm benannten Tag bekannt ist.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Schmankerl&lt;br /&gt;
! der Schmank&lt;br /&gt;
| Wirklich außergwöhnliche, überaus exklusive Sache. &amp;lt;br&amp;gt; „Ich habe hier noch einen Schmank für dich, gegen den alle Schmankerln dieser Welt ordinär wirken.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Schnäppchen &lt;br /&gt;
! der Schnapp, Schnapper&lt;br /&gt;
| Äußerst günstige Einkaufsgelegenheit. &amp;lt;br&amp;gt; „Heute habe ich beim Shoppen einen tollen Schnapp gemacht“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Schnösel&lt;br /&gt;
! der Schnosame&lt;br /&gt;
| ein besonders großer Schnösel (vgl. &amp;lt;i&amp;gt;Brösel&amp;lt;/i&amp;gt; zu &amp;lt;i&amp;gt;Brosame&amp;lt;/i&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Schnarchen&lt;br /&gt;
! der Schnar&lt;br /&gt;
| Nächtliche pharyngale Lärmentwicklung jenseits der 100 dBA-Grenze. &amp;lt;br&amp;gt;„Trotz meiner Ohrstöpsel hielt mich der Schnar aus dem Nebenzimmer bis in die frühen Morgenstunden wach.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Schnärzchen&lt;br /&gt;
! der Schnarz&lt;br /&gt;
| https://www.dwds.de/wb/dwb/schnarz (4)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneeweißchen&lt;br /&gt;
! Schneeweiß&lt;br /&gt;
| hochdeutsch sprechende Schwester vom Rosenrot&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneewittchen&lt;br /&gt;
! Schneewitt&lt;br /&gt;
| Ältere Schwester der bekannten Märchenfigur. &amp;lt;br&amp;gt; „Schneewitt stand zeitlebens im Schatten ihrer wesentlich berühmteren kleinen Schwester Schneewittchen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Schnippchen &lt;br /&gt;
! der Schnipp&lt;br /&gt;
| Größtmögliche Cleverness beim Übertreffen/Austricksen. &amp;lt;br&amp;gt; „Ich habe dem Finanzamt einen Schnipp geschlagen und muss nie wieder in meinem Leben Steuern zahlen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Scherflein&lt;br /&gt;
! der Scherf&lt;br /&gt;
| Große Geldspende. &amp;lt;br&amp;gt; „Warren Buffett hat mit 37,5 Milliarden Dollar seinen Scherf zur Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung beigetragen.“ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Seepferdchen&lt;br /&gt;
! das Seepferd&lt;br /&gt;
| fossiler Flusspferdverwandter, der ins Salzwasser abwanderte, Vorgänger aller Wale, noch keine Reste gefunden worden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Setzling&lt;br /&gt;
! der Setz&lt;br /&gt;
| alte Bäume soll man ja eigentlich nicht verpflanzen. Mit der heutigen Technik passiert das manchmal doch schon. Der Baum wird ausgegraben, mit Kran auf Tieflader geladen, zum neuen Standort transportiert und hier in das vorbereitete Loch gesetzt, danach wird dieses wieder mit Erde aufgefüllt. Wenn man Glück hat, überlebt der &#039;&#039;&#039;Setz&#039;&#039;&#039; diese Prozedur und wächst an seinem neuen Standort weiter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Single&lt;br /&gt;
! der Sing&lt;br /&gt;
| Mensch, der muttestseelenal ist und nicht die geringste Aussicht auf eine Verkupplung hat. &amp;lt;br&amp;gt; „Auf der Singparty wurden mehrere Singe mit bester Kuschelmusik von vorne bis hinten durchgespielt, aber die Gäste schwiegen sich trotz aller Bemühungen der Animatoren und Animatörinnen nur an.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Single&lt;br /&gt;
! die Sing&lt;br /&gt;
| Musikalbum &amp;lt;br&amp;gt; „Aus der Sing &#039;&#039;Meteora&#039;&#039; von Linkin Park wurden nicht weniger als sechs Singles ausgekoppelt.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Sperenzchen&lt;br /&gt;
! das Sperenz&lt;br /&gt;
| 1. etwas, womit jemand nach Einschätzung anderer nötiger- und ärgerlicherweise eine Sache unmöglich macht, enorme Schwierigkeiten, 2. äußerst kostspielige Vergnügung oder äußerst kostspieliger Gegenstand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Veilchen&lt;br /&gt;
! der Veil&lt;br /&gt;
| Purpurn blühender Laubbaum der gemäßigten Tropen. &amp;lt;br&amp;gt; „Der Veil (lat. Viola giganteum) ist die größte der über 500 Veilchenarten.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Wanda (Vanda)&lt;br /&gt;
! der Wandale (Vandale)&lt;br /&gt;
| ein Mensch, der sich dermaßen schlecht benimmt („sie hausten wie die Wandas“), dass man sich scheute, diesen Namen überhaupt auszusprechen und sich mit der Verkleinerungsform begnügte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Wehwehchen&lt;br /&gt;
! der Wehweh&lt;br /&gt;
| richtig heftige Schmerzen, zum Beispiel beim Zipper&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Wochenbett&lt;br /&gt;
! das Wobett&lt;br /&gt;
| Phase der Depression nach der Entbindung mit Lustlosigkeit, das Bett zu verlassen, kommt glücklicherweise verhältnismäßig selten vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Zäpfchen&lt;br /&gt;
! der Zapf&lt;br /&gt;
| Veterinärmedizinisches Suppositorium speziell für Dickhäuter. &amp;lt;br&amp;gt; „Nach dem Verabrich mehrerer Zäpfe genas die afrikanische Elefantenkuh ,Imelda‘ rasch von ihrem fiebrigen Schnupfen.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Zeichen&lt;br /&gt;
! der Zei&lt;br /&gt;
| Wink mit dem Zaunpfahl, besser noch mit dem Laternenmast, mit dem Finger darauf zeigen, &amp;lt;br&amp;gt; „Er hatte wohl im Zeichenunterricht beim Zeichenlehrer in der Schule nicht aufgepasst und so das diskrete Zeichen übersehen oder nicht verstanden, so muss ein deutlicher Zei her, damit er begreift.“ &amp;lt;br&amp;gt; „So geht&#039;s nicht weiter, da muss ein deutliches Zeichen, nein besser noch, ein &#039;&#039;&#039;Zei&#039;&#039;&#039; gesetzt werden!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Zipperlein&lt;br /&gt;
! der Zipper&lt;br /&gt;
| Extrem schwerer Gichtanfall. &amp;lt;br&amp;gt; „Ruf den Notarzt, ich bekomme gerade meinen Zipper!“ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Zögling&lt;br /&gt;
! der Zog&lt;br /&gt;
| ein Erwachsener nach Beendigung der Ausbildung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/P&amp;diff=10179</id>
		<title>Starke Verben/P</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/P&amp;diff=10179"/>
		<updated>2024-08-05T20:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
paaren,, puur, püüre,, gepaaren&lt;br /&gt;
pachten,, pucht, püchte,, gepachten&lt;br /&gt;
packen, päckt, puk, püke,, gepacken&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;backen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
paddeln,, plodd, plödde,, geplodden, K&lt;br /&gt;
paffen,, puf, püfe,, gepaffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
palavern,, palorv, palörve,, palorven, K&lt;br /&gt;
panschen,, ponsch, pönsche, punsch, gepanschen&lt;br /&gt;
panzern,, purnz, pürnze,, gepurnzen, K&lt;br /&gt;
päppeln, päpilpt, päpulp, päpülpe, päpilp, päpielpen, K6&lt;br /&gt;
parken, pärkt, pierk, pierke,, geparken&lt;br /&gt;
parsen, pärs, purs, pürse,, geparsen &lt;br /&gt;
partitionieren,, partitur, partitöre,, partituren, I&lt;br /&gt;
passen,, pieß, pieße,, gepassen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;lassen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
passieren,, passant, passänte,, passanten, I&lt;br /&gt;
patzen,, putz, pütze,, gepatzen&lt;br /&gt;
pauken,, pok, pöke,, gepoken&lt;br /&gt;
pausen,, poss, pösse,, gepossen&lt;br /&gt;
pausieren, päusiert, piausor, piäusöre, päusier, piausoren, Z&lt;br /&gt;
  mit triphthongischen Elementen&lt;br /&gt;
peelen, pillt, paal, püüle, pill, gepuulen&lt;br /&gt;
pegeln, pilgt, palg, pälge, pilg, gepelgen, K&lt;br /&gt;
peilen,, piel, piele,, gepielen&lt;br /&gt;
peinigen,, pienag, pienäge,, gepienegen, Z&lt;br /&gt;
peitschen,, pietsch, pietsche,, gepietschen&lt;br /&gt;
pellen, pillt, pall, pölle, pill, gepollen&lt;br /&gt;
pendeln, 1. epälndnläpe&amp;lt;br/&amp;gt;2. tsepälndnläpest&amp;lt;br/&amp;gt;3. epälndnläpe&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: nepälndnläpen&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: tepälndnläpet&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: nepälndnläpen, palndnlap, epälndnläpe,, nepolndnlopen, VK&lt;br /&gt;
  Rückschwingende (palindromatische) Konjugation, entstanden im Südturm des Kölner Domes&lt;br /&gt;
pennen,, ponn, pönne,, geponnen&lt;br /&gt;
perlen,, porl, pörle,, geporlen&lt;br /&gt;
pesen,, pass, püsse,, gepossen&lt;br /&gt;
  der Geschwindigkeit geschuldet Verkürzung des Stammvokals in den Vergangenheitsformen&lt;br /&gt;
petzen,, paß, päße,, gepessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pfählen, pfiehlt, pfahl, pföhle, pfiehl, gepfohlen&lt;br /&gt;
  halbwegs analog &#039;&#039;empfehlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pfänden,, pfund, pfünde,, gepfunden&lt;br /&gt;
pfeffern,, pforff, pförffe,, gepforffen, K&lt;br /&gt;
pferchen, pfircht, pfarch, pfürche, pfirch, gepforchen&lt;br /&gt;
pfitschigogerln, 2. pfütschüglörgst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pfütschüglörgt, pfatschaglarg, pfätschäglärge, pfütschüglörg, pfutschulgorgen, ZK3&lt;br /&gt;
pflanzen, 2./3. pflinzt, pflunz, pflünze, pflinz, gepflunzen&lt;br /&gt;
pflastern,, pflorst, pflörste, pflurst, gepflursten, K&lt;br /&gt;
pflöcken,, pflok, pflöke,, gepfloken&lt;br /&gt;
pflücken, pfluckt, pfriack, pfriäcke, pfluck, gepfniucken, D1&lt;br /&gt;
  Konjugation des postaffrikatalen Konsonantenwechsels&lt;br /&gt;
pflügen, pflugt, pfliög, pfliäge, pflug, pfliägen, D2&lt;br /&gt;
pfriemeln,, pfrolm, pfrölme,, gepfrolmen, K&lt;br /&gt;
pfropfen, 2. pfröpfst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pfröpft, pfrupf, pfrüpfe,, gepfrupfen&lt;br /&gt;
pfuschen,, pfosch, pfösche,, gepfoschen&lt;br /&gt;
philosophieren, filosofiert, philor Sophie, philöre Sophie, filiere Sofie, Sophie philoren, V&lt;br /&gt;
  Erklärung unter [[Ein voller Sack]].&lt;br /&gt;
phishen,, phash, phäshe,, gephoshen&lt;br /&gt;
picheln, pilcht, polch, pölche, pilch, gepolchen, K&lt;br /&gt;
picken,, puk, püke,, gepucken&lt;br /&gt;
pieken,, pigg, pigge,, gepiggen, O2&lt;br /&gt;
pieksen,, piggs, piggse,, gepiggsen, O2&lt;br /&gt;
piepen,, pibb, pibbe,, gepibben, O2&lt;br /&gt;
piepsen,, pibbs, pibbse,, gepibbsen, O2&lt;br /&gt;
piercen,, pors, pörse,, geporsen&lt;br /&gt;
piesacken,, pasuck, päsücke,, geposocken, Z&lt;br /&gt;
pieseln, pilst, pals, pälse, pils, gepilsen, K&lt;br /&gt;
pilgern, prilgt, pralg, prälge, prilg, geprolgen, K&lt;br /&gt;
pillen,, pall, pällte,, gepallen &lt;br /&gt;
pimpen,, pomp, pömpe,, gepumpen&lt;br /&gt;
pimpern, primpt, promp, prömpe, primp, geprumpen, K5&lt;br /&gt;
pinkeln,, plank, plänke, plink, geplunken, K&lt;br /&gt;
pinnen &#039;&#039;(intransitiv)&#039;&#039;,, pan, päne,, geponnen&lt;br /&gt;
  „Die Info pan an der Pinnwand.“&lt;br /&gt;
pinnen &#039;&#039;(transitiv)&#039;&#039;,, pann, pänne,, gepunnen&lt;br /&gt;
  „Er pann den Zettel an der Stellwand fest.“&lt;br /&gt;
pingen,, pang, pänge,, gepungen&lt;br /&gt;
pinseln, pilnst, pnols, pnölse, pilns, gepnolsen, K5&lt;br /&gt;
pirschen,, parsch, pärsche,, geporschen&lt;br /&gt;
pissen, 1. peiß&amp;lt;br/&amp;gt;2. peißt&amp;lt;br/&amp;gt;3. peiß, pusste, püsste,, gepusst, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;wissen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pitchen,, patch, pötche,, gepotchen&lt;br /&gt;
pixeln&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;alternativ:&#039;&#039;, pilxt&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;pixxt&#039;&#039;, palx&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;paxx&#039;&#039;, pälxe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;päxxx&#039;&#039;, pilx&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;pixx&#039;&#039;, gepolxen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;gexxxxxx&#039;&#039;, K&lt;br /&gt;
placken,, pluk, plüke, pliek, geplucken&lt;br /&gt;
pladdern, plirddt, plordd, plördde, plirdd, geplordden, K&lt;br /&gt;
plagen, 2. plägst&amp;lt;br/&amp;gt;3. plägt, plug, plüge,, geplagen&lt;br /&gt;
planen, plient, plun, plüne, plien, geplanen&lt;br /&gt;
planschen,, plonsch, plänsche,, geplanschen&lt;br /&gt;
plappern, plirppt, plorpp, plörppe, plirpp, geplorppen, K&lt;br /&gt;
plärren,, plarr, plörre,, geplorren&lt;br /&gt;
plätschern,, plortsch, plörtsche,, geplortschen, K&lt;br /&gt;
plätten,, platt, pliätte,, pliatten&lt;br /&gt;
  mit dipthongoiden Elementen&lt;br /&gt;
platzen,, plutz, plütze,, geplotzen&lt;br /&gt;
platzieren,, pluzar, plüzäre,, platzoren, Z&lt;br /&gt;
plaudern,, plurd, plürde,, geplurden, K&lt;br /&gt;
plauscherln, 2. plälürsch(e)st&amp;lt;br/&amp;gt;3. plälürscht, plolorsch, plölörsche, plälürsch, gelporschen, ZK3&lt;br /&gt;
plenken, plinkt, plank, plänke, plink, geplonken&lt;br /&gt;
plonken, plönkt, plunk, plünke, plönk, geplunken&lt;br /&gt;
plören,, plor, pl&amp;amp;oelig;re,, geploren&lt;br /&gt;
plumpen,, plomp, plömpe,, geplompen&lt;br /&gt;
plumpsen,, plomps, plömpse,, geplompsen&lt;br /&gt;
plustern,, plaarst, pläärste,, geploorsten, K&lt;br /&gt;
pöbeln,, polb, pölbe,, gepolben, K&lt;br /&gt;
pochen,, puch, püche,, gepochen&lt;br /&gt;
podcasten, käst pott, kus pott, küse pott, käse pott, pottgekasten, PV&lt;br /&gt;
pöhnen,, påhn, pœhne,, gepåhnen&lt;br /&gt;
pökeln, 2. palkst&amp;lt;br/&amp;gt;3. palk, polchte, pölchte, pökle, gepolcht, UK&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;mögen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
polen, pölt, piul, piüle, pöl, gepolen&lt;br /&gt;
  frisch und frei umlautend-diphthongierend&lt;br /&gt;
polieren,, politur, politöre,, polituren, I&lt;br /&gt;
pollen,, pall, pölle,, gepullen&lt;br /&gt;
   Man beachte die fiese Verflechtung mit &#039;&#039;pullen&#039;&#039; sowie die Gleichheit mit &#039;&#039;pellen&#039;&#039; im Präteritum&lt;br /&gt;
polstern,, plarst, plärste,, geplarsten, K2&lt;br /&gt;
poltern,, pohrld, pöhrlde,, gepohrlden, O1&lt;br /&gt;
poofen,, p&amp;amp;aring;&amp;amp;aring;f, p&amp;amp;oelig;&amp;amp;oelig;fe,, gepoofen&lt;br /&gt;
popeln,, pulp, pülpe,, gepolpen, K&lt;br /&gt;
poppen,, pupp, püppe,, gepoppen&lt;br /&gt;
posaunen,, posien, posiene,, posaunen&lt;br /&gt;
posen, pöst, pies, piese,, geposen&lt;br /&gt;
posieren,, positur, positöre,, posituren, I&lt;br /&gt;
posten,, pust, püste,, geposten &lt;br /&gt;
prägen,, prag, prüge,, geprugen&lt;br /&gt;
prägepolieren,, polar prag, poläre prüg,, progenpoloren, Z&lt;br /&gt;
prahlen,, pruhl, prühle,, geprahlen&lt;br /&gt;
prallen,, proll, prölle,, geprollen&lt;br /&gt;
prangen,, prieng, prienge,, geprangen&lt;br /&gt;
prangern, prirngt, prarng, prürnge, prirng, geprarngen, K&lt;br /&gt;
präparieren,, präparator, praparatöre,, präparatoren, I&lt;br /&gt;
präsentieren,, präsentator, präsentöre,, präsentatoren, I&lt;br /&gt;
präzipitieren,, prazupotar, prüzüpötäre,, prozupotoren, Z&lt;br /&gt;
  Coniugatio quadruplex&lt;br /&gt;
prasseln,, prielß, prielße,, geprielßen, K&lt;br /&gt;
prassen,, pross, prösse,, geprossen&lt;br /&gt;
predigen,, predigaf, predigäre,, predigaden, V&lt;br /&gt;
  So wie &#039;&#039;predigen&#039;&#039; aus &#039;&#039;praedicare&#039;&#039; gehen die Konjugationsformen ähnlich kreativ aus den entsprechenden lateinischen Formen hervor.&lt;br /&gt;
prellen, prillt, prull, prülle, prill, geprullen&lt;br /&gt;
preschen,, porsch, pörsche,, geporschen&lt;br /&gt;
  Morphologisch überflüssige, aber inhaltlich sinnige Konsonantenverschiebung...&lt;br /&gt;
pressen,, prass, prüsse,, geprossen&lt;br /&gt;
pressschleifen,, schliff prass, schliffe pröss,, prossengeschliffen, Z&lt;br /&gt;
prickeln,, pralck, prölcke,, geprolcken, K&lt;br /&gt;
priemen,, pram, präme,, gepremen&lt;br /&gt;
  Analog &amp;quot;ziemen&amp;quot;&lt;br /&gt;
prillen,, prull, prülle,, geprillen &lt;br /&gt;
pritscheln,, prieldsch, prieldsche,, geprieldschen, O1K&lt;br /&gt;
proben,, prab, präbe,, gepraben&lt;br /&gt;
probieren,, proband, probände,, probanden, I&lt;br /&gt;
profilen, filt pro, feel pro, feele pro, file pro, progefeelen, P&lt;br /&gt;
profitieren,, professur, professöre,, professuren, I&lt;br /&gt;
programmieren,, progremmur, prögremmöre,, programmoren, Z&lt;br /&gt;
projizieren,, projektor, projektöre,, projektoren, I&lt;br /&gt;
prollen,, pråll, prœlle,, geprollen&lt;br /&gt;
promovieren,, promotor, promotöre,, promotoren, I&lt;br /&gt;
prophezeien,, prophezie, prophezië,, propheziën&lt;br /&gt;
prosten,, pr&amp;amp;aring;st, pr&amp;amp;oelig;ste,, geprosten&lt;br /&gt;
protzen, prötzt, praß, präße, prötz, geprossen&lt;br /&gt;
  frei nach &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
prozessieren,, prozedur, prozedöre,, prozeduren, I&lt;br /&gt;
prüfen,, prof, pröfe,, geprofen&lt;br /&gt;
prügeln,, prolg, prölge,, geprolgen, K&lt;br /&gt;
prunken,, pronk, prönke,, gepronken&lt;br /&gt;
prusten,, proost, pröste,, geprusten&lt;br /&gt;
pudern,, pierd, pierde,, gepurden&lt;br /&gt;
puffern,, puhrf, pührfe,, gepuhrfen, O1K&lt;br /&gt;
pullen,, poll, pülle,, gepollen&lt;br /&gt;
  Man beachte die fiese Verflechtung mit &#039;&#039;pollen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
pullern,, pulalar, pulaläre,, pulaloren, A&lt;br /&gt;
pumpen,, pamp, pümpe,, gepompen&lt;br /&gt;
pumpern,, puhrmb, pührmbe,, gepuhrmben, O1K&lt;br /&gt;
pupsen,, papst, pöpse,, gepapst&lt;br /&gt;
purzeln, 2. pirlz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt;3. pirlzt, porlz, pörlze, pirlz, geporlzen, K&lt;br /&gt;
pushen, pish, pash, päshe, pish, geposhen&lt;br /&gt;
pusten, 2./3. pusst, psut, psüte, psitt, gepsuten, K5&lt;br /&gt;
putschen,, patsch, pätsche,, gepatschen&lt;br /&gt;
putten, pitt, pott, pötte, pitt, geputten&lt;br /&gt;
putzen,, potz, pötze,, gepotzen&lt;br /&gt;
puzzlen, 2. pülzzst&amp;lt;br/&amp;gt;3. pülzzt, puhlzz, pühlzze, pülzz, gepuhzzlen, K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/X&amp;diff=10178</id>
		<title>Starke Verben/X</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/X&amp;diff=10178"/>
		<updated>2024-08-01T20:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: mehrere Ablaute&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
xerografieren,, xerograpsor, xerogräpsöre,, xerogrammoren, V&lt;br /&gt;
xerokopieren, xeroxopiert, xeroxopor, xeröxöpöre, xerixipier, xoroxoporen, VZ&lt;br /&gt;
xylographieren,, xylograpsor, xylogräpsöre,, xylogrammoren, V&lt;br /&gt;
  Fiele eigentlich unter &#039;&#039;*ieren&#039;&#039;, aber um auch ein Verb mit &#039;&#039;x&#039;&#039; in die Liste zu bringen, dachte sich Berthold Janecek diese Hybridkonjugation mit altgriechischen Komponenten aus.&lt;br /&gt;
xylophonieren,, xylophonor, xylöphönöre,, xylophonoren, VZ&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/X&amp;diff=10177</id>
		<title>Starke Verben/X</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/X&amp;diff=10177"/>
		<updated>2024-08-01T20:08:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
xerografieren,, xerograpsor, xerogräpsöre,, xerogrammoren, V&lt;br /&gt;
xerokopieren, xeroxopiert, xeroxopor, xeröxöpöre, xerixipier, xoroxoporen, VZ&lt;br /&gt;
xylographieren,, xylograpsor, xylogräpsöre,, xylogrammoren, V&lt;br /&gt;
  Fiele eigentlich unter &#039;&#039;*ieren&#039;&#039;, aber um auch ein Verb mit &#039;&#039;x&#039;&#039; in die Liste zu bringen, dachte sich Berthold Janecek diese Hybridkonjugation mit altgriechischen Komponenten aus.&lt;br /&gt;
xylophonieren,, xylophonor, xylophonöre,, xylophonoren, VZ&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/Y&amp;diff=10176</id>
		<title>Starke Verben/Y</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/Y&amp;diff=10176"/>
		<updated>2024-08-01T19:40:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.duden.de/rechtschreibung/youtuben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
yachten,, yucht, yüchte,, geyachten&lt;br /&gt;
youtuben,,youtjoob, youtjööbe,, geyoutuben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Entneinungen&amp;diff=10169</id>
		<title>Entneinungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Entneinungen&amp;diff=10169"/>
		<updated>2024-07-15T16:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manche Wörter mit negativen Vorsilben wie &#039;&#039;a-&#039;&#039;, &#039;&#039;an-&#039;&#039;, &#039;&#039;anti-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039;, &#039;&#039;ent-&#039;&#039;, &#039;&#039;un-&#039;&#039;, &#039;&#039;in-&#039;&#039;, &#039;&#039;ir-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039; oder &#039;&#039;dis-&#039;&#039; scheinen ihre positiven Gegenstücke verloren zu haben. Wir stellen sie wieder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ablässig&lt;br /&gt;
:mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;Abolika&lt;br /&gt;
:muskelabbauende Hormone&lt;br /&gt;
;Alphabetismus&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zum Lesen und Schreiben (siehe wiktionary: https://de.wiktionary.org/wiki/Alphabetismus)&lt;br /&gt;
;alysieren&lt;br /&gt;
:ein Problem oder einen chemischen Verbund bei sich belassen.&lt;br /&gt;
;Anas&lt;br /&gt;
:eine Frucht aus dem hohen Norden, enthält sehr wenig Säure&lt;br /&gt;
;Archie&lt;br /&gt;
:jede Art von Herrschaftsform&lt;br /&gt;
;ausbleiblich&lt;br /&gt;
:sicher nicht eintretend (siehe: https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009131_3_3_3970)&lt;br /&gt;
:»aufgrund der derzeitigen Wirtschaftlage ist es ausbleiblich, dass die Staatsverschuldung sinkt«&lt;br /&gt;
;aussprechlich&lt;br /&gt;
:gut herüberzubringen, da positiv und leicht vorstellbar (siehe: https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009131_3_4_4593)&lt;br /&gt;
;ausstehlich&lt;br /&gt;
:nett, umgänglich (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/ausstehlich)&lt;br /&gt;
;bändig&lt;br /&gt;
:zahm&lt;br /&gt;
;beholfen&lt;br /&gt;
:geschickt&lt;br /&gt;
;behren&lt;br /&gt;
:über etwas Gewünschtes im vollen Umfang verfügen&lt;br /&gt;
:»Die Ergebnisse behren einer empirischen Grundlage und gelten daher als hinreichend gesichert.«&lt;br /&gt;
;befleckte Empfängnis&lt;br /&gt;
:Lehre, dass Maria Jesus durch einen ganz normalen Zeugungsakt von ihrem Mann empfangen hat und dass Jesus ein zwar moralisch bedeutsamer, aber dich ganz normaler Mensch (ohne göttliche Anteile) gewesen ist. Diese aufgeklärte nüchterne Betrachtungsweise wird von einigen Vertretern von sogenanntem »Kirchen« aus historischen Gründen nicht so gerne unter das Volk gebracht&lt;br /&gt;
;bezil &lt;br /&gt;
:hochbegabt&lt;br /&gt;
;bezwinglich&lt;br /&gt;
:besiegbar, beherrschbar (siehe Duden https://www.duden.de/rechtschreibung/bezwinglich)&lt;br /&gt;
;bil&lt;br /&gt;
:intelligent&lt;br /&gt;
;Bilden (Pluralwort)&lt;br /&gt;
:angenehme Umstände, Auswirkungen, Begleiterscheinungen von etwas, was jemandem schicksalhaft widerfährt&lt;br /&gt;
;Bill (Singularwort)&lt;br /&gt;
:gute Behandlung; Recht; etwas Gutes, was jemandem passiert &lt;br /&gt;
;Biss&lt;br /&gt;
:reichhaltige Mahlzeit&lt;br /&gt;
;Blass&lt;br /&gt;
:Auferlog von Sündenstrafen&lt;br /&gt;
;(sich nicht) blöden&lt;br /&gt;
:sich entdreisten&lt;br /&gt;
:sich nicht scheuen, etwas Kluges, Feinsinniges zu tun (vgl. [http://www.duden.de/rechtschreibung/entbloeden], [http://www.textlog.de/38774.html])&lt;br /&gt;
;brupt &lt;br /&gt;
:allmählich &lt;br /&gt;
;Busschlüssel&lt;br /&gt;
:Werkzeug für alles außer Innensechskant&lt;br /&gt;
;cken&lt;br /&gt;
:die leiseste Körperberührung nicht einmal in Erwägung ziehen&lt;br /&gt;
;cle sam&lt;br /&gt;
:Spitzname für Nichtamerikaner&lt;br /&gt;
;Counter&lt;br /&gt;
:Supermarkt mit sehr hohen Preisen&lt;br /&gt;
;Dam&lt;br /&gt;
:Menschensohn&lt;br /&gt;
;Dianer&lt;br /&gt;
:Einwanderer nach Amerika&lt;br /&gt;
;digen&lt;br /&gt;
:zuagroast&lt;br /&gt;
;digniert &lt;br /&gt;
:würdig&lt;br /&gt;
;digo&lt;br /&gt;
:gelb-grüner Farbton&lt;br /&gt;
;Dikativ&lt;br /&gt;
:grammatischer Modus zum Darstall der Unwirknis (vorzugsweise in fiktionalen, theologischen und philosophischen Texten)&lt;br /&gt;
;dipös&lt;br /&gt;
:mager&lt;br /&gt;
;disch&lt;br /&gt;
:nicht von der Erde stammend&amp;lt;br/&amp;gt;nicht aus Indien stammend&lt;br /&gt;
;Dividuum&lt;br /&gt;
:Mehrfachwesen (siehe: https://de.wiktionary.org/wiki/Dividuum)&lt;br /&gt;
;Diz&lt;br /&gt;
:belanglose Tatsache, unwichtiger Umstand&lt;br /&gt;
;dstringierend&lt;br /&gt;
:auseinanderschiebend&lt;br /&gt;
;drett&lt;br /&gt;
:ungepflegt, schmuddelig, unordentlich, abstoßend, schlecht angezogen&lt;br /&gt;
;Dulation&lt;br /&gt;
:völlige Glätte&lt;br /&gt;
;durchdringlich (betont auf &#039;&#039;dring&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:leicht zu durchqueren, passierbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb2/durchdringlich)&lt;br /&gt;
;Dustrie&lt;br /&gt;
:Handel&lt;br /&gt;
;E  (Doche)&lt;br /&gt;
:eine Person, die nicht die Tochter eines Geschwisters ist&lt;br /&gt;
;entwegt&lt;br /&gt;
:gelegentlich, unbeständig, mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;erbittlich&lt;br /&gt;
:sanft, gnädig&lt;br /&gt;
;erhört&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, bekannt; &#039;&#039;Verhalten:&#039;&#039; angemessen, zurückhaltend&lt;br /&gt;
;Erration&lt;br /&gt;
:Gleichblieb eines Zustands&lt;br /&gt;
;Fallflucht&lt;br /&gt;
:moralisch korrektes Verhalten nach einem Crash mit einem Kraftfahrzeug. Man bleibt so lange am Ort des Geschehens, einschließlich Erste-Hilfe-Maßnahmen, Alarmieren des Rettungsdienst und der Polizei, bis alles Notwendige erfolgen ist und alles Wichtige gekloren ist. Fallflucht wird als solches nicht mit Gefängnis bedroht.&lt;br /&gt;
;fam&lt;br /&gt;
:in wohlmeinender Weise aufrichtig und offen&lt;br /&gt;
;fantil&lt;br /&gt;
:reif&lt;br /&gt;
;Ferno&lt;br /&gt;
:Himmel, Paradies&lt;br /&gt;
;Fibrillator&lt;br /&gt;
:Gerät zur Erzeugung von Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation)&lt;br /&gt;
;Finitiv&lt;br /&gt;
:Zu den Finitiven zählen alle konjugorenen (»finiten«) Verbformen.&lt;br /&gt;
;Flat&lt;br /&gt;
:nicht abstoßend wirkender bzw. attraktiver Dreck oder Schmutz&lt;br /&gt;
;flätig&lt;br /&gt;
:sich gewählt ausdrückend&lt;br /&gt;
;Flugzeugglück&lt;br /&gt;
:unfallfreier Flug &lt;br /&gt;
:»Nach dem Flugzeugglück auf unserem Hinflug genossen wir die Tage auf Mallorca.«&lt;br /&gt;
;frarot&lt;br /&gt;
:bezeichnet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Frequenzbereich oder darüber&lt;br /&gt;
;freundlicher Akt&lt;br /&gt;
:(diplomatischer Begriff) Handlung, durch die ein anderer Staat gesunden oder geheilen wird&lt;br /&gt;
;Frika&lt;br /&gt;
:die nicht schwarzen Koninente und Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;Gar&lt;br /&gt;
:Nicht-Magyare&lt;br /&gt;
;gefähr&lt;br /&gt;
:genau&lt;br /&gt;
;gehalten&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, freundlich, fürsorglich, offen&lt;br /&gt;
;Geheuer&lt;br /&gt;
:kleines, knuffiges, harmloses Wesen&lt;br /&gt;
;Gehtmehr&lt;br /&gt;
:eine Position mit weiteren Perspektiven&lt;br /&gt;
:»Um keine Verletzungen zu riskieren, sollte man die Übung auf jeden Fall bis zum Gehtmehr ausreizen.«&lt;br /&gt;
;gehindert&lt;br /&gt;
:mit einigen Schwierigkeiten, gegen einige Widerstände (»Sie konnten den Tresor gehindert ausräumen.«)&lt;br /&gt;
;gehobelt&lt;br /&gt;
:feinfühlig, kultiviert&lt;br /&gt;
;gemein&lt;br /&gt;
:überhaupt nicht&lt;br /&gt;
;Genieur&lt;br /&gt;
:ein Geisteswissenschaftler oder sonst jemand, dem Ingenieure mit einem irrationalen Hass begegnen&lt;br /&gt;
;Gereimtheiten&lt;br /&gt;
:stimmige Zusammenhänge&lt;br /&gt;
;geschlacht&lt;br /&gt;
:zierlich&lt;br /&gt;
;gestüm&lt;br /&gt;
:bedächtig bis verzagt (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/gestüm)&lt;br /&gt;
;Getüm&lt;br /&gt;
:freundliches Fabelwesen| der Begriff wird auch im übertragenen Sinne verwonden&lt;br /&gt;
;Geziefer&lt;br /&gt;
:erwünschte Tiere (siehe: https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/gewagt-geantwortet-warum-gibt-es-ungeziefer--aber-kein-geziefer--5490776.html)&lt;br /&gt;
;gezogen&lt;br /&gt;
:artig, lieb, brav (siehe: http://www.mhdwb-online.de/Etexte/PDF/Apk.pdf; Zeile 5909)&lt;br /&gt;
;ggressiv&lt;br /&gt;
:Streit aus den Weg gehend&lt;br /&gt;
;glaublich&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, unspektakulär (siehe: https://fwb-online.de/lemma/glaublich.s.4adj; auch im Duden)&lt;br /&gt;
;glophil&lt;br /&gt;
:englandfeindlich&lt;br /&gt;
;Glücksmaschine&lt;br /&gt;
:nicht abgestürztes Flugzeug&lt;br /&gt;
;Glücksort&lt;br /&gt;
:Ort, an dem ein Fall passiert ist&lt;br /&gt;
;Golstadt&lt;br /&gt;
:Wolfsburg&lt;br /&gt;
;Gone&lt;br /&gt;
:jemand, der seinen Bruder nicht entgegen dem Befehl seines Onkels bestattet&lt;br /&gt;
;Gwer&lt;br /&gt;
:giftige (sub-)tropische Wurzel&lt;br /&gt;
;heildrohend&lt;br /&gt;
:beruhigende Atmosphäre&lt;br /&gt;
;Iderata&lt;br /&gt;
:was man im Leben vermeiden sollte&lt;br /&gt;
;Ierte Kirchen&lt;br /&gt;
:nicht der Kirchenunion angehörige Kirchen&lt;br /&gt;
;iform&lt;br /&gt;
:in verschiedenen Gestalten erscheinend, uneinheitlich&lt;br /&gt;
;Ign&lt;br /&gt;
:Schlichtheit&lt;br /&gt;
;isieren&lt;br /&gt;
:nicht in Regenbogenfarben schimmern&lt;br /&gt;
;isono &lt;br /&gt;
:mehrstimmig, zwieträchtig, nicht einmütig&lt;br /&gt;
;Itation&lt;br /&gt;
:das Original&lt;br /&gt;
;itiieren&lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;iversell&lt;br /&gt;
:eingeschränkt auf bestimmte Bereiche&lt;br /&gt;
;Iversität&lt;br /&gt;
:Institution zur (un?)systematischen Verdummung, Tiefschule&lt;br /&gt;
;Iversum&lt;br /&gt;
:Teilabschnitt des quantenphysikalischen Multiversums&lt;br /&gt;
;junkt&lt;br /&gt;
:verbunden&lt;br /&gt;
;Jurie&lt;br /&gt;
:Lob| Schmeichelei&lt;br /&gt;
;K&lt;br /&gt;
:nicht-rundes Speichermedium&lt;br /&gt;
;Ka&lt;br /&gt;
:Maya, Azteke&lt;br /&gt;
;kadent&lt;br /&gt;
:Ausschweifungen abgeneigt, spartanisch&lt;br /&gt;
;Kalkulie&lt;br /&gt;
:Verstehen von rechnerischen und mathematischen Sachverhalten&lt;br /&gt;
;Kant&lt;br /&gt;
:unterste Stimmlage&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:Neuzeit&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:ein Lurchtier, das sich bei Schreckreaktionen so dreht, dass man seinen Rücken sieht, im übertragenen Sinn auch eine Person, die immer das Gute annimmt und vorhersagt (das habe ich gleich gesagen, dass das so einen guten Anfang nimmt)&lt;br /&gt;
;ken&lt;br /&gt;
:Gutes vorhersagen &lt;br /&gt;
;Ker&lt;br /&gt;
:vertreibt Honigbienen, vernichtet Honig&lt;br /&gt;
;Kette&lt;br /&gt;
:großer, dicker Datenspeicher&lt;br /&gt;
;klarieren&lt;br /&gt;
:eine Deklaration rückgängig machen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;(EDV)&#039;&#039; »Kann man einen einmal deklarierten Operator irgendwie wieder klarieren?«&amp;lt;br/&amp;gt;»2029 erfolgte auf Druck vieler Staaten die Allgemeine Klaration der Menschenrechte.«&lt;br /&gt;
;Ko&lt;br /&gt;
:siehe Kothek&lt;br /&gt;
;kognito&lt;br /&gt;
:für alle erkennbar&lt;br /&gt;
;kontinent&lt;br /&gt;
:fähig, seine Blasenfunktion zu kontrollieren (siehe Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/kontinent)&lt;br /&gt;
;korieren&lt;br /&gt;
:abschmücken&lt;br /&gt;
;Kothek&lt;br /&gt;
:Lokalität mit Tanz- und Musikverbot&lt;br /&gt;
;krepant&lt;br /&gt;
:eindeutig&lt;br /&gt;
;kret&lt;br /&gt;
:mitteilsam, tratschlustig&lt;br /&gt;
;kribisch&lt;br /&gt;
:schlampig&lt;br /&gt;
;Kus&lt;br /&gt;
:rundes, flugunfähiges Objekt (auch UNFO genannt)&lt;br /&gt;
;Kussion&lt;br /&gt;
:Zustand, bei dem eine Gruppe von Menschen über einen Sachverhalt schweigt&lt;br /&gt;
;Lexie&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zu lesen&lt;br /&gt;
;Libi&lt;br /&gt;
:[Nachweis der] Anwesenheit am Tatort zur Tatzeit&lt;br /&gt;
;Lope, die&lt;br /&gt;
:nicht zu den Antilopen zählende Vierbeinerin&lt;br /&gt;
;Lphin&lt;br /&gt;
:Sammelbezeichnung für verschiedene Arten von Fischen, Kalmaren usw. (Nahrung von Tümmlern)&lt;br /&gt;
;Lumnus&lt;br /&gt;
:Studierender&lt;br /&gt;
;luster&lt;br /&gt;
:der Öffentlichkeit unbekannt (lateinisch [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=2896.msg45408#msg45408 lustris])&lt;br /&gt;
;Magoge&lt;br /&gt;
:ein Redner, der sich um Sachlichkeit bemüht und das Publikum auffordert, selbst nachzudenken und sich nicht verführen zu lassen.&lt;br /&gt;
;Malgamierung&lt;br /&gt;
:Auseinandernehmen eines zusammengesetzten Begriffs in seine Einzelbestandteile, von arabisch ملغمة (malgam) »das Erweichende«&lt;br /&gt;
;mens&lt;br /&gt;
:außerordelnt klein&lt;br /&gt;
;ment&lt;br /&gt;
:geistig fit&lt;br /&gt;
;Menti&lt;br /&gt;
:Bestätigung eines kursierenden Behaupts&lt;br /&gt;
;Merika&lt;br /&gt;
:die Ostfeste&lt;br /&gt;
;minent&lt;br /&gt;
:nicht bevorstehend, nicht drohend&lt;br /&gt;
;Mon&lt;br /&gt;
:Goldglänzendes, zähes, mattes, amorphes Edelmetall mit hoher elektrischer und thermischer Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
;morph&lt;br /&gt;
:nach strengen Kriterien geformt&lt;br /&gt;
;mun&lt;br /&gt;
:empfänglich für Krankheiten&lt;br /&gt;
;müsant&lt;br /&gt;
:witzlos, langweilig&lt;br /&gt;
;Na&lt;br /&gt;
:Stadt nicht in NRW&lt;br /&gt;
;nachahmlich&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, normal, unauffällig&lt;br /&gt;
;nahbar&lt;br /&gt;
:zugänglich, jovial (siehe Duden https://www.duden.de/rechtschreibung/nahbar)&lt;br /&gt;
;nalog&lt;br /&gt;
:unterschiedlich&lt;br /&gt;
;Ne&lt;br /&gt;
:keine Ordensschwester&lt;br /&gt;
;Neyland&lt;br /&gt;
:Park für intelligente Freizeitbeschäfugt&lt;br /&gt;
;nimalisch&lt;br /&gt;
:nicht tierisch, trieblos&lt;br /&gt;
;nonym&lt;br /&gt;
:namentlich auftretend&lt;br /&gt;
;Norak&lt;br /&gt;
:Sonnenkleidung oder auch Schutz gegen Wärme&lt;br /&gt;
;Obhutnahme&lt;br /&gt;
:Freigabe aus Schutzsituation&lt;br /&gt;
;Onie&lt;br /&gt;
:unverhüllter Spott&lt;br /&gt;
;pässlich &lt;br /&gt;
:von schwerem Wohlsein befallen&lt;br /&gt;
;pathisch&lt;br /&gt;
:zu starken Emotionen neigend&lt;br /&gt;
;Pens&lt;br /&gt;
:Auferlog einer Verpflocht&lt;br /&gt;
;pertinent&lt;br /&gt;
:verschämt| freundlich, zuvorkommend&lt;br /&gt;
;Petus&lt;br /&gt;
:Lethargie, Nicht-Antrieb&lt;br /&gt;
;ponieren&lt;br /&gt;
:keinen Eindruck machen, keine Achtung einflößen&lt;br /&gt;
;posant&lt;br /&gt;
:nicht beeindruckend&lt;br /&gt;
;Postel&lt;br /&gt;
:Person, die nicht von Jesus Christus gesandt wurde&lt;br /&gt;
;Pot [poː]&lt;br /&gt;
:Eine Stelle, an welcher nichts angesammelt oder angehäuft werden kann&lt;br /&gt;
;Potheke&lt;br /&gt;
:Depot für biologische Kampfstoffe&lt;br /&gt;
;pressiv&lt;br /&gt;
:gut gelaunt&lt;br /&gt;
;pulsiv&lt;br /&gt;
:behäbig, unspontan&lt;br /&gt;
;putabel&lt;br /&gt;
:unstrittig&lt;br /&gt;
;Quar&lt;br /&gt;
:Verkäufer ausschließlich neuer Bücher&lt;br /&gt;
;Quariat&lt;br /&gt;
:auf neue, ungebrauchte Bücher spezialis georenes Geschäft&lt;br /&gt;
;Quitäten&lt;br /&gt;
:Utensilien aus der Science-Fiction&lt;br /&gt;
;re&lt;br /&gt;
:geistig normal| nicht besonders toll&lt;br /&gt;
;Ristokrat&lt;br /&gt;
:Proletarier&lt;br /&gt;
;ritieren&lt;br /&gt;
:beruhigen, für Klarheit sorgen&lt;br /&gt;
;S&lt;br /&gt;
:Kurzform zu Sertation&lt;br /&gt;
;sagbar&lt;br /&gt;
:leicht beschreibbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/sagbar)&lt;br /&gt;
;säglich&lt;br /&gt;
:toll, begrüßenswert (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/säglich)&lt;br /&gt;
;Schärferelation&lt;br /&gt;
:Kaldentals Schärferelation, Begriff aus der Quantenphysik, zwei komplementäre Eigenschaften (Ort, Impuls) eines Teilchens sind gleichzeitig beliebig genau bestimmbar&lt;br /&gt;
;schätzbar&lt;br /&gt;
:wertlos&lt;br /&gt;
;Schlitt&lt;br /&gt;
:alles außer Talg&lt;br /&gt;
;Schuldsvermutung&lt;br /&gt;
:juristischer Begriff, jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung angeklagt ist, ist so lange als schuldig anzusehen, bis seine Unschuld zweifelsfrei erwiesen ist; im Mittelalter beliebte Methode, um gehasste Mitbürger umzubringen. Er oder sie wurden als Hexe/r denunziert und dann die Probe gemacht: gefesselt ins Wasser werfen. Starb die Person durch Untergehen, war die Unschuld bewiesen und alles paletti, blieb sie dagegen unerwarteterweise an der Oberfläche schwimmen, traf die &#039;&#039;Schuldsvermutung&#039;&#039; zu, die Schuld war bewiesen und als Strafe durfte sie verbrannt werden. So oder so war man sie los. Die Schuldsvermutung war (und ist noch) eine geeignete Methode und wird auch heute noch praktiziert (Guantanamo, Folter …)&lt;br /&gt;
;Sel&lt;br /&gt;
:Festland&lt;br /&gt;
;sen&lt;br /&gt;
:loben, ermutigen&lt;br /&gt;
;Sertation&lt;br /&gt;
:Abschlussarbeit, welche die Aberkann des Doktortitels nach sich zieht&lt;br /&gt;
;Sident&lt;br /&gt;
:insbesondere im Realsozialismus (un)gebräuchlicher Begriff für den braven, angepassten Bürger&lt;br /&gt;
;Sien&lt;br /&gt;
:alles außerhalb des größten Kontinents&lt;br /&gt;
;sinuieren &lt;br /&gt;
:ausreden&lt;br /&gt;
;Solvent&lt;br /&gt;
:Schulabgänger ohne Abschluss&lt;br /&gt;
;sonant&lt;br /&gt;
:wohlklingend&lt;br /&gt;
;Spektor&lt;br /&gt;
:Vertuscher&lt;br /&gt;
;Spermie&lt;br /&gt;
:Verteidugs einer Eizelle gegen zwei Spermien&lt;br /&gt;
;spiriert sein&lt;br /&gt;
:keine Ideen haben&lt;br /&gt;
;Spot [spoːt]&lt;br /&gt;
:weiser, gütiger Herrscher&lt;br /&gt;
;stantan&lt;br /&gt;
:mit erheblicher Verzögerung&lt;br /&gt;
;Stat&lt;br /&gt;
:Stabiles chemisches Element mit dem Elementsymbol St und der Ordnungszahl 85&lt;br /&gt;
;stinent&lt;br /&gt;
:nicht enthaltsam, alkoholischen Getränken zuneigend&lt;br /&gt;
;Stinkt&lt;br /&gt;
:unsicheres, schwammiges Gefühl&lt;br /&gt;
;Stitution&lt;br /&gt;
:lockere Organisationsform&lt;br /&gt;
;strakt&lt;br /&gt;
:figürlich&lt;br /&gt;
;strus&lt;br /&gt;
:klar, leicht verständlich&lt;br /&gt;
;Sulaner&lt;br /&gt;
:Festlandbewohner&lt;br /&gt;
;sult&lt;br /&gt;
:plötzlicher Verlust eines zerebralen Defizits&lt;br /&gt;
;surd&lt;br /&gt;
:sinnvoll, einleuchtend&lt;br /&gt;
;Sylant &lt;br /&gt;
:1. Einheimischer, 2. Abgeschobener&lt;br /&gt;
;Szendent&lt;br /&gt;
:Nachkomme (Gegenteil von &#039;&#039;Aszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; Vorfahre (Gegenteil von &#039;&#039;Deszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; allgemein: in gerader Linie Verwandter&lt;br /&gt;
;takt&lt;br /&gt;
:beschädigt, nicht funktionsfähig&lt;br /&gt;
;Tanz&lt;br /&gt;
:Nähe&lt;br /&gt;
;tanzieren&lt;br /&gt;
:annähern, aufholen&lt;br /&gt;
;Tarktis (Ntarktis)&lt;br /&gt;
:die von Menschen dauerhaft bewohnten Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;teger&lt;br /&gt;
:unredlich, makelbehaftet&lt;br /&gt;
;Tegration&lt;br /&gt;
:Ausgrenzung &lt;br /&gt;
;Tellekt&lt;br /&gt;
:Stumpfsinn&lt;br /&gt;
;tensiv &lt;br /&gt;
:moderat&lt;br /&gt;
;terbrochen&lt;br /&gt;
:ununterbrochen&lt;br /&gt;
;teressant&lt;br /&gt;
:belanglos, egal&lt;br /&gt;
;Tergrund&lt;br /&gt;
:für die Öffentlichkeit und staatliche Behörden transparenter Aktionsbereich (»im Tergrund agieren”)&lt;br /&gt;
;Tergrundbahn&lt;br /&gt;
:eine Bahn im öffentlichen Personennahverkehr, die ausschließlich oberirdisch fährt&lt;br /&gt;
;Terleib&lt;br /&gt;
:Oberkörper&lt;br /&gt;
;terminieren&lt;br /&gt;
:stärken, stützen&lt;br /&gt;
;Terpol&lt;br /&gt;
:grenzüberschreitende Verbrecherorganisation&lt;br /&gt;
;tersagen&lt;br /&gt;
:erlauben&lt;br /&gt;
;Terwäsche&lt;br /&gt;
:sichtbarer Teil der Kleidung&lt;br /&gt;
;Terwelt&lt;br /&gt;
:Terwelt ist die bildhafte Vorstellung einer diesseitigen Welt, die in vielen Kulturen vorkommt und ein Reich der Lebenden bezeichnet. Ausgehend vom englischen Pendant wird als Terwelt auch seit den 1920er Jahren eine so genannte &#039;&#039;soziale&#039;&#039; Schicht aus gesetzestreuen Bürgern bezeichnet und wird in der heutigen Gegenwartssprache als Ausdruck für ein &#039;&#039;zwiedunkles&#039;&#039; Milieu von Hobbydetektiven besonders in Kleinstädten verwendet&lt;br /&gt;
;terwürfig&lt;br /&gt;
:herrschsüchtig&lt;br /&gt;
;Tichon&lt;br /&gt;
:aus Hexameter oder Pentameter bestehender Vers&lt;br /&gt;
;Tifada&lt;br /&gt;
:Frieden zwischen Palästina und Israel&lt;br /&gt;
;tillieren&lt;br /&gt;
:einer Flüssik Stoffe (hauptsalch Drecke) zusetzen&lt;br /&gt;
;tim&lt;br /&gt;
:offenkundig| fremd, unpersönlich| prüde&lt;br /&gt;
;tinguieren&lt;br /&gt;
:gleichmachen&lt;br /&gt;
;tonym&lt;br /&gt;
:gleichbedeutend&lt;br /&gt;
;Trikt&lt;br /&gt;
:offene Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
;trüglich&lt;br /&gt;
:sehr zweifelhaft, unsicher (siehe: https://www.duden.de/rechtschreibung/trueglich)&lt;br /&gt;
;tuitiv&lt;br /&gt;
:von vorne bis hinten geplant&lt;br /&gt;
;tus&lt;br /&gt;
:außen, auswendig&lt;br /&gt;
;übertrefflich&lt;br /&gt;
:»Bitte nichts Übertreffliches abliefern!«&lt;br /&gt;
;umstößlich&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher&lt;br /&gt;
;umwunden&lt;br /&gt;
:zögernd, mit Umschweifen&lt;br /&gt;
;unterbrochen&lt;br /&gt;
:hin und wieder, ab und zu (»Sie schaute mich unterbrochen an.«)&lt;br /&gt;
;Ustralien&lt;br /&gt;
:die Weltteile ohne Kängurus&lt;br /&gt;
;Valide&lt;br /&gt;
:unversohrene Person&lt;br /&gt;
;Ventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Ventur&lt;br /&gt;
:Erstellung von Einkaufslisten&lt;br /&gt;
;Verbaljurie&lt;br /&gt;
:(in Worten ausgedrücktes) Lob, gute Vorrede&lt;br /&gt;
;verfroren&lt;br /&gt;
:taktvoll, sensibel&lt;br /&gt;
;vergesslich&lt;br /&gt;
:nicht besonders denkwürdig (»es war ein vergesslicher Moment«)&lt;br /&gt;
;verglimpfen&lt;br /&gt;
:lobpreisen, öffentlich rühmen (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/verglimpfen#GV01529)&lt;br /&gt;
;verglücken&lt;br /&gt;
:»Da der Bergsteiger bei dem großen Lawinenabgang lebendiglich verglückte, kam er gesund von seiner Hochgebirgstour zurück.«&lt;br /&gt;
;vermittelt&lt;br /&gt;
:erwartbar, nicht überraschend&lt;br /&gt;
;verrückbar&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher (siehe: https://www.dwds.de/wb/verrückbar)&lt;br /&gt;
;vers&lt;br /&gt;
:richtigherum&lt;br /&gt;
;verschämt&lt;br /&gt;
:gesittet, nett (siehe: https://www.duden.de/rechtschreibung/verschaemt)&lt;br /&gt;
;verstalten&lt;br /&gt;
:»Ihr Gesicht war von der Schönheitsoperation völlig verstaltet.«&lt;br /&gt;
;vertreuen&lt;br /&gt;
:besonders sorgfältig auf überlassenes Geld aufpassen&lt;br /&gt;
:»Der verstorbene Schatzmeister war über viele Jahre ein treuer Diener unseres Vereins, der sämliche Gelder stets gewissenhaft vertreute.«&lt;br /&gt;
;verwandt&lt;br /&gt;
:den Blick schweifen lassend: Der Redner schwieg lange und blickte verwandt auf seine Zuhörerschaft&lt;br /&gt;
;verzüglich&lt;br /&gt;
:zu späterer Zeit, nach einigem Abwarten (siehe Grimm: https://www.dwds.de/wb/dwb/verzüglich)&lt;br /&gt;
;Vocado&lt;br /&gt;
:eine harte, fettfreie Frucht ohne Kern&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung -denk-]&lt;br /&gt;
:vor kürzerer Zeit &lt;br /&gt;
;widerstehlich&lt;br /&gt;
:so beschaffen, dass man auf jeden Fall widerstehen kann, keinen großen Zauber ausübend (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/widerstehlich)&lt;br /&gt;
;wiederbringlich&lt;br /&gt;
:leicht wiederzubeschaffen, ersetzbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederbringlich)&lt;br /&gt;
;wirsch&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, hilfsbereit, freundlich&lt;br /&gt;
;zählig&lt;br /&gt;
:von überschaubarer Anzahl (»seine neue Partei mobilisierte zählige Wähler”)&lt;br /&gt;
;Zest&lt;br /&gt;
:Sex mit nicht Blutsverwandten&lt;br /&gt;
;Zibel&lt;br /&gt;
:dekadischer Logarithmus unverhältnismäßiger Leistungsgrößen&lt;br /&gt;
;Ziplin&lt;br /&gt;
:Zügellus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/puw.html Positive Un-Wörter] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Antonyme]]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/search?safe=off&amp;amp;q=%22lost+positives%22 Lost Positives]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10165</id>
		<title>Partizipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10165"/>
		<updated>2024-06-17T08:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!”&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.« (https://www.google.de/books/edition/Deutsche_Sprachbriefe/fzZAAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=missvergnüge&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;printsec=frontcover)&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;umweben&lt;br /&gt;
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;) (https://www.dwds.de/wb/dwb/verblümen)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10163</id>
		<title>Partizipation</title>
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		<updated>2024-06-06T09:52:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!”&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.«&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;umweben&lt;br /&gt;
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;) (https://www.dwds.de/wb/dwb/verblümen)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10162</id>
		<title>Partizipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10162"/>
		<updated>2024-06-05T20:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!”&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.«&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;umweben&lt;br /&gt;
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10154</id>
		<title>Partizipation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=10154"/>
		<updated>2024-05-25T17:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitiger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien I ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aben&lt;br /&gt;
:»Wir müssen uns beeilen, es fängt schon an zu aben.«&lt;br /&gt;
;behen &lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:»Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.« (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:»Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.«&lt;br /&gt;
;fürsorgen&lt;br /&gt;
:sich liebevoll um jemanden bemühen &lt;br /&gt;
;herausragen, hervorragen&lt;br /&gt;
:»Die Späti-Dichte in meinem Kiez ragt nicht hervor.«&lt;br /&gt;
;hochtraben&lt;br /&gt;
:mit hohlem Pathos, übertrieben und gespreizt in Ausdruck und Inhalt sprechen oder schreiben&lt;br /&gt;
:»Seine Enzykliken traben immer so hoch.«&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;nacken&lt;br /&gt;
:nackt sein&lt;br /&gt;
:»Er wurde verhaften, weil er in der Fuzo rumnuk.«&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:»Die Menschen tausen auf dem Volksfest.«&lt;br /&gt;
;vielversprechen &lt;br /&gt;
:Das verspricht viel!&lt;br /&gt;
;wohlhaben&lt;br /&gt;
:Vermögen besitzen&lt;br /&gt;
:»Diejenigen Bürger, die wohlhatten, lebten meistens in den Villenvierteln in Grunewald oder Zehlendorf. Meine Großeltern aber hatten übel und wohnten in einer dunklen Hinterhofwohnung in Kreuzberg.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Partizipien II ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abdreschen&lt;br /&gt;
:Nachdem sie die Redensart erfunden hatten, verbrachten sie die nächsten 50 Jahre damit, sie abzudreschen.&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:»Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.«&lt;br /&gt;
;abgreifen&lt;br /&gt;
:durch Berühren abnutzen&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:»Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.«&lt;br /&gt;
;abschmenken (schmackte ab)&lt;br /&gt;
:Als Politiker sollte man darauf achten, dass man seine Reden nicht mit der Zeit immer mehr abschmenkt&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:»Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.«&lt;br /&gt;
;abstehen&lt;br /&gt;
:»Wem gehört denn das Glas Wasser, das schon seit einer Stunde nicht angerührt wurde? Das steht doch ab!”&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:»Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.«&lt;br /&gt;
;anstammen&lt;br /&gt;
:»Ihre Familiengeschichte hatte ihr das Anwesen angestammt.« (https://de.wiktionary.org/wiki/anstammen)&lt;br /&gt;
;antun&lt;br /&gt;
:»Dieser Gedanke begeistert mich, er tut mich sehr an.«&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:»Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.«&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:»Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.«&lt;br /&gt;
;aushoren&lt;br /&gt;
:einige Stunden (horas) an einem  geographischen Ort verbringen, um ihn auszukundschaften&lt;br /&gt;
:»Nicht jeder Platz wird gleich gerne ausgehort. Ausgehorte gibt es vor allem in landschaftlich reizvollen Stadtrandgebieten.«&lt;br /&gt;
;auswiegen&lt;br /&gt;
:»Ich muss das Verhältnis von Öl und Essig noch ein bisschen auswiegen.«&lt;br /&gt;
;behelmen &lt;br /&gt;
:mit einem Helm versehen&lt;br /&gt;
;beklimmen&lt;br /&gt;
:»Die Situation in der Klasse am ersten Schultag beklimmt so manchen Schüler. Meine Tochter beklömme sie sicher auch, wenn sie nicht gemeinsam mit ihrer besten Freundin eingescholen würde.«&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:»Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.«&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
;belesen&lt;br /&gt;
:»Wie wahrscheinlich jeder, der gerade eine Diagnose gestellt bekommen hat, belese ich mich über meine Krankheit im Internet.« ([http://www.scilogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2012-02-26/die-dame-in-schwarz Edgar Dahl: Die Dame in Schwarz])&lt;br /&gt;
:»kennt jemand gute (deutsche) Einführungstexte zu Transgender. Brauch da was zum Belesen meiner Familie.« ([https://twitter.com/authmillenon/status/523885213278306305 Tweet von authmillenon, 2014-10-19])&lt;br /&gt;
;beleumunden&lt;br /&gt;
:ein Leumundszeugnis für jemanden ablegen; eine Aussage über jemandes Ruf machen&lt;br /&gt;
;belieben&lt;br /&gt;
:»In der Schule belaben die anderen Kinder immer nur meinen Bruder. Ich blieb leider unbeluben.«&lt;br /&gt;
;benehmen&lt;br /&gt;
:»Ich benahm ihn mit einem Fausthieb. Jetzt ist er ganz benommen.«&lt;br /&gt;
;berüchtigen&lt;br /&gt;
;berühmen&lt;br /&gt;
:berühmt machen&lt;br /&gt;
;beschelten&lt;br /&gt;
:»Man ist so lange unbescholten, bis einen jemand beschilt.«&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:»Ihr Fernbleiben besorgte mich.«&lt;br /&gt;
;betuchen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seiner Textilfabrik betuchte ihn in wenigen Jahren.«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; Freilich gibt es das Verb bereits in anderer Bedeutung, wenngleich es fast vergessen ist. In Pierers Universallexikon steht es: »Betuchen, bei Clavieren in die Saiten zwischen den Ösen, wo sie angehängt sind, u. der Stelle, wo die Hämmer der Tasten anschlagen, Tuch einflechten.« Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, an dem Wort »betucht« zu partizipieren, zumal heutige Konzertflügel in keiner Weise betucht sind bzw. werden können.&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:»Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.«&lt;br /&gt;
;deichen, dick, gediegen&lt;br /&gt;
:reinigen, veredeln&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;gediegen&#039;&#039; ist ursprünglich das Partizip zu &amp;quot;gedeihen&amp;quot;, hat sich dann aber selbstverstandogen, und gedeihen hat sich ein neues (etwas schwächeres, aber immer noch starkes) Partizip zugelogen. Daher braucht &amp;quot;gediegen&amp;quot; nun ein neues Grundverb. Es sollte schon etwas stärker sein, deshalb nicht einfach &amp;quot;diegen&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:»Der Teufel durchtrieb ihn bis zur völligen Durchtriebenheit.«&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:»Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.«&lt;br /&gt;
;einbären&lt;br /&gt;
:... ist, wenn eine Ureinwohnerin ein Kind gebiert&lt;br /&gt;
:»Die Häuptlingsgattin bar ihren ersten Sohn ein.«&lt;br /&gt;
;endiehen (endog, endogen)&lt;br /&gt;
:aus dem Inneren hervorkommen, im Inneren wachsen (Ggs. exiehen)&lt;br /&gt;
:»Die Erdkruste wird ständig von endiehenden und exiehenden Substanzen verändert. Daher unterscheidet man in der Geologie zwischen endogenen und exogenen Gesteinen, etwa Granit, das aus Vulkanen endieht, und Meteoritengesteinen, die aus dem interplanetaren Raum exiehen.«&lt;br /&gt;
;entliegen&lt;br /&gt;
:verkehrsungünstig liegen&lt;br /&gt;
:»Die Fördermittel sind dafür vorgesehen, entlegene (=entliegende) Ortschaften für ihre Nachteile gegenüber an den Hauptverkehrsadern gelegenen (=liegenden) Ortschaften zu entschädigen. Orte, die in den Genuss dieser Fördermittel gelangen wollen, müssen den Nachweis erbringen, dass sie entliegen.«&lt;br /&gt;
;erpechen&lt;br /&gt;
:jemanden auf etwas begierig machen&lt;br /&gt;
:»Der Erfolg seines Widersachers erpach ihn auf den nächstjährigen (oder »nachjährigsten« nach katakura) Sieg.«&lt;br /&gt;
;erstinken&lt;br /&gt;
:»Was wir nicht erstinken können, müssen wir erlügen.«&lt;br /&gt;
;exiehen (exog, exogen)&lt;br /&gt;
:siehe endiehen&lt;br /&gt;
;feien&lt;br /&gt;
:abhärten, widerstandsfähig machen, schützen&lt;br /&gt;
:»Ob eine emotional gefestigte Familie alleine die Kinder gegen Suchtgefahren feien kann, ist nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:»Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;geliegen&lt;br /&gt;
:1. dauerhaft platzieren, 2. passend machen, es jdm. recht machen&lt;br /&gt;
:»In der Bibel geliegt Gott den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden.«, »Die Stadtgründeren gelagen Hamburg direkt an die Elbe.«, »Das müssen wir den Gästen noch geliegen.«&lt;br /&gt;
;gewohnen&lt;br /&gt;
:gewohnt machen&lt;br /&gt;
:»Der tägliche Umgang gewohnte ihm die neuen Maschinen schließlich.«&lt;br /&gt;
;gleichsinnen&lt;br /&gt;
:»Mit seinem gewinnenden Wesen sinnte er sich die Menschen gleich.«&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:»Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.«&lt;br /&gt;
;hin- und herreißen&lt;br /&gt;
:schwanken zwischen Gefühlen&lt;br /&gt;
;kandideln&lt;br /&gt;
:»Wenn die nächsten Erfolge ihn weiter so kandideln wie es die letzten schon taten, wird er wohl bald überkandidelt sein.«&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«&lt;br /&gt;
;missvergnügen&lt;br /&gt;
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.«&lt;br /&gt;
;prädestinieren&lt;br /&gt;
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«&lt;br /&gt;
;scheien&lt;br /&gt;
:»Sie ist sehr gescheit. War es ihr Genom, das Elternhaus oder die Schule, das sie so schie?«&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:»Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.«&lt;br /&gt;
;trosen&lt;br /&gt;
:zuversichtlich sein&lt;br /&gt;
;überliegen&lt;br /&gt;
:stärker sein&lt;br /&gt;
:»Manch einer, der zu überliegen glaubte, unterlag schließlich seinem Gegner.«&lt;br /&gt;
;umstreiten&lt;br /&gt;
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:»Wer hat das siebte Jahr verflixt?«&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:»Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.«&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:»Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.«&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:»Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.«&lt;br /&gt;
;verschallen&lt;br /&gt;
:in die Unauffindbarkeit verschwinden (&#039;&#039;verschallen&#039;&#039; ist zwar bereits offiziell der Infinitiv zu &#039;&#039;verschollen&#039;&#039;, jedoch bisher nicht offiziell in dieser Bedeutung)&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:»Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.«&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschlingen&lt;br /&gt;
:»Dieser Schriftsteller schreibt deshalb so verschlungene Sätze, weil der Alkohol sie ihm verschlingt.«&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:»Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!«&lt;br /&gt;
;verschrauben&lt;br /&gt;
:jemandem absonderliche Züge verleihen&lt;br /&gt;
:»Die Einsamkeit auf einer kleinen Insel kann selbst die geselligsten Menschen allmählich verschrauben. Mich verschrob sie schon während eines dreiwöchigen Urlaubs fast.«&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:»Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!«&lt;br /&gt;
;versinnen&lt;br /&gt;
:sich in Gedanken verlieren &lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:»Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.«&lt;br /&gt;
;verwegen&lt;br /&gt;
:»Nichts verwog seinen Blick, als er sie ansah.« (Gestorken übrigens: »Er sah sie unverwogen an.«)&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;verwenden&lt;br /&gt;
:»Durch Heirat verwandt meine Schwester mich mit meinem jetzigen Schwager.«&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:»Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.«&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;willen&lt;br /&gt;
:jmdn. dazu bewegen, eine Absicht zu haben&lt;br /&gt;
:»Du bist nicht gewillt zu handeln? Dann muss ich dich wohl dazu willen.«&lt;br /&gt;
;winteraufen (eraufe wint, eroff wint, winteroffen)&lt;br /&gt;
:einen Pass im Winter nicht für den Verkehr schließen&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
;wohlsinnen&lt;br /&gt;
:etwas gut mit einem meinen&lt;br /&gt;
;zudenken&lt;br /&gt;
:jmdm. etwas unterstellen oder zuschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Englischen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von &#039;&#039;past participles&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;eastbind, northbind, southbind, westbind&lt;br /&gt;
:sich nach Osten/Norden/Süden/Westen wenden&lt;br /&gt;
:“Since the sky looked brightest in the south, the expedition decided to southbind.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [[Morphologische Aufleitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10140</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=10140"/>
		<updated>2024-04-24T22:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: https://www.sprachschule-aktiv-wien.at/die-deutsche-vorsilbe-ent-und-ihre-unterschiedlichen-verwendungen/#:~:text=Verwendung%2C%20als%20Gegenteil%20von%20einem,“ent%2D”%20gebildet%20werden.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abäquat&lt;br /&gt;
:unangemessen&lt;br /&gt;
;abbegehren&lt;br /&gt;
:nachgeben, sich abregen&lt;br /&gt;
:»Der Pöbel soll mal schön wieder abbegehren!«&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;sich abeignen &lt;br /&gt;
:verlernen, sich abgewöhnen&lt;br /&gt;
;Abenbillig&lt;br /&gt;
:langweilige, gewöhnliche Routine&lt;br /&gt;
;Abenthalt&lt;br /&gt;
:die Zeit der Entfernung von einem Ort (»Entfugten ist der Abenthalt auf dem Gelände geboten.«)&lt;br /&gt;
;sich abfreunden &lt;br /&gt;
:nicht mehr Freund miteinander sein&lt;br /&gt;
;abgesehen&lt;br /&gt;
:von niedrigem Ansehen: Ulla Schmidt war in ihrem Dorf eine abgesehene Person, abgesehen von ihrem Aussehen, das gerne angesehen wurde.&lt;br /&gt;
;abhorchen&lt;br /&gt;
:Die Erwähnung meines Fachgebiets ließ mich aufhorchen. Als ich dann merkte, dass nur Gemeinplätze mitgetielen wurden, horchte ich wieder ab.&lt;br /&gt;
;abhören&lt;br /&gt;
:(mit dem Ende) anfangen, siehe → &#039;&#039;ausfangen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Abiose&lt;br /&gt;
:Das Getrenntleben von Organismen verschiedener Arten, das vielfach für einen oder mehrere Partner Vorteile bietet.&lt;br /&gt;
:»Blauwal und Andenkondor leben miteinander in Abiose.«&lt;br /&gt;
;Ableger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der sein Geld aus einer Anlage zurückzieht&lt;br /&gt;
;Ablieger(in)&lt;br /&gt;
:jemand, der nicht in der betreffenden Straße wohnt (»Abliegerparkplatz«)&lt;br /&gt;
;Abmerksamkeit&lt;br /&gt;
:Der Vortrag erregte schon nach wenigen Minuten die Abmerksamkeit der Zuhörer.&lt;br /&gt;
;abraffen&lt;br /&gt;
:Von Natur aus voll Tatendrang memuss sie sich zum gelegalnten Nichtstun immer mühsam abraffen.&lt;br /&gt;
;Abruhr&lt;br /&gt;
:wieder runterkommen &lt;br /&gt;
;sich abtakeln&lt;br /&gt;
:in ein legeres Outfit wechseln, sich abbrezeln (https://de.wiktionary.org/wiki/abtakeln)&lt;br /&gt;
;abtasten&lt;br /&gt;
:etwas nicht antasten&lt;br /&gt;
:»Die Regierung gibt vor, mit den Kontrollmaßnahmen die Privatsphäre der Bürger abzutasten.«&lt;br /&gt;
;Abweichung&lt;br /&gt;
:Erzielung einer größeren Weichheit, Empfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten&lt;br /&gt;
;achronisieren&lt;br /&gt;
:einen aufeinander abgestimmten Zustand zerstören&lt;br /&gt;
:»Ich verspielte mich und achronisierte mich dadurch mit dem Rest der Band.«&lt;br /&gt;
;adamkuieren&lt;br /&gt;
:einquartieren&lt;br /&gt;
:Während Adam im Paradies einquartiert wurde, wurde das Paar nach Evas Techtelmechtel mit der Schlange und dem Diebstahl des Apfels aus diesem schönen Ort wieder evakuiert.&lt;br /&gt;
;Allo&lt;br /&gt;
:Carsharing&lt;br /&gt;
;Allor&lt;br /&gt;
:Plagiator&lt;br /&gt;
;Altgeselle&lt;br /&gt;
:verheiratener Mann&lt;br /&gt;
;Altgier&lt;br /&gt;
:sich für nichts interessieren, immer alles so lassen wie es ist&lt;br /&gt;
;Alttrum&lt;br /&gt;
:Utrum[https://de.wiktionary.org/wiki/Utrum]&lt;br /&gt;
;alttrale Zone&lt;br /&gt;
:politischer Fachbegriff: Gebiet, um das sich mehrere Staaten streiten; Beispiel: West-Antarktis, südchinesisches Meer&lt;br /&gt;
;Anachrese&lt;br /&gt;
:treffliche Verknüpfung eines komplexen Sachverhalts mit einem sprachlich gelungenen Bild, so dass eine sprachliche Lücke geschlossen wird und eine Metapher entsteht, die als solche deutlich wahrgenommen wird (»von hinten durch die Brust ins Auge«, »etwas in den falschen [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; richtigen] Hals kriegen« {je nach Situation}, «Sie hat eine Schraube locker [&#039;&#039;bzw.&#039;&#039; fest]«)&lt;br /&gt;
;Anakomben&lt;br /&gt;
:Columbarium (Eine &#039;&#039;Anakombe&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;einzelnes Urnenfach im Columbarium&#039;&#039;.)&lt;br /&gt;
;Anamaran&lt;br /&gt;
:Schiff ohne seitlichen Ausleger&lt;br /&gt;
;Anarrh&lt;br /&gt;
:man hat die ganze Nacht durchgesoffen, vielzuviel Alkohol konsumiert und es geht einem am nächsten Morgen erstaunlicherweise dermaßen gut, dass es nur so knallt, auch medizinischer Fachbegriff für Gesundheit der Atemwege&lt;br /&gt;
;Anfangsstrich&lt;br /&gt;
:Unangenehmes immer wieder neu beginnen&lt;br /&gt;
:»sie schoben einen Anfangsstrich über ihre Affäre«&lt;br /&gt;
;Anfuhr&lt;br /&gt;
:»auf seine schüchternen Annäherungsversuche hin bekam er von ihr unerwarteterweise die Anfuhr erteilt«&lt;br /&gt;
;annabeln&lt;br /&gt;
:Maßnahme bei Frühgeborenen, die sicherheitshalber wieder entboren (siehe &#039;&#039;entbären&#039;&#039;) werden sollen &lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:(1) gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
:(2) bergauf verlaufend, ansteigend&lt;br /&gt;
;Antebote&lt;br /&gt;
:Angestellter, der Briefe von jedem Haus von den Absendern einsammelt&lt;br /&gt;
;Antilet&lt;br /&gt;
:gesittener, feingeistiger Mensch&lt;br /&gt;
;antwortil&lt;br /&gt;
:massiv, stabil&lt;br /&gt;
;Anweichung&lt;br /&gt;
:die Abweichung von einem abweichenden Verhalten: Die CSU vertritt eben doch in einigen Punkten mit der CDU anweichende Auffassungen.&lt;br /&gt;
;Asprocholie&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit (ohne bestimmten Anlass), Unbesonnenheit&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;aufgeschmackt&lt;br /&gt;
:stilvoll&lt;br /&gt;
;aufkanzeln&lt;br /&gt;
:jemandem unverblümt ein schroffes Lob erteilen&lt;br /&gt;
:»Widerwillig nahm der Lehrer zur Kenntnis, dass der Klassenprimus ihn wieder mit seinem Faktenwissen erschlagen hatte, und kanzelte ihn daraufhin kalt auf. Ein guter Lehrer hat unabhängig von seiner emotionalen Verfassung ein Repertoire von Lobeshymnen auf die Schüler parat.«&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:»Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.«&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:»Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?«&lt;br /&gt;
;Aufschreckungspolitik&lt;br /&gt;
:eine politische Strategie, die darauf hinzielt, durch die Drohung mit Horrorszenarien den Gegner von der Untätigkeit abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Auftei&lt;br /&gt;
:abgeschlossene Bruderschaft zur Anbetung des Teufels unter Führung eines Vorstehers (Aufts). Bis heute im Sprichwortschatz präsent ist die im 13. Jahrhundert bekannteste Auftei »Felkommraus«.&lt;br /&gt;
;ausbahnen&lt;br /&gt;
:sich mit der Zeit von alleine lösen&lt;br /&gt;
:»Die Katastrophe, die sich an am bahnen war, konnte zum Glück durch ausdauerndes Ignorieren zum ausbahnen gebracht werden.«&lt;br /&gt;
;Ausbus(schlüssel)&lt;br /&gt;
:ein Schraube mit sechseckigem Kopf, bzw. ein Schraubenschlüssel, der diese von außen fasst.&lt;br /&gt;
;Ausdacht &lt;br /&gt;
:Zusammenkunft antitheistischer und antireligiöser Menschen, bei der darüber diskutiert wird, warum diese Form der Geisteskrankheit (genannt Religion) überhaupt entstanden und in so vielen Gemeinschaften verbreitet ist&lt;br /&gt;
;ausfangen&lt;br /&gt;
:aufhören; die Wörter »abhören« und »ausfangen« werden insbesondere verwendet, wenn etwas mit dem Ende beginnt und mit dem Beginn endet; so zum Beispiel eine Filmszene beim Rückspulen des Filmes. Man sagt dann etwa, die Szene höre bei 28 Minuten ab und fange bei 25 Minuten aus.&lt;br /&gt;
;ausheimsen&lt;br /&gt;
:in großem Stil verlieren&lt;br /&gt;
:»Manch einer heimst in der Spielhalle in kurzer Zeit eine Menge Geld aus.«&lt;br /&gt;
;sich ausmischen&lt;br /&gt;
:»Er frord die sofortige Ausmischung Amerikas aus allen Belangen seines Landes.«&lt;br /&gt;
;außerhalb der Jahre (die Zeit außerhalb der Jahre)&lt;br /&gt;
:2. Januar bis 23. Dezember&lt;br /&gt;
;Äußerei&lt;br /&gt;
:kulinarisch verwertbares äußeres Organ, also z.B. Haut oder Muskelfleisch&lt;br /&gt;
;ausspringen&lt;br /&gt;
:»Weil der zweite Oboist ausgesprungen war, sprang ein Student von der Musikhochschule für das Abendkonzert ein.«&lt;br /&gt;
;sich ausverleiben&lt;br /&gt;
:»Er hat sich einen Liter Schnaps einverlieben, aber dann natürlich auch ganz schnell wieder ausverlieben.« ([https://twitter.com/ojahnn/status/636473433216450560 @ojahnn])&lt;br /&gt;
;Auswärtstücke&lt;br /&gt;
:extreme Gutmütigkeit &lt;br /&gt;
;Autonstration (kurz Auto)&lt;br /&gt;
:Zug mit Schild oder Sprachrohr durch eine Menschenmenge, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, die allerdings nur von einer einzelnen Person veranstaltet und durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
:»Ich gehe jetzt auf ne Auto.«&lt;br /&gt;
;Baissegen&lt;br /&gt;
:wenn der Baissegen schief hängt, ist alles in Ordnung &lt;br /&gt;
;baußen&lt;br /&gt;
:länger als eine Zeitspanne. »Das Paket kömmt baußen dreier Tage.« (= frühestens nach drei Tagen)&lt;br /&gt;
;Beabstandung&lt;br /&gt;
:»Das Produkt ist hervorragend, meine Beabstandung!«&lt;br /&gt;
;(eine Insel) bedecken&lt;br /&gt;
:entdecken, dass eine auf Karten verzinchene Insel gar nicht existiert&lt;br /&gt;
;bemannen&lt;br /&gt;
:geschlechtsangleichende Operation an einem Transmann durchführen&lt;br /&gt;
;benachschuben&lt;br /&gt;
:Gegenteil von &#039;&#039;bevorzugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:englische Übersetzung: &#039;&#039;(to) postfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Bewurf&lt;br /&gt;
:Rückversetzung einer Planung in die Phase des Brainstorming, nachdem ein Entwurf abgelehnt wurde&lt;br /&gt;
;bezwieträchtigen&lt;br /&gt;
:nicht beeinträchtigen: Der Flugverkehr wurde durch das Wetter bezwieträchtigt&lt;br /&gt;
;Binokel&lt;br /&gt;
:Brille&lt;br /&gt;
;Bösedünken&lt;br /&gt;
:wohlüberlegene, nach Recherchen sämtlicher auch entlastenden Umstände berücksichtigende gefällte Entscheidungen&lt;br /&gt;
;Böstempler&lt;br /&gt;
:dem exzessiven Alkoholgenuß frönender Mensch: »Die aufgrund der Sturmböen Stempeln gehen müssenden Tagelöhner versompfen in der Böstemplerabsteige.«&lt;br /&gt;
;Bulrohen&lt;br /&gt;
:Bulgaren, als sie noch an der Wolga lebten&lt;br /&gt;
;Bummeland&lt;br /&gt;
:Kontinent&lt;br /&gt;
;Callosinel&lt;br /&gt;
:die ganze »zivilisierte« Welt außerhalb von North Sentinel&lt;br /&gt;
;chaosgemäß&lt;br /&gt;
:nicht ordnungsgemäß&lt;br /&gt;
:»Aufgrund eines chaosgemäß konfigurierten Servers konnte ich nicht auf die Website zugreifen.«&lt;br /&gt;
;Cisport&lt;br /&gt;
:alles da lassen, wo es ist&lt;br /&gt;
;cisparent&lt;br /&gt;
:undurchsichtig&lt;br /&gt;
;Congle&lt;br /&gt;
:Mensch, der in einer Beziehung lebt&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet &lt;br /&gt;
;Contrablem&lt;br /&gt;
:Nichtproblem&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:Gegenprogramm&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:unter Verschluss halten; dementieren&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
:etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, unbekannt zu bleiben&lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:bezeichnet sinnlose Maßnahmen, nachdem ein Unheil bereits eingetreten ist&lt;br /&gt;
:»Ich stolperte, und er rief mir sofort contraphylaktisch ,Vorsicht!‘ zu.«&lt;br /&gt;
;Contrapst&lt;br /&gt;
:Gegenprobst&lt;br /&gt;
;Contrategé&lt;br /&gt;
:Person, deren berufliches Vorankommen behindert wird&lt;br /&gt;
;davorstecken&lt;br /&gt;
:die Folge von etwas sein (»ich glaube, da steckt nichts weiter davor«)&lt;br /&gt;
;Deineid&lt;br /&gt;
:eine wahrheitsgemäße Aussage unter Eid&lt;br /&gt;
;etwas ins Diesseits befördern&lt;br /&gt;
:etwas erschaffen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;Discounter&lt;br /&gt;
:Kellnerlehrling in einer Discothek&lt;br /&gt;
;Displiment&lt;br /&gt;
:unschmeichelhafte Bemerkung&lt;br /&gt;
;disservieren&lt;br /&gt;
:verderben oder schlecht und faul machen&lt;br /&gt;
;Dortarchie&lt;br /&gt;
:System, in welchem alle gleichberechtigt sind&lt;br /&gt;
;dunkelwach&lt;br /&gt;
:gerade aufgewacht &lt;br /&gt;
;Dünnicht&lt;br /&gt;
:Gebiet mit spärlichem Pflanzenbewuchs&lt;br /&gt;
;eberfen&lt;br /&gt;
:so viel essen, dass einem ganz schlecht wird und man kotzen muss&lt;br /&gt;
:»Komm, wir gehen einen eberfen!«&lt;br /&gt;
;Eberklaue&lt;br /&gt;
:Schönschrift&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedompfen, leidenschaftslos, wenig begirsten&lt;br /&gt;
;einrasten&lt;br /&gt;
:sich beruhigen&lt;br /&gt;
;einspannen&lt;br /&gt;
:jemandem zu einer Liebschaft verhelfen&lt;br /&gt;
:»Peter hat Hans Claudia eingespannen.«&lt;br /&gt;
;Einzelnier&lt;br /&gt;
:Teil eines Scharniers&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;einfallen&lt;br /&gt;
:»Am nächsten Montag fällt der Musikunterricht, der schon einen ganzen Monat ausgefallen war, endlich wieder ein.«&lt;br /&gt;
;Einschweifung&lt;br /&gt;
:moderates Verhalten&lt;br /&gt;
:»Die Erziehungsmaßnahmen sollen die Jugendlichen zum Einschweifen bringen.«&lt;br /&gt;
;Eiwasser&lt;br /&gt;
:See&lt;br /&gt;
;Emporschlag&lt;br /&gt;
:Verdunstung&lt;br /&gt;
;Entballhornung&lt;br /&gt;
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhorten Wort führt&lt;br /&gt;
;entbären&lt;br /&gt;
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)&lt;br /&gt;
;enterdigen&lt;br /&gt;
:exhumieren&lt;br /&gt;
;Entfreiung&lt;br /&gt;
:Gefangennahme&lt;br /&gt;
;entginnen &lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;entgreisen&lt;br /&gt;
:»Deutschland entgreist durch Zuwanderung.«&lt;br /&gt;
;Enthauptung&lt;br /&gt;
:Rücktritt von einer Behauptung&lt;br /&gt;
:»Nachdem er einen schweren Argumentationsfehler entdocken hatte, rang er sich zu der Enthauptung durch, dass seine Schlussfolgerung richtig sei.«&lt;br /&gt;
;entheddern&lt;br /&gt;
:entwirren&lt;br /&gt;
;Entkältung&lt;br /&gt;
:»Liebe Grüße und schnelle Entkältung!«&lt;br /&gt;
;Entlassedich&lt;br /&gt;
:ein verweigertes Stelldichein&lt;br /&gt;
;entmeiden&lt;br /&gt;
:für etwas sorgen&lt;br /&gt;
:»Mit diesen Tricks entmeiden Sie Entspannungen.«&lt;br /&gt;
;entmutigen&lt;br /&gt;
:von etwas abhalten, abraten, etwas zu verhindern suchen, demotivieren (engl. &#039;&#039;discourage&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:»Dann kann der Staat diese Art Wachstum bremsen, entmutigen oder verbieten.« [http://www.zeit.de/2011/22/Tugendstaat-Liberalismus/komplettansicht (Zeit)]&lt;br /&gt;
;entobern&lt;br /&gt;
:durch Rückzug dem Feind überlassen&lt;br /&gt;
;entpfuschen&lt;br /&gt;
:»Ich muss erst mal mein Leben entpfuschen.«&lt;br /&gt;
;entscheiden&lt;br /&gt;
:wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;entschmieren&lt;br /&gt;
:Schmier abmachen&lt;br /&gt;
;entwusst&lt;br /&gt;
:unbewusst&lt;br /&gt;
;Erb&lt;br /&gt;
:Ein Erb ist ein Küchengerät und verhält sich zum Sieb wie der Schraubenvater zur Schraubenmutter. Man kann ein Erb sich so vorstellen: eine Halbkugel (konvex) mit lauter Stiften, die passgenau in die Löcher des Siebs (Hohlhalbkugel; konkav) hineinpassen. Drückt man ein Erb gegen ein Sieb, wird der Vorgang des Hindurchgelangens beschlonegen.&lt;br /&gt;
;sich erblöden&lt;br /&gt;
:sich entblöden (Da bereits &#039;&#039;sich entblöden&#039;&#039; [https://texttheater.net/von-leuten-die-sich-entbloeden-bzw-nicht-entbloeden-der-sprache-vorschriften-machen-zu-wollen dasselbe bedeutet wie &#039;&#039;sich nicht entblöden&#039;&#039;], muss natürlich sein Antonym gleichzeitig sein Synonym sein.)&lt;br /&gt;
;erbummeln&lt;br /&gt;
:»Wenn mich auch dieses Los vielleicht nicht ereilt, wird mich schließlich doch irgendein Voll erbummeln.«&lt;br /&gt;
;ersten&lt;br /&gt;
:strapazieren&lt;br /&gt;
;Eurygraphie&lt;br /&gt;
:Langschrift&lt;br /&gt;
;exdemisch&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(biologischer Fachbegriff)&#039;&#039; überall auf der Welt vorkommend, Ubiquisten&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Befreiung von einer Doktrin&lt;br /&gt;
;Exergie&lt;br /&gt;
:Schlaffheit&lt;br /&gt;
;expulsiv&lt;br /&gt;
:besonnen&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschadogen&lt;br /&gt;
;extegrieren&lt;br /&gt;
:ausgrenzen&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:»Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.«&lt;br /&gt;
;Exventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Exventur&lt;br /&gt;
:Erstoll einer Einkaufsliste&lt;br /&gt;
;exvolvieren&lt;br /&gt;
:»Ich bitte Sie, mich aus diesem Projekt zu exvolvieren.«&lt;br /&gt;
;Fallbrav&lt;br /&gt;
:Jagdwild, das von Jägern erlegt wurde&lt;br /&gt;
;Falsanda&lt;br /&gt;
:großer, aufgeständerter Anbaubalkon&lt;br /&gt;
;Fanachit&lt;br /&gt;
:benachteiligte, unbeliebte Person&lt;br /&gt;
;Faulkosten&lt;br /&gt;
:Kosten, die aus dem Ruder laufen &lt;br /&gt;
;Fegewasser&lt;br /&gt;
:Zwischenstation zwischen Himmel und Hölle. Nachdem die Katholen nach ihrem Ableben erst mal in den Himmel müssen, dürfen sie nach einer Weile, genug geleisern, in die Zwischenstation Fegewasser, wo sie sich so lange amüsieren können, wie sie wollen. Ist ihnen langweilig geworden, dürfen sie dann endlich in die Hölle zu Satan, Teufel und deren Helfershelfern, wo sie sich am Weihfeuer wieder etwas aufwärmen können.&lt;br /&gt;
;Festung (Jägersprache)&lt;br /&gt;
:Bezeichnung für den Kot des Wildes vorm Abkoten&lt;br /&gt;
;(europäisches) Feuerland&lt;br /&gt;
:Wo Ruß ist, ist auch Feuer. Bezeichnung für ein europäisches Land, dessen Zar beschlossen hat, grundlos ein Nachbarland zu überfallen und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Leider ist die Bevölkerung dieses Landes durch Desinformation nicht in der Lage, sich von diesem Zaren zu befreien, sondern erfüllt dessen abstruse Befehle. Anders als die westeuropäischen Staaten hat das europäische Feuerland seine Kolonien nicht in Übersee erobert, sondern über den Landweg nach Osten, so dass eine Dekolonisierung dieser Gebiete — anders als bei den anderen europäischen Staaten — unterblieben ist. Anfang des 20. Jahrhunderts, nach der Befreiung von den damaligen Zaren, als Musterbeispiel für einen sozialistischen Staat mit Befreiung der bis dahin benachteiligten Schichten angesehen, aber die Entwicklung dieses Staates war leider sehr negativ, zum Beispiel auch mit Holodomor und Verhungern großer Bevölkerungsanteile im jetzt wieder überfallenen Nachbarstaat. Seit über zwanzig Jahren macht der jetzige »Zar« eine Entwicklung durch, die zu äußerst negativen Charakterveränderungen geführt hat, ohne dass er gestoppt worden ist.&lt;br /&gt;
;Fingerschmal, der&lt;br /&gt;
:Endlich hat er nachgegeben, wenn auch nur einen Fingerschmal.&lt;br /&gt;
;flachschürfend&lt;br /&gt;
:die Parteivorsitzende gab ein flachschürfendes Statement zur politischen Lage in Deutschland&lt;br /&gt;
;fotolytisch&lt;br /&gt;
:nicht fotogen, durch das eigene Aussehen Fotos ruinierend&lt;br /&gt;
;Frühlingszeitfeste&lt;br /&gt;
:Pflanze mit krokusartigen Blüten, die im Frühjahr blüht, giftig, eher knallgelb-orange Blütenfarbe&lt;br /&gt;
;fürdert&lt;br /&gt;
:nicht gegendert, also z.B. ein [https://verben.texttheater.net/forum/index.php/topic,80.msg60862.html#msg60862 generisch interpretierter »Wähler«]&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;fürspenstig&lt;br /&gt;
:zahm, jemandem gerne und bereitwillig einen Wunsch erfüllend, (Haare:) glatt anliegend&lt;br /&gt;
;ganzseiden&lt;br /&gt;
:seriös, durchsichtig, hell, unbedenklich, gut leubemonden »ein ganzseidenes Mädchen«, »ganzseidene Methoden«&lt;br /&gt;
;Garling&lt;br /&gt;
:»Ich habe Rohlinge gekauft und dir gleich deine Lieblingssongs auf CD gebrannt! Hier ist der Garling, Darling!«&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Gefangengeist&lt;br /&gt;
:Theist &lt;br /&gt;
;Gehtnichtweniger&lt;br /&gt;
:untere Grenze (er verrarng sein Arbeitspensum bis zum Gehtnichtweniger)&lt;br /&gt;
;Gehtnochmehr&lt;br /&gt;
:weniger als das absolute Limit (Kündigungsgrund: Arbeitet täglich bis zum Gehtnochmehr)&lt;br /&gt;
;Geiß haben&lt;br /&gt;
:keine Lust haben&lt;br /&gt;
:»Ich habe absolute Geiß, zur Schule zu gehen.«&lt;br /&gt;
;Geldsein&lt;br /&gt;
:Hartgeld&lt;br /&gt;
;geneseln&lt;br /&gt;
:»Kränkelst du?« – »Nein, ich genesele.« ([https://twitter.com/katzundgoldt/status/1731576467643887998 Katz+Goldt])&lt;br /&gt;
;Geradeliegen&lt;br /&gt;
:olympische Sommersportart&lt;br /&gt;
;Glattschen&lt;br /&gt;
:Ein im Gegensatz zum Rauschen gar nicht diffuses Störgeräusch, also eigentlich ein Störgeglättsch. Beispiele: ein Piep- oder Brummton in der Stereoanlage.&lt;br /&gt;
;glorarm&lt;br /&gt;
:von matter Aura&lt;br /&gt;
;glorlos&lt;br /&gt;
:bar jeglichen Glanzes und Ruhms&lt;br /&gt;
;grobfühlig&lt;br /&gt;
:unsensibel&lt;br /&gt;
;groß beigeben&lt;br /&gt;
:sich durchsetzen &lt;br /&gt;
;Großod&lt;br /&gt;
:Schmucklosigkeit, Schlichtheit, z.B. der ungeschmückte Hals&lt;br /&gt;
;güten (eine Einmütigkeit)&lt;br /&gt;
:durch geschickene Intervention Streit herbeiführen&lt;br /&gt;
;Hartbild&lt;br /&gt;
:die Peripherie einer Stadt, die Banlieue&lt;br /&gt;
;Harte&lt;br /&gt;
:gerades Schienenstück ohne Abzweigung&lt;br /&gt;
;haußen&lt;br /&gt;
:von woanders hierher, er ging/ kam von haußen&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;Hinterarlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;Hinterschuss (Geld)&lt;br /&gt;
:Geld, was erst nach Abschluss der Arbeit, viel zu spät bezahlen wird&lt;br /&gt;
:»Er fuhl sich wie in den Hintern geschossen, als ihm endlich der Hinterschuss ausgezahlen wurde. Auch die Tatsache, dass ihm überhaupt noch Geld gezahlen wurde, war kein Trost.«&lt;br /&gt;
;hochgeschlagen&lt;br /&gt;
:Stimmungslage immer guter Laune, optimistisch&lt;br /&gt;
;hochschwarz&lt;br /&gt;
:Eine greuliche Farbe, weit entfernt von allem Tiefschwarzen. Insbesondere die Farbe des Hochschwarzwaldes.&lt;br /&gt;
;Horche&lt;br /&gt;
:Während eine Taube auf die Frage »Vogel, kannst du mich hören?« mit einem deutlich vernehmbaren »Nein« antwortet und so identifiziert wird, wird eine Horche wahrheitsgemäß mit »Ja« reagieren.&lt;br /&gt;
;Hypertenuse&lt;br /&gt;
:Kathete&lt;br /&gt;
;Hyperthek&lt;br /&gt;
:Sparguthaben auf einem Gebäude&lt;br /&gt;
:auch übertragen: Leichtigkeit, befreites Gefühl&lt;br /&gt;
;Hyperthese&lt;br /&gt;
:Nichtannahme einer Sache oder eines Lehrsatzes, kann niemals zu einer Theorie werden&lt;br /&gt;
;Hyperchonder&lt;br /&gt;
:Mensch, der immer glaubt, gesund zu sein und alle Anzeichen von Krankheitssymptomen ignoriert oder herunterspielt&lt;br /&gt;
;inakt&lt;br /&gt;
:luschig, schlampig&lt;br /&gt;
;ICI&lt;br /&gt;
:Intercity-Impress, ein Zug, der im zwischenstädtischen Verkehr durch seine Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit beeindruckt&lt;br /&gt;
;Immersatt&lt;br /&gt;
:Storchenvogel aus Afrika, kommt mit sehr wenig Nahrung aus&lt;br /&gt;
;Imperte&lt;br /&gt;
:Laie&lt;br /&gt;
;Infit&lt;br /&gt;
:»Ihr Outfit ist wirklich toll, aber ehrlich gesagen interessiert mich das Infit mehr.«&lt;br /&gt;
;Inhibitionismus&lt;br /&gt;
:Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung mit extremem Schamgefühl&lt;br /&gt;
;Intase&lt;br /&gt;
:völlig kontrollorenes Verhalten&lt;br /&gt;
;internsparent&lt;br /&gt;
:durchsichtig [von lateinisch internus &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; und italienisch sparare &#039;&#039;blenden, reflektieren&#039;&#039; (?)]&lt;br /&gt;
;Intremität&lt;br /&gt;
:der Körper, ohne Arme und Beine&lt;br /&gt;
;Jekürzerjeböser&lt;br /&gt;
:Falsches Geißblatt, Hausgeißblatt, Übelriechendes Geißblatt&lt;br /&gt;
;jungdumm&lt;br /&gt;
:Ein Erwachsener, der sich in seinen Äußerungen nicht erwachsenengemäß benimmt.&lt;br /&gt;
:»Der ,dumme Junge‘ war jungdumm genug, sich in der Antonymseite zu produzieren.«&lt;br /&gt;
;Kakonuchen&lt;br /&gt;
:Männer, denen man die Klöten drangelassen hat und die (nicht nur deswegen) hässlich singen&lt;br /&gt;
;KAKO&lt;br /&gt;
:Die Bereiche Europas, die nicht zur EU gehören, z.B. Russland &lt;br /&gt;
;Kakoropa&lt;br /&gt;
:die Bereiche der Erde außerhalb Europas&lt;br /&gt;
;Kakorydike&lt;br /&gt;
:die zweite Geliebte des Orpheus; da er diesmal, durch Erfahrung geriffen, keinen Fehler much und alles erwartungsgemäß ablief, wurde die Rückkehr von Kakorydike aus dem Totenreich als was ganz normales empfunden und Kakorydike ist nicht so berühmen geworden (im Gegensatz zu Jesus) und längst vergessen&lt;br /&gt;
;Kaltsporn&lt;br /&gt;
:bedächtiger, vorsichtig abwartender Mensch&lt;br /&gt;
;Kaputtpraktiker&lt;br /&gt;
:nichtärztlicher Krankheitsberuf, macht gesunde Menschen krank, auch &#039;&#039;Heiltheoretiker&#039;&#039; genonnen&lt;br /&gt;
;Keinee&lt;br /&gt;
:baumlose Landstraße&lt;br /&gt;
;Kiloarde&lt;br /&gt;
:0,000001&lt;br /&gt;
;Klatschsäure&lt;br /&gt;
:ein Mensch, der Klatsch ätzend findet und deshalb das Wissen über andere am liebsten für sich behält&lt;br /&gt;
;kleinkotzig&lt;br /&gt;
:abgeberisch, kleinspurig, unterheblich, unwichtigtuerisch, fürlich abschneidend&lt;br /&gt;
;Kleinmarkt&lt;br /&gt;
:Verkaufsstelle ausschließlich für Endverbraucher&lt;br /&gt;
;kleinzügig&lt;br /&gt;
:geizig, knauserig, äußerst exakt und penibel »er ging kleinzügig darunter hinweg«&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind&lt;br /&gt;
;Konpräzedenz&lt;br /&gt;
:Die Wirkung von etwas, das noch in der Zukunft liegt.&lt;br /&gt;
:»Ein Mensch mit Uterus kann zwar nicht sein ganzes Leben lang schwanger werden, lebt jedoch auch danach mit den Konsequenzen und davor mit den Konpräzedenzen des Schwangerwerdenkönnens.«&lt;br /&gt;
;Kontraktologie&lt;br /&gt;
:Ärztliches Fachgebiet, das sich mit dem Mund und der Speiseröhre befasst&lt;br /&gt;
;Kontraphet&lt;br /&gt;
:Person, die etwas nachher sagt (das habe ich ja gleich gesagt)&lt;br /&gt;
;Kontrasignation&lt;br /&gt;
:Ankämpfen gegen Unbilden, Sich-nicht-Abfinden mit Schwierigkeiten &lt;br /&gt;
;»Kontrast!«&lt;br /&gt;
:Trinkspruch (zum Schlechtergehen), auch vor allem zum Alttag&lt;br /&gt;
;Kontratest&lt;br /&gt;
:lautstarke affirmative Meinungsäußerung&lt;br /&gt;
:»Die nordkoreanische Jugend versulmm sich zu einer Kontratestkundgebung vor dem Bild des ewigen Präsidenten.«&lt;br /&gt;
;Kontravenienz&lt;br /&gt;
:Hingehen &lt;br /&gt;
;kontravozieren&lt;br /&gt;
:besänftigen&lt;br /&gt;
;fünfe krumm sein lassen&lt;br /&gt;
:außerordentlich genau vorgehen&lt;br /&gt;
;kurzwierig&lt;br /&gt;
:schnell verheilend, schnell zu einer Einigung führend&lt;br /&gt;
:»Die Probleme kekunnen in kurzwierigen Verhandlungen ausgerommen werden.«&lt;br /&gt;
;Lachboje&lt;br /&gt;
:Schifffahrtssignal, das zur Orientierung der Schiffe lachende Signaltöne ausstößt&lt;br /&gt;
;Lachprobe&lt;br /&gt;
:verschiedene Sorten Bier probieren (wenn&#039;s lange genug geht, wird&#039;s lustig)&lt;br /&gt;
;Lamehour&lt;br /&gt;
:korrekter Name für Rushhour, da ein rasches Vorankommen eher in Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen möglich ist&lt;br /&gt;
;Landbusen&lt;br /&gt;
:vorspringende Küstenlinienformation, eher Viertelinsel als Halbinsel; ein anschauliches Beispiel ist der Finnische Landbusen zwischen Oulu und Lappeenranta, der die südliche Hälfte Finnlands umfasst&lt;br /&gt;
;Längsdenker*in&lt;br /&gt;
:1. Person mit angepasstem, unoriginellem Denken&lt;br /&gt;
:2. Politische*r Gegner*in der »Querdenkenden«, Bekämpfer*in von Verschwörungstheorien&lt;br /&gt;
;leerkommen&lt;br /&gt;
:suboptimal bis hin zu schlechtest möglich &lt;br /&gt;
;leer von etwas haben (die Nase)&lt;br /&gt;
:»Ich habe die Nase leer von diesen Beinkleidern und Kopfsprüngen. Es ist höchste Zeit, diese Fäden wiederfortzubespinnen.«&lt;br /&gt;
;leer von etwas sein&lt;br /&gt;
:»Chinesische Zeitungen sind leer von den Protesten in Hongkong.«&lt;br /&gt;
;Leerweib&lt;br /&gt;
:lahme, unattraktive Frau&lt;br /&gt;
;Leidianer&lt;br /&gt;
:Ablehner der Lehre von Sigmund Freud&lt;br /&gt;
;Leukocholie&lt;br /&gt;
:heiteres Gemüt&lt;br /&gt;
;Liebsinn&lt;br /&gt;
:Eigensucht&lt;br /&gt;
;Liegenlassens&lt;br /&gt;
:Verzicht auf überflüssige Umstände und Gerede&lt;br /&gt;
:»Mach darum doch lieber ein Liegenlassens!«&lt;br /&gt;
;Linksanwalt&lt;br /&gt;
:Fürsprecher, der sich darum bemüht, dass sein Mandant zu seinem Link (rechtswidrigen Ansprüchen) kommt&lt;br /&gt;
;Löschhölzer&lt;br /&gt;
:Holzstücke, um Feuer auszumachen; brauchen keine Köpfchen, aber es wäre empfehlenswert, wenn sie nass wären&lt;br /&gt;
;Losland&lt;br /&gt;
:Insel&lt;br /&gt;
;Malbardement&lt;br /&gt;
:korrekter Begriff für Bombardement&lt;br /&gt;
;Malgien&lt;br /&gt;
:Malgien liegt in Europa, suld der Hochlande. Es ist eigelnt kein Staat, sondern eine Erfund. Der Norden, früher unterdrocken mit verbotener Sprache, heute eher der wirtschalft blühende Landesteil, würde lieber unabhängig sein. Im Osten kleines nach dem Ersten Weltkrieg dazugekommenes »Landes-«Teil, der Süden, früher durch Schwerindustrie erfolgreicher Teil von Malgien, heute eher verormen, spralch (die Sprache des großen welsten Nachbarn sprechend) früher dominant. Die »Hauptstadt« wie eine Insel im norlden Landesteil liegend, die Sprache des sülden Landesteiles sprechend und sich immer mehr in die Umgub ausbreitend. Einerseits eine der Hauptstädte der übergeorndenen kontinentalen »Union«, andererseits in bestommenen Stadtteilen unregierbar und somit belubene Brutstätte von Terroristen. Früher riesige »Kolonie« in Afrika besitzend, Privatkolonie des regierenden Monarchen, nur die sulde Sprache sprechend mit brutalsten Verbrechen, Morden, bis hin zum Genozid, bis heute ebenfalls kein funktionierender Staat (Singo). Alles in allem eher »mal« als »bel«.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Mamst&lt;br /&gt;
:Päpstin&lt;br /&gt;
;Maßgift (die)&lt;br /&gt;
:Die Gegebenheit, die zu einer Maßnahme Veranlassung gibt.&lt;br /&gt;
;maußen (mieß, gemaußen)&lt;br /&gt;
:nicht an jdm. interessoren sein. Die hämischen Spottlieder der berohmenen Maußesänger sind leider nicht erhalten.&lt;br /&gt;
;meinstallieren&lt;br /&gt;
:ein nicht mehr benötigtes Programm trotzdem auf dem Computer drauflassen; mehrere Programme drauflassen: unserinstallieren&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:zu mindestens zweit Sex haben&lt;br /&gt;
;Mitmacht&lt;br /&gt;
:volles Bewusstsein »Nachdem man ihr ein Riechfläschchen mit Salmiakgeist unter die Nase gehalten hatte, erwuchen ihre Lebensgeister und sie stieg in eine hohe Mitmacht.«&lt;br /&gt;
;Mitverkehr&lt;br /&gt;
:Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung unterwegs sind wie man selbst&lt;br /&gt;
;Mollst&lt;br /&gt;
:Abwesenheit von Durst&lt;br /&gt;
:»Möchtest Du ein Glas Wasser?« »Nein danke, ich habe Mollst.«&lt;br /&gt;
;Monobliothek&lt;br /&gt;
:Öffentliche Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zur Bibliothek können die Medien, zum Beispiel Bücher, zwar ausgeliehen, ab nicht wieder zurückgegeben werden. Das erspart den Kunden zumindest Mahngebühren.&lt;br /&gt;
:»Ich brauche für mein Studium ein paar Fachbücher, kommst Du mit zur Monobliothek?«&lt;br /&gt;
;monogott&lt;br /&gt;
:fromm, heilig&lt;br /&gt;
;Monop&lt;br /&gt;
:Schnecke, auch scherzhafte Bezeichnung für Nichtpolizist (veralten)&lt;br /&gt;
;monozarr&lt;br /&gt;
:normal&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;Nachbild&lt;br /&gt;
:Fan, Anhängere, Epigone&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachdempartner/in&lt;br /&gt;
:ehemalige/r Ehepartner/in&lt;br /&gt;
;Nachdémzugung&lt;br /&gt;
:Kassenpatienten werden in vielen Wartezimmern demznachogen (nachdemzugt) beholnden.&lt;br /&gt;
;nacheilig&lt;br /&gt;
:zu langsam und bedacht, überlegt&lt;br /&gt;
;Nachfahrt&lt;br /&gt;
:im Rahmen einer Vorfahrtsregelung in einen nachrangigen Zustand gestollen&lt;br /&gt;
;nachgestern&lt;br /&gt;
:untermorgen&lt;br /&gt;
;Nachhaben&lt;br /&gt;
:»Das Vorhaben wurde im Vorfeld heftig kritisoren. Aber, jetzt, wo es umgesotzen ist, unterstützen 97% das Nachhaben.«&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:Mündel&lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unbeabsichtign oder im Affekt&lt;br /&gt;
;Nachscher&lt;br /&gt;
:Mensch, der sich nicht für Wissenschaft interessiert &lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:Lob mit dem Tenor, der/die Lobende habe von Anfang an an den/die Erfolgreiche/n gegloben&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:modern, aktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Rückstand, Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nachwurf&lt;br /&gt;
:Technik, um Harmonie in Auseinandersetzungen zu bringen, »du machst immer alles richtig« (nicht ironisch gemeint), nicht mit Lob geizend; Remake (https://neutsch.org/Verdeutschungen)&lt;br /&gt;
;nachwitzig&lt;br /&gt;
:vorsichtig, besonnen&lt;br /&gt;
;Neuar&lt;br /&gt;
:Ort, an dem aufgeklärten Menschen klar ist, dass es für sogenannte »Gottheiten« nichts zu »opfern« gibt&lt;br /&gt;
;Neuer Ego&lt;br /&gt;
:Person, die mit einem wenig verbunden ist, mit einem selten zusammen ist, mit der man sich nicht ergänzt &lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;Niedersehen&lt;br /&gt;
:Der erste Ballonflug errag zunächst Aufsehen, die Landung im Tal aber bei der Bergbevölkerung Niedersehen.&lt;br /&gt;
;niedrigbrisant&lt;br /&gt;
:nur ansatzweise skandalträchtig&lt;br /&gt;
;nochen&lt;br /&gt;
:jemanden hart rannehmen&lt;br /&gt;
;Nochzeit&lt;br /&gt;
:»Die Nochzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Jagd, d.h. der Fang und die Tötung von Wild durch das Jagdrecht geboten ist.«&lt;br /&gt;
;obdachvoll&lt;br /&gt;
:keinen Mangel an Dächern über dem Kopf leidend&lt;br /&gt;
;oberträchtig&lt;br /&gt;
:mit ehrenwerten Absichten&lt;br /&gt;
;Ohneleid&lt;br /&gt;
:fehlende Empathie&lt;br /&gt;
:»der grausame Herrscher hatte Ohneleid mit ihnen und ließ sie brutalst foltern und hinrichten.«&lt;br /&gt;
;Ohnetag&lt;br /&gt;
:Mitternacht &lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren&lt;br /&gt;
:»Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.«&lt;br /&gt;
;omak &lt;br /&gt;
:lichtdurchlässig, transparent &lt;br /&gt;
;Oralphabet&lt;br /&gt;
:Lesekundiger&lt;br /&gt;
:Dieser Fachausdruck stammt aus der Frühzeit der Alphabetisierung, als der Sinn nicht unmittelbar über die Augen beim »Stilllesen« erfasst wurde, sondern der Lesende sich selbst laut vorlas, um den Inhalt des gesprochenen Textes über die Ohren zu erfassen &lt;br /&gt;
;Oste &lt;br /&gt;
:orientalisches ärmelloses Oberbekleidungsstück&lt;br /&gt;
;Phobodendron&lt;br /&gt;
:botanisches Gewächs, was auf keinen Fall auf Bäumen wachsen kann (»Baumfeind«)&lt;br /&gt;
;Phobosophie&lt;br /&gt;
:Ignoranz jeglicher Fragen zur Welt und zum Leben&lt;br /&gt;
;Plagiografie&lt;br /&gt;
:Linkschreibung&lt;br /&gt;
;Platybat&lt;br /&gt;
:Künstler im Zirkus, dem artistische Breitenleistungen (eher ein Breitensportler) gelingen, die beim geneigten Publikum nicht so gut ankommen, das darauf hin in Missfallensrufe ausbricht&lt;br /&gt;
:»Unartigo! Unartigissimo! Platybat hääässlich!!!«&lt;br /&gt;
;Polizeiaussatz&lt;br /&gt;
:aus der Kontrolle geratende Polizeiaktivitäten&lt;br /&gt;
;Polypolisten&lt;br /&gt;
:Viele Firmen, die gemeinsam einen Markt abdecken.&lt;br /&gt;
:»Chinesische Firmen olisieren wohl bald den Chipmarkt polyp.«&lt;br /&gt;
;polyton&lt;br /&gt;
:abwechslungsreich&lt;br /&gt;
;posteriorisieren&lt;br /&gt;
:hintanstellen&lt;br /&gt;
;Postgung&lt;br /&gt;
:Gesamtheit aller Scharten und Dellen, die eine Münze durch den Gebrauch erfahren hat&lt;br /&gt;
:in der Verhaltensforschung Fachausdruck dafür, dass in der sensiblen Phase alle Lebewesen oder Gegenstände außer der Mutter (dem Artgenossen, dem Sexualpartner und so weiter) als adäquate Objekte für die jeweilige Verhaltensweise angenommen werden können&lt;br /&gt;
;Postkariat&lt;br /&gt;
:die Reichen und Gutsituierten, obere Oberschicht&lt;br /&gt;
;Präkarte&lt;br /&gt;
:Ansichtskarte mit bunten Bildchen, die man schon vor dem Urlaub vom Heimatort aus an die lieben Verwandten und Bekannten schreibt, damit sie rechtzeitig ankommt, während man im Urlaubsort ist, und nicht Wochen später eintrudelt; vor allem bei Urlauben im Ausland empfehlenswert&lt;br /&gt;
;Prinzkontragent&lt;br /&gt;
:ein Prinzkontragent führt die Regierungsgeschäfte für einen Gegenfürsten, der selbst dazu nicht in der Lage ist&lt;br /&gt;
;Probass (oder Kontrasopran)&lt;br /&gt;
:Musikinstrument, das kleinste und höchste Kratzinstrument&lt;br /&gt;
;Proferent&lt;br /&gt;
:der Proferent hält einen Vortrag vor Publikum, guckt dieses aber nicht an, sondern ist auf sein Skript konzentrieren, das er wortgetreu abliest. Fragen lässt er nicht zu, sondern beendet nach Ablesen des Skripts sofort den Vortrag.&lt;br /&gt;
;Prollen&lt;br /&gt;
:Ostindische Inseln, große und kleine Prollen, letztere vor und hinter und auch über und unter der Windstille, werden nicht nur von Prolls bewohnen, aber diese machen gerne Urlaub auf ihnen.&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Progone&lt;br /&gt;
:jemand, der in seinen Werken spätere Werke im Stil vorahmt&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;prok&lt;br /&gt;
:modern&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prolope&lt;br /&gt;
:Taxon von  Tieren (Cetartiodactyla, Wiederkäuer) vorzugsweise in Afrika, die beim Anblick eines Löwen(rudels) stehenbleiben. Diese sind so verblüffen, dass sie einen geplanten Angriff vergessen.&lt;br /&gt;
;Promorphose&lt;br /&gt;
:Gleichbleiben&lt;br /&gt;
;Proputation&lt;br /&gt;
:Vorschusslorbeeren; Hype&lt;br /&gt;
:»In letzter Zeit erfreut sich funktionale Programmierung einer großen Proputation. Wir müssen aber erst noch sehen, ob sie sich im praktischen Einsatz bewährt.«&lt;br /&gt;
;Prosaport&lt;br /&gt;
:Waren im Herstellungsland an Ort und Stelle lassen, weder aus- noch einführen&lt;br /&gt;
;Prosatand&lt;br /&gt;
:Dummheit &lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;proterisch &lt;br /&gt;
:die Ruhe selbst&lt;br /&gt;
;prozipieren&lt;br /&gt;
:nicht vorwegnehmen, erst am Fälligkeitstermin bezahlen &lt;br /&gt;
;quadrist&lt;br /&gt;
:extrem traurig&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver (vgl. [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 Satellitenbild])&lt;br /&gt;
;Rauchlüge&lt;br /&gt;
:Leder (mein Fell gehört mir!)&lt;br /&gt;
;Rauskarnation&lt;br /&gt;
:nur ein einziges Leben haben und dann sterben&lt;br /&gt;
;Rauze&lt;br /&gt;
:volles Haupthaar&lt;br /&gt;
;Recht, der&lt;br /&gt;
:Das, was aus der Sicht der Ausgangsseite ein Link ist, ist aus der Sicht der Zielseite natürlich ein Recht. Eine Seite mit vielen Links ist vielfach verrechten, eine Seite mit vielen Rechts vielfach verlunken.&lt;br /&gt;
;Reinpoke&lt;br /&gt;
:sehr nette Gesellschaft, Gruppe von angenehmen Leuten&lt;br /&gt;
;replenieren&lt;br /&gt;
:einem Ort nach der Evakuation seine Bevölkerung wieder zuführen&lt;br /&gt;
;Retrognose&lt;br /&gt;
:die Ableitung von Meinungstendenzen in der Bevölkerung aus den Ergebnissen einer allgemeinen Wahl&lt;br /&gt;
;richtige Schlange&lt;br /&gt;
:Person, die immer die Wahrheit sagt, immer ehrlich ist, niemanden hintergeht&lt;br /&gt;
;Rie&lt;br /&gt;
:Rocky Mountains (die Postrie ist dann die Pazifikküste)&lt;br /&gt;
;Rohage&lt;br /&gt;
:Carport&lt;br /&gt;
;ruchvoll&lt;br /&gt;
:»in einer Demokratie dedürfen die Geheimdienste, wenn überhaupt, eigentlich nur ruchvolle Morde begehen.«&lt;br /&gt;
;Rückrichtung&lt;br /&gt;
:Begnadigung eines zum Tode Verurteilten&lt;br /&gt;
;runterkochen&lt;br /&gt;
:»Joachim Knape, 68, emeritierter Rhetorikprofessor aus Tübingen, rät in einem Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur, Streit unterm Weihnachtsbaum mit lustigen Floskeln runterzukochen« ([https://twitter.com/FJ_Murau/status/1073162307893714944 via Nils Markwardt])&lt;br /&gt;
;Schätzie&lt;br /&gt;
:superordentlicher Mensch, der nichts rumliegen lässt und alles immer sofort aufräumt &lt;br /&gt;
;Schaumlache&lt;br /&gt;
:völlig abgestandenen Sekt, der nicht mehr prickelt&lt;br /&gt;
;Scheckbörse&lt;br /&gt;
:mit Menschenkraft betriebenes kleines Boot, bei Friedensschiffen das kleinste Beiboot&lt;br /&gt;
;Schlafpolizist&lt;br /&gt;
:[http://www.spiegel.de/spam/spam-satire-hilfe-fuer-schlafpolizisten-a-1097965.html siehe hier]&lt;br /&gt;
;Schlecht, das&lt;br /&gt;
:ziemlich kleiner Bauernhof&lt;br /&gt;
;Schlechterwisser&lt;br /&gt;
:angenehmer Zeitgenosse, der nicht mit seinen Kenntnissen prahlt, sondern andere ermuntert, sich zu äußern und ihre Einfälle und Aussagen lobend bestätigt&lt;br /&gt;
;schlechtschreiben&lt;br /&gt;
:abbuchen, belasten&lt;br /&gt;
:»Das Hotel hat meinem Kreditkartenkonto den Rechnungsbetrag noch gar nicht schlechtgeschrieben.«&lt;br /&gt;
;Schlechtstie &lt;br /&gt;
:zahmes, liebes Tier, besonders freundlicher Mensch &lt;br /&gt;
;Schleichputin&lt;br /&gt;
:euphemistischer Name für einen russischen Zaren der Neuzeit, der völlig grundlos und ohne Not einen Krieg gegen sein Nachbarland vom Zaun gebrochen hat. Der kakophemistisch korrekte Name wäre Rasputin (von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben), wobei das Rasen auch den Rasen bezeichnen könnte, der über die geopferten russischen Wehrpflichtigen und die ukrainischen Soldaten und Zivilisten wächst. Außer Kontrolle geraten — weil völlig isoliert — hat sich im Kopf von Schleichputin etwas ereignet, das die ganze Welt ins Unglück stürzen kann. Wenn nicht euphemistisch gemeint, könnte man auch formulieren »Schleich dich, Putin«, wie ihn die ukrainische Bevölkerung tituliert, oder — da kein Blitzkrieg ( mit Blumen und Glückwünschen der »befreiten« Bevölkerung), sondern ein Stellungskrieg mit geringem Vorankommen oder Stillstand — als Spottname der eigenen Soldaten.&lt;br /&gt;
;schnurvoll&lt;br /&gt;
:»Ich habe ein schnurvolles Telefon auf dem Schreibtisch.«&lt;br /&gt;
;Schontag&lt;br /&gt;
:jeder Tag, der nicht in die »Fünfte Jahreszeit” fällt&lt;br /&gt;
;Schrumpfkerzen&lt;br /&gt;
:Korrektes Wort für (fälschlicherweise) »Wachskerzen« genannte Kerzen (welche Kerzen brennen länger, Wachskerzen oder Stearinkerzen? Blödsinn, alle Kerzen brennen kürzer, selbst Wachskerzen), Gegenbegriff: Stillstandskerzen für künstliche Gebilde, die elektrisch funktionieren und eine Flamme vortäuschen.&lt;br /&gt;
;Schubvogel&lt;br /&gt;
:Vogelarten, von denen man eigentlich annehmen würde, dass sie im Winter wegfliegen, um der schlechten Witterung zu entgehen. Da sie dazu aber keinen Bock haben, bleiben sie so lange wie möglich an Ort und Stelle. Nur wenn die Witterung extrem schlecht wird, fühlen sie sich doch gedrungen, etwas weiter nach Süden (auf der Nordhalbkugel) zu fliegen, mehr oder weniger unwillig. Da durch den Klimawandel Schubvögel evolutiv bevorzugen sind, da sie bei normalen Witterungsbedingungen im Frühjahr die Brutreviere früher besetzen, sind sie aktuell gerade dabei, die Zugvögel zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
;schwerfertig&lt;br /&gt;
:bedacht, moralisch einwandfrei &lt;br /&gt;
;Schwerschiss&lt;br /&gt;
:Fröhlichkeit, Heiterkeit &lt;br /&gt;
;Segent, die&lt;br /&gt;
:absichtlicher Verbleib in einer Gefahrenzone&lt;br /&gt;
;selbstvoll&lt;br /&gt;
:»Trumps selbstvoller Einsatz für die amerikanische Nation wird einst in den Geschichtsbüchern stehen.«&lt;br /&gt;
;Sep&lt;br /&gt;
:äußerst zufriedenstellender Sex&lt;br /&gt;
:»Nachdem sie sich so lange nicht getroffen hatten, gaben sie sich völlig einander hin und hieben miteinander Sept, der beide glücklich much.«&lt;br /&gt;
;Sinjak&lt;br /&gt;
:alkoholfreier Brand&lt;br /&gt;
;Sinklave&lt;br /&gt;
:Gruppe von (säkularen) vernunftbegabten Menschen, die zur Überzeugung gekommen ist, dass Religion Hokuspokus ist, und den Papst abwählt&lt;br /&gt;
;sinplett &lt;br /&gt;
:unvollständig &lt;br /&gt;
;sintemplativ&lt;br /&gt;
:aktiv, draufgängerisch, hektisch, unüberlegt&lt;br /&gt;
;Sinzert&lt;br /&gt;
:unmusikalische Veranstaltung&lt;br /&gt;
;sollkürlich&lt;br /&gt;
:durch willkürliche Entscheidung eines Machthabers bedungene Handlung einer unfreien Person&lt;br /&gt;
;Sonnenabgang&lt;br /&gt;
:Ein Sonnenabgang lässt sich morgens vom Heck eines sich schnell westwärts bewegenden Bewegzeugs beobachten. Abends hingegen spielt sich vor einem solchen Bewegzeug ein Sonnenübergang ab. Auch der Mond und die Planeten können ab- und übergehen.&lt;br /&gt;
;Sonnmorgen&lt;br /&gt;
:Montag, besonders ein (als Feier- oder Brückentag) arbeitsfreier. Das Gegenstück ist der Monabend, ein arbeitsreicher Sonntag.&lt;br /&gt;
;Spätling&lt;br /&gt;
:Herbst&lt;br /&gt;
;spurvoll&lt;br /&gt;
:»Der Meteorit verschwand spurvoll in der Erde. Der Krater ist eindrucksvoll.«&lt;br /&gt;
;Sterbensgeister&lt;br /&gt;
:Verfassung von jemandem, passiv zu sein: »die Sterbensgeister kamen zum allerersten Mal«, »die Sterbensgeister schliefen ein«&lt;br /&gt;
;(Straf-)Leerzug&lt;br /&gt;
:rechtskräftiger Freispruch&lt;br /&gt;
:»Der Verteidiger erzielte Strafleerzug für seinen Mandanten.«&lt;br /&gt;
;stumpfkriegen&lt;br /&gt;
:nicht checken&lt;br /&gt;
;Stumpfschütze&lt;br /&gt;
:Ein im Umgang mit Schußwaffen Ungeübter&lt;br /&gt;
;Sublativ&lt;br /&gt;
:Verminderungsstufe der Adjektive; dieser kann nur bei solchen Adjektiven funktionieren, die auf »—er« enden, zum Beispiel »tapf« = bisschen ängstlicher, mag = etwas fülliger, usw.&lt;br /&gt;
;Submarkt&lt;br /&gt;
:eher so ne Art Kiosk&lt;br /&gt;
;superblim&lt;br /&gt;
:grob, deutlich&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;tadelvoll&lt;br /&gt;
:»Die neue Putzhilfe hat alles nur tadelvoll sauber gemachen.«&lt;br /&gt;
;Talung&lt;br /&gt;
:»Die Bergungstrupps sind mangels Talungen derzeit arbeitslos.«&lt;br /&gt;
;Teerale&lt;br /&gt;
:Straßenschuh&lt;br /&gt;
;Tetrahaus&lt;br /&gt;
:Die eigenen &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; Wände.&lt;br /&gt;
:»Sein Abstieg begann mit dem Umzug vom Hexenhaus ins Penthaus. Die Vorstellung, im Trihaus landen zu müssen, ließ ihn schon vor einem Wohnungswechsel ins Tetrahaus bange werden.«&lt;br /&gt;
;tiefintelligent&lt;br /&gt;
:weit unterdurchschnittlich intelligent&lt;br /&gt;
;tiefnäsig&lt;br /&gt;
:mitfühlend und intelligent, deshalb andere wertschätzend und freundlich behandelnd&lt;br /&gt;
;Tiefrechnung&lt;br /&gt;
:eine aufgrund falscher Voraussetzungen und fehlerhafter Algorithmen aus ersten Wahlergebnissen erstellte Prognose für das Endergebnis&lt;br /&gt;
;Tiefzeit&lt;br /&gt;
:Scheidung&lt;br /&gt;
;Triologie&lt;br /&gt;
:Vorschlag für die bislang Biologie genannte Sparte der Naturwissenschaften, nachdem sich herausgestellt hat, dass es nicht zwei, sondern drei große Reiche vielzelliger Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze) gibt. Die Dreiheit kommt zum Beispiel auch in den drei Lebensräumen (Erde, Wasser, Luft) und den drei Stoffwechsel-Typen (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) vor.&lt;br /&gt;
;trübkommen&lt;br /&gt;
:mit etwas ~: mit etwas nicht fertigwerden&lt;br /&gt;
;übelhabend&lt;br /&gt;
:beschlechtert, Unvermögen besitzend&lt;br /&gt;
;Übergebener&lt;br /&gt;
:Vorgesetzter&lt;br /&gt;
:»Mein Übergebener kotzt mich an, wenn er immer so eklige Aufträge von mir fordert.«&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;ufervoll&lt;br /&gt;
:»Die Diskussion ging bald ins Ufervolle und war nach drei Minuten beenden.«&lt;br /&gt;
;unentschieden&lt;br /&gt;
:noch nicht wieder miteinander verheiraten&lt;br /&gt;
;Unter&lt;br /&gt;
:Hilfskellner&lt;br /&gt;
;unterdrüssig&lt;br /&gt;
:noch an etwas interessiert. »Solange die Kinder Harry Potters noch unterdrüssig sind, können wir ihnen ja den nächsten Band davon schenken.«&lt;br /&gt;
;Unterin&lt;br /&gt;
:Novizin im Nonnenkloster&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend. »Das Philosophengespräch verlief weitgehend im unterflächlichen Geplänkel.«&lt;br /&gt;
;unterflüssig&lt;br /&gt;
:dringend notwendig&lt;br /&gt;
;Unterhand&lt;br /&gt;
:»Der ältere Bruder verlor die Oberhand und behielt danach Zeit seines Lebens die Unterhand.« &lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unternächtigt&lt;br /&gt;
:ausgeschlafen &lt;br /&gt;
;unterrunden&lt;br /&gt;
:auf einem Rundkurs mehr als eine Rundendistanz Rückstand auf einen anderen Teilnehmer gewinnen&lt;br /&gt;
:»Am Ende des Rennens hob er kaum noch Benzin im Tank und unterrond nach und nach alle anderen Fahrer.«&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begirsten, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Untersprungshandlung, Untersprungsbewegung&lt;br /&gt;
:Das vom Beobachter erwartete Verhalten. Während sich bei der Übersprungshandlung/Übersprungsbewegung herausstellte, dass sowohl dieser Terminus wie auch der Inhalt der Überlegungen (einschließlich »Enthemmungshypothese«) irrig, weil von den Erfindern dieses Terminus/Sachverhaltes nicht verstanden, sondern selbst hineinprojiziert sind (so genanntes Phlogiston der Ethologie), ist bei der Untersprungshandlung alles klar: der Proband (zum Beispiel auch das nichtmenschliche Tier) zeigt genau das erwartete Verhalten, der Experimentator ist zufrieden, weil er meint, dass er selbst so klug ist, dass er alles verstanden hat, und alle Beteiligten können sich dem nächsten Problem zuwenden.&lt;br /&gt;
;untertreffen&lt;br /&gt;
:»Das Wachstum in China hat die Erwartungen der Experten bei weitem untertroffen.«&lt;br /&gt;
;Unterwasser&lt;br /&gt;
:»Von dem Moment an, als er das elektrische Lasso nicht mehr hat, hat er Unterwasser.«&lt;br /&gt;
;unterwiegen&lt;br /&gt;
:»Das Gericht entschied, das öffalnte Interesse unterwiege in diesem Fall.«&lt;br /&gt;
;unterwinden&lt;br /&gt;
:ein Hindernis durch Ausweichen nach unten hinter sich bringen&lt;br /&gt;
:»Beim Hürdenschwimmen sind mehrere mehr oder weniger tiefe und lange Hindernisse zu unterwinden.”&lt;br /&gt;
:»Das Kaninchen hat den Zaun des Geheges unterwunden.«&lt;br /&gt;
;ununterliegbar&lt;br /&gt;
:Als ununterliegbar bezeichnet man jemanden, den man auf jeden Fall besiegen wird.&lt;br /&gt;
:»Ein Bug macht die KI auf einigen Levels ununterliegbar.«&lt;br /&gt;
;verausbaren&lt;br /&gt;
:von einer bestehenden Einigkeit abrücken, Ausigkeit über eine Sache erzielen&lt;br /&gt;
:»Wir haben den für nächsten Samstag geplanten Termin wieder verausbart.«&lt;br /&gt;
:»Meine beruflichen Verpflichtungen lassen sich mit der Tätigkeit als Schatzmeister leider nicht verausbaren. Daher muss ich das Amt wohl annehmen.«&lt;br /&gt;
;verausgaben (jemanden)&lt;br /&gt;
:jemanden überhaupt nicht beanspruchen&lt;br /&gt;
;vereinnahmen (sich)&lt;br /&gt;
:auf jede Kraftanstrengung verzichten&lt;br /&gt;
;verfluten&lt;br /&gt;
:härten, zunehmen, vorwärtsgehen&lt;br /&gt;
;Verleisebarung&lt;br /&gt;
:offizielle Erklärung, die den eigentlich zu nennenden Sachverhalt verschweigt.&lt;br /&gt;
:»eine Verleisebarung der türkischen Regierung zum Völkermord an den Armeniern«&lt;br /&gt;
;verlöslich&lt;br /&gt;
:1) in  einer Art, die das Gefühl des unpersönlichen Entgegenkommend verbreitet, feindlich, hassenswürdig&lt;br /&gt;
:2) nicht bindend, verkürend&lt;br /&gt;
;verschlichten&lt;br /&gt;
:einen Untäter durch die Auszahlung eines negativen Geldbetrages beschädigen&lt;br /&gt;
;Verschub&lt;br /&gt;
:»Gefahr im Verschub« ist, wenn das sofortige Tätigwerden einen Schaden verursachen könnte.&lt;br /&gt;
;Vertadelung&lt;br /&gt;
:Scheidung light, Auflösung einer Verlobung&lt;br /&gt;
;ververlieren&lt;br /&gt;
:beginnen zu fließen (Quelle)&lt;br /&gt;
;Volltaste&lt;br /&gt;
:siehe &#039;&#039;Vollzeichen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
;Vollzeichen&lt;br /&gt;
:Jedes Zeichen, das in einem Text vorkommt — außer den Leerzeichen. Vollzeichen werden in der Regel durch Betätigung einer Volltaste auf der Computertastatur erzeugt.&lt;br /&gt;
;vonfern&lt;br /&gt;
:nicht sehr beinahe&lt;br /&gt;
;vorahmen&lt;br /&gt;
:jemandem, etwas in seiner zukünftigen Eigenart, in einem bestimmten zukünftigen Verhalten gleichen&lt;br /&gt;
:»Zwar hat die Realität den Autor vorgeahmt, aber das macht nichts, sie wird überboten vom Realisten Seligmann.« ([http://www.zeit.de/1993/14/chronist-des-4-reiches Die Zeit])&lt;br /&gt;
;voräffen&lt;br /&gt;
:die eigene Sprechweise, bestimmte Bewegungen, Eigenheiten oder Ähnliches in übertriebener grotesk-verzerrender Weise vormachen&lt;br /&gt;
;Vorbar&lt;br /&gt;
:man selbst und die Bewohner des eigenen Grundstücks&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung vor-]&lt;br /&gt;
:unüberlegt&lt;br /&gt;
;vorderfotzig&lt;br /&gt;
:nicht hinterlistig, sondern ganz offen (»vorneherum«) gemein&lt;br /&gt;
;vorderhältig&lt;br /&gt;
:im tiefsten Inneren freundlich und dies auch nach außen hin ausstrahlend, mit guten Absichten&lt;br /&gt;
;Vordern&lt;br /&gt;
:Gegenteil von Hintern&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
;Vorsasse &lt;br /&gt;
:unabhängiger Bauer, (schweizerisch:) Einwohner mit Bürgerrecht &lt;br /&gt;
;Vortisch&lt;br /&gt;
:erster Gang beim Mehr-Gänge-Menü&lt;br /&gt;
;jemandem die warme Schulter zeigen &lt;br /&gt;
:jemanden ermuntern, sich noch mehr anzustrengen, um landen zu können. »Sie zieg ihm die warme Schulter.«&lt;br /&gt;
;weichgesotten&lt;br /&gt;
:Die Tour ist nichts für weichgesottene Bergsteiger.&lt;br /&gt;
;Weißbrennerei&lt;br /&gt;
:legale Herstellung von Spirituosen &lt;br /&gt;
;Weitwecker&lt;br /&gt;
:Prosaschreiber&lt;br /&gt;
;Weltkein&lt;br /&gt;
:Solipsismus (unendlich klein?)&lt;br /&gt;
;Wenigaß&lt;br /&gt;
:Bärenmarder aus Skandinavien, wohlerzogen und deswegen untypisches Exemplar&lt;br /&gt;
;wenigleicht&lt;br /&gt;
:wahrscheinlich. »Sicher kommt er mehr oder wenigerleicht, jedenfalls aber nicht sicher.«&lt;br /&gt;
;Westerhase&lt;br /&gt;
:sammelt die noch ungefundenen Eier wieder ein&lt;br /&gt;
;widernehm &lt;br /&gt;
:gewöhnlich &lt;br /&gt;
;widerwitzig&lt;br /&gt;
:jungdumm &lt;br /&gt;
;Widerwort&lt;br /&gt;
:Bezugswort eines Fürworts&lt;br /&gt;
;Willbruchstelle&lt;br /&gt;
:ungeplante Obsoleszenz&lt;br /&gt;
;Wintersprosse&lt;br /&gt;
:helle Flecken auf der Haut, die im Winter durch Mondbestrahlung entstehen&lt;br /&gt;
;wohlzu &lt;br /&gt;
:krank&lt;br /&gt;
;zerstalten&lt;br /&gt;
:»Putin nutzt seine Zerstaltungsspielräume in Europa.«&lt;br /&gt;
;Zerstrittenes Königreich&lt;br /&gt;
:Neuer Name für das Konglomerat England-Schottland-Wales-Nordirland. Beim Fußball FIFA und UEFA schon immer vier Eisen im Feuer, warum auch immer.Jetzt alles zerstritten: rein oder raus (oder doch drinbleiben [den Antrag erst mal gar nicht stellen]), alt gegen jung, Stadt gegen Land,  London pro Europa \ der Rest Englands dagegen, reich gegen arm, gebilden gegen ungebilden, WE or THEY,  keiner weiß wie&#039;s weitergehen soll (sogar die Fußball-Mannschaft nicht, die gegen Island rausfliegt). Schon immer ein Meister im Schüren von Streiten: Palästina: Juden gegen Araber [eine Super Idee, die die Welt bis heute in Zwistigkeit gehalten hat und ein ganzes entstandenes Volk als Underdogs fast wie in einem Riesengefängnis unter allen Möglichkeiten hält], Indischer Subkontinent: Hindus gegen Moslems (tolle Staatsgebilde geplant mit nicht zusammenhängenden Gebieten: »Pakistan« Ost/West) und so Einheiten zerstört: Bengalen (Westbengalen = Bestandteil Indiens, Ost jetzt Bangladesch [hier super viele Exklaven und Enklaven 1. 2. 3. 4. 5. Ordnung, leider jetzt weg]), Kuweit usw. usf. Irland (nachdem man dessen Kultur/eigene Sprache zerstört und die Bevölkerung fast vollständig hat verhungern lassen, keine Lebensmittel der Großgrundbesitzer an die Bevölkerung hat   ausgeben lassen, den Rest zur Auswanderung genötigt hat (große Kartoffelfäule) ) gespalten, Nordirland durch Ansiedlung vieler Protestanten aus Schottland gespalten. Auch in Afrika (wie die anderen Kolonialmächte auch) viele zusammen gehörige Völker getrennt (aber dafür zusammengepackt, was gar nicht zusammen gehören wollte), kurz: divide et impera. Der Meister im Zwietrachtsäen hat jetzt überreizt und es kommt auf »Sich-Selbst« zurück.&lt;br /&gt;
;zudröseln&lt;br /&gt;
:»Jackendoff (1976) hatte all das schon perfekt aufgedröselt, aber ihr habt es wieder zugedröselt!«&lt;br /&gt;
;Zündpapier&lt;br /&gt;
:saugfähiges Papier, schon mit brennbarer, leicht entflammbarer Flüssigkeit getränkt&lt;br /&gt;
;Zuschneider&lt;br /&gt;
:bescheidener Mensch, der sein Licht eher unter den Scheffel stellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Entneinungen&amp;diff=10133</id>
		<title>Entneinungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Entneinungen&amp;diff=10133"/>
		<updated>2024-04-20T18:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manche Wörter mit negativen Vorsilben wie &#039;&#039;a-&#039;&#039;, &#039;&#039;an-&#039;&#039;, &#039;&#039;anti-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039;, &#039;&#039;ent-&#039;&#039;, &#039;&#039;un-&#039;&#039;, &#039;&#039;in-&#039;&#039;, &#039;&#039;ir-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039; oder &#039;&#039;dis-&#039;&#039; scheinen ihre positiven Gegenstücke verloren zu haben. Wir stellen sie wieder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ablässig&lt;br /&gt;
:mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;Abolika&lt;br /&gt;
:muskelabbauende Hormone&lt;br /&gt;
;Alphabetismus&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zum Lesen und Schreiben (siehe wiktionary: https://de.wiktionary.org/wiki/Alphabetismus)&lt;br /&gt;
;alysieren&lt;br /&gt;
:ein Problem oder einen chemischen Verbund bei sich belassen.&lt;br /&gt;
;Anas&lt;br /&gt;
:eine Frucht aus dem hohen Norden, enthält sehr wenig Säure&lt;br /&gt;
;Archie&lt;br /&gt;
:jede Art von Herrschaftsform&lt;br /&gt;
;ausbleiblich&lt;br /&gt;
:sicher nicht eintretend (siehe: https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009131_3_3_3970)&lt;br /&gt;
:»aufgrund der derzeitigen Wirtschaftlage ist es ausbleiblich, dass die Staatsverschuldung sinkt«&lt;br /&gt;
;aussprechlich&lt;br /&gt;
:gut herüberzubringen, da positiv und leicht vorstellbar (siehe: https://lexika.digitale-sammlungen.de/adelung/lemma/bsb00009131_3_4_4593)&lt;br /&gt;
;ausstehlich&lt;br /&gt;
:nett, umgänglich (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/ausstehlich)&lt;br /&gt;
;bändig&lt;br /&gt;
:zahm&lt;br /&gt;
;beholfen&lt;br /&gt;
:geschickt&lt;br /&gt;
;behren&lt;br /&gt;
:über etwas Gewünschtes im vollen Umfang verfügen&lt;br /&gt;
:»Die Ergebnisse behren einer empirischen Grundlage und gelten daher als hinreichend gesichert.«&lt;br /&gt;
;befleckte Empfängnis&lt;br /&gt;
:Lehre, dass Maria Jesus durch einen ganz normalen Zeugungsakt von ihrem Mann empfangen hat und dass Jesus ein zwar moralisch bedeutsamer, aber dich ganz normaler Mensch (ohne göttliche Anteile) gewesen ist. Diese aufgeklärte nüchterne Betrachtungsweise wird von einigen Vertretern von sogenanntem »Kirchen« aus historischen Gründen nicht so gerne unter das Volk gebracht&lt;br /&gt;
;bezwinglich&lt;br /&gt;
:besiegbar, beherrschbar (siehe Duden https://www.duden.de/rechtschreibung/bezwinglich)&lt;br /&gt;
;bil&lt;br /&gt;
:intelligent&lt;br /&gt;
;Bilden (Pluralwort)&lt;br /&gt;
:angenehme Umstände, Auswirkungen, Begleiterscheinungen von etwas, was jemandem schicksalhaft widerfährt&lt;br /&gt;
;Bill (Singularwort)&lt;br /&gt;
:gute Behandlung; Recht; etwas Gutes, was jemandem passiert &lt;br /&gt;
;Biss&lt;br /&gt;
:reichhaltige Mahlzeit&lt;br /&gt;
;Blass&lt;br /&gt;
:Auferlog von Sündenstrafen&lt;br /&gt;
;(sich nicht) blöden&lt;br /&gt;
:sich entdreisten&lt;br /&gt;
:sich nicht scheuen, etwas Kluges, Feinsinniges zu tun (vgl. [http://www.duden.de/rechtschreibung/entbloeden], [http://www.textlog.de/38774.html])&lt;br /&gt;
;brupt &lt;br /&gt;
:allmählich &lt;br /&gt;
;Busschlüssel&lt;br /&gt;
:Werkzeug für alles außer Innensechskant&lt;br /&gt;
;cken&lt;br /&gt;
:die leiseste Körperberührung nicht einmal in Erwägung ziehen&lt;br /&gt;
;cle sam&lt;br /&gt;
:Spitzname für Nichtamerikaner&lt;br /&gt;
;Counter&lt;br /&gt;
:Supermarkt mit sehr hohen Preisen&lt;br /&gt;
;Dam&lt;br /&gt;
:Menschensohn&lt;br /&gt;
;Dianer&lt;br /&gt;
:Einwanderer nach Amerika&lt;br /&gt;
;digen&lt;br /&gt;
:zuagroast&lt;br /&gt;
;digniert &lt;br /&gt;
:würdig&lt;br /&gt;
;digo&lt;br /&gt;
:gelb-grüner Farbton&lt;br /&gt;
;Dikativ&lt;br /&gt;
:grammatischer Modus zum Darstall der Unwirknis (vorzugsweise in fiktionalen, theologischen und philosophischen Texten)&lt;br /&gt;
;dipös&lt;br /&gt;
:mager&lt;br /&gt;
;disch&lt;br /&gt;
:nicht von der Erde stammend&amp;lt;br/&amp;gt;nicht aus Indien stammend&lt;br /&gt;
;Dividuum&lt;br /&gt;
:Mehrfachwesen (siehe: https://de.wiktionary.org/wiki/Dividuum)&lt;br /&gt;
;Diz&lt;br /&gt;
:belanglose Tatsache, unwichtiger Umstand&lt;br /&gt;
;dstringierend&lt;br /&gt;
:auseinanderschiebend&lt;br /&gt;
;drett&lt;br /&gt;
:ungepflegt, schmuddelig, unordentlich, abstoßend, schlecht angezogen&lt;br /&gt;
;Dulation&lt;br /&gt;
:völlige Glätte&lt;br /&gt;
;durchdringlich (betont auf &#039;&#039;dring&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:leicht zu durchqueren, passierbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb2/durchdringlich)&lt;br /&gt;
;Dustrie&lt;br /&gt;
:Handel&lt;br /&gt;
;E  (Doche)&lt;br /&gt;
:eine Person, die nicht die Tochter eines Geschwisters ist&lt;br /&gt;
;entwegt&lt;br /&gt;
:gelegentlich, unbeständig, mit Unterbrechungen&lt;br /&gt;
;erbittlich&lt;br /&gt;
:sanft, gnädig&lt;br /&gt;
;erhört&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, bekannt; &#039;&#039;Verhalten:&#039;&#039; angemessen, zurückhaltend&lt;br /&gt;
;Erration&lt;br /&gt;
:Gleichblieb eines Zustands&lt;br /&gt;
;Fallflucht&lt;br /&gt;
:moralisch korrektes Verhalten nach einem Crash mit einem Kraftfahrzeug. Man bleibt so lange am Ort des Geschehens, einschließlich Erste-Hilfe-Maßnahmen, Alarmieren des Rettungsdienst und der Polizei, bis alles Notwendige erfolgen ist und alles Wichtige gekloren ist. Fallflucht wird als solches nicht mit Gefängnis bedroht.&lt;br /&gt;
;fam&lt;br /&gt;
:in wohlmeinender Weise aufrichtig und offen&lt;br /&gt;
;fantil&lt;br /&gt;
:reif&lt;br /&gt;
;Ferno&lt;br /&gt;
:Himmel, Paradies&lt;br /&gt;
;Fibrillator&lt;br /&gt;
:Gerät zur Erzeugung von Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation)&lt;br /&gt;
;Finitiv&lt;br /&gt;
:Zu den Finitiven zählen alle konjugorenen (»finiten«) Verbformen.&lt;br /&gt;
;Flat&lt;br /&gt;
:nicht abstoßend wirkender bzw. attraktiver Dreck oder Schmutz&lt;br /&gt;
;flätig&lt;br /&gt;
:sich gewählt ausdrückend&lt;br /&gt;
;Flugzeugglück&lt;br /&gt;
:unfallfreier Flug &lt;br /&gt;
:»Nach dem Flugzeugglück auf unserem Hinflug genossen wir die Tage auf Mallorca.«&lt;br /&gt;
;frarot&lt;br /&gt;
:bezeichnet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Frequenzbereich oder darüber&lt;br /&gt;
;freundlicher Akt&lt;br /&gt;
:(diplomatischer Begriff) Handlung, durch die ein anderer Staat gesunden oder geheilen wird&lt;br /&gt;
;Frika&lt;br /&gt;
:die nicht schwarzen Koninente und Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;Gar&lt;br /&gt;
:Nicht-Magyare&lt;br /&gt;
;gefähr&lt;br /&gt;
:genau&lt;br /&gt;
;gehalten&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, freundlich, fürsorglich, offen&lt;br /&gt;
;Geheuer&lt;br /&gt;
:kleines, knuffiges, harmloses Wesen&lt;br /&gt;
;Gehtmehr&lt;br /&gt;
:eine Position mit weiteren Perspektiven&lt;br /&gt;
:»Um keine Verletzungen zu riskieren, sollte man die Übung auf jeden Fall bis zum Gehtmehr ausreizen.«&lt;br /&gt;
;gehindert&lt;br /&gt;
:mit einigen Schwierigkeiten, gegen einige Widerstände (»Sie konnten den Tresor gehindert ausräumen.«)&lt;br /&gt;
;gehobelt&lt;br /&gt;
:feinfühlig, kultiviert&lt;br /&gt;
;gemein&lt;br /&gt;
:überhaupt nicht&lt;br /&gt;
;Genieur&lt;br /&gt;
:ein Geisteswissenschaftler oder sonst jemand, dem Ingenieure mit einem irrationalen Hass begegnen&lt;br /&gt;
;Gereimtheiten&lt;br /&gt;
:stimmige Zusammenhänge&lt;br /&gt;
;geschlacht&lt;br /&gt;
:zierlich&lt;br /&gt;
;gestüm&lt;br /&gt;
:bedächtig bis verzagt (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/gestüm)&lt;br /&gt;
;Getüm&lt;br /&gt;
:freundliches Fabelwesen| der Begriff wird auch im übertragenen Sinne verwonden&lt;br /&gt;
;Geziefer&lt;br /&gt;
:erwünschte Tiere (siehe: https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/gewagt-geantwortet-warum-gibt-es-ungeziefer--aber-kein-geziefer--5490776.html)&lt;br /&gt;
;gezogen&lt;br /&gt;
:artig, lieb, brav (siehe: http://www.mhdwb-online.de/Etexte/PDF/Apk.pdf; Zeile 5909)&lt;br /&gt;
;ggressiv&lt;br /&gt;
:Streit aus den Weg gehend&lt;br /&gt;
;glaublich&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, unspektakulär (siehe: https://fwb-online.de/lemma/glaublich.s.4adj; auch im Duden)&lt;br /&gt;
;glophil&lt;br /&gt;
:englandfeindlich&lt;br /&gt;
;Glücksmaschine&lt;br /&gt;
:nicht abgestürztes Flugzeug&lt;br /&gt;
;Glücksort&lt;br /&gt;
:Ort, an dem ein Fall passiert ist&lt;br /&gt;
;Golstadt&lt;br /&gt;
:Wolfsburg&lt;br /&gt;
;Gone&lt;br /&gt;
:jemand, der seinen Bruder nicht entgegen dem Befehl seines Onkels bestattet&lt;br /&gt;
;Gwer&lt;br /&gt;
:giftige (sub-)tropische Wurzel&lt;br /&gt;
;heildrohend&lt;br /&gt;
:beruhigende Atmosphäre&lt;br /&gt;
;Iderata&lt;br /&gt;
:was man im Leben vermeiden sollte&lt;br /&gt;
;Ierte Kirchen&lt;br /&gt;
:nicht der Kirchenunion angehörige Kirchen&lt;br /&gt;
;iform&lt;br /&gt;
:in verschiedenen Gestalten erscheinend, uneinheitlich&lt;br /&gt;
;Ign&lt;br /&gt;
:Schlichtheit&lt;br /&gt;
;isieren&lt;br /&gt;
:nicht in Regenbogenfarben schimmern&lt;br /&gt;
;isono &lt;br /&gt;
:mehrstimmig, zwieträchtig, nicht einmütig&lt;br /&gt;
;Itation&lt;br /&gt;
:das Original&lt;br /&gt;
;itiieren&lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;iversell&lt;br /&gt;
:eingeschränkt auf bestimmte Bereiche&lt;br /&gt;
;Iversität&lt;br /&gt;
:Institution zur (un?)systematischen Verdummung, Tiefschule&lt;br /&gt;
;Iversum&lt;br /&gt;
:Teilabschnitt des quantenphysikalischen Multiversums&lt;br /&gt;
;junkt&lt;br /&gt;
:verbunden&lt;br /&gt;
;Jurie&lt;br /&gt;
:Lob| Schmeichelei&lt;br /&gt;
;K&lt;br /&gt;
:nicht-rundes Speichermedium&lt;br /&gt;
;Ka&lt;br /&gt;
:Maya, Azteke&lt;br /&gt;
;kadent&lt;br /&gt;
:Ausschweifungen abgeneigt, spartanisch&lt;br /&gt;
;Kalkulie&lt;br /&gt;
:Verstehen von rechnerischen und mathematischen Sachverhalten&lt;br /&gt;
;Kant&lt;br /&gt;
:unterste Stimmlage&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:Neuzeit&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:ein Lurchtier, das sich bei Schreckreaktionen so dreht, dass man seinen Rücken sieht, im übertragenen Sinn auch eine Person, die immer das Gute annimmt und vorhersagt (das habe ich gleich gesagen, dass das so einen guten Anfang nimmt)&lt;br /&gt;
;ken&lt;br /&gt;
:Gutes vorhersagen &lt;br /&gt;
;Ker&lt;br /&gt;
:vertreibt Honigbienen, vernichtet Honig&lt;br /&gt;
;Kette&lt;br /&gt;
:großer, dicker Datenspeicher&lt;br /&gt;
;klarieren&lt;br /&gt;
:eine Deklaration rückgängig machen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;(EDV)&#039;&#039; »Kann man einen einmal deklarierten Operator irgendwie wieder klarieren?«&amp;lt;br/&amp;gt;»2029 erfolgte auf Druck vieler Staaten die Allgemeine Klaration der Menschenrechte.«&lt;br /&gt;
;Ko&lt;br /&gt;
:siehe Kothek&lt;br /&gt;
;kognito&lt;br /&gt;
:für alle erkennbar&lt;br /&gt;
;kontinent&lt;br /&gt;
:fähig, seine Blasenfunktion zu kontrollieren (siehe Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/kontinent)&lt;br /&gt;
;korieren&lt;br /&gt;
:abschmücken&lt;br /&gt;
;Kothek&lt;br /&gt;
:Lokalität mit Tanz- und Musikverbot&lt;br /&gt;
;krepant&lt;br /&gt;
:eindeutig&lt;br /&gt;
;kret&lt;br /&gt;
:mitteilsam, tratschlustig&lt;br /&gt;
;kribisch&lt;br /&gt;
:schlampig&lt;br /&gt;
;Kus&lt;br /&gt;
:rundes, flugunfähiges Objekt (auch UNFO genannt)&lt;br /&gt;
;Kussion&lt;br /&gt;
:Zustand, bei dem eine Gruppe von Menschen über einen Sachverhalt schweigt&lt;br /&gt;
;Lexie&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zu lesen&lt;br /&gt;
;Libi&lt;br /&gt;
:[Nachweis der] Anwesenheit am Tatort zur Tatzeit&lt;br /&gt;
;Lope, die&lt;br /&gt;
:nicht zu den Antilopen zählende Vierbeinerin&lt;br /&gt;
;Lphin&lt;br /&gt;
:Sammelbezeichnung für verschiedene Arten von Fischen, Kalmaren usw. (Nahrung von Tümmlern)&lt;br /&gt;
;Lumnus&lt;br /&gt;
:Studierender&lt;br /&gt;
;luster&lt;br /&gt;
:der Öffentlichkeit unbekannt (lateinisch [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=2896.msg45408#msg45408 lustris])&lt;br /&gt;
;Magoge&lt;br /&gt;
:ein Redner, der sich um Sachlichkeit bemüht und das Publikum auffordert, selbst nachzudenken und sich nicht verführen zu lassen.&lt;br /&gt;
;Malgamierung&lt;br /&gt;
:Auseinandernehmen eines zusammengesetzten Begriffs in seine Einzelbestandteile, von arabisch ملغمة (malgam) »das Erweichende«&lt;br /&gt;
;mens&lt;br /&gt;
:außerordelnt klein&lt;br /&gt;
;ment&lt;br /&gt;
:geistig fit&lt;br /&gt;
;Menti&lt;br /&gt;
:Bestätigung eines kursierenden Behaupts&lt;br /&gt;
;Merika&lt;br /&gt;
:die Ostfeste&lt;br /&gt;
;minent&lt;br /&gt;
:nicht bevorstehend, nicht drohend&lt;br /&gt;
;Mon&lt;br /&gt;
:Goldglänzendes, zähes, mattes, amorphes Edelmetall mit hoher elektrischer und thermischer Leitfähigkeit&lt;br /&gt;
;morph&lt;br /&gt;
:nach strengen Kriterien geformt&lt;br /&gt;
;mun&lt;br /&gt;
:empfänglich für Krankheiten&lt;br /&gt;
;müsant&lt;br /&gt;
:witzlos, langweilig&lt;br /&gt;
;Na&lt;br /&gt;
:Stadt nicht in NRW&lt;br /&gt;
;nachahmlich&lt;br /&gt;
:gewöhnlich, normal, unauffällig&lt;br /&gt;
;nahbar&lt;br /&gt;
:zugänglich, jovial (siehe Duden https://www.duden.de/rechtschreibung/nahbar)&lt;br /&gt;
;nalog&lt;br /&gt;
:unterschiedlich&lt;br /&gt;
;Ne&lt;br /&gt;
:keine Ordensschwester&lt;br /&gt;
;Neyland&lt;br /&gt;
:Park für intelligente Freizeitbeschäfugt&lt;br /&gt;
;nimalisch&lt;br /&gt;
:nicht tierisch, trieblos&lt;br /&gt;
;nonym&lt;br /&gt;
:namentlich auftretend&lt;br /&gt;
;Norak&lt;br /&gt;
:Sonnenkleidung oder auch Schutz gegen Wärme&lt;br /&gt;
;Obhutnahme&lt;br /&gt;
:Freigabe aus Schutzsituation&lt;br /&gt;
;Onie&lt;br /&gt;
:unverhüllter Spott&lt;br /&gt;
;pässlich &lt;br /&gt;
:von schwerem Wohlsein befallen&lt;br /&gt;
;pathisch&lt;br /&gt;
:zu starken Emotionen neigend&lt;br /&gt;
;Pens&lt;br /&gt;
:Auferlog einer Verpflocht&lt;br /&gt;
;pertinent&lt;br /&gt;
:verschämt| freundlich, zuvorkommend&lt;br /&gt;
;Petus&lt;br /&gt;
:Lethargie, Nicht-Antrieb&lt;br /&gt;
;ponieren&lt;br /&gt;
:keinen Eindruck machen, keine Achtung einflößen&lt;br /&gt;
;posant&lt;br /&gt;
:nicht beeindruckend&lt;br /&gt;
;Postel&lt;br /&gt;
:Person, die nicht von Jesus Christus gesandt wurde&lt;br /&gt;
;Pot [poː]&lt;br /&gt;
:Eine Stelle, an welcher nichts angesammelt oder angehäuft werden kann&lt;br /&gt;
;Potheke&lt;br /&gt;
:Depot für biologische Kampfstoffe&lt;br /&gt;
;pressiv&lt;br /&gt;
:gut gelaunt&lt;br /&gt;
;pulsiv&lt;br /&gt;
:behäbig, unspontan&lt;br /&gt;
;putabel&lt;br /&gt;
:unstrittig&lt;br /&gt;
;Quar&lt;br /&gt;
:Verkäufer ausschließlich neuer Bücher&lt;br /&gt;
;Quariat&lt;br /&gt;
:auf neue, ungebrauchte Bücher spezialis georenes Geschäft&lt;br /&gt;
;Quitäten&lt;br /&gt;
:Utensilien aus der Science-Fiction&lt;br /&gt;
;re&lt;br /&gt;
:geistig normal| nicht besonders toll&lt;br /&gt;
;Ristokrat&lt;br /&gt;
:Proletarier&lt;br /&gt;
;ritieren&lt;br /&gt;
:beruhigen, für Klarheit sorgen&lt;br /&gt;
;S&lt;br /&gt;
:Kurzform zu Sertation&lt;br /&gt;
;sagbar&lt;br /&gt;
:leicht beschreibbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/sagbar)&lt;br /&gt;
;säglich&lt;br /&gt;
:toll, begrüßenswert (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/säglich)&lt;br /&gt;
;Schärferelation&lt;br /&gt;
:Kaldentals Schärferelation, Begriff aus der Quantenphysik, zwei komplementäre Eigenschaften (Ort, Impuls) eines Teilchens sind gleichzeitig beliebig genau bestimmbar&lt;br /&gt;
;schätzbar&lt;br /&gt;
:wertlos&lt;br /&gt;
;Schlitt&lt;br /&gt;
:alles außer Talg&lt;br /&gt;
;Schuldsvermutung&lt;br /&gt;
:juristischer Begriff, jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung angeklagt ist, ist so lange als schuldig anzusehen, bis seine Unschuld zweifelsfrei erwiesen ist; im Mittelalter beliebte Methode, um gehasste Mitbürger umzubringen. Er oder sie wurden als Hexe/r denunziert und dann die Probe gemacht: gefesselt ins Wasser werfen. Starb die Person durch Untergehen, war die Unschuld bewiesen und alles paletti, blieb sie dagegen unerwarteterweise an der Oberfläche schwimmen, traf die &#039;&#039;Schuldsvermutung&#039;&#039; zu, die Schuld war bewiesen und als Strafe durfte sie verbrannt werden. So oder so war man sie los. Die Schuldsvermutung war (und ist noch) eine geeignete Methode und wird auch heute noch praktiziert (Guantanamo, Folter …)&lt;br /&gt;
;Sel&lt;br /&gt;
:Festland&lt;br /&gt;
;sen&lt;br /&gt;
:loben, ermutigen&lt;br /&gt;
;Sertation&lt;br /&gt;
:Abschlussarbeit, welche die Aberkann des Doktortitels nach sich zieht&lt;br /&gt;
;Sident&lt;br /&gt;
:insbesondere im Realsozialismus (un)gebräuchlicher Begriff für den braven, angepassten Bürger&lt;br /&gt;
;Sien&lt;br /&gt;
:alles außerhalb des größten Kontinents&lt;br /&gt;
;sinuieren &lt;br /&gt;
:ausreden&lt;br /&gt;
;Solvent&lt;br /&gt;
:Schulabgänger ohne Abschluss&lt;br /&gt;
;sonant&lt;br /&gt;
:wohlklingend&lt;br /&gt;
;Spektor&lt;br /&gt;
:Vertuscher&lt;br /&gt;
;Spermie&lt;br /&gt;
:Verteidugs einer Eizelle gegen zwei Spermien&lt;br /&gt;
;spiriert sein&lt;br /&gt;
:keine Ideen haben&lt;br /&gt;
;Spot [spoːt]&lt;br /&gt;
:weiser, gütiger Herrscher&lt;br /&gt;
;stantan&lt;br /&gt;
:mit erheblicher Verzögerung&lt;br /&gt;
;Stat&lt;br /&gt;
:Stabiles chemisches Element mit dem Elementsymbol St und der Ordnungszahl 85&lt;br /&gt;
;stinent&lt;br /&gt;
:nicht enthaltsam, alkoholischen Getränken zuneigend&lt;br /&gt;
;Stinkt&lt;br /&gt;
:unsicheres, schwammiges Gefühl&lt;br /&gt;
;Stitution&lt;br /&gt;
:lockere Organisationsform&lt;br /&gt;
;strakt&lt;br /&gt;
:figürlich&lt;br /&gt;
;strus&lt;br /&gt;
:klar, leicht verständlich&lt;br /&gt;
;Sulaner&lt;br /&gt;
:Festlandbewohner&lt;br /&gt;
;sult&lt;br /&gt;
:plötzlicher Verlust eines zerebralen Defizits&lt;br /&gt;
;surd&lt;br /&gt;
:sinnvoll, einleuchtend&lt;br /&gt;
;Sylant &lt;br /&gt;
:1. Einheimischer, 2. Abgeschobener&lt;br /&gt;
;Szendent&lt;br /&gt;
:Nachkomme (Gegenteil von &#039;&#039;Aszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; Vorfahre (Gegenteil von &#039;&#039;Deszendent&#039;&#039;)&amp;lt;br/&amp;gt; allgemein: in gerader Linie Verwandter&lt;br /&gt;
;takt&lt;br /&gt;
:beschädigt, nicht funktionsfähig&lt;br /&gt;
;Tanz&lt;br /&gt;
:Nähe&lt;br /&gt;
;tanzieren&lt;br /&gt;
:annähern, aufholen&lt;br /&gt;
;Tarktis (Ntarktis)&lt;br /&gt;
:die von Menschen dauerhaft bewohnten Bereiche der Erde&lt;br /&gt;
;teger&lt;br /&gt;
:unredlich, makelbehaftet&lt;br /&gt;
;Tegration&lt;br /&gt;
:Ausgrenzung &lt;br /&gt;
;Tellekt&lt;br /&gt;
:Stumpfsinn&lt;br /&gt;
;tensiv &lt;br /&gt;
:moderat&lt;br /&gt;
;terbrochen&lt;br /&gt;
:ununterbrochen&lt;br /&gt;
;teressant&lt;br /&gt;
:belanglos, egal&lt;br /&gt;
;Tergrund&lt;br /&gt;
:für die Öffentlichkeit und staatliche Behörden transparenter Aktionsbereich (»im Tergrund agieren”)&lt;br /&gt;
;Tergrundbahn&lt;br /&gt;
:eine Bahn im öffentlichen Personennahverkehr, die ausschließlich oberirdisch fährt&lt;br /&gt;
;Terleib&lt;br /&gt;
:Oberkörper&lt;br /&gt;
;terminieren&lt;br /&gt;
:stärken, stützen&lt;br /&gt;
;Terpol&lt;br /&gt;
:grenzüberschreitende Verbrecherorganisation&lt;br /&gt;
;tersagen&lt;br /&gt;
:erlauben&lt;br /&gt;
;Terwäsche&lt;br /&gt;
:sichtbarer Teil der Kleidung&lt;br /&gt;
;Terwelt&lt;br /&gt;
:Terwelt ist die bildhafte Vorstellung einer diesseitigen Welt, die in vielen Kulturen vorkommt und ein Reich der Lebenden bezeichnet. Ausgehend vom englischen Pendant wird als Terwelt auch seit den 1920er Jahren eine so genannte &#039;&#039;soziale&#039;&#039; Schicht aus gesetzestreuen Bürgern bezeichnet und wird in der heutigen Gegenwartssprache als Ausdruck für ein &#039;&#039;zwiedunkles&#039;&#039; Milieu von Hobbydetektiven besonders in Kleinstädten verwendet&lt;br /&gt;
;terwürfig&lt;br /&gt;
:herrschsüchtig&lt;br /&gt;
;Tichon&lt;br /&gt;
:aus Hexameter oder Pentameter bestehender Vers&lt;br /&gt;
;Tifada&lt;br /&gt;
:Frieden zwischen Palästina und Israel&lt;br /&gt;
;tillieren&lt;br /&gt;
:einer Flüssik Stoffe (hauptsalch Drecke) zusetzen&lt;br /&gt;
;tim&lt;br /&gt;
:offenkundig| fremd, unpersönlich| prüde&lt;br /&gt;
;tinguieren&lt;br /&gt;
:gleichmachen&lt;br /&gt;
;tonym&lt;br /&gt;
:gleichbedeutend&lt;br /&gt;
;Trikt&lt;br /&gt;
:offene Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
;trüglich&lt;br /&gt;
:sehr zweifelhaft, unsicher (siehe: https://www.duden.de/rechtschreibung/trueglich)&lt;br /&gt;
;tuitiv&lt;br /&gt;
:von vorne bis hinten geplant&lt;br /&gt;
;tus&lt;br /&gt;
:außen, auswendig&lt;br /&gt;
;übertrefflich&lt;br /&gt;
:»Bitte nichts Übertreffliches abliefern!«&lt;br /&gt;
;umstößlich&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher&lt;br /&gt;
;umwunden&lt;br /&gt;
:zögernd, mit Umschweifen&lt;br /&gt;
;unterbrochen&lt;br /&gt;
:hin und wieder, ab und zu (»Sie schaute mich unterbrochen an.«)&lt;br /&gt;
;Ustralien&lt;br /&gt;
:die Weltteile ohne Kängurus&lt;br /&gt;
;Valide&lt;br /&gt;
:unversohrene Person&lt;br /&gt;
;Ventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Ventur&lt;br /&gt;
:Erstellung von Einkaufslisten&lt;br /&gt;
;Verbaljurie&lt;br /&gt;
:(in Worten ausgedrücktes) Lob, gute Vorrede&lt;br /&gt;
;verfroren&lt;br /&gt;
:taktvoll, sensibel&lt;br /&gt;
;vergesslich&lt;br /&gt;
:nicht besonders denkwürdig (»es war ein vergesslicher Moment«)&lt;br /&gt;
;verglimpfen&lt;br /&gt;
:lobpreisen, öffentlich rühmen (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/verglimpfen#GV01529)&lt;br /&gt;
;verglücken&lt;br /&gt;
:»Da der Bergsteiger bei dem großen Lawinenabgang lebendiglich verglückte, kam er gesund von seiner Hochgebirgstour zurück.«&lt;br /&gt;
;vermittelt&lt;br /&gt;
:erwartbar, nicht überraschend&lt;br /&gt;
;verrückbar&lt;br /&gt;
:zweifelhaft, unsicher (siehe: https://www.dwds.de/wb/verrückbar)&lt;br /&gt;
;vers&lt;br /&gt;
:richtigherum&lt;br /&gt;
;verschämt&lt;br /&gt;
:gesittet, nett (siehe: https://www.duden.de/rechtschreibung/verschaemt)&lt;br /&gt;
;verstalten&lt;br /&gt;
:»Ihr Gesicht war von der Schönheitsoperation völlig verstaltet.«&lt;br /&gt;
;vertreuen&lt;br /&gt;
:besonders sorgfältig auf überlassenes Geld aufpassen&lt;br /&gt;
:»Der verstorbene Schatzmeister war über viele Jahre ein treuer Diener unseres Vereins, der sämliche Gelder stets gewissenhaft vertreute.«&lt;br /&gt;
;verwandt&lt;br /&gt;
:den Blick schweifen lassend: Der Redner schwieg lange und blickte verwandt auf seine Zuhörerschaft&lt;br /&gt;
;verzüglich&lt;br /&gt;
:zu späterer Zeit, nach einigem Abwarten (siehe Grimm: https://www.dwds.de/wb/dwb/verzüglich)&lt;br /&gt;
;Vocado&lt;br /&gt;
:eine harte, fettfreie Frucht ohne Kern&lt;br /&gt;
;vordenklich [Betonung -denk-]&lt;br /&gt;
:vor kürzerer Zeit &lt;br /&gt;
;widerstehlich&lt;br /&gt;
:so beschaffen, dass man auf jeden Fall widerstehen kann, keinen großen Zauber ausübend (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/widerstehlich)&lt;br /&gt;
;wiederbringlich&lt;br /&gt;
:leicht wiederzubeschaffen, ersetzbar (siehe: https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederbringlich)&lt;br /&gt;
;wirsch&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, hilfsbereit, freundlich&lt;br /&gt;
;zählig&lt;br /&gt;
:von überschaubarer Anzahl (»seine neue Partei mobilisierte zählige Wähler”)&lt;br /&gt;
;Zest&lt;br /&gt;
:Sex mit nicht Blutsverwandten&lt;br /&gt;
;Zibel&lt;br /&gt;
:dekadischer Logarithmus unverhältnismäßiger Leistungsgrößen&lt;br /&gt;
;Ziplin&lt;br /&gt;
:Zügellus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/puw.html Positive Un-Wörter] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Antonyme]]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/search?safe=off&amp;amp;q=%22lost+positives%22 Lost Positives]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
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	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/Q&amp;diff=10132</id>
		<title>Starke Verben/Q</title>
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		<updated>2024-04-18T19:57:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pumene: mit Fragen bestürmen: https://www.dwds.de/wb/dwb/quästion&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
quacksalbern, sirlbt quack, sorlb quack, sörlbe quack, sirlb quack, quackgesorlben, PK&lt;br /&gt;
quaddern, quirddt, quordd, quördde, quirdd, gequordden, K&lt;br /&gt;
quadrangeln,, quodrolng, quödrölnge,, quodrolngen, ZK&lt;br /&gt;
quadräteln, ätelt quard, olt quord, ülte quörd, ilt quard, quodrolten, PKZ&lt;br /&gt;
quadrieren,, quadratur, quadratöre,, quadraturen, I&lt;br /&gt;
quaken,, quuk, quüke,, gequuken&lt;br /&gt;
quäken,, quak, quœke,, gequåken&lt;br /&gt;
quälen,, qual, quœle,, gequålen&lt;br /&gt;
qualifizieren, lizifiert qual, lizifor qual, liziföre quäl, lizifiere qual, qualgeliziforen, VP4&lt;br /&gt;
qualmen,,quulm, quülme,, gequulmen&lt;br /&gt;
quarzen, 2./3. quirzt, quurz, quürze, quirz, gequorzen&lt;br /&gt;
quasen,, quus, quüse,, gequusen&lt;br /&gt;
quasseln,, quolß, quölße,, gequolßen, K&lt;br /&gt;
quästionieren,, quästionar, quästionäre,, quästionoren&lt;br /&gt;
quatschen,, quotsch, quötsche,, gequotschen&lt;br /&gt;
quengeln,, qualng, quölnge,, gequolngen, K&lt;br /&gt;
queren,, quor, quöre, quier, gequoren&lt;br /&gt;
quetschen,, quortsch, quörtsche,, gequortschen&lt;br /&gt;
  mit onomatopoetischen Anklängen&lt;br /&gt;
quieken,, quigg, quigge,, gequiggen, O2&lt;br /&gt;
quieksen,, quiggs, quiggse,, gequiggsen, O2&lt;br /&gt;
quietschen,, quiddsch, quiddsche,, gequiddschen, O2&lt;br /&gt;
quinkelieren,, quinkelar/-or, quinkeläre/-öre,, quinkeloren&lt;br /&gt;
quinquilieren,, quinquelar/-or, quinquiläre/-öre,, quinquiloren&lt;br /&gt;
quirlen,, quarl, quärle,, gequarlen&lt;br /&gt;
quizzen,, quazz, quözze,, gequozzen&lt;br /&gt;
quoten,, quut, quüte,, gequoten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pumene</name></author>
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