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	<title>GSV - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Diskussion:Singulare&amp;diff=8842</id>
		<title>Diskussion:Singulare</title>
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		<updated>2020-05-14T13:03:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: /* Schwächelnde Singulare */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Pluraletantum oder nicht?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... beim eintrag &amp;quot;das Fressal&amp;quot; bin ich mir nicht so recht sicher, ob das ok ist ... ist &amp;quot;fressalien&amp;quot; tatsalch ein pluraletantum? ... mir ist der singular &amp;quot;fressalie&amp;quot; durchaus aus der umgangssprache geläufig ... gut molg, dass es nur umgangsspralch diesen singular gibt ... aber selbst wenn, sesüllen wir uns nicht lieber an einem bereits bestehenden singular (selbst wenn er nicht hochspralch, sondern vom volksmund geschaffen ist) orientieren, statt kulnst neue zu schöpfen? ... aber vielleicht weiß ja jemand definitiv auskunft zu geben? [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 23:51, 22. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Laut Wahrig tatsächlich ein Pluraletantum, aber ich schließe mich katakura an: &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (umgangssprachlich, klar, aber das ist der Plural ja auch) ist bereits gang und gäbe, da stömme ich mich nicht gegen. Interessanterweise scheint &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; daneben als Singularetantum in der Bedeutung &#039;&#039;Nahrung&#039;&#039; zu existieren, vereinzelte Google-Treffer stoßen mich darauf. Da bietet sich &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; als diminutiver Singular an. Sprach&#039;s und arnd&#039;s.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 02:38, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::Laut Duden und Wahrig sind &#039;&#039;die Fressalien&#039;&#039; ein Pluraletantum. Deswegen habe ich es hier reingestollen. &#039;&#039;Die Fressalie&#039;&#039; war mir nicht geliauf. Ich bin aber &#039;&#039;&#039;entschieden dagegen&#039;&#039;&#039;, das Fressal unter die dimSings einzureihen. Warum? Man beschaue sich den von Kilian hinzugefogenen Beispielsatz: &#039;&#039;Die ganze Fressalie machte einen komischen Eindruck, besonders das Fressal in der blauen Schüssel.&#039;&#039; Wenn von &#039;&#039;einer Fressalie&#039;&#039; die Rede ist, handelt es sich um ein Nahrungsmittel, das sich dann eben in der blauen Schüssel befindet. Ein Tisch voller Schüsseln mit Nahrungsmitteln besteht dann aus mehreren Fressalien. Ein dimSing ist nicht notwand. Mit &#039;&#039;dem Fressal&#039;&#039; (da habe ich vorhin wohl schneller geschrieben, als ich denken kekunn) wollte ich der langweiligen (und, Gott sei&#039;s gedonken, trlummen und gepfiffen: duden- sowie wahrigfremden) &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; präventiv das Wasser abgraben. Wenn das nicht gewünscht sein sesülle, bin ich für die ersatzlose Streichung des Wortes.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 16:12, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::Nochmal: Mein Vorschlag, das Wort &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; zum DimSing zu machen, beruht auf einem anderen Wort &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039;, welchselbiges ein unzählbares Singularetantum ist. Hier die Google-Treffer, die mich glauben miechen, dass es diese andere &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; gibt:&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Das, was ich jetzt an der Fressalie einspare geht nun leider für neue Klamotten drauf.&amp;amp;ldquo; (www.fussball-buli.de/heimspiel-4/immer-nur-fussball-34/watzke-verlangt-von-dfl-13980.html)&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Da wir diesen Anlass als etwas Besonderes abtaten, sollte natürlich auch Ambiente, Interior und Fressalie einen unalltäglichen Touch haben.&amp;amp;ldquo; (http://my.sputnik.de/blogs/single/17465?pid=texts)&lt;br /&gt;
:::Ihr könnt nun aber gern finden, das seien zu wenig und zu schwache Belege, ich bin mir selbst nicht so sicher. [[Bild:Smiley.gif]]&lt;br /&gt;
:::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 16:43, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::::Jetzt wird&#039;s ja ganz verworren! Ich ging davon aus, es sei &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; der Singular zu &amp;quot;den Fressalien&amp;quot; und dass deswegen &amp;quot;das Fressal&amp;quot; ein dimSing sein müsse. Beispiel: Es stehen mehrere Gerichte auf dem Tisch. Das sind die Fressalien. Ein Gericht davon sei eine Fressalie (bzw. nach meiner alten Definition ein Fressal). Und für eine solchermaßen definorene Fressalie braucht&#039;s in der Tat keinen dimSing, denn was soll der sein? Eine Zutat des betrachtenen Einzelgerichts? Das war meine Begrund für die Strich des dimSing &amp;quot;Fressal&amp;quot; zu &amp;quot;die Fressalie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
::::Nun fohr Kilian aber an, &amp;quot;Fressalie&amp;quot; sei ein unzählbares Singularetantum, salopp ungefähr synonym zu &amp;quot;Nahrung&amp;quot; (dt.) oder &amp;quot;Nuhr&amp;quot; (nt.). Das war mir bisher unbekannt. Man kekünne jetzt &amp;quot;das Fressal&amp;quot; als dimSing zu &amp;quot;Fressalie&amp;quot; definieren (Bsp: Wenn wir schon an Fressalie sparen müssen, treffe dies Luxusfressale wie Kaviar etc.). Damit bin ich im Grunde einverstanden, aber: Muss ein Singularetantum nicht viel eher einen Plural haben als einen dimSing?&lt;br /&gt;
::::Wenn jedoch &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein unzählbares Singularetantum ist, so ist es nicht der Singular zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Damit brauchen diese einen vernünftigen Singular. Hierfür beut sich &amp;quot;das Fressal&amp;quot; nach wie vor (und meines Erachtens besser als als dimSing für &amp;quot;Fressalie&amp;quot;) tralff an, mit dem alten Beispielsatz von mir: &#039;&#039;Das üppige Buffet beinhaltete einen umgefallenen Nudelsalat als einzig ungenießbares Fressal.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::Wie wollen wir jetzt tun? M.E. ist entweder:&lt;br /&gt;
:::::a) &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; die Einzahl von &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Dann besteht gar kein Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;
:::::b) &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein STantum und &amp;quot;die Fressalien&amp;quot; ein PTantum. Dann wird &amp;quot;das Fressal&amp;quot; Sg. zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;, am Plural von &amp;quot;Fressalie&amp;quot; mögen sich andere austoben.&lt;br /&gt;
::::In beiden Fällen sehe ich aber keine Notwand für einen dimSing.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 18:06, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::::Oder (c) es gibt weiterhin das Singularetantum &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (möglicherweise, nicht aus Notwand, sondern, wie alles, aus Spaß an der Freude, mit dem DimSing &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; sowie einem noch zu erfindenden Plural) sowie das ehemalige, im Volksmund aber längst zu &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; singularisorene, Pluraletantum &#039;&#039;Fressalien&#039;&#039;. Die Form &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; wäre in diesem Fall im Neutschen wie im Deutschen zweideustchig (mmU). &lt;br /&gt;
:::::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 19:50, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vereinigte Mehrzahl?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Problem mit der Einzahl von USA. Es mag ja in Ordnung sein, dass es mehrere Staaten gibt, welche vereinigt sind und damit zu ganz vielen gehören, aber das heisst doch nicht, dass ein einziger Staat allein nicht zu der Vereinigung gehört. Nur, weil man ihn nicht mit den anderen zusammen nennt, ist er doch nicht von der USA ausgeschlossen, oder? Meiner Meinung nach müsste entweder die Pluralform zu etwas wie &amp;quot;Staat der USA&amp;quot; oder die Singularform geändert werden. Einfach nur SA als Staat von Amerika geht ausserdem nicht, weil nicht alle Staaten von Amerika zu den USA gehören und damit Missverständnisse auftauchen könnten. Besteht hier Handlungsbedarf? Und wenn, was muss gemacht werden? Ich möchte erst ganz sicher sein, bevor ich etwas ändere. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 18:30, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe – USA ist doch zunächst einmal eine plurale Tante, daher muss es &amp;quot;von den USA ausgeschlossen&amp;quot; heißen und nicht &amp;quot;von der USA ausgeschlossen&amp;quot;. Falls Du meinst, dass man eine singende Tante für die einzelnen Staaten braucht, die zu den USA gehören, dann stimme ich Dir zu. Wie wäre es mit &amp;quot;USUM&amp;quot;? Die Formen verhielten sich wie &amp;quot;Visum&amp;quot; und &amp;quot;Visa&amp;quot;, und wenn man alle Mitgliedsstaaten bezeichnet, dann sind es eben &amp;quot;die USA&amp;quot; bzw. &amp;quot;alle USA&amp;quot;. Ich bin jetzt zu faul, nachzugucken, ob die Form nicht schon in unserer singenden Tantenliste auftaucht.--[[Benutzer:Agricola|Agricola]] 19:07, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gut. Bei den USA hab ich wirklich gepennt. Aber sonst habe ich genau das gemeint. Die Form steht noch nicht in der Liste der singenden Tanten. &amp;quot;USUM&amp;quot; ist nicht richtig, weil USA eine Abkürzung ist. Man müsste so etwas wie &amp;quot;SUSA&amp;quot; oder &amp;quot;USAS&amp;quot;, also state of the United States of America oder United States of America&#039;s state bilden. Mein persönlicher Favorit ist aber &amp;quot;SUSA&amp;quot;. Ausserdem können bei USAS Missverständnisse auftauchen, denn wer den ganzen Text nicht kennt, könnte meinen, dass gleich mehrere USAs existieren. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:11, 14. Apr. 2009 (CEST) (Update: --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:22, 14. Apr. 2009 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schönere Eingeweide ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo miteinander,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;das Eingeweide&amp;quot; als Singular zu &amp;quot;die Eingeweide&amp;quot; enbefriedigt mich wegen der Hiemapfunn (leider keine Assoziation) der beiden Wörter so maßlos, dass ich nun als neuen, verborßenen Singular &amp;quot;das Eingewei&amp;quot; vorzuschlagen die Stirn habe. Proteste?--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 12:11, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Von meiner Seite non protest. Protsuntne von anderer Seite?--[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 13:20, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Protnessum. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:40, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Was so viel heißt wie: Non prossum (&amp;lt; prot-sum). Also ich bin dafür. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:44, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwächelnde Singulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Verben sind echt stark! Leider lässt sich das von den Singularen nicht sagen. Meist wird von einem Plural auf -en einfach ein femininer Singular auf -e gebolden. So wie man es allenthalben als Singular-Neubildungen von den in großer Pluralität vorkommenden Dingen liest: die Bakterie, die Bazille, die Vire, die Galaxie. Aber wie sagt der Oberlehrer?: das Bakterium, der Bazillus, das Virus, die Galaxis! Aus letztgenannten Beispielen lassen sich Anregungen für starke Singulare gewinnen. Also: das Kostum, der Ferius. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:37, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Lateinische Standardendungen sind nicht inhärent besser als die deutsche Standardendung &#039;&#039;-e&#039;&#039;. Aber es stimmt, mehr Vielfalt durch ein paar mehr Usse, Ümmer und Issen bei den Singularen wären nicht verkohren. Bevorzugt üchte ich aber auf die tatsächliche lateinische Herkunft, vor deren Hintergrund gerade &#039;&#039;Ferius&#039;&#039; nicht übermäßig sinnvoll ist. &#039;&#039;Kostum&#039;&#039; kekünne hingehen, aber ich hänge an &#039;&#039;Koste&#039;&#039;. Statt &#039;&#039;Date&#039;&#039; kekünne man natürlich &#039;&#039;Datum&#039;&#039; sagen, allein, hier geht es gerade um die Bedautdifferenzur. So auch bei der &#039;&#039;Dolomite&#039;&#039;. Suchen wir weiter nach geiengenen Kandidaten. --[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 20:25, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
Habe nach Jahren wieder diese Website besoochen und mich wie auf dem Friedhof fiählen. Hier finde ich nun als Eintrag ein weiteres unrühmliches Beispiel für meinen Diskussionsbeitrag vom 23. Dez. 2009: &amp;quot;die Textilie&amp;quot;. Nicht besonders originell, und standardsprachlich &amp;quot;das Textil&amp;quot; ist deutlich schöner. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Buch|Diskussion]]) 15:03, 14. Mai 2020 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Singulare&amp;diff=8841</id>
		<title>Singulare</title>
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		<updated>2020-05-14T12:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: [Spaghetto] Rechtschreibung &amp;quot;Gnocco&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es gibt nicht nur Wörter, denen [[Plurale]] fehlen, im Gegenteil sind Wörter wie &#039;&#039;Eltern&#039;&#039; und &#039;&#039;Eingeweide&#039;&#039; bisher &#039;&#039;nur&#039;&#039; im Plural verbritten. Muss das so sein? Werden nicht heute auch viele Kinder von &#039;&#039;einem&#039;&#039; Elter erzogen, und hat es ein Metzger nicht auch häufig mit einem &#039;&#039;einzelnen&#039;&#039; Eingewei zu tun? Hier liefern wir die nötigen Formen, um aus scheinbar amorphen, pluralischen Massen einzelne Dinge herausziehen und benennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Neuer Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Plural&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;70%&amp;quot; | Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Aleute||die Aleuten||Die Hauptaleute ist Unalaska mit dem Hauptort und Flottenstützpunkt Dutch Harbor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Allure||die Allüren||Das sie verlangte nur von ihrem eigenen Personal bedient zu werden und nicht vom Hotelpersonal, war nur die kleinste Allure.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Alp|| die Alpen||ein Berg in den Alpen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Ande|| die Anden||ein Berg in den Anden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Annale|| die Annalen||Eine Annale ist eine chronologische Aufzeichnung von Ereignissen, die einen sehr beschränkten Zeitraum von, sagen wir mal, etwa maximal einem Jahr behandelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Anstalte|| die Anstalten||Trotz Weisung des Ministers machte der Direktor keine einzige Anstalte, geschweige denn Anstalten, in seiner Anstalt den „Tag der Anstalten“ zu veranstalten. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Antille|| die Antillen||Auf der Antille Curaçao wird seit dem 16. Jahrhundert der gleichnamige Likör hergestellt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Appalache|| die Appalachen||Mount Mitchell ist mit 2037 m die höchste Appalache. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ardann|| die Ardennen||Im Schnitt ist ein Ardann etwa 550 m hoch. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Azor|| die Azoren||Die Insel Corvo ist mit nur 17 Quadratkilometern der kleinste Azor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Bahama|| die Bahamas||Andros ist mit 5.957 km² die größte Bahama.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Baleare|| die Balearen||Unter den 17 deutschen Bundesländern befindet sich auch eine Baleare.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Baut|| die Bauten||Ein Baut in der Straße steht leer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Bautum|| die Bauten||Das bedeutendste Bautum der Neuzeit ist sicherlich die Sagrada Familia.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Baute|| die Bauten||Er wohnte in einer tristen Plattenbaute. [Baute = Duden, schweizerische Amtssprache; eigentlich ist „Bauten“ in der Tat nicht der Plural zu Bau, sondern zum in der Alltagssprache verschwundenen Wort Baute]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bedenk|| die Bedenken||Anfänglich hatte praktisch jeder diesen Bedenk.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Bermuda|| die Bermudas||Seit das Ungeheuer vom Bermuda-Dreieck ihm das linke Bein abgerissen hatte, brauchte Käpt’n Grach nur noch eine Bermuda.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dakot, die Dakotin|| die Dakota||In der Prärie traf ich einen Dakoten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Dardanelle|| die Dardanellen||Eine Dardanelle ist nur knapp zwei Kilometer breit, eine andere deren vier, eine dritte sechs. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Date|| die Daten||Lassen wir &#039;&#039;das Datum&#039;&#039; der Zeitmessung, sprechen wir in der Datenverarbeitung etc. von &#039;&#039;der Date&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: „Die einzige Date, die uns noch fehlt, ist die Versionsnummer.“&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Diäte|| die Diäten||Die Diäte – die Lohntüte für Politiker.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Dolomite|| die Dolomiten||Jede Dolomite ist eine Alpe, aber nicht jede Alpe ist eine Dolomite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Einfachkinn|| die Doppelkinne||Nach der Diät bildete sich bei der Erschlankten wieder das Einfachkinn aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Eingewei|| die Eingeweide|| –Was hast du denn da aus dem Huhn geholt?&amp;lt;br /&amp;gt; – Irgendein Eingewei, frag mich nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Einkunft|| die Einkünfte||Der Auftritt im „Savoy“ bescherte mir eine reiche Einkunft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Elter|| die Eltern||Als biologischer Fachbegriff schon vorhanden und auch der Alltagssprache wärmstens ans Herz zu legen. Wie auch „das Mitglied“, „das Opfer“ und „das Leut“ ist „das Elter“ nicht nur inhaltlich, sondern auch grammatisch geschlechtsneutral, sodass es eine der wenigen Personenbezeichnungen ist, die der sprachlichen Gleichstellung von Frau und Mann überhaupt keine Probleme bereiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Etesie|| die Etesien||Gerade ist mir hier auf Mykonos die erste Etesie um die Ohren gesulsen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Faro|| die Färöer||Der Flughafen liegt auf der Faro Vågø. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Faxum|| die Faxen||Als der Clown schon viele Faxen gemacht hatte, sprach er: „Eins hab ich noch!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Ferie|| die Ferien||Definitionsvorschlag: Eine Ferie = ein freier Tag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Finanze|| die Finanzen||Will man seine Finanzen ordnen, ist es oft zweckmäßig, mit einer einzelnen Finanze zu beginnen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Fisimatent|| die Fisimatenten||Mach keine Fisimatenten.| In Ordnung, ich beschränke mich auf einen Fisimatenten. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Flause|| die Flausen||Er hat ja sonst schon viel Unsinn im Kopf, aber diese Flause übertrifft alles bisher Dagewesene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Flip|| die Flips||Wirf mir mal ein Erdnussflip in den Mund!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Flip|| die Flips||Wirf mir mal &#039;nen Erdnussflip in den Mund!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Flitterwoche|| die Flitterwochen||Nach der pompösen Hochzeitsfeier reichte das Geld gerade mal für eine Flitterwoche. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Freiersfuß|| die Freiersfüße||Als Kriegsveteran konnte er nur noch auf einem Freierfuß wandeln. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die, das Fressal|| die Fressalien||Es nervt mich, Brad Pitt in jeder Szene mit einem Getränk oder einer Fressal in den Händen zu sehen. (In Analogie zu &#039;&#039;die, das Labsal&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Fressalie|| die Fressalien||Es nervt mich, Brad Pitt in jeder Szene mit einem Getränk oder einer Fressalie in den Händen zu sehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gebaud|| die Gebäude||Unser Gebaud hat einen 1200-Baud-Anschluss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Gebruder|| die Gebrüder||Jacob war der ältere Gebruder Grimm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Geschwist|| die Geschwister||Manche haben nur ein Geschwist, wieder andere gar keine Geschwister.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Gezeit|| die Gezeiten||Die Flut ist eindeutig die gefährlichere Gezeit.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Gliedmaß|| die Gliedmaßen||&lt;br /&gt;
Eine vom Übersetzer von &amp;lt;span style=&amp;quot;font-variant: small-caps;&amp;quot;&amp;gt;Monaldi u. Sorti&amp;lt;/span&amp;gt;s &#039;&#039;Imprimatur&#039;&#039; erfundene Alternative zur seltenen, aber im Wahrig aufgefiohrenen &#039;&#039;Gliedmaße&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Goldfischlo|| die Goldfischli||Manch Grissino scheint ein in die Länge gezogener Goldfischlo zu sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Grenadine|| die Grenadinen||Baliceaux ist eine kleine, unbewohnte Grenadine. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Haushaltsware|| die Haushaltswaren||Du hast doch nicht schon wieder eine Haushaltsware gekauft? Wir haben doch schon so viele Haushaltswaren! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Honoratior, die Honoratiora|| die Honoratioren, die Honoratiorae||Ein Honoratior nach dem anderen betrat das Podium, bis zuletzt sämtliche Honoratioren versammelt waren. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Ide|| die Iden||Die neunte Ide des Jahres 1752 wird mir immer in Erinnerung bleiben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Imponderabilie|| die Imponderabilien||Meine Amazonasexpedition barg nach den neuesten Nachrichten viele Imponderabilien. Noch eine Imponderabilie mehr und ich würde das Ganze abbrechen müssen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Innerei|| die Innereien||Von allen Innereien gibt es nur eine einzige Innerei, die mir schmeckt: Leber. Und die nur in Form von Leberwurst. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Internum|| die Interna||Kaum ein Internum vermag aus dem verschwiegenen Zirkel der Freimaurer nach au&amp;amp;szlig;en zu dringen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Italie|| Italien||„Magst du Italien?“ „Die eine oder andere Italie mag ich schon, aber dass ich Italien generell möchte, kann ich von mir nicht behaupten.“ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Judaikum|| die Judaika||Herr Goldfarb war areligi&amp;amp;ouml;s: eine Kippa war das einzige Judaikum, das er besa&amp;amp;szlig;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Kanare|| die Kanaren||La Palma ist die grünste, El Hierro die kleinste und Lanzarote die reizvollste Kanare. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Karawanke|| die Karawanken||Der Hochstuhl ist die höchste Karawanke. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Karpas|| die Karpaten||Graf Dracula? Der wohnt auf dem finsteren Karpas gleich hinter dem Borgo-Pass. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kinkerlitzchen|| die Kinkerlitzchen||Dabei muss keineswegs das gesamte Produkt ein Kinkerlitzchen sein, ein (unnötiges) Einzelteil eines an sich unumstrittenen Gesamtproduktes (z. B. eines PKW), sowie ein einzelnes Merkmal (z. B. einer Software) kann ebenfalls unter diese Kategorisierung fallen. (aus der Wikipädie) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Klop|| die Kloppe||Der erste Klop war schon fürchterlich, die weiteren noch schlimmer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Knickerbock|| die Knickerbocker||Hups! Da riss die Hose entzwei und an jedem Bein hing jeweils nur noch ein Knickerbock. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Kolonialware|| die Kolonialwaren|| Eine Kolonialware ist zum Beispiel Kakao, eine andere Kaffee.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Komos|| die Komoren||Mohéli ist das kleinste Komos. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Konsort(e)|| die Konsorten||Kilian und Konsorten stärken Verben, der eine Konsort(e) mehr, der andere weniger.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Koste|| die Kosten||Das Eis war die happigste Koste heute Nachmittag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Kotelette|| die Koteletten||Heute morgen rasor ich mir aus Versehen eine Kotelette ab. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Kurile|| die Kurilen||Japan beansprucht die größte Kurile Etorofu sowie einige weitere Kurilen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Leut|| die Leute||Der Platz war voll von Leuten. Ich beschloss, eins von ihnen anzusprechen, um nach dem Weg zu fragen.&amp;lt;br /&amp;gt; (S. a. Bemerkung zu „das Elter“.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Lofos|| die Lofoten||Austvågøy ist ein Lofos, Moskenesøy auch. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Lyric|| die Lyrics||Ein Vers oder eine Passage aus dem Liedtext eines Popsongs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Machenschaft|| die Machenschaften||&amp;quot;Von all Ihren verwerflichen Machenschaften ist diese spezifische Machenschaft an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten!&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Maledive|| die Malediven||Auf der Maledive Hulhumalé befindet sich der einzige internationale Flughafen der Republik. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Malwine|| die Malwinen||Die Hauptstadt der Malwinen, Stanley, befindet sich auf der Malwine Ostfalkland. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Mariane|| die Marianen||Die Andersen Air Force Base befindet sich auf der Mariane Guam. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Maser|| die Masern||Sobald sich der erste Maser zeigt, besteht Ansteckungsgefahr. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Materialie|| die Materialien||In seiner Eigenschaft als Stoffklasse ist Holz freilich ein &#039;&#039;Material&#039;&#039;, aber in seiner Eigenschaft als z.B. Regalzutat könnte man es als die zentrale &#039;&#039;Materialie&#039;&#039; (neben weiteren wie Leim und Lack) bezeichnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Memoire|| die Memoiren||Definitionsvorschlag: Eine Memoire = eine Episode aus den Memoiren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Merite|| die Meriten||Viele haben sich um die GSV verdient gemacht, aber manche haben nur eine einzige Merite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Militarium|| die Militaria||Mit dem Säbel hielt er sein erstes Militarium in den Händen - der erste Schritt auf dem Weg zu einer Karriere als großer Militaria-Sammler. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mobel|| die Möbel||Es gibt zwar den etwas seltsam klingenden Singular &#039;&#039;Möbel&#039;&#039; und das Behelfswort &#039;&#039;Möbelstück&#039;&#039;, aber dieser Singular scheint überzeugender.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Moleste|| die Molesten||Die Arbeit verloren, das Finanzamt will Geld, Stress mit der Freundin ... eine Moleste nach der anderen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Molukke|| die Molukken||Ternate ist die Hauptmolukke des nördlichen Teils, Ambon die Hauptmolukke des südlichen Teils der Molukken. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Monet|| die Moneten||Ein Geldstück oder -schein. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Mononesie|| Polynesien||Rapa Nui ist ist die einsamste Mononesie des Inselstaates.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Monokot|| die Trikots||Die drei Tänzer, die die Musketiere darstellten, trugen jeder ein eigenes Monokot.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Mos|| Mores||- Wart, dich werd ich Mores lehren!&amp;lt;br /&amp;gt; - Nein, Vati, bitte nicht!&amp;lt;br /&amp;gt; - Na gut, heute nur einen Mos! Aber den ohne Widerspruch!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Niederland|| die Niederlande||Das Niederland Holland wird alleweil mit den ganzen Niederlanden gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Nipp|| die Nippes||Mir ist beim Staubwischen ein Nipp zu Bruch gegangen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Oster|| die Ostern||„Frohe Ostern!“ „Na ja, leider habe ich am Ostersonntag 8 Stunden zu arbeiten.“ „Na, aber den Montag hast du frei? Dann wünsche ich dir wenigstens ein frohes Oster.“ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Penas|| die Penaten||Hartzus Vierus war so arm geworden, dass ihm nicht nur keine Penunze, sondern auch nur noch ein Penas verblieb. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Pimpernelle|| die Pimpernellen||Wenn dieser Stau noch weiter geht, krieg ich noch die Pimpernellen. Mit jedem Kilometer wird eine Pimpernelle dazukommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Philippine|| die Philippinen||Die Philippine Luzón ist die Hauptinsel des Archipels. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Pomme|| die Pommes||Ein frittiertes Kartoffelstäbchen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Präliminarie|| die Prälimiarien||Die Vorbereitung der Vertragsverhandlungen war schon weit fortgeschritten. Es musste nur noch eine Präliminarie erledigt werden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Prulg|| die Prügel||Nach dem ersten Prulg empfahl er: „Hau ab, sonst setzt es weitere Prügel.“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Pyrenäe|| die Pyrenäen||Bei der Tour de France kann eine einzige Pyrenäe über Sieg oder Niederlage entscheiden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rank|| die Ränke||Er schmiedete seine Ränke. Ein Rank war zum Beispiel die geschickte Lüge über Marcello und Katharina.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Rötel|| Röteln||Als sie die erste Rötel sah, fiel ihr siedendheiß ihre schlampige Impfpolitik ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Salomone|| die Salomonen||Die Hauptstadt Honiara liegt auf der Salomone Guadalcanal. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Sang|| die Senge||Jetzt gibt’s Senge! Jeder Sang soll dir eine Lehre sein!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Saturnal|| die Saturnalien||Das frühe Christentum erklärte kurzerhand ein Saturnal zum Weihnachtsfest. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Scampus|| die Scampi||Die Scampi waren sehr lecker, allein ein einzelner Scampus erschien mir verbrannt.&amp;lt;br/&amp;gt;Einen Scampus nach dem anderen spülte er mit Schampus hinunter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schlich|| die Schliche||Nachdem ich ihm auch auf diesen Schlich gekommen war, hatte ich ihn völlig durchschauen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Schwedische Gardine|| die Schwedischen Gardinen||ein einzelner Gitterstab&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Seychelle|| die Seychellen||Mahé ist nicht nur die größte, sondern mit dem 905 Meter hohen Morne Seychellois auch die höchste Seychelle. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spaltz|| die Spätzle||Beim Schmälzen der Spätzle fiel ein einziger Spaltz unentdocken über den Pfannenrand und blieb roh. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Spaghetto|| die Spaghetti||Magst Du noch Nudeln? Nein, danke ich schaffe kein einziges Spaghetto mehr (auch kein Fusillo, Gnocco oder Maccarono). &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spas|| die Spesen||Definitionsvorschlag: Ein Spas = ein Posten auf einer Spesenrechnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Sperenzchen|| die Sperenzchen||Von seinen vielen Sperenzchen fand ich das letzte Sperenzchen am überflüssigsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Sperenzie|| die Sperenzien||Wenn ihr auch nur noch eine Sperenzie macht, fliegt ihr raus! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das olympische Spiel|| die olympischen Spiele||Grammatisch zwar vorhanden, aber nicht gebräuchlich: Das olympische Spiel. Ein bekanntes o. S. ist Hammerwerfen, das aufgrund der Vielzahl geworfener Hämmer eigentlich Hämmerwerfen heißen müsste. Analog auch diverse Leicht- und Schwerathletiken wie z.B. Speerewurf, Diskenwurf und Gewichteheben, aber auch Hindernissereiten und Bögenschießen, wogegen es sich beim Barren um eine Einzeldisziplin des Geräteturnens, also um Gerät-Turnen handelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Sporade|| die Sporaden||Auch auf der kleinsten Sporade wird nicht nur sporadisch Griechisch gesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Streitkraft|| die Streitkräfte||Bis du bei der Luftwaffe? Nein, bei der Marine – der schwimmenden Streitkraft. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Textilie|| die Textilien||Man sieht zwanzig Jahre jünger aus, höchst bedauerlicherweise jedoch ausschließlich an den Körperstellen, die von der gutmütigen Textilie bekleidet sind. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Trivium|| die Trivia||- Dein Allgemeinwissen ist erstaunlich. Weißt du auch Trivia über Helmut Kohl?&amp;lt;br/&amp;gt;- Nein, leider nur ein Trivium!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Trope|| die Tropen||- Ich habe gehört, Sie sind in die Tropen gefahren?&amp;lt;br/&amp;gt;- Ach, das ist übertrieben. Es war eher nur eine Trope.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Trum|| die Trümmer||Sagte ich nicht, du solltest alle Trümmer wegräumen? Dort liegt doch aber noch ein Trum!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Umschweif|| die Umschweife||Nach einem letzten Umschweif kam er endlich zum Punkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unsereins|| Unserzwei, Unserdrei...||Der Arten hat Unserdrölfzig viele, doch nur Unsereins weiß um den Unterschied bescheid.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Umschweif|| die Umschweife||Leo machte noch einen letzten Umschweif, aber dann kam er zum Punkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Umtrieb|| die Umtriebe||Ein Bändchen mit harmloser Natur- und Liebeslyrik landet als staatsfeindlicher Umtrieb vor Gericht. &amp;lt;cite&amp;gt;Schwäbisches Tagblatt&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Unbilde|| die Unbilden||Unter all den Unbilden des Wetters war dieser Regenschauer nur eine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der SA oder das USUM|| die USA||Minnesota ist ein SA (State of America) bzw. ein USUM.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Viktual|| die Viktualien||einzelnes Lebensmittel, z.B. Reiskorn, Bohne, Salatblatt, Haselnuss…&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Vogas|| die Vogesen||Bergwandern? Und, wo gehse? Auffen höchsten Vogas?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wechseljahr|| die Wechseljahre||Ganz ohne Hitzewallungen überstand sie ihr erstes Wechseljahr. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Windpocke|| die Windpocken||Nach wochenlanger Krankheit verunziert jetzt nur noch einzelne einzige Windpocke ihren Körper. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Wirre|| die Wirren||Das Dokument ging in einer kurzen Wirre des 30jährigen Krieges verloren. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zeitlauft|| die Zeitläufte||Der Siebenjährige Krieg war ein schwieriger Zeitlauft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Zinse|| die Zinsen||Denn hat man nur ein Geld oder ähnlich wenig auf dem Konto, so gibt es auch bloß eine Zinse.&lt;br /&gt;
Und da erzähle mir keiner was vom Zins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Zore|| die Zores||An ihren Mundwinkeln konnte ich genau erkennen, dass sie seit heute morgen von einer neuen Zore geplagt wurde.&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;Zores&#039;&#039; - ist das wie das jiddische &#039;&#039;zorót&#039;&#039; noch Plural? Oder ist es im Deutschen zu einem Singularetantum geworden? Die Sprachgefühle gehen auseinander, doch ein Numerus fehlt in jedem Fall.)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Spaß man weiterhin mit Singulären und Plurälen haben kann, führt Ku in der Geschichte [[Singupluralis]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=5108</id>
		<title>Starke Verben/E</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=5108"/>
		<updated>2012-10-26T12:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: Kommentar zu &amp;quot;erren&amp;quot;: Ablautung statt Umlautung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ebayen,, eboy, eböye,, egeboyen&lt;br /&gt;
ebnen, imbt, omb, ombe, imb, geomben, K&lt;br /&gt;
  Widerstand ist zwecklos – der nasale Konsonant wird assimiloren.&lt;br /&gt;
edieren,, editor, editöre,, editoren, I&lt;br /&gt;
eggen, iggt, agg, ügge, igg, geoggen&lt;br /&gt;
ehelichen,, ahalach, ähäläche,, uhelochen, Z&lt;br /&gt;
ehren,, ohr, öhre,, geohren&lt;br /&gt;
eichen,, ich, iche,, geichen&lt;br /&gt;
eiern,, ier, iere,, ge&amp;amp;middot;ieren&lt;br /&gt;
eifern, irft, orf, örfe, irf, ge&amp;amp;middot;irfen, K&lt;br /&gt;
eignen,, ieng, iegne,, geiegnen&lt;br /&gt;
eilen,, iel, iele,, geielen&lt;br /&gt;
einäschern, ärscht ein, arsch ein, ärsche ein, ärsche ein, eingearschen, K&lt;br /&gt;
einbrocken,, brack ein, bräcke ein,, eingebracken&lt;br /&gt;
einbuchten, bücht ein, bocht ein, böchte ein,, eingebachten&lt;br /&gt;
einbürgern, burgert ein, briarg ein, briärge ein, burger ein, eingebriurgen, D1K&lt;br /&gt;
einchecken,, chuk ein, chüke ein,, eingechocken, &lt;br /&gt;
eindosen,, dus ein, düse ein,, eingedusen&lt;br /&gt;
einen,, ien, iene,, geienen&lt;br /&gt;
einflößen, 2./3. flisst ein, flass ein, flässe ein, fliss ein, eingeflußen&lt;br /&gt;
eingemeinden,, gemiend ein, gemiende ein,, eingeminden&lt;br /&gt;
einheimsen,, hiems ein, hiemse ein,, eingehiemsen&lt;br /&gt;
einigeln,, ienalg, ienälge,, geienelgen, VZK&lt;br /&gt;
  analog einigen (das natürlich völlig anders betonen wird, das ist das Verrückte)&lt;br /&gt;
einigen,, ienag, ienäge,, geienegen, Z&lt;br /&gt;
einkerkern, krirkt ein, krark ein, krürke ein, krirk ein, eingekrorken, K2&lt;br /&gt;
einlullen,, lul ein, lüle ein,, eingelulen, O1&lt;br /&gt;
einnischen,, nasch ein, näsche ein,, eingeneschen&lt;br /&gt;
einrenken,, rank ein, ränke ein,, eingeranken&lt;br /&gt;
einsacken,, suck ein, sücke ein,, eingesucken&lt;br /&gt;
einschüchtern,, schiorcht ein, schiörche ein,, eingeschiorchten, D1K&lt;br /&gt;
einseifen,, siff ein, siffe ein,, eingesiffen&lt;br /&gt;
eintüten, 2. tuttst ein&amp;lt;br/&amp;gt;3. tutt ein, tiöt ein, tiäte ein, tutt ein, eintiäten, D2&lt;br /&gt;
einverleiben, erleibt einv, erlieb einv, erliebe einv, erleibe einv, einverlieben, P4&lt;br /&gt;
einwilligen,, wallog ein, wällöge ein,, eingewallogen, Z&lt;br /&gt;
eisen,, ies, iese,, ge·iesen&lt;br /&gt;
eitern,, irt, irte,, geirten, K&lt;br /&gt;
ekeln, ilkt, alk, älke, ilk, geolken, K&lt;br /&gt;
elfteln,, allft, öllfte,, geollften, K&lt;br /&gt;
empören,, empor, emp&amp;amp;oelig;re,, emporen&lt;br /&gt;
enden,, andte,, , geandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
engen,, ing, inge, ingo, beignet, V&lt;br /&gt;
  Aus der Enge werden zwei Eigennamen und ein Gebäck. Sehr schick. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
entbehren,, entbohr, entböhre,, entbohren&lt;br /&gt;
entblättern,, entnuld, entnülde,, entwolden, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;entnadeln&#039;&#039; und &#039;&#039;entwedeln&#039;&#039; – Nadel und Wedel sind die Blatt-Pendants der Nacktsamer und Farne&lt;br /&gt;
entblößen,, entbloß, entblüße,, entblußen&lt;br /&gt;
entern, 2. irrntst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irrntt, arrnt, ürrnte, irrnt, georrnten, K&lt;br /&gt;
  Das die Dynamik des Enterns verlautbarende -&#039;&#039;rr&#039;&#039;- disambiguiert zugleich &#039;&#039;entern&#039;&#039; und &#039;&#039;ernten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
entfachen,, entfuch, entfüche,, entfuchen&lt;br /&gt;
entfernen,, entfarn, entförne,, entfornen&lt;br /&gt;
entgleisen,, entglies, entgliese,, entgliesen&lt;br /&gt;
entgraten,, entgriet, entgriete,, entgraten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geraten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entgräten,, entgriat, entgriüte,, entgriaten, D3&lt;br /&gt;
enthüllen,, entholl, enthölle,, enthollen&lt;br /&gt;
entkräften, 2. entkriftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. entkrift, entkraft, entkrüfte, entkrift, entkroften&lt;br /&gt;
entlarven, entlirvt, entlurv, entlürve, entlirv, entlurven&lt;br /&gt;
entmannen,, entmnn, entmnne,, entmnnen, V&lt;br /&gt;
  Durch tilgenden Ablaut ist dieses Verb wie kastroren. Stärke bedeutet das trotzdem.&lt;br /&gt;
entmündigen,, entmondag, entmöndäge,, entmondegen, Z&lt;br /&gt;
entpuppen,, entdaswar, entdäswär,, entpudelskernen, V&lt;br /&gt;
  DAS entpuppt sich als des Pudels Kern!&lt;br /&gt;
entrümpeln, entrumpelt, entrialmp, entriälmpe, entrumple, entrialmpen, D1K&lt;br /&gt;
entschädigen,, entschadog, entschädöge,, entschodagen, Z&lt;br /&gt;
entziffern, entzirfft, entzarff, entzürffe, entzirff, entzorffen, K&lt;br /&gt;
entzweien,, entzwie, entzwië,, entzwiën&lt;br /&gt;
erbarmen, erbirmt, erborm, erbörme, erbirm, erbormen&lt;br /&gt;
erben, irbt, arb, ürbe, irb, georben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erbittern,, erbartt, erbärtte,, erbortten, K&lt;br /&gt;
erblassen,, erbluss, erblüsse,, erblussen&lt;br /&gt;
erbosen, 2./3. erböst, erbies, erbiese, erbös, erbosen&lt;br /&gt;
erden, 2. irst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ird, ard, ürde,, georden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erdolchen,, erdielch, erdielche,, erdielchen, K&lt;br /&gt;
erdreisten,, erdriss, erdrisse,, erdrissen&lt;br /&gt;
ereignen, eringt, erung, erünge, ering, erungen, K&lt;br /&gt;
ereilen,, eriel, eriele,, erielen&lt;br /&gt;
erfrechen, erfricht, erfrach, erfräche, erfrich, erfrochen&lt;br /&gt;
  Die Gesellschaft zur Stärkung der Verben lehnt jede Haftung für eventuelle Rachenschäden beim Durchkonjugieren ab.&lt;br /&gt;
erfrischen,, erfrosch, erfrösche,, erfroschen&lt;br /&gt;
ergänzen, 2. erginz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt; 3. erginzt, ergänznentatir, ergönze, erginz, ergonznentatoren, V&lt;br /&gt;
  Das Verb ergänzen wird um einige Nachwüchse ergonznentatoren&lt;br /&gt;
ergattern, ergirttt, ergurtt, ergürtte, ergirtt, ergortten, K&lt;br /&gt;
ergaunern,, ergorn, ergörne,, ergornen, K&lt;br /&gt;
ergötzen,, ergotz, ergätze,, ergotzen&lt;br /&gt;
ergrimmen,, ergramm, ergrämme,, ergrommen&lt;br /&gt;
ergründen,, ergrund, ergrönde,, ergronden&lt;br /&gt;
erheitern,, erhirt, erhirte,, erhirten, K&lt;br /&gt;
erhellen, erhillt, erholl, erhölle, erhill, erhollen&lt;br /&gt;
erhitzen,, erhaß, erhäße,, erhessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erhöhen,, erhåh, erhœhe,, erhohen&lt;br /&gt;
erinnern,, erornn, erörnne,, erornnen, K&lt;br /&gt;
erkälten (sich),, 1. rkltmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rklstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rklts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkltn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rklt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktlns’ch, 1. rkljtmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rkljstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rkljts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkljtn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rkljt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktjlns’ch, rklt’tch, rkltn, V&lt;br /&gt;
  Liegt das Erkälten erst einmal in der Vergangenheit, herrscht Heiserkeit und Vokalverlust. Das Reflexivpronomen verschmilzt mit der Verbform. An einen Vokal ist auch nicht im Konjunktiv zu denken, aber einen zusätzlichen Gleitlaut – &#039;&#039;j&#039;&#039; – kriegt man gerade noch artikuloren.&lt;br /&gt;
erklären,, erklur, erklüre,, erkluren&lt;br /&gt;
erkühnen,, erkuhn, erköhne,, erkuhnen&lt;br /&gt;
erkundigen,, erkondag, erköndäge,, erkondegen, Z&lt;br /&gt;
erlauben,, erlub, erlübe,, erluben&lt;br /&gt;
erläutern,, erliurt, erliürte,, erliurten, KD&lt;br /&gt;
erledigen,, erladog, erlädöge,, erladogen, Z&lt;br /&gt;
erleichtern,, erlircht, erlirchte,, erlirchten, K&lt;br /&gt;
ermatten,, ermott, ermötte,, ermotten&lt;br /&gt;
ermöglichen,, ermoglach, ermögläche,, ermoglochen, Z&lt;br /&gt;
ermüden, ermudet, ermiöd, ermiäde, ermud, ermiäden, D2&lt;br /&gt;
ermuntern,, ermornt, ermörnte,, ermornten&lt;br /&gt;
ermutigen,, ermotag, ermötäge,, ermotegen, Z&lt;br /&gt;
erneuen,, ernu, ernü,, ernun&lt;br /&gt;
erneuern, ernrout, ernruia, ernrüiä, ernrou, ernruion, TK&lt;br /&gt;
erniedrigen,, ernardog, ernärdöge,, ernardorgen, ZK&lt;br /&gt;
ernten, irntt, arnt, ürnte, irnt, geornten&lt;br /&gt;
ernüchtern, ernurcht, erniorcht, erniörchte, ernurcht, erniorchten, D1K&lt;br /&gt;
erobern,, erorb, erörbe,, erorben, K&lt;br /&gt;
erörtern,, rerort, rerörte,, rerorten, K&lt;br /&gt;
  Eine Doppel-r-Bildung wäre zwar hinnehmbar, aber es ist lustiger, das r an den Anfang zu verschieben.&lt;br /&gt;
erquicken,, erquak, erquäke,, erquucken&lt;br /&gt;
erren (statt &#039;&#039;irren&#039;&#039;), 2. irrst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irrt, ar, äre, irr, gegerren, V&lt;br /&gt;
  In diesem experimentellen Stork analog &#039;&#039;essen&#039;&#039; wurde der Infinitivstamm so gearndt, dass er zum bereits geläufigen Präsensstamm mit &#039;&#039;i&#039;&#039; ablautet.&lt;br /&gt;
erröten,, errot, err&amp;amp;oelig;te,, erroten&lt;br /&gt;
erschlaffen, erschläfft, erschluff, erschlüffe, erschläff, erschlaffen&lt;br /&gt;
erschöpfen,, erschapf, erschäpfe,, erschapfen&lt;br /&gt;
erschüttern, erschuttert, erschiartt, erschiärtte, erschuttere, erschiartten, D1K&lt;br /&gt;
erschweren,, erschwar, erschwäre,, erschwuren&lt;br /&gt;
erstarken, erstirkt, erstork, erstörke, erstirk, erstorken&lt;br /&gt;
erstarren, erstärrt, ersturr, erstürre, erstärr, erstarren&lt;br /&gt;
erstatten,, erstott, erstötte, erstitt, erstotten&lt;br /&gt;
ersticken,, erstock, erstöcke,, erstocken&lt;br /&gt;
ertauben,, ertob, ertöbe,, ertoben&lt;br /&gt;
ertüchtigen, ertuchtigt, ertiachtog, ertiächtöge, ertuchtig, ertiuchtogen, ZD1&lt;br /&gt;
erwähnen,, erwåhn, erwœhne,, erwåhnen&lt;br /&gt;
erweitern,, erwiert, erwierte,, erwúrten, K&lt;br /&gt;
erwidern,, erword, erwörde,, erworden, K&lt;br /&gt;
erzielen,, erzaul, erzäule,, erzaulen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=3629</id>
		<title>Starke Verben/E</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/E&amp;diff=3629"/>
		<updated>2010-01-01T15:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: erren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ebayen,, eboy, eböye,, egeboyen&lt;br /&gt;
ebnen, imbt, omb, ombe, imb, geomben, K&lt;br /&gt;
  Widerstand ist zwecklos – der nasale Konsonant wird assimiloren.&lt;br /&gt;
edieren,, editor, editöre,, editoren, I&lt;br /&gt;
eggen, iggt, agg, ügge, igg, geoggen&lt;br /&gt;
ehelichen,, ahalach, ähäläche,, uhelochen, Z&lt;br /&gt;
ehren,, ohr, öhre,, geohren&lt;br /&gt;
eichen,, ich, iche,, geichen&lt;br /&gt;
eiern,, ier, iere,, ge&amp;amp;middot;ieren&lt;br /&gt;
eifern, irft, orf, örfe, irf, ge&amp;amp;middot;irfen, K&lt;br /&gt;
eignen,, ieng, iegne,, geiegnen&lt;br /&gt;
eilen,, iel, iele,, geielen&lt;br /&gt;
einäschern, ärscht ein, arsch ein, ärsche ein, ärsche ein, eingearschen, K&lt;br /&gt;
einbrocken,, brack ein, bräcke ein,, eingebracken&lt;br /&gt;
einbürgern, burgert ein, briarg ein, briärge ein, burger ein, eingebriurgen, D1K&lt;br /&gt;
eindosen,, dus ein, düse ein,, eingedusen&lt;br /&gt;
einen,, ien, iene,, geienen&lt;br /&gt;
einflößen, 2./3. flisst ein, flass ein, flässe ein, fliss ein, eingeflußen&lt;br /&gt;
eingemeinden,, gemiend ein, gemiende ein,, eingeminden&lt;br /&gt;
einheimsen,, hiems ein, hiemse ein,, eingehiemsen&lt;br /&gt;
einigeln,, ienalg, ienälge,, geienelgen, VZK&lt;br /&gt;
  analog einigen (das natürlich völlig anders betonen wird, das ist das Verrückte)&lt;br /&gt;
einigen,, ienag, ienäge,, geienegen, Z&lt;br /&gt;
einkerkern, krirkt ein, krark ein, krürke ein, krirk ein, eingekrorken, K2&lt;br /&gt;
einlullen,, lul ein, lüle ein,, eingelulen, O1&lt;br /&gt;
einnischen,, nasch ein, näsche ein,, eingeneschen&lt;br /&gt;
einrenken,, rank ein, ränke ein,, eingeranken&lt;br /&gt;
einsacken,, suck ein, sücke ein,, eingesucken&lt;br /&gt;
einschüchtern,, schiorcht ein, schiörche ein,, eingeschiorchten, D1K&lt;br /&gt;
einseifen,, siff ein, siffe ein,, eingesiffen&lt;br /&gt;
eintüten, 2. tuttst ein&amp;lt;br/&amp;gt;3. tutt ein, tiöt ein, tiäte ein, tutt ein, eintiäten, D2&lt;br /&gt;
einverleiben, erleibt einv, erlieb einv, erliebe einv, erleibe einv, einverlieben, P4&lt;br /&gt;
einwilligen,, wallog ein, wällöge ein,, eingewallogen, Z&lt;br /&gt;
eisen,, ies, iese,, ge·iesen&lt;br /&gt;
eitern,, irt, irte,, geirten, K&lt;br /&gt;
ekeln, ilkt, alk, älke, ilk, geolken, K&lt;br /&gt;
elfteln,, allft, öllfte,, geollften, K&lt;br /&gt;
empören,, empor, emp&amp;amp;oelig;re,, emporen&lt;br /&gt;
enden,, andte,, , geandt, U&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;senden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
engen,, ing, inge, ingo, beignet, V&lt;br /&gt;
  Aus der Enge werden zwei Eigennamen und ein Gebäck. Sehr schick. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
entbehren,, entbohr, entböhre,, entbohren&lt;br /&gt;
entblättern,, entnuld, entnülde,, entwolden, VK&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;entnadeln&#039;&#039; und &#039;&#039;entwedeln&#039;&#039; – Nadel und Wedel sind die Blatt-Pendants der Nacktsamer und Farne&lt;br /&gt;
entblößen,, entbloß, entblüße,, entblußen&lt;br /&gt;
entfachen,, entfuch, entfüche,, entfuchen&lt;br /&gt;
entfernen,, entfarn, entförne,, entfornen&lt;br /&gt;
entgleisen,, entglies, entgliese,, entgliesen&lt;br /&gt;
entgraten,, entgriet, entgriete,, entgraten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;geraten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
entgräten,, entgriat, entgriüte,, entgriaten, D3&lt;br /&gt;
enthüllen,, entholl, enthölle,, enthollen&lt;br /&gt;
entkraften, 2. entkriftst&amp;lt;br/&amp;gt;3. entkrift, entkraft, entkrüfte, entkrift, entkroften&lt;br /&gt;
entlarven, entlirvt, entlurv, entlürve, entlirv, entlurven&lt;br /&gt;
entmannen,, entmnn, entmnne,, entmnnen, V&lt;br /&gt;
  Durch tilgenden Ablaut ist dieses Verb wie kastroren. Stärke bedeutet das trotzdem.&lt;br /&gt;
entmündigen,, entmondag, entmöndäge,, entmondegen, Z&lt;br /&gt;
entrümpeln, entrumpelt, entrialmp, entriälmpe, entrumple, entrialmpen, D1K&lt;br /&gt;
entschädigen,, entschadog, entschädöge,, entschodagen, Z&lt;br /&gt;
entziffern, entzirfft, entzarff, entzürffe, entzirff, entzorffen, K&lt;br /&gt;
entzweien,, entzwie, entzwië,, entzwiën&lt;br /&gt;
erbarmen, erbirmt, erborm, erbörme, erbirm, erbormen&lt;br /&gt;
erben, irbt, arb, ürbe, irb, georben&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sterben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erbittern,, erbartt, erbärtte,, erbortten, K&lt;br /&gt;
erblassen,, erbluss, erblüsse,, erblussen&lt;br /&gt;
erbosen, 2./3. erböst, erbies, erbiese, erbös, erbosen&lt;br /&gt;
erden, 2. irst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ird, ard, ürde,, georden&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erdolchen,, erdielch, erdielche,, erdielchen, K&lt;br /&gt;
erdreisten,, erdriss, erdrisse,, erdrissen&lt;br /&gt;
ereignen, eringt, erung, erünge, ering, erungen, K&lt;br /&gt;
ereilen,, eriel, eriele,, erielen&lt;br /&gt;
erfrechen, erfricht, erfrach, erfräche, erfrich, erfrochen&lt;br /&gt;
  Die Gesellschaft zur Stärkung der Verben lehnt jede Haftung für eventuelle Rachenschäden beim Durchkonjugieren ab.&lt;br /&gt;
erfrischen,, erfrosch, erfrösche,, erfroschen&lt;br /&gt;
ergänzen, 2. erginz(es)t&amp;lt;br/&amp;gt; 3. erginzt, ergonz, ergönze, erginz, ergonzen&lt;br /&gt;
ergattern, ergirttt, ergurtt, ergürtte, ergirtt, ergortten, K&lt;br /&gt;
ergaunern,, ergorn, ergörne,, ergornen, K&lt;br /&gt;
ergötzen,, ergotz, ergätze,, ergotzen&lt;br /&gt;
ergrimmen,, ergramm, ergrämme,, ergrommen&lt;br /&gt;
ergründen,, ergrund, ergrönde,, ergronden&lt;br /&gt;
erheitern,, erhirt, erhirte,, erhirten, K&lt;br /&gt;
erhellen, erhillt, erholl, erhölle, erhill, erhollen&lt;br /&gt;
erhitzen,, erhaß, erhäße,, erhessen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
erhöhen,, erhåh, erhœhe,, erhohen&lt;br /&gt;
erinnern,, erornn, erörnne,, erornnen, K&lt;br /&gt;
erkälten (sich),, 1. rkltmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rklstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rklts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkltn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rklt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktlns’ch, 1. rkljtmch&amp;lt;br/&amp;gt;2. rkljstch&amp;lt;br/&amp;gt;3. rkljts’ch&amp;lt;br/&amp;gt;1. Pl.: rkljtn’ns&amp;lt;br/&amp;gt;2. Pl.: rkljt’tch&amp;lt;br/&amp;gt;3. Pl.: rktjlns’ch, rklt’tch, rkltn, V&lt;br /&gt;
  Liegt das Erkälten erst einmal in der Vergangenheit, herrscht Heiserkeit und Vokalverlust. Das Reflexivpronomen verschmilzt mit der Verbform. An einen Vokal ist auch nicht im Konjunktiv zu denken, aber einen zusätzlichen Gleitlaut – &#039;&#039;j&#039;&#039; – kriegt man gerade noch artikuloren.&lt;br /&gt;
erklären,, erklur, erklüre,, erkluren&lt;br /&gt;
erkühnen,, erkuhn, erköhne,, erkuhnen&lt;br /&gt;
erkundigen,, erkondag, erköndäge,, erkondegen, Z&lt;br /&gt;
erlauben,, erlub, erlübe,, erluben&lt;br /&gt;
erläutern,, erliurt, erliürte,, erliurten, KD&lt;br /&gt;
erledigen,, erladog, erlädöge,, erladogen, Z&lt;br /&gt;
erleichtern,, erlircht, erlirchte,, erlirchten, K&lt;br /&gt;
ermatten,, ermott, ermötte,, ermotten&lt;br /&gt;
ermöglichen,, ermoglach, ermögläche,, ermoglochen, Z&lt;br /&gt;
ermüden, ermudet, ermiöd, ermiäde, ermud, ermiäden, D2&lt;br /&gt;
ermuntern,, ermornt, ermörnte,, ermornten&lt;br /&gt;
ermutigen,, ermotag, ermötäge,, ermotegen, Z&lt;br /&gt;
erneuen,, ernu, ernü,, ernun&lt;br /&gt;
erneuern, ernrout, ernruia, ernrüiä, ernrou, ernruion, TK&lt;br /&gt;
erniedrigen,, ernardog, ernärdöge,, ernardorgen, ZK&lt;br /&gt;
ernten, irntt, arnt, ürnte, irnt, geornten&lt;br /&gt;
ernüchtern, ernurcht, erniorcht, erniörchte, ernurcht, erniorchten, D1K&lt;br /&gt;
erobern,, erorb, erörbe,, erorben, K&lt;br /&gt;
erörtern,, rerort, rerörte,, rerorten, K&lt;br /&gt;
  Eine Doppel-r-Bildung wäre zwar hinnehmbar, aber es ist lustiger, das r an den Anfang zu verschieben.&lt;br /&gt;
erquicken,, erquak, erquäke,, erquucken&lt;br /&gt;
erren, 2. irrst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irrt, ar, äre, irr, gegerren&lt;br /&gt;
  Warum soll immer der Infinitiv mit dem herkömmlichen Schwachverb übereinstimmen? Ein Beibehalt der häufigsten finiten Formen kekünne die Akzeptanz des Storks erhöhen! Ansonsten: analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;. &amp;lt;cite&amp;gt;PB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
erröten,, errot, err&amp;amp;oelig;te,, erroten&lt;br /&gt;
erschöpfen,, erschapf, erschäpfe,, erschapfen&lt;br /&gt;
erschüttern, erschuttert, erschiartt, erschiärtte, erschuttere, erschiartten, D1K&lt;br /&gt;
erschweren,, erschwar, erschwäre,, erschwuren&lt;br /&gt;
erstarken, erstirkt, erstork, erstörke, erstirk, erstorken&lt;br /&gt;
erstarren, erstärrt, ersturr, erstürre, erstärr, erstarren&lt;br /&gt;
erstatten,, erstott, erstötte, erstitt, erstotten&lt;br /&gt;
ersticken,, erstock, erstöcke,, erstocken&lt;br /&gt;
ertauben,, ertob, ertöbe,, ertoben&lt;br /&gt;
ertüchtigen, ertuchtigt, ertiachtog, ertiächtöge, ertuchtig, ertiuchtogen, ZD1&lt;br /&gt;
erwähnen,, erwåhn, erwœhne,, erwåhnen&lt;br /&gt;
erweitern,, erwiert, erwierte,, erwúrten, K&lt;br /&gt;
erwidern,, erword, erwörde,, erworden, K&lt;br /&gt;
erzielen,, erzaul, erzäule,, erzaulen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=3628</id>
		<title>Starke Verben/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/A&amp;diff=3628"/>
		<updated>2010-01-01T14:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: abebben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
aalen,, uul, üüle,, ge&amp;amp;middot;uulen&lt;br /&gt;
abbestellen, estellt abb, estoll abb, estölle abb, estelle abb, abbestollen, P4&lt;br /&gt;
abebben, 2. ibbst ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. ibbt ab, ab ab (!), äbe ab, ibb ab, abgegebben (!)&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;essen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abfanzgerln, 2. flärnzgest ab&amp;lt;br/&amp;gt;3. flärnzgt ab, flurnzg ab, flürnzge ab, flernzg ab, alb gefarnzgen, K3&lt;br /&gt;
abflauen,, flieb ab, fliebe ab,, abgeflauen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;hauen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
abhaken, häkt ab, huk ab, hüke ab, häk ab, abgehaken&lt;br /&gt;
abkanzeln, kilnzt ab, kulnz ab, külnze ab, kilnz ab, abgekulnzen, K&lt;br /&gt;
abkapseln, kilpst ab, kolps ab, kölpse ab, kilps ab, abgekalpsen, K&lt;br /&gt;
abknapsen,, knups ab, knüpse ab,, abgeknupsen&lt;br /&gt;
abkupfern,, kurpf ab, kürpfe ab,, abgekurpfen, K&lt;br /&gt;
abluchsen, lichst ab, lachs ab, lächse ab, lichs ab, abgelachsen&lt;br /&gt;
abmagern, mirgt ab, morg ab, mörge ab, mirg ab, abgemorgen, K&lt;br /&gt;
abmühen, muht ab, moh ab, möhe ab, muh ab, abgemohen&lt;br /&gt;
abpausen,, poss ab, pösse ab,, abgepossen&lt;br /&gt;
absahnen, sihnt ab, suhn ab, sühne ab, sihn ab, abgesuhnen&lt;br /&gt;
abschlaffen, schlifft ab, schloff ab, schlöffe ab, schliff ab, abgeschloffen&lt;br /&gt;
abschotten, schött ab, schat ab, schäte ab, schött ab, abgeschotten&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;kommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
absondern,, sarnd ab, särnde ab,, abgesornden, K&lt;br /&gt;
absorbieren,, aborbor, börbö,, orb, V&lt;br /&gt;
  Ähnlich wie Berthold &#039;&#039;verstummen&#039;&#039; verstummen ließ, lässt Karsten hier &#039;&#039;absorbieren&#039;&#039; sich selbst absorbieren. Zurück bleibt nur eine kleine Kugel, ein schwarzes Loch, sozusagen.&lt;br /&gt;
abstumpfen, stimpft ab, stampf ab, stämpfe ab, stimpf ab, abgestampfen&lt;br /&gt;
abverlangen, langt abver, lieng abver, lienge abver, lange abver, abverlangen, P2&lt;br /&gt;
abwracken, wrickt ab, wruck ab, wrücke ab, wrick ab, abgewrucken&lt;br /&gt;
abzweigen,, zwieg ab, zwiege ab,, abgezwiegen&lt;br /&gt;
achteln,, olcht, ölchte,, geolchten, K&lt;br /&gt;
achten, 2. ächtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ächt, iecht, iechte, ächt, geachten&lt;br /&gt;
ächten, 2. ichtst&amp;lt;br/&amp;gt;3. icht, ocht, öchte, icht, geochten&lt;br /&gt;
ächzen, ichzt, ochz, öchze, ichz, geochzen&lt;br /&gt;
ackern,, urck, ürcke,, ge·urcken, K&lt;br /&gt;
adeln, ilt, old, ölde, ild, geolden, K&lt;br /&gt;
administrieren,, administrator, administratöre,, administratoren, I&lt;br /&gt;
äffen,, uff, üffe,, geoffen&lt;br /&gt;
agitieren,, agentur, agentöre,, agenturen, I&lt;br /&gt;
ahnden,, uhnd, ühnde,, geuhnden&lt;br /&gt;
ähneln,, oln, ölne,, geolnen, K&lt;br /&gt;
ahnen,, uhn, ühne,, geuhnen&lt;br /&gt;
albern, irlbt, urlb, ürlbe, irlb, geurlben&lt;br /&gt;
alkoholisieren,, allyhoasor, allyhöasöre,, allyhösaloren, V&lt;br /&gt;
  Konjugation des steigenden Alkoholpegels mit Verwirreffekt&lt;br /&gt;
alligieren,, alligator, alligatöre,, alligatoren, V&lt;br /&gt;
altern, 2. irlst&amp;lt;br/&amp;gt;3. irlt, orlt, örlte, irlt, georlten, K&lt;br /&gt;
anbandeln, bilnt an, bolnd an, bölnde an, bilnd an, angebolnden, K&lt;br /&gt;
anberaumen, aumt anber, uum anber, üme anber, aume anber, anbergëumen, P2&lt;br /&gt;
ändern,, arnd, ürnde,, geornden, K&lt;br /&gt;
anecken, ickt an, ak an, äke an, ick an, angeocken&lt;br /&gt;
angeln, ilngt, olng, ölnge, ilng, geolngen, K&lt;br /&gt;
angliedern,, glard an, glärde an,, angeglarden, K&lt;br /&gt;
ängstigen, ingstigt, ongstag, öngstäge, ingstig, geongstegen, Z&lt;br /&gt;
anheimeln,, hielm an, hielme an,, angehielmen, K&lt;br /&gt;
anhimmeln, hilmmt an, halmm an, hälmme an, hilmm an, angehalmmen, K&lt;br /&gt;
animieren,, animator, animateure,, animatoren, V&lt;br /&gt;
ankern,, urnk, ürnke,, ge·urnken, K&lt;br /&gt;
ankreiden,, kried an, kriede an,, angekrieden&lt;br /&gt;
anmaßen, mißt an, muß an, müße an, miß an, angemaßen&lt;br /&gt;
anmäuerln, 2. mleirest an&amp;lt;br/&amp;gt;3. mleir(e)t an, mlor an, mlöre an, mleire an, angelmoren, K3&lt;br /&gt;
anöden,, od an, &amp;amp;oelig;de an,, angeoden&lt;br /&gt;
anprangern,, prienarg an, prienärge an,, anpranargen, AK6&lt;br /&gt;
anreichern,, rierchch an, rierchche an,, angerierchchen, K&lt;br /&gt;
anspornen, spirnt an, sparn an, spärne an, spirn an, angespornen&lt;br /&gt;
anstacheln, stilcht an, stolch an, stölche an, stilch an, angestolchen&lt;br /&gt;
anstiften,, stuft an, stüfte an,, angestuften&lt;br /&gt;
anstrengen, stringt an, strang an, stränge an, string an, angestrongen&lt;br /&gt;
antworten, wirt ant, wurt ant, würte ant, wirt ant, antgewurten, P&lt;br /&gt;
anvertrauen, traut anver, truh anver, trühe anver, traue anver, anvertrohen, P2&lt;br /&gt;
anwidern,, ward an, wärde an,, angewarden, K&lt;br /&gt;
anzetteln, 2. zilstt an&amp;lt;br/&amp;gt; 3. ziltt an, zoltt an, zöltte an, ziltt an, angezoltten, K&lt;br /&gt;
applizieren,, applikatur, applikatöre,, applikaturen, I&lt;br /&gt;
arbeiten, beitet ar, bitt ar, bitte ar, beite ar, argebitten, P&lt;br /&gt;
archivieren,, archivar, archivöre,, archivaren, I&lt;br /&gt;
ärgern, ärgirt, arg, ürrge, irger, gerorgen, V&lt;br /&gt;
  Wenn diese Formen Sie ärgern, haben Sie Recht, denn sie entstammen fünf verschiedenen Paradigmen: Duplex-Variante, Konsonantenausfall, Konsonantenverschiebung mit Doppelkonsonantenbildung, Sixpack-Stärkung und Konsonantenverschiebung an den Anfang.&lt;br /&gt;
argwöhnen, wöhnt arg, wahn arg, wühne arg, wöhne arg, arggewohnen, P&lt;br /&gt;
armieren,, armatur, armatöre,, armaturen, I&lt;br /&gt;
äschern, irscht, arsch, ürsche, irsch, georschen, K&lt;br /&gt;
äsen,, us, öse,, geosen&lt;br /&gt;
atmen,, umt, ümte,, ge·umten&lt;br /&gt;
atzen, itzt, utz, ütze, itz, geutzen&lt;br /&gt;
ätzen,, otz, ötzi,, geotzen&lt;br /&gt;
aufbauschen, bischt auf, busch auf, büsche auf, bisch auf, aufgebuschen&lt;br /&gt;
aufmandeln, milnt auf, molnd auf, mölnde auf, milnd auf, aufgemolnden, K&lt;br /&gt;
aufmascherln, mlärscht auf, mlursch auf, mlürsche auf, mlersch auf, aulfgemarschen, K3&lt;br /&gt;
aufmucken,, mock auf, möcke auf,, aufgemocken&lt;br /&gt;
aufpeppen, pippt auf, papp auf, päppe auf, pipp auf, aufgepeppen&lt;br /&gt;
aufpudeln,, danguld auf, dängülde auf,, aufgewlolfen, VZKK2&lt;br /&gt;
  Evolutive Konjugation mit den Stämmen von &#039;&#039;dingodeln&#039;&#039; und &#039;&#039;wölfeln&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufrappeln, rilppt auf, rulpp auf, rülppe auf,, aufgeralppen, K&lt;br /&gt;
auftischen,, tasch auf, täsche auf,, aufgetoschen&lt;br /&gt;
aufwiegeln,, walg auf, wälge auf,, aufgewalgen, K&lt;br /&gt;
äugeln,, ulg, ülge,, ge·ulgen, K&lt;br /&gt;
äugen,, ug, üge,, ge·ugen&lt;br /&gt;
auktionieren,, auktionator, auktionatöre,, auktionatoren, I&lt;br /&gt;
ausarten, ärt aus, urt aus, ürte aus, ärt aus, ausgearten, &lt;br /&gt;
ausbaldowern,, baldwur aus, baldwüre aus,, ausbaldworen, K&lt;br /&gt;
ausbeinen,, bien aus, biene aus,, ausgebienen&lt;br /&gt;
ausbeuten,, but aus, büte aus,, ausgebuten&lt;br /&gt;
ausbuchten,, bacht aus, bächte aus, bicht aus, ausgebochten&lt;br /&gt;
ausbüxen,, bux aus, büxe aus,, ausgebuxen&lt;br /&gt;
ausdünnen,, dunn aus, dünne aus,, ausgedunnen&lt;br /&gt;
ausfaden,, fode aus, fude aus,, ausgefoden&lt;br /&gt;
ausflippen,, flapp aus, fläppe aus,, ausgefluppen&lt;br /&gt;
aushändigen, hindigt aus, hondag aus, höndäge aus, hindig aus, ausgehondegen, Z&lt;br /&gt;
aushöhlen, hiehlt aus, hohl aus, höhle aus, hiehl aus, ausgehohlen&lt;br /&gt;
ausklügeln,, klulg aus, klülge aus,, ausgeklulgen, K&lt;br /&gt;
ausmerzen, mirzt aus, marz aus, mörze aus, mirz aus, ausgemorzen&lt;br /&gt;
ausmisten,, mast aus, mäste aus,, ausgemasten&lt;br /&gt;
ausrotten,, ratt aus, rätte aus,, ausgeratten&lt;br /&gt;
äußerln, 2. leireßt&amp;lt;br/&amp;gt;3. leirßt, lorß, lörße, leirß, gleorßen, K3&lt;br /&gt;
äußern,, urß, ürße, irß, georßen, K&lt;br /&gt;
ausufern,, orf aus, örfe aus,, ausgeorfen, K&lt;br /&gt;
auteln,, autor, autöre,, autoren, V&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=3622</id>
		<title>Rettet des Genitivs!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=3622"/>
		<updated>2009-12-30T17:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: /* Genitivus partitivus (grüne Kollektion) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Engagement der Gesellschaft zur Stärkung der Verben beschränkt sich nicht auf das Verbenstärken. Denn nicht nur starke Stammformen, sondern auch ganze grammatische Fälle sind vom Aussterben bedroht und schreien nach Rettung. Am deutlichsten zeigt sich das in der verbreiteten Unsitte, Präposition wie „wegen“ oder „während“ zunehmend mit dem Dativ zu benutzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsch:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen dem Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Richtig:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen des Unfalls passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch „Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ.“ greift hier nicht. Wir zeigen, wie’s richtig geht - denn es ist des hominis sapientis unwürdig, „würdig“ mit Dativ zu konstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die derzeit umfangreichste im Netz zu findende Auswahl von Präpositionen, Adjektiven, Adverbien, Verben und Wendungen, die mit Genitiv verwendet wurden, werden müssen, sollten oder &amp;amp;ndash; namhaften Vorbildern folgend &amp;amp;ndash; zumindest dürfen. Beispielsätze machen die Liste auch literarisch zu einem Hochgenuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | -seitig&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Blutentnahme erfolgt beugeseitig des Ellenbogengelenkes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abaxial&lt;br /&gt;
| Das abaxial des Hufkissens vorhandene gefäßführende Bindegewebe ist in den Hufen unterschiedlich stark entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aboral&lt;br /&gt;
| Wie weit aboral des makroskopischen distalen Tumorrandes liegt die Durchtrennungsebene des Mesorektums?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseiten&lt;br /&gt;
| Ich erwartete, über die entworfenen Beliebungen einen ausführlichen Bericht zu meiner Genehmigung zu erhalten, und würde, wenn eine gleiche abseiten eines wohllöblichen Magistrats erfolgt sein würde, darauf bestanden sein, daß das ganze Vorhaben einer Durchlauchtigsten Statthalterschaft einberichtet und höhere Sanktion erbeten worden wäre.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;August von Hennings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseits&lt;br /&gt;
| Er hielt sich zunächst etwas abseits des Trubels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abwärts&lt;br /&gt;
| Einige sprangen vor und bückten sich nach abwärts des Flusses, woher das Geheul erscholl.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abzüglich&lt;br /&gt;
| Unsere Einnahmen betragen abzüglich der Steuer 5 Millionen Dollar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achten&lt;br /&gt;
| Des Regens nicht achtend hängten wir die Wäsche an die Leine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achteraus&lt;br /&gt;
| Wird ein klar achteraus liegendes Boot überlappendes Leeboot innerhalb eines Abstandes von zwei seiner Rumpflängen zu einem Luvboot mit Wind von der gleichen Seite, darf es solange die Überlappung innerhalb dieses Abstands bestehen bleibt, nicht höher als seinen richtigen Kurs segeln, es sei denn, es segelt dadurch unverzüglich achteraus des anderen Bootes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Internationale Wettsegelbestimmungen (ISAF), Regel 17.1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achterlich&lt;br /&gt;
| Die Unterwanten, deren Püttings ebenfalls achterlich des Mastes montiert sind, ziehen den Mast im Salingabereich nach achtern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achtern&lt;br /&gt;
| Noch befand sich der Feind in unserem Kielwasser, achtern des Schiffes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achthaben&lt;br /&gt;
| Der Musikant geht spät nach Haus. / Begegnet ihm ein Wolf, o Graus. / Der hätt&amp;amp;rsquo; ihn sicher umgebracht. / Doch hatt&amp;amp;rsquo; er fein des Spielens acht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus der Sage &amp;amp;bdquo;Der Musiker in der Wolfsgrube am Badersberg&amp;amp;ldquo; aus Berga a.d. Elster&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Anbetracht&lt;br /&gt;
| Die &amp;amp;bdquo;Erklärung in Anbetracht der Niederlage Deutschlands und der Übernahme der obersten Regierungsgewalt hinsichtlich Deutschlands&amp;amp;ldquo; wurde am 5. Juni 1945 von den Vertretern der Siegermächte unterzeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anbetrachtlich&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Es war uns allen&amp;amp;ldquo;, schreibt der Toskaner, &amp;amp;bdquo;ausgenommen dem alten Herrn, wie ich anbetrachtlich des Funkelns in seinem Aug glaube, nicht gar mutig zu Sinne.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Otto Julius Bierbaum, Samalio Pardulus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anfangs&lt;br /&gt;
| Anfangs des 20. Jahrhunderts wurden Dudens Regeln für alle deutschen Länder als verbindlich erklärt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angelegentlich&lt;br /&gt;
| Mit dem strafprozessualen Adhäsionsverfahren eröffnet der Staat die Möglichkeit, angelegentlich des Strafverfahrens auch eine zivilrechtliche Verurteilung der Straftäter „in einem Zuge“ auszusprechen, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;§ 405 StPO&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Angesicht&lt;br /&gt;
| Als dem Vatermörder Paul Valence im Angesicht der Guillotine ein letztes Gläschen Schnaps angeboten wurde, lehnte er dankend ab: &amp;amp;bdquo;Wenn ich getrunken habe, weiß ich nicht mehr, was ich tue.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angesichts&lt;br /&gt;
| Angesichts des feindlichen Aufgebots befahl sie den taktischen Rückzug.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anhand&lt;br /&gt;
| Anhand dieser Blutproben können wir uns ein umfassendes Bild machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anklagen&lt;br /&gt;
| Er klagte mich des Scheckbetruges an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anlässlich&lt;br /&gt;
| Anlässlich des 50. Jubiläums hielt der Kultursenator eine Ansprache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich annehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm sich des Kindes liebevoll an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Ansehung&lt;br /&gt;
| Von den Pflichten des Lebens in Ansehung des Zustandes desselben.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Kant, Gesammelte Schriften, Bd. 27, Berlin 1978&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtig&lt;br /&gt;
| Als der Minister der Bilanzen ansichtig wurde, erlitt er einen Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtlich&lt;br /&gt;
| Ansichtlich des Bahnanschlusses auf der Landesgrenze ist in der am 16. November 1864 zwischen der vormaligen Königlich hannoverschen und der Königlich niederländischen Regierung abgeschlossenen Übereinkunft verabredet worden, daß…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dt. RGBl., Band 1875, Nr. 10, Seite 101 ff., Übereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die Herstellung einer Eisenbahn von Ihrhove nach Nieuwe Schans&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstatt&lt;br /&gt;
| Anstatt meiner Mütze fand ich eine Himbeere auf meinem Kopfe vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstelle&lt;br /&gt;
| Die saure Gurke wurde anstelle eines Vergasers verwandt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! antwortlich&lt;br /&gt;
| Antwortlich Ihres Schreibens teile ich Ihnen mit, dass wir Ihrem Antrag entsprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anziehen&lt;br /&gt;
| desselben knechts er sich an zogen hab &#039;&#039;(seinetwegen Klage geführt)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Monumenta Habsburgica&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! apikal&lt;br /&gt;
| Es ist wichtig, den exakten Präparationsrand und einen Bereich apikal der Präparationsgrenze genau in der Abformung wiederzugeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! arschlings&lt;br /&gt;
| Arschlings des Haupteinganges befand sich der Notausgang.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eine Art&lt;br /&gt;
| In der dritten Strophe soll eine Art mystischen Einverständnisses zwischen ihnen entstehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufgrund&lt;br /&gt;
| Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen musste das Projekt leider eingestellt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufseiten&lt;br /&gt;
| Er stand aufseiten der Revolutionäre.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufwärts&lt;br /&gt;
| Jede Playte hieng noch außerdem an zwey Ankerthauen, sowohl aufwärts als unterwärts des Stroms, welche aber, je nachdem das Wasser mit der Fluth stieg, oder mit der Ebbe sank, nachgelassen und angezogen werden konnten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Belagerung von Antwerpen durch den Prinzen von Parma in den Jahren 1584 und 1585&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausgangs&lt;br /&gt;
| Ausgangs der letzten Kurve überholte er den Führenden und setzte sich an die Spitze des Feldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausschließlich&lt;br /&gt;
| Alle wurden zum Feste eingeladen, ausschließlich der bösen Fee.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! außerhalb&lt;br /&gt;
| Sie hielten sich außerhalb des Gebäudes auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! auswärts&lt;br /&gt;
| Sie hielt vor einem Haus auswärts des Ortes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausweislich&lt;br /&gt;
| Ausweislich seiner Papiere ist er Deutscher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! axial&lt;br /&gt;
| Die Terminalvene zieht axial des Hufknorpels, erhält dort Äste des inneren venösen Plexus und wird als Vena digitalis lateralis bzw. medialis bezeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! backbords&lt;br /&gt;
| Im Hafen Porto Pedro kann man auch backbords der Einfahrt ankern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bar&lt;br /&gt;
| Kegeln ist etwas Gewöhnliches, bar jedes Stiles!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! basal&lt;br /&gt;
| Das Stammhirn liegt basal des Großhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedenken&lt;br /&gt;
| Ich habe mich zweier Wege bedacht, diesen Wunsch desto eher zu erreichen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lessing&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedienen&lt;br /&gt;
| Er bediente sich seines Schweizer Messers, um die Flasche zu öffnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürfen&lt;br /&gt;
| Das Projekt bedarf unseres aufopferungsvollen Einsatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürftig&lt;br /&gt;
| Der Genitiv ist des Rettens bedürftiger denn der Dativ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befinden&lt;br /&gt;
| Ich hab befunden des schweren Lastes der Sünden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Keisersberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißen&lt;br /&gt;
| Ich befliss mich der neuen Rechtschreibung, als ich dies schrieb.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißigen&lt;br /&gt;
| Sie befleißigt sich einer gehobenen Ausdrucksweise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befreien&lt;br /&gt;
| Ich war der Wankelmut des Glückes ganz befreit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begeben&lt;br /&gt;
| Ich begebe mich freiwillig meiner Touristen-Immunität.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begehren&lt;br /&gt;
| Sie begehrte in Unehren seiner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begierig&lt;br /&gt;
| Er war des Ruhmes begierig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begnaden&lt;br /&gt;
| o gnedigster herr und fürst, ich hoff ir wöllen mir des leibes begnaden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begnügen&lt;br /&gt;
| Das Volk begnügte sich nicht müßigen Zuschauens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Beckers (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GB02587 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich behelfen&lt;br /&gt;
| Sich des Eides behelfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erklärung des Landfriedens von 1522&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behelfs&lt;br /&gt;
| Der Boxer hieb seinen Gegner behelfs eines beherzten Faustschlages in die Ecke des Rings.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behilflich&lt;br /&gt;
| Ein Kaiser soll jedem seines Rechten behülflich sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Zinkgref&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behufs&lt;br /&gt;
| Die Konsuln wandten sich behufs der Abhülfe dieser Völkerrechtsverletzung an die Behörden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseitig&lt;br /&gt;
| Beiderseitig aller Gebäude befinden sich Hydranten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseits&lt;br /&gt;
| Beiderseits des Brunnens hielten finstere Gesellen Wache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseitig&lt;br /&gt;
| Bologna liegt beidseitig des Ärmelkanals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseits&lt;br /&gt;
| Beidseits des Flusses sah man viele Ausflügler.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bekennen&lt;br /&gt;
| Seine Söhne schämten sich seiner, in feigem Kreise umfingen sie das Haus, damit sie seiner nicht gewahr würden und sich nicht müßten seines Blutes bekennen vor den andern.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bekommen&lt;br /&gt;
| daz die keiserin lang nie mocht bechomen eines chindes&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gesta Romanorum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! belehren&lt;br /&gt;
| Ich belehrte sie der Thesen Kants.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;jemanden eines Besseren belehren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemächtigen&lt;br /&gt;
| Er bemächtigte sich des Oberkommandos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemeistern&lt;br /&gt;
| Ich bemeisterte mich meines Zornes und hub an ruhig zu sprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benebst&lt;br /&gt;
| Wahre eigentliche Abbildung Der Belagerung vor Peter-Waradein: Benebst des Türckischen Auffbruchs und schändlichen Flucht alldar.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bildbetitelung von 1694 (http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/7685/)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benötigt&lt;br /&gt;
| Zuschauer wurden durch Betrug und Gaukelspiel um ihr Geld gebracht, dessen sie doch bei diesen mangelhaften Zeiten selbst höchst benötigt sind.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Eisleber Tageblatt, 1936&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berauben&lt;br /&gt;
| Ich wollte sie nicht ihrer Träume berauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bergseits&lt;br /&gt;
| Bergseits der Straße wird seitens des Bauamtes keine weitere Baustelle zugelassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berichtet&lt;br /&gt;
| Die Steuerleute aber wissen sich&amp;lt;br /&amp;gt; Für großer Furcht nicht Rat und sind des Fahrens&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht wohl berichtet&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich berühmen&lt;br /&gt;
| Ich fürchte, meine Aktion kann sich keiner großen Erfolge berühmen.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Lisa Simpson&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschämen&lt;br /&gt;
| Diese Sache beschämt mich meines Bruders.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit der Präposition &#039;&#039;für&#039;&#039;, allerdings nicht wesentlich verbrittener.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschuldigen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Untreue beschuldigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich besinnen&lt;br /&gt;
| Als aber auch seine Jahre erfüllt waren (…), besann sich keiner im Volke mehr dessen, den das Land einst gerühmt mit den vier Namen der Tugend.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;sich eines Besseren besinnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! betreffs&lt;br /&gt;
| Betreffs unseres Anliegens haben wir von Ihnen noch keine Reaktion.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewegen&lt;br /&gt;
| got, der antlitzes sich bewac nâch menschen antlitze&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewusst&lt;br /&gt;
| Sie ist sich der Schwierigkeiten durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezichtigen&lt;br /&gt;
| Er ward des Mordes an seiner Frau bezichtigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beziehentlich&lt;br /&gt;
| Beziehentlich des Volkstribuns Tiberius Gracchus, zur Zeit und bei Gelegenheit seiner Ermordung auf dem Capitol, lauten des Asellio Worte folgendermaßen (…)&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Aulus Gellius, Attische Nächte, II. Buch, 13. Kapitel&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezüglich&lt;br /&gt;
| Bezüglich der weiteren Transaktionen gelten die vertraglichen Vereinbarungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bitten&lt;br /&gt;
| ich endarf in niht mêr heiles biten&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bloß&lt;br /&gt;
| aller vriuntschaft stâst du blôჳ&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bonerius, Der Edel Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! borgen&lt;br /&gt;
| daჳ ich der rede gegen ir sô lange borge&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Jakob von Warte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brauchen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„bedürfen“)&#039;&#039; Ich bin ein Landmann, brauche nicht des Helms.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Jungfrau von Orleans&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;(„Gebrauch machen von“)&#039;&#039; Wie, wenn wir sein jetzt brauchten in der Not?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brechen&lt;br /&gt;
| des brôtes si sament prâchen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wiener Genesis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! breit&lt;br /&gt;
| Sag ihm, dass ich mich nicht eines Fingers breit von dem Herrn Jesus hinwegbegeben werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Leo Perutz, Nachts unter der steinernen Brücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich brüsten&lt;br /&gt;
| Er brüstete sich seiner Erfolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bukkal&lt;br /&gt;
| Die Ohrspeicheldrüse liegt bukkal der Zunge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! cranial&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! danken&lt;br /&gt;
| Des wollen wir Gott danken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dauern&lt;br /&gt;
| Ach wie dauert mich der Zeit!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Günther (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GD00951 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! denken&lt;br /&gt;
| Aber er achtete ihrer nicht, und so verliefen sie sich bald und dachten seiner nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! diesseits&lt;br /&gt;
| Diesseits der Grenze grünt und blüht’s.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! distal&lt;br /&gt;
| Bei einem Großteil derartig verletzter Patienten lassen sich noch Pulse distal einer Aortenverletzung nachweisen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dorsal&lt;br /&gt;
| Dorsal der Chorda der Seescheiden befindet sich das Neuralrohr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dürsten&lt;br /&gt;
| Zuvor reizte mich des Fremden Gold, nun dürstet mich seines Blutes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Felix Dahn, Walther und Hildgund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ehren&lt;br /&gt;
| Wo man solchen Sang nun thut, des sind die Falschen geehret.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzifal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingangs&lt;br /&gt;
| Die eingangs Ihrer Rede gemachten Äußerungen will ich überhört haben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingedenk&lt;br /&gt;
| Eingedenk seiner hohen Verdienste sah man von einem Disziplinarverfahren ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich einig sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Kaufs einig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich eins sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Handels eins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einschließlich&lt;br /&gt;
| Die Wertsachen werden auf den Tisch gelegt, einschließlich aller Uhren!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einwärts&lt;br /&gt;
| Der Straßenverkehr einwärts des Ortsbezirkes muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ende&lt;br /&gt;
| Den Schuster finden Sie ende der Straße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entäußern&lt;br /&gt;
| Die Schulbildung entäußerte sich des scheinbar Überflüssigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbehren&lt;br /&gt;
| Dieses so genannte Konzept entbehrt jedes vernünftigen Ansatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbinden&lt;br /&gt;
| Sie wurde einer gesunden Tochter und aller dienstlichen Pflichten entbunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblöden&lt;br /&gt;
| Drei Jahre lang entblödete er sich nicht der dümmsten Mutprobe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblößen&lt;br /&gt;
| und er ging usz in den hof und wolte sich seins wassers entplöszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entbrechen&lt;br /&gt;
| Was Weise hat sie dann des Lebens sich entbrochen?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Opitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbürden&lt;br /&gt;
| hier hat meine seele rast, / hier ist sie der still ergeben / und entbürdet aller last.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;LEUCOLEONS Galamelite 148&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! enterben&lt;br /&gt;
| Er enterbte ihn seines Anteils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entfremden&lt;br /&gt;
| Träumend begegnet sich das Ich seiner entfremdet und von seiner Umwelt isoliert, als ein Wesen ohne eigene Identität, ohne die eigenen vier Wände.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Irmela von der Lühe, Träume vom Terror, in: Dichterisch denken - Hannah Arendt und die Künste, Göttingen 2007&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich enthalten&lt;br /&gt;
| Er enthielt sich der Stimme.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entheben&lt;br /&gt;
| Sie wurde aller Pflichten enthoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entkleiden&lt;br /&gt;
| (…), eine Geheimzahl, die ich nicht hinschreiben kann, sonst würde ich sie ihres geheimen Charakters entkleiden und vernichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Axel Hacke, Das Geheimzahlengrab&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entladen&lt;br /&gt;
| Sie entluden das Schiff seiner Last.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlang&lt;br /&gt;
| Entlang des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlassen&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Dienstes entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entlasten&lt;br /&gt;
| Er entlastete sich seiner Sorgen und weinte sich aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entledigen&lt;br /&gt;
| Er entledigte sich seiner Lasten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entleeren&lt;br /&gt;
| In dem Augenblick (...) nahm der Herr sein grünes Agrarierhütchen vom Kopf und entleerte es seines Wassers auf Diederichs Frackhemd.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entraten&lt;br /&gt;
| Die Psychologen unter den Lesern sollten hier der Analyse entraten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsagen&lt;br /&gt;
| Wem das Lieben will behagen,&amp;lt;br /&amp;gt; muss des Lebens sich entsagen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich von Logau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschlagen&lt;br /&gt;
| Das ist es, weshalb ich mich des Wohlwollens für sie, helf Gott, nicht ganz entschlagen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschuldigen&lt;br /&gt;
| Sie entschuldigte sich ihrer Tränen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Inge Scholl, Die weiße Rose&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsetzen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„verlustig gehen“)&#039;&#039; Da ist mir’s wie einem, der aller seiner Ehren und Würden entsetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsinnen&lt;br /&gt;
| Noch entsann sie sich des verflossenen Jugendfreundes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entwöhnen&lt;br /&gt;
| Entwöhne dich schleunigst dieser Unsitte!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entziehen&lt;br /&gt;
| daჳ si des landes sich entziehe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Gregorius&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erbarmen&lt;br /&gt;
| Und dieses Schuftes erbarmst du dich?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erdreisten&lt;br /&gt;
| Er erdreistete sich einer falschen Anschuldigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erfahren&lt;br /&gt;
| denn es waren etlich sterker und erfarner der freiheit.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfrechen&lt;br /&gt;
| Er erfrechte sich eines ungehörigen Tones.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfreuen&lt;br /&gt;
| Sie erfreut sich besonderer Privilegien.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ergetzen / ergötzen&lt;br /&gt;
| Ich will gehn, heizen und zusetzen,&amp;lt;br /&amp;gt; Dann meines Unmuts mich ergetzen&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das Kälberbrüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erholen&lt;br /&gt;
| Ihr wisset nicht, wo mich der Schuch noch trücket, es ist was anderst in der Fläschen, dessen ich gern Bescheid, und mich Rechts erholen wolte.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Philander 2, 784 (787)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnerlich&lt;br /&gt;
| Wenn Eure Majestäten dessen erinnerlich sein, die Welschen taten guten Dienst in einem Garten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Heinrich V., Übers.: A. W. v. Schlegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnern&lt;br /&gt;
| Er kann sich meiner nicht mehr erinnern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erkühnen&lt;br /&gt;
| Wenn man sich eines innerhalb des Genres sondernden Geschmackes erkühnt, sind manche Leute böse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erlösen&lt;br /&gt;
| er wirt mit swacher buoჳe grôჳer sünde erlôst&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ermächtigen&lt;br /&gt;
| Und ich hörte viel und oft erzählen von dem groszen Inselvolk … und dasz sie schon die grosze Stadt Paris inn hätten, und des Reiches sich ermächtigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ermangeln&lt;br /&gt;
| Er ermangelt der Übung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erretten&lt;br /&gt;
| Sich der Feinden erretten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Plutarch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwägen&lt;br /&gt;
| …der mag sich seines Glücks erwegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwähnen&lt;br /&gt;
| Erst Plinius erwähnt des Feuerzeichens, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;L. A. Veitmeyer, Der Pharos zu Alexandrien (1900)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwarten&lt;br /&gt;
| In Padua, wo seine Studien ihn fesselten, erwartete Fernando des frohen Augenblickes nur, der ihm vergönnen sollte u. s. w.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwehren&lt;br /&gt;
| Sie konnte sich des Eindrucks nicht erwehren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! exklusive&lt;br /&gt;
| Der Haarschnitt kostet 20 Euro exklusive des Trinkgeldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fähig&lt;br /&gt;
| Die drei sind keines Verbrechens fähig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fahren&lt;br /&gt;
| Fahre ruhig deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Falle&lt;br /&gt;
| Im Falle eines Misserfolges darf er sich auf seine Köpfung freuen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fehlen&lt;br /&gt;
| darumb so haben wir des rechten weges gefeilet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, Die Weisheit Salomonis V, 6 (1545)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fernab&lt;br /&gt;
| Fernab des Lagers schlug er sein Zelt auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fibular&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt fibular des Schienbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! findig&lt;br /&gt;
| Ich habe z.B. noch ein großes Konvolut Jugendgedichte, die ich nie in den normalen Müll geben mochte, weil ich befürchte, daß ein Herr von der Stadtreinigung ihrer findig werden und sie veröffentlichen könnte, um in Talkshows als Müllmann der Lyrik gefeiert zu werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Goldt, Das Diskretionsteufelchen und der Motivationsfisch (in: Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fliehen&lt;br /&gt;
| Und er floh des Weges zum blachen Felde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, 2 Könige 25, 4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fluchen&lt;br /&gt;
| ob sie des wütrichs flucht und seinen tod doch hasset&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Lessing 3, 348&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! folgen&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;des volge ich&amp;amp;ldquo;, sprach Liddamus.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fragen&lt;br /&gt;
| Doch ich frage dich nicht deines Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frei&lt;br /&gt;
| Nunmehr frei jeglicher Schuld ging er frohgemut seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! freisprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Anstiftung zum Morde freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich freuen&lt;br /&gt;
| Die Enten freuen sich des Regens, während die Hühner, denen Trockenheit lieber ist, dröpsteertig herum steigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;in: Brief von Wilhelm Busch an Grete Meyer vom 20.10.1900&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frönen&lt;br /&gt;
| Kempowski nahm sich stets davor in Acht, wortschweifig des Weiten und Breiten zu frönen, er fasste sich kurz.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Harig, Alles unter Dach und Fach (Die Zeit 42/2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! froh&lt;br /&gt;
| Einzig dessen bin ich froh und dafür danke ich Gott, dass ich wenigstens Dich von sehr vielen Mühen befreit weiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Petrarca, Familiaria 2,5, An den Domikinaner Giovanni Colonna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fündig&lt;br /&gt;
| Und hier wird Taylor im weiteren Verlauf seiner Argumentation bei Rawls und dessen Ansatz eines übergreifenden Konsenses fündig.&amp;lt;br/&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=09UAcO6TsxYC&amp;amp;lpg=PA254&amp;amp;ots=tv_FSUN2T2&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA254#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false &#039;&#039;Michael Kühnlein, Religion als Quelle des selbst&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fürchten&lt;br /&gt;
| Dass ich nit gerne sehe die Ketzer vorbrennen, spricht er, ich furcht der Haut.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther, Von den neuen Eckischen Bullen und Lügen (1520)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich gebrauchen&lt;br /&gt;
| Darauf gebrauche dich deiner Wörter, und sprich: Hocus Pocus, bey meiner Gewalt und Erfahrenheit gebiete ich, daß dieß zerschnittene Band wieder ganz werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hocus Pocus, oder der kurzweilige Taschen-Spieler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrauchen&lt;br /&gt;
| Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrechen&lt;br /&gt;
| Das ganze Kinderwäschegezücht:&amp;lt;br /&amp;gt; Es an den Staden der Rosen gebricht!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Cemal Tarik Sedde, Es an den Staden der Rosen gebricht&amp;lt;br /&amp;gt; (eigentlich mit an + Dativ)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenk&lt;br /&gt;
| Er war in den Wald gegangen, wo du weiltest, um Gottes gedenk zu sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenken&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Toten gedenken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Gegensatz zu&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Mein Gott&amp;amp;ldquo; dachte ich, &amp;amp;bdquo;der Mann muß der Menschheit außerordentlich wichtige Dienste geleistet haben, daß die großen Herren und Damen, ganz im Gegensatz zu ihres heutzutage so weitverbreiteten Geizes, ihn so mit Geschenken, die es zu sein schienen, überhäuft haben.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gottfried August Bürger, Münchhausen, Viertes Seeabenteuer, Rastatt 1977&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenwarts&lt;br /&gt;
| Wer gegenwarts der Frau die Dienerinnen schilt, der Gebiet&#039;rin Hausrecht tastet er vermessen an … &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust II, 3. Akt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gehen&lt;br /&gt;
| Wir gehen ab heute getrennter Wege: Du gehst deines und ich meines Weges! &#039;&#039;(üblich nur in diesen Wendungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelegentlich&lt;br /&gt;
| Gelegentlich eines Besuches im Züricher Zoo sahen wir den Affen beim Lausen zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelüsten&lt;br /&gt;
| Es gelüstet mich eines großen Schokoladeneisbechers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genesen&lt;br /&gt;
| Sie genas eines gesunden Knaben.&amp;lt;br /&amp;gt;Er wird seiner Krankheit nicht mehr genesen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genießen&lt;br /&gt;
| Will sie sich der Welt wiedmen, so bleibe ich zu hause, bin fleisig und geniese des Glücks ihrer Nähe erst wenn der Hof sie entlässt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe am 24. Oktober 1784 an Frau von Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gereuen&lt;br /&gt;
| Gereut es dich nicht deiner Missetaten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geschweigen&lt;br /&gt;
| Schon deshalb, andrer Gründe zu geschweigen, lese ich lieber in jeder anderen Sprache, als Deutsch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arthur Schopenhauer, Über die Verhunzung der Deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geständig&lt;br /&gt;
| Er war seiner Tat geständig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrauen&lt;br /&gt;
| Es mehrten sich die Werbungen um ihre Hand von stolzen Fürsten der Kristenheit, die sich des Antrags wohl getrauen durften.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrösten&lt;br /&gt;
| Sie getröstete sich anderer Gelegenheiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahr&lt;br /&gt;
| Als der Räuber des lauernden Hundes gewahr wurde, erblich er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahren&lt;br /&gt;
| Er gewahrte der Gefallenen und weinte bitterlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewähren&lt;br /&gt;
| Der Dichter mochte damit den Wunsch ausdrücken, baldmöglich von dem Landgrafen beschenkt [...] zu werden. In einem weiteren Liede finden wir ihn dieses Wunsches gewährt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Uhland, Walther von der Vogelweide, ein altdeutscher Dichter, Stuttgart 1822&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtig&lt;br /&gt;
| Bist du des Probenplans gewärtig?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtigen&lt;br /&gt;
| (…) Diederich, der Majestät gewärtigt, auf vorgestreckter Brust den Kronenorden vierter Klasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewinnen&lt;br /&gt;
| des gewinne ich schaden&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wirnt von Grafenberg, Wigalois&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewiss&lt;br /&gt;
| Sie können sich großen Beifalls gewiss sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewohnt&lt;br /&gt;
| Die meisten sind des Lügens gewohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gönnen&lt;br /&gt;
| ich gan im sîner eren wol&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich grämen&lt;br /&gt;
| Gräme dich nicht deiner Taten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! grauen&lt;br /&gt;
| Ihre Augen starrten ihn an, dass es ihn seiner Tat graute.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gut&lt;br /&gt;
| Schon gut der Witz’ und genug der Streich’!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! habhaft&lt;br /&gt;
| Die Polizei konnte des Trickbetrügers habhaft werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halben&lt;br /&gt;
| Zum dritten haben sie St. Valentin der fallenden Sucht zum Patron gesetzt, nun liest man ja nichts in seiner Legende, daß er mit dieser Krankheit zu thun gehabt; drum wollte ich schier wetten, St. Valentin komme zu der Ehre bloß des Namens halben, da sein Name und das deutsche Wort fallen gleich lauten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halber&lt;br /&gt;
| Der Kinder halber verzichteten die Meiers dieses Jahr auf eine Auslandsreise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halbweg&lt;br /&gt;
| Halbweg der Allee sieht man gegen die Fronte der etwas zurückliegenden Unterbarmer Kirche, sie ist das schönste Gebäude des Tals, im edelsten byzantinischen Stil sehr gut ausgeführt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Engels, Briefe aus dem Wuppertal, I&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! handwärts&lt;br /&gt;
| (…) nach erfolgloser Punktion Stauung sofort lösen; erneuter Versuch möglichst am anderen Arm oder notfalls handwärts der Punktionsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hangseits&lt;br /&gt;
| Das Ferienhaus erreicht man über ein von Zypressen gesäumtes Sträßchen hangseits der Provinzstraße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! harren&lt;br /&gt;
| Nun harren die Enkel unser.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! helfen&lt;br /&gt;
| helfet mir der reise&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nibelungenlied&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Herr werden&lt;br /&gt;
| Feuerwehr und Polizei versuchen verzweifelt der Fluten Herr zu werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hilfs&lt;br /&gt;
| Er öffnete die Tür hilfs eines Schlüssels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichtlich&lt;br /&gt;
| Hinsichtlich des Tauschhandels wurde noch keine Einigung erzielt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichts&lt;br /&gt;
| Hinsichts des Adels der Melodie kommt Spontini Gluck am nächsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoffen&lt;br /&gt;
| Denn olympisch wird der Tag erstehen, dessen wir hoffen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arndt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hören&lt;br /&gt;
| wenn ihn jäher muth empört, er nicht mehr des freundes hört.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Leopold zu Stolberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hungern&lt;br /&gt;
| Mich hungert sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Siegfried&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hüten&lt;br /&gt;
| Wenn der Fuchs predigt (die Passion predigt), so hüte der Gänse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hermann Schrader, Der Bilderschmuck der deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! infolge&lt;br /&gt;
| Infolge des Kurssturzes kam es zu hastigen Abstoßungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inhalts&lt;br /&gt;
| ... daß man solches an jhrem Leib und Güttern inhalts des Kayserlichen befelchs wider herfür bringen wirdt. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Johann Carolus, Relation 132, 1609&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inklusive&lt;br /&gt;
| Das Grundstück kostet Sie eine halbe Million inklusive meiner Provision.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inmitten&lt;br /&gt;
| Sie saß inmitten wild verstreuter Papiere.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innerhalb&lt;br /&gt;
| Der Schatz musste innerhalb des Hauses versteckt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innert&lt;br /&gt;
| Sprich ihn an, wenn er sich nicht innert einer Woche meldet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inne sein&lt;br /&gt;
| So kam es, dass wir der schwierigen Lage bald inne waren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innewerden&lt;br /&gt;
| Des Unheils innewerdend erstarrte er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in puncto&lt;br /&gt;
| Die Überregulierung des Arbeitsmarktes, beispielsweise in puncto des restriktiven Kündigungsschutzes, rundet den Ursachenkomplex ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inwärts&lt;br /&gt;
| Kaspar: mit furchtsamen Geberden leichtet hinaus, sobald er inwärts der Thüre, hört man den Schlag wie von einer Maulschelle. Er taumelt mit ausgeblaßnen Lichtern herein. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl v. Marinelli: Dom Juan oder Der steinerne Gast, Lustspiel in vier Aufzügen nach Moliere, dritter Aufzug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irre&lt;br /&gt;
| swer nu des rîches irre gê&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irren&lt;br /&gt;
| Jeder der nit darzu kumpt [zur Beschneidung]&amp;lt;br /&amp;gt; der selbs ewigen Lebens irt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Haberer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jammern&lt;br /&gt;
| Da jammerte den Herrn desselben Knechts und er ließ ihn frei, und die Schuld erließ er ihm auch.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Matthäus 18,21-35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jenseits&lt;br /&gt;
| Jenseits des Grabens wächst nichts mehr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaudal&lt;br /&gt;
| Die intrapharyngeale Öffnung ist die Verbindung von Nasopharynx und den oralen und laryngealen Abschnitten des Pharynx und liegt kaudal des weichen Gaumens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kennen&lt;br /&gt;
| Ich kenne des Menschen nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Bach/Picander, Matthäuspassion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kommen&lt;br /&gt;
| Er kam des Weges von Osten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kraft&lt;br /&gt;
| Kraft meines Amtes enthebe ich Sie des Ihren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kundig&lt;br /&gt;
| Er ist des Lesens kundig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! labial&lt;br /&gt;
| Parodontose findet sich meist labial der Zähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lachen&lt;br /&gt;
| Sie aber lachte sein und sprach: „Hat ja gar nicht wehgetan, war ja nur aus Marzipan!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laden&lt;br /&gt;
| des wære ein mûl geladen genuoc&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lang&lt;br /&gt;
| Darzwischenwachsen herauss ii. oder iii. glatter blosser Stengel einer Spannen lang&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;J. T. Tabernaemontanus, Neu vollkommentlich Kreuterbuch (1588)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längs&lt;br /&gt;
| Längs des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längsseits&lt;br /&gt;
| Das Boot der Küstenwache legte längsseits unseres Dampfers an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lateral&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt lateral der Siebbeinzellen und cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lauern&lt;br /&gt;
| Unbekannte Krankheiten und wilde Tiere lauerten seiner im Urwald.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laufen&lt;br /&gt;
| Lauf deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ledig&lt;br /&gt;
| Ich will meines Amtes ledig sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leeseits&lt;br /&gt;
| Leeseits der Motu Araara besteht ein Riffdurchgang, der von Surfern zum Wellenreiten genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leid sein&lt;br /&gt;
| 1912 waren die Briten der Aufsässigkeit der aufgeklärten und urbanen Bengalen leid.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;GEO 9/07&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leider&lt;br /&gt;
| leider Gottes&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Es ist zweifelhaft, aufgrund dieser Wendung &#039;&#039;leider&#039;&#039; in die Liste gehört – wählt es den Genitiv eines zu ergänzenden Nomens aus? Wir wollen davon ausgehen, bis belegt wird, dass die Wendung auf andere Weise entstanden ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lingual&lt;br /&gt;
| Der Speicheldrüsengang tritt lingual des Unterkiefers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerhand&lt;br /&gt;
| Linkerhand der Straße sah der Knab ein Röslein steh’n.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerseits&lt;br /&gt;
| Linkerseits des Klosters führte ein verborgener Trampelpfad zur nahen Schenke.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! links&lt;br /&gt;
| Sie wohnen links des Rheins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linksseitig&lt;br /&gt;
| Blau blühte der Enzian linksseitig des Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lohnen&lt;br /&gt;
| Das lohnt sich der Mühe nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! longitudinal&lt;br /&gt;
| Das Wasserschutzgebiet erstreckt sich hauptsächlich longitudinal des Flusses Nera und nimmt das enge Bergtal der Valnerina ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! los&lt;br /&gt;
| O wär ich nur deiner schon los!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lossprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Verbrechen zu Unrecht losgesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lustwandeln&lt;br /&gt;
| Weihe dich lieber selbst dem alten Pfad und lustwandle freifliegend deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! luvseits&lt;br /&gt;
| Einigen Piloten gelang nach geduldiger Kreiserei der Einstieg in die obere, wieder laminare Strömung, deren Steigzone sich deutlich luvseits des Scherungsrotors befand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mächtig&lt;br /&gt;
| Sie ist des Hexens mächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mahnen&lt;br /&gt;
| Ich mahnte ihn seiner Beteuerungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mangels&lt;br /&gt;
| Sie wurde mangels Beweises freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! medial&lt;br /&gt;
| Der Nervus cutaneus antebrachii medialis beginnt medial der Arteria axillaris.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! meinen&lt;br /&gt;
| Wenn ihr Hercules seid, so seid ihrs nicht gemeint.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der junge Goethe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mesial&lt;br /&gt;
| Die Schneidezähne liegen mesial der Backenzähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mithilfe&lt;br /&gt;
| Mithilfe des Reiseführers fand Arthur seinen Weg durch die Galaxie.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitsamt&lt;br /&gt;
| Kuhn versucht umständlich, sich eine Zigarette anzuzünden, die er dann mitsamt des Feuerzeugs verschwinden lässt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Focus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitte&lt;br /&gt;
| Das Restaurant zum Königssaal, mitte der Stadt am Brühl gelegen, empfiehlt Dortmunder und Heßberger Lagerbier, gute Weine, reichhaltige Speisenkarte und hält sich einem geehrten Publikum bestens empfohlen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittels&lt;br /&gt;
| Er onff das Fenster mittels eines Brecheisens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittig&lt;br /&gt;
| Das Steuerhaus bei den meisten Binnenfähren ist unterstromseitig (der Schiffmann steht mit dem Rücken zu Tal) mittig des Schiffes angeordnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittschiffs&lt;br /&gt;
| Um 9.10 Uhr wird die &amp;amp;bdquo;USS Salt Lake City&amp;amp;ldquo; mittschiffs des Katapults erstmals von einer schweren Granate der &amp;amp;bdquo;Maya&amp;amp;ldquo; getroffen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! müde&lt;br /&gt;
| Er ist des Lebens müde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nach&lt;br /&gt;
| Seiner Form, seines Rhythmus, seines Tonfalls nach: ein Buch aus der Nacht der Zeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Klaas Huizing, Der Büchertrinker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nachweislich&lt;br /&gt;
| Die Antragsgegnerin hat nachweislich des Kartenmaterials übersehen, die Aufhebung der Ersatzfläche in die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung einzustellen. Hätte sie dieses Defizit bemerkt, hätte sie von der Aufhebung abgesehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Aktenzeichen: 3 N 2585/01&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nähe&lt;br /&gt;
| Sein Grab befindet sich nähe des Friedhofstores.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! namens&lt;br /&gt;
| Namens des Vorstandes hat sie die Verhandlungen begonnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nasal&lt;br /&gt;
| Die nasal des vertikalen Netzhautmeridians entspringenden Axone der retinalen Ganglienzellen beider Augen kreuzen jeweils auf die Gegenseite, die in der temporalen Retinahälfte entspringenden Axone jedoch nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nebst&lt;br /&gt;
| Dies erfolgte entweder durch Ausfüllen von Wettscheinen, die im Ladenlokal auslagen und nebst des Wetteinsatzes vom anwesenden Personal entgegen genommen wurden, oder mittels der bereitgestellten Terminals im Onlineverfahren, wobei der Angeschuldigte für den letztgenannten Fall auch spezielle Prepaid-Karten der Firma Cash-Point, mit denen der Wetteinsatz beglichen werden konnte, bereithielt und verkaufte.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;[http://www.aufrecht.de/index.php?id=2761 AG Heidenheim: Beschluss vom 01. Dezember 2003, AZ.: 3 Ds 424/03 - In Österreich zugelassene Werbung für Sportwetten zulässig]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nördlich&lt;br /&gt;
| Liegt Stuttgart nördlich Heilbronns, oder war es umgekehrt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordöstlich&lt;br /&gt;
| Die Weide befindet sich nordöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwärts&lt;br /&gt;
| Ich weiß eine verborgene Grotte nordwärts der Bucht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwestlich&lt;br /&gt;
| Die Truppen wurden nordwestlich der Demarkationslinie zusammengezogen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;oberhalb&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Grafenburg oberhalb der Tauber ist Rothenburgs Namenszusatz ob der Tauber abgeleitet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;angesichts/wegen&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ob des guten Wetters ging ich eine Runde nach draußen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberhalb&lt;br /&gt;
| Oberhalb des Dorfes erhob sich die mächtige Felswand des Vulkans.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberseits&lt;br /&gt;
| Die Supralabialia von Orlovs Viper sind oberseits des Kopfes dunkel mit kleinen hellen Flecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberstrom&lt;br /&gt;
| Die Fließzeit oberstrom des untersuchten Gewässerabschnitts kann ausreichend Wachstum von Phytoplankton ermöglichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberwärts&lt;br /&gt;
| Oberwärts des Mauerwerks wurde noch ein Stockwerk von Holz auf den Glockenturm gesetzet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okklusal&lt;br /&gt;
| Okklusal der Matrize sind Abflussöffnungen für den Kleber vorzusehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okzipital&lt;br /&gt;
| Die Mauthner-Zone ist eine okzipital des Stirnhirns gelegene Region des Mittel-Zwischenhirns, deren Schädigung Schlafsucht bzw. ein Korsakow-Syndrom auslöst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oral&lt;br /&gt;
| Oral des Implantates sollte die Knochenlamelle noch mindestens einen Millimeter dick sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! östlich&lt;br /&gt;
| Asien liegt östlich des Urals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ostwärts&lt;br /&gt;
| Ostwärts der Villa steht die Hütte des Gärtners.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich packen&lt;br /&gt;
| Was geht es dich an und was hast du mir zu befehlen? Den Augenblick packe dich deiner Wege, oder ich mache es dir gerade so wie jenem.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Deutsches Märchenbuch, Ludwig Bechstein (Hrsg.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palatinal&lt;br /&gt;
| Palatinal der halbkreisförmigen Alveolarwälle befindet sich im Oberkiefer der Tektalwall.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palmar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt palmar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parietal&lt;br /&gt;
| Die Mantelkante liegt parietal des Kleinhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parallel&lt;br /&gt;
| Die Alliierten, und zwar sämtliche, auch die Amerikaner, rücken in breiter Front vor, wie weit ist nicht bekannt, aber mindestens bis zu einer Linie, die durch Kassel parallel des Rheines läuft.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Matthias Erzberger, Leiter der deutschen Waffenstillstandskommission, in seinen vertraulichen Aufzeichnungen vom 1. Juni 1919&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! pflegen&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Ruhe pflegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! plantar&lt;br /&gt;
| Die Fußsohle liegt plantar der Fußwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! prahlen&lt;br /&gt;
| Die Feinde prahlten ihrer Menge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! proximal&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! qua&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(i. d. Bed. „mittels, durch“, wenn mit nicht allein stehendem Substantiv verwendet)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Der Humanist ist qua seiner historischen Kenntnisse Berater der Fürsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! querab&lt;br /&gt;
| Anders als etwa die Britischen Inseln, liegen die Alpen während des überwiegenden Teiles des restlichen Jahres meist querab der atlantischen Westwindzone.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! radial&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Rahmen&lt;br /&gt;
| Aus Maßnahmen, welche die Rechtsträger im Rahmen dem Reiche obliegender Verwaltungsaufgaben trafen, entstanden Verbindlichkeiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Im Rahmen einer Google-Recherche zwecks der Feststellung, ob „im Rahmen“ von der Dativierung gefuhrden ist, stieß ich auf diesen wunderbar verwirrenden Beispielsatz. Stutzten auch Sie zunächst bei „dem“? &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! randlich&lt;br /&gt;
| Die sogenannte Scharmützelrinne wird vorrangig von pleistozänen Schmelzwassersanden randlich des Scharmützelsees eingenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechterhand&lt;br /&gt;
| Das Freudenhaus befindet sich gleich rechterhand der Polizeiwache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechts&lt;br /&gt;
| Sie gehen rechts des Rheins zur Schule.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechtsseitig&lt;br /&gt;
| Die Tankstelle liegt von hier aus gesehen rechtsseitig der Autobahn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reich&lt;br /&gt;
| Aller Freuden ward da reich&amp;lt;br /&amp;gt; Der stolze werte Gawan&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Parsival, Übertragung von Karl Simrock&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! richtung&lt;br /&gt;
| Die Scheune befindet sich richtung des Dorfausgangs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rittlings&lt;br /&gt;
| Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: (…) Südlich der Scarpe griffen die Engländer rittlings der Straße Arras-Cambrai an; sie wurden durch Feuer und im Nahkampf verlustreich abgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Ludendorff, Deutscher Heeresbericht vom 27. April 1917, Westlicher Kriegsschauplatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rostral&lt;br /&gt;
| Das Organum vasculosum laminae terminalis (OVLT) liegt rostral des Hypothalamus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseitig&lt;br /&gt;
| Grund für das schlechte Wetter war die rückseitig des herrschenden Tiefdruckgebiets einfließende Polarluft, die die Temperaturen deutlich fallen ließ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseits&lt;br /&gt;
| Das Denkmal liegt verborgen rückseits des Unteren Schlosses nahe der Martinikirche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichtlich&lt;br /&gt;
| Rücksichtlich Ihrer Krankheit stunden wir Ihnen Ihre Schulden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichts&lt;br /&gt;
| Rücksichts des Honorars hoffe ich mit Ew. Wohlgeboren mich sehr leicht zu einigen, da mir Ihre Gesinnungen bekannt sind. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann, Brief an Georg Reimer, 24. November 1815&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückwärts&lt;br /&gt;
| Glücklicherweise war der Boden so felsig, daß an eine erkennbare Fährte gar nicht gedacht werden konnte, und rückwärts des Cannons stand der Wald so dicht, daß es nicht schwer erschien, ein gutes Versteck zu finden.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Sachen&lt;br /&gt;
| Wer an Universitäten wäre in Sachen des Glaubens schon Meister?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! samt&lt;br /&gt;
| Als der Thebaner Aktaion (…) in einem geweihten Hain ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen suchte, fand er (…) darin die Göttin Artemis samt ihrer Nymphen beim Bade.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Michael Küttner, Der Geist aus der Flasche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! satt&lt;br /&gt;
| Ich bin des trocknen Tons nun satt, / Muß wieder recht den Teufel spielen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schämen&lt;br /&gt;
| Ich schäme mich meines Bruders.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schauen&lt;br /&gt;
| Das sie die Fenster, welche gegen Babel der Welt schauen, eröffnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schmeicheln&lt;br /&gt;
| Ich schmeichle mir eines gepflegten Stils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schonen&lt;br /&gt;
| Schone dein, Kind!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&amp;lt;br /&amp;gt; Dieser Beispielsatz ist auch ein prima Beleg dafür, wie viel ein Komma an der rechten Stelle bedeutungsmäßig ausmachen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schreiten&lt;br /&gt;
| Sie schritt ihres Weges in Richtung der Olivenhaine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schuldig&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Mordes an ihrem Mann für schuldig befunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schweigen&lt;br /&gt;
| (…) Mit jrem eyffern Tag vnd Nacht,&amp;lt;br /&amp;gt; Des sie mit Ehrn wol het geschwiegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das heiß Eysen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schwören&lt;br /&gt;
| wenn einer swern wil oder sol, dem sol der vorsprech vor sagen wes er swern süll&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Münchner Stadtrecht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitab&lt;br /&gt;
| Das Haus liegt seitab der Straße einsam im Walde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitwärts&lt;br /&gt;
| Seitwärts des Dschungelpfades wurde er eines Löwen ansichtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sichern&lt;br /&gt;
| Wohl, Tell! Des Lebens hab’ ich dich gesichert&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich rühmen&lt;br /&gt;
| Sie rühmte sich des Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitens&lt;br /&gt;
| Seitens des Vorstandes ergeht folgendes Dogma: …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitlich&lt;br /&gt;
| Seitlich des Flusslaufes befindet sich begrüntes Deichvorland.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sicher&lt;br /&gt;
| Ich bin mir seiner Schuld vollkommen sicher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sonder&lt;br /&gt;
| Einstmals &amp;amp;ndash; ich glaub’, im Jahr des Heiles Eins &amp;amp;ndash; &amp;lt;br /&amp;gt; Sprach die Sibylle, trunken sonder Weins: …&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sorgen&lt;br /&gt;
| daჳ ir dâ minnet, daჳ minn ich:&amp;lt;br /&amp;gt;des ir dâ sorget, des sorg ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sparen&lt;br /&gt;
| der ist zu unserm hauptman g&amp;amp;#367;t,&amp;lt;br/&amp;gt;der mit frevenlichem m&amp;amp;#367;t&amp;lt;br/&amp;gt;dem babst und keiser greifft in bart&amp;lt;br/&amp;gt;und sunst uff erden niemans spart.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;MURNER lutherischer narr v. 2106&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spotten&lt;br /&gt;
| Sie spotteten seiner.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;etwas spottet jeder Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! statt&lt;br /&gt;
| Sie nahm eine Banane statt des Apfels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! an … statt&lt;br /&gt;
| Er versicherte an Eides statt, dass er den Jungen einst an Kindes statt angenommen hatte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sterben&lt;br /&gt;
| Kommt mit oder sterbt eines qualvollen Todes!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! steuerbords&lt;br /&gt;
| (3) Von den Verboten der Absätze 1 und 2 gelten nicht (…) die Nummer 3 des Absatzes 1 für die Krabbenfischerei in den Fahrwassern Elbe-Weser-Wattfahrwasser, Neuwerker Loch und Elbe-Neuwerk-Fahrwasser in einem 100 m breiten Streifen steuerbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Backbordseite oder in einem 100 m breiten Streifen backbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Steuerbordseite sowie in dem in der anliegenden Karte rot-weiß gestreift dargestellten Gebiet der Zone I (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gesetz über den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer vom 9. April 1990&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! strafen&lt;br /&gt;
| Seines Lebens aber sei er nicht gestraft, denn von den Göttern ist das Leben, und nicht darf der Mensch an Göttliches rühren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streiten&lt;br /&gt;
| niemen darf des strîten, daჳ er beჳჳerჳ ie gesæhe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südlich&lt;br /&gt;
| Der Kilimandscharo liegt südlich der kenianischen Grenze in Tansania.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südöstlich&lt;br /&gt;
| Südöstlich meiner Ranch beginnt das Stammesgebiet der Apachen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwärts&lt;br /&gt;
| Dort werden die Hygienestandards strenger eingehalten als südwärts der Grenze.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwestlich&lt;br /&gt;
| Namibia liegt südwestlich Botswanas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaft&lt;br /&gt;
| Er ist einer schweren Schuld teilhaft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaftig&lt;br /&gt;
| Du bist eines großen Glückes teilhaftig geworden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! temporal&lt;br /&gt;
| Der Warzenfortsatz liegt temporal des Innenohres.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! tibial&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt tibial des Wadenbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich trollen&lt;br /&gt;
| Mendele aber gönnte sich einen Ferialtag und trollte sich seiner Wege.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Emil Franzos: Der Pojaz - Eine Geschichte aus dem Osten, 1905&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotten&lt;br /&gt;
| Adalbert Klinger trottete des Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klabund, Das Lächeln der Margarete Andoux&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überdrüssig&lt;br /&gt;
| Er ist des Wartens überdrüssig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfinden&lt;br /&gt;
| Der soll …, da er dessen durch die Geschwornen oder sonsten überfunden, der Obrigkeit 100 Gülden Straffe verfallen seyn.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Chomel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfließen&lt;br /&gt;
| Selig sind im Geist die Armen,&amp;lt;br /&amp;gt; die zu ihres nächsten Füszen …&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Fehles sich erbarmen,&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Glückes überflieszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Droste-Hülshoff&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überflüssig&lt;br /&gt;
| dein munt ist überflüssig gewesen der boszheit&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Psalm 49, 19 (vulgata: abundavit) erste deutsche bibel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überführen&lt;br /&gt;
| Er wurde des Mordes an seiner Frau überführt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überheben&lt;br /&gt;
| Wir sind dieser Arbeit überhoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich überheben&lt;br /&gt;
| Er überhob sich seines Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überladen&lt;br /&gt;
| mîn herze ist leides überladen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überweisen&lt;br /&gt;
| Für Kinder hingegen, welche die Aeltern ermorden, war eine ausgesuchte Strafe bestimmt. Wer dieses Verbrechens überwiesen war, der wurde, nachdem man ihm mit spitzigen Angelhaken fingerbreite Stücke vom Leibe gerissen, auf Dornen gelegt und lebendig verbrannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Diodor, Bibliotheca Historica, cap. 77, Übers. unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überzeugen&lt;br /&gt;
| Erlauben Sie mir, Sie der Vorteile dieses Feldzuges zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ulnar&lt;br /&gt;
| Das Mondbein liegt ulnar des Kahnbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;wegen&#039;&#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Um deiner jungen Missetat&amp;lt;br /&amp;gt; hantier&#039; ich jetzt mit Ahl und Draht&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wanger, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um … willen&lt;br /&gt;
| Um des lieben Friedens willen haben wir nichts gesagt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unacht&lt;br /&gt;
| Nur dir zulieb, unacht des Zeitverlustes, fahr ich das Plätzchen an.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unachtsam&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Er findt alsbald ihn,&amp;lt;br/&amp;gt;Wie er den Feind verfehlt; sein altes Schwert&amp;lt;br/&amp;gt;Gehorcht nicht seinem Arm, liegt, wo es fällt,&amp;lt;br/&amp;gt;Unachtsam des Befehls.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel (nachbearbeitet durch O.Lesch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeleckt&lt;br /&gt;
| Sie schafft zwar nicht aus dem „Nichts“, sozusagen unbeleckt aller kultureller Prägung, aber aus dem „Alles“ ihrer „Gefühlswucht“, deren Ergebnisse sich dem Einsortieren in Kunstschubladen widersetzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Pirmasenser Zeitung, 1997-05-06&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (unbenommen)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;nowiki&amp;gt;*Unbenommen aller Hochachtung muss ich Ihnen jetzt kräftig in den Hintern treten.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Als Präp. m. Gen. einigermaßen verbreitet, aber wohl nicht offiziell korrekt. Wird wohl mit „unbeschadet“ verwolchsen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeschadet&lt;br /&gt;
| Unbeschadet seiner Pflichten als Gemeindepfarrer engagiert er sich auch auf Kirchenkreisebene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbewegt&lt;br /&gt;
| …auch der Abt war des verständigen Wortes nicht unbewegt…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerachtet&lt;br /&gt;
| Unerachtet seiner offensichtlichen Unschuld wurde der Passant verhaftet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerfahren&lt;br /&gt;
| Er ist des Bergsteigens unerfahren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfähig&lt;br /&gt;
| Unfähig des Genusses einer gesetzmäßigen Freiheit, zerfielen alle von den Arabern gestifteten Reiche durch Anarchie und Bürgerkrieg, sobald die eisernen Bande des religiösen Despotismus aufgelöst waren, welche den Gehorsam der entfernten Befehlshaber an den Thron des Beherrschers der Gläubigen ketteten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Wilhelm Ferdinand v. Funck, Robert Guiscard Herzog von Apulien und Calabrien, in: Die Horen 9 (1797)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfern&lt;br /&gt;
| Unfern des Hauses versteckte sich der ruchlose Dieb und harrte des Einbruchs der Dunkelheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeachtet&lt;br /&gt;
| Ungeachtet des Polizeiwagens überfuhr sie die rote Ampel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungedenk&lt;br /&gt;
| Ungedenk seiner guten Vorsätze frönte er weiter dem Tabakgenusse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungehindert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Da müssen Sie jetzt durch:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; § 64 Zu Beförderung des Prozeß und Abschneidung aller unnotwendigen Weitläuftigkeiten solle hinfüro in Appellationssachen das weitschweifige artikulierte Libellieren ebenmäßig abgestellt sein und ein jeder Appellant hinfüro seine gravamina appellationis jedesmals summariter und punktenweis verfasset gleich mit der Supplikation pro processibus übergeben, darinnen, nach Inhalt des Anno 1575 ergangenen und Anno 95 durch die visitatores bestätigten gemeinen Bescheids, ungehindert des Deputationsabschieds de anno 1600, § 114, absonderlich: 1. worin er sich beschwert erachte, 2. was er besser zu beweisen oder 3. von neuem vorzubringen gedenke, anzeigen, und solche seine Gravamina oder Appellationsursachen den Appellaten in so viel beglaubten Kopien, wie hieroben vermeldet, als der Zitierten seind und in der Ladung mit gewissen numeris oder literis gezeichnet werden sollen, insinuieren lassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der jüngste Reichsabschied von 1654: Abschied der Römisch Kaiserlichen Majestät und gemeiner Stände, welcher auf dem Reichstag zu Regensburg im Jahr Christi 1654 aufgerichtet ist / bearb. von Adolf Laufs , Bern: Lang, 1975&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungerührt&lt;br /&gt;
| BMW legte ungerührt des Rückrufs beim BMW-Mini um 2,3 Prozent auf 35,90 Euro zu.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Spiegel Online&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewiss&lt;br /&gt;
| Schon wiegend uns in den gemess’nen Rhythmen,&amp;lt;br /&amp;gt; Zieh’n wir entschlossen rasch den Vorhang weg,&amp;lt;br /&amp;gt; Doch sorgerfüllt auch, weil wir fremd euch sind&amp;lt;br /&amp;gt; Und ungewiß des Beifalls eurer Augen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gofid Letterkerl, Prolog zu einer Theatereröffnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewohnt&lt;br /&gt;
| Und sein Aug&amp;amp;rsquo; zuckt, ungewohnt des&amp;lt;br/&amp;gt;Langentbehrten Tagesscheins,&amp;lt;br/&amp;gt;Also schreitet der Genesne&amp;lt;br/&amp;gt;Wieder ins gesunde Leben.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Viktor von Scheffel, Der Trompeter von Säckingen (Zwölftes Stück &amp;amp;ndash; Jung Werner und Margareta)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkund&lt;br /&gt;
| (…) unkund der Formen des eigenen Wesens im Dunkel (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkundig&lt;br /&gt;
| Des Schreibens gänzlich unkundig, vermochte der Autor sein Buch nicht zu signieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unreif&lt;br /&gt;
| Unreif sind sie des Glücks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;aus: Das Wunder der Heliane, Libretto von Hans Müller nach Hans Kaltneker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaft&lt;br /&gt;
| Sie fühlte sich unteilhaft jeder Schuld.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterfangen&lt;br /&gt;
| Wart Ihr bei guten Sinnen, Ihr durftet Euch des Streiches nicht unterfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterhalb&lt;br /&gt;
| Unterhalb des Schildes befand sich eine rostige Konservenbüchse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterseits&lt;br /&gt;
| Pilze vermehren sich durch Sporen, die sich an den Lammellen oder Röhren unterseits des Hutes befinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterstrom&lt;br /&gt;
| Die Donau tieft sich unterstrom des KW Freudenau mit ca. 3 cm/a stetig und zunehmend progressiv ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterwärts&lt;br /&gt;
| (…), das Schlagen der Uhren aus dem Städtchen unterwärts des Flusses, der verzweifelnde Blick auf das Morgengrauen…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Friedrich Gutzkow, Die Ritter vom Geiste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterweisen&lt;br /&gt;
| …er unterwies sie des Lateins…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterwinden&lt;br /&gt;
| Wir müssen uns des Findelkindes unterwinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterziehen&lt;br /&gt;
| vil maniges si sich underzugen dâ si sich selbe mit betrugen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;HAHN, Das Anegenge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unverdächtig&lt;br /&gt;
| Der formale Wortlaut des Rhetorenedikts Kaiser Julians war der religiösen Parteinahme zunächst unverdächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unweit&lt;br /&gt;
| Unweit der Stadtgrenze hatte sich eine Erdspalte aufgetan.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwert&lt;br /&gt;
| Entartet Geschlecht, unwert der Ahnen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwürdig&lt;br /&gt;
| Meiner Meinung nach war er all dieser Ehren unwürdig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aus Ursachen&lt;br /&gt;
| Aus Ursachen des Sturmes wagte kein Schiff den Hafen zu verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ursächlich&lt;br /&gt;
| Wohl ursächlich des gegen ihn schwebenden gerichtlichen Verfahrens flüchtete der Angeklagte am 6.11.1933 über den Inn nach Deutschland.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus einer Urteilsbegründung des Volksgerichts beim Landesgericht Linz vom 1. August 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ventral&lt;br /&gt;
| Ventral des Verdauungstraktes verläuft das Bauchmark.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verbürgen&lt;br /&gt;
| Ich verbürge mich des Gelingens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtig&lt;br /&gt;
| Er hat sich dieses Mordes mehr als verdächtig gemacht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtigen&lt;br /&gt;
| Ich verdächtige Sie der Nichtbetrinkgeldung eines Taxifahrers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdenken&lt;br /&gt;
| Zuletzt hat sie Herodes des Ehebruchs verdacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Reißner&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdienstlich&lt;br /&gt;
| Was eitel unnütz und verkert ist, das ist nit allain nit verdienstlich des ewigen Lebens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdrießen&lt;br /&gt;
| Wer wolte sich der mühe verdrüszen lassen, die mit einem segen belohnt wird?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfallen&lt;br /&gt;
| darnach fragt man, wes ainer schuldig und verfallen wäre, der ain urbargut entlidet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfehlen&lt;br /&gt;
| Zu weit getrieben / Verfehlt die Strenge ihres weisen Zwecks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vergessen&lt;br /&gt;
| Nur die Hunde heulten zwei Tage und zwei Nächte lang, dann vergaßen auch sie Viratas, (…).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vergewissern&lt;br /&gt;
| Er vergeworß sich der Anwesenheit seiner Gattin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verlustig&lt;br /&gt;
| Sie ist ihres Wahlrechts verlustig gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vermessen&lt;br /&gt;
| Sie vermaß sich ungeheuerlicher Behauptungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittels&lt;br /&gt;
| Er öffnete die Tür vermittels eines Dietrichs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittelst&lt;br /&gt;
| Er wehrte sich dagegen vermittelst schroffen Auftretens, Betonung seiner männlichen Selbständigkeit und durch Kälte, sobald die Stimmung weich ward.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermöge&lt;br /&gt;
| Ich benötige eine Erfindung, vermöge derer die Autobahn quasi über Nacht gebaut werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der Bürgermeister von Entenhausen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versehen&lt;br /&gt;
| In dieser Stadt lebt ein Geist, der auch Unternehmungen nicht scheut, wie man sich ihrer nicht jeden Tag versieht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versichern&lt;br /&gt;
| Er kam jeden Tag, um sich des Wohlergehens seines Söhnchens zu versichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vertrösten&lt;br /&gt;
| Sie vertröstete mich eines späteren Zeitpunktes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verweigern&lt;br /&gt;
| Sich unerwünschter Gespräche einigermaßen anstrengungslos verweigern zu lernen, das sollte Schulfach sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dieter Steinmann, zit. nach Max Goldt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verweisen&lt;br /&gt;
| Er verwies die Gruppe des Saales.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verwundern&lt;br /&gt;
| Am meisten erstaunt über unsere Erzeugnisse waren unsere lieben Düsseldorfer Mitbürger, die sich unserer großen Erfolge auf der Ausstellung verwunderten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Jagenberg, Erinnerungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verzeihen&lt;br /&gt;
| So ists besser doch göttlich und seliglich leben und sich der guten Tage verzeihen, so die haben, die kein Weib berüren, und sich in die bösen Tage erwegen, umb Sünd willen zu meiden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vestibulär&lt;br /&gt;
| Die Schnittführung erfolgt unter Schonung der marginalen Parodontien noch vorhandener Zähne knapp vestibulär des Kieferkamms.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Es kamen der Feinde nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! volar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt volar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voll&lt;br /&gt;
| Sie ist des Lobes voll über deine Leistungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voller&lt;br /&gt;
| Kleine fiese hinterhältige Nationen und Ethiken schlugen sich voller Hasses gegenseitig die Schädel ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vollziehen&lt;br /&gt;
| des volzôch frou Hilte&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gudrunlieder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorbehaltlich&lt;br /&gt;
| Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll die Übernahme schon bald perfekt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorbeikommen&lt;br /&gt;
| Ich kam eben der Sorbonne vorbei, und aus den Pforten stürzte ein Hund, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Florentinische Nächte (könnte auch ein Druckfehler oder ein Dativ sein, aber erst mal beweisen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorderseits&lt;br /&gt;
| Die Festung Ehrenbreitstein wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der im Versailler Vertrag für alle deutschen Festungsanlagen in einer Zone von 50 km vorderseits des Rheins festgelegten Schleifung ausgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorwärts&lt;br /&gt;
| Da zeigte sich plötzlich der Vortrab des preuß. vierten Corps (das die Franzosen anfänglich für das von Grouchy hielten), unter dem Befehle des Generals Bülow, vorwärts des Waldes von Frichemont in der rechten Flanke und dem Rücken des Feindes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1837; Stichwort &amp;amp;bdquo;Waterloo (Schlacht bei)&amp;amp;ldquo;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wachen&lt;br /&gt;
| …und mit Lachen&amp;lt;br /&amp;gt; versetzt’ Isold’: ich will hier wachen&amp;lt;br /&amp;gt; des Schiffs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;K. L. Immermann, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahren&lt;br /&gt;
| Des Ritters will ich wahren, er soll mein Streiter sein!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! während&lt;br /&gt;
| Während des Spiels trank er zwölf Flaschen Bier.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahrnehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm nie gekannter Düfte wahr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! walten&lt;br /&gt;
| Ich muss jetzt meines Amtes walten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wandeln&lt;br /&gt;
| Der heilige Franziskus aber wandelte fromm seines Weges, unbekümmert ob derer, die seiner spotteten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! warten&lt;br /&gt;
| Wir gehen in den Garten und woll’n des Sommers warten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! watscheln&lt;br /&gt;
| Du aber, Donald, watschelst stur Deiner Wege. Denn Deiner dauernden Dummheit trotzest Du mit glückhaften Siegen der tobenden Unvernunft!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klaus Modick, Kurze Hymne auf Donald&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wegen&lt;br /&gt;
| Und das alles nur wegen des Hausmeisters!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit dem Genitiv der Personalpronomina klingt &#039;&#039;wegen&#039;&#039; sehr schön: &amp;amp;bdquo;Und das alles nur wegen deiner!&amp;amp;ldquo; Zu diesem Beispielsatz erreichen uns allerdings unausgesetzt Strombriefe, die bemängeln, es müsse &amp;amp;bdquo;deinetwegen&amp;amp;ldquo; heißen. Also gut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wehren&lt;br /&gt;
| Die Stadt wehrte sich des Ansturms tapfer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich weigern&lt;br /&gt;
| Er weigerte sich des verbotenen Nachdruckes mit Nachdruck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weinen&lt;br /&gt;
| (…); sie selbst in die Mitte gesetzet&amp;lt;br /&amp;gt; Weinte des Sohns Schicksal, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Homer, Ilias, Übers. nach J. H. Voß&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weitab&lt;br /&gt;
| Der nächste Brunnen liegt weitab meiner Behausung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(im Sinne von „würdig“)&#039;&#039; Ich möchte in diesem Augenblick das Personal keiner Erwähnung wert halten.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hofmannsthal, Der Unbestechliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westlich&lt;br /&gt;
| Westlich der innerdeutschen Grenze lauerte der faulende, parasitäre Kapitalismus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westwärts&lt;br /&gt;
| Westwärts des Rheins kocht man besser als bei uns.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wiederbringen&lt;br /&gt;
| ich dich dîner schulde widerbringe an gotes hulde&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;W.Wackernagel, Altdeutsches Lesebuch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windabwärts&lt;br /&gt;
| Die Studie ergab, daß sich durch die kurzzeitige örtliche Drosselung der Quellen (Industrie und Verkehr) selbst im unrealistisch hohen Ausmaß von 70 Prozent die Ozonbildung windabwärts des Linzer Ballungsraumes nur um ca. zehn Prozent verringern würde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windwärts&lt;br /&gt;
| Das bedeutet, daß ein Großteil des horizontalen Impulses, den die Luft windwärts der Gebirge besaß, über und direkt leeseits der Gebirge in eine Vielzahl turbulenter Klein-Scale-Wirbel übergeht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wundern&lt;br /&gt;
| Sie wunderte sich seiner Narben, sagte aber nichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wünschen&lt;br /&gt;
| Swer mir schade an mîner frouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des rîses,&amp;lt;br /&amp;gt; dar an die diebe nement ir ende.&amp;lt;br /&amp;gt; Swer mîn dar an schône in trouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des paradîses&amp;lt;br /&amp;gt; unde valde im mîne hende.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich von Veldeke, Warnung und Wunsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdig&lt;br /&gt;
| Das ist eines Kaisers nicht würdig!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdigen&lt;br /&gt;
| Sie würdigte ihn keines Blickes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeihen&lt;br /&gt;
| So legen sie einen Zahn Verantwortung zu und zeihen die Zweifler eines unverantwortlichen Leichtsinns, der dem Gespenst in die Hände arbeite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeit&lt;br /&gt;
| Er war zeit seines Lebens ein ehrlicher Kerl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zervikal&lt;br /&gt;
| Bei den Seitenzähnen liegt der bukkale Schienenrand 1-2 mm zervikal des Äquators.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ziehen&lt;br /&gt;
| So ziehe deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zieren&lt;br /&gt;
| Als wolten sie Gott also betriegen,&amp;lt;br /&amp;gt; all Chur- und Fürsten reformiren,&amp;lt;br /&amp;gt; ires Flaccianischen Glauben zieren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nic. Frischlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zugunsten&lt;br /&gt;
| Das Gericht entschied zugunsten des Beklagten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuhanden&lt;br /&gt;
| Eine zweite Akte verzeichnete eine Rentenauszahlung für Markus Tobler, geboren 1964 im unteren Stutz, Sohn des Hannes Tobler, genannt Stein-Hannes, zuhanden dessen sie auszuzahlen sei.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Urs Richle, Das Loch in der Decke der Stube, München, Piper, 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zulasten&lt;br /&gt;
| Die Kosten des Verfahrens gehen zulasten des Staates.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuoberst&lt;br /&gt;
| Die Uhr zuoberst des Eingangstores wird angehalten; bis auf den heutigen Tag zeigt sie den damaligen Zeitpunkt an &amp;amp;ndash; 15:15 Uhr.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Brigitte Gensch, Andacht zum Gedenken der Befreiung des KZ Buchenwald in der Antoniterkirche am 11. April 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuseiten&lt;br /&gt;
| Zuseiten seines Streites / stand, wie Türme stehen, ihr Gebet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rilke, „St. Georg“, aus: „Der neuen Gedichte anderer Teil“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuungunsten&lt;br /&gt;
| Der Prozess ging zuungunsten des Klägers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuunterst&lt;br /&gt;
| Nun merkt wohl, da zuunterst des Erdhaufens geht ein Loch in denselben nach der Art eines Fuchsbaues bei euch; da seht recht genau hinein, und ihr werdet sobald etwas anderes erblicken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Jakob Lorber: „Die geistige Sonne“, 19. Kapitel, Bietigheim-Bissingen 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuzüglich&lt;br /&gt;
| Das Auto kostet 20.000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwecks&lt;br /&gt;
| Zwecks Erbauung der Gäste ließ er Gaukler kommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwingen&lt;br /&gt;
| der mac niht wiჳჳen, waჳ mich leides twinget&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Des Minnesangs Frühling&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwischen&lt;br /&gt;
| und liessen ain vrid machen zwischen ir und des purggraven&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Sächsische Weltchronik&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus partitivus (grüne Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;genitivus partitivus&#039;&#039; (Genitiv des geteilten Ganzen) stehen in manchen Mengenangaben die Wörter, die das Ganze bezeichnen, von dem ein gewisser Teil bezinchen wird. Hinsichtlich obiger Liste surg dies häufig für Zweifelsfälle: Sind es bestimmte mengenangebende Adverbien, die zum Gebrauch des Wesfalls ermutigen, oder wird dieser stets unabhängig gewählt wie in folgendem Satz ohne nähere Mengenangabe? &amp;amp;bdquo;Auf dem Jahrmarkt erwarb er verrückten Schnickschnacks.&amp;amp;ldquo; Solche Zweifelsfälle sammeln wir nun hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; background: #F0FFF0; {{{1| }}}&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | allerhand&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Buben trieben allerhand Unfugs auch während des Unterrichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! allerlei&lt;br /&gt;
| Auf der Kirchweih erwarb es allerlei verrückten Schnickschnacks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genug&lt;br /&gt;
| Sind wir beide ihm nicht Manns genug,&amp;lt;br /&amp;gt; daß er, besorgt, uns den Gehilfen sendet?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Macbeth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Worte sind genug ... [gewolchsen],&amp;lt;br /&amp;gt; lasst mich auch endlich Taten sehen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! haben&lt;br /&gt;
| Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Paulus, 1. Korintherbrief&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaum&lt;br /&gt;
| Er besaß kaum des Geldes um sich ein auskömmlich Leben zu gewähren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reichlich&lt;br /&gt;
| Wir tranken reichlich roten Weins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuviel&lt;br /&gt;
| Meine Forderung daher: Nicht zuviel des Guten, lasst das Jod im Kochsalz und verzichtet auf die Jod-Anreicherung von Functional Foods!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuwenig&lt;br /&gt;
| Zuviel des Guten, zuwenig des Nötigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Franzke, Die Balance von Ich-Stärkung und Ich-Stützung in der Psychotherapie&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (Zahlen und Mengenangaben)&lt;br /&gt;
| Ein Liter roten Weins.&amp;lt;br /&amp;gt;Aller guten Dinge sind drei. (Oft gehört: &amp;quot;Alle guten...&amp;quot;)&amp;lt;br /&amp;gt;Tausende aufgeregter Menschen sommen die Straße.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus absolutus (adverbialer Genitiv) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt ist auf [[Genitivus absolutus|eine eigene Seite]] umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch mit Genitiv und Dativ (blaue Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Präpositionen sorgen regelmäßig für Verwurr, ob sie nun des Genitivs oder des Dativs bedürfen. Die einschlägigen Nachschlagewerke (Duden, Wahrig) bieten beide Möglichkeiten, wenngleich die Tendenz im alltäglichen Sprachgebrauch verstärkt zur Anwendung des Genitivs zu gehen scheint. Nachfolgend sei für die fraglichen Wörter je ein Beispiel für den Gebrauch mit dem Dativ und dem Genitiv gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Genitiv:&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Dativ:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! außer&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Er hielt sich außer der Reihe und außer der Zeit außer Landes auf.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Außer ihm weiß niemand darüber Bescheid.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! binnen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen dreier Tage erwarten wir seine Antwort.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen kurzem war er völlig durchnässt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dank&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank eures guten Willens haben wir die erreicht.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank meinem Fleiße wurde ich reich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laut&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut amtlichen Nachweises ist er arbeitslos.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut unserem Schreiben sind sie fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotz&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz des Regens ging er ohne Schirm spazieren.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz alledem änderte er seine Meinung nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zufolge&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Zufolge der Anweisung müssen wir hier entlang.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dem Befehl zufolge setzte sich die Armee in Marsch.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falscher Gebrauch des Genitivs (rote Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen scheint der Genitiv des Rettens doch nicht so bedürftig zu sein, wie es oft den Anschein hat. So gibt es etliche Präpositionen, die zunehmend mit dem zweiten Fall verwandt werden, obwohl sie den dritten verlangen. Noch besteht also Hoffnung für den Genitiv! Gleichwohl sei hier keinesfalls dazu aufgerufen, diesen schönen Fall wahllos und regelwidrig zu verwenden. Amüsant sind die nachfolgenden Beispiele dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Mit Genitiv (falsch):&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; | Mit Dativ (korrekt):&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entgegen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Entgegen des weitverbreiteten Klischees reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
| Entgegen dem weitverbreiteten Klischee reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsprechend&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend des Mietvertrages.&lt;br /&gt;
| Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend dem Mietvertrag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fern&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Sie wurden fern des Elternhauses im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
| Sie wurden fern dem Elternhaus im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenüber&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber des Bahnhofs und des Saalbaus. &lt;br /&gt;
| Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber dem Bahnhof und dem Saalbau. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gemäß&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG). &lt;br /&gt;
| Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß dem Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nah&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Ich wohne nah des Rathauses.&lt;br /&gt;
| Ich wohne nah dem Rathaus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vis-à-vis&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis des malerischen Parks von Sanssouci.&lt;br /&gt;
| Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis dem malerischen Park von Sanssouci.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Benutzer:Peter_Buch&amp;diff=3621</id>
		<title>Benutzer:Peter Buch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Benutzer:Peter_Buch&amp;diff=3621"/>
		<updated>2009-12-29T18:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Seit gegrossen! ==&lt;br /&gt;
Seit längerem Freund starker Verben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 23.12.2009 aktiver Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freund einer weiteren, behutsamen Rechtschreibreform (das hat zwar eigentlich nichts mit Grammatik zu tun, weist aber zuweilen Anknupfpunkte auf &amp;amp;ndash; siehe Überschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angedonkene Vorhaben: &amp;quot;Rettet dem Dative&amp;quot; (= Dativ-E: die Dativ-Endung der starken Maskulina und Neutra), Entduck des Ablativs im modernen Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sei auch du gegrossen und herzlich bedanken für die schon gelurfenen schönen Beiträge! Auf lange und fruchtbare Zusammenarbeit! Schon im [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=2449.msg42567#msg42567 Forum] vorbeigeschnieben? --[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 10:38, 27. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ohne Korinthen kacken zu wollen, doch wo wir gerade bei der Korrektur der Überschrift sind: Besteht nicht ein Unterschied zwischen „seit“ und „seid“? =D Auf alle Fälle will auch ich dich willkommen heißen. Deine Ideen klingen schon ziemlich hübsch. Was den Ablativ angeht, so kekünnest du im Faden [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=2542.msg40442#msg40442 Neue Kasus] vorbei schauen &amp;amp;ndash; ich versooch mich bereits an einem Instrumentalis und bin schon wirklich auf deine Ideen gespannen. Auch deine Rechtschreibreform hat mich neugierig gemachen; in der Tatsache, welch ein anarchistischer (unpolitisch!) Haufen wir sind, Betracht weiß ich nicht, was dich aufhielte, unter [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?board=3.0 Neue Ideen] deine Vorstölle darzulegen. Ich freue mich bereits auf deine Antwörter! --[[Benutzer:Übertreiber|Übertreiber]] 17:51, 27. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::wer sich der rettung des dativ-Es verschreiben möchte, ist mir in besonderem maße willkommen - sofern indes des ß&#039;s nach langen vokalen und diphtongen nicht vergessen wird! ;) ... because neglecting the &amp;quot;ß&amp;quot; is really gross! :o&lt;br /&gt;
::[[Benutzer:Katakura|Katakura]] 01:15, 28. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::@[[Benutzer:Übertreiber|Übertreiber]]: &#039;&#039;seit&#039;&#039; mit &#039;&#039;-d&#039;&#039; finde ich ganz beschuren (den Aktivformen von &#039;&#039;bescheuern&#039;&#039; muss noch ein Sinn verpassen werden)! Giebt es einen einzigen vernünftigen Grund für diese Schreibweise? Ad casum ablativum: Es geht mir nicht um den Erfund, sondern den Entduck dieses Falles im Deutschen. Ich habe Beispiele gefunden, und sammle noch weiter (gewollen kryptisch).--[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 19:01, 29. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::@[[Benutzer:Katakura|Katakura]] Was meinst du mit dem Bemark zum &#039;&#039;ß&#039;&#039;? &#039;&#039;gegrossen&#039;&#039; steht so in der Verbenliste.--[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 19:01, 29. Dez. 2009 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Benutzer:Peter_Buch&amp;diff=3611</id>
		<title>Benutzer:Peter Buch</title>
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		<updated>2009-12-27T09:25:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: Peinlich! Und das in der Überschrift.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Seit gegrossen! ==&lt;br /&gt;
Seit längerem Freund starker Verben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 23.12.2009 aktiver Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freund einer weiteren, behutsamen Rechtschreibreform (das hat zwar eigentlich nichts mit Grammatik zu tun, weist aber zuweilen Anknupfpunkte auf &amp;amp;ndash; siehe Überschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angedonkene Vorhaben: &amp;quot;Rettet dem Dative&amp;quot; (= Dativ-E: die Dativ-Endung der starken Maskulina und Neutra), Entduck des Ablativs im modernen Deutsche.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Benutzer:Peter_Buch&amp;diff=3610</id>
		<title>Benutzer:Peter Buch</title>
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		<updated>2009-12-27T09:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: Seit gegrüßt!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Seit gegrüßt! ==&lt;br /&gt;
Seit längerem Freund starker Verben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 23.12.2009 aktiver Benutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freund einer weiteren, behutsamen Rechtschreibreform (das hat zwar eigentlich nichts mit Grammatik zu tun, weist aber zuweilen Anknupfpunkte auf &amp;amp;ndash; siehe Überschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angedonkene Vorhaben: &amp;quot;Rettet dem Dative&amp;quot; (= Dativ-E: die Dativ-Endung der starken Maskulina und Neutra), Entduck des Ablativs im modernen Deutsche.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/R&amp;diff=3609</id>
		<title>Starke Verben/R</title>
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		<updated>2009-12-27T08:53:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: ruhen, rahr, gerahn&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
rächen,, raach, r&amp;amp;oelig;&amp;amp;oelig;che,, ger&amp;amp;aring;&amp;amp;aring;chen&lt;br /&gt;
rackern,, rorck, rörcke,, gerorcken, K&lt;br /&gt;
radebrechen, bricht rade, brach dera, debröche ra, derabreche, debrorachen, V&lt;br /&gt;
  Rädernde Konjugation von Okinaptz Uglwf&lt;br /&gt;
radeln, rilt, rold, rölde, rild, gerolden, K&lt;br /&gt;
raffeln,, ralf, rälfe, rolf, gerolfen, K&lt;br /&gt;
raffen,, ruf, rüfe,, geraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
rammeln,, rulmm, rülmme, rilmm, gerulmmen, K&lt;br /&gt;
ramschen,, rumsch, rümsche,, gerumschen&lt;br /&gt;
rangeln,, rolng, rölnge,, gerolngen, K&lt;br /&gt;
ranken,, ronk, rönke,, geronken&lt;br /&gt;
ranzen, ränzt, runz, rünze, ränz, geranzen&lt;br /&gt;
rasen,, ross, rösse,, rerossen&lt;br /&gt;
rasieren,, rasur, rasöre,, rasuren, I&lt;br /&gt;
raspeln, rilspt, rolsp, rölspe, rilsp, gerolspen, K&lt;br /&gt;
rasten,, riest, rieste,, gerasten&lt;br /&gt;
ratschen,, rotsch, rötsche,, gerotschen&lt;br /&gt;
rätseln,, rolts, röltse,, gerolsten, K&lt;br /&gt;
rattern, rirttt, rortt, rörtte, rirtt, gerortten, K&lt;br /&gt;
ratzen,, rutz, rütze,, gerutzen&lt;br /&gt;
rauben,, rob, röbe,, geroben&lt;br /&gt;
räubern, rirbt, rurb, rürbe, rirb, gerurben, K&lt;br /&gt;
rauchen,, ruch, rüche,, geruchen&lt;br /&gt;
räuchern,, rurch, rürche,, gerurchen, K&lt;br /&gt;
raufen, räuft, roff, röffe,, geroffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;saufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
räumen,, romm, römme,, gerommen&lt;br /&gt;
raunen,, run, rüne,, gerunen&lt;br /&gt;
raunzen, räunzt, riunz, riünze, räunz, riaunzen, D&lt;br /&gt;
rauschen, reuscht, ruhsch, rühsche, reusch, geruhschen&lt;br /&gt;
räuspern,, rarsp, rärspe, rirsp, gerorspen, K&lt;br /&gt;
reagieren,, reaktor, reaktöre,, reaktoren, I&lt;br /&gt;
recherchieren, rëiert schirsch, reor schorsch, reöre schörsch, rëiere schirsch, schorschreoren, VP4&lt;br /&gt;
rechnen,, ranch, rünche,, geronchen, K&lt;br /&gt;
rechtfertigen, fertigt recht, fartog recht, färtöge recht, fertige recht, rechtgefartogen, ZP&lt;br /&gt;
recken, rickt, rak, räke, rick, gerecken&lt;br /&gt;
recyceln, recilct, recolc, recölce, recilc, recolcen, K&lt;br /&gt;
reden,, rad, räde,, geroden&lt;br /&gt;
reflektieren,, reflektor, reflektöre,, reflektöre, I&lt;br /&gt;
reformieren,, reformator, reformatöre,, reformatoren, I&lt;br /&gt;
regeln, rilgt, ralg, rälge, rilg, geralgen, K&lt;br /&gt;
regen,, rag, räge,, gerogen&lt;br /&gt;
registrieren,, registratur, registratöre,, registraturen, I&lt;br /&gt;
regnen,, ron&amp;amp;middot;g, rön&amp;amp;middot;ge,, geron&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
regulieren,, regulator, regulatöre,, regulatoren, I&lt;br /&gt;
reichen,, rich, riche,, gerichen&lt;br /&gt;
reifen,, riff, riffe,, geriffen&lt;br /&gt;
reihen,, rieh, riehe,, geriehen&lt;br /&gt;
reihern,, riehr, riehre,, gereihern, K&lt;br /&gt;
reimen,, riem, rieme,, geriemen&lt;br /&gt;
reinigen,, rienag, rienäge,, gerienegen, Z&lt;br /&gt;
reisen,, ries, riese,, geriesen&lt;br /&gt;
reizen,, riez, rieze,, geriezen&lt;br /&gt;
rempeln,, ralmp, rälmpe, rilmp, geralmpen, K&lt;br /&gt;
reparieren,, reparatur, reparatöre,, reparaturen, I&lt;br /&gt;
retten, 2. rittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ritt, ratt, rötte, ritt, geratten&lt;br /&gt;
reuen,, roh, röhe,, gerohen&lt;br /&gt;
rezipieren,, rezeptur, rezeptöre,, rezepturen, I&lt;br /&gt;
richten,, rocht, röchte,, gerochten&lt;br /&gt;
rieseln, rilst, rals, rälse, rils, gerilsen, K&lt;br /&gt;
rippen,, rapp, räppe,, geroppen&lt;br /&gt;
ritzen,, raß, räße,, geressen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
robben,, raab, rääbe, robbie, geraaben, V&lt;br /&gt;
  fantasievolle Stärkung nach diversen Entertainern&lt;br /&gt;
röcheln, rilcht, rolch, rölche, rilch, gerolchen, K&lt;br /&gt;
roden,, rad, räde,, geraden&lt;br /&gt;
röhren,, råhr, rœhre,, geråhren&lt;br /&gt;
rollen,, rull, rülle,, gerullen&lt;br /&gt;
röntgen, rincht&amp;lt;br/&amp;gt;röntigt, rongt&amp;lt;br/&amp;gt;rantog, rüngte&amp;lt;br/&amp;gt;röntäge, rinch&amp;lt;br/&amp;gt;röntig, geronchen&amp;lt;br/&amp;gt;gerantogen, ZK&lt;br /&gt;
  Zwei Varianten: Eine mit Konsonantenverschiebung, bei der sich Partizip und Präsens an der landläufigen verschliffenen Aussprache dieses komplizorenen Verbs orientieren – die andere mit prothetischem &#039;&#039;i&#039;&#039; und Conjugatio duplex.&lt;br /&gt;
rost,, rast, räste,, gerosten&lt;br /&gt;
rösten,, rost [-o:-], r&amp;amp;oelig;ste,, gerosten [-o:-]&lt;br /&gt;
rotieren,, rotor, rotöre,, rotoren, I&lt;br /&gt;
rotzen,, rutz, rütze,, gerutzen&lt;br /&gt;
rubbeln,, rulbb, rülbbe,, gerulbben, K&lt;br /&gt;
rücken,, rock, röcke,, gerocken&lt;br /&gt;
rüffeln, ruffelt, rialf, riälfe, ruffle, rialfen, D1&lt;br /&gt;
rügen,, rog, r&amp;amp;oelig;ge,, gerogen&lt;br /&gt;
ruhen,, raht&amp;lt;br/&amp;gt;rahr, rähte&amp;lt;br/&amp;gt;rähre,, gerahn&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tun&#039;&#039; (!);&amp;lt;br/&amp;gt;bei der zweiten Variante &#039;&#039;tat&#039;&#039; als Reduplikations-Präteritum mit Vokaleinwanderung aufgefassen ( &#039;&#039;t-ta&amp;gt;tat&#039;&#039; , was sagt eigentlich die Germanistik dazu?): &#039;&#039;r-rah&amp;gt;rahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
rühmen,, ruhm, röhme,, gerohmen&lt;br /&gt;
rühren,, rohr, röhre,, gerohren&lt;br /&gt;
rülpsen,, roolps, röölpse,, gerolpsen&lt;br /&gt;
  lautmalerisch gestorken&lt;br /&gt;
rumoren,, romur, römüre,, romuren, Z&lt;br /&gt;
rumpeln,, rolmp, rölmpe,, gerolmpen, K&lt;br /&gt;
runden,, riend, riende,, gerunden&lt;br /&gt;
rupturieren,, ruptur, ruptöre,, rupturen, I&lt;br /&gt;
rüsten, rustet, riast, riäste, rust, riosten, D1&lt;br /&gt;
rutschen,, rootsch, röötsche,, gerootschen&lt;br /&gt;
rütteln,, rialtt, riältte,, gerialtten, D1K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Starke_Verben/R&amp;diff=3608</id>
		<title>Starke Verben/R</title>
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		<updated>2009-12-27T08:48:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: ruhen, rahr, gerahn&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbenlistenseitenkopf}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;verbs lang=&amp;quot;de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
rächen,, raach, r&amp;amp;oelig;&amp;amp;oelig;che,, ger&amp;amp;aring;&amp;amp;aring;chen&lt;br /&gt;
rackern,, rorck, rörcke,, gerorcken, K&lt;br /&gt;
radebrechen, bricht rade, brach dera, debröche ra, derabreche, debrorachen, V&lt;br /&gt;
  Rädernde Konjugation von Okinaptz Uglwf&lt;br /&gt;
radeln, rilt, rold, rölde, rild, gerolden, K&lt;br /&gt;
raffeln,, ralf, rälfe, rolf, gerolfen, K&lt;br /&gt;
raffen,, ruf, rüfe,, geraffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
rammeln,, rulmm, rülmme, rilmm, gerulmmen, K&lt;br /&gt;
ramschen,, rumsch, rümsche,, gerumschen&lt;br /&gt;
rangeln,, rolng, rölnge,, gerolngen, K&lt;br /&gt;
ranken,, ronk, rönke,, geronken&lt;br /&gt;
ranzen, ränzt, runz, rünze, ränz, geranzen&lt;br /&gt;
rasen,, ross, rösse,, rerossen&lt;br /&gt;
rasieren,, rasur, rasöre,, rasuren, I&lt;br /&gt;
raspeln, rilspt, rolsp, rölspe, rilsp, gerolspen, K&lt;br /&gt;
rasten,, riest, rieste,, gerasten&lt;br /&gt;
ratschen,, rotsch, rötsche,, gerotschen&lt;br /&gt;
rätseln,, rolts, röltse,, gerolsten, K&lt;br /&gt;
rattern, rirttt, rortt, rörtte, rirtt, gerortten, K&lt;br /&gt;
ratzen,, rutz, rütze,, gerutzen&lt;br /&gt;
rauben,, rob, röbe,, geroben&lt;br /&gt;
räubern, rirbt, rurb, rürbe, rirb, gerurben, K&lt;br /&gt;
rauchen,, ruch, rüche,, geruchen&lt;br /&gt;
räuchern,, rurch, rürche,, gerurchen, K&lt;br /&gt;
raufen, räuft, roff, röffe,, geroffen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;saufen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
räumen,, romm, römme,, gerommen&lt;br /&gt;
raunen,, run, rüne,, gerunen&lt;br /&gt;
raunzen, räunzt, riunz, riünze, räunz, riaunzen, D&lt;br /&gt;
rauschen, reuscht, ruhsch, rühsche, reusch, geruhschen&lt;br /&gt;
räuspern,, rarsp, rärspe, rirsp, gerorspen, K&lt;br /&gt;
reagieren,, reaktor, reaktöre,, reaktoren, I&lt;br /&gt;
recherchieren, rëiert schirsch, reor schorsch, reöre schörsch, rëiere schirsch, schorschreoren, VP4&lt;br /&gt;
rechnen,, ranch, rünche,, geronchen, K&lt;br /&gt;
rechtfertigen, fertigt recht, fartog recht, färtöge recht, fertige recht, rechtgefartogen, ZP&lt;br /&gt;
recken, rickt, rak, räke, rick, gerecken&lt;br /&gt;
recyceln, recilct, recolc, recölce, recilc, recolcen, K&lt;br /&gt;
reden,, rad, räde,, geroden&lt;br /&gt;
reflektieren,, reflektor, reflektöre,, reflektöre, I&lt;br /&gt;
reformieren,, reformator, reformatöre,, reformatoren, I&lt;br /&gt;
regeln, rilgt, ralg, rälge, rilg, geralgen, K&lt;br /&gt;
regen,, rag, räge,, gerogen&lt;br /&gt;
registrieren,, registratur, registratöre,, registraturen, I&lt;br /&gt;
regnen,, ron&amp;amp;middot;g, rön&amp;amp;middot;ge,, geron&amp;amp;middot;gen, K&lt;br /&gt;
regulieren,, regulator, regulatöre,, regulatoren, I&lt;br /&gt;
reichen,, rich, riche,, gerichen&lt;br /&gt;
reifen,, riff, riffe,, geriffen&lt;br /&gt;
reihen,, rieh, riehe,, geriehen&lt;br /&gt;
reihern,, riehr, riehre,, gereihern, K&lt;br /&gt;
reimen,, riem, rieme,, geriemen&lt;br /&gt;
reinigen,, rienag, rienäge,, gerienegen, Z&lt;br /&gt;
reisen,, ries, riese,, geriesen&lt;br /&gt;
reizen,, riez, rieze,, geriezen&lt;br /&gt;
rempeln,, ralmp, rälmpe, rilmp, geralmpen, K&lt;br /&gt;
reparieren,, reparatur, reparatöre,, reparaturen, I&lt;br /&gt;
retten, 2. rittst&amp;lt;br/&amp;gt;3. ritt, ratt, rötte, ritt, geratten&lt;br /&gt;
reuen,, roh, röhe,, gerohen&lt;br /&gt;
rezipieren,, rezeptur, rezeptöre,, rezepturen, I&lt;br /&gt;
richten,, rocht, röchte,, gerochten&lt;br /&gt;
rieseln, rilst, rals, rälse, rils, gerilsen, K&lt;br /&gt;
rippen,, rapp, räppe,, geroppen&lt;br /&gt;
ritzen,, raß, räße,, geressen&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;sitzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
robben,, raab, rääbe, robbie, geraaben, V&lt;br /&gt;
  fantasievolle Stärkung nach diversen Entertainern&lt;br /&gt;
röcheln, rilcht, rolch, rölche, rilch, gerolchen, K&lt;br /&gt;
roden,, rad, räde,, geraden&lt;br /&gt;
röhren,, råhr, rœhre,, geråhren&lt;br /&gt;
rollen,, rull, rülle,, gerullen&lt;br /&gt;
röntgen, rincht&amp;lt;br/&amp;gt;röntigt, rongt&amp;lt;br/&amp;gt;rantog, rüngte&amp;lt;br/&amp;gt;röntäge, rinch&amp;lt;br/&amp;gt;röntig, geronchen&amp;lt;br/&amp;gt;gerantogen, ZK&lt;br /&gt;
  Zwei Varianten: Eine mit Konsonantenverschiebung, bei der sich Partizip und Präsens an der landläufigen verschliffenen Aussprache dieses komplizorenen Verbs orientieren – die andere mit prothetischem &#039;&#039;i&#039;&#039; und Conjugatio duplex.&lt;br /&gt;
rost,, rast, räste,, gerosten&lt;br /&gt;
rösten,, rost [-o:-], r&amp;amp;oelig;ste,, gerosten [-o:-]&lt;br /&gt;
rotieren,, rotor, rotöre,, rotoren, I&lt;br /&gt;
rotzen,, rutz, rütze,, gerutzen&lt;br /&gt;
rubbeln,, rulbb, rülbbe,, gerulbben, K&lt;br /&gt;
rücken,, rock, röcke,, gerocken&lt;br /&gt;
rüffeln, ruffelt, rialf, riälfe, ruffle, rialfen, D1&lt;br /&gt;
rügen,, rog, r&amp;amp;oelig;ge,, gerogen&lt;br /&gt;
ruhen,, raht, rähte,, gerahn&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tun&#039;&#039; (!)&lt;br /&gt;
ruhen,, rahr, rähre,, gerahn&lt;br /&gt;
  analog &#039;&#039;tun&#039;&#039;, allerdings &#039;&#039;tat&#039;&#039; als Reduplikations-Präteritum mit Vokaleinwanderung aufgefassen ( &#039;&#039;t-ta&amp;gt;tat&#039;&#039; , was sagt eigentlich die Germanistik dazu?): &#039;&#039;r-rah&amp;gt;rahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
rühmen,, ruhm, röhme,, gerohmen&lt;br /&gt;
rühren,, rohr, röhre,, gerohren&lt;br /&gt;
rülpsen,, roolps, röölpse,, gerolpsen&lt;br /&gt;
  lautmalerisch gestorken&lt;br /&gt;
rumoren,, romur, römüre,, romuren, Z&lt;br /&gt;
rumpeln,, rolmp, rölmpe,, gerolmpen, K&lt;br /&gt;
runden,, riend, riende,, gerunden&lt;br /&gt;
rupturieren,, ruptur, ruptöre,, rupturen, I&lt;br /&gt;
rüsten, rustet, riast, riäste, rust, riosten, D1&lt;br /&gt;
rutschen,, rootsch, röötsche,, gerootschen&lt;br /&gt;
rütteln,, rialtt, riältte,, gerialtten, D1K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/verbs&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Verbenlistenseitenfuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Unterschiede_zwischen_Singular_und_Plural&amp;diff=3607</id>
		<title>Unterschiede zwischen Singular und Plural</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Unterschiede_zwischen_Singular_und_Plural&amp;diff=3607"/>
		<updated>2009-12-25T10:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: Politisch korrekte Biberbenennung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unterschiede zwischen Singular- und Pluralform eines Wortes sind keine Selbstverständlichkeit. Bei vielen Dingen bleibt es dem Kontext überlassen, zu vermitteln, ob von einem oder mehreren die Rede ist. Z.B.: Ein Buckel, viele Buckel. Ein Tölpel, viele Tölpel. Mit Umlauten, Rückumlauten, Konsonantenverschüben und anderen Tricks lässt sich da jedoch etwas reißen und der Plural eindeutiger machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
|das Achtel||die Olchten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Akademiker||die Akamedikare&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Artikel||die Artiklen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Beutel||die Buelte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Biber||die Bibren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Biber||die Bibra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Biber||die Biberinnen und Biber||Wie man mit Political correctness auch das Pluralproblem löst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Buckel||die Bückel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Büffel||die Bulffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Büschel||die Bolschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Büttel||die Bultten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dackel||die Däckel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Drittel||die Driltten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ekel||die Alken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Frevel||die Fralven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Füller||die Füllren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Fünftel||die Fulnften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Furunkel||die Fürünkel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Hobel||die Hölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kagel||die Kegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kapitel||die Kapilten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kater||die Käter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kill||die Killer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Knot||die Knoten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Lächeln||die Lälche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Löffel||die Lulffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mald||die Mädel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Messer||die Mersse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mittel||die Mitteln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Müller||die Mürlle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Nabel||die Näbel||Ob die Formenvielfalt menschlicher Näbel der Kreativität der Hebammen geschuldet ist, wird von der Forschung noch kontrovers diskutiert. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Obstler||die Öbstlern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ord||die Orden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Pinsel||die Pilnsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Popel||die Pölpen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Raster||die Räster&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rüffel||die Rülffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rüpel||die Rulpen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schüler||die Schlürer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schuppen||die Schüppen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Sechstel||die Silchsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Segel||die Sälgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Siebentel||die Sielbenten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Siebtel||die Sielbten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Sommer||die Sömmren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spiegel||die Spieglen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Stadel||die Städel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stapel||die Stäpel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stiefel||die Stilfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tadel||die Tädel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Titel||die Tilten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tölpel||die Talpsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tunnel||die Tünnlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Viertel||die Vierlten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wandel||die Wändel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wappen||die Wäppnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wechsel||die Welchsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wedel||die Wölden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Winter||die Wintren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zweifel||die Zwifflen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zwickel||die Zwelcken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Sch%C3%B6nere_Plur%C3%A4le&amp;diff=3600</id>
		<title>Schönere Pluräle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Sch%C3%B6nere_Plur%C3%A4le&amp;diff=3600"/>
		<updated>2009-12-23T17:10:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: Show, Stau, Streik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schon mehrfach sind wir gebeten worden, neben den unregelmäßigen Verbformen doch auch die durch Dummdeutsch vom Aussterben bedrohten unregelmäßigen Pluralformen der Atlanten, Kakteen, Pizzen etc. zu schützen. Das tun wir auch gerne mit dem Hinweis auf die exzellente Seite http://faql.de/numerus.html#andere. Auf der findet man unten eine lange Liste ungewöhnlicher Pluralformen im Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich gibt es auch einige Wörter, deren bestehende Pluralformen nicht zufriedenstellen und nach der Erfindung schönerer Alternativen schreien. Hier einige Vorschläge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Neuer Plural&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;70%&amp;quot; | Beispiele/Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Ananas||die Ananässer&amp;lt;br /&amp;gt;die Anananten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Avemaria||die Avetemariae&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Banause||die Banäuse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Blues||die Bluise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Couch („Kautsch“)||die Cöuche („Käutsche“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Datum||die Datümer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Eis||die Eisiger&amp;lt;br&amp;gt;die Eiser&amp;lt;br&amp;gt;die Eisen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ficus||die Ficen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Firlefanz||die Firlefänze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Globus||die Globanten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Golf||die Gölfe||Wer dabei sein will, muss mit den Gölfen keulen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Hauch||die Häuche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Inbus||die Inbi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kasino||die Kasini&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kimono||die Kipoly&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Klo||die Klöe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kommando||die Kommandi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kompass||die Kompanden&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompanten&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Krokus||die Kroken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kürbis||die Kürben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Lokus||die Loken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Marathon||die Maratha||Nach endlosen Ämtermaratha wirkt ein Glas [http://www.sechsaemtertropfen.de Sechsämtertropfen] beruhigend auf das geschundene Gemüt. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Meineid||die Unsereide&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Morgen||die Morgenden&amp;lt;br /&amp;gt;die Mörgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Motto||die Motti&amp;lt;br /&amp;gt;die Motten&amp;lt;br /&amp;gt;die Mottetten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Oma||die Omen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Onkel||die Önkel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Opa||die Opä&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Opossum||die Opossa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Park||die Pärker&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Paprika||die Papriken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Plural||die Pluräle&amp;lt;br /&amp;gt;die Pluralim&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Sauna||die Saunat||Das Deutsche borgt sich lateinische, griechische, englische und französische Pluralformen. Wieso sollte man sich für Wörter aus dem Finnischen keine finnischen ausleihen? &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schal||die Schäler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schinken||die Schünken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Show||die Shoye||Die anglizistische Schreibweise ist hier angemessen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Sofa||die Sofata&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stau||die Stäue||Die &amp;quot;Staus&amp;quot; in den Verkehrsnachrichten sind unerträglich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Streik||die Streikse&amp;lt;br /&amp;gt;die Streierk||&amp;lt;br /&amp;gt;Binnenplural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Stelldichein||die Stellteuchmehrere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Szenario||die Szenarii&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Tatütata||die Tatütatä&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tausendsassa||die Tausendsassae&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tee||die Teee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Turnus||die Turni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tunichtgut||die Tutnichtgüter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Vaterunser||die Väterünser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Vergissmeinnicht||die Vergesstunsernicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wodka||die Wodken&amp;lt;br/&amp;gt;die Wodky &#039;&#039;(tschechisch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zirkus||die Zirken&amp;lt;br /&amp;gt;die Zirki&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zucker||die Zücker (gemienen sind Zuckersorten)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es da eine Menge von Wörtern wie &#039;&#039;Akku&#039;&#039;, &#039;&#039;Auto&#039;&#039;, &#039;&#039;Radio&#039;&#039;, &#039;&#039;Sofa&#039;&#039;  oder &#039;&#039;Somino&#039;&#039;, die den Plural nicht sehr hübsch durch Anhängen eines &#039;&#039;s&#039;&#039; bilden. Man könnte hier die von gehabt gehabt und amarillo entwolckene Methode anwenden und von &#039;&#039;Akkunen&#039;&#039;, &#039;&#039;Autonen&#039;&#039;, &#039;&#039;Radionen&#039;&#039; und &#039;&#039;Sofanen&#039;&#039; sprechen. Oder umlauten: &#039;&#039;Akkü&#039;&#039;, &#039;&#039;Autö&#039;&#039;, &#039;&#039;Radiö&#039;&#039;, &#039;&#039;Sofä&#039;&#039;, &#039;&#039;Sominö&#039;&#039;? Umlaut-Fan Karsten griffe hier sogar noch etwas härter durch: &#039;&#039;Äkkü&#039;&#039;, &#039;&#039;Äütö&#039;&#039;, &#039;&#039;Rädiö&#039;&#039;, &#039;&#039;Söfä&#039;&#039;, &#039;&#039;Söminö&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=3599</id>
		<title>Rettet des Genitivs!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Rettet_des_Genitivs!&amp;diff=3599"/>
		<updated>2009-12-23T16:42:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: /* Genitivus partitivus (grüne Kollektion) */ Zahlen und Mengenangaben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Engagement der Gesellschaft zur Stärkung der Verben beschränkt sich nicht auf das Verbenstärken. Denn nicht nur starke Stammformen, sondern auch ganze grammatische Fälle sind vom Aussterben bedroht und schreien nach Rettung. Am deutlichsten zeigt sich das in der verbreiteten Unsitte, Präposition wie „wegen“ oder „während“ zunehmend mit dem Dativ zu benutzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Falsch:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen dem Unfall passiert.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Richtig:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Das ist alles nur wegen des Unfalls passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spruch „Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ.“ greift hier nicht. Wir zeigen, wie’s richtig geht - denn es ist des hominis sapientis unwürdig, „würdig“ mit Dativ zu konstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Liste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die derzeit umfangreichste im Netz zu findende Auswahl von Präpositionen, Adjektiven, Adverbien, Verben und Wendungen, die mit Genitiv verwendet wurden, werden müssen, sollten oder &amp;amp;ndash; namhaften Vorbildern folgend &amp;amp;ndash; zumindest dürfen. Beispielsätze machen die Liste auch literarisch zu einem Hochgenuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | -seitig&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Blutentnahme erfolgt beugeseitig des Ellenbogengelenkes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abaxial&lt;br /&gt;
| Das abaxial des Hufkissens vorhandene gefäßführende Bindegewebe ist in den Hufen unterschiedlich stark entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aboral&lt;br /&gt;
| Wie weit aboral des makroskopischen distalen Tumorrandes liegt die Durchtrennungsebene des Mesorektums?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseiten&lt;br /&gt;
| Ich erwartete, über die entworfenen Beliebungen einen ausführlichen Bericht zu meiner Genehmigung zu erhalten, und würde, wenn eine gleiche abseiten eines wohllöblichen Magistrats erfolgt sein würde, darauf bestanden sein, daß das ganze Vorhaben einer Durchlauchtigsten Statthalterschaft einberichtet und höhere Sanktion erbeten worden wäre.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;August von Hennings&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abseits&lt;br /&gt;
| Er hielt sich zunächst etwas abseits des Trubels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abwärts&lt;br /&gt;
| Einige sprangen vor und bückten sich nach abwärts des Flusses, woher das Geheul erscholl.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! abzüglich&lt;br /&gt;
| Unsere Einnahmen betragen abzüglich der Steuer 5 Millionen Dollar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achten&lt;br /&gt;
| Des Regens nicht achtend hängten wir die Wäsche an die Leine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achteraus&lt;br /&gt;
| Wird ein klar achteraus liegendes Boot überlappendes Leeboot innerhalb eines Abstandes von zwei seiner Rumpflängen zu einem Luvboot mit Wind von der gleichen Seite, darf es solange die Überlappung innerhalb dieses Abstands bestehen bleibt, nicht höher als seinen richtigen Kurs segeln, es sei denn, es segelt dadurch unverzüglich achteraus des anderen Bootes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Internationale Wettsegelbestimmungen (ISAF), Regel 17.1&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achterlich&lt;br /&gt;
| Die Unterwanten, deren Püttings ebenfalls achterlich des Mastes montiert sind, ziehen den Mast im Salingabereich nach achtern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achtern&lt;br /&gt;
| Noch befand sich der Feind in unserem Kielwasser, achtern des Schiffes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! achthaben&lt;br /&gt;
| Der Musikant geht spät nach Haus. / Begegnet ihm ein Wolf, o Graus. / Der hätt&amp;amp;rsquo; ihn sicher umgebracht. / Doch hatt&amp;amp;rsquo; er fein des Spielens acht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus der Sage &amp;amp;bdquo;Der Musiker in der Wolfsgrube am Badersberg&amp;amp;ldquo; aus Berga a.d. Elster&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Anbetracht&lt;br /&gt;
| Die &amp;amp;bdquo;Erklärung in Anbetracht der Niederlage Deutschlands und der Übernahme der obersten Regierungsgewalt hinsichtlich Deutschlands&amp;amp;ldquo; wurde am 5. Juni 1945 von den Vertretern der Siegermächte unterzeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anbetrachtlich&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Es war uns allen&amp;amp;ldquo;, schreibt der Toskaner, &amp;amp;bdquo;ausgenommen dem alten Herrn, wie ich anbetrachtlich des Funkelns in seinem Aug glaube, nicht gar mutig zu Sinne.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Otto Julius Bierbaum, Samalio Pardulus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anfangs&lt;br /&gt;
| Anfangs des 20. Jahrhunderts wurden Dudens Regeln für alle deutschen Länder als verbindlich erklärt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angelegentlich&lt;br /&gt;
| Mit dem strafprozessualen Adhäsionsverfahren eröffnet der Staat die Möglichkeit, angelegentlich des Strafverfahrens auch eine zivilrechtliche Verurteilung der Straftäter „in einem Zuge“ auszusprechen, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;§ 405 StPO&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Angesicht&lt;br /&gt;
| Als dem Vatermörder Paul Valence im Angesicht der Guillotine ein letztes Gläschen Schnaps angeboten wurde, lehnte er dankend ab: &amp;amp;bdquo;Wenn ich getrunken habe, weiß ich nicht mehr, was ich tue.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! angesichts&lt;br /&gt;
| Angesichts des feindlichen Aufgebots befahl sie den taktischen Rückzug.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anhand&lt;br /&gt;
| Anhand dieser Blutproben können wir uns ein umfassendes Bild machen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anklagen&lt;br /&gt;
| Er klagte mich des Scheckbetruges an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anlässlich&lt;br /&gt;
| Anlässlich des 50. Jubiläums hielt der Kultursenator eine Ansprache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich annehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm sich des Kindes liebevoll an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Ansehung&lt;br /&gt;
| Von den Pflichten des Lebens in Ansehung des Zustandes desselben.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Kant, Gesammelte Schriften, Bd. 27, Berlin 1978&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtig&lt;br /&gt;
| Als der Minister der Bilanzen ansichtig wurde, erlitt er einen Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ansichtlich&lt;br /&gt;
| Ansichtlich des Bahnanschlusses auf der Landesgrenze ist in der am 16. November 1864 zwischen der vormaligen Königlich hannoverschen und der Königlich niederländischen Regierung abgeschlossenen Übereinkunft verabredet worden, daß…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dt. RGBl., Band 1875, Nr. 10, Seite 101 ff., Übereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die Herstellung einer Eisenbahn von Ihrhove nach Nieuwe Schans&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstatt&lt;br /&gt;
| Anstatt meiner Mütze fand ich eine Himbeere auf meinem Kopfe vor.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anstelle&lt;br /&gt;
| Die saure Gurke wurde anstelle eines Vergasers verwandt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! antwortlich&lt;br /&gt;
| Antwortlich Ihres Schreibens teile ich Ihnen mit, dass wir Ihrem Antrag entsprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anziehen&lt;br /&gt;
| desselben knechts er sich an zogen hab &#039;&#039;(seinetwegen Klage geführt)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Monumenta Habsburgica&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! apikal&lt;br /&gt;
| Es ist wichtig, den exakten Präparationsrand und einen Bereich apikal der Präparationsgrenze genau in der Abformung wiederzugeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! arschlings&lt;br /&gt;
| Arschlings des Haupteinganges befand sich der Notausgang.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eine Art&lt;br /&gt;
| In der dritten Strophe soll eine Art mystischen Einverständnisses zwischen ihnen entstehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufgrund&lt;br /&gt;
| Aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen musste das Projekt leider eingestellt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufseiten&lt;br /&gt;
| Er stand aufseiten der Revolutionäre.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aufwärts&lt;br /&gt;
| Jede Playte hieng noch außerdem an zwey Ankerthauen, sowohl aufwärts als unterwärts des Stroms, welche aber, je nachdem das Wasser mit der Fluth stieg, oder mit der Ebbe sank, nachgelassen und angezogen werden konnten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Belagerung von Antwerpen durch den Prinzen von Parma in den Jahren 1584 und 1585&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausgangs&lt;br /&gt;
| Ausgangs der letzten Kurve überholte er den Führenden und setzte sich an die Spitze des Feldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausschließlich&lt;br /&gt;
| Alle wurden zum Feste eingeladen, ausschließlich der bösen Fee.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! außerhalb&lt;br /&gt;
| Sie hielten sich außerhalb des Gebäudes auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! auswärts&lt;br /&gt;
| Sie hielt vor einem Haus auswärts des Ortes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ausweislich&lt;br /&gt;
| Ausweislich seiner Papiere ist er Deutscher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! axial&lt;br /&gt;
| Die Terminalvene zieht axial des Hufknorpels, erhält dort Äste des inneren venösen Plexus und wird als Vena digitalis lateralis bzw. medialis bezeichnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! backbords&lt;br /&gt;
| Im Hafen Porto Pedro kann man auch backbords der Einfahrt ankern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bar&lt;br /&gt;
| Kegeln ist etwas Gewöhnliches, bar jedes Stiles!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Daisy Duck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! basal&lt;br /&gt;
| Das Stammhirn liegt basal des Großhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedenken&lt;br /&gt;
| Ich habe mich zweier Wege bedacht, diesen Wunsch desto eher zu erreichen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lessing&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bedienen&lt;br /&gt;
| Er bediente sich seines Schweizer Messers, um die Flasche zu öffnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürfen&lt;br /&gt;
| Das Projekt bedarf unseres aufopferungsvollen Einsatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bedürftig&lt;br /&gt;
| Der Genitiv ist des Rettens bedürftiger denn der Dativ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befinden&lt;br /&gt;
| Ich hab befunden des schweren Lastes der Sünden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Keisersberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißen&lt;br /&gt;
| Ich befliss mich der neuen Rechtschreibung, als ich dies schrieb.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich befleißigen&lt;br /&gt;
| Sie befleißigt sich einer gehobenen Ausdrucksweise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! befreien&lt;br /&gt;
| Ich war der Wankelmut des Glückes ganz befreit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begeben&lt;br /&gt;
| Ich begebe mich freiwillig meiner Touristen-Immunität.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begehren&lt;br /&gt;
| Sie begehrte in Unehren seiner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begierig&lt;br /&gt;
| Er war des Ruhmes begierig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! begnaden&lt;br /&gt;
| o gnedigster herr und fürst, ich hoff ir wöllen mir des leibes begnaden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich begnügen&lt;br /&gt;
| Das Volk begnügte sich nicht müßigen Zuschauens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Beckers (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GB02587 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich behelfen&lt;br /&gt;
| Sich des Eides behelfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erklärung des Landfriedens von 1522&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behelfs&lt;br /&gt;
| Der Boxer hieb seinen Gegner behelfs eines beherzten Faustschlages in die Ecke des Rings.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behilflich&lt;br /&gt;
| Ein Kaiser soll jedem seines Rechten behülflich sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Zinkgref&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! behufs&lt;br /&gt;
| Die Konsuln wandten sich behufs der Abhülfe dieser Völkerrechtsverletzung an die Behörden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseitig&lt;br /&gt;
| Beiderseitig aller Gebäude befinden sich Hydranten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beiderseits&lt;br /&gt;
| Beiderseits des Brunnens hielten finstere Gesellen Wache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseitig&lt;br /&gt;
| Bologna liegt beidseitig des Ärmelkanals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beidseits&lt;br /&gt;
| Beidseits des Flusses sah man viele Ausflügler.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bekennen&lt;br /&gt;
| Seine Söhne schämten sich seiner, in feigem Kreise umfingen sie das Haus, damit sie seiner nicht gewahr würden und sich nicht müßten seines Blutes bekennen vor den andern.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bekommen&lt;br /&gt;
| daz die keiserin lang nie mocht bechomen eines chindes&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gesta Romanorum&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! belehren&lt;br /&gt;
| Ich belehrte sie der Thesen Kants.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;jemanden eines Besseren belehren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemächtigen&lt;br /&gt;
| Er bemächtigte sich des Oberkommandos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich bemeistern&lt;br /&gt;
| Ich bemeisterte mich meines Zornes und hub an ruhig zu sprechen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benebst&lt;br /&gt;
| Wahre eigentliche Abbildung Der Belagerung vor Peter-Waradein: Benebst des Türckischen Auffbruchs und schändlichen Flucht alldar.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bildbetitelung von 1694 (http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/7685/)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! benötigt&lt;br /&gt;
| Zuschauer wurden durch Betrug und Gaukelspiel um ihr Geld gebracht, dessen sie doch bei diesen mangelhaften Zeiten selbst höchst benötigt sind.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Eisleber Tageblatt, 1936&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berauben&lt;br /&gt;
| Ich wollte sie nicht ihrer Träume berauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bergseits&lt;br /&gt;
| Bergseits der Straße wird seitens des Bauamtes keine weitere Baustelle zugelassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! berichtet&lt;br /&gt;
| Die Steuerleute aber wissen sich&amp;lt;br /&amp;gt; Für großer Furcht nicht Rat und sind des Fahrens&amp;lt;br /&amp;gt; Nicht wohl berichtet&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich berühmen&lt;br /&gt;
| Ich fürchte, meine Aktion kann sich keiner großen Erfolge berühmen.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Lisa Simpson&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschämen&lt;br /&gt;
| Diese Sache beschämt mich meines Bruders.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit der Präposition &#039;&#039;für&#039;&#039;, allerdings nicht wesentlich verbrittener.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beschuldigen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Untreue beschuldigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich besinnen&lt;br /&gt;
| Als aber auch seine Jahre erfüllt waren (…), besann sich keiner im Volke mehr dessen, den das Land einst gerühmt mit den vier Namen der Tugend.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;sich eines Besseren besinnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! betreffs&lt;br /&gt;
| Betreffs unseres Anliegens haben wir von Ihnen noch keine Reaktion.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewegen&lt;br /&gt;
| got, der antlitzes sich bewac nâch menschen antlitze&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bewusst&lt;br /&gt;
| Sie ist sich der Schwierigkeiten durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezichtigen&lt;br /&gt;
| Er ward des Mordes an seiner Frau bezichtigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! beziehentlich&lt;br /&gt;
| Beziehentlich des Volkstribuns Tiberius Gracchus, zur Zeit und bei Gelegenheit seiner Ermordung auf dem Capitol, lauten des Asellio Worte folgendermaßen (…)&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Aulus Gellius, Attische Nächte, II. Buch, 13. Kapitel&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bezüglich&lt;br /&gt;
| Bezüglich der weiteren Transaktionen gelten die vertraglichen Vereinbarungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bitten&lt;br /&gt;
| ich endarf in niht mêr heiles biten&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bloß&lt;br /&gt;
| aller vriuntschaft stâst du blôჳ&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Bonerius, Der Edel Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! borgen&lt;br /&gt;
| daჳ ich der rede gegen ir sô lange borge&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Jakob von Warte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brauchen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„bedürfen“)&#039;&#039; Ich bin ein Landmann, brauche nicht des Helms.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Jungfrau von Orleans&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;(„Gebrauch machen von“)&#039;&#039; Wie, wenn wir sein jetzt brauchten in der Not?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! brechen&lt;br /&gt;
| des brôtes si sament prâchen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wiener Genesis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! breit&lt;br /&gt;
| Sag ihm, dass ich mich nicht eines Fingers breit von dem Herrn Jesus hinwegbegeben werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Leo Perutz, Nachts unter der steinernen Brücke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich brüsten&lt;br /&gt;
| Er brüstete sich seiner Erfolge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bukkal&lt;br /&gt;
| Die Ohrspeicheldrüse liegt bukkal der Zunge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! cranial&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! danken&lt;br /&gt;
| Des wollen wir Gott danken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dauern&lt;br /&gt;
| Ach wie dauert mich der Zeit!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Günther (siehe [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GD00951 Deutsches Wörterbuch])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! denken&lt;br /&gt;
| Aber er achtete ihrer nicht, und so verliefen sie sich bald und dachten seiner nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! diesseits&lt;br /&gt;
| Diesseits der Grenze grünt und blüht’s.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! distal&lt;br /&gt;
| Bei einem Großteil derartig verletzter Patienten lassen sich noch Pulse distal einer Aortenverletzung nachweisen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dorsal&lt;br /&gt;
| Dorsal der Chorda der Seescheiden befindet sich das Neuralrohr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dürsten&lt;br /&gt;
| Zuvor reizte mich des Fremden Gold, nun dürstet mich seines Blutes.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Felix Dahn, Walther und Hildgund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ehren&lt;br /&gt;
| Wo man solchen Sang nun thut, des sind die Falschen geehret.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzifal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingangs&lt;br /&gt;
| Die eingangs Ihrer Rede gemachten Äußerungen will ich überhört haben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! eingedenk&lt;br /&gt;
| Eingedenk seiner hohen Verdienste sah man von einem Disziplinarverfahren ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich einig sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Kaufs einig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich eins sein/werden&lt;br /&gt;
| Sie wurden sich des Handels eins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einschließlich&lt;br /&gt;
| Die Wertsachen werden auf den Tisch gelegt, einschließlich aller Uhren!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! einwärts&lt;br /&gt;
| Der Straßenverkehr einwärts des Ortsbezirkes muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ende&lt;br /&gt;
| Den Schuster finden Sie ende der Straße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entäußern&lt;br /&gt;
| Die Schulbildung entäußerte sich des scheinbar Überflüssigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbehren&lt;br /&gt;
| Dieses so genannte Konzept entbehrt jedes vernünftigen Ansatzes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbinden&lt;br /&gt;
| Sie wurde einer gesunden Tochter und aller dienstlichen Pflichten entbunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblöden&lt;br /&gt;
| Drei Jahre lang entblödete er sich nicht der dümmsten Mutprobe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entblößen&lt;br /&gt;
| und er ging usz in den hof und wolte sich seins wassers entplöszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Eulenspiegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entbrechen&lt;br /&gt;
| Was Weise hat sie dann des Lebens sich entbrochen?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Opitz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entbürden&lt;br /&gt;
| hier hat meine seele rast, / hier ist sie der still ergeben / und entbürdet aller last.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;LEUCOLEONS Galamelite 148&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! enterben&lt;br /&gt;
| Er enterbte ihn seines Anteils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entfremden&lt;br /&gt;
| Träumend begegnet sich das Ich seiner entfremdet und von seiner Umwelt isoliert, als ein Wesen ohne eigene Identität, ohne die eigenen vier Wände.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Irmela von der Lühe, Träume vom Terror, in: Dichterisch denken - Hannah Arendt und die Künste, Göttingen 2007&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich enthalten&lt;br /&gt;
| Er enthielt sich der Stimme.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entheben&lt;br /&gt;
| Sie wurde aller Pflichten enthoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entkleiden&lt;br /&gt;
| (…), eine Geheimzahl, die ich nicht hinschreiben kann, sonst würde ich sie ihres geheimen Charakters entkleiden und vernichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Axel Hacke, Das Geheimzahlengrab&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entladen&lt;br /&gt;
| Sie entluden das Schiff seiner Last.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlang&lt;br /&gt;
| Entlang des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entlassen&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Dienstes entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entlasten&lt;br /&gt;
| Er entlastete sich seiner Sorgen und weinte sich aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entledigen&lt;br /&gt;
| Er entledigte sich seiner Lasten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entleeren&lt;br /&gt;
| In dem Augenblick (...) nahm der Herr sein grünes Agrarierhütchen vom Kopf und entleerte es seines Wassers auf Diederichs Frackhemd.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entraten&lt;br /&gt;
| Die Psychologen unter den Lesern sollten hier der Analyse entraten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsagen&lt;br /&gt;
| Wem das Lieben will behagen,&amp;lt;br /&amp;gt; muss des Lebens sich entsagen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich von Logau&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschlagen&lt;br /&gt;
| Das ist es, weshalb ich mich des Wohlwollens für sie, helf Gott, nicht ganz entschlagen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entschuldigen&lt;br /&gt;
| Sie entschuldigte sich ihrer Tränen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Inge Scholl, Die weiße Rose&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsetzen&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(„verlustig gehen“)&#039;&#039; Da ist mir’s wie einem, der aller seiner Ehren und Würden entsetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entsinnen&lt;br /&gt;
| Noch entsann sie sich des verflossenen Jugendfreundes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entwöhnen&lt;br /&gt;
| Entwöhne dich schleunigst dieser Unsitte!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich entziehen&lt;br /&gt;
| daჳ si des landes sich entziehe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Gregorius&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erbarmen&lt;br /&gt;
| Und dieses Schuftes erbarmst du dich?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erdreisten&lt;br /&gt;
| Er erdreistete sich einer falschen Anschuldigung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erfahren&lt;br /&gt;
| denn es waren etlich sterker und erfarner der freiheit.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfrechen&lt;br /&gt;
| Er erfrechte sich eines ungehörigen Tones.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erfreuen&lt;br /&gt;
| Sie erfreut sich besonderer Privilegien.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ergetzen / ergötzen&lt;br /&gt;
| Ich will gehn, heizen und zusetzen,&amp;lt;br /&amp;gt; Dann meines Unmuts mich ergetzen&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das Kälberbrüten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erholen&lt;br /&gt;
| Ihr wisset nicht, wo mich der Schuch noch trücket, es ist was anderst in der Fläschen, dessen ich gern Bescheid, und mich Rechts erholen wolte.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Philander 2, 784 (787)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnerlich&lt;br /&gt;
| Wenn Eure Majestäten dessen erinnerlich sein, die Welschen taten guten Dienst in einem Garten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Heinrich V., Übers.: A. W. v. Schlegel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erinnern&lt;br /&gt;
| Er kann sich meiner nicht mehr erinnern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erkühnen&lt;br /&gt;
| Wenn man sich eines innerhalb des Genres sondernden Geschmackes erkühnt, sind manche Leute böse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erlösen&lt;br /&gt;
| er wirt mit swacher buoჳe grôჳer sünde erlôst&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich ermächtigen&lt;br /&gt;
| Und ich hörte viel und oft erzählen von dem groszen Inselvolk … und dasz sie schon die grosze Stadt Paris inn hätten, und des Reiches sich ermächtigt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ermangeln&lt;br /&gt;
| Er ermangelt der Übung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erretten&lt;br /&gt;
| Sich der Feinden erretten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Plutarch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwägen&lt;br /&gt;
| …der mag sich seines Glücks erwegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwähnen&lt;br /&gt;
| Erst Plinius erwähnt des Feuerzeichens, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;L. A. Veitmeyer, Der Pharos zu Alexandrien (1900)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! erwarten&lt;br /&gt;
| In Padua, wo seine Studien ihn fesselten, erwartete Fernando des frohen Augenblickes nur, der ihm vergönnen sollte u. s. w.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich erwehren&lt;br /&gt;
| Sie konnte sich des Eindrucks nicht erwehren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! exklusive&lt;br /&gt;
| Der Haarschnitt kostet 20 Euro exklusive des Trinkgeldes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fähig&lt;br /&gt;
| Die drei sind keines Verbrechens fähig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fahren&lt;br /&gt;
| Fahre ruhig deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Falle&lt;br /&gt;
| Im Falle eines Misserfolges darf er sich auf seine Köpfung freuen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fehlen&lt;br /&gt;
| darumb so haben wir des rechten weges gefeilet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, Die Weisheit Salomonis V, 6 (1545)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fernab&lt;br /&gt;
| Fernab des Lagers schlug er sein Zelt auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fibular&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt fibular des Schienbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! findig&lt;br /&gt;
| Ich habe z.B. noch ein großes Konvolut Jugendgedichte, die ich nie in den normalen Müll geben mochte, weil ich befürchte, daß ein Herr von der Stadtreinigung ihrer findig werden und sie veröffentlichen könnte, um in Talkshows als Müllmann der Lyrik gefeiert zu werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Goldt, Das Diskretionsteufelchen und der Motivationsfisch (in: Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fliehen&lt;br /&gt;
| Und er floh des Weges zum blachen Felde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Lutherbibel, 2 Könige 25, 4&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fluchen&lt;br /&gt;
| ob sie des wütrichs flucht und seinen tod doch hasset&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Lessing 3, 348&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! folgen&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;des volge ich&amp;amp;ldquo;, sprach Liddamus.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fragen&lt;br /&gt;
| Doch ich frage dich nicht deines Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frei&lt;br /&gt;
| Nunmehr frei jeglicher Schuld ging er frohgemut seines Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! freisprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Anstiftung zum Morde freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich freuen&lt;br /&gt;
| Die Enten freuen sich des Regens, während die Hühner, denen Trockenheit lieber ist, dröpsteertig herum steigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;in: Brief von Wilhelm Busch an Grete Meyer vom 20.10.1900&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! frönen&lt;br /&gt;
| Kempowski nahm sich stets davor in Acht, wortschweifig des Weiten und Breiten zu frönen, er fasste sich kurz.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Harig, Alles unter Dach und Fach (Die Zeit 42/2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! froh&lt;br /&gt;
| Einzig dessen bin ich froh und dafür danke ich Gott, dass ich wenigstens Dich von sehr vielen Mühen befreit weiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Petrarca, Familiaria 2,5, An den Domikinaner Giovanni Colonna&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fündig&lt;br /&gt;
| Und hier wird Taylor im weiteren Verlauf seiner Argumentation bei Rawls und dessen Ansatz eines übergreifenden Konsenses fündig.&amp;lt;br/&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=09UAcO6TsxYC&amp;amp;lpg=PA254&amp;amp;ots=tv_FSUN2T2&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA254#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false &#039;&#039;Michael Kühnlein, Religion als Quelle des selbst&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fürchten&lt;br /&gt;
| Dass ich nit gerne sehe die Ketzer vorbrennen, spricht er, ich furcht der Haut.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther, Von den neuen Eckischen Bullen und Lügen (1520)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich gebrauchen&lt;br /&gt;
| Darauf gebrauche dich deiner Wörter, und sprich: Hocus Pocus, bey meiner Gewalt und Erfahrenheit gebiete ich, daß dieß zerschnittene Band wieder ganz werde.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hocus Pocus, oder der kurzweilige Taschen-Spieler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrauchen&lt;br /&gt;
| Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gebrechen&lt;br /&gt;
| Das ganze Kinderwäschegezücht:&amp;lt;br /&amp;gt; Es an den Staden der Rosen gebricht!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Cemal Tarik Sedde, Es an den Staden der Rosen gebricht&amp;lt;br /&amp;gt; (eigentlich mit an + Dativ)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenk&lt;br /&gt;
| Er war in den Wald gegangen, wo du weiltest, um Gottes gedenk zu sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gedenken&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Toten gedenken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Gegensatz zu&lt;br /&gt;
| &amp;amp;bdquo;Mein Gott&amp;amp;ldquo; dachte ich, &amp;amp;bdquo;der Mann muß der Menschheit außerordentlich wichtige Dienste geleistet haben, daß die großen Herren und Damen, ganz im Gegensatz zu ihres heutzutage so weitverbreiteten Geizes, ihn so mit Geschenken, die es zu sein schienen, überhäuft haben.&amp;amp;ldquo;&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gottfried August Bürger, Münchhausen, Viertes Seeabenteuer, Rastatt 1977&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenwarts&lt;br /&gt;
| Wer gegenwarts der Frau die Dienerinnen schilt, der Gebiet&#039;rin Hausrecht tastet er vermessen an … &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust II, 3. Akt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gehen&lt;br /&gt;
| Wir gehen ab heute getrennter Wege: Du gehst deines und ich meines Weges! &#039;&#039;(üblich nur in diesen Wendungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelegentlich&lt;br /&gt;
| Gelegentlich eines Besuches im Züricher Zoo sahen wir den Affen beim Lausen zu.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gelüsten&lt;br /&gt;
| Es gelüstet mich eines großen Schokoladeneisbechers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genesen&lt;br /&gt;
| Sie genas eines gesunden Knaben.&amp;lt;br /&amp;gt;Er wird seiner Krankheit nicht mehr genesen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genießen&lt;br /&gt;
| Will sie sich der Welt wiedmen, so bleibe ich zu hause, bin fleisig und geniese des Glücks ihrer Nähe erst wenn der Hof sie entlässt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe am 24. Oktober 1784 an Frau von Stein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gereuen&lt;br /&gt;
| Gereut es dich nicht deiner Missetaten?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geschweigen&lt;br /&gt;
| Schon deshalb, andrer Gründe zu geschweigen, lese ich lieber in jeder anderen Sprache, als Deutsch.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arthur Schopenhauer, Über die Verhunzung der Deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! geständig&lt;br /&gt;
| Er war seiner Tat geständig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrauen&lt;br /&gt;
| Es mehrten sich die Werbungen um ihre Hand von stolzen Fürsten der Kristenheit, die sich des Antrags wohl getrauen durften.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich getrösten&lt;br /&gt;
| Sie getröstete sich anderer Gelegenheiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahr&lt;br /&gt;
| Als der Räuber des lauernden Hundes gewahr wurde, erblich er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewahren&lt;br /&gt;
| Er gewahrte der Gefallenen und weinte bitterlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewähren&lt;br /&gt;
| Der Dichter mochte damit den Wunsch ausdrücken, baldmöglich von dem Landgrafen beschenkt [...] zu werden. In einem weiteren Liede finden wir ihn dieses Wunsches gewährt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Ludwig Uhland, Walther von der Vogelweide, ein altdeutscher Dichter, Stuttgart 1822&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtig&lt;br /&gt;
| Bist du des Probenplans gewärtig?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewärtigen&lt;br /&gt;
| (…) Diederich, der Majestät gewärtigt, auf vorgestreckter Brust den Kronenorden vierter Klasse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewinnen&lt;br /&gt;
| des gewinne ich schaden&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wirnt von Grafenberg, Wigalois&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewiss&lt;br /&gt;
| Sie können sich großen Beifalls gewiss sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gewohnt&lt;br /&gt;
| Die meisten sind des Lügens gewohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gönnen&lt;br /&gt;
| ich gan im sîner eren wol&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich grämen&lt;br /&gt;
| Gräme dich nicht deiner Taten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! grauen&lt;br /&gt;
| Ihre Augen starrten ihn an, dass es ihn seiner Tat graute.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gut&lt;br /&gt;
| Schon gut der Witz’ und genug der Streich’!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! habhaft&lt;br /&gt;
| Die Polizei konnte des Trickbetrügers habhaft werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halben&lt;br /&gt;
| Zum dritten haben sie St. Valentin der fallenden Sucht zum Patron gesetzt, nun liest man ja nichts in seiner Legende, daß er mit dieser Krankheit zu thun gehabt; drum wollte ich schier wetten, St. Valentin komme zu der Ehre bloß des Namens halben, da sein Name und das deutsche Wort fallen gleich lauten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halber&lt;br /&gt;
| Der Kinder halber verzichteten die Meiers dieses Jahr auf eine Auslandsreise.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! halbweg&lt;br /&gt;
| Halbweg der Allee sieht man gegen die Fronte der etwas zurückliegenden Unterbarmer Kirche, sie ist das schönste Gebäude des Tals, im edelsten byzantinischen Stil sehr gut ausgeführt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Engels, Briefe aus dem Wuppertal, I&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! handwärts&lt;br /&gt;
| (…) nach erfolgloser Punktion Stauung sofort lösen; erneuter Versuch möglichst am anderen Arm oder notfalls handwärts der Punktionsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hangseits&lt;br /&gt;
| Das Ferienhaus erreicht man über ein von Zypressen gesäumtes Sträßchen hangseits der Provinzstraße.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! harren&lt;br /&gt;
| Nun harren die Enkel unser.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! helfen&lt;br /&gt;
| helfet mir der reise&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nibelungenlied&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Herr werden&lt;br /&gt;
| Feuerwehr und Polizei versuchen verzweifelt der Fluten Herr zu werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hilfs&lt;br /&gt;
| Er öffnete die Tür hilfs eines Schlüssels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichtlich&lt;br /&gt;
| Hinsichtlich des Tauschhandels wurde noch keine Einigung erzielt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hinsichts&lt;br /&gt;
| Hinsichts des Adels der Melodie kommt Spontini Gluck am nächsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hoffen&lt;br /&gt;
| Denn olympisch wird der Tag erstehen, dessen wir hoffen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Arndt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hören&lt;br /&gt;
| wenn ihn jäher muth empört, er nicht mehr des freundes hört.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Friedrich Leopold zu Stolberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hungern&lt;br /&gt;
| Mich hungert sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Siegfried&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! hüten&lt;br /&gt;
| Wenn der Fuchs predigt (die Passion predigt), so hüte der Gänse.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hermann Schrader, Der Bilderschmuck der deutschen Sprache&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! infolge&lt;br /&gt;
| Infolge des Kurssturzes kam es zu hastigen Abstoßungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inhalts&lt;br /&gt;
| ... daß man solches an jhrem Leib und Güttern inhalts des Kayserlichen befelchs wider herfür bringen wirdt. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Johann Carolus, Relation 132, 1609&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inklusive&lt;br /&gt;
| Das Grundstück kostet Sie eine halbe Million inklusive meiner Provision.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inmitten&lt;br /&gt;
| Sie saß inmitten wild verstreuter Papiere.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innerhalb&lt;br /&gt;
| Der Schatz musste innerhalb des Hauses versteckt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innert&lt;br /&gt;
| Sprich ihn an, wenn er sich nicht innert einer Woche meldet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inne sein&lt;br /&gt;
| So kam es, dass wir der schwierigen Lage bald inne waren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! innewerden&lt;br /&gt;
| Des Unheils innewerdend erstarrte er.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in puncto&lt;br /&gt;
| Die Überregulierung des Arbeitsmarktes, beispielsweise in puncto des restriktiven Kündigungsschutzes, rundet den Ursachenkomplex ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! inwärts&lt;br /&gt;
| Kaspar: mit furchtsamen Geberden leichtet hinaus, sobald er inwärts der Thüre, hört man den Schlag wie von einer Maulschelle. Er taumelt mit ausgeblaßnen Lichtern herein. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl v. Marinelli: Dom Juan oder Der steinerne Gast, Lustspiel in vier Aufzügen nach Moliere, dritter Aufzug&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irre&lt;br /&gt;
| swer nu des rîches irre gê&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Walther von der Vogelweide&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! irren&lt;br /&gt;
| Jeder der nit darzu kumpt [zur Beschneidung]&amp;lt;br /&amp;gt; der selbs ewigen Lebens irt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Haberer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jammern&lt;br /&gt;
| Da jammerte den Herrn desselben Knechts und er ließ ihn frei, und die Schuld erließ er ihm auch.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Matthäus 18,21-35&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! jenseits&lt;br /&gt;
| Jenseits des Grabens wächst nichts mehr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaudal&lt;br /&gt;
| Die intrapharyngeale Öffnung ist die Verbindung von Nasopharynx und den oralen und laryngealen Abschnitten des Pharynx und liegt kaudal des weichen Gaumens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kennen&lt;br /&gt;
| Ich kenne des Menschen nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Bach/Picander, Matthäuspassion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kommen&lt;br /&gt;
| Er kam des Weges von Osten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kraft&lt;br /&gt;
| Kraft meines Amtes enthebe ich Sie des Ihren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kundig&lt;br /&gt;
| Er ist des Lesens kundig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! labial&lt;br /&gt;
| Parodontose findet sich meist labial der Zähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lachen&lt;br /&gt;
| Sie aber lachte sein und sprach: „Hat ja gar nicht wehgetan, war ja nur aus Marzipan!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laden&lt;br /&gt;
| des wære ein mûl geladen genuoc&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lang&lt;br /&gt;
| Darzwischenwachsen herauss ii. oder iii. glatter blosser Stengel einer Spannen lang&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;J. T. Tabernaemontanus, Neu vollkommentlich Kreuterbuch (1588)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längs&lt;br /&gt;
| Längs des Weges wuchs blauer Enzian.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! längsseits&lt;br /&gt;
| Das Boot der Küstenwache legte längsseits unseres Dampfers an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lateral&lt;br /&gt;
| Die Augenhöhle liegt lateral der Siebbeinzellen und cranial der Kieferhöhle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lauern&lt;br /&gt;
| Unbekannte Krankheiten und wilde Tiere lauerten seiner im Urwald.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laufen&lt;br /&gt;
| Lauf deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ledig&lt;br /&gt;
| Ich will meines Amtes ledig sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leeseits&lt;br /&gt;
| Leeseits der Motu Araara besteht ein Riffdurchgang, der von Surfern zum Wellenreiten genutzt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leid sein&lt;br /&gt;
| 1912 waren die Briten der Aufsässigkeit der aufgeklärten und urbanen Bengalen leid.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;GEO 9/07&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! leider&lt;br /&gt;
| leider Gottes&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Es ist zweifelhaft, aufgrund dieser Wendung &#039;&#039;leider&#039;&#039; in die Liste gehört – wählt es den Genitiv eines zu ergänzenden Nomens aus? Wir wollen davon ausgehen, bis belegt wird, dass die Wendung auf andere Weise entstanden ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lingual&lt;br /&gt;
| Der Speicheldrüsengang tritt lingual des Unterkiefers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerhand&lt;br /&gt;
| Linkerhand der Straße sah der Knab ein Röslein steh’n.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linkerseits&lt;br /&gt;
| Linkerseits des Klosters führte ein verborgener Trampelpfad zur nahen Schenke.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! links&lt;br /&gt;
| Sie wohnen links des Rheins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! linksseitig&lt;br /&gt;
| Blau blühte der Enzian linksseitig des Weges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lohnen&lt;br /&gt;
| Das lohnt sich der Mühe nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! longitudinal&lt;br /&gt;
| Das Wasserschutzgebiet erstreckt sich hauptsächlich longitudinal des Flusses Nera und nimmt das enge Bergtal der Valnerina ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! los&lt;br /&gt;
| O wär ich nur deiner schon los!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lossprechen&lt;br /&gt;
| Er wurde der Verbrechen zu Unrecht losgesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lustwandeln&lt;br /&gt;
| Weihe dich lieber selbst dem alten Pfad und lustwandle freifliegend deiner Wege!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! luvseits&lt;br /&gt;
| Einigen Piloten gelang nach geduldiger Kreiserei der Einstieg in die obere, wieder laminare Strömung, deren Steigzone sich deutlich luvseits des Scherungsrotors befand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mächtig&lt;br /&gt;
| Sie ist des Hexens mächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mahnen&lt;br /&gt;
| Ich mahnte ihn seiner Beteuerungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mangels&lt;br /&gt;
| Sie wurde mangels Beweises freigesprochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! medial&lt;br /&gt;
| Der Nervus cutaneus antebrachii medialis beginnt medial der Arteria axillaris.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! meinen&lt;br /&gt;
| Wenn ihr Hercules seid, so seid ihrs nicht gemeint.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der junge Goethe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mesial&lt;br /&gt;
| Die Schneidezähne liegen mesial der Backenzähne.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mithilfe&lt;br /&gt;
| Mithilfe des Reiseführers fand Arthur seinen Weg durch die Galaxie.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitsamt&lt;br /&gt;
| Kuhn versucht umständlich, sich eine Zigarette anzuzünden, die er dann mitsamt des Feuerzeugs verschwinden lässt.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Focus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mitte&lt;br /&gt;
| Das Restaurant zum Königssaal, mitte der Stadt am Brühl gelegen, empfiehlt Dortmunder und Heßberger Lagerbier, gute Weine, reichhaltige Speisenkarte und hält sich einem geehrten Publikum bestens empfohlen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittels&lt;br /&gt;
| Er onff das Fenster mittels eines Brecheisens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittig&lt;br /&gt;
| Das Steuerhaus bei den meisten Binnenfähren ist unterstromseitig (der Schiffmann steht mit dem Rücken zu Tal) mittig des Schiffes angeordnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mittschiffs&lt;br /&gt;
| Um 9.10 Uhr wird die &amp;amp;bdquo;USS Salt Lake City&amp;amp;ldquo; mittschiffs des Katapults erstmals von einer schweren Granate der &amp;amp;bdquo;Maya&amp;amp;ldquo; getroffen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! müde&lt;br /&gt;
| Er ist des Lebens müde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nach&lt;br /&gt;
| Seiner Form, seines Rhythmus, seines Tonfalls nach: ein Buch aus der Nacht der Zeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Klaas Huizing, Der Büchertrinker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nachweislich&lt;br /&gt;
| Die Antragsgegnerin hat nachweislich des Kartenmaterials übersehen, die Aufhebung der Ersatzfläche in die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung einzustellen. Hätte sie dieses Defizit bemerkt, hätte sie von der Aufhebung abgesehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Aktenzeichen: 3 N 2585/01&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nähe&lt;br /&gt;
| Sein Grab befindet sich nähe des Friedhofstores.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! namens&lt;br /&gt;
| Namens des Vorstandes hat sie die Verhandlungen begonnen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nasal&lt;br /&gt;
| Die nasal des vertikalen Netzhautmeridians entspringenden Axone der retinalen Ganglienzellen beider Augen kreuzen jeweils auf die Gegenseite, die in der temporalen Retinahälfte entspringenden Axone jedoch nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nebst&lt;br /&gt;
| Dies erfolgte entweder durch Ausfüllen von Wettscheinen, die im Ladenlokal auslagen und nebst des Wetteinsatzes vom anwesenden Personal entgegen genommen wurden, oder mittels der bereitgestellten Terminals im Onlineverfahren, wobei der Angeschuldigte für den letztgenannten Fall auch spezielle Prepaid-Karten der Firma Cash-Point, mit denen der Wetteinsatz beglichen werden konnte, bereithielt und verkaufte.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;[http://www.aufrecht.de/index.php?id=2761 AG Heidenheim: Beschluss vom 01. Dezember 2003, AZ.: 3 Ds 424/03 - In Österreich zugelassene Werbung für Sportwetten zulässig]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nördlich&lt;br /&gt;
| Liegt Stuttgart nördlich Heilbronns, oder war es umgekehrt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordöstlich&lt;br /&gt;
| Die Weide befindet sich nordöstlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwärts&lt;br /&gt;
| Ich weiß eine verborgene Grotte nordwärts der Bucht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nordwestlich&lt;br /&gt;
| Die Truppen wurden nordwestlich der Demarkationslinie zusammengezogen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;oberhalb&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Von der Grafenburg oberhalb der Tauber ist Rothenburgs Namenszusatz ob der Tauber abgeleitet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ob&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;angesichts/wegen&#039;&#039;)&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Ob des guten Wetters ging ich eine Runde nach draußen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberhalb&lt;br /&gt;
| Oberhalb des Dorfes erhob sich die mächtige Felswand des Vulkans.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberseits&lt;br /&gt;
| Die Supralabialia von Orlovs Viper sind oberseits des Kopfes dunkel mit kleinen hellen Flecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberstrom&lt;br /&gt;
| Die Fließzeit oberstrom des untersuchten Gewässerabschnitts kann ausreichend Wachstum von Phytoplankton ermöglichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oberwärts&lt;br /&gt;
| Oberwärts des Mauerwerks wurde noch ein Stockwerk von Holz auf den Glockenturm gesetzet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okklusal&lt;br /&gt;
| Okklusal der Matrize sind Abflussöffnungen für den Kleber vorzusehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! okzipital&lt;br /&gt;
| Die Mauthner-Zone ist eine okzipital des Stirnhirns gelegene Region des Mittel-Zwischenhirns, deren Schädigung Schlafsucht bzw. ein Korsakow-Syndrom auslöst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! oral&lt;br /&gt;
| Oral des Implantates sollte die Knochenlamelle noch mindestens einen Millimeter dick sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! östlich&lt;br /&gt;
| Asien liegt östlich des Urals.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ostwärts&lt;br /&gt;
| Ostwärts der Villa steht die Hütte des Gärtners.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich packen&lt;br /&gt;
| Was geht es dich an und was hast du mir zu befehlen? Den Augenblick packe dich deiner Wege, oder ich mache es dir gerade so wie jenem.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Deutsches Märchenbuch, Ludwig Bechstein (Hrsg.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palatinal&lt;br /&gt;
| Palatinal der halbkreisförmigen Alveolarwälle befindet sich im Oberkiefer der Tektalwall.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! palmar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt palmar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parietal&lt;br /&gt;
| Die Mantelkante liegt parietal des Kleinhirnes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! parallel&lt;br /&gt;
| Die Alliierten, und zwar sämtliche, auch die Amerikaner, rücken in breiter Front vor, wie weit ist nicht bekannt, aber mindestens bis zu einer Linie, die durch Kassel parallel des Rheines läuft.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Matthias Erzberger, Leiter der deutschen Waffenstillstandskommission, in seinen vertraulichen Aufzeichnungen vom 1. Juni 1919&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! pflegen&lt;br /&gt;
| Wir wollen der Ruhe pflegen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! plantar&lt;br /&gt;
| Die Fußsohle liegt plantar der Fußwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! prahlen&lt;br /&gt;
| Die Feinde prahlten ihrer Menge.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! proximal&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! qua&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(i. d. Bed. „mittels, durch“, wenn mit nicht allein stehendem Substantiv verwendet)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Der Humanist ist qua seiner historischen Kenntnisse Berater der Fürsten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! querab&lt;br /&gt;
| Anders als etwa die Britischen Inseln, liegen die Alpen während des überwiegenden Teiles des restlichen Jahres meist querab der atlantischen Westwindzone.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! radial&lt;br /&gt;
| Welcher Meridian liegt 0,1 Cun radial und proximal des Nagelfalzwinkels des kleinen Fingers?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! im Rahmen&lt;br /&gt;
| Aus Maßnahmen, welche die Rechtsträger im Rahmen dem Reiche obliegender Verwaltungsaufgaben trafen, entstanden Verbindlichkeiten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Im Rahmen einer Google-Recherche zwecks der Feststellung, ob „im Rahmen“ von der Dativierung gefuhrden ist, stieß ich auf diesen wunderbar verwirrenden Beispielsatz. Stutzten auch Sie zunächst bei „dem“? &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! randlich&lt;br /&gt;
| Die sogenannte Scharmützelrinne wird vorrangig von pleistozänen Schmelzwassersanden randlich des Scharmützelsees eingenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechterhand&lt;br /&gt;
| Das Freudenhaus befindet sich gleich rechterhand der Polizeiwache.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechts&lt;br /&gt;
| Sie gehen rechts des Rheins zur Schule.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rechtsseitig&lt;br /&gt;
| Die Tankstelle liegt von hier aus gesehen rechtsseitig der Autobahn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reich&lt;br /&gt;
| Aller Freuden ward da reich&amp;lt;br /&amp;gt; Der stolze werte Gawan&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Parsival, Übertragung von Karl Simrock&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! richtung&lt;br /&gt;
| Die Scheune befindet sich richtung des Dorfausgangs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rittlings&lt;br /&gt;
| Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: (…) Südlich der Scarpe griffen die Engländer rittlings der Straße Arras-Cambrai an; sie wurden durch Feuer und im Nahkampf verlustreich abgewiesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Ludendorff, Deutscher Heeresbericht vom 27. April 1917, Westlicher Kriegsschauplatz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rostral&lt;br /&gt;
| Das Organum vasculosum laminae terminalis (OVLT) liegt rostral des Hypothalamus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseitig&lt;br /&gt;
| Grund für das schlechte Wetter war die rückseitig des herrschenden Tiefdruckgebiets einfließende Polarluft, die die Temperaturen deutlich fallen ließ.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückseits&lt;br /&gt;
| Das Denkmal liegt verborgen rückseits des Unteren Schlosses nahe der Martinikirche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichtlich&lt;br /&gt;
| Rücksichtlich Ihrer Krankheit stunden wir Ihnen Ihre Schulden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rücksichts&lt;br /&gt;
| Rücksichts des Honorars hoffe ich mit Ew. Wohlgeboren mich sehr leicht zu einigen, da mir Ihre Gesinnungen bekannt sind. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann, Brief an Georg Reimer, 24. November 1815&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rückwärts&lt;br /&gt;
| Glücklicherweise war der Boden so felsig, daß an eine erkennbare Fährte gar nicht gedacht werden konnte, und rückwärts des Cannons stand der Wald so dicht, daß es nicht schwer erschien, ein gutes Versteck zu finden.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Karl May, Der Sohn des Bärenjägers&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! in Sachen&lt;br /&gt;
| Wer an Universitäten wäre in Sachen des Glaubens schon Meister?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! samt&lt;br /&gt;
| Als der Thebaner Aktaion (…) in einem geweihten Hain ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen suchte, fand er (…) darin die Göttin Artemis samt ihrer Nymphen beim Bade.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Michael Küttner, Der Geist aus der Flasche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! satt&lt;br /&gt;
| Ich bin des trocknen Tons nun satt, / Muß wieder recht den Teufel spielen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schämen&lt;br /&gt;
| Ich schäme mich meines Bruders.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schauen&lt;br /&gt;
| Das sie die Fenster, welche gegen Babel der Welt schauen, eröffnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich schmeicheln&lt;br /&gt;
| Ich schmeichle mir eines gepflegten Stils.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schonen&lt;br /&gt;
| Schone dein, Kind!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&amp;lt;br /&amp;gt; Dieser Beispielsatz ist auch ein prima Beleg dafür, wie viel ein Komma an der rechten Stelle bedeutungsmäßig ausmachen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schreiten&lt;br /&gt;
| Sie schritt ihres Weges in Richtung der Olivenhaine.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schuldig&lt;br /&gt;
| Sie wurde des Mordes an ihrem Mann für schuldig befunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schweigen&lt;br /&gt;
| (…) Mit jrem eyffern Tag vnd Nacht,&amp;lt;br /&amp;gt; Des sie mit Ehrn wol het geschwiegen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hans Sachs, Das heiß Eysen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! schwören&lt;br /&gt;
| wenn einer swern wil oder sol, dem sol der vorsprech vor sagen wes er swern süll&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Münchner Stadtrecht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitab&lt;br /&gt;
| Das Haus liegt seitab der Straße einsam im Walde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitwärts&lt;br /&gt;
| Seitwärts des Dschungelpfades wurde er eines Löwen ansichtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sichern&lt;br /&gt;
| Wohl, Tell! Des Lebens hab’ ich dich gesichert&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich rühmen&lt;br /&gt;
| Sie rühmte sich des Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitens&lt;br /&gt;
| Seitens des Vorstandes ergeht folgendes Dogma: …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! seitlich&lt;br /&gt;
| Seitlich des Flusslaufes befindet sich begrüntes Deichvorland.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sicher&lt;br /&gt;
| Ich bin mir seiner Schuld vollkommen sicher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sonder&lt;br /&gt;
| Einstmals &amp;amp;ndash; ich glaub’, im Jahr des Heiles Eins &amp;amp;ndash; &amp;lt;br /&amp;gt; Sprach die Sibylle, trunken sonder Weins: …&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nietzsche, Zarathustra&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sorgen&lt;br /&gt;
| daჳ ir dâ minnet, daჳ minn ich:&amp;lt;br /&amp;gt;des ir dâ sorget, des sorg ich.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sparen&lt;br /&gt;
| der ist zu unserm hauptman g&amp;amp;#367;t,&amp;lt;br/&amp;gt;der mit frevenlichem m&amp;amp;#367;t&amp;lt;br/&amp;gt;dem babst und keiser greifft in bart&amp;lt;br/&amp;gt;und sunst uff erden niemans spart.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;MURNER lutherischer narr v. 2106&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! spotten&lt;br /&gt;
| Sie spotteten seiner.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;mit Genitiv noch verbreitet in der Wendung:&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;etwas spottet jeder Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! statt&lt;br /&gt;
| Sie nahm eine Banane statt des Apfels.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! an … statt&lt;br /&gt;
| Er versicherte an Eides statt, dass er den Jungen einst an Kindes statt angenommen hatte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sterben&lt;br /&gt;
| Kommt mit oder sterbt eines qualvollen Todes!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! steuerbords&lt;br /&gt;
| (3) Von den Verboten der Absätze 1 und 2 gelten nicht (…) die Nummer 3 des Absatzes 1 für die Krabbenfischerei in den Fahrwassern Elbe-Weser-Wattfahrwasser, Neuwerker Loch und Elbe-Neuwerk-Fahrwasser in einem 100 m breiten Streifen steuerbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Backbordseite oder in einem 100 m breiten Streifen backbords der zur Kennzeichnung der Wattfahrwasser ausgebrachten Bezeichnung der Steuerbordseite sowie in dem in der anliegenden Karte rot-weiß gestreift dargestellten Gebiet der Zone I (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gesetz über den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer vom 9. April 1990&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! strafen&lt;br /&gt;
| Seines Lebens aber sei er nicht gestraft, denn von den Göttern ist das Leben, und nicht darf der Mensch an Göttliches rühren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! streiten&lt;br /&gt;
| niemen darf des strîten, daჳ er beჳჳerჳ ie gesæhe&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach, Parzival&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südlich&lt;br /&gt;
| Der Kilimandscharo liegt südlich der kenianischen Grenze in Tansania.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südöstlich&lt;br /&gt;
| Südöstlich meiner Ranch beginnt das Stammesgebiet der Apachen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwärts&lt;br /&gt;
| Dort werden die Hygienestandards strenger eingehalten als südwärts der Grenze.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! südwestlich&lt;br /&gt;
| Namibia liegt südwestlich Botswanas.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaft&lt;br /&gt;
| Er ist einer schweren Schuld teilhaft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! teilhaftig&lt;br /&gt;
| Du bist eines großen Glückes teilhaftig geworden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! temporal&lt;br /&gt;
| Der Warzenfortsatz liegt temporal des Innenohres.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! tibial&lt;br /&gt;
| Die Membran liegt tibial des Wadenbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich trollen&lt;br /&gt;
| Mendele aber gönnte sich einen Ferialtag und trollte sich seiner Wege.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Emil Franzos: Der Pojaz - Eine Geschichte aus dem Osten, 1905&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotten&lt;br /&gt;
| Adalbert Klinger trottete des Weges.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klabund, Das Lächeln der Margarete Andoux&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überdrüssig&lt;br /&gt;
| Er ist des Wartens überdrüssig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfinden&lt;br /&gt;
| Der soll …, da er dessen durch die Geschwornen oder sonsten überfunden, der Obrigkeit 100 Gülden Straffe verfallen seyn.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Chomel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überfließen&lt;br /&gt;
| Selig sind im Geist die Armen,&amp;lt;br /&amp;gt; die zu ihres nächsten Füszen …&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Fehles sich erbarmen,&amp;lt;br /&amp;gt; fremden Glückes überflieszen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Droste-Hülshoff&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überflüssig&lt;br /&gt;
| dein munt ist überflüssig gewesen der boszheit&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Psalm 49, 19 (vulgata: abundavit) erste deutsche bibel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überführen&lt;br /&gt;
| Er wurde des Mordes an seiner Frau überführt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überheben&lt;br /&gt;
| Wir sind dieser Arbeit überhoben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich überheben&lt;br /&gt;
| Er überhob sich seines Erfolges.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überladen&lt;br /&gt;
| mîn herze ist leides überladen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Hartmann von Aue, Iwein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überweisen&lt;br /&gt;
| Für Kinder hingegen, welche die Aeltern ermorden, war eine ausgesuchte Strafe bestimmt. Wer dieses Verbrechens überwiesen war, der wurde, nachdem man ihm mit spitzigen Angelhaken fingerbreite Stücke vom Leibe gerissen, auf Dornen gelegt und lebendig verbrannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Diodor, Bibliotheca Historica, cap. 77, Übers. unbekannt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! überzeugen&lt;br /&gt;
| Erlauben Sie mir, Sie der Vorteile dieses Feldzuges zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ulnar&lt;br /&gt;
| Das Mondbein liegt ulnar des Kahnbeines.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(in der Bedeutung &#039;&#039;wegen&#039;&#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Um deiner jungen Missetat&amp;lt;br /&amp;gt; hantier&#039; ich jetzt mit Ahl und Draht&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Richard Wanger, Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! um … willen&lt;br /&gt;
| Um des lieben Friedens willen haben wir nichts gesagt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unacht&lt;br /&gt;
| Nur dir zulieb, unacht des Zeitverlustes, fahr ich das Plätzchen an.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Thomas Mann, Der Erwählte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unachtsam&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Er findt alsbald ihn,&amp;lt;br/&amp;gt;Wie er den Feind verfehlt; sein altes Schwert&amp;lt;br/&amp;gt;Gehorcht nicht seinem Arm, liegt, wo es fällt,&amp;lt;br/&amp;gt;Unachtsam des Befehls.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Hamlet, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel (nachbearbeitet durch O.Lesch)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeleckt&lt;br /&gt;
| Sie schafft zwar nicht aus dem „Nichts“, sozusagen unbeleckt aller kultureller Prägung, aber aus dem „Alles“ ihrer „Gefühlswucht“, deren Ergebnisse sich dem Einsortieren in Kunstschubladen widersetzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Pirmasenser Zeitung, 1997-05-06&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (unbenommen)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;nowiki&amp;gt;*Unbenommen aller Hochachtung muss ich Ihnen jetzt kräftig in den Hintern treten.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Als Präp. m. Gen. einigermaßen verbreitet, aber wohl nicht offiziell korrekt. Wird wohl mit „unbeschadet“ verwolchsen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbeschadet&lt;br /&gt;
| Unbeschadet seiner Pflichten als Gemeindepfarrer engagiert er sich auch auf Kirchenkreisebene.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unbewegt&lt;br /&gt;
| …auch der Abt war des verständigen Wortes nicht unbewegt…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerachtet&lt;br /&gt;
| Unerachtet seiner offensichtlichen Unschuld wurde der Passant verhaftet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unerfahren&lt;br /&gt;
| Er ist des Bergsteigens unerfahren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfähig&lt;br /&gt;
| Unfähig des Genusses einer gesetzmäßigen Freiheit, zerfielen alle von den Arabern gestifteten Reiche durch Anarchie und Bürgerkrieg, sobald die eisernen Bande des religiösen Despotismus aufgelöst waren, welche den Gehorsam der entfernten Befehlshaber an den Thron des Beherrschers der Gläubigen ketteten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Wilhelm Ferdinand v. Funck, Robert Guiscard Herzog von Apulien und Calabrien, in: Die Horen 9 (1797)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unfern&lt;br /&gt;
| Unfern des Hauses versteckte sich der ruchlose Dieb und harrte des Einbruchs der Dunkelheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungeachtet&lt;br /&gt;
| Ungeachtet des Polizeiwagens überfuhr sie die rote Ampel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungedenk&lt;br /&gt;
| Ungedenk seiner guten Vorsätze frönte er weiter dem Tabakgenusse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungehindert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Da müssen Sie jetzt durch:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; § 64 Zu Beförderung des Prozeß und Abschneidung aller unnotwendigen Weitläuftigkeiten solle hinfüro in Appellationssachen das weitschweifige artikulierte Libellieren ebenmäßig abgestellt sein und ein jeder Appellant hinfüro seine gravamina appellationis jedesmals summariter und punktenweis verfasset gleich mit der Supplikation pro processibus übergeben, darinnen, nach Inhalt des Anno 1575 ergangenen und Anno 95 durch die visitatores bestätigten gemeinen Bescheids, ungehindert des Deputationsabschieds de anno 1600, § 114, absonderlich: 1. worin er sich beschwert erachte, 2. was er besser zu beweisen oder 3. von neuem vorzubringen gedenke, anzeigen, und solche seine Gravamina oder Appellationsursachen den Appellaten in so viel beglaubten Kopien, wie hieroben vermeldet, als der Zitierten seind und in der Ladung mit gewissen numeris oder literis gezeichnet werden sollen, insinuieren lassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der jüngste Reichsabschied von 1654: Abschied der Römisch Kaiserlichen Majestät und gemeiner Stände, welcher auf dem Reichstag zu Regensburg im Jahr Christi 1654 aufgerichtet ist / bearb. von Adolf Laufs , Bern: Lang, 1975&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungerührt&lt;br /&gt;
| BMW legte ungerührt des Rückrufs beim BMW-Mini um 2,3 Prozent auf 35,90 Euro zu.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Spiegel Online&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewiss&lt;br /&gt;
| Schon wiegend uns in den gemess’nen Rhythmen,&amp;lt;br /&amp;gt; Zieh’n wir entschlossen rasch den Vorhang weg,&amp;lt;br /&amp;gt; Doch sorgerfüllt auch, weil wir fremd euch sind&amp;lt;br /&amp;gt; Und ungewiß des Beifalls eurer Augen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Gofid Letterkerl, Prolog zu einer Theatereröffnung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ungewohnt&lt;br /&gt;
| Und sein Aug&amp;amp;rsquo; zuckt, ungewohnt des&amp;lt;br/&amp;gt;Langentbehrten Tagesscheins,&amp;lt;br/&amp;gt;Also schreitet der Genesne&amp;lt;br/&amp;gt;Wieder ins gesunde Leben.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Viktor von Scheffel, Der Trompeter von Säckingen (Zwölftes Stück &amp;amp;ndash; Jung Werner und Margareta)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkund&lt;br /&gt;
| (…) unkund der Formen des eigenen Wesens im Dunkel (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unkundig&lt;br /&gt;
| Des Schreibens gänzlich unkundig, vermochte der Autor sein Buch nicht zu signieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unreif&lt;br /&gt;
| Unreif sind sie des Glücks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;aus: Das Wunder der Heliane, Libretto von Hans Müller nach Hans Kaltneker&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unteilhaft&lt;br /&gt;
| Sie fühlte sich unteilhaft jeder Schuld.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterfangen&lt;br /&gt;
| Wart Ihr bei guten Sinnen, Ihr durftet Euch des Streiches nicht unterfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterhalb&lt;br /&gt;
| Unterhalb des Schildes befand sich eine rostige Konservenbüchse.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterseits&lt;br /&gt;
| Pilze vermehren sich durch Sporen, die sich an den Lammellen oder Röhren unterseits des Hutes befinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterstrom&lt;br /&gt;
| Die Donau tieft sich unterstrom des KW Freudenau mit ca. 3 cm/a stetig und zunehmend progressiv ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterwärts&lt;br /&gt;
| (…), das Schlagen der Uhren aus dem Städtchen unterwärts des Flusses, der verzweifelnde Blick auf das Morgengrauen…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Karl Friedrich Gutzkow, Die Ritter vom Geiste&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unterweisen&lt;br /&gt;
| …er unterwies sie des Lateins…&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Joseph Victor von Scheffel, Ekkehard&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterwinden&lt;br /&gt;
| Wir müssen uns des Findelkindes unterwinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich unterziehen&lt;br /&gt;
| vil maniges si sich underzugen dâ si sich selbe mit betrugen&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;HAHN, Das Anegenge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unverdächtig&lt;br /&gt;
| Der formale Wortlaut des Rhetorenedikts Kaiser Julians war der religiösen Parteinahme zunächst unverdächtig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unweit&lt;br /&gt;
| Unweit der Stadtgrenze hatte sich eine Erdspalte aufgetan.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwert&lt;br /&gt;
| Entartet Geschlecht, unwert der Ahnen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! unwürdig&lt;br /&gt;
| Meiner Meinung nach war er all dieser Ehren unwürdig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! aus Ursachen&lt;br /&gt;
| Aus Ursachen des Sturmes wagte kein Schiff den Hafen zu verlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ursächlich&lt;br /&gt;
| Wohl ursächlich des gegen ihn schwebenden gerichtlichen Verfahrens flüchtete der Angeklagte am 6.11.1933 über den Inn nach Deutschland.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Aus einer Urteilsbegründung des Volksgerichts beim Landesgericht Linz vom 1. August 1947&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ventral&lt;br /&gt;
| Ventral des Verdauungstraktes verläuft das Bauchmark.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verbürgen&lt;br /&gt;
| Ich verbürge mich des Gelingens.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtig&lt;br /&gt;
| Er hat sich dieses Mordes mehr als verdächtig gemacht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdächtigen&lt;br /&gt;
| Ich verdächtige Sie der Nichtbetrinkgeldung eines Taxifahrers.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdenken&lt;br /&gt;
| Zuletzt hat sie Herodes des Ehebruchs verdacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Reißner&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdienstlich&lt;br /&gt;
| Was eitel unnütz und verkert ist, das ist nit allain nit verdienstlich des ewigen Lebens.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Melanchthon&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verdrießen&lt;br /&gt;
| Wer wolte sich der mühe verdrüszen lassen, die mit einem segen belohnt wird?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Butschky&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfallen&lt;br /&gt;
| darnach fragt man, wes ainer schuldig und verfallen wäre, der ain urbargut entlidet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verfehlen&lt;br /&gt;
| Zu weit getrieben / Verfehlt die Strenge ihres weisen Zwecks&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Schiller, Wilhelm Tell&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vergessen&lt;br /&gt;
| Nur die Hunde heulten zwei Tage und zwei Nächte lang, dann vergaßen auch sie Viratas, (…).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vergewissern&lt;br /&gt;
| Er vergeworß sich der Anwesenheit seiner Gattin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verlustig&lt;br /&gt;
| Sie ist ihres Wahlrechts verlustig gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich vermessen&lt;br /&gt;
| Sie vermaß sich ungeheuerlicher Behauptungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittels&lt;br /&gt;
| Er öffnete die Tür vermittels eines Dietrichs.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermittelst&lt;br /&gt;
| Er wehrte sich dagegen vermittelst schroffen Auftretens, Betonung seiner männlichen Selbständigkeit und durch Kälte, sobald die Stimmung weich ward.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Mann, Der Untertan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vermöge&lt;br /&gt;
| Ich benötige eine Erfindung, vermöge derer die Autobahn quasi über Nacht gebaut werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Der Bürgermeister von Entenhausen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versehen&lt;br /&gt;
| In dieser Stadt lebt ein Geist, der auch Unternehmungen nicht scheut, wie man sich ihrer nicht jeden Tag versieht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich versichern&lt;br /&gt;
| Er kam jeden Tag, um sich des Wohlergehens seines Söhnchens zu versichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vertrösten&lt;br /&gt;
| Sie vertröstete mich eines späteren Zeitpunktes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verweigern&lt;br /&gt;
| Sich unerwünschter Gespräche einigermaßen anstrengungslos verweigern zu lernen, das sollte Schulfach sein.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Dieter Steinmann, zit. nach Max Goldt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! verweisen&lt;br /&gt;
| Er verwies die Gruppe des Saales.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verwundern&lt;br /&gt;
| Am meisten erstaunt über unsere Erzeugnisse waren unsere lieben Düsseldorfer Mitbürger, die sich unserer großen Erfolge auf der Ausstellung verwunderten.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Max Jagenberg, Erinnerungen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich verzeihen&lt;br /&gt;
| So ists besser doch göttlich und seliglich leben und sich der guten Tage verzeihen, so die haben, die kein Weib berüren, und sich in die bösen Tage erwegen, umb Sünd willen zu meiden.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Luther&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vestibulär&lt;br /&gt;
| Die Schnittführung erfolgt unter Schonung der marginalen Parodontien noch vorhandener Zähne knapp vestibulär des Kieferkamms.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! viel&lt;br /&gt;
| Es kamen der Feinde nicht mehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Stefan Zweig, Die Augen des ewigen Bruders&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! volar&lt;br /&gt;
| Die Handfläche liegt volar der Handwurzelknochen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voll&lt;br /&gt;
| Sie ist des Lobes voll über deine Leistungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! voller&lt;br /&gt;
| Kleine fiese hinterhältige Nationen und Ethiken schlugen sich voller Hasses gegenseitig die Schädel ein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vollziehen&lt;br /&gt;
| des volzôch frou Hilte&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Gudrunlieder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorbehaltlich&lt;br /&gt;
| Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll die Übernahme schon bald perfekt sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorbeikommen&lt;br /&gt;
| Ich kam eben der Sorbonne vorbei, und aus den Pforten stürzte ein Hund, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich Heine, Florentinische Nächte (könnte auch ein Druckfehler oder ein Dativ sein, aber erst mal beweisen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorderseits&lt;br /&gt;
| Die Festung Ehrenbreitstein wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der im Versailler Vertrag für alle deutschen Festungsanlagen in einer Zone von 50 km vorderseits des Rheins festgelegten Schleifung ausgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vorwärts&lt;br /&gt;
| Da zeigte sich plötzlich der Vortrab des preuß. vierten Corps (das die Franzosen anfänglich für das von Grouchy hielten), unter dem Befehle des Generals Bülow, vorwärts des Waldes von Frichemont in der rechten Flanke und dem Rücken des Feindes.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;aus: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1837; Stichwort &amp;amp;bdquo;Waterloo (Schlacht bei)&amp;amp;ldquo;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wachen&lt;br /&gt;
| …und mit Lachen&amp;lt;br /&amp;gt; versetzt’ Isold’: ich will hier wachen&amp;lt;br /&amp;gt; des Schiffs.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;K. L. Immermann, Tristan und Isolde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahren&lt;br /&gt;
| Des Ritters will ich wahren, er soll mein Streiter sein!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Wagner, Lohengrin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! während&lt;br /&gt;
| Während des Spiels trank er zwölf Flaschen Bier.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wahrnehmen&lt;br /&gt;
| Sie nahm nie gekannter Düfte wahr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! walten&lt;br /&gt;
| Ich muss jetzt meines Amtes walten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wandeln&lt;br /&gt;
| Der heilige Franziskus aber wandelte fromm seines Weges, unbekümmert ob derer, die seiner spotteten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! warten&lt;br /&gt;
| Wir gehen in den Garten und woll’n des Sommers warten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! watscheln&lt;br /&gt;
| Du aber, Donald, watschelst stur Deiner Wege. Denn Deiner dauernden Dummheit trotzest Du mit glückhaften Siegen der tobenden Unvernunft!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Klaus Modick, Kurze Hymne auf Donald&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wegen&lt;br /&gt;
| Und das alles nur wegen des Hausmeisters!&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Auch mit dem Genitiv der Personalpronomina klingt &#039;&#039;wegen&#039;&#039; sehr schön: &amp;amp;bdquo;Und das alles nur wegen deiner!&amp;amp;ldquo; Zu diesem Beispielsatz erreichen uns allerdings unausgesetzt Strombriefe, die bemängeln, es müsse &amp;amp;bdquo;deinetwegen&amp;amp;ldquo; heißen. Also gut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wehren&lt;br /&gt;
| Die Stadt wehrte sich des Ansturms tapfer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich weigern&lt;br /&gt;
| Er weigerte sich des verbotenen Nachdruckes mit Nachdruck.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weinen&lt;br /&gt;
| (…); sie selbst in die Mitte gesetzet&amp;lt;br /&amp;gt; Weinte des Sohns Schicksal, (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Homer, Ilias, Übers. nach J. H. Voß&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! weitab&lt;br /&gt;
| Der nächste Brunnen liegt weitab meiner Behausung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wert&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(im Sinne von „würdig“)&#039;&#039; Ich möchte in diesem Augenblick das Personal keiner Erwähnung wert halten.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Hofmannsthal, Der Unbestechliche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westlich&lt;br /&gt;
| Westlich der innerdeutschen Grenze lauerte der faulende, parasitäre Kapitalismus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! westwärts&lt;br /&gt;
| Westwärts des Rheins kocht man besser als bei uns.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wiederbringen&lt;br /&gt;
| ich dich dîner schulde widerbringe an gotes hulde&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;W.Wackernagel, Altdeutsches Lesebuch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windabwärts&lt;br /&gt;
| Die Studie ergab, daß sich durch die kurzzeitige örtliche Drosselung der Quellen (Industrie und Verkehr) selbst im unrealistisch hohen Ausmaß von 70 Prozent die Ozonbildung windabwärts des Linzer Ballungsraumes nur um ca. zehn Prozent verringern würde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! windwärts&lt;br /&gt;
| Das bedeutet, daß ein Großteil des horizontalen Impulses, den die Luft windwärts der Gebirge besaß, über und direkt leeseits der Gebirge in eine Vielzahl turbulenter Klein-Scale-Wirbel übergeht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sich wundern&lt;br /&gt;
| Sie wunderte sich seiner Narben, sagte aber nichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! wünschen&lt;br /&gt;
| Swer mir schade an mîner frouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des rîses,&amp;lt;br /&amp;gt; dar an die diebe nement ir ende.&amp;lt;br /&amp;gt; Swer mîn dar an schône in trouwen,&amp;lt;br /&amp;gt; dem wünsch ich des paradîses&amp;lt;br /&amp;gt; unde valde im mîne hende.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Heinrich von Veldeke, Warnung und Wunsch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdig&lt;br /&gt;
| Das ist eines Kaisers nicht würdig!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! würdigen&lt;br /&gt;
| Sie würdigte ihn keines Blickes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeihen&lt;br /&gt;
| So legen sie einen Zahn Verantwortung zu und zeihen die Zweifler eines unverantwortlichen Leichtsinns, der dem Gespenst in die Hände arbeite.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zeit&lt;br /&gt;
| Er war zeit seines Lebens ein ehrlicher Kerl.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zervikal&lt;br /&gt;
| Bei den Seitenzähnen liegt der bukkale Schienenrand 1-2 mm zervikal des Äquators.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ziehen&lt;br /&gt;
| So ziehe deiner Wege.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zieren&lt;br /&gt;
| Als wolten sie Gott also betriegen,&amp;lt;br /&amp;gt; all Chur- und Fürsten reformiren,&amp;lt;br /&amp;gt; ires Flaccianischen Glauben zieren.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nic. Frischlin&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zugunsten&lt;br /&gt;
| Das Gericht entschied zugunsten des Beklagten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuhanden&lt;br /&gt;
| Eine zweite Akte verzeichnete eine Rentenauszahlung für Markus Tobler, geboren 1964 im unteren Stutz, Sohn des Hannes Tobler, genannt Stein-Hannes, zuhanden dessen sie auszuzahlen sei.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Urs Richle, Das Loch in der Decke der Stube, München, Piper, 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zulasten&lt;br /&gt;
| Die Kosten des Verfahrens gehen zulasten des Staates.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuoberst&lt;br /&gt;
| Die Uhr zuoberst des Eingangstores wird angehalten; bis auf den heutigen Tag zeigt sie den damaligen Zeitpunkt an &amp;amp;ndash; 15:15 Uhr.&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Brigitte Gensch, Andacht zum Gedenken der Befreiung des KZ Buchenwald in der Antoniterkirche am 11. April 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuseiten&lt;br /&gt;
| Zuseiten seines Streites / stand, wie Türme stehen, ihr Gebet.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Rilke, „St. Georg“, aus: „Der neuen Gedichte anderer Teil“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuungunsten&lt;br /&gt;
| Der Prozess ging zuungunsten des Klägers aus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuunterst&lt;br /&gt;
| Nun merkt wohl, da zuunterst des Erdhaufens geht ein Loch in denselben nach der Art eines Fuchsbaues bei euch; da seht recht genau hinein, und ihr werdet sobald etwas anderes erblicken.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Jakob Lorber: „Die geistige Sonne“, 19. Kapitel, Bietigheim-Bissingen 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuzüglich&lt;br /&gt;
| Das Auto kostet 20.000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwecks&lt;br /&gt;
| Zwecks Erbauung der Gäste ließ er Gaukler kommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwingen&lt;br /&gt;
| der mac niht wiჳჳen, waჳ mich leides twinget&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Des Minnesangs Frühling&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zwischen&lt;br /&gt;
| und liessen ain vrid machen zwischen ir und des purggraven&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;Sächsische Weltchronik&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus partitivus (grüne Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;genitivus partitivus&#039;&#039; (Genitiv des geteilten Ganzen) stehen in manchen Mengenangaben die Wörter, die das Ganze bezeichnen, von dem ein gewisser Teil bezinchen wird. Hinsichtlich obiger Liste surg dies häufig für Zweifelsfälle: Sind es bestimmte mengenangebende Adverbien, die zum Gebrauch des Wesfalls ermutigen, oder wird dieser stets unabhängig gewählt wie in folgendem Satz ohne nähere Mengenangabe? &amp;amp;bdquo;Auf dem Jahrmarkt erwarb er verrückten Schnickschnacks.&amp;amp;ldquo; Solche Zweifelsfälle sammeln wir nun hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; background: #F0FFF0; {{{1| }}}&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | allerhand&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;85%&amp;quot; | Die Buben trieben allerhand Unfugs auch während des Unterrichts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! allerlei&lt;br /&gt;
| Auf der Kirchweih erwarb es allerlei verrückten Schnickschnacks.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! genug&lt;br /&gt;
| Sind wir beide ihm nicht Manns genug,&amp;lt;br /&amp;gt; daß er, besorgt, uns den Gehilfen sendet?&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Shakespeare, Macbeth&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Worte sind genug gewechselt,&amp;lt;br /&amp;gt; lasst mich auch endlich Taten stehen!&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Goethe, Faust&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! haben&lt;br /&gt;
| Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Paulus, 1. Korintherbrief&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! kaum&lt;br /&gt;
| Er besaß kaum des Geldes um sich ein auskömmlich Leben zu gewähren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! reichlich&lt;br /&gt;
| Wir tranken reichlich roten Weins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuviel&lt;br /&gt;
| Meine Forderung daher: Nicht zuviel des Guten, lasst das Jod im Kochsalz und verzichtet auf die Jod-Anreicherung von Functional Foods!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zuwenig&lt;br /&gt;
| Zuviel des Guten, zuwenig des Nötigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Erich Franzke, Die Balance von Ich-Stärkung und Ich-Stützung in der Psychotherapie&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! (Zahlen und Mengenangaben)&lt;br /&gt;
| Ein Liter roten Weins.&amp;lt;br /&amp;gt;Aller guten Dinge sind drei. (Oft gehört: &amp;quot;Alle guten...&amp;quot;)&amp;lt;br /&amp;gt;Tausende aufgeregter Menschen säumten die Straße.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genitivus absolutus (adverbialer Genitiv) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt ist auf [[Genitivus absolutus|eine eigene Seite]] umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch mit Genitiv und Dativ (blaue Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Präpositionen sorgen regelmäßig für Verwurr, ob sie nun des Genitivs oder des Dativs bedürfen. Die einschlägigen Nachschlagewerke (Duden, Wahrig) bieten beide Möglichkeiten, wenngleich die Tendenz im alltäglichen Sprachgebrauch verstärkt zur Anwendung des Genitivs zu gehen scheint. Nachfolgend sei für die fraglichen Wörter je ein Beispiel für den Gebrauch mit dem Dativ und dem Genitiv gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Genitiv:&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Mit Dativ:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! außer&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Er hielt sich außer der Reihe und außer der Zeit außer Landes auf.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Außer ihm weiß niemand darüber Bescheid.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! binnen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen dreier Tage erwarten wir seine Antwort.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Binnen kurzem war er völlig durchnässt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dank&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank eures guten Willens haben wir die erreicht.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dank meinem Fleiße wurde ich reich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! laut&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut amtlichen Nachweises ist er arbeitslos.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Laut unserem Schreiben sind sie fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! trotz&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz des Regens ging er ohne Schirm spazieren.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Trotz alledem änderte er seine Meinung nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! zufolge&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Zufolge der Anweisung müssen wir hier entlang.&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#99B2E5&amp;quot; | Dem Befehl zufolge setzte sich die Armee in Marsch.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falscher Gebrauch des Genitivs (rote Kollektion) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen scheint der Genitiv des Rettens doch nicht so bedürftig zu sein, wie es oft den Anschein hat. So gibt es etliche Präpositionen, die zunehmend mit dem zweiten Fall verwandt werden, obwohl sie den dritten verlangen. Noch besteht also Hoffnung für den Genitiv! Gleichwohl sei hier keinesfalls dazu aufgerufen, diesen schönen Fall wahllos und regelwidrig zu verwenden. Amüsant sind die nachfolgenden Beispiele dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;16%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Mit Genitiv (falsch):&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;42%&amp;quot; | Mit Dativ (korrekt):&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entgegen&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Entgegen des weitverbreiteten Klischees reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
| Entgegen dem weitverbreiteten Klischee reden Männer und Frauen gleich viel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! entsprechend&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend des Mietvertrages.&lt;br /&gt;
| Bescheinigung über die Kosten der Unterkunft entsprechend dem Mietvertrag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fern&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Sie wurden fern des Elternhauses im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
| Sie wurden fern dem Elternhaus im Wald ausgesetzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gegenüber&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber des Bahnhofs und des Saalbaus. &lt;br /&gt;
| Die Hetzelgalerie befindet sich gegenüber dem Bahnhof und dem Saalbau. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! gemäß&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG). &lt;br /&gt;
| Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß dem Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! nah&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Ich wohne nah des Rathauses.&lt;br /&gt;
| Ich wohne nah dem Rathaus.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! vis-à-vis&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#FFBBAA&amp;quot; | Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis des malerischen Parks von Sanssouci.&lt;br /&gt;
| Das Schlossgarten-Hotel liegt vis-a-vis dem malerischen Park von Sanssouci.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Plurale&amp;diff=3598</id>
		<title>Plurale</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Plurale&amp;diff=3598"/>
		<updated>2009-12-23T15:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einem Drang zur Differenzierung nachgebend hat die Amtssprache schon lange damit angefangen, Singularwörtern wie &#039;&#039;Unterricht&#039;&#039; oder &#039;&#039;Bedarf&#039;&#039; auch den Plural zuzugestehen, so ist etwa von &#039;&#039;Unterrichten&#039;&#039; und &#039;&#039;Bedarfen&#039;&#039; die Rede. Oft gibt es viele Wahrheiten und so auch viele Plurale, für die man Verwendung hätte, nicht aber die Rückendeckung durch Wörterbücher. Hier geben wir, angeregen durch Gerhard Schwenke, Singulariatantum &amp;amp;ndash; so der Fachbegriff für Nur-Singular-Wörter &amp;amp;ndash;, was die hartherzige Grammatik ihnen vorenthalten hat. (Umgekehrt gehen wir bei Pluraliantum auf der Seite [[Singulare]] vor.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Abendrot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abendröter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Morgen und jeden Abend dasselbe, 365 Morgenröter und Abendröter im Jahr (nicht unbedingt in unseren Gefilden). [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aberwitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aberwitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aberwitz trieb mich wieder und wieder dazu an, nach Worten ohne Plural zu suchen. Die Sammlung der Ergebnisse meiner Aberwitze ist nun hier zu lesen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Abschaum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abschäume&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir wird bang, wenn ich daran denke, dass sich die Abschäume vom rechten Rand des politischen Spektrums zusammenschließen könnten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abscheu &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abscheuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Geschworenen machten keine Hehle aus ihren Abscheuen für die begangenen Verbrechen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abstammung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abstammungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein angenommen wird, das der Mensch vom Affen abstamme. Ich sah Affen, denen ich Gegenteiliges zugestünde. Die Abstammungen menschlicher- und äffischerseits sind also nicht ganz geklärt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abstinenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abstinzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Jedes Jahr nach Karneval versuche ich Abstinenz zu üben. Die vorgenommenen Abstinzen gerieten aber sämtlich recht kurz. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Acht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ächte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verschwörer kamen einer um den anderen in Ächte und Bänne. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Adel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ädel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiefenbroicher Landadel, Kölner Stadtadel, das sind zusammen allein schon zwei verschiedene Ädel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Akne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Aken einiger der Kinder der Klasse 10b waren nicht zu übersehen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das All &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Älle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weltälle&#039;&#039; erinnert an Wagner, es klingt titanisch. &amp;lt;cite&amp;gt;GS&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerika &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Amerikae&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immerhin gibt’s doch Nord-, Mittel-, Zentral-, Süd-, und Lateinamerika, oder? &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Amok &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Amökke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der letzten Jahren waren bedenklich viele Personen zu verzeichnen, die Amok liefen. Die Anzahl der Amökke in diesem Zeitraum ist sehr hoch. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Anmut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Anmuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anmuten verschiedener Menschen können sich ganz unterschiedlich ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Anschein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Anscheine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Anscheinen des Wohnzimmers und des Wagens nach waren die Müllers reiche Leute, aber dies und ihr Bankkonto vermittelten sehr verschiedene Anscheine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Antike &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Antiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedes Volk hat sein eigenes klassischen Altertum und eine dazugehörige Kultur, es gibt also mehrere Antiken. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der April &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aprilen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Aprilen waren so unentschlossen wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Arg &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zufriedene Mienen, mit denen sie die Briefe einsteckten, bewiesen, dass sie ganz ohne Ärge waren. (frei nach Schiller) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Ärger &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärger&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Leute haben Ärger, doch ist mein Ärger ärger als alle anderen Ärger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Argwohn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärgwöhner&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärgwöhner folgen auf Missträuen. (frei nach Lessing) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Armut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Armuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während die Ädel Reichtümer ansolmmen, verschlormmen sich die Armuten von Bauern und Tagelöhnern. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Askese &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Askeseksa&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palindromatischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Ebenso wie die Abstinzen verliefen meine Askeseksa im Sande. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Atem &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Atme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass es sich bei seiner Darbietung um einen [http://www.soviseau.de/labenz/M#Maulach Maulach] gehalten hätte, nein, sämtlichen Anwesenden blieben sogar die Atme stehen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Äther &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Äthre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Zwei Äthre waren sehr bekannt, der eine auch unter der anderen Schreibweise &#039;&#039;Ether&#039;&#039; als Betäubungsmittel, der andere unter dieser einen Schreibweise als die Substanz, in der sich das Licht fortbewegt. Seit Einstein irrelevant, dennoch erwähnenswert. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Aufheben &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufhebense&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die B- und C-Prominenten muchen unangebrachte Aufhebense um ihre Personen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aufschnitt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufschnitte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe immer verschiedene Aufschnitte im Kühlschrank: Schinken, Fleischwurst, Salami und so weiter. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aufwasch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufwäsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich erladog die Aktualisur der Numeri-Liste nicht kontinuierlich, sondern in mehreren großen Aufwäschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Augenhöhe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Augenhöhen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der zwei Meter große Ralf und sein kleinwüchsiger Kumpel Motte haben stark differierende Augenhöhen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der August &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Augüste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Augüsten haben die Bauern so viel geornten wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ausdauer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ausdauern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Halbmarathon hätte ich höchstens per Fahrrad meistern können, meine Bewunderung gilt daher den Ausdauern der Läufer. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bärenklau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bärenklauen (biol.)/Bärenkläue (ugs.)&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;die Sau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riesenbärenkläue worchen in großer Menge im Graben abseits des Feldwegs. Die Bärenklauen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Doldenblütler. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bange &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bangen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur keine Bangen, eine Bange ist schon genug. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bann &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bänne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verschwörer kamen einer um den anderen in Ächte und Bänne. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bedarf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bedarfe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Amtssprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bettwäsche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bettwäschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte die weiße, die Micky-Maus- und die Garfield-Bettwäsche ausprobiert, aber irgendwie brachte im der Schlaf in keiner dieser Bettwäschen volle Selbstverwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Beute &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Beuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beuten der Bankraube von 1996 und 1997 sind bis heute nicht wieder aufgetauchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bewusstlosigkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bewusstlosigkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
An den letzten Silvestren betrank er sich bis zu völligen Bewusstlosigkeiten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Blut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Blüter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anstatt des missratenen Wortes Blutgruppen (denn eine Gruppe besteht selbst schon aus unterschiedlichen Individuen). &amp;lt;cite&amp;gt;GS&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich gibt es bereits &#039;&#039;die Blute&#039;&#039;, was aber langweilig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Brisanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Brisanzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Skandale haben ihre eigenen Brisanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bums &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bümse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Ferne hörte man die Bümse einschlagender Raketen. Deutsche Fußballer haben härtere Bümse als französische. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Butter &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Buttern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Buttern auf dem Tische waren eindeutig eine zu viel. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Chaos &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Chaotika&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In meinem Schrank herrscht ein großes Chaos. Auf meinem Schreibtisch hier im Büro auch, in meinem Kopf bisweilen eh. Wie viele Chaotika kennst Du? &amp;lt;cite&amp;gt;FG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Charme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Charmes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer Umgang mit Menschen unterschiedlicher Charmes pflegt, erkennt deren Mannigfaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
China &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Chinen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die VR China und Taiwan sind zwei verschieden Chinen. &amp;lt;cite&amp;gt;HW&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Chips &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Chipse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon oft zu hören; soll hier zu Ehre und Würden kommen! Analog zum altehrwürdigen Keks. &amp;lt;cite&amp;gt;PB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Christentum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Christentümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei rechtem Licht betrachtet vertreten die großen Kirchen ganz verschiedene Christentümer. &amp;lt;cite&amp;gt;Ag&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Cunnilingus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Cunnilingi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war in der Damenwelt bewundert für seine ausgefeilten Cunnilingi. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dank &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dänke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Vereine statteten dem Bürgermeister nacheinander ihre Dänke ab. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Dauer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dauern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dauern von Fußballspielen können sich unterscheiden, wenn es Verlängerung und Elfmeterschießen gibt. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Desinteresse &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Desinteressen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Desinteressen, wie z. B. Geologie, Fußball und Modellbau, sind lange nicht so breit gefächert wie meine Interessen, aber es sind doch mehrere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Deutsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Deutschs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klingt richtig furchtbar, aber grad’ drum soll’s so heißen *ggg* ... zumindest sollte es einen Plural geben, der z.B. das Hochdeutsche, Schriftdeutsche, Schweizerdeutsche, Amtsdeutsche, Pennsylvaniadeutsche, Ostmitteldeutsche, Frühneuhochdeutsche, Undeutsche, Plattdeutsche, Oberdeutsche etc. etc. etc. zusammenführt - denn es gibt eben nicht nur „das Deutsche“! &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Deutschländer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1990 gab es zwei Deutschländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dezember &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dezembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Dezembern war das Bitten um Frieden so nötig wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Diabetes &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Diabetiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typ 1 und Typ 2 – das sind schon zwei Diabetiden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Drau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dräue&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;die Sau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Zusammenfluss der fünf Quelldräue entsteht die Drau, der viertgrößte Nebenfluss der Donau. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Dresche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dreschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dreschen von Vattern und Muttern fühlten sich durchaus verschieden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dünge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kuhdung, Schweinedung etc., also Dünge. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Durst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dürste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die vielen Dürste, die ich litt, führten mich in manche Kneipe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dusel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Düsel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern hattest du Dusel und heute hatte ich Dusel. Wie viele Düsel sind das? &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Effeff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Effeffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palindromatischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Er rezitor aus dem Effeff Haikous, beharrsch ebenso die Kunst der Fahrradreparatur, sowie das Kochen auf einem Bein und andere erstaunliche Dinge. Er wusste mit seinen Effeffen zu verblüffen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Eigennutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eigennütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser so genannten Gemeinschaft werden alle von den verschiedensten Eigennützen umgetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Einerlei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Einerleinerlei&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repetitiver Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Es ist mir einerlei, ob du meinst, dass es keine zweierlei Einerleinerlei geben könne. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Einkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mehrkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank der Mehrkehren hatten wir am Ende alle kräftig mehrere im Kahn. (Dieser Plural ist mir beim Einkaufen zugelaufen. Ich distanziere mich ausdrücklich davon.) &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Eis &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eiser&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wählen Sie unter diesen Eisern Ihren Favoriten: Speise-, Glatt- oder Packeis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Eisen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eisene&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter der Küchentüre mit den Beschlägen aus Schmiedeeisen wark die Köchin an ihrer Pfanne aus Gusseisen. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt; In einem Eisenladen lassen sich solcher Eisene mannigfaltige ausmachen. Den Einwand, &#039;&#039;Eisene&#039;&#039; klinge bescheuert und es sollte doch besser einfach &#039;&#039;das Eisen - die Eisen&#039;&#039; heißen, lasse ich nicht gelten, solange Mineralwasserhersteller noch &#039;&#039;enteisent&#039;&#039; auf ihre Erzeugnisse schreiben. „Bitte in Zukunft ,Eisen rausgemacht‘ auf Mineralwasserflaschen schreiben oder das Eisen einfach drinlassen.“ (Parkverbot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Ekel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ekle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Ekel den ich empfand, als ich nach vier Wochen endlich wieder meinen Kühlschrank öffnete, war schon ziemlich heftig. Aber der Ekel, als ich letztens Rexys Kotze wegmachen musste, war eindeutig der größere der beiden Ekle. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Elend &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Elende&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Elend der Bettlerin und das des Künstlers in einer Schaffenskrise reihen sich in eine lange Kette ganz verschiedener Elende ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Etwas &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Etwen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Konnten Sie sie bereits identifizieren, Mulder?&amp;lt;br /&amp;gt; - Negativ, Scully. Es handelt sich um irgendwelche Etwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Euro &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Euronen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein im Internet bereits verbreiteter Plural.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Februar &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Februäre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf den Feldern nicht aller Februäre wuchsen so viele Schabernäcke wie auf dem Feld dieses Februars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fehl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fehle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Früher gab&#039;s den Plural: &#039;&#039;denn so ir den menschen ire feile vergebet, so wird euch ewer himlischer vater auch vergeben&#039;&#039; [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Fernsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn du noch einmal die Fernsichten des Eiffelturms und des Böckelheimer Gänsehügels vergleichst, hau ich dir eine runter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Fernweh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernwehen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;cite&amp;gt;...&amp;lt;/cite&amp;gt;wo es doch verschiedene Abstufungen von Fernweh gibt: den einen zieht’s nur auf den eigenen Balkon, dicke (Ex-)Kanzler an den Wolfgangsee und mich halt auf den Kilimanjaro. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Finger-&amp;lt;br /&amp;gt; spitzengefühl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Finger-&amp;lt;br /&amp;gt; spitzengefühle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erfuhr, was das Fingerspitzengefühl des Chirurgen von dem des Diplomaten unterschied und kannte nun verschiedene Fingerspitzengefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Flamenco &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flamenqui&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Flamenco ist [in seiner 150-jährigen Geschichte unter mannigfachen Einflüssen] so bunt geworden, dass man von ihm eigentlich im Plural sprechen müsste - wenn es ihn denn gäbe.“ (Kornelia Bittmann, WDR)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Flamenqui&#039;&#039; in Anlehnung an die lateinischen Wurzeln der Iberer &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Fleisch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fleischs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mal wieder ein unorthodoxer Plural, weil &#039;&#039;Fleische&#039;&#039; einfach zu langweilig klänge.&amp;lt;cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/cite&amp;gt;Wie viele Fleischs willst du? &amp;lt;cite&amp;gt;Dr&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fleiß &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fleiße&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Fleiße keine Preise. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Flips &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flipse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelegentlich schon zu hören (Erdnussflipse); soll hier zu Ehre und Würden kommen! Analog zum altehrwürdigen Keks. &amp;lt;cite&amp;gt;PB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Flucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flüchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe neulich einen Einbrecher und gestern ein angreifendes Wildschwein in die jeweils von ihnen ergriffenen Flüchte geschlagen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Frühe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Frühen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stehe täglich in aller Frühe auf, also letztlich in allen Frühen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Frust &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Früste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit der Frust nicht einsam und frustriert auf die Lüste blicken muss, die sich oft in ganzen Rudeln vergnügen, sollte ihm ein Plural zur Seite gestellt werden: Früste. &amp;lt;cite&amp;gt;so&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Füge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie tut den Künstlern man genüge,&amp;lt;br /&amp;gt; wenn beide haben gleiche Füge? &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Furcht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fürchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich furcht nur eine Furcht, doch jetzt fürchte ich viele Fürchte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das/die Furore &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Furoren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diversen Aktionen machte er unterschiedliche Furoren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Für und Wider &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Füre und Widre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf seine Entscheidung, nachdem er alle Füre und Widre abgewogen hatte. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der GAU &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die GÄUe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist innovativ: Die Pluralmerkmale von &#039;&#039;Unfälle&#039;&#039; (Umlautung und &#039;&#039;-e&#039;&#039;) werden auf die ganze Abkürzung angewandt. Zu den GÄUen gehört dann nicht nur der GAU, sondern auch einige etwas weniger große Unfälle, eventuell auch die vielen alltäglichen „Super-GÄUe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gaudi &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gaudien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was für Gaudien auf den Rummelplätzen der Republik! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebäck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebäcker&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gängigen Gebäcker sind alle lecker, aber mein liebstes Gebuck ist der Schokopuck. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebrause &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebräuse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Saunaclub moschen sich die Gebräuse der Whirlpools und die Gerausche der Duschen mit den Gekläppern der Betten und den Gestöhnen der Pärchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebrüll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebrülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Fütterungszeit hört man im Zoo die Gebrülle verschiedener Raubkatzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedeih und Verderb &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Gedeihe und Verderbe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Vulge waren den Regierenden auf Gedeihe und Verderbe ausgeliefert. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Geduld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gedülde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Eltern waren mit ihren Gedülden am Ende. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geflügel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geflülge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Geflülge der Bauern Schmitz und Huber unterscheiden sich stark in der Zusammensetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gegenlicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gegenlichter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim nächtlichen Fahren auf der Autobahn sieht man viele Gegenlichter. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gegenwart &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gegenwarten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er immer für den Augenblick gelebt hatte, begannen ihn die vergangenen Gegenwarten einzuholen.&amp;lt;br /&amp;gt; im Sinne von &#039;&#039;Anwesenheiten&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: Jede seiner seltenen Anwesenheiten wurde sehr begrüßt.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geheiß &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geheiße&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen einzelnen Gesund war es schwierig, den vielen Geheißen der Adligen nachzukommen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Geiz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geize&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was ihr für Ehrgeize entwickelt - den Text mit tausend Stiften zu bearbeiten und die dann auch noch farblich auf einander abzustimmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geklapper &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gekläpper&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Saunaclub moschen sich die Gebräuse der Whirlpools und die Gerausche der Duschen mit den Gekläppern der Betten und den Gestöhnen der Pärchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geläut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geläute&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun hatte er die Geläute aller großen europäischen Kirchen gehört und konnte sie im Schlaf unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gepäck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gepäcker&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Familienmitglieder luden ihre Gepäcker ins Auto. Vaters Gepuck lond wie immer zuunterst. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesinde &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesinde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatten die reichen Familien sich noch in den vergangenen Jahrzehnten mit ihren Residenzen zu übertrumpfen versucht, so taten sie es jetzt mit ihren Gesinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesindel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesindel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie beklagen sich über das Gesindel von Rom, Conte Pomeriggio? Ha, Sie kennen die Gesindel der deutschen Großstädte nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesocks &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesöckse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich traf auf Kneipentouren schon in diversen Läden Gesocks an, sah also mehrere Gesöckse. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gespür &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gespüre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sei es das für Mode, das für Lügen oder das für gute Gelegenheiten: Jedes seiner Gespüre war untrüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Gestank &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gestänke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gestänke von Misthaufen und Silo überlurgen sich. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gestotter &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gestötter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit seinen Gestöttern fiel er durch jede mündliche Prüfung. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gewähr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewähren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pünktlichkeit, einwandfreier Zustand, Freundlichkeit des Personals - so viele Gewähren kann ich nicht übernehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewäsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewäsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lesen mancher Zeitungen bietet Stoff für ganze Gewäschetypologien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gewissheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewissheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er verließ die Kneipe, von einigen Zweifel befreit und um einige Gewissheiten reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Glanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glänze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Mineralogie unterscheidet man drei verschiedene Glänze: Metallglanz, Glasglanz und Fettglanz. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glätte &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glätten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Glätten von Samt und von Plastik unterscheiden sich ein wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glatzköpfigkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glatzköpfigkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man unterscheidet verschiedene Glatzköpfigkeiten, wie z. B. die medizinische, die modische oder die politische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Glück &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glücke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt etliche Arten des Glücks: z.B. das kleine und das große, das mittlere, das größte, das Un~ etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gold &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gölder&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die reiche Frau gab sich längst nicht mit der Kette aus nur einem Gold zufrieden. Nein, es mussten Weißgold, Gelbgold und Rotgold miteinander verflochten sein. „Das sind ja gleich drei Gölder auf einmal!“ rief der Juwelier, „Das geht nun wirklich nicht!“ &amp;lt;cite&amp;gt;TJ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Grimm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Grimme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hege einen Grimm gegen die CDU und ebenso einen Grimm gegen die SPD. Aber eigentlich sind das sehr verschiedene Grimme. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Groll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Grölle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hege einen Groll gegen die CDU und ebenso einen Groll gegen die SPD. Aber eigentlich sind das sehr verschiedene Grölle. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Günste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er die Günste der Frauen des Dorfes genoss, trug ihm die Missgünste seiner Geschlechtsgenossen ein. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hafer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hafern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freundchen, die stechen heute wohl gleich mehrere Hafern! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hass &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hässe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hasste Tobi, sie hasste Alfred, sie hasste Gerwald... langsam verlor sie den Durchblick vor lauter Hässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hautevolee &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hautesvolees&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur so kann man beispielsweise die Hautesvolees von München und Paris vergleichen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hege &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank der Hegen deutscher Jäger sind die Wildbestände stabil. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hehl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hehle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Geschworenen machten keine Hehle aus ihren Abscheuen für die begangenen Verbrechen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Heil &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heile&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heutige Fußgängerzonen sind gut sortiert: Verschiedene Organisationen bieten verschiedenste Heile an. Man kann sich das Heil aussuchen, das einem am ehesten zusagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Heimat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der globalisierte Mensch fühlt sich in verschiedenen Weltgegenden heimisch und hat mitunter mehrere Heimaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Heimkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für dieses Jahr standen die Heimkehren fünver Wanderburschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Heimweh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimwehe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimweh in London, in Rom, in Prag: So viele Heimwehe hält kein Mensch aus. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Hin und Her &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hinne und Here&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du treibst mich in den Wahnsinn mit deinen ständigen Hinnen und Heren beim Klamottenkauf. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hitze &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hitzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Hitzen der vergangenen zwölf Sommer suchen ihresgleichen.&amp;lt;br /&amp;gt; Nachsprachlich: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hohn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Höhne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Höhne der Alten sind bei den Greenhorns geforchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Holocaust &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Holocäuste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neonazis erfanden das Wort vom Bomben-Holocaust, Johannes Paul II. sprach indirekt vom Pränatal-Holocaust. Schon bald wird die Linke der Rechten einen Sozial-Holocaust vorwerfen; die wird sich mit dem Vorwurf eines ökonomischen oder sogar moralischen Holocaust revanchieren. Die traurige Pflicht der Sprache ist es, für zukünftige Holocäuste aller Arten entsprechend den Plural bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hopfen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hopfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei mir sind sämtliche Hopfen und Mälzer verloren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Huld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hulden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Galan erwarb sich die Hulden mehrerer Damen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Humor &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Humöre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere Länder, andere Humöre. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hunger &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hünger&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Kinder-Maxi-King-Werbespot sieht man am Ende, dass der Protagonist eine Trophäensammlung mit den Köpfen mehrerer bezwungener Heißhünger an der Wand hängen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Husten &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hüsten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche Peche: Erst Keuch- und Raucherhüsten, dann gleich zwei Schnüpfen hintereinander. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier darfst du nicht einfach auf der Hut sein - du musst auf allen Hüten sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ignoranz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ignoranzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Ignoranzen in Bezug auf Frauen, Fußball und Autos waren legendär. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Impotenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Impotenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlafmängel und exzessive Alkoholkonsümer monden schließlich in wiederholten Impotenzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Inbrunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Inbrünste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nach Textkenntnis sangen die Nationalspieler die Hymne mit unterschiedlichen Inbrünsten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Intelligenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Intelligenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[Die] Zahl angeblicher Intelligenzen, von der kognitiven über die emotionale bis zur sozialen, wächst jährlich (...) &amp;lt;cite&amp;gt;Christoph Drösser, Die Zeit 29/2006, S. 33&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Internet &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Internette&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob wohl die Internette außerirdischer Zivilisationen ähnlich organisiert sind wie unseres? &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jammer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jämmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sind gleich zwei Jämmer, dass die Bayern und Hamburg im Europapokal ausgeschieden sind. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Januar &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Januäre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Januäre froren uns so nachhaltig das Rohr zu wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jazz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jazze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cool-Jazz und Free-Jazz sind nur zwei von vielen Jazzen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Juli &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Julii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir haben nicht in allen Julii Urläube gemacht, manchmal erst in den Augüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Juni &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Junii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Junii waren so voll vom Duft des frischen Hages wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kakao &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kakaoe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Kakaoe, bitte! &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kälte &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kälten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man denke an die vielen Arten von Kälte, die man im Winter so beschreibt: Schweinekälte, Hundekälte, Eiseskälte, Saukälte, Dreckskälte, Wahnsinnskälte etc., nicht zu vergessen die Grabeskälte, die Abendkälte, die Morgenkälte etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kandis &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kandes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ostfriesen süßen ihre Teen mit unterschiedlichen Kandes. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Klau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Klauten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In letzter Zeit kam es hier immer wieder zu Holzklauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kitsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kitsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er solmm allerhand Kitsche und Schnickschnäcke. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kleidung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kleidungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für eine Weltreise sollte man ausreichend passende Kleidungen dabei haben: Regenkleidung, Strandkleidung, Winterkleidung... &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Klimbim &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Klimbimse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jubiläen waren toll, die damit verbundenen Klimbimse weniger. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knall &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Knälle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Jahre wieder zu Silvester, aber auch bei Treibjagden, im Irak oder auch in Afghanistan kann man die unterschiedlichsten Knälle hören. &amp;lt;cite&amp;gt;CS&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Knatsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Knätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach unendlichen Knätschen rich sie endlich die Scheidung ein. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kohl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Köhle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grün-, Blumen-, Rosen- und Helmut: Das sind allein schon vier Köhle. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kokolores &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kokolori&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der närrischen Zeit häufen sich Kokolori und Mumpitze. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Komik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Komiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chaplin und Keaton loben von völlig unterschiedlichen Komiken. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kondolenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kondolenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kondolenzen der Trauernden waren mehr oder minder immens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Konfekt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konfekte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank diverser Konfekte hatte sie schließlich eine andere Konfektionsgröße. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Konfetti &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konfetten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bezüglich der Betriebsfeier vom 12. Dez. ist festzustellen, dass offenbar verschiedene Konfetten durcheinandergeworfen wurden, sowohl großes Industriekonfetti (gekauft) als auch kleines Bürokonfetti (Lochernebenprodukt). Der Kollege Meier wurde mit der Sortierung der wiederzuverwertenden Reste betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Konsum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konsümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlafmängel und exzessive Alkoholkonsümer monden schliesslich in wiederholten Impotenzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korea &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Koreen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es zwei Koreen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kote&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Fachmann ordnet auch ähnliche Kote den jeweiligen Tieren zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kram &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kräme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Catherine Flemming trägt in &#039;&#039;Das Blut der Templer&#039;&#039; praktisch in jeder Szene einen anderen hässlichen Glitzerkram, verschleißt also massenweise Glitzerkräme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Kuddelmuddel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Küddelmüddel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Kinderzimmern harrschen die schlimmsten Küddelmüddel. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kühle &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kühlen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logisch, dass es auch hier einen Plural geben muss, wenn es offensichtlich so viele verschiedene Abstufungen von Kühle gibt: Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winterkühle, Nachtkühle, Morgenkühle etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Lametta &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lametten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müllers und Meiers überboten sich gegenseitig mit Silber-, Gold- und Kristalllametten. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Langeweile &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Langenweilen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern hatte ich Langeweile beim Fernsehen und heute auch. Bei so vielen Langenweilen braucht sich der Fernseher nicht zu wundern, wenn ich ihn ausschalte. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lärm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lärme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Baupolizei unterscheidet zwischen Kinder-, Straßen- und sonstigen Lärmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Latein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Latinien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sich der römische Bauer, der mittelalterliche Mönch und die Vorsitzende des Altphilologenverbandes trafen, sprachen sie so unterschiedliche Latinien, dass sie einander nicht verstanden und mit ihren Latinien an den Enden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Laub &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Läuber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst werfen die Bäume ihre Läuber ab. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Läuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man nehme Porree, Knoblauch und Schnittlauch, schneide die verschiedenen Läuche klein und mische sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Leergut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leergüter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer Party findet man viele verschiedene Leergüter in seiner Wohnung vor: leere Weinflaschen, leere Bierflaschen und vielleicht sogar leere Flaschen, in denen sich etwas Alkoholfreies befand. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Leid &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leide&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst sprach ihm Tante Irmel ihr Beileid aus, dann Onkel Erwin und die ganze andere Verwandtschaft. Ob so vieler Beileide brach er schließlich in Tränen aus. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Leonardo &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leonadi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
die Schupfe des Genies da Vinci &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Loyalität &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Loyalitäten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Abwägung all seiner Loyalitäten entschied er sich schließlich gegen den Arbeitgeber. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Luxus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Luxi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungsständer und Schuhschrank waren zwei Luxi, die ich schnell zu schätzen larn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Lyrik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lyriken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vogonenlyrik gehört zu den schlechtesten Lyriken des Universums. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Magie &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Magien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kennt zumindest die schwarze und die weiße Magie. Auch die [http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/6305473145/028-3368352-0659741 Niagara-Fälle] scheinen von mehreren Magien umschwirrt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mai &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Maii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Maii hatten den Namen „Lustmond“ so sehr verdient wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Malz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mälzer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um das optimale Bier zu brauen, stimmte sie verschiedene Mälzer sorgfältig auf einander ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mark &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Marx&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstmalige Erwähnung nach der Erfindung des Tomatenmarks durch Karl Marx; zu seinen Ehren rot gefärbt. Zitat Marxens: „Die andren immmer, mit ihren nachgemachten Marx, besonders dieser Heinz!“ &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der März &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Märces&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Märcen wing der Lenz mit so wenig lauer Luft wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Material &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Materiäle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ein Regal zu bauen, benötigt man meist mehrere &#039;&#039;Materialien&#039;&#039; (Holz, Nägel/Schrauben/Leim, ggf. Farbe/Lack). Wenn man nun aber für zwei Regale Holz da hat, kann man das nicht einfach als &#039;&#039;Materialien&#039;&#039; bezeichnen. Wohl aber als &#039;&#039;Materiäle&#039;&#039;, um deutlich zu machen, dass ein Teil des Holzes für das eine Regal und ein anderer Teil für das zweite Regal verwandt werden soll und eben genug Holz für beide Regale da ist. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mief &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Miefe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mief in Umkleiden ist ein etwas anderer als in Pumakäfigen, es gibt also verschiedene Miefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Milch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Milchen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir fiel ein, dass es sowohl die Milch der frommen Denkungsart gibt, als auch die Milch der täglichen Trinkungsart. Gibt es dann zwei Milchen? &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Minne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Minnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unzählige Minnen inspiraren Walther von der Vogelweide zu ebenso vielen Gesängen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Missgunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Missgünste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er die Günste der Frauen des Dorfes genoss, trug ihm die Missgünste seiner Geschlechtsgenossen ein. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Misskredit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Misskredite&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er seine Schulden nicht bedan, brachte ihn bei allen Banken in Misskredite. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Misstrauen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Missträuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärgwöhner folgen auf Missträuen. (frei nach Lessing) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mist &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Miste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn bei mir jemand Mist macht, dann sei ihm das gestotten. Wenn er aber mehrere Miste müche, dann räde ich ein ernstes Wort mit ihm. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mob &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mobbe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von allen Seiten kamen Mobbe auf mich zu. &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt; Einer wollte mir mit Mistgabeln, ein anderer mit siedendem Pech ans Leder. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mobbing &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mobbinge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der neuen Arbeit werde ich auch gemobbt; das sind schon zwei Mobbinge. &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Morgenrot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Morgenröter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Morgen und jeden Abend dasselbe, 365 Morgenröter und Abendröter im Jahr (nicht unbedingt in unseren Gefilden). [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Muckefuck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mückefücke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anständigen Kaffee gab es nicht, nur ständig dünne Mückefücke. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Muff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Muff in Kellern ist ein anderer als auf Dachböden, in einem Haus können also verschiedene Müffe herrschen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mull &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mulle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Operationswunden und Verbrennungen werden mit verschiedenen Mullen versorgen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Müll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spätestens seit Einführung der konsequenten Mülltrennung weiß man, daß verschiedene Mülle in unterschiedliche Tonnen zu entsorgen sind. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mummenschanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mummenschänze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween ist das Fest der Mummenschänze. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mumpitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mumpitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der närrischen Zeit häufen sich Kokolori und Mumpitze. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mumps &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mümpse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genau, warum sollten nur die Masern und Pocken ein Recht auf Plural haben? Weiterhin: Otitiden, Laryngitiden, Diabeten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Murks &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mürkse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kollege hat heute wieder nur Mürkse fabrizoren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Tag esse ich morgens mein Mus. Das sind in der Woche 7 Müse. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Muss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur die Liste der Verben, auch die der Numeri ist ein Muss, beide zusammen bilden dann also zwei Müsse... &amp;lt;cite&amp;gt;RB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cäsar war Fachmann für die unterschiedlichen Müte verschiedener gallischer Stämme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Nachsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nachsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich übe so oft Nachsicht mit meiner Frau, dass sich mittlerweile etliche Nachsichten angehäuft haben. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Nachwuchs &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nachwüchse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus drei Ehen hatte sie drei Nachwüchse, bestehend aus insgesamt fünv Kindern. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Nähe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nähen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde wohnten alle nicht weit entfernt, aber doch in unterschiedlichen Nähen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Neid &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Neide&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Frauen war neidisch auf ihr Aussehen, sie zog also deren Neide auf sich. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Neugier &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Neugieren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Hast du denn gar keine Neugieren?!“ – „Doch, eine.“ &amp;lt;cite&amp;gt;sa&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Niedertracht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Niedertrachten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Niedertrachten meiner Nachbarn bringen mich immer wieder zu Verzweiflungen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Norden &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Norden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hamburg und Turin liegen in den Norden von Deutschland und Italien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Notdurft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Notdurften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie sollen wir mit den Notdurften tausender Fußballfans fertigwerden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der November &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Novembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Novembern wullen so dichte Nebel durch das Tal wie in diesem November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Null &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Skatspiel spielte er zwei Nülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Obst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Öbster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kann man endlich die verschiedenen Obstsorten zusammenfassen: Frischobst, Steinobst, Dörrobst, Beerenobst, Kernobst, Schalenobst etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Oktober &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Oktöber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich entsinne mich vieler Oktöber, in denen die Wälder bunter waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Optimismus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Optimismen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Optimismen der Politiker entbahren anders als die Pessimismen der Konjunkturforscher jeder Grundlage. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Osten &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Osten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Osten Deutschlands und Amerikas sind für ganz unterschiedliche Dinge bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ostren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit wir Kinder haben, verstecken wir an den Ostren Schokoladeneier. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Pech &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Peche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn jemand Pech hat, dann hat er Pech. Wenn er aber noch mal Pech hat, dann hat er Peche. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Personal &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Personäle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein Sprecher von Ver.di mitteilte, legten rund vier verschiedene Personäle ihre Arbeit nieder, nämlich Pfleger und Schwestern sowie Küchen-, Reinigungs- und Verwaltungsangestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pessimismus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pessimismen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Optimismen der Politiker entbahren anders als die Pessimismen der Konjunkturforscher jeder Grundlage. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Pflege &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pflegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Körper- oder System-: Alle Pflegen müssen sauber durchgeführt werden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Polizei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Polizeien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizeien der Länder entgegen. &amp;lt;cite&amp;gt;WP&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pomp &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pömpe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Pomp des Sultans übertraf die Pömpe aller europäischen Könige. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pop &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Poppe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben Brit-Pop und Gitarrenpop gibt es noch weitere Poppe. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Post &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pöste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niemand sagt, dass er zu einer Postfiliale ginge, sondern zur Post. Daher gibt es statt mehreren Postfilialen einfach nur mehrere Pöste. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Publikum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Publiken&#039;&#039;&#039;, alternativ: &#039;&#039;&#039;die Publikümmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Rockkonzert in Saal 1, der Brecht-Abend in Saal 2 und der Poetry-Slam in Saal 3 waren praktisch gleichzeitig zuende, sodass die verschiedenen Publiken im Foyer aufeinanderprallten. &amp;amp;mdash; Karsten hor Liedermacher Ede Wolf von den verschiedenen Publikümmern sprechen, die er von der Bühne herab bereits habe betrachten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Putz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach nur drei Tagen kamen in allen Zimmern die Pütze von den Wänden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Quacksalberei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quacksalbereien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank diverser Quacksalbereien verlor er seine Approbation als Arzt. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Qualm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quälme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 40 Jahren als Feuerwehrmann kannte er alle Quälme der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Quatsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
allerlei Scherze, Verse, Sprüchlein und sonstige Quätsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Rache &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rachen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rachen betrogener Eheleute sind geschlechtsspezifisch verschieden: Während SIE sich zumeist der süßen Rache verschreibt, bevorzugt ER die bittere. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Radau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rädäüë&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Extremumgelautener Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Eine um die andere Nacht harrsch Radau in der Kneipe unter meiner Wohnhaft. Die Rädäüë brachten mich um etliche Schläfe. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Randale &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Randalen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Länderspiel gab es überall in der Stadt kleine und große Randalen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Raserei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rasereien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind brachte Vater und Mutter zu täglichen Rasereien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gemenge der Zigaretten-, Zigarillo- und Zigarrenräuche in der Kneipe war unerträglich. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rausch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räusche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er stürzte sich in dieser Woche allabendlich in Räusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Regen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rägen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Platz- oder Niesel-: Mir sind alle Rägen zuwider! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Reibach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Reibäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Aktienfonds versprechen unterschiedliche Reibäche. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Respekt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Respekte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Respekte der verschiedenen Generationen vor dem Alter zu ihrer Jugendzeit ähneln sich bei genauer Betrachtung letztlich doch verblüffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Rückkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rückkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rückkehren der Mannschaften von 1954 und 1978 wurden sehr unterschiedlich gefirren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ruhe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ruhen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mittagsruhe ist mir von allen Ruhen die liebste, viel lieber als die Friedhofsruhe. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Rührmichnichtan &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rührtunsnichtänner&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mädchen vom Seeinternat... alles Rührtunsnichtänner!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sahne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sahnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn etwas nicht allererste Sahne ist, kann es immer noch zweite Sahne sein. Oder dritte. Oder vierte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saus und Braus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Sausen und Brausen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Millionäre in den USA leben in Saus und Braus, aber die in England auch. Das sind mindestens zwei Sausen und Brausen. Dagegen nagen die Armen in den beiden Ländern an verschiedenen Hungertüchern. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt schließlich viele Varianten des Schachs, z.B. Fernschach, Problemschach, Blitzschach, Märchenschach, Schnellschach, Simultanschach, Blindschach oder Dauerschach. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Schärfe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schärfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schärfen japanischer Messer, weißen Pfeffers und von Urlaubsfotos sind schon drei. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scheiße &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Scheißen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Müller die Toilette aufsuchte, produzierte sein Untergebener nur Scheiße. Beide Scheißen waren jedoch nur bedingt vergleichbar. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scheu &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Scheuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Scheuen vor Lesungen und Autogrammstunden muchen ihn zu einem gefragenen Autor. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schlaf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schläfe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt den tiefen Schlaf und den Beischlaf. Das sind ganz bestimmt zwei verschiedene Schläfe. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schluckauf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schlückäufe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst mald sich ein einzelner Schluckuff. Mit jedem weiteren Hickser wurde ihm klar, dass dies ein ausgewachsener Schluckauf war. „Hoffentlich folgen nicht noch weitere Schlückäufe“, huff er. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Schmach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schmäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Liebchen wollte mich nur dann zum Manne nehmen, wenn ich für sie fünfzehn Schmäche erdölde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schmutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schmütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall lauern Ihren Kleinen im Haus biestige Schmütze auf. Die kluge Hausfrau kleistert daher alles mit Desinfektionsmitteln voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scham &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schäme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du darfst die Schäme der nackten Jungfer in der Fußgängerzone und des öffentlich gedemütigten Jünglings nicht gleichsetzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin Lee Whorf vermot in den fünfziger Jahren, dass die Inuit etwa zwei Dutzend Bezeichnungen für Schnee besäßen. Schnee ist eben nicht gleich Schnee - es gibt viele. Es gibt auch viele Pluralformen, die für dieses Wort in Betracht kämen:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schnee&#039;&#039;&#039;: Erste Möglichkeit: analog zu &#039;&#039;Knie&#039;&#039;, wo man den Plural auch nur hören oder aus dem Kontext schließen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schneen&#039;&#039;&#039;: Zweite Möglichkeit: analog zu &#039;&#039;Seen&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schneee&#039;&#039;&#039;: Dritte Möglichkeit - gut geeignet, um die Gegner der &#039;&#039;Flussschifffahrt&#039;&#039; zu ärgern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Neuschnee, der über Nacht gefallen war, überdeckte zu meiner großen Freude mit seiner blendenden Frische den schon etwas ergrauten Altschnee von letzter Woche vollständig. Beide zusammen ergaben jedoch eine derart stattliche Barriere, dass ich auf meinem Spaziergang nur mit Mühe durch die Schneee stapfen konnte. &amp;lt;cite&amp;gt;RB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Schneegestöber &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schneegestöber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Die obdachlose Sexberaterin ist im Schneegestöber steckengeblieben, und der skurrile Typ, der von sich behauptet, ein Fan von Uwe Ochsenknecht zu sein, auch.&amp;lt;br/&amp;gt; - Oh, Fuck! Im gleichen Schneegestöber?&amp;lt;br /&amp;gt; - Nein, Süßes. In separaten Schneegestöbern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Max Goldt, Mini-Talk am Nachmittag&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schnickschnack &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schnickschnäcke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er solmm allerhand Kitsche und Schnickschnäcke. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schund &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schünde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn jemand Schund liest, dann ist das seine Sache. Wenn er aber oft Schund liest, dann liest er Schünde. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schutt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schütte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Haus nach dem anderen in Schutt und Asche fällt, dann sind das zahlreiche Schütte und Aschen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie konnte sich nicht entscheiden, welchen der vielen Schütze sie nun annehmen sollte: Denn sowohl der wirksame als auch der uneingeschränkte Schutz erschienen ihr überaus verlockend. Ganz zu schweigen vom absoluten, dem totalen und dem allumfassenden. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Fachsprachlich soll es bereits &#039;&#039;Schutze&#039;&#039; geben. Den Umlaut reichen wir hier nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schwachsinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schwachsinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das ist doch völliger Schwachsinn!“, sagte der neue Kollege, als er zum ersten Mal eine Memo des Chefs las. - „Du wirst noch so allerhand Schwachsinne zu lesen bekommen!“, sagten wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Sein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Seine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Philosoph stand am Ufer der Seine und dachte über die Seine der Seinen und seiner nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Selbstbedienung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Selbstbedienungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den vielen Selbstbedienungen der heutigen Zeit ist mir die mit Wein die symbadischste. &amp;lt;cite&amp;gt;Ag&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der September &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Septembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Septembern waren die Himbeeren so süß wie die Liebe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Silber &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Silbren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er analysor Quecksilber und reines Silber und stoll fest, dass sich die Silbren deutlich unterscheiden. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Singsang &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Singsänge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Singsänge der Einheimischen können einen in den Wahnsinn treiben. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Skat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Skäte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall in der Kneipe wurden Skäte gedroschen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Sodbrennen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sodbrände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene asiatische Gerichte verursachen mir unterschiedliche Sodbrände. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Software &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Softwaren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann viele verschiedene Softwaren unterscheiden: Freie und kommerzielle Software, Desktop- und Serversoftware, Standardsoftware und Individualsoftware...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Spott &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Spötte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach jedem seiner Missgeschicke musste er die Spötte und Höhne seiner Kollegen ertragen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sprudel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sprülde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sprülde unterteilen sich in Zitronensprülde, Orangensprülde, stark sparkelnde Sprülde und stille Quellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Papierstau im Rechner und der Verkehrsstau auf der Autobahn sind zwei Stauten, deren einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie beide unangenehm auffallen. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Staub &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stäuber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Staub nach einer Hochhaussprengung und der normale Hausstaub – das sind doch zwei verschiedene Stäuber, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sterblichkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sterblichkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da haben wir die Kindersterblichkeit und die Skorbutsterblichkeit der Seeleute. Das sind doch schon zwei Sterblichkeiten. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stolz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stölze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bin stolz auf dies (1) und jenes (2). Das müssten zwei Stölze sein. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Strenge &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Strengen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Hause der strenge Vater, in der Schule der strenge Lehrer: Das waren zwei höchst unterschiedliche Strengen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stunk &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stünke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Du Stünke, Zöffe oder Ärger haben willst, musst Du Dich nur mit einer Bayern-Kutte in die Schalker oder Dortmunder Fankurve stellen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stuss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stüsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Juristen, drei Meinungen &amp;amp;ndash; da müssen doch mindestens zwei Stüsse reden. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Süden &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Süden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
München und Neapel liegen in den Süden von Deutschland und Italien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Suff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Süffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Männer enden nach Scheidungen gerne in Süffen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Suppengrün &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Suppengrüne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leckerste unter den Suppengrünen ist die Sellerieknolle, obzwar sie gar nicht grün ist. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Tau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Täue&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tauforscher Thomas Tausemann weiß selbst nicht mehr, wie viele Täue er in seinem Leben untersucht und klassifiziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Taunus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Tauneen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer wie der Erfinder dieser Pluralform durch Hochtaunus, Vortaunus und Niedertaunus fuhr, ist durch alle Tauneen gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Terror &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Terroren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Staatengemeinschaft verurteilt alle Terroren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Tratsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Trätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Anhang des Buches nahm ich noch diverse Trätsche aus der Produktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Treue &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Treuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über viele Jahre schon hatte der Ritter seinem König die absolute, uneingeschränkte und bedingungslose Treue gehalten. Gerührt ob all dieser erwiesenen Treuen erhob ihn der König zum Dank in den Grafenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Trost &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Tröste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Trug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Trüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was der Regierungschef erzählt, ist doch alles Lug und Trug. Ich würde sogar sagen, auch die Aussagen der Minister sind Lüge und Trüge. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Umgang &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umgänge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Umkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der vergessliche Mensch muss oft mehrere Umkehren ausüben, bevor er endlich seine sieben Sachen beisammen hat. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Umsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tausendmal Umsicht geübt, tausend Umsichten angehäuft, und dieses eine Versäumnis brachte ihn gleich unter die Räder eines LKWs!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unbill &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unbillen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern schon eine solche Unbill und heute noch eine! Aber mehr als zwei Unbillen werde ich einfach nicht ertragen können! &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unflat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfläte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kinder hatten viele neue Unfläte aus der Schule mit heimgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unfreiheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfreiheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schikanierte uns mit immer neuen Unfreiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unfriede(n) &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfrieden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man konnte förmlich spüren, wie überall im Saal kleine Unfrieden entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unfug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Unfüge waren ihr nunmehr genug: Hatte alles noch mit schlichtem Unfug angefangen, war dieser schnell zum groben geworden, der letztlich im totalen und absoluten Unfug endete. Vergeblich hatte sie schon beim blanken und dem völligen Unfug versucht, diesen ein Ende zu setzen. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ungastlichkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ungastlichkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Abend bei Meyers war durchsetzt mit kleinen Ungastlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ungnade &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ungnaden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fridolin war beim Richter in Ungnade gefallen, ebenso beim Bürgermeister, bei der Wäscherin und beim Schmied. Vier Ungnaden waren zu viel für ihn, und er verließ das Dorf für immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Unheil &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unheile&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hunger, Pest und Verheerung waren nur drei der Unheile, die uns heimsuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unrat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unräte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Unräte aus den Wohnungen der Verwahrlosten wurden verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unmut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unmüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass die Müte der gegnerischen Kämpfer größer waren als die der eigenen rief die Unmüte der Offiziere hervor. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unschärfe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unschärfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heisenbergsche Relation und missglockene Urlaubsfotos zeigen in ihren jeweiligen Unschärfen weit auseinanderklaffende Tragweiten. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unschuld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unschulden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ritter Hadubrand hatte die Unschulden zahlreicher Mägde auf dem Gewissen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unsinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unsinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Idiot nahm all seine fünf Unsinne (den völligen, totalen, groben, absoluten und schlichten) zusammen und stellte etwas wirklich unglaublich Blödes an. &amp;lt;cite&amp;gt;AC &amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unterricht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unterrichte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Amtssprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unterwäsche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unterwäschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
– Fräulein, könnten Sie mich wohl darüber unterrichten, in welchem Geschosse sich die Herren- und in welchem sich die Damenunterwäsche befindet?&amp;lt;br /&amp;gt; – Alle unsere Unterwäschen befinden sich auf der ersten Etage, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unwissenheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unwissenheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sind es verschiedene Unwissenheiten, die zu den sachlichen Fehlern in jenem Artikel fohren, oder ist es dieselbe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unzucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unzuchten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unzuchten mit erwachsenen freilaufenden Hausfrauen und minderjährigen Schutzbefohlenen werden strafrechtlich unterschiedlich beworten. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wörter mit zwei aufeinanderfolgenden Vauten sind im Deutschen nur bei Wortzusammensetzungen möglich: der &#039;&#039;&#039;Genitivverlust&#039;&#039;&#039; mancher Präpositionen im Neuschwachhochdeutschen ist ein eindrückliches Beispiel. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verbrauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verbräuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Fachsprache: Vor dem Autokauf sollte man stets die Verbräuche vergleichen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdacht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdächte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine zweideutigen Bemerkungen erwaken in mir immer neue furchtbare Verdächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tryptischer und lipatischer Verdau sind funktional verschieden, denn der erstere nimmt sich Eiweiße, der letztere hingegen Fette zur Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdruss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdrüsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Impotenzen, Sodbrände und Haarausfälle: Der Verdrüsse in meinem Leben sind viele. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verfall &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verfälle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog zu „fall“, man denke nur an den „raschen ~“, den „rapiden ~“, den „plötzlichen ~“, den „überraschenden ~“, etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Vernunft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vernunften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manche Menschen kommen nie zur Vernunft. Aber mehrere Menschen können gleichzeitig zu Vernunften kommen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verstand &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verstände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Kollege und ich strengten unsere Verstände an. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vertrauen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vertrauen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe Vertrauen in meine Intuition. Ich habe auch Vertrauen in mein Geschulck. Ich habe also zwei Vertrauen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verzug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verzüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du bist in Verzug geraten? Ha! Meine Verzüge füllen bereits Bibliotheken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Verzweiflung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verzweiflungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Niedertrachten meiner Nachbarn bringen mich immer wieder zu Verzweiflungen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vieh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Viehe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt doch schließlich verschiedenes Vieh: Milchvieh, Fleckvieh, Kleinvieh, Schlachtvieh, Federvieh, Zugvieh, Stimmvieh, Großvieh, Rindvieh. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Vorsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vorsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller angewandten Vorsichten ging es schief. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wachstum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wachstümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Metall- und der Baubranche werden unterschiedliche Wachstümer registroren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wähne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Caesar, Napoleon, Attila: Seine Wähne wurden von Jahr zu Jahr grösser. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahnwitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wahnwitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst machte er ganz vernünftige Vorschläge, aber später erging er sich nur noch in Wahnwitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wahrung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wahrungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wahrungen der Fristen und der Ruhen sind ziemlich verschiedene Wahrungen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wandel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wändel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Welt erfuhr einen Wandel in kultureller wie in wirtschaftlicher Hinsicht, also mindestens zwei bemerkenswerte Wändel. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wärme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wärmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abwärme, Körperwärme, Restwärme sind verschiedene Wärmen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Warum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Warümmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist nicht nur ein Warum unbeantwortet, sondern viele Warümmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Waterkant &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Waterkanten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waterkanten der Nord- und der Südsee haben bei mir unterschiedliche Eindrücke hinterlassen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Watt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wätte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Völlig verschiedene Fomen des Watts zeigen sich an der niedersächsischen und der holsteinischen Nordseeküste, durch Flora und Fauna zu unterscheidende Wätte. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Weitsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Weitsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Weitsichten der Regierungschefs verharnden Schlimmeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Westen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Westen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hat in den Westen von Paris und London logoren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wiederkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wiederkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Quantentheorie gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Willkür &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Willküren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Volk litt nicht nur unter der Willkür des Despoten, sondern auch unter den Willküren all seiner Familienmitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wirrwarr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wirrwarre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Ferienbeginn harrschen auf Bahnhöfen und Flughäfen unbeschreibliche Wirrwarre. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wissen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wissen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chemie, Physik, Literatur, Musik, Frauen: Seine Wissen waren immens. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wohl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wohle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf euer aller Wohle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wolle &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wölle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Handarbeitsladen gibt&#039;s dicke Wolle, dünne Wolle, Schafwolle, Merinowolle, Schurwolle und Reißwolle, und das ganze auch noch in vielen unterschiedlichen Farben. Ein Wunder, dass die Verkäufer bei diesen vielen Wöllen noch den Überblick behalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wüchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Kohls Wucht liegt in seinem Gewicht, die der GSV in der der Ducht. Das sind zwei verschiedene Wüchte. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wüte des Cholerikers sind gefürchtet: Erst packt ihn die kalte Wut, die sich zur wahnsinnigen Wut steigert, sodann gefolgt wird von der blanken und schließlich in der irren gipfelt. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeter und Mordio &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Zetera und Mordien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder schrie Zeter und Mordio. Die Luft war erfüllt von Zetera und Mordien. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zink &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zinke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die einzige einfarbige Zinke des Rechens besteht offensichtlich aus reinem Zink, die restlichen Zinken sind gesprenkelt, weil wahrscheinlich bei ihrer Fertigung verschiedene Zinke zusammengemischt worden sind. &amp;lt;cite&amp;gt;TJ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Zinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Feind feuerte mit Geschossen aus verschiedenen Zinnen, doch welche durch die Zinnen gingen, entschieden einzig Form und Größe, nicht Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zoff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zöffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Tag gab es im Hause der Lorbecks Anlässe für zahlreiche Zöffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zores&#039;&#039; - ist das wie das jiddische &#039;&#039;zorót&#039;&#039; noch Plural? Oder ist es im Deutschen zu einem Singularetantum geworden? Die Sprachgefühle gehen auseinander, doch ein Numerus fehlt in jedem Fall. Hier ein ergonzener Plural:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zores &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zoresse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf meinen Reisen durchs Süddeutsche lernte ich die Zoresse verschiedenster Volksgruppen kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zorn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zörne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern brachte mich die Waschfrau in Zorn, heute der Chauffeur. Meine Zörne zu zügeln, muß ich noch lernen. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Zucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Züchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so unterschiedlich ihre Züchte auch sein mochten, die beiden Zofen verstanden sich auf Anhieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Zukunft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zukünfte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Vielzahl der Zukünfte schien nur eine realistisch zu sein. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Spaß man weiterhin mit Singulären und Plurälen haben kann, führt Ku in der Geschichte [[Singupluralis]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Diskussion:Singulare&amp;diff=3597</id>
		<title>Diskussion:Singulare</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Diskussion:Singulare&amp;diff=3597"/>
		<updated>2009-12-23T14:47:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: /* Schönere Eingeweide */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Pluraletantum oder nicht?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... beim eintrag &amp;quot;das Fressal&amp;quot; bin ich mir nicht so recht sicher, ob das ok ist ... ist &amp;quot;fressalien&amp;quot; tatsalch ein pluraletantum? ... mir ist der singular &amp;quot;fressalie&amp;quot; durchaus aus der umgangssprache geläufig ... gut molg, dass es nur umgangsspralch diesen singular gibt ... aber selbst wenn, sesüllen wir uns nicht lieber an einem bereits bestehenden singular (selbst wenn er nicht hochspralch, sondern vom volksmund geschaffen ist) orientieren, statt kulnst neue zu schöpfen? ... aber vielleicht weiß ja jemand definitiv auskunft zu geben? [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 23:51, 22. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Laut Wahrig tatsächlich ein Pluraletantum, aber ich schließe mich katakura an: &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (umgangssprachlich, klar, aber das ist der Plural ja auch) ist bereits gang und gäbe, da stömme ich mich nicht gegen. Interessanterweise scheint &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; daneben als Singularetantum in der Bedeutung &#039;&#039;Nahrung&#039;&#039; zu existieren, vereinzelte Google-Treffer stoßen mich darauf. Da bietet sich &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; als diminutiver Singular an. Sprach&#039;s und arnd&#039;s.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 02:38, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::Laut Duden und Wahrig sind &#039;&#039;die Fressalien&#039;&#039; ein Pluraletantum. Deswegen habe ich es hier reingestollen. &#039;&#039;Die Fressalie&#039;&#039; war mir nicht geliauf. Ich bin aber &#039;&#039;&#039;entschieden dagegen&#039;&#039;&#039;, das Fressal unter die dimSings einzureihen. Warum? Man beschaue sich den von Kilian hinzugefogenen Beispielsatz: &#039;&#039;Die ganze Fressalie machte einen komischen Eindruck, besonders das Fressal in der blauen Schüssel.&#039;&#039; Wenn von &#039;&#039;einer Fressalie&#039;&#039; die Rede ist, handelt es sich um ein Nahrungsmittel, das sich dann eben in der blauen Schüssel befindet. Ein Tisch voller Schüsseln mit Nahrungsmitteln besteht dann aus mehreren Fressalien. Ein dimSing ist nicht notwand. Mit &#039;&#039;dem Fressal&#039;&#039; (da habe ich vorhin wohl schneller geschrieben, als ich denken kekunn) wollte ich der langweiligen (und, Gott sei&#039;s gedonken, trlummen und gepfiffen: duden- sowie wahrigfremden) &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; präventiv das Wasser abgraben. Wenn das nicht gewünscht sein sesülle, bin ich für die ersatzlose Streichung des Wortes.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 16:12, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::Nochmal: Mein Vorschlag, das Wort &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; zum DimSing zu machen, beruht auf einem anderen Wort &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039;, welchselbiges ein unzählbares Singularetantum ist. Hier die Google-Treffer, die mich glauben miechen, dass es diese andere &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; gibt:&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Das, was ich jetzt an der Fressalie einspare geht nun leider für neue Klamotten drauf.&amp;amp;ldquo; (www.fussball-buli.de/heimspiel-4/immer-nur-fussball-34/watzke-verlangt-von-dfl-13980.html)&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Da wir diesen Anlass als etwas Besonderes abtaten, sollte natürlich auch Ambiente, Interior und Fressalie einen unalltäglichen Touch haben.&amp;amp;ldquo; (http://my.sputnik.de/blogs/single/17465?pid=texts)&lt;br /&gt;
:::Ihr könnt nun aber gern finden, das seien zu wenig und zu schwache Belege, ich bin mir selbst nicht so sicher. [[Bild:Smiley.gif]]&lt;br /&gt;
:::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 16:43, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::::Jetzt wird&#039;s ja ganz verworren! Ich ging davon aus, es sei &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; der Singular zu &amp;quot;den Fressalien&amp;quot; und dass deswegen &amp;quot;das Fressal&amp;quot; ein dimSing sein müsse. Beispiel: Es stehen mehrere Gerichte auf dem Tisch. Das sind die Fressalien. Ein Gericht davon sei eine Fressalie (bzw. nach meiner alten Definition ein Fressal). Und für eine solchermaßen definorene Fressalie braucht&#039;s in der Tat keinen dimSing, denn was soll der sein? Eine Zutat des betrachtenen Einzelgerichts? Das war meine Begrund für die Strich des dimSing &amp;quot;Fressal&amp;quot; zu &amp;quot;die Fressalie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
::::Nun fohr Kilian aber an, &amp;quot;Fressalie&amp;quot; sei ein unzählbares Singularetantum, salopp ungefähr synonym zu &amp;quot;Nahrung&amp;quot; (dt.) oder &amp;quot;Nuhr&amp;quot; (nt.). Das war mir bisher unbekannt. Man kekünne jetzt &amp;quot;das Fressal&amp;quot; als dimSing zu &amp;quot;Fressalie&amp;quot; definieren (Bsp: Wenn wir schon an Fressalie sparen müssen, treffe dies Luxusfressale wie Kaviar etc.). Damit bin ich im Grunde einverstanden, aber: Muss ein Singularetantum nicht viel eher einen Plural haben als einen dimSing?&lt;br /&gt;
::::Wenn jedoch &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein unzählbares Singularetantum ist, so ist es nicht der Singular zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Damit brauchen diese einen vernünftigen Singular. Hierfür beut sich &amp;quot;das Fressal&amp;quot; nach wie vor (und meines Erachtens besser als als dimSing für &amp;quot;Fressalie&amp;quot;) tralff an, mit dem alten Beispielsatz von mir: &#039;&#039;Das üppige Buffet beinhaltete einen umgefallenen Nudelsalat als einzig ungenießbares Fressal.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::Wie wollen wir jetzt tun? M.E. ist entweder:&lt;br /&gt;
:::::a) &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; die Einzahl von &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Dann besteht gar kein Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;
:::::b) &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein STantum und &amp;quot;die Fressalien&amp;quot; ein PTantum. Dann wird &amp;quot;das Fressal&amp;quot; Sg. zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;, am Plural von &amp;quot;Fressalie&amp;quot; mögen sich andere austoben.&lt;br /&gt;
::::In beiden Fällen sehe ich aber keine Notwand für einen dimSing.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 18:06, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::::Oder (c) es gibt weiterhin das Singularetantum &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (möglicherweise, nicht aus Notwand, sondern, wie alles, aus Spaß an der Freude, mit dem DimSing &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; sowie einem noch zu erfindenden Plural) sowie das ehemalige, im Volksmund aber längst zu &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; singularisorene, Pluraletantum &#039;&#039;Fressalien&#039;&#039;. Die Form &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; wäre in diesem Fall im Neutschen wie im Deutschen zweideustchig (mmU). &lt;br /&gt;
:::::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 19:50, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vereinigte Mehrzahl?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Problem mit der Einzahl von USA. Es mag ja in Ordnung sein, dass es mehrere Staaten gibt, welche vereinigt sind und damit zu ganz vielen gehören, aber das heisst doch nicht, dass ein einziger Staat allein nicht zu der Vereinigung gehört. Nur, weil man ihn nicht mit den anderen zusammen nennt, ist er doch nicht von der USA ausgeschlossen, oder? Meiner Meinung nach müsste entweder die Pluralform zu etwas wie &amp;quot;Staat der USA&amp;quot; oder die Singularform geändert werden. Einfach nur SA als Staat von Amerika geht ausserdem nicht, weil nicht alle Staaten von Amerika zu den USA gehören und damit Missverständnisse auftauchen könnten. Besteht hier Handlungsbedarf? Und wenn, was muss gemacht werden? Ich möchte erst ganz sicher sein, bevor ich etwas ändere. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 18:30, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe – USA ist doch zunächst einmal eine plurale Tante, daher muss es &amp;quot;von den USA ausgeschlossen&amp;quot; heißen und nicht &amp;quot;von der USA ausgeschlossen&amp;quot;. Falls Du meinst, dass man eine singende Tante für die einzelnen Staaten braucht, die zu den USA gehören, dann stimme ich Dir zu. Wie wäre es mit &amp;quot;USUM&amp;quot;? Die Formen verhielten sich wie &amp;quot;Visum&amp;quot; und &amp;quot;Visa&amp;quot;, und wenn man alle Mitgliedsstaaten bezeichnet, dann sind es eben &amp;quot;die USA&amp;quot; bzw. &amp;quot;alle USA&amp;quot;. Ich bin jetzt zu faul, nachzugucken, ob die Form nicht schon in unserer singenden Tantenliste auftaucht.--[[Benutzer:Agricola|Agricola]] 19:07, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gut. Bei den USA hab ich wirklich gepennt. Aber sonst habe ich genau das gemeint. Die Form steht noch nicht in der Liste der singenden Tanten. &amp;quot;USUM&amp;quot; ist nicht richtig, weil USA eine Abkürzung ist. Man müsste so etwas wie &amp;quot;SUSA&amp;quot; oder &amp;quot;USAS&amp;quot;, also state of the United States of America oder United States of America&#039;s state bilden. Mein persönlicher Favorit ist aber &amp;quot;SUSA&amp;quot;. Ausserdem können bei USAS Missverständnisse auftauchen, denn wer den ganzen Text nicht kennt, könnte meinen, dass gleich mehrere USAs existieren. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:11, 14. Apr. 2009 (CEST) (Update: --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:22, 14. Apr. 2009 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schönere Eingeweide ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo miteinander,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;das Eingeweide&amp;quot; als Singular zu &amp;quot;die Eingeweide&amp;quot; enbefriedigt mich wegen der Hiemapfunn (leider keine Assoziation) der beiden Wörter so maßlos, dass ich nun als neuen, verborßenen Singular &amp;quot;das Eingewei&amp;quot; vorzuschlagen die Stirn habe. Proteste?--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 12:11, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Von meiner Seite non protest. Protsuntne von anderer Seite?--[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 13:20, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Protnessum. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:40, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Was so viel heißt wie: Non prossum (&amp;lt; prot-sum). Also ich bin dafür. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:44, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwächelnde Singulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Verben sind echt stark! Leider lässt sich das von den Singularen nicht sagen. Meist wird von einem Plural auf -en einfach ein femininer Singular auf -e gebolden. So wie man es allenthalben als Singular-Neubildungen von den in großer Pluralität vorkommenden Dingen liest: die Bakterie, die Bazille, die Vire, die Galaxie. Aber wie sagt der Oberlehrer?: das Bakterium, der Bazillus, das Virus, die Galaxis! Aus letztgenannten Beispielen lassen sich Anregungen für starke Singulare gewinnen. Also: das Kostum, der Ferius. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:37, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Diskussion:Singulare&amp;diff=3596</id>
		<title>Diskussion:Singulare</title>
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		<updated>2009-12-23T14:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: /* Schönere Eingeweide */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Pluraletantum oder nicht?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... beim eintrag &amp;quot;das Fressal&amp;quot; bin ich mir nicht so recht sicher, ob das ok ist ... ist &amp;quot;fressalien&amp;quot; tatsalch ein pluraletantum? ... mir ist der singular &amp;quot;fressalie&amp;quot; durchaus aus der umgangssprache geläufig ... gut molg, dass es nur umgangsspralch diesen singular gibt ... aber selbst wenn, sesüllen wir uns nicht lieber an einem bereits bestehenden singular (selbst wenn er nicht hochspralch, sondern vom volksmund geschaffen ist) orientieren, statt kulnst neue zu schöpfen? ... aber vielleicht weiß ja jemand definitiv auskunft zu geben? [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 23:51, 22. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Laut Wahrig tatsächlich ein Pluraletantum, aber ich schließe mich katakura an: &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (umgangssprachlich, klar, aber das ist der Plural ja auch) ist bereits gang und gäbe, da stömme ich mich nicht gegen. Interessanterweise scheint &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; daneben als Singularetantum in der Bedeutung &#039;&#039;Nahrung&#039;&#039; zu existieren, vereinzelte Google-Treffer stoßen mich darauf. Da bietet sich &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; als diminutiver Singular an. Sprach&#039;s und arnd&#039;s.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 02:38, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::Laut Duden und Wahrig sind &#039;&#039;die Fressalien&#039;&#039; ein Pluraletantum. Deswegen habe ich es hier reingestollen. &#039;&#039;Die Fressalie&#039;&#039; war mir nicht geliauf. Ich bin aber &#039;&#039;&#039;entschieden dagegen&#039;&#039;&#039;, das Fressal unter die dimSings einzureihen. Warum? Man beschaue sich den von Kilian hinzugefogenen Beispielsatz: &#039;&#039;Die ganze Fressalie machte einen komischen Eindruck, besonders das Fressal in der blauen Schüssel.&#039;&#039; Wenn von &#039;&#039;einer Fressalie&#039;&#039; die Rede ist, handelt es sich um ein Nahrungsmittel, das sich dann eben in der blauen Schüssel befindet. Ein Tisch voller Schüsseln mit Nahrungsmitteln besteht dann aus mehreren Fressalien. Ein dimSing ist nicht notwand. Mit &#039;&#039;dem Fressal&#039;&#039; (da habe ich vorhin wohl schneller geschrieben, als ich denken kekunn) wollte ich der langweiligen (und, Gott sei&#039;s gedonken, trlummen und gepfiffen: duden- sowie wahrigfremden) &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; präventiv das Wasser abgraben. Wenn das nicht gewünscht sein sesülle, bin ich für die ersatzlose Streichung des Wortes.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 16:12, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::Nochmal: Mein Vorschlag, das Wort &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; zum DimSing zu machen, beruht auf einem anderen Wort &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039;, welchselbiges ein unzählbares Singularetantum ist. Hier die Google-Treffer, die mich glauben miechen, dass es diese andere &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; gibt:&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Das, was ich jetzt an der Fressalie einspare geht nun leider für neue Klamotten drauf.&amp;amp;ldquo; (www.fussball-buli.de/heimspiel-4/immer-nur-fussball-34/watzke-verlangt-von-dfl-13980.html)&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Da wir diesen Anlass als etwas Besonderes abtaten, sollte natürlich auch Ambiente, Interior und Fressalie einen unalltäglichen Touch haben.&amp;amp;ldquo; (http://my.sputnik.de/blogs/single/17465?pid=texts)&lt;br /&gt;
:::Ihr könnt nun aber gern finden, das seien zu wenig und zu schwache Belege, ich bin mir selbst nicht so sicher. [[Bild:Smiley.gif]]&lt;br /&gt;
:::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 16:43, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::::Jetzt wird&#039;s ja ganz verworren! Ich ging davon aus, es sei &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; der Singular zu &amp;quot;den Fressalien&amp;quot; und dass deswegen &amp;quot;das Fressal&amp;quot; ein dimSing sein müsse. Beispiel: Es stehen mehrere Gerichte auf dem Tisch. Das sind die Fressalien. Ein Gericht davon sei eine Fressalie (bzw. nach meiner alten Definition ein Fressal). Und für eine solchermaßen definorene Fressalie braucht&#039;s in der Tat keinen dimSing, denn was soll der sein? Eine Zutat des betrachtenen Einzelgerichts? Das war meine Begrund für die Strich des dimSing &amp;quot;Fressal&amp;quot; zu &amp;quot;die Fressalie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
::::Nun fohr Kilian aber an, &amp;quot;Fressalie&amp;quot; sei ein unzählbares Singularetantum, salopp ungefähr synonym zu &amp;quot;Nahrung&amp;quot; (dt.) oder &amp;quot;Nuhr&amp;quot; (nt.). Das war mir bisher unbekannt. Man kekünne jetzt &amp;quot;das Fressal&amp;quot; als dimSing zu &amp;quot;Fressalie&amp;quot; definieren (Bsp: Wenn wir schon an Fressalie sparen müssen, treffe dies Luxusfressale wie Kaviar etc.). Damit bin ich im Grunde einverstanden, aber: Muss ein Singularetantum nicht viel eher einen Plural haben als einen dimSing?&lt;br /&gt;
::::Wenn jedoch &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein unzählbares Singularetantum ist, so ist es nicht der Singular zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Damit brauchen diese einen vernünftigen Singular. Hierfür beut sich &amp;quot;das Fressal&amp;quot; nach wie vor (und meines Erachtens besser als als dimSing für &amp;quot;Fressalie&amp;quot;) tralff an, mit dem alten Beispielsatz von mir: &#039;&#039;Das üppige Buffet beinhaltete einen umgefallenen Nudelsalat als einzig ungenießbares Fressal.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::Wie wollen wir jetzt tun? M.E. ist entweder:&lt;br /&gt;
:::::a) &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; die Einzahl von &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Dann besteht gar kein Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;
:::::b) &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein STantum und &amp;quot;die Fressalien&amp;quot; ein PTantum. Dann wird &amp;quot;das Fressal&amp;quot; Sg. zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;, am Plural von &amp;quot;Fressalie&amp;quot; mögen sich andere austoben.&lt;br /&gt;
::::In beiden Fällen sehe ich aber keine Notwand für einen dimSing.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 18:06, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::::Oder (c) es gibt weiterhin das Singularetantum &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (möglicherweise, nicht aus Notwand, sondern, wie alles, aus Spaß an der Freude, mit dem DimSing &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; sowie einem noch zu erfindenden Plural) sowie das ehemalige, im Volksmund aber längst zu &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; singularisorene, Pluraletantum &#039;&#039;Fressalien&#039;&#039;. Die Form &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; wäre in diesem Fall im Neutschen wie im Deutschen zweideustchig (mmU). &lt;br /&gt;
:::::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 19:50, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vereinigte Mehrzahl?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Problem mit der Einzahl von USA. Es mag ja in Ordnung sein, dass es mehrere Staaten gibt, welche vereinigt sind und damit zu ganz vielen gehören, aber das heisst doch nicht, dass ein einziger Staat allein nicht zu der Vereinigung gehört. Nur, weil man ihn nicht mit den anderen zusammen nennt, ist er doch nicht von der USA ausgeschlossen, oder? Meiner Meinung nach müsste entweder die Pluralform zu etwas wie &amp;quot;Staat der USA&amp;quot; oder die Singularform geändert werden. Einfach nur SA als Staat von Amerika geht ausserdem nicht, weil nicht alle Staaten von Amerika zu den USA gehören und damit Missverständnisse auftauchen könnten. Besteht hier Handlungsbedarf? Und wenn, was muss gemacht werden? Ich möchte erst ganz sicher sein, bevor ich etwas ändere. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 18:30, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe – USA ist doch zunächst einmal eine plurale Tante, daher muss es &amp;quot;von den USA ausgeschlossen&amp;quot; heißen und nicht &amp;quot;von der USA ausgeschlossen&amp;quot;. Falls Du meinst, dass man eine singende Tante für die einzelnen Staaten braucht, die zu den USA gehören, dann stimme ich Dir zu. Wie wäre es mit &amp;quot;USUM&amp;quot;? Die Formen verhielten sich wie &amp;quot;Visum&amp;quot; und &amp;quot;Visa&amp;quot;, und wenn man alle Mitgliedsstaaten bezeichnet, dann sind es eben &amp;quot;die USA&amp;quot; bzw. &amp;quot;alle USA&amp;quot;. Ich bin jetzt zu faul, nachzugucken, ob die Form nicht schon in unserer singenden Tantenliste auftaucht.--[[Benutzer:Agricola|Agricola]] 19:07, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gut. Bei den USA hab ich wirklich gepennt. Aber sonst habe ich genau das gemeint. Die Form steht noch nicht in der Liste der singenden Tanten. &amp;quot;USUM&amp;quot; ist nicht richtig, weil USA eine Abkürzung ist. Man müsste so etwas wie &amp;quot;SUSA&amp;quot; oder &amp;quot;USAS&amp;quot;, also state of the United States of America oder United States of America&#039;s state bilden. Mein persönlicher Favorit ist aber &amp;quot;SUSA&amp;quot;. Ausserdem können bei USAS Missverständnisse auftauchen, denn wer den ganzen Text nicht kennt, könnte meinen, dass gleich mehrere USAs existieren. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:11, 14. Apr. 2009 (CEST) (Update: --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:22, 14. Apr. 2009 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schönere Eingeweide ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo miteinander,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;das Eingeweide&amp;quot; als Singular zu &amp;quot;die Eingeweide&amp;quot; enbefriedigt mich wegen der Hiemapfunn (leider keine Assoziation) der beiden Wörter so maßlos, dass ich nun als neuen, verborßenen Singular &amp;quot;das Eingewei&amp;quot; vorzuschlagen die Stirn habe. Proteste?--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 12:11, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Von meiner Seite non protest. Protsuntne von anderer Seite?--[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 13:20, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Protnessum. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:40, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Was so viel heißt wie: Non prossum (&amp;lt; prot-sum). --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:44, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwächelnde Singulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Verben sind echt stark! Leider lässt sich das von den Singularen nicht sagen. Meist wird von einem Plural auf -en einfach ein femininer Singular auf -e gebolden. So wie man es allenthalben als Singular-Neubildungen von den in großer Pluralität vorkommenden Dingen liest: die Bakterie, die Bazille, die Vire, die Galaxie. Aber wie sagt der Oberlehrer?: das Bakterium, der Bazillus, das Virus, die Galaxis! Aus letztgenannten Beispielen lassen sich Anregungen für starke Singulare gewinnen. Also: das Kostum, der Ferius. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:37, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Diskussion:Singulare&amp;diff=3595</id>
		<title>Diskussion:Singulare</title>
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		<updated>2009-12-23T14:44:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: /* Schönere Eingeweide */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Pluraletantum oder nicht?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... beim eintrag &amp;quot;das Fressal&amp;quot; bin ich mir nicht so recht sicher, ob das ok ist ... ist &amp;quot;fressalien&amp;quot; tatsalch ein pluraletantum? ... mir ist der singular &amp;quot;fressalie&amp;quot; durchaus aus der umgangssprache geläufig ... gut molg, dass es nur umgangsspralch diesen singular gibt ... aber selbst wenn, sesüllen wir uns nicht lieber an einem bereits bestehenden singular (selbst wenn er nicht hochspralch, sondern vom volksmund geschaffen ist) orientieren, statt kulnst neue zu schöpfen? ... aber vielleicht weiß ja jemand definitiv auskunft zu geben? [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 23:51, 22. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Laut Wahrig tatsächlich ein Pluraletantum, aber ich schließe mich katakura an: &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (umgangssprachlich, klar, aber das ist der Plural ja auch) ist bereits gang und gäbe, da stömme ich mich nicht gegen. Interessanterweise scheint &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; daneben als Singularetantum in der Bedeutung &#039;&#039;Nahrung&#039;&#039; zu existieren, vereinzelte Google-Treffer stoßen mich darauf. Da bietet sich &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; als diminutiver Singular an. Sprach&#039;s und arnd&#039;s.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 02:38, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::Laut Duden und Wahrig sind &#039;&#039;die Fressalien&#039;&#039; ein Pluraletantum. Deswegen habe ich es hier reingestollen. &#039;&#039;Die Fressalie&#039;&#039; war mir nicht geliauf. Ich bin aber &#039;&#039;&#039;entschieden dagegen&#039;&#039;&#039;, das Fressal unter die dimSings einzureihen. Warum? Man beschaue sich den von Kilian hinzugefogenen Beispielsatz: &#039;&#039;Die ganze Fressalie machte einen komischen Eindruck, besonders das Fressal in der blauen Schüssel.&#039;&#039; Wenn von &#039;&#039;einer Fressalie&#039;&#039; die Rede ist, handelt es sich um ein Nahrungsmittel, das sich dann eben in der blauen Schüssel befindet. Ein Tisch voller Schüsseln mit Nahrungsmitteln besteht dann aus mehreren Fressalien. Ein dimSing ist nicht notwand. Mit &#039;&#039;dem Fressal&#039;&#039; (da habe ich vorhin wohl schneller geschrieben, als ich denken kekunn) wollte ich der langweiligen (und, Gott sei&#039;s gedonken, trlummen und gepfiffen: duden- sowie wahrigfremden) &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; präventiv das Wasser abgraben. Wenn das nicht gewünscht sein sesülle, bin ich für die ersatzlose Streichung des Wortes.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 16:12, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::Nochmal: Mein Vorschlag, das Wort &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; zum DimSing zu machen, beruht auf einem anderen Wort &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039;, welchselbiges ein unzählbares Singularetantum ist. Hier die Google-Treffer, die mich glauben miechen, dass es diese andere &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; gibt:&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Das, was ich jetzt an der Fressalie einspare geht nun leider für neue Klamotten drauf.&amp;amp;ldquo; (www.fussball-buli.de/heimspiel-4/immer-nur-fussball-34/watzke-verlangt-von-dfl-13980.html)&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Da wir diesen Anlass als etwas Besonderes abtaten, sollte natürlich auch Ambiente, Interior und Fressalie einen unalltäglichen Touch haben.&amp;amp;ldquo; (http://my.sputnik.de/blogs/single/17465?pid=texts)&lt;br /&gt;
:::Ihr könnt nun aber gern finden, das seien zu wenig und zu schwache Belege, ich bin mir selbst nicht so sicher. [[Bild:Smiley.gif]]&lt;br /&gt;
:::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 16:43, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::::Jetzt wird&#039;s ja ganz verworren! Ich ging davon aus, es sei &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; der Singular zu &amp;quot;den Fressalien&amp;quot; und dass deswegen &amp;quot;das Fressal&amp;quot; ein dimSing sein müsse. Beispiel: Es stehen mehrere Gerichte auf dem Tisch. Das sind die Fressalien. Ein Gericht davon sei eine Fressalie (bzw. nach meiner alten Definition ein Fressal). Und für eine solchermaßen definorene Fressalie braucht&#039;s in der Tat keinen dimSing, denn was soll der sein? Eine Zutat des betrachtenen Einzelgerichts? Das war meine Begrund für die Strich des dimSing &amp;quot;Fressal&amp;quot; zu &amp;quot;die Fressalie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
::::Nun fohr Kilian aber an, &amp;quot;Fressalie&amp;quot; sei ein unzählbares Singularetantum, salopp ungefähr synonym zu &amp;quot;Nahrung&amp;quot; (dt.) oder &amp;quot;Nuhr&amp;quot; (nt.). Das war mir bisher unbekannt. Man kekünne jetzt &amp;quot;das Fressal&amp;quot; als dimSing zu &amp;quot;Fressalie&amp;quot; definieren (Bsp: Wenn wir schon an Fressalie sparen müssen, treffe dies Luxusfressale wie Kaviar etc.). Damit bin ich im Grunde einverstanden, aber: Muss ein Singularetantum nicht viel eher einen Plural haben als einen dimSing?&lt;br /&gt;
::::Wenn jedoch &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein unzählbares Singularetantum ist, so ist es nicht der Singular zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Damit brauchen diese einen vernünftigen Singular. Hierfür beut sich &amp;quot;das Fressal&amp;quot; nach wie vor (und meines Erachtens besser als als dimSing für &amp;quot;Fressalie&amp;quot;) tralff an, mit dem alten Beispielsatz von mir: &#039;&#039;Das üppige Buffet beinhaltete einen umgefallenen Nudelsalat als einzig ungenießbares Fressal.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::Wie wollen wir jetzt tun? M.E. ist entweder:&lt;br /&gt;
:::::a) &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; die Einzahl von &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Dann besteht gar kein Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;
:::::b) &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein STantum und &amp;quot;die Fressalien&amp;quot; ein PTantum. Dann wird &amp;quot;das Fressal&amp;quot; Sg. zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;, am Plural von &amp;quot;Fressalie&amp;quot; mögen sich andere austoben.&lt;br /&gt;
::::In beiden Fällen sehe ich aber keine Notwand für einen dimSing.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 18:06, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::::Oder (c) es gibt weiterhin das Singularetantum &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (möglicherweise, nicht aus Notwand, sondern, wie alles, aus Spaß an der Freude, mit dem DimSing &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; sowie einem noch zu erfindenden Plural) sowie das ehemalige, im Volksmund aber längst zu &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; singularisorene, Pluraletantum &#039;&#039;Fressalien&#039;&#039;. Die Form &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; wäre in diesem Fall im Neutschen wie im Deutschen zweideustchig (mmU). &lt;br /&gt;
:::::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 19:50, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vereinigte Mehrzahl?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Problem mit der Einzahl von USA. Es mag ja in Ordnung sein, dass es mehrere Staaten gibt, welche vereinigt sind und damit zu ganz vielen gehören, aber das heisst doch nicht, dass ein einziger Staat allein nicht zu der Vereinigung gehört. Nur, weil man ihn nicht mit den anderen zusammen nennt, ist er doch nicht von der USA ausgeschlossen, oder? Meiner Meinung nach müsste entweder die Pluralform zu etwas wie &amp;quot;Staat der USA&amp;quot; oder die Singularform geändert werden. Einfach nur SA als Staat von Amerika geht ausserdem nicht, weil nicht alle Staaten von Amerika zu den USA gehören und damit Missverständnisse auftauchen könnten. Besteht hier Handlungsbedarf? Und wenn, was muss gemacht werden? Ich möchte erst ganz sicher sein, bevor ich etwas ändere. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 18:30, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe – USA ist doch zunächst einmal eine plurale Tante, daher muss es &amp;quot;von den USA ausgeschlossen&amp;quot; heißen und nicht &amp;quot;von der USA ausgeschlossen&amp;quot;. Falls Du meinst, dass man eine singende Tante für die einzelnen Staaten braucht, die zu den USA gehören, dann stimme ich Dir zu. Wie wäre es mit &amp;quot;USUM&amp;quot;? Die Formen verhielten sich wie &amp;quot;Visum&amp;quot; und &amp;quot;Visa&amp;quot;, und wenn man alle Mitgliedsstaaten bezeichnet, dann sind es eben &amp;quot;die USA&amp;quot; bzw. &amp;quot;alle USA&amp;quot;. Ich bin jetzt zu faul, nachzugucken, ob die Form nicht schon in unserer singenden Tantenliste auftaucht.--[[Benutzer:Agricola|Agricola]] 19:07, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gut. Bei den USA hab ich wirklich gepennt. Aber sonst habe ich genau das gemeint. Die Form steht noch nicht in der Liste der singenden Tanten. &amp;quot;USUM&amp;quot; ist nicht richtig, weil USA eine Abkürzung ist. Man müsste so etwas wie &amp;quot;SUSA&amp;quot; oder &amp;quot;USAS&amp;quot;, also state of the United States of America oder United States of America&#039;s state bilden. Mein persönlicher Favorit ist aber &amp;quot;SUSA&amp;quot;. Ausserdem können bei USAS Missverständnisse auftauchen, denn wer den ganzen Text nicht kennt, könnte meinen, dass gleich mehrere USAs existieren. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:11, 14. Apr. 2009 (CEST) (Update: --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:22, 14. Apr. 2009 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schönere Eingeweide ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo miteinander,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;das Eingeweide&amp;quot; als Singular zu &amp;quot;die Eingeweide&amp;quot; enbefriedigt mich wegen der Hiemapfunn (leider keine Assoziation) der beiden Wörter so maßlos, dass ich nun als neuen, verborßenen Singular &amp;quot;das Eingewei&amp;quot; vorzuschlagen die Stirn habe. Proteste?--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 12:11, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Von meiner Seite non protest. Protsuntne von anderer Seite?--[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 13:20, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Protnessum. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:40, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Was so viel heißt wie: Non prossum (&amp;lt; prot sum). --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:44, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwächelnde Singulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Verben sind echt stark! Leider lässt sich das von den Singularen nicht sagen. Meist wird von einem Plural auf -en einfach ein femininer Singular auf -e gebolden. So wie man es allenthalben als Singular-Neubildungen von den in großer Pluralität vorkommenden Dingen liest: die Bakterie, die Bazille, die Vire, die Galaxie. Aber wie sagt der Oberlehrer?: das Bakterium, der Bazillus, das Virus, die Galaxis! Aus letztgenannten Beispielen lassen sich Anregungen für starke Singulare gewinnen. Also: das Kostum, der Ferius. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:37, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
	</entry>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Diskussion:Singulare&amp;diff=3594</id>
		<title>Diskussion:Singulare</title>
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		<updated>2009-12-23T14:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: /* Schönere Eingeweide */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Pluraletantum oder nicht?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... beim eintrag &amp;quot;das Fressal&amp;quot; bin ich mir nicht so recht sicher, ob das ok ist ... ist &amp;quot;fressalien&amp;quot; tatsalch ein pluraletantum? ... mir ist der singular &amp;quot;fressalie&amp;quot; durchaus aus der umgangssprache geläufig ... gut molg, dass es nur umgangsspralch diesen singular gibt ... aber selbst wenn, sesüllen wir uns nicht lieber an einem bereits bestehenden singular (selbst wenn er nicht hochspralch, sondern vom volksmund geschaffen ist) orientieren, statt kulnst neue zu schöpfen? ... aber vielleicht weiß ja jemand definitiv auskunft zu geben? [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 23:51, 22. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Laut Wahrig tatsächlich ein Pluraletantum, aber ich schließe mich katakura an: &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (umgangssprachlich, klar, aber das ist der Plural ja auch) ist bereits gang und gäbe, da stömme ich mich nicht gegen. Interessanterweise scheint &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; daneben als Singularetantum in der Bedeutung &#039;&#039;Nahrung&#039;&#039; zu existieren, vereinzelte Google-Treffer stoßen mich darauf. Da bietet sich &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; als diminutiver Singular an. Sprach&#039;s und arnd&#039;s.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 02:38, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::Laut Duden und Wahrig sind &#039;&#039;die Fressalien&#039;&#039; ein Pluraletantum. Deswegen habe ich es hier reingestollen. &#039;&#039;Die Fressalie&#039;&#039; war mir nicht geliauf. Ich bin aber &#039;&#039;&#039;entschieden dagegen&#039;&#039;&#039;, das Fressal unter die dimSings einzureihen. Warum? Man beschaue sich den von Kilian hinzugefogenen Beispielsatz: &#039;&#039;Die ganze Fressalie machte einen komischen Eindruck, besonders das Fressal in der blauen Schüssel.&#039;&#039; Wenn von &#039;&#039;einer Fressalie&#039;&#039; die Rede ist, handelt es sich um ein Nahrungsmittel, das sich dann eben in der blauen Schüssel befindet. Ein Tisch voller Schüsseln mit Nahrungsmitteln besteht dann aus mehreren Fressalien. Ein dimSing ist nicht notwand. Mit &#039;&#039;dem Fressal&#039;&#039; (da habe ich vorhin wohl schneller geschrieben, als ich denken kekunn) wollte ich der langweiligen (und, Gott sei&#039;s gedonken, trlummen und gepfiffen: duden- sowie wahrigfremden) &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; präventiv das Wasser abgraben. Wenn das nicht gewünscht sein sesülle, bin ich für die ersatzlose Streichung des Wortes.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 16:12, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::Nochmal: Mein Vorschlag, das Wort &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; zum DimSing zu machen, beruht auf einem anderen Wort &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039;, welchselbiges ein unzählbares Singularetantum ist. Hier die Google-Treffer, die mich glauben miechen, dass es diese andere &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; gibt:&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Das, was ich jetzt an der Fressalie einspare geht nun leider für neue Klamotten drauf.&amp;amp;ldquo; (www.fussball-buli.de/heimspiel-4/immer-nur-fussball-34/watzke-verlangt-von-dfl-13980.html)&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Da wir diesen Anlass als etwas Besonderes abtaten, sollte natürlich auch Ambiente, Interior und Fressalie einen unalltäglichen Touch haben.&amp;amp;ldquo; (http://my.sputnik.de/blogs/single/17465?pid=texts)&lt;br /&gt;
:::Ihr könnt nun aber gern finden, das seien zu wenig und zu schwache Belege, ich bin mir selbst nicht so sicher. [[Bild:Smiley.gif]]&lt;br /&gt;
:::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 16:43, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::::Jetzt wird&#039;s ja ganz verworren! Ich ging davon aus, es sei &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; der Singular zu &amp;quot;den Fressalien&amp;quot; und dass deswegen &amp;quot;das Fressal&amp;quot; ein dimSing sein müsse. Beispiel: Es stehen mehrere Gerichte auf dem Tisch. Das sind die Fressalien. Ein Gericht davon sei eine Fressalie (bzw. nach meiner alten Definition ein Fressal). Und für eine solchermaßen definorene Fressalie braucht&#039;s in der Tat keinen dimSing, denn was soll der sein? Eine Zutat des betrachtenen Einzelgerichts? Das war meine Begrund für die Strich des dimSing &amp;quot;Fressal&amp;quot; zu &amp;quot;die Fressalie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
::::Nun fohr Kilian aber an, &amp;quot;Fressalie&amp;quot; sei ein unzählbares Singularetantum, salopp ungefähr synonym zu &amp;quot;Nahrung&amp;quot; (dt.) oder &amp;quot;Nuhr&amp;quot; (nt.). Das war mir bisher unbekannt. Man kekünne jetzt &amp;quot;das Fressal&amp;quot; als dimSing zu &amp;quot;Fressalie&amp;quot; definieren (Bsp: Wenn wir schon an Fressalie sparen müssen, treffe dies Luxusfressale wie Kaviar etc.). Damit bin ich im Grunde einverstanden, aber: Muss ein Singularetantum nicht viel eher einen Plural haben als einen dimSing?&lt;br /&gt;
::::Wenn jedoch &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein unzählbares Singularetantum ist, so ist es nicht der Singular zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Damit brauchen diese einen vernünftigen Singular. Hierfür beut sich &amp;quot;das Fressal&amp;quot; nach wie vor (und meines Erachtens besser als als dimSing für &amp;quot;Fressalie&amp;quot;) tralff an, mit dem alten Beispielsatz von mir: &#039;&#039;Das üppige Buffet beinhaltete einen umgefallenen Nudelsalat als einzig ungenießbares Fressal.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::Wie wollen wir jetzt tun? M.E. ist entweder:&lt;br /&gt;
:::::a) &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; die Einzahl von &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Dann besteht gar kein Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;
:::::b) &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein STantum und &amp;quot;die Fressalien&amp;quot; ein PTantum. Dann wird &amp;quot;das Fressal&amp;quot; Sg. zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;, am Plural von &amp;quot;Fressalie&amp;quot; mögen sich andere austoben.&lt;br /&gt;
::::In beiden Fällen sehe ich aber keine Notwand für einen dimSing.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 18:06, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::::Oder (c) es gibt weiterhin das Singularetantum &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (möglicherweise, nicht aus Notwand, sondern, wie alles, aus Spaß an der Freude, mit dem DimSing &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; sowie einem noch zu erfindenden Plural) sowie das ehemalige, im Volksmund aber längst zu &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; singularisorene, Pluraletantum &#039;&#039;Fressalien&#039;&#039;. Die Form &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; wäre in diesem Fall im Neutschen wie im Deutschen zweideustchig (mmU). &lt;br /&gt;
:::::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 19:50, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vereinigte Mehrzahl?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Problem mit der Einzahl von USA. Es mag ja in Ordnung sein, dass es mehrere Staaten gibt, welche vereinigt sind und damit zu ganz vielen gehören, aber das heisst doch nicht, dass ein einziger Staat allein nicht zu der Vereinigung gehört. Nur, weil man ihn nicht mit den anderen zusammen nennt, ist er doch nicht von der USA ausgeschlossen, oder? Meiner Meinung nach müsste entweder die Pluralform zu etwas wie &amp;quot;Staat der USA&amp;quot; oder die Singularform geändert werden. Einfach nur SA als Staat von Amerika geht ausserdem nicht, weil nicht alle Staaten von Amerika zu den USA gehören und damit Missverständnisse auftauchen könnten. Besteht hier Handlungsbedarf? Und wenn, was muss gemacht werden? Ich möchte erst ganz sicher sein, bevor ich etwas ändere. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 18:30, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe – USA ist doch zunächst einmal eine plurale Tante, daher muss es &amp;quot;von den USA ausgeschlossen&amp;quot; heißen und nicht &amp;quot;von der USA ausgeschlossen&amp;quot;. Falls Du meinst, dass man eine singende Tante für die einzelnen Staaten braucht, die zu den USA gehören, dann stimme ich Dir zu. Wie wäre es mit &amp;quot;USUM&amp;quot;? Die Formen verhielten sich wie &amp;quot;Visum&amp;quot; und &amp;quot;Visa&amp;quot;, und wenn man alle Mitgliedsstaaten bezeichnet, dann sind es eben &amp;quot;die USA&amp;quot; bzw. &amp;quot;alle USA&amp;quot;. Ich bin jetzt zu faul, nachzugucken, ob die Form nicht schon in unserer singenden Tantenliste auftaucht.--[[Benutzer:Agricola|Agricola]] 19:07, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gut. Bei den USA hab ich wirklich gepennt. Aber sonst habe ich genau das gemeint. Die Form steht noch nicht in der Liste der singenden Tanten. &amp;quot;USUM&amp;quot; ist nicht richtig, weil USA eine Abkürzung ist. Man müsste so etwas wie &amp;quot;SUSA&amp;quot; oder &amp;quot;USAS&amp;quot;, also state of the United States of America oder United States of America&#039;s state bilden. Mein persönlicher Favorit ist aber &amp;quot;SUSA&amp;quot;. Ausserdem können bei USAS Missverständnisse auftauchen, denn wer den ganzen Text nicht kennt, könnte meinen, dass gleich mehrere USAs existieren. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:11, 14. Apr. 2009 (CEST) (Update: --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:22, 14. Apr. 2009 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schönere Eingeweide ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo miteinander,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;das Eingeweide&amp;quot; als Singular zu &amp;quot;die Eingeweide&amp;quot; enbefriedigt mich wegen der Hiemapfunn (leider keine Assoziation) der beiden Wörter so maßlos, dass ich nun als neuen, verborßenen Singular &amp;quot;das Eingewei&amp;quot; vorzuschlagen die Stirn habe. Proteste?--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 12:11, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Von meiner Seite non protest. Protsuntne von anderer Seite?--[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 13:20, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Protnessum. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:40, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwächelnde Singulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Verben sind echt stark! Leider lässt sich das von den Singularen nicht sagen. Meist wird von einem Plural auf -en einfach ein femininer Singular auf -e gebolden. So wie man es allenthalben als Singular-Neubildungen von den in großer Pluralität vorkommenden Dingen liest: die Bakterie, die Bazille, die Vire, die Galaxie. Aber wie sagt der Oberlehrer?: das Bakterium, der Bazillus, das Virus, die Galaxis! Aus letztgenannten Beispielen lassen sich Anregungen für starke Singulare gewinnen. Also: das Kostum, der Ferius. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:37, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Diskussion:Singulare&amp;diff=3593</id>
		<title>Diskussion:Singulare</title>
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		<updated>2009-12-23T14:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Peter Buch: Neuer Abschnitt /* Schwächelnde Singulare */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Pluraletantum oder nicht?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... beim eintrag &amp;quot;das Fressal&amp;quot; bin ich mir nicht so recht sicher, ob das ok ist ... ist &amp;quot;fressalien&amp;quot; tatsalch ein pluraletantum? ... mir ist der singular &amp;quot;fressalie&amp;quot; durchaus aus der umgangssprache geläufig ... gut molg, dass es nur umgangsspralch diesen singular gibt ... aber selbst wenn, sesüllen wir uns nicht lieber an einem bereits bestehenden singular (selbst wenn er nicht hochspralch, sondern vom volksmund geschaffen ist) orientieren, statt kulnst neue zu schöpfen? ... aber vielleicht weiß ja jemand definitiv auskunft zu geben? [[Benutzer:Katakura|Katakura]] 23:51, 22. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Laut Wahrig tatsächlich ein Pluraletantum, aber ich schließe mich katakura an: &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (umgangssprachlich, klar, aber das ist der Plural ja auch) ist bereits gang und gäbe, da stömme ich mich nicht gegen. Interessanterweise scheint &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; daneben als Singularetantum in der Bedeutung &#039;&#039;Nahrung&#039;&#039; zu existieren, vereinzelte Google-Treffer stoßen mich darauf. Da bietet sich &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; als diminutiver Singular an. Sprach&#039;s und arnd&#039;s.&amp;lt;br/&amp;gt;[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 02:38, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::Laut Duden und Wahrig sind &#039;&#039;die Fressalien&#039;&#039; ein Pluraletantum. Deswegen habe ich es hier reingestollen. &#039;&#039;Die Fressalie&#039;&#039; war mir nicht geliauf. Ich bin aber &#039;&#039;&#039;entschieden dagegen&#039;&#039;&#039;, das Fressal unter die dimSings einzureihen. Warum? Man beschaue sich den von Kilian hinzugefogenen Beispielsatz: &#039;&#039;Die ganze Fressalie machte einen komischen Eindruck, besonders das Fressal in der blauen Schüssel.&#039;&#039; Wenn von &#039;&#039;einer Fressalie&#039;&#039; die Rede ist, handelt es sich um ein Nahrungsmittel, das sich dann eben in der blauen Schüssel befindet. Ein Tisch voller Schüsseln mit Nahrungsmitteln besteht dann aus mehreren Fressalien. Ein dimSing ist nicht notwand. Mit &#039;&#039;dem Fressal&#039;&#039; (da habe ich vorhin wohl schneller geschrieben, als ich denken kekunn) wollte ich der langweiligen (und, Gott sei&#039;s gedonken, trlummen und gepfiffen: duden- sowie wahrigfremden) &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; präventiv das Wasser abgraben. Wenn das nicht gewünscht sein sesülle, bin ich für die ersatzlose Streichung des Wortes.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 16:12, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::Nochmal: Mein Vorschlag, das Wort &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; zum DimSing zu machen, beruht auf einem anderen Wort &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039;, welchselbiges ein unzählbares Singularetantum ist. Hier die Google-Treffer, die mich glauben miechen, dass es diese andere &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; gibt:&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Das, was ich jetzt an der Fressalie einspare geht nun leider für neue Klamotten drauf.&amp;amp;ldquo; (www.fussball-buli.de/heimspiel-4/immer-nur-fussball-34/watzke-verlangt-von-dfl-13980.html)&lt;br /&gt;
:::* &amp;amp;bdquo;Da wir diesen Anlass als etwas Besonderes abtaten, sollte natürlich auch Ambiente, Interior und Fressalie einen unalltäglichen Touch haben.&amp;amp;ldquo; (http://my.sputnik.de/blogs/single/17465?pid=texts)&lt;br /&gt;
:::Ihr könnt nun aber gern finden, das seien zu wenig und zu schwache Belege, ich bin mir selbst nicht so sicher. [[Bild:Smiley.gif]]&lt;br /&gt;
:::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 16:43, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
::::Jetzt wird&#039;s ja ganz verworren! Ich ging davon aus, es sei &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; der Singular zu &amp;quot;den Fressalien&amp;quot; und dass deswegen &amp;quot;das Fressal&amp;quot; ein dimSing sein müsse. Beispiel: Es stehen mehrere Gerichte auf dem Tisch. Das sind die Fressalien. Ein Gericht davon sei eine Fressalie (bzw. nach meiner alten Definition ein Fressal). Und für eine solchermaßen definorene Fressalie braucht&#039;s in der Tat keinen dimSing, denn was soll der sein? Eine Zutat des betrachtenen Einzelgerichts? Das war meine Begrund für die Strich des dimSing &amp;quot;Fressal&amp;quot; zu &amp;quot;die Fressalie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
::::Nun fohr Kilian aber an, &amp;quot;Fressalie&amp;quot; sei ein unzählbares Singularetantum, salopp ungefähr synonym zu &amp;quot;Nahrung&amp;quot; (dt.) oder &amp;quot;Nuhr&amp;quot; (nt.). Das war mir bisher unbekannt. Man kekünne jetzt &amp;quot;das Fressal&amp;quot; als dimSing zu &amp;quot;Fressalie&amp;quot; definieren (Bsp: Wenn wir schon an Fressalie sparen müssen, treffe dies Luxusfressale wie Kaviar etc.). Damit bin ich im Grunde einverstanden, aber: Muss ein Singularetantum nicht viel eher einen Plural haben als einen dimSing?&lt;br /&gt;
::::Wenn jedoch &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein unzählbares Singularetantum ist, so ist es nicht der Singular zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Damit brauchen diese einen vernünftigen Singular. Hierfür beut sich &amp;quot;das Fressal&amp;quot; nach wie vor (und meines Erachtens besser als als dimSing für &amp;quot;Fressalie&amp;quot;) tralff an, mit dem alten Beispielsatz von mir: &#039;&#039;Das üppige Buffet beinhaltete einen umgefallenen Nudelsalat als einzig ungenießbares Fressal.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::Wie wollen wir jetzt tun? M.E. ist entweder:&lt;br /&gt;
:::::a) &amp;quot;die Fressalie&amp;quot; die Einzahl von &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;. Dann besteht gar kein Handlungsbedarf.&lt;br /&gt;
:::::b) &amp;quot;Fressalie&amp;quot; ein STantum und &amp;quot;die Fressalien&amp;quot; ein PTantum. Dann wird &amp;quot;das Fressal&amp;quot; Sg. zu &amp;quot;die Fressalien&amp;quot;, am Plural von &amp;quot;Fressalie&amp;quot; mögen sich andere austoben.&lt;br /&gt;
::::In beiden Fällen sehe ich aber keine Notwand für einen dimSing.--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 18:06, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:::::Oder (c) es gibt weiterhin das Singularetantum &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; (möglicherweise, nicht aus Notwand, sondern, wie alles, aus Spaß an der Freude, mit dem DimSing &#039;&#039;Fressal&#039;&#039; sowie einem noch zu erfindenden Plural) sowie das ehemalige, im Volksmund aber längst zu &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; singularisorene, Pluraletantum &#039;&#039;Fressalien&#039;&#039;. Die Form &#039;&#039;Fressalie&#039;&#039; wäre in diesem Fall im Neutschen wie im Deutschen zweideustchig (mmU). &lt;br /&gt;
:::::[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 19:50, 23. Mär. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Vereinigte Mehrzahl?&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein Problem mit der Einzahl von USA. Es mag ja in Ordnung sein, dass es mehrere Staaten gibt, welche vereinigt sind und damit zu ganz vielen gehören, aber das heisst doch nicht, dass ein einziger Staat allein nicht zu der Vereinigung gehört. Nur, weil man ihn nicht mit den anderen zusammen nennt, ist er doch nicht von der USA ausgeschlossen, oder? Meiner Meinung nach müsste entweder die Pluralform zu etwas wie &amp;quot;Staat der USA&amp;quot; oder die Singularform geändert werden. Einfach nur SA als Staat von Amerika geht ausserdem nicht, weil nicht alle Staaten von Amerika zu den USA gehören und damit Missverständnisse auftauchen könnten. Besteht hier Handlungsbedarf? Und wenn, was muss gemacht werden? Ich möchte erst ganz sicher sein, bevor ich etwas ändere. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 18:30, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe – USA ist doch zunächst einmal eine plurale Tante, daher muss es &amp;quot;von den USA ausgeschlossen&amp;quot; heißen und nicht &amp;quot;von der USA ausgeschlossen&amp;quot;. Falls Du meinst, dass man eine singende Tante für die einzelnen Staaten braucht, die zu den USA gehören, dann stimme ich Dir zu. Wie wäre es mit &amp;quot;USUM&amp;quot;? Die Formen verhielten sich wie &amp;quot;Visum&amp;quot; und &amp;quot;Visa&amp;quot;, und wenn man alle Mitgliedsstaaten bezeichnet, dann sind es eben &amp;quot;die USA&amp;quot; bzw. &amp;quot;alle USA&amp;quot;. Ich bin jetzt zu faul, nachzugucken, ob die Form nicht schon in unserer singenden Tantenliste auftaucht.--[[Benutzer:Agricola|Agricola]] 19:07, 11. Apr. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gut. Bei den USA hab ich wirklich gepennt. Aber sonst habe ich genau das gemeint. Die Form steht noch nicht in der Liste der singenden Tanten. &amp;quot;USUM&amp;quot; ist nicht richtig, weil USA eine Abkürzung ist. Man müsste so etwas wie &amp;quot;SUSA&amp;quot; oder &amp;quot;USAS&amp;quot;, also state of the United States of America oder United States of America&#039;s state bilden. Mein persönlicher Favorit ist aber &amp;quot;SUSA&amp;quot;. Ausserdem können bei USAS Missverständnisse auftauchen, denn wer den ganzen Text nicht kennt, könnte meinen, dass gleich mehrere USAs existieren. --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:11, 14. Apr. 2009 (CEST) (Update: --[[Benutzer:Mark553|Mark553]] 14:22, 14. Apr. 2009 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schönere Eingeweide ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo miteinander,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;das Eingeweide&amp;quot; als Singular zu &amp;quot;die Eingeweide&amp;quot; enbefriedigt mich wegen der Hiemapfunn (leider keine Assoziation) der beiden Wörter so maßlos, dass ich nun als neuen, verborßenen Singular &amp;quot;das Eingewei&amp;quot; vorzuschlagen die Stirn habe. Proteste?--[[Benutzer:AmelieZapf|AmelieZapf]] 12:11, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
:Von meiner Seite non protest. Protsuntne von anderer Seite?--[[Benutzer:Kilian|Kilian]] 13:20, 20. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwächelnde Singulare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Verben sind echt stark! Leider lässt sich das von den Singularen nicht sagen. Meist wird von einem Plural auf -en einfach ein femininer Singular auf -e gebolden. So wie man es allenthalben als Singular-Neubildungen von den in großer Pluralität vorkommenden Dingen liest: die Bakterie, die Bazille, die Vire, die Galaxie. Aber wie sagt der Oberlehrer?: das Bakterium, der Bazillus, das Virus, die Galaxis! Aus letztgenannten Beispielen lassen sich Anregungen für starke Singulare gewinnen. Also: das Kostum, der Ferius. --[[Benutzer:Peter Buch|Peter Buch]] 15:37, 23. Dez. 2009 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Buch</name></author>
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