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	<title>GSV - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-12T04:19:00Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Sch%C3%B6nere_Plur%C3%A4le&amp;diff=4074</id>
		<title>Schönere Pluräle</title>
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		<updated>2010-07-27T22:11:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: Frust und Stuss wieder rausgenommen, gehört in andere Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schon mehrfach sind wir gebeten worden, neben den unregelmäßigen Verbformen doch auch die durch Dummdeutsch vom Aussterben bedrohten unregelmäßigen Pluralformen der Atlanten, Kakteen, Pizzen etc. zu schützen. Das tun wir auch gerne mit dem Hinweis auf die exzellente Seite http://faql.de/numerus.html#andere. Auf der findet man unten eine lange Liste ungewöhnlicher Pluralformen im Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich gibt es auch einige Wörter, deren bestehende Pluralformen nicht zufriedenstellen und nach der Erfindung schönerer Alternativen schreien. Hier einige Vorschläge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Neuer Plural&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;70%&amp;quot; | Beispiele/Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Ananas||die Ananässer&amp;lt;br /&amp;gt;die Anananten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Avemaria||die Avetemariae||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bambus||die Bambi&amp;lt;br&amp;gt;die Bamben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Banause||die Banäuse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Blues||die Bluise||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bus||die Ben||analog zu der Globus/die Globen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Couch („Kautsch“)||die Cöuche („Käutsche“)||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Datum||die Datümer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Eis||die Eisiger&amp;lt;br&amp;gt;die Eiser&amp;lt;br&amp;gt;die Eisen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Euter||die Eutren||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ficus||die Ficen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Firlefanz||die Firlefänze||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Globus||die Globanten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Golf||die Gölfe||Wer dabei sein will, muss mit den Gölfen keulen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Hauch||die Häuche||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Inbus||die Inbi||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das/der Joghurt||die Jöghürter||Ich muss schon wieder neue Ananas-Rhabarber-Jöghürter kaufen; ich habe eben das/den letzte/n aufgegessen. &amp;lt;cite&amp;gt;Wutzofant&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kasino||die Kasini||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kimono||die Kipoly||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Klo||die Klöe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Koffer||die Köffer||Ich habe noch zwei Köffer in Berlin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kommando||die Kommandi||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kompass||die Kompanden&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompanten&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Krokus||die Kroken&amp;lt;br /&amp;gt;die Krokeen &amp;lt;br /&amp;gt;die Krokanten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kürbis||die Kürben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Lokus||die Loken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Marathon||die Maratha||Nach endlosen Ämtermaratha wirkt ein Glas [http://www.sechsaemtertropfen.de Sechsämtertropfen] beruhigend auf das geschundene Gemüt. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Meineid||die Unsereide||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Morgen||die Morgenden&amp;lt;br /&amp;gt;die Mörgen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Motto||die Motti&amp;lt;br /&amp;gt;die Motten&amp;lt;br /&amp;gt;die Mottetten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Oma||die Omen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Onkel||die Önkel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Opa||die Opä||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Opossum||die Opossa||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Park||die Pärker||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Paprika||die Papriken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Plural||die Pluräle&amp;lt;br /&amp;gt;die Pluralim||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Popel||die Pöpel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Prostata||die Prostatatata||Reduplikationsplural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Sauna||die Saunat||Das Deutsche borgt sich lateinische, griechische, englische und französische Pluralformen. Wieso sollte man sich für Wörter aus dem Finnischen keine finnischen ausleihen? &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schal||die Schäler||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schinken||die Schünken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Show||die Shoye||Die anglizistische Schreibweise ist hier angemessen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Sofa||die Sofata||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stau||die Stäue||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Streik||die Streikse&amp;lt;br /&amp;gt;die Streierk||&amp;lt;br /&amp;gt;Binnenplural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Stelldichein||die Stellteuchmehrere||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Szenario||die Szenarii||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Tatütata||die Tatütatä||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tausendsassa||die Tausendsassae||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tee||die Teee||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Turnus||die Turni||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tunichtgut||die Tutnichtgüter||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Vaterunser||die Väterünser||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Vergissmeinnicht||die Vergesstunsernicht||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wodka||die Wodken&amp;lt;br/&amp;gt;die Wodky &#039;&#039;(tschechisch)&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wrack||die Wräcker||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zirkus||die Zirken&amp;lt;br /&amp;gt;die Zirki||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zucker||die Zücker (gemienen sind Zuckersorten)||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es da eine Menge von Wörtern wie &#039;&#039;Akku&#039;&#039;, &#039;&#039;Auto&#039;&#039;, &#039;&#039;Radio&#039;&#039;, &#039;&#039;Sofa&#039;&#039;  oder &#039;&#039;Somino&#039;&#039;, die den Plural nicht sehr hübsch durch Anhängen eines &#039;&#039;s&#039;&#039; bilden. Man könnte hier die von gehabt gehabt und amarillo entwolckene Methode anwenden und von &#039;&#039;Akkunen&#039;&#039;, &#039;&#039;Autonen&#039;&#039;, &#039;&#039;Radionen&#039;&#039; und &#039;&#039;Sofanen&#039;&#039; sprechen. Oder umlauten: &#039;&#039;Akkü&#039;&#039;, &#039;&#039;Autö&#039;&#039;, &#039;&#039;Radiö&#039;&#039;, &#039;&#039;Sofä&#039;&#039;, &#039;&#039;Sominö&#039;&#039;? Umlaut-Fan Karsten griffe hier sogar noch etwas härter durch: &#039;&#039;Äkkü&#039;&#039;, &#039;&#039;Äütö&#039;&#039;, &#039;&#039;Rädiö&#039;&#039;, &#039;&#039;Söfä&#039;&#039;, &#039;&#039;Söminö&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Sch%C3%B6nere_Plur%C3%A4le&amp;diff=4073</id>
		<title>Schönere Pluräle</title>
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		<updated>2010-07-27T22:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: zugefogen: Frust, Stuss, Popel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schon mehrfach sind wir gebeten worden, neben den unregelmäßigen Verbformen doch auch die durch Dummdeutsch vom Aussterben bedrohten unregelmäßigen Pluralformen der Atlanten, Kakteen, Pizzen etc. zu schützen. Das tun wir auch gerne mit dem Hinweis auf die exzellente Seite http://faql.de/numerus.html#andere. Auf der findet man unten eine lange Liste ungewöhnlicher Pluralformen im Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich gibt es auch einige Wörter, deren bestehende Pluralformen nicht zufriedenstellen und nach der Erfindung schönerer Alternativen schreien. Hier einige Vorschläge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Singular&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15%&amp;quot; | Neuer Plural&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;70%&amp;quot; | Beispiele/Erläuterungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Ananas||die Ananässer&amp;lt;br /&amp;gt;die Anananten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Avemaria||die Avetemariae||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bambus||die Bambi&amp;lt;br&amp;gt;die Bamben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Banause||die Banäuse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Blues||die Bluise||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Bus||die Ben||analog zu der Globus/die Globen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Couch („Kautsch“)||die Cöuche („Käutsche“)||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Datum||die Datümer||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Eis||die Eisiger&amp;lt;br&amp;gt;die Eiser&amp;lt;br&amp;gt;die Eisen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Euter||die Eutren||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ficus||die Ficen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Firlefanz||die Firlefänze||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Frust||die Früste||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Globus||die Globanten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Golf||die Gölfe||Wer dabei sein will, muss mit den Gölfen keulen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Hauch||die Häuche||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Inbus||die Inbi||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das/der Joghurt||die Jöghürter||Ich muss schon wieder neue Ananas-Rhabarber-Jöghürter kaufen; ich habe eben das/den letzte/n aufgegessen. &amp;lt;cite&amp;gt;Wutzofant&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kasino||die Kasini||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kimono||die Kipoly||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Klo||die Klöe||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Koffer||die Köffer||Ich habe noch zwei Köffer in Berlin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kommando||die Kommandi||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kompass||die Kompanden&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompanten&amp;lt;br /&amp;gt;die Kompen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Krokus||die Kroken&amp;lt;br /&amp;gt;die Krokeen &amp;lt;br /&amp;gt;die Krokanten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kürbis||die Kürben||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Lokus||die Loken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Marathon||die Maratha||Nach endlosen Ämtermaratha wirkt ein Glas [http://www.sechsaemtertropfen.de Sechsämtertropfen] beruhigend auf das geschundene Gemüt. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Meineid||die Unsereide||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Morgen||die Morgenden&amp;lt;br /&amp;gt;die Mörgen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Motto||die Motti&amp;lt;br /&amp;gt;die Motten&amp;lt;br /&amp;gt;die Mottetten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Oma||die Omen||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Onkel||die Önkel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Opa||die Opä||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Opossum||die Opossa||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Park||die Pärker||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Paprika||die Papriken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Plural||die Pluräle&amp;lt;br /&amp;gt;die Pluralim||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Popel||die Pöpel||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Prostata||die Prostatatata||Reduplikationsplural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Sauna||die Saunat||Das Deutsche borgt sich lateinische, griechische, englische und französische Pluralformen. Wieso sollte man sich für Wörter aus dem Finnischen keine finnischen ausleihen? &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schal||die Schäler||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schinken||die Schünken||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|die Show||die Shoye||Die anglizistische Schreibweise ist hier angemessen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Sofa||die Sofata||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stau||die Stäue||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Streik||die Streikse&amp;lt;br /&amp;gt;die Streierk||&amp;lt;br /&amp;gt;Binnenplural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Stelldichein||die Stellteuchmehrere||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stuss||die Stüsse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Szenario||die Szenarii||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Tatütata||die Tatütatä||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tausendsassa||die Tausendsassae||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tee||die Teee||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Turnus||die Turni||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tunichtgut||die Tutnichtgüter||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Vaterunser||die Väterünser||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Vergissmeinnicht||die Vergesstunsernicht||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wodka||die Wodken&amp;lt;br/&amp;gt;die Wodky &#039;&#039;(tschechisch)&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wrack||die Wräcker||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zirkus||die Zirken&amp;lt;br /&amp;gt;die Zirki||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zucker||die Zücker (gemienen sind Zuckersorten)||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es da eine Menge von Wörtern wie &#039;&#039;Akku&#039;&#039;, &#039;&#039;Auto&#039;&#039;, &#039;&#039;Radio&#039;&#039;, &#039;&#039;Sofa&#039;&#039;  oder &#039;&#039;Somino&#039;&#039;, die den Plural nicht sehr hübsch durch Anhängen eines &#039;&#039;s&#039;&#039; bilden. Man könnte hier die von gehabt gehabt und amarillo entwolckene Methode anwenden und von &#039;&#039;Akkunen&#039;&#039;, &#039;&#039;Autonen&#039;&#039;, &#039;&#039;Radionen&#039;&#039; und &#039;&#039;Sofanen&#039;&#039; sprechen. Oder umlauten: &#039;&#039;Akkü&#039;&#039;, &#039;&#039;Autö&#039;&#039;, &#039;&#039;Radiö&#039;&#039;, &#039;&#039;Sofä&#039;&#039;, &#039;&#039;Sominö&#039;&#039;? Umlaut-Fan Karsten griffe hier sogar noch etwas härter durch: &#039;&#039;Äkkü&#039;&#039;, &#039;&#039;Äütö&#039;&#039;, &#039;&#039;Rädiö&#039;&#039;, &#039;&#039;Söfä&#039;&#039;, &#039;&#039;Söminö&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=4072</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=4072"/>
		<updated>2010-07-27T22:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;abeignen&lt;br /&gt;
:verlernen, abgewöhnen&lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;anschüssig&lt;br /&gt;
:gut erreichbar, zentral gelegen&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:„Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.“&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:„Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?“&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:?&lt;br /&gt;
;contragressiv&lt;br /&gt;
:rückständig, stufendeise zurückschreitend&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:nicht bekannt machen&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
: etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit &lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:zurücklehnend&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;Contrafessor&lt;br /&gt;
:jeder, der eben kein Professor ist&lt;br /&gt;
;Contrasecco&lt;br /&gt;
:rote Rebsorte&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet&lt;br /&gt;
;contrasten&lt;br /&gt;
:auf niemandes Wohl trinken, keinen Trinkspruch ausbringen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedämpft, leidenschaftslos, wenig begeistert&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Nichtbeeinflussung&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschädigt&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;mitanieren&lt;br /&gt;
:es sich nicht selbst besorgen&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nacharlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:nicht Vertretungsberechtigter&lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unabsichtlich&lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:im Nachhinein vergebenes Lob&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:sehr modern, topaktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren; &amp;amp;bdquo;Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;Probass&lt;br /&gt;
:?&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 vgl. Satellitenbild]&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend&lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begeistert, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=4071</id>
		<title>Antonyme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Antonyme&amp;diff=4071"/>
		<updated>2010-07-27T21:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nicht nur durch [[Entneinungen|Weglass verneinender Vorsilben]], sondern auch durch Verkahr anderer Vorsilben und Wortbestandteile lassen sich trefflich Gegenteile erzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;sich abbrezeln&lt;br /&gt;
:eine feierliche Aufmachung zum Schlafengehen wieder ablegen&lt;br /&gt;
;abeignen&lt;br /&gt;
:verlernen, abgewöhnen&lt;br /&gt;
;anonnieren&lt;br /&gt;
:abbestellen&lt;br /&gt;
;aufdanken&lt;br /&gt;
:ein (Herrscher)amt übernehmen&lt;br /&gt;
;auflabern&lt;br /&gt;
:„Vom Biologieunterricht schworr mir der Schädel, doch meine beste Freundin laberte mich wieder auf.“&lt;br /&gt;
;aufparken&lt;br /&gt;
:„Wir müssen losfahren, würden Sie uns bitte aufparken?“&lt;br /&gt;
;contrafund&lt;br /&gt;
:oberflächlich, nachlässig&lt;br /&gt;
;Contragramm&lt;br /&gt;
:?&lt;br /&gt;
;contragressiv&lt;br /&gt;
:rückständig, stufendeise zurückschreitend&lt;br /&gt;
;contraklamieren&lt;br /&gt;
:nicht bekannt machen&lt;br /&gt;
;contrakrastinieren&lt;br /&gt;
: etwas sofort und ohne Umschweife erledigen&lt;br /&gt;
;contralongieren&lt;br /&gt;
:verkürzen&lt;br /&gt;
;contraminent&lt;br /&gt;
:unbekannt&lt;br /&gt;
;Contrapaganda&lt;br /&gt;
:Nichtöffentlichkeitsarbeit &lt;br /&gt;
;contraphylaktisch&lt;br /&gt;
:zurücklehnend&lt;br /&gt;
;Contrafit&lt;br /&gt;
:Verlust&lt;br /&gt;
;Contrafessor&lt;br /&gt;
:jeder, der eben kein Professor ist&lt;br /&gt;
;Contrasecco&lt;br /&gt;
:rote Rebsorte&lt;br /&gt;
;contrabat&lt;br /&gt;
:nicht erprobt, unzuverlässig, ungeeignet&lt;br /&gt;
;contrasten&lt;br /&gt;
:auf niemandes Wohl trinken, keinen Trinkspruch ausbringen&lt;br /&gt;
;disfigurieren&lt;br /&gt;
:falsch einstellen, z.B. einen Computer, sodass Chaos entsteht und eine Neuinstallur erforderlich wird&lt;br /&gt;
;eingelassen&lt;br /&gt;
:gedämpft, leidenschaftslos, wenig begeistert&lt;br /&gt;
;Eilasüdnung&lt;br /&gt;
:Rücknahme einer Eilanordnung&lt;br /&gt;
;Exdoktrination&lt;br /&gt;
:Nichtbeeinflussung&lt;br /&gt;
;extakt&lt;br /&gt;
:kaputt, beschädigt&lt;br /&gt;
;Extegrität&lt;br /&gt;
:Unredlichkeit, Mangelhaftigkeit&lt;br /&gt;
;extus&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Er hatte schon zehn Bier und fünf Kurze intus &amp;amp;ndash; jetzt hat er sie extus.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;Fürling&lt;br /&gt;
:angenehmer Mensch&lt;br /&gt;
;Herabkömmling&lt;br /&gt;
:eine Person, die durch günstige Umstände in eine schlechtere Position kommt&lt;br /&gt;
;sich gazellen&lt;br /&gt;
:Verluste/Nachteile einbringen, sich in keinster Weise rentieren&lt;br /&gt;
;Konkussion&lt;br /&gt;
:Gespräch, bei dem sich von vorneherein alle einig sind.&lt;br /&gt;
;Malität&lt;br /&gt;
:schlechte Bonität, Kreditunwurdik&lt;br /&gt;
;Nachalpenland&lt;br /&gt;
:Norditalien&lt;br /&gt;
;nachtrefflich&lt;br /&gt;
:suboptimal&lt;br /&gt;
;Nacharlberg&lt;br /&gt;
:Burgenland + Kärnten + Niederösterreich + Oberösterreich + Salzburg + Steiermark + Tirol + Wien&lt;br /&gt;
;nachbildlich&lt;br /&gt;
:nicht nachahmenswert, nicht beispielhaft&lt;br /&gt;
;Nachmund&lt;br /&gt;
:nicht Vertretungsberechtigter&lt;br /&gt;
;Nachreiter&lt;br /&gt;
:jmd., der als letzter etwas Neues tut&lt;br /&gt;
;nachsätzlich&lt;br /&gt;
:unabsichtlich&lt;br /&gt;
;Nachschusslorbeeren&lt;br /&gt;
:im Nachhinein vergebenes Lob&lt;br /&gt;
;nachsintflutlich&lt;br /&gt;
:sehr modern, topaktuell&lt;br /&gt;
;Nachsprung&lt;br /&gt;
:Abstand hinter anderen, niedrigerer Stand der Entwicklung&lt;br /&gt;
;niedermütig&lt;br /&gt;
:bescheiden, unterwürfig&lt;br /&gt;
;sich okzidentieren&lt;br /&gt;
:die Orientierung verlieren; &amp;amp;bdquo;Vor dem Topfschlagen muss man sich mit Hilfe einer Augenbinde und schnellen Drehens okzidentieren.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;Probass&lt;br /&gt;
:?&lt;br /&gt;
;Prodiktion&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit, Übereinstimmung&lt;br /&gt;
;Prohent&lt;br /&gt;
:Freund, Mitstreiter&lt;br /&gt;
;Prokt&lt;br /&gt;
:Nicht-Übereinkunft, Nicht-Abschluss&lt;br /&gt;
;Prost&lt;br /&gt;
:Gleichartigkeit&lt;br /&gt;
;Radehintermwald&lt;br /&gt;
:Halver [http://maps.google.de/maps?t=h&amp;amp;q=51.2,7.35&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.203227,7.407188&amp;amp;spn=0.1637,0.301781&amp;amp;z=12 vgl. Satellitenbild]&lt;br /&gt;
;superskribieren&lt;br /&gt;
:eine Subskription rückgängig machen&lt;br /&gt;
;supertil&lt;br /&gt;
:grob; einfach; stumpfsinnig; offenkundig&lt;br /&gt;
;superversiv&lt;br /&gt;
:die Obrigkeit stützend&lt;br /&gt;
;überhaltsam&lt;br /&gt;
:langweilig&lt;br /&gt;
;unterflächlich&lt;br /&gt;
:innere, nicht sichtbare Dinge betreffend&lt;br /&gt;
;unterhandnehmen&lt;br /&gt;
:an Umfang verlieren, bedrohlich gering werden&lt;br /&gt;
;untermütig&lt;br /&gt;
:still und ängstlich&lt;br /&gt;
;unterschwänglich&lt;br /&gt;
:wenig begeistert, leidenschaftslos&lt;br /&gt;
;Vorkommenschaft&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/ka.html Komische Antonyme] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Entneinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4070</id>
		<title>Der Stork der Substantive</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4070"/>
		<updated>2010-07-27T21:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: /* Stamm ohne Endung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am Anfang standen zahllose Substantive wie &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindeutigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Fähigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzügigkeit&#039;&#039; oder gar &#039;&#039; Vollständigkeit&#039;&#039; - allesamt aus Adjektiven auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; gebolden und allesamt klobig, dittologisch und alles andere als Zeichen einer starken Sprache, lässt doch schon die ständige Nachsilbe &#039;&#039; -ig&#039;&#039; eine bereits bestehende Ableitung vermuten, von der man dann nicht mit einer zweiten Nachsilbe noch einmal ableiten will. Zwar findet man die dahinter stehenden Substantive wie &#039;&#039;Mud&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindaut&#039;&#039;, &#039;&#039;Fah&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzug&#039;&#039; oder &#039;&#039; Vollstand&#039;&#039; nicht im Wörterbuch - doch hier heißt es Tatsachen schaffen und Substantive aus Adjektiven rückzüchten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen uns zahlreiche weitere unerwunsche Endungen auf und „starke“ Methoden ein, aus Verben, Substantiven, Adjektiven und anderen Stämmen neue Substantive zu bilden. Hier sind sie, nun in größtmöglicher &amp;lt;strike&amp;gt;Übersichtlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt; Übersilcht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Adjektiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Substantive bezeichnen jeweils die Eigenschaft, die das zugrunde liegende Adjektiv benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Adjektiven, die auf -ig enden, wird dieses gestrichen, und davor abgelautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fähig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fah&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fähigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heilig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hiel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Heiligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lebendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Leband&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lebendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| müde&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Müdigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| üppig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Upp&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Üppigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;müde&#039;&#039; endet zwar nicht auf &#039;&#039;-ig&#039;&#039;, doch die gängige Substantivur &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039; tut so. Warum nicht auch unsere starke Substantivur?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht schon, wie viel kürzer, stärker und schöner die so erzugenen Substantive im Vergleich mit den bisher üblichen sind. Die Methode ist jedoch kein Allheilmittel, schließlich ist das Ablauten bei Vokalen wie &#039;&#039;o&#039;&#039; oder &#039;&#039;u&#039;&#039; nicht immer so schön möglich, und litte man &#039;&#039;Fund&#039;&#039; von &#039;&#039;findig&#039;&#039; ab, gäbe es Verwechslungen, ein Fund ist schließlich nicht dasselbe wie Findigkeit. Dafür gibt es eine Variante mit Fremdworttouch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bullig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bullik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bulligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Die Wissenschaft von der Bullik ist die Bullistik.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| findig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Findik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Findigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fund&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kundig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kundik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kundigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rostig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rostik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rostigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wendik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wand&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-lich&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-ich&#039;&#039; wird gestrichen, das &#039;&#039;-l&#039;&#039; darf bleiben. Spricht es sich jedoch am Wortende nicht gut aus, wird es an eine passende Stelle im Wortinneren verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bedrohlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bedraul&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bedrohlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gemütlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gemult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Gemütlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hässlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hässlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| herrlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Harrl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Herrlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plötzlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ploltz&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Plötzlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Eine andere Mögnis: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt man Wert darauf, verstanden zu werden, kann man -lich auch ganz streichen und statt dessen -nis anhängen. Die entstehenden Substantive sind immer noch kürzer und knackiger als sonst üblich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| höflich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Höfnis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Höflichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ritterlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ritternis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ritterlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zögerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zögernis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zögerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Option kann man auch wie unter 1.1.1.2 die Endsilbe &#039;&#039;-ik&#039;&#039; wählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| erklärlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Erklärlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erklärlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| königlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Königlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Königlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lächerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lächerlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lächerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;r&#039;&#039;-Verschub, Ablaut und End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endsilbe wird durch ein einfaches &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; ersotzen, das charakteristische &#039;&#039;r&#039;&#039; jedoch muss bleiben. Es findet irgendwo weiter vorne Asyl. Wo’s passt, wird ab- oder auch umgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lecker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lärcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Leckerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| locker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lörcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lockerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| munter&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mürnte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Munterkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schüchtern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Schürchte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Schüchternheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sicher&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sarche&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sicherheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-an&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ei! =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erschafft starke Substantivierung einen poetischen, mittelalterlichen Klang. Und es ist noch nicht einmal aufwändig – einfach ein &#039;&#039;-ei&#039;&#039; anhängen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| montan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Montanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Montanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spontan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spontanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Spontaneität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urban&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Urbanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Urbanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-abel&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;l&#039;&#039;-Verschub und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachsilben &#039;&#039;-abel&#039;&#039; und &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; sind wichtig, weil sie semantisch hoch geladen sind: Sie bedeuten Möglichkeit oder Empfänglichkeit. Eine umständliche Erweiterung auf &#039;&#039;-ilität&#039;&#039; zur Substantivierung ist nicht jedoch erforderlich. Es reicht, das &#039;&#039;b&#039;&#039; zu erhalten, das &#039;&#039;l&#039;&#039; an eine Stelle guter Aussprechbarkeit zu verschieben und abzulauten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzeptabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akzeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| praktikabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Praktikulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Praktikabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompatibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kompatalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kompatibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| penibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Penalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Penibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| suszeptibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Suszeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Suszeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Adjektive mit lateinischen Wurzeln ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut – und sonst gar nichts... =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anonym&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Anonum&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anonymität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| banal&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Banil&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Banalität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legitim&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Legitam&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legitimität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| morbid&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Morbud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Morbidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seriös&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Serios&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seriosität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-bar&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-bar&#039;&#039; ist die deutsche Antwort auf das lateinische &#039;&#039;-abel/-ibel&#039;&#039; und drückt die Möglichkeit oder Empfänglichkeit aus. Zum Beispiel heißt die Möglichkeit, Stühle zu stapeln, bisher die &#039;&#039; Stapelbarkeit&#039;&#039; dieser Stühle, und die Empfänglichkeit irgendwovon für Reize, heißt &#039;&#039;Reizbarkeit&#039;&#039;. Dieses &#039;&#039; -barkeit&#039;&#039; ist ein bisserl lang – &#039;&#039;-bark&#039;&#039; oder alternativ &#039;&#039;-bur&#039;&#039; tut es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bark&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hörbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hörbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hörbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| paraphrasierbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Paraphrasierbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Paraphrasierbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stapelbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Stapelbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stapelbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bur&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fassbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fassbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fassbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reizbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Reizbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reizbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unanfechtbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unanfechtbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Unanfechtbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere deutsche Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut + End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endet das Adjektiv auf &#039;&#039;-en&#039;&#039;, fällt diese Nachsilbe flach. Nach optionaler Ab-, Um- oder Rückumlautung tritt die Endsilbe &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| böse&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bose&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bosheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dumm&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dümme&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dummheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fein&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fiene&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Feinheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frech&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Frache&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Frechheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| selten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Salte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seltenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut ohne Nachsilbe =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Nachsilbe geht’s manchmal auch sehr schön, die entstehenden Substantive sind dann maskulin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| befangen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Befang&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Befangenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| benommen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Benömm&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Benommenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| exakt&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exukt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Exaktheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krank&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Krunk&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krankheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steif&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stief&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steifheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lateinische Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;-t&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinische Adjektive auf &#039;&#039;-ivus&#039;&#039;, &#039;&#039;-icus&#039;&#039;, &#039;&#039;-ilis&#039;&#039;, &#039;&#039;-idus&#039;&#039; etc. zeugen oft deutsche Adjektive auf &#039;&#039;-isch&#039;&#039;, lateinische Substantive auf &#039;&#039;-itas&#039;&#039; und diese wiederum deutsche Substantive auf &#039;&#039;-ität&#039;&#039;. Auch gegen diese langweilige schwächliche Endung muss etwas unternommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rigidus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ragut&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rigidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| volatilis&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Volutult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Volatilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festivus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fastuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festitivität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| electricus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Elaktrutzt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Elektrizität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Verben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Handelnde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Missionar&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;missioniert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Pulsar&#039;&#039; etwas, das &#039;&#039;pulsiert&#039;&#039;. Leider nutzen bisher viel zu wenige Verben diese Ableitungsmöglichkeit, um Substantive zur Bezinch dessen zu bilden, der das vom Verb Beschriebene tut. Dehnen wir das Muster aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| gelieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gelar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Gelierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rasieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rasar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Rasierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Zierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestehende &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Substantive kann man auf bislang unbekannte Verben zurückführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Bibliothekar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bibliothekieren&lt;br /&gt;
| Bücher ordnen, katalogisieren, buchen und für RUHE sorgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karin&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kieren&lt;br /&gt;
| was auch immer eine Karin tut...?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Vikar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| vikieren&lt;br /&gt;
| sich praktisch auf den Pfarrberuf vorbereiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-eur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Kontrolleur&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;kontrolliert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Chauffeur&#039;&#039; jemand, der &#039;&#039;chauffiert&#039;&#039;. Auch diese Möglichkeit der Ableitung birgt noch ungenotzenes Potenzial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hofieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hofeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hofierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fixieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fixeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Fixierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verleur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Verlierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit auch gekloren ist, was der Name der 80er-Jahre-Band &#039;&#039;Freur&#039;&#039; bedeutet. Auch hier funktioniert die umgekohrene Rucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Franktireur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| franktirieren&lt;br /&gt;
| sich zu Freikorps zusammenschließen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Ingenieur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ingenieren&lt;br /&gt;
| technisch entwickeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Redakteur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| redaktieren&lt;br /&gt;
| redaktionell arbeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ist&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollstand halber sei auch sie noch erwohnen und zum Reprodukt empfohlen: So wie der, der &#039;&#039;komponiert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Komponist&#039;&#039; ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| exerzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exerzist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Exerzierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Frist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Frierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Terminist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Terminator&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryquärz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Kriminalist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kriminalieren&lt;br /&gt;
| Fälle knacken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Prokurist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| prokurieren&lt;br /&gt;
| umfassende Vollmachten ausüben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Sadist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| sadieren&lt;br /&gt;
| quälen und sich daran erfreuen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endungen &#039;&#039;-ator&#039;&#039; und &#039;&#039;-itor&#039;&#039; lassen wir hier unter den Tisch fallen, da sie zweisilbig sind und es uns hier ja auch um den Verkurz geht. Sollen halt die &#039;&#039;Terminatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Terministen&#039;&#039; und die &#039;&#039;Indikatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Indikaren&#039;&#039; werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-auen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umlaut nach dem Muster &#039;&#039;brauen&#039;&#039; → &#039;&#039;Bräu&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bäu&lt;br /&gt;
| Bauherr, Architekt oder Polier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Häu&lt;br /&gt;
| entsprechend &#039;&#039;Bildhäu&#039;&#039;, &#039;&#039;Fleischhäu&#039;&#039; usw.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schäu&lt;br /&gt;
| Der Schäu im Unterholz verlor seine Scheu und wug sich näher an die sich unbeobachtet Wähnenden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der weiblichen Form ergeben sich schöne Triphthongoide: &#039;&#039;Bäuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Häuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Schäuin&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der &#039;&#039;geht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Gänger&#039;&#039;. Etwas, das &#039;&#039;steht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Ständer&#039;&#039;. Ein Muster, das auf weitere Verben und auch direkt auf weibliche ausführende Personen ausgewitten zu werden verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Dränder, die Drande&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Dreher, die Dreherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beämber, die Beambe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blämber, die Blambe&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mämber, die Mambe&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Die Mambe griff sich den Rasenmämber und erfüllte beider Bestimmung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spämber, die Spambe&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Späher, die Späherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Werkzeug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via Adolf Josef Storfer (&#039;&#039;Im Dickicht der Sprache&#039;&#039;, ersch. 1935) und Karsten Fleischer ([http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635;start=0 Verbzeuge]) erfuhren wir von einem Ableitungsmuster, das, grob gesprochen, aus Tätigkeiten die dazu nützlichen Werkzeuge macht. Zum Beispiel &#039;&#039;decken → der Deckel&#039;&#039;, &#039;&#039;nähen → die Nadel&#039;&#039;, &#039;&#039;stampfen → der Stempel&#039;&#039;. Und da die GSV jedes alte Ableitungsmuster wieder befruchtet, das nicht bei Drei auf den Bäumen ist (das war jetzt etwas übertrieben, aber Sie wissen schon)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| abbiegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abbügel&lt;br /&gt;
| So ähnlich wie ein Lenker, aber nur dazu geeignet, wirklich abzubiegen. Zum Ausweichen nicht geeignet. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abhängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhenkel&lt;br /&gt;
| 1. äußere Umstände, die Antriebslosigkeit verursachen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2. Hängematte, Bierflasche, Popcorn oder was man sonst so zum Abhängen braucht &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abheben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhebel&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;physikal.:&#039;&#039; Brennstoff etc. &#039;&#039;psycholog.:&#039;&#039; Ereignis, das einen in einen vollkommen anderen Gemütszustand überführt etc. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ableiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ablittel&lt;br /&gt;
| Auf dieser Seite haben wir viele Ablittel und Beispiele zusammengestellt. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anickel&lt;br /&gt;
| der Stein des Anstoßes &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| antreiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Antriebel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Motor&amp;lt;/strike&amp;gt; &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ausklingen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ausklingel&lt;br /&gt;
| z.B. der Gong nach der zwanzigminütigen Theaterpause &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dichten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Duchtel&lt;br /&gt;
| Stift, Papier, Reimlexikon sind bekannte Duchteln &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drenkel&lt;br /&gt;
| ein Mensch, der einen beeinflussen will &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Druchtel&lt;br /&gt;
| die Drehbank &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entdecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Entdeckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Metalldetektor, um bei der Lösung von Kriminalfällen die Tatwaffen ausfindig zu machen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kiesen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Küsel&lt;br /&gt;
| Etwas, mit dessen Hilfe man eine Wahl trifft. Zum Beispiel soll in Schillers Ballade &#039;&#039;Der Taucher&#039;&#039; ein goldener Becher als Küsel dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kriegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Krügel&lt;br /&gt;
| der Gegenstand, Kniff o.Ä., mit dem man letztendlich an etwas oder jemanden herankommt&amp;lt;br /&amp;gt; Dieb: Die Bekanntschaft mit dem Museumswärter war mein Krügel für den Diamanten. Der wiederum war mein Krügel für meine angebetete Betty.&amp;lt;br /&amp;gt; Ermittlerin: Die rote Feder, die Sie dummerweise hinterlassen haben, war mein Krügel für Sie. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Leckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Steckerleis &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Littel&lt;br /&gt;
| Kupferdraht ist ein guter Littel. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mampfen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mempel&lt;br /&gt;
| Kauhilfswerkzeug &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nerven&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nerbel&lt;br /&gt;
| Melodicae und Ratschen von McDonald&#039;s sind hervorragende Nerbel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plagen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plegel&lt;br /&gt;
| Heuschrecken, Katapulte, aufblasbare Baseballkeulen, Blockflöten...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schmeckel&lt;br /&gt;
| Die Suppe ist fade, es bedarf noch eines Schmeckels wie Salz, Curry oder Tabasco.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneiden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schnittel&lt;br /&gt;
| Oberbegriff für Messer und Scheren &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| siegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sügel&lt;br /&gt;
| der entscheidende Schachzug, der zum Matt des Gegners führt &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| singen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Singel&lt;br /&gt;
| etwas, was einen zum singen bringt oder was man zum singen benötigt, also zB eine Pistole auf der Brust oder ein voller Hals oder ein Badezimmer &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spadel&lt;br /&gt;
| ein Fernglas, Nachtsichtgerät o.Ä. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfechten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verfuchtel&lt;br /&gt;
| eine Art Anwalt, um seine Meinung verteidigen zu können &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergreifen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergriffel&lt;br /&gt;
| derjenige Gegenstand, dessen Er-, Be- oder Antastung eventuell zu einer Anklage führt (worauf man dann eine Verfuchtel benötigt) &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| züchten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zuchtel&lt;br /&gt;
| Zuchtsau (tatsächlich belegt) &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A propos Züchten: Manch ein Substantiv kann man zum Werkzeug erklären und die entsprechende Tätigkeit rückzüchten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Insel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| insen&lt;br /&gt;
| sich in Abgeschiedenheit erholen &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Kabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kaben&lt;br /&gt;
| (zwei Geräte) verbinden &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Knebel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kneben&lt;br /&gt;
| schweigen machen &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ort ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-itzen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gleichen Ableitungsmuster (Auflaut, ggf. ggf. (sic!) von Verbkonjugationen inspirorene Konsonantenwechsel, &#039;&#039;-el&#039;&#039;-Endung) kann man vorgehen, um die Orte, an denen die jeweiligen Tätigkeiten stattfinden, zu bezeichnen. Vorbild ist der &#039;&#039;Sessel&#039;&#039;, der Ort, an dem man &#039;&#039;sitzt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| blitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blessel&lt;br /&gt;
| Fotostudio oder Verkehrskontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schwessel&lt;br /&gt;
| z.B. die Sauna&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhessel&lt;br /&gt;
| wahlweise ein Topf, Teekesselchen, Wasserkocher oder eine Mikrowelle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersherum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Nessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| nitzen&lt;br /&gt;
| sich in die Nesseln gesotzen haben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Fessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| fitzen&lt;br /&gt;
| Ich habe ihn gesehen, er fitzt am Stuhl!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Kessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kitzen&lt;br /&gt;
| Ich wollte schon immer mal wissen, wo die kleinen Rehe herkommen &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Handlung (oder das Resultat...) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu eine kurze Erläuterung: Ein Substantiv wie &#039;&#039;Publikation&#039;&#039; kann sowohl den Akt, zu publizieren, als auch das Ergebnis dieser Handlung, also z.B. einen gedruckten Artikel, meinen. Auch bei deutschstämmigen Wörtern wie &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039; verschwimmen die Grenzen. Man kann hier noch so sehr auf der Handlung beharren, Lebensmittelhersteller drucken trotzdem &#039;&#039;Frischkäsezubereitung&#039;&#039; als Inhaltsangabe auf Plastiktöpfchen. Weiter unten erproben wir eindeutigere Methoden des Resultatskennzinches, aber einstweilen muss man Resultate auch hier vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ulieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ül&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorbild des &#039;&#039;Kalküls&#039;&#039; und des schweizerischen &#039;&#039;Gratüls&#039;&#039; (Gratulation) bilden wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akkumulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akkumül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akkumulation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| formulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Formül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Formulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ondulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Ondül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ondulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reine Stammmodifikationen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang werden Verben wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;diskut&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;fung&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;gener&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; zu Substantiven wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Diskuss&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Funkt&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Generat&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; abgelitten. Die fetten Teile lenken das Augenmerk auf die herrlichen Stammmodifikationen, die das Lateinische uns hinterlassen hat. Allein das immer gleiche &#039;&#039;-ion&#039;&#039; hintendran stört ein wenig – lassen wir es einfach weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| diskutieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Diskuss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskussion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fungieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Funkt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Funktion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| generieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Generat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Generation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leg&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| Ø&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Ion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere schöne Möglichkeit, die bei einzelnen Ableitungen wie &#039;&#039;gravieren → Gravur&#039;&#039; schon vorkommt und ausgedehnt gehört, ist die Substantivendung &#039;&#039;-ur&#039;&#039;. Davor kann in Einzelfällen abgelautet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| brüskieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bruskur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Brüskierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halbieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Halbierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Terminur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Terminierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ost/-ust&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoller und drastischer als &#039;&#039;Frur&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlur&#039;&#039; klingen &#039;&#039;Frost&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlust&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;! Weshalb sich unsere Sprache bei den &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben &#039;&#039;frieren&#039;&#039; und &#039;&#039;verlieren&#039;&#039; (ha ha) auch dafür entschieden hat. Tun wir es ihr gleich, wenn wir der Handlung oder dem Resultat mehr Nachdruck verleihen wollen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Malträtost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Malträtierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| markieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Markost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Markierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| musizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Musizust&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Muszieren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut, Lautverschiebung und Recessus narrativus =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Endung wird ab- und aufgelautet, tüchtig und mit Bedacht, schon mit Blick auf das Endergebnis. Im zweiten Schritt holt das gestutzte Fremdwort nämlich die Althochdeutsche Lautverschiebung nach, so weit es den Konsonantismus betrifft. Das entstehende Wort soll möglichst, wie ein chinesischer Charakter und natürlich viele deutsche Wörter, auf eine kleine Geschichte weisen, die mit der Wortbedeutung zu tun hat, der Anklang eines Sinnes, sozusagen. So schrieb Berthold Janecek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regel greift hauptsächlich, aber nicht ausschließlich bei Verben auf &#039;&#039;-izieren&#039;&#039;. Hier ist im ersten Schritt die lateinische Stammmodifikation zu beachten, das &#039;&#039;z&#039;&#039; verwandelt sich zum &#039;&#039;k&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
amplifizieren → Implaufeik → Impflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Amplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Bei einer Impfung wird die Bildung von Antikörpern angerogen, die Immunisierung wird erwiertten; dies oft gewissermaßen im Laufschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fabrizieren → Febreik → Feppreich &amp;lt;strike&amp;gt;Fabrikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Fabriken sind reich an raschen Arbeitsschritten. Fepp! – und etwas kann fertig sein; geringer Wert durchaus assoziierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
falsifizieren → Felsaufeik → Felsaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Falsifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Fels zerstört eine Eiche wie eine Falsifikation eine fehlerhafte oder falsche Hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fortifizieren → Fiertaufeik → Vierzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Fortifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine (mittelalterliche) Befestigung mit vier oder gar vierzig Türmen, Toren aus Eichenholz und der Gefahr für Belagerer, im Wassergraben zu ersaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gratifizieren → Gretaufeik → Krätzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Gratifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Neider: Diese Krätze strotzt vor Sonderzuwendungen. Er/Sie demonstriert seinen/ihren Luxus, Schmuck, teure Kleider, ist quasi, wie ein heiliger Baum der Heiden, über und über von Opfergaben behangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
honorifizieren → Honieraufeik → Honieraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Hönieraufeiche&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Von Seiten der Neider: Er/sie wird mit Ehren geradezu bestrichen - mußte drum nie raufen. Honig wird auf ihn/sie geschmorben. Arrogant steht er/sie da, zwischen uns armen Sträuchern und Bäumchen, wie eine hohe Eiche. Doch der Blitz soll ihn/sie treffen! - Im Plural ist das, in der Regel zwecklose, Höhnen zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
identifizieren → Utantaufeik → Utansaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Identifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine Zoologin, zu denken ist etwa an Biruté Galdikas, die bedeutendste Orangutologin der Welt, durchforscht Borneo. Sie sieht Tiere auf einem Baum. N.B.: Die Gattung Quercus gibt es auf Borneo tatsächlich.&amp;lt;br /&amp;gt; Zoologin: Ich sehe Orang-Utans auf Eiche!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indizieren → Aundeik → Aunteich &amp;lt;strike&amp;gt;Indikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Hinweis auf eine (nun ein Öko-Modewort:) intakte Au: ein Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommunizieren → Kommaneik → Kommaneich &amp;lt;strike&amp;gt;Kommunikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wichtig bei der Kommunikation ist, daß Worte auch ankommen und erfassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komplizieren → Kämpleik → Kämpfleich &amp;lt;strike&amp;gt;Komplikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Was ist bei Kämpfen besonders schlimm?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Nun, was denn?&amp;lt;br /&amp;gt; A: Wenn es Tote gibt, gelub’ner Sohn. / Das ist ein Kämpfleich / eine Komplikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konjugieren → Kenjogut → Kennjokus &amp;lt;strike&amp;gt;Konjugation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Meist gibt es jemanden, der den Spaß hinter einer neu entwulckenen GSV-Konjugation versteht: „Ich kenn’ den Jux!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mystifizieren → Mustaufeik → Muhstaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Mystifikation&amp;lt;/strike&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zenschüler (ehemaliger Zögling eines katholischen Gymnasiums): Meister, kann auch eine Kuh die Buddhaschaft erlangen?&amp;lt;br /&amp;gt; Zenmeister: Muh! Muh!&amp;lt;br /&amp;gt; Zs: Die Muhs taufe ich!&amp;lt;br /&amp;gt; Zm: Das war ein Muhstaufeich - eine Mystifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
publizieren → Pablik → Pfappleich (Pl.: Pfäppleiche) &amp;lt;strike&amp;gt;Publikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Pfäppleiche kommen oft – pfapp! – schnell heraus und werden bestonen. Sehr bald aber sind sie überhulen, eine Leiche eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
purifizieren → Paraufeik → Pfarraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zeit einer Missionierung. Ein Pfarrer versucht zu reinigen, indem er mit einer Dryade oder sonst einer Baumgottheit (Eiche) rauft - dabei vielleicht sogar die heilige Eiche besteigt. Vom Fällen des Baumes sagt uns das Wort erfreulicherweise nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative von Karsten:&amp;lt;br /&amp;gt; purifizieren → Puirufeik → Pfuirufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;„Pfui!“, rufe ich, „Das gehört berienegen, purifizoren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ramifizieren → Rommaufeik → Rommaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Ramifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zu Romm- keine Asso. „Auf Eich“ jedoch deutet hier natürlich auf die Lage von Verzweigungen: auf einem Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
simplifizieren → Sumplaufeik → Sumpflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Simplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Wie gelangst du durch den Sumpf dieses Problems?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Durch diesen SUMPF LAUFE ICH!&amp;lt;br /&amp;gt; A: Du armer Narr, / du sugst es schon. / Das ist ein Sumpflaufeich / – eine Simplifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stagnieren → Stegnet → Stecknetz &amp;lt;strike&amp;gt;Stagnation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Wirtschaft stagniert, bald steckt sie fest in ihrem eigenem Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verifizieren → Vierufeik → Vierufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Verifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wenn viere nach Abmessungen des gleichen Gegenstandes das gleiche Ergebnis ausrufen, dann ist das ein großer Schritt zu einer Eichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -igen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;g-&#039;&#039;Verschub =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-i-&#039;&#039; und natürlich die Infinitivendung &#039;&#039;-en&#039;&#039; fallen weg, davor wird abgelautet, das übrige &#039;&#039;-g-&#039;&#039; wird an eine passende Stelle verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belustigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belogst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belustigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| demütigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Demugt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demütigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fagst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steinigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sting&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steinigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergewaltigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergewulgt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergewaltigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-men&#039;&#039;, &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man an dieser Stelle einfach mal festhalten: Unsere Ahnen hatten wirklich gute Ideen für die Ablitte von Substantiven aus Verben. Endete der Stamm auf &#039;&#039;-m-&#039;&#039;, lösten sie diesen bilabialen Nasallaut in seine Merkmale auf. Das abgesenkte Gaumensegel übernahm ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039;, die Lippenartikulation ein &#039;&#039;-f-&#039;&#039;. Um das Konsonantencluster nicht unnötig kurz zu machen, schloss man sodann das frisch geschaffene Substantiv mit einem stabilen &#039;&#039;-t&#039;&#039; ab. Davor wurde meist zu &#039;&#039;-u-&#039;&#039; „brachialabgelauten“. So entstand aus &#039;&#039;ankommen&#039;&#039; &#039;&#039;Ankunft&#039;&#039;, aus &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039; und aus &#039;&#039;ziemen&#039;&#039; &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;. Warum dieses Muster außer Gebrauch geriet? Tja, hm. Auf jeden Fall gehört es wiederbelebt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| aufbäumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Aufbunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Aufbäumen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bequemen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bequunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Bequemen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dämmern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Durnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dämmerung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krümmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Krunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krümmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sulnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sammlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verstummen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verstunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verstummen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wärmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wurnft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wärmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Klar, nichts geht bei der GSV ohne die Möglichkeit der Konsonantenverschiebung. So kommen Verben auf &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; in denselben Genuss wie die auf schlichtes &#039;&#039;-men&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu vorhandenen &#039;&#039;-unft&#039;&#039;-Substantiven gehörenden &#039;&#039;-men&#039;&#039;-Verben &amp;amp;ndash; &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039;, &#039;&#039;zähmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;... &amp;amp;ndash; sind in der Regel vorhanden, das folgende allerdings war seit dem Althochdeutschen (dort als &#039;&#039;breman&#039;&#039;) aus der Mode geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Brunft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bremen&lt;br /&gt;
| brummen, balzen&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-nen&#039;&#039;, &#039;&#039;-neln&#039;&#039; und &#039;&#039;-nern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das funktioniert ganz ähnlich, nur dass wir hier im Verb statt eines &#039;&#039;-m-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039; haben und im Substantiv statt eines &#039;&#039;-f-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-s-&#039;&#039;. Historische Vorbilder sind z.B. &#039;&#039;können → die Kunst&#039;&#039;, &#039;&#039;brennen → die Brunst&#039;&#039; und &#039;&#039;gönnen → die Gunst&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ahnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ahnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ähneln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ulnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ähnlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entlehnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Entlunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entlehnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dienern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dirnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der „Diener“&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Runst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Rennen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Trunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Trennung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| übermannen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Übermunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Übermannung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eröffnen sich Rückzucht-Mölge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Dunst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| dennen&lt;br /&gt;
| stieben, wirbeln, schütten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Gespenst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| spennen&lt;br /&gt;
| herumgeistern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Wanst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| wannen&lt;br /&gt;
| an Gewicht zulegen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-len&#039;&#039; und &#039;&#039;-lern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-lst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie &#039;&#039;wellen → der Wulst&#039;&#039; und &#039;&#039;schwellen → der Schwulst&#039;&#039; belegen, funktioniert es auch mit &#039;&#039;-l-&#039;&#039;, wobei plötzlich alles nicht mehr feminin, sondern maskulin ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ballen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Balst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ballung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erhellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kullern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Kurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Kullern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lallen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Lulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Lallen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schillern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Schillern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stelst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tollen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Tulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Tollen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-rst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dito für &#039;&#039;-r-&#039;&#039;, nach dem Vorbild von &#039;&#039;dörren → der Durst&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| harren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Harren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plärren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Plärren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Scharren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sperren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sperrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retour, vom Substantiv zum Verb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Fürst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ferren&lt;br /&gt;
| vorstehen, regieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Horst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| herren&lt;br /&gt;
| flechten, (Nest) bauen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Wurst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| werren&lt;br /&gt;
| Wurst herstellen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ben&#039;&#039; und &#039;&#039;-beln&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier noch einmal ungefähr das gleiche wie bei 2.3.3-2.3.6, mit einem etwas schmaleren Konsonantismus: Verben mit Stamm auf &#039;&#039;-b-&#039;&#039; erhalten statt dieses &#039;&#039;-b-&#039;&#039; zwecks Substantivur ein einfaches &#039;&#039;-ft&#039;&#039;, so in freier Natur zu beobachten bei &#039;&#039;graben → Gruft&#039;&#039;, &#039;&#039;haben → Haft&#039;&#039; oder &#039;&#039;schreiben → Schrift&#039;&#039;. Hier im Labor zeitigt das Muster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Buft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Beben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bestuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bestäubung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dribbeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Drilft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Dribbeln&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glauben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gluft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Glauben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rift&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reibung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann man sich auch neue Verben schaffen nach der Nomen Bild, wie Amelie es so schön ausdrock:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Duft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| daben&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;duften&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Kraft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kraben&lt;br /&gt;
| kräftig sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Saft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| saben&lt;br /&gt;
| im Saft stehen (daher das bekannte Sprichwort &#039;&#039;er säbt und kräbt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-cht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; bilden ihre Substantive bisweilen, aber bislang noch zu selten, auf &#039;&#039;-cht&#039;&#039;, wie etwa die &#039;&#039;Wacht&#039;&#039; (von &#039;&#039;wachen&#039;&#039;). So nun auch, bisweilen ist&#039;s mit Auflaut schöner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lachen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Pucht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verben &#039;&#039;stehen&#039;&#039; und &#039;&#039;gehen&#039;&#039; haben die [[Die kaudale Konsonanten kreierende Konjugation|kaudale Konsonanten kreierende Konjugation]] inspiroren, weil sie in der Vergangenheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;, &#039;&#039;gi&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; &amp;amp;ndash; Konsonanten einfügen, deren Artikulationsort dem Anlaut des Verbstamms entspricht. Nun gilt das ja genau so für die Substantivust: Es gibt den festen &#039;&#039;Sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; und den steten &#039;&#039;Ga&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;. Warum dann nicht auch diese Nomina:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beamb&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Drehung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Greng&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hahnenschrei&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Nähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht zu verwechseln mit der auch sehr schön hergelittenen &#039;&#039;Naht&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spamb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Spähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-icht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den kaudalen Konsonanten zufolge müsste man aus &#039;&#039;sehen&#039;&#039; den &#039;&#039;Sand&#039;&#039; gewinnen, was man nicht will, da der einem bereits im Schuh rieselt und &amp;amp;ndash; wichtiger! &amp;amp;ndash; es bereits die schön stark substantivorene &#039;&#039;Sicht&#039;&#039; gibt. Die kann man sogar zum Vorbild für einen alternativen Storkmolg machen, gerne als &#039;&#039;&#039;Intensivum&#039;&#039;&#039; zu deuten. Dann bezinche man besonders eindringliche Beämbe, Drände, Grenge, Nände und Spämbe mit nachfolgend hergelittenen Wörtern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Beïcht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Mein ruhiger Drand verwandelte sich in eine fanatische Dricht, doch es gelang mir nicht, die Schraube zu lösen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Der Hahn schrie Zeter und Mordio, es war eine wahre Kricht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Nicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Um die Kostüme fertigzustellen, stürzte Lore sich in eine nächtliche Nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Durch das Schlüsselloch hatte man eine ausgzinchene Spicht auf die Weihnachtsgeschenke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auflaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach, funktionabel und formschön: Stammauflaut (oder auch keiner), c’est ça.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belehren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belahr&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belehrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bilden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bald&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bildung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verantworten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verantwort&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verantwortung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfehlen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verfahl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verfehlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zubereiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zuberitt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zubereitung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Resultat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im vorigen Abschnitt schurmm das Resultat einer Handlung gelegentlich auf, etwa als Bedautmolg von &#039;&#039;Publikation&#039;&#039; oder &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;. Es gibt jedoch auch Endungen, die sich eindeutig für das Resultat verwenden lassen. Belegen wir nach Vorbildern wie &#039;&#039;Destillat&#039;&#039; und &#039;&#039;Konstrukt&#039;&#039; &#039;&#039;-at&#039;&#039; und &#039;&#039;-kt&#039;&#039; hierfür mit Beschlag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-at&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Malträtat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der/die/das Malträtierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| propagieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Propagat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Propagierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Verlat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verlorene&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-kt&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wird &#039;&#039;-uzieren&#039;&#039; und &#039;&#039;-uieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ukt&#039;&#039;, &#039;&#039;-izieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ikt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzentuieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzentukt&lt;br /&gt;
| Akzentukte springen deutlicher ins Auge.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entnazifizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Entnazifikt&lt;br /&gt;
| Das fertige Entnazifikt war von wahrhaft demokratischer Gesinnung.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| inspizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Inspikt&lt;br /&gt;
| Das Inspikt ist tadellos.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kodieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kodukt&lt;br /&gt;
| Text o.Ä. nach dem Kodieren&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| obduzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Obdukt&lt;br /&gt;
| Leiche nach der Obduktion&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit Diphtong im Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stamm ohne Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell bei Verben mit Stammdiphthong (&#039;&#039;ai/ei&#039;&#039;, &#039;&#039;au&#039;&#039;, &#039;&#039;äu/eu/oi&#039;&#039;, aber auch &#039;&#039;ie&#039;&#039;), ist es recht klangvoll, den Stamm ohne Endung zu substantivieren. Das ergibt eine Art von Verb-Substantiv-Paaren, die uns durch Beispiele wie die folgenden vertrun ist: &#039;&#039;reimen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Reim&#039;&#039;, &#039;&#039;keimen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Keim&#039;&#039;, &#039;&#039;vereinen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Verein&#039;&#039;, &#039;&#039;scheinen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Schein&#039;&#039;, &#039;&#039;säumen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Saum&#039;&#039;, &#039;&#039;träumen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Traum&#039;&#039;, &#039;&#039;schäumen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Schaum&#039;&#039;, &#039;&#039;zäunen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Zaun&#039;&#039;, &#039;&#039;ausweisen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Ausweis&#039;&#039;, &#039;&#039;streiten&#039;&#039;/&#039;&#039;der Streit&#039;&#039;, &#039;&#039;siegen / der Sieg&#039;&#039;, &#039;&#039;fliegen / der Flug&#039;&#039;, &#039;&#039;heben / der Hub&#039;&#039;, &#039;&#039;saugen / der Sog&#039;&#039;, &#039;&#039;stauen / der Stau&#039;&#039;. Oft bedeutet das Substantiv das Resultat der Handlung, die das Verb bedeutet, und so wollen wir dieses Ableitungsmuster auch verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anleinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anlein&lt;br /&gt;
| Während der Spaziergänger entgegen kam, boll sein Anlein.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sich aufbäumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Aufbaum&lt;br /&gt;
| Die hohe Armut führte in Frankreich zum Aufbaum der Massen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufräumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Aufraum&lt;br /&gt;
| Der Aufraum war wieder an seinem Platz.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beweinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bewein&lt;br /&gt;
| Der intensive Bewein des Verstorbenen blieb noch Jahre in Erinnerung.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| einen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ein&lt;br /&gt;
| die Union&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| häufen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hauf&lt;br /&gt;
| Im letzten Jahr war ein Hauf von Übergriffen zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heizen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Heiz&lt;br /&gt;
| Der Heiz entwich aus dem Fenster in die Kälte.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leit&lt;br /&gt;
| Der Konkurs der Firma ist Beispiel für einen schlechten Leit.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| meinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mein&lt;br /&gt;
| Der Sug stimmt oft nicht mit dem Mein überein.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| raunen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Raun&lt;br /&gt;
| Durch die Menge ging ein stiller Raun.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| staunen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Staun&lt;br /&gt;
| Sein Staun über die hohe Rechnung war schon nicht schlecht.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Weit&lt;br /&gt;
| Nach dem Aushöhlen schlug er einen Keil in den Weit.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;ver-&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Befrieh =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie sind knapp unter der Oberfläche gefangen“, schreibt Reinhard Graetz, „(...) die versteckten Nomen. Sie lassen sich aber einfach befreien. (...) Beispiel: &#039;&#039;ver&#039;&#039;gammeln. Das versteckte Nomen ist natrlich der Gammel, der hiermit befreit ist und als selbständiges Nomen weiterexistieren kann, so er das mag.“ Der Gammel ist natürlich das Ergebnis des Vergammelns, der Ekel erregende Zustand, den das Vergolmmene angenommen hat, so wie auch ein &#039;&#039;Slum&#039;&#039; entsteht, wenn ein Quartier &#039;&#039;verslumt&#039;&#039;. Derart kann man eine ganze Reihe von Substantiven aus ihren verbalen Zwingburgen befreien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| vergilben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gilb&lt;br /&gt;
| mit der Zeit angenommene gelbe Farbe, bei Papier eher un-, bei Bäumen im Herbst eher beliebt&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergleichen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gliech&lt;br /&gt;
| Ergebnis eines Vergleichs. Von Juristen wird etwa die Menge der Vereinbarungen nach einem erzielten Vergleich, von Java-Programmierern der numerische Rückgabewert der &amp;lt;code&amp;gt;compareTo&amp;lt;/code&amp;gt;-Methode Gliech genannt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhindern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hinder&lt;br /&gt;
| ein Hindernis&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verkorksen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Korks&lt;br /&gt;
| Gastrischen Korks entsorgt man im Klo, künstlerischen z.B. auf dem [http://www.kleines-arschloch.de/nf/foenig.stm Klohmarft].&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vermaledeien&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Maledei&lt;br /&gt;
| ein Fluch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verrammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rammel&lt;br /&gt;
| Bretter, Tische, Stühle... das ganze Zeug, das zum Verrammeln verwandt wurde, ist der Rammel.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spat&lt;br /&gt;
| statt &#039;&#039;Verspätung&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: „Der Spat des Zuges beträgt fünf Minuten.“&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso &#039;&#039;verrotten&#039;&#039;, &#039;&#039;versöhnen&#039;&#039;, &#039;&#039;verzurren&#039;&#039; und viele mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zustand danach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mich zerknirscht, befinde ich mich hernach in einem Zustand der Zerknirschtheit. Richtig? Nein! Im Interesse der starken Konjugation muss man zumindest sagen: Der &#039;&#039;Zerknurschenheit&#039;&#039;. Aber auch das beseitigt die langweilige Endung &#039;&#039;-heit&#039;&#039; noch nicht. Sehen wir uns an, was man dagegen tun kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Partizip II ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-en/-t&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aus Partizipien II wie &#039;&#039;verwest&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerrissen&#039;&#039; Substantive gebolden werden sollen, heißt zunächst einmal, die Partizip-II-Endung, sei sie nun ein schwaches &#039;&#039;-t&#039;&#039; oder ein starkes &#039;&#039;-en&#039;&#039;, zu tilgen – und anschließend, wie gewohnen, abzulauten. Erluben sind hier auch Pseudo-Partizipien II wie &#039;&#039;bescheuert&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerknirscht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bescheuert&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beschaur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bescheuertheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergaß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergessenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlogen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verlug&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verlogenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwest&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verwas&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verwestheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerrissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zerruss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrissenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubälde nach Michael Mann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Michael Manns Artikel [http://mmmann.de/Sprache/Humor/index.htm Die Lacht wird euch schon vergehen!] stellt Möglichkeiten vor, nach alten Ableitungsmustern Verben zu substantivieren. Teilweise überschneiden, teilweise ergänzen sie sich mit den hiesigen Ideen – auf jeden Fall sind sie des Lesens wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Substantiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier befassen wir uns bisher nur mit einer Gruppe von Ableitungen: Solchen, die normalerweise mit der Silbe &#039;&#039;-schaft&#039;&#039; erfolgen. Da bilden &#039;&#039;Knechte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Knechtschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;Ärzte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Ärzteschaft&#039;&#039;, und irgendwie klingt das alles nicht stark. Lassen wir daher das &#039;&#039;-aft&#039;&#039; weg, das &#039;&#039;-sch&#039;&#039; bildet ein ungewöhnliches, aber sehr treffliches Wortende. Steht davor &#039;&#039;-e-&#039;&#039;, &#039;&#039;-el-&#039;&#039;, &#039;&#039;-en-&#039;&#039; oder &#039;&#039;-er-&#039;&#039;, kann diese Silbe wegfallen, &#039;&#039;l&#039;&#039;’s, &#039;&#039;n&#039;&#039;&#039;s und &#039;&#039;r&#039;&#039;’s werden aber nicht entsorgt, sondern an eine passende Stelle nach vorne verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Knecht&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Knachtsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Knechtschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Ärzte&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Irztsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ärzteschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Anhänger&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Anharngsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anhängerschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Patsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Petschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Stiefel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stulfsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Stiefelschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Wissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wanßsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wissenschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Verkürze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen zu beseitigenden Substantivur-Endungen lässt sich nicht allgemeingültig und eindeutig sagen, was für eine Wortart da eigentlich substantivoren wird. Trotzdem können wir allgemeingültige Verfahren angeben, wie man solche Wörter stärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit der Endung &#039;&#039;-ie&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verzichtet auf die Endung -ie und lautet dafür ab. Bleiben dadurch untragbare Konsonantenfolgen am Wortende stehen, wird verschoben, bis es passt (siehe &#039;&#039;Indarst&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akribie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Akrub&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entelechie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Entelach&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Industrie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Indarst&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich, Ablaut und Vokalverkurz =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlichen Pep kann man gelegentlich hineinbringen, indem man den frischgebackenen Endkonsonanten orthografisch verdoppelt und so phonetisch den davor stehenden Vokal verkürzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anatomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Anatumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Autonomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Autonumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kakofonie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Kakofunn&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit den Endungen &#039;&#039;-anz&#039;&#039; und &#039;&#039;-enz&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-anz&#039;&#039;/&#039;&#039;-enz&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man sich schon gedacht: Man verzichtet einfach auf -anz bzw. -enz und lautet davor ab. Bei Bedarf werden ein paar Konsonanten verschoben (siehe &#039;&#039;Pferdawsch&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dam&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskrepanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Diskrap&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Distanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dest&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Pferdeschwanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pferdawsch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Präsenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pras&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Tendenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Tand&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=57 Stärkung der Nomen] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=205 NOMEN: Systematischer Teil] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=430 -ieren Substantiv ieren] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635 Verbzeuge] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4069</id>
		<title>Der Stork der Substantive</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4069"/>
		<updated>2010-07-27T21:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: /* Stamm ohne Endung */  weitere Beispiele&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am Anfang standen zahllose Substantive wie &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindeutigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Fähigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzügigkeit&#039;&#039; oder gar &#039;&#039; Vollständigkeit&#039;&#039; - allesamt aus Adjektiven auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; gebolden und allesamt klobig, dittologisch und alles andere als Zeichen einer starken Sprache, lässt doch schon die ständige Nachsilbe &#039;&#039; -ig&#039;&#039; eine bereits bestehende Ableitung vermuten, von der man dann nicht mit einer zweiten Nachsilbe noch einmal ableiten will. Zwar findet man die dahinter stehenden Substantive wie &#039;&#039;Mud&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindaut&#039;&#039;, &#039;&#039;Fah&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzug&#039;&#039; oder &#039;&#039; Vollstand&#039;&#039; nicht im Wörterbuch - doch hier heißt es Tatsachen schaffen und Substantive aus Adjektiven rückzüchten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen uns zahlreiche weitere unerwunsche Endungen auf und „starke“ Methoden ein, aus Verben, Substantiven, Adjektiven und anderen Stämmen neue Substantive zu bilden. Hier sind sie, nun in größtmöglicher &amp;lt;strike&amp;gt;Übersichtlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt; Übersilcht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Adjektiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Substantive bezeichnen jeweils die Eigenschaft, die das zugrunde liegende Adjektiv benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Adjektiven, die auf -ig enden, wird dieses gestrichen, und davor abgelautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fähig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fah&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fähigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heilig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hiel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Heiligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lebendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Leband&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lebendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| müde&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Müdigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| üppig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Upp&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Üppigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;müde&#039;&#039; endet zwar nicht auf &#039;&#039;-ig&#039;&#039;, doch die gängige Substantivur &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039; tut so. Warum nicht auch unsere starke Substantivur?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht schon, wie viel kürzer, stärker und schöner die so erzugenen Substantive im Vergleich mit den bisher üblichen sind. Die Methode ist jedoch kein Allheilmittel, schließlich ist das Ablauten bei Vokalen wie &#039;&#039;o&#039;&#039; oder &#039;&#039;u&#039;&#039; nicht immer so schön möglich, und litte man &#039;&#039;Fund&#039;&#039; von &#039;&#039;findig&#039;&#039; ab, gäbe es Verwechslungen, ein Fund ist schließlich nicht dasselbe wie Findigkeit. Dafür gibt es eine Variante mit Fremdworttouch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bullig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bullik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bulligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Die Wissenschaft von der Bullik ist die Bullistik.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| findig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Findik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Findigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fund&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kundig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kundik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kundigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rostig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rostik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rostigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wendik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wand&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-lich&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-ich&#039;&#039; wird gestrichen, das &#039;&#039;-l&#039;&#039; darf bleiben. Spricht es sich jedoch am Wortende nicht gut aus, wird es an eine passende Stelle im Wortinneren verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bedrohlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bedraul&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bedrohlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gemütlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gemult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Gemütlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hässlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hässlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| herrlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Harrl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Herrlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plötzlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ploltz&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Plötzlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Eine andere Mögnis: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt man Wert darauf, verstanden zu werden, kann man -lich auch ganz streichen und statt dessen -nis anhängen. Die entstehenden Substantive sind immer noch kürzer und knackiger als sonst üblich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| höflich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Höfnis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Höflichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ritterlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ritternis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ritterlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zögerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zögernis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zögerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Option kann man auch wie unter 1.1.1.2 die Endsilbe &#039;&#039;-ik&#039;&#039; wählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| erklärlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Erklärlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erklärlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| königlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Königlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Königlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lächerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lächerlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lächerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;r&#039;&#039;-Verschub, Ablaut und End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endsilbe wird durch ein einfaches &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; ersotzen, das charakteristische &#039;&#039;r&#039;&#039; jedoch muss bleiben. Es findet irgendwo weiter vorne Asyl. Wo’s passt, wird ab- oder auch umgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lecker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lärcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Leckerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| locker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lörcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lockerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| munter&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mürnte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Munterkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schüchtern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Schürchte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Schüchternheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sicher&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sarche&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sicherheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-an&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ei! =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erschafft starke Substantivierung einen poetischen, mittelalterlichen Klang. Und es ist noch nicht einmal aufwändig – einfach ein &#039;&#039;-ei&#039;&#039; anhängen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| montan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Montanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Montanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spontan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spontanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Spontaneität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urban&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Urbanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Urbanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-abel&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;l&#039;&#039;-Verschub und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachsilben &#039;&#039;-abel&#039;&#039; und &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; sind wichtig, weil sie semantisch hoch geladen sind: Sie bedeuten Möglichkeit oder Empfänglichkeit. Eine umständliche Erweiterung auf &#039;&#039;-ilität&#039;&#039; zur Substantivierung ist nicht jedoch erforderlich. Es reicht, das &#039;&#039;b&#039;&#039; zu erhalten, das &#039;&#039;l&#039;&#039; an eine Stelle guter Aussprechbarkeit zu verschieben und abzulauten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzeptabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akzeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| praktikabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Praktikulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Praktikabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompatibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kompatalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kompatibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| penibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Penalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Penibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| suszeptibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Suszeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Suszeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Adjektive mit lateinischen Wurzeln ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut – und sonst gar nichts... =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anonym&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Anonum&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anonymität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| banal&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Banil&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Banalität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legitim&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Legitam&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legitimität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| morbid&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Morbud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Morbidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seriös&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Serios&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seriosität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-bar&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-bar&#039;&#039; ist die deutsche Antwort auf das lateinische &#039;&#039;-abel/-ibel&#039;&#039; und drückt die Möglichkeit oder Empfänglichkeit aus. Zum Beispiel heißt die Möglichkeit, Stühle zu stapeln, bisher die &#039;&#039; Stapelbarkeit&#039;&#039; dieser Stühle, und die Empfänglichkeit irgendwovon für Reize, heißt &#039;&#039;Reizbarkeit&#039;&#039;. Dieses &#039;&#039; -barkeit&#039;&#039; ist ein bisserl lang – &#039;&#039;-bark&#039;&#039; oder alternativ &#039;&#039;-bur&#039;&#039; tut es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bark&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hörbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hörbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hörbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| paraphrasierbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Paraphrasierbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Paraphrasierbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stapelbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Stapelbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stapelbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bur&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fassbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fassbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fassbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reizbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Reizbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reizbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unanfechtbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unanfechtbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Unanfechtbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere deutsche Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut + End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endet das Adjektiv auf &#039;&#039;-en&#039;&#039;, fällt diese Nachsilbe flach. Nach optionaler Ab-, Um- oder Rückumlautung tritt die Endsilbe &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| böse&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bose&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bosheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dumm&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dümme&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dummheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fein&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fiene&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Feinheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frech&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Frache&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Frechheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| selten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Salte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seltenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut ohne Nachsilbe =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Nachsilbe geht’s manchmal auch sehr schön, die entstehenden Substantive sind dann maskulin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| befangen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Befang&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Befangenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| benommen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Benömm&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Benommenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| exakt&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exukt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Exaktheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krank&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Krunk&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krankheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steif&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stief&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steifheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lateinische Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;-t&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinische Adjektive auf &#039;&#039;-ivus&#039;&#039;, &#039;&#039;-icus&#039;&#039;, &#039;&#039;-ilis&#039;&#039;, &#039;&#039;-idus&#039;&#039; etc. zeugen oft deutsche Adjektive auf &#039;&#039;-isch&#039;&#039;, lateinische Substantive auf &#039;&#039;-itas&#039;&#039; und diese wiederum deutsche Substantive auf &#039;&#039;-ität&#039;&#039;. Auch gegen diese langweilige schwächliche Endung muss etwas unternommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rigidus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ragut&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rigidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| volatilis&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Volutult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Volatilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festivus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fastuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festitivität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| electricus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Elaktrutzt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Elektrizität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Verben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Handelnde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Missionar&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;missioniert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Pulsar&#039;&#039; etwas, das &#039;&#039;pulsiert&#039;&#039;. Leider nutzen bisher viel zu wenige Verben diese Ableitungsmöglichkeit, um Substantive zur Bezinch dessen zu bilden, der das vom Verb Beschriebene tut. Dehnen wir das Muster aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| gelieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gelar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Gelierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rasieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rasar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Rasierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Zierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestehende &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Substantive kann man auf bislang unbekannte Verben zurückführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Bibliothekar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bibliothekieren&lt;br /&gt;
| Bücher ordnen, katalogisieren, buchen und für RUHE sorgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karin&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kieren&lt;br /&gt;
| was auch immer eine Karin tut...?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Vikar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| vikieren&lt;br /&gt;
| sich praktisch auf den Pfarrberuf vorbereiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-eur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Kontrolleur&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;kontrolliert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Chauffeur&#039;&#039; jemand, der &#039;&#039;chauffiert&#039;&#039;. Auch diese Möglichkeit der Ableitung birgt noch ungenotzenes Potenzial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hofieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hofeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hofierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fixieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fixeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Fixierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verleur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Verlierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit auch gekloren ist, was der Name der 80er-Jahre-Band &#039;&#039;Freur&#039;&#039; bedeutet. Auch hier funktioniert die umgekohrene Rucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Franktireur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| franktirieren&lt;br /&gt;
| sich zu Freikorps zusammenschließen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Ingenieur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ingenieren&lt;br /&gt;
| technisch entwickeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Redakteur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| redaktieren&lt;br /&gt;
| redaktionell arbeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ist&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollstand halber sei auch sie noch erwohnen und zum Reprodukt empfohlen: So wie der, der &#039;&#039;komponiert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Komponist&#039;&#039; ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| exerzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exerzist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Exerzierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Frist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Frierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Terminist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Terminator&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryquärz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Kriminalist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kriminalieren&lt;br /&gt;
| Fälle knacken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Prokurist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| prokurieren&lt;br /&gt;
| umfassende Vollmachten ausüben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Sadist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| sadieren&lt;br /&gt;
| quälen und sich daran erfreuen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endungen &#039;&#039;-ator&#039;&#039; und &#039;&#039;-itor&#039;&#039; lassen wir hier unter den Tisch fallen, da sie zweisilbig sind und es uns hier ja auch um den Verkurz geht. Sollen halt die &#039;&#039;Terminatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Terministen&#039;&#039; und die &#039;&#039;Indikatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Indikaren&#039;&#039; werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-auen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umlaut nach dem Muster &#039;&#039;brauen&#039;&#039; → &#039;&#039;Bräu&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bäu&lt;br /&gt;
| Bauherr, Architekt oder Polier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Häu&lt;br /&gt;
| entsprechend &#039;&#039;Bildhäu&#039;&#039;, &#039;&#039;Fleischhäu&#039;&#039; usw.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schäu&lt;br /&gt;
| Der Schäu im Unterholz verlor seine Scheu und wug sich näher an die sich unbeobachtet Wähnenden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der weiblichen Form ergeben sich schöne Triphthongoide: &#039;&#039;Bäuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Häuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Schäuin&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der &#039;&#039;geht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Gänger&#039;&#039;. Etwas, das &#039;&#039;steht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Ständer&#039;&#039;. Ein Muster, das auf weitere Verben und auch direkt auf weibliche ausführende Personen ausgewitten zu werden verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Dränder, die Drande&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Dreher, die Dreherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beämber, die Beambe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blämber, die Blambe&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mämber, die Mambe&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Die Mambe griff sich den Rasenmämber und erfüllte beider Bestimmung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spämber, die Spambe&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Späher, die Späherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Werkzeug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via Adolf Josef Storfer (&#039;&#039;Im Dickicht der Sprache&#039;&#039;, ersch. 1935) und Karsten Fleischer ([http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635;start=0 Verbzeuge]) erfuhren wir von einem Ableitungsmuster, das, grob gesprochen, aus Tätigkeiten die dazu nützlichen Werkzeuge macht. Zum Beispiel &#039;&#039;decken → der Deckel&#039;&#039;, &#039;&#039;nähen → die Nadel&#039;&#039;, &#039;&#039;stampfen → der Stempel&#039;&#039;. Und da die GSV jedes alte Ableitungsmuster wieder befruchtet, das nicht bei Drei auf den Bäumen ist (das war jetzt etwas übertrieben, aber Sie wissen schon)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| abbiegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abbügel&lt;br /&gt;
| So ähnlich wie ein Lenker, aber nur dazu geeignet, wirklich abzubiegen. Zum Ausweichen nicht geeignet. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abhängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhenkel&lt;br /&gt;
| 1. äußere Umstände, die Antriebslosigkeit verursachen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2. Hängematte, Bierflasche, Popcorn oder was man sonst so zum Abhängen braucht &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abheben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhebel&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;physikal.:&#039;&#039; Brennstoff etc. &#039;&#039;psycholog.:&#039;&#039; Ereignis, das einen in einen vollkommen anderen Gemütszustand überführt etc. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ableiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ablittel&lt;br /&gt;
| Auf dieser Seite haben wir viele Ablittel und Beispiele zusammengestellt. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anickel&lt;br /&gt;
| der Stein des Anstoßes &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| antreiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Antriebel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Motor&amp;lt;/strike&amp;gt; &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ausklingen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ausklingel&lt;br /&gt;
| z.B. der Gong nach der zwanzigminütigen Theaterpause &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dichten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Duchtel&lt;br /&gt;
| Stift, Papier, Reimlexikon sind bekannte Duchteln &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drenkel&lt;br /&gt;
| ein Mensch, der einen beeinflussen will &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Druchtel&lt;br /&gt;
| die Drehbank &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entdecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Entdeckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Metalldetektor, um bei der Lösung von Kriminalfällen die Tatwaffen ausfindig zu machen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kiesen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Küsel&lt;br /&gt;
| Etwas, mit dessen Hilfe man eine Wahl trifft. Zum Beispiel soll in Schillers Ballade &#039;&#039;Der Taucher&#039;&#039; ein goldener Becher als Küsel dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kriegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Krügel&lt;br /&gt;
| der Gegenstand, Kniff o.Ä., mit dem man letztendlich an etwas oder jemanden herankommt&amp;lt;br /&amp;gt; Dieb: Die Bekanntschaft mit dem Museumswärter war mein Krügel für den Diamanten. Der wiederum war mein Krügel für meine angebetete Betty.&amp;lt;br /&amp;gt; Ermittlerin: Die rote Feder, die Sie dummerweise hinterlassen haben, war mein Krügel für Sie. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Leckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Steckerleis &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Littel&lt;br /&gt;
| Kupferdraht ist ein guter Littel. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mampfen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mempel&lt;br /&gt;
| Kauhilfswerkzeug &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nerven&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nerbel&lt;br /&gt;
| Melodicae und Ratschen von McDonald&#039;s sind hervorragende Nerbel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plagen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plegel&lt;br /&gt;
| Heuschrecken, Katapulte, aufblasbare Baseballkeulen, Blockflöten...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schmeckel&lt;br /&gt;
| Die Suppe ist fade, es bedarf noch eines Schmeckels wie Salz, Curry oder Tabasco.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneiden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schnittel&lt;br /&gt;
| Oberbegriff für Messer und Scheren &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| siegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sügel&lt;br /&gt;
| der entscheidende Schachzug, der zum Matt des Gegners führt &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| singen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Singel&lt;br /&gt;
| etwas, was einen zum singen bringt oder was man zum singen benötigt, also zB eine Pistole auf der Brust oder ein voller Hals oder ein Badezimmer &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spadel&lt;br /&gt;
| ein Fernglas, Nachtsichtgerät o.Ä. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfechten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verfuchtel&lt;br /&gt;
| eine Art Anwalt, um seine Meinung verteidigen zu können &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergreifen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergriffel&lt;br /&gt;
| derjenige Gegenstand, dessen Er-, Be- oder Antastung eventuell zu einer Anklage führt (worauf man dann eine Verfuchtel benötigt) &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| züchten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zuchtel&lt;br /&gt;
| Zuchtsau (tatsächlich belegt) &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A propos Züchten: Manch ein Substantiv kann man zum Werkzeug erklären und die entsprechende Tätigkeit rückzüchten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Insel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| insen&lt;br /&gt;
| sich in Abgeschiedenheit erholen &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Kabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kaben&lt;br /&gt;
| (zwei Geräte) verbinden &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Knebel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kneben&lt;br /&gt;
| schweigen machen &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ort ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-itzen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gleichen Ableitungsmuster (Auflaut, ggf. ggf. (sic!) von Verbkonjugationen inspirorene Konsonantenwechsel, &#039;&#039;-el&#039;&#039;-Endung) kann man vorgehen, um die Orte, an denen die jeweiligen Tätigkeiten stattfinden, zu bezeichnen. Vorbild ist der &#039;&#039;Sessel&#039;&#039;, der Ort, an dem man &#039;&#039;sitzt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| blitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blessel&lt;br /&gt;
| Fotostudio oder Verkehrskontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schwessel&lt;br /&gt;
| z.B. die Sauna&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhessel&lt;br /&gt;
| wahlweise ein Topf, Teekesselchen, Wasserkocher oder eine Mikrowelle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersherum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Nessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| nitzen&lt;br /&gt;
| sich in die Nesseln gesotzen haben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Fessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| fitzen&lt;br /&gt;
| Ich habe ihn gesehen, er fitzt am Stuhl!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Kessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kitzen&lt;br /&gt;
| Ich wollte schon immer mal wissen, wo die kleinen Rehe herkommen &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Handlung (oder das Resultat...) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu eine kurze Erläuterung: Ein Substantiv wie &#039;&#039;Publikation&#039;&#039; kann sowohl den Akt, zu publizieren, als auch das Ergebnis dieser Handlung, also z.B. einen gedruckten Artikel, meinen. Auch bei deutschstämmigen Wörtern wie &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039; verschwimmen die Grenzen. Man kann hier noch so sehr auf der Handlung beharren, Lebensmittelhersteller drucken trotzdem &#039;&#039;Frischkäsezubereitung&#039;&#039; als Inhaltsangabe auf Plastiktöpfchen. Weiter unten erproben wir eindeutigere Methoden des Resultatskennzinches, aber einstweilen muss man Resultate auch hier vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ulieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ül&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorbild des &#039;&#039;Kalküls&#039;&#039; und des schweizerischen &#039;&#039;Gratüls&#039;&#039; (Gratulation) bilden wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akkumulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akkumül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akkumulation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| formulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Formül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Formulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ondulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Ondül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ondulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reine Stammmodifikationen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang werden Verben wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;diskut&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;fung&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;gener&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; zu Substantiven wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Diskuss&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Funkt&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Generat&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; abgelitten. Die fetten Teile lenken das Augenmerk auf die herrlichen Stammmodifikationen, die das Lateinische uns hinterlassen hat. Allein das immer gleiche &#039;&#039;-ion&#039;&#039; hintendran stört ein wenig – lassen wir es einfach weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| diskutieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Diskuss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskussion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fungieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Funkt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Funktion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| generieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Generat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Generation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leg&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| Ø&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Ion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere schöne Möglichkeit, die bei einzelnen Ableitungen wie &#039;&#039;gravieren → Gravur&#039;&#039; schon vorkommt und ausgedehnt gehört, ist die Substantivendung &#039;&#039;-ur&#039;&#039;. Davor kann in Einzelfällen abgelautet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| brüskieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bruskur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Brüskierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halbieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Halbierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Terminur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Terminierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ost/-ust&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoller und drastischer als &#039;&#039;Frur&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlur&#039;&#039; klingen &#039;&#039;Frost&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlust&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;! Weshalb sich unsere Sprache bei den &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben &#039;&#039;frieren&#039;&#039; und &#039;&#039;verlieren&#039;&#039; (ha ha) auch dafür entschieden hat. Tun wir es ihr gleich, wenn wir der Handlung oder dem Resultat mehr Nachdruck verleihen wollen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Malträtost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Malträtierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| markieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Markost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Markierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| musizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Musizust&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Muszieren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut, Lautverschiebung und Recessus narrativus =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Endung wird ab- und aufgelautet, tüchtig und mit Bedacht, schon mit Blick auf das Endergebnis. Im zweiten Schritt holt das gestutzte Fremdwort nämlich die Althochdeutsche Lautverschiebung nach, so weit es den Konsonantismus betrifft. Das entstehende Wort soll möglichst, wie ein chinesischer Charakter und natürlich viele deutsche Wörter, auf eine kleine Geschichte weisen, die mit der Wortbedeutung zu tun hat, der Anklang eines Sinnes, sozusagen. So schrieb Berthold Janecek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regel greift hauptsächlich, aber nicht ausschließlich bei Verben auf &#039;&#039;-izieren&#039;&#039;. Hier ist im ersten Schritt die lateinische Stammmodifikation zu beachten, das &#039;&#039;z&#039;&#039; verwandelt sich zum &#039;&#039;k&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
amplifizieren → Implaufeik → Impflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Amplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Bei einer Impfung wird die Bildung von Antikörpern angerogen, die Immunisierung wird erwiertten; dies oft gewissermaßen im Laufschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fabrizieren → Febreik → Feppreich &amp;lt;strike&amp;gt;Fabrikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Fabriken sind reich an raschen Arbeitsschritten. Fepp! – und etwas kann fertig sein; geringer Wert durchaus assoziierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
falsifizieren → Felsaufeik → Felsaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Falsifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Fels zerstört eine Eiche wie eine Falsifikation eine fehlerhafte oder falsche Hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fortifizieren → Fiertaufeik → Vierzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Fortifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine (mittelalterliche) Befestigung mit vier oder gar vierzig Türmen, Toren aus Eichenholz und der Gefahr für Belagerer, im Wassergraben zu ersaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gratifizieren → Gretaufeik → Krätzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Gratifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Neider: Diese Krätze strotzt vor Sonderzuwendungen. Er/Sie demonstriert seinen/ihren Luxus, Schmuck, teure Kleider, ist quasi, wie ein heiliger Baum der Heiden, über und über von Opfergaben behangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
honorifizieren → Honieraufeik → Honieraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Hönieraufeiche&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Von Seiten der Neider: Er/sie wird mit Ehren geradezu bestrichen - mußte drum nie raufen. Honig wird auf ihn/sie geschmorben. Arrogant steht er/sie da, zwischen uns armen Sträuchern und Bäumchen, wie eine hohe Eiche. Doch der Blitz soll ihn/sie treffen! - Im Plural ist das, in der Regel zwecklose, Höhnen zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
identifizieren → Utantaufeik → Utansaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Identifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine Zoologin, zu denken ist etwa an Biruté Galdikas, die bedeutendste Orangutologin der Welt, durchforscht Borneo. Sie sieht Tiere auf einem Baum. N.B.: Die Gattung Quercus gibt es auf Borneo tatsächlich.&amp;lt;br /&amp;gt; Zoologin: Ich sehe Orang-Utans auf Eiche!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indizieren → Aundeik → Aunteich &amp;lt;strike&amp;gt;Indikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Hinweis auf eine (nun ein Öko-Modewort:) intakte Au: ein Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommunizieren → Kommaneik → Kommaneich &amp;lt;strike&amp;gt;Kommunikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wichtig bei der Kommunikation ist, daß Worte auch ankommen und erfassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komplizieren → Kämpleik → Kämpfleich &amp;lt;strike&amp;gt;Komplikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Was ist bei Kämpfen besonders schlimm?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Nun, was denn?&amp;lt;br /&amp;gt; A: Wenn es Tote gibt, gelub’ner Sohn. / Das ist ein Kämpfleich / eine Komplikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konjugieren → Kenjogut → Kennjokus &amp;lt;strike&amp;gt;Konjugation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Meist gibt es jemanden, der den Spaß hinter einer neu entwulckenen GSV-Konjugation versteht: „Ich kenn’ den Jux!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mystifizieren → Mustaufeik → Muhstaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Mystifikation&amp;lt;/strike&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zenschüler (ehemaliger Zögling eines katholischen Gymnasiums): Meister, kann auch eine Kuh die Buddhaschaft erlangen?&amp;lt;br /&amp;gt; Zenmeister: Muh! Muh!&amp;lt;br /&amp;gt; Zs: Die Muhs taufe ich!&amp;lt;br /&amp;gt; Zm: Das war ein Muhstaufeich - eine Mystifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
publizieren → Pablik → Pfappleich (Pl.: Pfäppleiche) &amp;lt;strike&amp;gt;Publikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Pfäppleiche kommen oft – pfapp! – schnell heraus und werden bestonen. Sehr bald aber sind sie überhulen, eine Leiche eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
purifizieren → Paraufeik → Pfarraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zeit einer Missionierung. Ein Pfarrer versucht zu reinigen, indem er mit einer Dryade oder sonst einer Baumgottheit (Eiche) rauft - dabei vielleicht sogar die heilige Eiche besteigt. Vom Fällen des Baumes sagt uns das Wort erfreulicherweise nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative von Karsten:&amp;lt;br /&amp;gt; purifizieren → Puirufeik → Pfuirufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;„Pfui!“, rufe ich, „Das gehört berienegen, purifizoren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ramifizieren → Rommaufeik → Rommaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Ramifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zu Romm- keine Asso. „Auf Eich“ jedoch deutet hier natürlich auf die Lage von Verzweigungen: auf einem Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
simplifizieren → Sumplaufeik → Sumpflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Simplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Wie gelangst du durch den Sumpf dieses Problems?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Durch diesen SUMPF LAUFE ICH!&amp;lt;br /&amp;gt; A: Du armer Narr, / du sugst es schon. / Das ist ein Sumpflaufeich / – eine Simplifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stagnieren → Stegnet → Stecknetz &amp;lt;strike&amp;gt;Stagnation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Wirtschaft stagniert, bald steckt sie fest in ihrem eigenem Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verifizieren → Vierufeik → Vierufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Verifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wenn viere nach Abmessungen des gleichen Gegenstandes das gleiche Ergebnis ausrufen, dann ist das ein großer Schritt zu einer Eichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -igen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;g-&#039;&#039;Verschub =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-i-&#039;&#039; und natürlich die Infinitivendung &#039;&#039;-en&#039;&#039; fallen weg, davor wird abgelautet, das übrige &#039;&#039;-g-&#039;&#039; wird an eine passende Stelle verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belustigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belogst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belustigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| demütigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Demugt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demütigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fagst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steinigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sting&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steinigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergewaltigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergewulgt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergewaltigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-men&#039;&#039;, &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man an dieser Stelle einfach mal festhalten: Unsere Ahnen hatten wirklich gute Ideen für die Ablitte von Substantiven aus Verben. Endete der Stamm auf &#039;&#039;-m-&#039;&#039;, lösten sie diesen bilabialen Nasallaut in seine Merkmale auf. Das abgesenkte Gaumensegel übernahm ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039;, die Lippenartikulation ein &#039;&#039;-f-&#039;&#039;. Um das Konsonantencluster nicht unnötig kurz zu machen, schloss man sodann das frisch geschaffene Substantiv mit einem stabilen &#039;&#039;-t&#039;&#039; ab. Davor wurde meist zu &#039;&#039;-u-&#039;&#039; „brachialabgelauten“. So entstand aus &#039;&#039;ankommen&#039;&#039; &#039;&#039;Ankunft&#039;&#039;, aus &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039; und aus &#039;&#039;ziemen&#039;&#039; &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;. Warum dieses Muster außer Gebrauch geriet? Tja, hm. Auf jeden Fall gehört es wiederbelebt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| aufbäumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Aufbunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Aufbäumen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bequemen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bequunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Bequemen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dämmern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Durnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dämmerung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krümmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Krunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krümmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sulnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sammlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verstummen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verstunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verstummen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wärmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wurnft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wärmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Klar, nichts geht bei der GSV ohne die Möglichkeit der Konsonantenverschiebung. So kommen Verben auf &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; in denselben Genuss wie die auf schlichtes &#039;&#039;-men&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu vorhandenen &#039;&#039;-unft&#039;&#039;-Substantiven gehörenden &#039;&#039;-men&#039;&#039;-Verben &amp;amp;ndash; &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039;, &#039;&#039;zähmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;... &amp;amp;ndash; sind in der Regel vorhanden, das folgende allerdings war seit dem Althochdeutschen (dort als &#039;&#039;breman&#039;&#039;) aus der Mode geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Brunft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bremen&lt;br /&gt;
| brummen, balzen&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-nen&#039;&#039;, &#039;&#039;-neln&#039;&#039; und &#039;&#039;-nern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das funktioniert ganz ähnlich, nur dass wir hier im Verb statt eines &#039;&#039;-m-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039; haben und im Substantiv statt eines &#039;&#039;-f-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-s-&#039;&#039;. Historische Vorbilder sind z.B. &#039;&#039;können → die Kunst&#039;&#039;, &#039;&#039;brennen → die Brunst&#039;&#039; und &#039;&#039;gönnen → die Gunst&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ahnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ahnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ähneln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ulnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ähnlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entlehnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Entlunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entlehnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dienern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dirnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der „Diener“&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Runst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Rennen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Trunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Trennung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| übermannen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Übermunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Übermannung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eröffnen sich Rückzucht-Mölge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Dunst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| dennen&lt;br /&gt;
| stieben, wirbeln, schütten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Gespenst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| spennen&lt;br /&gt;
| herumgeistern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Wanst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| wannen&lt;br /&gt;
| an Gewicht zulegen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-len&#039;&#039; und &#039;&#039;-lern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-lst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie &#039;&#039;wellen → der Wulst&#039;&#039; und &#039;&#039;schwellen → der Schwulst&#039;&#039; belegen, funktioniert es auch mit &#039;&#039;-l-&#039;&#039;, wobei plötzlich alles nicht mehr feminin, sondern maskulin ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ballen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Balst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ballung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erhellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kullern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Kurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Kullern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lallen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Lulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Lallen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schillern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Schillern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stelst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tollen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Tulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Tollen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-rst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dito für &#039;&#039;-r-&#039;&#039;, nach dem Vorbild von &#039;&#039;dörren → der Durst&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| harren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Harren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plärren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Plärren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Scharren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sperren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sperrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retour, vom Substantiv zum Verb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Fürst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ferren&lt;br /&gt;
| vorstehen, regieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Horst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| herren&lt;br /&gt;
| flechten, (Nest) bauen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Wurst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| werren&lt;br /&gt;
| Wurst herstellen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ben&#039;&#039; und &#039;&#039;-beln&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier noch einmal ungefähr das gleiche wie bei 2.3.3-2.3.6, mit einem etwas schmaleren Konsonantismus: Verben mit Stamm auf &#039;&#039;-b-&#039;&#039; erhalten statt dieses &#039;&#039;-b-&#039;&#039; zwecks Substantivur ein einfaches &#039;&#039;-ft&#039;&#039;, so in freier Natur zu beobachten bei &#039;&#039;graben → Gruft&#039;&#039;, &#039;&#039;haben → Haft&#039;&#039; oder &#039;&#039;schreiben → Schrift&#039;&#039;. Hier im Labor zeitigt das Muster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Buft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Beben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bestuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bestäubung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dribbeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Drilft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Dribbeln&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glauben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gluft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Glauben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rift&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reibung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann man sich auch neue Verben schaffen nach der Nomen Bild, wie Amelie es so schön ausdrock:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Duft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| daben&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;duften&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Kraft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kraben&lt;br /&gt;
| kräftig sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Saft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| saben&lt;br /&gt;
| im Saft stehen (daher das bekannte Sprichwort &#039;&#039;er säbt und kräbt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-cht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; bilden ihre Substantive bisweilen, aber bislang noch zu selten, auf &#039;&#039;-cht&#039;&#039;, wie etwa die &#039;&#039;Wacht&#039;&#039; (von &#039;&#039;wachen&#039;&#039;). So nun auch, bisweilen ist&#039;s mit Auflaut schöner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lachen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Pucht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verben &#039;&#039;stehen&#039;&#039; und &#039;&#039;gehen&#039;&#039; haben die [[Die kaudale Konsonanten kreierende Konjugation|kaudale Konsonanten kreierende Konjugation]] inspiroren, weil sie in der Vergangenheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;, &#039;&#039;gi&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; &amp;amp;ndash; Konsonanten einfügen, deren Artikulationsort dem Anlaut des Verbstamms entspricht. Nun gilt das ja genau so für die Substantivust: Es gibt den festen &#039;&#039;Sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; und den steten &#039;&#039;Ga&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;. Warum dann nicht auch diese Nomina:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beamb&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Drehung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Greng&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hahnenschrei&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Nähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht zu verwechseln mit der auch sehr schön hergelittenen &#039;&#039;Naht&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spamb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Spähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-icht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den kaudalen Konsonanten zufolge müsste man aus &#039;&#039;sehen&#039;&#039; den &#039;&#039;Sand&#039;&#039; gewinnen, was man nicht will, da der einem bereits im Schuh rieselt und &amp;amp;ndash; wichtiger! &amp;amp;ndash; es bereits die schön stark substantivorene &#039;&#039;Sicht&#039;&#039; gibt. Die kann man sogar zum Vorbild für einen alternativen Storkmolg machen, gerne als &#039;&#039;&#039;Intensivum&#039;&#039;&#039; zu deuten. Dann bezinche man besonders eindringliche Beämbe, Drände, Grenge, Nände und Spämbe mit nachfolgend hergelittenen Wörtern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Beïcht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Mein ruhiger Drand verwandelte sich in eine fanatische Dricht, doch es gelang mir nicht, die Schraube zu lösen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Der Hahn schrie Zeter und Mordio, es war eine wahre Kricht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Nicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Um die Kostüme fertigzustellen, stürzte Lore sich in eine nächtliche Nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Durch das Schlüsselloch hatte man eine ausgzinchene Spicht auf die Weihnachtsgeschenke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auflaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach, funktionabel und formschön: Stammauflaut (oder auch keiner), c’est ça.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belehren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belahr&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belehrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bilden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bald&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bildung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verantworten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verantwort&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verantwortung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfehlen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verfahl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verfehlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zubereiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zuberitt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zubereitung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Resultat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im vorigen Abschnitt schurmm das Resultat einer Handlung gelegentlich auf, etwa als Bedautmolg von &#039;&#039;Publikation&#039;&#039; oder &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;. Es gibt jedoch auch Endungen, die sich eindeutig für das Resultat verwenden lassen. Belegen wir nach Vorbildern wie &#039;&#039;Destillat&#039;&#039; und &#039;&#039;Konstrukt&#039;&#039; &#039;&#039;-at&#039;&#039; und &#039;&#039;-kt&#039;&#039; hierfür mit Beschlag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-at&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Malträtat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der/die/das Malträtierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| propagieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Propagat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Propagierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Verlat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verlorene&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-kt&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wird &#039;&#039;-uzieren&#039;&#039; und &#039;&#039;-uieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ukt&#039;&#039;, &#039;&#039;-izieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ikt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzentuieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzentukt&lt;br /&gt;
| Akzentukte springen deutlicher ins Auge.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entnazifizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Entnazifikt&lt;br /&gt;
| Das fertige Entnazifikt war von wahrhaft demokratischer Gesinnung.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| inspizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Inspikt&lt;br /&gt;
| Das Inspikt ist tadellos.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kodieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kodukt&lt;br /&gt;
| Text o.Ä. nach dem Kodieren&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| obduzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Obdukt&lt;br /&gt;
| Leiche nach der Obduktion&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit Diphtong im Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Stamm ohne Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell bei Verben mit Stammdiphthong (&#039;&#039;ai/ei&#039;&#039;, &#039;&#039;au&#039;&#039;, &#039;&#039;äu/eu/oi&#039;&#039;, aber auch &#039;&#039;ie&#039;&#039;), ist es recht klangvoll, den Stamm ohne Endung zu substantivieren. Das ergibt eine Art von Verb-Substantiv-Paaren, die uns durch Beispiele wie die folgenden vertrun ist: &#039;&#039;reimen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Reim&#039;&#039;, &#039;&#039;keimen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Keim&#039;&#039;, &#039;&#039;vereinen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Verein&#039;&#039;, &#039;&#039;scheinen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Schein&#039;&#039;, &#039;&#039;säumen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Saum&#039;&#039;, &#039;&#039;träumen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Traum&#039;&#039;, &#039;&#039;schäumen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Schaum&#039;&#039;, &#039;&#039;zäunen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Zaun&#039;&#039;, &#039;&#039;ausweisen&#039;&#039;/&#039;&#039;der Ausweis&#039;&#039;, &#039;&#039;streiten&#039;&#039;/&#039;&#039;der Streit&#039;&#039;, &#039;&#039;siegen / der Sieg&#039;&#039;, &#039;&#039;fliegen / der Flug&#039;&#039;, &#039;&#039;heben / der Hub&#039;&#039;, &#039;&#039;saugen / der Sog&#039;&#039;, &#039;&#039;stauen / der Stau&#039;&#039;. Oft bedeutet das Substantiv das Resultat der Handlung, die das Verb bedeutet, und so wollen wir dieses Ableitungsmuster auch verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anleinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anlein&lt;br /&gt;
| Während der Spaziergänger entgegen kam, boll sein Anlein.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sich aufbäumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Aufbaum&lt;br /&gt;
| Die hohe Armut führte in Frankreich zum Aufbaum der Massen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufräumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Aufraum&lt;br /&gt;
| Der Aufraum war wieder an seinem Platz.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beweinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bewein&lt;br /&gt;
| Der intensive Bewein des Verstorbenen blieb noch Jahre in Erinnerung.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| einen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ein&lt;br /&gt;
| die Union&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| häufen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hauf&lt;br /&gt;
| Im letzten Jahr war ein Hauf von Übergriffen zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| heizen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Heiz&lt;br /&gt;
| Der Heiz entwich aus dem Fenster in die Kälte.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leit&lt;br /&gt;
| Der Konkurs der Firma ist Beispiel für einen schlechten Leit.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| meinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mein&lt;br /&gt;
| Der Sug stimmt oft nicht mit dem Mein überein.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| raunen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Raun&lt;br /&gt;
| Durch die Menge ging ein stiller Raun.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| staunen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Staun&lt;br /&gt;
| Sein Staun über die hohe Rechnung war schon nicht schlecht.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Weit&lt;br /&gt;
| Nach dem Aushöhlen schlug er einen Keil in den Weit.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;ver-&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Befrieh =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie sind knapp unter der Oberfläche gefangen“, schreibt Reinhard Graetz, „(...) die versteckten Nomen. Sie lassen sich aber einfach befreien. (...) Beispiel: &#039;&#039;ver&#039;&#039;gammeln. Das versteckte Nomen ist natrlich der Gammel, der hiermit befreit ist und als selbständiges Nomen weiterexistieren kann, so er das mag.“ Der Gammel ist natürlich das Ergebnis des Vergammelns, der Ekel erregende Zustand, den das Vergolmmene angenommen hat, so wie auch ein &#039;&#039;Slum&#039;&#039; entsteht, wenn ein Quartier &#039;&#039;verslumt&#039;&#039;. Derart kann man eine ganze Reihe von Substantiven aus ihren verbalen Zwingburgen befreien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| vergilben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gilb&lt;br /&gt;
| mit der Zeit angenommene gelbe Farbe, bei Papier eher un-, bei Bäumen im Herbst eher beliebt&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergleichen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gliech&lt;br /&gt;
| Ergebnis eines Vergleichs. Von Juristen wird etwa die Menge der Vereinbarungen nach einem erzielten Vergleich, von Java-Programmierern der numerische Rückgabewert der &amp;lt;code&amp;gt;compareTo&amp;lt;/code&amp;gt;-Methode Gliech genannt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhindern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hinder&lt;br /&gt;
| ein Hindernis&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verkorksen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Korks&lt;br /&gt;
| Gastrischen Korks entsorgt man im Klo, künstlerischen z.B. auf dem [http://www.kleines-arschloch.de/nf/foenig.stm Klohmarft].&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vermaledeien&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Maledei&lt;br /&gt;
| ein Fluch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verrammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rammel&lt;br /&gt;
| Bretter, Tische, Stühle... das ganze Zeug, das zum Verrammeln verwandt wurde, ist der Rammel.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spat&lt;br /&gt;
| statt &#039;&#039;Verspätung&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: „Der Spat des Zuges beträgt fünf Minuten.“&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso &#039;&#039;verrotten&#039;&#039;, &#039;&#039;versöhnen&#039;&#039;, &#039;&#039;verzurren&#039;&#039; und viele mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zustand danach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mich zerknirscht, befinde ich mich hernach in einem Zustand der Zerknirschtheit. Richtig? Nein! Im Interesse der starken Konjugation muss man zumindest sagen: Der &#039;&#039;Zerknurschenheit&#039;&#039;. Aber auch das beseitigt die langweilige Endung &#039;&#039;-heit&#039;&#039; noch nicht. Sehen wir uns an, was man dagegen tun kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Partizip II ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-en/-t&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aus Partizipien II wie &#039;&#039;verwest&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerrissen&#039;&#039; Substantive gebolden werden sollen, heißt zunächst einmal, die Partizip-II-Endung, sei sie nun ein schwaches &#039;&#039;-t&#039;&#039; oder ein starkes &#039;&#039;-en&#039;&#039;, zu tilgen – und anschließend, wie gewohnen, abzulauten. Erluben sind hier auch Pseudo-Partizipien II wie &#039;&#039;bescheuert&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerknirscht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bescheuert&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beschaur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bescheuertheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergaß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergessenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlogen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verlug&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verlogenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwest&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verwas&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verwestheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerrissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zerruss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrissenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubälde nach Michael Mann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Michael Manns Artikel [http://mmmann.de/Sprache/Humor/index.htm Die Lacht wird euch schon vergehen!] stellt Möglichkeiten vor, nach alten Ableitungsmustern Verben zu substantivieren. Teilweise überschneiden, teilweise ergänzen sie sich mit den hiesigen Ideen – auf jeden Fall sind sie des Lesens wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Substantiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier befassen wir uns bisher nur mit einer Gruppe von Ableitungen: Solchen, die normalerweise mit der Silbe &#039;&#039;-schaft&#039;&#039; erfolgen. Da bilden &#039;&#039;Knechte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Knechtschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;Ärzte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Ärzteschaft&#039;&#039;, und irgendwie klingt das alles nicht stark. Lassen wir daher das &#039;&#039;-aft&#039;&#039; weg, das &#039;&#039;-sch&#039;&#039; bildet ein ungewöhnliches, aber sehr treffliches Wortende. Steht davor &#039;&#039;-e-&#039;&#039;, &#039;&#039;-el-&#039;&#039;, &#039;&#039;-en-&#039;&#039; oder &#039;&#039;-er-&#039;&#039;, kann diese Silbe wegfallen, &#039;&#039;l&#039;&#039;’s, &#039;&#039;n&#039;&#039;&#039;s und &#039;&#039;r&#039;&#039;’s werden aber nicht entsorgt, sondern an eine passende Stelle nach vorne verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Knecht&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Knachtsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Knechtschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Ärzte&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Irztsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ärzteschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Anhänger&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Anharngsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anhängerschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Patsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Petschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Stiefel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stulfsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Stiefelschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Wissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wanßsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wissenschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Verkürze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen zu beseitigenden Substantivur-Endungen lässt sich nicht allgemeingültig und eindeutig sagen, was für eine Wortart da eigentlich substantivoren wird. Trotzdem können wir allgemeingültige Verfahren angeben, wie man solche Wörter stärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit der Endung &#039;&#039;-ie&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verzichtet auf die Endung -ie und lautet dafür ab. Bleiben dadurch untragbare Konsonantenfolgen am Wortende stehen, wird verschoben, bis es passt (siehe &#039;&#039;Indarst&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akribie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Akrub&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entelechie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Entelach&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Industrie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Indarst&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich, Ablaut und Vokalverkurz =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlichen Pep kann man gelegentlich hineinbringen, indem man den frischgebackenen Endkonsonanten orthografisch verdoppelt und so phonetisch den davor stehenden Vokal verkürzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anatomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Anatumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Autonomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Autonumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kakofonie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Kakofunn&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit den Endungen &#039;&#039;-anz&#039;&#039; und &#039;&#039;-enz&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-anz&#039;&#039;/&#039;&#039;-enz&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man sich schon gedacht: Man verzichtet einfach auf -anz bzw. -enz und lautet davor ab. Bei Bedarf werden ein paar Konsonanten verschoben (siehe &#039;&#039;Pferdawsch&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dam&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskrepanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Diskrap&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Distanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dest&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Pferdeschwanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pferdawsch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Präsenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pras&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Tendenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Tand&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=57 Stärkung der Nomen] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=205 NOMEN: Systematischer Teil] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=430 -ieren Substantiv ieren] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635 Verbzeuge] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Deekelsen&amp;diff=4067</id>
		<title>Deekelsen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Deekelsen&amp;diff=4067"/>
		<updated>2010-07-27T21:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;[http://labenz.texttheater.de/D#Deekelsen Deekelsen, das]&lt;br /&gt;
:Ein allgemein bekannter Ort, von dem weniger allgemein bekannt ist, dass es ihn amtlicherseits gar nicht gibt und dass er nur redensartlich existiert. Die Eignung von Deekelsen als [http://labenz.texttheater.de/U#Usti_nad_Labem Ústí nad Labem] ist umstritten, obwohl &#039;&#039;Deekelsen&#039;&#039; selbst ein ein Deekelsen ist – bekannt aus einer TV-Serie, die in Norddeutschland spielt. Grenzfälle sind das sehr bekannte &#039;&#039;Posemuckel&#039;&#039;, dessen Nichtexistenz als beinahe ebenso bekannt einzuschätzen ist, oder &#039;&#039;Kyritz an der Knatter&#039;&#039;: Kyritz findet man durchaus auf der Landkarte, aber die Knatter sucht man dortselbst vergebens. Sie existiert nur als eine Art virtueller Fluss in den Köpfen der Berliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Deekelsen-Liste hat ursprünglich Reinhard Graetz zusammengestollen. Die GSV lädt dazu ein, sie mit redensartlichen, echt klingenden Ortsnamen aus dem eigenen Sprachgebrauch und Erfahrungshorizont anzureichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlichkeiten mit real existierenden Orten sind nicht unbedingt zufällig. Die reale Existenzverfügung derartiger Orte obliegt einzig der Entscheidung des Amtsschimmels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anytown, USA&lt;br /&gt;
* Argendorf&lt;br /&gt;
* Arsum&lt;br /&gt;
* Auchterturra (Schottland)&lt;br /&gt;
* Bad Bollmershagen&lt;br /&gt;
* Bixenstein&lt;br /&gt;
* Brahsum/Treene&lt;br /&gt;
* Brasenhagen b. Zehna&lt;br /&gt;
* Bredersbach&lt;br /&gt;
* Brehna&lt;br /&gt;
* Brinkum&lt;br /&gt;
* Carbolzheim a. D.&lt;br /&gt;
* Cöntzenhain&lt;br /&gt;
* Cötzenbrinck&lt;br /&gt;
* Crahnum a. d. Sülze&lt;br /&gt;
* Creglitz am Solvenstein&lt;br /&gt;
* Creglum bei Ottenfurt&lt;br /&gt;
* Dollmenhagen&lt;br /&gt;
* Dranehl&lt;br /&gt;
* Dullsville (USA)&lt;br /&gt;
* Ersum ü. Brunte&lt;br /&gt;
* Florsum&lt;br /&gt;
* Fremersheim&lt;br /&gt;
* Finckenbaum&lt;br /&gt;
* Groß Cunnersfleth&lt;br /&gt;
* Groß Dölln&lt;br /&gt;
* Groß Krüllmendorf&lt;br /&gt;
* Groß Rüllmersheim&lt;br /&gt;
* Groß Söllversheim&lt;br /&gt;
* Grüntenbach&lt;br /&gt;
* Hintertupfing&lt;br /&gt;
* Intrum a. d. Dumpfe&lt;br /&gt;
* Irrsum b. Südermannskoog&lt;br /&gt;
* Kalkutta am Ganges&lt;br /&gt;
* Klarsuhn&lt;br /&gt;
* Klein Käntzeldingen&lt;br /&gt;
* Klein Kleckersdorf (hinter der Quarkmühle)&lt;br /&gt;
* Klein Nützelstein&lt;br /&gt;
* Klein Ofenberg&lt;br /&gt;
* Klöpfingen a. d. Impfe&lt;br /&gt;
* Knickelstein&lt;br /&gt;
* Knickerich a. Sümpfelstein&lt;br /&gt;
* Kotznitz&lt;br /&gt;
* Krawitter&lt;br /&gt;
* Krehlen&lt;br /&gt;
* Krienow&lt;br /&gt;
* Krövenich b. Köln&lt;br /&gt;
* Kyll an der Pumm&lt;br /&gt;
* Labuhn&lt;br /&gt;
* Lüpfenschied&lt;br /&gt;
* Midsomer (engl. Grafschaft)&lt;br /&gt;
* Minzmadingen a. d. Schnepfe&lt;br /&gt;
* Ömpke / Westf.&lt;br /&gt;
* Ollmersleben&lt;br /&gt;
* Oxbridge (engl. Universitätszusammenschluss)&lt;br /&gt;
* Rankum b. Erschelshausen&lt;br /&gt;
* Rilgershausen&lt;br /&gt;
* Sarguhn&lt;br /&gt;
* Schimmelstein a. d. Nüster&lt;br /&gt;
* Schulbra&lt;br /&gt;
* Silgenbach&lt;br /&gt;
* Sippelsdorf&lt;br /&gt;
* Sohlbach&lt;br /&gt;
* Sollmershausen&lt;br /&gt;
* St. Irrwitz a. Schreckenstein&lt;br /&gt;
* St. Vögelein a. d. Schutter&lt;br /&gt;
* Südersbach&lt;br /&gt;
* Surgendorf&lt;br /&gt;
* Tilgenbronn&lt;br /&gt;
* Übeldingen&lt;br /&gt;
* Urschelohe&lt;br /&gt;
* Ürvenich b. Conz&lt;br /&gt;
* Vellmerskreuth&lt;br /&gt;
* Wittgenhausen&lt;br /&gt;
* Zwenckenhausen&lt;br /&gt;
* Zwirgendorf b. Schreckenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Partizipation&amp;diff=4065</id>
		<title>Partizipation</title>
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		<updated>2010-07-27T21:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: /* Von Partizipien I auf -ant und -ent */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Partizipien der Gegenwart und der Vergangenheit, so viel scheint klar,  &lt;br /&gt;
sind halt Verbformen: Ein &#039;&#039;frierender&#039;&#039; Mensch ist halt einer, der  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;friert&#039;&#039;, und ein &#039;&#039;Geadelter&#039;&#039;, nun ja, der wurde &#039;&#039;geadelt&#039;&#039;. Wie  &lt;br /&gt;
groß aber ist die Enttäuschung, wenn man z.B. das Verb zu &#039;&#039;horrend&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
oder zu &#039;&#039;bekloppt&#039;&#039; sucht: Hat man schon mal etwas &#039;&#039;horren&#039;&#039; oder  &lt;br /&gt;
jemanden jemanden &#039;&#039;bekloppen&#039;&#039; sehen? Es scheint sich dabei um  &lt;br /&gt;
Phantomverben zu handeln, die nur in ihrer Gestalt als Partizipien  &lt;br /&gt;
erscheinen. Höchste Zeit, auch den Infinitiven zu diesseitger Gestalt&lt;br /&gt;
zu verhelfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von Partizipien I auf &#039;&#039;-end&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;behen&lt;br /&gt;
:sich schnell bewegen&lt;br /&gt;
;dutzen&lt;br /&gt;
:sich in Zwölfergruppen zusammenscharen&lt;br /&gt;
;eben&lt;br /&gt;
:ganz selbstverständlich und natürlich handeln&lt;br /&gt;
;einschneiden&lt;br /&gt;
:„Die fünfziger Jahre begannen ca. 1947/48. Da gab es den «New Look» von Dior, die Währungsreform in Deutschland und viel anderes, was einschnitt.“ (Max Goldt, &#039;&#039;Teilchenphysik auf Stammtischniveau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
;elen&lt;br /&gt;
:in Armut leben&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Das Waisenmädchen elt so sehr, dass es nicht einmal weiß, woher es morgen sein Brot bekommen soll.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;horren&lt;br /&gt;
:unheimliche Geräusche von sich geben, i.ü.S.a. einfach ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;postwenden&lt;br /&gt;
:umgehend mit einer wie auch immer gearteten Antwort versehen&lt;br /&gt;
;stupen&lt;br /&gt;
:ungeheuer sein&lt;br /&gt;
;tausen&lt;br /&gt;
:in großer Zahl vorhanden sein, sich in großen Mengen sammeln&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Menschen tausen auf dem Volksfest.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von Partizipien I auf &#039;&#039;-ant&#039;&#039; und &#039;&#039;-ent&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abstinieren&lt;br /&gt;
:enthaltsam leben&lt;br /&gt;
;blümerieren&lt;br /&gt;
:geschwindelt kriegen/werden&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039; &#039;&#039;schwindeln&#039;&#039; ist eins der ganz wenigen deutschen Verben, die ein Objekt, aber kein Subjekt verlangen. So kann man statt &amp;amp;bdquo;Mir ist schwindelig&amp;amp;ldquo; auch sagen &amp;amp;bdquo;Mir schwindelt&amp;amp;ldquo; (Dativ) oder wahlweise &amp;amp;bdquo;Mich schwindelt&amp;amp;ldquo; (Akkusativ). Letzteres kann man (nicht im Deutschen, aber im Neutschen) ins Passiv setzen &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Ich werde geschwindelt&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; ersteres ins &amp;amp;bdquo;[http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=120.0 Rezipientenpassiv]&amp;amp;ldquo; &amp;amp;ndash; &amp;amp;bdquo;Ich kriege geschwindelt&amp;amp;ldquo; Das wiederum soll nun gleichbedeutend sein mit &amp;amp;bdquo;Ich blümeriere&amp;amp;ldquo;. Man blümeriert zum Beispiel, wenn man [http://www.watch.impress.co.jp/pc/docs/article/20010222/apple1.jpg diesen Computer] sieht.&lt;br /&gt;
;elegieren&lt;br /&gt;
:stilvoll anziehen&lt;br /&gt;
;galieren&lt;br /&gt;
:sich einer Dame gegenüber zuvorkommend verhalten, sich ritterlich geben&lt;br /&gt;
;larmoyieren&lt;br /&gt;
:auf die Tränendrüse drücken&lt;br /&gt;
;süffisieren&lt;br /&gt;
:Überheblichkeit demonstrieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von Partizipien II ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;abfeimen&lt;br /&gt;
:→ durchtreiben, → verschlagen, → versieren, → wiefen, → witzen &lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Wenn ich ihn noch ein wenig abfeime, wird ein rechter Schurke aus ihm.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;abneigen&lt;br /&gt;
:jemanden gegen etwas oder jemanden abgeneigt machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ihre unterschiedlichen Geschmäcker niegen sie einander ab.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;abspacen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Dieses Handy ist ein wenig 2004, aber wir können es noch abspacen, indem wir ein halbtransparentes Sichtfenster in den Deckel machen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;angebären&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Mutter gebar ihrem Kind eine hohe musikalische Begabung an.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;anweisen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Sein Lungenleiden wies ihn auf ständige ärztliche Betreuung an.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;arten&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ihr Schöpfer artete sie grundgütig.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;bekloppen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Regisseur hatte gute Ideen, aber der Produzent bekloppte den Film völlig.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;beknacken&lt;br /&gt;
;belämmern&lt;br /&gt;
;bescheuern&lt;br /&gt;
;besorgen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ihr Fernbleiben besorgte mich.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;blümen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Den Nachmittag verbrachte sie mit dem Blümen der Tischdecke.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;durchtreiben&lt;br /&gt;
:schläuen, verschlagen, listigen, pfiffigen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Teufel durchtrieb ihn bis zu völligen Durchtriebenheit.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;eignen&lt;br /&gt;
:geeignet machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Sie müssen die Verbform für eine weibliche Person eignen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;finkeln&lt;br /&gt;
:schläuen, durchtreiben, reißen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Die Rätselhefte finkelten ihn ungeheuer.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;harnischen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Er war mit der Beschwerde-E-Mail nicht zufrieden und harnischte sie noch etwas.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;launen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;sitten&lt;br /&gt;
:kultivieren, bilden, wohl erziehen, den Sitten entsprechend formen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Man konnte nichts sagen, ihre Eltern hatten sie wohl gesittet.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verblümen&lt;br /&gt;
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. &#039;&#039;(to) sugarcoat&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ich werde die Situation nicht verblümen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verflixen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Wer hat das siebte Jahr verflixt?&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verfrieren&lt;br /&gt;
:jmdm. Scham und Anstand beibringen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Wen man nicht beizeiten verfriert, der bleibt sein Lebtag unverfroren.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verpeilen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Schon geringe Mengen Haschisch verpeilten sie stets ungeheuer.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verruchen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Junge ist talentiert, aber zu anständig. Wir müssen ihn ein wenig verruchen.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verscheiden&lt;br /&gt;
:unterschiedlich, verschieden machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Ich verschied die beiden Objekte und seitdem sind sie verschieden.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;verschlagen&lt;br /&gt;
:jmdn. arglistig, hinterhältig, heimtückisch machen&lt;br /&gt;
;verschmitzen&lt;br /&gt;
:auf lustige Weise schlau machen&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Du kannst dein Lebtag auf einen verschmessenen Menschen warten, oder du kannst einen nehmen und verschmitzen!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;versieren&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Kenntnis und Erfahrung ausstatten&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Meister, versiere mich in der Kunst des Schwertkampfes!&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;vertracken&lt;br /&gt;
:etw. verkomplizieren&lt;br /&gt;
:&amp;amp;bdquo;Der Schurke hatte sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Fall für die Ermittler zu vertracken.&amp;amp;ldquo;&lt;br /&gt;
;sich verwegen&lt;br /&gt;
:sich frisch zu etwas entschließen&lt;br /&gt;
;vorhanden&lt;br /&gt;
:„Zunächst war kein Kaffee vorhanden, aber dann vorhund Robert welchen.“&lt;br /&gt;
;wiefen&lt;br /&gt;
:jmdn. mit Schläue und allen Tricks ausstatten&lt;br /&gt;
;witzen&lt;br /&gt;
:jmdn. gedankenschnell oder geistreich machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=153.0 horrend stupend] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Entneinungen&amp;diff=4064</id>
		<title>Entneinungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Entneinungen&amp;diff=4064"/>
		<updated>2010-07-27T21:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Manche Wörter mit negativen Vorsilben wie &#039;&#039;a-&#039;&#039;, &#039;&#039;an-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039;, &#039;&#039;ent-&#039;&#039;, &#039;&#039;un-&#039;&#039;, &#039;&#039;in-&#039;&#039;, &#039;&#039;ir-&#039;&#039;, &#039;&#039;de-&#039;&#039; oder &#039;&#039;dis-&#039;&#039; scheinen ihre positiven Gegenstücke verloren zu haben. Wir stellen sie wieder her:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Abolika&lt;br /&gt;
:muskelabbauende Hormone&lt;br /&gt;
;Alphabetismus&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zum Lesen und Schreiben&lt;br /&gt;
;Archie&lt;br /&gt;
:jede Art von Herrschaftsform&lt;br /&gt;
;ausstehlich&lt;br /&gt;
:nett, umgänglich&lt;br /&gt;
;beholfen&lt;br /&gt;
:geschickt&lt;br /&gt;
;bil&lt;br /&gt;
:intelligent&lt;br /&gt;
;Blass&lt;br /&gt;
:Auferlog von Sündenstrafen&lt;br /&gt;
;Counter&lt;br /&gt;
:Supermarkt mit sehr hohen Preisen&lt;br /&gt;
;Dianer&lt;br /&gt;
:Einwanderer nach Amerika&lt;br /&gt;
;digen&lt;br /&gt;
:zuagroast&lt;br /&gt;
;Dikativ&lt;br /&gt;
:grammatischer Modus zum Darstall der Unwirknis (vorzugsweise in fiktionalen, theologischen und philosophischen Texten)&lt;br /&gt;
;disch&lt;br /&gt;
: 1. nicht von der Erde stammend 2. nicht aus Indien stammend&lt;br /&gt;
;Dividuum&lt;br /&gt;
:Mehrfachwesen&lt;br /&gt;
;Diz&lt;br /&gt;
:belanglose Tatsache, unwichtiger Umstand&lt;br /&gt;
;Dustrie&lt;br /&gt;
:Handel&lt;br /&gt;
;entwegt&lt;br /&gt;
:gelegentlich, unbeständig&lt;br /&gt;
;Erration&lt;br /&gt;
:Gleichblieb eines Zustands&lt;br /&gt;
;fam&lt;br /&gt;
:in wohlmeinender Weise aufrichtig und offen&lt;br /&gt;
;fantil&lt;br /&gt;
:reif&lt;br /&gt;
;Ferno&lt;br /&gt;
:Himmel, Paradies&lt;br /&gt;
;Finitiv&lt;br /&gt;
:Zu den Finitiven zählen alle konjugierten Verbformen.&lt;br /&gt;
;Flat&lt;br /&gt;
:nicht abstoßend wirkender bzw. attraktiver Dreck oder Schmutz&lt;br /&gt;
;flätig&lt;br /&gt;
:sich gewählt ausdrückend&lt;br /&gt;
;frarot&lt;br /&gt;
:bezeichnet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Frequenzbereich oder darüber&lt;br /&gt;
;Gar&lt;br /&gt;
:Nicht-Magyare&lt;br /&gt;
;gefähr&lt;br /&gt;
:genau&lt;br /&gt;
;Geheuer&lt;br /&gt;
:kleines, knuffiges, harmloses Wesen&lt;br /&gt;
;gehobelt&lt;br /&gt;
:feinfühlig, kultiviert&lt;br /&gt;
;gemein&lt;br /&gt;
:überhaupt nicht&lt;br /&gt;
;geschlacht&lt;br /&gt;
:zierlich&lt;br /&gt;
;gestüm&lt;br /&gt;
:bedächtig bis verzagt&lt;br /&gt;
;Getüm&lt;br /&gt;
:freundliches Fabelwesen; der Begriff wird auch im übertragenen Sinne verwonden&lt;br /&gt;
;gezogen&lt;br /&gt;
:artig, lieb&lt;br /&gt;
;glophil&lt;br /&gt;
:englandfeindlich&lt;br /&gt;
;ggressiv&lt;br /&gt;
:Streit aus dem Weg gehend&lt;br /&gt;
;Gwer&lt;br /&gt;
:giftige (sub-)tropische Wurzel&lt;br /&gt;
;iform&lt;br /&gt;
:in verschiedenen Gestalten erscheinend, uneinheitlich&lt;br /&gt;
;isieren&lt;br /&gt;
:nicht in Regenbogenfarben schimmern&lt;br /&gt;
;Itation&lt;br /&gt;
:das Original&lt;br /&gt;
;itiieren&lt;br /&gt;
:beenden&lt;br /&gt;
;Iversität&lt;br /&gt;
:Institution zur (un?)systematischen Verdummung&lt;br /&gt;
;iversell&lt;br /&gt;
:eingeschränkt auf bestimmte Bereiche&lt;br /&gt;
;Iversum&lt;br /&gt;
:Teilabschnitt des quantenphysikalischen Multiversums&lt;br /&gt;
;junkt&lt;br /&gt;
:verbunden&lt;br /&gt;
;Jurie&lt;br /&gt;
:Lob; Schmeichelei&lt;br /&gt;
;K&lt;br /&gt;
:nicht-rundes Speichermedium&lt;br /&gt;
;kadent&lt;br /&gt;
:Ausschweifungen abgeneigt, spartanisch&lt;br /&gt;
;Kalkulie&lt;br /&gt;
:Verstehen von rechnerischen und mathematischen Sachverhalten&lt;br /&gt;
;Kant&lt;br /&gt;
:unterste Stimmlage&lt;br /&gt;
;Ke&lt;br /&gt;
:Neuzeit&lt;br /&gt;
;Ko&lt;br /&gt;
:siehe Kothek&lt;br /&gt;
;kontinent:&lt;br /&gt;
:fähig, seine Blasenfunktion zu kontrollieren&lt;br /&gt;
;korieren&lt;br /&gt;
:abschmücken&lt;br /&gt;
;kognito&lt;br /&gt;
:für alle erkennbar&lt;br /&gt;
;Kothek&lt;br /&gt;
:Lokalität mit Tanz- und Musikverbot&lt;br /&gt;
;Kus&lt;br /&gt;
:rundes, flugunfähiges Objekt (auch UNFO genannt)&lt;br /&gt;
;krepant&lt;br /&gt;
:eindeutig&lt;br /&gt;
;kret&lt;br /&gt;
:mitteilsam, tratschlustig&lt;br /&gt;
;kribisch&lt;br /&gt;
:schlampig&lt;br /&gt;
;Kussion&lt;br /&gt;
:Zustand, bei dem eine Gruppe von Menschen über einen Sachverhalt schweigt&lt;br /&gt;
;Lexie&lt;br /&gt;
:Fähigkeit zu lesen&lt;br /&gt;
;mens&lt;br /&gt;
:außerordelnt klein&lt;br /&gt;
;ment&lt;br /&gt;
:geistig fit&lt;br /&gt;
;Menti&lt;br /&gt;
:Bestätigung eines kursierenden Behaupts&lt;br /&gt;
;minent&lt;br /&gt;
:nicht bevorstehend, nicht drohend&lt;br /&gt;
;morph&lt;br /&gt;
:nach strengen Kriterien geformt&lt;br /&gt;
;mun&lt;br /&gt;
:empfänglich für Krankheiten&lt;br /&gt;
;müsant&lt;br /&gt;
:witzlos, langweilig&lt;br /&gt;
;nalog&lt;br /&gt;
:unterschiedlich&lt;br /&gt;
;Ne&lt;br /&gt;
:keine Ordensschwester&lt;br /&gt;
;Neyland&lt;br /&gt;
:Park für intelligente Freizeitbeschäfugt&lt;br /&gt;
;nimalisch&lt;br /&gt;
:nicht tierisch, trieblos&lt;br /&gt;
;nonym&lt;br /&gt;
:namentlich auftretend&lt;br /&gt;
;Onie&lt;br /&gt;
:unverhüllter Spott&lt;br /&gt;
;pathisch&lt;br /&gt;
:zu starken Emotionen neigend&lt;br /&gt;
;Pens&lt;br /&gt;
:Auferlog einer Verpflocht&lt;br /&gt;
;pertinent&lt;br /&gt;
:verschämt; freundlich, zuvorkommend&lt;br /&gt;
;Petus&lt;br /&gt;
:Lethargie, Nicht-Antrieb&lt;br /&gt;
;ponieren&lt;br /&gt;
:keinen Eindruck machen, keine Achtung einflößen&lt;br /&gt;
;posant&lt;br /&gt;
:nicht beeindruckend&lt;br /&gt;
;Pot [poː]&lt;br /&gt;
:Eine Stelle, an welcher nichts angesammelt oder angehäuft werden kann&lt;br /&gt;
;Potheke&lt;br /&gt;
:Depot für biologische Kampfstoffe&lt;br /&gt;
;pressiv&lt;br /&gt;
:gut gelaunt&lt;br /&gt;
;pulsiv&lt;br /&gt;
:behäbig, unspontan&lt;br /&gt;
;putabel&lt;br /&gt;
:unstrittig&lt;br /&gt;
;Quar&lt;br /&gt;
:Verkäufer ausschließlich neuer Bücher&lt;br /&gt;
;Quariat&lt;br /&gt;
:auf neue, ungebrauchte Bücher spezialis georenes Geschäft&lt;br /&gt;
;Ristokrat&lt;br /&gt;
:Proletarier&lt;br /&gt;
;ritieren&lt;br /&gt;
:beruhigen, für Klarheit sorgen&lt;br /&gt;
;S&lt;br /&gt;
:Kurzform zu Sertation&lt;br /&gt;
;Schlitt&lt;br /&gt;
:alles außer Talg&lt;br /&gt;
;Sel&lt;br /&gt;
:Festland&lt;br /&gt;
;sen&lt;br /&gt;
:loben, ermutigen&lt;br /&gt;
;Sertation&lt;br /&gt;
:Abschlussarbeit, welche die Aberkann des Doktortitels nach sich zieht&lt;br /&gt;
;Sident&lt;br /&gt;
:insbesondere im Realsozialismus (un)gebräuchlicher Begriff für den braven, angepassten Bürger&lt;br /&gt;
;Solvent&lt;br /&gt;
:Schulabgänger ohne Abschluss&lt;br /&gt;
;sonant&lt;br /&gt;
:wohlklingend&lt;br /&gt;
;Spektor&lt;br /&gt;
:Vertuscher&lt;br /&gt;
;Spermie&lt;br /&gt;
:Verteidugs einer Eizelle gegen zwei Spermien&lt;br /&gt;
;spiriert sein&lt;br /&gt;
:keine Ideen haben&lt;br /&gt;
;Spot [spoːt]&lt;br /&gt;
:weiser, gütiger Herrscher&lt;br /&gt;
;stinent&lt;br /&gt;
:nicht enthaltsam, alkoholischen Getränken zuneigend&lt;br /&gt;
;Stinkt&lt;br /&gt;
:unsicheres, schwammiges Gefühl&lt;br /&gt;
;Stitution&lt;br /&gt;
:lockere Organisationsform&lt;br /&gt;
;strakt&lt;br /&gt;
:figürlich&lt;br /&gt;
;strus&lt;br /&gt;
:klar, leicht verständlich&lt;br /&gt;
;Sulaner&lt;br /&gt;
:Festlandbewohner&lt;br /&gt;
;surd&lt;br /&gt;
:sinnvoll, einleuchtend&lt;br /&gt;
;sult&lt;br /&gt;
:plötzlicher Verlust eines zerebralen Defizits&lt;br /&gt;
;Szendent&lt;br /&gt;
:Nachkomme (Gegenteil von &#039;&#039;Aszendent&#039;&#039;); Vorfahre (Gegenteil von &#039;&#039;Deszendent&#039;&#039;); allgemein: in gerader Linie Verwandter&lt;br /&gt;
;takt&lt;br /&gt;
:beschädigt, nicht funktionsfähig&lt;br /&gt;
;Tanz&lt;br /&gt;
:Nähe&lt;br /&gt;
;tanzieren&lt;br /&gt;
:annähern, aufholen&lt;br /&gt;
;teger&lt;br /&gt;
:unredlich, makelbehaftet&lt;br /&gt;
;Tellekt&lt;br /&gt;
:Stumpfsinn&lt;br /&gt;
;teressant&lt;br /&gt;
:belanglos, egal&lt;br /&gt;
;Terpol&lt;br /&gt;
:grenzüberschreitende Verbrecherorganisation&lt;br /&gt;
;tersagen&lt;br /&gt;
:erlauben&lt;br /&gt;
;terwürfig&lt;br /&gt;
:herrschsüchtig&lt;br /&gt;
;Tifada&lt;br /&gt;
:Frieden zwischen Palästina und Israel&lt;br /&gt;
;Tichon&lt;br /&gt;
:aus Hexameter oder Pentameter bestehender Vers&lt;br /&gt;
;tillieren&lt;br /&gt;
:einer Flüssik Stoffe (hauptsalch Drecke) zusetzen&lt;br /&gt;
;tim&lt;br /&gt;
:offenkundig; fremd, unpersönlich; prüde&lt;br /&gt;
;tinguieren&lt;br /&gt;
:gleichmachen&lt;br /&gt;
;Trikt&lt;br /&gt;
:offene Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
;tuitiv&lt;br /&gt;
:von vorne bis hinten geplant&lt;br /&gt;
;tus&lt;br /&gt;
:außen, auswendig&lt;br /&gt;
;Valide&lt;br /&gt;
:unversohrene Person&lt;br /&gt;
;Ventar&lt;br /&gt;
:Gesamtheit der Dinge, die nicht vorhanden sind&lt;br /&gt;
;Ventur&lt;br /&gt;
:Erstellung von Einkaufslisten&lt;br /&gt;
;verfroren&lt;br /&gt;
:taktvoll, sensibel&lt;br /&gt;
;verglimpfen&lt;br /&gt;
:lobpreisen, öffentlich rühmen&lt;br /&gt;
;vers&lt;br /&gt;
:richtigherum&lt;br /&gt;
;wirsch&lt;br /&gt;
:entgegenkommend, hilfsbereit, freundlich&lt;br /&gt;
;Zest&lt;br /&gt;
:Sex mit nicht Blutsverwandten&lt;br /&gt;
;Ziplin&lt;br /&gt;
:Zügellus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://verben.texttheater.de/forum/index.php?topic=40.0 Antonyme] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.oberlehrer.org/puw.html Positive Un-Wörter] der Oberlehrer&lt;br /&gt;
* [[Antonyme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4061</id>
		<title>Der Stork der Substantive</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4061"/>
		<updated>2010-07-27T17:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: /* Verben mit Diphtong am Stammende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am Anfang standen zahllose Substantive wie &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindeutigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Fähigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzügigkeit&#039;&#039; oder gar &#039;&#039; Vollständigkeit&#039;&#039; - allesamt aus Adjektiven auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; gebolden und allesamt klobig, dittologisch und alles andere als Zeichen einer starken Sprache, lässt doch schon die ständige Nachsilbe &#039;&#039; -ig&#039;&#039; eine bereits bestehende Ableitung vermuten, von der man dann nicht mit einer zweiten Nachsilbe noch einmal ableiten will. Zwar findet man die dahinter stehenden Substantive wie &#039;&#039;Mud&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindaut&#039;&#039;, &#039;&#039;Fah&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzug&#039;&#039; oder &#039;&#039; Vollstand&#039;&#039; nicht im Wörterbuch - doch hier heißt es Tatsachen schaffen und Substantive aus Adjektiven rückzüchten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen uns zahlreiche weitere unerwunsche Endungen auf und „starke“ Methoden ein, aus Verben, Substantiven, Adjektiven und anderen Stämmen neue Substantive zu bilden. Hier sind sie, nun in größtmöglicher &amp;lt;strike&amp;gt;Übersichtlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt; Übersilcht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Adjektiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Substantive bezeichnen jeweils die Eigenschaft, die das zugrunde liegende Adjektiv benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Adjektiven, die auf -ig enden, wird dieses gestrichen, und davor abgelautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fähig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fah&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fähigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heilig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hiel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Heiligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lebendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Leband&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lebendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| müde&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Müdigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| üppig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Upp&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Üppigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;müde&#039;&#039; endet zwar nicht auf &#039;&#039;-ig&#039;&#039;, doch die gängige Substantivur &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039; tut so. Warum nicht auch unsere starke Substantivur?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht schon, wie viel kürzer, stärker und schöner die so erzugenen Substantive im Vergleich mit den bisher üblichen sind. Die Methode ist jedoch kein Allheilmittel, schließlich ist das Ablauten bei Vokalen wie &#039;&#039;o&#039;&#039; oder &#039;&#039;u&#039;&#039; nicht immer so schön möglich, und litte man &#039;&#039;Fund&#039;&#039; von &#039;&#039;findig&#039;&#039; ab, gäbe es Verwechslungen, ein Fund ist schließlich nicht dasselbe wie Findigkeit. Dafür gibt es eine Variante mit Fremdworttouch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bullig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bullik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bulligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Die Wissenschaft von der Bullik ist die Bullistik.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| findig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Findik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Findigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fund&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kundig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kundik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kundigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rostig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rostik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rostigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wendik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wand&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-lich&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-ich&#039;&#039; wird gestrichen, das &#039;&#039;-l&#039;&#039; darf bleiben. Spricht es sich jedoch am Wortende nicht gut aus, wird es an eine passende Stelle im Wortinneren verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bedrohlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bedraul&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bedrohlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gemütlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gemult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Gemütlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hässlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hässlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| herrlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Harrl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Herrlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plötzlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ploltz&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Plötzlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Eine andere Mögnis: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt man Wert darauf, verstanden zu werden, kann man -lich auch ganz streichen und statt dessen -nis anhängen. Die entstehenden Substantive sind immer noch kürzer und knackiger als sonst üblich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| höflich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Höfnis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Höflichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ritterlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ritternis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ritterlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zögerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zögernis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zögerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Option kann man auch wie unter 1.1.1.2 die Endsilbe &#039;&#039;-ik&#039;&#039; wählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| erklärlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Erklärlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erklärlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| königlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Königlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Königlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lächerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lächerlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lächerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;r&#039;&#039;-Verschub, Ablaut und End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endsilbe wird durch ein einfaches &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; ersotzen, das charakteristische &#039;&#039;r&#039;&#039; jedoch muss bleiben. Es findet irgendwo weiter vorne Asyl. Wo’s passt, wird ab- oder auch umgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lecker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lärcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Leckerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| locker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lörcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lockerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| munter&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mürnte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Munterkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schüchtern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Schürchte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Schüchternheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sicher&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sarche&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sicherheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-an&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ei! =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erschafft starke Substantivierung einen poetischen, mittelalterlichen Klang. Und es ist noch nicht einmal aufwändig – einfach ein &#039;&#039;-ei&#039;&#039; anhängen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| montan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Montanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Montanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spontan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spontanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Spontaneität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urban&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Urbanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Urbanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-abel&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;l&#039;&#039;-Verschub und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachsilben &#039;&#039;-abel&#039;&#039; und &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; sind wichtig, weil sie semantisch hoch geladen sind: Sie bedeuten Möglichkeit oder Empfänglichkeit. Eine umständliche Erweiterung auf &#039;&#039;-ilität&#039;&#039; zur Substantivierung ist nicht jedoch erforderlich. Es reicht, das &#039;&#039;b&#039;&#039; zu erhalten, das &#039;&#039;l&#039;&#039; an eine Stelle guter Aussprechbarkeit zu verschieben und abzulauten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzeptabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akzeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| praktikabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Praktikulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Praktikabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompatibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kompatalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kompatibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| penibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Penalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Penibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| suszeptibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Suszeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Suszeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Adjektive mit lateinischen Wurzeln ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut – und sonst gar nichts... =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anonym&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Anonum&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anonymität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| banal&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Banil&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Banalität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legitim&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Legitam&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legitimität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| morbid&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Morbud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Morbidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seriös&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Serios&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seriosität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-bar&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-bar&#039;&#039; ist die deutsche Antwort auf das lateinische &#039;&#039;-abel/-ibel&#039;&#039; und drückt die Möglichkeit oder Empfänglichkeit aus. Zum Beispiel heißt die Möglichkeit, Stühle zu stapeln, bisher die &#039;&#039; Stapelbarkeit&#039;&#039; dieser Stühle, und die Empfänglichkeit irgendwovon für Reize, heißt &#039;&#039;Reizbarkeit&#039;&#039;. Dieses &#039;&#039; -barkeit&#039;&#039; ist ein bisserl lang – &#039;&#039;-bark&#039;&#039; oder alternativ &#039;&#039;-bur&#039;&#039; tut es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bark&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hörbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hörbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hörbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| paraphrasierbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Paraphrasierbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Paraphrasierbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stapelbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Stapelbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stapelbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bur&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fassbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fassbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fassbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reizbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Reizbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reizbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unanfechtbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unanfechtbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Unanfechtbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere deutsche Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut + End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endet das Adjektiv auf &#039;&#039;-en&#039;&#039;, fällt diese Nachsilbe flach. Nach optionaler Ab-, Um- oder Rückumlautung tritt die Endsilbe &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| böse&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bose&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bosheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dumm&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dümme&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dummheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fein&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fiene&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Feinheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frech&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Frache&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Frechheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| selten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Salte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seltenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut ohne Nachsilbe =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Nachsilbe geht’s manchmal auch sehr schön, die entstehenden Substantive sind dann maskulin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| befangen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Befang&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Befangenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| benommen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Benömm&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Benommenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| exakt&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exukt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Exaktheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krank&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Krunk&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krankheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steif&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stief&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steifheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lateinische Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;-t&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinische Adjektive auf &#039;&#039;-ivus&#039;&#039;, &#039;&#039;-icus&#039;&#039;, &#039;&#039;-ilis&#039;&#039;, &#039;&#039;-idus&#039;&#039; etc. zeugen oft deutsche Adjektive auf &#039;&#039;-isch&#039;&#039;, lateinische Substantive auf &#039;&#039;-itas&#039;&#039; und diese wiederum deutsche Substantive auf &#039;&#039;-ität&#039;&#039;. Auch gegen diese langweilige schwächliche Endung muss etwas unternommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rigidus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ragut&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rigidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| volatilis&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Volutult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Volatilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festivus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fastuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festitivität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| electricus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Elaktrutzt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Elektrizität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Verben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Handelnde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Missionar&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;missioniert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Pulsar&#039;&#039; etwas, das &#039;&#039;pulsiert&#039;&#039;. Leider nutzen bisher viel zu wenige Verben diese Ableitungsmöglichkeit, um Substantive zur Bezinch dessen zu bilden, der das vom Verb Beschriebene tut. Dehnen wir das Muster aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| gelieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gelar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Gelierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rasieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rasar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Rasierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Zierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestehende &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Substantive kann man auf bislang unbekannte Verben zurückführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Bibliothekar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bibliothekieren&lt;br /&gt;
| Bücher ordnen, katalogisieren, buchen und für RUHE sorgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karin&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kieren&lt;br /&gt;
| was auch immer eine Karin tut...?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Vikar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| vikieren&lt;br /&gt;
| sich praktisch auf den Pfarrberuf vorbereiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-eur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Kontrolleur&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;kontrolliert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Chauffeur&#039;&#039; jemand, der &#039;&#039;chauffiert&#039;&#039;. Auch diese Möglichkeit der Ableitung birgt noch ungenotzenes Potenzial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hofieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hofeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hofierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fixieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fixeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Fixierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verleur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Verlierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit auch gekloren ist, was der Name der 80er-Jahre-Band &#039;&#039;Freur&#039;&#039; bedeutet. Auch hier funktioniert die umgekohrene Rucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Franktireur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| franktirieren&lt;br /&gt;
| sich zu Freikorps zusammenschließen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Ingenieur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ingenieren&lt;br /&gt;
| technisch entwickeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Redakteur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| redaktieren&lt;br /&gt;
| redaktionell arbeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ist&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollstand halber sei auch sie noch erwohnen und zum Reprodukt empfohlen: So wie der, der &#039;&#039;komponiert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Komponist&#039;&#039; ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| exerzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exerzist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Exerzierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Frist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Frierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Terminist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Terminator&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryquärz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Kriminalist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kriminalieren&lt;br /&gt;
| Fälle knacken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Prokurist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| prokurieren&lt;br /&gt;
| umfassende Vollmachten ausüben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Sadist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| sadieren&lt;br /&gt;
| quälen und sich daran erfreuen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endungen &#039;&#039;-ator&#039;&#039; und &#039;&#039;-itor&#039;&#039; lassen wir hier unter den Tisch fallen, da sie zweisilbig sind und es uns hier ja auch um den Verkurz geht. Sollen halt die &#039;&#039;Terminatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Terministen&#039;&#039; und die &#039;&#039;Indikatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Indikaren&#039;&#039; werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-auen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umlaut nach dem Muster &#039;&#039;brauen&#039;&#039; → &#039;&#039;Bräu&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bäu&lt;br /&gt;
| Bauherr, Architekt oder Polier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Häu&lt;br /&gt;
| entsprechend &#039;&#039;Bildhäu&#039;&#039;, &#039;&#039;Fleischhäu&#039;&#039; usw.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schäu&lt;br /&gt;
| Der Schäu im Unterholz verlor seine Scheu und wug sich näher an die sich unbeobachtet Wähnenden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der weiblichen Form ergeben sich schöne Triphthongoide: &#039;&#039;Bäuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Häuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Schäuin&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der &#039;&#039;geht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Gänger&#039;&#039;. Etwas, das &#039;&#039;steht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Ständer&#039;&#039;. Ein Muster, das auf weitere Verben und auch direkt auf weibliche ausführende Personen ausgewitten zu werden verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Dränder, die Drande&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Dreher, die Dreherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beämber, die Beambe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blämber, die Blambe&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mämber, die Mambe&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Die Mambe griff sich den Rasenmämber und erfüllte beider Bestimmung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spämber, die Spambe&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Späher, die Späherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Werkzeug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via Adolf Josef Storfer (&#039;&#039;Im Dickicht der Sprache&#039;&#039;, ersch. 1935) und Karsten Fleischer ([http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635;start=0 Verbzeuge]) erfuhren wir von einem Ableitungsmuster, das, grob gesprochen, aus Tätigkeiten die dazu nützlichen Werkzeuge macht. Zum Beispiel &#039;&#039;decken → der Deckel&#039;&#039;, &#039;&#039;nähen → die Nadel&#039;&#039;, &#039;&#039;stampfen → der Stempel&#039;&#039;. Und da die GSV jedes alte Ableitungsmuster wieder befruchtet, das nicht bei Drei auf den Bäumen ist (das war jetzt etwas übertrieben, aber Sie wissen schon)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| abbiegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abbügel&lt;br /&gt;
| So ähnlich wie ein Lenker, aber nur dazu geeignet, wirklich abzubiegen. Zum Ausweichen nicht geeignet. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abhängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhenkel&lt;br /&gt;
| 1. äußere Umstände, die Antriebslosigkeit verursachen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2. Hängematte, Bierflasche, Popcorn oder was man sonst so zum Abhängen braucht &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abheben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhebel&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;physikal.:&#039;&#039; Brennstoff etc. &#039;&#039;psycholog.:&#039;&#039; Ereignis, das einen in einen vollkommen anderen Gemütszustand überführt etc. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ableiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ablittel&lt;br /&gt;
| Auf dieser Seite haben wir viele Ablittel und Beispiele zusammengestellt. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anickel&lt;br /&gt;
| der Stein des Anstoßes &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| antreiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Antriebel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Motor&amp;lt;/strike&amp;gt; &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ausklingen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ausklingel&lt;br /&gt;
| z.B. der Gong nach der zwanzigminütigen Theaterpause &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dichten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Duchtel&lt;br /&gt;
| Stift, Papier, Reimlexikon sind bekannte Duchteln &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drenkel&lt;br /&gt;
| ein Mensch, der einen beeinflussen will &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Druchtel&lt;br /&gt;
| die Drehbank &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entdecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Entdeckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Metalldetektor, um bei der Lösung von Kriminalfällen die Tatwaffen ausfindig zu machen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kiesen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Küsel&lt;br /&gt;
| Etwas, mit dessen Hilfe man eine Wahl trifft. Zum Beispiel soll in Schillers Ballade &#039;&#039;Der Taucher&#039;&#039; ein goldener Becher als Küsel dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kriegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Krügel&lt;br /&gt;
| der Gegenstand, Kniff o.Ä., mit dem man letztendlich an etwas oder jemanden herankommt&amp;lt;br /&amp;gt; Dieb: Die Bekanntschaft mit dem Museumswärter war mein Krügel für den Diamanten. Der wiederum war mein Krügel für meine angebetete Betty.&amp;lt;br /&amp;gt; Ermittlerin: Die rote Feder, die Sie dummerweise hinterlassen haben, war mein Krügel für Sie. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Leckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Steckerleis &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Littel&lt;br /&gt;
| Kupferdraht ist ein guter Littel. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mampfen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mempel&lt;br /&gt;
| Kauhilfswerkzeug &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nerven&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nerbel&lt;br /&gt;
| Melodicae und Ratschen von McDonald&#039;s sind hervorragende Nerbel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plagen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plegel&lt;br /&gt;
| Heuschrecken, Katapulte, aufblasbare Baseballkeulen, Blockflöten...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schmeckel&lt;br /&gt;
| Die Suppe ist fade, es bedarf noch eines Schmeckels wie Salz, Curry oder Tabasco.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneiden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schnittel&lt;br /&gt;
| Oberbegriff für Messer und Scheren &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| siegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sügel&lt;br /&gt;
| der entscheidende Schachzug, der zum Matt des Gegners führt &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| singen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Singel&lt;br /&gt;
| etwas, was einen zum singen bringt oder was man zum singen benötigt, also zB eine Pistole auf der Brust oder ein voller Hals oder ein Badezimmer &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spadel&lt;br /&gt;
| ein Fernglas, Nachtsichtgerät o.Ä. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfechten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verfuchtel&lt;br /&gt;
| eine Art Anwalt, um seine Meinung verteidigen zu können &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergreifen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergriffel&lt;br /&gt;
| derjenige Gegenstand, dessen Er-, Be- oder Antastung eventuell zu einer Anklage führt (worauf man dann eine Verfuchtel benötigt) &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| züchten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zuchtel&lt;br /&gt;
| Zuchtsau (tatsächlich belegt) &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A propos Züchten: Manch ein Substantiv kann man zum Werkzeug erklären und die entsprechende Tätigkeit rückzüchten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Insel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| insen&lt;br /&gt;
| sich in Abgeschiedenheit erholen &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Kabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kaben&lt;br /&gt;
| (zwei Geräte) verbinden &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Knebel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kneben&lt;br /&gt;
| schweigen machen &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ort ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-itzen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gleichen Ableitungsmuster (Auflaut, ggf. ggf. (sic!) von Verbkonjugationen inspirorene Konsonantenwechsel, &#039;&#039;-el&#039;&#039;-Endung) kann man vorgehen, um die Orte, an denen die jeweiligen Tätigkeiten stattfinden, zu bezeichnen. Vorbild ist der &#039;&#039;Sessel&#039;&#039;, der Ort, an dem man &#039;&#039;sitzt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| blitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blessel&lt;br /&gt;
| Fotostudio oder Verkehrskontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schwessel&lt;br /&gt;
| z.B. die Sauna&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhessel&lt;br /&gt;
| wahlweise ein Topf, Teekesselchen, Wasserkocher oder eine Mikrowelle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersherum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Nessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| nitzen&lt;br /&gt;
| sich in die Nesseln gesotzen haben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Fessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| fitzen&lt;br /&gt;
| Ich habe ihn gesehen, er fitzt am Stuhl!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Kessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kitzen&lt;br /&gt;
| Ich wollte schon immer mal wissen, wo die kleinen Rehe herkommen &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Handlung (oder das Resultat...) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu eine kurze Erläuterung: Ein Substantiv wie &#039;&#039;Publikation&#039;&#039; kann sowohl den Akt, zu publizieren, als auch das Ergebnis dieser Handlung, also z.B. einen gedruckten Artikel, meinen. Auch bei deutschstämmigen Wörtern wie &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039; verschwimmen die Grenzen. Man kann hier noch so sehr auf der Handlung beharren, Lebensmittelhersteller drucken trotzdem &#039;&#039;Frischkäsezubereitung&#039;&#039; als Inhaltsangabe auf Plastiktöpfchen. Weiter unten erproben wir eindeutigere Methoden des Resultatskennzinches, aber einstweilen muss man Resultate auch hier vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ulieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ül&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorbild des &#039;&#039;Kalküls&#039;&#039; und des schweizerischen &#039;&#039;Gratüls&#039;&#039; (Gratulation) bilden wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akkumulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akkumül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akkumulation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| formulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Formül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Formulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ondulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Ondül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ondulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reine Stammmodifikationen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang werden Verben wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;diskut&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;fung&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;gener&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; zu Substantiven wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Diskuss&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Funkt&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Generat&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; abgelitten. Die fetten Teile lenken das Augenmerk auf die herrlichen Stammmodifikationen, die das Lateinische uns hinterlassen hat. Allein das immer gleiche &#039;&#039;-ion&#039;&#039; hintendran stört ein wenig – lassen wir es einfach weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| diskutieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Diskuss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskussion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fungieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Funkt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Funktion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| generieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Generat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Generation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leg&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| Ø&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Ion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere schöne Möglichkeit, die bei einzelnen Ableitungen wie &#039;&#039;gravieren → Gravur&#039;&#039; schon vorkommt und ausgedehnt gehört, ist die Substantivendung &#039;&#039;-ur&#039;&#039;. Davor kann in Einzelfällen abgelautet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| brüskieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bruskur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Brüskierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halbieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Halbierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Terminur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Terminierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ost/-ust&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoller und drastischer als &#039;&#039;Frur&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlur&#039;&#039; klingen &#039;&#039;Frost&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlust&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;! Weshalb sich unsere Sprache bei den &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben &#039;&#039;frieren&#039;&#039; und &#039;&#039;verlieren&#039;&#039; (ha ha) auch dafür entschieden hat. Tun wir es ihr gleich, wenn wir der Handlung oder dem Resultat mehr Nachdruck verleihen wollen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Malträtost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Malträtierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| markieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Markost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Markierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| musizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Musizust&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Muszieren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut, Lautverschiebung und Recessus narrativus =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Endung wird ab- und aufgelautet, tüchtig und mit Bedacht, schon mit Blick auf das Endergebnis. Im zweiten Schritt holt das gestutzte Fremdwort nämlich die Althochdeutsche Lautverschiebung nach, so weit es den Konsonantismus betrifft. Das entstehende Wort soll möglichst, wie ein chinesischer Charakter und natürlich viele deutsche Wörter, auf eine kleine Geschichte weisen, die mit der Wortbedeutung zu tun hat, der Anklang eines Sinnes, sozusagen. So schrieb Berthold Janecek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regel greift hauptsächlich, aber nicht ausschließlich bei Verben auf &#039;&#039;-izieren&#039;&#039;. Hier ist im ersten Schritt die lateinische Stammmodifikation zu beachten, das &#039;&#039;z&#039;&#039; verwandelt sich zum &#039;&#039;k&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
amplifizieren → Implaufeik → Impflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Amplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Bei einer Impfung wird die Bildung von Antikörpern angerogen, die Immunisierung wird erwiertten; dies oft gewissermaßen im Laufschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fabrizieren → Febreik → Feppreich &amp;lt;strike&amp;gt;Fabrikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Fabriken sind reich an raschen Arbeitsschritten. Fepp! – und etwas kann fertig sein; geringer Wert durchaus assoziierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
falsifizieren → Felsaufeik → Felsaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Falsifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Fels zerstört eine Eiche wie eine Falsifikation eine fehlerhafte oder falsche Hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fortifizieren → Fiertaufeik → Vierzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Fortifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine (mittelalterliche) Befestigung mit vier oder gar vierzig Türmen, Toren aus Eichenholz und der Gefahr für Belagerer, im Wassergraben zu ersaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gratifizieren → Gretaufeik → Krätzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Gratifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Neider: Diese Krätze strotzt vor Sonderzuwendungen. Er/Sie demonstriert seinen/ihren Luxus, Schmuck, teure Kleider, ist quasi, wie ein heiliger Baum der Heiden, über und über von Opfergaben behangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
honorifizieren → Honieraufeik → Honieraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Hönieraufeiche&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Von Seiten der Neider: Er/sie wird mit Ehren geradezu bestrichen - mußte drum nie raufen. Honig wird auf ihn/sie geschmorben. Arrogant steht er/sie da, zwischen uns armen Sträuchern und Bäumchen, wie eine hohe Eiche. Doch der Blitz soll ihn/sie treffen! - Im Plural ist das, in der Regel zwecklose, Höhnen zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
identifizieren → Utantaufeik → Utansaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Identifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine Zoologin, zu denken ist etwa an Biruté Galdikas, die bedeutendste Orangutologin der Welt, durchforscht Borneo. Sie sieht Tiere auf einem Baum. N.B.: Die Gattung Quercus gibt es auf Borneo tatsächlich.&amp;lt;br /&amp;gt; Zoologin: Ich sehe Orang-Utans auf Eiche!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indizieren → Aundeik → Aunteich &amp;lt;strike&amp;gt;Indikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Hinweis auf eine (nun ein Öko-Modewort:) intakte Au: ein Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommunizieren → Kommaneik → Kommaneich &amp;lt;strike&amp;gt;Kommunikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wichtig bei der Kommunikation ist, daß Worte auch ankommen und erfassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komplizieren → Kämpleik → Kämpfleich &amp;lt;strike&amp;gt;Komplikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Was ist bei Kämpfen besonders schlimm?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Nun, was denn?&amp;lt;br /&amp;gt; A: Wenn es Tote gibt, gelub’ner Sohn. / Das ist ein Kämpfleich / eine Komplikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konjugieren → Kenjogut → Kennjokus &amp;lt;strike&amp;gt;Konjugation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Meist gibt es jemanden, der den Spaß hinter einer neu entwulckenen GSV-Konjugation versteht: „Ich kenn’ den Jux!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mystifizieren → Mustaufeik → Muhstaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Mystifikation&amp;lt;/strike&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zenschüler (ehemaliger Zögling eines katholischen Gymnasiums): Meister, kann auch eine Kuh die Buddhaschaft erlangen?&amp;lt;br /&amp;gt; Zenmeister: Muh! Muh!&amp;lt;br /&amp;gt; Zs: Die Muhs taufe ich!&amp;lt;br /&amp;gt; Zm: Das war ein Muhstaufeich - eine Mystifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
publizieren → Pablik → Pfappleich (Pl.: Pfäppleiche) &amp;lt;strike&amp;gt;Publikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Pfäppleiche kommen oft – pfapp! – schnell heraus und werden bestonen. Sehr bald aber sind sie überhulen, eine Leiche eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
purifizieren → Paraufeik → Pfarraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zeit einer Missionierung. Ein Pfarrer versucht zu reinigen, indem er mit einer Dryade oder sonst einer Baumgottheit (Eiche) rauft - dabei vielleicht sogar die heilige Eiche besteigt. Vom Fällen des Baumes sagt uns das Wort erfreulicherweise nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative von Karsten:&amp;lt;br /&amp;gt; purifizieren → Puirufeik → Pfuirufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;„Pfui!“, rufe ich, „Das gehört berienegen, purifizoren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ramifizieren → Rommaufeik → Rommaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Ramifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zu Romm- keine Asso. „Auf Eich“ jedoch deutet hier natürlich auf die Lage von Verzweigungen: auf einem Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
simplifizieren → Sumplaufeik → Sumpflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Simplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Wie gelangst du durch den Sumpf dieses Problems?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Durch diesen SUMPF LAUFE ICH!&amp;lt;br /&amp;gt; A: Du armer Narr, / du sugst es schon. / Das ist ein Sumpflaufeich / – eine Simplifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stagnieren → Stegnet → Stecknetz &amp;lt;strike&amp;gt;Stagnation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Wirtschaft stagniert, bald steckt sie fest in ihrem eigenem Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verifizieren → Vierufeik → Vierufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Verifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wenn viere nach Abmessungen des gleichen Gegenstandes das gleiche Ergebnis ausrufen, dann ist das ein großer Schritt zu einer Eichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -igen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;g-&#039;&#039;Verschub =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-i-&#039;&#039; und natürlich die Infinitivendung &#039;&#039;-en&#039;&#039; fallen weg, davor wird abgelautet, das übrige &#039;&#039;-g-&#039;&#039; wird an eine passende Stelle verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belustigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belogst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belustigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| demütigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Demugt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demütigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fagst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steinigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sting&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steinigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergewaltigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergewulgt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergewaltigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-men&#039;&#039;, &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man an dieser Stelle einfach mal festhalten: Unsere Ahnen hatten wirklich gute Ideen für die Ablitte von Substantiven aus Verben. Endete der Stamm auf &#039;&#039;-m-&#039;&#039;, lösten sie diesen bilabialen Nasallaut in seine Merkmale auf. Das abgesenkte Gaumensegel übernahm ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039;, die Lippenartikulation ein &#039;&#039;-f-&#039;&#039;. Um das Konsonantencluster nicht unnötig kurz zu machen, schloss man sodann das frisch geschaffene Substantiv mit einem stabilen &#039;&#039;-t&#039;&#039; ab. Davor wurde meist zu &#039;&#039;-u-&#039;&#039; „brachialabgelauten“. So entstand aus &#039;&#039;ankommen&#039;&#039; &#039;&#039;Ankunft&#039;&#039;, aus &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039; und aus &#039;&#039;ziemen&#039;&#039; &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;. Warum dieses Muster außer Gebrauch geriet? Tja, hm. Auf jeden Fall gehört es wiederbelebt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| aufbäumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Aufbunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Aufbäumen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bequemen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bequunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Bequemen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dämmern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Durnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dämmerung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krümmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Krunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krümmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sulnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sammlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verstummen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verstunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verstummen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wärmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wurnft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wärmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Klar, nichts geht bei der GSV ohne die Möglichkeit der Konsonantenverschiebung. So kommen Verben auf &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; in denselben Genuss wie die auf schlichtes &#039;&#039;-men&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu vorhandenen &#039;&#039;-unft&#039;&#039;-Substantiven gehörenden &#039;&#039;-men&#039;&#039;-Verben &amp;amp;ndash; &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039;, &#039;&#039;zähmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;... &amp;amp;ndash; sind in der Regel vorhanden, das folgende allerdings war seit dem Althochdeutschen (dort als &#039;&#039;breman&#039;&#039;) aus der Mode geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Brunft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bremen&lt;br /&gt;
| brummen, balzen&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-nen&#039;&#039;, &#039;&#039;-neln&#039;&#039; und &#039;&#039;-nern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das funktioniert ganz ähnlich, nur dass wir hier im Verb statt eines &#039;&#039;-m-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039; haben und im Substantiv statt eines &#039;&#039;-f-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-s-&#039;&#039;. Historische Vorbilder sind z.B. &#039;&#039;können → die Kunst&#039;&#039;, &#039;&#039;brennen → die Brunst&#039;&#039; und &#039;&#039;gönnen → die Gunst&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ahnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ahnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ähneln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ulnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ähnlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entlehnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Entlunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entlehnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dienern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dirnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der „Diener“&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Runst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Rennen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Trunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Trennung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| übermannen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Übermunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Übermannung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eröffnen sich Rückzucht-Mölge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Dunst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| dennen&lt;br /&gt;
| stieben, wirbeln, schütten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Gespenst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| spennen&lt;br /&gt;
| herumgeistern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Wanst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| wannen&lt;br /&gt;
| an Gewicht zulegen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-len&#039;&#039; und &#039;&#039;-lern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-lst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie &#039;&#039;wellen → der Wulst&#039;&#039; und &#039;&#039;schwellen → der Schwulst&#039;&#039; belegen, funktioniert es auch mit &#039;&#039;-l-&#039;&#039;, wobei plötzlich alles nicht mehr feminin, sondern maskulin ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ballen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Balst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ballung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erhellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kullern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Kurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Kullern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lallen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Lulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Lallen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schillern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Schillern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stelst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tollen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Tulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Tollen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-rst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dito für &#039;&#039;-r-&#039;&#039;, nach dem Vorbild von &#039;&#039;dörren → der Durst&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| harren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Harren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plärren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Plärren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Scharren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sperren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sperrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retour, vom Substantiv zum Verb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Fürst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ferren&lt;br /&gt;
| vorstehen, regieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Horst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| herren&lt;br /&gt;
| flechten, (Nest) bauen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Wurst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| werren&lt;br /&gt;
| Wurst herstellen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ben&#039;&#039; und &#039;&#039;-beln&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier noch einmal ungefähr das gleiche wie bei 2.3.3-2.3.6, mit einem etwas schmaleren Konsonantismus: Verben mit Stamm auf &#039;&#039;-b-&#039;&#039; erhalten statt dieses &#039;&#039;-b-&#039;&#039; zwecks Substantivur ein einfaches &#039;&#039;-ft&#039;&#039;, so in freier Natur zu beobachten bei &#039;&#039;graben → Gruft&#039;&#039;, &#039;&#039;haben → Haft&#039;&#039; oder &#039;&#039;schreiben → Schrift&#039;&#039;. Hier im Labor zeitigt das Muster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Buft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Beben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bestuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bestäubung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dribbeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Drilft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Dribbeln&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glauben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gluft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Glauben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rift&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reibung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann man sich auch neue Verben schaffen nach der Nomen Bild, wie Amelie es so schön ausdrock:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Duft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| daben&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;duften&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Kraft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kraben&lt;br /&gt;
| kräftig sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Saft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| saben&lt;br /&gt;
| im Saft stehen (daher das bekannte Sprichwort &#039;&#039;er säbt und kräbt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-cht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; bilden ihre Substantive bisweilen, aber bislang noch zu selten, auf &#039;&#039;-cht&#039;&#039;, wie etwa die &#039;&#039;Wacht&#039;&#039; (von &#039;&#039;wachen&#039;&#039;). So nun auch, bisweilen ist&#039;s mit Auflaut schöner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lachen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Pucht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verben &#039;&#039;stehen&#039;&#039; und &#039;&#039;gehen&#039;&#039; haben die [[Die kaudale Konsonanten kreierende Konjugation|kaudale Konsonanten kreierende Konjugation]] inspiroren, weil sie in der Vergangenheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;, &#039;&#039;gi&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; &amp;amp;ndash; Konsonanten einfügen, deren Artikulationsort dem Anlaut des Verbstamms entspricht. Nun gilt das ja genau so für die Substantivust: Es gibt den festen &#039;&#039;Sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; und den steten &#039;&#039;Ga&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;. Warum dann nicht auch diese Nomina:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beamb&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Drehung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Greng&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hahnenschrei&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Nähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht zu verwechseln mit der auch sehr schön hergelittenen &#039;&#039;Naht&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spamb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Spähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-icht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den kaudalen Konsonanten zufolge müsste man aus &#039;&#039;sehen&#039;&#039; den &#039;&#039;Sand&#039;&#039; gewinnen, was man nicht will, da der einem bereits im Schuh rieselt und &amp;amp;ndash; wichtiger! &amp;amp;ndash; es bereits die schön stark substantivorene &#039;&#039;Sicht&#039;&#039; gibt. Die kann man sogar zum Vorbild für einen alternativen Storkmolg machen, gerne als &#039;&#039;&#039;Intensivum&#039;&#039;&#039; zu deuten. Dann bezinche man besonders eindringliche Beämbe, Drände, Grenge, Nände und Spämbe mit nachfolgend hergelittenen Wörtern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Beïcht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Mein ruhiger Drand verwandelte sich in eine fanatische Dricht, doch es gelang mir nicht, die Schraube zu lösen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Der Hahn schrie Zeter und Mordio, es war eine wahre Kricht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Nicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Um die Kostüme fertigzustellen, stürzte Lore sich in eine nächtliche Nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Durch das Schlüsselloch hatte man eine ausgzinchene Spicht auf die Weihnachtsgeschenke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach, funktionabel und formschön: Stammauflaut (oder auch keiner), c’est ça.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belehren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belahr&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belehrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bilden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bald&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bildung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verantworten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verantwort&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verantwortung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfehlen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verfahl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verfehlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zubereiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zuberitt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zubereitung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Resultat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in 2.3 schurmm das Resultat einer Handlung gelegentlich auf, etwa als Bedeutungsmöglichkeit von Publikation oder &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;. Es gibt jedoch auch Endungen, die sich eindeutig für das Resultat verwenden lassen. Belegen wir nach Vorbildern wie &#039;&#039;Destillat&#039;&#039; und &#039;&#039;Konstrukt&#039;&#039; &#039;&#039;-at&#039;&#039; und &#039;&#039;-kt&#039;&#039; hierfür mit Beschlag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-at&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Malträtat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der/die/das Malträtierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| propagieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Propagat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Propagierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Verlat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verlorene&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-kt&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wird &#039;&#039;-uzieren&#039;&#039; und &#039;&#039;-uieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ukt&#039;&#039;, &#039;&#039;-izieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ikt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzentuieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzentukt&lt;br /&gt;
| Akzentukte springen deutlicher ins Auge.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entnazifizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Entnazifikt&lt;br /&gt;
| Das fertige Entnazifikt war von wahrhaft demokratischer Gesinnung.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| inspizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Inspikt&lt;br /&gt;
| Das Inspikt ist tadellos.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kodieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kodukt&lt;br /&gt;
| Text o.Ä. nach dem Kodieren&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| obduzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Obdukt&lt;br /&gt;
| Leiche nach der Obduktion&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit Diphtong am Stammende ====&lt;br /&gt;
Für Verben, deren Stamm auf einen Diphtong (ei, äu, etc.) plus Konsonant endet, kennt das Deutsche offenbar eine alte Art des Substantivableits, bei der einfach der Stamm ohne weitere Endung substantiviert wird. Zum Beispiel: &#039;&#039;reimen - der Reim&#039;&#039;, &#039;&#039;keimen - der Keim&#039;&#039;, &#039;&#039;vereinen - der Verein&#039;&#039;, &#039;&#039;scheinen - der Schein&#039;&#039;, &#039;&#039;säumen - der Saum&#039;&#039;, &#039;&#039;träumen - der Traum&#039;&#039;, &#039;&#039;schäumen - der Schaum&#039;&#039;, &#039;&#039;zäunen - der Zaun&#039;&#039;, &#039;&#039;ausweisen - der Ausweis&#039;&#039;, &#039;&#039;streiten - der Streit&#039;&#039;. In vielen Fällen handelt es sich ursprünglich möglicher Weise um die Ableitung eines Kausativs aus einem Substantiv. Man könnte mit dieser Regel z.B. konstruieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anleinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anlein&lt;br /&gt;
| Während der Spaziergänger entgegen kam, boll sein Anlein.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufräumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Aufraum&lt;br /&gt;
| Der Aufraum war wieder an seinem Platz.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beweinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bewein&lt;br /&gt;
| Der intensive Bewein des Verstorbenen blieb noch Jahre in Erinnerung.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| einen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ein&lt;br /&gt;
| die Union&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heizen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Heiz&lt;br /&gt;
| Der Heiz entwich aus dem Fenster in die Kälte.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leit&lt;br /&gt;
| Der Konkurs der Firma ist Beispiel für einen schlechten Leit.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| meinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mein&lt;br /&gt;
| Der Sug stimmt oft nicht mit dem Mein überein.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Weit&lt;br /&gt;
| Nach dem Aushöhlen schlug er einen Keil in den Weit.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;ver-&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Befrieh =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie sind knapp unter der Oberfläche gefangen“, schreibt Reinhard Graetz, „(...) die versteckten Nomen. Sie lassen sich aber einfach befreien. (...) Beispiel: &#039;&#039;ver&#039;&#039;gammeln. Das versteckte Nomen ist natrlich der Gammel, der hiermit befreit ist und als selbständiges Nomen weiterexistieren kann, so er das mag.“ Der Gammel ist natürlich das Ergebnis des Vergammelns, der Ekel erregende Zustand, den das Vergolmmene angenommen hat, so wie auch ein &#039;&#039;Slum&#039;&#039; entsteht, wenn ein Quartier &#039;&#039;verslumt&#039;&#039;. Derart kann man eine ganze Reihe von Substantiven aus ihren verbalen Zwingburgen befreien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| vergilben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gilb&lt;br /&gt;
| mit der Zeit angenommene gelbe Farbe, bei Papier eher un-, bei Bäumen im Herbst eher beliebt&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergleichen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gliech&lt;br /&gt;
| Ergebnis eines Vergleichs. Von Juristen wird etwa die Menge der Vereinbarungen nach einem erzielten Vergleich, von Java-Programmierern der numerische Rückgabewert der &amp;lt;code&amp;gt;compareTo&amp;lt;/code&amp;gt;-Methode Gliech genannt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhindern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hinder&lt;br /&gt;
| ein Hindernis&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verkorksen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Korks&lt;br /&gt;
| Gastrischen Korks entsorgt man im Klo, künstlerischen z.B. auf dem [http://www.kleines-arschloch.de/nf/foenig.stm Klohmarft].&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vermaledeien&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Maledei&lt;br /&gt;
| ein Fluch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verrammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rammel&lt;br /&gt;
| Bretter, Tische, Stühle... das ganze Zeug, das zum Verrammeln verwandt wurde, ist der Rammel.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spat&lt;br /&gt;
| statt &#039;&#039;Verspätung&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: „Der Spat des Zuges beträgt fünf Minuten.“&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso &#039;&#039;verrotten&#039;&#039;, &#039;&#039;versöhnen&#039;&#039;, &#039;&#039;verzurren&#039;&#039; und viele mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zustand danach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mich zerknirscht, befinde ich mich hernach in einem Zustand der Zerknirschtheit. Richtig? Nein! Im Interesse der starken Konjugation muss man zumindest sagen: Der &#039;&#039;Zerknurschenheit&#039;&#039;. Aber auch das beseitigt die langweilige Endung &#039;&#039;-heit&#039;&#039; noch nicht. Sehen wir uns an, was man dagegen tun kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Partizip II ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-en/-t&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aus Partizipien II wie &#039;&#039;verwest&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerrissen&#039;&#039; Substantive gebolden werden sollen, heißt zunächst einmal, die Partizip-II-Endung, sei sie nun ein schwaches &#039;&#039;-t&#039;&#039; oder ein starkes &#039;&#039;-en&#039;&#039;, zu tilgen – und anschließend, wie gewohnen, abzulauten. Erluben sind hier auch Pseudo-Partizipien II wie &#039;&#039;bescheuert&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerknirscht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bescheuert&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beschaur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bescheuertheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergaß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergessenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlogen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verlug&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verlogenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwest&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verwas&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verwestheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerrissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zerruss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrissenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubälde nach Michael Mann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Michael Manns Artikel [http://mmmann.de/Sprache/Humor/index.htm Die Lacht wird euch schon vergehen!] stellt Möglichkeiten vor, nach alten Ableitungsmustern Verben zu substantivieren. Teilweise überschneiden, teilweise ergänzen sie sich mit den hiesigen Ideen – auf jeden Fall sind sie des Lesens wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Substantiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier befassen wir uns bisher nur mit einer Gruppe von Ableitungen: Solchen, die normalerweise mit der Silbe &#039;&#039;-schaft&#039;&#039; erfolgen. Da bilden &#039;&#039;Knechte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Knechtschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;Ärzte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Ärzteschaft&#039;&#039;, und irgendwie klingt das alles nicht stark. Lassen wir daher das &#039;&#039;-aft&#039;&#039; weg, das &#039;&#039;-sch&#039;&#039; bildet ein ungewöhnliches, aber sehr treffliches Wortende. Steht davor &#039;&#039;-e-&#039;&#039;, &#039;&#039;-el-&#039;&#039;, &#039;&#039;-en-&#039;&#039; oder &#039;&#039;-er-&#039;&#039;, kann diese Silbe wegfallen, &#039;&#039;l&#039;&#039;’s, &#039;&#039;n&#039;&#039;&#039;s und &#039;&#039;r&#039;&#039;’s werden aber nicht entsorgt, sondern an eine passende Stelle nach vorne verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Knecht&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Knachtsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Knechtschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Ärzte&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Irztsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ärzteschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Anhänger&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Anharngsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anhängerschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Patsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Petschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Stiefel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stulfsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Stiefelschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Wissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wanßsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wissenschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Verkürze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen zu beseitigenden Substantivur-Endungen lässt sich nicht allgemeingültig und eindeutig sagen, was für eine Wortart da eigentlich substantivoren wird. Trotzdem können wir allgemeingültige Verfahren angeben, wie man solche Wörter stärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit der Endung &#039;&#039;-ie&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verzichtet auf die Endung -ie und lautet dafür ab. Bleiben dadurch untragbare Konsonantenfolgen am Wortende stehen, wird verschoben, bis es passt (siehe &#039;&#039;Indarst&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akribie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Akrub&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entelechie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Entelach&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Industrie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Indarst&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich, Ablaut und Vokalverkurz =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlichen Pep kann man gelegentlich hineinbringen, indem man den frischgebackenen Endkonsonanten orthografisch verdoppelt und so phonetisch den davor stehenden Vokal verkürzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anatomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Anatumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Autonomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Autonumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kakofonie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Kakofunn&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit den Endungen &#039;&#039;-anz&#039;&#039; und &#039;&#039;-enz&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-anz&#039;&#039;/&#039;&#039;-enz&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man sich schon gedacht: Man verzichtet einfach auf -anz bzw. -enz und lautet davor ab. Bei Bedarf werden ein paar Konsonanten verschoben (siehe &#039;&#039;Pferdawsch&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dam&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskrepanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Diskrap&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Distanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dest&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Pferdeschwanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pferdawsch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Präsenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pras&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Tendenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Tand&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=57 Stärkung der Nomen] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=205 NOMEN: Systematischer Teil] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=430 -ieren Substantiv ieren] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635 Verbzeuge] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4060</id>
		<title>Der Stork der Substantive</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Der_Stork_der_Substantive&amp;diff=4060"/>
		<updated>2010-07-27T17:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: /* Das Resultat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am Anfang standen zahllose Substantive wie &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindeutigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Fähigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzügigkeit&#039;&#039; oder gar &#039;&#039; Vollständigkeit&#039;&#039; - allesamt aus Adjektiven auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; gebolden und allesamt klobig, dittologisch und alles andere als Zeichen einer starken Sprache, lässt doch schon die ständige Nachsilbe &#039;&#039; -ig&#039;&#039; eine bereits bestehende Ableitung vermuten, von der man dann nicht mit einer zweiten Nachsilbe noch einmal ableiten will. Zwar findet man die dahinter stehenden Substantive wie &#039;&#039;Mud&#039;&#039;, &#039;&#039;Eindaut&#039;&#039;, &#039;&#039;Fah&#039;&#039;, &#039;&#039; Großzug&#039;&#039; oder &#039;&#039; Vollstand&#039;&#039; nicht im Wörterbuch - doch hier heißt es Tatsachen schaffen und Substantive aus Adjektiven rückzüchten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit fielen uns zahlreiche weitere unerwunsche Endungen auf und „starke“ Methoden ein, aus Verben, Substantiven, Adjektiven und anderen Stämmen neue Substantive zu bilden. Hier sind sie, nun in größtmöglicher &amp;lt;strike&amp;gt;Übersichtlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt; Übersilcht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Adjektiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Substantive bezeichnen jeweils die Eigenschaft, die das zugrunde liegende Adjektiv benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039; -ig&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Adjektiven, die auf -ig enden, wird dieses gestrichen, und davor abgelautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fähig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fah&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fähigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heilig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hiel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Heiligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lebendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Leband&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lebendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| müde&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Müdigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| üppig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Upp&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Üppigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;müde&#039;&#039; endet zwar nicht auf &#039;&#039;-ig&#039;&#039;, doch die gängige Substantivur &#039;&#039;Müdigkeit&#039;&#039; tut so. Warum nicht auch unsere starke Substantivur?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht schon, wie viel kürzer, stärker und schöner die so erzugenen Substantive im Vergleich mit den bisher üblichen sind. Die Methode ist jedoch kein Allheilmittel, schließlich ist das Ablauten bei Vokalen wie &#039;&#039;o&#039;&#039; oder &#039;&#039;u&#039;&#039; nicht immer so schön möglich, und litte man &#039;&#039;Fund&#039;&#039; von &#039;&#039;findig&#039;&#039; ab, gäbe es Verwechslungen, ein Fund ist schließlich nicht dasselbe wie Findigkeit. Dafür gibt es eine Variante mit Fremdworttouch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ig-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bullig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bullik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bulligkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Die Wissenschaft von der Bullik ist die Bullistik.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| findig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Findik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Findigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fund&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kundig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kundik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kundigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rostig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rostik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rostigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wendig&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wendik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wendigkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wand&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-lich&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-ich&#039;&#039; wird gestrichen, das &#039;&#039;-l&#039;&#039; darf bleiben. Spricht es sich jedoch am Wortende nicht gut aus, wird es an eine passende Stelle im Wortinneren verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bedrohlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bedraul&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bedrohlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gemütlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gemult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Gemütlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hässlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hässlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| herrlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Harrl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Herrlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht verschoben)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plötzlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ploltz&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Plötzlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (verschoben)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Eine andere Mögnis: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt man Wert darauf, verstanden zu werden, kann man -lich auch ganz streichen und statt dessen -nis anhängen. Die entstehenden Substantive sind immer noch kürzer und knackiger als sonst üblich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| höflich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Höfnis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Höflichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ritterlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ritternis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ritterlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zögerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zögernis&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zögerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ich-ik&#039;&#039;-Wechsel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Option kann man auch wie unter 1.1.1.2 die Endsilbe &#039;&#039;-ik&#039;&#039; wählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| erklärlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Erklärlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erklärlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| königlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Königlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Königlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lächerlich&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lächerlik&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lächerlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;r&#039;&#039;-Verschub, Ablaut und End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endsilbe wird durch ein einfaches &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; ersotzen, das charakteristische &#039;&#039;r&#039;&#039; jedoch muss bleiben. Es findet irgendwo weiter vorne Asyl. Wo’s passt, wird ab- oder auch umgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lecker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lärcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Leckerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| locker&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lörcke&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Lockerheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| munter&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Mürnte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Munterkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schüchtern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Schürchte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Schüchternheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sicher&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sarche&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sicherheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-an&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ei! =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erschafft starke Substantivierung einen poetischen, mittelalterlichen Klang. Und es ist noch nicht einmal aufwändig – einfach ein &#039;&#039;-ei&#039;&#039; anhängen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| montan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Montanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Montanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spontan&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spontanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Spontaneität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| urban&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Urbanei&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Urbanität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-abel&#039;&#039; oder &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;l&#039;&#039;-Verschub und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachsilben &#039;&#039;-abel&#039;&#039; und &#039;&#039;-ibel&#039;&#039; sind wichtig, weil sie semantisch hoch geladen sind: Sie bedeuten Möglichkeit oder Empfänglichkeit. Eine umständliche Erweiterung auf &#039;&#039;-ilität&#039;&#039; zur Substantivierung ist nicht jedoch erforderlich. Es reicht, das &#039;&#039;b&#039;&#039; zu erhalten, das &#039;&#039;l&#039;&#039; an eine Stelle guter Aussprechbarkeit zu verschieben und abzulauten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzeptabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akzeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| praktikabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Praktikulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Praktikabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kompatibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kompatalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kompatibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| penibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Penalb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Penibilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| suszeptibel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Suszeptulb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Suszeptabilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Adjektive mit lateinischen Wurzeln ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut – und sonst gar nichts... =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anonym&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Anonum&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anonymität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| banal&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Banil&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Banalität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legitim&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Legitam&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legitimität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| morbid&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Morbud&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Morbidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seriös&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Serios&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seriosität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adjektive auf &#039;&#039;-bar&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-bar&#039;&#039; ist die deutsche Antwort auf das lateinische &#039;&#039;-abel/-ibel&#039;&#039; und drückt die Möglichkeit oder Empfänglichkeit aus. Zum Beispiel heißt die Möglichkeit, Stühle zu stapeln, bisher die &#039;&#039; Stapelbarkeit&#039;&#039; dieser Stühle, und die Empfänglichkeit irgendwovon für Reize, heißt &#039;&#039;Reizbarkeit&#039;&#039;. Dieses &#039;&#039; -barkeit&#039;&#039; ist ein bisserl lang – &#039;&#039;-bark&#039;&#039; oder alternativ &#039;&#039;-bur&#039;&#039; tut es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bark&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hörbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hörbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Hörbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| paraphrasierbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Paraphrasierbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Paraphrasierbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stapelbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Stapelbark&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stapelbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablitt mit &#039;&#039;-bur&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| fassbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fassbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Fassbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reizbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Reizbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reizbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unanfechtbar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unanfechtbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Unanfechtbarkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere deutsche Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut + End-Schwa =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endet das Adjektiv auf &#039;&#039;-en&#039;&#039;, fällt diese Nachsilbe flach. Nach optionaler Ab-, Um- oder Rückumlautung tritt die Endsilbe &#039;&#039;-e&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;-he&#039;&#039; hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| böse&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bose&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bosheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dumm&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dümme&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dummheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fein&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fiene&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Feinheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frech&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Frache&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Frechheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| selten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Salte&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Seltenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ab- oder Umlaut ohne Nachsilbe =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Nachsilbe geht’s manchmal auch sehr schön, die entstehenden Substantive sind dann maskulin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| befangen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Befang&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Befangenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| benommen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Benömm&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Benommenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| exakt&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exukt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Exaktheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krank&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Krunk&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krankheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steif&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stief&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steifheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lateinische Adjektive ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;-t&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lateinische Adjektive auf &#039;&#039;-ivus&#039;&#039;, &#039;&#039;-icus&#039;&#039;, &#039;&#039;-ilis&#039;&#039;, &#039;&#039;-idus&#039;&#039; etc. zeugen oft deutsche Adjektive auf &#039;&#039;-isch&#039;&#039;, lateinische Substantive auf &#039;&#039;-itas&#039;&#039; und diese wiederum deutsche Substantive auf &#039;&#039;-ität&#039;&#039;. Auch gegen diese langweilige schwächliche Endung muss etwas unternommen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rigidus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ragut&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Rigidität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| volatilis&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Volutult&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Volatilität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festivus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Fastuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festitivität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| electricus&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Elaktrutzt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Elektrizität&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Verben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Handelnde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Missionar&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;missioniert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Pulsar&#039;&#039; etwas, das &#039;&#039;pulsiert&#039;&#039;. Leider nutzen bisher viel zu wenige Verben diese Ableitungsmöglichkeit, um Substantive zur Bezinch dessen zu bilden, der das vom Verb Beschriebene tut. Dehnen wir das Muster aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| gelieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gelar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Gelierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rasieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rasar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Rasierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Zierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestehende &#039;&#039;-ar&#039;&#039;-Substantive kann man auf bislang unbekannte Verben zurückführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Bibliothekar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bibliothekieren&lt;br /&gt;
| Bücher ordnen, katalogisieren, buchen und für RUHE sorgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karin&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kieren&lt;br /&gt;
| was auch immer eine Karin tut...?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Vikar&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| vikieren&lt;br /&gt;
| sich praktisch auf den Pfarrberuf vorbereiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-eur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Kontrolleur&#039;&#039; ist jemand, der &#039;&#039;kontrolliert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Chauffeur&#039;&#039; jemand, der &#039;&#039;chauffiert&#039;&#039;. Auch diese Möglichkeit der Ableitung birgt noch ungenotzenes Potenzial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| hofieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hofeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hofierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fixieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fixeur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Fixierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verleur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Verlierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit auch gekloren ist, was der Name der 80er-Jahre-Band &#039;&#039;Freur&#039;&#039; bedeutet. Auch hier funktioniert die umgekohrene Rucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Franktireur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| franktirieren&lt;br /&gt;
| sich zu Freikorps zusammenschließen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Ingenieur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ingenieren&lt;br /&gt;
| technisch entwickeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Redakteur&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| redaktieren&lt;br /&gt;
| redaktionell arbeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ist&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollstand halber sei auch sie noch erwohnen und zum Reprodukt empfohlen: So wie der, der &#039;&#039;komponiert&#039;&#039;, ein &#039;&#039;Komponist&#039;&#039; ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| exerzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Exerzist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Exerzierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| frieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Frist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Frierer&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Terminist&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Terminator&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryquärz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Kriminalist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kriminalieren&lt;br /&gt;
| Fälle knacken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Prokurist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| prokurieren&lt;br /&gt;
| umfassende Vollmachten ausüben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Sadist&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| sadieren&lt;br /&gt;
| quälen und sich daran erfreuen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endungen &#039;&#039;-ator&#039;&#039; und &#039;&#039;-itor&#039;&#039; lassen wir hier unter den Tisch fallen, da sie zweisilbig sind und es uns hier ja auch um den Verkurz geht. Sollen halt die &#039;&#039;Terminatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Terministen&#039;&#039; und die &#039;&#039;Indikatoren&#039;&#039; zu &#039;&#039;Indikaren&#039;&#039; werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-auen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umlaut nach dem Muster &#039;&#039;brauen&#039;&#039; → &#039;&#039;Bräu&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bäu&lt;br /&gt;
| Bauherr, Architekt oder Polier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Häu&lt;br /&gt;
| entsprechend &#039;&#039;Bildhäu&#039;&#039;, &#039;&#039;Fleischhäu&#039;&#039; usw.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schauen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schäu&lt;br /&gt;
| Der Schäu im Unterholz verlor seine Scheu und wug sich näher an die sich unbeobachtet Wähnenden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der weiblichen Form ergeben sich schöne Triphthongoide: &#039;&#039;Bäuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Häuin&#039;&#039;, &#039;&#039;Schäuin&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der &#039;&#039;geht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Gänger&#039;&#039;. Etwas, das &#039;&#039;steht&#039;&#039;, ist ein &#039;&#039;Ständer&#039;&#039;. Ein Muster, das auf weitere Verben und auch direkt auf weibliche ausführende Personen ausgewitten zu werden verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Dränder, die Drande&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Dreher, die Dreherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beämber, die Beambe&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| blähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blämber, die Blambe&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mämber, die Mambe&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Die Mambe griff sich den Rasenmämber und erfüllte beider Bestimmung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spämber, die Spambe&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Späher, die Späherin&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Werkzeug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via Adolf Josef Storfer (&#039;&#039;Im Dickicht der Sprache&#039;&#039;, ersch. 1935) und Karsten Fleischer ([http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635;start=0 Verbzeuge]) erfuhren wir von einem Ableitungsmuster, das, grob gesprochen, aus Tätigkeiten die dazu nützlichen Werkzeuge macht. Zum Beispiel &#039;&#039;decken → der Deckel&#039;&#039;, &#039;&#039;nähen → die Nadel&#039;&#039;, &#039;&#039;stampfen → der Stempel&#039;&#039;. Und da die GSV jedes alte Ableitungsmuster wieder befruchtet, das nicht bei Drei auf den Bäumen ist (das war jetzt etwas übertrieben, aber Sie wissen schon)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| abbiegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abbügel&lt;br /&gt;
| So ähnlich wie ein Lenker, aber nur dazu geeignet, wirklich abzubiegen. Zum Ausweichen nicht geeignet. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abhängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhenkel&lt;br /&gt;
| 1. äußere Umstände, die Antriebslosigkeit verursachen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 2. Hängematte, Bierflasche, Popcorn oder was man sonst so zum Abhängen braucht &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| abheben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Abhebel&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;physikal.:&#039;&#039; Brennstoff etc. &#039;&#039;psycholog.:&#039;&#039; Ereignis, das einen in einen vollkommen anderen Gemütszustand überführt etc. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ableiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ablittel&lt;br /&gt;
| Auf dieser Seite haben wir viele Ablittel und Beispiele zusammengestellt. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anickel&lt;br /&gt;
| der Stein des Anstoßes &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| antreiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Antriebel&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Motor&amp;lt;/strike&amp;gt; &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ausklingen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ausklingel&lt;br /&gt;
| z.B. der Gong nach der zwanzigminütigen Theaterpause &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dichten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Duchtel&lt;br /&gt;
| Stift, Papier, Reimlexikon sind bekannte Duchteln &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drängen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drenkel&lt;br /&gt;
| ein Mensch, der einen beeinflussen will &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Druchtel&lt;br /&gt;
| die Drehbank &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entdecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Entdeckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Metalldetektor, um bei der Lösung von Kriminalfällen die Tatwaffen ausfindig zu machen &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kiesen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Küsel&lt;br /&gt;
| Etwas, mit dessen Hilfe man eine Wahl trifft. Zum Beispiel soll in Schillers Ballade &#039;&#039;Der Taucher&#039;&#039; ein goldener Becher als Küsel dienen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kriegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Krügel&lt;br /&gt;
| der Gegenstand, Kniff o.Ä., mit dem man letztendlich an etwas oder jemanden herankommt&amp;lt;br /&amp;gt; Dieb: Die Bekanntschaft mit dem Museumswärter war mein Krügel für den Diamanten. Der wiederum war mein Krügel für meine angebetete Betty.&amp;lt;br /&amp;gt; Ermittlerin: Die rote Feder, die Sie dummerweise hinterlassen haben, war mein Krügel für Sie. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Leckel&lt;br /&gt;
| z.B. ein Steckerleis &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Littel&lt;br /&gt;
| Kupferdraht ist ein guter Littel. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mampfen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mempel&lt;br /&gt;
| Kauhilfswerkzeug &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nerven&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nerbel&lt;br /&gt;
| Melodicae und Ratschen von McDonald&#039;s sind hervorragende Nerbel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plagen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plegel&lt;br /&gt;
| Heuschrecken, Katapulte, aufblasbare Baseballkeulen, Blockflöten...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schmecken&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schmeckel&lt;br /&gt;
| Die Suppe ist fade, es bedarf noch eines Schmeckels wie Salz, Curry oder Tabasco.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schneiden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schnittel&lt;br /&gt;
| Oberbegriff für Messer und Scheren &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| siegen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sügel&lt;br /&gt;
| der entscheidende Schachzug, der zum Matt des Gegners führt &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| singen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Singel&lt;br /&gt;
| etwas, was einen zum singen bringt oder was man zum singen benötigt, also zB eine Pistole auf der Brust oder ein voller Hals oder ein Badezimmer &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spadel&lt;br /&gt;
| ein Fernglas, Nachtsichtgerät o.Ä. &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfechten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verfuchtel&lt;br /&gt;
| eine Art Anwalt, um seine Meinung verteidigen zu können &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergreifen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergriffel&lt;br /&gt;
| derjenige Gegenstand, dessen Er-, Be- oder Antastung eventuell zu einer Anklage führt (worauf man dann eine Verfuchtel benötigt) &amp;lt;cite&amp;gt;KF&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| züchten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Zuchtel&lt;br /&gt;
| Zuchtsau (tatsächlich belegt) &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A propos Züchten: Manch ein Substantiv kann man zum Werkzeug erklären und die entsprechende Tätigkeit rückzüchten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Insel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| insen&lt;br /&gt;
| sich in Abgeschiedenheit erholen &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Kabel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kaben&lt;br /&gt;
| (zwei Geräte) verbinden &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Knebel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kneben&lt;br /&gt;
| schweigen machen &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ort ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-itzen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gleichen Ableitungsmuster (Auflaut, ggf. ggf. (sic!) von Verbkonjugationen inspirorene Konsonantenwechsel, &#039;&#039;-el&#039;&#039;-Endung) kann man vorgehen, um die Orte, an denen die jeweiligen Tätigkeiten stattfinden, zu bezeichnen. Vorbild ist der &#039;&#039;Sessel&#039;&#039;, der Ort, an dem man &#039;&#039;sitzt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| blitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Blessel&lt;br /&gt;
| Fotostudio oder Verkehrskontrolle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schwitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schwessel&lt;br /&gt;
| z.B. die Sauna&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhitzen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhessel&lt;br /&gt;
| wahlweise ein Topf, Teekesselchen, Wasserkocher oder eine Mikrowelle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersherum:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Nessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| nitzen&lt;br /&gt;
| sich in die Nesseln gesotzen haben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Fessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| fitzen&lt;br /&gt;
| Ich habe ihn gesehen, er fitzt am Stuhl!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Kessel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kitzen&lt;br /&gt;
| Ich wollte schon immer mal wissen, wo die kleinen Rehe herkommen &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Handlung (oder das Resultat...) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu eine kurze Erläuterung: Ein Substantiv wie &#039;&#039;Publikation&#039;&#039; kann sowohl den Akt, zu publizieren, als auch das Ergebnis dieser Handlung, also z.B. einen gedruckten Artikel, meinen. Auch bei deutschstämmigen Wörtern wie &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039; verschwimmen die Grenzen. Man kann hier noch so sehr auf der Handlung beharren, Lebensmittelhersteller drucken trotzdem &#039;&#039;Frischkäsezubereitung&#039;&#039; als Inhaltsangabe auf Plastiktöpfchen. Weiter unten erproben wir eindeutigere Methoden des Resultatskennzinches, aber einstweilen muss man Resultate auch hier vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ulieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ül&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorbild des &#039;&#039;Kalküls&#039;&#039; und des schweizerischen &#039;&#039;Gratüls&#039;&#039; (Gratulation) bilden wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akkumulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akkumül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akkumulation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| formulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Formül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Formulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ondulieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Ondül&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ondulierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reine Stammmodifikationen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang werden Verben wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;diskut&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;fung&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;gener&#039;&#039;&#039;ieren&#039;&#039; zu Substantiven wie &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Diskuss&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Funkt&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Generat&#039;&#039;&#039;ion&#039;&#039; abgelitten. Die fetten Teile lenken das Augenmerk auf die herrlichen Stammmodifikationen, die das Lateinische uns hinterlassen hat. Allein das immer gleiche &#039;&#039;-ion&#039;&#039; hintendran stört ein wenig – lassen wir es einfach weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| diskutieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Diskuss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskussion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fungieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Funkt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Funktion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| generieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Generat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Generation&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| legieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leg&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Legion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| Ø&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Ion&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ur&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere schöne Möglichkeit, die bei einzelnen Ableitungen wie &#039;&#039;gravieren → Gravur&#039;&#039; schon vorkommt und ausgedehnt gehört, ist die Substantivendung &#039;&#039;-ur&#039;&#039;. Davor kann in Einzelfällen abgelautet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| brüskieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bruskur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Brüskierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| halbieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Halbur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Halbierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| terminieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Terminur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Terminierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ost/-ust&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftvoller und drastischer als &#039;&#039;Frur&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlur&#039;&#039; klingen &#039;&#039;Frost&#039;&#039; und &#039;&#039;Verlust&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;! Weshalb sich unsere Sprache bei den &amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Verben &#039;&#039;frieren&#039;&#039; und &#039;&#039;verlieren&#039;&#039; (ha ha) auch dafür entschieden hat. Tun wir es ihr gleich, wenn wir der Handlung oder dem Resultat mehr Nachdruck verleihen wollen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Malträtost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Malträtierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| markieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Markost&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Markierung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| musizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Musizust&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Muszieren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut, Lautverschiebung und Recessus narrativus =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der &#039;&#039;-ieren&#039;&#039;-Endung wird ab- und aufgelautet, tüchtig und mit Bedacht, schon mit Blick auf das Endergebnis. Im zweiten Schritt holt das gestutzte Fremdwort nämlich die Althochdeutsche Lautverschiebung nach, so weit es den Konsonantismus betrifft. Das entstehende Wort soll möglichst, wie ein chinesischer Charakter und natürlich viele deutsche Wörter, auf eine kleine Geschichte weisen, die mit der Wortbedeutung zu tun hat, der Anklang eines Sinnes, sozusagen. So schrieb Berthold Janecek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regel greift hauptsächlich, aber nicht ausschließlich bei Verben auf &#039;&#039;-izieren&#039;&#039;. Hier ist im ersten Schritt die lateinische Stammmodifikation zu beachten, das &#039;&#039;z&#039;&#039; verwandelt sich zum &#039;&#039;k&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
amplifizieren → Implaufeik → Impflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Amplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Bei einer Impfung wird die Bildung von Antikörpern angerogen, die Immunisierung wird erwiertten; dies oft gewissermaßen im Laufschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fabrizieren → Febreik → Feppreich &amp;lt;strike&amp;gt;Fabrikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Fabriken sind reich an raschen Arbeitsschritten. Fepp! – und etwas kann fertig sein; geringer Wert durchaus assoziierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
falsifizieren → Felsaufeik → Felsaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Falsifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Fels zerstört eine Eiche wie eine Falsifikation eine fehlerhafte oder falsche Hypothese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fortifizieren → Fiertaufeik → Vierzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Fortifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine (mittelalterliche) Befestigung mit vier oder gar vierzig Türmen, Toren aus Eichenholz und der Gefahr für Belagerer, im Wassergraben zu ersaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gratifizieren → Gretaufeik → Krätzaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Gratifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Neider: Diese Krätze strotzt vor Sonderzuwendungen. Er/Sie demonstriert seinen/ihren Luxus, Schmuck, teure Kleider, ist quasi, wie ein heiliger Baum der Heiden, über und über von Opfergaben behangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
honorifizieren → Honieraufeik → Honieraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Hönieraufeiche&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Von Seiten der Neider: Er/sie wird mit Ehren geradezu bestrichen - mußte drum nie raufen. Honig wird auf ihn/sie geschmorben. Arrogant steht er/sie da, zwischen uns armen Sträuchern und Bäumchen, wie eine hohe Eiche. Doch der Blitz soll ihn/sie treffen! - Im Plural ist das, in der Regel zwecklose, Höhnen zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
identifizieren → Utantaufeik → Utansaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Identifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Eine Zoologin, zu denken ist etwa an Biruté Galdikas, die bedeutendste Orangutologin der Welt, durchforscht Borneo. Sie sieht Tiere auf einem Baum. N.B.: Die Gattung Quercus gibt es auf Borneo tatsächlich.&amp;lt;br /&amp;gt; Zoologin: Ich sehe Orang-Utans auf Eiche!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
indizieren → Aundeik → Aunteich &amp;lt;strike&amp;gt;Indikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Ein Hinweis auf eine (nun ein Öko-Modewort:) intakte Au: ein Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommunizieren → Kommaneik → Kommaneich &amp;lt;strike&amp;gt;Kommunikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wichtig bei der Kommunikation ist, daß Worte auch ankommen und erfassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komplizieren → Kämpleik → Kämpfleich &amp;lt;strike&amp;gt;Komplikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Was ist bei Kämpfen besonders schlimm?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Nun, was denn?&amp;lt;br /&amp;gt; A: Wenn es Tote gibt, gelub’ner Sohn. / Das ist ein Kämpfleich / eine Komplikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konjugieren → Kenjogut → Kennjokus &amp;lt;strike&amp;gt;Konjugation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Meist gibt es jemanden, der den Spaß hinter einer neu entwulckenen GSV-Konjugation versteht: „Ich kenn’ den Jux!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mystifizieren → Mustaufeik → Muhstaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Mystifikation&amp;lt;/strike&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Zenschüler (ehemaliger Zögling eines katholischen Gymnasiums): Meister, kann auch eine Kuh die Buddhaschaft erlangen?&amp;lt;br /&amp;gt; Zenmeister: Muh! Muh!&amp;lt;br /&amp;gt; Zs: Die Muhs taufe ich!&amp;lt;br /&amp;gt; Zm: Das war ein Muhstaufeich - eine Mystifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
publizieren → Pablik → Pfappleich (Pl.: Pfäppleiche) &amp;lt;strike&amp;gt;Publikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Moderne Pfäppleiche kommen oft – pfapp! – schnell heraus und werden bestonen. Sehr bald aber sind sie überhulen, eine Leiche eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
purifizieren → Paraufeik → Pfarraufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zeit einer Missionierung. Ein Pfarrer versucht zu reinigen, indem er mit einer Dryade oder sonst einer Baumgottheit (Eiche) rauft - dabei vielleicht sogar die heilige Eiche besteigt. Vom Fällen des Baumes sagt uns das Wort erfreulicherweise nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative von Karsten:&amp;lt;br /&amp;gt; purifizieren → Puirufeik → Pfuirufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Purifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;„Pfui!“, rufe ich, „Das gehört berienegen, purifizoren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ramifizieren → Rommaufeik → Rommaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Ramifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Zu Romm- keine Asso. „Auf Eich“ jedoch deutet hier natürlich auf die Lage von Verzweigungen: auf einem Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
simplifizieren → Sumplaufeik → Sumpflaufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Simplifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;A: Wie gelangst du durch den Sumpf dieses Problems?&amp;lt;br /&amp;gt; B: Durch diesen SUMPF LAUFE ICH!&amp;lt;br /&amp;gt; A: Du armer Narr, / du sugst es schon. / Das ist ein Sumpflaufeich / – eine Simplifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stagnieren → Stegnet → Stecknetz &amp;lt;strike&amp;gt;Stagnation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Die Wirtschaft stagniert, bald steckt sie fest in ihrem eigenem Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verifizieren → Vierufeik → Vierufeich &amp;lt;strike&amp;gt;Verifikation&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/strike&amp;gt;Wenn viere nach Abmessungen des gleichen Gegenstandes das gleiche Ergebnis ausrufen, dann ist das ein großer Schritt zu einer Eichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039; -igen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut und &#039;&#039;g-&#039;&#039;Verschub =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;-i-&#039;&#039; und natürlich die Infinitivendung &#039;&#039;-en&#039;&#039; fallen weg, davor wird abgelautet, das übrige &#039;&#039;-g-&#039;&#039; wird an eine passende Stelle verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belustigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belogst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belustigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| demütigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Demugt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demütigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| festigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Fagst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Festigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| steinigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Sting&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Steinigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergewaltigen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergewulgt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergewaltigung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-men&#039;&#039;, &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man an dieser Stelle einfach mal festhalten: Unsere Ahnen hatten wirklich gute Ideen für die Ablitte von Substantiven aus Verben. Endete der Stamm auf &#039;&#039;-m-&#039;&#039;, lösten sie diesen bilabialen Nasallaut in seine Merkmale auf. Das abgesenkte Gaumensegel übernahm ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039;, die Lippenartikulation ein &#039;&#039;-f-&#039;&#039;. Um das Konsonantencluster nicht unnötig kurz zu machen, schloss man sodann das frisch geschaffene Substantiv mit einem stabilen &#039;&#039;-t&#039;&#039; ab. Davor wurde meist zu &#039;&#039;-u-&#039;&#039; „brachialabgelauten“. So entstand aus &#039;&#039;ankommen&#039;&#039; &#039;&#039;Ankunft&#039;&#039;, aus &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039; und aus &#039;&#039;ziemen&#039;&#039; &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;. Warum dieses Muster außer Gebrauch geriet? Tja, hm. Auf jeden Fall gehört es wiederbelebt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| aufbäumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Aufbunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Aufbäumen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bequemen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bequunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Bequemen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dämmern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Durnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Dämmerung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krümmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Krunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Krümmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Sulnft&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sammlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verstummen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verstunft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verstummen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wärmen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wurnft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wärmung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Klar, nichts geht bei der GSV ohne die Möglichkeit der Konsonantenverschiebung. So kommen Verben auf &#039;&#039;-meln&#039;&#039; und &#039;&#039;-mern&#039;&#039; in denselben Genuss wie die auf schlichtes &#039;&#039;-men&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu vorhandenen &#039;&#039;-unft&#039;&#039;-Substantiven gehörenden &#039;&#039;-men&#039;&#039;-Verben &amp;amp;ndash; &#039;&#039;vernehmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Vernunft&#039;&#039;, &#039;&#039;zähmen&#039;&#039; zu &#039;&#039;Zunft&#039;&#039;... &amp;amp;ndash; sind in der Regel vorhanden, das folgende allerdings war seit dem Althochdeutschen (dort als &#039;&#039;breman&#039;&#039;) aus der Mode geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| die Brunft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| bremen&lt;br /&gt;
| brummen, balzen&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-nen&#039;&#039;, &#039;&#039;-neln&#039;&#039; und &#039;&#039;-nern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-nst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das funktioniert ganz ähnlich, nur dass wir hier im Verb statt eines &#039;&#039;-m-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-n-&#039;&#039; haben und im Substantiv statt eines &#039;&#039;-f-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-s-&#039;&#039;. Historische Vorbilder sind z.B. &#039;&#039;können → die Kunst&#039;&#039;, &#039;&#039;brennen → die Brunst&#039;&#039; und &#039;&#039;gönnen → die Gunst&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ahnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Unst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ahnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ähneln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Ulnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ähnlichkeit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entlehnen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Entlunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entlehnung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dienern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dirnst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der „Diener“&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Runst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Rennen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| trennen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Trunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Trennung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| übermannen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Übermunst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Übermannung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eröffnen sich Rückzucht-Mölge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Dunst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| dennen&lt;br /&gt;
| stieben, wirbeln, schütten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Gespenst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| spennen&lt;br /&gt;
| herumgeistern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Wanst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| wannen&lt;br /&gt;
| an Gewicht zulegen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-len&#039;&#039; und &#039;&#039;-lern&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-lst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie &#039;&#039;wellen → der Wulst&#039;&#039; und &#039;&#039;schwellen → der Schwulst&#039;&#039; belegen, funktioniert es auch mit &#039;&#039;-l-&#039;&#039;, wobei plötzlich alles nicht mehr feminin, sondern maskulin ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ballen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Balst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ballung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| erhellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Erhulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Erhellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kullern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Kurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Kullern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lallen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Lulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Lallen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| schillern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurlst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Schillern&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| stellen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stelst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Stellung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tollen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Tulst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Tollen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-rst&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dito für &#039;&#039;-r-&#039;&#039;, nach dem Vorbild von &#039;&#039;dörren → der Durst&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| harren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Hurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Harren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| plärren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Plurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Plärren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| scharren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Schurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Scharren&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sperren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Sperrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zurst&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Retour, vom Substantiv zum Verb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Fürst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| ferren&lt;br /&gt;
| vorstehen, regieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Horst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| herren&lt;br /&gt;
| flechten, (Nest) bauen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Wurst&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| werren&lt;br /&gt;
| Wurst herstellen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ben&#039;&#039; und &#039;&#039;-beln&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ft&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier noch einmal ungefähr das gleiche wie bei 2.3.3-2.3.6, mit einem etwas schmaleren Konsonantismus: Verben mit Stamm auf &#039;&#039;-b-&#039;&#039; erhalten statt dieses &#039;&#039;-b-&#039;&#039; zwecks Substantivur ein einfaches &#039;&#039;-ft&#039;&#039;, so in freier Natur zu beobachten bei &#039;&#039;graben → Gruft&#039;&#039;, &#039;&#039;haben → Haft&#039;&#039; oder &#039;&#039;schreiben → Schrift&#039;&#039;. Hier im Labor zeitigt das Muster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Buft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Beben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestäuben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bestuft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bestäubung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dribbeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Drilft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Dribbeln&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| glauben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Gluft&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Glauben&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reiben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Rift&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Reibung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann man sich auch neue Verben schaffen nach der Nomen Bild, wie Amelie es so schön ausdrock:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Duft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| daben&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;duften&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Kraft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| kraben&lt;br /&gt;
| kräftig sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Saft&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| saben&lt;br /&gt;
| im Saft stehen (daher das bekannte Sprichwort &#039;&#039;er säbt und kräbt&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-cht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben auf &#039;&#039;-chen&#039;&#039; bilden ihre Substantive bisweilen, aber bislang noch zu selten, auf &#039;&#039;-cht&#039;&#039;, wie etwa die &#039;&#039;Wacht&#039;&#039; (von &#039;&#039;wachen&#039;&#039;). So nun auch, bisweilen ist&#039;s mit Auflaut schöner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kucht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lachen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Lacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| pochen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Pucht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit vokalischem Stamm ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kaudale Konsonanten =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verben &#039;&#039;stehen&#039;&#039; und &#039;&#039;gehen&#039;&#039; haben die [[Die kaudale Konsonanten kreierende Konjugation|kaudale Konsonanten kreierende Konjugation]] inspiroren, weil sie in der Vergangenheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;, &#039;&#039;gi&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; &amp;amp;ndash; Konsonanten einfügen, deren Artikulationsort dem Anlaut des Verbstamms entspricht. Nun gilt das ja genau so für die Substantivust: Es gibt den festen &#039;&#039;Sta&#039;&#039;&#039;nd&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039; und den steten &#039;&#039;Ga&#039;&#039;&#039;ng&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;. Warum dann nicht auch diese Nomina:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beamb&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Drand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Drehung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Greng&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Hahnenschrei&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Nand&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Nähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| (nicht zu verwechseln mit der auch sehr schön hergelittenen &#039;&#039;Naht&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spamb&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Spähen&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-icht&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den kaudalen Konsonanten zufolge müsste man aus &#039;&#039;sehen&#039;&#039; den &#039;&#039;Sand&#039;&#039; gewinnen, was man nicht will, da der einem bereits im Schuh rieselt und &amp;amp;ndash; wichtiger! &amp;amp;ndash; es bereits die schön stark substantivorene &#039;&#039;Sicht&#039;&#039; gibt. Die kann man sogar zum Vorbild für einen alternativen Storkmolg machen, gerne als &#039;&#039;&#039;Intensivum&#039;&#039;&#039; zu deuten. Dann bezinche man besonders eindringliche Beämbe, Drände, Grenge, Nände und Spämbe mit nachfolgend hergelittenen Wörtern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| beehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Beïcht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| drehen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Dricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Mein ruhiger Drand verwandelte sich in eine fanatische Dricht, doch es gelang mir nicht, die Schraube zu lösen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| krähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Kricht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Der Hahn schrie Zeter und Mordio, es war eine wahre Kricht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Nicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Um die Kostüme fertigzustellen, stürzte Lore sich in eine nächtliche Nicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| spähen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Spicht&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Durch das Schlüsselloch hatte man eine ausgzinchene Spicht auf die Weihnachtsgeschenke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere Verben ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach, funktionabel und formschön: Stammauflaut (oder auch keiner), c’est ça.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| belehren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Belahr&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Belehrung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bilden&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Bald&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bildung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verantworten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Verantwort&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verantwortung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verfehlen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verfahl&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verfehlung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zubereiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zuberitt&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zubereitung&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Resultat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in 2.3 schurmm das Resultat einer Handlung gelegentlich auf, etwa als Bedeutungsmöglichkeit von Publikation oder &#039;&#039;Zubereitung&#039;&#039;. Es gibt jedoch auch Endungen, die sich eindeutig für das Resultat verwenden lassen. Belegen wir nach Vorbildern wie &#039;&#039;Destillat&#039;&#039; und &#039;&#039;Konstrukt&#039;&#039; &#039;&#039;-at&#039;&#039; und &#039;&#039;-kt&#039;&#039; hierfür mit Beschlag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-at&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| malträtieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Malträtat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der/die/das Malträtierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| propagieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Propagat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Propagierte&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Verlat&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Verlorene&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-kt&#039;&#039;-Endung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wird &#039;&#039;-uzieren&#039;&#039; und &#039;&#039;-uieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ukt&#039;&#039;, &#039;&#039;-izieren&#039;&#039; zu &#039;&#039;-ikt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| akzentuieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Akzentukt&lt;br /&gt;
| Akzentukte springen deutlicher ins Auge.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| entnazifizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Entnazifikt&lt;br /&gt;
| Das fertige Entnazifikt war von wahrhaft demokratischer Gesinnung.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| inspizieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Inspikt&lt;br /&gt;
| Das Inspikt ist tadellos.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kodieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Kodukt&lt;br /&gt;
| Text o.Ä. nach dem Kodieren&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| obduzieren&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Obdukt&lt;br /&gt;
| Leiche nach der Obduktion&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben mit Diphtong am Stammende ====&lt;br /&gt;
Für Verben, deren Stamm auf einen Diphtong (ei, äu, etc.) plus Konsonant endet, kennt das Deutsche offenbar eine alte Art des Substantivableits, bei der einfach der Stamm ohne weitere Endung substantiviert wird. Zum Beispiel: &#039;&#039;reimen - der Reim&#039;&#039;, &#039;&#039;keimen - der Keim&#039;&#039;, &#039;&#039;vereinen - der Verein&#039;&#039;, &#039;&#039;scheinen - der Schein&#039;&#039;, &#039;&#039;säumen - der Saum&#039;&#039;, &#039;&#039;träumen - der Traum&#039;&#039;, &#039;&#039;schäumen - der Schaum&#039;&#039;, &#039;&#039;zäunen - der Zaun&#039;&#039;, &#039;&#039;ausweisen - der Ausweis&#039;&#039;, &#039;&#039;streiten - der Streit&#039;&#039;. In vielen Fällen handelt es sich ursprünglich möglicher Weise um die Ableitung eines Kausativs aus einem Substantiv. Man könnte mit dieser Regel z.B. konstruieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| anleinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Anlein&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Während der Spaziergänger entgegen kam, boll sein Anlein.&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufräumen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Aufraum&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Der Aufraum war wieder an seinem Platz.&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| beweinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Bewein&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Der intensive Bewein des Verstorbenen blieb noch Jahre in Erinnerung.&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| einen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Ein&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Union&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| heizen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Heiz&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Der Heiz entwich aus dem Fenster in die Kälte.&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| leiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Leit&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Der Konkurs der Firma ist Beispiel für einen schlechten Leit.&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| meinen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Mein&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Der Sug stimmt oft nicht mit dem Mein überein.&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| weiten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Weit&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;Nach dem Aushöhlen schlug er einen Keil in den Weit.&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verben auf &#039;&#039;ver-&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Befrieh =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie sind knapp unter der Oberfläche gefangen“, schreibt Reinhard Graetz, „(...) die versteckten Nomen. Sie lassen sich aber einfach befreien. (...) Beispiel: &#039;&#039;ver&#039;&#039;gammeln. Das versteckte Nomen ist natrlich der Gammel, der hiermit befreit ist und als selbständiges Nomen weiterexistieren kann, so er das mag.“ Der Gammel ist natürlich das Ergebnis des Vergammelns, der Ekel erregende Zustand, den das Vergolmmene angenommen hat, so wie auch ein &#039;&#039;Slum&#039;&#039; entsteht, wenn ein Quartier &#039;&#039;verslumt&#039;&#039;. Derart kann man eine ganze Reihe von Substantiven aus ihren verbalen Zwingburgen befreien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| vergilben&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gilb&lt;br /&gt;
| mit der Zeit angenommene gelbe Farbe, bei Papier eher un-, bei Bäumen im Herbst eher beliebt&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergleichen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Gliech&lt;br /&gt;
| Ergebnis eines Vergleichs. Von Juristen wird etwa die Menge der Vereinbarungen nach einem erzielten Vergleich, von Java-Programmierern der numerische Rückgabewert der &amp;lt;code&amp;gt;compareTo&amp;lt;/code&amp;gt;-Methode Gliech genannt.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verhindern&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Hinder&lt;br /&gt;
| ein Hindernis&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verkorksen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Korks&lt;br /&gt;
| Gastrischen Korks entsorgt man im Klo, künstlerischen z.B. auf dem [http://www.kleines-arschloch.de/nf/foenig.stm Klohmarft].&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vermaledeien&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Maledei&lt;br /&gt;
| ein Fluch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verrammeln&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Rammel&lt;br /&gt;
| Bretter, Tische, Stühle... das ganze Zeug, das zum Verrammeln verwandt wurde, ist der Rammel.&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verspäten&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Spat&lt;br /&gt;
| statt &#039;&#039;Verspätung&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: „Der Spat des Zuges beträgt fünf Minuten.“&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso &#039;&#039;verrotten&#039;&#039;, &#039;&#039;versöhnen&#039;&#039;, &#039;&#039;verzurren&#039;&#039; und viele mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zustand danach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mich zerknirscht, befinde ich mich hernach in einem Zustand der Zerknirschtheit. Richtig? Nein! Im Interesse der starken Konjugation muss man zumindest sagen: Der &#039;&#039;Zerknurschenheit&#039;&#039;. Aber auch das beseitigt die langweilige Endung &#039;&#039;-heit&#039;&#039; noch nicht. Sehen wir uns an, was man dagegen tun kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Partizip II ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-en/-t&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aus Partizipien II wie &#039;&#039;verwest&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerrissen&#039;&#039; Substantive gebolden werden sollen, heißt zunächst einmal, die Partizip-II-Endung, sei sie nun ein schwaches &#039;&#039;-t&#039;&#039; oder ein starkes &#039;&#039;-en&#039;&#039;, zu tilgen – und anschließend, wie gewohnen, abzulauten. Erluben sind hier auch Pseudo-Partizipien II wie &#039;&#039;bescheuert&#039;&#039; oder &#039;&#039;zerknirscht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| bescheuert&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Beschaur&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Bescheuertheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vergessen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Vergaß&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Vergessenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verlogen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verlug&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verlogenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| verwest&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Verwas&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Verwestheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| zerrissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Zerruss&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Zerrissenheit&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubälde nach Michael Mann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Michael Manns Artikel [http://mmmann.de/Sprache/Humor/index.htm Die Lacht wird euch schon vergehen!] stellt Möglichkeiten vor, nach alten Ableitungsmustern Verben zu substantivieren. Teilweise überschneiden, teilweise ergänzen sie sich mit den hiesigen Ideen – auf jeden Fall sind sie des Lesens wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Substantive aus Substantiven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier befassen wir uns bisher nur mit einer Gruppe von Ableitungen: Solchen, die normalerweise mit der Silbe &#039;&#039;-schaft&#039;&#039; erfolgen. Da bilden &#039;&#039;Knechte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Knechtschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;Ärzte&#039;&#039; eine &#039;&#039;Ärzteschaft&#039;&#039;, und irgendwie klingt das alles nicht stark. Lassen wir daher das &#039;&#039;-aft&#039;&#039; weg, das &#039;&#039;-sch&#039;&#039; bildet ein ungewöhnliches, aber sehr treffliches Wortende. Steht davor &#039;&#039;-e-&#039;&#039;, &#039;&#039;-el-&#039;&#039;, &#039;&#039;-en-&#039;&#039; oder &#039;&#039;-er-&#039;&#039;, kann diese Silbe wegfallen, &#039;&#039;l&#039;&#039;’s, &#039;&#039;n&#039;&#039;&#039;s und &#039;&#039;r&#039;&#039;’s werden aber nicht entsorgt, sondern an eine passende Stelle nach vorne verschoben. Es wird abgelautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| der Knecht&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Knachtsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Knechtschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Ärzte&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Irztsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Ärzteschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| die Anhänger&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Anharngsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anhängerschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| das Patsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;das Petschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| der Stiefel&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| der Stulfsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Stiefelschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;[[Image:Zwinkern.gif]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| das Wissen&lt;br /&gt;
| →&lt;br /&gt;
| die Wanßsch&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Wissenschaft&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Verkürze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen zu beseitigenden Substantivur-Endungen lässt sich nicht allgemeingültig und eindeutig sagen, was für eine Wortart da eigentlich substantivoren wird. Trotzdem können wir allgemeingültige Verfahren angeben, wie man solche Wörter stärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit der Endung &#039;&#039;-ie&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verzichtet auf die Endung -ie und lautet dafür ab. Bleiben dadurch untragbare Konsonantenfolgen am Wortende stehen, wird verschoben, bis es passt (siehe &#039;&#039;Indarst&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Akribie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Akrub&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Entelechie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Entelach&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Industrie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Indarst&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-ie&#039;&#039;-Strich, Ablaut und Vokalverkurz =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlichen Pep kann man gelegentlich hineinbringen, indem man den frischgebackenen Endkonsonanten orthografisch verdoppelt und so phonetisch den davor stehenden Vokal verkürzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Anatomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Anatumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Autonomie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Autonumm&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Kakofonie&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| das Kakofunn&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fort mit den Endungen &#039;&#039;-anz&#039;&#039; und &#039;&#039;-enz&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;!&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;-anz&#039;&#039;/&#039;&#039;-enz&#039;&#039;-Strich und Ablaut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man sich schon gedacht: Man verzichtet einfach auf -anz bzw. -enz und lautet davor ab. Bei Bedarf werden ein paar Konsonanten verschoben (siehe &#039;&#039;Pferdawsch&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Demenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dam&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Diskrepanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Diskrap&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Distanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Dest&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;der Pferdeschwanz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pferdawsch&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Präsenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Pras&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;strike&amp;gt;die Tendenz&amp;lt;/strike&amp;gt;&lt;br /&gt;
| der Tand&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=57 Stärkung der Nomen] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=205 NOMEN: Systematischer Teil] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=430 -ieren Substantiv ieren] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
* [http://www.soviseau.de/verben/forum/index.php?board=5;action=display;threadid=635 Verbzeuge] (Forumsfaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Benutzer:Hierakares&amp;diff=4057</id>
		<title>Benutzer:Hierakares</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Benutzer:Hierakares&amp;diff=4057"/>
		<updated>2010-07-27T17:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: Die Seite wurde neu angelegen: „==Meine Beiträge==  ===Plurale=== * Kebab &amp;gt; Keben  ===Sg-Pl-Unterschiede=== * Dön &amp;gt; Döner * Döner &amp;gt; Dönren  ===Entneine=== * Flat  ===Antonyme=== * übersch…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Meine Beiträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plurale===&lt;br /&gt;
* Kebab &amp;gt; Keben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sg-Pl-Unterschiede===&lt;br /&gt;
* Dön &amp;gt; Döner&lt;br /&gt;
* Döner &amp;gt; Dönren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entneine===&lt;br /&gt;
* Flat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antonyme===&lt;br /&gt;
* überscheidbar&lt;br /&gt;
* übersagt&lt;br /&gt;
* überlassen&lt;br /&gt;
* Unterdruss&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Unterschiede_zwischen_Singular_und_Plural&amp;diff=4055</id>
		<title>Unterschiede zwischen Singular und Plural</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Unterschiede_zwischen_Singular_und_Plural&amp;diff=4055"/>
		<updated>2010-07-27T17:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unterschiede zwischen Singular- und Pluralform eines Wortes sind keine Selbstverständlichkeit. Bei vielen Dingen bleibt es dem Kontext überlassen, zu vermitteln, ob von einem oder mehreren die Rede ist. Z.B.: Ein Buckel, viele Buckel. Ein Tölpel, viele Tölpel. Mit Umlauten, Rückumlauten, Konsonantenverschüben und anderen Tricks lässt sich da jedoch etwas reißen und der Plural eindeutiger machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{prettytable}}&lt;br /&gt;
|das Achtel||die Olchten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Akademiker||die Akamedikare&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Artikel||die Artiklen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Beutel||die Buelte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Biber||die Bibren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Biber||die Bibra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Biber||die Biberinnen und Biber||Wie man mit Political correctness auch das Pluralproblem löst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Buckel||die Bückel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Büffel||die Bulffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Büschel||die Bolschen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Büttel||die Bultten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dackel||die Däckel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Dön||die Döner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Döner||die Dönren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Drittel||die Driltten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ekel||die Alken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Feuer||die Fäuer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Frevel||die Fralven&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Füller||die Füllren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Fünftel||die Fulnften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Furunkel||die Fürünkel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Hobel||die Hölbe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kagel||die Kegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Kapitel||die Kapilten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kater||die Käter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Kill||die Killer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Knot||die Knoten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Lächeln||die Lälche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Löffel||die Lulffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mald||die Mädel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Messer||die Mersse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Mittel||die Mitteln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Müller||die Mürlle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Nabel||die Näbel||Ob die Formenvielfalt menschlicher Näbel der Kreativität der Hebammen geschuldet ist, wird von der Forschung noch kontrovers diskutiert. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Obstler||die Öbstlern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Ord||die Orden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Pinsel||die Pilnsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Popel||die Pölpen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Popel||die Pöpel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Raster||die Räster&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rüffel||die Rülffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Rüpel||die Rulpen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schüler||die Schlürer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Schuppen||die Schüppen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Sechstel||die Silchsten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Segel||die Sälgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Siebentel||die Sielbenten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Siebtel||die Sielbten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Sommer||die Sömmren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Spiegel||die Spieglen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Stadel||die Städel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stapel||die Stäpel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Stiefel||die Stilfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tadel||die Tädel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Titel||die Tilten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tölpel||die Talpsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Tunnel||die Tünnlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Viertel||die Vierlten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wandel||die Wändel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|das Wappen||die Wäppnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wechsel||die Welchsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Wedel||die Wölden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Winter||die Wintren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zweifel||die Zwifflen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|der Zwickel||die Zwelcken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Plurale&amp;diff=4054</id>
		<title>Plurale</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Plurale&amp;diff=4054"/>
		<updated>2010-07-27T15:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einem Drang zur Differenzierung nachgebend hat die Amtssprache schon lange damit angefangen, Singularwörtern wie &#039;&#039;Unterricht&#039;&#039; oder &#039;&#039;Bedarf&#039;&#039; auch den Plural zuzugestehen, so ist etwa von &#039;&#039;Unterrichten&#039;&#039; und &#039;&#039;Bedarfen&#039;&#039; die Rede. Oft gibt es viele Wahrheiten und so auch viele Plurale, für die man Verwendung hätte, nicht aber die Rückendeckung durch Wörterbücher. Hier geben wir, angeregen durch Gerhard Schwenke, Singulariatantum &amp;amp;ndash; so der Fachbegriff für Nur-Singular-Wörter &amp;amp;ndash;, was die hartherzige Grammatik ihnen vorenthalten hat. (Umgekehrt gehen wir bei Pluraliantum auf der Seite [[Singulare]] vor.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Abendrot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abendröter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Morgen und jeden Abend dasselbe, 365 Morgenröter und Abendröter im Jahr (nicht unbedingt in unseren Gefilden). [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aberwitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aberwitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aberwitz trieb mich wieder und wieder dazu an, nach Worten ohne Plural zu suchen. Die Sammlung der Ergebnisse meiner Aberwitze ist nun hier zu lesen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Abschaum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abschäume&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir wird bang, wenn ich daran denke, dass sich die Abschäume vom rechten Rand des politischen Spektrums zusammenschließen könnten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abscheu &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abscheuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Geschworenen machten keine Hehle aus ihren Abscheuen für die begangenen Verbrechen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abstammung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abstammungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein angenommen wird, dass der Mensch vom Affen abstamme. Ich sah Affen, denen ich Gegenteiliges zugestünde. Die Abstammungen menschlicher- und äffischerseits sind also nicht ganz geklärt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abstinenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abstinzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Jedes Jahr nach Karneval versuche ich Abstinenz zu üben. Die vorgenommenen Abstinzen gerieten aber sämtlich recht kurz. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Acht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ächte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verschwörer kamen einer um den anderen in Ächte und Bänne. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Adel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ädel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiefenbroicher Landadel, Kölner Stadtadel, das sind zusammen allein schon zwei verschiedene Ädel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Akne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Aken einiger der Kinder der Klasse 10b waren nicht zu übersehen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das All &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Älle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weltälle&#039;&#039; erinnert an Wagner, es klingt titanisch. &amp;lt;cite&amp;gt;GS&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerika &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Amerikae&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immerhin gibt’s doch Nord-, Mittel-, Zentral-, Süd-, und Lateinamerika, oder? &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Amok &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Amökke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der letzten Jahren waren bedenklich viele Personen zu verzeichnen, die Amok liefen. Die Anzahl der Amökke in diesem Zeitraum ist sehr hoch. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Anmut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Anmuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anmuten verschiedener Menschen können sich ganz unterschiedlich ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Anschein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Anscheine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Anscheinen des Wohnzimmers und des Wagens nach waren die Müllers reiche Leute, aber dies und ihr Bankkonto vermittelten sehr verschiedene Anscheine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Antike &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Antiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedes Volk hat sein eigenes klassischen Altertum und eine dazugehörige Kultur, es gibt also mehrere Antiken. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der April &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aprilen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Aprilen waren so unentschlossen wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Arg &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zufriedene Mienen, mit denen sie die Briefe einsteckten, bewiesen, dass sie ganz ohne Ärge waren. (frei nach Schiller) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Ärger &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärger&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Leute haben Ärger, doch ist mein Ärger ärger als alle anderen Ärger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Argwohn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärgerwöhne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärgwöhne folgen auf Missträuen. (frei nach Lessing) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Armut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Armuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während die Ädel Reichtümer ansolmmen, verschlormmen sich die Armuten von Bauern und Tagelöhnern. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Askese &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Askeseksa&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palindromatischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Ebenso wie die Abstinzen verliefen meine Askeseksa im Sande. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Atem &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Atme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass es sich bei seiner Darbietung um einen [http://www.soviseau.de/labenz/M#Maulach Maulach] gehalten hätte, nein, sämtlichen Anwesenden blieben sogar die Atme stehen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Äther &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Äthre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Zwei Äthre waren sehr bekannt, der eine auch unter der anderen Schreibweise &#039;&#039;Ether&#039;&#039; als Betäubungsmittel, der andere unter dieser einen Schreibweise als die Substanz, in der sich das Licht fortbewegt. Seit Einstein irrelevant, dennoch erwähnenswert. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Aufheben &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufhebense&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die B- und C-Prominenten muchen unangebrachte Aufhebense um ihre Personen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aufschnitt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufschnitte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe immer verschiedene Aufschnitte im Kühlschrank: Schinken, Fleischwurst, Salami und so weiter. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aufwasch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufwäsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich erladog die Aktualisur der Numeri-Liste nicht kontinuierlich, sondern in mehreren großen Aufwäschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Augenhöhe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Augenhöhen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der zwei Meter große Ralf und sein kleinwüchsiger Kumpel Motte haben stark differierende Augenhöhen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der August &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Augüste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Augüsten haben die Bauern so viel geornten wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ausdauer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ausdauern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Halbmarathon hätte ich höchstens per Fahrrad meistern können, meine Bewunderung gilt daher den Ausdauern der Läufer. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bärenklau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bärenklauen (biol.)/Bärenkläue (ugs.)&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;die Sau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riesenbärenkläue worchen in großer Menge im Graben abseits des Feldwegs. Die Bärenklauen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Doldenblütler. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bange &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bangen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur keine Bangen, eine Bange ist schon genug. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bann &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bänne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verschwörer kamen einer um den anderen in Ächte und Bänne. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bedarf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bedarfe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Amtssprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bettwäsche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bettwäschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte die weiße, die Micky-Maus- und die Garfield-Bettwäsche ausprobiert, aber irgendwie brachte im der Schlaf in keiner dieser Bettwäschen volle Selbstverwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Beute &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Beuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beuten der Bankraube von 1996 und 1997 sind bis heute nicht wieder aufgetauchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bewusstlosigkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bewusstlosigkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
An den letzten Silvestren betrank er sich bis zu völligen Bewusstlosigkeiten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Blau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bläue&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
die Bläue seines Hemds und seiner Jeans bissen sich scheußlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Blut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Blüter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anstatt des missratenen Wortes Blutgruppen (denn eine Gruppe besteht selbst schon aus unterschiedlichen Individuen). &amp;lt;cite&amp;gt;GS&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich gibt es bereits &#039;&#039;die Blute&#039;&#039;, was aber langweilig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Brisanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Brisanzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Skandale haben ihre eigenen Brisanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bums &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bümse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Ferne hörte man die Bümse einschlagender Raketen. Deutsche Fußballer haben härtere Bümse als französische. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Butter &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Buttern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Buttern auf dem Tische waren eindeutig eine zu viel. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Chaos &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Chaotika&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In meinem Schrank herrscht ein großes Chaos. Auf meinem Schreibtisch hier im Büro auch, in meinem Kopf bisweilen eh. Wie viele Chaotika kennst Du? &amp;lt;cite&amp;gt;FG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Charme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Charmes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer Umgang mit Menschen unterschiedlicher Charmes pflegt, erkennt deren Mannigfaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
China &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Chinen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die VR China und Taiwan sind zwei verschieden Chinen. &amp;lt;cite&amp;gt;HW&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Chips &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Chipse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon oft zu hören; soll hier zu Ehre und Würden kommen! Analog zum altehrwürdigen Keks. &amp;lt;cite&amp;gt;PB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Christentum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Christentümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei rechtem Licht betrachtet vertreten die großen Kirchen ganz verschiedene Christentümer. &amp;lt;cite&amp;gt;Ag&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Cunnilingus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Cunnilingi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war in der Damenwelt bewundert für seine ausgefeilten Cunnilingi. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dank &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dänke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Vereine statteten dem Bürgermeister nacheinander ihre Dänke ab. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Dauer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dauern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dauern von Fußballspielen können sich unterscheiden, wenn es Verlängerung und Elfmeterschießen gibt. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Desinteresse &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Desinteressen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Desinteressen, wie z. B. Geologie, Fußball und Modellbau, sind lange nicht so breit gefächert wie meine Interessen, aber es sind doch mehrere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Deutsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Deutschs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klingt richtig furchtbar, aber grad’ drum soll’s so heißen *ggg* ... zumindest sollte es einen Plural geben, der z.B. das Hochdeutsche, Schriftdeutsche, Schweizerdeutsche, Amtsdeutsche, Pennsylvaniadeutsche, Ostmitteldeutsche, Frühneuhochdeutsche, Undeutsche, Plattdeutsche, Oberdeutsche etc. etc. etc. zusammenführt - denn es gibt eben nicht nur „das Deutsche“! &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Deutschländer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1990 gab es zwei Deutschländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dezember &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dezembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Dezembern war das Bitten um Frieden so nötig wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Diabetes &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Diabetiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typ 1 und Typ 2 – das sind schon zwei Diabetiden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Drau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dräue&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;die Sau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Zusammenfluss der fünf Quelldräue entsteht die Drau, der viertgrößte Nebenfluss der Donau. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Dresche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dreschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dreschen von Vattern und Muttern fühlten sich durchaus verschieden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dünge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kuhdung, Schweinedung etc., also Dünge. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Durst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dürste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die vielen Dürste, die ich litt, führten mich in manche Kneipe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dusel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Düsel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern hattest du Dusel und heute hatte ich Dusel. Wie viele Düsel sind das? &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Effeff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Effeffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palindromatischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Er rezitor aus dem Effeff Haikous, beharrsch ebenso die Kunst der Fahrradreparatur, sowie das Kochen auf einem Bein und andere erstaunliche Dinge. Er wusste mit seinen Effeffen zu verblüffen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Ego &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Egoi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Ego braucht gewissen Raum. Die anderen Egoi stören dabei nur. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Eigennutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eigennütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser so genannten Gemeinschaft werden alle von den verschiedensten Eigennützen umgetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Einerlei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Einerleinerlei&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repetitiver Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Es ist mir einerlei, ob du meinst, dass es keine zweierlei Einerleinerlei geben könne. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Einkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mehrkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank der Mehrkehren hatten wir am Ende alle kräftig mehrere im Kahn. (Dieser Plural ist mir beim Einkaufen zugelaufen. Ich distanziere mich ausdrücklich davon.) &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Eis &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eiser&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wählen Sie unter diesen Eisern Ihren Favoriten: Speise-, Glatt- oder Packeis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Eisen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eisene&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter der Küchentüre mit den Beschlägen aus Schmiedeeisen wark die Köchin an ihrer Pfanne aus Gusseisen. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt; In einem Eisenladen lassen sich solcher Eisene mannigfaltige ausmachen. Den Einwand, &#039;&#039;Eisene&#039;&#039; klinge bescheuert und es sollte doch besser einfach &#039;&#039;das Eisen - die Eisen&#039;&#039; heißen, lasse ich nicht gelten, solange Mineralwasserhersteller noch &#039;&#039;enteisent&#039;&#039; auf ihre Erzeugnisse schreiben. „Bitte in Zukunft ,Eisen rausgemacht‘ auf Mineralwasserflaschen schreiben oder das Eisen einfach drinlassen.“ (Parkverbot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Ekel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ekle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Ekel den ich empfand, als ich nach vier Wochen endlich wieder meinen Kühlschrank öffnete, war schon ziemlich heftig. Aber der Ekel, als ich letztens Rexys Kotze wegmachen musste, war eindeutig der größere der beiden Ekle. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Elend &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Elende&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Elend der Bettlerin und das des Künstlers in einer Schaffenskrise reihen sich in eine lange Kette ganz verschiedener Elende ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Etwas &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Etwen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Konnten Sie sie bereits identifizieren, Mulder?&amp;lt;br /&amp;gt; - Negativ, Scully. Es handelt sich um irgendwelche Etwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Euro &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Euronen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein im Internet bereits verbreiteter Plural.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Evolution &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Evolutionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht homologe Organe haben jeweils eigene Evolutionen hinter sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Februar &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Februäre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf den Feldern nicht aller Februäre wuchsen so viele Schabernäcke wie auf dem Feld dieses Februars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fehl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fehle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Früher gab&#039;s den Plural: &#039;&#039;denn so ir den menschen ire feile vergebet, so wird euch ewer himlischer vater auch vergeben&#039;&#039; [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ferne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Reisenden zog es in verschiedene Fernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Fernsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn du noch einmal die Fernsichten des Eiffelturms und des Böckelheimer Gänsehügels vergleichst, hau ich dir eine runter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Fernweh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernwehen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;cite&amp;gt;...&amp;lt;/cite&amp;gt;wo es doch verschiedene Abstufungen von Fernweh gibt: den einen zieht’s nur auf den eigenen Balkon, dicke (Ex-)Kanzler an den Wolfgangsee und mich halt auf den Kilimanjaro. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Finger-&amp;lt;br /&amp;gt; spitzengefühl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Finger-&amp;lt;br /&amp;gt; spitzengefühle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erfuhr, was das Fingerspitzengefühl des Chirurgen von dem des Diplomaten unterschied und kannte nun verschiedene Fingerspitzengefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Flamenco &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flamenqui&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Flamenco ist [in seiner 150-jährigen Geschichte unter mannigfachen Einflüssen] so bunt geworden, dass man von ihm eigentlich im Plural sprechen müsste - wenn es ihn denn gäbe.“ (Kornelia Bittmann, WDR)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Flamenqui&#039;&#039; in Anlehnung an die lateinischen Wurzeln der Iberer &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Fleisch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fleischs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mal wieder ein unorthodoxer Plural, weil &#039;&#039;Fleische&#039;&#039; einfach zu langweilig klänge.&amp;lt;cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/cite&amp;gt;Wie viele Fleischs willst du? &amp;lt;cite&amp;gt;Dr&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fleiß &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fleiße&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Fleiße keine Preise. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Flips &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flipse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelegentlich schon zu hören (Erdnussflipse); soll hier zu Ehre und Würden kommen! Analog zum altehrwürdigen Keks. &amp;lt;cite&amp;gt;PB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Flucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flüchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe neulich einen Einbrecher und gestern ein angreifendes Wildschwein in die jeweils von ihnen ergriffenen Flüchte geschlagen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Frühe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Frühen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stehe täglich in aller Frühe auf, also letztlich in allen Frühen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Frust &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Früste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit der Frust nicht einsam und frustriert auf die Lüste blicken muss, die sich oft in ganzen Rudeln vergnügen, sollte ihm ein Plural zur Seite gestellt werden: Früste. &amp;lt;cite&amp;gt;so&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Füge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie tut den Künstlern man genüge,&amp;lt;br /&amp;gt; wenn beide haben gleiche Füge? &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Furcht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fürchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich furcht nur eine Furcht, doch jetzt fürchte ich viele Fürchte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das/die Furore &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Furoren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diversen Aktionen machte er unterschiedliche Furoren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Für und Wider &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Füre und Widre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf seine Entscheidung, nachdem er alle Füre und Widre abgewogen hatte. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der GAU &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die GÄUe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist innovativ: Die Pluralmerkmale von &#039;&#039;Unfälle&#039;&#039; (Umlautung und &#039;&#039;-e&#039;&#039;) werden auf die ganze Abkürzung angewandt. Zu den GÄUen gehört dann nicht nur der GAU, sondern auch einige etwas weniger große Unfälle, eventuell auch die vielen alltäglichen „Super-GÄUe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gaudi &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gaudien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was für Gaudien auf den Rummelplätzen der Republik! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebäck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebäcker&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gängigen Gebäcker sind alle lecker, aber mein liebstes Gebuck ist der Schokopuck. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebrause &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebräuse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Saunaclub moschen sich die Gebräuse der Whirlpools und die Gerausche der Duschen mit den Gekläppern der Betten und den Gestöhnen der Pärchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebrüll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebrülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Fütterungszeit hört man im Zoo die Gebrülle verschiedener Raubkatzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedeih und Verderb &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Gedeihe und Verderbe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Vulge waren den Regierenden auf Gedeihe und Verderbe ausgeliefert. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Geduld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gedülde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Eltern waren mit ihren Gedülden am Ende. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geflügel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geflülge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Geflülge der Bauern Schmitz und Huber unterscheiden sich stark in der Zusammensetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gegenlicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gegenlichter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim nächtlichen Fahren auf der Autobahn sieht man viele Gegenlichter. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gegenwart &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gegenwarten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er immer für den Augenblick gelebt hatte, begannen ihn die vergangenen Gegenwarten einzuholen.&amp;lt;br /&amp;gt; im Sinne von &#039;&#039;Anwesenheiten&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: Jede seiner seltenen Anwesenheiten wurde sehr begrüßt.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geheiß &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geheiße&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen einzelnen Gesund war es schwierig, den vielen Geheißen der Adligen nachzukommen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Geiz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geize&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was ihr für Ehrgeize entwickelt - den Text mit tausend Stiften zu bearbeiten und die dann auch noch farblich auf einander abzustimmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geklapper &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gekläpper&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Saunaclub moschen sich die Gebräuse der Whirlpools und die Gerausche der Duschen mit den Gekläppern der Betten und den Gestöhnen der Pärchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geläut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geläute&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun hatte er die Geläute aller großen europäischen Kirchen gehört und konnte sie im Schlaf unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gepäck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gepäcker&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Familienmitglieder luden ihre Gepäcker ins Auto. Vaters Gepuck lond wie immer zuunterst. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesinde &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesinde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatten die reichen Familien sich noch in den vergangenen Jahrzehnten mit ihren Residenzen zu übertrumpfen versucht, so taten sie es jetzt mit ihren Gesinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesindel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesindel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie beklagen sich über das Gesindel von Rom, Conte Pomeriggio? Ha, Sie kennen die Gesindel der deutschen Großstädte nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesocks &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesöckse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich traf auf Kneipentouren schon in diversen Läden Gesocks an, sah also mehrere Gesöckse. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gespür &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gespüre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sei es das für Mode, das für Lügen oder das für gute Gelegenheiten: Jedes seiner Gespüre war untrüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Gestank &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gestänke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gestänke von Misthaufen und Silo überlurgen sich. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gestotter &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gestötter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit seinen Gestöttern fiel er durch jede mündliche Prüfung. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gewähr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewähren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pünktlichkeit, einwandfreier Zustand, Freundlichkeit des Personals - so viele Gewähren kann ich nicht übernehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewäsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewäsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lesen mancher Zeitungen bietet Stoff für ganze Gewäschetypologien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gewissheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewissheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er verließ die Kneipe, von einigen Zweifel befreit und um einige Gewissheiten reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Glanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glänze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Mineralogie unterscheidet man drei verschiedene Glänze: Metallglanz, Glasglanz und Fettglanz. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glätte &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glätten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Glätten von Samt und von Plastik unterscheiden sich ein wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glatzköpfigkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glatzköpfigkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man unterscheidet verschiedene Glatzköpfigkeiten, wie z. B. die medizinische, die modische oder die politische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Glück &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glücke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt etliche Arten des Glücks: z.B. das kleine und das große, das mittlere, das größte, das Un~ etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gold &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gölder&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die reiche Frau gab sich längst nicht mit der Kette aus nur einem Gold zufrieden. Nein, es mussten Weißgold, Gelbgold und Rotgold miteinander verflochten sein. „Das sind ja gleich drei Gölder auf einmal!“ rief der Juwelier, „Das geht nun wirklich nicht!“ &amp;lt;cite&amp;gt;TJ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Grimm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Grimme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hege einen Grimm gegen die CDU und ebenso einen Grimm gegen die SPD. Aber eigentlich sind das sehr verschiedene Grimme. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Groll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Grölle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hege einen Groll gegen die CDU und ebenso einen Groll gegen die SPD. Aber eigentlich sind das sehr verschiedene Grölle. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Günste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er die Günste der Frauen des Dorfes genoss, trug ihm die Missgünste seiner Geschlechtsgenossen ein. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hafer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hafern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freundchen, die stechen heute wohl gleich mehrere Hafern! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Häme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hämen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Feinde überschutten ihn mit Hämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hass &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hässe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hasste Tobi, sie hasste Alfred, sie hasste Gerwald... langsam verlor sie den Durchblick vor lauter Hässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hautevolee &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hautesvolees&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur so kann man beispielsweise die Hautesvolees von München und Paris vergleichen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hege &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank der Hegen deutscher Jäger sind die Wildbestände stabil. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hehl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hehle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Geschworenen machten keine Hehle aus ihren Abscheuen für die begangenen Verbrechen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Heil &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heile&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heutige Fußgängerzonen sind gut sortiert: Verschiedene Organisationen bieten verschiedenste Heile an. Man kann sich das Heil aussuchen, das einem am ehesten zusagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Heimat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der globalisierte Mensch fühlt sich in verschiedenen Weltgegenden heimisch und hat mitunter mehrere Heimaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Heimkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für dieses Jahr standen die Heimkehren fünver Wanderburschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Heimweh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimwehe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimweh in London, in Rom, in Prag: So viele Heimwehe hält kein Mensch aus. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Hin und Her &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hinne und Here&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du treibst mich in den Wahnsinn mit deinen ständigen Hinnen und Heren beim Klamottenkauf. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hitze &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hitzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Hitzen der vergangenen zwölf Sommer suchen ihresgleichen.&amp;lt;br /&amp;gt; Nachsprachlich: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hohn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Höhne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Höhne der Alten sind bei den Greenhorns geforchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hokuspokus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hokipoki&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zauberer konnten mich mit ihren diversen Hokipoki nicht täuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Holocaust &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Holocäuste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neonazis erfanden das Wort vom Bomben-Holocaust, Johannes Paul II. sprach indirekt vom Pränatal-Holocaust. Schon bald wird die Linke der Rechten einen Sozial-Holocaust vorwerfen; die wird sich mit dem Vorwurf eines ökonomischen oder sogar moralischen Holocaust revanchieren. Die traurige Pflicht der Sprache ist es, für zukünftige Holocäuste aller Arten entsprechend den Plural bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hopfen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hopfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei mir sind sämtliche Hopfen und Mälzer verloren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Huld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hulden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Galan erwarb sich die Hulden mehrerer Damen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Humor &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Humöre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere Länder, andere Humöre. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hunger &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hünger&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Kinder-Maxi-King-Werbespot sieht man am Ende, dass der Protagonist eine Trophäensammlung mit den Köpfen mehrerer bezwungener Heißhünger an der Wand hängen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Husten &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hüsten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche Peche: Erst Keuch- und Raucherhüsten, dann gleich zwei Schnüpfen hintereinander. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier darfst du nicht einfach auf der Hut sein - du musst auf allen Hüten sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ignoranz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ignoranzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Ignoranzen in Bezug auf Frauen, Fußball und Autos waren legendär. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Impotenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Impotenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlafmängel und exzessive Alkoholkonsümer monden schließlich in wiederholten Impotenzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Inbrunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Inbrünste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nach Textkenntnis sangen die Nationalspieler die Hymne mit unterschiedlichen Inbrünsten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Intelligenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Intelligenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[Die] Zahl angeblicher Intelligenzen, von der kognitiven über die emotionale bis zur sozialen, wächst jährlich (...) &amp;lt;cite&amp;gt;Christoph Drösser, Die Zeit 29/2006, S. 33&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Internet &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Internette&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob wohl die Internette außerirdischer Zivilisationen ähnlich organisiert sind wie unseres? &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jammer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jämmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sind gleich zwei Jämmer, dass die Bayern und Hamburg im Europapokal ausgeschieden sind. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Januar &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Januäre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Januäre froren uns so nachhaltig das Rohr zu wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jazz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jazze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cool-Jazz und Free-Jazz sind nur zwei von vielen Jazzen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jemen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jämen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man die innenpolitische Lage des Jemen betrachtet, muß man befürchten, dass es bald wieder zwei oder sogar noch mehr Jämen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Juli &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Julii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir haben nicht in allen Julii Urläube gemacht, manchmal erst in den Augüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Juni &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Junii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Junii waren so voll vom Duft des frischen Hages wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kakao &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kakaoe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Kakaoe, bitte! &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kälte &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kälten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man denke an die vielen Arten von Kälte, die man im Winter so beschreibt: Schweinekälte, Hundekälte, Eiseskälte, Saukälte, Dreckskälte, Wahnsinnskälte etc., nicht zu vergessen die Grabeskälte, die Abendkälte, die Morgenkälte etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kandis &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kandes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ostfriesen süßen ihre Teen mit unterschiedlichen Kandes. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kebab &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Keben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hätte gerne zwei Keben mit allem!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Klau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Klauten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In letzter Zeit kam es hier immer wieder zu Holzklauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kitsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kitsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er solmm allerhand Kitsche und Schnickschnäcke. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kleidung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kleidungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für eine Weltreise sollte man ausreichend passende Kleidungen dabei haben: Regenkleidung, Strandkleidung, Winterkleidung... &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Klimbim &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Klimbimse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jubiläen waren toll, die damit verbundenen Klimbimse weniger. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knall &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Knälle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Jahre wieder zu Silvester, aber auch bei Treibjagden, im Irak oder auch in Afghanistan kann man die unterschiedlichsten Knälle hören. &amp;lt;cite&amp;gt;CS&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Knatsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Knätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach unendlichen Knätschen rich sie endlich die Scheidung ein. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kohl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Köhle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grün-, Blumen-, Rosen- und Helmut: Das sind allein schon vier Köhle. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kokolores &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kokolori&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der närrischen Zeit häufen sich Kokolori und Mumpitze. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Komik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Komiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chaplin und Keaton loben von völlig unterschiedlichen Komiken. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kondolenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kondolenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kondolenzen der Trauernden waren mehr oder minder immens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Konfekt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konfekte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank diverser Konfekte hatte sie schließlich eine andere Konfektionsgröße. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Konfetti &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konfetten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bezüglich der Betriebsfeier vom 12. Dez. ist festzustellen, dass offenbar verschiedene Konfetten durcheinandergeworfen wurden, sowohl großes Industriekonfetti (gekauft) als auch kleines Bürokonfetti (Lochernebenprodukt). Der Kollege Meier wurde mit der Sortierung der wiederzuverwertenden Reste betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Konsum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konsümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlafmängel und exzessive Alkoholkonsümer monden schliesslich in wiederholten Impotenzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Koran &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Koräne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meint natürlich in erster Linie verschiedene Druckformen dieses Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korea &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Koreen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es zwei Koreen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kote&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Fachmann ordnet auch ähnliche Kote den jeweiligen Tieren zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kram &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kräme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Catherine Flemming trägt in &#039;&#039;Das Blut der Templer&#039;&#039; praktisch in jeder Szene einen anderen hässlichen Glitzerkram, verschleißt also massenweise Glitzerkräme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Kuddelmuddel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Küddelmüddel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Kinderzimmern harrschen die schlimmsten Küddelmüddel. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kühle &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kühlen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logisch, dass es auch hier einen Plural geben muss, wenn es offensichtlich so viele verschiedene Abstufungen von Kühle gibt: Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winterkühle, Nachtkühle, Morgenkühle etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Lametta &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lametten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müllers und Meiers überboten sich gegenseitig mit Silber-, Gold- und Kristalllametten. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Langeweile &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Langenweilen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern hatte ich Langeweile beim Fernsehen und heute auch. Bei so vielen Langenweilen braucht sich der Fernseher nicht zu wundern, wenn ich ihn ausschalte. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lärm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lärme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Baupolizei unterscheidet zwischen Kinder-, Straßen- und sonstigen Lärmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Latein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Latinien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sich der römische Bauer, der mittelalterliche Mönch und die Vorsitzende des Altphilologenverbandes trafen, sprachen sie so unterschiedliche Latinien, dass sie einander nicht verstanden und mit ihren Latinien an den Enden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Laub &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Läuber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst werfen die Bäume ihre Läuber ab. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Läuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man nehme Porree, Knoblauch und Schnittlauch, schneide die verschiedenen Läuche klein und mische sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Leergut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leergüter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer Party findet man viele verschiedene Leergüter in seiner Wohnung vor: leere Weinflaschen, leere Bierflaschen und vielleicht sogar leere Flaschen, in denen sich etwas Alkoholfreies befand. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Leid &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leide&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst sprach ihm Tante Irmel ihr Beileid aus, dann Onkel Erwin und die ganze andere Verwandtschaft. Ob so vieler Beileide brach er schließlich in Tränen aus. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Leonardo &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leonadi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
die Schupfe des Genies da Vinci &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Loyalität &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Loyalitäten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Abwägung all seiner Loyalitäten entschied er sich schließlich gegen den Arbeitgeber. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Luxus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Luxi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungsständer und Schuhschrank waren zwei Luxi, die ich schnell zu schätzen larn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Lyrik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lyriken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vogonenlyrik gehört zu den schlechtesten Lyriken des Universums. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Magie &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Magien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kennt zumindest die schwarze und die weiße Magie. Auch die [http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/6305473145/028-3368352-0659741 Niagara-Fälle] scheinen von mehreren Magien umschwirrt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mai &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Maii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Maii hatten den Namen „Lustmond“ so sehr verdient wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Malz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mälzer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um das optimale Bier zu brauen, stimmte sie verschiedene Mälzer sorgfältig auf einander ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mark &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Marx&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstmalige Erwähnung nach der Erfindung des Tomatenmarks durch Karl Marx; zu seinen Ehren rot gefärbt. Zitat Marxens: „Die andren immmer, mit ihren nachgemachten Marx, besonders dieser Heinz!“ &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der März &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Märces&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Märcen wing der Lenz mit so wenig lauer Luft wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Material &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Materiäle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ein Regal zu bauen, benötigt man meist mehrere &#039;&#039;Materialien&#039;&#039; (Holz, Nägel/Schrauben/Leim, ggf. Farbe/Lack). Wenn man nun aber für zwei Regale Holz da hat, kann man das nicht einfach als &#039;&#039;Materialien&#039;&#039; bezeichnen. Wohl aber als &#039;&#039;Materiäle&#039;&#039;, um deutlich zu machen, dass ein Teil des Holzes für das eine Regal und ein anderer Teil für das zweite Regal verwandt werden soll und eben genug Holz für beide Regale da ist. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mief &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Miefe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mief in Umkleiden ist ein etwas anderer als in Pumakäfigen, es gibt also verschiedene Miefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Migräne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Migränen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paulas und Dieters Migränen verlaufen unterschiedlich schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Milch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Milchen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir fiel ein, dass es sowohl die Milch der frommen Denkungsart gibt, als auch die Milch der täglichen Trinkungsart. Gibt es dann zwei Milchen? &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Minne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Minnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unzählige Minnen inspiraren Walther von der Vogelweide zu ebenso vielen Gesängen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Missgunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Missgünste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er die Günste der Frauen des Dorfes genoss, trug ihm die Missgünste seiner Geschlechtsgenossen ein. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Misskredit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Misskredite&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er seine Schulden nicht bedan, brachte ihn bei allen Banken in Misskredite. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Misstrauen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Missträuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärgwöhner folgen auf Missträuen. (frei nach Lessing) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mist &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Miste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn bei mir jemand Mist macht, dann sei ihm das gestotten. Wenn er aber mehrere Miste müche, dann räde ich ein ernstes Wort mit ihm. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mob &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mobbe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von allen Seiten kamen Mobbe auf mich zu. &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt; Einer wollte mir mit Mistgabeln, ein anderer mit siedendem Pech ans Leder. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mobbing &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mobbinge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der neuen Arbeit werde ich auch gemobbt; das sind schon zwei Mobbinge. &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Morgenrot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Morgenröter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Morgen und jeden Abend dasselbe, 365 Morgenröter und Abendröter im Jahr (nicht unbedingt in unseren Gefilden). [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Muckefuck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mückefücke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anständigen Kaffee gab es nicht, nur ständig dünne Mückefücke. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Muff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Muff in Kellern ist ein anderer als auf Dachböden, in einem Haus können also verschiedene Müffe herrschen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mull &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mulle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Operationswunden und Verbrennungen werden mit verschiedenen Mullen versorgen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Müll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spätestens seit Einführung der konsequenten Mülltrennung weiß man, daß verschiedene Mülle in unterschiedliche Tonnen zu entsorgen sind. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mummenschanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mummenschänze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween ist das Fest der Mummenschänze. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mumpitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mumpitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der närrischen Zeit häufen sich Kokolori und Mumpitze. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mumps &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mümpse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genau, warum sollten nur die Masern und Pocken ein Recht auf Plural haben? Weiterhin: Otitiden, Laryngitiden, Diabeten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Murks &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mürkse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kollege hat heute wieder nur Mürkse fabrizoren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Tag esse ich morgens mein Mus. Das sind in der Woche 7 Müse. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Muss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur die Liste der Verben, auch die der Numeri ist ein Muss, beide zusammen bilden dann also zwei Müsse... &amp;lt;cite&amp;gt;RB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cäsar war Fachmann für die unterschiedlichen Müte verschiedener gallischer Stämme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Nachsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nachsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich übe so oft Nachsicht mit meiner Frau, dass sich mittlerweile etliche Nachsichten angehäuft haben. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Nachwuchs &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nachwüchse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus drei Ehen hatte sie drei Nachwüchse, bestehend aus insgesamt fünv Kindern. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Nähe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nähen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde wohnten alle nicht weit entfernt, aber doch in unterschiedlichen Nähen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Neid &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Neide&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Frauen war neidisch auf ihr Aussehen, sie zog also deren Neide auf sich. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Neugier &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Neugieren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Hast du denn gar keine Neugieren?!“ – „Doch, eine.“ &amp;lt;cite&amp;gt;sa&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Niedertracht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Niedertrachten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Niedertrachten meiner Nachbarn bringen mich immer wieder zu Verzweiflungen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Norden &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Norden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hamburg und Turin liegen in den Norden von Deutschland und Italien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Notdurft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Notdurften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie sollen wir mit den Notdurften tausender Fußballfans fertigwerden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der November &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Novembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Novembern wullen so dichte Nebel durch das Tal wie in diesem November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Null &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Skatspiel spielte er zwei Nülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Obst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Öbster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kann man endlich die verschiedenen Obstsorten zusammenfassen: Frischobst, Steinobst, Dörrobst, Beerenobst, Kernobst, Schalenobst etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Oktober &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Oktöber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich entsinne mich vieler Oktöber, in denen die Wälder bunter waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Optimismus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Optimismen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Optimismen der Politiker entbahren anders als die Pessimismen der Konjunkturforscher jeder Grundlage. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Osten &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Osten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Osten Deutschlands und Amerikas sind für ganz unterschiedliche Dinge bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ostren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit wir Kinder haben, verstecken wir an den Ostren Schokoladeneier. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Pech &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Peche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn jemand Pech hat, dann hat er Pech. Wenn er aber noch mal Pech hat, dann hat er Peche. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Personal &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Personäle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein Sprecher von Ver.di mitteilte, legten rund vier verschiedene Personäle ihre Arbeit nieder, nämlich Pfleger und Schwestern sowie Küchen-, Reinigungs- und Verwaltungsangestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pessimismus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pessimismen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Optimismen der Politiker entbahren anders als die Pessimismen der Konjunkturforscher jeder Grundlage. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Pflege &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pflegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Körper- oder System-: Alle Pflegen müssen sauber durchgeführt werden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Physik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Physiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Atom-, Quanten- oder Metaphysik: Es gab wohl kaum Physiken, mit denen sie sich nicht auskannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Polizei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Polizeien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizeien der Länder entgegen. &amp;lt;cite&amp;gt;WP&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pomp &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pömpe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Pomp des Sultans übertraf die Pömpe aller europäischen Könige. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pop &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Poppe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben Brit-Pop und Gitarrenpop gibt es noch weitere Poppe. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Post &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pöste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niemand sagt, dass er zu einer Postfiliale ginge, sondern zur Post. Daher gibt es statt mehreren Postfilialen einfach nur mehrere Pöste. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Publikum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Publiken&#039;&#039;&#039;, alternativ: &#039;&#039;&#039;die Publikümmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Rockkonzert in Saal 1, der Brecht-Abend in Saal 2 und der Poetry-Slam in Saal 3 waren praktisch gleichzeitig zuende, sodass die verschiedenen Publiken im Foyer aufeinanderprallten. &amp;amp;mdash; Karsten hor Liedermacher Ede Wolf von den verschiedenen Publikümmern sprechen, die er von der Bühne herab bereits habe betrachten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Putz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach nur drei Tagen kamen in allen Zimmern die Pütze von den Wänden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Quacksalberei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quacksalbereien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank diverser Quacksalbereien verlor er seine Approbation als Arzt. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Qualm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quälme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 40 Jahren als Feuerwehrmann kannte er alle Quälme der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Quatsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
allerlei Scherze, Verse, Sprüchlein und sonstige Quätsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Rache &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rachen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rachen betrogener Eheleute sind geschlechtsspezifisch verschieden: Während SIE sich zumeist der süßen Rache verschreibt, bevorzugt ER die bittere. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Radau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rädäüë&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Extremumgelautener Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Eine um die andere Nacht harrsch Radau in der Kneipe unter meiner Wohnhaft. Die Rädäüë brachten mich um etliche Schläfe. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Randale &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Randalen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Länderspiel gab es überall in der Stadt kleine und große Randalen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Raserei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rasereien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind brachte Vater und Mutter zu täglichen Rasereien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gemenge der Zigaretten-, Zigarillo- und Zigarrenräuche in der Kneipe war unerträglich. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rausch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räusche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er stürzte sich in dieser Woche allabendlich in Räusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Regen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rägen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Platz- oder Niesel-: Mir sind alle Rägen zuwider! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Reibach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Reibäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Aktienfonds versprechen unterschiedliche Reibäche. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Respekt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Respekte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Respekte der verschiedenen Generationen vor dem Alter zu ihrer Jugendzeit ähneln sich bei genauer Betrachtung letztlich doch verblüffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Rückkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rückkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rückkehren der Mannschaften von 1954 und 1978 wurden sehr unterschiedlich gefirren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ruhe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ruhen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mittagsruhe ist mir von allen Ruhen die liebste, viel lieber als die Friedhofsruhe. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Rührmichnichtan &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rührtunsnichtänner&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mädchen vom Seeinternat... alles Rührtunsnichtänner!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sahne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sahnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn etwas nicht allererste Sahne ist, kann es immer noch zweite Sahne sein. Oder dritte. Oder vierte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saus und Braus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Sausen und Brausen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Millionäre in den USA leben in Saus und Braus, aber die in England auch. Das sind mindestens zwei Sausen und Brausen. Dagegen nagen die Armen in den beiden Ländern an verschiedenen Hungertüchern. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt schließlich viele Varianten des Schachs, z.B. Fernschach, Problemschach, Blitzschach, Märchenschach, Schnellschach, Simultanschach, Blindschach oder Dauerschach. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Schärfe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schärfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schärfen japanischer Messer, weißen Pfeffers und von Urlaubsfotos sind schon drei. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scheiße &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Scheißen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Müller die Toilette aufsuchte, produzierte sein Untergebener nur Scheiße. Beide Scheißen waren jedoch nur bedingt vergleichbar. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scheu &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Scheuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Scheuen vor Lesungen und Autogrammstunden muchen ihn zu einem gefragenen Autor. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schlaf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schläfe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt den tiefen Schlaf und den Beischlaf. Das sind ganz bestimmt zwei verschiedene Schläfe. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schluckauf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schlückäufe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst mald sich ein einzelner Schluckuff. Mit jedem weiteren Hickser wurde ihm klar, dass dies ein ausgewachsener Schluckauf war. „Hoffentlich folgen nicht noch weitere Schlückäufe“, huff er. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Schmach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schmäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Liebchen wollte mich nur dann zum Manne nehmen, wenn ich für sie fünfzehn Schmäche erdölde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schmutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schmütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall lauern Ihren Kleinen im Haus biestige Schmütze auf. Die kluge Hausfrau kleistert daher alles mit Desinfektionsmitteln voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scham &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schäme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du darfst die Schäme der nackten Jungfer in der Fußgängerzone und des öffentlich gedemütigten Jünglings nicht gleichsetzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin Lee Whorf vermot in den fünfziger Jahren, dass die Inuit etwa zwei Dutzend Bezeichnungen für Schnee besäßen. Schnee ist eben nicht gleich Schnee - es gibt viele. Es gibt auch viele Pluralformen, die für dieses Wort in Betracht kämen:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schnee&#039;&#039;&#039;: Erste Möglichkeit: analog zu &#039;&#039;Knie&#039;&#039;, wo man den Plural auch nur hören oder aus dem Kontext schließen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schneen&#039;&#039;&#039;: Zweite Möglichkeit: analog zu &#039;&#039;Seen&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schneee&#039;&#039;&#039;: Dritte Möglichkeit - gut geeignet, um die Gegner der &#039;&#039;Flussschifffahrt&#039;&#039; zu ärgern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Neuschnee, der über Nacht gefallen war, überdeckte zu meiner großen Freude mit seiner blendenden Frische den schon etwas ergrauten Altschnee von letzter Woche vollständig. Beide zusammen ergaben jedoch eine derart stattliche Barriere, dass ich auf meinem Spaziergang nur mit Mühe durch die Schneee stapfen konnte. &amp;lt;cite&amp;gt;RB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Schneegestöber &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schneegestöber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Die obdachlose Sexberaterin ist im Schneegestöber steckengeblieben, und der skurrile Typ, der von sich behauptet, ein Fan von Uwe Ochsenknecht zu sein, auch.&amp;lt;br/&amp;gt; - Oh, Fuck! Im gleichen Schneegestöber?&amp;lt;br /&amp;gt; - Nein, Süßes. In separaten Schneegestöbern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Max Goldt, Mini-Talk am Nachmittag&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schnickschnack &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schnickschnäcke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er solmm allerhand Kitsche und Schnickschnäcke. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schund &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schünde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn jemand Schund liest, dann ist das seine Sache. Wenn er aber oft Schund liest, dann liest er Schünde. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schutt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schütte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Haus nach dem anderen in Schutt und Asche fällt, dann sind das zahlreiche Schütte und Aschen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie konnte sich nicht entscheiden, welchen der vielen Schütze sie nun annehmen sollte: Denn sowohl der wirksame als auch der uneingeschränkte Schutz erschienen ihr überaus verlockend. Ganz zu schweigen vom absoluten, dem totalen und dem allumfassenden. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Fachsprachlich soll es bereits &#039;&#039;Schutze&#039;&#039; geben. Den Umlaut reichen wir hier nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schwachsinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schwachsinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das ist doch völliger Schwachsinn!“, sagte der neue Kollege, als er zum ersten Mal eine Memo des Chefs las. - „Du wirst noch so allerhand Schwachsinne zu lesen bekommen!“, sagten wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Sein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Seine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Philosoph stand am Ufer der Seine und dachte über die Seine der Seinen und seiner nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Selbstbedienung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Selbstbedienungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den vielen Selbstbedienungen der heutigen Zeit ist mir die mit Wein die symbadischste. &amp;lt;cite&amp;gt;Ag&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der September &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Septembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Septembern waren die Himbeeren so süß wie die Liebe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Silber &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Silbren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er analysor Quecksilber und reines Silber und stoll fest, dass sich die Silbren deutlich unterscheiden. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Singsang &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Singsänge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Singsänge der Einheimischen können einen in den Wahnsinn treiben. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Skat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Skäte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall in der Kneipe wurden Skäte gedroschen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Sodbrennen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sodbrände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene asiatische Gerichte verursachen mir unterschiedliche Sodbrände. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Software &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Softwaren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann viele verschiedene Softwaren unterscheiden: Freie und kommerzielle Software, Desktop- und Serversoftware, Standardsoftware und Individualsoftware...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sport &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Spörter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Ausnahme &amp;amp;ndash; ich finde sämtliche Ballspörter abscheulich. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Spott &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Spötte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach jedem seiner Missgeschicke musste er die Spötte und Höhne seiner Kollegen ertragen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sprudel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sprülde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sprülde unterteilen sich in Zitronensprülde, Orangensprülde, stark sparkelnde Sprülde und stille Quellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Papierstau im Rechner und der Verkehrsstau auf der Autobahn sind zwei Stauten, deren einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie beide unangenehm auffallen. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Staub &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stäuber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Staub nach einer Hochhaussprengung und der normale Hausstaub – das sind doch zwei verschiedene Stäuber, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sterblichkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sterblichkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da haben wir die Kindersterblichkeit und die Skorbutsterblichkeit der Seeleute. Das sind doch schon zwei Sterblichkeiten. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stolz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stölze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bin stolz auf dies (1) und jenes (2). Das müssten zwei Stölze sein. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Strenge &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Strengen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Hause der strenge Vater, in der Schule der strenge Lehrer: Das waren zwei höchst unterschiedliche Strengen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stunk &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stünke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Du Stünke, Zöffe oder Ärger haben willst, musst Du Dich nur mit einer Bayern-Kutte in die Schalker oder Dortmunder Fankurve stellen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stuss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stüsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Juristen, drei Meinungen &amp;amp;ndash; da müssen doch mindestens zwei Stüsse reden. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Süden &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Süden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
München und Neapel liegen in den Süden von Deutschland und Italien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Suff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Süffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Männer enden nach Scheidungen gerne in Süffen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Suppengrün &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Suppengrüne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leckerste unter den Suppengrünen ist die Sellerieknolle, obzwar sie gar nicht grün ist. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Tau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Täue&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tauforscher Thomas Tausemann weiß selbst nicht mehr, wie viele Täue er in seinem Leben untersucht und klassifiziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Taunus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Tauneen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer wie der Erfinder dieser Pluralform durch Hochtaunus, Vortaunus und Niedertaunus fuhr, ist durch alle Tauneen gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Terror &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Terroren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Staatengemeinschaft verurteilt alle Terroren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Tratsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Trätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Anhang des Buches nahm ich noch diverse Trätsche aus der Produktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Treue &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Treuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über viele Jahre schon hatte der Ritter seinem König die absolute, uneingeschränkte und bedingungslose Treue gehalten. Gerührt ob all dieser erwiesenen Treuen erhob ihn der König zum Dank in den Grafenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Trost &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Tröste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Trug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Trüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was der Regierungschef erzählt, ist doch alles Lug und Trug. Ich würde sogar sagen, auch die Aussagen der Minister sind Lüge und Trüge. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Umgang &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umgänge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Umkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der vergessliche Mensch muss oft mehrere Umkehren ausüben, bevor er endlich seine sieben Sachen beisammen hat. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Umsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tausendmal Umsicht geübt, tausend Umsichten angehäuft, und dieses eine Versäumnis brachte ihn gleich unter die Räder eines LKWs!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unbill &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unbillen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern schon eine solche Unbill und heute noch eine! Aber mehr als zwei Unbillen werde ich einfach nicht ertragen können! &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unflat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfläte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kinder hatten viele neue Unfläte aus der Schule mit heimgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unfreiheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfreiheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schikanierte uns mit immer neuen Unfreiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unfriede(n) &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfrieden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man konnte förmlich spüren, wie überall im Saal kleine Unfrieden entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unfug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Unfüge waren ihr nunmehr genug: Hatte alles noch mit schlichtem Unfug angefangen, war dieser schnell zum groben geworden, der letztlich im totalen und absoluten Unfug endete. Vergeblich hatte sie schon beim blanken und dem völligen Unfug versucht, diesen ein Ende zu setzen. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ungastlichkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ungastlichkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Abend bei Meyers war durchsetzt mit kleinen Ungastlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ungnade &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ungnaden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fridolin war beim Richter in Ungnade gefallen, ebenso beim Bürgermeister, bei der Wäscherin und beim Schmied. Vier Ungnaden waren zu viel für ihn, und er verließ das Dorf für immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Unheil &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unheile&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hunger, Pest und Verheerung waren nur drei der Unheile, die uns heimsuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unrat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unräte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Unräte aus den Wohnungen der Verwahrlosten wurden verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unmut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unmüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass die Müte der gegnerischen Kämpfer größer waren als die der eigenen rief die Unmüte der Offiziere hervor. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unschärfe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unschärfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heisenbergsche Relation und missglockene Urlaubsfotos zeigen in ihren jeweiligen Unschärfen weit auseinanderklaffende Tragweiten. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unschuld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unschulden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ritter Hadubrand hatte die Unschulden zahlreicher Mägde auf dem Gewissen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unsinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unsinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Idiot nahm all seine fünf Unsinne (den völligen, totalen, groben, absoluten und schlichten) zusammen und stellte etwas wirklich unglaublich Blödes an. &amp;lt;cite&amp;gt;AC &amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unterricht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unterrichte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Amtssprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unterwäsche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unterwäschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
– Fräulein, könnten Sie mich wohl darüber unterrichten, in welchem Geschosse sich die Herren- und in welchem sich die Damenunterwäsche befindet?&amp;lt;br /&amp;gt; – Alle unsere Unterwäschen befinden sich auf der ersten Etage, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unwissenheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unwissenheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sind es verschiedene Unwissenheiten, die zu den sachlichen Fehlern in jenem Artikel fohren, oder ist es dieselbe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unzucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unzuchten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unzuchten mit erwachsenen freilaufenden Hausfrauen und minderjährigen Schutzbefohlenen werden strafrechtlich unterschiedlich beworten. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wörter mit zwei aufeinanderfolgenden Vauten sind im Deutschen nur bei Wortzusammensetzungen möglich: der &#039;&#039;&#039;Genitivverlust&#039;&#039;&#039; mancher Präpositionen im Neuschwachhochdeutschen ist ein eindrückliches Beispiel. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verbrauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verbräuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Fachsprache: Vor dem Autokauf sollte man stets die Verbräuche vergleichen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdacht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdächte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine zweideutigen Bemerkungen erwaken in mir immer neue furchtbare Verdächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tryptischer und lipatischer Verdau sind funktional verschieden, denn der erstere nimmt sich Eiweiße, der letztere hingegen Fette zur Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdruss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdrüsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Impotenzen, Sodbrände und Haarausfälle: Der Verdrüsse in meinem Leben sind viele. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verfall &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verfälle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog zu „fall“, man denke nur an den „raschen ~“, den „rapiden ~“, den „plötzlichen ~“, den „überraschenden ~“, etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Vernunft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vernunften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manche Menschen kommen nie zur Vernunft. Aber mehrere Menschen können gleichzeitig zu Vernunften kommen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verstand &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verstände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Kollege und ich strengten unsere Verstände an. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vertrauen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vertrauen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe Vertrauen in meine Intuition. Ich habe auch Vertrauen in mein Geschulck. Ich habe also zwei Vertrauen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verzug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verzüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du bist in Verzug geraten? Ha! Meine Verzüge füllen bereits Bibliotheken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Verzweiflung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verzweiflungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Niedertrachten meiner Nachbarn bringen mich immer wieder zu Verzweiflungen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vieh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Viehe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt doch schließlich verschiedenes Vieh: Milchvieh, Fleckvieh, Kleinvieh, Schlachtvieh, Federvieh, Zugvieh, Stimmvieh, Großvieh, Rindvieh. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Vorsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vorsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller angewandten Vorsichten ging es schief. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wachstum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wachstümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Metall- und der Baubranche werden unterschiedliche Wachstümer registroren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wähne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Caesar, Napoleon, Attila: Seine Wähne wurden von Jahr zu Jahr grösser. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahnwitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wahnwitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst machte er ganz vernünftige Vorschläge, aber später erging er sich nur noch in Wahnwitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wahrung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wahrungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wahrungen der Fristen und der Ruhen sind ziemlich verschiedene Wahrungen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wandel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wändel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Welt erfuhr einen Wandel in kultureller wie in wirtschaftlicher Hinsicht, also mindestens zwei bemerkenswerte Wändel. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wärme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wärmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abwärme, Körperwärme, Restwärme sind verschiedene Wärmen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Warum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Warümmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist nicht nur ein Warum unbeantwortet, sondern viele Warümmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Waterkant &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Waterkanten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waterkanten der Nord- und der Südsee haben bei mir unterschiedliche Eindrücke hinterlassen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Watt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wätte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Völlig verschiedene Fomen des Watts zeigen sich an der niedersächsischen und der holsteinischen Nordseeküste, durch Flora und Fauna zu unterscheidende Wätte. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Weitsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Weitsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Weitsichten der Regierungschefs verharnden Schlimmeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Westen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Westen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hat in den Westen von Paris und London logoren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wiederkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wiederkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Quantentheorie gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wille &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Willen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Villen wurden nach den Willen der Bauherren errochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Willkür &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Willküren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Volk litt nicht nur unter der Willkür des Despoten, sondern auch unter den Willküren all seiner Familienmitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wirrwarr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wirrwarre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Ferienbeginn harrschen auf Bahnhöfen und Flughäfen unbeschreibliche Wirrwarre. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wissen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wissen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chemie, Physik, Literatur, Musik, Frauen: Seine Wissen waren immens. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wohl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wohle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf euer aller Wohle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wolle &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wölle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Handarbeitsladen gibt&#039;s dicke Wolle, dünne Wolle, Schafwolle, Merinowolle, Schurwolle und Reißwolle, und das ganze auch noch in vielen unterschiedlichen Farben. Ein Wunder, dass die Verkäufer bei diesen vielen Wöllen noch den Überblick behalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wüchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Kohls Wucht liegt in seinem Gewicht, die der GSV in der der Ducht. Das sind zwei verschiedene Wüchte. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wüte des Cholerikers sind gefürchtet: Erst packt ihn die kalte Wut, die sich zur wahnsinnigen Wut steigert, sodann gefolgt wird von der blanken und schließlich in der irren gipfelt. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeter und Mordio &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Zetera und Mordien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder schrie Zeter und Mordio. Die Luft war erfüllt von Zetera und Mordien. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Zeug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zeuge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst erzahl er, der Mond sei aus Schimmelkäse, dann von der Landung der Außerirdischen, und später noch einige andere dumme Zeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zink &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zinke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die einzige einfarbige Zinke des Rechens besteht offensichtlich aus reinem Zink, die restlichen Zinken sind gesprenkelt, weil wahrscheinlich bei ihrer Fertigung verschiedene Zinke zusammengemischt worden sind. &amp;lt;cite&amp;gt;TJ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Zinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Feind feuerte mit Geschossen aus verschiedenen Zinnen, doch welche durch die Zinnen gingen, entschieden einzig Form und Größe, nicht Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zoff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zöffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Tag gab es im Hause der Lorbecks Anlässe für zahlreiche Zöffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zores&#039;&#039; - ist das wie das jiddische &#039;&#039;zorót&#039;&#039; noch Plural? Oder ist es im Deutschen zu einem Singularetantum geworden? Die Sprachgefühle gehen auseinander, doch ein Numerus fehlt in jedem Fall. Hier ein ergonzener Plural:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zores &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zoresse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf meinen Reisen durchs Süddeutsche lernte ich die Zoresse verschiedenster Volksgruppen kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zorn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zörne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern brachte mich die Waschfrau in Zorn, heute der Chauffeur. Meine Zörne zu zügeln, muß ich noch lernen. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Zucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Züchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so unterschiedlich ihre Züchte auch sein mochten, die beiden Zofen verstanden sich auf Anhieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Zukunft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zukünfte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Vielzahl der Zukünfte schien nur eine realistisch zu sein. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Spaß man weiterhin mit Singulären und Plurälen haben kann, führt Ku in der Geschichte [[Singupluralis]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://neutsch.org/index.php?title=Plurale&amp;diff=4053</id>
		<title>Plurale</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://neutsch.org/index.php?title=Plurale&amp;diff=4053"/>
		<updated>2010-07-27T15:23:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hierakares: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einem Drang zur Differenzierung nachgebend hat die Amtssprache schon lange damit angefangen, Singularwörtern wie &#039;&#039;Unterricht&#039;&#039; oder &#039;&#039;Bedarf&#039;&#039; auch den Plural zuzugestehen, so ist etwa von &#039;&#039;Unterrichten&#039;&#039; und &#039;&#039;Bedarfen&#039;&#039; die Rede. Oft gibt es viele Wahrheiten und so auch viele Plurale, für die man Verwendung hätte, nicht aber die Rückendeckung durch Wörterbücher. Hier geben wir, angeregen durch Gerhard Schwenke, Singulariatantum &amp;amp;ndash; so der Fachbegriff für Nur-Singular-Wörter &amp;amp;ndash;, was die hartherzige Grammatik ihnen vorenthalten hat. (Umgekehrt gehen wir bei Pluraliantum auf der Seite [[Singulare]] vor.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Abendrot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abendröter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Morgen und jeden Abend dasselbe, 365 Morgenröter und Abendröter im Jahr (nicht unbedingt in unseren Gefilden). [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aberwitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aberwitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aberwitz trieb mich wieder und wieder dazu an, nach Worten ohne Plural zu suchen. Die Sammlung der Ergebnisse meiner Aberwitze ist nun hier zu lesen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Abschaum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abschäume&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir wird bang, wenn ich daran denke, dass sich die Abschäume vom rechten Rand des politischen Spektrums zusammenschließen könnten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abscheu &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abscheuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Geschworenen machten keine Hehle aus ihren Abscheuen für die begangenen Verbrechen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abstammung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abstammungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein angenommen wird, dass der Mensch vom Affen abstamme. Ich sah Affen, denen ich Gegenteiliges zugestünde. Die Abstammungen menschlicher- und äffischerseits sind also nicht ganz geklärt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Abstinenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Abstinzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Jedes Jahr nach Karneval versuche ich Abstinenz zu üben. Die vorgenommenen Abstinzen gerieten aber sämtlich recht kurz. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Acht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ächte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verschwörer kamen einer um den anderen in Ächte und Bänne. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Adel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ädel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiefenbroicher Landadel, Kölner Stadtadel, das sind zusammen allein schon zwei verschiedene Ädel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Akne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Aken einiger der Kinder der Klasse 10b waren nicht zu übersehen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das All &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Älle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weltälle&#039;&#039; erinnert an Wagner, es klingt titanisch. &amp;lt;cite&amp;gt;GS&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerika &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Amerikae&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immerhin gibt’s doch Nord-, Mittel-, Zentral-, Süd-, und Lateinamerika, oder? &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Amok &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Amökke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der letzten Jahren waren bedenklich viele Personen zu verzeichnen, die Amok liefen. Die Anzahl der Amökke in diesem Zeitraum ist sehr hoch. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Anmut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Anmuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anmuten verschiedener Menschen können sich ganz unterschiedlich ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Anschein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Anscheine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Anscheinen des Wohnzimmers und des Wagens nach waren die Müllers reiche Leute, aber dies und ihr Bankkonto vermittelten sehr verschiedene Anscheine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Antike &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Antiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedes Volk hat sein eigenes klassischen Altertum und eine dazugehörige Kultur, es gibt also mehrere Antiken. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der April &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aprilen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Aprilen waren so unentschlossen wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Arg &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zufriedene Mienen, mit denen sie die Briefe einsteckten, bewiesen, dass sie ganz ohne Ärge waren. (frei nach Schiller) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Ärger &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärger&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Leute haben Ärger, doch ist mein Ärger ärger als alle anderen Ärger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Argwohn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ärgerwöhne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärgwöhne folgen auf Missträuen. (frei nach Lessing) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Armut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Armuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während die Ädel Reichtümer ansolmmen, verschlormmen sich die Armuten von Bauern und Tagelöhnern. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Askese &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Askeseksa&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palindromatischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Ebenso wie die Abstinzen verliefen meine Askeseksa im Sande. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Atem &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Atme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur, dass es sich bei seiner Darbietung um einen [http://www.soviseau.de/labenz/M#Maulach Maulach] gehalten hätte, nein, sämtlichen Anwesenden blieben sogar die Atme stehen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Äther &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Äthre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Zwei Äthre waren sehr bekannt, der eine auch unter der anderen Schreibweise &#039;&#039;Ether&#039;&#039; als Betäubungsmittel, der andere unter dieser einen Schreibweise als die Substanz, in der sich das Licht fortbewegt. Seit Einstein irrelevant, dennoch erwähnenswert. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Aufheben &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufhebense&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die B- und C-Prominenten muchen unangebrachte Aufhebense um ihre Personen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aufschnitt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufschnitte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe immer verschiedene Aufschnitte im Kühlschrank: Schinken, Fleischwurst, Salami und so weiter. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Aufwasch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Aufwäsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich erladog die Aktualisur der Numeri-Liste nicht kontinuierlich, sondern in mehreren großen Aufwäschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Augenhöhe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Augenhöhen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der zwei Meter große Ralf und sein kleinwüchsiger Kumpel Motte haben stark differierende Augenhöhen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der August &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Augüste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Augüsten haben die Bauern so viel geornten wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ausdauer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ausdauern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Halbmarathon hätte ich höchstens per Fahrrad meistern können, meine Bewunderung gilt daher den Ausdauern der Läufer. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bärenklau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bärenklauen (biol.)/Bärenkläue (ugs.)&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;die Sau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riesenbärenkläue worchen in großer Menge im Graben abseits des Feldwegs. Die Bärenklauen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Doldenblütler. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bange &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bangen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur keine Bangen, eine Bange ist schon genug. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bann &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bänne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verschwörer kamen einer um den anderen in Ächte und Bänne. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bedarf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bedarfe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Amtssprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bettwäsche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bettwäschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hatte die weiße, die Micky-Maus- und die Garfield-Bettwäsche ausprobiert, aber irgendwie brachte im der Schlaf in keiner dieser Bettwäschen volle Selbstverwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Beute &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Beuten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beuten der Bankraube von 1996 und 1997 sind bis heute nicht wieder aufgetauchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bewusstlosigkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bewusstlosigkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
An den letzten Silvestren betrank er sich bis zu völligen Bewusstlosigkeiten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Blau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bläue&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
die Bläue seines Hemds und seiner Jeans bissen sich scheußlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Blut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Blüter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anstatt des missratenen Wortes Blutgruppen (denn eine Gruppe besteht selbst schon aus unterschiedlichen Individuen). &amp;lt;cite&amp;gt;GS&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich gibt es bereits &#039;&#039;die Blute&#039;&#039;, was aber langweilig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Brisanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Brisanzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Skandale haben ihre eigenen Brisanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Bums &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Bümse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Ferne hörte man die Bümse einschlagender Raketen. Deutsche Fußballer haben härtere Bümse als französische. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Butter &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Buttern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Buttern auf dem Tische waren eindeutig eine zu viel. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Chaos &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Chaotika&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In meinem Schrank herrscht ein großes Chaos. Auf meinem Schreibtisch hier im Büro auch, in meinem Kopf bisweilen eh. Wie viele Chaotika kennst Du? &amp;lt;cite&amp;gt;FG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Charme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Charmes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer Umgang mit Menschen unterschiedlicher Charmes pflegt, erkennt deren Mannigfaltigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
China &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Chinen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die VR China und Taiwan sind zwei verschieden Chinen. &amp;lt;cite&amp;gt;HW&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Chips &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Chipse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon oft zu hören; soll hier zu Ehre und Würden kommen! Analog zum altehrwürdigen Keks. &amp;lt;cite&amp;gt;PB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Christentum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Christentümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei rechtem Licht betrachtet vertreten die großen Kirchen ganz verschiedene Christentümer. &amp;lt;cite&amp;gt;Ag&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Cunnilingus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Cunnilingi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war in der Damenwelt bewundert für seine ausgefeilten Cunnilingi. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dank &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dänke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Vereine statteten dem Bürgermeister nacheinander ihre Dänke ab. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Dauer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dauern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dauern von Fußballspielen können sich unterscheiden, wenn es Verlängerung und Elfmeterschießen gibt. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Desinteresse &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Desinteressen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Desinteressen, wie z. B. Geologie, Fußball und Modellbau, sind lange nicht so breit gefächert wie meine Interessen, aber es sind doch mehrere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Deutsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Deutschs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klingt richtig furchtbar, aber grad’ drum soll’s so heißen *ggg* ... zumindest sollte es einen Plural geben, der z.B. das Hochdeutsche, Schriftdeutsche, Schweizerdeutsche, Amtsdeutsche, Pennsylvaniadeutsche, Ostmitteldeutsche, Frühneuhochdeutsche, Undeutsche, Plattdeutsche, Oberdeutsche etc. etc. etc. zusammenführt - denn es gibt eben nicht nur „das Deutsche“! &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Deutschländer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis 1990 gab es zwei Deutschländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dezember &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dezembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Dezembern war das Bitten um Frieden so nötig wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Diabetes &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Diabetiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typ 1 und Typ 2 – das sind schon zwei Diabetiden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Drau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dräue&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;die Sau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Zusammenfluss der fünf Quelldräue entsteht die Drau, der viertgrößte Nebenfluss der Donau. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Dresche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dreschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Dreschen von Vattern und Muttern fühlten sich durchaus verschieden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dünge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kuhdung, Schweinedung etc., also Dünge. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Durst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Dürste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die vielen Dürste, die ich litt, führten mich in manche Kneipe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Dusel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Düsel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern hattest du Dusel und heute hatte ich Dusel. Wie viele Düsel sind das? &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Effeff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Effeffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palindromatischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Er rezitor aus dem Effeff Haikous, beharrsch ebenso die Kunst der Fahrradreparatur, sowie das Kochen auf einem Bein und andere erstaunliche Dinge. Er wusste mit seinen Effeffen zu verblüffen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Ego &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Egoi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Ego braucht gewissen Raum. Die anderen Egoi stören dabei nur. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Eigennutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eigennütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser so genannten Gemeinschaft werden alle von den verschiedensten Eigennützen umgetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Einerlei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Einerleinerlei&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Repetitiver Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Es ist mir einerlei, ob du meinst, dass es keine zweierlei Einerleinerlei geben könne. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Einkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mehrkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank der Mehrkehren hatten wir am Ende alle kräftig mehrere im Kahn. (Dieser Plural ist mir beim Einkaufen zugelaufen. Ich distanziere mich ausdrücklich davon.) &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Eis &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eiser&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wählen Sie unter diesen Eisern Ihren Favoriten: Speise-, Glatt- oder Packeis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Eisen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Eisene&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter der Küchentüre mit den Beschlägen aus Schmiedeeisen wark die Köchin an ihrer Pfanne aus Gusseisen. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt; In einem Eisenladen lassen sich solcher Eisene mannigfaltige ausmachen. Den Einwand, &#039;&#039;Eisene&#039;&#039; klinge bescheuert und es sollte doch besser einfach &#039;&#039;das Eisen - die Eisen&#039;&#039; heißen, lasse ich nicht gelten, solange Mineralwasserhersteller noch &#039;&#039;enteisent&#039;&#039; auf ihre Erzeugnisse schreiben. „Bitte in Zukunft ,Eisen rausgemacht‘ auf Mineralwasserflaschen schreiben oder das Eisen einfach drinlassen.“ (Parkverbot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Ekel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ekle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Ekel den ich empfand, als ich nach vier Wochen endlich wieder meinen Kühlschrank öffnete, war schon ziemlich heftig. Aber der Ekel, als ich letztens Rexys Kotze wegmachen musste, war eindeutig der größere der beiden Ekle. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Elend &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Elende&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Elend der Bettlerin und das des Künstlers in einer Schaffenskrise reihen sich in eine lange Kette ganz verschiedener Elende ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Etwas &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Etwen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Konnten Sie sie bereits identifizieren, Mulder?&amp;lt;br /&amp;gt; - Negativ, Scully. Es handelt sich um irgendwelche Etwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Euro &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Euronen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein im Internet bereits verbreiteter Plural.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Evolution &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Evolutionen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht homologe Organe haben jeweils eigene Evolutionen hinter sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Februar &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Februäre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf den Feldern nicht aller Februäre wuchsen so viele Schabernäcke wie auf dem Feld dieses Februars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fehl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fehle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Früher gab&#039;s den Plural: &#039;&#039;denn so ir den menschen ire feile vergebet, so wird euch ewer himlischer vater auch vergeben&#039;&#039; [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ferne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Reisenden zog es in verschiedene Fernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Fernsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn du noch einmal die Fernsichten des Eiffelturms und des Böckelheimer Gänsehügels vergleichst, hau ich dir eine runter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Fernweh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fernwehen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;cite&amp;gt;...&amp;lt;/cite&amp;gt;wo es doch verschiedene Abstufungen von Fernweh gibt: den einen zieht’s nur auf den eigenen Balkon, dicke (Ex-)Kanzler an den Wolfgangsee und mich halt auf den Kilimanjaro. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Finger-&amp;lt;br /&amp;gt; spitzengefühl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Finger-&amp;lt;br /&amp;gt; spitzengefühle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erfuhr, was das Fingerspitzengefühl des Chirurgen von dem des Diplomaten unterschied und kannte nun verschiedene Fingerspitzengefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Flamenco &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flamenqui&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Flamenco ist [in seiner 150-jährigen Geschichte unter mannigfachen Einflüssen] so bunt geworden, dass man von ihm eigentlich im Plural sprechen müsste - wenn es ihn denn gäbe.“ (Kornelia Bittmann, WDR)&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Flamenqui&#039;&#039; in Anlehnung an die lateinischen Wurzeln der Iberer &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Fleisch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fleischs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mal wieder ein unorthodoxer Plural, weil &#039;&#039;Fleische&#039;&#039; einfach zu langweilig klänge.&amp;lt;cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/cite&amp;gt;Wie viele Fleischs willst du? &amp;lt;cite&amp;gt;Dr&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fleiß &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fleiße&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Fleiße keine Preise. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Flips &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flipse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelegentlich schon zu hören (Erdnussflipse); soll hier zu Ehre und Würden kommen! Analog zum altehrwürdigen Keks. &amp;lt;cite&amp;gt;PB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Flucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Flüchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe neulich einen Einbrecher und gestern ein angreifendes Wildschwein in die jeweils von ihnen ergriffenen Flüchte geschlagen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Frühe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Frühen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stehe täglich in aller Frühe auf, also letztlich in allen Frühen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Frust &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Früste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit der Frust nicht einsam und frustriert auf die Lüste blicken muss, die sich oft in ganzen Rudeln vergnügen, sollte ihm ein Plural zur Seite gestellt werden: Früste. &amp;lt;cite&amp;gt;so&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Füge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie tut den Künstlern man genüge,&amp;lt;br /&amp;gt; wenn beide haben gleiche Füge? &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Furcht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Fürchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich furcht nur eine Furcht, doch jetzt fürchte ich viele Fürchte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das/die Furore &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Furoren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diversen Aktionen machte er unterschiedliche Furoren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Für und Wider &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Füre und Widre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf seine Entscheidung, nachdem er alle Füre und Widre abgewogen hatte. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der GAU &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die GÄUe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist innovativ: Die Pluralmerkmale von &#039;&#039;Unfälle&#039;&#039; (Umlautung und &#039;&#039;-e&#039;&#039;) werden auf die ganze Abkürzung angewandt. Zu den GÄUen gehört dann nicht nur der GAU, sondern auch einige etwas weniger große Unfälle, eventuell auch die vielen alltäglichen „Super-GÄUe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gaudi &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gaudien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was für Gaudien auf den Rummelplätzen der Republik! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebäck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebäcker&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gängigen Gebäcker sind alle lecker, aber mein liebstes Gebuck ist der Schokopuck. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebrause &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebräuse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Saunaclub moschen sich die Gebräuse der Whirlpools und die Gerausche der Duschen mit den Gekläppern der Betten und den Gestöhnen der Pärchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gebrüll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gebrülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Fütterungszeit hört man im Zoo die Gebrülle verschiedener Raubkatzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedeih und Verderb &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Gedeihe und Verderbe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Vulge waren den Regierenden auf Gedeihe und Verderbe ausgeliefert. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Geduld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gedülde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Eltern waren mit ihren Gedülden am Ende. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geflügel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geflülge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anagraphischer Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Die Geflülge der Bauern Schmitz und Huber unterscheiden sich stark in der Zusammensetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gegenlicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gegenlichter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim nächtlichen Fahren auf der Autobahn sieht man viele Gegenlichter. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gegenwart &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gegenwarten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er immer für den Augenblick gelebt hatte, begannen ihn die vergangenen Gegenwarten einzuholen.&amp;lt;br /&amp;gt; im Sinne von &#039;&#039;Anwesenheiten&#039;&#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;: Jede seiner seltenen Anwesenheiten wurde sehr begrüßt.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geheiß &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geheiße&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für einen einzelnen Gesund war es schwierig, den vielen Geheißen der Adligen nachzukommen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Geiz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geize&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was ihr für Ehrgeize entwickelt - den Text mit tausend Stiften zu bearbeiten und die dann auch noch farblich auf einander abzustimmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geklapper &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gekläpper&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Saunaclub moschen sich die Gebräuse der Whirlpools und die Gerausche der Duschen mit den Gekläppern der Betten und den Gestöhnen der Pärchen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Geläut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Geläute&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun hatte er die Geläute aller großen europäischen Kirchen gehört und konnte sie im Schlaf unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gepäck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gepäcker&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Familienmitglieder luden ihre Gepäcker ins Auto. Vaters Gepuck lond wie immer zuunterst. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesinde &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesinde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatten die reichen Familien sich noch in den vergangenen Jahrzehnten mit ihren Residenzen zu übertrumpfen versucht, so taten sie es jetzt mit ihren Gesinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesindel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesindel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie beklagen sich über das Gesindel von Rom, Conte Pomeriggio? Ha, Sie kennen die Gesindel der deutschen Großstädte nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gesocks &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gesöckse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich traf auf Kneipentouren schon in diversen Läden Gesocks an, sah also mehrere Gesöckse. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gespür &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gespüre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sei es das für Mode, das für Lügen oder das für gute Gelegenheiten: Jedes seiner Gespüre war untrüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Gestank &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gestänke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gestänke von Misthaufen und Silo überlurgen sich. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gestotter &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gestötter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit seinen Gestöttern fiel er durch jede mündliche Prüfung. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gewähr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewähren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pünktlichkeit, einwandfreier Zustand, Freundlichkeit des Personals - so viele Gewähren kann ich nicht übernehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewäsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewäsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lesen mancher Zeitungen bietet Stoff für ganze Gewäschetypologien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gewissheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gewissheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er verließ die Kneipe, von einigen Zweifel befreit und um einige Gewissheiten reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Glanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glänze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Mineralogie unterscheidet man drei verschiedene Glänze: Metallglanz, Glasglanz und Fettglanz. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glätte &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glätten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Glätten von Samt und von Plastik unterscheiden sich ein wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Glatzköpfigkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glatzköpfigkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man unterscheidet verschiedene Glatzköpfigkeiten, wie z. B. die medizinische, die modische oder die politische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Glück &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Glücke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt etliche Arten des Glücks: z.B. das kleine und das große, das mittlere, das größte, das Un~ etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gold &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Gölder&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die reiche Frau gab sich längst nicht mit der Kette aus nur einem Gold zufrieden. Nein, es mussten Weißgold, Gelbgold und Rotgold miteinander verflochten sein. „Das sind ja gleich drei Gölder auf einmal!“ rief der Juwelier, „Das geht nun wirklich nicht!“ &amp;lt;cite&amp;gt;TJ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Grimm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Grimme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hege einen Grimm gegen die CDU und ebenso einen Grimm gegen die SPD. Aber eigentlich sind das sehr verschiedene Grimme. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Groll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Grölle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hege einen Groll gegen die CDU und ebenso einen Groll gegen die SPD. Aber eigentlich sind das sehr verschiedene Grölle. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Gunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Günste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er die Günste der Frauen des Dorfes genoss, trug ihm die Missgünste seiner Geschlechtsgenossen ein. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hafer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hafern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freundchen, die stechen heute wohl gleich mehrere Hafern! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Häme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hämen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Feinde überschutten ihn mit Hämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hass &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hässe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hasste Tobi, sie hasste Alfred, sie hasste Gerwald... langsam verlor sie den Durchblick vor lauter Hässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hautevolee &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hautesvolees&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur so kann man beispielsweise die Hautesvolees von München und Paris vergleichen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hege &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank der Hegen deutscher Jäger sind die Wildbestände stabil. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hehl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hehle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Geschworenen machten keine Hehle aus ihren Abscheuen für die begangenen Verbrechen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Heil &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heile&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heutige Fußgängerzonen sind gut sortiert: Verschiedene Organisationen bieten verschiedenste Heile an. Man kann sich das Heil aussuchen, das einem am ehesten zusagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Heimat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimaten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der globalisierte Mensch fühlt sich in verschiedenen Weltgegenden heimisch und hat mitunter mehrere Heimaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Heimkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für dieses Jahr standen die Heimkehren fünver Wanderburschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Heimweh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Heimwehe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimweh in London, in Rom, in Prag: So viele Heimwehe hält kein Mensch aus. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Hin und Her &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hinne und Here&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du treibst mich in den Wahnsinn mit deinen ständigen Hinnen und Heren beim Klamottenkauf. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hitze &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hitzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Hitzen der vergangenen zwölf Sommer suchen ihresgleichen.&amp;lt;br /&amp;gt; Nachsprachlich: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hohn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Höhne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Höhne der Alten sind bei den Greenhorns geforchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hokuspokus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hokipoki&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zauberer konnten mich mit ihren diversen Hokipoki nicht täuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Holocaust &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Holocäuste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neonazis erfanden das Wort vom Bomben-Holocaust, Johannes Paul II. sprach indirekt vom Pränatal-Holocaust. Schon bald wird die Linke der Rechten einen Sozial-Holocaust vorwerfen; die wird sich mit dem Vorwurf eines ökonomischen oder sogar moralischen Holocaust revanchieren. Die traurige Pflicht der Sprache ist es, für zukünftige Holocäuste aller Arten entsprechend den Plural bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hopfen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hopfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei mir sind sämtliche Hopfen und Mälzer verloren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Huld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hulden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Galan erwarb sich die Hulden mehrerer Damen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Humor &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Humöre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere Länder, andere Humöre. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hunger &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hünger&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Kinder-Maxi-King-Werbespot sieht man am Ende, dass der Protagonist eine Trophäensammlung mit den Köpfen mehrerer bezwungener Heißhünger an der Wand hängen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Husten &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hüsten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche Peche: Erst Keuch- und Raucherhüsten, dann gleich zwei Schnüpfen hintereinander. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Hut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Hüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier darfst du nicht einfach auf der Hut sein - du musst auf allen Hüten sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ignoranz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ignoranzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Ignoranzen in Bezug auf Frauen, Fußball und Autos waren legendär. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Impotenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Impotenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlafmängel und exzessive Alkoholkonsümer monden schließlich in wiederholten Impotenzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Inbrunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Inbrünste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nach Textkenntnis sangen die Nationalspieler die Hymne mit unterschiedlichen Inbrünsten. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Intelligenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Intelligenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[Die] Zahl angeblicher Intelligenzen, von der kognitiven über die emotionale bis zur sozialen, wächst jährlich (...) &amp;lt;cite&amp;gt;Christoph Drösser, Die Zeit 29/2006, S. 33&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Internet &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Internette&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob wohl die Internette außerirdischer Zivilisationen ähnlich organisiert sind wie unseres? &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jammer &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jämmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sind gleich zwei Jämmer, dass die Bayern und Hamburg im Europapokal ausgeschieden sind. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Januar &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Januäre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Januäre froren uns so nachhaltig das Rohr zu wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jazz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jazze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cool-Jazz und Free-Jazz sind nur zwei von vielen Jazzen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Jemen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Jämen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man die innenpolitische Lage des Jemen betrachtet, muß man befürchten, dass es bald wieder zwei oder sogar noch mehr Jämen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Juli &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Julii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir haben nicht in allen Julii Urläube gemacht, manchmal erst in den Augüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Juni &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Junii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Junii waren so voll vom Duft des frischen Hages wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kakao &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kakaoe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Kakaoe, bitte! &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kälte &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kälten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man denke an die vielen Arten von Kälte, die man im Winter so beschreibt: Schweinekälte, Hundekälte, Eiseskälte, Saukälte, Dreckskälte, Wahnsinnskälte etc., nicht zu vergessen die Grabeskälte, die Abendkälte, die Morgenkälte etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kandis &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kandes&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ostfriesen süßen ihre Teen mit unterschiedlichen Kandes. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kebab &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Keben&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hätte gerne zwei Keben mit allem! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Klau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Klauten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In letzter Zeit kam es hier immer wieder zu Holzklauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kitsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kitsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er solmm allerhand Kitsche und Schnickschnäcke. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kleidung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kleidungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für eine Weltreise sollte man ausreichend passende Kleidungen dabei haben: Regenkleidung, Strandkleidung, Winterkleidung... &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Klimbim &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Klimbimse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jubiläen waren toll, die damit verbundenen Klimbimse weniger. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knall &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Knälle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Jahre wieder zu Silvester, aber auch bei Treibjagden, im Irak oder auch in Afghanistan kann man die unterschiedlichsten Knälle hören. &amp;lt;cite&amp;gt;CS&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Knatsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Knätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach unendlichen Knätschen rich sie endlich die Scheidung ein. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kohl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Köhle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grün-, Blumen-, Rosen- und Helmut: Das sind allein schon vier Köhle. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kokolores &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kokolori&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der närrischen Zeit häufen sich Kokolori und Mumpitze. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Komik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Komiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chaplin und Keaton loben von völlig unterschiedlichen Komiken. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kondolenz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kondolenzen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kondolenzen der Trauernden waren mehr oder minder immens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Konfekt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konfekte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank diverser Konfekte hatte sie schließlich eine andere Konfektionsgröße. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Konfetti &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konfetten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bezüglich der Betriebsfeier vom 12. Dez. ist festzustellen, dass offenbar verschiedene Konfetten durcheinandergeworfen wurden, sowohl großes Industriekonfetti (gekauft) als auch kleines Bürokonfetti (Lochernebenprodukt). Der Kollege Meier wurde mit der Sortierung der wiederzuverwertenden Reste betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Konsum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Konsümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlafmängel und exzessive Alkoholkonsümer monden schliesslich in wiederholten Impotenzen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Koran &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Koräne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meint natürlich in erster Linie verschiedene Druckformen dieses Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korea &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Koreen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es zwei Koreen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kote&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Fachmann ordnet auch ähnliche Kote den jeweiligen Tieren zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Kram &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kräme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Catherine Flemming trägt in &#039;&#039;Das Blut der Templer&#039;&#039; praktisch in jeder Szene einen anderen hässlichen Glitzerkram, verschleißt also massenweise Glitzerkräme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Kuddelmuddel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Küddelmüddel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Kinderzimmern harrschen die schlimmsten Küddelmüddel. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Kühle &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Kühlen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logisch, dass es auch hier einen Plural geben muss, wenn es offensichtlich so viele verschiedene Abstufungen von Kühle gibt: Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Winterkühle, Nachtkühle, Morgenkühle etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Lametta &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lametten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müllers und Meiers überboten sich gegenseitig mit Silber-, Gold- und Kristalllametten. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Langeweile &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Langenweilen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern hatte ich Langeweile beim Fernsehen und heute auch. Bei so vielen Langenweilen braucht sich der Fernseher nicht zu wundern, wenn ich ihn ausschalte. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lärm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lärme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Baupolizei unterscheidet zwischen Kinder-, Straßen- und sonstigen Lärmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Latein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Latinien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sich der römische Bauer, der mittelalterliche Mönch und die Vorsitzende des Altphilologenverbandes trafen, sprachen sie so unterschiedliche Latinien, dass sie einander nicht verstanden und mit ihren Latinien an den Enden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Laub &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Läuber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst werfen die Bäume ihre Läuber ab. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Lauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Läuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man nehme Porree, Knoblauch und Schnittlauch, schneide die verschiedenen Läuche klein und mische sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Leergut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leergüter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer Party findet man viele verschiedene Leergüter in seiner Wohnung vor: leere Weinflaschen, leere Bierflaschen und vielleicht sogar leere Flaschen, in denen sich etwas Alkoholfreies befand. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Leid &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leide&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst sprach ihm Tante Irmel ihr Beileid aus, dann Onkel Erwin und die ganze andere Verwandtschaft. Ob so vieler Beileide brach er schließlich in Tränen aus. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Leonardo &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Leonadi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
die Schupfe des Genies da Vinci &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Loyalität &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Loyalitäten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Abwägung all seiner Loyalitäten entschied er sich schließlich gegen den Arbeitgeber. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Luxus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Luxi&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitungsständer und Schuhschrank waren zwei Luxi, die ich schnell zu schätzen larn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Lyrik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Lyriken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vogonenlyrik gehört zu den schlechtesten Lyriken des Universums. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Magie &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Magien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kennt zumindest die schwarze und die weiße Magie. Auch die [http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/6305473145/028-3368352-0659741 Niagara-Fälle] scheinen von mehreren Magien umschwirrt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mai &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Maii&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht alle Maii hatten den Namen „Lustmond“ so sehr verdient wie dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Malz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mälzer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um das optimale Bier zu brauen, stimmte sie verschiedene Mälzer sorgfältig auf einander ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mark &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Marx&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erstmalige Erwähnung nach der Erfindung des Tomatenmarks durch Karl Marx; zu seinen Ehren rot gefärbt. Zitat Marxens: „Die andren immmer, mit ihren nachgemachten Marx, besonders dieser Heinz!“ &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der März &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Märces&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Märcen wing der Lenz mit so wenig lauer Luft wie in diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Material &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Materiäle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ein Regal zu bauen, benötigt man meist mehrere &#039;&#039;Materialien&#039;&#039; (Holz, Nägel/Schrauben/Leim, ggf. Farbe/Lack). Wenn man nun aber für zwei Regale Holz da hat, kann man das nicht einfach als &#039;&#039;Materialien&#039;&#039; bezeichnen. Wohl aber als &#039;&#039;Materiäle&#039;&#039;, um deutlich zu machen, dass ein Teil des Holzes für das eine Regal und ein anderer Teil für das zweite Regal verwandt werden soll und eben genug Holz für beide Regale da ist. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mief &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Miefe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mief in Umkleiden ist ein etwas anderer als in Pumakäfigen, es gibt also verschiedene Miefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Migräne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Migränen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paulas und Dieters Migränen verlaufen unterschiedlich schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Milch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Milchen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir fiel ein, dass es sowohl die Milch der frommen Denkungsart gibt, als auch die Milch der täglichen Trinkungsart. Gibt es dann zwei Milchen? &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Nachtrag: Fachsprachlich laut Duden bereits verbritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Minne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Minnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unzählige Minnen inspiraren Walther von der Vogelweide zu ebenso vielen Gesängen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Missgunst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Missgünste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er die Günste der Frauen des Dorfes genoss, trug ihm die Missgünste seiner Geschlechtsgenossen ein. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Misskredit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Misskredite&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass er seine Schulden nicht bedan, brachte ihn bei allen Banken in Misskredite. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Misstrauen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Missträuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ärgwöhner folgen auf Missträuen. (frei nach Lessing) [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mist &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Miste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn bei mir jemand Mist macht, dann sei ihm das gestotten. Wenn er aber mehrere Miste müche, dann räde ich ein ernstes Wort mit ihm. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mob &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mobbe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von allen Seiten kamen Mobbe auf mich zu. &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt; Einer wollte mir mit Mistgabeln, ein anderer mit siedendem Pech ans Leder. &amp;lt;cite&amp;gt;KE&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mobbing &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mobbinge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der neuen Arbeit werde ich auch gemobbt; das sind schon zwei Mobbinge. &amp;lt;cite&amp;gt;Lu&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Morgenrot &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Morgenröter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Morgen und jeden Abend dasselbe, 365 Morgenröter und Abendröter im Jahr (nicht unbedingt in unseren Gefilden). [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Muckefuck &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mückefücke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anständigen Kaffee gab es nicht, nur ständig dünne Mückefücke. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Muff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Muff in Kellern ist ein anderer als auf Dachböden, in einem Haus können also verschiedene Müffe herrschen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mull &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mulle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Operationswunden und Verbrennungen werden mit verschiedenen Mullen versorgen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Müll &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spätestens seit Einführung der konsequenten Mülltrennung weiß man, daß verschiedene Mülle in unterschiedliche Tonnen zu entsorgen sind. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mummenschanz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mummenschänze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween ist das Fest der Mummenschänze. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mumpitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mumpitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der närrischen Zeit häufen sich Kokolori und Mumpitze. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mumps &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mümpse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genau, warum sollten nur die Masern und Pocken ein Recht auf Plural haben? Weiterhin: Otitiden, Laryngitiden, Diabeten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Murks &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Mürkse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kollege hat heute wieder nur Mürkse fabrizoren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Mus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Tag esse ich morgens mein Mus. Das sind in der Woche 7 Müse. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Muss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur die Liste der Verben, auch die der Numeri ist ein Muss, beide zusammen bilden dann also zwei Müsse... &amp;lt;cite&amp;gt;RB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Mut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Müte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cäsar war Fachmann für die unterschiedlichen Müte verschiedener gallischer Stämme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Nachsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nachsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich übe so oft Nachsicht mit meiner Frau, dass sich mittlerweile etliche Nachsichten angehäuft haben. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Nachwuchs &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nachwüchse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus drei Ehen hatte sie drei Nachwüchse, bestehend aus insgesamt fünv Kindern. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Nähe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nähen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde wohnten alle nicht weit entfernt, aber doch in unterschiedlichen Nähen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Neid &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Neide&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Frauen war neidisch auf ihr Aussehen, sie zog also deren Neide auf sich. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Neugier &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Neugieren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Hast du denn gar keine Neugieren?!“ – „Doch, eine.“ &amp;lt;cite&amp;gt;sa&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Niedertracht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Niedertrachten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Niedertrachten meiner Nachbarn bringen mich immer wieder zu Verzweiflungen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Norden &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Norden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hamburg und Turin liegen in den Norden von Deutschland und Italien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Notdurft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Notdurften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie sollen wir mit den Notdurften tausender Fußballfans fertigwerden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der November &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Novembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Novembern wullen so dichte Nebel durch das Tal wie in diesem November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Null &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Nülle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Skatspiel spielte er zwei Nülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Obst &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Öbster&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kann man endlich die verschiedenen Obstsorten zusammenfassen: Frischobst, Steinobst, Dörrobst, Beerenobst, Kernobst, Schalenobst etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Oktober &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Oktöber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich entsinne mich vieler Oktöber, in denen die Wälder bunter waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Optimismus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Optimismen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Optimismen der Politiker entbahren anders als die Pessimismen der Konjunkturforscher jeder Grundlage. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Osten &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Osten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Osten Deutschlands und Amerikas sind für ganz unterschiedliche Dinge bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ostren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit wir Kinder haben, verstecken wir an den Ostren Schokoladeneier. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Pech &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Peche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn jemand Pech hat, dann hat er Pech. Wenn er aber noch mal Pech hat, dann hat er Peche. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Personal &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Personäle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein Sprecher von Ver.di mitteilte, legten rund vier verschiedene Personäle ihre Arbeit nieder, nämlich Pfleger und Schwestern sowie Küchen-, Reinigungs- und Verwaltungsangestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pessimismus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pessimismen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Optimismen der Politiker entbahren anders als die Pessimismen der Konjunkturforscher jeder Grundlage. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Pflege &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pflegen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Körper- oder System-: Alle Pflegen müssen sauber durchgeführt werden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Physik &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Physiken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Atom-, Quanten- oder Metaphysik: Es gab wohl kaum Physiken, mit denen sie sich nicht auskannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Polizei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Polizeien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizeien der Länder entgegen. &amp;lt;cite&amp;gt;WP&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pomp &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pömpe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Pomp des Sultans übertraf die Pömpe aller europäischen Könige. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Pop &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Poppe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben Brit-Pop und Gitarrenpop gibt es noch weitere Poppe. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Post &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pöste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niemand sagt, dass er zu einer Postfiliale ginge, sondern zur Post. Daher gibt es statt mehreren Postfilialen einfach nur mehrere Pöste. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Publikum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Publiken&#039;&#039;&#039;, alternativ: &#039;&#039;&#039;die Publikümmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Rockkonzert in Saal 1, der Brecht-Abend in Saal 2 und der Poetry-Slam in Saal 3 waren praktisch gleichzeitig zuende, sodass die verschiedenen Publiken im Foyer aufeinanderprallten. &amp;amp;mdash; Karsten hor Liedermacher Ede Wolf von den verschiedenen Publikümmern sprechen, die er von der Bühne herab bereits habe betrachten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Putz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Pütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach nur drei Tagen kamen in allen Zimmern die Pütze von den Wänden. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Quacksalberei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quacksalbereien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank diverser Quacksalbereien verlor er seine Approbation als Arzt. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Qualm &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quälme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 40 Jahren als Feuerwehrmann kannte er alle Quälme der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Quatsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Quätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
allerlei Scherze, Verse, Sprüchlein und sonstige Quätsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Rache &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rachen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rachen betrogener Eheleute sind geschlechtsspezifisch verschieden: Während SIE sich zumeist der süßen Rache verschreibt, bevorzugt ER die bittere. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Radau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rädäüë&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Extremumgelautener Plural.&amp;lt;br /&amp;gt; Eine um die andere Nacht harrsch Radau in der Kneipe unter meiner Wohnhaft. Die Rädäüë brachten mich um etliche Schläfe. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Randale &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Randalen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Länderspiel gab es überall in der Stadt kleine und große Randalen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Raserei &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rasereien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kind brachte Vater und Mutter zu täglichen Rasereien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gemenge der Zigaretten-, Zigarillo- und Zigarrenräuche in der Kneipe war unerträglich. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Rausch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Räusche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er stürzte sich in dieser Woche allabendlich in Räusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Regen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rägen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob Platz- oder Niesel-: Mir sind alle Rägen zuwider! &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Reibach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Reibäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Aktienfonds versprechen unterschiedliche Reibäche. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Respekt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Respekte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Respekte der verschiedenen Generationen vor dem Alter zu ihrer Jugendzeit ähneln sich bei genauer Betrachtung letztlich doch verblüffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Rückkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rückkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rückkehren der Mannschaften von 1954 und 1978 wurden sehr unterschiedlich gefirren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ruhe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ruhen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mittagsruhe ist mir von allen Ruhen die liebste, viel lieber als die Friedhofsruhe. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Rührmichnichtan &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Rührtunsnichtänner&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mädchen vom Seeinternat... alles Rührtunsnichtänner!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sahne &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sahnen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn etwas nicht allererste Sahne ist, kann es immer noch zweite Sahne sein. Oder dritte. Oder vierte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saus und Braus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Sausen und Brausen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Millionäre in den USA leben in Saus und Braus, aber die in England auch. Das sind mindestens zwei Sausen und Brausen. Dagegen nagen die Armen in den beiden Ländern an verschiedenen Hungertüchern. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt schließlich viele Varianten des Schachs, z.B. Fernschach, Problemschach, Blitzschach, Märchenschach, Schnellschach, Simultanschach, Blindschach oder Dauerschach. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Schärfe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schärfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Schärfen japanischer Messer, weißen Pfeffers und von Urlaubsfotos sind schon drei. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scheiße &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Scheißen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Müller die Toilette aufsuchte, produzierte sein Untergebener nur Scheiße. Beide Scheißen waren jedoch nur bedingt vergleichbar. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scheu &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Scheuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Scheuen vor Lesungen und Autogrammstunden muchen ihn zu einem gefragenen Autor. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schlaf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schläfe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt den tiefen Schlaf und den Beischlaf. Das sind ganz bestimmt zwei verschiedene Schläfe. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schluckauf &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schlückäufe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst mald sich ein einzelner Schluckuff. Mit jedem weiteren Hickser wurde ihm klar, dass dies ein ausgewachsener Schluckauf war. „Hoffentlich folgen nicht noch weitere Schlückäufe“, huff er. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Schmach &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schmäche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Liebchen wollte mich nur dann zum Manne nehmen, wenn ich für sie fünfzehn Schmäche erdölde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schmutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schmütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall lauern Ihren Kleinen im Haus biestige Schmütze auf. Die kluge Hausfrau kleistert daher alles mit Desinfektionsmitteln voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Scham &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schäme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du darfst die Schäme der nackten Jungfer in der Fußgängerzone und des öffentlich gedemütigten Jünglings nicht gleichsetzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin Lee Whorf vermot in den fünfziger Jahren, dass die Inuit etwa zwei Dutzend Bezeichnungen für Schnee besäßen. Schnee ist eben nicht gleich Schnee - es gibt viele. Es gibt auch viele Pluralformen, die für dieses Wort in Betracht kämen:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schnee&#039;&#039;&#039;: Erste Möglichkeit: analog zu &#039;&#039;Knie&#039;&#039;, wo man den Plural auch nur hören oder aus dem Kontext schließen kann.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schneen&#039;&#039;&#039;: Zweite Möglichkeit: analog zu &#039;&#039;Seen&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;die Schneee&#039;&#039;&#039;: Dritte Möglichkeit - gut geeignet, um die Gegner der &#039;&#039;Flussschifffahrt&#039;&#039; zu ärgern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Neuschnee, der über Nacht gefallen war, überdeckte zu meiner großen Freude mit seiner blendenden Frische den schon etwas ergrauten Altschnee von letzter Woche vollständig. Beide zusammen ergaben jedoch eine derart stattliche Barriere, dass ich auf meinem Spaziergang nur mit Mühe durch die Schneee stapfen konnte. &amp;lt;cite&amp;gt;RB&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Schneegestöber &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schneegestöber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Die obdachlose Sexberaterin ist im Schneegestöber steckengeblieben, und der skurrile Typ, der von sich behauptet, ein Fan von Uwe Ochsenknecht zu sein, auch.&amp;lt;br/&amp;gt; - Oh, Fuck! Im gleichen Schneegestöber?&amp;lt;br /&amp;gt; - Nein, Süßes. In separaten Schneegestöbern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Max Goldt, Mini-Talk am Nachmittag&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schnickschnack &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schnickschnäcke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er solmm allerhand Kitsche und Schnickschnäcke. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schund &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schünde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn jemand Schund liest, dann ist das seine Sache. Wenn er aber oft Schund liest, dann liest er Schünde. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schutt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schütte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Haus nach dem anderen in Schutt und Asche fällt, dann sind das zahlreiche Schütte und Aschen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schutz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schütze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie konnte sich nicht entscheiden, welchen der vielen Schütze sie nun annehmen sollte: Denn sowohl der wirksame als auch der uneingeschränkte Schutz erschienen ihr überaus verlockend. Ganz zu schweigen vom absoluten, dem totalen und dem allumfassenden. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Fachsprachlich soll es bereits &#039;&#039;Schutze&#039;&#039; geben. Den Umlaut reichen wir hier nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schwachsinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Schwachsinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das ist doch völliger Schwachsinn!“, sagte der neue Kollege, als er zum ersten Mal eine Memo des Chefs las. - „Du wirst noch so allerhand Schwachsinne zu lesen bekommen!“, sagten wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Sein &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Seine&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Philosoph stand am Ufer der Seine und dachte über die Seine der Seinen und seiner nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Selbstbedienung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Selbstbedienungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den vielen Selbstbedienungen der heutigen Zeit ist mir die mit Wein die symbadischste. &amp;lt;cite&amp;gt;Ag&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der September &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Septembern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht in allen Septembern waren die Himbeeren so süß wie die Liebe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Silber &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Silbren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er analysor Quecksilber und reines Silber und stoll fest, dass sich die Silbren deutlich unterscheiden. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Singsang &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Singsänge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Singsänge der Einheimischen können einen in den Wahnsinn treiben. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Skat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Skäte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überall in der Kneipe wurden Skäte gedroschen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Sodbrennen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sodbrände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene asiatische Gerichte verursachen mir unterschiedliche Sodbrände. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Software &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Softwaren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann viele verschiedene Softwaren unterscheiden: Freie und kommerzielle Software, Desktop- und Serversoftware, Standardsoftware und Individualsoftware...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sport &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Spörter&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Ausnahme &amp;amp;ndash; ich finde sämtliche Ballspörter abscheulich. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Spott &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Spötte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach jedem seiner Missgeschicke musste er die Spötte und Höhne seiner Kollegen ertragen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Sprudel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sprülde&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sprülde unterteilen sich in Zitronensprülde, Orangensprülde, stark sparkelnde Sprülde und stille Quellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Papierstau im Rechner und der Verkehrsstau auf der Autobahn sind zwei Stauten, deren einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie beide unangenehm auffallen. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Staub &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stäuber&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Staub nach einer Hochhaussprengung und der normale Hausstaub – das sind doch zwei verschiedene Stäuber, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Sterblichkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Sterblichkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da haben wir die Kindersterblichkeit und die Skorbutsterblichkeit der Seeleute. Das sind doch schon zwei Sterblichkeiten. &amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stolz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stölze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bin stolz auf dies (1) und jenes (2). Das müssten zwei Stölze sein. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Strenge &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Strengen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Hause der strenge Vater, in der Schule der strenge Lehrer: Das waren zwei höchst unterschiedliche Strengen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stunk &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stünke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Du Stünke, Zöffe oder Ärger haben willst, musst Du Dich nur mit einer Bayern-Kutte in die Schalker oder Dortmunder Fankurve stellen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Stuss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Stüsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Juristen, drei Meinungen &amp;amp;ndash; da müssen doch mindestens zwei Stüsse reden. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Süden &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Süden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
München und Neapel liegen in den Süden von Deutschland und Italien. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Suff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Süffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Männer enden nach Scheidungen gerne in Süffen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Suppengrün &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Suppengrüne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leckerste unter den Suppengrünen ist die Sellerieknolle, obzwar sie gar nicht grün ist. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Tau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Täue&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tauforscher Thomas Tausemann weiß selbst nicht mehr, wie viele Täue er in seinem Leben untersucht und klassifiziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Taunus &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Tauneen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer wie der Erfinder dieser Pluralform durch Hochtaunus, Vortaunus und Niedertaunus fuhr, ist durch alle Tauneen gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Terror &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Terroren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Staatengemeinschaft verurteilt alle Terroren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Tratsch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Trätsche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Anhang des Buches nahm ich noch diverse Trätsche aus der Produktion auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Treue &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Treuen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über viele Jahre schon hatte der Ritter seinem König die absolute, uneingeschränkte und bedingungslose Treue gehalten. Gerührt ob all dieser erwiesenen Treuen erhob ihn der König zum Dank in den Grafenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Trost &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Tröste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Trug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Trüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was der Regierungschef erzählt, ist doch alles Lug und Trug. Ich würde sogar sagen, auch die Aussagen der Minister sind Lüge und Trüge. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Umgang &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umgänge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man holt sich Räte und Tröste bei den Menschen, mit denen man Umgänge pflegt. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Umkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der vergessliche Mensch muss oft mehrere Umkehren ausüben, bevor er endlich seine sieben Sachen beisammen hat. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Umsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Umsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tausendmal Umsicht geübt, tausend Umsichten angehäuft, und dieses eine Versäumnis brachte ihn gleich unter die Räder eines LKWs!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unbill &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unbillen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern schon eine solche Unbill und heute noch eine! Aber mehr als zwei Unbillen werde ich einfach nicht ertragen können! &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unflat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfläte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kinder hatten viele neue Unfläte aus der Schule mit heimgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unfreiheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfreiheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schikanierte uns mit immer neuen Unfreiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unfriede(n) &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfrieden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man konnte förmlich spüren, wie überall im Saal kleine Unfrieden entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unfug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unfüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Unfüge waren ihr nunmehr genug: Hatte alles noch mit schlichtem Unfug angefangen, war dieser schnell zum groben geworden, der letztlich im totalen und absoluten Unfug endete. Vergeblich hatte sie schon beim blanken und dem völligen Unfug versucht, diesen ein Ende zu setzen. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ungastlichkeit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ungastlichkeiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Abend bei Meyers war durchsetzt mit kleinen Ungastlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ungnade &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Ungnaden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fridolin war beim Richter in Ungnade gefallen, ebenso beim Bürgermeister, bei der Wäscherin und beim Schmied. Vier Ungnaden waren zu viel für ihn, und er verließ das Dorf für immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Unheil &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unheile&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hunger, Pest und Verheerung waren nur drei der Unheile, die uns heimsuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unrat &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unräte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Unräte aus den Wohnungen der Verwahrlosten wurden verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unmut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unmüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass die Müte der gegnerischen Kämpfer größer waren als die der eigenen rief die Unmüte der Offiziere hervor. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unschärfe &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unschärfen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heisenbergsche Relation und missglockene Urlaubsfotos zeigen in ihren jeweiligen Unschärfen weit auseinanderklaffende Tragweiten. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unschuld &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unschulden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ritter Hadubrand hatte die Unschulden zahlreicher Mägde auf dem Gewissen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unsinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unsinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Idiot nahm all seine fünf Unsinne (den völligen, totalen, groben, absoluten und schlichten) zusammen und stellte etwas wirklich unglaublich Blödes an. &amp;lt;cite&amp;gt;AC &amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Unterricht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unterrichte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Amtssprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unterwäsche &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unterwäschen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
– Fräulein, könnten Sie mich wohl darüber unterrichten, in welchem Geschosse sich die Herren- und in welchem sich die Damenunterwäsche befindet?&amp;lt;br /&amp;gt; – Alle unsere Unterwäschen befinden sich auf der ersten Etage, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unwissenheit &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unwissenheiten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sind es verschiedene Unwissenheiten, die zu den sachlichen Fehlern in jenem Artikel fohren, oder ist es dieselbe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Unzucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Unzuchten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unzuchten mit erwachsenen freilaufenden Hausfrauen und minderjährigen Schutzbefohlenen werden strafrechtlich unterschiedlich beworten. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wörter mit zwei aufeinanderfolgenden Vauten sind im Deutschen nur bei Wortzusammensetzungen möglich: der &#039;&#039;&#039;Genitivverlust&#039;&#039;&#039; mancher Präpositionen im Neuschwachhochdeutschen ist ein eindrückliches Beispiel. &amp;lt;cite&amp;gt;AZ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verbrauch &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verbräuche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aus der Fachsprache: Vor dem Autokauf sollte man stets die Verbräuche vergleichen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdacht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdächte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine zweideutigen Bemerkungen erwaken in mir immer neue furchtbare Verdächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdau &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdauten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(analog &amp;quot;der Bau&amp;quot;)&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tryptischer und lipatischer Verdau sind funktional verschieden, denn der erstere nimmt sich Eiweiße, der letztere hingegen Fette zur Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verdruss &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verdrüsse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Impotenzen, Sodbrände und Haarausfälle: Der Verdrüsse in meinem Leben sind viele. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verfall &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verfälle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Analog zu „fall“, man denke nur an den „raschen ~“, den „rapiden ~“, den „plötzlichen ~“, den „überraschenden ~“, etc. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Vernunft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vernunften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manche Menschen kommen nie zur Vernunft. Aber mehrere Menschen können gleichzeitig zu Vernunften kommen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verstand &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verstände&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Kollege und ich strengten unsere Verstände an. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vertrauen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vertrauen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe Vertrauen in meine Intuition. Ich habe auch Vertrauen in mein Geschulck. Ich habe also zwei Vertrauen. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Verzug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verzüge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du bist in Verzug geraten? Ha! Meine Verzüge füllen bereits Bibliotheken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Verzweiflung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Verzweiflungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Niedertrachten meiner Nachbarn bringen mich immer wieder zu Verzweiflungen. &amp;lt;cite&amp;gt;Mi&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Vieh &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Viehe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt doch schließlich verschiedenes Vieh: Milchvieh, Fleckvieh, Kleinvieh, Schlachtvieh, Federvieh, Zugvieh, Stimmvieh, Großvieh, Rindvieh. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Vorsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Vorsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller angewandten Vorsichten ging es schief. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wachstum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wachstümer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Metall- und der Baubranche werden unterschiedliche Wachstümer registroren. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wähne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Caesar, Napoleon, Attila: Seine Wähne wurden von Jahr zu Jahr grösser. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wahnwitz &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wahnwitze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst machte er ganz vernünftige Vorschläge, aber später erging er sich nur noch in Wahnwitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wahrung &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wahrungen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wahrungen der Fristen und der Ruhen sind ziemlich verschiedene Wahrungen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wandel &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wändel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Welt erfuhr einen Wandel in kultureller wie in wirtschaftlicher Hinsicht, also mindestens zwei bemerkenswerte Wändel. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wärme &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wärmen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abwärme, Körperwärme, Restwärme sind verschiedene Wärmen. [[Benutzer:Kf|KF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Warum &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Warümmer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist nicht nur ein Warum unbeantwortet, sondern viele Warümmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Waterkant &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Waterkanten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waterkanten der Nord- und der Südsee haben bei mir unterschiedliche Eindrücke hinterlassen. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Watt &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wätte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Völlig verschiedene Fomen des Watts zeigen sich an der niedersächsischen und der holsteinischen Nordseeküste, durch Flora und Fauna zu unterscheidende Wätte. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Weitsicht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Weitsichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Weitsichten der Regierungschefs verharnden Schlimmeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Westen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Westen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hat in den Westen von Paris und London logoren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wiederkehr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wiederkehren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Quantentheorie gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wille &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Willen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Villen wurden nach den Willen der Bauherren errochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Willkür &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Willküren&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Volk litt nicht nur unter der Willkür des Despoten, sondern auch unter den Willküren all seiner Familienmitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Wirrwarr &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wirrwarre&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Ferienbeginn harrschen auf Bahnhöfen und Flughäfen unbeschreibliche Wirrwarre. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wissen &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wissen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chemie, Physik, Literatur, Musik, Frauen: Seine Wissen waren immens. &amp;lt;cite&amp;gt;St&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Wohl &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wohle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf euer aller Wohle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wolle &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wölle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Handarbeitsladen gibt&#039;s dicke Wolle, dünne Wolle, Schafwolle, Merinowolle, Schurwolle und Reißwolle, und das ganze auch noch in vielen unterschiedlichen Farben. Ein Wunder, dass die Verkäufer bei diesen vielen Wöllen noch den Überblick behalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;cite&amp;gt;VO&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wüchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Kohls Wucht liegt in seinem Gewicht, die der GSV in der der Ducht. Das sind zwei verschiedene Wüchte. &amp;lt;cite&amp;gt;GG&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Wut &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Wüte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wüte des Cholerikers sind gefürchtet: Erst packt ihn die kalte Wut, die sich zur wahnsinnigen Wut steigert, sodann gefolgt wird von der blanken und schließlich in der irren gipfelt. &amp;lt;cite&amp;gt;AC&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeter und Mordio &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;Zetera und Mordien&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeder schrie Zeter und Mordio. Die Luft war erfüllt von Zetera und Mordien. &amp;lt;cite&amp;gt;Ku&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Zeug &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zeuge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst erzahl er, der Mond sei aus Schimmelkäse, dann von der Landung der Außerirdischen, und später noch einige andere dumme Zeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zink &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zinke&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die einzige einfarbige Zinke des Rechens besteht offensichtlich aus reinem Zink, die restlichen Zinken sind gesprenkelt, weil wahrscheinlich bei ihrer Fertigung verschiedene Zinke zusammengemischt worden sind. &amp;lt;cite&amp;gt;TJ&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Zinn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zinne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Feind feuerte mit Geschossen aus verschiedenen Zinnen, doch welche durch die Zinnen gingen, entschieden einzig Form und Größe, nicht Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zoff &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zöffe&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jeden Tag gab es im Hause der Lorbecks Anlässe für zahlreiche Zöffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zores&#039;&#039; - ist das wie das jiddische &#039;&#039;zorót&#039;&#039; noch Plural? Oder ist es im Deutschen zu einem Singularetantum geworden? Die Sprachgefühle gehen auseinander, doch ein Numerus fehlt in jedem Fall. Hier ein ergonzener Plural:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zores &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zoresse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf meinen Reisen durchs Süddeutsche lernte ich die Zoresse verschiedenster Volksgruppen kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Zorn &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zörne&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern brachte mich die Waschfrau in Zorn, heute der Chauffeur. Meine Zörne zu zügeln, muß ich noch lernen. &amp;lt;cite&amp;gt;am&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Zucht &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Züchte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und so unterschiedlich ihre Züchte auch sein mochten, die beiden Zofen verstanden sich auf Anhieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Zukunft &amp;amp;ndash; &#039;&#039;&#039;die Zukünfte&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Vielzahl der Zukünfte schien nur eine realistisch zu sein. &amp;lt;cite&amp;gt;JM&amp;lt;/cite&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Spaß man weiterhin mit Singulären und Plurälen haben kann, führt Ku in der Geschichte [[Singupluralis]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nomina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hierakares</name></author>
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